Entstehung der Schulmedizin


Die American Medical Association (AMA) ist die größte Standesvertretung der Ärzte und Medizinstudenten in den Vereinigten Staaten mit Sitz in Chicago. Die Organisation wurde 1847 gegründet und 1897 eingetragen.

1907 Vierte Medizinische Bericht – Carnegie-Gruppe

Die Übernahme des Bildungssystems und das Leben:

John D. Rockefellers erster bedeutsamer Akt war die Gründung der Universität von Chicago, die erfolgreiche Strategie, die die Naturheilkunde beseitigte, die Übernahme von Amerikas Finanzsystem, die Erschaffung eines Lebensmittelmonopols und das finale Endspiel: die Monopolisierung von Leben.

Die Weltgesundheitsorganisation (englisch World Health Organization, WHO) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf. Sie wurde am 7. April 1948 gegründet und zählt 194 Mitgliedsstaaten. Sie ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale öffentliche Gesundheitswesen.

danke an Reiner Dung
Gruß an die Wissenden
TA KI

 

Vorsicht, 5G!


Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie wüssten, dass eine ungetestete Technik in Ihrem ganzen Land eingesetzt wird, ohne Aufsicht durch die Regierung, ohne Transparenz, ohne dass die Öffentlichkeit einbezogen würde, ohne rechtliche Bestimmungen und ohne Langzeitstudien über die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt? Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie wüssten, dass Sensoren herausgebracht werden, die in alles eingebaut werden sollen – Kleidung, Haushaltsgeräte, Baumaterialien, Autos, Kosmetikartikel, Spielzeuge, Computer, Möbel usw. –, und wenn diese ungetestete Technik dann unsere gesamte Welt ins Internet von Allem einspeist?

Wäre es etwa cool, in einer virtuellen Realität zu leben, wo jeder einzelne Gegenstand und jedes lebende Wesen in ein drahtloses, globales Netzwerk eingebunden ist? Wo es möglich ist, dass alles, was wir tun, beobachtet und kontrolliert wird? Wo jedes bisschen Information über unser Leben gesammelt wird? Letztlich nämlich werden alle diese Informationen an Unternehmen, Staaten und verschiedene Regierungsstellen verkauft (und von diesen gehackt), untersucht, zusammengeführt und für diese verfügbar gemacht, sodass sie damit tun können, wie es ihnen beliebt. Und das alles geschieht, weil es diese neue, ungetestete Millimeterwellenfrequenz gibt. Sie wird als das 5G-Spektrum bezeichnet und nun in ganz Amerika eingesetzt – unbemerkt.

Meine Anfangszeit mit der drahtlosen Technik

Ich gehörte eigentlich zu den Leuten, die die drahtlose Technik frühzeitig verwendeten. Tatsächlich verdiente ich in den Jahren 1990/91 meinen Lebensunterhalt damit, als ich das erste Handygeschäft in Nevada County in Kalifornien hatte. Es befand sich in der E. Main Street in Grass Valley, direkt gegenüber der Stadtverwaltung, und hieß Empire Cellular. Das Geschäft wurde mir mit allem Drum und Dran vermacht, als ich gerade mit Dirk McCall, meinem Kumpel aus der Schulzeit, an der Theke des Nevada City North Ridge Inn saß. Er überlegte, wie er aus dem Geschäft aussteigen könnte, während ich nach einem Einkommen suchte.

Bald nachdem ich Dirks Handygeschäft übernommen hatte, machte ich stattlichen Gewinn damit. Doch innerhalb von eineinhalb Jahren hatte ich das Geschäft günstig verkauft und war per Anhalter nach Alaska gefahren, um im kommerziellen Fischfang zu arbeiten. Ich hatte mich zu Tode gelangweilt.

Während dieser eineinhalbjährigen Arbeitsperiode im Empire Cellular begeisterte ich mich jedoch für die Handybranche und wurde eine riesige Befürworterin. Nachdem ich mein Geschäft erst einmal eröffnet hatte, war ich die erste Adresse vor Ort für Mobilfunkservice und Installationsarbeiten. Man konnte mich ständig dabei antreffen, wie ich gerade das Armaturenbrett eines Kundenfahrzeugs zerlegte, um ein Anschlusskabel zu verlegen und eine Antenne auf dem Dach zu befestigen. Ich ließ meinen Kunden die Vorteile und den Nutzen der wachsenden globalen Welt des Mobilfunks zuteilwerden, und freute mich auf den Tag, an dem wir einen Himmel voller Satelliten hätten, die in der Niedrigen Erdumlaufbahn kreisen und uns exzellenten Handyempfang in allen Ecken und Winkeln der Welt ermöglichen. Damals konnte ich es kaum erwarten.

Da ich das erste Handygeschäft in Nevada County gehabt hatte, behielt ich die Branche während der vergangenen 25 Jahre im Auge und erwartete gespannt, wohin sie sich entwickeln würde. Jedoch ist die Telekommunikationsbranche im Lauf jener Jahre bei mir in Ungnade gefallen.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Es gibt viel Nützliches in der Welt der drahtlosen Technik. Darum geht es mir nicht. Tatsächlich muss ich anmerken, dass es eine Ironie ist, völlig von einem Laptop und einem drahtlosen Modem abhängig zu sein, während ich dies schreibe. Es ist nur so, dass es beim 5G-Netzwerk nicht um einen besseren und schnelleren Mobilfunkdienst geht – nicht einmal annähernd.

Was ist 5G?

Die Markteinführung von 5G wurde im Juni 2016 von Tom Wheeler, dem damaligen Vorsitzenden der Federal Communications Commission (FCC), in einer Rede angekündigt. Er erklärte, dass die Allgemeinheit einer noch nie da gewesenen Zahl neuer Frequenzen von Mikrowellenstrahlung ausgesetzt sein wird. Diese Strahlung aus dem Mikrowellenspektrum beinhaltet noch nie zuvor freigesetzte Millimeterwellen-(MMW-)Frequenzen, die in Kombination mit den bereits gegebenen Strahlenemissionen synergistisch nachteilige biologische Wirkungen haben werden. Zwei Monate vor dieser Ankündigung war in einer Studie des US National Toxicology Program – die umfassendste Studie an Ratten, die jemals durchgeführt wurde – festgestellt worden, dass Mikrowellen DNS-Brüche sowie Hirn- und Herzkrebs verursachen. Die FCC ignorierte die naturwissenschaftlichen Ergebnisse und ihre Pflicht als Aufsichtsbehörde und machte mit der Ankündigung der Markteinführung von 5G weiter.

Was sind Millimeterwellen?

MMWs sind die schnellsten, kürzesten und intensivsten Wellenlängen im Mikrowellenspektrum. Es sind spezielle Frequenzen, die in der Medizin verwendet werden, um bestimmte Krebsarten zu behandeln. Sie werden auch in Körperscannern an Flughäfen verwendet, wo beim Personal der Transport Security Administration, das sie bedient, hohe Krebsraten auftreten. Jede Art von drahtlos übertragener Mikrowellenstrahlung verursacht biologischen Schaden, aber Millimeterwellen tun das in besonderem Maß. Da MMWs kurz sind und ihre Dichte im Millimeterbereich variiert, sind Insekten, die Blätter von Pflanzen sowie Haut und Augen beim Menschen besonders gefährdet. Die Sicherheit der Millimeterwellen wurde von der FCC nicht getestet. Andere Behörden verwenden die FCC-Sicherheitsrichtlinien für Hochfrequenzemissionen unhinterfragt als Arbeitsgrundlage.

Wie wird diese 5G-Infrastruktur eingerichtet?

Der Plan besteht darin, verteilte Antennensysteme (Distributed Antenna Systems; DAS) aus dicht beieinanderliegenden, kleinen Funkzellen aufzubauen. Sie sollen überall, auf jedem Licht- und Strommast und an jeder öffentlich zugänglichen Stelle installiert werden. Kein Ort wird sicher sein. Solche Antennensysteme sind – zusammen mit Überwachungskameras auf jedem Mast – notwendig, um diese massenhafte Vernetzung und Datensammlung zu ermöglichen. Alle Geräte werden miteinander verbunden sein, um Teil des geplanten Internets der Dinge zu werden: fahrerlose Autos, Handys, Haushaltsgeräte und intelligente Zähler. Sogenannte RFID-Chips werden in oder auf jedem verkauften Produkt installiert und eines Tages in oder auf jedem von uns.

Das Neuland des ungetesteten 5G-Spektrums

Es ist nicht das, was Sie denken, und wird ganz sicher nicht das, was ich mir damals 1991 ausgemalt habe. Tatsächlich machte ich mir keine Vorstellung davon, was diese Branche für unseren ganzen Planeten geplant hatte.

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Die allgemeine Architektur des 5G-Mobilfunknetzes.

Nirgendwo ist das offensichtlicher geworden als während der Pressekonferenz am 20. Juni letzten Jahres. Da schlug Tom Wheeler, der umstrittene damalige Vorsitzende der US-amerikanischen Federal Communications Commission FCC und ehemalige Chef der gewaltigen Lobbygruppe Cellular Telecommunications and Internet Association (CTIA), den unbeschränkten Einsatz kommerzieller 5G-Sender im Jahr 2020 vor. In Erwartung „mehrerer zehn Milliarden Dollar an Wirtschaftsaktivität“, wobei US-Unternehmen „von Anfang an“ dabei sein würden, warnte Wheeler die amerikanische Öffentlichkeit, sie solle „der technischen Entwicklung nicht im Weg zu stehen […] Innovatoren von der Leine zu lassen, ist weit besser als die Vorstellung, [dass] Regulierungsbehörden die Zukunft bestimmen.“1

Diese lästigen Regulierungsbehörden: Was glauben sie, was sie tun, wenn sie die Öffentlichkeit schützen?

Dann, ohne Aufsehen zu erregen, genehmigte die FCC im großen Stil ungetestete Hochfrequenznetze für die privatwirtschaftliche Nutzung. Damit setzt sie im Grunde genommen einen sehr gefährlichen Trend, ohne die Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, die Beaufsichtigung oder die Verantwortung von Unternehmen zu erwähnen.

Die Telekommunikationsbranche beabsichtigt, Amerika bis 2020 mit mehr als zwei Millionen „kleinen Funkzellen“ zu überziehen – installiert auf jedem Laternenpfosten, auf Gebäuden, Strommasten, grundsätzlich überall. Sie werden keinem Menschen, keinem Tier und keinem Ungeziefer einen Rückzugsort lassen.

Zusätzlich werden jene versteckten „Sensoren“, die ich schon erwähnt habe, in jedem Artikel stecken, den man aus dem Regal kauft. Sie werden uns überwachen, nachspüren und Daten übermitteln. Naturwissenschaftler haben entdeckt, dass die Haut, unser größtes Organ, auf 5G reagiert und unsere Schweißdrüsenausführungsgänge als Antennen agieren und Signale empfangen können.2 Diese Sensoren sind nicht auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet, und Fachleute auf diesem Gebiet erwarten eine Zunahme der Melanomrate im ganzen Land.

Prominente Gesundheitsfachleute und anerkannte Naturwissenschaftler weltweit sind, gelinde gesagt, besorgt. Dr. Joel M. Moskowitz, der Leiter des Zentrums für familiäre und öffentliche Gesundheit an der University of California in Berkeley, warnt, dass „es gerechtfertigt ist, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, bevor man die Welt der 5G-Technik aussetzt“.3

Der früher für die US-Regierung tätige Physiker Dr. Ron Powell weist darauf hin, dass 5G „jeden bestrahlen würde, einschließlich der für Gesundheitsschäden durch Hochfrequenzstrahlung empfindlichsten Personen: schwangere Frauen, ungeborene Kinder, junge Kinder […] die Älteren, die Behinderten und die chronisch Kranken […]. Es hätte zum Ziel, die gesamte Umwelt zu bestrahlen […]“4

Die Vetternwirtschaftspolitik von Allem

Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass man über die 5G-Technik etwas hört, ist nahezu gleich null, weil das die Telekommunikationsbranche so will. Sie wird so unbemerkt auf dem Markt eingeführt, wie man eine ungetestete, gewiss nicht genehmigte Technik nur einführen kann.

Nachdem ich dahintergekommen war, dass die League of California Cities5 aufgedeckt hatte, dass unsere kalifornischen Gesetzgeber versucht hatten, den Gesetzentwurf 649 des Senats wie ein trojanisches Pferd in die Liste der Konsensthemen – in einen Korb mit 350 anderen kalifornischen Gesetzentwürfen – zu stecken, zwang mich mein Gewissen, noch mehr über die 5G-Technik herauszufinden. Am Ende meiner Suche war ich besorgt und hatte viel mehr Fragen als Antworten. Ich wiederhole: Ich habe mehr Fragen als Antworten.

Man sollte nicht damit rechnen, dass die lokale Tageszeitung darüber berichtet. Die Unternehmensmedien scheinen vor dieser Gesetzgebung auf eine gefährliche Weise die Augen zu verschließen und die Gefahr für die Demokratie zu ignorieren. Der Gesetzentwurf selbst wurde vom kalifornischen Senator Ben Hueso eingebracht – einem der größten Empfänger von Spendengeldern der Telekommunikationsbranche im Staat.

In der Zwischenzeit drückt die Drahtlosbranche dies so schnell durch, dass sie den International EMF Scientist Appeal an die Vereinten Nationen ignoriert. Seit dem 22. März 2017 erhielt der Aufruf 225 Unterschriften aus 41 Ländern. Er wurde „an die Vereinten Nationen“ gesendet, „um die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu ermutigen, bei der Förderung der Entwicklung von EMF-Richtlinien, die […] bezüglich Gesundheitsrisiken – vor allem Risiken für Kinder und für die fötale Entwicklung – besseren Schutz bieten, eine starke Führungsrolle zu spielen. Wenn sie nicht tätig wird, versagt die WHO in ihrer Rolle als herausragende internationale Gesundheitsorganisation […]“6 Das ist nur ein Grund, weshalb ich glaube, dass wir dafür sorgen sollten, dass der Ausbau des drahtlosen 5G-Netzwerks langsamer erfolgt.

Während unsere Abgeordneten diesen Tätern aus der Unternehmenswelt weiterhin gestatten, unsichere Techniken einzusetzen, steht unsere Gesundheit auf dem Spiel. Inzwischen macht sich der größte Teil der Öffentlichkeit keine Vorstellung davon, was unserer Biosphäre gerade aufgezwungen werden soll.

Wir müssen uns klarmachen, dass die Technik umso gefährlicher ist, je höher das „G“ oder die „Generationen“-Einstufung ist, wie bei 1G, 2G, 3G, 4G. Nun betreten wir das unerforschte Gebiet 5G. Unter der Belastung durch Mikrowellen und elektromagnetische Felder (EMF) auf dem 4G-Niveau hat die Gesundheit der Amerikaner bereits nachgelassen.

Nach dem derzeitigen 5G-Plan wird jeder Quadratzentimeter Amerikas (und einiger anderer Länder) von alles durchdringenden Mikrowellen bestrahlt und von ihnen durchtränkt werden wie nie zuvor. Es wird unmöglich sein, dem zu entkommen.

Auswirkungen auf die belebte und unbelebte Umwelt

Mein früheres Geschäft, Empire Cellular, gibt es immer noch und es ist als Golden Empire Cellular bekannt. Es befindet sich heute in der Idaho Maryland Road in Grass Valley, zusammen mit Sons Development und Sierra Solar, beide aus der Ökobranche. Und obwohl man die drahtlose Technik vielleicht mit der Umweltbewegung in Verbindung bringt, gehört sie nicht dazu.

Als Umweltschützer sollte man sich nichts vormachen: Diese Technik ist das Gegenteil von „öko“. Sogenannten Umweltschützern oder Umweltschutzorganisationen, die etwas anderes behaupten, sollte man nicht trauen.

Alleine schon die Gefahr für Bienen ist gewaltig. Bereits mit viel älterer und weniger gesundheitsschädlicher Technik haben Studien die Auswirkungen auf Bienenvölker bewiesen. Ich kann nur versuchen, mir vorzustellen, was das 5G-Netzwerk mit seinen zwei Millionen zusätzlichen „kleinen Zellen“, die über Amerika verteilt installiert werden, für unsere Nahrungsmittelproduktion bedeutet, wenn die Bienen aussterben.

Lynne Wicherley schreibt auf TheEcologist.org:

„Über die erlesene Elektrophysiologie des Lebens wird immer noch Neues herausgefunden. Forscher der Universität Bristol berichteten im Mai [2016], dass die Haare der Bienen hochsensibel sind für die feinen elektromagnetischen Felder der Blüten. In kontrollierten Versuchen in der Schweiz reagierten Bienen auf Signale von Mobiltelefonen mit einem hohen ‚Piepsen‘: ein Zeichen dafür, einen Bienenstock zu verlassen. Andere Studien zeigen, dass die Mitochondrien, die winzigen Kraftwerke in unseren Zellen, durch unsere neuen EM-Felder in Gefahr sind. Und dass sogar die DNS mit ihrer zerbrechlichen, antennenartigen Struktur auf Strahlung bestimmter Frequenzen empfindlich reagieren könnte.

Die ökologischen Langzeitfolgen unserer neuen, vom Menschen erzeugten Strahlung sind nicht bekannt. Aber von Fachleuten geprüfte Studien, die Schäden bei Vögeln, Kaulquappen, Bäumen, anderen Pflanzen, Insekten, Nagetieren und Vieh zum Vorschein bringen, bieten Anhaltspunkte.“7

Eine orwellsche Zukunft für Amerika?

Dies ist eine Technik, die seit fast 60 Jahren entwickelt wird. Und während eine Menge – auch von der Regierung finanzierte – Studien das erhöhte Risiko von Krebs und Hirntumoren durch diese Technik beweisen, gibt es genauso viele von der Industrie finanzierte Forschungsarbeiten, die widersprechende Informationen hervorbringen – gefährliche Mythen, die weiterhin von den Unternehmensmedien verbreitet werden.

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Werbung des amerikanischen Telekommunikationsriesen AT&T, die erläutert, wie das Drahtlosnetzwerk erweitert und eine bessere Abdeckung gewährleistet werden soll.

Noch besorgniserregender ist, dass ein Gesetz von 1996 (US Telecommunications Act) jeder Kommunalregierung untersagt, Entscheidungen zu treffen, die mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit durch die drahtlose Technik begründet werden. In anderen Worten: Das ist eine 20 Jahre alte Knebelanweisung, die über das amerikanische Volk verhängt wurde, bevor die Leute irgendeinen Anhaltspunkt dafür hatten, wie ein ausgedehntes und hochgetuntes drahtloses Netzwerk aussehen könnte.

Inzwischen nehmen politische Entscheidungsträger rund um die Welt die schädlichen Auswirkungen viel ernster:

„Länder wie die Schweiz, Italien, Frankreich, Österreich, Luxemburg, Bulgarien, Polen, Ungarn, Israel, Russland und China haben Grenzwerte für die Belastung durch Hochfrequenzstrahlung festgelegt, die 100 bis 10.000 Mal niedriger sind als in den USA. Sie erkennen an, dass es nichtthermische biologische Effekte durch Strahlung geben kann.“8

Diese Länder lassen das Vorsorgeprinzip gelten. Es besagt, dass „falls eine Handlung oder Verfahrensweise im Verdacht steht, der Allgemeinheit oder der Umwelt zu schaden, liegt im Fall eines fehlenden naturwissenschaftlichen Konsenses (dass die Handlung oder Verfahrensweise keinen Schaden anrichtet) die Beweislast, dass sie nicht schädlich ist, bei jenen, die die Handlung durchführen.“9

Schon weit über 50 Jahre lang wissen Naturwissenschaftler und Brancheninsider, dass dauerhafte impulsmodulierte, hochfrequente Mikrowellenstrahlung sehr gesundheitsschädlich ist, besonders für Schwangere und Kinder. Dennoch erlauben unsere politischen Entscheidungsträger der Telekommunikationsbranche, dass sie weiterhin völlig ungezügelt expandiert – und dabei genau die Sicherheitsvorkehrungen entfernt, die sie eigentlich davon hätten abhalten sollen.

Wir können in Zukunft erwarten, dass unserer Gesundheit weiterhin mehr und mehr geschadet wird und die schädlichen Wirkungen sich auf unzählige Weise zeigen werden. Elektrosensibilität ist kumulativ – sie nimmt in unserem Körper im Lauf der Zeit zu. In der Folge haben Menschen große Schwierigkeiten, eine einfache Grippe abzuwehren, und gleichzeitig macht ihnen eine angegriffene Gesundheit in unzähligen Formen zu schaffen.

Es gibt genügend Untersuchungen und Beweise, die unsere politischen Entscheidungsträger dazu veranlassen sollten, sich eine lange Bedenkzeit zu nehmen, bevor sie die Genehmigung erteilen, dass die 5G-Technik in Amerika von einer Branche, der keine Beschränkungen auferlegt sind und die nicht reguliert ist, überall eingesetzt werden darf. Wenn diese Technik erst einmal implementiert ist, wird sie aus der Erde einen drahtlosen planetaren Käfig machen. Ihre Befürworter beabsichtigen, alles zu überwachen und zu kontrollieren, während sie unserer Gesundheit und der Biosphäre um uns herum schaden. Es tut mir leid, wenn das orwellianisch klingt – aber das tut es nicht ohne Grund.

Endnoten

  1. Vorbereitete Äußerungen des FCC-Vorsitzenden Tom Wheeler: „The Future of Wireless: A Vision for U.S. Leadership in a 5G World“, 20.06.2016; http://tinyurl.com/n386gbs
  2. Feldman, Y. D. et al.: „Human Skin as Arrays of Helical Antennas in the Millimeter and Submillimeter Wave Range“, März 2008; http://tinyurl.com/krs6455
  3. Moskowitz, Joel M., PhD: „Is 5G Cellular Technology Harmful to Our Health?“, 19.08.2016; http://tinyurl.com/jxr89ln
  4. Powell, Ronald M., PhD: „Oppose Development of Spectrum Frontiers 5G on Health Grounds“; https://tinyurl.com/n4n2mab
  5. League of California Cities: „SB 649 (Hueso) Wireless and Small Cell Telecommunications Facilities“; http://tinyurl.com/lughsey
  6. International Electromagnetic Field Scientist Appeal; http://emfscientist.org
  7. Wycherley, Lymme: „Wireless pollution ‚out of control‘ as corporate race for 5G gears up“ auf TheEcologist.org, 27.10.2016; http://tinyurl.com/jakuxgs
  8. Parents For Safe Technology: „Worldwide Precautionary Action“; http://tinyurl.com/k78vrx2
  9. „Precautionary principle“ auf Wikipedia.org; https://en.wikipedia.org/wiki/Precautionary_principle. Auch in der deutschen Wikipedia unter „Vorsorgeprinzip“.

Weiterführende Literatur

Quelle

Gruß an die Denkenden

TA KI

“Wir schießen Billionen-Watt-Laser in den Himmel” – Top-Wissenschaftler gibt Wettermodifikation im Fernsehen zu (Video)


Nach den Verwüstungen durch den Hurrikan Harvey (17. August 2017 – 2. September 2017) und den Hurrikan Irma (30. August 2017 – 13. September 2017) und den Hurrikan Jose (5. September 2017 – 25. September 2017) im Atlantik suchten viele Menschen nach Antworten auf das zunehmend unbeständige Wetter.

Und obwohl der natürliche Klimawandel eine mögliche Ursache ist, gibt es andere weniger bekannte Aktivitäten, die möglicherweise eine Rolle bei der Manifestation dieser Wetteranomalien spielen könnten.

Während Wettermodifikation und Geoengineering nach wie vor tabuisiert sind und oft als Verschwörungstheorie abgetan werden, gibt es eine bedeutende akademische Forschung und Wissenschaft, die bestätigt, dass diese Technologien nicht nur existieren, sondern instrumentalisiert werden.

Der renommierte Wissenschaftler Dr. Michio Kaku, Physikprofessor am City College von New York, diskutierte in einem 2013 auf CBS ausgestrahlten Teil – mit Charlie Rose und Norah O’Donnell – die Wissenschaft der Wettermanipulation.

Während des Interviews stellt Kaku während der Diskussion über Experimente mit Wettermodifikationen fest: “Wir schießen Billionen-Watt-Laser in den Himmel” und verweist auf die Verwendung von Lasern, um Veränderungen bei natürlich vorkommenden Wetterphänomenen hervorzurufen.

Später im Gespräch berührt Kaku kurz die Geschichte der Wettermodifikation, die seit Jahrzehnten von der Regierung durchgeführt wird – wobei die CBS-Gastgeber ihn schnell unterbrachen, um zu bemerken, dass diese Programme nur “angeblichen” existent waren.

Natürlich müssen diese Gastgeber die deklassifizierte Geschichte der “Operation Popeye” ignorieren, die ein Wettermanipulationsprogramm war, das während des Vietnamkrieges als Mittel zur Schaffung von Monsunregen-Bedingungen eingesetzt wurde, um die Mobilität des Vietcong in der Region zu behindern. Dies ist keine “Verschwörungstheorie”.

Tatsächlich stellt eine in den Proceedings der National Academy of Sciences veröffentlichte Studie fest, dass Laserstrahlen Plasmakanäle in der Luft erzeugen, die ihrerseits Eis bilden.

Professor Jean-Pierre Wolf und Dr. Jerome Kasparian, beide Biophotonik-Experten an der Universität Genf, organisierten tatsächlich eine Konferenz bei der World Meteorological Organization, um zu diskutieren, wie starke Laserpulse verwendet werden können, um Veränderungen in der Atmosphäre zu erzeugen, die das Wetter beeinflussen (Chemtrails der Ozeane: Neue toxische AquaTrails im Einsatz (Videos)).

Wolf und Kasparian sagten:

“Unter den Bedingungen einer typischen Gewitterwolke, in der Eis und abkühltes Wasser koexistieren, konnte kein direkter Einfluss der Plasmakanäle auf Eisbildung oder Niederschlagsprozesse festgestellt werden.

Unter den für dünne Cirrus-Eiswolken typischen Bedingungen induzierten die Plasmakanäle jedoch einen überraschend starken Effekt der Eisvermehrung.

Innerhalb weniger Minuten führte die Laserwirkung zu einer starken Steigerung der gesamten Eispartikeldichte in der Kammer um bis zum Faktor 100, obwohl nur ein 10-9-Teil des Kammervolumens den Plasmakanälen ausgesetzt war .

Die neu gebildeten Eispartikel haben den Wasserdampfdruck schnell auf Eis gesättigt und damit die optische Dicke der Wolke um bis zu drei Größenordnungen erhöht.”

Die Idee von Wissenschaftlern, die Geoengineering-Technologie einsetzen, um das Wetter zu manipulieren, ist laut dem MIT Technology Review glaubwürdig:

Ein paar Harvard-Klimaforscher bereiteten klein-skalige atmosphärische Experimente vor, die Einblicke in die Machbarkeit und Risiken einer bewussten Veränderung des Klimas bieten könnten, um die angebliche Erderwärmung zu verlangsamen.

Sie gehören zu den frühesten amtlichen Geoengineering-bezogenen Experimenten, die außerhalb eines kontrollierten Labor- oder Computermodells durchgeführt wurden, und unterstreichen die zunehmende Dringlichkeit der Wissenschaftler, ernsthaft mit der Möglichkeit zu beginnen, die Bedrohung durch den natürlichen Klimawandel zu untersuchen.

Irgendwann im nächsten Jahr hoffen die Harvard-Professoren David Keith und Frank Keutsch, von einem Standort in Tucson, Arizona, einen Höhenballon zu starten, der an eine mit Propellern und Sensoren ausgerüstete Gondel angebunden ist.

Nach anfänglichen technischen Tests sprühte der “StratoCruiser” einen feinen Nebel aus Materialien wie Schwefeldioxid, Aluminiumoxid oder Kalziumkarbonat in die Stratosphäre. Die Sensoren würden dann das Reflexionsvermögen der Teilchen, den Grad ihrer Dispersion oder Koaleszenz und die Art, wie sie mit anderen Verbindungen in der Atmosphäre wechselwirken, messen.

Ein anderer amerikanischer Spitzenklimaforscher – Professor Alan Robock von Rutgers – sagt, dass die CIA Wettermodifikation als eine Form der Kriegsführung untersucht (Die Monsanto-Chemtrail-Connection: Fernseh-Meteorologe bestätigt – „Das Militär sprüht“ (Videos)).

Wie der britische The Independent berichtet:

Ein hochrangiger amerikanischer Klimaforscher hat von der Angst gesprochen, die er empfand, als die US-Geheimdienste ihn angeblich nach der Möglichkeit einer Wetterbewaffnung befragten, da diese Woche ein umfassender Bericht über Geoengineering veröffentlicht werden soll.

Professor Alan Robock erklärte, dass vor drei Jahren zwei Männer, die behaupteten von der CIA zu sein, ihn gefragt hätten, ob Experten in der Lage sein würden zu sagen, ob feindliche Kräfte begonnen hätten, das Wetter der USA zu manipulieren. Er vermutete den eigentlichen Zweck des Anrufs, ob der Gegner wissen kann, wenn amerikanische Streitkräfte sich stattdessen in das Klima anderer Länder einmischen.

Während einer Debatte über den Einsatz von Geoengineering zur Bekämpfung des natürlichen Klimawandels sagte Prof. Robock auf dem jährlichen Treffen der amerikanischen Vereinigung zur Förderung der Wissenschaften in San Jose, Kalifornien:

“Ich bekam einen Anruf von zwei Männern, die uns sagten sie arbeiten als Berater für die CIA und wir würden gerne wissen, ob ein anderes Land unser Klima kontrolliert, würden wir davon erfahren?

Ich habe ihnen nach einigem Nachdenken gesagt, dass wir das wahrscheinlich tun würden, denn wenn man genug Material in die Atmosphäre legt, um das Sonnenlicht zu reflektieren, können wir es erkennen und die Auswirkungen sehen, die es dort anrichtet.

Gleichzeitig dachte ich, sie wären wahrscheinlich auch daran interessiert, wenn wir das Klima eines anderen kontrollieren könnten. Könnten sie es entdecken?”

Professor Robock, der die potenziellen Risiken und Vorteile der Verwendung von stratosphärischen Partikeln untersucht hat, um die klimatischen Veränderungen von Vulkanausbrüchen zu simulieren, sagte, dass er sich “verängstigt” fühlte, als der Anruf gemacht wurde.

“Ich hatte von vielen anderen Dingen erfahren, die die CIA getan hatte, die sich nicht an die Regeln gehalten haben, und ich dachte, so wollte ich meine Steuergelder nicht ausgeben. Ich denke, diese Forschung muss offen und international sein, also ist es keine Frage, dass sie für feindliche Zwecke verwendet wird.” (HAARP und Chemtrails: Von bestellen Wetter und künstlichen Erdbeben (Videos))

Professor Robocks Bedenken kommen passend, da ein wichtiger Bericht über Geoengineering diese Woche von der US National Academy of Sciences veröffentlicht wird. Zu den Sponsoren des Berichts gehören die “US-Geheimdienste”, zu denen die NASA, die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), und das US-Energieministerium gehören.

Der Professor behauptet, dass die CIA einem Kollegen von ihm sagte, dass sie den Bericht finanzieren wolle, behauptete aber, dass diese Tatsache nicht zu offensichtlich sei – er fügte hinzu, dass die CIA “ein Hauptförderer” des Berichts ist, der klingt wie “ich mache mir wirklich Sorgen darüber, wer die Kontrolle haben wird”.

Er behauptete, dass die US-Regierung eine nachgewiesene Geschichte der Verwendung des Wetters in einer feindlichen Weise hatte und zitierte die Impf-Aktion der Wolken während des Vietnamkrieges, um die Ho Chi Minh Fußspuren zu verschlammen und zu versuchen die Versorgungswege mit viel Regen abzuschneiden.

Er behauptete, die CIA habe auch Wolken über Kuba gesät, “um die Zuckerernte verregnen und ruinieren zu können”. (Das globale HAARP-Netzwerk: Die neue Dimension des Schreckens (Videos))

Während sich einige mächtige Kreise der extrem mächtigen Kräfte bewusst sind, die durch die Technologie der Wetterveränderung freigesetzt werden kann, möchten die gleichen Gruppen die breite Öffentlichkeit über diese Technologien und Programme im Ungewissen lassen (HAARP: Die ultimative Massenvernichtungswaffe – Wettermanipulation zu militärischen Zwecken (Videos)).

Ob diese jüngsten Wetterphänomene mit der Wettermanipulationstechnologie zu tun haben oder nicht, machen Sie nicht den Fehler zu glauben es sei eine Verschwörungstheorie!

Wettermodifikation ist eine echte und praktizierte Wissenschaft!

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?

Das HAARP-Projekt: Über Mobilfunk zur Strahlenwaffe über Wetterveränderung zur Bewußtseinskontrolle

Das Chemtrailhandbuch: Was sich wirklich über unseren Köpfen abspielt

Video:

Quellen: PublicDomain/econewsmedia.org am 11.04.2018

Weitere Artikel:

Das globale HAARP-Netzwerk: Die neue Dimension des Schreckens (Videos)

Chemtrails der Ozeane: Neue toxische AquaTrails im Einsatz (Videos)

Die Monsanto-Chemtrail-Connection: Fernseh-Meteorologe bestätigt – „Das Militär sprüht“ (Videos)

Chemtrails: Die unheimliche Volkskrankheit COPD (Videos)

Bitte verbieten! Chemtrails töten alles ab – die Ausrottung hat bereits begonnen (Videos)

Chemtrails: Verschwörungstheorie nun Fakt – Kongress hält Anhörung über Wettermanipulation ab (Videos)

Geoengineering gibt es, Chemtrails nicht – Feuer, die Häuser pulverisieren, aber Bäume verschonen (Videos)

Chemtrails: Seit wann sind die weißen künstlichen Kondensstreifen am Himmel sichtbar? (Videos)

Chemtrails: Hochbypass-Mantelstromtriebwerke, Geoengineering und die Kondensstreifenlüge (Videos)

Geoengineering: Dokument deutet auf Zusammenhang zwischen Hurrikanen und “Wolkenimpfen” hin (Videos)

Sturm Harvey wütet in USA: Jetzt droht Louisiana eine Flutkatastrophe – Radaranomalie in Texas (Videos)

HAARP und Chemtrails: Von bestellen Wetter und künstlichen Erdbeben (Videos)

Thailand-Tsunami 2004: Künstliche Beben, Tesla Technologien und Strahlenwaffen (Videos)

Der ehemalige CIA-Direktor spricht öffentlich über Chemtrails! (Videos)

Geoengineering: NASA produziert künstliche Wolken an US-Ostküste (Video)

Warum Chemtrails den Himmel verhüllen und die Gesundheit ruinieren! (Videos)

Die totale Wetterkontrolle – „Wolkenimpfen“, Chemtrails, Geo- und Climate-Engineering (Videos)

Weltlüge Chemtrails: Wir sind doch nicht blöd!? (Videos)

HAARP: Die ultimative Massenvernichtungswaffe – Wettermanipulation zu militärischen Zwecken (Videos)

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/wir-schiessen-billionen-watt-laser-in-den-himmel-top-wissenschaftler-gibt-wettermodifikation-im-fernsehen-zu-video/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Walnüsse können einen ganzen Pillenkoffer ersetzen


Epoch Times,
Wer Walnüsse in der Hosentasche hat, der hat alles dabei, was der Körper braucht. Diese schrumpeligen Nüsse in Gehirnform sind nicht nur gut für die grauen Zellen. Sie bringen den ganzen Körper in Schwung.

Schon allein das Auspuhlen entspannt.

Schon allein das Auspuhlen entspannt.

Foto: LOIC VENANCE/AFP/Getty Images

Walnüsse verbessern die Verdauung, stärken den Knochenbau, hemmen Entzündungen, bringen den Blutzucker ins Gleichgewicht und schenken ein starkes Herz.

 Außerdem enthalten sie eine ganze Reihe an B-Vitaminen, die Vitamine A und E und viele Mineralstoffe. Und sie versorgen den Körper mit gesunden Fetten und Antioxidantien. Schon sieben Walnüsse am Tag können die Gesundheit deutlich verbessern. Wie genau, verraten die folgenden 11 Wahrheiten über Walnüsse:

1. Keine Chance für Herzgefäßerkrankungen

Walnüsse enthalten reichlich Omega-3-Fettsäuren, die das Risiko von Herzkrankheiten und Herzinfarkt deutlich senken. Außerdem halten sie die Cholesterinwerte im Gleichgewicht und sorgen damit für starke Herzgefäße.

2. Bessere Verdauung

Die Ballaststoffe in der Walnuss halten das Verdauungssystem auf Trab. Überschüssiges Fett und Gifte werden schneller ausgeschieden.

3. Schön starke

Das brilliante Verhältnis an Kalium, Calcium und Magnesium in der Walnuss stärken Studien zufolge den Knochenbau. In Folge hat der Mensch weniger Arthritis, Gelenkschmerzen und brüchige Knochen.

4. Wasser Marsch!

Durch den Verzehr von Walnüssen wird der Wasserhaushalt im Körper ausbalanciert. Überflüssiges Wasser und Schadstoffe werden ausgeschieden. Da die Walnuss viel Kalium und Magnesium enthält, sorgt sie auf natürliche Weise dafür, dass überflüssiges Wasser ausgeschieden wird.

5. Muskelkrämpfe ade!

Magnesium und Kalium bringen müde, steife Muskeln auf Trab, denn sie verstärken den Blutkreislauf und reparieren das Muskelgewebe. Eine Tasse Walnüsse liefern 31% der empfohlenen Tagesdosis an Magnesium und 10% an Kalium.

6. Energiespender

Walnüsse machen satt. Sie enthalten 523 Kalorien pro Tasse! Außerdem enthalten sie Eisen, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt und damit alle Körperzellen mit Sauerstoff versorgt. Sauerstoff heißt im Klartext: Energie!

7. Niedriger Blutdruck

Studien haben bewiesen, dass Antioxidantien, Magnesium, Kalium und Eisen den Blutdruck regeln. Und in Walnüssen sind sie alle enthalten. Konkret bedeutet das: Entspannte Arterien, mehr rote Blutkörperchen, ausgeglichener Wasserhaushalt und weniger oxidativer Stress lassen den Blutdruck sinken. Walnuss-Fans leiden dann weniger an Herzinfarkt.

8. Intelligenz kann man essen

Studien zeigen, dass Walnüsse das Gehirn auf Trab bringen. Sie regulieren den Elektrolythaushalt und die Substanzen, die für bessere Denkleistungen und das Gedächtnis zuständig sind. Außerdem sorgen sie für ein waches Gefühl.

9. Stresskiller

Stress ist Hauptgrund Nummer 1 für Krankheiten und vorzeitiges Ableben. Doch es gibt ein Gegenmittel: Walnüsse. Der hohe Omega-3-Fettsäure-Anteil darin sowie Kalium regulieren die Stresshormone Kortisol und Adrenalin. Das Magnesium in den Nüssen lässt angespannte Muskeln weich und entspannt werden.

10. Tief durchschlafen

Walnüsse regen die Bildung von Melatonin an, das für tiefen gesunden Schlaf zuständig ist. Eine Handvoll Walnüsse vor dem Zubettgehen essen und der Körper entspannt sich auf natürliche Weise und erholt sich besser.

11. Wunderschöner Teint

Schon eine kleine Walnuss-Zwischenmahlzeit hilft erwiesenermaßen, den Teint zu verbessern. Die Vitamine B6 und E sowie viele Antioxidantien machen die Haut weich und geschmeidig. Alterserscheinungen werden deutlich gemildert: für ein jüngeres Aussehen. (kf)

Quelle:http://www.epochtimes.de/gesundheit/walnuesse-koennen-einen-ganzen-pillenkoffer-ersetzen-a1311452.html

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Gruß an die Frauen

TA KI

Wenn Psychopillen das Gehirn schrumpfen lassen


Mittel gegen Schizophrenie haben offenbar schwerere Nebenwirkungen als lange angenommen. In einem Fachartikel äußern Psychiater nun ihre Besorgnis. Wann tragen die Leitlinien den Risiken Rechnung?

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Wenn Patienten mit einer Schizophrenie – sogar gegen ärztlichen Rat – nach rund einem Jahr ihre antipsychotischen Medikamente absetzen, nimmt ihre Erkrankung in den folgenden zwanzig Jahren – und damit ihr Leben – vermutlich einen deutlich besseren Verlauf, als wenn sie weiter die verordneten Neuroleptika erhalten. Das förderte eine der wichtigsten Langzeitbeobachtungen von Psychosekranken, die Chicago-Studie, im vergangenen Jahr zutage. Es sind solche und zahlreiche weitere Beobachtungen, die die jahrzehntelange Behandlungspraxis bei Schizophrenie mit Neuroleptika fragwürdig erscheinen lassen. Und es sind solche Studienergebnisse, die Psychiater wie Volkmar Aderhold von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und Stefan Weinmann vom Vivantes-Klinikum in Berlin-Kreuzberg dazu veranlassen, die hierzulande weitverbreitete Verschreibungspraxis zu kritisieren und dringend eine längst überfällige Neufassung der Behandlungsleitlinien zu fordern.

Immerhin gehen auch bei der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) die Bedenken inzwischen so weit, dass die wichtigste deutsche Fachvereinigung für Psychiater ein äußerst heikles und wenig geliebtes Thema unlängst auf ihrem Jahreskongress in Berlin ins Programm aufnahm: die sich immer mehr erhärtende Befürchtung, dass die auch als Antipsychotika bezeichneten Neuroleptika bei Menschen mit einer Schizophrenie zur Hirnatrophie, also zu einer Verminderung der Gehirnsubstanz, beitragen. Aderhold, Mitarbeiter am Institut für Sozialpsychiatrie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald, hat dazu einen beunruhigenden Beitrag mit dem Titel „Frontale Hirnvolumenminderung durch Antipsychotika?“ für den „Nervenarzt“ geschrieben. Es gibt den Artikel online bereits seit dem Frühjahr 2014, abgedruckt hat ihn die Redaktion der Fachzeitschrift allerdings noch nicht (http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00115-014- 4027-5).

Die Sichtung der bisher zu dieser Frage veröffentlichten Fachliteratur lässt erkennen, dass Dauer und Dosis einer Antipsychotikatherapie mit einer erkennbaren Volumenminderung an Hirnsubstanz in Beziehung stehen. Zwar wurde immer wieder zur Entlastung der Medikamente angeführt, dass bereits eine schizophrene Erkrankung als solche mit einem gegenüber psychisch gesunden Vergleichspersonen verminderten Gehirnvolumen einhergehe. Aber das erklärt nicht alles, wie man inzwischen weiß: „Es gibt deutliche Hinweise, dass diese Substanzen einen eigenen volumenmindernden Effekt haben, vor allem im Bereich des Vorderhirns“, hält Aderhold fest. Diese Schlussfolgerungen gehen nicht zuletzt auf die Iowa Longitudinal Study zurück, deren Auswertung die psychiatrische Fachwelt im Jahr 2011 nachhaltig alarmierte. Seither sind etliche bestätigende Befunde hinzugekommen. Nicht nur die Tatsache, dass manche Patienten mit Verringerung der Dosis und Absetzen der Medikamente besser fahren als mit Fortführung der Therapie, gehört dazu. Es mehren sich überdies die Hinweise, dass mit der Hirnvolumenminderung offensichtlich kognitive Fähigkeiten verlorengehen: Die Betroffenen zeigen in entsprechenden Tests eine schlechtere Orientierung, Defizite bei verbalen Aufgaben, nachlassende Aufmerksamkeit und ein geringeres Abstraktionsvermögen. Erst vor kurzem haben die Finnen die Erkenntnisse aus der amerikanischen Iowa-Studie in einer Langzeitbeobachtung von neun Jahren bestätigt und zudem zeigen können, dass es einen Dosiseffekt gibt: Je höher die verabreichte Menge an Antipsychotika, desto gravierender die kognitiven Einbußen („Schizophrenia Research“, Bd. 158, S. 134).

Konsequent überdenken

Aderhold fordert deshalb in einem gut fünfzig Seiten umfassenden, programmatischen Aufsatz (http://dgsp-ev.de/neuroleptikadebatte), den Einsatz von antipsychotischen Medikamenten viel konsequenter als bisher zu überdenken und die Dosis so gering wie möglich zu halten – und zwar ausnahmslos für alle Antipsychotika, nicht nur für diejenigen der sogenannten zweiten Generation. Letztere werden von manchen als Atypika bezeichnet und wurden vor rund zwanzig Jahren in Stellung gebracht, um den seinerzeit nicht mehr zu leugnenden Nebenwirkungen der frühen Neuroleptika-Ära zu entgehen. Substanzen wie Haloperidol, Flupentixol, Perazin und andere Neuroleptika der ersten Generation ziehen mitunter schwere und in der überwiegenden Mehrzahl nicht mehr beeinflussbare Spätdyskinesien nach sich. Diese äußern sich in unwillkürlichen Zuckungen, Tics und auffälligen Bewegungsanomalien an der Zunge, im Gesicht sowie im Bereich von Hals- und Rumpfmuskeln. Sie können ein solches Ausmaß annehmen, dass die Betroffenen allein deswegen schon stigmatisiert werden. Es wird geschätzt, dass weltweit bis zu 86 Millionen Menschen an diesen Folgen psychiatrischer Medikation leiden. Entgegen früher geäußerter Hoffnungen ließ sich bislang nicht überzeugend nachweisen, dass die neueren Substanzen der zweiten Generation wie Clozapin, Risperidon, Olanzapin oder Quetiapin in Bezug auf ihr Nebenwirkungspotential eine bessere Bilanz aufweisen, letztlich auch nicht, was die Hirnvolumenminderung angeht.

Die Überarbeitung der DGPPN-Leitlinien zur Schizophrenie und zum Einsatz von Antipsychotika ist seit 2009 überfällig. Die alten Empfehlungen gehen vor allem noch von überhöhten Dosierungen aus, die insbesondere angesichts der aktuellen Studienlage überdacht gehören. Die niedrigstmögliche Dosis ist dabei viel geringer, als im Praxisalltag berücksichtigt wird. „Täglich sehe ich problematisches Verschreibungsverhalten: zu lange, zu hohe Dosen von Neuroleptika. Fälschlich als Rückfälle gedeutete Nebenwirkungen führen oft dazu, dass die Medikamente nicht mehr reduziert oder abgesetzt werden“, beschreibt Stefan Weinmann, einer der Mitautoren des Beitrags im „Nervenarzt“, den Teufelskreis, aus dem viele der Kranken nicht mehr herauskommen. Der Psychiater und Gesundheitswissenschaftler erklärt: „Es ist auch für die Therapeuten viel einfacher, alles auf die Erkrankung zu schieben. Schwer psychisch Kranke haben keine gute Lobby, und oft denken sie dann selbst nach einer gewissen Zeit, alles gehe auf ihre Erkrankung zurück. Die Chronifizierung durch Psychopharmaka wird so häufig übersehen.“ Dabei lassen verlässlich konzipierte Studien immer deutlicher erkennen, wie gut frühe, flexible Dosisreduktionen und ein ärztlich überwachtes Absetzen der Antipsychotika den Patienten tun. So zeigte unlängst eine wichtige Untersuchung einmal mehr, dass dann doppelt so viele der Erkrankten ihren Alltag wieder selbständig bewältigten, als wenn die Medikation fortgeführt wurde („Jama Psychiatry“, Bd. 70 (9), S. 913). Das offenbarte sich zwar erst nach etlichen Jahren, aber: „Es kommt schließlich nicht darauf an, kurzfristig Symptome zu unterdrücken, sondern dass diese Menschen langfristig ihren Alltag meistern“, betont Weinmann.

Viel zu hohe Dosierung

Besonders tragisch wirkt sich aus, dass nicht nur zu Beginn der Therapie bereits eine viel zu hohe Dosierung gewählt wird, beklagt Aderhold: „Es wird auch wider besseres Wissen häufig vorschnell die Dosis gesteigert, wenn die erhoffte Wirkung ausbleibt. Dabei ist längst bekannt, dass dies in den meisten Fällen allenfalls die Nebenwirkungen erhöht und man sogar Gefahr läuft, eine Überempfindlichkeit am Dopaminrezeptor und damit letztlich durch die Medikamente eine Psychose zu induzieren.“ Wenn Antipsychotika wirken, dann tun sie dies über ganz bestimmte Bindungsstellen im Gehirn, die Dopamin-2-Rezeptoren. Diese sprechen in aller Regel schon auf sehr niedrige Dosen an. Wenn nicht, bringt eine weitere Dosiserhöhung meist nur noch Nachteile. Für die unangemessen hohe Dosierung von Antipsychotika gibt es zwar schon einen eigenen Fachbegriff – „Overshooting“ -, Abhilfe zu schaffen ist aber weit schwieriger. Dazu ist es wichtig, bereits zu Beginn der Behandlung bei einer neu aufgetretenen Schizophrenie das gesamte Arsenal anderer, psychosozialer und psychotherapeutischer Behandlungsmöglichkeiten miteinzubeziehen. Gut vierzig Prozent der erstmals an einer Psychose Erkrankten könnten auf Dauer ohne Antipsychotika behandelt werden, so das Fazit zahlreicher Studien.

Das britische Institut für klinische Exzellenz NICE empfiehlt zum Beispiel, dem Betroffenen eine Einzelpsychotherapie oder Interventionen in der Familie anzubieten. Ob und wie sich die jüngsten Studienergebnisse in den deutschen Leitlinien niederschlagen werden, bleibt abzuwarten.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/neuroleptika-wenn-psychopillen-das-gehirn-schrumpfen-lassen-13379742-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Gruß an die Quaksalber

TA KI

 

Risikostoff in der Muttermilch- Grüne schlagen Glyphosat-Alarm


brust-stillenWie stark sind Mütter in Deutschland mit Spuren eines Unkrautvernichters belastet? Eine Untersuchung im Auftrag der Grünen liefert beunruhigende Hinweise. Die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag fordert vorsorglich ein sofortiges Verbot.

Angesichts von Rückständen des Unkrautvernichters Glyphosat in Muttermilch-Proben warnen die Grünen vor möglichen Gesundheitsrisiken. Sie haben die Muttermilch von 16 stillenden Frauen aus verschiedenen Bundesländern auf Belastungen testen lassen. Dabei wurden Glyphosat-Mengen zwischen 0,210 und 0,432 Nanogramm pro Milliliter Milch gemessen – für Trinkwasser sind den Angaben zufolge 0,1 Nanogramm zulässig. Ein Nanogramm ist ein Milliardstel Gramm.

Irene Witte, die an der Universität Oldenburg jahrzehntelang im Bereich Toxikologie geforscht hat, nannte die Werte „untragbar“. „Ich hätte nicht mit solch hohen Rückstandswerten in der Muttermilch gerechnet, da Glyphosat stark wasser- und nicht fettlöslich ist.“ Die ehemalige Professorin am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, die inzwischen im Ruhestand ist, sagte, aus 16 Proben könne man keine endgültigen Schlüsse ziehen, aber sie seien ein erster Hinweis. Sie forderte, die Untersuchungen dringend auf mehr Frauen auszuweiten und dabei auch deren Ernährungsgewohnheiten zu betrachten.

Gesundheitsgefahr umstritten

Glyphosat kommt nach Angaben des Agrarministeriums seit 1974 vor allem bei der Unkrautbekämpfung zum Einsatz. Getreide und Raps werden demnach aber zum Teil auch noch vor der Ernte damit behandelt. Umstritten ist, ob Glyphosat die Gesundheit schädigt.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sieht in einem Bericht von Dezember 2013 keine Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier. Die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO stufte den Wirkstoff dagegen im März dieses Jahres als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Witte sagte, wenn Glyphosat wirklich krebserregend sei, dann müsse man jede Belastung als bedeutsam betrachten. „Hier gelten dann auch keinerlei Grenzwerte mehr. Jedes Molekül könnte schon Krebs erzeugen.“ Eine hohe Konzentration vergrößere aber natürlich noch die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung.

Genehmigung läuft aus

Das Thema ist auch aktuell, weil die Genehmigung für Glyphosat in der Europäischen Union Ende des Jahres ausläuft und der Wirkstoff für eine Verlängerung neu geprüft wird. Deutschland hat dabei als zuständiger Berichterstatter eine herausgehobene Position – und auf Grundlage des BVL-Berichts zunächst keine Bedenken angemeldet. Ein Ministeriumssprecher teilte auf Anfrage mit, der Bericht sei „nach intensiver und sorgfältiger fachlicher Prüfung aktueller Erkenntnisse erstellt“ worden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sehe derzeit „keinen Anlass, seine vorläufige Bewertung des Wirkstoffs zu ändern“. Die IARC-Daten lägen noch nicht vollständig vor. Sobald dies der Fall sei, „werden diese eingehend geprüft und in die Gesamtbewertung des Wirkstoffs auf EU-Ebene einfließen“.

Die Grünen forderten Konsequenzen. „Die Bundesregierung muss Glyphosat aus dem Verkehr ziehen, bis die Frage der krebsauslösenden Wirkung geklärt ist“, sagte die Vorsitzende des Umweltausschusses, Bärbel Höhn. Der Grünen-Obmann im Bundestags-Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Harald Ebner, sagte: „Jetzt muss wirklich Schluss sein mit der Glyphosat-Verharmlosung.“ Die Regierung müsse die Belastung „dringend untersuchen und entsprechende Schutzmaßnahmen für Schwangere, Stillende und Säuglinge auf den Weg bringen“.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Gruene-schlagen-Glyphosat-Alarm-article15380726.html

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Griechischer Infarkt


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Griechenland 2015: Ein Drittel der Bevölkerung hat keine Krankenversicherung mehr. Dimitri etwa konnte die Notarztrechnung nicht bezahlen. Also sperrte man ihn monatelang ins Gefängnis – trotz Herzinfarkt.

Von Alex Rühle, Athen

Zum Beispiel Dimitri. 65 Jahre. Keine Krankenversicherung. Dimitri ist so schwer herzkrank, dass er alle vier Wochen zur Untersuchung kommen muss. Irgendwann tauchte er nicht mehr auf. „War mir nicht aufgefallen“, sagt sein Arzt Giorgos Vichas, „bei den vielen Hundert, die ich hier untersuche.“ Erst nach sechs Monaten saß Dimitri wieder bei Vichas im überfüllten Wartezimmer – und sah schrecklich aus.

Kein Wunder, das Gefängnis ist kein guter Orte für einen Herzkranken: Dimitri war in der Stadt mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Notarzteinsatz. Intensivstation. Kostet Geld. Dimitri konnte nicht zahlen, das ist ja der Grund, warum er keine Versicherung mehr hat. Er kam wegen der nicht bezahlten Krankenhausrechnungen in Untersuchungshaft. Viereinhalb Monate. „Das ist Griechenland 2015„, sagt Giorgos Vichas mit ruhiger Stimme.

Willkommen also in Griechenland. Willkommen in der Arztpraxis Elliniko, am Rand von Athen, im Zentrum der Krise. Willkommen im Katastrophengebiet.

Als Oberarzt verdient man monatlich 1200 Euro

Klingt nach Übertreibung? Ist amtlich beglaubigt: Die griechische Sektion der „Ärzte der Welt“ hat 2012 all ihre Ärzte aus Uganda, Afghanistan und anderen Dritte-Welt-Ländern abgezogen, weil Griechenland seit den Kürzungen im Gesundheitsbereich vom offiziellen Kriterienkatalog her selbst zu den Katastrophengebieten zählt. Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung haben keine Krankenversicherung mehr, die Hälfte der Ärzte wurde entlassen, ganze Krankenhausstationen können nicht mehr arbeiten, die Kindersterblichkeit ist zwischen 2008 und 2010 um 43 Prozent gestiegen, die Zahl der Suizide in Griechenland hat sich mehr als verdoppelt.

Giorgos Vichas ist Kardiologe, er arbeitet als Oberarzt für 1200 Euro monatlich an einem Athener Krankenhaus. Ab 2009 kamen immer mehr seiner Patienten nicht zu ihren Untersuchungen. Weil sie arbeitslos und damit unversichert waren. Also fasste Vichas eines nachts den Entschluss: Dann komme ich ab jetzt zu ihnen. 2011 eröffnete er zusammen mit ein paar Kollegen und vielen freiwilligen Helfern diese Klinik. Nebenher. Unentgeltlich.

Jeder Grieche muss ein Viertel der Arzneikosten selbst zahlen

Vier Jahre macht er das jetzt. Eigentlich Tag und Nacht. Dennoch wirkt er weder ausgebrannt noch verbittert, sondern ruhig und stark. Wie kann das sein? Vichas lacht leise. „Verbittert wäre ich, wenn ich das nicht machen würde. Man muss sich wehren, sonst geht man ein.“

Wir waren schon mal hier, vor zwei Jahren. Damals wurde Vichas von der Politik bekämpft, der rechtspopulistische Gesundheitsminister drohte ihm am Telefon, es wurde eingebrochen in der Klinik, sein Laptop verschwand, die Polizei machte Razzien, weil angeblich in den gespendeten Medikamenten Drogen versteckt wurden, Schikane rund um die Uhr.

Die Anfeindungen haben aufgehört, „wir haben ja auch endlich einen fähigen Gesundheitsminister“, sagt Vichas. Und sonst? Was hat sich geändert? „Es kommen doppelt so viele Patienten wie bei unserem letzten Gespräch. 15 000 im vergangenen Jahr.“ Mittlerweile versorgt die Klinik auch viele Versicherte, schließlich muss mittlerweile jeder 25 Prozent eines Medikaments selber zahlen, was für viele unerschwinglich ist, ob versichert oder nicht.

Sie haben sich anfangs drei Regeln gegeben, an die sie sich bis heute halten: Kein Geld, weder als Bezahlung noch als Spende. Institutionen, die ihnen größere Sachspenden überlassen, dürfen das nur tun, wenn sie ihnen versprechen, die Spende nicht für PR-Kampagnen zu nutzen. Und keine politischen Gespräche während der Arbeit. Wobei das kaum durchzuhalten ist, hier geht es permanent um Politik, schließlich entscheidet Politik in Griechenland mittlerweile über Leben und Tod. „Die Maßnahmen“, also der Einsparungsforderungskatalog, tauchen hier in jedem Gespräch auf, mal klingen sie wie ein Synonym fürs Damoklesschwert, mal wie der Titel eines absurden Theaterstücks von Eugene Ionesco.

Vichas ist keiner, der die Griechen nur als arme Opfer hinstellt, bestimmt nicht, er kann lang über oligarchische Strukturen, Machtmissbrauch und Verwaltungsirrsinn sprechen. „Aber“, fragt er, “ ist es deshalb sinnvoll, unser Gesundheitssystem zu zerstören?“ Griechenland gibt nur noch vier Prozent des ohnehin kärglichen Bruttosozialprodukts für das Gesundheitssystem aus, in Deutschland sind es mehr als acht Prozent. Jetzt soll auch hier weitergespart werden.

Vichas zuckt mit den Schultern: „Wenn sich die Syriza-Regierung gegen die Mehrwertsteuererhöhung auflehnt, haltet Ihr Europäer das für absurdes Theater. Aber wenn sie nachgeben, hat das tödliche Folgen.“ Brüssel fordert eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Medizin von 6 auf 13 Prozent. „Wenn das kommt“, sagt Vichas ruhig, “ brauchen wir doppelt so viele Armenkliniken wie bisher.“

„Wie auf Postern aus Afrika“

Die Klinik ist für viele Athener jetzt schon die letzte Rettung, 40 000 Patienten haben sie bisher geholfen: Frauen, die im siebten Monat schwanger sind ohne bislang einen Frauenarzt besucht zu haben. Säuglinge, die aussehen „wie auf Postern aus Afrika“, wie Vichas sagt: Weil ihre Eltern nicht genug Geld haben, strecken sie die Milchpulverrationen.

Selbst ein Geburtstag kann mittlerweile tödlich sein in Griechenland. Kürzlich saß hier eine alte Frau, deren arbeitsloser Enkel Leukämie hat. Er braucht ein sehr teures Mittel, „2000 Euro kostet das im Monat“, sagt Vichas, „er muss das nehmen, selbst eine einwöchige Pause würde ihn umbringen.“ Bis zum 29. Lebensjahr kann man in der Krankenversicherung der Eltern mitlaufen, danach ist Schluss.

Also muss die Familie seit dem 29. Geburtstag des jungen Mannes 2000 Euro im Monat auftreiben. Die Großmutter hat alles verkauft, was sie noch hatte, um ihrem Enkel noch für ein paar Wochen über die Runden zu helfen. Irgendwann war nichts mehr da. „Als die Frau hier ankam, hatte er noch Medizin für vier Tage.“

Am selben Abend hat Vichas auf Facebook von dem Fall erzählt. Leukämiekranke aus ganz Griechenland haben daraufhin von ihren eigenen Medikamenten jeweils ein paar Tabletten abgeschnitten und per Kurier geschickt. „Wir haben genug Tabletten für die nächsten drei Monate zusammenbekommen.“ Puh. Mal zur Abwechslung was Erfreuliches ansprechen: Vichas und seine Kollegen machen so gute Arbeit, dass ihnen das EU-Parlament soeben den European Citizen Award verliehen hat. Glückwunsch! Ist zwar ein Preis ohne Geld, aber trotzdem toll. Oder etwa nicht? Nein?

Vichas lässt die Glückwünsche an sich abregnen. Er, der zuvor so ruhig von all den Katastrophen sprach; von Müttern, die frisch entbunden hatten und denen ihre Säuglinge vorenthalten wurden: Erst, so sagte die Klinikleitung, müssten sie ihre Entbindung zahlen, dann bekommen sie ihre Kinder; dieser Giorgos Vichas echauffiert sich ausgerechnet, als es um diesen Preis geht. „Ich kann ihn nicht annehmen“, sagt er. Aber warum denn nicht? „Weil die EU ein Krankenhaus auszeichnet, dass es ohne ihre Sparpolitik nicht geben würde.“

Nun gibt es zwar einen Unterschied zwischen der Troika und dem EU-Parlament, aber den lässt Vichas nicht gelten: „Sie geben uns einen Preis, weil wir das Elend lindern und fordern gleichzeitig die Umsetzung von Maßnahmen, die Griechenland vom Elend in die Vernichtung treiben.“

Beim Besuch 2013 war die letzte Frage an Vichas, was er am dringendsten brauche. Er zählte medizinisches Gerät und Medikamente auf. Dann stockte er und sagte: „Aber noch dringender brauchen wir ein Gefühl von Solidarität.“ Warum also nicht auch diesmal mit einer Variation der Frage aufhören: Angenommen, Ihr Bleistift wäre ein Zauberstab und Sie haben drei Wünsche frei, was würden Sie sich wünschen?

„Mir reicht ein einziger Wunsch“, sagt Vichas. „Dass man in Europa versteht, dass wir keine Zahlen sind, sondern Menschen.“

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Quelle: http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheitsversorgung-in-der-krise-griechischer-infarkt-1.2526218

Gruß an die Griechen

TA KI

Impfstoffe, die den Geist aussperren


Weshalb wollen viele Menschen weder spirituelle Inhalte noch das alltäglich „Offensichtliche“ begreifen? Vielleicht, weil es ihrem Geist schwer fällt, zum Körper durchzudringen? Es gibt Stoffe, die bis in die DNA und den Lichtstoffwechsel des Menschen hineinwirken. Manche von ihnen behindern unsere Ankopplung an die geistige Welt. Dazu gehören auch diverse Inhaltsstoffe in den Impfungen.

Von: Daniel Trappitsch

Impfungen-Stoffe die den Geist aussperren

Diese Inhaltsstoffe, auf die im Artikel noch eingegangen wird, können bis auf die Ebene der Neutrinos (Lichtstoffwechsel in der DNA) einen direkten Einfluss auf die gesunde seelische Entwicklung und spirituelle Öffnung des geimpften Menschen haben. Im Zusammenhang mit den Stoffwechselprozessen kann man nachvollziehen, was im Organismus auch aus feinstofflicher Sicht abläuft. Mit diesen Kenntnissen ist es nicht mehr verwunderlich, dass durchgeimpfte Menschen oft große Mühe haben, sich für Fakten oder Ansichten außerhalb ihrer engen, oft auch indoktrinierten Denkmuster zu öffnen. Es gibt Gründe, die für diese „Blindheit“ verantwortlich sind.So manches verhindert heute die Bewusstseinsentwicklung und geistige Öffnung des Menschen. Da gibt es die Konditionierung der Denk- und Glaubensmuster – zu denen in der Schule der Grundstein gelegt wird und die man in den akademischen Ausbildungen und gewissen Religionen weiter festigt. Da gibt es die Hektik und Veräußerlichung, die Menschen erst in großem Leidensdruck nach „oben“ reichen lässt. Manchmal liegen die Ursachen in der Vergangenheit des Menschen selbst: Wer sich durch viele verflossene Erdenleben hindurch nur für die Materie interessierte, dem fehlen mittlerweile buchstäblich die Antennen für die spirituelle Welt.

Es gibt aber noch einen weiteren Faktor: Die direkte, schädliche Einwirkung auf die physischen „Anknüpfstellen“ an die geistige, feinstoffliche Welt, wie sie viele Inhaltsstoffe von Impfungen ausüben.

Dadurch wird der Mensch vom unermesslichen Wissensschatz, auf den er zugreifen könnte, abgeschnitten, und das bereits im frühesten Säuglingsalter. In einer Zeit also, in welcher die schützende Bluthirnschranke noch nicht geschlossen ist. Das Perfide daran ist, dass dies dem „verhinderten“ erwachsenen Menschen gar nicht bewusst werden kann. Er ist nicht fähig, es überhaupt zu erkennen und dann entsprechende Schritte zu tätigen. Natürlich hat die Natur für Möglichkeiten gesorgt, die solche Verhinderungen zu beseitigen vermögen. Dazu bedarf es aber einer Willensanstrengung des Menschen, um diese Blockaden auflösen zu können und den Draht zur geistigen Welt wieder „in Betrieb“ zu nehmen – sei es zu Engeln, Aufgestiegenen Meistern oder dem eigenen göttlichen Selbst. Einer solchen Willensanstrengung geht jedoch das Erkennen der Blockierung voraus – und gerade dies ist schwierig, weil es sich um den Bereich des „ich weiss nicht, dass ich nicht weiss“ handelt.

Die Grundlagen für die Verbindung zur geistigen Welt sind jedoch noch immer vorhanden. Die staatlich unterstützten „Programmierungen“ erschweren dies jedoch beträchtlich. Mit gutem Grund, ist doch ein frei denkender Mensch laut Gandhi schwerer zu steuern als zehntausend eingelullte und manipulierte Konformisten.

Wo im Körper finden nun diese Kontakte mit den Informationen aus der geistigen Welt statt? Und auf welche Art und Weise dürfen diese überhaupt mit uns in Kontakt treten?

Der Empfangsfilter

Grundsätzlich ist der Mensch mit der Freiheit der Wahl ausgestattet. Er kann im Prinzip machen und lassen, was er will, muss aber (und das vergisst der moderne Mensch nur allzu leicht) immer die Konsequenzen seines Handelns tragen – sei es in diesem oder einem kommenden Leben. Diese Freiheit der Wahl respektiert die geistige Welt hundertprozentig. Krankheiten, Unfälle oder andere Schicksalsschläge sind in der Regel nicht einfach nur Pech oder dummer Zufall, sondern Wirkungen von Ursachen, die wir einst selbst gesetzt haben. Oft sind es Korrekturaufforderungen, die aber zum größten Teil falsch verstanden werden.

Die „Information per Schicksalsschlag“ ist jedoch meist nur der Hammer, der niedersaust, nachdem der Mensch auf andere Aufforderungen der geistigen Welt nicht reagiert hat. Sinnvoller wäre es, die anderen Werkzeuge zu benutzen, die wir für die Lebensreise erhalten haben: die Intuition, das Gespür, die Vernunft, aber auch Gefühl und gesunden Menschenverstand. Was Mensch dann mit dem macht, was die feine, leise innere Stimme ihm in einem Augenblick der Stille zuraunt, mit dem, was sein Bauchgefühl aussagt, ist wiederum seiner freien Wahl überlassen. Die geistige Welt – das höhere Selbst des Menschen, sein Schutz- oder ein anderer Engel – schickt die Informationen so oder so zu den Rezeptoren, welche im menschlichen Organismus billiardenfach vorhanden sind.

Damit diese „Eingaben von oben“ aber nicht wild in den Menschen einsprudeln, gibt es eine „Filter- oder Kontrollstation“, die sowohl von der Medizin wie auch von den gängigen Religionen als „Tor des Bewusstseins“ benannt wird: der Thalamus. Dieser filtert nicht nur die aus dem Körperinneren in das Gehirn einströmenden zahllosen Informationen, welche nur zu einem verschwindend kleinen Teil bewusst werden; der Thalamus ist auch der Filterort, über den die Informationen aus der feinstofflichen Welt, je nach Programmierung des Filters, dem Menschen ins Bewusstsein fließen könn(t)en. Sei dies nun in Form von geistigen Ideen, Gedanken oder Visionen, oder auch einer Botschaft zu einem inneren Organ, welches dabei ist, zu erkranken.

Diese Vorgänge mögen für viele Leser neu sein und vielleicht auf Anhieb nicht nachvollziehbar, weil der Informationsfluss auf die „materielle“ Ebene reduziert ist. Doch darf die geistige Welt aufgrund der freien und unbeeinflussten Erfahrungssammlung der Menschheit nur im äußersten Notfall direkt eingreifen – manche bezeichnen dies dann als „Schutzengelaktionen“; ansonsten ist es ihr untersagt. Sie bietet aber ihr Wissen, Lösungen für Probleme, Erkenntnisse und vieles mehr stetig an. Da dies aber wiederum so geschehen muss, dass das Angebot nicht ungewollt vom Menschen empfangen wird, findet die Übermittlung der Botschaften auf einer ‚materiellen‘ Basis statt, ähnlich dem bekannten Sender-und-Empfänger-System: Nur wenn sich der Empfänger auf die entsprechende Frequenz eingestellt hat, kann das Programm empfangen werden. Diese Übermittlung findet mittels Licht statt.

Die DNA als Empfangsantenne

Seit den wertvollen Erkenntnissen von Prof. Fritz Albert Popp weiß man, dass Zellen, genauer die DNA, mittels Licht – den Photonen – miteinander kommunizieren. Dies geht wesentlich schneller als mittels Nervenbahnen oder gar Hormonen. Hermes Trismegistos erkannte schon das Gesetz vom „wie im Kleinen so im Großen“. Deshalb liegt der Gedanke nahe, dass auch die geistige Welt mittels Licht als Modulationsgrundlage mit dem Menschen kommuniziert und die DNA der Empfänger ist. Die Physik hat in der Erkenntnis, was Licht wirklich ist, große Fortschritte gemacht, steht aber immer noch erst am Anfang. Mittlerweile weiß man, dass nicht nur die Photonen Licht sind, sondern auch Neutrinos zum Licht gezählt werden und demnach mit Informationen moduliert werden können. Popp stellte auch fest, dass die DNA ein großer Lichtspeicher ist. Außerdem besitzt diese Doppelhelix eine Stab- und eine Ringantennenform (siehe Dr. Dieter Broers). Dies deutet darauf hin, dass die DNA für den Empfang von elektronischen und magnetischen Wellen konzipiert wurde. Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen, hat also die ideale Form für den Empfang durch die DNA. Darüber, welche Funktion die DNA hat – im Speziellen die Gensequenzen – ist sich die Wissenschaft ja bei weitem nicht schlüssig. Auch wenn vor mehr als fünfzig Jahren der Mensch als bald einmal entschlüsselt dargestellt wurde, weiß man heute eigentlich weniger als dazumal. Denn je tiefer man in die DNA und die Gene vorstößt, desto komplexer wird die ganze Geschichte. So nimmt man heute auch an, dass die bis vor kurzem als Abfall-DNA (Junk-DNA) diffamierten, „überzähligen“ DNA-Strukturen ebenfalls Funktionen haben, die man allerdings noch nicht zu erkennen vermochte.

Und genau hier liegt der Schlüssel zum Verständnis der „Ankoppelung“ an die geistige Welt verborgen. Wie oben schon dargestellt, befindet sich in der DNA gespeichertes Licht in Form von Photonen. Ein Biophoton ist also Licht. Dieses Photon ist aber zu langsam, als dass es als Informationsträger aus der geistigen Welt angesehen werden könnte. Hier kommen die Neutrinos ins Spiel. Diese sind um ein Mehrfaches schneller als die Photonen und neutral in der elektrischen Ladung. Neutralität entspricht der geistigen Welt. In ihr existiert die Dualität, wie wir sie hier auf Erden kennen, so nämlich nicht. Die Neutrinos stellen demnach eine ideale Basis für die Kommunikation zwischen der im menschlichen Körper inkarnierten Seele und der geistigen Welt dar. Zusammengefasst heißt dies, dass „Eingaben“ aus der geistigen Welt mittels Licht erfolgen. Als Empfänger dienen die DNA-Strukturen, hier der Lichtspeicher mit den Photonen. Sind Sender und Empfänger aufeinander eingestimmt, dann erfolgt ein Austausch der Informationen. Mit den brachliegenden „Junk“-DNA-Strukturen kann der Mensch hellsichtig, hellhörig, etc. werden – also Fähigkeiten erlangen, die mit einem erhöhten Bewusstsein einhergehen können (aber nicht müssen). Diese Fähigkeiten, zu denen auch die Intuition gehört, kann man aber nur dann entwickeln, wenn keine „Empfangsstörung“ vorliegt.

 

Frankreich zwingt seine Kinder zur Impfung


Der französische Verfassungsrat hat entschieden: Erziehungsberechtigte müssen ihre Kinder gegen Tetanus, Diph­the­rie und Kinderlähmung impfen lassen. Andernfalls drohen ihnen Bußgelder – und Haftstrafen.

impfen-tut-not-als-noetigerDie gesetzliche Impfpflicht in Frankreich ist verfassungskonform. Das hat der französische Verfassungsrat (Conseil Constitutionnel) am Freitag entschieden. In Frankreich sind damit weiterhin alle Erziehungsberechtigten verpflichtet, ihre Kinder gegen Tetanus, Diph­the­rie und Kinderlähmung impfen zu lassen. Andernfalls kann den Kindern der Besuch öffentlicher Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen verweigert werden. Verstöße gegen die Impfpflicht können mit Geldstrafen bis zu 30.000 Euro und mit Haftstrafen bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Ein Ehepaar aus Auxerre hatte den Verfassungsrat am 15. Januar mit einer „vorrangigen Frage zur Verfassungsmäßigkeit“ befasst. Marc und Samia Larère argumentierten, der Impfzwang verstoße gegen das in der Verfassungspräambel verbürgte „Recht auf Gesundheit“. Sie haben sich geweigert, ihre Tochter im Alter von drei Jahren impfen zu lassen, weil sie schädliche Nebenwirkungen des Impfstoffs befürchten.

Auch ihr zwei Jahre alter Sohn wurde nicht geimpft. Die Behörde zum „Mutter- und Kinderschutz“ (PMI) hatte im Fall der Tochter im vergangenen Oktober hatte Anzeige erstattet. Das Strafgericht in Auxerre setzte jedoch das Verfahren zunächst aus und legte dem Verfassungsrat den Fall vor, um die „vorrangige Frage zur Verfassungsmäßigkeit“ klären zu lassen. Nach der ablehnenden Entscheidung des Verfassungsrates wird der Strafprozess gegen das Ehepaar wieder aufgenommen.

„Recht auf Gesundheit“

Die „Verfassungsweisen“ argumentierten in ihrer Begründung, das „Recht auf Gesundheit“ beinhalte den Schutz der Bürger vor schweren und ansteckenden Krankheiten wie Diphterie, Tetanus und Kinderlähmung. Es sei dem Gesetzgeber überlassen, die beste Art und Weise festzulegen, diesen Schutz zu gewährleisten. Die allgemeine Impfpflicht, die im Einzelfall bei medizinischen Bedenken aufgehoben werden könne, verstoße somit nicht gegen die Verfassung.

Die Entscheidung über die Impfpflicht wurde von acht „Verfassungsweisen“ unterzeichnet, darunter der frühere Premierminister Lionel Jospin, der frühere Senator Hubert Haenel und der frühere Präsident der Nationalversammlung, Jean-Louis Debré. Die Mitglieder des Verfassungsrat bedürfen keiner juristischen Berufsqualifikation.

(…)

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreichs-impflicht-verfassungsmaessig-laut-verfassungsrat-13495547.html

Danke an Traugott Ickeroth

Was kommt als Nächstes? Das Einreiseverbot für Nichtgeimpfte für Frankreich?? Wann ziehen die anderen Diktatur- EU-Länder nach?

Wann erwachen die Schlafschafe??

Gruß

TA KI

Gesundheitssystem: In der Fortschrittsfalle


leiden an der gesundheitMan kann unendlich viel für seine Gesundheit tun. Das hat aber
nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem
Maße man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt.

Der Begriff „Gesundheit“ entzieht sich – wenn man einmal von der platten Floskel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Zustand vollständigen Wohlbefindens absieht – weitgehend einer Definition. Schon die Frage nach ihr kann sie beeinträchtigen oder zerstören, wie dies für ähnlich sensible Gebilde wie Vertrauen, Liebe, Gnade, aber auch zum Beispiel für den Schlaf oder die Sättigung gilt. Man kann unendlich viel für seine Gesundheit tun; das hat aber nicht viel, oft sogar gar nichts damit zu tun, ob und in welchem Maß man sich als gesund empfindet – und Letzteres zählt. So kann das Paradox zustande kommen: Je mehr ich für meine Gesundheit tue, desto weniger gesund fühle ich mich. In diesem Sinne ist Gesundheit eben nicht machbar, nicht herstellbar, stellt sich vielmehr selbst her. Gesundheit gibt es nur als Zustand, in dem der Mensch vergisst, dass er gesund ist. Nach Hans-Georg Gadamer ist dies der Zustand „selbstvergessenen … Weggegebenseins“ an den Anderen oder „das Andere“ der privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Lebensvollzüge.
Vor diesem Hintergrund kommt man um die ebenso logische wie bedrückende Feststellung nicht herum, dass wir seit etwa 200 Jahren mit zunehmender Wut kategorial falsch mit Gesundheit umgehen – mit katastrophalen Folgen für die Entwicklung der Gesundheit als Mittel der Vitalität. Denn seit wir uns mit der Säkularisierung, der Aufklärung und der Moderne vom metaphysischen Ballast aller Transzendenz befreien (von der Aristokratie und der Kirche bis zu Gott und der Natur), alles andere nur noch als Aneignungsobjekt wahrnehmen können, haben wir zwar allen Anlass, uns über den grandiosen Zugewinn an Freiheit, Verfügbarkeit und Reichtum dieser Eroberungsfeldzüge zu freuen, in denen der Mensch sich zunehmend an die Stelle der Natur, des Schicksals oder Gottes stellt, gewinnen aber offenbar erst allmählich ein Gespür für die Nebenwirkungen dieses Fortschrittsprozesses, wozu wir so etwas wie eine „zweite Aufklärung“ (Hubert Markl) bräuchten.
Dieses gilt nicht zuletzt für die Gesundheit. Denn auch wenn der Sieg über eine Krankheit oder ein Präventionsprogramm objektiv und messbar die Gesundheit fördert, kann dennoch eine Gesundheitsverschlechterung dabei herauskommen:
– wenn eine hypochondrische Überaufmerksamkeit auf das Selbst das Ergebnis ist;
– wenn wir Gesundheit für einen Stoff halten, den man nicht als Gabe zu empfangen hat, sondern sich aneignen und immer mehr davon haben wollen kann;
– wenn wir denken, wir könnten Gesundheit rational planen, herstellen, machen;
– wenn wir Gesundheit aus einem Mittel zum Leben zu einem Lebenszweck erheben und sie so missbrauchen;
– wenn wir sie zum höchsten gesellschaftlichen Wert verklären, wodurch sie, die eigentlich auf Verborgenheit angewiesen ist, vollends verhindert wird;
– und wenn wir uns somit die leidensfreie Gesundheitsgesellschaft zum Ziel setzen, in der jeder Bürger das Gesundheitssystem mit der Erwartung verknüpft, ihm gegenüber ein einklagbares Recht auf Gesundheit zu haben.
Die Gesundheitsgesellschaft treibt der Gesellschaft mit der Gesundheit die Vitalität aus – und so lange wird es im Vergleich mit anderen Gesellschaften Wettbewerbsfähigkeit weder in Lebenslust noch in Verantwortungsbereitschaft, noch in wissenschaftlichen oder industriellen Spitzenleistungen geben; und nur in Kombination dieser drei Merkmale wäre eine Gesellschaft vital und in diesem Sinne auch gesund.

Für diese These werden im Folgenden einige Belege beziehungsweise Hinweise auf Einflussfaktoren genannt, die eine Fülle bisher eher vernachlässigter Forschungsthemen zumindest andeuten:

1. Mit zunehmender Wirksamkeit schmerztherapeutischer Verfahren wird die Zahl der Schmerzkranken nicht etwa kleiner, sondern größer,
– weil gerade die Therapieerfolge die Erwartung und den Rechtsanspruch auf Herstellbarkeit von Schmerzfreiheit oder Leidensfreiheit auslösen,
– weshalb Schmerzen schon bei immer geringerer Intensität als unerträglich erlebt werden und nicht mehr als gesunde, normale Befindlichkeitsstörung;
– damit wird normale Schmerzempfindung immer weniger als positiv wichtiges Signal für Gefahren oder auch nur Widerstände im Rahmen einer gesunden und damit vitalen Lebensführung gewertet, sondern nach der ideologischen „Ethik des Heilens“ als Krankhaftes und damit von anderen chemisch oder psychisch Wegzumachendes aus dem eigenen Kompetenzbereich ausgegrenzt.
– Während bisher stets der eigene Umgang mit Störung, Schmerz oder Leiden die Quelle jeglicher kreativer Leistung war, droht jetzt die Verwechslung der nur noch selbstbezogenen, unendlich steigerungsfähigen Gesundheit mit der unendlich steigerungsfähigen Schmerz- und Leidensfreiheit.
– All dies wird noch in dem Maß verstärkt, wie die Diagnostik und Therapie des Schmerzes eigenständig institutionalisiert werden und daraus Eigeninteressen erwachsen.

2. Auf ähnliche Weise und mit vergleichbaren katastrophalen Folgen wird der Bereich des Gesunden auch bei Befindlichkeitsstörungen immer mehr verkleinert und damit seiner motivierenden Stacheln beraubt. Der Bereich des Krankhaften wird immer weiter aufgebläht. Dafür nur wenige Beispiele: Umgang mit Schlafstörungen, Essstörungen, Angst, Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern, aber auch unerwünschte Kinderlosigkeit oder Schönheitsmängel.

3. Diese gefährlichen, weil devitalisierenden Verschiebungen vom Gesunden zum Kranken werden zudem durch etwas begünstigt, was man als Top-down-Prinzip des Gesundheits- und Sozialsystems in Praxis und Wissenschaft bezeichnen kann: Eine wissenschaftliche oder industrielle Innovation bei der schweren Ausprägung einer Erkrankung ist höchst segensreich; sie wird aber auch des größeren Marktes wegen bei geringerer Intensität derselben Krankheit angewandt, obwohl dies eigentlich nicht indiziert wäre (so zum Beispiel das Antibiotikum bei leichter Grippe). Wenn sie die Wahl haben, beginnen Ärzte gern ihre Interventionen der größeren und schnelleren Erfolgswahrscheinlichkeit wegen bei „leichteren Fällen“.

4. Die Zahl der an einem Patienten vorgenommenen Untersuchungen entscheidet über die Wahrscheinlichkeit, ob er zum Schluss eine Diagnose haben wird, also ob er zu den Gesunden oder zu den Kranken zu rechnen ist. In diesem Bereich eröffnen die fahrlässigerweise immer noch nicht gesetzlich geregelten, prädiktiven Gentests eine neue Dimension: Sie bescheren uns eine neue Bevölkerungsgruppe, nämlich die der „noch nicht Kranken“, die das selbstvergessene Weggegebensein vitaler Gesundheit kaum noch leben können.

5. Bereits dem 19. Jahrhundert verdankt eine andere, freilich ebenfalls heute noch wirksame Strategie der Leidensvermeidung ihre Entstehung: Um nämlich die Familien der damals erstmals wichtig werdenden Vollbeschäftigung zuführen zu können, mussten sie von der Sorge für ihre Pflegebedürftigen und Behinderten befreit werden. So entstanden flächendeckende Netze sozialer Institutionen für geistig Behinderte, Körperbehinderte, psychisch Kranke. So unsichtbar gemacht, gehörten die Behinderten und die Verantwortung für sie nicht mehr zur als gesund empfundenen, normalen Lebenswelt. Stattdessen konnte sich – mangels Erfahrung – die Angst vor dem Behinderten erst richtig entwickeln.

heimbewohner6. Ähnlich steht es mit den Alten und Altersverwirrten. Zwar haben diese sich dank des medizinischen Fortschritts erst im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einer nennenswerten Bevölkerungsgruppe vervielfacht, manche sagen epidemisch inflationiert. Der Pflegebedarf hat sich im Laufe dieses Jahrhunderts verhundertfacht. Noch wichtiger dürfte aber sein, dass man um 1900 noch aus dem Krankenhaus zum Sterben nach Hause ging, wohingegen man heute in der Regel im Krankenhaus oder im Heim stirbt. Da man zudem heute nicht mehr in jedem Lebensalter gleich wahrscheinlich, sondern fast nur noch im Alter stirbt, gilt auch hier: Sterben und Tod sind institutionell unsichtbar geworden, gehören nicht mehr zur als normal und gesund erlebten Lebenswelt. Dadurch konnte mangels sinnlich anschaulicher Erfahrung die Angst vor dem Sterben und dem Tod inflationär und irreal zunehmen – mit allen fatalen Folgen für die Vitalität, wie etwa der Wunsch nach aktiver Sterbehilfe oder die mangelhafte Fähigkeit der Bürger, ihr Leben von ihrem Tod her zu begreifen und den jeweiligen Augenblick als kostbar kreativ zu nutzen. !

7. Die devitalisierenden Nebenwirkungen des medizinischen Fortschritts bei der therapeutischen Beherrschbarkeit vieler Akuterkrankungen bestehen darin, dass viele von denen, die früher daran gestorben wären, heute weiterleben, jedoch in der mengenmäßig neuen menschlichen Daseinsform des chronisch Krankseins: heute schon 40 Prozent der ärztlichen Klientel, die 75 Prozent der Kosten ausmachen – Tendenz steigend, sodass chronisch Kranke bald den ärztlichen Normalfall darstellen werden. Aber die Medizin stülpt immer noch zu sehr ihr gewohntes Akutkranken-Schema den chronisch Kranken in Behandlung, Lehre und Forschung über, wie zuletzt mit den zusätzlich stigmatisierenden Disease-Management-Programmen (DMP) noch einmal unter Beweis gestellt. Die Etablierung einer eigenständigen Chronisch-Kranken-Medizin dürfte eine der wichtigsten Forderungen für ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen sein. Hier geht es nicht so sehr um die Bekämpfung von Krankheiten, sondern um die biografische Begleitung von beeinträchtigten Menschen, weshalb Ärzte auch weniger ein Disease-Management-Programm brauchen, sondern vielmehr bezahlte Zeit.

8. All die beschriebenen Trends, die subjektiv Gesundheit fördern wollen, in Wirklichkeit aber der Gesellschaft die Vitalität austreiben, wirken sich zusätzlich umso destruktiver aus, je mehr sie der Vermarktung und dem Wettbewerb überlassen werden. Diese Prinzipien sind in der übrigen Wirtschaft segensreich, im Sozialbereich und damit im Gesundheitswesen jedoch (vielleicht von Teilbereichen abgesehen) tödlich.
Wenn Gesundheit zur Dienstleistung und damit zur Ware wird,
wenn jede medizinische Einrichtung zu Gewinnmaximierung durch Leistungsexpansion verurteilt ist,
– wenn Wettbewerb zwar kurzfristig Kosten senken kann, was jedoch durch Mengenausweitung mehr als kompensiert wird
– dann muss man sich nicht wundern,
– dass schließlich künstlich Bedürfnisse erfunden werden, die man als Wunscherfüllung für den Kunden zu befriedigen verspricht,
– dass auch sachlich nicht notwendige Spezialisierungen entstehen,
dass noch unreife Produkte und Verfahren auf den Markt geworfen werden und
– dass die Tendenz vorhanden ist, gute Kunden lebenslang zu halten und zu „melken“, schlechte Kunden aber an die Konkurrenz weiterzureichen.
Gleichzeitig wird verzweifelt versucht, die der unsichtbaren Hand des Marktes verdankte Kostenexplosion durch exzessive bürokratische Fremdkontrollen einzudämmen, zum Beispiel durch Qualitätsmanagement, Leitlinien, Fallpauschalen, DMP. Auf diese Zwänge versuchen Ärzte etwa durch defensivmedizinische Absicherung oder durch Verschiebung ihrer Verantwortung auf den
Patienten unter Berufung auf sein Selbstbestimmungsrecht und seine Kundenwünsche zu reagieren. Wenn der aktuelle Ärztemangel strukturell insofern neu ist, als sich die Medizinstudenten nach dem Examen beruflich anderweitig orientieren, mag das auch mit Arbeitszeit und Geld zusammenhängen; entscheidender ist jedoch die Doppelzange aus Markt und Bürokratie, die die Lust und die Verantwortlichkeit der ärztlichen Tätigkeit abwürgt.

9. Die kostentreibende Übermacht des Marktes selbst über den Gesetzgeber macht das alle einschlägigen Gesetze dominierende Prinzip „ambulant vor stationär“ zur Lachnummer; denn während ambulante Hilfsangebote mit Nachteilen bestraft werden, locken die größeren Profite und Wettbewerbsvorteile im stationär-institutionellen Bereich, der sich zusätzlich rechtfertigt durch die ausgrenzende Entlastung der Gesellschaft von allem Negativen. Drei Beispiele:

Krankenhaus: Auch noch die jüngsten Spezialisierungen (Psychosomatik, Geriatrie) sind überwiegend in Form stationärer Systeme erfolgt, obwohl ambulante Liaison- und Konsiliardienste für alle Beteiligten gesünder wären.
Heime: Obwohl es für alle Heimaufnahme-Indikationen erprobte ambulante Alternativen gibt, sind jetzt schon mit steigender Tendenz mehr als eine Million Bundesbürger Heimbewohner, den Gesetzen der Massenhaltung unterworfen. Mehr als 95 Prozent der Sozialhilfeleistungen fließen in den stationären Bereich.
Rehabilitation: Deutschland hat etwa so viele Betten in psychosomatischen Rehabilitations- und Kurkliniken wie der Rest der Welt, der unser Jammern über Geldknappheit nicht versteht, solange wir uns diesen – von Bismarck zur sozialen Befriedung geförderten – Zauberberg-Sumpfblüten-Zopf noch leisten. Dieser garantiert mehr Schaden als Nutzen, statt die Rehabilitation konsequent dorthin zu „ambulantisieren“, wo die Menschen leben. Aber wo die unsichtbare Hand des Marktes regiert, darf niemand so recht steuern, maßt sich daher auch niemand die Autorität der Verantwortung an, egal wie katastrophal das Ergebnis für die Gesundheit ist.

10. Seit Rechtsanwälte, Psychologen, Pädagogen und Sozialarbeiter von der gesetzlichen Betreuung (vormals Vormundschaft) leben können, hat sich in wenigen Jahren die Zahl der Betreuten auf etwa eine Million mehr als verdoppelt. Der neue und dynamische Berufsverband will natürlich weiter expandieren, hält daher sechs Millionen Bundesbürger für betreuungsbedürftig. Deshalb kann es nicht verwundern, dass man von der vornehmsten gesetzlichen Aufgabe der Betreuer, nämlich Betreuungen überflüssig zu machen, fast nichts spürt.

11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische. Einige Beispiele:
a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Bedrohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er-Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten konstruiert – mit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren Patienten.
b) Seit den 90er-Jahren ist die Depression weltweit als unzureichend vermarktet erkannt. Eine Art Rasterfahndung nach unentdeckten Depressiven, wovon immer einige Menschen real profitieren, die meisten jedoch durch zusätzliche Etikettierung in ihrer Vitalität Schaden nehmen, hat zum Beispiel in den USA dazu geführt, dass sich von 1987 bis 1997 die Zahl der wegen Depression Behandelten von 1,7 auf 6,3 Millionen fast vervierfacht hat; entscheidend dafür war die suggestive Aufklärungskampagne und aggressive Werbung für Antidepressiva.
c) Inzwischen hat die Psychotrauma-Therapie den imperialistischen Anspruch, möglichst alle Krisen durch Traumatisierung (früheres Gewalterlebnis, Missbrauch, Misshandlung) zu erklären und zu therapieren. Auch hiervon können wenige profitieren, während die Allgemeinheit durch potenziell lebenslängliche punktuelle Aufmerksamkeitsfixierung geschädigt wird; selbstvergessenes Weggegebensein ist jetzt sehr erschwert. Bei jeder Katastrophe sind heute Opfer wie Helfer den öffentlichkeitswirksamen oder verstehenswütigen Psychoattacken fast zwangsweise, weil wehrlos ausgesetzt. Nach dem Erfurter Amoklauf blieb einer Schülerin die Äußerung vorbehalten, das Schrecklichste seien eigentlich die Psychologen gewesen, die das Alleinsein mit sich selbst und/oder mit Freunden/Angehörigen mit den raffiniertesten Tricks zu verhindern versucht hätten. Dies öffentlich zu sagen bedeutet heute Mut, Zivilcourage.
d) Ein Selbstversuch, den jeder wiederholen kann: Ich habe zwei Jahre lang aus zwei überregionalen Zeitungen alle Berichte über Forschungen zur Häufigkeit psychischer Störungen (zum Beispiel Angst, Depression, Essstörung, Süchte, Schlaflosigkeit, Traumata) gesammelt: Die Addition der Zahlen ergab, dass jeder Bundesbürger mehrfach behandlungsbedürftig ist. Die meist von bekannten Professoren stammenden Berichte versuchten in der Regel, dem Leser zunächst ein Erschrecken über den hohen Prozentsatz der jeweiligen Einzelstörungen zu suggerieren, um ihn dann wieder zu entlasten, weil es heute dagegen die zauberhaftesten Heilmethoden gäbe, fast immer in der Kombination von Psychopharmaka und Psychotherapie; denn hier verspricht die Kooperation der Konkurrenten den größten Gewinn.

12. Der künftig expansivste Markt dürfte der der Prävention sein – von den Experten der gesunden Ernährung über das Jogging bis zu den Fitness- und Wellness-Zentren, Agenturen, die das Leben der Menschen mit wechselnden Schwerpunkten begleiten und mit deren Hilfe sie ihre Gesundheit infinitesimal optimieren, in „Gesundheits-Bewusste“ umerzogen werden sollen. Das Leben wird prozessualisiert als Vitalisierung ohne Ende, wobei nur eins zu vermeiden ist: dass ein Mensch sich zu einem bestimmten Zeitpunkt wirklich für vital hält. Dabei ist auch dieses Angebot, wieder von segensreichen Ausnahmen abgesehen, bestenfalls folgenlos, da von außen kommende Mittel ohne Sozialisierungsarbeit, also ohne die anstrengende integrierende Übersetzung in die biografische Alltags-Lebenswelt, dem Leben äußerlich bleiben.
Diese Beispiele führen zu der Annahme, dass das Gesundheitssystem insgesamt eher wie eine Vitalitätsvernichtungsmaschine wirkt – und dies marktbedingt mit expansiver Tendenz, sind doch heute schon 4,2 Millionen Menschen im Gesundheitssystem beschäftigt und damit, ohne es zu wollen, an der Steigerung dieser Wirkung interessiert. Es dürfte sich zumindest lohnen, die Stimmigkeit der vorstehenden zwölf Belegkomplexe und insbesondere ihrer Wechselbeziehungen durch Forschungsprojekte zu überprüfen, auch wenn ihnen jetzt schon viele wissenschaftliche Expertisen zugrunde liegen.

Ständige Ausbalancierung

Abschließend wenigstens eine Schlussfolgerung: Auf dem Weg zu einer vitalen Gesellschaft müsste „gesund leben“ heute nicht mehr nur – wie früher – die einseitige Entlastung von Lasten bedeuten, sondern vielmehr die ständige Ausbalancierung des menschengemäßen Gleichgewichts zwischen Entlastung und Belastung im Sinne des Spannungszustandes zwischen Selbstgenuss und selbstvergessenem Weggegebensein an Anderes. Entlastung ist eben nicht zu maximieren, sondern nun zu optimieren – physisch wie sozial-moralisch. Das heißt konkret, dass wir uns künftig zwar weiterhin über Schritte der Entlastung freuen dürfen, aber auch für Schritte der Wiederbelastung zu sorgen haben. Es scheint so, als stünden die Medizin und das Gesundheitswesen nunmehr vor dem Paradigmenwechsel, der in der Physik vor 100 Jahren erfolgte, als man zu der Erkenntnis kam, dass Newtons Physik zwar nicht falsch sei, jedoch nur unter vereinfachten Sonderbedingungen gelte, wohingegen in der Sichtweise der Quantenphysik sich die Wirklichkeit als wesentlich umfangreicher, mehrdimensionaler und komplexer darstellt. Oder um es in einem Bild auszudrücken: Damit ein Schiff oder ein Fesselballon optimal freie Fahrt machen kann, muss auch der Ballast stimmen; gerade im Interesse der Befreiung von der Natur ist die Verankerung in der Natur von Bedeutung.
Wenn der durch Entlastungshilfen der Medizin, der Technik und Industrie eingeschränkte körperliche Bewegungsraum zur Muskelatrophie mit den Folgeschäden der Zivilisationskrankheiten (vom Diabetes bis zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen) führt, muss man die Grenzen, innerhalb derer man sich von der Last körperlicher Tätigkeit nicht entlasten lässt, verteidigen oder wieder hinausschieben. Allmählich scheint das Problembewusstsein dafür wieder zu wachsen: An einem Bahnhof kann man zum Beispiel beobachten, wie fast alle Menschen mit nur noch fahrbaren Köfferchen die Rolltreppe hinaufstehen, aber zehn Prozent benutzen die normale Treppe. Fragt man diese nach ihrem Motiv, so lautet die häufigste Antwort: „Ich bin doch nicht blöd, ich lasse mich doch nicht noch von meinen letzten Selbstbewegungsmöglichkeiten enteignen.“
Die Verteidigung oder Hinausschiebung der Grenzen der eigenen Verfügbarkeit und damit der Freiheit gegenüber helfend-entlastenden Zugriffen betrifft aber auch einen Grundbestand von Schmerzen und Leiden (als Voraussetzung personaler Reifung) sowie der Angst und anderer Gemeinsinne. Überhaupt hat jeder sich sein Recht auf Krisen, Grenzsituationen und andere Lasten wie Behinderung, Krankheit, Altern, Sterben und Tod als ihm zugehörig zu sichern, soll das Leben wirklich erfahren, soll Gesundheit Vitalität sein und sollen Widrigkeiten biografisch genutzt werden. Das gilt auch für Katastrophenopfer. Hier meint Bert Hellinger mit Recht: „Wer ein wirklich schweres Schicksal hat, ist in der Regel stark genug, es zu tragen.“ Therapeuten, die ohnehin nur die zweitbeste Ersatzlösung bieten können, haben sich auf die Ausnahmen von der Regel zu beschränken.

zZitierweise dieses Beitrags:
Dtsch Arztebl 2002; 99: A 2462–2466 [Heft 38]

Anschrift des Verfassers:
Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus Dörner
Nissenstraße 3, 20251 Hamburg

Quelle: http://m.aerzteblatt.de/print/32976.htm

Danke an Jenny D.

Gruß an die Denkenden

TA KI

Monsanto fordert: Glyphosat-Bewertung zurückziehen; Unkraut vergeht, der Mensch auch


giftsprüher

Monsanto hat die Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation WHO aufgefordert, die Einstufung seines Kassenschlagers – dem Herbizid Glyphosat – als „wahrscheinlich krebserregend“ rückgängig zu machen. Das berichtet Reuters unter Berufung auf einen Manager des Gentechnik-Konzerns. Der vollständige Text der Bewertung ist allerdings noch gar nicht veröffentlicht worden.

„Wir stellen die Qualität der Bewertung in Frage“, erklärte Philip Miller, der bei Monsanto für Produktzulassungen verantwortlich zeichnet, so die Nachrichtenagentur Reuters. Das IARC-Urteil sei unausgewogen und widerspreche den bisherigen Erkenntnissen.

Die Krebsforschungseinrichtung hatte Glyphosat, den Wirkstoff in Herbizidmischungen wie „Roundup“, nach einem Treffen internationaler Experten in Lyon in die zweithöchste Gefahrengruppe (2A: „wahrscheinlich krebserregend“) eingestuft. Zuvor, so teilte die WHO-Agentur mit, hätten die Wissenschaftler fast ein Jahr lang Studien gesichtet. Der vollständige Bericht ist noch nicht erschienen.

An dem Treffen in Lyon vom 3. bis 10. März nahmen laut IARC Forscher der Universitäten Bordeaux, Tarapaca (Chile), Curtin (Australien), Utrecht, Toronto, Mississippi State, Texas A&M, Alberta und Massey (Neuseeland) teil. Außerdem Experten staatlicher Einrichtungen wie dem National Cancer Institute, dem National Institute of the Environmental Health Sciences und der Environmental Protection Agency aus den USA; dem Gesundheitsdienst der italienischen Region Lazio und der Europäischen Chemikalienagentur mit Sitz in Helsinki.

Ein Monsanto-Mitarbeiter nahm als Beobachter teil, durfte laut Teilnehmerliste aber – wie auch alle anderen Beobachter – nicht an der Bewertung teilnehmen. Er musste sich verpflichten, die Mitglieder vor der Sitzung nicht anzusprechen und sie auch sonst nicht zu beeinflussen.

Glyphosat ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt. Monsanto vertreibt es als „Roundup“. Seit der Patentschutz abgelaufen ist, gibt es aber weitere Marken anderer Hersteller. Ein Großteil der gentechnisch veränderten Pflanzen ist gegen das Spritzmittel immun. Auf den Gentech-Plantagen wird es massiv ausgebracht, um Unkräuter zu beseitigen – die sich mit der Zeit allerdings anpassen, so dass noch mehr gespritzt werden muss. Glyphosat wird aber auch in der konventionellen Landwirtschaft, auch in Deutschland, in Privatgärten, öffentlichen Grünanlagen und entlang Bahngleisen versprüht. [dh]

(…)

Quelle: http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/30511.html

Studie über Pflanzenschutzmittel

Unkraut vergeht, der Mensch auch

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat: Laut einer Studie ist es „wahrscheinlich krebserzeugend“.

Pflanzenschutzmittel

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das weltweit am meisten genutzte Unkrautvernichtungsmittel, Glyphosat, als „wahrscheinlich krebserzeugend bei Menschen“ eingestuft. Das ist die zweithöchste der fünf WHO-Kategorien für Krebsrisiken von Wirkstoffen. Dabei hatten deutsche Behörden erst kürzlich bekräftigt, dass von dem Pestizid keine Gesundheitsgefahr ausgehe.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO teilte nun aber in der Fachzeitschrift The Lancet mit, es gebe „begrenzte Nachweise an Menschen“ für das krebserzeugende Potenzial von Glyphosat. Drei Vergleichsstudien zwischen Personen mit und ohne Kontakt zu der Chemikalie in Kanada, Schweden und den USA hätten erhöhte Risiken für das Non-Hodgkin-Lymphom gezeigt, einer Gruppe von Krebserkrankungen.

Nicht nur als „begrenzt“, sondern sogar als „ausreichend“ schätzen die Experten die Belege dafür ein, dass die Chemikalie bei Mäusen und Ratten zu Tumoren führt. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hatte nach einer eigenen umfangreichen Auswertung von Studien zuletzt im Januar bestätigt, dass „keine Hinweise auf eine krebserzeugende“ Wirkung durch Glyphosat vorlägen. Bislang wurde erwartet, dass die EU die Zulassung für den Stoff in diesem Jahr verlängert – auch auf Grundlage des BfR-Berichts.

Umweltschützer hatten das Fazit des BfR von Anfang bezweifelt. Das Amt habe sich vor allem auf Studien gestützt, die von den Glyphosat-Herstellern in Auftrag gegeben worden seien, kritisiert etwa der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Es fehlten Untersuchungen, wie geringe, aber über einen langen Zeitraum aufgenommene Glyphosat-Dosen auf Menschen wirkten.

Sollte sich Glyphosat als krebserregend herausstellen, hätte das weitreichende Folgen. 92 der in Deutschland zugelassenen Pestizide enthalten den Wirkstoff – allen voran der Unkrautvernichter „RoundUp“ des US-Agrochemiekonzerns Monsanto. Die Substanz wird auch in privaten Gärten, öffentlichen Parkanlagen oder an Bahngleisen benutzt. Da Landwirte mit ihm auf dem Feld unerwünschte Pflanzen töten oder die Reifung von Getreide beschleunigen, werden geringe Mengen regelmäßig in Lebensmitteln gefunden. Besonders zugenommen hat der Glyphosat-Verbrauch weltweit, weil die meisten gentechnisch veränderten Pflanzen gegen den Stoff resistent sind.

Strengere Auflagen notwendig

Möglicherweise werden nun für alle diese Anwendungen wegen der WHO-Einstufung strengere Auflagen erlassen. Andreas Kortenkamp, Toxikologe an der Londoner Brunel University, sagte der Financial Times: „Die Behörden in der EU müssen nun prüfen, ob die aktuellen Maßnahmen reichen, um Verbraucher und Pestizidanwender vor Krebsrisiken zu schützen.“ Fraglich ist auch, ob die Zulassung von Glyphosat wie geplant verlängert werden kann.

Allerdings wies der europäische Zusammenschluss der Glyphosat-Hersteller die WHO-Einstufung zurück. Sie stehe im Widerspruch zu den Einschätzungen aller Zulassungsbehörden weltweit, erklärte die Glyphosate Task Force. Die WHO habe „lediglich eine Auswahl öffentlich zugänglicher Informationen“ geprüft. Die Ämter verfügten aber über mehr Untersuchungen. „Diese Studien liefern den eindeutigen Nachweis, dass Glyphosat kein genotoxisches oder karzinogenes Potenzial besitzt“, so die Chemieunternehmen.

Das BfR war am Wochenende nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Quelle: http://www.taz.de/Studie-ueber-Pflanzenschutzmittel/!156894/

Gruß an die, die Monsanto und Co. boykottieren

TA KI

 

Anti-Baby-Pille Auswirkungen und Gefahren die unterschätzt werden


Anti-Baby-Pille Auswirkungen auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene

Mit der „Anti-Baby-Pille“ wird ein derartig wichtiger Prozess im weiblichen Körper beeinflusst, dass jedem klar sein muss, dass dies nicht ohne Auswirkungen auf Körper Geist und Seele bleiben kann. In diesem kurzen Artikel sind nur einige Dinge erwähnt.
Es sei auch erwähnt, dass es ganz wuderbare Möglichkeiten der natürlichen Empfängnisregelung gibt, wie z.Bsp. die „Sympto-Thermale-Methode“ nach Dr. Rötzer oder die „Kosmobiologische Empfängnissregelung“

Die seelisch – geistige Wirkung

Was passiert eigentlich seelisch-geistig bei den Millionen von Frauen, welche regelmäßig die Pille einnehmen? Der Arzt Dr. med. Manfred Van Treek hat sein Buch „Das Kontrazeptions-Syndrom“ im Internet veröffentlicht. Dort legt er, sehr gut recherchiert, an zahlreichen Beispielen die gesundheitlichen Folgen der Anti-Baby-Pille dar. Was darin über den seelisch-geistigen Aspekt stand, wurde hier einmal abgetippt. Wenn es da heißt, dass sich sogar die Hirnwellen durch die Pilleneinnahme verändern können, muss man sehr hellhörig werden, denn diese Wellen spiegeln das Bewusstsein wieder.

„Die Anamneseerhebung bei Pillenbenutzerinnen zeigt sehr häufig, dass der Leidensdruck auf die Psyche nach einiger Zeit der Pilleneinnahme so stark wird, dass Nervenärzte aufgesucht werden, welche üblicherweise mit Psychopharmaka therapieren. Nervenärzte ziehen gewöhnlich nie die Pille als Ursache psychischer Probleme in Betracht.
Es sind aber nicht allein die künstlichen Hormone der Anti-Baby-Pille für die psychologischen Veränderungen verantwortlich. Die Ursache für die seelischen Wesensveränderungen der Frau unter der Pille liegen sehr viel tiefer. Die Wegmanipulation der vollmenschlichen Eigenschaft „mütterlicher Fruchtbarkeit“ greift die Frau in ihrer Seelenebene an und verletzt sie schwer. Viele Frauen werden unter der Pille mürrisch und unglücklich (S. 25).

Bei 25 – 60% der Pillenbenutzerinnen sind EEG-Veränderungen (Veränderungen der elektrischen Hirnschrift) festgestellt worden. Diese sind wahrscheinlich auf Progesteronwirkungen zurückzuführen. Östrogone sind wahrscheinlich epilepsiefördernd (S. 24).“

Quelle und viel mehr tolle Infos unter http://www.tierversuchsgegner.org/texte/Manfred_van_Treek_-_Das_Kontrazeptions-Syndrom.pdf (Herunterladen dauert einige Augenblicke)

Die körperliche Wirkung

Dr. med. Gabriele Wloka zählt in einem Aufsatz gesundheitlichen Folgen der Pilleneinnahme ausführlich unter anderem folgende Punkte auf:
– Schlaganfälle und Infarkte
– Hormonstörungen
– Beckenvenenthrombose
– Rezidivierende Lungenarterienembolien
– Akute Thrombose des Sinus sagittalis superior
– Sterilität
– Lebererkrankungen
– Depression und Libidoverlust
– Migräne

Auf weitere Nebenwirkungen der Pille wie Hauterkrankungen, Gewichtsprobleme, Augenerkrankungen, Netzhautablösungen usw. soll hier nicht weiter eingegangen werden.
Die Pille verhindert außerdem nicht garantiert den Eisprung, sonst gäbe es nicht eine einzige überraschende Schwangerschaft!
Quelle: © http://www.aktion-leben.de

Die Giftigkeit der Pille

Das Environmental Toxicology Program in den USA hat die in der Antibabypille verabreichten Hormone uneingeschränkt als Krebs auslösende Arzneimittel eingestuft. „Ein wichtiger und notwendiger Schritt,“ erklärt Christopher Portier, der Direktor des Instituts, „nach Durchsicht der wissenschaftlichen Literatur gehören alle synthetischen Östrogene in die Kategorie mit dem größten Schadenspotential.? […]

Aus ärztlicher Sicht ist die Therapie mit weiblichen Geschlechtshormonen mit vielerlei Veränderungen des Stoffwechsels verbunden. Die Pillen der dritten und vierten Generation erzeugen längst keinen schwangerschaftsähnlichen Zustand mehr. Dennoch: Hormone sind Vermittler, die Aktionen und Reaktionen auslösen und unterhalten. Dass der körperliche Zustand ohne Vorwarnung einen bösen Streich spielen kann, beweisen jährlich zahlreiche Frauen, die an einer Thrombose mit irreversiblem Gefäßverschluss sterben. […]

Böse Zungen behaupten gar, Transport und Lagerung der Arzneimittelpackungen müssen jetzt der Sicherheitsstufe von Giftstoffen gleichgestellt werden. Weiteres Ungemach zeichnet sich bereits am Horizont ab: die ersten juristischen Auseinandersetzungen wegen der Menopause-Problematik. Somit reihen sich die Hormon produzierenden Pharmahersteller in die Gruppen der Zigarettenproduzenten und Fast-Food-Ketten, weil Schadenersatzklagen wegen Gesundheitsschäden in Millionenhöhe attraktiv werden. Das wiederum bindet den Ärzten die Hände und verringert ihre Bereitschaft, die Antibabypille zu verordnen. Schon jetzt ist in den USA der Markt für Hormone in der Menopause zusammengebrochen. […]

Kanzerogen bedeutet aber auch, dass der Umweltschutz darauf eingehen muss. Geschlechtshormone in der Tierzucht stehen seit dieser Woche auf derselben Stufe wie Arsen oder E 605: es sind Gifte, und die Verabreichung ist ein krimineller Delikt.

Quelle der ganzen Zusammenfassung: www.wahrheitssuche.org

Quelle: http://www.initiative.cc/Artikel/2005_06_22_Anti-Baby-Pille.htm

Risiko durch Anti-Baby-Pille

Die Einnahme der Antibabypille stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar

Tödliches Risiko

Von Dr. Gabriele Marx

Seit 1980 bin ich Frauenärztin. So, wie das für viele junge Frauenärzte üblich war, habe ich zu Beginn meiner Tätigkeit künstliche Verhütungsmittel verschrieben, bis ich in meiner Praxis einige schwere Zwischenfälle erlebte. Eine 35 Jahre alte Frau hatte zweimal hintereinander einen schweren Schlaganfall erlitten. Eine 17jährige Sportlerin nahm die Pille nur zur Zyklusregulation. Folge: Halbseitige Lähmung nach schwerem Schlaganfall. Eine 25jährige erlitt einen Herzinfarkt. Drei Fälle, relativ schnell hintereinander. Wenn man die Beschreibung der Nebenwirkungen von Medikamenten auf Beipackzetteln liest, dann ist das eindrücklich, jedoch längst nicht so eindrücklich, wie wenn man einen solchen Fall in der Praxis hat.

Viele Nebenwirkungen

Ich war erschüttert. Ich schaute genauer hin und begann, mit den Frauen über ihre Zufriedenheit zu sprechen. Ich erkannte sehr schnell, dass die Frauen im Grunde genommen nur hilflos waren. Sie waren auf Verhütung aus und wussten keine anderen Mittel als die Pille, in der Annahme, das sei das kleinste Übel. Meine Skrupel wuchsen unermesslich, als ich realisierte, dass die Pille kein reiner Eisprungshemmer, sondern gar nicht selten ein Frühabtreibungsmittel ist.

Ein holländisches Forschungsergebnis der Universität Utrecht ermittelte ca. 30% Eisprünge bei den heute gängigen Hormonpräparaten. Diese Eier werden zu ca. 10% befruchtet und können sich nicht in der Gebärmutter einnisten, weil die nährende Schleimhaut fehlt. Diese wird unter der Pille nicht aufgebaut, was als zusätzlicher Sicherheitsfaktor gilt. Somit wirkt die Pille zu einem gewissen Grade frühabtreibend!

Damit begann meine kritische Auseinandersetzung mit der Verhütung allgemein: Ich riet den Frauen von der Pille ab und klärte intensiv über die Nebenwirkungen auf. Als ich 1991 meine eigene Praxis eröffnete, verschrieb ich die Pille nicht mehr.

Die Risiken und Nebenwirkungen der Pille sind nicht geheim. Sie sind veröffentlicht. Es ist daher kaum zu verstehen, warum Ärzte Hormone zur Verhütung empfehlen und die Frauen über die Nebenwirkungen im Unklaren lassen. Viele Frauen, die zu mir kommen, sagen: »Warum sind Sie die einzige, die darüber spricht?« Eine Erhebung unter 401 in Brandenburg tätigen Ärztinnen (veröffentlicht in der Zeitung für klinische Medizin) hat ergeben, dass die Ärztinnen selbst kaum mit der Pille verhüten, ganz im Gegensatz zur Gesamtbevölkerung!

Auch in niedrigstmöglicher Dosierung bleiben Pillen ein hochpotentes Hormon, das dem Cortison ähnlich ist. Wissenschaftliche Studien ergeben 20 Todesfälle auf 100.000 Anwenderinnen.

Der Cholesterin-Senker Lipobay wurde am 08.08.2001 von der Firma Bayer freiwillig vom Markt genommen. Denn unter diesem Medikament gab es 0,2 Todesfälle je 100.000 Anwender! Nun ist Lipobay im Gegensatz zur Pille ein Arzneimittel für Kranke. Bei der Pille geht es dagegen um Todesfälle bei gesunden Frauen! Eine medizinisch ziemlich einmalige Tatsache.

Schlaganfall und Infarkt

Woher kommt das hohe Schlaganfall- und Infarktrisiko bei Einnahme der Pille? Die Pille gaukelt durch hohe Hormongaben dem Körper vor, eine Schwangerschaft sei eingetreten. Jetzt sorgt der Körper für schnelle Blutgerinnung. Bei der Geburt und Nachgeburt ist das wichtig, damit Blutungen rasch aufhören. Geschieht dies jedoch über Jahre hinweg, so werden die Wände der Blutgefäße porös. Es können Blutgerinnsel entstehen, die sich lösen und Blutgefäße verstopfen können. Es kommt zur Embolie oder zum Infarkt. Das kann sich in der Lunge, im Gehirn oder in anderen Organen ereignen. Die Augen können betroffen sein oder auch der Darmbereich. Das Risiko besteht unabhängig vom Alter und der Gesundheit der Frau (lediglich Übergewicht stellt immer ein besonderes Risiko dar).

Es gibt Alternativen

Die Weltgesundheitsorganisation hat die Pille 2005 als krebserregend bezüglich Brust-, Leber- und Muttermundkrebs definiert. Eine weitere Folge ist die Zunahme der Sterilität. Denn die künstliche Hormongabe mit der Pille führt zur kompletten

Dr.Gabriele Marx

Einstellung der körpereigenen Produktion der weiblichen Hormone zur Fortpflanzung. Wird die Pille abgesetzt, weiß der Körper lange nicht, wie er damit umgeht. Weitere Folgen können Leberschäden, erhöhte Anfälligkeit für Geschlechtskrankheiten, Depressionen, Libidoverlust, Kopfschmerzen, Migräne, Haut- und Augenerkrankungen und mehr sein, auf die ich hier aus Platzgründen nicht eingehen kann.

Sehr viele Zwischenfälle werden nicht gemeldet. Experten schätzen die Dunkelziffer auf 80%. Denn es ist mühsam, viele Fragebögen auszufüllen und Nachweise zu führen, dass die jeweilige Erkrankung mit der Einnahme der Pille zusammenhängt. Doch die Pille umgibt der Mythos, das absolut sicherste Nachwuchsverhinderungsmittel zu sein. Ein falscher Mythos. Die theoretische Sicherheit bei der Pille liegt je nach Präparat zwischen 0,2 und 4,3 Schwangerschaften auf 100 Frauen, die ein Jahr lang mit der Pille verhüten. Bei der natürlichen Methode liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1,5 bis 4,1. Die Sicherheit ist also vergleichbar mit der der Pille. Die praktische Sicherheit (Anwendungssicherheit) der Pille ist noch deutlich geringer, gerade bei Jugendlichen. Die Ursachen: Pille vergessen, Antibiotika-Einnahme, Zeitunsicherheit bei der Einnahme usw. Und es ist erwiesen, dass gerade bei durch Versagen der Pille verursachten Schwangerschaften mit besonderer Härte der Abtreibungswunsch folgt.

Dennoch verschreiben Frauenärzte den jungen Mädchen die Pille, zunächst zur »Zyklusregulierung«, dann »sicherheitshalber«, falls sie mal einen Freund haben. Im Ernstfall haben sie dann weder Mut noch Motivation, »Nein« zu sagen. Angesichts der Risiken, Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen völlig unverständlich! Fruchtbarkeit, Weiblichkeit und Mütterlichkeit gehören zur Frau. Sie mittels Hormone wie eine Krankheit zu bekämpfen, ist der falsche Weg. Mich jedenfalls hat das Elend der Frauen und der Jugend veranlasst, keine Anti-Baby-Pille mehr zu verschreiben, sondern Jugendliche und Erwachsene einzuladen auf den Weg zum wahren Glück, indem sie verantwortungsbewusst und im Einklang mit der Natur leben.

Dieser Text von Dr. Gabriele Marx wurde erstmals im Januar 2010 in „Der Durchblick“, Nr. 67, veröffentlicht

Hier die Homepage von Fr. Dr. Marx: http://www.globulidoktor.de

Quelle: http://www.initiative.cc/Artikel/2010_08_27_antibabypille.htm

Gruß an die Pillenfreien

TA KI

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Berliner Gerichtsentscheid – Ohne Masernimpfung keine Schule


Kurz vor dem Abi hat ein Berliner Gesundheitsamt einen Schüler vom Unterricht ausgeschlossen, weil er nicht gegen Masern geimpft war. Ein Gericht gab der Behörde schnell Recht.

Berlins Gesundheitsämter dürfen Schüler ohne Masern-Impfschutz vorübergehend vom Unterricht ausschließen. Das entschied das Berliner Verwaltungsgericht am Freitag. Das Verbot, eine Schule zu betreten, zähle zu Schutzmaßnahmen, teilte das Gericht am Freitag mit. Behörden dürften sie zur Verhinderung übertragbarer Krankheiten wie Masern ergreifen.

In der Hauptstadt rollt seit Oktober die größte Masernwelle seit 2001. Am Freitag registrierte das Landesamt für Gesundheit und Soziales insgesamt 797 Fälle. Das waren allein seit Montag 75 neue Meldungen – ein Abebben der Welle ist damit nicht in Sicht.

Interaktive Grafik: Wie sich die Masern in Berlins Bezirken ausbreiten

Ein Oberstufenschüler kurz vor dem Abitur und die Eltern einer Schülerin vor dem Mittleren Schulabschluss hatten sich beim Gericht über das zeitweilige Schulverbot wegen Masern beschwert. Beide Teenager waren nicht geimpft, aber an ihrer Schule gab es Masern-Fälle. Die Krankheit ist hochansteckend.

Risiko der Weiterverbreitung zu hoch

„Die Jugendlichen könnten damit das Virus in sich tragen und es weiterverbreiten“, erläuterte Gerichtssprecher Stephan Groscurth am Freitag die beiden Eilentscheidungen. Damit seien sie eine mögliche Gefahr für andere Menschen. Das Schulverbot sei verhältnismäßig, weil das Risiko der Weiterverbreitung der Masern dadurch signifikant verringert werde, heißt es in der Entscheidung des Gerichts. Es sei die freie Entscheidung der Schüler und ihrer Eltern gewesen, auf einen Impfschutz gegen Masern zu verzichten.

Allein im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg sind zurzeit sechs Schulen von Masern betroffen. Bereits zuvor wurden in der Hauptstadt zwei Schulen wegen der Infektionsgefahr zeitweise komplett geschlossen. Danach mussten Schüler Impfbücher vorlegen. Wer keinen eindeutigen Impfnachweis für Masern vorlegen konnte, musste wieder nach Hause.

Der Masernausbruch in Berlin hatte im Oktober in einem Flüchtlingsheim begonnen. Wegen fehlenden Impfschutzes in der Berliner Bevölkerung griff die Krankheit auf die Hauptstadt über – vor allem auf Jugendliche und Erwachsene. Betroffen sind bisher aber auch mehr als 100 Kleinkinder. Ein Kind ohne Impfschutz starb im Februar an Masern.

Säuglinge und Kleinkinder besonders gefährdet

Für Säuglinge und Kleinkinder ohne Impfschutz gilt die Infektion als besonders gefährlich, weil das Risiko einer tödlichen Spätfolge besteht. Ein Viertel aller Berliner Patienten kam wegen der Schwere der Infektion bisher ins Krankenhaus. Zum Vergleich: Bei der laufenden Grippewelle sind es bisher lediglich acht Prozent.

Fast 90 Prozent der bisher befragten 634 Masernpatienten gaben an, dass sie nicht geimpft waren. Eine Impfpflicht gegen Masern ist bisher auch politisch nicht gewollt. Kinderärzte fordern als Druckmittel aber einen Impfnachweis vor einer Aufnahme von Kindern in eine öffentliche Kita oder Schule.

Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article138371232/Berliner-Gerichtsentscheid-Ohne-Masernimpfung-keine-Schule.html

Danke an Denise

Gruß an die, die ihre Kinder NICHT Impfen lassen- aufgrund besseren Wissens!!!

TA KI

Morgellons: Die Büchse der Pandora ist geöffnet


Morgellons: Die Büchse der Pandora ist geöffnet

Eine unheimliche Krankheit breitet sich weltweit aus – wird aber vom Ärztestand und der Schulmedizin geleugnet. Die Betroffenen leiden angeblich unter „Dermatozoen-Wahn“; im Internet kursieren unappetitliche Bilder und wilde Gerüchte. NEXUS sprach mit einem der wenigen Experten.


Anm. d. Red.: Das hier veröffentlichte Interview wurde an wenigen Stellen von Herrn Neumann faktisch ergänzt und präzisiert. Die im Heft erschienene Version können Sie hier als PDF herunterladen.

NEXUS: Herr Neumann, einige unserer Leser haben vielleicht schon von der seltsamen Morgellons-Krankheit gehört, für andere könnten die Symptome – wie vielleicht auch für die Schulmedizin – nach Sciencefiction klingen. Wie hat sich die Krankheit bei Ihnen geäußert?

MN: Es kam von heute auf morgen. Im Anfangsstadium, in der ersten Woche der Krankheit, hatte sich eine Art Pustel auf dem Rücken gebildet, die man nicht ausdrücken konnte, ähnlich wie bei einem Insektenstich. Dann – ich habe mir ja nichts dabei gedacht und die Stelle ganz normal desinfiziert – kamen nach zwei, drei Wochen plötzlich überall am Körper schwarze Fusseln oder Pünktchen aus der Haut; etwas, das ich vorher so noch nie erlebt hatte.

Man kann sich das so ähnlich vorstellen, als wenn man überall winzige Baumwollfusseln auf der Haut hat, die sich teilweise auch noch bewegen und kitzeln, besonders am behaarten Kopfbereich. Aber das Schlimme daran ist, dass es später zudem noch juckt und beißt und sich kleine Bläschen bilden, insbesondere nach dem Baden oder Duschen, da dann die Hautporen mehr geöffnet sind. Ich fühlte mich einfach unwohl in meiner Haut.

Ich wusste nicht, was da vor sich ging, außer, dass etwas in der Haut sein muss, das da nicht hingehört! Als ich mir das Ganze unter einem hellen Licht anschaute und mit einer Lupe vergrößerte, konnte ich erkennen, dass aus den Poren kleine, schwarze Fäden oder Härchen herauskommen. Manche konnte ich mit Öl oder Cremes abwischen, andere wiederum nicht, da sie teilweise in der Hautpore verankert waren.

Am Anfang probierte ich es mit Klebeband und verbrauchte dann auf dem Rücken oder dem Nacken immer eine ganze Rolle. Da ich die Haut vorher abgeduscht und auch mit Alkohol gereinigt hatte, kann es sich dabei nicht einfach nur um Schmutzpartikel gehandelt haben.

Das ist in etwa die geläufige Anfangssymptomatik, von der viele Betroffene berichten: schwarze Pünktchen, zuerst am Kopf, am Nacken oder im Beckenbereich; andere sehen noch keine Fusseln, verspüren aber ein feines Kribbeln im Kopfbereich, wie von Spinnweben verursacht.

NEXUS: Mit welchen Mitteln haben Sie versucht, der Krankheit beizukommen?

MN: Was würden Sie tun? Anfänglich habe ich einfach alles probiert, was Küche und Kühlschrank hergaben, von Öl über Senf bis hin zu Mayonnaise, einfach alles. Zunächst dachte ich wie Viele, ich hätte eventuell Scabies-Milben, und habe dann auch versucht, diese zu ersticken. Aber das hat nicht viel gebracht, da es keine Milben sind, und das leuchtet am Ende jedem Betroffenen langsam ein, da Milben sich nicht in der Nase, Augen, Ohren oder im Mund aufhalten. Auch die peinlichen Konsultationen bei einigen Hautärzten samt ihren verschriebenen Akariziden / Insektiziden, also Nervengiften wie Permethrin oder Lindan, haben nichts gebracht. Nach ein paar Monaten wusste ich definitiv, dass da etwas anderes am Werk sein musste, etwas, das nicht geläufig oder sogar noch unbekannt war.

NEXUS: Wie hat sich die Krankheit dann weiterentwickelt? Blieb es bei den schwarzen oder bunten Fusseln, oder hat sich die Symptomatik verändert?

MN: Nun, später habe ich mich gewundert, warum ich nun plötzlich auch dicke, geschwollene Füße bekam, wenn ich z. B. länger am Computer saß; außerdem war ich ständig verspannt, hatte warme Knie und litt an Husten, Kopfweh und chronischer Müdigkeit. Ich bekam kleine Hämatome, Haarausfall, Anämie und Zahnfleischschwund, meine Fingerspitzen und ganze Gesichtspartien wurden taub und meine Haut verfärbte sich bronzen, vermutlich, weil die Leber überlastet war. Zusätzlich war ich auch gereizter und mein Augenlicht wurde schlechter. Ich sah auf einmal unscharf und konnte kein Buch mehr lesen.

Anhand dieser Symptome merkte ich, dass da nicht nur auf meiner Haut, sondern auch systemisch, in meinem Körper etwas vor sich ging. Aber wem sollte ich das erzählen, wo sollte ich hingehen? Wer kennt all diese Symptome?

Morgellons-Faser 5

Morgellonsfruchtkörper keimen aus schwarzer Hyphe

Die meisten Symptome werden eigentlich von einer Borreliose verursacht, die oft schwer nachzuweisen ist – und nun im Zusammenhang mit zusätzlich auftretenden Fäden? Das kennt der Hautarzt sicherlich nicht, warum sollte er? Die Krankheit wird dadurch für jeden Betroffenen zu einem einzigen Spießrutenlauf.

Selbstverständlich recherchierte ich dann im Internet und stieß dabei auf eine amerikanische Seite, die über Borreliose und Morgellons berichtete und auch, dass dies eine neue Krankheit sei. Natürlich wollte ich anfangs nicht glauben, dass auch ich diese neue Krankheit hatte, die ja mit ziemlicher Sicherheit mit einer Borreliose oder Chlamydiose einhergeht. Meine Ärzte glaubten es auch nicht, da die normalen Bluttests, die die Krankenkassen zahlen, immer negativ ausfielen. Deshalb bekam ich auch keine Antibiotika verschrieben.

Und so kam es, dass ich erst nach zwei Jahren einen positiven serologischen Befund hatte, mit dem dann endlich eine Borreliose und später auch eine Chlamydiose festgestellt wurde. Dies allerdings auch nur, weil ich die neueren und effizienteren Bluttests (z. B. T-Cellspot) in Anspruch nahm, die ich aber selbst bezahlen musste. So bekam ich dann endlich Antibiotika vom Arzt, aber da war es schon zu spät, und nun leide ich – zumindest offiziell – an einer chronischen Borreliose im Endstadium, die ich nun immer wieder behandeln muss.

NEXUS: Haben die von Ihnen beschriebenen Fasern also mit einer neuen Unterart von Borrelien zu tun?

MN: Das denken viele Leute! Man kann natürlich spekulieren: Sind diese Morgellonsfäden nur ein Nebenprodukt einer Borrelioseinfektion? Könnten die Borrelienbakterien (Spirochäten) solche Fäden produzieren? Nein! Das wurde schon untersucht, außerdem gab es noch keine Präzedenzfälle, bei denen Fasern samt Erreger aus der Haut heraus- und wieder hineinwanderten. Weiterhin können Borrelien, auch als neue Subvariante, nur kurze Zeit außerhalb ihres Biotops überleben und nicht Monate oder Jahre, wie es bei Morgellons der Fall ist.

Es gibt haarige Bakterien oder Viren, doch meine Nachforschungen ergaben, dass die ganze Biologie und Morphologie von Morgellons eher auf Pilze oder pilzähnliche Organismen wie z. B. Protozoen hinweist.

NEXUS: Diese Fasern fressen sich also wieder in die Haut hinein?

MN: Ja, ganz genau. Ich hatte das zum ersten Mal festgestellt, als ich in die Sauna ging, um die Fasern auszuschwitzen. Aber kaum hatte ich ein paar Fasern ausgeschwitzt, abgeduscht oder abgewischt, verfingen sich diese Fasern an meinen Füßen und ich bekam dort sofort neue Pusteln. Als ich einmal ein älteres, kontaminiertes T-Shirt anzog, das ich seit drei oder vier Jahren nicht mehr getragen hatte, war ich schon nach zwei Stunden übersät mit neuen Pusteln und Bläschen, obwohl ich das Shirt vorher gewaschen hatte. Dadurch bemerkte ich eigentlich, dass diese Fasern infektiös sind, auch noch nach Jahren. Solch lange Überlebenszeiten sind eigentlich nur von Pilzsporen oder Wurmeiern bekannt. Diese Feststellungen können nur Betroffene machen, nicht aber Dermatologen, die keine Zeit für solche Beobachtungen haben!

Ich habe viele Experimente mit den Fasern gemacht, auch indem ich mich öfter selbst infizierte und dies per Mikroskopkamera aufnahm. Diese Bilder können sie auf meiner Seite www.morgellons-research.org begutachten. Wenn man einen dicken Tupfer Creme genau auf der Stelle aufträgt, an der sich die Fasern wieder hineinfressen, kann man oft beobachten, dass wieder ein schwarzer Punkt erscheint, der durch diesen Cremetupfer hindurchwanderte. Ich kann daher keineswegs behaupten, dass es sich um tote, anorganische Materie handelt, sondern vielmehr um einen lebendigen und aeroben Organismus, der anscheinend Sauerstoff braucht, aber auch anaerob leben kann. Auch bei Senf und anderen Mitteln konnte ich solche erneuten Austriebe beobachten.

Allgemein können sich diese Fasern samt Erregern zuerst im Blutkreislauf, im Lymphsystem, im Darm und in der Lunge befinden und später auch auf der Haut erscheinen. Deshalb sind interne Behandlungen genauso nötig wie externe Hautanwendungen. Die meisten Fasern bewegen sich unter dem Mikroskop nicht, doch wenn man sie befeuchtet, einige Male anhaucht (CO2) und geduldig bleibt, dann sieht man nach einer Weile, dass sie sich bewegen.

NEXUS: Im Internet, gerade im amerikanischen, sind ja auch farbige Fäden und andere seltsame, insektenähnliche Formen abgebildet. Diese sind bei Ihnen offensichtlich nicht aufgetreten. Handelt es sich trotzdem um dieselbe Krankheit?

MN: Ja und nein. Viele Proben, die mir weltweit von Betroffenen zugesandt wurden, ergaben auch bei meinen Untersuchungen ganz seltsame Formen, auch Insektenanteile. Zunächst treten aber – wie bei mir – die Mikrofasern auf, die 50 – 100 Mal kleiner sind als ein menschliches Haar. Die Variationen sind vermutlich auch abhängig davon, wo die Betroffenen leben. Betroffene Eskimos werden vermutlich nur Fasern haben, wohingegen Leute, die in tropischen, feuchtwarmen Gebieten wohnen, zusätzlich auch von anderen Parasiten befallen sein können. Das Ganze ist sehr komplex und als Laie schwer nachzuvollziehen. Ich habe auch eine Weile gebraucht, um dahinter zu kommen.

NEXUS: Sind die bunten Farben dieser Fäden nur unter dem Mikroskop zu sehen?

MN: Ja. Sie sind sehr klein und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Wenn sich mehrere, einzelne Fasern zu Faserbündeln vereinigt haben, kann man sie als schwarze Pünktchen auf der Haut wahrnehmen.

Erst viel später, nach weiteren Recherchen, hatte ich eine plausible Hypothese. Es könnte sich bei diesen schwarz wirkenden Fasern um lichtabsorbierende, pH-sensitive Polymere handeln, die auch von der Pestizidindustrie verwendet werden, um instabile Bioinsektizide gegen Licht und Hitze zu schützen. In diesen Polymeren aus Lignin, Plastik usw. befinden sich Pilze, Bakterien, Viren, Nematoden und andere Erreger. Diese werden auf verschiedenste Anbaugebiete versprüht, um Insekten und andere Fressfeinde zu dezimieren. Für diese Trägerpolymere gibt es genügend Patente.

Nachdem ich viele dieser bunten Fasern genauer unter dem Mikroskop untersucht hatte, erkannte ich, dass Insekten oder Milben, die die Haut penetrieren, auf keinen Fall die Hauptursache des Morgellons-Syndroms sein können. Vielmehr handelt es sich meist um eine Akkumulation von roten, grünen und blauen Fasern. Später existieren sie nicht mehr so häufig in dieser Form, weil sie über kurz oder lang durch das Reinigungssystem des Körpers ausgeleitet werden. Diese bunten Fasern, manchmal auch überzogen mit fungalem Schleim, sind also vermutlich dieselben Plastikfasern, die die Pestizidindustrie laut ihrer offiziellen Patente verwendet – Polymere, in die Mikroorganismen, von Pilzen bis hin zu Bakterien, eingebettet werden.

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Morgellonsfaser, die unter Säureanwendung blubbert

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Getrocknetes Protoplasma mit Faserauswüchsen

Wenn diese bunten Trägerfasern dann im Körper umherwandern, versucht der Körper diese über Lymphsystem, Nieren, Urin, Darm und Leber auszuscheiden; dadurch hat man anfänglich auch Nieren- und Blasenprobleme und auch Ödeme, Hämatome oder Besenreißer in der Haut. Nach diesem natürlichen Ausscheidungsprozess, der auch Monate andauern kann, verbleiben dann meist hyaline (glasige), weiße Fasern im Körper, oft mit einer ihnen anhaftenden Gelmasse (Protoplasma). Das sind dann vermutlich die eigentlichen Hyphen des Pilzes, die ein apikales Wachstum haben, also nur an beiden Spitzen des Pilzthallus (Pilzkörpers) unendlich weiterwachsen, anstatt Verzweigungen (Pilzmyzel) zu bilden. Manche dieser Hyphen oder Keimlinge wachsen auch aus schwarzen Fasern heraus, vermutlich sind das mykotische Fruchtkörper. Die meisten der Fasern können auch eine Flüssigkeit (Enzyme, Protoplasma) sekretieren und dann abstrakte Formen bilden. Viele Fasern sind zuerst weißlich und werden dann durch Oxidation bräunlich, wie eine Insektenkutikula. Also könnte Chitin vorhanden sein! Manche Fasern können auch eine halbe Stunde lang blubbern, wenn man bestimmte Säuren appliziert. Offenbar versucht dieser Organismus, diese Säuren loszuwerden oder mittels Enzymen zu neutralisieren. Das alles klingt natürlich reichlich seltsam, wenn man noch nie davon gehört hat, aber ich habe das alles genauso beobachtet.

Es ist außerordentlich schwierig, Pilze zu bekämpfen, da sie die Chemiker der Natur sind und Chemikalien umwandeln oder neutralisieren können. Die meisten Pilzmittel wirken daher nur kurzzeitig oder gar nicht. Sechs Jahre lang habe ich viele und intensive Beobachtungen gemacht – was viele Wissenschaftler und Ärzte, gerade im Hinblick auf Morgellons, heutzutage offenbar nicht mehr können oder wollen. Ich kann aus meinen Versuchen und Beobachtungen schließen, dass es sich hier weder um eine anorganische, tote Materie handelt, noch um einen Dermatozoenwahn. Dies wurde mittlerweile auch von der US Medical Association bestätigt, die nach einigen Tests eher eine systemische Krankheit dahinter vermutet als einen Dermatozoenwahn.

NEXUS: Wie wird in Deutschland mit der Krankheit umgegangen? Wird die Krankheit offiziell anerkannt? Gibt es schulmedizinische Untersuchungen dazu?

MN: Nicht, dass ich wüsste. Ich kenne nur Ärzte, die das Stigma „Dermatozoenwahn“ von anderen Kollegen übernommen haben, ohne jemals eigene Untersuchungen unternommen zu haben. Dabei wird behauptet, alle Betroffenen bildeten sich diese Krankheit einfach kollektiv ein. Mit Verlaub: Das ist doch lächerlich! Lieber sonne ich mich jeden Tag am Strand oder widme mich meinen Hobbys, als dass ich stündlich im Bad oder in der Küche stehe und mich ständig mit irgendetwas einreiben muss, weil es überall juckt und sticht.

Rein logisch gesehen, passt es für mich nicht zusammen, was sich die Ärzte da zusammenreimen. Manche behaupten auch, dass man sich solche Wunden selbst zufügt. Wie soll das bei intakten Bläschen und Pusteln funktionieren? Diese und andere Fakten werden einfach ignoriert, wie auch die Tatsache, dass viele Babys und Haustiere betroffen sind – und diese können sich Parasiten nur schwer einbilden, nicht wahr?

NEXUS: Es gibt also noch keinen deutschen Dermatologen, der die Fasern untersucht hat? Ich meine, wenn Sie die Symptome beim Hautarzt schildern, dann muss dieser doch hellhörig werden und Umstände schaffen, um die Fasern sichtbar zu machen.

MN: Nun, manche haben die Fasern tatsächlich untersucht, kamen aber nur zu dem Ergebnis, dass es sich um Baumwollfäden handele und somit alles nur Einbildung sei! Ich würde vielleicht genauso handeln, aber zumindest mehr Nachforschungen anstellen, da mittlerweile sehr viele Menschen und Tiere unter dieser Krankheit leiden und demnach doch etwas dran sein muss.

Manche Ärzte behaupten sogar, dass sie zwar noch nie Morgellons-Patienten hatten, aber hundertprozentig wüssten, dass diese Patienten schwere, psychische Störungen hätten – sie wollen die Patienten per Ferndiagnose für verrückt erklären. Leider wird heutzutage ein Dermatozoenwahn schneller diagnostiziert als es einem als Patienten lieb ist.

Das ist schon sehr verdächtig und hat doch nichts mehr mit Medizin zu tun – vielmehr allerdings mit vermutlichen Verbindungen zur Pharmaindustrie, die massenhaft Psychopharmaka herstellt und verstärkt vertreiben will. Viele Ärzte und Universitäten arbeiten für die Pharmaindustrie. Darum werden Patienten mit Pseudokrankheiten lieber „ruhiggestellt“, als sie richtig zu behandeln. Zugleich dienen diese Patienten auch noch als Versuchskaninchen für die Pharmaindustrie.

NEXUS: Es hat also bis dato kein Dermatologe die Sache richtig erforscht?

MN: Nein! Aber andere Ärzte und Wissenschaftler, die noch gewissenhaft arbeiten und forschen. Diese sprechen aufgrund intensiverer Untersuchungen des Morgellons-Syndroms von einer unbekannten, parasitären Erkrankung. Das Dilemma: Diese Pilze wollen einfach nicht auf Kommando hervorsprießen, nur weil ein ungeduldiger Dermatologe das jetzt so haben will. Pilze lieben Feuchtigkeit und Dunkelheit, somit ist ein zehnminütiger Arztbesuch sinnlos, sofern man auf der Haut etwas finden möchte. Morgellons sind meiner Meinung nach eine Art von Schimmelpilz, der eher in der feuchtwarmen Wohnung und in der Dunkelheit aus der Haut heraustritt. Durch das Licht und die frische Luft verbleiben diese Pilze samt Hyphen oder anhängenden Polymerfasern eher subkutan. An der frischen Luft, bei Wind und bei Sonne sieht man sie fast gar nicht. Es gibt aber bestimmte Methoden, um sie sichtbar zu machen: mit Alkoholspray, unter Schwarzlicht oder mittels Druckmassagen und Cremes.

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Morgellonshyphen mit Protoplasma

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Morgellonsfasern/Hyphen im Darm und auf Fingernagel

NEXUS: Noch einmal zum Thema Deutschland: Haben Sie als zentrale Anlaufstelle einen Überblick, wie groß die Betroffenen- bzw. Opferzahl ist? Können Sie konkrete Zahlen nennen oder eine Schätzung abgeben?

MN: Das ist schwierig. Im deutschsprachigen Raum gibt es vermutlich mehrere tausend Betroffene, die Dunkelziffer ist aber wahrscheinlich höher. Diejenigen, die die Krankheit schon haben, isolieren sich auch noch von der Gesellschaft, um ja niemanden anzustecken oder geächtet zu werden. Somit geht auch niemand an die Öffentlichkeit, um für sich zu kämpfen und zu propagieren, dass er eine ansteckende Krankheit hat.

Mancher Betroffene wird sich früher oder später, still und heimlich, in seinem Kämmerlein umbringen, ohne dass jemand weiß, warum er sich umbrachte. Ich kenne ein paar Fälle, darunter auch zwei aktuelle aus Bayern. Beide Personen haben sich – nach psychiatrischer Einweisung und Behandlungen – umgebracht.In Berlin und anderen Städten gibt es auch genügend Selbstmordfälle, aber die melden sich natürlich nicht bei mir und sagen, sie hätten vor, sich aufgrund dieser Krankheit umzubringen. Daher kann ich zu den offiziellen Opferzahlen nicht viel sagen. Viele, zu denen ich Kontakt hatte, sind nicht mehr zu erreichen, sodass ich einen Selbstmord vermute.

NEXUS: Können Sie sagen, ob die Krankheitsfälle in den letzten Jahren zugenommen haben? Melden sich mehr Leute bei Ihnen als früher?

MN: Ja, insbesondere jüngere Leute (20- bis 40-Jährige). Im Grunde ist es so: Jeder Betroffene muss erst einmal herausfinden, dass er diese Krankheit überhaupt hat. Diejenigen, die meine oder andere Websites finden, erkennen das anhand der typischen Morgellonssymptome, die dort genauer beschrieben werden. Wenn Fasern aus der Haut kommen und es kribbelt und juckt, dann sind das ganz spezifische Symptome.

Ich kenne auch viele Krankenpfleger, Krankenschwestern und auch Ärzte, die infiziert sind. Die Krankheit breitet sich in großen Städten schneller aus, also unter vielen Menschen, die meistens auch noch einen direkten Körperkontakt zueinander hatten. Deshalb ist das medizinische Personal und auch das Sexgewerbe geradezu prädestiniert für diese Krankheit. Ich sehe auch anhand meiner Webserverstatistik, wie viele Leute nach „Fasern in der Haut“ oder etwas Ähnlichem suchen und über Google dann auf meine Seite gelangen. Fakt ist, dass diese Erreger für immunschwache Lebewesen besonders infektiös sind. Das eigentlich Fatale an der Sache ist, dass jeder früher oder später einmal ein schwächeres Immunsystem aufweisen wird, sei es durch Stress, Krankheit oder Meno- und Andropause. Viele Betroffene haben zudem einen Mangel an roten Blutkörperchen, Eisen, Folsäure, Vitamin B12 und Serotonin.

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Weißes Hyphengebilde auf schwarzer Hyphe

NEXUS: Sie haben ja bereits angeschnitten, dass es sich bei Morgellons laut Ihren Forschungen um einen Pilz handelt. Ich kenne aus dem amerikanischen Internet auch die Thesen, dass Morgellons von Chemtrails herrühren, genmanipulierte Pflanzen oder Nanopartikel beteiligt seien, sogar von der Ölpest war die Rede. Es gibt da die wildesten Verschwörungstheorien, doch Sie scheinen ja eher pragmatisch an die Sache heranzugehen.

MN: Ja, das muss man, auch um die noch verbliebenen, hilfsbereiten Ärzte zu überzeugen, die mit solchen Gerüchten nichts anfangen können. Nehmen wir einmal die Chemtrails als Beispiel. Ich hatte Bilder von Chemtrails auf meine Seiten gestellt, die mir die Leute weltweit zugeschickt hatten. Diese Zick-Zack-Sprühstreifen gibt es ja auch über Berlin und anderen deutschen Städten, man muss ja nur in den Himmel schauen. Ich hatte damals geschrieben, dass es hier eine Verbindung zu den Morgellons geben könnte, aber nur in dem Sinne, dass diese Polymerfasern, die per Chemtrails versprüht werden, natürlich auch in der Natur Erreger elektrostatisch anziehen können und diese Erreger sich dadurch auch besser über den Wind verteilen könnten. Nicht aber, dass sie die Ursache für Morgellons seien. Hinzu kommen die Chemikalien, die zusätzlich zu den Polymeren versprüht werden, um eine Wolkendecke zu bilden – keine Regenwolken, sondern ein graues Schild, bestehend aus diversen Partikeln, Chemikalien und statisch aufgeladenen Plastikfasern.

NEXUS: Ist das jetzt Ihre persönliche These, stammt das aus dem Internet, oder haben Sie in diese Richtung selbst geforscht?

MN: Ich habe selbst dazu geforscht, und muss dem Chemtrail-Pionier Clifford Carnicom widersprechen, der ja behauptet, dass Chemtrails die Verursacher der Morgellonserkrankung seien und auch Ufos involviert seien. Dies entbehrt jeder Grundlage. Ich habe Cliff und viele andere in der Szene schon oft kontaktiert und kann nur sagen: „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ Ich bleibe lieber Realist, auch wenn oft mehr als nur ein Körnchen Wahrheit hinter solchen Theorien steckt. Ich kam hinsichtlich der Chemtrails einfach zu anderen Ergebnissen als er, auch aufgrund meiner eigenen Proben und anderen wissenschaftlichen Quellen und Interviews. Mehr darüber kann man auf meinen Seiten nachlesen.

Man muss sich doch auch die Frage stellen: Warum sollten denn gerade die Chemtrails dazu verwendet werden, Parasiten über allen Städten zu versprühen, um z. B. die globale Überbevölkerung per Krankheitserreger zu reduzieren? Das Problem der globalen Erwärmung ist doch viel akuter, und warum sollte der Amerikaner zuerst seine eigenen Leute und Steuerzahler mit solch auffälligen Methoden schädigen wollen, anstatt seine offiziellen Feinde? Ich meine, es würde ja ein Tropfen von einem bestimmten Virus in den Wasserversorgungssystemen reichen. Das wäre um Einiges heimlicher, als mit vielen Flugzeugen kreuz und quer über jede Stadt zu fliegen. Es entbehrt jeder Logik. Allerdings kann das, was versprüht wird, tatsächlich Krebs verursachen. Man müsste dazu die Statistiken eruieren, wie viele Krebsfälle, vor allem Lungenkrebs, in Gegenden auftreten, wo Chemtrails versprüht werden. Ich kannte einige recht junge Menschen hier aus Augsburg und aus den USA, die alle früh an Lungenkrebs verstorben sind. Ich glaube, das hängt schon mit den Chemtrails zusammen.

NEXUS: Die Chemtrails könnten also Ihren Worten nach dennoch eine erste indirekte Einflussgröße sein. Was ist denn Ihrer Meinung nach nun die wahrscheinlichste Ursache?

MN: Nun, als Betroffener und Forscher aus der Not heraus musste ich natürlich intensiver forschen, da ich ja geheilt werden wollte und von Medizinern keinerlei Hilfe erwarten konnte. Ich bin dabei wie ein Detektiv vorgegangen und habe zunächst alle möglichen Ursachen ausgeschlossen, um mich dann der verbliebenen anzunehmen. Anfänglich ackerte ich sehr viel Literatur über Parasiten durch, z. B. zu allen Arten von Würmern, Pilzen, Viren oder Bakterien, um überhaupt mitreden zu können und den bestmöglichen in Frage kommenden Erreger zu isolieren.

Dazu habe ich das Ganze auch epidemiologisch betrachtet: Wo ist das Syndrom zum ersten Mal ausgebrochen? In China? Amerika? Australien? Die ersten Meldungen kamen aus Texas und Florida, dann aus Kalifornien. Also fragte ich mich, was dort in Texas passiert ist oder was dort versprüht wurde. Mit der Pilzidee im Hinterkopf kam ich dann auf einen Nenner, einen konkreten Denominator, nämlich biologische Insektizide, die dort massiv eingesetzt werden.

In den Südstaaten gibt es ja ein großes Problem mit den Feuerameisen. Dort wurden seit den 1930er Jahren alle möglichen Versuche unternommen, diese Feuerameisen aufzuhalten. Mit Chemie hat es nicht funktioniert, und letztlich hat man dann Pilze und die Foride-Fliege eingesetzt. Da dort in den Südstaaten die ersten Epidemien mit Morgellons gemeldet wurden, ist ein Zusammenhang mit Bioinsektiziden nur noch logisch. In Texas und Lousiana gibt es auch viele Fälle, bei denen Foride-Fliegen ihre Eier in der Haut von Menschen abgelegt haben. Was für ein Zufall! Warum werden auch Menschen von diesen Foride-Fliegen gestochen? Nun, wenn Menschen unter Stress stehen – und das ist heutzutage ja akut –, dann schwitzen diese natürlich Angstpheromone aus. Und es sind genau dieselben, die auch Ameisen produzieren und damit solche Fliegen anziehen. Angst ist also ein universeller Duft! Die Fliege riecht diese Pheromone und legt dann per Stich ihre Eier in der Ameise oder im Menschen ab. Aber auch Pilze reagieren auf Gerüche – ein Vorgang, der als Chemotaxis bekannt ist – und können einen potentiellen Wirt zuerst aussondieren, bevor sie ihn besiedeln.

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Faserbündel, aufgefüllt mit Protoplasmasekret

NEXUS: Sie vermuten ja auch, dass es sich bei Morgellons um genetisch veränderte Organismen handeln könnte. Warum?

MN: Im Prinzip bin ich aufgrund meiner Untersuchungen letztlich darauf gekommen, dass es sich hier nicht um einen normalen Organismus handelt, sondern dass dieser Eigenschaften von Pilzen und Bakterien besitzt. Natürlich habe ich dann einen Zusammenhang zu genetisch manipulierten Organismen erwogen, und so habe ich es auch auf meiner Seite geschrieben. Insbesondere, da vor etwa zwei Jahren die Firma Bayer AG über Google auf meine Seite kam, die nach den Begriffen „Morgellons“ und „GMO“, also „genmanipulierter Organismus“, gesucht hatte. Das ist natürlich sehr verdächtig, denn Bayer ist eine Pestizidfirma, die eben auch derartige Pilze vertreibt.

Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass die Firma an allem schuld sei oder sich voll bewusst war, dass diese Bioinsektizide solche Krankheiten auslösen könnte. Man kann aber spekulieren, dass sie bereits vermuteten, dass womöglich eines ihrer Produkte das Syndrom ausgelöst haben könnte, da es auch schon genug medizinische Artikel über Infektionen mit solchen Bioinsektiziden gibt.

Daraufhin habe ich dann näher recherchiert und kam bisher immer zu denselben Ergebnissen: dass es sich vermutlich um ein biologisches Mykoinsektizid handelt, einen Pilz, wie z. B. Metarhizum anisopliae, der auch als Modellorganismus bekannt ist. Nun ist aber explizit dieser Pilz sehr gefährlich, weil er DNS von anderen Zellen übernehmen kann. Wenn er auch noch genetisch manipuliert und mit Agrobacterium-tumefaciens-Genen versehen wurde, ein Bakterium, das ja bekanntermaßen DNS an andere Zellen übergeben kann, dann wird es schon unberechenbarer, was da für ein neuer Organismus entstehen kann. Wir hätten dann also zwei Organismen in einem: Der eine kann DNS übernehmen, der andere kann DNS weitergeben. Was könnte passieren, wenn dieser Organismus sich weiter mit anderen Organismen kreuzt? Mit anderen Schimmelpilzen zum Beispiel? Meine Vermutung ist, dass genau das passiert ist und dies der unbekannte Organismus X ist, der momentan noch Morgellons genannt wird.

NEXUS: Aber die Krankheit war doch eigentlich schon bekannt, bevor es – zumindest offiziell – zu Genmanipulation kam.

MN: Das ist ja kein Widerspruch. Dieser Pilz, den die Pestizidindustrie verwendet, stammt ja nicht vom Mars. Er hat ja schon auf der Erde existiert, sonst käme er doch nicht zum Einsatz. Nun, natürlich könnten vereinzelte Pilzerkrankungen schon früher aufgetreten sein, z. B. in der Römerzeit, konnten sich aber eventuell nicht ausbreiten, da man früher als Aussätziger, zum Beispiel mit Lepra, einfach irgendwohin transportiert und isoliert wurde.

Der Tatbestand hinsichtlich der Bioinsektizide ist ja faktisch der, dass man heutzutage nicht mehr so viel Chemie einsetzen will, da sich bei Insekten bereits Resistenzen gebildet haben. Deshalb versucht man es seit knapp 30 – 40 Jahren verstärkt mit natürlichen biologischen Gegenspielern (Antagonisten) oder Fressfeinden von Schadinsekten. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, aber man hat zu wenig an die Folgen gedacht und viel zu wenige und unzureichende Feldversuche unternommen – 27-tägige Tests mit Laborratten sind einfach nicht ausreichend!

Diese Pilze, von denen ich spreche, sind eigentlich ziemlich alltägliche Schimmelpilze (Zygomyceten) aus dem Erdreich, die auch in Europa zu finden sind. Die Pilze sind natürliche Feinde von Insekten und sogar deren Predatoren (Jäger). Sie können Insekten mit ihren Pheromonen anlocken. Die Insekten legen dann dort ihre Eier ab oder transportieren die Sporen nach einem anderen Kontakt weiter, oder aber der Pilz penetriert das Insekt und frisst es innerlich auf. Von diesem Pilz gibt es verschiedene Varianten, und die meiner Meinung nach gefährlichste Form ist der erwähnte Metarhizium anisopliae – ein Pilz, der, wie gesagt, DNS übernehmen kann. Er kann mit seinem Protoplasma sogar Formen entwickeln, die Insekten ähneln. Das ist wahrscheinlich schwer zu glauben, aber man kennt das ja von Insekten und anderen Tieren, die sich chamäleonartig verändern oder wie Blätter aussehen können. Dass auch Pilze solche Eigenschaften haben, war mir selbst bis dahin unbekannt – doch Pilze haben zahlreiche seltsame Eigenschaften.

Ich habe schon von Fällen gelesen, wo dieser Pilz sich mit Baumpilzen gekreuzt hat und daraus ein ganz neuer Pilz entstanden ist, der die Eigenschaften von Baumpilzen und Insektenjägern hatte. So ähnlich stelle ich mir das im Fall der Morgellons vor. Der Baumpilz frisst Lignin und Zellulose, also Holz und Papier oder auch Baumwolle, und der andere Pilz zieht Insekten an, will Chitin, Proteine und Fette. Um diese Substanzen aufzulösen, verwendet er seine Exo-Enzyme: Chitinase, Protease oder Liptase. Um die menschliche Haut und Gewebe aufzulösen, verwendet er vermutlich die Enzyme Keratinase, Protease und Liptase. Die neuesten Varianten von Metarhizium anisopliae sind zusätzlich noch genetisch manipuliert – auch mit Skorpiongenen, damit er noch giftiger und lethaler wird und die Insekten schneller abtötet.

Ich habe dann recherchiert, ob die Firma Bayer zufälligerweise auch solche Mykoinsektizide vertreibt – und so war es. Sie tun dies seit knapp 30 Jahren. Mittlerweile gibt es weltweit Firmen, die viele verschiedene Bioinsektizide unter Lizenz vertreiben, und es werden täglich mehr. Wenn man sich nur ein bisschen für Bioinsektizide interessiert und nachforscht, wie viele davon schon auf dem Markt sind, und was alles auf den Feldern zum Einsatz kommt, dann möchte man am liebsten gar nichts mehr essen und keine Baumwolle tragen. Die Wenigsten wissen das!

Wir wissen natürlich von der chemischen Pestizidbelastung unseres Essens, aber von Pilzen redet niemand. Es weiß ja kaum einer, dass solche Pilze ebenso wie Viren, Bakterien und Nematoden zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Was dann mit all den genetisch manipulierten Pflanzen und Bioinsektiziden in der freien Natur geschehen kann, darüber wurde von den Herstellern nie richtig nachgeforscht.

Wenn Sie jedes Jahr auf bestimmten Baumwoll- oder Maisfeldern zig Arten von biologischen Insektiziden versprühen und es dann regnet, gelangen diese Organismen ins Erdreich, wo pro Quadratzentimeter Millionen von anderen Mikroorganismen leben – was glauben Sie, was dann passieren kann? Man muss kein DNS-Spezialist sein, um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen.

Ich kenne einige amerikanische Mykologen, die sich mit dem Thema Insektizide befassen und diese praktisch an der Universität entwickeln und dann an die Industrie weitergeben. Alle diese Wissenschaftler sagen unisono, dass diese Pilze weder Mensch noch Tier schädigen können. Das ist schlichtweg eine Lüge! Für diese Mykologen habe ich etwa 30 Dokumentationen von Ärzten herausgesucht, in denen Fälle von Mykosen beschrieben werden, die durch Mykoinsektizide verursacht worden sind. Obwohl ich Ihnen diese Artikel zugeschickt hatte, behaupten sie weiterhin, dass es niemals Krankheitsfälle gegeben hätte, die damit in Zusammenhang stehen.

Morgellons-Faser 3

Morgellonshyphen mit Protoplasmasekretion

NEXUS: Wie es scheint, gibt es ja trotz allem positive Seiten – Sie selbst haben die Krankheit offenbar nach langem Experimentieren überwunden. Haben Sie ein Mittel dagegen gefunden?

MN: Eigentlich mehrere, aber es sind keine alltäglichen Mittel. Ich habe in all den Jahren viel über Pilze gelernt und weiß zum Beispiel, dass man keine Pilzinfektion, sei es nun ein Nagelpilz oder systemische Mykose, allein mit einer Hautcreme bekämpfen kann. Man braucht zusätzlich diverse, interne Medikationen, speziell abgestimmt auf den jeweiligen Pilz.

Wie bereits erwähnt, sind Pilze im Grunde die Chemiker der Natur: Sobald Sie irgendein Mittel gegen ihn anwenden, verändert der Pilz seine Chemie. Darum ist es auch außerordentlich schwierig, Mykosen zu bekämpfen. Man muss das Pferd also von hinten aufsatteln und fragen: Was hat der Pilz für Bestandteile und wie kann ich die Bestandteile zerstören oder verhindern, dass sie weiterwachsen? In diese Richtung bin ich gegangen. MMS und Kolloidales Silber wirken hier, aber nicht so gut, wie manche behaupten. Sie helfen vielleicht gegen manche Bakterien, aber bestimmt nicht gegen solche Pilze. Pilze lieben Mineralien und Metalle!

NEXUS: Sie haben also die Bestandteile dessen, was sie gefunden haben, analysiert, und dann nach Mitteln gesucht, wie Sie diese einzelnen Bestandteile zersetzen können, habe ich das richtig verstanden?

MN: Der beste Vergleich, den ich Ihnen geben kann, ist der folgende: Wenn Sie in der Dunkelheit von etwas gebissen werden, und dieses Etwas fängt an zu knurren und zu bellen – was vermuten Sie dann dahinter? Ein Pferd oder einen Hund?

Wenn ich die charakteristischen Merkmale eines Pilzes feststelle und weiß, dass der Pilz Chitin besitzt, dann kann ich zum Beispiel versuchen, das Chitin, das der Pilz synthetisieren will, zu blockieren oder abzubauen. Dafür eignen sich Chitinase oder Chitin-Inhibitoren, die zum Beispiel gegen Flöhe und Zecken eingesetzt werden. Die müssen sich ja häuten, und wenn sie kein Chitin mehr zur Hauterneuerung produzieren können, dann sterben sie. Bei Pilzen ist es aber etwas anders: Die müssen sich zwar nicht häuten, verwenden das Chitin aber als Schutzschicht, zum Zellaufbau oder zur Zellverfestigung. Wenn sie es aufgrund des Chitininhibitors nicht mehr synthetisieren können, dann greifen sie auf ein anderes Baumaterial zurück – Beta-Glucan, Alpha-Glucan, Ergosterol und ähnliche Substanzen, die in der Pilzstruktur vorkommen. Später verwendet der Pilz eventuell auch menschliche Proteine, und dann kann ihn unser Immunsystem gar nicht mehr erkennen, da er aus unseren Bausteinen aufgebaut ist. Ein erschreckender Gedanke, umso mehr, da Pilze wie der Mensch eukaryotische Zellen (mit DNS-Zellkern) besitzen.

Wenn Sie also einen Chitin-Inhibitor einnehmen und dadurch einen positiven Effekt erzielen können, liegt es nahe, dass es sich vermutlich um einen chitinhaltigen Pilz handelt. Die Symptomatik wird verringert, die Fasern / Hyphen werden dünner oder die Biomasse nimmt ab, weil der Pilz sich kurzzeitig nicht mehr vergrößern kann. Aber selbst Chitininhibitoren wirken nur kurzzeitig, da der Pilz anstelle von Chitin andere Substanzen synthetisiert

NEXUS: Sie selbst sind also jetzt beschwerdefrei?

MN: Weitestgehend. Allerdings nur mit Hilfe bestimmter Antibiotika, Pilzmittel und extremer Hygiene, durch positives Denken, Stressreduktion, viele Vitamine und Mineralien, Aminosäuren, Obst, Gemüse usw. Auch aufgrund meiner eigenen entwickelten Produkte, die ich im kleinen Rahmen als Kosmetika vertreibe, wenn ich dafür Zeit habe. Wer den Kopf in den Sand steckt und denkt, dass die Krankheit durch stures Ignorieren von alleine weggeht, ist eigentlich verloren. Man muss so schnell wie möglich etwas dagegen tun.

Übrigens ist ein schwaches Immunsystem nicht immer der ausschlaggebende Faktor, um an Morgellons zu erkranken, sondern oft auch ein gestörtes Hormonsystem. Pilze lieben unglückliche oder traurige, traumatisierte oder gestresste Menschen. Solche Menschen oder Tiere erkranken eher an Mykosen als andere. Nun, gut 95 Prozent der Menschen haben irgendwann einmal schlimme Erlebnisse. Es geht aber mehr um die Dauer und Tiefe von solchen Stresssituationen, die sich psychosomatisch auf den Körper negativ auswirken können. Das beste Beispiel hierzu wäre das „Broken Heart Syndrome“.

Momentan haben wir mehr Pilze im Umlauf als in früheren Zeiten. Wie kommt es, dass auf einmal mehr Pilze in unserer Natur vorhanden sind? Hat es denn nur mit der globalen Erwärmung zu tun? Oder weil diese Bioinsektizide seit 30 Jahren massiv eingesetzt werden und sich in der Natur stetig weiter ausbreiten? Viele Bäume, Insekten, Frosch- und Fledermausarten sterben gerade aufgrund von Pilzbefall aus.

Irgendwie landet man am Ende immer wieder bei der Pestizidindustrie, die uns nicht mehr allein mit ihren chemischen Giften, sondern auch mit ihren biologischen Produkten auf Dauer krank machen wird. Die Büchse der Pandora wurde schon lange geöffnet, aber die Wenigsten wissen davon! Und ich frage mich immer noch: Wenn die ganze Krankheit tatsächlich nur eine Einbildung wäre, warum kommen dann all diese Pestizidfirmen ständig auf meine Seite? Die müssen ja wirklich ein schlechtes Gewissen haben.

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Tiefere Wunden mit Narbenbildung im Gesicht

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Leichte Morgellons-Hautsymptome – Bläschen und Pusteln

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Morgellons-Hautsymptome aufgrund allergischer Hautreaktion

NEXUS: Das ist in der Tat reichlich verdächtig. Zum Schluss möchte ich noch eine Frage stellen: An welche Stellen sollte sich ein Betroffener am ehesten wenden, oder vor welchen Stellen warnen Sie, gerade auch im Internet?

MN: Eigentlich ist der Dermatologe der falsche Ansprechpartner bei einer systemischen Erkrankung. Es gibt aber bestimmte Institutionen oder Universitäten, bei denen seltene Mykosen untersucht oder behandelt werden. Das Problem ist, dass ich, als ich diese Stellen auf meiner Seite genannt hatte, einen Brief von deren Anwalt bekommen habe, ich solle das bitte unterlassen. Die wollen erst gar nicht mit der Krankheit in Verbindung gebracht werden. Ich darf also eigentlich nicht einmal Tipps geben, wo sich Betroffene eventuell hinwenden dürfen. Verstehen Sie das? Noch ein Beispiel hierzu: Die amerikanische Krankenhauskette Kaiser Permanente wird ja angeblich von Bayer und Monsanto gesponsert. Ausgerechnet diese Kette hatte von der US-Regierung den Auftrag erhalten, die Morgellons-Krankheit zu erforschen – da kann doch nichts bei rauskommen. Wenn nun manche zwielichtigen Firmen dem Krankenhaus einen neuen Westflügel mit Gerätschaften bezahlen, meinen Sie dann, dass sich irgendeine Universität oder irgendein Krankenhaus gegen seine Gönner wenden würde?

Ich würde all den Betroffenen gerne konkretere Tipps geben, aber welche? Alternative Ansprechpartner wären vielleicht gerade noch das Tropeninstitut, bei dem wir aber auch nicht viel erreicht haben; weiterhin Mikrobiologen, Mykologen und DNS-Spezialisten. Nur: Schicken Sie mal einen Hartz-IV-Empfänger zu diesen Stellen, der weiß doch gar nicht, wie er solche Untersuchungen bezahlen soll. Notabene: Um heutzutage gesundheitlich Erfolge zu erzielen, braucht man Geld, Geduld und den richtigen Arzt. Die private Borrelioseklinik in Augsburg wäre da auch eine Alternative, ist aber ebenfalls für Geringverdiener kaum erschwinglich. Ich arbeite schon länger mit dieser Klinik zusammen, nachdem ich sie überzeugen konnte, dass diese Faserkrankheit tatsächlich existiert. Nun versuche ich neuere Tests mit bestimmten Antikörpern auf die Beine zu stellen, um eine eindeutige Morgellonsdiagnose zu erhalten.

Im Internet gibt es zwar auch eine Reihe von Seiten, auf denen sich Betroffene informieren können, aber schauen Sie: Es ist auch nicht alles Gold, was da so im Internet behauptet wird. Viele kopieren einfach von mir und anderen Seiten die meisten Informationen, um sich damit Geltung zu verschaffen. Der Zweck dieser Personen ist mir nicht immer klar. Man sollte deshalb nicht alles glauben, was da geschrieben steht. Die wenigsten Seitenbetreiber oder Blogs veröffentlichen authentische, eigene Nachforschungen, wie zum Beispiel Jan Smith, eine Morgellons-Forscherin aus Amerika, die aber eher Schleimpilze als Ursache sieht. Das habe ich schon vor Jahren abgehakt, auch wenn manche Morphologien dazu passen. Doch es ist ein wenig mehr als das. Sie kann ihre Theorie gerne weiterverfolgen – wenigstens forscht sie überhaupt, was andere in dieser Szene nicht tun!

Viele veröffentlichte Bilder, auch von einigen Pilzkulturen, stammen eigentlich von Jan Smith (www.morgellonsexposed.com), und manche angebliche Forscher haben diese dann auf ihren eigenen Seiten präsentiert und behaupten, es wären ihre eigenen Aufnahmen und Forschungen – wie etwa Frau Dr. Staninger. Deswegen sind Jan Smith und viele andere schlecht auf sie zu sprechen; auch, weil sie offenbar nur an Profit und die Ausbeutung der Morgellonsbetroffenen denkt, die wegen dieser Krankheit meist sowieso schon all ihre Ersparnisse ausgegeben haben. Gleichzeitig erhalten diese Leute wenig Hilfe von Ärzten, weil Frau Staninger Gerüchte über Ufos, Nanomaschinen und Marssporen schürt. Alleingelassen von der Medizin geraten viele Erkrankte in die Fänge von derartigen Scharlatanen und Betrügern, die die Krankheit gezielt ausnutzen, um Geld mit unwirksamen Mitteln und Heilmethoden zu machen. Traurig, aber wahr!

NEXUS: Können sich Betroffene denn auch bei Ihnen direkt melden?

MN: Das machen sie schon seit sechs Jahren. Ich bin ja kein Newcomer, sondern schon immer – ungewollt – im Zentrum gewesen, weil die Leute mir vertrauen. Im Grunde wollte ich das gar nicht, aber als Betroffener musste ich etwas tun, um den anderen zu helfen. Nun mache ich das schon so viele Jahre und bin inzwischen ziemlich müde und ausgelaugt.

Eins noch zum Schluss: Dieser Pilz ist nur ein Werkzeug, der natürlich auch als Biowaffe eingesetzt werden kann. Keine Biowaffe, die z. B. Soldaten in ein paar Tagen außer Gefecht setzt, sondern eine, die über einen längeren Zeitraum wirkt, um bestimmte Personengruppen krank zu machen und schneller altern zu lassen. Das amerikanische Militär und die CIA haben in diese Richtung längst geforscht, speziell in Richtung Angstpheromone. Diese Angstpheromone kann man auch per Insekten detektieren lassen, die dann gestresste Menschen stechen, um bestimmte Erreger zu übertragen. Darin steckt ein Funken Wahrheit. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass es momentan real ist.

NEXUS: Dass der Organismus willentlich unters Volk gebracht wurde?

MN: Genau, um Krankheiten zu erzeugen; er kann aber auch per Zufall aus einem Labor entsprungen sein. In Texas oder Florida gibt es ja genug Biowaffenlabore. Ad priori möchte ich aber eine Biowaffe ausschließen, da sich der Parasit im Allgemeinen über die letzten 30 Jahre langsam verbreitet hat. Aber dadurch, dass die Weltbevölkerung anwächst und viel herumreist, kommt es speziell in Großstädten, in denen viele Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenleben, zu mehr Morgellons-Fällen.

Komischerweise werden meistens nur solche Menschen betroffen, die seelisch vorbelastet sind und hohe Ausschüttungen von Stress-Hormonen haben.

Stress ist im Prinzip nur ein Synonym für Angst! Stress supprimiert nicht nur das Immunsystem, sondern auch unsere Sexualhormone. Das bedeutet, dass bei Männern weniger Testosteron vorhanden ist; bei Frauen weniger Östrogene, aber auch Testosteron, das diese ja ebenfalls produzieren. Beide Hormone sind aber wichtig bei der Abwehr von Parasiten! Laut meiner Umfrage sind unter den Morgellons-Erkrankten 71 Prozent Frauen und 29 Prozent Männer. Es besteht also eine Inzidenz, eine hormonelle Beziehung zur Erkrankung. Evolutionär gesehen hat der Mensch früher bei Stresssituationen gekämpft oder ist weggerannt. Das geht heutzutage gar nicht mehr, und so wird der Stress oftmals heruntergeschluckt. Wenn man diese urtypische Reaktion auf Stress heutzutage nicht mehr ausleben kann, entstehen psychosomatische Probleme. Das endokrine System wird davon als erstes in Mitleidenschaft gezogen.

Wer keine Angst hat, leidet auch kaum unter Stress. Viele Menschen haben zur Zeit panische Angst vor der Zukunft. Die Angst führt einerseits zu Schweiß mit einer gewissen Duftnote, zum anderen auch zu einem alkalischen Milieu auf der Haut – anstatt des üblichen saueren pH-Wertes, der auch antiparasitisch wirkt. Schaut man sich dann die Patente der Pestizidindustrie an – die pH-sensitiven Polymere, die ich eingangs erwähnt habe, die instabile Bioinsektizide vor Hitze und UV-Licht schützen sollen –, dann stellt man fest, dass diese Träger bei einem pH-Wert von 5 bis 9 schmelzen. Verstehen Sie?

Wenn man bedenkt, dass unser Körper im Darmtrakt von Natur aus einen alkalischen pH-Wert von 8 hat, dann können Sie schlussfolgern, dass diese Trägerpolymere genau in diesem Milieu schmelzen, genauso wie auch auf einer durch psychischen Stress bedingten salzigen, verschwitzten Haut. Der Pilz wird daraufhin freigesetzt, keimt auf und penetriert die Haut mit seinen Enzymen. Werden die Fasern verschluckt, wird der Pilz irgendwann, wenn er keine Nahrung mehr bekommt, die Darmzellwände penetrieren, in den Blutkreislauf gelangen und von da in alle Organe. Dieser Mechanismus ist ja von anderen Systemmykosen (Candida) bekannt, und genauso läuft es auch hier ab.

Um es noch einmal zusammenzufassen: Morgellons ist meiner Meinung nach ein Schimmelpilz, der von der Pestizidindustrie verwendet und auch gegen Zecken oder Moskitos eingesetzt wird, und der in der Natur eventuell weitermutiert ist. Dieser Pilz übernimmt dann auch die Bakterien dieser Parasiten und überträgt sie später über Sporen und Körperkontakt an Säugetiere. Alle weiteren und tiefergehenden Informationen können auf meiner Seite www.morgellons-research.org nachgelesen werden.

NEXUS: Herzlichen Dank für das Gespräch, Herr Neumann.

Quellen und Referenzen

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/morgellons-die-buechse-der-pandora-ist-geoeffnet?context=category&category=2

Gruß an die Betroffenen

TA KI

Das Märchen von der Mutter, die es genau wissen wollte


von Hans U. P. Tolzin

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Es war einmal…

… eine Mutter, die liebte ihr Kind über alles. Darum ging sie mit ihm auch zum Kinderarzt, um die empfohlene „U”- Untersuchung durchführen zu lassen. Denn als gute Mutter wollte sie natürlich nichts verkehrt machen und vor allem kein unnötiges Risiko für ihr Kind eingehen.

Sie ging zum ersten Mal zu diesem Arzt, denn ihr bisheriger Hausarzt, der ihre Familie über zwei Generationen hinweg betreut hatte, war vor kurzem in die wohlverdiente Pension gegangen. Der Arzt war sehr freundlich und untersuchte den Kleinen sorgfältig. Dann sagte er lächelnd: „Gratuliere! Ihr Kleiner ist pumperlgesund, er strotzt geradezu vor Gesundheit!” Dann schaute er noch einmal in seine Unterlagen, stieß plötzlich mit dem Zeigefinger mitten hinein und meinte: „Ah, jetzt hätten wir fast das Impfbuch vergessen.” – „Ich habe keines”, sagte da die Mutter.

Der Arzt stutzte und sagte: „Was, wie, Sie haben kein Impfbuch?? Ist das Kind etwa nicht geimpft?“ – „Nein“, sagte die Mutter, „unser alter Hausarzt hat uns immer davon abgeraten und deshalb ist mein Kind genauso wenig geimpft wie ich.“ – „Soooo“, sagte der Doktor. „Dann war Ihr alter Arzt wohl nicht mehr recht beisammen. Aber das Manko lässt sich ja Gott sei Dank schnell beheben.“ Sprach’s und hatte im nächsten Moment eine Spritze in der einen und ein Fläschchen in der anderen Hand.

„Aber Herr Doktor, Sie haben doch gerade gesagt, mein Kind strotze vor Gesundheit. Kann es denn durch die Impfung noch gesünder werden, als es jetzt schon ohne Impfung ist?“

Darauf der Doktor: „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven (vorbeugenden) Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Der beste Beweis dafür ist die fast vollständige Ausrottung von tödlichen Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet.” Dann holte er kurz Luft und fuhr fort:
„Wir wollen doch, dass der gesunde Zustand des Kleinen auch so bleibt, indem durch die Impfung verhindert wird, dass er sich eine gefährliche, an-steckende Krankheit holt. Sie wollen doch sicherlich keine unverantwortliche Mutter sein und Ihr Kind solchen Risiken aussetzen – oooder?”

„Das ist aber merkwürdig”, sprach die Mutter ungerührt, „ich bin mein Leben lang nicht geimpft worden und war bis auf einige Ausnahmen nie krank. Und fiebern sei gut, hat unser alter Arzt immer zu meiner Mutter gesagt.” Der Kinderarzt war entsetzt: „Da hat Sie Ihr Arzt ja bewusst in Lebensgefahr gebracht – Sie hätten sterben können – und haben
unwahrscheinliches Glück gehabt, dass Sie – ungeimpft wie Sie sind – jetzt so gesund vor mir stehen und auch noch ein gesundes Kind haben!”

„Hm“, sprach die Mutter. „Geimpfte Kinder sind also gesünder als ungeimpfte Kinder?“ – „Natürlich,“ sagte der Doktor. „Das weiß doch jeder.” – „Nun ja,“ sprach die Mutter, „gehört habe ich davon. Aber wissen tue ich das nicht. Woher wissen Sie das denn?“

Die Augen des Kinderarztes weiteten sich ein wenig, dann richtete er sich zu seiner vollen Größe auf. Die Spritze in der einen und das Fläschchen in der anderen Hand sprach er: „Nun, um das zu wissen, habe ich schließlich viele Semester studiert.“ – „Dann können Sie mir also wissenschaftliche Studien nennen, in denen der Gesundheitszustand von geimpften Kindern und ungeimpften Kindern miteinander verglichen wurde?” Der gute Kinderarzt runzelte die Stirn. Dann sah er auf die Uhr. Dann er atmete er erst einmal tief durch – während er nachdachte. So eine Frage war ihm während seiner ganzen Praxis noch nicht untergekommen, schon gar nicht von einer einfachen Mutter ohne jede akademische Bildung.

„Sicherlich gibt es die”, sagte er dann. – „Welche denn zum Beispiel?“ Das hatte jetzt ja kommen müssen. Die Hand mit der Spritze zitterte ein wenig. „Gute Frau,” sprach er, und winkte dabei mit dem Fläschchen, „ich habe leider nicht die Zeit, in meinen alten Unterlagen zu wühlen. Sie sollten mir das jetzt einfach glauben, denn ich bin ja ein Kinderarzt mit langjähriger Erfahrung.“ – „Ja, wo könnte ich denn sonst diese Informationen herbekommen? Vielleicht von dem Professor, bei dem Sie studiert haben?“

„Sie sind aber hartnäckig”, grollte er: „Nein, mein Professor von damals ist vor drei Jahren gestorben.“ – „Aber Ihr ehemaliger Professor ist doch sicherlich nicht der Einzige, der Studien kennt, die nachweisen, dass geimpfte Kinder gesünder sind als ungeimpfte?“ – „Nein, natürlich nicht. Das Gesundheitsamt müsste da auf jeden Fall weiterhelfen können, denn das führt die Aufsicht über das Gesundheitswesen in unserem Landkreis.“ – „Dann werde ich mich mal an das Gesundheitsamt wenden. Vielen Dank für die Auskunft.”

Sprach’s, nahm ihr Kind und wandte sich zur Tür. Dann drehte sie sich noch mal um – dem Arzt stockte das Herz – und meinte: „Ach ja, bevor ich es vergesse: Können Sie mir bitte die Beipackzettel der Impfstoffe, die sie meinem Kind geben wollten, mitgeben?” – „Gute Frau”, wiederholte sich der Kinderarzt zähneknirschend: „Wenn ich nur solche Patienten hätte wie Sie, könnte ich meine Praxis dicht machen, denn die Krankenkasse zahlt für die Impfberatung nur, wenn danach auch geimpft wurde.”

„Im Übrigen: Wenn Sie Ihr Kind nicht impfen lassen, brauchen Sie gar nicht mehr zu mir zu kommen, denn für ein derart unverantwortliches Verhalten habe ich nicht das geringste Verständnis. Schämen sollten Sie sich dafür, wie Sie Leben und die Gesundheit Ihres Kindes gefährden.” Die Mutter schaute jetzt erstmals etwas betroffen drein – was dem bedrängten Arzt gut tat. Dann schaute sie ihr Kind an, das vor Gesundheit strotzte, und sah sie wieder den Kinderarzt an: „Ok, wenn es mit den Beipackzetteln nicht gleich geht, dann hole ich sie halt morgen ab. Ich werde vorher anrufen.” Und mit diesen Worten gab sie ihrem vor Gesundheit strotzendem Kleinen ein Bussi auf die Stirn und verließ ungeimpft die Praxis.

Einige Tage später saß sie tatsächlich im Rahmen der Sprechstunde des örtlichen Gesundheitsamtes einer netten älteren Amtsärztin gegenüber. „Was kann ich für Sie tun?”, fragte diese freundlich. „Mein Kinderarzt empfiehlt, meinen Jungen impfen zu lassen und ich würde gerne wissen, ob es wissenschaftliche Studien gibt, die nachweisen, dass geimpfte Kinder ein Leben lang gesünder sind als ungeimpfte.”

Die Amtsärztin lächelte immer noch freundlich und sprach:

„Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Den Beweis dafür sehen Sie beispielsweise in der fast vollständige Ausrottung von Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet.” – „Ah, danke für die Info, aber das war nicht meine Frage.” – „Wieso, welche Frage ist denn jetzt noch offen?” frage die Ärztin leicht irritiert. „In welchen wissenschaftlichen Publikationen nachgewiesen wird, dass geimpfte Kinder tatsächlich gesünder sind als ungeimpfte.”

„Sicherlich gibt es solche Publikationen. Zuhauf. Da können Sie sicher sein. Es gibt also keinen Grund, Ihr Kind dem Risiko von gefährlichen und potentiell tödlichen Infektionskrankheiten auszusetzen.” – „Könnten Sie mir eine nennen?” – „Was denn? Eine Infektionskrankheit?” – „Nein, eine der zahllosen Publikationen.” – „Oh, da gibt es so viele, da habe ich keinen Überblick.” – „Ich brauche erst mal nur eine Einzige!” – „Ähm, leider habe ich nicht die Zeit, wegen solcher Spezialfragen die umfangreiche medizinische Fachliteratur zu durchforsten, das werden Sie sicherlich verstehen.” – „Ja, haben Sie denn während Ihres Studiums nicht auch solche Forschungsergebnisse besprochen?” – „Doch ja, sicher, aber die Unterlagen habe ich ja nicht mehr. Das ist ja auch schon alles zu lange her.” sagte die Amtsärztin während sie ihre Brille umständlich zurecht rückte. – „Wen kann ich denn dann fragen?” – „Na, am besten das Landesgesundheitsamt. Das müsste diese Information haben, denn das LGA ist für unser gesamtes Bundesland zuständig”.

Unsere beharrliche Mutter bedankte sich höflich, wandte sich tatsächlich auch an das LGA und erhielt dort zunächst folgende Auskunft: „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Den Beweis dafür sehen Sie beispielsweise in der fast vollständige Ausrottung von Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet.”

Nach weiterem vergeblichen Nachfragen wurde die Mutter, die es genau wissen wollte, schließlich an das Robert-Koch-Institut verwiesen, das in Deutschland, wie man ihr sagte, die höchste für Infektionskrankheiten zuständige Gesundheitsbehörde sei. Und die Auskunft der höchsten deutschen Gesundheitsbehörde war folgendermaßen: „Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Den Beweis dafür sehen Sie beispielsweise in der fast vollständige Ausrottung von Seuchen wie Pocken oder Kinderlähmung. Moderne Impfstoffe sind gut verträglich, und unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen werden nur in seltenen Fällen beobachtet.”

Nach weiterem Nachhaken hieß es dann: „Beweise für den Nutzen von Impfungen finden sie in der umfangreichen medizinischen Fachliteratur.” Und als die gute Mutter nach wenigstens EINER solchen Publikation fragte: „Leider haben wir nicht die Kapazität, umfangreiche Literaturrecherchen für Sie durchzuführen.” Da stand sie nun, die Mutter, die es genau wissen wollte – und war so schlau wie am Anfang.

… Und wenn sie nicht gestorben ist, fragt sie vielleicht heute noch die Behörden nach Beweisen dafür, dass geimpfte Kinder gesünder sind als ungeimpfte…

(…)

Quelle: http://www.kent-depesche.com/archiv/impfen/impfen4.html

Gruß an die Ungeimpften

TA KI

Alte Freunde – neue Feinde – Was unsere Kinder chronisch krank macht


Allergien, ADHS, Autismus, Autoimmunerkrankungen: In Europa ist bereits jedes dritte Kind chronisch krank. In den USA sind gesunde Kinder sogar schon in der Minderheit. Bert Ehgartner („Die Akte Aluminium“) begibt sich in seiner neuen investigativen Dokumentation auf Spurensuche nach den Auslösern dieses verheerenden Trends.

Die fünfjährige Klara leidet – wie 30.000 deutsche Kinder – an der autoaggressiven Form von Diabetes. Jason hat Asthma und ADHS, Jonah eine lebensbedrohliche Nuss-Allergie: In Europa ist bereits jedes dritte Kind chronisch krank. In den USA sind gesunde Kinder sogar schon in der Minderheit. Die gemeinsame Ursache dieser Krankheiten liegt in einem Immunsystem, das aggressiv und unberechenbar reagiert. Was hat unser Immunsystem derart aus der Bahn geworfen?

Filmemacher Bert Ehgartner begibt sich auf Spurensuche nach den Auslösern dieses verheerenden Trends und porträtiert Kinder mit chronischen Leiden wie Asthma, Diabetes, Neurodermitis, Hyperaktivität oder Autismus. Er trifft Wissenschaftler wie Maria Yazdanbakhsh, die im indonesischen Dschungel untersucht, welche Rolle Würmer und Bakterien für unser Immunsystem spielen. Er befragt Herbert Renz Polster zum Einfluss der Kaiserschnitt-Geburten und den Mediziner Klaus Hartmann zum Zusammenhang zwischen Mehrfach-Impfungen und dem Anstieg chronischer Krankheiten.

Von Star-Köchin Sarah Wiener erfährt er, was es mit den künstlichen Zusatzstoffen in unserer Nahrung auf sich hat. Und im Pariser CNRS informiert Dusko Ehrlich, welche Erkenntnisse die Forscher aus dem Wissen über das Mikrobiom ziehen, jener Milliarden Mikrolebewesen, die auf und in uns leben und eine enge Freundschaft mit unserem Immunsystem pflegen.

Vielleicht, so vermutet Allergie-Forscherin Erika von Mutius, braucht es ein neues Medizin-Verständnis, in dem es weniger um die Bekämpfung von Risiken geht als um das Bewahren der symbiotischen Beziehung zu unseren „alten Freunden“.

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Danke an Denise

Gruß an die Kinder

TA KI

Die geheimen Medizinskandale


Wer die Tageszeitung liest, Nachrichten schaut und sich auf den gängigen Portalen im Internet informiert, erfährt viel – aber längst nicht alles und auch nicht immer die Wahrheit. Allein im letzten Jahr gab es mehrere Medizinskandale, die nie den Weg an die Öffentlichkeit fanden. Die Gründe sind vielfältig. So sorgen beispielsweise Behörden dafür, dass Fehler vertuscht werden, und Pharmafirmen investieren viel Geld, damit die Medien in deren Interesse berichten. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Nachrichten Sie 2014 vielleicht verpasst haben.

medizinskandale-2014-ia-1

Medien vertuschen Medizinskandale

Unabhängige, aktuelle und breitgefächerte Informationen versprechen so ziemlich alle Zeitungen, Fernseh- und Radiosender sowie Nachrichtenportale im Internet. Sonderlich weit her ist es damit in vielen Fällen jedoch leider nicht.

Immer wieder könnten die Medien über schockierende Neuigkeiten aus der Welt der Gesundheitspolitik und der Pharmafirmen berichten, doch sie tun es nicht.

Obwohl immer mehr Studien belegen, dass gängige schulmedizinische Behandlungsmethoden nicht immer hilfreich sind, viele Medikamente und Impfstoffe mehr schaden als nützen und die Politik dringend Chemikalien in Nahrungsmitteln verbieten sollte, ist das Wissen darum in der breiten Öffentlichkeit noch längst nicht angekommen.

2014: Zensur von Medizinskandalen

Das alles ist jedoch nicht besonders erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Politiker und Pharmafirmen bei der Berichterstattung oft ihre Finger mit im Spiel haben.

Sie setzen Medienvertreter unter Druck – entweder mit Hilfe von gewissen Einschüchterungsmassnahmen oder mit profitablen Werbekampagnen, an denen die Medien gut verdienen können.

Auch im Jahr 2014 gab es wieder zahlreiche Skandale, von denen kaum jemand weiss. Über drei davon berichten wir nachfolgend:

1. Mögliche 1.400 Ebola-Fälle in den USA

„Ebola ist keine Gefahr für die westlichen Industrieländer.“ Das haben Sie in den vergangenen Wochen und Monaten sicherlich zigfach gelesen. Diese Information könnte jedoch auch falsch sein.

Selbstverständlich sind die medizinischen Standards in Europa und Nordamerika wesentlich höher als in Afrika, Zustände wie etwa in Liberia sind daher also in der Tat unwahrscheinlich.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass vom Ebola-Virus keine Gefahr für Europäer und Nordamerikaner ausgehen könnte. Es weiss bloss niemand. Natürlich immer vorausgesetzt, Ebola ist tatsächlich real und nicht das, was wir hier in den Raum gestellt haben.

Eine Zeit lang vermeldeten die Medien fast täglich neue Ebola- bzw. Ebolaverdachtsfälle in Industrienationen: in Spanien, England und den USA zum Beispiel. Natürlich alles Einzelfälle, wie man immer wieder versicherte.

Allein in den USA beobachtet die Gesundheitsbehörde aktuell jedoch angeblich rund 1.400 mögliche Verdachtsfälle. Warum davon kaum jemand weiss? Vielleicht will es die Regierung nicht?

Zu Beginn berichteten die Medien von jedem einzelnen Verdachtsfall, von einem auf den anderen Tag jedoch brach die Berichterstattung ab, obwohl die Fallzahlen stiegen.

Wurde den Medien aufgrund der anstehenden Wahlen ein Maulkorb verordnet?

2. MMR-Impfungen verursachen Autismus

Maulkörbe scheint es auch im Bereich der Impfstoffe zuhauf zu geben.

Nach deren Risiken und Nebenwirkungen braucht man die meisten Ärzte gar nicht erst zu fragen. Man erhält sowieso keine brauchbare Antwort.

Dabei ist nicht nur bekannt, dass Impfungen in vielen Fällen gar keinen sicheren Schutz bieten, sie bergen darüber hinaus diverse gesundheitliche Risiken, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen.

Die Behörden raten dennoch zu einer Impfung nach der anderen. Dabei wissen sie ganz genau um die Risiken, wie Whistleblower William Thompson in diesem Jahr zugab.

Er war als Wissenschaftler bei der US-Gesundheitsbehörde mitverantwortlich für die Vertuschung eines Skandals, dass nämlich MMR-Impfstoffe Autismus auslösen können.

In einem Artikel aus dem Jahr 2004, veröffentlicht im Wissenschaftsmagazin Pediatrics, verschwiegen William Thompson und sein Team, dass die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln die Gefahr erhöht, dass Kinder an Autismus erkranken.

Ein Skandal. Aber ein stiller, denn bis heute gibt es nur wenige und unbedeutende Randnotizen zu diesem Thema.

Dieser Skandal betrifft uns ebenfalls, denn auch Europa bleibt von der Impfwut der Ärzte – mit freundlicher Unterstützung der Pharmaindustrie – nicht verschont.

Hier lesen Sie mehr über Impfungen und deren Einfluss auf die Gesundheit:

3. Sterilisation durch Impfungen

Vor allem Frauen mit Kinderwunsch erhalten von ihren behandelnden Ärzten oft den Rat, sich gegen so ziemlich jede Erkrankung impfen zu lassen, gegen die es einen Impfstoff gibt.

Weil keine Frau ihr zukünftiges Kind gefährden möchte, stimmt sie natürlich zu. So auch mehr als zwei Millionen Kenianerinnen, die an einem Impfprogramm der Weltgesundheitsorganisation in Zusammenarbeit mit UNICEF teilnahmen – mit fatalen Folgen.

Den Frauen wurde ein Tetanus-Impfstoff gespritzt, der zusätzlich die Chemikalie HCG enthielt. HCG wurde von der Weltgesundheitsorganisation entwickelt und dient der Sterilisation von Frauen.

Der menschliche Organismus entwickelt Antikörper gegen HCG. Diese Antikörper lösen jedoch eine Fehlgeburt aus. Eine erfolgreich ausgetragene Schwangerschaft ist zumindest in den folgenden drei Jahren nicht mehr möglich.

Dr. Muhame Ngare vom Mercy Medical Centre in Nairobi erklärt, dass es sich hier um „eine gut koordinierte, erzwungene Massensterilisation unter Verwendung eines erwiesenermassen fruchtbarkeitsverändernden Impfstoffes“ handle.

Wie auch in den vorangegangenen Beispielen durfte von diesem Skandal natürlich ebenfalls niemand etwas erfahren und die Medien spielten brav mit.

So informieren Sie sich richtig

Bestimmt fragen Sie sich jetzt, welchen Medien Sie denn überhaupt noch trauen können. Hier finden Sie einige Kriterien, an denen Sie erkennen, dass ein Medium nicht vertrauenswürdig ist:

  • Die Berichterstattung über Impfungen und schulmedizinische Behandlungsmethoden ist ausschliesslich positiv, kritische Fragen werden gar nicht erst gestellt.
  • Regierungskritische Berichterstattung findet nicht statt.
  • Über Medizinskandale wie die oben genannten wird nicht berichtet.
  • Das Medium hat eine oder mehrere Pharmafirmen als Werbekunden (TV-Spots, Anzeigen o. ä.).
  • Der Wortlaut der Berichterstattung ähnelt dem anderer Mainstream-Medien: Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass sie alle dieselbe Quelle verwenden: vorgegebenes, also zensiertes Material.
Quelle:

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Gruß an die Wissenden
TA KI

Die Zukunft ist LOKAL, die Zukunft ist nicht MONSANTO


Als Start ins neue Jahr 2015 lege ich euch wieder einmal einen positiven Bericht von Colin Todhunter vor, den viele von euch schon kennen und der unermüdlich für örtliche Landwirtschaft, für Selbtversorgung, Nahrungssicherheit und gegen MONSANTO kämpft. Ich möchte besonders auf die Fußnote 7 hinweisen, wo ihr euch die kleine Broschüre von Navdanya als PDF über die von VANDANA SHIVA gegründete Musterkooperative, herunterladen könnt. Sie ist eine Inspiration für Millionen Menschen gewesen und kann es für weitere Millionen werden.

 

Die Zukunft ist LOKAL, die Zukunft ist nicht MONSANTO

Colin Todhunter
30. Dezember 2014
Die USA als Land verbraucht mehr als sonst jemand, praktisch auf Kosten von allen anderen. Das Petrodollar-System hat sichergestellt, dass Importe in die USA billig und immer zur Hand gewesen sind. Nach 1945 ist Washington in der Lage gewesen, den größtmöglichen Vorteil aus der Arbeit und den materiellen Ressourcen der armen Länder zu ziehen.

Führt euch vor Augen, dass ‘Entwicklungs’Länder mehr als 80 % der Weltbevölkerung stellen, aber nur ein Drittel der Weltenergie verbrauchen. Und bedenkt, dass die US-Bürger nur 5 % der Weltbevölkerung stellen, aber 24 % der Weltenergie verbrauche. Im Schnitt verbraucht ein Amerikaner so viel Energie wie zwei Japaner, sechs Mexikaner, 13 Chinesen, 128 Bangladeshis, 307 Tansanier und 370 Äthiopier [1].

Die USA sind für einen derartigen Konsum nur daher fähig, weil es große Nachfrage nach dem Dollar gibt: er ist die Welt-Reservewährung. Die Nachfrage nach dem Dollar wird garantiert, da der größte Teil des internationalen Handels durch seine Verwendung stattfindet. Das internationale Geld-System, das durch das Bretton Woods Abkommen am Ende des 2. Weltkrieges geschaffen wurde, basierte darauf, dass die USA die führende ökonomische Macht war, mit Institutionen wie der Weltbank und der IWF, die letztlich geschaffen wurden, um den amerikanischen Interessen zu dienen.

Seither waren die USA in der Lage, das Handels- und Finanzsystem zu ihrem Vorteil zu nutzen. Zum Beispiel erlaubte der Preisanstieg für Öl in den 70-er Jahren einem riesigen Strom von Ölprofiten Saudiarabiens nach Washington zu fließen, wo er gegen US-Staatsanleihen getauscht wurde. Gleichzeitig wurden alle Länder, die versuchten, dem Joch des europäischen Kapitalismus zu entkommen, schwer von den hohen Ölpreisen getroffen. Es war eine win-win-Situation für Washington. Die USA konnten die saudischen Öl-Profite an die Länder, die ohne Bargeld waren, leihen und dadurch ihre fortlaufende Knechtschaft (besonders, wenn die Zinsraten stiegen), diesmal unter Washington, sichern [2].

Trotz des langsamen Erstarkens der BRICS und der Tatsache, dass sowohl Russland und China ihren bilateralen Handel und ihre Energie-Deals in ihrer eigenen Währung abwickeln, behält der Dollar eine starke Stellung im globalen Geld-System, zumindest noch. Wenn der Dollar diese Rolle verliert, wird die US-Wirtschaft einen scharfen Abstieg erleben und die Kosten ihrer Importe werden heftig steigen.

Wie versucht die USA, dies zu vermeiden? Wir können die Antwort auf diese Frage rund um uns beobachten. Von Syrien zu Irak zur Ukraine und die aktuellen Versuche, die russische Wirtschaft zu vernichten; überall versuchen die mächitgen Familien und Oligarchen, die die USA lenken, ihre Rivalen zu zerstören und jeden Versuch, den Dollar beiseitezuschieben zu vereiteln.

Als Ergebnis wird die Aussicht eines Atomkrieges, in den Russland und die USA (und China) hineingezogen werden, zu einer wirklichen und unmittelbaren Gefahr. Die einzig wahre Alternative ist, sich vom Militarismus und den Ressourcen-Konflikten zu entfernen, indem man die Ökonomien neu organisiert, damit die Länder mit ihren eigenen ökonomischen und Umwelt-Bedinungen leben können. Der Schlüssel dazu ist eine Neu-Orientierung in Hinsicht auf Landwirtschaft und Nahrungsproduktion.

Doch MONSANTO und das dazugehörige Agro-Kartell fahren fort, Landwirtschafts- Gebiete zu kolonisieren und ‘mehr vom selben’ anzubieten, damit sie enger an den militär-industriellen Komplex geknüpft werden, der die imperialistische US-Außenpolitik antreibt. Die ‘grüne Revolution’ wurde exportiert dank der ölreichen Rockefeller- Familie und arme Länder übernahmen eine Petrochemie-abhängige Landwirtschaft, die Darlehen erforderte für Betriebsmittel und Infrastruktur, wie Staudammbau. Dies wurde begleitet von der Propaganda, dass diese Länder Dollars verdienen würden, um die Darlehen zurückzuzahlen, indem sie eine Politik der Monokulturen und Export-Orientierung annahmen. Das brachte eine Entwurzelung der traditionellen Landwirtschaft mit sich und die Einsperrung der Länder in das globalisierte System der Schuld-Knechtschaft, der strukturellen Anpassung der Ökonomien und der manipulierten Märkte. Und es stellte sicher, dass der Dollar König blieb.

Obwohl dieses System verantwortlich ist für die Produzierung von Armut, Abhängigkeit und Nahrungsunsicherheit [3], werden wir ständig beschwatzt, dass wir mehr vom selben brauchen, wenn wir die wachsende Weltbevölkerung ernähren wollen. Uns wird erzählt, dass die Lösung zur Ernährung der künftigen Bevölkerung von neun Milliarden Menschen mehr Technik erfordert: mehr Petro-Chemie-abhängige Landwirtschaft, mehr GMOs und mehr unnötige Verteilung von Nahrung über die Welt. Natürlich muss noch eine kräftige Dosis von ‘Familien-Planung’ (Entvölkerung) dazukommen und dann wird alles prima sein.

Solche Lösungen basieren auf der Vorstellung, dass wir einfach so weitermachen müssen wie bisher, mit endloser Lieferung von Öl, endloser Lieferung von Fleisch und einem endlosen Angriff auf den Boden, das Wohlergehen der Menschen und Umwelt, was zur petrochemischen Agrikultur gehört. Diese Kurzsichtigkeit ignoriert die Tatsache, dass Öl nicht immer vorhanden sein wird. Peakoil steht unmittelbar bevor, die Konflikte um Ressourcen nehmen zu, Wasser wird immer knapper, die Menschen werden immer kranker wegen der Nahrungsverarbeitung und der sterbenden Ackerflächen.

Die echte Antwort ist, ein organisches und ökologisches Anbausystem zu verwenden, das am Ort verankert ist und weniger von Mechanisierung und Petrochemie abhängig ist. Das könnte auch bedeuten, von der Betonung der Fleisch-Produktion wegzukommen, die eine schwere Belastung der Umwelt ist und sehr viel Land, Wasser und Energie braucht [4].

Besucht irgendeinen Supermarkt in den USA oder Europa und dort seht ihr einen Überfluss an Fleisch und exotischen Früchten aus der ganzen Welt. Die westlichen Konsumenten sind darauf gedrillt zu erwarten, dass dies die Norm ist. Was einst als Luxus angesehen wurde, wird jetzt als Notwendigkeit betrachtet. Die Menschen und Länder müssen zurückkehren zu mehr Selbstversorgung und nicht erwarten, dass andere in ärmeren Ländern ihre Nahrung produzieren: Bauern, die ihrer Fähigkeit beraubt werden (ihrem Land, ihrer Saat, ihrer Märke, Praktiken, Nahrungssicherheit etc.), sich selbst und ihre Gemeinden angemessen zu ernähren.

Was wir auf jenen expandierenden Regalen der Supermärkte sehen, ist oft das Ergebnis von struktureller Gewalt, die aus der neoliberalen ökonomischen Politik in den Nahrung exportierenden Ländern erwächst oder von direkter Gewalt, die durch die Zwangsvertreibung der Menschen von ihrem Land entsteht. Was wir auch sehen, sind manipulierte Dinge, die vollgepumpt sind mit Chemikalien und Hormonen, um die Profite zu verbessern. Auch die Konsumenten sind Opfer der modernen Nahrungsproduktion.

Selbsternannte Händler moralischer Korrektheit in der Politik und den MSM sind oft nur allzu bereit, die Wohlfahrtsempfänger in ihren eigenen Gesellschaften zu beschuldigen, dass sie ‘Schmarotzer’ oder ‘Schnorrer’ seien, doch ihr moralistisches Gemecker kann nicht die Tatsache verbergen, dass die Nahrung in ihren Schränken dorthin kommt dank der Ausquetschung der Armen und Elenden der Welt, die nur Pfennige für ihre Landwirtschafts-Schufterei erhalten oder die jetzt gezwungen wurden, die Müllhalden zu durchsuchen oder zu betteln [5].

Das gegenwärtige ausbeuterische ökonomische System und imperialistische Modell der Globalisierung und Entwicklung passt den Interessen der westlichen Öl- und Bank-Oligarchen, der Land- und Gebrauchsgüter-Spekulanten, des Agrobusiness und anderer Machthaber. Die Menschen wollen Lösungen für den Hunger, die Armut und die Konflikte, aber ihnen wird gesagt, dass es keine Alternative zu dem Bestehenden gibt.

Gibt es aber. Laut Daniel Maingi von den Growth Partners in Afrika liegt die Lösung letztlich darin, die Landwirtschaft vom Kapitalismus zu befreien und in das indigene Wissen, die Agroökologie, Erziehung und Infrastruktur zu investieren und solidarisch mit der Nahrungssouveränität-Bewegung zu sein [6].

Diese basiert darauf, die gegenwärtige Agenda der großen Agro-Industrie zu verwerfen und die US-Strategie, die Landwirtschaft als geopolitisches Werkzeug zu benutzen. Es bedeutet, wie im Fall von Navdanya in Indien, der Übernahme der Landwirtschaft durch die Multis zu widerstehen und sich nachhaltiger Landwirtschaft zu widmen, die im Besitz der Bewohner ist und in den Bedürfnissen der Gemeinden wurzelt [7].

(Hier und hier und hier und hier könnt ihr mehr Hintergrund -Information zu den oben aufgeworfenen Fragen finden.)

Colin Todhunter ist ein unabhängiger Schriftsteller und ehemaliger Forscher in Sozialpolitik. Er lebt in England, aber verbrachte viele Jahre in Indien. http://www.colintodhunter.com

Fußnoten:

1. http://public.wsu.edu/~mreed/380American%20Consumption.htm
2. http://www.globalresearch.ca/controlling-the-global-economy-
bilderberg-the-trilateral-commission-and-the-federal-reserve/14614
3. http://www.theguardian.com/world/2002/jun/23/1
4. http://www.soilassociation.org/LinkClick.aspx?fileticket=
stG942kAT_w%3d&tabid=1807
5. http://www.theecologist.org/News/news_analysis/2267255/
gm_crops_are_driving_genocide_and_ecocide_keep_them_out_of_the_eu.html
6. http://www.seattleglobalist.com/2014/10/14/gates-agriculture
-farming-revolution-africa/29493
7. http://www.navdanya.org/attachments/Navdanya.pdf

Quelle – källa – source

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/usa/die-zukunft-ist-lokal-die-zukunft-ist-nicht-monsanto/

Gruß an die Monsanto und Co. Verweigerer

TA KI

Das war’s- Seite3.ch geht vom Netz- Wir sagen DANKE!!!


TheEndJedes Produkt hat seinen Lebenszyklus. Derjenige von Seite3.ch endet jetzt. Zumindest in der heutigen Form. Vielleicht kommen wir ja wieder – mal sehen.

Geschätzte Seite3.ch-Leser, wir machen Schluss. Das liegt nicht an Ihnen sondern hat verschiedene Gründe. Zum einen müsste nach fünf Jahren ein Relaunch her und zum anderen das Schreibpersonal aufgestockt werden. Doch diese Investition lohnt sich nicht, weil die Abmahnungswut deutscher Anwälte mittlerweile zum grössten Budget-Posten geworden ist. Da die Schweizer Justiz deutschen Abmahnungsbanden Tür und Tor öffnet, werden wir wohl nur der erste von vielen Blogs sein, der seine Pforten schliessen muss.

Eigentlich dachten wir immer, dass unsere Redaktion einmal von wütenden Geheimdiensten gestürmt werde und wir in einem Folter-Gefängnis in Osteuropa enden würden. Dass es am Ende deutsche Anwälte sind, die uns zur Kapitulation zwingen, ist sowohl Ironie als auch bezeichnend für eine Zeit, in der das Böse zum Guten und das Gute zum Bösen erklärt wurde.

Wir schauen zurück auf fünf turbulente Jahre, auf eine unglaubliche Vielzahl von Berichten und Dokumentationen, die uns und hoffentlich auch Ihnen die Augen geöffnet haben. Stets waren wir bemüht, gegen die Lügen anzukämpfen, die erst allmählich ans Licht kamen.

Was einst als Verschwörungstheorie galt, bestätigte sich über die Jahre als bittere Realität. Von den Abhör-, Folter- und Finanzskandalen bis hin zu schattenpolitischen Geheimtreffen, die in den letzten Jahren öffentlich wurden. Und das war erst der Anfang. Wir waren Zeuge einer Epoche, über die wir uns später alle rechtfertigen müssen und sind froh, darüber berichtet zu haben.

Nach fünf Jahren ist es nun Zeit weiter zu ziehen. Vielen Dank für alles.

Jürg Zentner (Chefredaktor)

PS: Auf Facebook werden wir nach einer Auszeit wieder präsent sein.

Quelle: http://www.seite3.ch/Das+war+s/648722/detail.html

TA KI und auch das Team von „der Honigmann sagt“ bedanken uns bei Jürg Zentner und seinem Team von Seite3ch. für ihre Aufklärungsarbeit und ihren Einsatz die Schlafschafe zu erwecken.

Wir machen weiter solange es geht und solange es nötig ist- auch wenn der Wind stramm bläst und sich zum Sturm entwickelt:

Es ist an der Zeit!!

Euch und allen Bloggern die sich  für die Menschen und die Wahrheit einsetzen ALLES GUTE UND VIEL KRAFT für das was kommt!!

TA KI

Synthetische Biologie: Die nächste Generation des “Genetic Engineering”


(…)

Synthetische Biologie: Die nächste Generation des “Genetic Engineering”

(das wir Gentechnik nennen)

 Rusty Featured, NWO        Montag, 07. Oktober 2013

Geschrieben von Melody Meyer am 07. Oktober 2013

 

Syn-Bio

Vorige Woche ging ich zum Strand, um mich an der unermesslichen Biodiversität des Meeres-Reservats zu erfreuen, die Monterey Bay bietet. Während ich nach spielenden Delphinen ausschaute, bemerkte ich eine Anzahl junger Leute, die ihre Augen fest auf ihre Telefone gerichtet hatten. Ich fing an darüber nachzudenken, wie sich  unsere Freizeit  durch die Computer und die Wissenschaft verändert hat. Vor kurzem erfuhr ich, dass es sich mit der Gentechnik genau so verhält. Neue bahnbrechende Entwicklungen bei Computern und DNA-Strängen ereignen sich in schneller Reihenfolge und heben das eigentliche Wesen der Gentechnik auf ein neues Niveau.

Dies führt mich zu einer Frage, der ich in diesem Artikel auf den Grund gehen möchte: Was um Himmels Willen ist synthetische Biologie?

Synthetische Biologie ist ein verwirrender und immer wieder unheimlich anmutender  Ausdruck, den man am besten als Extrem-Version der Gentechnik versteht. Diese Erweiterung der Gentechnik, auch bekannt als Syn-Bio, erschafft etwas radikal Neues.  Die traditionelle Gentechnik besteht darin, dass man ein oder zwei Gene von einem Organismus in einen anderen Organismus überträgt, eine Art Vorgang des Ausschneidens und Hineinklebens. Bei der synthetischen Biologie handelt es sich darum, einen neuen genetischen Code und biologische Abfolgen von Grund auf neu zu schreiben, indem man sie auf einem DNA-Drucker ausdruckt. Auf diese Art können Wissenschaftler synthetische DNA herstellen und sie in andere Organismen hinein manipulieren, um neue Lebenwesen zu erschaffen, wie sie nie zuvor in der Natur zu finden waren.  Sie werden mit Hilfe von Computern, Hefe und Algen hergestellt und bieten große Vorteile für Hersteller und Lebensmittelfirmen, die nach billigeren Alternativen zu natürlichen Zutaten suchen und nach zukünftigen potentiellen Anwendungen für Biosprit, die Produktion von Industrie-Chemikalien und biomedizinischen Anwendungen.

Der Markt für Syn-Bio wird für dieses Jahr auf $ 2,4 Milliarden geschätzt und bis zum Jahr 2016 auf $ 10,8 Milliarden. Zwischen 2005 und 2010 gab die amerikanische Regierung $ 430 Millionen für Forschung aus, welche die synthetische Biologie betraf. Für die Abschätzung von Umweltrisiken gab sie NULL Dollar aus. Das große Agrobusiness, die Energie- und Kosmetikhersteller sowie Produzenten von Geschmacksstoffen haben inzwischen viele Milliarden Dollars in diese Technologie investiert. Computer erschaffen neue Gene mit neuen Merkmalen sowie Marken-Organismen, manchmal zu Hunderten und Tausenden pro Tag. Ungefähr 20 Produkte sind bereits auf dem Markt oder stehen kurz vor dem kommerziellen Gebrauch. Unsere Fähigkeit, neue Gene zu synthetisieren übertrifft bei weitem unser Verständnis für ihre Funktion.

 

Ist Syn-Bio in unserer Nahrung?

Ja, ein Syn-Bio Grapefruitgeschmack und ein Orangengeschmack sind bereits im kommerziellen Gebrauch und nun möchten einige Firmen auch noch Syn-Bio Vanillin in unsere Nahrung einführen.  In Laboren zusammengestellt und in Bottichen gezüchtet, bauen die Computer genetisch die DNA der Hefe um und können dann damit eine vanillenartige Substanz herstellen. Diese mit Hilfe von Computern geschaffene Hefe ist ein völlig neues Gebilde auf unserem Planeten. Eine Firma namens Evolva ® will sie in Zusammenarbeit mit ‚International Flavours and Fragrances’ zum größten Bestandteil der synthetischen Biologie in unserem Nahrungsmittelsystem machen. Diese Firmen würden ihr Vanillin aus synthetischer Biologie auf dem Markt gern als „natürliches und nachhaltiges“ Produkt maskieren.

 

Warum sollte uns das beunruhigen?

Im Angesicht einer bedeutenden Opposition gegen genetisch veränderte Nahrungsmittel wird Syn-Bio-Vanille demnächst auf dem Markt als der erste hochwertige Lebensmittelbestandteil aus der synthetischen Biologie eingeführt.

Dieses neue Produkt ist weder natürlich noch nachhaltig und unterliegt beinahe keinerlei Beschränkungen. Es könnte einen gefährlichen Präzedenzfall für den Einsatz vieler anderer Lebensmittelbestandteile aus der synthetischen Biologie schaffen. Der Markt für das natürliche Produkt und der für natürliche Vanille hängen gleichermaßen von der Nachfrage des Verbrauchers ab. Ohne Ettikettierungsvorschriften werden die Verbraucher nicht wissen, ob das ‚natürliche’ Produkt mit richtigen Vanillebohnen hergestellt wird oder mit Vanillin aus synthetischer Biologie. Dies könnte den Markt für die natürlichen Produkte sowie den internationalen Markt für natürliche Vanille zugrunde richten.

Zweitens ist aber diese Extrem-Gentechnik ökologisch im industriellen Maßstab nicht nachhaltig. Wie die meisten GMOs (gentechnisch veränderte Organismen) ist syn-bio ungetested und unnatürlich, außerdem in den meisten Fällen nicht notwendig. Es existieren keine Regulierungen oder Sicherheitstests, die so angelegt sind, dass sie die neuen Risiken der synthetischen Biologie darlegen. Algen und Hefe sind unter den absolut grundlegenden Bausteinen des Lebens und  können sich mit Leichtigkeit durch die ganze Umwelt bewegen. Wenn sie in der Umwelt freigesetzt werden,  könnte das zu genetischer Verunreinigung auf breiter Skala führen und zum Entstehen neuer Formen von invasiven Arten oder fremdartigen Schadstoffen, die sich ausbreiten.

Die Auswirkungen auf hunderttausende von einheimischen Vanille-Anbauern in den äquatorialen Regenwäldern bereitet große Sorge.  Wenn Hersteller immer noch den Anspruch auf „Natürlichkeit“ erheben können, während sie Syn-Bio Vanille einkaufen, die in einem Bottich in der Schweiz oder San Francisco gewachsen ist und das noch zu einem Bruchteil der Kosten, warum sollten sie sich dann die Mühe machen, sich durch hunderte kleiner Anbauer versorgen zu lassen, die auf dem ganzen Erdball verteilt sind? Die Produktion von Vanille steht in enger Verbindung mit der Erhaltung und dem Schutz der Regenwälder. Wenn diese Produktion nicht mehr profitabel oder durchführbar ist, dann kann es sein, dass diese Regenwälder, in denen Vanille angebaut wird, zerstört werden.

 

Was können Sie tun? 

 Wir müssen der FDA sagen, dass sie die syn-bio Vanille so lange nicht anerkennen sollen, wie sie nicht ordnungsgemäß auf Umwelt- und gesundheitliche Bedenken getestet ist. Falls sie zugelassen wird, dann müssen wir verlangen dass sie nicht als natürlich bezeichnet werden kann, weil sie sonst die Existenz aller natürlichen Nahrungsmittelprodukte untergräbt. Wir müssen darauf bestehen, dass alle Syn-bio Produkte getestet und verständlich gekennzeichnet werden, so wie es bei allen gentechnisch veränderten Lebensmitteln der Fall ist.

Eine Gruppe von 116 Verbraucherorganisationen und Organisationen für Nahrungsmittelsicherheit, Öko- und nachhaltige Landwirtschaft, Eltern, des Gesundheitswesens sowie religiöse Organisationen haben die „Grundregeln für dieAufsicht über die Synthetische Biologie“ unterzeichnet in denen die Notwendigkeit des Schutzes der öffentlichen Gesundheit und der Umwelt gegen die neuartigen Risiken der synthetischen Biologie umrissen wird und um eine offene, sinnvolle und umgreifende Teilnahme der Öffentlichkeit an Entscheidungen sicher zu stellen, die ihren Einsatz betreffen.  ‚International Flavors and Fragrances Inc.’ senden zur Zeit syn-bio Proben an Firmen. Jetzt, genau in diesem Augenblick, treffen die Ihnen bekannten Firmen ihre Entscheidung. Es ist ja verlockend für sie, sich zu einem niedrigeren Preis versorgen und ihre Produkte dann trotzdem noch als natürlich zu bezeichnen zu können.  Schauen Sie sich die Webseite „No Synbio-bio – vanilla“ von „Friends of the Earth“ an und lassen Sie die Großkonzerne wissen, dass sie diese Vanille nicht einsetzen sollen. Nehmen Sie mit ihnen Kontakt auf und sichern Sie ihnen zu, dass Ihre Firma sich nicht mit Syn-bio Vanille oder anderen syn-bio Inhaltsstoffen versorgen wird, falls sie zum Verkauf zugelassen werden sollten. Mehr über dieses Thema können Sie bei The ETC Group und Synbiowatch lesen.

Während meines diesjährigen Sommerurlaubs hatte ich die beglückende Gelegenheit, neben einer Wissenschaftlerin im Kanu zu paddeln, die auf dem Felde der synthetischen Biologie forscht. Obwohl die Arbeit sie mit Stolz füllt und ihr ein Gefühl der Erfüllung verleiht, stimmte sie herzhaft darin mit mir darin überein, dass diese aufstrebende Technologie eine strengere Beaufsichtigung und Regulierung benötigt. Sie meinte „wir begreifen die Auswirkungen der neuen Welten, die wir erschaffen, nicht vollständig.“ Während Wissenschaften und Technologien vorwärts stürmen, müssen wir unsere Gesundheit und die geweihte Biodiversität unseres Planeten bewahren.

http://consciouslifenews.com/synthetic-biology-next-generation-genetic-engineering/1166489

Dies ist die Position auf der Grundlage des Europäischen Rechts: Hier ein Auszug

2. Biosecurity and other regulations applicable to

synthetic biology in Europe

The most fundamental and wide-reaching regulatory instrument to prevent

the misuse of biology is the 1972 Biological and Toxin Weapons

Convention (BWC), which in Article I prohibits states parties to

“develop, produce, stockpile or otherwise acquire or retain: … Microbial or other biological

agents, or toxins whatever their origin or method of production, of types and in quantities

that have no justification for prophylactic, protective or other peaceful purposes …

 

2.  Biosicherheit und andere Regulierungen, mit Bezug auf die synthetische Biologie in Europa.                                        

Das grundlegendste und am weitesten reichende regulatorische Instrument zur Verhinderung von Missbrauch in der Biologie ist die das Biowaffen-Abkommen von 1972 (BWC), die in ihrem Artikel I den Staaten verbietet „mikrobische oder andere biologische Wirkstoffe oder Toxine, gleich welcher Herkunft oder Produktionsmethode, von Arten und in Mengen, die keine Rechtfertigung für vorbeugende, schützende oder andere friedliche Zwecke haben, zu entwickeln, zu produzieren, zu bevorraten oder auf andere Art zu erwerben oder aufzubewahren“…

 Nachsatz:

Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben werden Sie langsam verstehen, warum das geplante Freihandelsabkommen mit den USA unbedingt verhindert werden sollte. Diese Pläne kommen zu einer Zeit, in der Fachleute der Medizin nach einer langen Zeit des Ignorierens und Zögerns zu der Erkenntnis gekommen sind, dass die frühzeitige Diabetes und andere Krankheiten bei jungen Leuten hauptsächlich auf die Zusätze zurückzuführen sind, mit denen unsere Lebensmittelindustrie ihre Produkte befrachtet, vornweg die Riesenmengen an Zucker. Bisher hieß es bei Diskussionen, auch im Rundfunk, z.B. über Gewichtsprobleme immer als Erstes: „Bewegungsmangel….“ und so weiter. Ich habe mich mehr als einmal darüber sehr geärgert. Wenn aber dieses Freihandelsabkommen realisiert werden sollte, müssen wir damit rechnen, dass durch die Importe viele hart umkämpfte deutsche Standards und Regelungen aufgeweicht werden und wir dann wieder ganz am Anfang des mühsamen Kampfes um eine gesündere Nahrung stehen.

Ich wollte nie etwas Politisches schreiben und sehe mit Erstaunen, dass das gar nicht mehr zu vermeiden ist. Es geht ja um unsere Lebensgrundlagen, und die augenblickliche Entwicklung in vielen Ländern ist so beschaffen, dass jeder halbwegs mit Verantwortungsgefühl und einem sozialen Bewußtsein ausgestattete Bürger das Gefühl hat: Es ist Zeit, sich aus der gemütlichen Sofaecke zu erheben und seinen Beitrag zum Anhalten einer sehr unguten  Entwicklung zu leisten.  Es gibt viele Themen, die einem den Schlaf rauben können. Schauen Sie mal nach bei Themen wie Gentechnik, Luftverschmutzung, Fracking etc.

Gregor.

(…)

Quelle: http://www.morgellons-faserkrankheit.de/synthetische-biologie/gentechnik-und-synthetische-biologie.html

Gruß an die Hartnäckigen

TA KI