9/11: Kritische Fragen im britischen Mainstream


Heute jährt sich zum 16. Mal das Illusionstheaterstück um die “Terror“-Anschläge vom 11. September 2001. Wie kaum ein anderes Einzelereignis der Weltgeschichte hat dieser Tag die Erde verändert – nachhaltig und eindeutig zum Schlechteren. In Bezug auf die mediale Berichterstattung über 9/11 herrscht in den deutschsprachigen Medien jedoch praktisch Flaute. Vereinzelte Aufhänger finden sich bei einigen großen Blättern, der Welt ist das Thema dagegen überhaupt gar keinen Beitrag wert.

Interessanterweise scheint jedoch in der britischen Presselandschaft allmählich ein kleines Stückchen Einsicht einzukehren. So veröffentlichte die britische DailyMail am 9. September 2017 einen Artikel, welcher sich überraschend offen mit einigen der vielen unbeantworteten Fragen um den 11. September 2001 auseinandersetzt. Auch wenn generell an der offiziellen Version festgehalten wird, so macht es den Eindruck, dass nicht nur die Fassade bröckelt, sondern womöglich auch die Bevölkerung auf breitere Skepsis getrimmt wird.

Der Aufhänger des Artikels ist Matt Campbell, welcher an 9/11 seinen Bruder Geoff beim Einsturz des Nordturmes verloren hat. Campbell weigerte sich demnach, die offizielle Geschichte zu akzeptieren, nachdem “vier US-Linienflugzeuge von Piloten des islamistischen Terror-Häuptlings Osama Bin Laden entführt wurden“ und zwei davon in die Zwillingstürme gelenkt worden sein sollen, was zu deren Einsturz geführt habe.

Die Daily Mail stellt fest:

Sieben Stunden später fiel ein drittes Hochhaus des World Trade Centers, WTC7, innerhalb von sieben Sekunden zu Boden, obwohl es von keinem Flugzeug getroffen wurde. Das rote Gebäude, rund 90 Meter von den 110 Stockwerken hohen Zwillingstürmen entfernt, war mit 47 Stockwerken weniger als halb so hoch und nur wenige Menschen wissen überhaupt von seiner Existenz.

Campbell besteht dem Artikel nach darauf, dass 9/11 “nicht in der Form abgelaufen ist, wie es uns allen erzählt wurde und dass es eine große offizielle Vertuschung gegeben habe, um die Wahrheit zu verbergen“. Viele Fragen seien vom amerikanischen und britischen Establishment nicht beantwortet worden, heißt es weiter und dass eine Umfrage des US-Magazins Live Science im vergangenen Jahr offenbarte, dass 53 Prozent der Amerikaner glauben, die US-Regierung halte wichtige Informationen zu den Geschehnissen zurück.

Der Einsturz von Gebäude 7 wird offen infrage gestellt, was für ein derartiges Medium mehr als bemerkenswert ist. Auch dass der Artikel sich mit dem Buch des 9/11-Kritikers David Ray Griffin auseinandersetzt, ist beachtlich. Dieser wird mit den Worten zitiert:

»Es herrscht wachsender Konsens darüber, dass 9/11 den USA gestattete eine extreme, ungerechtfertigte Politik einzuführen. Dazu gehört der “Krieg gegen den Terror“ und die Angriffe auf Afghanistan und Irak, als erste Schritte bei der Übernahme der Kontrolle des Mittleren Ostens.«

Selbst Operation Northwoods wird als Blaupause für 9/11 thematisiert und es wird die Frage in den Raum gestellt, ob das Weiße Haus womöglich willentlich und wissentlich mittels 9/11 einem zu erwartenden Widerstand der US-Amerikaner gegen einen Krieg gegen Al-Kaida vorgebeugt hat?

Einige der durchaus bekannten “Anomalien“ um 9/11 werden in dem Artikel offen benannt:

“Keins der entführten Flugzeuge wurde von Kampfflugzeugen abgefangen, obwohl es mehr als ausreichend Zeit dafür gegeben hätte und es in den USA eine Pflichtprozedur ist, falls der Verdacht einer Entführung vorliegt. …

Dann gab es die irregulären Aktienmarktgeschehnisse vor der Tragödie. Ein extrem hohes Volumen an Put-Optionen wurden für die Aktie von Morgan Stanley Dean Witter gekauft, dem internationalen Finanzier, welcher 22 Stockwerke im World Trade Center belegte.

Noch bemerkenswerter war das Volumen der Put-Optionen, welche für American und United Airlines gehandelt wurde, welche die vier von den Terroristen entführten Flugzeuge betrieben. Ausschließlich bei diesen beiden Fluggesellschaften stieg der Umfang der gehandelten Aktien um 1.200 Prozent. Als die Aktien aufgrund von 9/11 fielen, vervielfachten sich diese Optionen um das Hundertfache. Irgendwo hatte irgendjemand $ 10 Millionen Profit gemacht.

Das verwirrendste aller Rätsel jedoch ist, wie die drei World Trade Center-Türme zum Boden fielen.“

Der Artikel befasst sich diesbezüglich mit den Schmelzpunkten von Stahl und stellt fest, dass die offiziell gegebene Erklärung, der Stahl habe in allen drei Fällen einfach nachgegeben, einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalte.

Weiter werden Aussagen von Rettungskräften zitiert, welche über Explosionen unmittelbar vor den Einstürzen berichtet hatten und es wird auch thematisiert, dass der Secret Service Büros im WTC7 unterhielt und sich das Notfallkommandozentrum des Bürgermeisters von New York City ebenfalls im selben Gebäude befand.

Dann werden die 2008 veröffentlichten Ergebnisse der NIST-Untersuchung angezweifelt, nach denen es “keine Hinweise“ auf einen kontrollierten Abriss von Gebäude 7 gäbe. Es wird auf eine aktuelle Untersuchung der Alaska University verwiesen, in welcher es heißt: “Feuer hat und konnte den Zusammenbruch dieses Gebäudes [WTC7] nicht verursachen.“

Auch die bekannte Medienpanne, bei welcher die BBC-Reporterin Jane Sandley den Kollaps von WTC7 vermeldete, welcher sich tatsächlich jedoch erst 23 Minuten später ereignete, wird ausführlich dargelegt. Die von der BBC nach 9/11 veröffentlichten TV-Dokumentationen seien unvollständig, fehlerhaft und vereinzelt gar manipuliert, weshalb sich Matt Campbell seit 4 Jahren weigere, seine “BBC licence fee“ zu bezahlen – die britische Version der GEZ.

Die Daily Mail ist durchaus bekannt dafür, heißere Themen kritischer anzufassen als andere LeiDmedien. Dazu kommt, dass diese Plattform alles andere als irgendwer ist. Sie ist mit einer Auflage von 1,5 Millionen monatlich das zweitgrößte Printmedium Großbritanniens und rangiert mit rund 400 Millionen Seitenbesuchern im Monat in der obersten Liga der Online-Medien.

Dass ein derart kritischer Artikel, besonders mit Bezug auf die offen in den Raum gestellten Fragen zu 9/11, überhaupt erscheint, ist außergewöhnlich und trägt gewiss mehr zur Erhaltung der eigenen Glaubwürdigkeit bei, als die ständige Wiederholung der längst widerlegten tatsächlichen Verschwörungstheorie im gewohnt realitätsfremden deutschsprachigen Blätterwald.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Quelle: http://n8waechter.info/2017/09/911-kritische-fragen-im-britischen-mainstream/

Gruß an die Klardenker

TA KI

CNT – Nachricht an die ganze Menschheit


Demo Sophie

Guten Tag,

Ich werde von Frankreichs wahren Lage sprechen , über die ihre bestimmt so korrupten  Medien nicht berichten und wie sie Millionen von Franzosen erleben.

Bitte gestatten Sie mir, mich vorzustellen: mein Name ist Eric Fiorile. Ich war ein Teil dieser Whistleblowers, die die Bilderberger enthüllten, denen sich alle westlichen Regierungen unterwerfen.

Heutzutage bin ich das Sprachrohr des einzig erklärten Widerstands zum gegenwärtigen, unrechtmässigen politischen System.

In Frankreich, sowie in den verschiedenen Ländern, gibt es zwei Widerstandsbewegungen.

Die Eine bildet sich aus einer halbinformierten Öffentlichkeit, die die Machenschaften dieser Neuen Weltordnung durch Unstimmigkeiten, der sie ausgesetzt war entdeckten wie es  z.B. im beruflichen Leben der Fall war für Ärzte, Lehrer, Wissenschaftler, Armeemitglieder oder bedingt durch soziale Probleme bzw. Selbstüberzeugung.Diese Gruppe fand im sozialen Netz einen Anschluss zu verschiedenen Mitmenschen, die alternative Lösungen in der Agrarwirtschaft, im Gemeinschaftsleben, im geistigen Glauben oder im demokratischen Prozess vorschlagen, um Informationen untereinander auszutauschen.

Die Andere besteht aus Lesern, Forschern und Autoren und bilden einen Aufgeklärtenkreis, der Lösungen zu den weltweiten Problemen erstellte und einen nationalen Übergangsrat mit der Absicht gründete, sie umzusetzen. Darüber komme ich später zurück.

Sie sind diese paar Zehntausende darunter Anwälte, Juristen, Schriftsteller, Wissenschaftler, Ökonomen, die ein Konzept durcharbeiteten, das ich erklären werde, nachdem ich von Frankreich gesprochen habe.

An diese durchaus aufgewachte Öffentlichkeit wende ich mich heute, weil sie das Bindeglied zu ihrem jeweiligen Land und in der Lage ist, die Richtigkeit  meiner Aussagen zu bestätigen.

Die Neue Weltordnung herrscht über ein weltweit verzweigtes Netzwerk von Finanzinstituten und Konzernen und verfügt über unter ihrer Kontrolle stehenden

Organisationen (IWF,WGO,UNO,NATO,UNESCO,EU, usw.) sowie Geheimbünde, deren mystischen Mitglieder als Regierungsoberhäupter, Religionsanführer oder Vorstand der jeweiligen Institutionen entstammen und dienen.

Die europäischen Länder werden wesentlich von den oberen Mitgliedern der Freimaurerei, dieser “namenlosen Religion” -auch bekannt als Luziferismus oder Satanismus- kontrolliert, dessen Prinzip auf die Werteumkehrung und die permanente Lüge basiert, um ihr Ziel zu erreichen, das deutlich in den Werken oder Reden dieser Weltführer angekündigt ist: das Ende der Nationen und deren jeweiligen Religion zur Errichtung einer absoluten Weltherrschaft und zur Einführung des Satanismus als Weltreligion, die Vernichtung von 90% der Bevölkerung, wie es in den “Georgia Guidestones” gemeisselt ist und durch ihre Medienpropaganda unter dem Vorwand der “Überbevölkerung” der Öffentlichkeit vortäuscht.

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Aus dieser Perspektive muss das “grosse Chaos” her , im Laufe dessen sich alle  Nationen samt ihrer Religionen gegenseitig umbringen werden und Bürger- und einen Weltkrieg verursachen, der durch den wirtschaftlichen Zerfall und Pandämien ausgelöst sein wird.

Dieser Ablauf entwickelt sich nach dem Plan “stille Waffen für ruhige Kriege” und wird 2018 fortgeführt.

Die wirtschaftllichen Tests fanden in der Türkei, in Griechenland und kürzlich auf Zypern statt und kündigen an, was sich demnächst in Spanien, Portugal, Irland und Frankreich ereignen wird.

Impfungsprogramme, die Sterilisierungsmittel beinhalten, verbreiten sich weltweit  bis nach Afrika aber auch nach Indien, Indonesien und auf den Philippinen mit der Mittäterschaft der WGO und der jeweiligen Regierungen.

Der jüngste Skandal in Kenia bezeugt, dass diese gezielten Impfungen immer wieder Krankheiten oder Unfruchtbarkeit hervorrufen. Der Weltvölkermord ist in Gang aber darüber wissen Sie schon Bescheid und daher erspare ich mir die Aufzählung dieser Tatsachen, die die NWO zur Unterwerfung der Bevölkerung durch die jeweiligen Sekten fortführt, derer sämtlichen Politiker fortwährend abstammen und Schlüsselpositionen beziehen:Premier Minister, Innenminister, Justiz, Armee, Gesundheit und Kultusministerium.

Ich füge nun hinzu, dass sich zusätzlich zu diesem mit der Macht und dem Geld zusammenhängenden menschlichen Aspekt eine weitere mystische Dimension hinzukommt, die zu den vielen Kinderschänderskandalen führt.

Davon sind wir in Frankreich besonders betroffen, weil unser Land eine Hochburg der Freimaurerei darstellt, deren satanischen Rituale und Pedophilennetze von den Ordungshütern beschützt werden.

Zahlreiche Skandale wurden vertuscht und die entdeckten Kindermassengräber wurden der Bevölkerung verheimlicht. Die notorischen Kinderschänder gehörten immer   noch den höchsten politischen Kreisen an.

Alarmschlägerinnen wie Corinne Gouget, die vor giftiger Lebensmittelzusatzstoffe warnte oder wie Claire Séverac, die den angehenden Völkermord an den Pranger stellte verstummen auf seltsame Weise. Die erste wurde geselbstmordet, die letzte erkrankte plötzlich an Krebs und verstarb kurz darauf.

Die zahlreichen, rausgeworfenen Journalisten, die sich den Mund nicht verbieten liessen, wie kürzlich Natacha Polony, zählt man schon nicht mehr.

Als  in die Weltgeschichte eingegangene Menschenrechtserfinderin, steht Frankreich als erster Feind denjenigen gegenüber, die eine Weltherrschaft erzielen.

Nach einer kurzen Auflistung werde ich die tatsächlichen Ereignisse aufzählen, die sich in Frankreich abspielen, damit Sie  den Vergleich mit Ihrem eigenen Land vornehmen können und vielleicht gewissen Geschehnissen, die stattfanden oder noch stattfinden werden, mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Aus dieser Perspektive muss das “grosse Chaos” her , im Laufe dessen sich alle  Nationen samt ihrer Religionen gegenseitig umbringen werden und Bürger- und Weltkrieg verursachen, der durch den wirtschaftlichen Zerfall und Pandämien ausgelöst sein wird.

Dieser Ablauf entwickelt sich nach dem Plan “stille Waffen für ruhige Kriege” und wird 2018 fortgeführt.

Die wirtschaftlichen Tests fanden in der Türkei, Griechenland und kürzlich auf Zypern statt und kündigen an, was sich demnächst in Spanien, Portugal, Irland und Frankreich ereignen wird.

Impfungsprogramme mit Sterilisierungsmitteln gemixt verbreiten sich weltweit  bis nach Afrika aber auch nach Indien, Indonesien und auf den Philippinen mit der Mittäterschaft der WGO und der jeweiligen Regierungen.

Der jüngste Skandal in Kenia bezeugt, dass diese gezielten Impfungen immer wieder Krankheiten oder Unfruchtbarkeit hervorrufen. Der Weltvölkermord ist in Gang aber darüber wissen Sie schon Bescheid und daher erspare ich mir die Aufzählung dieser Tatsachen, die der NWO zur Unterwerfung der Bevölkerung durch die Sekten der jeweiligen Länder dienen, derer sämtlichen Politiker fortwährend abstammen, die eine Schlüsselpositionen beziehen:Premier Minister, Innenminister, Justiz, Armee, Gesundheit und Kultusministerium.

 

 

 

 

Seit der Gründung der Republik vor mehr als 150 Jahren, enstammen alle französischen  Regierungsmitglieder der Freimaurergesellschaften und sie befolgen die  Anweisungen ihrer Logen, die von der höheren Freimaurerei  erteilt werden.

Ab Sarkozys Präsidentschaft  regieren  die Bilderberger auf direkte Weise und Sarkozy wurde vom amerikanischen Dienst an die Landesspitze gehievt.
Als erste Massnahme  hob er Frankreichs Unabhängigkeit auf, indem er dessen Armee  mittels der NATO den USA unterstellte.
Dann brachte er die “Privatisierung” in Gang, wobei er die Landesgüter veräusserte und sich dabei bereicherte. Ein Grossteil der nationalen Goldreserven (600 Tonnen) verkaufte er wiederum den Amerikanern. Er spaltete auch die Armee auf, indem er die zur damaligen Armeekräften gehörende Gendarmerie unter dem Befehl des Innenministers stellte, der direkt der Freimaurerei entstammt.

Schliesslich verletzte Sarkozy die französische Gesetzgebung, indem er illegal die Verfassung abänderte und die Menschenrechte missachtete, die in Frankreichs Rechtsvorschriften die höchste Stufe einnehmen.

Aus einem gesetzlichen Gesichtspunkt betrachtet, gehört Frankreich nicht der EU an, weil das französische Volk 2005 bei der Volksabstimmung “Nein” zur europäischen  Verfassung wählte und unserer Landesverfassung gemäss, ist das Volk der Souverän.

Zum Schluss zettelte er  einen Staatsstreich in der Elfenbeinküste an zugunsten internationaler Konzerne, zerstörte Libyen, indem er die Völkerrechte missachtete und unterstützte die syrische Revolution.

Ihm folgte Hollande, dessen Rolle darin bestand, die bisherigen Veräusserungen der nationalen Staatsgüter zugunsten der Amerikaner fortzusetzen, denen er sogar Ländereien zur Errichtung einer Militärbasis abtrat.

Seine weitere Aufgabe war, zwei Bilderbergmitglieder in die Politik einzuschleusen: Valls und Macron, die er als Minister ernannte und deren späteren Gesetze zur Volksarmut, zur Erhöhung der Arbeitslosigkeit, zum Konkurs zahlreicher Kleinunternehmen ,zur Beschränkung der Freiheitsrechte, zu mörderischen Attentaten führten, denen Landsleute zum Opfer fielen und in die Schuhe der “Islamisten” geschoben wurden, was folgedessen:

– den Hass gegen die Moslems schürte

– als Vorwand diente, um den Notstand auszurufen, die Menscherechte auszuschalten und die “Sicherheit” als Notlüge zu verankern,

die damalige amerikanerische Regierung in dieser Hinsicht nachahmend, die 9/11 als Vorwand nutzte, um den “Patriot Act” einzuführen.

Hollande nahm auch aktiv am Versuch teil, Syrien sowie mehrere afrikanische Staaten zu destabilisieren, infolgedessen eine Vielzahl von Migranten nach Europa strömte, darunter hauptsächlich nicht aus Syrien stammende und verschiedener, radikaler Bewegungen angehörende 18-40 jährige Männer, die zu Terroristen ausgebildet werden. Diese massive Immigrationswelle ist umso gefährlicher, als die Politiker ein Programm unterstützen,  das die Zerstörung der christlichen Kirchen und die Errichtung neuer Moscheen befürworten, was der Keim eines Bürgerkrieges in sich trägt, der im Laufe der Zeit immer schwieriger einzudämmen wird.

Hollande hat sein Amt missbraucht, um Macrons Weg zu ebnen und dessen Wahl zu sichern, indem er die Ergebnisse fälschte, was für ihn ein leichtes Spiel war, da seine Regierung die Wahlen organisierte.

Seitens der Judikative war auch keine Reaktion zu erwarten, da sie ihre Unabhängigkeit durch das Dekret vom 6. Dezember 2016 einbüsste. Übrigens werden diese höchsten Vertreter dieser Institution von der Regierung ernannt und diejenigen an der Spitze des Kassationsgerichtshofs sind dermassen von Skandalen umhüllt, dass sie lieber auf Tauchkurs gehen.

Auf den Verfassungsrat als letzte Instanz ist auch kein Verlass, weil dessen Vorsitzender, Laurent Fabius, ein Mitglied der Bilderberger ist und zahlreiche Gerichtsverfahren gegen ihn laufen.

Seit dem ersten Attentat gegen Charlie Hebdo sind all unsere Rechte eingeschränkt und wir befinden uns in einer Diktatur. Kein einziger Franzose ist in seinem Zuhause mehr sicher.Die Politiker können nun jeden ohne Grund und ohne Haftbefehl festnehmen lassen, Hausdurchsuchungen anordnen, private Gegende entwenden oder Leute insgeheim inhaftieren lassen.

Die Polizei und die Gendarmerie sind keine Ordnungshüter mehr, sondern sie sind zu Söldnern mutiert!Unser kulturelles, wirtschaftliches und intellektuelles Erbe ist im Begriff zu verschmelzen und Macrons eindeutige Aufgabe ist die Veräusserung unserer Landesgüter und unserer Institutionen an die Amerikaner zu veräussern. Unsere französische Rechtsgebung verbietet den Verkauf unserer Grossunternehmen, die Abänderung der Verfassung ohne die Einwilligung des Volkes, die Ausserkraftsetzung der Menschenrechte, den Verrat der Militärgeheimnisse an fremde Mächte, die Zulassung fremder Bestimmungen in unserem Land wie z.B. das Monsanto-Gesetz, das den heimischen Landwirten die Benutzung des eigenen Saatguts verbietet.

Noch schlimmer ist die Tatsache, dass Macron ein Mitglied der Bilderberger und ein ex-Teilhaber der Rothschild-Bank ist, der die Legalisierung der Kinderschändung sowie den Impfzwang der Kleinkinder einführen will.

Ein Gesetz soll verabschieden werden, wonach 11 Zwangsimpfungen obligatorisch sind und die Gegner inhaftiert werden, was eine Verletzung der Menschenrechte darstellt. Eltern werden vor die Wahl gestellt, entweder ihre Kleinkinder zu vergiften und deren normalen Intelligenz zu beeinträchtigen oder den Entzug ihrer Kinder in Kauf zu nehmen.

Diese Gesetze verabschieden diejenigen, die die RFID-Verchippung der Gesamtbevölkerung in Erwägung ziehen.Solche Implantate werden schon in vielen Entbindungsstationen angewendet. Macrons Aufgabe ist die Vernichtung Frankreichs sowie die Veräusserung seiner Unternehmen und Institutionen  an die Amerikaner.Einige Gegende werden ausgenommen und von der EU, einem weiteren Zweig derselben Weltherrscher, kontrolliert werden.

Was den Sex anbelangt, so sind offensichtlich unsere Herrscher davon besessen.

Sie fingen an, Schulprogramme zu erstellen, um die Vorschulkinder zur Pornographie und Devianz im Schulrahmen zu animieren.Diese Programme werden von allen Psychologen in Verbindung mit dem MK-Ultra Studien gebracht und als Geisteskontrolle benutzt.

Die Hauptbilanz ist ernüchternd: die Franzosen sind entrechtet, die wichtigste  Gesetzgebung wie die Erklärung der Bürger- und Menschenrechte wurde ausser Kraft gesetzt, die Familie verliert ihre Rechte auf die eigenen Kinder,  unsere gesamte Jugend läuft die Gefahr der geistigen Beeinträchtigung durch ihre Schulausbildung, die ihren Geist verschliesst anstatt ihn zu erweitern.

Was die Wirtschaft anbelangt,beschränken sich die sozialen Rechte zusehends, die Armut wächst, der Reichtum der Konzerne steigt weiterhin dank der Steueroasen und der “Geschäftsgeheimnisse”.

Beim Bund werden die obersten Befehlshaber allmählich durch Freimaurer ersetzt und unsere Armee einem Skelett gleichend, dient mittels der NATO den Amerikanern.

Sex-Besessenheit, Zerstörung der Kindheit, Verminderung der Sozialsätze, privilegierte Grossunternehmen, zur Söldnerschaft mutierende Ordnungskräfte, Gerechtigkeitsverlust, Ende der Pressefreiheit, Internetzensur, Abschaffung der Menschenrechte, Wahlfälschung, Missachtung der Landesgesetzgebung, kulturelle Zerstörung durch die Schulprogramme, Vorbereitung des Bürgerkrieges durch die Masseneinwanderung, Veräusserung der nationalen Staatsgüter…und manche wagen die Vermutung, Frankreich sei keine Diktatur!

Nun erkennen die Aufgeklärten:

-dass es sich um ein weltweites Problem handelt.

-dass Frankreichs Verschwinden mit dem Ende der Menschenrechte verbunden ist und Europa sich den Vereinigten Staaten unterwerfen wird, die schon Deutschland besetzen und kontrollieren.

-dass das Hauptwerkzeug zur totalen Kontrolle der gesamten Bevölkerung die “Republik” bzw. die parlamentarische Monarchie ist, die mittels der  Parteien ihre Macht über die Gesellschaft aufrechterhält.

-dass die Machthaber ihre Dauerregierung nur deslhalb fortführen können, weil die Ordnungskräfte  die Gesetzgebung missachten und darauf verzichtet haben.

Aus den vorstehenden Gründen haben sich 2015 französische Bürger versammelt, um eine einzig vom Völkerrecht anerkannten Massnahme zu ergreifen und einen nationalen Übergangsrat zu gründen, den sie bei der UNO im selben Jahr anmeldeten.

Sobald eine Regierung die Gründungsprinzipien eines Landes missachtet-was momentan der Fall in Frankreich ist- erhält eine solche Struktur zur Rückgewinnung der Souveränität ihre Legimität.

In Europa, Afrika und Südamerika sind mehrere Übergangsräte im Begriff zu entstehen. Das Konzept ermöglicht eine Übergangsperiode, die der Bevölkerung das Recht auf freie Informationen sowie die Wahl der zukünftigen Regierungsform gewährt.

Obwohl es dem isländischen Volk gelang, sich dessen Politiker zu entledigen, hinderte die von oben befohlene Verschwiegenheit der internationalen Presse das Erwachen und den Mut der Weltbevölkerung, die Isländer nachzuahmen.

Aber wenn es sich um Frankreich, als Erfinderin der Menschenrechte handelt, wird es zu einer weltweiten Erschütterung führen und andere Völker ermutigen ,sich ihrer Politiker samt deren Sekten zu entledigen.

In Frankreich ist der Widerstand noch schwach, weil die Medien schweigen und wir auf Internet beschränkt sind.

Wir sind ein paar Zehntausende, darunter ungefähr 300 aktive Mitglieder, die den ersten Teil des Übergangsrates bilden werden. Sie stehen bereit ihre Aufgaben zu übernehmen. Deren Gruppe besteht aus Juristen, Ökonomen, Philosophen, Wissenschaftlern aber auch Handwerkern, Beamten, Unternehmern, Ärzten, Lehrern, usw., die zur Entwicklung eines Programms mitgewirkt haben, das übrigens auch von den anderen angehenden Übergangsräte mit folgenden Zielen übernommen wurde:

  • – die Wiederherstellung des Rechtsstaates und Inkraftsetzung der Bürger-und Menschenrechte zur Verhaftung der oberen Befehlshaber, denen eine vom Strafgesetzbuch vorgeschriebene Freiheitsentzugstrafe von mehr als 15 Jahren droht.
  • -die Annullierung der fiktiven nationalen Schuld und sofortige Einführung eines Grundeinkommens, um die Wirtschaft durch die Erschaffung unabhängiger Geldschöpfung anzukurbeln.
  • -die Ausarbeitung einer ehrenvollen Verfassung mit der Zusammenarbeit der Bevölkerung.
  • – die Annektierung eines Fernsehsenders, um  wahrhaftige Informationen zu verbreiten.
  • -die umgehende Freigabe gemeinnütziger Patente zur Wiedereinführung eines gerechten Gesundheits- und Erziehungsdienstes.
  • – die Einführung eines Obergerichtshofes , der den “natürlichen Menschenrechten” gewidmet ist.

Das sind die wesentlichen Punkte, die zur Rettung von Frankreich beitragen werden und wahrscheinlich genauso für andere Länder von Bedeutung sein werden.

Heutzutage genauso wie damals Ende des 18. Jhdts, steht Frankreich mit diesen 300 Bürgern  für die Hoffnung der Welt und für einen Paradigmawechsel, der bestimmt viele andere Völker der Welt begeistern wird.

Kriege wollen nur die Machthaber, niemals die Völker!

Wahrscheinlich wird dieser Obergerichtshof der “natürlichen Menschenrechte”  von allen Ländern übernommen und zum Aufbau einer “Organisation der Vereinten Völker” führen, die den aktuellen Völkermord, den Rüstungswettlauf  und den Einfluss der Pharmaindustrie beenden wird.

Ich spreche von Völkern und nicht von Nationen, weil etliche Völker ausserhalb der Nationen leben und entrechtet sind. Meine Gedanken gehen an die Palästinenser, an Kogis aber auch nach Amazonien, Indonesien oder Afrika.

Die Zeit rennt uns davon, denn die unrechtmässigen Landesoberhäupter werden die Sommerzeit ausnutzen, weil es deren Aufgabe ist, ihre Gesetze schnellstmöglichst zu verabschieden, die zur Vernichung von Frankreich führen.

Die ersten Projekte betreffen:

  • – den Impfzwang der Kleinkinder zugunsten des Pharmakartells auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder.
  • – die Verabschiedung  eines Gesetzes zur frühmöglischsten Einführung der Pornographie in die Schulprogramme der Kinder im Vorschulalter.
  • – die Veräusserung des restlichen Grossteils unserer Staatsgüter.
  • – den Verkauf unserer Krankenversicherung (Sozialversicherung) an das Pharmakartell und an die Versicherungsgesellschaften.

Die Reaktion der Bevölkerung wird durch den wirtschaftlichen Einbruch des Euros, neue Attentate, eine noch gewaltsamere Unterdrückung, den Ausbruch eines Bürgerkrieges oder durch mehrere dieser Faktoren zugleich, eingedämmt werden.

Um diesen von den mächtigsten Leuten des Planeten ausgeklügelten Planes zum Scheitern zu bringen, bedarf es einer weltweiten Solidarität sowie beträchtlicher Mittel. Wir werden erfolgreich sein, wenn wir wirtschaftliche Unterstützung bekommen.

Falls Sie unser Vorhaben teilen, helfen Sie uns bitte durch eine Spende und leiten Sie bitte dieses Video an zwei Menschen aus ihrem Bekanntenkreis weiter.

Bitte handeln Sie zügig und klicken Sie unsere Internetseite an, auf der Sie den Text dieses Videos wiederfinden und falls Sie es wünschen in eine zusätzliche Sprache übersetzen können (alle Sprachen sind willkommen!).

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Geduld mir bis zum Ende zugehört zu haben und Ihre Unterstützung.
Falls Sie  wünschen diesen Text in eine fremde Sprache zu übersetzen und das Video in andere Länder zu verbreiten bedanke ich mich auch.

Falls unsere Mittel ausreichend sind, wird unsere Aktion schnell in die anderen Länder überschwappen.

 

Quelle: https://www.conseilnational.fr/international-deu/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

FBI: Bisher unveröffentlichte Fotos vom Pentagon an 9/11


Am 9. September 2001 ist American Airlines Flug 77 von Terroristen ins Pentagon geflogen worden – so lautet zumindest die nach wie vor offiziell vertretene Version dieses Teils der für die Welt im Anschluss verhängnisvollen Anschläge von 9/11. Am gestrigen 30. März 2017 zwitscherte das FBI einen Verweis auf bisher unveröffentlichte Fotos des seinerzeitigen Geschehens am Pentagon in Washington D.C.:

Auf der Seite des FBI finden sich insgesamt 27 Bilder, welche Zerstörungen am Pentagon, Aufräum- und Löscharbeiten und auch Trümmerteile zeigen, wobei alle Bilder kommentarlos eingestellt wurden und folglich auch keine Erklärung zu den abgebildeten Trümmerteilen gegeben wird.

Es gibt bekanntlich viele Hinweise darauf, dass an dem offiziell verbreiteten Narrativ etwas nicht stimmt und die große Menge an Seltsamkeiten sind vielerorts umfassend dokumentiert worden.

Bevor hier auf die Frage eingegangen wird, ob das FBI mit der Veröffentlichung der Bilder womöglich einen weiteren unübersehbaren Hinweis zur Erhärtung der Widersprüche gegeben hat, schauen wir zunächst einmal einige der veröffentlichten Fotos an:

Trümmerteile

Auf diesen Bildern sind unzweifelhaft Trümmerteile eines Flugzeug zu sehen. Mangels begleitender Dokumentation von Seiten des FBI, worum es sich im Detail handelt, ist jedoch bereits an dieser Stelle Spekulationen Tür und Tor geöffnet.

FBI-Agenten

Liegt es an der Blende oder dem Fokus der Kamera? Kommt dieses Foto sonst jemandem einfach seltsam vor?

Beschädigungen am Pentagon

Dieses Loch am C-Ring des Pentagons ist bereits auf mehreren bekannten Fotos gezeigt worden und es wurde auch darüber spekuliert, was konkret die Ursache dafür gewesen sein mag. Offiziell heißt es, dies wäre ein “punchout hole“ [“Austritts- oder Durchschlagloch“] und es sei definitiv möglich, dass Teile des vermeintlich in das Pentagon gelenkten Flugzeugs die nach innen gerichtete Wand des C-Rings durchschlagen haben.

Die folgende Luftaufnahme gibt einen Gesamteindruck der Beschädigungen am Pentagon aus einem bisher offenbar noch nicht veröffentlichten Blickwinkel. Der nach dem Brand des äußeren Rings erfolgte Einsturz desselben ist sichtbar, ebenso wie die Brandstelle im C-Ring beim “punchout hole“:

Wie allerdings ist dies zu erklären?

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Quelle: http://n8waechter.info/2017/03/fbi-bisher-unveroeffentlichte-fotos-vom-pentagon-an-911/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Trump: Ich öffne 9/11 Untersuchung


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Donald Trump glaubt, dass 9/11 nicht richtig untersucht worden ist und hat versprochen herauszufinden, was wirklich passierte, sobald er im Januar im Amt ist.

Bei den Plänen von Donald Trump für seine ersten 100 Tage im Amt hebt die Welt die Augenbrauen, aber von allen Sachen auf seiner Tagesordnung ist es die Wiedereröffnung der 9/11 Untersuchung das grösste Erdbeben.

Trump glaubt, dass 9/11 nicht richtig untersucht worden ist und er plant, der Sache auf den Grund zu gehen. „Zunächst einmal, die ursprüngliche 9/11-Untersuchung ist ein totales Durcheinander und muss wiedereröffnet werden“, sagte Trump.

Diesmal soll 9/11 zum ersten Mal von jemandem untersucht werden, der nicht Teil des Apparates ist, und der Kopf und Kragen verlieren könnte.

„Zunächst einmal, die ursprüngliche 9/11-Untersuchung ist ein totales Durcheinander und muss wiedereröffnet werden“ kündigte Trump seinen Anhängern an. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten wundert sich darüber, wie zwei Flugzeuge am gleichen Tag 3 Gebäude zerstören konnten und und die Zerstörung von Gebäude 7 im 585 Seiten Dokument nicht einmal erwähnt wird.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/28652-Trump-Ich-ffne-911-Untersuchung.html

Gruß an die, die sich überraschen lassen

TA KI

Kalifornien: 9/11-Verschwörungs-Autor Philip Marshall, sein Hund und seine 2 Kinder tot aufgefunden


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„Wir sollen also wirklich einfach so glauben, dass Philip Marshall – der so hart dafür gearbeitet hat, die Lügen hinter 9/11 aufzudecken – einfach so beschlossen hat, sich selbst, seinen Hund und seine 2 Kinder umzubringen… ohne weitere Fragen zu stellen?“

Phillip Marshall war früher ein Flugzeugpilot – und ein Autor, der unter anderem die folgenden Werke veröffentlicht hat: 2003 den Roman „Lakefront Airport“, 2008 den Titel „False Flag 911: How Bush, Cheney and the Saudis Created the Post-911 World“ (Falscher Alarm 911: Wie Bush, Cheney und die Saudis die Post-911-Welt erschaffen haben), sowie „The Big Bamboozle: 9/11 and the War on Terror (Der große Schwindel: 9/11 und der Krieg gegen den Terror) – ein Titel aus dem Jahr 2012, in dem Marshall die Theorie aufstellt, dass nicht Al-Qaida die Anschläge an 9/11 orchestriert hat, sondern vielmehr Regierungsangehörige der Vereinigten Staaten und aus Saudi-Arabien. Im Jahr 2013 ist er zusammen mit seinen zwei Kindern in ihrem Zuhause in der Gegend von Murphys in Kalifornien tot aufgefunden worden. Berichten zufolge sind alle drei an Schusswunden gestorben.

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Freunde von Marshalls Kindern – Alex, 17 und Macaila, 14 – hatten die grausige Szene entdeckt. Sie hatten das Haus der Marshalls an einem Samstag besucht, nachdem sie tagelang nichts von ihren Freunden gehört hatten.

In einen Bericht aus dem Büro des Sheriffs von Calaveras County heißt es, dass sowohl die beiden Kinder als auch der Familienhund durch jeweils einen Schuss in den Kopf aus einer Handfeuerwaffe getötet worden waren.

Marshalls entfremdete Frau und die Mutter der beiden Kinder war auf Reisen im Ausland, als sich die Schießereien ereigneten.

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Der Sicherheitsdienst-Beamte Wayne Madsen sagt, dass der investigative 9/11-Autor Phillip Marshall und seine beiden Kinder im Rahmen eines „Black Ops Hit“ („Black Operations Hit“, ein Zielschlag bei verdeckten Operationen) von der CIA getötet worden sind und weist die Suizidvermutungen zurück. Madsen sagte, Marshall habe Angst davor gehabt, dass er nach seinen Enthüllungen über 9/11 zum Schweigen gebracht werden könnte. Er wies darauf hin, dass eine Seitentür weit geöffnet war, die der investigative Autor selbst nie benutzte, als sein lebloser Körper aufgefunden wurde.

Marshall glaubte, dass der ehemalige US-amerikanische Präsident George Bush die 9/11-Angriffe durchgezogen hat, um einen Staatsstreich anzufachen. In seinem vierten Buch hätte er bahnbrechende Informationen dazu enthüllen sollen.

Press TV hat ein Interview mit Dr. Kevin Barrett durchgeführt, um die Angelegenheit weiter zu diskutieren. Barrett ist ein amerikanischer Autor und politischer Experte in Madison, Wisconsin. Neben ihm ist dort auch Lee Kaplan gesehen, ein investigativer Journalist aus Berkeley.

Seht euch das Video hier an: „Der seltsame Fall des Phillip Marshall“

Dieser Artikel wurde zuerst 2013 veröffentlicht und wird seitdem regelmäßig aktualisiert.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com.

Quelle: http://derwaechter.net/kalifornien-911-verschworungs-autor-philip-marshall-sein-hund-und-seine-2-kinder-tot-aufgefunden

Gruß an die, die wissen, daß mehr Morde geschehen, die aussehen als seien sie „Selbstmorde“ gewesen

TA KI

Putin: “9/11 war Inside-Job” der Amerikaner!” – Massenerhebungen in der westlichen Welt befürchtet!


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  510 (48/2015) ♦



 

Die Spekulationen über die wahren Hintermänner und Motive des schrecklichen 9/11-Terroraktes reißen noch immer nicht ab.

Die offizielle Version, präsentiert von den US-amerikanischen Regierungen, wird nach wie vor stark bezweifelt. Zu viele Indizien sprechen gegen sie.

Siehe beispielsweise hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2012/09/10/gedanken-zu-911-1/

https://guidograndt.wordpress.com/2012/09/11/gedanken-zu-911-2/

https://guidograndt.wordpress.com/2012/09/13/gedanken-zu-911-3/

https://guidograndt.wordpress.com/?s=9%2F11

In der Tat: Als ich im November 2001, also zwei Monate nach 9/11, den Absturz von Flug 587 mitten in New York (in Rockaway Beach, Stadtteil Queens) mit 265 Toten vor Ort recherchierte, stieß ich ebenfalls auf Lügen, Vertuschungen und Medienmanipulationen.

Flug 587_1

Siehe hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2014/11/12/exklusiv-12-november-2001-flug-587-hellfire-in-new-york-die-vertuschte-flugzeugkatastrophe/

In Bezug auf 9/11 will nun der russische Präsident Wladimir Putin die Bombe platzen lassen.

Ich zitiere einen diesbezüglichen Bericht der internetz-Zeitung mit dem Titel: Putin: “Die US Regierung hat 9/11 und Sprengung des WTC selber inszeniert”:

Einem Bericht der russischen Prawda nach will der russische Präsident Putin demnächst Beweise vorlegen, die die eindeutige Täterschaft der damaligen US Regierung für die Anschläge vom 11. September 2001 glasklar belegen würden. 

Satellitenbilder würden eindeutige Beweise liefern und zudem gäbe es auch Beweise für die Sprengung der WTC-Zwillingstürme als Inside-Job durch die US Regierung selber. 

Demnach sollte der Krieg gegen das eigene Volk die Kriegsbereitschaft der US Bürger erhöhen und einen Vorwand für Rohstoffkriege und strategische Kriege der US Weltmacht  etwa in Afghanistan und im Irak schaffen. 

Vor allem sollten die Öl-Interessen der USA gegen staatliche und nationalisierte Unternehmen im arabischen Raum durchgesetzt werden, der man anders nicht habhaft werden konnte. 

Diese krassen Enthüllungen könnten zu Massenerhebungen in der westlichen Welt führen und die USA in ihren Grundfesten erschüttern. 

Quelle: http://internetz-zeitung.eu/index.php/2988-putin-die-us-regierung-hat-9-11-und-sprengung-des-wtc-selber-inszeniert

Quelle Prawda: http://www.pravda.ru/news/world/northamerica/usacanada/07-02-2015/1247485-0/

 

Nach den Lügen des Westens über den Abschuss von Flug MH17 über der Ostukraine darf man gespannt sein, ob Putins angebliche Beweise nur russische Propaganda sind. Oder das Weltbild verändert und die auf diesem Terror-Akt begründeten Nachfolge-Kriege als Unrechtskatastrophen entschleiert.

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

 Ihr und euer

GUIDO GRANDT

GUIDOs  KOLUMNE6docx(…)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2015/03/24/putin-911-war-inside-job-der-amerikaner-massenerhebungen-in-der-westlichen-welt-befurchtet/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Der Kongress Bericht über Folter bestätigt, dass al-Kaida am 11. September nicht beteiligt war


Die öffentlich gemachten Auszüge des Berichts des Senatsausschusses über das geheime CIA-Folter-Programm zeigen eine große kriminelle Organisation. Thierry Meyssan hat für Sie die 525 Seiten dieses Dokuments gelesen. Er hat Beweise dafür gefunden, was er seit Jahren behauptet.

<> on March 11, 2014 in Washington, DC.

Dianne Feinstein, Vorsitzende des Senate Intelligence Committee, veröffentlichte am 9. Dezember 2014 einen Auszug aus ihrem klassifizierten Bericht über das geheime Folter Programm der CIA [1].

Präsentation des Berichts

Der freigegebene Teil ist nur ein Zwölftel von dem ursprünglichen Bericht.

Der Bericht selbst spricht nicht über das umfangreiche System von Entführung und Sequestrierung, welches die US-Navy während der beiden Amte von Präsident George W. Bush geschaffen hat; ein Programm, das dazu geführt hat, dass auf der ganzen Welt mehr als 80.000 Menschen auf 17 Schiffen mit flachem Boden und in internationalen Gewässern stationiert, entführt und eingesperrt wurden. (diese Schiffe sind: USS Bataan, USS Peleliu, USS Ashland, USNS Stockham, USNS Watson, USNS Watkins, USNS Sister, USNS Charlton, USNS Pomeroy, USNS Red Cloud, USNS Soderman, USNS Dahl, MV PFC William B Baugh, MV Alex Bonnyman, MV-Franklin J Phillips, MV-Louis J Huage Jr. und MV James Anderson Jr.). Er begnügt sich, 119 Fälle von menschlichen Versuchskaninchen zu studieren, die zwischen Ende 2002 und 2009, ein Jahr nach der Wahl von Barack Obama, psychologischen Experimenten in Guantánamo und in 50 anderen geheimen Gefängnissen unterworfen wurden,.

Die Auszüge aus dem Bericht zeigen nicht, mit welchen Kriterien diese menschlichen Versuchskaninchen ausgewählt wurden. Sie sagen lediglich, dass jeder Gefangene den folgenden angeprangert habe, sagen aber, dass diese Geständnisse nicht mit Gewalt erzwungen wurden, sondern angelernt waren. Mit anderen Worten hat die CIA sichergestellt, dass ihre Wahl begründet war, indem sie nachträglich die nötigen Denunzierungen fabrizierte.

Im Original-Bericht wurden die Namen der Agenten und CIA Angestellten durch Pseudonyme ersetzt. Darüber hinaus wurden die freigegeben Extrakte weithin zensiert, vor allem um die Namen der ausländischen Komplizen der CIA zu verbergen.

Der Inhalt des Berichts

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Ich habe die 525 Seiten der öffentlichen Auszüge des Berichts in vollem Umfang gelesen. Allerdings bin ich bei weitem noch nicht am Ende aller Informationen, da viele Recherchen notwendig sind, um die zensierten Passagen zu interpretieren.

Die Konditionierungs-Sitzungen wurden in etwa 50 geheimen Gefängnissen unter der Verantwortung der „Alec Station“ gehalten, einer CIA Einheit, die für die Überwachung von Osama Ben Laden verantwortlich war. Die Infrastruktur, das Personal und der Transport waren unter der Verantwortung der „Gruppe der Auslieferung und der Festnahme“ von der CIA. Die Sitzungen wurden konzipiert und durchgeführt unter der Leitung von zwei Vertrags-Psychologen, die im Jahr 2005 eine Gesellschaft gegründet haben. Die Erlaubnisse um Konditionierungs-Techniken zu benützen, wurden auf höchstem Niveau erteilt, ohne anzugeben, ob diese Foltern für Konditionierung oder für Informationsgewinn bestimmt waren.

Vizepräsident Dick Cheney, die nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice, der Justiz-Minister John Ashcroft, US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, Außenminister Colin Powell und der Direktor der CIA George Tenet haben an Sitzungen zu diesem Thema im Weißen Haus teilgenommen. Sie nahmen teil an Simulationen im Weißen Haus und haben Aufnahmen von solchen Sitzungen angesehen; Aufnahmen, die später illegal zerstört wurden. Diese Treffen sollten natürlich diese Persönlichkeiten als Mittäter anschwärzen, aber es ist nicht möglich, festzulegen, wer von ihnen wusste, wozu diese Methoden verwendet würden.

Jedoch wurde Condoleezza Rice im Juni 2007 persönlich von dem Auftragnehmer der CIA informiert, der die Experimente überwachte. Die Nationale Sicherheitsberaterin autorisierte die Fortsetzung der Experimente, aber verringert die Anzahl der autorisierten Foltermethoden.

Die veröffentlichen Auszüge des Berichts enthalten eine detaillierte Analyse der Art und Weise, wie die CIA die anderen Zweige der Bush-Regierung, die Medien und den Kongress belogen hat.

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James Mitchell und Bruce Jensen, Aufsichtsagenten des Konditionierungsprogramms der CIA. Mitchell wurde in 2012 Mormonen Bischof, aber musste zurücktreten, als die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage seine Tätigkeit erfuhr.

Die Experimente von Professor Martin Seligman

Der öffentliche Auszug aus dem Bericht bestätigt, dass die CIA Experimente ausführte, die auf der Arbeit von Professor Martin Seligman (Theorie der „erlernten Hilflosigkeit“) beruhten. Sie waren nicht gedacht, um Geständnisse oder Informationen zu erlangen, sondern um eine Rede oder ein Verhalten den Opfern einzutrichtern.

Die meisten Zitate, die die Presse von den Auszügen des Berichts gemacht hat, sind irreführend. In der Tat spricht die CIA von „Konditionierungs-Methoden „, unter dem Vokabel „nicht-standard-Verhörmethoden“ (non-standard means of interrogation). Außerhalb des Zusammenhangs können wir daher denken, dass das Wort „Verhör“, Suche nach Informationen bedeutet, obwohl es Konditionierung der Opfer bezeichnet.

Alle Namen der Folterer sind in dem aus dem Bericht freigegebenen Auszug zensiert worden. Man erkennt jedoch Bruce Jessen unter dem Pseudonym „Grayson Swigert“ und James Mitchell unter „Hammond Dunbar“. Ab dem 12. April 2002 überwachten die zwei Männer das Programm. Sie waren persönlich in den geheimen Gefängnissen präsent. Im Jahr 2005 gründeten sie eine Firma, Mitchell, Jessen & Associates (im Bericht als „Firma Y“ bezeichnet). Von 2005 bis 2010 wurde ihrer Firma $ 81 Millionen gezahlt. Anschließend wurden sie von der Armee angestellt, um ein verhaltensbasiertes Programm für 1,1 Millionen US-Soldaten zu führen.

Im Mai 2003 hat ein Senior-Offizier der CIA den Generalinspekteur der Agentur mit dem Argument kontaktiert, dass die Arbeit von Professor Seligman auf der von den Nord-Vietnamesen praktizierten Folter beruhe, um „Geständnisse für Propagandazwecke“ zu erhalten. Der Offizier stellte das Konditionierungs-Programm in Frage. Sein Bericht wurde nicht weiterverfolgt. Überdies beging er einen kleinen Fehler als er Nord-Vietnam zitierte, da Seligmans Forschung, wie die Praktiken der Nord-Vietnamesen, auf Koreanischen Methoden beruhten.

Die Art und Weise, mit der sich die Folterer geschützt haben

Dem Senatsausschuss zufolge wurde das Folterprogramm der CIA von Präsident George W. Bush am 17. September 2001, sechs Tage nach den Anschlägen, befohlen. Es sollte nur besondere Mittel für die Untersuchung der Anschläge vom 11. September 2001 geben. Aber dieses Programm wurde sofort unter Verletzung mancher Anweisungen des Präsidenten entwickelt. Daher hat sich die CIA, ohne Kenntnis des Weißen Hauses, seit den Anschlägen darum bemüht, falsche Beweise herzustellen, die fälschlicherweise die Schuld von al-Kaida bescheinigten.

Präsident George Bush und die Parlamentarier sind durch die CIA getäuscht worden,
- welche ermächtigt wurde, manche Foltern durchführen zu können indem sie ihre wahre Bestimmung maskierte
- und welche eingepaukte Geständnisse fälschlich als solche darstellte, als ob sie unter Folter erhalten worden wären.

Als Präsident Bush am 6. September 2006 die Existenz von einem geheimen CIA-Folter-Programm zugestand, hat er diese Praxis verteidigt, weil sie Informationen geliefert habe, die Leben gerettet hätten. Es stützte sich auf falsche Berichte der CIA und wusste nicht, dass sie Beweise herstellte, statt sie zu suchen. Von da an versank die atlantische Presse in Barbarei und diskutierte die Vorteile der Folter, indem sie sie als etwas Böses für das Gute darstellte.

Die Folterer haben darauf gewacht, sich rechtlich abzusichern. Dafür haben sie die Erlaubnis zur Anwendung beim Justizministerium eingeholt. Aber dieses hat sich nur zur Rechtmäßigkeit der Methoden geäußert (Isolierung, Gefangenschaft in einem kleinen Raum, Beerdigungs-Inszenierungen, Einsatz von Insekten usw.) und nicht zum Programm als Ganzes. Die meisten Anwälte haben bestimmte Haltungen zugelassen, unter Missachtung ihrer kombinierten psychologischen Folgen. Alle Berechtigungen waren schon im August 2002 erhalten worden.

Die CIA-Führer, die diese Experimente erlaubt hatten, haben schriftlich angegeben, dass die menschlichen Versuchskaninchen eingeäschert werden sollten, wenn sie während der Konditionierung sterben sollten oder dass sie lebenslang eingesperrt bleiben sollen, wenn sie überlebten.

„Hergestellte“ Geständnisse

415ACN4QKGL-956faDamit man gut versteht: der Senatsausschuss sagt nicht, dass die Bekenntnisse der Häftlinge der CIA rechtlich falsch seien, weil unter Folter erlangt; sie legt dar, dass die CIA die Häftlinge nicht verhört, sondern konditioniert hat, damit sie Situationen und Taten behaupten, die ihnen fremd sind. Die Kommission macht klar, dass die CIA-Agenten nicht einmal wissen wollten, was die Gefangenen während der vorherigen Verhöre den Behörden, die sie verhaftet hatten, gestanden hatten. Mit anderen Worten hat die CIA nicht nur nicht versucht zu wissen, ob al-Kaida an den Anschlägen beteiligt war, sondern ihre Aktion hatte keinen anderen Zweck als die Herstellung falscher Beweise, welche die Beteiligung von al-Kaida an den Anschlägen des 11. September fälschlicherweise bestätigen.

Die Senat Kommission erörtert nicht, ob die Geständnisse der menschlichen Versuchskaninchen erpresst oder eingetrichtert wurden, aber nachdem sie erklärt hatte, dass die Aufsichtsagenten Experten der Konditionierung und nicht des Verhörs waren, bespricht sie ausführlich die Tatsache, dass kein einziges von diesen „Geständnissen“ erlaubt habe, Unvorhergesehenes abzuwenden. Sie beweist, dass die CIA gelogen hat als sie behauptete, dass die Geständnisse erlaubt hätten, weitere Attentate zu verhindern. Die Kommission schreibt nicht, dass die Informationen über al-Kaida die in diesen Geständnissen enthalten sind, Erfindungen seien, aber sie bemerkt, dass alles Nachprüfbare falsch war. Damit dementiert die Kommission explizit die Argumente, die verwendet wurden, um die Folter zu rechtfertigen und entwertet implizit auch die Zeugenaussagen, die verwendet wurden, um al-Kaida mit den Anschlägen des 11. September zu verknüpfen.

Dieser Bericht bestätigt formell mehrere Informationen, die wir unseren Lesern mitgeteilt haben und die der Arbeit der atlantischen Think-Tanks, Universitäten und der Presse seit dem 11. September widersprechen und sie ungültig machen, sowohl was die Anschläge von 2001 selbst, als auch was die al-Kaida angeht.

Durch die Veröffentlichung der Auszüge aus diesem Bericht wird klar, dass alle in dem Bericht der Präsidenten-Kommission zur Untersuchung des 11. September zitierten Zeugenaussagen über die Verknüpfung dieser Anschläge mit al-Kaida, gefälscht sind. Es gibt heutzutage nicht mehr das geringste Indiz, dass diese Anschläge auf al-Kaida hinweisen: Es gibt keinen Beweis, dass keiner der 19, für Piraterie beschuldigten Personen sich an diesem Tag in einem dieser vier Flugzeuge befunden hätte, und kein einziges Zeugnis von ehemaligen Mitgliedern der al-Kaida, das Anspruch auf die Attentate erhebt, ist verbindlich [2]

1-5011-7c592-8-07747Martin Seligman, Erfinder der Konditionierung des CIA-Programms.

Der Bericht bestätigt, was wir im Jahr 2009 schrieben

Oktober 2009 veröffentlichte ich eine Studie zu diesem Thema in der russischen Zeitschrift Odnako [3]. Ich behauptete darin, dass Guantànamo keine Verhörzentrale, sondern ein Ort der Konditionierung war. Darüber hinaus habe ich Professor Seligman persönlich darin verwickelt. Ein Jahr später, als der Artikel ins Englische übersetzt war, führten US-Psychologen eine Kampagne, damit Martin Seligman sich darüber aussprach. Als Reaktion leugnete er seine Rolle als Folterer und hat rechtliche Schritte gegen mich und das Voltaire-Netzwerk in Frankreich und im Libanon eingeleitet, wo ich wohnte. Schließlich wies Professor Seligman seine Anwälte an, die Verfahren einzustellen, nachdem wir einen seiner Briefe, gefolgt von einer Erklärung des Textes veröffentlicht haben [4]. Martin Seligman verfolgte genauso alle jene, die dieses Thema behandelten, wie Bryant Weich vom Huffington Post [5].

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John O. Brennan war Direktor der CIA (2001-05) und als solcher Direktor des nationalen Anti-Terror-Zentrums. Er war der Hauptarchitekt des geheimen Programms zur Herstellung von Geständnissen unter Folter. Im Jahr 2009 wurde er Berater von Präsident Barack Obama für Fragen der Heimat-Sicherheit. Im Jahr 2013 wurde er zum Direktor der CIA ernannt.

Und jetzt

Senatorin Diane Feinstein gelang es einen Teil ihres Berichts tapfer zu veröffentlichen, trotz der Opposition von dem aktuellen CIA-Direktor John Brennan, der einst für die Überwachung dieses Folter Programms zuständig war.

Präsident Barack Obama erklärte, dass er keinen der Verantwortlichen für diese Verbrechen verfolgen würde, während Menschenrechtsaktivisten kämpfen, um sicherzustellen, dass die Folterer vor Gericht gestellt werden. Es ist das Geringste, was man machen sollte.

Die wirklichen Fragen sind jedoch woanders: Warum hat die CIA solche Verbrechen begangen? Warum fabrizierte sie Geständnisse, die al-Kaida mit den Attentaten des 11. September künstlich verknüpfen konnten? Und als Folge, da al-Kaida nichts mit den Anschlägen des 11. September zu tun hat, wen hat daher die CIA versucht zu schützen?

Und schließlich, das CIA-Programm betrifft nur 119 menschliche Versuchskaninchen, was weiß man von den 80.000 geheimen Gefangenen der US Navy?

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle: http://www.voltairenet.org/article186217.html

Gruß an die Opfer dieser Verbrechen und Lügen

TA KI

USA bekennen sich vor UN zu Folter nach 9/11-Anschlägen


usa foltertDie USA haben sich vor den Vereinten Nationen erneut zum Einsatz von Folter nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 bekannt.

»Wir haben eine Grenze überschritten und übernehmen die Verantwortung«, sagte die US-Regierungsberaterin Mary McLeod am Mittwoch vor dem UN-Ausschuss gegen Folter im schweizerischen Genf. Sie äußerte sich vor dem aus zehn Mitgliedern bestehenden Gremium im Namen von Präsident Barack Obama.

»Infolge der 9/11-Anschläge sind wir unseren eigenen Werten bezüglich der Anerkennung, Förderung und Verteidigung von Menschenrechten bedauerlicherweise nicht immer treu geblieben«, fügte sie hinzu.

McLeod gehörte zu einer Gruppe von etwa 30 US-Vertretern, die der Ausschuss vorgeladen hatte. Es handelte sich um die erste Anhörung zu Folter durch die USA seit dem Jahr 2006 und damit auch seit dem Amtsantritt Obamas. Mehrere US-Vertreter bestätigten dabei erneut, dass unter Obamas Vorgänger George W. Bush Folter angewandt worden sei.

Die USA hatten nach den Anschlägen ein weltweites System geschaffen, um mutmaßliche Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida zu verhören. Die Verdächtigen wurden verschleppt, ohne richterliche Beschlüsse an geheimen Orten außerhalb der USA festgehalten und mit brutalen Methoden verhört.

In Genf ging es am Mittwoch auch um das US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba und die Misshandlungen von Gefangenen im irakischen Abu Ghraib. Zudem wurden Fragen zur Lage in US-Gefängnissen allgemein, zur Todesstrafe, zum Umgang mit Migranten und zu Polizeigewalt gestellt. Am 28. November will der Ausschuss einen Bericht vorlegen.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/270713-usa-bekennen-sich-vor-un-zu-folter-nach-9-11-anschl%C3%A4gen

Gruß an die Wahrheit

TA KI

9/11 – Die globale Täuschung- Neues World Trade Center in New York soll noch heuer eröffnet werden


Neues World Trade Center in New York soll noch heuer eröffnet werden

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Teurer, später und nach viel Streit – Einige Teile werden erst später fertig

Nach jahrelangen Bauverzögerungen und Kostenexplosionen soll das neue World Trade Center am Ground Zero in New York noch heuer eröffnet werden. Einige Teile des höchsten Gebäudes der USA werden allerdings erst später fertig.

Dazu gehört beispielsweise die mit Spannung erwartete Aussichtsplattform im 100. und 101. Stock. Sie würden erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres aufmachen, sagte Scott Rechler, stellvertretender Chef der zuständigen Verkehrsbehörde Port Authority.

„Freedom Tower“ so gut wie fertig

Rechler und zahlreiche andere Verantwortliche, unter ihnen Architekt Daniel Libeskind, haben sich kurz vor dem 13. Jahrestag der Anschläge vom 11. September auf die Zwillingstürme des ursprünglichen World Trade Centers über den Stand der Bauarbeiten an dem mehrere Gebäude umfassenden Komplex am Ground Zero informiert.

Der einst als „Freedom Tower“ bekannte 541 Meter hohe Hauptturm des Komplexes ist so gut wie fertig. Ursprünglich hatten die Bauarbeiten am „One World Trade Center“ aber schon vor zwei Jahren abgeschlossen werden sollen. „Man kann niemanden rügen, der gedacht hat, dass er dieses Gebäude niemals fertig sehen würde“, sagte Rechler. „Aber mit unserem neuen Plan liegen wir jetzt sowohl bei den Kosten als auch bei der Zeit besser als gedacht.“

Teile befinden sich noch im Bau

Der Turm ist das Zentrum eines Komplexes, zu dem mehrere weitere Hochhäuser, ein Bahnhof sowie Mahnmal und Museum für die Opfer der Anschläge gehören. Einige Teile des Komplexes sind schon fertig, andere befinden sich noch im Bau. Mahnmal und Museum sowie der Wolkenkratzer „7 World Trade Center“ sind eröffnet, beim Hochhaus „4 World Trade Center“ und dem Bahnhof sind die Bauarbeiten so gut wie abgeschlossen.

Der Wolkenkratzer „3 World Trade Center“ soll Anfang 2018 fertiggestellt werden, wann sein von Star-Architekt Norman Foster entworfener Nachbar „2 World Trade Center“ eröffnet werden kann, ist derzeit jedoch noch völlig unklar.

Libeskind optimistisch

Architekt Libeskind, der den Masterplan für den Komplex entworfen hat und wegen Meinungsverschiedenheiten und Änderungswünschen zeitweise heftig mit den zuständigen Bauherren aneinander geraten war, zeigte sich optimistisch. „Es war nie einfach, warum sollte es einfach sein, wir sind hier in New York“, sagte Libeskind. „Aber es wird sich wahrhaftig anfühlen, wir brauchen nur noch ein bisschen mehr Geduld.“ (APA, 10.9.2014)

Quelle: http://derstandard.at/2000005399921/Neues-World-Trade-Center-in-New-York-soll-noch-heuer

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Leben

Daniel Libeskind vor seiner Erweiterung des Denver Art Museum

Libeskind wurde am 12. Mai 1946 in Łódź (Polen) mit jüdischer Herkunft geboren. 1957 emigrierten die Eltern nach Israel.

Libeskind siedelte mit seiner Familie 1960 in die USA über und nahm 1965 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Er studierte Musik in Israel und in New York und war als professioneller Musiker tätig, da er bereits als Kind eine Art Wunderkind am Akkordeon war.[2] Später wechselte er von der Musik zur Architektur. 1970 schloss er das Studium an der Cooper Union for the Advancement of Science and Art in New York City ab, und 1972 ein Master-Studium in Architekturgeschichte und -theorie an der School of Comparative Studies an der University of Essex ab. Von 1978 bis 1985 war Libeskind Dekan der Architekturfakultät der bekannten Cranbrook Academy of Art in Bloomfield Hills, Michigan. Er erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden, so 1997 von der Humboldt-Universität und 1999 von seinem ehemaligen Studienort, der University of Essex.

1989 zog er mit seiner Familie nach Berlin um, wo er das Architekturbüro „Studio Daniel Libeskind“ gründete. Nachdem er im Februar 2003 die Architekturausschreibung zum Neubau des World Trade Centers gewann, verlegte er den Hauptsitz nach New York City, wo er auch heute lebt. Niederlassungen befinden sich in Zürich und Mailand.

Libeskind lehrte unter anderem an den Universitäten Yale, London, Zürich, St. Gallen, Graz, Karlsruhe und Lüneburg.

An der Leuphana Universität Lüneburg nahm Libeskind 2007 den Ruf auf die Professur „Architekturentwurf“ an und lehrt dort heute vor allem in der Startwoche sowie im Komplementärstudium.[3]

2010 wurde Libeskind mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet: „Immer gelingt es Libeskind, durch die inspirierende Räumlichkeit seiner Arbeiten einen Dialog zwischen Architektur und Geschichte der Juden herzustellen, dem man sich nicht entziehen kann.“ (Deutscher Koordinierungsrat zur Verleihung)

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Libeskind

Gruß an die Wahrheit

TA KI

 

Die Realität der mittelalterlichen Phantomzeit und ihre Konsequenzen


wer hat an der uhr gedreht

(Hier der Artikel in PDF- Format: Die Realität der mittelalterlichen Phantomzeit

Danke an Wilhelm)

 

von Adalbert Feltz, Erfurt und Deutschlandsberg 2007

„Eine Chronik schreibt nur der, dem die Gegenwart wichtig ist“ (Goethe 1826)

Zusammenfassung

Die Abhandlung betrifft die Notwendigkeit einer Geschichtskorrektur, die aus der Existenz einer im frühen Mittelalter anzusiedelnden Leerzeit von ca. 300 Jahren resultiert und die sich auf zahlreiche Fakten stützt, die bisher nicht widerlegt wurden. Es werden Tatsachen und reale Befunde zusammengestellt und Wege aufgezeigt, auf denen die Geschichtsmodifizierung zustande kommen konnte. Dabei wird weniger auf all das eingegangen, was auf Grund der herkömmlichen Geschichtsschreibung Spuren hinterlassen haben müsste, archäologisch aber fehlt, und ebenso bleiben architekturgeschichtliche Vergleiche und kunsthistorische Bezüge weitgehend ausgeklammert. Über derartige Basiserkenntnisse zur Existenz einer Phantomzeit im Mittelalter ist in der Literatur ausführlich berichtet worden.1 Im Mittelpunkt stehen gesicherte Fakten sowie historische Befunde und Ereignisse, deren Gesamtgefüge zu der Konsequenz führt: Wesentliche Teile der griechischen und die römische Antike einschließlich Christi Geburt rücken im Mittel um 297 Jahre näher an die für uns geltende Zeitskala heran. Die in diesem Fall einzufordernde Passfähigkeit historischer Ereignisse im beiderseitigen Randbereich der Phantomzeit wird im für die Fragestellung besonders relevanten europäischen Kulturkreis kommentiert. Die Eliminierung erfundener Geschichte aus unserem traditionellen Geschichtsbild wird als eine Aufgabe erkannt, die im Interesse der Glaubwürdigkeit und Wahrheitsfindung in der Geschichte in unserer Zeit zu bewältigen ist. Möge die vorliegende Ausarbeitung zur Versachlichung des weitgehend polemisch geführten Streits um eine Chronologierevision beitragen.

1. Über Wahrheitsfindung in der Geschichte und Akzeptanz

Objektive Erkenntnis in der Geschichte schließt wie in jeder Wissenschaft die Abstraktion von Einzelereignissen, die Gewinnung von Distanz zu subjektiver Bewertung und das Streben nach Verallgemeinerung ein, um zu den wesentlichen Ursache – Wirkungsbeziehungen vorzudringen, die eine Lehre sein können, die Gegenwart besser zu verstehen und die Zukunft vernünftiger zu gestalten.

Spätestens seit dem 19. Jh. unterliegt eine wissenschaftlich begründete Geschichtsdarstellung derartigen Kriterien. Aber selbst bei ernsthaftem Streben nach größtmöglicher Objektivität auf der Suche nach historischer Wahrheit ist die Geschichtswissenschaft wohl stets durch die Werthaltungen der Gegenwart und durch das Wertesystem des Wissenschaftlers beeinflusst. Letzteres gilt umso mehr, je jünger bestimmte historische Ereignisse und Entwicklungen sind und in welchem Grad die Gegenwart zu dieser Vergangenheit in Beziehung steht bzw. den Bezug zu ihr bewusst aufgreift. Die Tücken der Mediengesellschaft sind bei der Durchsetzung bzw. der Blockierung einer Verbreitung und Akzeptanz von historischer Wahrheit heutzutage ein nicht unmaßgeblicher Einflussfaktor. Was sich gut „verkauft“, gewinnt an Wahrheit.

Es soll hier nicht die Rede sein vom Grad einer objektiven Bewertung der historischen Ereignisse und Entwicklungen des vergangenen Jahrhunderts, zum Beispiel jenem gescheiterten Versuch, dem etablierten Kapitalismus eine alternative Gesellschaftsordnung mit mehr sozialer Gerechtigkeit entgegenzusetzen oder etwa der Aufarbeitung einer den wahren Kausalitätsbeziehungen gerecht werdenden Geschichte der beiden deutschen Staaten, der BRD und der DDR. Der objektive Wahrheitsgehalt liegt da noch weitgehend im Verborgenen, zu intensiv wirken das subjektiv Erlebte, die wechselseitigen Feindbilder und ebenso all jene enttäuschten Hoffnungen nach.

Wesentlich, um mit der Zeit den Dingen „auf den Grund zu kommen“, ist aber doch die Erhaltung und ständige Schärfung der Methode, historische Abläufe kritisch zu hinterfragen, den Zweifel als Triebfeder für die Ergründung von mehr historischer Wahrheit zuzulassen, damit Irrtümer ausgeräumt werden können, insbesondere dann, wenn sie Gefahr laufen, sich in den Köpfen dogmenhaft festgesetzt zu haben. Man sollte erwarten, daß bei weit in die Vergangenheit zurück reichenden Geschichtsabläufen eine solche Dynamik in der Geschichtswissenschaft gepflegt wird und ein wissenschaftlich geführter Disput um eine widerspruchsfreie Sicht auf das tatsächliche Geschehen ständig stattfindet, indem man die Ergebnisse aus der neueren archäologischen und kulturhistorischen Forschung und ebenso die in Nachbardisziplinen gewonnenen Erkenntnisse aufgreift und in die Betrachtungen einbezieht.

Es existiert seit mehr als anderthalb Jahrzehnten die durch bisher nicht in Frage gestellte Fakten erhärtete Erkenntnis, dass die Zeitachse unserer Geschichte, an die wir uns als etwas absolut Feststehendes gewöhnt haben, einer Korrektur bedarf. Unser traditionelles Geschichtsbild wurde im 12. und 13. Jahrhundert aus der geistigen Welt des Mittelalters heraus begründet, in der religiöse Offenbarung als Erkenntnis galt, wurde Ende des 16. Jahrhunderts von Historikern, im wesentlichen gestützt auf urkundliche Dokumente, festgeschrieben, und in bestimmten Etappen bis in die Neuzeit chronologisch geordnet, wobei, war dieses einmal erfolgt, kaum noch Zweifel Gehör finden konnten, die auf Möglichkeiten einer alternativen Chronologie hinwiesen. Ebenso unterlag die Erkundung der antiken Welt entsprechend dem Wissensstand der jeweiligen Zeit einer zeitlichen Strukturierung, an der, einmal eingeführt, hinterher kaum noch gerüttelt wurde. Die Erkenntnis, daß der überwiegende Teil mittelalterlicher Urkunden Fälschungen darstellen, nahm in den zurückliegenden Jahrzehnten ständig zu. Umfangreiche Dokumentationen, z. B. die des Internationalen Kongresses der MGH über “Fälschungen im Mittelalter” (München 1986), liegen dazu vor. Eine Resonanz in Richtung einer Korrektur der Geschichtsbücher blieb aber in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten im wesentlichen aus, und so lernen Schüler bis auf den heutigen Tag im Geschichtsunterricht, daß der Kirchenstaat 754 eine Pippinsche Schenkung gewesen sei. Tatsächlich war es allenfalls ein Versprechen, das aber auf Grund gegebener historisch-politischer Umstände als konstruiert und daher als höchst zweifelhaft zu werten ist, zumal etwa um die gleiche Zeit auch die Konstantinische Schenkung erfunden wurde, die bereits Otto III. als Fälschung erkannte. Heute muss man es als erwiesen ansehen, dass die sogenannte karolingische Renaissance und ihre Repräsentanten eine „fromme Erfindung“ sind.

Es ist das Verdienst des Systemanalytikers Heribert Illig, dass er zu Beginn der 90-iger Jahre und mit ihm eine wachsende, aber immer noch kleine Schar weiterer Gelehrter erstmals unüberhörbar darauf aufmerksam machten, dass unsere Geschichtsbücher, soweit sie das frühe Mittelalter betreffen, zum Teil erfundene bzw. falsch eingeordnete „Geschichten“ enthalten.

Durch Vergleiche aus der Geschichte der Herausbildung unseres Kalenders, der Berechnung des Osterdatums, der Komputistik, aus archäologischen Befunden und vor allem auch aus analytischen Vergleichen der Architektur und Technik der Errichtung von Bauwerken und Ausführung zahlreicher weiterer Kulturdenkmäler und Kunstwerke, vielfach untermauert durch moderne, verfeinerte Untersuchungsmethoden, wurde ein Bündel von in sich konsistenten Befunden zusammengetragen, die im Widerspruch zur Geschichtsabfolge im geltenden Lehrgebäude stehen.

Um diesen Widerspruch aufzuheben, ist nach Heribert Illig [1,2,3] eine Korrektur um ca. 297 Jahre anzubringen, eine Leerzeit oder Phantomzeit, sehr wahrscheinlich zwischen 614 und 911, das heißt unsere Gegenwart befindet sich dann tatsächlich um diesen Zeitraum näher an der Antike. Dabei geht es nicht um die Änderung sämtlicher Geschichtszahlen bis in unsere Gegenwart, ist doch unsere konventionelle Zeitachse bezüglich des Koordinatenursprungs „Christi Geburt“ ohnehin um ca. ein Jahrzehnt unsicher, und außerdem wurde das Jahr Null nie mitgezählt. Es geht aber sehr wohl um die Akzeptanz der neuen Erkenntnisse in unserem Geschichtswissen, nämlich dass

  • da im frühen Mittelalter auf der uns überkommenen Zeitachse eine Leerzeit ermittelt wurde, in der in Wirklichkeit nichts stattfand, das Jahr 911 (+/- einige Jahre) als Folgejahr auf das Jahr 614 (+/- einige Jahre) eingestuft werden muss,
  • zahlreiche Angaben, die in den Geschichtsbüchern in dieser Zeit angesiedelt sind, demzufolge eine reine Erfindung darstellen, was dazu herausfordert, die Ursachen und Anlässe aufzuhellen, die zu derartigen Geschichtsfälschungen führten, wer sie veranlasste, warum und welchem Zweck sie dienten,
  • zahlreiche tatsächlich stattgefundene Ereignisse durch Vor- oder Rückprojektion verdoppelnd in die Phantomzeit hineingerieten, was wiederum die Frage nach der politischen Zweckmäßigkeit aufwirft, die man verfolgte.

Die bisherige Auseinandersetzung um die Notwendigkeit einer Revision der geltenden Chronologie folgt von Seiten der Gegner kaum den Grundsätzen einer wissenschaftlich geführten Argumentation. Es überwiegen fruchtlose Polemik bis hin zur Diffamierung und die Verengung der Sicht auf Details unter Außerachtlassung von bereits gesicherten Befunden, die eine Phantomzeit im frühen Mittelalter belegen. In gebündelter Form findet man diese Belege im Internet unter „Fantomzeit – Dunkelheit oder Leere im frühen Mittelalter“ zusammengefasst [4].

Es gilt der ethische Anspruch, die historische Wahrheit, das heißt die in der Geschichte tatsächlich stattgefundenen Ereignisse und deren Verknüpfung unter Einbeziehung sämtlicher Fakten zu erhellen, Urkundenfälschungen und erfundene Ereignisse und Unwahrheiten gerade auch dann als solche zu deklarieren, wenn sie Einfluss nahmen auf den weiteren Geschichtsablauf. Warum? Auf dass wir unsere Sensorik bewahren, sozusagen hinreichend empfindlich bleiben, Lügen gerade auch in der Zeitgeschichte unserer Gegenwart mit Entschiedenheit zu begegnen. Mögen Geschichtsverzerrungen und Unwahrheiten durch wachen und kritischen Geist bereits in der Startphase unterbunden werden und das Streben nach objektiver Erkenntnis auch in der Geschichtswissenschaft stets als ein oberstes Prinzip zur Anwendung gelangen.

2. Kalenderwirren und reale Befunde

Bekanntlich nahm Illig [1,2,3] die mit dem Beschluss zur Einführung des Gregorianischen Kalenders am 24.02.1582 verbundene Korrektur des Julianischen Kalenders [5] zum Anlass, erneut zu hinterfragen, warum die zeitliche Vorverlegung zur Herstellung der Übereinstimmung mit dem astronomischen (= tropischen) Jahr – Zurücksetzen des Frühlingsäquinoktiums auf den 21. März – nur 10 Tage erforderte (auf den 4. Oktober folgte damals unmittelbar der 15. Oktober) und nicht 12,7, also rund 13 Tage, wie es der seit der Einführung des Julianischen Kalenders am 1. Januar 45 v.Chr. durch Caesar verstrichene Zeitraum erwarten ließ.

Mit einer Länge des tropischen Jahres von 365,2422 = 365 d + 5 h + 48 m + 46 s und einer Länge des Jahres nach dem Julianischen Kalender von 365 d + 6 h (jedes 4. Jahr ein Schalttag) = 365,25 ergibt sich eine Differenz von 11,232 min, die sich in 45 + 1582 = 1627 a zu 12,69 d addieren, das heißt nach 1627/12,69 = 128,2 a bleibt der Kalender um einen Tag zurück. Der Gregorianische Kalender passt die Jahreslänge an das tropische Jahr durch Weglassen des Schalttages bei jedem vollen Jahrhundert, mit Ausnahme des durch 4 teilbaren an: (365 + ¼ – 3/400) = 365,2425 Tage bzw. 365 d + 5 h + 49 m +12 s.

Warum gelang die Gregorianische Kalenderkorrektur mit 10 Schalttagen, und was verursachte den möglichen Verzicht auf 2,7 bzw, rund drei Tage, um die Frühjahrstagundnachtgleiche wieder auf den 21. März zu fixieren? Dass in Rom bei der Einführung des Julianischen Kalenders mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für das Frühlingsäquinoktium gleichfalls der 21. März galt, stützt sich auf

  • die berühmte Augusteische Sonnenuhr , das Solarium, auf dem Marsfeld in Rom, bei der nur am 23. September, dem Tag des Herbstäquinoktiums und Geburtstags von Kaiser Augustus die Spitze des Schattens in gerader Linie auf den ihm zu Ehren errichteten Altar zulief [6,7], – daraus folgt für das Frühjahrsäquinoktium der 21. März,
  • Berichte, dass das in den ersten Jahrzehnten nach der Einführung des Julianischen Kalenders dreimal fehlerhaft, nämlich nach bereits drei Jahren, erfolgte Schalten, das die Vorwegnahme der 3 fehlenden Tage bedeutet hätte, durch Erlasse des Augustus korrigiert wurde, der das Schalten in den Jahren 5 und 1 v.Chr. sowie 4 n.Chr. aussetzte [8], wodurch der Schattenwerfer auf dem Marsfeld in Rom wieder auf das Frühlingsäquinoktium justiert werden konnte [9]. Fraglich ist aber, ob das Jahr der Einführung des Kalenders womöglich bereits ein Schaltjahr war.

Ungeachtet dessen ist der 21. März als Zeitpunkt der Tagundnachtgleiche im Jahr der Einführung des Julianischen Kalenders auch bestritten worden. Die Kalenderreform von 1582 habe den Frühlingsbeginn des Konzils von Nicäa 325 herstellen wollen – ein in den Dokumenten angeblich verankerter Hinweis. Dann würde die Korrektur um nur 10 Tage erklärt werden können, falls

  • im Jahr der Einführung des Julianischen Kalenders nicht der 21. sondern der 24. März der Frühjahrstagundnachtgleiche zugeordnet wurde, oder
  • im Jahr der Einführung des Julianischen Kalenders doch der 21. März für das Frühjahrsäquinoktium galt, die in den rund dreihundert Jahren bis zum Konzil von Nicäa eingetretene Verschiebung bemerkt und entweder in diesem Zeitraum korrigiert worden wäre oder auf diesem Konzil tatsächlich eine Kalenderreform stattfand, die die inzwischen eingetretene Verschiebung auf den 18. März wieder auf den 21. März rückte.

In beiden letzteren Fällen wäre eine Kalenderreform erforderlich gewesen. Dafür gibt es nicht den geringsten Hinweis in den erhalten gebliebenen Abschriften der Dokumente des Konzils, lediglich ein Sendschreiben Kaiser Konstantins, man habe sich geeinigt, die Christen im Reich sollen Ostern gemeinsam feiern [10,11, zitiert nach 12], und daraus wurde dann die verbindliche Vereinbarung, Ostern finde am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond statt. Es besteht aber nicht einmal die Sicherheit, dass zur Zeit Konstantins d. Gr. der 21. März mit der Frühjahrstagundnachtgleiche zusammenfiel.

Die exakte Himmelsbeobachtung war in der Spätantike aus der Mode gekommen. Tatsächlich galt im 4. Jh. als Frühlingsbeginn der 21. März – nur im weströmischen Reich der 25. März – allerdings in beiden Fällen ohne eine verbriefte und das heißt stets aufs Neue überprüfte Bindung an die Tag- und Nachtgleiche.

Da die Kalenderreform nur in der Einheit „Tage“ vorgenommen werden konnte, ergibt sich aus den 10 Tagen ein zu korrigierendes Zeitintervall von 1282 +/- 64 Jahre und somit eine Differenz von 1627 – (1282 +/- 64) = 345 +/- 64 Jahre. Es ist das Verdienst von Illig [1,2,3,13], diesen Befund mit den sogenannten „dunklen Jahrhunderten“ des frühen Mittelalters in Verbindung gebracht zu haben, in denen archäologische Funde weithin fehlen, um historische Ereignisse zu belegen, und diese sind darüber hinaus um so weniger dokumentiert als sich schriftliche Zeugnisse aus dieser Zeit, aber auch davor und ebenso danach bereits in der bisherigen Geschichtsschreibung vielfach als Fälschung erwiesen haben.

Ostern am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond einheitlich zu feiern, war mit der Aufgabe verknüpft, die Mondphasen mit dem Julianischen Kalender in Einklang zu bringen. Ohne stets erneute astronomische Beobachtung sollte durch Berechnung sicher gestellt werden, dass Ostern am richtigen Sonntag nach Frühlingsanfang in der Christenheit gemeinschaftlich begangen werden kann. Es bestand darin der entscheidende Beweggrund, sich mit dem Kalender intensiv zu befassen. Die Regeln zur Berechnung des Osterdatums wurden in sog. Kalendersteinen und Ostertafeln festgehalten.

Die Konsequenzen, die sich aus der Rekonstruktion der Mondphasen anhand der Kalenderberechnungen des Osterdatums und ebenso aus dokumentierten Sonnen- und Mondfinsternissen in den Jahrhunderten ergeben, wurden in der Literatur in Bezug auf das Defizit der 2,7 bzw. rund 3 Tage, die 1582 unberücksichtigt bleiben konnten, lange Zeit kontrovers diskutiert, und erst in jüngsten Publikationen von Andreas Birken [14] und Jan Beaufort [15,16] zeichnet sich die Herausbildung einer übereinstimmenden Auffassung ab.

Während Illig [1,2,3,13,17,18], Frank [19,20] und auch Pickel [21] aus der Geschichte der Komputistik das Fehlen von ca. drei Jahrhunderten in der überkommenen historischen Chronologie des frühen Mittelalters deduzieren, begründet Voigt [22] mit einer mathematisch korrekten Rückrechnung, eine mittelalterliche Kalendermanipulation sei äußerst fragwürdig. Auch Birken [23] verweist zunächst auf das porphyrene Fundament der Mittelalterthese fehlender Jahrhunderte. Lewin [24] bestätigt die von Voigt aus dem Kalenderstein zu Ravenna abgeleitete Schlussfolgerung „keine oder 532 Jahre Phantomzeit!“ – das gilt aber nicht, wenn dieser erst im 11. Jahrhundert angefertigt wurde, und er verweist darauf, dass z. B. in Trier während der Phantomzeit weder gebaut noch beerdigt und daher dort wohl auch nicht gelebt wurde. In gleicher Weise ist die Ostertafel des Hyppolytus, auf die Voigt [25] seine Argumentation stützt hinsichtlich ihrer zeitlichen Einordnung mehrdeutig. Illig [26] führt dazu an, dass die archäologische Fundsituation Beweise liefert, die bisher von der Mediävistik nicht widerlegt werden konnten.

Diese Beweise [siehe 4] in die Argumentation einzubeziehen, ist in Verbindung mit dem Anspruch an eine wissenschaftlich geführte Debatte unbedingt zu fordern. Von den Gegnern der Chronologierevision werden diese bisher aber weitgehend negiert [27]. Die Geschichte ist durch eine Leerzeit prolongiert worden, so dass die Schlussfolgerung, es habe eine Kalendermanipulation stattgefunden, zwingend nahegelegt wird.

Man sollte erwarten, dass weitere Beweise für die Richtigkeit der Illig’schen Phantomzeit-These auch aus physikalischen Zeitgesetzen deduziert werden können:

Die Radiokarbonmethode der Altersbestimmung liefert für aufgefundene Holzkohlereste in einem Küchenherd der ab 1930 ausgegrabenen Villa Augustea am Vesuv nur dann ein mit dem Vulkanausbruch am 24. August 79 übereinstimmendes Alter (Standardabweichung allerdings +/-185 Jahre), wenn unsere Zeitrechnung an die römische Chronologie um ca. 300 Jahre heranrückt oder umgekehrt die römische Chronologie um den gleichen Zeitraum verjüngt wird [28,29,30].

Die Radiokarbonmethode der Altersbestimmung basiert auf einem im zeitlichen Mittel des betrachteten Zeitraums Δt=t–t0 konstanten Ausgangswert N0 des 14C-Gehalts in der Atmosphäre (diese enthält 0,03% CO2). 14C wandelt sich mit einer Halbwertszeit von t1/2 = 5550 a unter β-Zerfall in 14N um. Der 14C-Gehalt resultiert aus einer 14N(n,p)14C-Reaktion in den höheren Schichten der Atmosphäre, kommt durch Einwirkung energiereicher Neutronen aus der Höhenstrahlung zustande, wobei sich ein stationäres Gleichgewicht zwischen Bildungsrate und Zerfallsrate einstellt. Unter der Annahme, dass dieser 14C-Pegel N0 im betrachteten Geschichtszeitraum als konstant angesetzt werden darf, ergibt sich in C-haltigen Stoffen, also auch vor allem in organischem Material, bei gesicherter Unterbrechung der 14C-Kontamination aus der Atmosphäre (z. B. Absterben von organischem Material und Versiegelung), ein Abfall der 14C-Radioaktivität von N0 auf Nt entsprechend dem Zeitgesetz Nt = N0*e-Δt*ln2/t1/2. Es handelt sich im Prinzip um eine Absolutmethode, denn Δt ist die einzige Unbekannte, d. h. man kann bei sorgfältiger Messung der Aktivitäten At = λ*Nt und A0 = λ*N0 mit λ=ln2/Δt und Ermittlung der Fehlerbreite das Alter bestimmen und mit anderen Datierungen vergleichen. Die Aussagekraft der Methode ist in den vergangenen Jahrzehnten vielfach überzogen worden, kriminell gefälschte Meßdaten eines Frankfurter Instituts [31] brachten sie zudem in Verruf, und die Verknüpfungen mit der Abfolge von Jahresringen alter Bäume und Hölzer (Dendrochronologie) haben außerdem zur Konfusion beigetragen. Die kritische Bewertung von Ch. Blöss und H.-U. Niemitz [32] lenkt die Aufmerksamkeit zu recht auf die bisher immer noch bestehende Unsicherheit der räumlichen Invarianz des 14C/12C-Verhältnisses in gleichzeitig stoffwechselnden Organismen. Falls diese nicht gesichert ist, entfällt auch die Möglichkeit einer Kalibrierung. Mangelnde und von Labor zu Labor variierende Korrektheit der Messung sind für diesen Befund als entscheidende Ursache in Betracht zu ziehen. Nach H.-Erdmann Korth [33] lässt sich die Abfolge von Jahresringen in Hölzern mit dem Phantom-Zeitintervall ohne weiteres in Einklang bringen: 299 Jahre.

Um die aus den Gezeiten resultierende Zunahme der Tageslänge und das damit verbundene Anwachsen der Mondbeschleunigung zu erfassen, hat R.R. Newton [34,35] astronomische Aufzeichnungen über Sonnen- und Mondfinsternisse der zurückliegenden 3000 Jahre analysiert.

Während der Umlauf der Erde um die Sonne im betrachteten Zeitraum mit höchster Präzision stattfindet, die Jahreslänge also zuverlässig als konstant angenommen werden kann, nimmt die Erdumdrehung auf Grund der Gezeitenreibung um einen geringfügigen Betrag stetig ab und die Tageszeit (Terrestral Time TT) gegenüber der auf eine Tageslänge von exakt 24 h im Jahre 1820 bezogenen Uhrzeit (Universal Time UT) um ΔT zu. Zugleich nimmt wegen der Abbremsung der Erdrotation die Winkelbeschleunigung des Mondes D’’ = Δu/Δt = rω2 mit Δu = u*Δφ, u = r*ω und ω = Δφ/Δt um einen geringen Betrag stetig zu, wobei sich der Trabant sukzessive um ca. 4 cm pro Jahr von der Erde entfernt, d. h. er wird größer, die Bahngeschwindigkeit u aber auf Grund des 3. Keplerschen Gesetzes vermindert – der Mond wird langsamer.

Gestützt auf Daten astronomischer Ereignisse, die im Hinblick auf ihre Zuverlässigkeit sorgfältigst ausgewählt wurden, gelangt R. R. Newton im Ergebnis einer Ausgleichsrechnung zu Werten der Mondbeschleunigung D’’, die beim Auftragen über die Zeitachse einen physikalisch plausiblen, kontinuierlichen Anstieg ergeben. Die gemittelte Gerade weist im Bereich zwischen 500 und 1000 eine Stufe nach unten auf, so als hätte es eine Zeitspanne gegeben, in der die Zunahme von D’’ aussetzte. Im Zeitraum danach wächst D’’ mit dem gleichen Anstieg an wie im Abschnitt vor dieser Unstetigkeit. Werner Frank [36] konnte zeigen, dass sich, läßt man 300 Jahre zwischen 600 und 900 aus, die beiden Teilgeraden im Ergebnis einer einfachen Rechnung nahtlos zu einer Geraden mit einheitlichem Anstieg zusammenfügen lassen. Naturgemäß fällt D’’ von 614 bei einer Gleichsetzung mit dem Jahr 911 für letzteres zu niedrig aus – daher die Stufe!

Tausende babylonische Keilschrifttafeln des Britischen Museums enthalten astronomische Daten über Sonnen- und Mondfinsternisse mit exaktem Datum und Angaben des Standes am Fixsternhimmel in Grad – auch in Bezug auf die Konstellation zu Planeten -, wann die Verfinsterung eintrat und wann sie vollständig war, so dass eine Rückrechnung auf ΔT mitunter bis auf Bruchteile einer Stunde ermöglicht wird.

Die aus den Daten abgeleitete Verschiebung ΔT beträgt nach Stephenson [37,38] (kommentiert auch von F. Espenak [39]), über zweieinhalb Jahrtausende summiert ca. 4 Stunden. Die im Hinblick auf ihre Zuverlässigkeit äußerst kritische Auswahl der Daten wurde verbrieft. Allerdings macht De Boer [40] eine Angabe von 15,2 h in 3000 Jahren, Petit [41] gibt wesentlich kleinere ΔT-Werte an.

Folgt man der Argumentation Stephensons, so ergibt sich bei Einbeziehung von chinesischen, arabischen und griechischen Aufzeichnungen bei der Auftragung von ΔT über die Zeit von –700 bis +1500 nach einer Ausgleichsrechnung in Übereinstimmung mit der physikalischen Erwartung die Darstellung einer flach gekrümmten Parabel. Überraschend wenige zuverlässige Beobachtungen liegen aus dem Europa der Spätantike und des frühen Mittelalters vor [40,42], und diese ergeben teilweise ΔT – Werte, die mit der Ausgleichsparabel nicht zu vereinbaren sind, eher einen geradlinigen Verlauf nahe legen, so als habe die Erde in dieser Zeit nicht mit konstanter Geschwindigkeit rotiert. Der naheliegende Schluss, diesen Befund mit der Phantomzeit zu korrelieren und durch diese zu korrigieren, führt aber eher zu weiteren Widersprüchen.

Hans-Erdmann Korth [28] konnte zeigen, dass Sonnenfinsternis – Ereignisse, die den Parabelverlauf von ΔT in den sog. dunklen Jahrhunderten in Frage stellen, auch zeitverschoben interpretiert werden können, so dass sie sich auf diese Weise in die Ausgleichsparabel einfügen lassen. So kann z. B. die von Theon von Alexandria dokumentierte Sonnenfinsternis vom 16. Juni 364, die nach Rückrechnung auf der Basis unseres heutigen Kalenders zu diesem Zeitpunkt angeblich tatsächlich stattfand und von Krojer [43,44] als Argument gegen die Chronologierevision verwendet wird, auch dem von Plutarch zitierten Theon von Smyrna zugeschrieben werden, der drei Jahrhunderte zuvor lebte. Er macht darauf aufmerksam, die Gültigkeit der approximierten Parabel ΔT = f(t) im gesamten Zeitraum von den babylonischen Beobachtungen bis in die Neuzeit könnte als ein Indiz dafür angesehen werden, daß der Einschub einer Phantomzeit im Frühmittelalter auf eine Veraltung der griechisch-römischen Geschichte beschränkt wurde, ohne dass davon babylonische Datierungen betroffen wurden. Das würde dann zugleich verständlich machen, warum die durch die Kriegszüge Alexanders initiierte Hellenisierung Vorderasiens sich in der Geschichte so verkürzt darstellt. Die rätselhaften, enormen Wirkungen, die von Alexander in der kurzen Zeit seiner 13-jährigen Machtausübung bleibend ausgingen, kämen dadurch einer Erklärung näher.

Die zeitliche Einordnung von Berichten über Himmelsereignisse wie Sonnen- und Mondfinsternisse aus der Archäo-Astronomie im Für und Wider der Phantomzeit–These ist gegenwärtig heftig umstritten.

Während Ronald Starke [45] in einer achtunggebietenden astronomischen Untersuchung antiker Sonnen- und Mondfinsternisse zur Ablehnung der Chronologierevision gelangt, dabei gut verständlich und in Übereinstimmung mit R.R. Newton [34,35] und F.R. Stevenson [37,38] den physikalischen Hintergrund des Zustandekommens der gezeitenbedingten Zunahme der Tageslänge um ΔT sowie der Mondbeschleunigung D’’ darstellt, sich aber insgesamt im Resultat eines akribischen Quellenstudiums wohl doch zu sehr im Detail verliert, räumt Krojer [44] immerhin ein, dass „in vielen Fällen die überlieferten Finsternisse mit den modernen Rückrechnungen beliebig zur Deckung gebracht werden können und sie sich deshalb überhaupt nicht zur Überprüfung der angeblich fiktiven 300 Jahre eignen.“ Heraus ragen die von Hydatius in Chiaves (Aquae Flaviae, Portugal) und ebenso in zahlreichen anderen Quellen bekundeten totalen Sonnenfinsternisse vom 19. Juli 418 und 23. Dezember 447 n.Chr., die sich im Abstand der 29,43 Jahre durch Rückrechnung nach dem konventionellen Kalender zwanglos bestätigen lassen. Nach D. Herrmann [46] ist die Duplizierung dieses Ereignisses auf Grund der gegebenen Himmelsmechanik in einem weiten zeitlichen Rahmen für diesen Ort nicht möglich, so dass die Berichte über die beiden Sonnenfinsternisse nicht so einfach außer Acht gelassen werden können. Hydatius gilt allerdings nachweislich als ein unzuverlässiger Geschichtsschreiber. Er datierte nach Kaiserjahren und Olympiaden, nahm es mit den Jahreszahlen dabei aber nicht so genau. Auch sind seine Aufzeichnungen nur aus Abschriften ab dem 10. Jh. bekannt. Hier gibt es offene Fragen, die durch weitere Forschung abzuklären sind.

Sieht man von der dadurch gegebenen Restunsicherheit ab, hat sich von allen Versuchen, die mögliche Beschränkung der Korrektur bei der Gregorianischen Kalenderreform auf 10 Tage zu erklären, allein die Berücksichtigung einer Leerzeit von ca. 300 Jahren – und zwar in Übereinstimmung mit der archäologischen Fundsituation – als tragfähig erwiesen. Diese „Phantomzeit“ oder „fiktive Zeit“ ist vermutlich durch eine Kalendermanipulation während des 10. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Einführung der Zeitrechnung „nach Christi Geburt“ (Inkarnationsrechnung, AD) in die Chronologie der griechisch-römischen Geschichte „hineingemogelt“ worden, indem diese von jener Generation der Macht ausübenden Hierarchie, die das Jahr 1000 in der Reichweite eigenen Erlebens rückte, um 297 Jahre veraltet wurde. Die dadurch zustande gekommene Leerzeit wurde mit erfundener Geschichte gefüllt.

Demnach wäre die Geburt Jesu Christi in dem für uns heute geltenden Kalender in das Jahr 292/93 n.Chr. einzuordnen, übrigens in glänzender Übereinstimmung mit der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn als Stern von Bethlehem, die zu diesem Zeitpunkt wesentlich eindrucksvoller ausfiel als 7 v. Chr [47]. Die Verknüpfung der Konjunktion von 7 v.Chr. mit dem Stern von Bethlehem und der Geburt Christi wurde bekanntlich von J. Kepler ins Gespräch gebracht und verbreitet.

3. Wann und auf welche Weise kam die Kalendermanipulation zustande?

Von Illig wurde in zahlreichen Publikationen [1,2,3,13] herausgearbeitet: Die archäologische und architektonische Evidenz grenzt den Zeitraum vom Ende der Regentschaft Justinians 565 einschließlich einzelner Bauten bis ins frühe 7. Jahrhundert auf der einen Seite und die Regentschaft Ottos I. ab 936, vor allem die Schlacht auf dem Lechfeld 955, auf der anderen Seite ein – nach Illig [48] auf 297 Jahre von 614 (Regierungsantritt von Herakleios I. in Byzanz) bis 911 (Regierungsantritt von Konrad I., König der Ostfranken). Nach dem unerwarteten Tod des letzteren 918 ging die Königswürde 919 bekanntlich auf den Sachsenherzog Heinrich I. über, den Vater von Otto I..

Diese konkrete Intervallangabe ist mit einer Unschärfe versehen: Pickel [21] grenzt auf 346 +/-64 Jahre ein, während Birken [23] eine fiktive Zeit von 304 Jahren begründet. In der von Illig [48] vorgenommenen Zusammenstellung der Randereignisse der Phantomzeit bildet sich eine Unschärfe von einigen Jahren um das Intervall von 297 Jahren ab.

614||911 bedeutet nach Illig, auf das Jahr 614 folgt in der uns überkommenen Geschichtsschreibung unmittelbar das Jahr 911.

Dabei ist zunächst offen, ob diese Leerzeit durch Veraltung – einer um ca. 300 Jahre zeitverschobenen falschen Einfügung – der in verschiedenen Zeitmaßstäben vermutlich zahlreich vorhandenen Chronologie-Fragmente historischer Ereignisse zustande kam oder ob die Gegenwart zum Zeitpunkt der Kalendermanipulation um diese Leerzeit nach vorne verlegt wurde. Die durch die Gezeitenreibung verursachte Zunahme der Jahreslänge und Einordnung astronomischer Ereignisse in diesen gesetzmäßigen Ablauf sprechen für den ersteren Fall:

Es kam zu einer Veraltung der römischen und Teilen der griechischen Geschichte um 297 Jahre.

Das Phänomen des Einschubs einer fiktiven Zeit erweist sich als eng verknüpft mit einer groß angelegten Aktion, das Nebeneinander verschiedener Zeitrechnungen zu überwinden und durch einen für die Christenheit einheitlichen Bezug der Zeitrechnung auf „nach Christi Geburt“, die Inkarnationszeitrechnung bzw. „Anno Domini“, AD, zu ersetzen. Die Konfusion war bis ins 10. und 11. Jahrhundert hinein und zum Teil noch weit später beträchtlich [11]. Dieser Aufgabe stellte sich nach Indizien, wie sie die neuere Geschichtswissenschaft feststellt [1,2,3,13] der hochgebildete Kaiser Konstantin VII. mit seinem Stab an qualifizierten Beamten und vermutlich ebenso auch in der Komputistik bewanderten Schriftgelehrten. Dabei wurden zwei Versionen einer auf der Bibel basierenden Zeitrechnung nach Schöpfung eingeführt, von denen eine bis 1456 Bestand hatte [49], und offenbar darauf aufbauend kam es unter dem Einfluss der Ottonen, insbesondere unter Otto III. und seiner Mutter Theophanu, die aus Byzanz stammte, im späten 10. Jh. im Zusammenwirken mit den von ihnen inthronisierten Päpsten Gregor V. (996, Brun von Kärnten) und dem gelehrten Sylvester II. (999, Gerbert von Aurillac) zur Durchsetzung der Zeitrechnung mit Bezug auf Christi Geburt.

  • Hatte Caesar die Kalenderwirren im republikanischen Rom [17] mit der Einführung des Julianischen Kalenders beseitigt, ergab sich wenig später die verbindliche Festlegung durch Varro, den Bibliothekar des Augustus, die Gründung Roms als Bezugspunkt der Geschichtsschreibung zu verwenden (nach christlicher Zeitrechnung 21.4.753 v. Chr). Erst von dieser Zeit ab schrieb man in der Kaiserzeit römische Geschichte bezogen auf diesen Starttermin.

Entsprechend einer traditionellen Gepflogenheit, die Jahre ab einem bedeutenden Ereignis zu zählen, gab es noch eine Reihe weiterer Zeitrechnungssysteme, die Illig in seinem Buch „Wer hat an der Uhr gedreht?“ [3] aufführt.

  • Die Philippinische Ära mit dem Bezugspunkt 12.11.324 v.Chr. (benannt nach Philipp Arrhidaios, dem Nachfolger Alexanders des Gr.) und ebenso die Ära nach dem Tod Alexanders des Gr. mit dem Start am 10.6.323 v.Chr. waren im Orient durchaus gebräuchlich.
  • Die Ära des Augustus mit dem Startdatum 30.8.30 v.Chr., dem Tag der Begründung seiner Alleinherrschaft durch die Einnahme Alexandrias: Oktavian erhob sich damit zum Nachfolger Alexanders, die Zählung mit diesem Bezug galt daher auch als Alexandrinische Ära, war in der Antike weit verbreitet und im Orient lange im Gebrauch. Zum „Augustus“ wurde er am 16.1.27 v.Chr. gekürt – 296/97 Jahre nach Alexanders Tod.

Eine Möglichkeit zur Entstehung einer Leerzeit ist nach Heinsohn und Illig [3, Seite 177] dadurch gegeben, dass eine irrtümliche oder bewusste Gleichsetzung von Geschichtszahlen, die nach der „Alexandrinischen Ära = Ära des Augustus“ datiert waren, mit der „Ära nach dem Tod Alexanders des Gr.“ zwanglos eine Veraltung um ca. 300 Jahre generiert haben könnte, ohne dass solches in der Öffentlichkeit bemerkt wurde.

  • Weithin eingebürgert war auch das Datieren nach Seleukidenära mit dem Startpunkt 1.10.312 v.Chr., dem Datum einer Schlacht zwischen Seleukos und anderen Diadochen. Vor allem als Basis für Geschäftskontrakte. Im täglichen Leben rechneten Juden fast tausend Jahre lang in Jahren nach Seleukidenära.
  • Schließlich initiierte die Regentschaft Diokletians, der das römische Reich mit drei Mitregenten (Tetrarchie, einem weiteren Augustus Maximian und den beiden Caesaren Galerius und Constantius Chlorus) mittels einer umfassenden Verwaltungsstruktur – Reform noch einmal straff durchorganisierte, eine bis weit ins Mittelalter gültige Zeitrechnung in Jahren „nach Diokletian“, der sog. „Diokletiansära“ = „Märtyrerära“ mit dem Bezugspunkt „Beginn der Regierungszeit Diokletians“ (nach christlicher Zeitrechnung 29.8.284 n.Chr.).

Der Beginn der Geschichtsaufzeichnung „nach Christi Geburt“ ist widersprüchlich verbrieft und kaum korrekt angebbar – durchgesetzt wurde diese Zeitrechnung sicher erst im späten 10. und dann vor allem im 11. Jh.:

  • Dionysius Philocalus [50] habe bereits 354 im Auftrag von Papst Damasus I. (305-384) einen christlichen Kalender verfasst, indem er ausgehend von der Zeitrechnung „nach Gründung Roms“ (urbe condita u. c.) – 754 (nach unserer Zeitrechnung) – ab 753 nach Christi Geburt“ datierte.
    Dabei wurde die Geburt Jesu auf den 25. 12., den Feiertag des unbesiegten Sonnengottes (Sol invictus, seit 274 durch Aurelian zum Reichsgott erhoben, Mithras–Kult), festgelegt, (Gegen 200 n.Chr. wurde Weihnachten am 18. November [51] begangen). Das Bezugsjahr dieser Kalenderrechnung, die Geburt Christi, war auf Grund unscharfer Überlieferung im Neuen Testament nur auf den Zeitraum 12 v.Chr. bis 2 v.Chr. eingrenzbar, und so wurde es auf den 1. Januar des 30. Regierungsjahres von Kaiser Augustus = 1.1.1 „nach Christi Geburt“ festgelegt:
    Ebenso ist aber überliefert, ein gewisser Dionysius Exiguus habe 525 als erster aus Protest gegen den Gottlosen und Christenmörder Diokletian nach der Geburt des Herrn datiert und dabei eine Ostertafel vorgelegt, in der die Ostertermine für die Jahre 532 bis 626 vorausberechnet waren. Zu ihm besteht aber auch die Auffassung, er sei eine Erfindung Kaiser Konstantins VII. Porphyrogennetos (615/913 – 662/959) [14,15], jenes gelehrten byzantinischen Kaisers, der die Beseitigung des Durcheinanders der verschiedenen Zeitachsen durch Einführung von Zeitrechnungen „nach Schöpfung“ anstrebte bzw. vornahm und dabei zugleich das Ziel verfolgte, auf einer solchen Zeitskala das Datum der Geburt Christi in Übereinstimmung mit den Konstellationen des Himmels zu fixieren. Dionysius Exiguus erwähnt in keiner seiner Schriften den Dionysius Philocalus.

Gesellschaftlich wirksam wurde die Zeitbezeichnung „nach Christi Geburt“ aber erst im Zusammenhang mit den Schriften eines englischen Benediktiners Beda. Dieser soll von 672 bis 735 gelebt haben. Er stellt sich aber in seinen Schriften durch Bezüge auf viel spätere Zeitereignisse selbst in Frage, so dass er, falls er überhaupt existierte, allenfalls ins 12. Jahrhundert gehört [3].

Parallel zu diesen Ansätzen und verschiedenen Versionen einer Datierung gab es ausgehend von einer jüdischen Tradition frühzeitig Bestrebungen, die Jahreszählung unter Verwendung von Zahlenangaben der Bibel „nach Erschaffung der Welt“, „nach Weltschöpfung“, vorzunehmen, die nach dieser jüdischen Datierung am 7.10.3761 v.Chr. stattgefunden haben soll.

Bereits 358/59 n.Chr. wurde in einer Aufzeichnung das Jahr 670 der Seleukidenära mit dem Jahr der Welt 4119 gleichgesetzt [52], Akzeptanz habe die Zählung nach Weltära aber nach der Jerusalemer Encyklopaedia Judaica erst um 500, nach der Berliner Encyklopaedia Judaica erst um 800 und nach anderen Quellen [53] gar erst im 12. Jahrhundert erfahren.

Um Abgrenzung von der römischen Zeitrechnung bemüht, wo die Jahreszählung nach der Ära des Augustus = Alexandrinische Ära, aber auch weiterhin mit Bezug auf die Gründung Roms (c.u. condita urbe) eingebürgert war, strebte man in Byzanz einen eigenen geschichtlichen Startpunkt an und ging dabei so weit wie möglich zurück, eben auf den Zeitpunkt „Erschaffung der Welt“, wie er aus dem Alten Testament deduziert werden konnte, allerdings nicht, ohne dass sich dabei Ungereimtheiten ergaben:

  • Die Alexandrinische Weltära, angeblich von Panodoros und Anianos, bereits vor 412 n.Chr. erschlossen, legte den Startpunkt auf den 25.3.5493 v.Chr. [3],
  • die Protobyzantinische Weltära auf das Anfangsdatum 21.3.5508 v.Chr. [9],
  • die Byzantinische Weltära auf das Datum 1.9.5509 v.Chr.

Erst ab dem 10.Jahrhundert setzte sich die Datierung nach der Byzantinischen Weltära durch. Selbst im 14. Jahrhundert war die Rechnung „nach Christi Geburt“ in Ostrom noch nicht endgültig akzeptiert [54].

Aus dieser Umstellung ergab sich eine zweite Möglichkeit zur Veraltung der Vergangenheit um ca. 300 Jahre, etwa indem man z. B. für das Jahr der Thronbesteigung Konstantins VII. 958 nach Seleukidenära (646 n.Chr.), bei der Umstellung auf Jahre nach Schöpfung unter Beibehaltung der alten Jahreszahl das Datum 5509 + 958 = 6467 n.Sch. zuordnete. 945 n.Chr. ist das Datum der Thronbesteigung nach unserer Zeitrechnung, das heißt 312 + 945 – 958 = 299 Jahre wären auf diese Weise mittels einer Rückverlegung des Bezugspunktes auf – 312 „stillschweigend“ dazu addiert worden.

Aber welche Beweggründe lassen sich für einen Römischen Kaiser wie Konstantin VII. Porphyrogennetos (905 – 959, Kaiser ab 913, autarkes Regime ab 945) anführen, Macht und Durchsetzungskraft unter Einstimmung der gesamten geistigen Elite seines Herrschaftsbereichs dafür einzusetzen, dass eine Beseitigung der Kalenderwirren durch Einführung einer für die Christenheit einheitlichen Zeitrechnung zustande kommt und zugleich die Rückverlagerung vorangegangener historischer Ereignisse um ca. 300 Jahre in Angriff zu nehmen? Immerhin bedeutete dieser Schritt, die eigene noch in Erinnerung befindliche Vergangenheit auf der Zeitachse um drei Jahrhunderte nach hinten zu verschieben.

Man hat Grund anzunehmen, dass es Konstantin VII. war, der in seinen Kanzleien binnen weniger Jahrzehnte die Ab- und Umschriftschrift sämtlicher Texte und Dokumente von der Majuskel in die Minuskelschrift veranlasste. Er ließ die Originale nach der Abschrift vernichten [55]. Unter seinem Dirigat und mit Hilfe der byzantinischen Verwaltungsadministration wurde die Aktion logistisch konsequent umgesetzt, das gesamte Schriftgut einer damals führenden Kulturnation neu abgefasst, wobei naturgemäß die Wertung und Wichtung entsprechend dem Zeitgeist einfloss. Die davor liegenden vielfältigen Ereignisse der griechisch–römischen Geschichte sind uns demzufolge nur durch das Filter dieser Aktion zugänglich.

Die Motivation kann entsprechend der geistigen Verfassung mittelalterlicher Gelehrter auf Bestrebungen in zweierlei Richtung zurückgeführt werden, die sich in ihrer Wirkung vermutlich synergistisch verstärkten.

Nach Jan Beaufort [15,16] liegt der eine Beweggrund in Bestrebungen, sich dem aus der Antike überkommenen Anspruch an ein einheitliches Weltbild auch in der Christenheit zu stellen. Und um die Ereignisse des Himmels mit dem geschichtlichen Ablauf in der Christenheit in einen Zusammenhang zu stellen, erwies sich die Berechnung des Osterdatums als der entscheidende Schlüssel.

Der 28-jährige Sonnenzirkel – in einer solchen Periode fallen im Julianischen Kalender die Wochentage wieder das ganze Jahr hindurch auf die gleichen Wochentage – ergibt in Verbindung mit den 235 synodichen Monaten (Abstand zwischen zwei Neumonden) des Mondzirkels, die recht genau 19 Sonnenjahren entsprechen, den großen Osterzyklus 28 x 19 = 532 Jahre, d. h. nach einer solchen Periode wiederholen sich die Mondphasen mit den Wochentagen, folglich auch den Ostersonntagen am gleichen Kalenderdatum. Auf einer solchen Basis konnte das Osterdatum im voraus berechnet werden.

Für Konstantin VII. und seinen Stab gelehrter Komputisten, tatsächlich im 7. Jh. nach Christus und Augustus lebend, ließ sich die astronomische Situation seiner Zeit mit dem großen Osterzyklus von 532 Jahren und zugleich mit dem historischen Christusgeschehen aber nur in Einklang bringen, wenn man das astronomische Jahr 235 mit 532 n.Chr. gleichsetzte, die Zeitachse also um 297 Jahre verlängerte. Damit wäre eine dritte Version als Motivation für das Zustandekommen der Veraltung der griechisch-römischen Geschichte in Betracht zu ziehen:

Manipulation der realen Geschichte zwecks Stützung einer vorgegebenen Ideologie – eine bis in unsere Zeit immer wieder getätigte Praxis.

Das ist die Kalenderreform des Dionysius Exiguus, der nach der Geburt des Herrn datierte und vermutlich eine Schöpfung Konstantin VII. oder einer seiner Mitstreiter war, der sich mit der Prolongierung der Zeitachse zugleich veralten ließ, was der Erhöhung seiner Autorität nur förderlich sein konnte.

Von Illig [2,3] wurde die Frage aufgeworfen, ob womöglich die zeitliche Absetzung jenes die byzantinische Christenheit zutiefst erschütternden Ereignisses, nämlich der Verlust des Kreuzes 911 durch die Einnahme Jerusalems von den Persern, von der eigenen Gegenwart in eine weit zurückliegende Vergangenheit 614 und die Erfindung einer rasch erfolgten Rückeroberung durch einen gleichfalls erfundenen bzw. zeitlich zurückgesetzten und umbenannten Kaiser Herakleios mit ein Grund dafür gewesen sein könnte, den dreihundertjährigen Einschub aufzugreifen.

Man konnte nach dieser Manipulation Kreuzessplitter zu Hunderten verteilen und den Reliquienhunger profitabel stillen, was tatsächlich geschah.

Nach Illig [2,3] ist auch ein dynastisches Motiv in Betracht zu ziehen. Die zeitliche Rückstufung und Abgrenzung von einer zweifelhaften Herkunft – womöglich Sohn des Kaisermörders Phokas (von 899 – 907 nach 602 – 610) zu sein – musste im Interesse Konstantin VII. liegen, dessen Vorgeschichte nur aus der eigenen Feder bekannt Ist und der in seinen Schriften stets so auffallend die eigene Abstammung als „Purpurgeborener“ (Porphyrogennetos) betont hat.

Jan Beaufort [15,16] verweist auf August Strobel [56], der in seinem Buch aufzeigte, dass sich die von Konstantinopel ausgehende 532-jährige Periode der Osterkomputation im Westen sieghaft durchsetzte, die Kalenderumstellung also offenbar mit der Geschichtsmanipulation verknüpft war.

Die maßgebende zweite Triebfeder, die eine derartige Geschichtsmanipulation hervorbringen konnte, liegt nach Illig [3] im Bestreben, die heilsgeschichtliche Dauer des Weltenlaufs zu erfassen. Iulius Africanus hatte bereits im dritten Jahrhundert darauf aufmerksam gemacht, dass – da vor Gott 1000 Jahre wie ein Tag sind – der siebentägigen Schöpfung sieben Welttage zu je 1000 Jahre entsprechen und die Erschaffung des Menschen am 6. Schöpfungstag der Geburt des Heilands gleichkommt: Christi Geburt wurde demzufolge in die Mitte des 6. Schöpfungstages auf 5500 n.Sch. platziert. Der 7. Schöpfungstag galt als Gott, dem Erschaffer der Welt, vorbehalten, und das sollte auch für den Sohn gelten. Daraus ergab sich die Erwartung, dass 500 Jahre n.Chr. im Jahre 6000 n.Sch. das endzeitliche christusbeherrschte Millennium anbrechen würde.

Ein solches Ereignis blieb bekanntlich aus, und so war es naheliegend, auf eine analoge Berechnung des Hl. Hieronymus (ca. 347 bis ca. 419) zurückzugreifen: 2242 a (von Adam bis zur Sintflut) + 942 a (von der Sintflut bis Abraham) + 2015 a (von Abraham bis Christi Geburt) = 5198 a [57].

457 wurde durch Victorius von Aquitanien unter Papst Leo I. mittels einer Mondrechnung der 25. März 5201 v.Chr. als Datum der Welterschaffung publik gemacht [57,58]. Christi Geburt wurde damit um 300 a auf 5201 n. Sch. vorverlegt, und als die neue Erwartung für ein christusbeherrschtes Millenium nach Schöpfung ergab sich das Jahr 801 n.Chr. In Verbindung mit diesem Schritt ist also eine vierte Version in Betracht zu ziehen, die das Aufkommen einer dreihundertjährigen Leerzeit in der Geschichte erklären könnte. Aber auch 6000 n. Sch. (= 800 n.Chr.) blieb der Übergang in ein Heils-Millenium aus. Daran konnte auch die erfundene Krönung Karls des Gr. nichts ändern.

So entschloss man sich, Christi Geburt nochmals vorzudatieren und zwar auf 5001, und darauf sollte ein voller Welttag von 1000 Jahren folgen, so dass nunmehr der Beginn des 7. Welttages 6001 mit dem Jahr 1001 zusammenfiel. Von Kaiser Otto III. (983 –1002) mit seiner geistig-kulturellen Verbindung nach Byzanz (Theophanu, seine Mutter war mit dem byzantinischen Kaiserhaus verwandt) und der engen Verbindung zu dem von ihm 999 eingesetzten hochgebildeten Papst Sylvester II. (Gerbert von Aurillac) wurde das Jahr 1000 n.Chr. in dieser Weise interpretiert und in das christliche Denken als der Beginn eines Heils-Millenniums eingeführt [2]: Otto III. änderte seine kaiserliche Titulatur Anfang 1000 in „servus Jesu Christi“, Anfang 1001 in „servus apostulorum“ – er wollte das tausendjährige Reich als verlängerter Arm Christi, als Endzeitkaiser, regieren.

Offensichtlich kam es im Zusammenhang mit der Schaffung einer einheitlichen und für die Christenheit verbindlichen Chronologie historischer Ereignisse mit Bezug auf Christi Geburt zur Herausbildung einer Zeitlücke von ca. 300 Jahren.

Aus einer tiefen Religiosität heraus waren die in ihrer Zeit hoch gebildeten Akteure, die diese Umschreibaktion vornahmen, bestrebt, sich im Konzept der Welttage des Herrn selbst gottgefällig zu platzieren.

Dabei wurden bei der Umrechnung der in den zahlreichen verschiedenen Zeitskalen dokumentierten Geschichtszahlen in die neue Zeitrechnung „nach Christi Geburt“ vor allem die Ereignisse der griechisch-römischen Geschichte mit um ca. 300 a geringeren Jahreszahlen versehen als es nach den Daten, die sich die damaligen Schriftgelehrten selbst zuordneten und die für uns bis heute gelten, erforderlich gewesen wäre – sie wurden also veraltet.

Ob es sich bei dieser höchst notwendigen „Flurbereinigung“ der verschiedenen parallel existierenden Datierungen von vornherein um ein Betrugsmanöver gehandelt hat, erscheint fragwürdig.

Die Leerzeit und Ereignisse an deren beider Zeitränder wurden aber je nach Bedarf und politischem Nutzen sukzessive durch erfundene und damit gefälschte Geschichte ausgefüllt bzw. modifiziert, und in diesem Zusammenhang treffen die Kriterien der Geschichtsfälschung uneingeschränkt zu.

Die seinem Sohn als Lehrbuch dienende Schrift „De administrando imperii“ von Konstantin VII. klammert die Zeit zwischen 600 und 866 aus, erwähnt aber für den Westen einen großen Frankenherrscher Karl, vermutlich Karl den Einfältigen, der 922 einem Kapetinger weichen musste [59].

Die Ausgestaltung der Fiktion Karls des Großen blieb dann wohl Otto III. (980–1002, Regentschaft ab 994) vorbehalten [1], dessen Mutter Theophanu am byzantinischen Kaiserhof noch zu Lebzeiten Konstantins VII. geboren wurde und die erfundenen Jahrhunderte in die Residenzen des ottonischen Kaiserhofes mitbrachte. Ottto III. mit seinem Ratgeberstab, dieser infolge hoher Bildung Maßstäbe setzende junge Herrscher – aufgebaut nicht zuletzt durch die Grande Dame Adelheid der ottonischen Renaissance und deren Schwiegertochter Theophanu -, entzog das Papsttum dem Gewohnheitsanspruch römischer Adelsriegen, indem er Brun von Kärnten als ersten deutschen Papst Gregor V. berief. Als dieser 999 starb, folgte ihm einer der gelehrtesten Köpfe der Zeit Gerbert von Aurillac als erster französischer Papst Sylvester II. nach.

Als Naturwissenschaftler und Philosoph auf dem Papstthron war er Ausbilder einer ganzen Generation von Gelehrten, Verbreiter neuer Techniken und als eine der Schlüsselfiguren bei der Umstellung der Jahreszählung auf „nach Christi Geburt“ engagiert [60].

Im Bündnis zwischen Sylvester II. und Otto III. ergab sich die Programmatik, am Beginn des neuen Heils-Millenniums, des siebenten Welttages, das christliche römische Reich zu erneuern und von Rom aus zu regieren.

Aus dem Zeitgeist heraus, eines zu Beginn des Heils-Millenniums neu definierten Anspruchs, der einen geistigen Aufbruch auslöste – Cluniazensische Reformen, Tausende Kirchen wurden in Mitteleuropa gebaut – kann der Ausbau der Legende Karls des Gr., die angebliche heimliche Öffnung seines Grabes in der Aachener Pfalzkapelle und Entnahme seiner Insignien durch Otto III, begriffen werden. Sie dienten der Tradierung der neu definierten Macht des Kaisertums.[3, Seite 194].

4. Zur Passfähigkeit historischer Ereignisse im beiderseitigen Randbereich der Phantomzeit

Die geschilderten Befunde, die den Einschub einer Zeitspanne von ca. 300 a, sehr wahrscheinlich 297 Jahren, in die Chronologie der für uns geltenden Zeitskala belegen, wobei eine Veraltung weiter Bereiche der Geschichte der Antike zustande kam, verlangen zwingend, die Passfähigkeit historischer Ereignisse im beiderseitigen Randbereich der Phantomzeit festzustellen. Im Ergebnis einer solchen Untersuchung sollte erfundene Geschichte, mit der die zeitliche Lücke ausgefüllt wurde, detektiert werden können.

Illig [2,3,13] weist in seinen Büchern und Publikationen in den Zeitensprüngen nachdrücklich darauf hin, dass in jedem Einzelfall sorgfältig zu klären ist, welche historischen Ereignisse in den beiden Randbereichen, die die Phantomzeit eingrenzen, bei der Dionysischen Kalenderreform auf der neu definierten Zeitachse um 297 Jahre in die Vergangenheit transferiert wurden und welche in das für uns seitdem gültige Kalendersystem richtig eingeordnet wurden. Dabei ist die archäologische Fundsituation und analytische Diagnostik als quasi experimenteller Prüfstein, wo es irgend geht einzubeziehen, damit es zur richtigen Ermittlung der Nahtstellen kommt.

Die Feststellung derartiger Verknüpfungen ist ungleich wichtiger als der mitunter „kleinkariert“ geführte Streit, ob für die Phantomzeit 299, 304 oder 297 Jahre anzusetzen sind. Illig hat 297 Jahre begründet [2,3,48] und dabei stets betont, dass sich damit eine Unsicherheit von +/- einigen Jahren verbindet, die von Fall zu Fall auch schwanken kann.

Vermutlich müssen wir damit leben, dass die Geschichtsdaten des ersten Jahrtausends und erst recht die weiter zurückliegenden Ereignisse bezüglich ihrer zeitlichen Einordnung im Einzelfall unsicher sind. Es sollte dies aber kein Hinderungsgrund sein, eine so große Unstimmigkeit wie das sehr wahrscheinliche Vorliegen einer ca. 300-jährigen Leerzeit in unserer Chronologie unangetastet zu lassen.

Es werden in dieser Abhandlung die Geschichtszahlen des frühen Mittelalters, und zwar die vor 614, im für die Fragestellung besonders relevanten mitteleuropäischen Kulturkreis durch Hinzunahme von 297 a korrigiert und auf diese Weise die reale zeitliche Distanz in der für uns ab ca. 1000 verbindlichen Chronologie zu den Ereignissen der römischen und Teilen der griechischen Geschichte hergestellt. Die durch die Phantomzeit vor 614 veralteten Geschichtszahlen werden folglich durch Addition von 297 in Geschichtszahlen ohne Phantomzeit „o.Phz.“ umgewandelt, d. h. an unser Kalendersystem herangeführt. Nach 614 = 911 entfällt diese Maßnahme, da diese Daten nicht veraltet wurden.

Die Inkarnations-Kalenderrechnung „n.Chr.“ ist für die so entstandenen neuen Geschichtszahlen hinfällig, da das für Christi Geburt traditionell festgelegte Datum (1.Januar im Jahr 1) gleichfalls um 297 a an unsere Zeitrechnung heranrückt, und das gilt ebenso für die Geschichtszahlen nach 911. Will man den zeitlichen Abstand eines Geschichtsdatums durch Jahre „n.Chr.“ ausdrücken, sind von den Daten unseres Kalendersystems stets 297 Jahre zu subtrahieren. Nur mit der Phantomzeit wird das geltende Geburtsdatum Christi, der 1.1. des Jahres 1, und damit der Ursprung des offiziellen Kalenders erreicht: Unsere Geschichtszahlen sind also in Wahrheit nicht mehr Jahre nach Christi Geburt, so dass „n.Chr.“ entfällt. Wir befanden und befinden uns auf einer relativen Zeitskala, die aber nur mit der Korrektur die realen zeitlichen Abstände zu den Ereignissen vor 911 richtig wiedergibt.

4.1. Römische Geschichte

Wurde die vor der dionysischen Kalenderreform liegende römische Geschichte im Zusammenhang mit der Einführung der Jahreszählung „nach Christi Geburt“ um die Phantomzeit (297 Jahre) in Richtung Vergangenheit verlagert, folgt unter Berücksichtigung der Phantomzeit („o.Phz.“) notwendigerweise die Addition dieses Zeitintervalls zu den uns für diese Zeit geläufigen Geschichtszahlen, wenn der reale Verlauf der römischen Antike und des frühen Mittelalters auf der für uns gültigen Zeitskala richtig erfasst werden soll, also beispielsweise

  • Kaiser Augustus –30 bis +14 n.Chr. = +267 bis +311 „o.Phz.“, und es gilt der 1. Januar des 30. Regierungsjahres, wie unter Papst Damasius und Dyonisius Philocalus festgelegt, als das Jahr von „Christi Geburt“ = 1.1.298 o.Phz. (tatsächlich ggf. – 7 v.Chr. bzw. 292 o.Phz“ – in beiden Fällen Große Konjunktion, Stern von Bethlehem)
  • Diokletian (Dominat-Tetrarchie) 284-305 n.Chr.= 581- 602 o.Phz., Begründung der Zeitrechnung nach Diokletian 29.8.284 bzw. 29.8.581 = 1 nach Diokletian.
  • Konstantin der Große 312–337 n.Chr.= 609- 634 o.Phz.: Toleranzedikt Mailand – Einführung des Christentums als Staatsreligion 313 n.Chr. = 610 o.Phz., Konzil von Nicäa 325 n.Chr. = 622 o.Phz.
  • 622 Hedschra: Es ging nach Jan Beaufort [15,16] um die Integration der auf dem Konzil verurteilten Arianer = Shi’iten (Shi’al Ali = Partei des Arius) in die islamische Gemeinschaft als getreue Anhänger Mohammeds, der „Eingott-Religion“ in klarer Abgrenzung zum aufkommenden Trinitätsdogma (Athanasius), das bei den Arianern als Vielgötterei galt.
  • Die Daten der Kirchenväter einschließlich Gnostiker, Donatisten, Arianern, Monophysiten wären um 297 Jahre an uns heranzurücken,
  • Theodosius d. Gr. 379-395 n.Chr. = 676-692 o.Phz, Reichsteilung 395 n.Chr. = 692 o.Phz.
  • Odoaker, Ende des Weströmischen Reiches 476 n.Chr. = 773 o.Phz.,
  • Justinian 527-565 n.Chr. = 824-862 o.Phz., Blüte des Ostreiches (Byzanz)
  • Konstantin VII Porphyrogennetos 608 bis 662 n.Chr. = 905–959 o.Phz., Verlust des Kreuzes Christi infolge Einnahme Jerusalems durch die Sassaniden. 614 n.Chr. = 911 o.Phz.
  • Das Neupersische Reich der Sassaniden 224 bis 651 n.Chr. wäre demnach o.Phz. mit 521 bis 948 zu datieren:
    • Chosrau I., Anuschirvan 531- 579 n.Chr. = 828–876 o.Phz. war der große Gegenspieler von Justinian I. [61]
    • Chosraus Sohn Hormizd IV. (579 – 590 n.Chr. = 886 – 887 n.Chr. o.Phz. führte den 572 (869) erneut ausgebrochenen Krieg gegen Ostrom weiter, wurde aber gestürzt und durch seinen Sohn Chosrau II. Parwez ersetzt: 590–628 n.Chr. = 887–625 o.Phz.
    • Der letzte große Krieg der Antike zwischen Ostrom und den Sassaniden tobte von 602 – 629 n.Chr. = 899–926 o.Phz., brachte dem byzantinischen Reich große Verluste: 614 n.Chr. = 911o.Phz. Eroberung Jerusalems und Raub des Kreuzes Christi, der wichtigsten Reliquie der Christenheit, 619 n.Chr. = 916 o.Phz. Eroberung Ägyptens, Verlust der seit der Vernichtung der Vandalen wieder erlangten Kornkammer des Reiches.

Damit wäre der Anschluß an die Lebensdaten von Konstantin VII. gegeben, in dessen Regierungszeit 944 -959 o.Phz. die Vernichtung des Sassanidenreichs 651n.Chr. = 948 o.Phz. durch die muslimischen Araber fiel [62] und der 943 selbst einen Sieg über die Araber hatte erringen können.

Analog ist dann auch das Netz historischer Daten der Völkerwanderung um 297 Jahre näher an unsere Zeit heranzuführen, also beispielsweise

  • die Hunnen vernichten das Ostgotenreich Ermanerichs 375/376 n.Chr. = 672/ 73 o.Phz.,
  • Zerstörung Aquileias 452 n.Chr. = 749 o.Phz.,
  • 1. Plünderung Roms 410 n.Chr. = 707 o.Phz. durch Westgoten – Alarich, den Stilicho beim 3. Anlauf nicht abwehren kann, (Rheinarmee abgezogen): Eigentlich Wisigothe bzw. Gute Goten von gothisch ueso = gut
  • Schlacht auf den Katalaunischen Feldern 451 n.Chr. = 748 o.Phz.
  • 2. Plünderung Roms 455 n.Chr. = 752 o.Phz. durch Vandalen unter Geyserich (vorher war Valentinian III und danach Aetius ermordet worden),
  • 3. Plünderung Roms durch Odoaker 476 n.Chr. = 773 o.Phz.
  • Theoderich der Große 493–526 n.Chr. = 790-823 o.Phz, Ostgotenreich in Italien (Ravenna), 493 – 552 n.Chr. = 790 – 849 o.Phz.: Eigentlich Ostrogoten bzw. Glänzende Goten von gothisch austro = strahlend
  • 4. Plünderung Roms 552 n.Chr.= 849 o.Phz.: Vernichtung des Reiches der Ostgoten in Italien durch Belisar im Auftrag Justinians
  • Langobarden (Alboin, Hauptstadt Pavia) dringen 568 n.Chr. = 865 o.Phz in Oberitalien ein, Zusammenbruch der oströmischen Herrschaft in Italien

4.2. Merowinger – Franken – deutsches frühes Mittelalter ohne Karolinger

Bekanntlich gelang dem Germanenstamm der Franken unter Chlodwig (um 465–511 n.Chr. = 762–809 o.Phz.) im 5. Jh./8. Jh. die Gründung des Frankenreichs in Gallien, indem sie

  • den letzten römischen Statthalter Syagrius in seiner Residenz Soissons (90 km nördlich von Paris) 487 n.Chr. = 784 o.Phz. ausschalteten,
  • sowohl die nach dem Abzug der römischen Legionen eindringenden Normannen (Saxones, Friesen) im Bereich der Normandie als die keltischen Bretonen (Exilanten aus England, die der Landnahme durch Angeln, Sachsen und Jüten ab 420 n.Chr, = 717 o.Phz in Britannien ausgewichen waren) mittels Zusicherung der Autonomie bei Anerkennung fränkischer Oberhoheit an sich banden,
  • expansiv Landnahme im Innern Galliens betrieben – so wurde das Gebiet am Niederrhein und das Moselgebiet in ihr Herrschaftsgebiet einbezogen.

Gallien war zuvor ca. 500 Jahre römische Provinz, römischer Lebensstil und Strukturen der Zivilverwaltung daher eingeführt, einschließlich der diesen oftmals zugeordneten religiösen Kulte. Letztere nahmen seit Theodosius I. (379-395 n.Chr. = 676-692 o.Phz.), der die neue Staatsreligion mit dem katholischen Bekenntnis auf der Grundlage der Schriften des Athanasius durchsetzte (II. ökumenisches Konzil von Konstantinopel 381 n.Chr. = 678 o.Phz., Vollendung des Trinitätsdogmas), christliche Bischöfe wahr. So war es für den Herrschaftsanspruch Chlodwigs und die Festigung seiner Macht vorteilhaft, den katholisch geprägten „Verwaltungsapparat“ der romanisierten gallischen Bevölkerung an der Basis zu übernehmen. Der Übertritt zum katholischen Glauben erschien zweckmäßig: Taufe Chlodwigs 496 n.Chr. = 793 o.Phz. Das von Theoderich (arianische Ostgoten in Italien) geknüpfte politische Gleichgewicht geriet dadurch ins Wanken. Im Bündnis mit Rom begründete Chlodwig damit den Aufstieg des Frankenreichs zu einem neuen Machtfaktor.

  • Der Arianismus, begründet durch Arius, einen aus Libyen stammenden alexandrinischen Presbyter (260-336 n.Chr. = 557-633 o.Phz.) besagt, Jesus sei dem Gottvater wesensähnlich „homoiusios“, aber nicht wesensgleich, „homousios“, d. h. er sei kein Geschöpf Gottes sondern Menschensohn – man beachte die streng monotheistische Grundposition dieser Glaubensrichtung und im Ansatz die Verwandschaft zum Islam. Und trotz Verurteilung auf dem Konzil zu Nicäa 325 n.Chr.= 621 o.Phz – Athanasius, der Gegenspieler, konnte sein Dreifaltigkeitskonzept einbringen, aber wohl noch nicht durchsetzen – kam es 20 Jahre später um 341 n.Chr. = 638 o.Phz. zu dem bekannten Aufbruch des westgotischen arianischen Missionsbischofs Wulfila mit Bibelübersetzung ins Gotische, die zur Christianisierung der Mehrheit der im römischen Reichsgebiet angesiedelten Westgoten führte. Deren Aufbruch zu Beginn des 5./8. Jh. nach Westen vermittelte den Vandalen, Burgundern, Sueben, Gepiden, Herulern, Ostgoten und Langobarden den Arianismus.
  • Im Ostgotenreich (493–552 n.Chr. = 790–849 o.Phz.) unter Theoderich d. Gr. (493–526 n.Chr.= 790–823 o.Phz.) mit Herrschaftssitz Ravenna war der Arianismus Staatsreligion. Nach dem Machtverfall ab 526 n.Chr.= 823 o.Phz. drangen die katholischen Franken sukzessive nach Süden vor – Bayern wurde bereits 536/537n.Chr. = 833/834 o.Phz. katholisch -, und vermutlich auch ausgehend von Noricum und Raetien (beide Gebiete gehörten zu Byzanz) fasste das katholische Bekenntnis ab 540 n.Chr. = 837 o.Phz. auch bei den Ostgoten Fuß. Es folgte 552 n.Chr = 849 o.Phz (4. Plünderung Roms) die Vernichtung des Ostgotenreichs in Italien durch Belisar im Auftrag Justinians (527–565 n.Chr. = 824 – 862 o.Phz.): Italien wurde oströmische Provinz, Statthalter Narses.

Konstantin VII. datiert in „De administrando imperii“, einer seiner bedeutendsten Schriften, die Landnahme der Ungarn in Pannonien ins Jahr 895, also in das ausgehende 9. Jahrhundert und in das gleiche Gebiet, das nach fränkischen Chronisten 598 von den Awaren – mitunter auch als Hunnen bezeichnet – okkupiert wurde. Manfred Zeller [63] begründet, dass nach schriftlichen Quellen wie den fränkischen Reichsannalen und nach archäologischen Funden die Identität von Awaren und Magyaren kaum bezweifelt werden kann. Zum gleichen Ergebnis kommt Klaus Weissgerber [65] bei seiner Erforschung der Geschichte des Karpatenbeckens. Auch ist über den Verbleib der Awaren in der Geschichte so gut wie nichts bekannt. Die Phantomzeit von 297 Jahren kann das erklären.

Der Ansturm der Awaren = Magyaren 567 n.Chr. = 864 o.Phz. drückte die arianischen Langobarden aus der Donauebene nach Italien: Langobardenreich ab 568 n.Chr. = 865 o.Phz. unter Alboin (Pavia) mit verbleibenden byzantinischen Exarchaten im Süden und Sizilien. Der Übertritt zum katholischen Glauben erfolgte durch „Missionierung“, – sie waren doch schon Christen, allerdings Arianer – unter Papst Gregor I., dem Großen. sukzessive bis ca. 616 n.Chr. = 913 o.Phz.

Das Frankenreich der Merowinger, nach dem Tod Chlodwigs unter 4 Söhne aufgeteilt, verfolgte die eingeschlagene Expansionspolitik weiter:

531 n.Chr.= 828 o.Phz. Unterwerfung Thüringens (damals bereits im Bündnis mit Sachsen) [64], 534 n.Chr. = 831 o.Phz. Einverleibung Burgunds, 536 n.Chr. = 833 o.Phz. Übernahme der Provence von den Ostgoten und im selben Jahr Unterwerfung bayerischer und alemanischer Gebiete.

Es kommt noch einmal zur Einigung des Reiches unter einem der Söhne: Clothar I. 558 n.Chr. = 855 o.Phz., danach 561 n.Chr. = 858 o.Phz. Dreiteilung und alsbald politische Wirren, mit denen das Erstarken von Adelsfamilien einhergeht:

  • Austrien mit Reims (Childebert II, unter Vormundschaft seiner Mutter Brunichild),
  • Neustrien mit Soissons (Clothar II unter der Vormundschaft seiner Mutter Fredegunde und Protektion seines Oheims Guntram,
  • Burgund mit Orleans unter Guntram (Aquitanien und die Provence unter Childebert und Guntram aufgeteilt),
  • Die einzige vorphantomzeitliche Geschichtsquelle der Merowingerzeit des Gregor von Tours endet 593/594 n.Chr. = 890/891 o.Phz., letzte politische Eintragung betrifft die Taufe des Knaben Clothar 591. Dieser sei 584 im Alter von 4 Monaten als König im Erbreich seines Großvaters, dem Regnum Clotharii, eingesetzt worden.
  • 570 – 584 bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen den ehrgeizig regierenden Müttern.

Birken [66] macht darauf aufmerksam, dass die Situation vor 911 auf dem Gebiet des ehemaligen Merowingerreiches der vor 607 sehr ähnlich ist. Es bestehen drei Teilreiche:

  • Westfranken, ab November 911 unter Einschluss des Regnum Clotharii, mit schwacher Zentralgewalt,
  • Ostfranken mit Bayern, Kärnten, Thüringen – und Sachsen an der unteren Elbe nach Westen ausgreifend sind dazugekommen, im gesamten Gebiet schwache Zentralgewalt ( Ludwig das Kind 900-911),
  • Burgund

Offenbar ist nach 584 n.Chr. = 881 o.Phz. – spätestens nach dem Tod Guntrams – die Merowinger-Herrschaft völlig zusammengebrochen – die aufmüpfigen Großen waren nicht mehr bereit, die minderjährigen Knaben weiterhin als Könige zu akzeptieren. Es folgte im November 614 n.Chr. = 911 o.Phz. Konrad I. aus einer einflussreichen main-fränkischen Kaufmannsfamilie als König der Ostfranken:

Die Herzöge von Sachsen, Schwaben und Bayern wehrten sich gegen die Wiederherstellung einer starken Königsmacht. Die Sachsen lenkten 915 ein, Konrad starb 918 auf einem Feldzug gegen Arnulf von Bayern.

Danach geht die Königsherrschaft im Ostfrankenreich auf den Sachsenherzog Heinrich I. (919 –936) über, und es folgen die Ottonen als deutsche Könige und römische Kaiser

Otto I. (936 – 973) Otto II. (973 – 983) Otto III. (983 – 1002)

Die Abwehrkämpfe Heinrichs I. gegen die Magyaren sind historisch verbrieft (Sieg bei Riade 933), und Otto I. gelang schließlich auf dem Lechfeld 955 der entscheidende, in Europa viel beachtete Schlag zur Ausschaltung der jährlich einfallenden plündernden Reiterscharen. Zwischen diesem Ereignis und der Befriedung durch Sesshaftwerden und Integration in die Feudalstrukturen des Mittelalters liegen nur wenige Jahrzehnte, markiert durch Christianisierung und Gründung des Erzbistums Gran durch Otto III. und die Verleihung der Stephanskrone am 1.1.1001 an Stephan I. (997 – 1038) durch Papst Sylvester II., was Otto III. vor seinem frühen Tod noch in die Wege geleitet hatte.

Das Langobardenreich, dessen Gründung nach tradierten Geschichtsbüchern 568 n.Chr. erfolgte, mit Berücksichtigung der Phantomzeit aber auf 865 o.Phz. anzusetzen ist, endete offenbar 961 o.Phz mit der Vereinnahmung durch Otto I. bereits nach knapp einhundert und nicht erst nach vierhundert Jahren.

Auf seinem 2. Zug nach Italien (Hilferuf von Papst Johannes XII. wegen der Lombarden) ließ Otto I. sich 961 in Pavia huldigten und setzte sich die eiserne Königskrone der Langobarden aufs Haupt, ein Vorgang, dessen Scenario sich nach der Legende vom Großen Karl 300 Jahre zuvor bereits einmal abgespielt haben soll – offenbar eine Rückprojekion der Ereignisse um Otto I. in jene Leerzeit, die es mit Geschichte zu füllen galt: Otto I. ggf. Urbild für den erfundenen Karl!

Illig arbeitete den Zusammenhang heraus [67]. Die letzte Bastion der Langobarden auf der Insel San Giulio im Lago d’Orta fiel nach der Kaiserkrönung 962 im Kampf gegen Berengar II, und während der Belagerung wurde 962 Wilhelm von Volpiano geboren, einer der Hauptvertreter der cluniazensischen Reform, die um 1000 einsetzte und mit der ersten Benediktinerbewegung in Europa den geistigen Aufbruch der mittelalterlichen Christenheit im Verein mit Kaiser und Papst kennzeichnet.

Berengar hielt nach der Niederwerfung König Lothars von Italien Adelheid – Kind des Königs von Hochburgund und einer schwäbischen Herzogstochter, inzwischen verwitwet – gefangen. Otto I. ehelichte die langobardische Würdenträgerin – zur Aussöhnung fungierten der Überlieferung nach beide als Taufpaten für Wilhelm von Volpiamo – seine Mutter war mit Berengar und Adelheid verwandt.

Adelheid avancierte zur Grande Dame der Ottonischen Renaissance, Erzieherin von Otto II. – seine Vermählung mit Theophanu, einer Verwandten des byzantinischen Kaiserhauses, diente vor allem auch dem Abbau von Vorbehalten, die in Byzanz gegen das mit Otto I. neu erstandene Kaisertum im Westen bestanden Durch die Verbindung kam aber vor allem jener hohe Bildungsstandard, wie ihn Konstantin VII. repräsentiert hatte, an den Kaiserhof der Ottonen, und zweifellos wurde die Erziehung Otto III, Sohn von Otto II. und Theophanu, dadurch maßgebend beeinflusst.

Nach dem Tod Otto I. (973), des Sohnes Otto II. (983) und Theophanu (991) übernahm Adelheid für den minderjährigen Enkel Otto III. (geb 980) von 991–994 die Regentschaft, war regierende Kaiserin. Gerbert von Aurillac (Papst Sylveseter II.) pries sie, Otto III. verbannte sie nach Schwertleite . Sie starb im Kloster Selz 999.

4.3. Saxones gleich Normannen gleich Wikinger und die Anfänge der englischen Geschichte

– Reduktion der Zeit ständiger Angriffe der Normannen um ca. 300 Jahre

Bekanntlich hatten bereits die Römer Abwehrkämpfe zu bestehen gegen seefahrende Völker, die von Nordosten kommend an der Küste Galliens entlang auf Handels- und Beutezüge gingen. Unter den „Nordmännern“ waren die Saxones berüchtigt. Sie siedelten anfangs im Bereich des westlichen Schleswig-Holstein, östlich davon angrenzend die Angeln. Beide Völker drangen im frühen 3. Jh n.Chr. = 6. Jh. o.Phz. nach Südwesten vor, breiteten sich beiderseits der Elbe und bis in das Gebiet der Rheinmündung aus [68].

  • Constantius kämpfte gegen Nordmänner 288 n.Chr. = 585 n.Chr. mit phz., 294 n.Chr. = 591 n.Chr mit phz. und 313 n.Chr. = 610 o.Phz. [69], Julian Apostata 358 n.Chr. = 655 o.Phz. und Valentinian 370 n.Chr. = 667 o.Phz. [70],
  • Die ständig bedrohte nordwestliche Küste im Bereich der heutigen Normandie bezeichneten die Römer als „Sachsengestade“, unterhielten hier eine gestaffelte Verteidigungslinie, die um die Mitte des 5. Jh. n.Chr. = 8 Jh. o.Phz. nach dem Abzug der Rheinarmee und der Legionen aus Britannien – diese benötigte Stilicho zur anfangs erfolgreichen Abwehr der Ostgoten (Alarich) – zusammenbrach.

Folgerichtig lohnte sich ab 408/10 n.Chr. = 705/07 o.Phz. ohne große Gegenwehr eine Invasion nach Britannien, das bis 442 n.Chr. = 739 o.Phz. in wesentlichen Teilen unter die Herrschaft der Sachsen gelangte [71], und ebenso kam es zur Landnahme an der nordgallischen Küste, stationären Lagern, von denen aus weitere Angriffe bis weit nach Süden vorgetragen wurden.

  • Landnahme durch Sachsen 450 n.Chr. = 747 o.Phz. an der Loire, 455 n.Chr. = 752 o.Phz. Bedrohung der Bretagne, 469 n.Chr. = 766 o.Phz. Belagerung von Angers, 490 n.Chr. = 787 o.Phz. von Nantes, drangen 475 n.Chr. = 672 o.Phz bis zur Garonne vor – mehr als 50 Jahre dauerten die Abwehrkämpfe der Franken, die teilweise als föderierte Generäle der Römer agierten, ohne dass sie der Lage Herr wurden.
  • Ab 440 n.Chr. = 737 o.Phz kamen keltische Bretonen aus England als Siedler in die Bretagne, ein durch die Sachseninvasion in England initiierter Flüchtlingsstrom.

Im Einklang mit der neueren französischen Geschichtsforschung gelang es nach Armin Wirsching [72] Chlodwig, die normannischen Zuwanderer in der Bretagne und Normandie, Sachsen und Friesen, um 490 n.Chr. = 787 o.Phz. zu befrieden, idem er mit ihnen nach römischem Vorbild Bündnisverträge abschloss, die bei Anerkennung der fränkischen Oberhoheit Autonomie gewährten. Es wurde Land zugewiesen, damit war die Übernahme des christlichen Glaubens wohl in der Regel verbunden, und die Romanisierung der „wilden Nordmänner“ konnte starten. Dass die weitere Aufsiedelung durch Normannen bzw. Wikinger, ggf. auch aus Dänemark und Skandinavien, danach erst richtig in Gang kam, liegt auf der Hand.

Bereits ab 490 n.Chr. = 787 o.Phz. und nicht 125 Jahre später 911 nach einem Vertragsabschluß mit einem erfundenen Wikinger Rollo, der – wie es in den Geschichtsbüchern verankert ist, die sich auf 100 Jahre später entstandene fränkische Annalen stützen [73] – die Normandie angeblich 911 von „Karolus Simplex“ zugewiesen erhielt und dadurch befriedet wurde.

Für die angebliche Zerstörung Kölns durch die Normannen 881 gibt es archäologisch keine Anhaltspunkte [74] und ebenso hat die Zerstörung von Worms durch Normannen 891 nie stattgefunden [75]. Dasselbe gilt für Duisburg, Xanten, Koblenz und Aachen [76] Auch ist der Abwehrkampf gegen Normannen in dieser Zeit sowie Alfred der Große selbst (angeblich 871–899) wie der Große Karl eine mittelalterliche Erfindung [3]. Dagegen sind die Wikingereinfälle 994 in Niedersachsen, also nach der Landnahme in der Normandie 787 wohl verbrieft [77]. Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang auch die Herrschaft der dänischen Normannen über England unter Knut dem Großen (1014-1042).

Die sog. „Normannenplage“ dauerte also nach realen historischen Aufzeichnungen von 288 n.Chr. = 585 o.Phz. (Constantius) bis um 1000 o.Phz., immerhin ca. 400 Jahre, nicht aber 700 Jahre.

Die endgültige Befriedung der Normannen ist also um das Jahr 1000 o.Phz. eingetreten, als auch die Ungarn sesshaft wurden, und sie liegt damit in jener Zeitspanne des großen Aufbruchs der abendländischen Christenheit, der durch die cluniazensische Reform, verbunden mit der Errichtung vieler Kirchen, Klöster und Bistümer. und der Einführung einer neuen Zeitrechnung „nach Christi“ verbunden war.

1066, nur 280 Jahre nach Zuerkennung der Normandie durch Chlodwig, brachen die nunmehr romanisierten Normannen unter Wilhelm dem Eroberer, erneut nach Britannien auf, um ihren „Kulturschub“ einzubringen, wie er sich zum Beispiel in der englischen Sprache nur allzu deutlich widerspiegelt.

Etwa um die gleiche Zeit ab 1017 traten Normannen als politische Kraft in Unteritalien auf:

  • Angeblich zogen Ritter aus der Normandie, die als Pilger aus Jerusalem heimkehrend dem von Sarazenen belagerten Salerno halfen weitere Normannen nach, Eroberung Siziliens unter Roger I (1061-1091).
  • 1059 ergab sich daraus das von Papst Nikolaus II. akzeptierte Lehnsangebot (Robert Guiscard 1015 – 1085), Apulien, Kalabrien und das noch sarazenische Sizilien umfassend.

Daraus ging schließlich das unteritalienische sizilianische Reich hervor: Roger II. (1101–1154), und nach der Heiratsverbindung mit den Staufern (Heinrich VI. 1190–1197) sah sich der Papst von seinem mittelalterlichen Kontrahenten im Kampf um die Macht eingekreist, was bekanntlich zur Eskalation der Auseinandersetzung zwischen Papst und Herzögen auf der einen Seite und der mittelalterlichen Zentralmacht des Kaisers auf der anderen führte und im Interregnum 1256 bis 1273 endete.

4.4. Slaweneinwanderung

Es besteht in der Literatur wohl Einmütigkeit in der Auffassung, dass die Slawen den in der Völkerwanderung nach Süden und Westen abziehenden germanischen Stämmen nachrückten. Sie setzten sich aus ihrem angestammten Gebiet, das durch den Oberlauf von Weichsel und Oder bis zum Oberlauf von Dnjestr und Dnjepr mit Kiev, Lemberg und Pripjet umrissen wird [78], angetrieben oder mitgeführt von den aus Osten einfallenden Turkvölkern, den Hunnen und später Awaren, etwa zeitgleich im Zeitraum der Völkerwanderung 375–568 n.Chr oder wenig versetzt in Bewegung: Einfall der Goten auf dem Balkan (Schlacht bei Adrianopel 378, Valens gefallen) bis Gründung des Langobardenreichs in Oberitalien 568. Mit Anschluß an unsere Zeitskala, d.h. mit Berücksichtigung der in den Daten n.Chr. enthaltenen Phz. verschiebt sich die Völkerwanderung auf 672-865 o.Phz.

Die Besiedlung durch zahlreiche verschiedene Stämme erstreckte sich von der Elbe und Ostsee über den Balkan bis nach Griechenland, wobei die Südslawen sich mit der Gründung des Bulgarenreiches als erste zu einer eigenen staatlichen Ordnung erhoben und 917 mit Ostrom hart kollidierten.

Dokumentiert sind Operationen der Slawen im Verein mit den Awaren = Magyaren, einem Turkvolk, dass ursprünglich nomadenhaft nördlich des Schwarzen Meeres lebte und alsbald nach Pannonien eindrang, um die Gepiden und Langobarden zu verdrängen und von dort aus die Grenzen des Reiches zu attackieren (Fall der Stadt Sirmium 879 o.Phz.)

Mit den Awaren schloss Justinian 558 n.Chr. = 855 o.Phz einen Vertrag zur Abwehr anderer Stämme. Aus dieser Zeit ist auch erstmals von Slawen (Sklavenoi) als Angreifern aus dem Raum nördlich der Donau die Rede. 626 n.Chr. = 923 o.Phz. belagerten Awaren mit Slawen und Protobulgaren Konstantinopel.

Die frühesten Nachrichten über Slawen stammen von byzantinischen Schriftstellern aus dem 6. Jh. n.Chr.

Jordanes berichtet um 550 n.Chr.= 847 o.Phz in seiner Gotengeschichte unter anderem über die Siedlungsgebiete der Venethi und Sclaveni, und Prokop, Historiker am Hof Justinians, erwähnt in seiner Geschichte der Gotenkriege, dass die Sklawinen oft mit den Awaren (fälschlich als Hunnen bezeichnet) verbündet agieren [79,80]. Theophylakt berichtet, die Sklawinen seien oft Bundesgenossen der Awaren. Die Zeit vom 620 bis kurz nach 800 n.Chr. erweist sich als weitgehend fundleer [80,81]. Slawische Texte liegen erst aus dem 10. Jh. vor, als echte Dokumente erst aus dem 11. bis 12. Jh.

Man muss aber in Betracht ziehen, dass sich in diesem Zeitraum die kulturelle Identität der Slawen erst herausgebildet hat. Noch im 10. Jahrhundert waren die Ostslawen erst im Entstehen begriffen [82,83].

Uwe Topper [80] vertritt die einleuchtende Auffassung, dass der kulturelle Einigungsprozess mit der Einführung der von den aus Tessaloniki stammenden Brüdern Kyrill (827-869) und Metod (815-886) geschaf-fenen Liturgiesprache und –schrift eng verknüpft war. Das Gotische des Wulfila (608-680 o.Phz.) erschien in der Formstufe des 10. Jh. als Altkirchenslawisch, Grundlage aller heutigen slawischen Sprachen.

924 fand eine Synode in Split statt, auf der ein slawischer Bischof für die neue Liturgiesprache eintrat, und für 929 ist der Märtyrertod eines Wenzelaus in Böhmen belegt, weil er für die Einführung der slawischen Kirchensprache stritt.

Unter dem Aspekt der etwa zeitgleichen Herausbildung des Slawentums und angesichts einer durchaus unscharfen Abgrenzung von den Germanen – bekanntlich waren Germanen für die Römer der Sammelbegriff für alle rechtsrheinischen Völker – lassen sich Slawen auch als Ostgermanen begreifen, die im Unterschied zur römisch-fränkischen Identitätsstiftung eine eigene kulturelle Identitätsfindung unter byzantinischem Einfluß erfahren haben.

Uwe Topper [80] schreibt dazu:

„Die in der Völkerwanderungszeit als Germanen bezeichneten multikulturellen Stammesverbände (Ethnien) der Goten, Rugier (= Rus), Wenden usw. gehen in Osteuropa durch die Christianisierung ab dem 10. Jh. in Slawen über.“

Für die Nordwestslawen wird von Manfred Zeller [84] hervorgehoben, dass nach Dendrodaten slawische Wallburgen vor 900 in größerer Zahl nicht nachweisbar sind, anfangs nur mit Holzabstützung, in der zweiten Hälfte des 10. Jh. unter sächsisch-fränkischem Einfluss auch mit Steintrockenmauern. Frühe slawische Keramikfunde vom Prager oder Sukow-Szeligi-Typ in der Lausitz sind vom 6./7. Jh. ins 8./9. Jh. zu platzieren, in Mecklenburg ins 9. und beginnende 10. Jh.

Mit dem Artikel von Alexander Glahn [85] ergibt sich Übereinstimmung, wenn man die Rekonstruktion der Geschichte der Mecklenburg nach Peter Donat bestehen lässt: Die „Slaweneinwanderung“ nach Norddeutschland fand in Verbindung mit der kulturellen Herausbildung des Slawentums nicht im 5. Jh. n.Chr. sondern unter Berücksichtigung der Phantomzeit auf der für uns geltenden Zeitskala im 9. und 10. Jh. statt.

Bis ins 10. Jh. lag die Ostgrenze des fränkischen Gebietes an Elbe und Saale und damit dort, wo sie bereits bei den Merowingern gelegen hatte. Erst danach stießen die Ottonen erfolgreich vor und gründeten ausgehend von Magdeburg unter Otto I. die ersten Marken wie Zeitz, Merseburg, Meißen, wobei das Herrschaftsgebiet (Tributpflicht) bis zur Oder ausgedehnt wurde. Der große Slawenaufstand 982, der für Otto II. mit der Aufgabe ostelbischer Gebiete verbunden war, kann somit als ein Ausdruck einer inzwischen erstarkten slawischen Identität begriffen werden.

Mit der Übernahme des Christentums 988 und der Einführung der kyrillischen Schrift sowie Gründung eines Staatswesens wird die byzantinische Kirche zum Träger der Einigung Russlands: Orthodoxe Christen, kyrillische Schrift und slawische Sprache in Osteuropa stehen von nun ab auf dem Plan der Geschichte. Der Konflikt mit der römischen Kirche – 1054 das Schisma – ist nun auch nicht mehr fern.

4.5. Westgotenreich und Islam

Die Einwanderung der Westgoten mit dem Zentrum in Südgallien im Jahr 415 n.Chr. = 712 o.Phz. (Hauptststadt Toulouse 419) gilt als sicher dokumentiert [86], ebenso die Mitwirkung bei der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern 451 n.Chr. = 748 o.Phz., in der es im Verein mit römischen Truppen und Burgundern gelang, die Hunnen unter Attila zum Rückzug zu zwingen – der Westgotenkönig Theoderich I. fiel in dieser Schlacht. Seit Eurich 466 – 484 n.Chr. bzw. 763 – 781 o.Phz. waren die Westgoten unabhängig von Rom, und das änderte sich auch zehn Jahre später nicht nach dem Untergang Westroms 476 n.Chr. = 773 o.Phz., obwohl seitens Byzanz mehrfach der Versuch unternommen wurde, die Westgoten „heim ins Reich“ zu holen, zuletzt unter Justinian und, wenn der aus Karthago stammende Herakleios eine historische Person und keine Erfindung des Porphyrogennetos ist, auch in Attacken ab 610 n.Chr = 907 o.Phz., die von ihm initiiert wurden.

Chlodwig setzte in der Schlacht bei Portiers 507 n.Chr. = 804 o.Phz. die endgültige Auswanderung der Westgoten nach Spanien durch, nachdem die Hauptstadt bereits 460 n.Chr. = 857 o.Phz. nach Toledo verlegt worden war. Dieses westgotische Reich umfasste die iberische Halbinsel mit Ausnahme des Nordwestens (Asturien) und eines zeitweilig byzantinischen Südens.

In Spanien und damit auch im Reich der Westgoten wurde fast ein Jahrtausend lang nach einer eigenen Zeitrechnung datiert, der ERA mit dem Bezugsdatum 1. Januar 38 v.Chr. [87] Ein solches Startdatum wurde der Umsetzung in die Inkarnationszählung „n.Chr.“ in Katalonien 1180, in Kastilien 1383 und Portugal 1422 zugrunde gelegt. In Katalonien wurde zur Gotenzeit nach römischen Konsuln datiert, parallel dazu auch nach dem Regierungsjahr des Königs. Zahlreiche Grabsteine und Inschriften belegen die vorislamische Geschichte bis 731 ERA = 693 n.Chr. [86], ein Datum, das auf das Jahr 990 o.Phz und damit zu weit in die Zukunft führt. Ein beträchtlicher Teil der westgotischen Grabsteine und Kircheninschriften mit ERA – Datierung ist aber als gefälscht erkannt worden [88], und auf Grund der Jahrhunderte später erfolgten Umschrift durch die katholisch – christliche Geschichtsschreibung in Jahre „n.Chr.“ ist in zahlreichen Einzelfällen wohl auch das Bezugsdatum der ERA – Rechnung durchaus unsicher.

Die Geschichte des frühmittelalterlichen Spaniens ist mit der des Islam, seines Vordringens auf der iberischen Halbinsel und dem damit verbundenen Untergang des westgotischen Reiches verknüpft, einem Ereignis, das nach herkömmlicher Geschichtsschreibung 711 n.Chr. stattgefunden haben soll: Von den Abbasiden vertriebene Omaijaden (Umayaden) unter Abd ar Rahman seien über Nordafrika bis nach Spanien gelangt, wo sie angeblich 756 n.Chr. das Emirat von Cordoba errichteten , das erst von Abd ar-Rahman III. 929 zum Kalifat erhoben worden sein soll. Archäologische Funde der Mauren sind jedoch in den ersten Jahrhunderten einer angeblichen Islamisierung kaum nachweisbar, treten erst zu Beginn des 10. Jahrhunderts auf [89].

Teile der Moschee zu Cordoba erweisen sich als kaum identifizierbar [3, Seite 106], und einziges Relikt in Toledo ist eine Moschee aus dem Jahr 999 [90]. Dokumentationen über die Eroberung Iberiens in der lateinischen Literatur des west-gotischen Spanien sind kaum vorhanden, stützen sich auf arabische Vorlagen wie die Byzantinisch-arabische Chronik von 741, zitiert nach [91], bzw. auf eine Chronik auf arabischer Seite von Ibn al Hakam aus Ägypten (gest. 871), die in ihrer märchenhaften Ausschmückung als Geschichtsdokument kaum ernst zu nehmen ist [92].

Als unstrittig wird angesehen, dass die gotische Sprache auf der iberischen Halbinsel, wohl weil der prozentuale Anteil der Goten an der Bevölkerung nur einige Prozent betrug, bereits am Ende des 6. Jahrhundert verschwand [93]. Auch liegen archäologische Funde für die Westgoten in Spanien in Gräberfeldern nur bis ins 6. Jahrhundert vor [89,93,94]. Tatsächlich kann überzeugend begründet werden:

Der Untergang des westgotischen Reiches fand nicht 711, sondern bereits 632 n.Chr. bzw. unter Berücksichtigung der Leerzeit 929 o.Phz stattfand, und erst danach sind die Mauren in Spanien historisch präsent.

Die eine Argumentationslinie verfolgt Manfred Zeller [96,62], der aus einer Analyse der Geschichte des Kalifats der Omaijden und deren Einbettung in Ereignisse des byzantinischen und persischen (sassanidischen) historischen Umfelds zu der Schlussfolgerung gelangt, dass die omaijadische Datierung 711 n.Chr. = 89 n.H. (Hedschra) um 78 Jahre näher an die Antike heranzurücken ist, so dass gilt 711 – 78 + 296 = 929 o.Phz.. bzw. in Übereinstimmung mit Illigs ERA-Rechnung 711 + 38 = 749 ERA + 258 = 1007 –78 = 929 o.Phz. [89] (auf 614 n.Chr. folgt 653 ERA und 911 – 653 = 258).

Nach Heinsohn [90] verschwinden die Westgoten 612/21 im Nachrichtenloch. Davor sind zeitgenössische Texte, Gräber Artefakte und Münzen vorhanden, danach fehlen Texte, Gräber, Bauten, Artefakte fast gänzlich für Westgoten und völlig für Juden, keinerlei Gräber – also auch hier eine Bestätigung der Phantomzeit.

Die für die Geschichte Spaniens daraus zu ziehende Schlussfolgerung verlangt die Streichung oder Gleichsetzung von Namen in der Auflistung westgotischer Könige des 7. Jh. n.Chr mit solchen aus der Zeit davor, führt zur Kürzung der Königsliste von Asturien und Leon, einschließlich von Alfonso III., dem Großen, bis zum ersten König von Leon Ordono II. (914-924), da davor alle quellenlos sind [90], und ebenso schrumpft die Zusammenstellung der Herrscher der Omaijaden in Cordoba, deren erster wohl Abd ar Rahman III. ist, der 932 o.Phz = 632 n.Chr. mit der Einnahme Toledos den Untergang des westgotischen Reiches herbeiführte.

Die Westgoten herrschten in Spanien nur ca. 150 und nicht 250 Jahre – nur vier Worte aus dem Gotischen lassen sich im Spanischen heute noch nachweisen [89].

In einer zweiten durchaus unabhängigen Argumentationslinie greift Klaus Weissgerber [97] die bereits von Manfred Zeller geäußerte Schlussfolgerung auf, wonach die Regierungszeit der Omaijaden um 78 Jahre auf 544 n.Chr zurückzudatieren ist. Auch Mohammed müsse entsprechend früher gelebt haben. Weissgerber zitiert Ali Dashti [98], einen kritischen Islamisten des frühen 20 Jh., der in seiner Mohammed-Biographie darauf verweist, dass nach der Niederlage abessinischer Truppen, die Mekka im „Jahr des Elefanten“ bedroht hatten, Araber ihre Daten von diesem Ereignis ausgehend gezählt haben.

Tatsächlich zog der abessinische König Abraha 543 unter Mitführung eines Elefanten gegen Mekka, um die Kaaba zu zerstören, scheiterte aber 544 n.Chr. wegen einer Seuche im eigenen Heer. Die Koran-Sure 105 „Der Elefant“ nimmt darauf Bezug, und ebenso berichten at Tabari [99] im Mohammed-Buch seiner Weltgeschichte sowie der byzantinische Historiker Prokopios von Caesarea in seinem Werk „De bello Persico“ [100] ausführlich über das Ereignis.

Die frühislamische Zeitrechnung begann demnach nicht mit der Hedschra (konv. 622 n.Chr.) sondern mit Bezug auf unsere Zeitrechnung 544 n.Chr = 841 o.Phz.[96].

Die Geschichtsangaben in den zitierten Werken müssen dann aber gleichfalls veraltet worden sein.

Tatsächlich entstanden die erzählenden Quellen erst im 8. und 9. Jh. [101]. At-Tabari (gest. 923) – er war ca. 20 Jahre jünger als Konstantin VII. – faßte die islamische Geschichte in einem umfangreichen Werk zusammen [99,101], das Konstantin VII. bei seiner Umschrift der abendländischen Geschichtsliteratur zusammen mit anderen arabischen Quellen vorlag und die er mit verarbeitete und wohl zu einem Teil auch seinen Interessen entsprechend „zurechtbog“ [89].

So wissen die islamischen Quellen zum Beispiel nichts von der Rückeroberung Jerusalems durch Herakleios, und an Stelle von diesem wird im „letzten großen Krieg der Antike“ [102] stets Phokas genannt, was darauf schließen lässt, dass die Eroberung Jerusalems durch die Perser bereits früher stattfand: Wir kennen die Geschichte nur durch die „Brille“ des Konstantin VII. Porphyrogennetos.

Offenbar haben enthusiastische Gläubige das Jahr des Elefanten mit dem Geburtsjahr Mohammeds verknüpft.

Das kann aber kaum richtig sein, wenn man das Sterbedatum von Mohammed 632 als gültig ansieht, heißt es doch, dass er im besten Mannesalter starb. Dann kann er aber nicht 544 geboren worden sein. Auch gelangt man ausgehend von dieser Datierung mit der Phantomzeit zu weit in die Zukunft.

Ist aber die Religionsstiftung des Islam mit der Hedschra 622 im Zusammenhang mit dem Konzil von Nicäa 325 n.Chr. = 622 o.Phz.. und der Verurteilung der Arianer erfolgt (Integration der Shi’at`Ali = Partei des Arius in die islamische Gemeinschaft [15,16,], dann sind die drei Jahrhunderte der Phantomzeit in den diesbezüglichen herkömmlichen Daten bereits enthalten. Nach Klaus Weissgerber [97] wurde die Datierung nach Hedschra = 622 n.Chr. von Theophanes Confessor [103,104] im 11.Jh. erfunden und danach von der islamischen Welt übernommen. In diesem Fall bedeutet die Angabe 622 n.Chr in Wirklichkeit 622 o.Phz.

Die frühislamische Zeitrechnung wäre danach von der Zeitrechnung nach Hedschra als abgekoppelt zu betrachten.

Tatsächlich wurde der Text des Korans in der vorliegenden Fassung erst im 10. Jahrhundert fixiert [101,105], und nur in dieser Form ist er uns heute bekannt.

In seinem Kern dürfte der Korantext schon in einem sehr viel früheren Zeitraum entstanden sein [106]. Nach Lüling [107] und Luxenberg [108] erweist sich der Koran in seinen ältesten Teilen als ein aus judenchristlich-arabischer schriftlicher Tradition vorgegebener Text, der vom Propheten neu interpretiert und kommentiert und erst im 9. und 10. Jh. dogmatisch festgelegt wurde.

Mohammed hat das Glaubensgut der Ebioniten, jener streng monotheistischen christlichen Sekte, die aus dem Judenchristentum (in der Abgrenzung zum Heidenchristentum, Paulus) hervorging, übernommen [105], d.h. der Islam war in seinen Anfängen eine jüdisch-christliche Sekte, deren Anliegen es in erster Linie war, die Bibel ins Arabische zu übersetzen, um den Monotheismus unter den Arabern zu verbreiten. [109,110]. Nach Illig [105] hatte die Islamisierung der arabischen Stämme im 4.Jh. n.Chr. (7.Jh. o.Phz.) zunächst nur lokalen Charakter.

Interessant erscheint der Gedanke: Wenn der Islam vor der Dogmatisierung seiner Lehre eine jüdisch-christliche Sekte war, dann war auch erst nach seiner dezidierten Trennung vom Christentum um die Jahrtausendwende ein Anlaß für die katholischen Kreuzzüge gegeben [109].

Es ergibt sich daraus der Schluß, dass der Islam stark vom streng monotheistischen Arianismus beeinflusst war oder sogar aus ihm hervorging [101]. Bekanntlich stand man in Nordafrika der Vereinnahmung der christlichen Lehre durch die römische Staatsmacht ab 323 n.Chr. = 620 o.Phz. stets ablehnend gegenüber: Häresie der Donatisten. Auch hinterließen die Vandalen als Arianer aus der Zeit ihrer Herrschaft in Nordafrika 429–534 n.Chr. = 718-831 o.Phz. in der Basisbevölkerung zweifellos arianisches Glaubensgut, das der Ausbreitung des Islam nach 622 förderlich war. Für die im 5. Jh. n.Chr. = 8.Jh. o.Phz. im Abwehrkampf gegen die katholischen Franken stehenden Westgoten waren muslimische Prediger, die von Afrika herüberkamen, in einem solchen Kontext willkommene Gäste. Die Invasion im 10. Jh. durch Abd ar-Rahman III. mit der Gründung des Kalifats von Cordoba 929 und der Auslöschung des westgotischen Reiches 932 mit der Einnahme von Toledo und der raschen Ausbreitung des Islam über die iberische Halbinsel mit Ausnahme des christlich bleibenden Nordwestens hätte dadurch eine langfristige Vorbereitung erfahren. Bereits ab 1087 setzte dann die Reconquista ein, die bekanntlich bis 1492 andauerte.

Uwe Topper [92] entwirft, gestützt auf das Lebenswerk des spanischen Historikers Ignaz Olagüe [111], ein gegenüber der offiziellen Darstellung alternatives Bild von der frühen Geschichte Spaniens:

“Die angebliche arabische Invasion Spaniens 711 n.Chr., tatsächlich also mit ERA und o.Phz. 929, wurde durch christliche Historiker in die Welt gesetzt, indem sie einige obskure arabische Legenden dazu ausbauten und als Fakten vorbrachten, um einer katholischen Rückeroberung den Boden zu bereiten.“

Tatsächlich gab es in der Endphase des westgotischen Reiches nach dem Tod von König Witiza [702-710 n.Chr. bzw 928 mit ERA und o.Phz.) bürgerkriegsähnliche Zustände und 711 auch eine Schlacht in Südandalusien zwischen Cadiz und Algericas. Daraus wurde die arabische Invasion gezimmert, deren geistiges Fundament die Abwehrschriften der Kirche gegen das Ketzertum des Arianismus waren.

Der innere Zwist am Ende des Westgotenreichs habe es einigen Berberstämmen, die von den Goten in Andalusien und Nordafrika als Hilfsheere benutzt wurden, ermöglicht, einen großen Teil der iberischen Halbinsel unter ihre Herrschaft zu bringen, und erst im Laufe der Zeit danach kam eine sunnitische Islamisierung Andalusiens ausgehend von Cordoba zustande.

5. Zu den nicht stattgefundenen Ereignissen der Geschichte des frühen Mittelalters, die zu streichen sind.

Die Geschichtswissenschaft des frühen Mittelalters steht heute vor der Aufgabe, jene Geschichten, die in das Reich der Fama und Märchenbücher gehören, klar abzugrenzen von den Ereignissen und historischen Abläufen, die tatsächlich stattfanden. Standardwerke jener Zeit sind neu zu schreiben und von all den Unwahrheiten und Lügen zu entrümpeln, an die wir uns gewöhnt haben. Der jungen Generation in Schulen und an Universitäten ist Geschichte zu vermitteln und mitzuteilen, wann der Boden der Tatsachen verlassen wird, Unsicherheit besteht oder gar Märchenstunde angesagt ist.

Die römische Antike und mit ihr die enormen Leistungen einer Kolonisierung weiter Teile Westeuropas sowie des Nahen Ostens liegen um drei Jahrhunderte näher an unserer Zeit. Es rücken damit zugleich auch die Ereignisse um die Stammesverbände der Völkerwanderung und die aus deren Wechselwirkung mit dem Römischen Reich erwachsenen gesellschaftlichen Strukturen, die in Staatsgründungen des Mittelalters einmündeten, um drei Jahrhunderte näher an uns heran. Die Religionsstiftungen des Christentums und des Islam sind in den Anfängen aufs engste miteinander verwoben. Sie reflektieren in der Abgrenzung des von den Römern hart gestraften Judentums das Ringen um die Durchsetzung eines konsequenten Monotheismus in der Auseinandersetzung mit katholischer Vielgötterei (Trinitätsdogma. Muttergotteskult etc.) und haben sich etwa zeitgleich bzw. zueinander zeitlich wenig versetzt herausgebildet.

Das Frankenreich der Merowinger ab 797 o.Phz. endet zu Beginn des 10. Jh. Konrad I. nimmt 911 in Ostfranken das Heft in die Hand und überträgt 919 die Königswürde an den verbündeten Sachsenherzog Heinrich I., woraus ab 962 das neue Kaisertum der Ottonen hervorgeht, die mit dem Anspruch der Erneuerung und Nachfolge des Römischen Reichs das „Heilige Römische Reich“ repräsentieren, das Deutschland, Italien und Burgund umfasst. In Westfranken erstarkt das Königtum ab 987 unter den Kapetingern.

Da ist kein Platz für die zahlreichen Karolinger unserer Geschichtsbücher. Sie sind überwiegend zu streichen, haben sie doch außer gefälschten Urkunden nichts Greifbares hinterlassen – dafür einen Mythos, der allenfalls für Preisverleihungen tauglich ist, wohl aber auch massenhaft von Klöstern, Städten, Personen, vor allem Adligen, zwecks Aufpolierens der Herkunft bzw. Aufbesserung des eigenen Stammbaums missbraucht wird.

Das ist ähnlich wie mit Bonifatius, dem Schutzpatron der deutschen Bierbrauer – übrigens auch von Erfurt -, von dem erwiesen ist, dass seine Figur von Eberhard von Fulda um 1150 in der Klosterzelle erfunden wurde [112,113]. Man sollte doch also bitte damit aufhören, den Kindern in der Schule seine angeblichen Untaten bei den Friesen zu schildern, für die er mit seinen Mannen dann erschlagen worden sein soll. Das gehört in die Märchenstunde und nicht in den Geschichtsunterricht.

Gleiches gilt für die Schlacht bei Tours und Portiers, in der 732 das christliche Abendland angeblich durch das Eingreifen von Karl Martell, den Großvater vom Großen Karl, gerettet wurde, indem er 375 000 Sarazenen aus Südfrankreich zurückschlug [114]. Eine solche Auseinandersetzung hat nie stattgefunden, allenfalls 507 n.Chr = 804 o.Phz. die Vertreibung der auf Grund ihres arianischen Bekenntnisses als Ketzer verschrienen Westgoten aus Aquitanien durch die inzwischen zum Katholizismus übergetretenen Merowinger mit ihrer Herrschaftsadministration katholischer Bischöfe in Franken. Es gab um diese Zeit auf der iberischen Halbinsel noch keine Muslime, die angeblich 711 n.Chr. über die Meerenge von Gibralter eingedrungen waren, das westgotische Reich zerstörten, um bereits 21 Jahre später mit einem riesigen Heer in Südfrankreich einzufallen – wohl aber in der Abgrenzung zur katholischen Staatsreligion der verhassten römischen Kolonialmacht in Konstantinopel ein in der Bevölkerung verwurzeltes arianisch – christliches Glaubensbekenntnis, das dem Islam, als er von Nordafrika nach Spanien sukzessive übergriff, durchaus nahe stand. Ist das Datum 711 aber als omaijadisch zu interpretieren und für die richtige Relation zu unserer Zeitskala um 78 Jahre zurückzusetzen und sodann durch die Phantomzeit zu korrigieren, dann ergibt sich das für das Auftreten des Islam in Spanien (Gründung des Kalifats von Cordoba) zutreffende Datum 929.

Im frühmittelalterlichen Spanien sind folglich in der herkömmlichen westgotischen Königsliste ca. 11 Herrscher als nicht existent zu streichen, vermutlich ab Gundemar (610–612 n.Chr. = 907–909 o.Phz.) – er verteidigte sich angeblich noch gegen Angriffe des Herakleios – bis Wittiza, dessen Regierungszeit 702-710 bei omaijadischer Interpretation mit Phantomzeit auf 921-929, das erste nachgewiesene Auftreten der Araber in Spanien, führt, womit das Westgotenreich endet. Parallel dazu sind von den 13 quellenlosen Königen von Asturien und Leon zwischen 717 und 913 n.Chr., die im 17./18.Jh. noch genannt wurden, 9 bereits gestrichen worden. Lediglich 4 weitere werden noch aufgeführt, davon drei Alfonsos, die einschließlich Alfonso III. dem Großen gleichfalls der Fama zuzuordnen und daher aus der geschichtlichen Darstellung zu eliminieren sind [90].

Für das frühmittelalterlichen Italien ergibt sich unter Berücksichtigung der Phantomzeit mit der Errichtung des Langobardenreichs 865 o.Phz. zwangsläufig die Streichung sämtlicher Prätendenten des nach christlicher Zeitrechnung fiktiven 7., 8. und zum Teil auch 9. Jh. – diese beziehen ihre Abstammung auf nicht existente Karolinger –, und ebenso sind die Päpste und die ihnen zugeordneten Fabeln einschließlich „Konstantinischer Schenkung“ und „Pippinscher Schenkung“ als historische Fälschungen einzustufen [115,116]. Nach den Gründungsvätern des Langobardenreichs (Alboin etc.) ist Berengar I. als König von Friaul 891–924 eine greifbare historische Figur, und erst jetzt dringen die Franken mit Arnulf von Kärnten, einem natürlichen Merowinger – vom Papst in der Auseinandersetzung mit Langobarden herbeigerufen – über die Alpen vor. In den Wirrungen nach seinem frühen Tod, kriegerischer Auseinandersetzung und Versöhnung mit Hochburgund gelangt Adelheid, die Tochter Rudolfs von Hochburgund an den Königshof in Italien, und auf ihre Bitte hin – sie ist inzwischen eine Gefangene – interveniert Otto I. 951 und beendet die eigenständige Herrschaft der Langobarden auf seinem zweiten Italienzug im Zusammenhang mit seiner Kaiserkrönung 962.

In Byzanz verbindet sich mit der von Konstantin VII. (Kaiser 911–959, autark regierend ab 944) installierten Absetzung seiner Zeitgeschichte und der daran geknüpften Veraltung der römisch-griechischen Antike um 297 Jahre die vermutlich sukzessive Erfindung von 25 Kaisern einschließlich Mitkaisern, die auf Grund der heute vorliegenden Erkenntnisse aus der Geschichte zu streichen sind. Er selbst „Porphyrogennetos“ trägt sich als Sohn des erfundenen Kaisers Leon VI. in die Geschichte ein [59], ist aber selbst möglicherweise ein Abkömmling von Kaiser Phokas (602-610 n.Chr. = 899-907 o.Phz.), der seinen tatkräftigen Vorgänger Maurikios (582-602 n.Chr. = 879-899 o.Phz.) vom Thron stieß und mit seinen 5 Söhnen ermorden ließ, außenpolitisch große Verluste in der Auseinandersetzung mit den Sassaniden hinnehmen musste und schließlich nach der Geschichtsschreibung des Konstantin VII. von Herakleios (610-641 n.Chr. = 907 – 938 o.Phz.) hingerichtet wurde. Herakleios, ehemals Flottenadmiral und Sohn des Exarchen von Karthago, der angeblich wahre Wunder der Kriegskunst vollbrachte, könnte im Zusammenhang mit der Zurücksetzung der Geschichte aber auch eine Erfindung des Porhyrogennetos sein [59]. Auch seine Gleichsetzung mit Romanos Lakapenos, jenem Emporkömmling (ebenfalls Flottenadmiral), der Konstantin VII. zwei Jahrzehnte lang die Wahrnehmung seiner Kaiserrechte verwehrt haben soll oder gar, dass Herakleios = Lakapenos gegebenenfalls als der Vater von Konstantin VII. anzusehen ist, sind in Betracht gezogen worden. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass Phokas länger regierte, benennen doch persische Quellen in der Beschreibung von Ereignissen im “letzten großen Krieg der Antike“ [97] stets nur Phokas als Gegner.

Im Ergebnis einer umfangreichen Studie von Klaus Weissgerber [117,118] ist die Existenz einer Phantomzeit in der Geschichte des zu Byzanz benachbarten Bulgarien auf Grund archäologischer Befunde und ebenso aus der Analyse schriftlicher Primärquellen gleichfalls eindeutig belegt. Die turksprachigen Altbulgaren bildeten den Kernverband des hunnischen Attilareiches und agierten nach dessen Untergang 453 n.Chr.= 750 o.Phz. in Südosteuropa weiter, konnten nach dem Abzug der Ostgoten unter Theoderich nach Italien 489 n.Chr.=786 o.Phz. regelrecht nachrücken: Landnahme und Gründung des altbulgarischen Reiches durch Asparuch 528 n.Chr. = 825 o.Phz. Mit einer Leerzeit von 614 bis 911, in der weder archäologische Funde noch zuverlässige schriftliche Dokumente feststellbar sind – diese fehlen zwischen 626 und 813 n.Chr. völlig –, ergibt sich eine geschlossene Herrschaftsabfolge, deren Daten vor 614 durch Hinzunahme von 297 Jahren Phantomzeit an unsere Zeitskala herangeführt werden kann.

Ähnlich überzeugend sind die Belege zum Vorhandensein einer ca. dreihundertjährigen Leerzeit in der Geschichte der Besiedlung des Karpatenbeckens nach dem Abzug der Hunnen 454 n.Chr. = 751 o.Phz. Zunächst nutzten bekanntlich Langobarden, Gepiden und zum Teil Ostgoten das „Vakuum“. Sie wurden durch die heranrückende Welle der Awaren und Ungarn, ggf. Awaren = Ungarn [63,119], bereits 100 Jahre nach dem Tod Attilas um 555 n.Chr.= 852 o.Phz. veranlasst, weiter zu ziehen: Langobarden gründeten 568 n.Chr. = 865 o.Phz auf den Trümmern der heruntergekommenen Ostgotenherrschaft ihr Reich in Norditalien. Die Landnahme der Ungarn unter Arpad aber wird in der „Ungarischen Bilderchronik“ [120] unter der Jahreszahl 600 n.Chr. datiert. In der Nestorchronik [121] heißt es, dass die Ungarn 898 Kiew passierten – dazwischen liegen 298 Jahre. Und Konstantin VII. dokumentiert in seiner Geheimschrift „De administrando imperio“ 948 Gespräche mit dem Urenkel Arpads: 955 Schlacht auf dem Lechfeld! Stephan I. gehört nach Weissgerber [119] der 4. Generation nach Arpad an. Die Kriegszüge des Großen Karl gegen die Magyaren passen da nirgendwo hinein, sind also erfundene Stories.

Bemerkenswert ist, dass in der Geschichte Polens die Flurbereinigung des frühen Mittelalter zwischen 550 bis ca. 920 von zwölf fiktiven Königen und einer Königin, die von Chronikschreibern des Hochmittelalters erfunden wurden und die bis 1780 jedes Schulkind zwischen Schwarzem Meer und Ostsee auswendig hersagen können musste, bereits zur Zeit der Aufklärung wirksam verfolgt und durchgesetzt werden konnte [122]. Im Auftrag des Königs, eine polnische Geschichte für die nationalbewusste Erziehung der nachwachsenden Elite zu schreiben – Polen wurde gerade geteilt -, verwarf Adam Naruszewicz [123] in seiner „Geschichte des polnischen Volkes“ Bände II bis VII, die zwischen 1780 bis 1786 erschienen, das erlogene Panorama der Frühzeit. Polens quellengesicherte Geschichte beginnt seitdem mit Mieszko I. aus dem Stamme der um Gnesen beheimateten Polanen, geboren um 921, der 966 das Christentum annimmt und Kaiser Otto III. 986 den Vasalleneid leistet. Seitdem spricht in Polen niemand mehr über jene erlogenen Märchen, die einst Schulbücher füllten und als wahre Begebenheiten in die Köpfe hineinprojiziert wurden.

Auch in Schweden hat die Aufklärung reinen Tisch mit Fiktivherrschern gemacht [124]. Friedrich Rühs [125], 1802 Privatdozent in Greifswald, also Untertan von König Gustav IV. Adolf, ab 1810 in Berlin und später Historiograph Preußens, löschte mit nüchternem Verstand 42 Herrschernamen aus, die seitdem aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden sind, einst aber Unterrichtsbücher füllten, die in Wirklichkeit größtenteils erfundene Geschichten, also Märchen enthielten.

So schließt sich der Kreis, indem nochmals die Normannen angesprochen werden, die als seefahrende Nomaden raubend und plündernd 700 Jahre lang Städte bis tief ins Binnenland überfallen haben sollen, andrerseits aber als Geschäftspartner, die den Fernhandel repräsentierten, auch willkommen gewesen sein müssen. Die Reduktion dieser Zeitspanne auf ca. 400 Jahre wurde bereits begründet. Dass aber die Horrorgeschichten von Brandschatzungen diverser Städte, deren Stadtchroniken von derartigen Überfällen berichten, gleichfalls Fälscherwerkstätten entstammen, weil sie sich in keiner Weise belegen lassen, zumal, wenn sie in der Phantomzeit 614 bis 911 n.Chr. liegend datiert sind, zeigt Fabian Fritzsche in seiner Abhandlung „Wikinger in Deutschland“ [76]. Er kommt zu dem Schluss: Weder die Hammaburg, noch Xanten, Duisburg, Köln, Worms, Koblenz, Trier, das Kloster Prüm oder Aachen, die sämtlich in Jahren, die der Phantomzeit zugehören, dokumentieren, wenigstens einmal von den Wikingern geplündert und gebrandschatzt worden zu sein, wurden jemals überfallen: Keine Brandspuren, keine Gebäude, keine Gräber mit entsprechenden Grabbeigaben oder sonstigen Hinweise. Dienten diese Scheindokumentationen der Kaschierung, sollten doch in der Phantomzeit, die auf dem Papier mit erfundener Geschichte gefüllt wurde, später keine Bauwerke zu finden sein, weil sie bei Plünderungen angeblich der Zerstörung anheim gefallen seien?

England blieb bis 1066 der skandinavischen Welt der Saxones = Wikinger verbunden entsprechend der Herkunft der Sachsen Jüten und Angeln, die etwa ab der Mitte des 5. Jh. bzw. 8. Jh. o.Phz. in weiten Teilen der Insel mit Ausnahme von Wales und Schottland ihre Herrschaft errichteten. Norweger und Dänen folgten ihnen in mehreren Wellen nach, siedelten sich besonders an der Ostküste und weiter nördlich an. Der Fortbestand politischer Zersplitterung wurde dadurch befördert. Die Christianisierung der keltischen Basisbevölkerung einschließlich Wales erfolgte der Überlieferung nach bereits zu römischer Zeit im 4. Jh. bzw. 7. Jh. o.Phz., in Irland im 5. bzw. 8. Jh. durch Patrick , eines in Gallien erzogenen römischen Bürgers in Britannien. Die Missionierung der Angelsachsen soll ab 600 n.Chr.= 900 o.Phz. durch vom Papst abgesandte Mönche zustande gekommen sein. Die Herrscherliste angelsächsischer Könige weist zwischen 514 und 802 nach herkömmlicher Datierung eine ca. dreihundertjährige Lücke auf [126]. Berücksicht man die Phantomzeit, kann allenfalls Ethelstan 924–939 n.Chr. als erste reale historische Person angesehen werden und seine Vorläufer einschließlich Alfred der Große, dem ähnlich märchenhafte Kulturleistungen angedichtet wurden wie dem Großen Karl, sind aus den Geschichtsbüchern zu streichen [siehe auch 3, Seite 96]. Eine Blütezeit wird unter König Edgar 979-975 n.Chr. dokumentiert: Kirchenreform Erzbischof Dunstans von Canterbury, volkssprachliche angelsächsische Literatur. Sein Nachfolger Ethelred II unterliegt dem Däneneinfall, und unter Knut dem Großen (1016–1035 n.Chr.) gelingt endlich die Überwindung der politischen Zersplitterung in England. Die Entwicklung mündet nach erneuter Übernahme der Macht durch die angelsächsische Dynastie unter Eduard, dem Bekenner 1042–1066 in die Bindung Englands an die Normandie, und wieder sind es die – nunmehr allerdings romanisierten – Normannen, die den weiteren Geschichtsablauf auf der Insel prägen.

6. Schlussbemerkungen

Dass die Geschichte des Mittelalters voller Fälschungen und erfundener Histörchen ist, die oftmals in Legenden einmünden, in denen sich Dichtung und Wahrheit unentwirrbar durchdringen, ist allgemein bekannt und anerkannt.

Heribert Illig [2,3] entwickelt in seinen Büchern in eindrucksvoller Weise die in jedem untersuchten Einzelfall zweckgebundenen Beweggründe für die Abfassung erfundener Geschichte, und er macht auch die offenbar professionellen Zentren aus, die Geschichte für die auszufüllende Phantomzeit erfanden oder umschrieben. Es gab schließlich Auftraggeber, die sich zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele, z,. B. im Investiturstreit, mit entsprechenden Argumenten und Dokumenten glaubten rüsten zu müssen. Eine dieser Fälscherwerkstätten mit weitreichenden Verbindungen war zweifellos das Kloster von Saint-Denis bei Paris. Zu der gleichen Auffassung gelangt auch Stephan Albrecht [127], der in seinem Buch „Die Inszenierung der Vergangenheit im Mittelalter – Die Klöster von Glastonbury und Saint Denis“ aufzeigt, wie man Geschichte von der Architektur bis zu den Dokumenten und Grabinschriften konstruierte, um im Wettstreit, wer ist älter und mit seiner Vergangenheit näher an den Anfängen der Christenheit, zu bestehen – hingen daran doch bedingt durch Pilgerströme wirtschaftliche Einkünfte, z. B. Reliquienhandel, um nur zwei Beweggründe zu nennen.

Erlogene Geschichte, z. B. die „Konstantinische Schenkung“, hielt sich bis ins 19. Jh., obwohl bereits Otto III. den damit begründeten territorialen Anspruch des Papstes als Fälschung bezeichnet hatte, was im 15. Jh. ausdrücklich bestätigt wurde. Ebenso ist das 756 als Pippinsche Schenkung verzeichnete Versprechen, Basis für die Begründung des Kirchenstaates, als eine Fälschung einzustufen, die in den Schreibstuben des Lateranpalasts entstand, wurde doch dem Papst nach diesen Urkunden praktisch ganz Italien und Korsika mit Ausnahme der Lombardei zugesprochen [128]. Es ist eigentlich unverständlich, dass ungeachtet dessen die sogenannte Pippinsche Schenkung immer weiter kommentarlos in Geschichts-büchern wiedergegeben wird – auch im Grossen Ploetz von 1999 [126, Seite 378] und dann natürlich auch in Schulbüchern – bleibt eigentlich unverständlich: Schulkinder reagieren mit fragenden Blick, wenn man ihnen sagt, die Pippinsche Schenkung sei erwiesenermaßen eine Fälschung. Natürlich resultierte aus dieser Selbstbedienung des Vatikan reale Geschichte – der Kirchenstaat entstand damals und besteht in seiner geographisch miniaturisierten Ausgestaltung bis heute. Er entstand aber ganz anders, sehr wahrscheinlich durch päpstliche Aneignung von Konkursmasse aus dem zusammenbrechenden arianischen Reich der Ostgoten in Italien nach Theoderich. Generiert eine Lüge historische Realität, die sich auf den weiteren Geschichtsablauf nachhaltig auswirkt, bleibt man bei der Lüge! Muß das so sein?

Ein weiteres Beispiel von ggf. dreisterer Art ist das Privilegium Maius, das Rudolf IV. von Habsburg 1358/59 offenbar aus Frust darüber, dass das Haus Habsburg keinen Platz im 1356 (Karl IV., Goldene Bulle) definierten Kurfürstenkollegium zugesprochen erhielt, offerierte, wonach Habsburger als Erzherzöge von Geburt an Anspruch haben, als deutsche Könige und Kaiser gewählt zu werden.– Petrarca war ob solcher Unverschämtheit besonders erbost. Zwar nicht sofort, aber ab 1438 mit Kaiser Albrecht II. setzte sich dieser Anspruch bis 1740 in ununterbrochener Folge durch und mit der Pragmatischen Sanktion Karls VI. für Maria Theresia noch weit darüber hinaus bis zum Ende der Monarchie 1918. Obwohl völlig ungerechtfertigt, wurde den Habsburgern der aus dem Erzherzogstitel resultierende Anspruch, Thronfolger zu sein, bis in unsere Zeit nicht aberkannt. Inzwischen ist die Geschichte darüber hinweg gegangen.

Beide Beispiele zeigen, wie schwer es selbst sogar in ganz offensichtlichen Fällen ist, der historischen Wahrheit im öffentlichen Bewusstsein Geltung zu verschaffen. Um wie viel mehr muss das für eine derartig grundlegende und umfassende Korrektur der Geschichte des Mittelalters gültig sein, die Heribert Illig durch sein systemanalytisches Vorgehen auf die Tagesordnung gesetzt hat.

Aus Gründen der Wahrheitsfindung und anzumahnenden Ethik in der Geschichte als Wissenschaft wäre es aber wohl an der Zeit, das Totschweigen und Übergehen der bahnbrechenden Erkenntnisse von Heribert Illig und der Mannschaft zu beenden, die um ihn herum unermüdlich Stein auf Stein setzt und immer wieder objektiv zu dem Ergebnis von ca. drei leeren Jahrhunderten im Mittelalter gelangt, die artifiziell und bei im allgemeinen politischer Zweckbindung mit erfundener Geschichte ausgefüllt wurden.

Warum gelang zur Zeit der Aufklärung die Streichung vergleichsweise umfangreicher erlogener Phasen der nationalen Geschichte in Polen und ebenso in Schweden, unterstützt von den damaligen Regierungen und dann auch von der Öffentlichkeit aufgenommen und verinnerlicht? Wird in unserer Zeit kritischer Geist, bei der Ergründung komplexer gesellschaftlicher Zusammenhänge der Vergangenheit in die Tiefe zu denken und nach objektiver Erkenntnis zu streben, von der Flut an Informationen, die uns täglich überschütten, erstickt und bildet sich infolge der dabei erzeugten Oberflächlichkeit, die nur noch „Spaß“ kennt, womöglich eine Art von besonders verstocktem Konservatismus heraus?

Es ist eine Erfahrung in der Geschichte der Wissenschaft, dass sich bedeutende Erkenntnisse und Einsichten, die eine Entwicklung auslösten und die Menschheit voranbrachten, sehr häufig gegen retardierende Kräfte anzukämpfen hatten – meistens waren es Personen und Institutionen, die ihre Pfründe in Gefahr sahen und die neue Wahrheit aus Bequemlichkeit oder egoistischen Motiven nicht wahrhaben wollten. Die Durchsetzung der realen Erkenntnis des Kopernikus über unser Sonnen- und Planetensystem, die Überwindung der Phlogiston-Theorie zur Erklärung von Verbrennungsprozessen durch das Konzept der Oxidation mittels Sauerstoff oder der lange Kampf um die Anerkennung des atomaren Aufbaus der Stoffe in der Auseinandersetzung mit den Energetikern des 19. Jahrhunderts sind dafür beredte Beispiele. Neben sachlicher Argumentation kam und kommt dabei nur allzu häufig ein ganzes Arsenal von Methoden zur Unterdrückung des Neuen und Unkonventionellen zur Anwendung. Anstelle von Folter, Abschwören, Hausarrest und Schreibverbot der Frühzeit sind heute in der Regel das Ausüben von moralischem und/oder wirtschaftlichem Druck, sog. „Mobbing“, getreten, auch Berufsverbot, oder man wird von der betreffenden Gilde, die das Sagen hat und die öffentliche Meinung reglementiert, einfach totgeschwiegen.

In einem solchen Kontext ist die Lektüre „Preußen von gestern und der Islam von morgen“ im zweiten Heft der Zeitensprünge 2007 durchaus bedrückend, in der Günter Lüling [129] den Zeitgeist einer antiquierten erzkonservativen Fachgilde an deutschen Hochschulen schildert, die ihn als namhaften Islamisten persönlich sowie seine grundlegenden neuen Erkenntnisse über den Urkorantext jahrzehntelang unterdrückt haben. Möge seine wachsende internationale Reputation dazu beitragen, dass das Wirken jener Dunkelmänner alsbald der Vergangenheit angehört..

Fabian Fritzsche [130] deutet in seiner Heribert Illig gewidmeten “Geburtstagsapotheose” den Vergleich mit der Situation von Alfred Wegener an, der ab 1912 nach Bekanntgabe seiner Theorie von der Kontinentaldrift und Plattentektonik unseres Planeten mehr als vier Jahrzehnte lang verhöhnt wurde – heute gilt seine Erkenntnis als eine allgemein akzeptierte Theorie über die Evolution unserer Erde.

Ebenso gewiss ist, dass sich die von Heribert Illig begründete Erkenntnis einer notwendigen Korrektur unser Kulturgeschichte im frühen Mittelalter durchsetzen wird. Möge der Start in eine neue Aufklärung, die sich auf reale, für die Gründung der Zukunft tragfähige Geschichte stützt, nicht zu lange mehr auf sich warten lassen.


1In allgemeinverständlicher komprimierter Form wurde der Themenkomplex von Heribert Illig 2007 auch in der Zeitschrift P.M. History abgehandelt [131].

(…)

Quelle: http://www.fantomzeit.de/?p=212

Gruß an die Geschicht-s-ENschreiber

TA KI