Federstreich von Big-Pharma: Plötzlich leidet die Hälfte aller Amerikaner unter Bluthochdruck


Hoher Druck im Blutkreislauf kann, je nach physischer Verfassung des betreffenden Menschen, bisweilen problematisch sein. Dies ist bekannt. Der Blutdruck schwankt selbstverständlich, was vollkommen natürlich ist; bei körperlicher Anstrengung oder Aufregung geht er hoch, in Ruhephasen ist er dagegen niedriger. Der “optimale Blutdruck“ liegt per Definition bei 120 zu 80, eine “milde Hypertonie“, also der unterste Bereich des Bluthochdrucks, beginnt ab einem regelmäßig gemessenen Oberwert von 140. Doch wer legt eigentlich diese Standardwerte fest?

Grundsätzlich ist jeder Mensch verschieden. So neigen ältere Menschen zu etwas höheren Blutdruckwerten als jüngere und neben dem Herzen selbst haben viele weitere Faktoren Einfluss auf den Druck in unserem Blutkreislauf, wie auch der Blutdruck Einfluss auf die optimale Funktion praktisch aller Organe. Aber selbstverständlich “müssen“ Normwerte her, denn an irgendwas möchte sich der Mediziner schließlich orientieren.

So gibt es beispielsweise die Blutdruck-Normalwert-Tabelle der “Deutschen Hochdruckliga“, angelehnt an jene der Weltgesundheitsorganisation, welche grundsätzlich identisch sind. Folglich gibt es offenbar eine Art Konsens bezüglich dessen, was als “normal“ gilt. Mal sehen wie lange noch …

Denn nun haben sich die American Heart Association und das American College of Cardiology entschlossen, die Definition ein wenig passender zu machen, indem der Richtwert für “Bluthochdruck der Stufe 1“ von 140/90 auf 130/80 gesenkt wurde. Reuters berichtet:

Amerikaner mit einem Blutdruck von 130 zu 80 oder höher sollten behandelt werden, … dies besagen die neuen von der American Heart Association und dem American College of Cardiology verkündeten Richtlinien. …

Bluthochdruck ist für die zweitgrößte Zahl vermeidbarer Herzerkrankungen und Todesfälle durch Schlaganfall in den Vereinigten Staaten verantwortlich, noch vor dem Rauchen.

Durch den neu festgelegten Schwellenwert fallen nun insgesamt 46 Prozent der Erwachsenen in den USA in die Kategorie “Bluthochdruck“, was der Meldung nach mehr als 103 Millionen Menschen entspricht. Im Jahr 2003 lagen die Schätzungen unter den vormaligen Richtlinien noch bei rund 72 Millionen.

Selbstverständlich ist diese Entscheidung mit einer soliden, von der Regierung finanzierten Studie hinterlegt, nach der im Jahr 2015 festgestellt wurde, dass es bei Patienten über 50 zu satten 5 Prozent weniger Herzversagen kam, wenn der Blutdruck medikamentös unter 120 gehalten wurde, anstatt unter 140.

Tappst da irgendeine Nachtigall? Nun, zumindest liegt die Vermutung nahe, dass Lobbyisten von Pharmagiganten wie Merck, Pfizer und Novartis nicht untätig gewesen sein dürften:

Potenziell tödlicher Bluthochdruck kann mit einem breiten Aufgebot an Medikamenten unter Kontrolle gebracht werden, von denen viele als relativ preiswerte Generika verkauft werden. Darunter befinden sich Angiotensinrezeptorblocker, wie Diovan von Novartis, Kalziumkanalblocker, wie Norvasc von Pfizer., ACE-Hemmer, wie Pfizers Altace und Entwässerungsmittel wie Hyzaar von Merck & Co. Inc..

Ein landläufiges Sprichwort sagt:

“Gier frisst Hirn.“

Bedauerlicherweise ist das Geschäft mit der Angst ein sehr erfolgversprechendes und lohnendes, zumindest für diejenigen, welche den größten Nutzen von der in den meisten Fällen künstlich induzierten, doch in Wahrheit völlig ungerechtfertigten und unsinnigen Angst haben. Und je einfältiger ein Volk ist, umso leichter lassen sich derartige Dinge in die Tat umsetzen.

Nun sollen die US-Amerikaner also nicht nur Angst davor haben, dass der “irre Kim“ ihnen eine Atombombe auf den Kopf wirft, sondern auch vor einem Herzinfarktrisiko, welches per Federstreich einfach mal neu definiert wurde. Bleibt abzuwarten, wie lange es dauert, bis die WHO nachzieht und im Schlepptau die weltweiten Landesorganisationen, wie auch die “Deutsche Hochdruckliga“.

Und überhaupt, was sollen die denn auch sonst machen? Schließlich brummt doch die Wirtschaft und so soll es auch bleiben. Mit den neuen Richtlinien jedenfalls wird es wohl so richtig im Klingelbeutel von Big-Pharma klimpern. Und die brauchen doch das Geld, auch wenn sie nicht mehr jung sind.

Es wird Zeit für den Abriss.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

***

Quelle: http://n8waechter.info/2017/11/federstreich-von-big-pharma-ploetzlich-leidet-die-haelfte-aller-amerikaner-unter-bluthochdruck/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

 

Advertisements

Magnesiumöl – die effektivste Form, Ihrem Körper Magnesium zuzuführen


Den machtvollsten Heiler unter den Mineralstoffen nutzen!

Magnesium gilt zu Recht als einer der wichtigsten Stoffe in unserem Körper. Das Mineral ist an verschiedenen essentiellen Vorgängen in unserem Organismus beteiligt. Stimmt unser Magnesiumspiegel, sind wir in aller Regel gesund, vital und voller Energie. Ist der Spiegel jedoch zu niedrig, öffnet dies Beschwerden und Krankheiten Tür und Tor.

Die Erfolgsautorin Brigitte Hamann hilft Ihnen(…), Magnesiummangel zu erkennen und auszugleichen und so mangelbedingte Leiden zu kurieren. Die »Geheimwaffe« der Autorin ist dabei eine besondere Form des Minerals: Magnesiumöl.

Es bietet Ihnen einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Darreichungsformen: Das Öl kann auf die Haut aufgetragen werden. Magnesium wird vom Körper so zu 100 Prozent aufgenommen und kann seine heilende Wirkung voll entfalten (…).

Das unersetzliche Mineral

In unserem Organismus gibt es kaum eine Funktion, an der Magnesium nicht beteiligt ist. So spielt es eine entscheidende Rolle beim Zellstoffwechsel: Magnesium sorgt dafür, dass unsere Zellen Nährstoffe wie Fette und Kohlenhydrate verwerten können und diese in Energie umwandeln.

Das Mineral ist zudem für die Eiweißbildung mitverantwortlich. Magnesium aktiviert über 300 Enzyme. Ohne sie können Vitamine, Mineralien und Hormone ihre Arbeit nicht verrichten. Magnesium setzt darüber hinaus wichtige Botenstoffe wie Hormone, Neurotransmitter und Pheromone frei. Das ist Grundvoraussetzung für die lebenswichtige Kommunikation zwischen den Zellen. Das Mineral hat aber auch eine Schlüsselrolle beim heiklen Zusammenspiel zwischen Magnesium, Kalzium und Phosphor.

Haben wir genügend Magnesium im Körper, kann das Mineral seine vielfältigen Aufgaben erledigen. Doch leider weisen Millionen Menschen ein Magnesiumdefizit auf. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass wir Magnesium unter anderem über die Nahrung zu uns nehmen müssen.

Selbst wenn wir Lebensmittel nutzen, die viel Magnesium enthalten: Unser Darm kann nur 30 Prozent davon verwerten. Und da ist noch ein gravierenderes Problem.

»Magnesiumräuber« sorgen für einen Mangel an dem Mineral

Eine ganze Reihe von »Gegenspielern« des Minerals drücken den Magnesiumspiegel auf gefährlich niedrige Niveaus. So vernichtet moderne Zivilisationskost wie Fast Food, Zucker und Süßspeisen Magnesium in unserem Körper. Alkohol und Tabak haben denselben Effekt.

Aber auch verschiedene Medikamente können dem Organismus das so wichtige Mineral rauben: Dazu gehören Entwässerungstabletten, ACE-Hemmer, Abführmittel, Herzmedikamente, Antibiotika und die Antibabypille.

Die Folgen des Magnesiummangels

Ein Defizit des Minerals begünstigt Beschwerden und Krankheiten. Die Palette der Leiden, die durch den Mangel verursacht werden kann, reicht von Antriebslosigkeit und Schlafstörungen über Krämpfe, Zahnverfall und Knochenprobleme bis hin zu Krankheiten wie Asthma oder Diabetes (…).

Mit diesem Buch hilft Ihnen die Bestsellerautorin Brigitte Hamann gegen den Magnesiummangel und seine Folgen anzugehen. Dabei macht es Ihnen der Aufbau des Ratgebers leicht, systematisch vorzugehen.

Ein Test zur Ermittlung Ihres Magnesiumdefizits

Brigitte Hamann ermöglicht Ihnen zunächst mit einem Test festzustellen, ob Ihr Magnesiumspiegel zu niedrig ist. Ein ausgeklügelter Katalog an Fragen bringt Symptome für einen Mangel an den Tag. Deutet sich ein Defizit an, können Sie mit einer besonderen Form des Minerals für Abhilfe sorgen.

Magnesiumöl – die optimale Lösung gegen Defizite

Die meisten Mittel gegen Magnesiummangel werden oral eingenommen und haben einen entscheidenden Nachteil: sie wirken nur in geringem Umfang. Magnesiumoxid beispielsweise kommt nur zu vier Prozent im Organismus an. Ganz anders Magnesiumöl.

Die Flüssigkeit kann auf die Haut aufgetragen werden. Auf diesem Weg werden hundert Prozent (!) des Magnesiums vom Körper absorbiert. Das Mineral zeigt so sehr schnell seine erstaunlichen Effekte.

Hilfe bei einer Vielzahl von Leiden

Wie Untersuchungen zeigen, lindert das Mineral einfachere Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Pilze oder Hühneraugen. Es ist das Mittel der Wahl bei Stress und Schlafstörungen. Magnesium wirkt bei Depressionen und ADHS, es aktiviert die Abwehrkräfte.

Der Einsatz empfiehlt sich bei Verdauungsproblemen, Entzündungen, prämenstruellen Leiden und Regelbeschwerden. Magnesium zeigt positive Resultate bei Nieren- und Gallensteinen, bei Arthritis, Diabetes, MS und vielen anderen Krankheiten.

Das ideale Anti-Aging-Mittel

Magnesium hilft des Weiteren gegen die Leiden und Begleiterscheinungen des Alterns. Da es an der Zellbildung beteiligt ist und unter anderem Bindegewebe erzeugt, löst es Verhärtungen und Verkalkungen auf, es macht beweglicher und reduziert Falten.

Das Mineral bekämpft freie Radikale, die die Alterung beschleunigen. Magnesium fördert die im Alter nachlassende Produktion von ATP, einem »Energiegenerator« unseres Körpers. Das Mineral stimuliert auch die Bildung von DHEA.

Dieses »Superhormon« wiederum kurbelt die Libido an, beflügelt das Gedächtnis, baut Körperfett ab und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Magnesium ist deshalb bestens geeignet Alterungsprozesse aufzuhalten und rückgängig zu machen (…).

Preiswert und leicht herzustellen

Neben all diesen Vorzügen bietet Ihnen die wirksamste Form des Minerals einen weiteren Vorteil: Jeder kann Magnesiumöl selbst herstellen. Und das für wenig Geld. Wie Sie die Flüssigkeit mischen, ist in diesem Ratgeber genau erklärt.

Brigitte Hamann erläutert Ihnen aber auch den Einsatz des Öls: wie viel sie auftragen sollten, wie oft – und mit welchem Trick Sie das Einreiben vereinfachen. Thema ist darüber hinaus, wann Sie vorsichtig mit Magnesium umgehen sollten.

(…)

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/06/magnesiumoel-die-effektivste-form-ihrem-koerper-magnesium-zuzufuehren/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Erfahrungsbericht: Herzinfarkt, Statine und andere Medikamente


280.000 Menschen erleiden allein in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Um einen erneuten Herzinfarkt zu verhindern, soll man Medikamente schlucken – und muss ab sofort mit deren Nebenwirkungen leben. Unsere Leserin M. L. erzählt von ihren Erfahrungen: Sie erzählt von Statinen, die ihr Muskelschwäche bescherten, von Betablockern, die ihre Glieder eiskalt werden liessen und davon, dass die erwünschte Wirkung der Medikamente einfach ausblieb – und sich die Ärzte weder einig waren noch wirklich wussten, wie man ihr helfen könnte.

image

Herzinfarkt, Stent und 8 Medikamente

Im Juni 2010 erlitt Margret L. (damals 62) einen Herzinfarkt. Nach Entfernung des Blutgerinnsels (Thrombektomie) erhielt sie am selben Tag einen sog. Stent implantiert. Ein Stent ist ein Röhrchen z. B. aus Drahtgeflecht, das ein – etwa bei einem Herzinfarkt – verengtes und verschlossenes Blutgefäss dehnt und offenhält, damit es nicht erneut zu einem Verschluss kommen kann.

Natürlich schenkte man auch dem Cholesterinspiegel erhöhte Aufmerksamkeit. Als Richtwerte gelten die folgenden:

  • Höchstens 200 – 220 mg/dl für das Gesamtcholesterin
  • Höchstens 160 mg/dl LDL-Cholesterin (LDL = „schlechtes“ Cholesterin)
  • Mindestens 40 mg/dl HDL-Wert (HDL = „gutes“ Cholesterin)

Bei M. L. lag der Cholesterinspiegel nach ihrem Herzinfarkt bei den folgenden Werten:

  • 185 mg/dl Gesamtcholesterin
  • 110 mg/dl LDL
  • 60 mg/dl HDL

Am Cholesterinspiegel, der immer als so wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall angeführt wird, kann es also nicht gelegen haben, denn M. L.s Cholesterinwerte waren sehr gut.

Nach einer Woche durfte sie das Krankenhaus verlassen – und sollte ab sofort acht verschiedene Medikamente nehmen:

  1. ASS 100 mg – Acetylsalicylsäure, z. B. Aspirin zur Blutverdünnung (hemmt die Blutgerinnung, damit es zu keinen Blutgerinnseln mehr kommt).
  2. Clopidogrel 75 mg – ebenfalls ein Blutgerinnungshemmer, der Blut verdünnt, aber stärker wirkt als ASS.
  3. Pantoprazol 40 mg – sog. Magenschutzmedikament (PPI),  weil die beiden Blutverdünner den Magen angreifen. Allerdings sind die Nebenwirkungen der PPI ebenfalls nicht zu verachten: PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker
  4. Bisoprolol 2,5 mg – ein Betablocker zur Blutdrucksenkung oder Behandlung einer Herzinsuffizienz
  5. Lisinopril 2,5 mg – ein ACE-Hemmer, der ebenfalls zur Blutdrucksenkung eingesetzt wird
  6. HCT 12,5 mg – ein Diuretikum, auch dieses gilt der Blutdrucksenkung
  7. Inspra 25 mg – ein Aldosteron-Antagonist, der ebenfalls den Blutdruck senkt, den Herzmuskel stärken soll und meist nach einem Infarkt verordnet wird. Allerdings darf dieses Medikament nur dann gemeinsam mit einem ACE-Hemmer genommen werden, wenn die Nieren engmaschig vom Arzt überwacht werden, da Nierenfunktionsstörungen zu erwarten sind.
  8. Simvastatin 20 mg – Statin zur Cholesterinsenkung

Einige dieser Medikamente mussten nur über einen bestimmten Zeitraum genommen werden, einige andere mussten wegen zu starker Nebenwirkungen wieder abgesetzt werden.

Übrig blieben letztendlich ASS, Betablocker und Statine, die M. regelmässig einnahm.

Übergewicht trotz kleiner Verzehrmengen

M. war bislang immer normalgewichtig. Sie ass mengenmässig nie viel und tat dies auch jetzt nicht. Dennoch nahm sie nach ihrem Infarkt innerhalb von drei Jahren über 10 Kilogramm zu. Ihr Gewicht stieg von 63 Kilogramm auf 75 Kilogramm.

Hier ist zu bedenken, dass manche Medikamente zu einer Gewichtszunahme führen können, etwa Betablocker, die den Energieverbrauch des Organismus drosseln.

Darüber hinaus weiss man von drei Medikamenten, die M. L. verschrieben wurden, dass sie sich negativ auf die Schilddrüse auswirken und deren Aktivität drosseln können – nämlich Betablocker, PPI und manche Statine. Eine Schilddrüsenunterfunktion aber führt recht schnell zu einem Übergewicht, ganz gleich wie wenig man isst.

Steigende Cholesterinwerte trotz Cholesterinsenker

Ebenfalls innerhalb von drei Jahren stieg ihr Cholesterinwert massiv an (Gesamtcholesterin auf 250, HDL auf 70, LDL auf 145). Merkwürdig war das natürlich umso mehr, wo M. doch nun Statine, also Cholesterinsenker einnahm und vor ihrem Infarkt (ohne Cholesterinsenker) immer ganz normale Cholesterinwerte gehabt hatte.

Der Anstieg der Werte konnte auch nicht mit der Ernährung erklärt werden. Denn M. hatte ihre Ernährung seit dem Infarkt nicht umgestellt. Sie hätte – so sagt sie – schon immer „normal“ gegessen, nämlich 1 x wöchentlich Fisch, kaum Fleisch, frisches Gemüse und Obst. Folglich hiess es in der Reha, dass sie an ihrer Ernährung nichts ändern müsse.

Kalte Glieder wegen Blutdrucksenker, Muskelschwäche wegen Cholesterinsenker

Bald musste der Betablocker abgesetzt werden, da M. die typischen Betablockernebenwirkungen zu spüren bekam: Diese Medikamente setzen die Durchblutung der Extremitäten (Beine, Füsse, Arme, Hände) herab. Folglich fror M. L. stark und ihr rechter Arm war stets eiskalt. Abgesehen davon hatte sie noch nie hohen Blutdruck gehabt – und wenn Sie sich die obige Liste der verordneten Medikamente ansehen möchten, werden Sie feststellen, dass dort inkl. Betablocker sage und schreibe 4 Blutdrucksenker dabei sind.

Auch die Statine vertrug M. nicht so gut. Sie erlitt eine statinbedingte Muskelschwäche – und zwar an der Oberschenkelmuskulatur und den Füssen.

 

Manchmal wusste ich nicht, wie ich die Treppe hochkommen sollte. Ich bin an sich sportlich und diese Einschränkungen waren schon extrem“, berichtet M.

Versuchsweise hat mein Hausarzt mir andere Präparate verschrieben, die Problematik mit den Nebenwirkungen blieb unverändert, so dass ich die Tabletten abgesetzt habe.“ (Mit Genehmigung des Arztes)

Fünf Jahre nach Herzinfarkt: Lungenembolie

Fünf Jahre nach ihrem Herzinfarkt erlitt M. L. eine Lungenembolie, die von einer Lungenentzündung mit Beteiligung des Rippensfells begleitet wurde. Ein Auslöser wurde nicht gefunden. Nach sechs Tagen verliess sie die Klinik mit erneuten Medikamentenempfehlungen. Diesmal war es der umstrittene Blutverdünner Xarelto von Bayer, den M. L. einnehmen sollte und der seit Jahren mit vermeidbaren Todesfällen in Verbindung gebracht wird.

Statine – ja oder nein? Es kommt auf den Arzt an!

Ob Statine erforderlich seien, konnte aufgrund von M. L.s Statinunverträglichkeit kein Arzt beantworten. Auf entsprechende Fragen wurde mit einem allgemeinen Achselzucken reagiert. M. L. lehnt es inzwischen ab, Statine zur Cholesterinsenkung einzunehmen.

Sie berichtet: „Nach meinem Infarkt habe ich mich 2010 einer Herzsportgruppe angeschlossen, in der ich seitdem regelmässig einmal in der Woche für 90 Minuten trainiere. Unsere Gruppe besteht aus ca. 20 Herzpatienten und hier werden jede Menge Erfahrungen ausgetauscht, die jeder einzelne von uns mit Medikamenten und deren Nebenwirkungen gemacht hat.

Statine und die damit verbundenen Nebenwirkungen sind ein ständiges Thema, aber auch der Umgang und die Einstellung der verschiedenen Ärzte mit Statinen ist sehr fragwürdig. Es gibt Ärzte, die Ihren Patienten dringend raten, die Finger von Statinen zu lassen, weil diese „reines Gift“ seien, andere wiederum gehen da ganz sorglos mit um und halten die ganzen Debatten über Statine für Humbug.

Andererseits werden immer wieder Berichte veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass Statine nachweislich Krebs, grauen Star usw. verursachen. Bei mir sollten die Nebenwirkungen, die auf Statine zurückzuführen waren, durch Verordnung von anderen Statinen behoben werden. Was allerdings nie geglückt ist.“

Nebenwirkungen interessieren den Arzt wenig

M. L. fährt fort:

Obwohl man Nebenwirkungen von Medikamenten dem Arzt melden soll, werden entweder andere Medikamente verschrieben oder es geschieht gar nichts, noch öfter erlebt man ein Achselzucken. Ursachenforschung, warum ich mit einem Mal einen erhöhten Cholesterinspiegel habe, wurde nie betrieben.“

Hoher Cholesterinspiegel: die Ursachen

Betrachtet man die Nebenwirkungen der verordneten Medikamente, können schon diese eine Erklärung für einen erhöhten Cholesterinspiegel geben, besonders dann, wenn dieser vor der Medikamentengabe – so wie bei M. L. – unauffällig war.

Bei einer derart vielfältigen Medikamenteneinnahme werden die Körperfunktionen stark beeinflusst – so auch der Fettstoffwechsel. HCT beispielsweise ist für eine Erhöhung der Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) bekannt. Doch auch das Wechselspiel der übrigen Medikamente könnte für den steigenden Cholesterinspiegel verantwortlich sein.

Hoher Cholesterinspiegel? Kein Problem!

Abgesehen davon muss ein hoher Cholesterinspiegel noch lange kein Problem darstellen. Es gibt Menschen mit einem Cholesterinwert von annähernd 400, die gesund und munter sind. Man weiss auch längst, dass nicht das Gesamtcholesterin, sondern das sog. Lipoprotein a (Lpa) – ein besonders dichtes Cholesterin aus winzigen Partikeln – ein Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall darstellt. Nur wird das Lpa nicht so oft gemessen. Warum eigentlich nicht?

Ganz einfach: Die so gewinnträchtigen Cholesterinsenker können das Lpa nicht senken. Es gibt also kein Medikament, das darauf spezialisert ist, das Lpa zu senken. Also kümmert sich auch kaum jemand darum.

Allerdings gibt es ein Mittel, das sehr wohl das Lpa drosseln kann: Vitamin B3 (Niacin, früher auch als Nicotinsäure bezeichnet). Da dieses Vitamin zur Senkung des Lpa in hohen Dosen erforderlich ist (1,5 g täglich), muss es in Absprache mit einem kundigen Arzt oder Heilpraktiker eingenommen werden, da B3 mit anderen Medikamenten in Wechselwirkung tritt, was zuvor abgeklärt werden muss.

Ganzheitliche Massnahmen zur Prävention von Herzinfarkt & Co.

Zusätzlich wäre es wichtig, den Blutfluss zu verbessern (natürliche Blutverdünnung) sowie die Blutgefässe zu stärken und sie in ihrer Regeneration zu unterstützen. Denn diese sind ja krank, entzündet und rissig. Nur deshalb bilden sich Ablagerungen an den Gefässwänden und nur deshalb steigt die Gefahr, dass Blutgerinnsel in den Blutgefässen festsitzen, was dann wieder zu Herzinfarkt, Embolien und Schlaganfällen führt.

Bevor man sich also auf den Cholesterinspiegel einschiesst, wäre es sinnvoller, sich um die Gesundheit der Blutgefässe zu kümmern, die Entzündung zu lindern und die Blutgerinnungsneigung auf natürliche Weise zu reduzieren.

Ganzheitliche Massnahmen zur Stärkung der Blutgefässe:

  • Vitamin C schützt die Blutgefässe (mindestens 500 mg Vitamin C pro Tag, z. B. mit 5 g Acerola-Pulver und einer Vitamin-C-reichen Ernährung)
  • Artischockenextrakt senkt LDL-Cholesterin und reduziert vorhandene Ablagerungen in den Blutgefässen.
  • Bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Erdnüsse (zweimal wöchentlich 60 g ungesalzene und ungefettete Erdnüsse) verbessern die Endothelfunktionen (Blutgefässwandfunktionen) und auch die Blutfettwerte. Weitere hilfreiche Lebensmittel sind Olivenöl, Heidelbeeren, Nüsse, u. a.

Ganzheitliche Massnahmen zur Entzündungshemmung:

  • Magnesium gilt nicht nur als entzündungshemmender Mineralstoff. Magnesium verbessert den Blutfluss, stärkt die Blutgefässe, entspannt die Blutgefässwände, verhindert Ablagerungen, hemmt die Bildung von Blutgerinnseln und senkt den Blutdruck, ist also DAS Mineral für das Herz-Kreislauf-System.
  • Antioxidantien (aus speziellen Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln) wirken ebenfalls nicht nur entzündungshemmend. OPC aus dem Traubenkernextrakt beispielsweise schützt die Blutgefässe vor Angriffen durch freie Radikale und hält die Blutgefässwände elastisch.

Ganzheitliche Massnahmen zur Blutverdünnung:

  • Natürliche Blutverdünner reduzieren die Gerinnungsneigung des Blutes, verbessern aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung aber meist auch die Gefässgesundheit und regulieren in manchen Fällen den Blutdruck.

Ganzheitliche Massnahmen zur Blutdrucksenkung (falls ein hoher Blutdruck vorhanden ist, was bei M. L. jedoch nicht der Fall war):

Es gäbe also sehr viele Alternativen, die eine nebenwirkungsreiche Medikation fast schon überflüssig machen würden oder es zumindest erlauben würden, bei Menschen, die auf Medikamente eindeutig empfindlich reagieren, weniger Medikamente zu verschreiben. Schade, dass die wenigsten Schulmediziner offen für derartige Alternativen sind.

Denn es geht ja nicht um ein Entweder-oder, sondern darum, wie beides für den einzelnen Patienten sinnvoll kombiniert werden kann: schulmedizinische Medikamente für den akuten Notfall und naturheilkundliche Massnahmen für die langfristige Prävention sowie die Therapie chronischer Gesundheitsprobleme.

Wenn sich Patienten wie Versuchskaninchen fühlen

Ich kenne meinen Körper und weiss auch sehr genau, wenn Medikamente Nebenwirkungen bei mir verursachen“, erzählt M. L. „Ich habe mich nirgendwo für Versuche zur Verfügung gestellt, komme mir aber wie ein Versuchskaninchen vor. Ich lehne es ab, Nebenwirkungen von Medikamenten mit Hilfe von anderen Medikamenten zu beheben. Ich erwarte Ursachenforschung, erlebe aber Körperverletzung. Wer bestimmt hier eigentlich? Für mich ist dieses Thema noch lange nicht abgeschlossen.“

Margret L. erlitt im April 2016 eine sog. Restenose im Stent, also einen Blutgefässverschluss trotz Stent, was geschehen kann, wenn sich im Stent Narbengewebe bildet und dieses das Gefäss verengt. Das ist leider nicht einmal etwas Besonderes. Bei 25 Prozent aller Stent-Patienten kommt es zu einem solchen Ereignis.

Bei ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erhielt M. L. drei Blutverdünner verordnet. Nach zehn Tagen zeigten sich die Wirkungen der stark blutverdünnenden Therapie. Sie hatte enorme innere Blutungen. Rotbraunes Blut lief ihr aus dem Mund und ihr Körper war von Hämatomen übersät. Erst nach Absetzen der Blutverdünner hörten die inneren Blutungen auf.

Inzwischen geht es Margret L. gut. Sie nimmt wieder Blutverdünner, aber nicht mehr in derart hoher Dosis und ist überdies in einer Klinik für Naturheilkunde, TCM und TIM in Behandlung.

Dezember 2016, Margret L. aus Gelsenkirchen

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/erfahrungsbericht-medikamente.html

Gruß an die Klardenker

TA KI