Beschreibt ein biblischer Text die erste Entführung eines Menschen durch Außerirdische?


Schon in alten Büchern finden wir Texte, die von der Manipulation des Menschen handeln. Eines der umstrittensten Bücher ist das des Henoch. Dieses wurde anfangs von den ersten christlichen Gemeinden in die Bibel mitaufgenommen, später aber, im vierten Jahrhundert, von den kirchlichen Behörden abgelehnt. Dementsprechend ist es heutzutage ein apokryphischer Text. Das Buch erzählt von gefallenen Engel, die sich mit den Töchtern der Menschen vereinigten und riesenhafte Mischwesen zeugten, die man Nephilim nannte. Henoch, was auf Hebräisch der Eingeweihte bedeutet, war ein biblischer Patriarch, ein Prophet, der siebte nach Adam, Vater von Methusalem und Urgroßvater von Noah. Laut der Bibel lebte er vor etwa 12.000 Jahren.

Gruß an die Aufmerksamen
TA KI
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Lilith, die erste Frau Adams – Teil 1


lilith1892_300Zur Erinnerung- Dieser Beitrag erschien bereits am 20.Mai 2014

Das Erbe des Matriarchats
* Die Vertreibung von Lilith * Die weibliche Spaltung

Sie gilt als die geheimnisvollste und sagenumwobenste Figur der Menschheitsgeschichte. Keiner anderen wurde soviel Schuld und negative Eigenschaften angehängt; keine andere Frauengestalt ist so sehr in ihrer Bedeutung mißbraucht und mißgedeutet worden wie sie.
Dies hat natürlich seinen Grund. Die Geschichte unserer Zivilisation weist lichte und dunkle Zeitalter auf, und zudem viele Lücken in der nicht immer wahrheitsgetreuen Überlieferung. Auch heute gibt es noch weiße Flecken in der Vergangenheit. Wie unsere Frühgeschichte wirklich abgelaufen sein mag, liegt deshalb weitgehend im Dunkeln. Wer sich der Ge- schichte immer gern angenommen hat, sind die Religionen – fast alle mit dem Anspruch auf alleinige Gültigkeit, worin sie sich zumindest in diesem Punkt einig sind. Doch jede von ihnen hat auch versucht, den Verlauf der Geschichte in ihrem Sinne zu beeinflussen, und dabei spielte das Machtverhältnis zwischen Männern und Frauen eine große Rolle. Die Religionen haben heute noch einen großen Einfluß auf die Gestaltung unserer Beziehungen, und auch wenn unser Verstand dies verneint – unbewußt laufen ständig die alten Muster ab. So haben wir heute noch mit immer wiederkehrenden Beziehungsproblemen zu tun, in denen Mann und Frau sich bekämpfen, anstatt sich zu lieben. Und oftmals dient uns der Partner als Projektionsfläche für etwas, was wir bei uns selbst nicht sehen wollen.
Wenn wir wirklich erfüllte Beziehungen erfahren wollen, müssen wir ernsthaft nach den Ursachen für dieses Jahrtausende alte Dilemma suchen. Also gehen wir weit in die Vergangenheit zurück …

Das Erbe des Matriarchats

Bis vor etwa 3000 v. Chr. wurde die allgemein übliche Lebensform vom Matriarchat geprägt. Frauen hatten die Rolle des Familienvorstandes, sie wurden verehrt, weil sie Leben spen-deten. Zeugungsvorgang, Menstruationszyklen und Schwangerschaft wurden als göttliches Mysterium gesehen und in vielfältigen Fruchtbarkeitsriten gefeiert. Die Frauen wählten selbst, wer Vater für ihre Kinder sein sollte, völlig frei und unabhängig. Es gab eine weibliche Erblinie, die Männer schützten Frauen und Kinder in der Gemeinschaft, und beide Geschlechter verehrten die Natur und die Erde als Große Göttin. Gegen Ende dieser Zeit ge-schah es, daß die Frauen – wir wissen nicht, warum – zunehmend ihre Macht mißbrauchten. Die schlimmsten Auswüchse waren die Opferriten, in denen Männer ihr Leben lassen mußten, oder auch kastriert wurden, um die Große Göttin zu besänftigen.
Dies hinterließ tiefe Verletzungen, Groll und Haß bei der männlichen Spezies. Sie wehrten sich, wollten mehr zu sagen haben und selbst eine Erblinie gründen. Um sich aber vor weiteren Übergriffen durch die Frauen zu schützen, mußten sie sich ein System überlegen, mit dem die Frauen beherrscht werden konnten. Gleichgestellte Beziehungen waren schon damals nicht mehr möglich, und die gesellschaftliche Ordnung wandelte sich langsam aber sicher in ein Patriarchat, das bis heute andauert. Die Unterdrückung der Frau ist ein gesellschaftliches Thema, das unbedingt aus diesem Hintergrund heraus betrachtet werden muß.
Dieser Machtmißbrauch sitzt heute noch als tiefes Schuldgefühl im kollektiven weiblichen Unbewußten. Und es war mit Sicherheit dieses Schuldgefühl daran beteiligt, weshalb die Frauen sich so demütigen ließen, es unbewußt als gerechte Strafe empfanden. Den Männern kann es nicht wirklich gut dabei gegangen sein; denn sie handelten aus Angst vor er- neuter Kastration – wie sollten unter diesen Vorraussetzungen gesunde Beziehungen entstehen?

Die Vertreibung von Lilith

Jede Religion enthält einen Teil der Wahrheit. Wenn wir wissen wollen, wie die Geschichte im Paradies weiter ging, sollten wir uns mit den hebräischen Schriften beschäftigen. Eines der drei heiligen Bücher, der Sohar, erzählt Erstaunliches über eine Dame namens Lilith. Sie war die erste Frau Adams und von Gott aus dem gleichen Material und gleichwertig er- schaffen. Ebenso seltsam ist, daß in den deutschen Übersetzungen der Bibel kein Wort über sie verloren wird. Lilith steht für die selbstbewußte, starke eigenständige Frau, die sie an der Seite Adams gewesen ist.
Die ältesten Hinweise auf Lilith finden wir in der sumerischen Kultur, und es gibt nur ein einziges wirklich aussagekräftiges Bild von ihr, ein Terrakottarelief aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. Auf Anhieb wird klar, daß wir es mit einer anerkannten Göttin zu tun haben, denn auf ihrem Kopf trägt sie eine gehörnte Tiara, und derlei Kronen waren in der sumerischakkadischen Ikonographie allein Gottheiten vorbehalten.

Lilith steht auf dem Rücken von Löwen, auch dies ist ein machtvolles Symbol großer Göt- tinnen. Die beiden großen Eulen, die Liliths Löwenthron einrahmen, gelten als Symbole von Weisheit und Wissen. Ihre Fähigkeit, das Dunkel mit Erkenntnis zu durchdringen, gibt die Hoffnung, unsere Ängste und Schatten ei- nes Tages erlösen zu können. Lilith trägt auch selber Flügel, und diese gehören ebenso zu den Attributen bedeutender Göttinnen. Keine große Göttin, die nicht ‘fliegen’ könnte, wobei ihre Fähigkeit zu fliegen durchweg gleichge- setzt wird mit ihrem Vermögen, die Grenzen von Raum und Zeit zu überschreiten. Lilith erscheint nackt, mit einem wohlgeformten Frauenkörper, der überhaupt nicht furchteinflößend wirkt. Nacktheit ist auch ein Sinnbild von unverfälschter Reinheit und Echtheit. Wer nackt ist, hat nichts zu verbergen! Auch Liliths Gesicht ist keineswegs das einer erbarmungslosen Furie, eher ist es von heiterer Entschlossenheit. Doch ja, ihre Füße haben Vogelkrallen – ihr Standort ist also eher der Himmel als die Erde – wehrhaft und fluchtbereit, wenn es sein muß.

Erschien Lilith im alten Sumer noch als eigenständige Göttin, so wird sie im hebräischen Sohar als männerverführend und kindermordend mit dem Teufel im Bunde beschrieben. In der Bibel wird sie nur kurz bei Jesaja 34 und Hiob 18 auf die niederträchtigste Art erwähnt, und zwar nur in der Jerusalemer Ausgabe. Interessant ist nämlich, daß Lilith seit der Re- formationszeit aus den christlichen Bibelausgaben verschwindet. So findet man in der Lutherbibel das Wort Lilith durch Kobold ersetzt. Es ist offensichtlich, daß die christliche Kirche nicht daran interessiert ist – und zu keiner Zeit war – Liliths Eigenschaften zu pflegen, geschweige denn zu preisen.
Die bekannteste Geschichte aus dem Sohar ist wohl die, daß Lilith sich eines Tages weigerte, ‘unten zu liegen’. Daraufhin beschwerte sich Adam bei Gott, welcher Lilith angeblich zur Strafe aus dem Paradies verwies. Eine sehr unglaubhafte Version. Im Sohar wird auch erzählt, daß Lilith in ihrer Not den geheimen Namen Gottes rief, als Adam sie verstieß und der Verlust des Paradieses drohte. Daß Lilith als einem geflügelten Wesen der Sinn nach den Höhen der spirituellen Welt stand, schildert bereits der Text aus Ben Siras Alphabeth. Und wie wäre es ihr möglich gewesen, den Namen Gottes zu kennen, wenn sie nicht in innigster Verbindung zu ihm gestanden hätte?
Im Namen drückt sich das Wesen einer Persönlichkeit aus. Beim Namen zu nennen, heißt die Wahrhaftigkeit zu wünschen, die alles Böse eliminiert (Rumpelstilzchen). Die Anrufung eines Namens holt die Energie des Trägers herbei, wie auch in Lilith’s Gebet zu Gott. So stellt Lilith in der Schöpfungsgeschichte letztlich einen Anspruch auf Gott-Ebenbürtigkeit; ein bedrohlicher Angriff auf die Allmacht des sich neu etablierenden Vatergottes.

Die weibliche Spaltung

Weiter ist im Sohar zu lesen, daß ‘der Herr sie in die Tiefen des Meeres warf und gab ihr Macht über alle Kinder der Menschensöhne, die der Bestrafung für die Sünden ihrer Väter unterliegen.’ Mit anderen Worten: Gott der Herr und die Menschensöhne agieren, Lilith und die Frauen dürfen es ausbaden und werden noch für alles verantwortlich gemacht. Daß Lilith ins Meer geworfen wurde, macht ihre Verdrängung deutlich. An anderer Stelle wird zitiert: ‘das Wasser ernährt Lilith’. Also kommen wir an ihre Eigenschaften heran, sobald die Gefühle fließen …
Die Kunde von Liliths ‘zerstörerischer’ Verführungskraft hallt durch die Jahrtausende und scheint Männerphantasien zu beflügeln. Dem Sohar zufolge beschloß Adam nach dem Sündenfall zu sühnen, indem er 130 Jahre enthaltsam lebte. Doch ausgerechnet in dieser Zeit, ‘als er allein schlief und träumte, besuchte ihn Lilith und wußte ihr Verlangen zu stillen, indem sie ihn bestieg und dadurch seine nächtlichen Ergüsse hervorrief’.
Es wird schließlich so schlimm, daß der Sohar Liliths Macht bei unterschiedslos allen sexuellen Begegnungen zwischen Mann und Frau wittert, selbst noch beim vorgeschriebenen ehelichen Akt. Damit soll wohl angedeutet werden, daß die menschliche Sexualität in den Grenzbezirken des Bösen, Chaotischen und Gesetzes-auflösenden anzusiedeln ist, weshalb schärfste Vorsichtsmaßnahmen vonnöten sind, die dazu gedacht sind, noch den letzten Funken Lust und natürliche Liebe aus den Schlafzimmern zu verbannen.
Den Keil, den die christliche Tradition zwischen Eva, die ‘Sünderin und Verführerin’ und Maria, die ‘Reine und Unbefleckte’ treiben konnte, mußte das Judentum anderswo ansetzen. Hier hießen die beiden Gegensätze nicht Eva und Maria, sondern Lilith und Eva, wobei erstere das aufmüpfige und verderbenbringende Weibliche und letztere das angepaßte und dem Manne dienliche Werkzeug repräsentiert.
  • „Das zweite Weib Adams – Eva – schuf Gott aus der Rippe. Dabei sprach Er:  Ich werde sie nicht aus dem Kopf des Mannes machen, sonst wird sie ihren Kopf in hochmütigem Stolz tragen;  und nicht aus dem Auge, sonst wird sie lüsterne Blicke bekommen; und nicht aus dem Ohr, sonst wird sie überheblich; und nicht aus dem Mund, sonst wird sie eine Schwätzerin; und nicht aus dem Herzen, sonst wird sie zu Neid neigen; und nicht aus der Hand, sonst mischt sie sich in fremde Angelegenheiten; und nicht aus dem Fuß, sonst wird sie eine Herumtreiberin.“
Solche – ernstgemeinten – Worte aus dem Sohar können nur aus dem Unvermögen entstehen, die eigenen Schatten zu betrachten. Die männlich-orthodoxe Welt hat hier ihre eigene neurotische Verformung zur Norm erhoben, motiviert von tiefsitzenden Ängsten, die Kontrolle über das Weibliche zu verlieren.
  • „Aus der Rippe, die dem Auge des Menschen entzogen und stets unter der Hülle des Kleides verborgen ist, aus ihr schuf Gott das Weib. Denn die Zierde des Weibes ist die stille Zurückgezogenheit, die sittsame Beschränkung auf den häuslichen Kreis mit seinen Pflichten und seinem lauteren Glück.“
Wie kleinlich, wie schamhaft, wie unkreativ, libidounterdrückend und phantasielos soll Gott eigentlich sein?! Späteren Aussagen des Sohars zufolge sind die jüdischen Patriarchen allerdings nicht fähig zu verhindern, daß selbst die von ihnen als rein und keusch geplante Eva Züge von Lilith erhält:
  • „Und zu jedem Glied des Körpers sprach Gott, als er es machte: ‘Sei keusch! Sei keusch!’ Und dennoch, trotz all dieser übergroßen Vorsicht, hat die Frau all jene Fehler, die Gott zu vermeiden suchte.“ *
Hinter solchen unglaublichen Äußerungen werden Egoismus, Verantwortungslosigkeit und Dekadenz sichtbar. Was an Eva rebellisch ist, geht auf Liliths Einflüsterungen zurück, womit Lilith nun auch für die Frau zur Versucherin und Verführerin wird. Lilith ist es, die Eva dazu überredet, von den Früchten der Erkenntnis zu kosten. Dabei werden Lilith und die Schlange eins: im Sohar-Mythos heißt es, Lilith sei die Schlange und die Hure, die Eva anstiftete, Adam zum Beilager zu verführen, während sie in der Zeit ihrer menstruellen ‘Unreinheit’ war.
Dieses Bild hat dann Schule gemacht: Lilith, die Verführerin, durchzieht schließlich auch die christliche Ikonographie, vor allem des 15. und 16. Jahr- hunderts, der Kulminationszeit jener Frauenpogrome, die man noch immer verharmlosend Hexenverfolgungen nennt. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich Darstellungen, in denen Lilith und Eva als Sockel dienten, über dem sich als triumphierendes Symbol der Reinheit die Jungfrau Maria mit dem Jesusknaben erhob.
Dieses Bild, wie auch die Spaltung in Eva, Maria und Lilith entzweit die Frau mit sich selbst. Der Bilderrahmen ist jedoch so gesetzt, daß er zugleich den Mann – Adam wie auch seinen Schöpfergott – wirksam und für alle Zeiten von jeglicher Verantwortung für das Böse in der Welt freisprechen soll. Der Frau wird damit, von seiten des Mannes, das kulturelle Urmißtrauen ausgesprochen, was einen fortwährenden Krieg der Geschlechter in Gang hält. Dabei hatte Adam sich doch als androgyne Gestalt entworfen. Lilith und Eva sind ausdrücklich als in einem männlichen Subjekt enthalten vorgestellt worden; damit spiegeln diese Frauenbilder in erster Linie die männliche Anima, um die es schlecht bestellt scheint, so zerrissen und ge- spalten, wie sie sich selbst und symbolisch darstellt.
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Bitte bei Weiterverbreitung angeben:
* Zitate aus: Lilith, die erste Frau Adams, Vera Zingsem
© Überarbeitete Auszüge aus meinem Buch “Was würde die Liebe jetzt tun?”, Kapitel 12

Quelle: http://nebadonien.wordpress.com/2012/04/21/lilith-die-erste-frau-adams-teil-1/

Gruß an die Frauen

TA KI

Die Deutsche Sprache ist eine sehr magische Sprache.


„Herr, kannst DU ihnen vergeben – obwohl sie wissen, was sie tun?“
Die Deutsche Sprache ist eine sehr magische Sprache.

von HELGE STEINFEDER

Teil 2

Daher sollten wir auch viel Wert darauf legen, sie zu pflegen und zu verinnerlichen. Es ist kein Zufall, daß die Frankfurter Schule die Deutsche Sprache durch Umfunktionieren deutscher Inhalte, Wortbegriffen verstümmelte, mit marxistischen und neomarxistischen Wörtern, in Begleitung mit den Anglizismen.

Doch die althochdeutsche (ahd.) Sprache ist noch viel, viel magischer, als sich dies so mancher vorstellen kann. Sie ist so magisch und so voller tiefer Weisheit, daß man es einigen Schullehrern am Gymnasium verbat, Althochdeutsch zu unterrichten. Man drohte ihnen mit Existenzvernichtung, wenn sie weiter die Schüler über das Althochdeutsche aufklären würden. Aber dies nur so nebenbei.

Aus diesem Grunde gebe ich hier einige Beispiele, um zu zeigen, was wirklich in den Wörtern und Worten steckt, um zu zeigen, daß die Katholische Kirche mit ihrem ganzen Machtapparat ein System darstellt, um die Leute zu verdummen, um die Macht über die Menschen zu erhalten. Sie hat vom ersten Augenblick gegen die germanischen Stämme gekämpft und kämpft prinzipiell immer noch gegen das, was germanisch bzw. deutsch ist.

Dazu gehören dann auch Leute wie Martin Luther, der auf sträflichste die Bibel nach seinem Gutdünken übersetzte. Martin Luther war ein Mitspieler der Katholischen Kirche. Er war niemals ein Gegner. Wäre er es wirklich gewesen, wäre er frühzeitig gestorben. Die weltlichen Herrscher kopieren dieses System der Macht und stellen heute listigerweise ganz bewußt scharfe Kritiker ihrer Macht auf die Bühne, um dem Volk Glauben zu machen, es gäbe Demokratie und man könne sagen und denken, was man wolle. Solange man das Falsche sagt wird man soviel öffentlich reden und schreiben önnen, wie man will. Doch wehe die Wahrheit wird formuliert.

Hier einige Beispiele:
Das Wort HEILIG heißt im Ahd. „weih“. In der Sprache der Osterinseln heißt dieses Wort auch heilig, aber „vai“ geschrieben. Wir haben diese Silbe im Wort GEWEIH, als Symbol der Germanen, daß sie eine tiefe Naturverbundenheit hatten, mit den Wäldern vor allem und natürlich mit den Tieren. Einen Hirsch zu erlegen war nicht nur einfach Jagen oder Töten, um etwas zum Essen zu haben. Die Jagd war ein heiliger Vorgang und man sprach vorher mit den Tieren, die man erlegte. Das Siegfried, ein Held der Germanen, die Sprache der Vögel kannte und konnte, ist ein weiteres Zeichen bzw. Symbol für die Naturverbundenheit der Germanen. Diese Naturverbundenheit gab den germanischen Völkern schon immer eine unglaubliche Kraft, vor der sich die Katholische Kirche fürchtete. Der Grund: Es sind die Naturgesetze, die die Germanen als göttlich und unumstößlich betrachteten, nicht das römisch- katholische Papierrecht. Diese tiefe Naturverbundenheit ist auch heute noch im Deutschen Volk erhalten, denn nicht umsonst sind es die Deutschen gewesen, die den Umweltschutz auch als politisches Programm in die Welt setzten, welche andere Länder auch kopierten. Der tiefe Glaube an die germanischen Götter – als Prinzip, nicht als Personifizierung -, schuf ein sittlich, ehrlich-wahrheitsliebendes Volk. Diese geistig-seelisch Überlegenheit war der Katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Daher ließ sie unter anderem nach der Abschlachtung von 4.500 Sachsen auch gleich mal 10.000 Eichen abholzen und zerstörte an die 1000 Wälder. Es geht also wirklich nicht darum, an welchen Gott man glauben soll, zu wählen zwischen Wotan oder Jesus. Solange man dies glaubt, ist man einer Ideologie aufgesessen und wird nie diese Macht erfahren, die entsteht, wenn man die Natur als Verbündeten hat. Hat man sie als Verbündete, wächst man körperlich und geistig über sich hinaus!

Die Germanen wußten sehr wohl, daß die Katholische Kirche, der Erzfeind aller Germanen, war und ist. Dazu ist die Kenntnis nötig, daß viele althochdeutsche Wörterbücher inzwischen gefälscht wurden bzw. viele Übersetzungen einfach nicht mehr richtig übersetzt werden bzw. weggelassen, ausgelassen. Viele korrekte Übersetzungen konnte man herausfinden, indem man beispielsweise ein altenglisches Buch aus dem Jahre 1357 von einem Konrad von Megenberg studiert. Er nannte es „Deutsche Sphaera“ = „Deutsche Sprache“ (oder auch Sphäre, Mentalität). Oder das Buch von Heinz Mettke „Altdeutsche Texte“. Kaum jemand weiß heute, daß die vielen katholischen Klöster zur Zeit der germanischen Stämme regelrechte Kopier- und Fälscherwerkstätten waren.

Wissenswert ist, daß es im Ahd. mehrere Wörter für ein und den selben Begriff gab, je nach Dialekt, also Umgebung, ob man einfacher Bauer war oder zur Elite gehörte. Aber es gab keine Rechtschreibung, keine Grammatik. Die wurde den Germanen erst durch die „Militärsprache“ Latein aufgezwungen. Es ist interessant zu wissen, daß ohne eine Rechtsschreibung die Kreativität im geistigen Bereich viel höher schwingt. Durch die Rechtsschreibung hatte die Kirche Roms ein weiteres Mittel in der Hand, diese Kreativität der Germanen zu brechen bzw. einzudämmen. Und heute? Wieder wird eine Rechtschreibreform eingeführt – mit den gleichen Gedanken, die auch die Katholische Kirche hatte: die sittlich-moralisch-geistige Überlegenheit eines germanischen Christenglauben zu brechen.

Das Wort KIRCHE, im Ahd: „kirihha, kilihha, cirihha, cilihha“ bedeutet „das Gleiche“. Dieses „Gleiche“ ist eine Form urdemokratischer Einrichtung der Germanen und hatte überhaupt nichts mit der katholischen KIRCHE gemeinsam. Das lateinische Wort „ecclesia“ kommt aus dem Ahd. von den oben schon erwähnten Wörtern für KIRCHE.

Latein ist, wie ich schon erwähnte, die alte Militärsprache der Kirche Roms. Es ist eine Sprache der Macht, so wie heute das Englische immer mehr mit seinen militärischen Begriffen in die deutsche Umgangssprache eindringt. Menschen, die also ein Studium des Lateins absolvieren, lernen eine veralterte Militärsprache. Es ist daher kein Wunder, daß in den sogenannten Autoritätsberufen des 19. + 20. Jahrhunderts, in den Berufen wie der Medizin, Philosophie, Lehrer, Priester, Altertumsforschung usw. Latein dominierte. Ganz zu schweigen davon, daß die Katholische Kirche den Menschen einredete, daß Latein die Sprache Gottes sei. Nur diese könne Gott verstehen, daher bräuchte jeder Mensch einen Priester, als Mittelsmann zu Gott, also als Dolmetscher. So konnte die Beichte eingeführt werden und die Katholische Kirche baute mit den Klöstern, die allesamt Fälscherwerkstätten und Ausbildungslager für die Agenten der Katholischen Kirche waren, ein damals weltweites Spionagenetz auf. So konnte sie ihre Macht erhalten und erweitern.

Man sagt, daß Wort KATHOLISCH käme aus dem Griechischen und bedeute „allgemein“. Andere Forscher behaupten, es bedeute „rechtsgläubig“. Die griechische Sprache ist aber genau genommen ein ahd. Dialekt der Dorer, die Urahnen der Thüringer! Das ahd. Wort „cautolo“ bedeutet nicht „katholisch“ sondern IRRLEHRE. Das Adjektiv „tol“ bedeutet DUMM, VERIRRT, ALBERN, TÖRICHT. Davon gibt es auch die Formen „tolic“ und „catolic“, was wörtlich die VERDUMMTEN, die IRREGELEITETEN, die TÖRICHTEN bedeutet. Das sind sprachwissenschaftliche Wahrheiten. Doch wenn man heute ein ahd. Wörterbuch aufschlägt, wird man feststellen, daß das Wort KATHOLISCH mit „catolic“ übersetzt wird. Nur dieses Wort steht da, sonst keine Erklärungen. Sogar in im Bayerischen Wörterbuch von 1872 von J.A.Schmeller ist tatsächliche, oben angegebene Übersetzung erhalten geblieben – darüber hinaus zusätzlich viele Redewendungen im Bayerischen, in dem das Wort „katholisch“ in vielen, für die Katholische Kirche nicht günstig dastehenden Licht, aufgelistet ist.

Im Rahmen der Charakterwäsche bzw. Umerziehung des Deutschen Volkes nach 1945 gehörte es dazu, daß die Frankfurter Schule beschloß, sämtliche Werke, die irgendwie eine Identität mit der Deutschen Kultur aufkommen lassen könnte, zu vernichten oder umzuschreiben bzw. zu fälschen. Das ist den Marxisten und Neomarxisten leider gelungen. Man muß schon in die Archive gehen, in die englischen beispielsweise, um dort die ahd. Wörterbücher aus dem 16. Jahrhundert mit seinen ursprünglichen Bedeutungen zu finden.

Wir können an Hand der Sprache sehr gut sehen, was die Germanen von der Katholischen Kirche hielten. Meine Meinung kann daher nur die sein, daß Menschen, die heute noch den katholischen oder evangelischen Glauben tragen, fehlgeleitete Menschen im geistigen Bereich sind. Denn jede Religion stellt eine Ideologie dar, auch die der Moslems oder der Tibeter.

Dennoch kann man sprachwissenschaftlich vieles von den falschen Übersetzungen aufdecken. Beispielsweise das Wort BIBEL. Griechisch heißt es „biblios“, was soviel wie BUCH bedeutet. „biblios“ oder auch die „Christenbibel“ kommen vom ahd. Wort „fibal“, die FIBEL

Oder die Wörter ADAM und EVA. ADAM bedeutet heute noch im Türkischen und anderen Sprachen einfach „der Mensch“, ist also keineswegs der Name des „ersten Menschen“. EVA ist auch kein Name einer Frau, sondern kommt vom ahd. „ewah“ = „ewig“. ADAM und EVA heißen im ahd. „man evah“ oder „mana ewah“ und bedeutet: der EWIGE MENSCH. Wer daran zweifelt, kann in dem Buch von Thomas Barthel DAS ACHTE LAND den darin abgedruckten Text des Osterinselbuches PUARA HOA nachlesen, wo die Begriffe „mana ewah“ und „kot, koto“ zigmal in reiner Form auftreten. „kot, koto“ sind ebenfalls ahd. Begrifft und stehen für GOTT oder/und GUT. Die alten Germanen wußten, daß GOTT ewig und unerschaffen ist. Schon deshalb konnte für sie keine GOTTESMUTTER existieren. Deshalb mußten sie auch nicht WOTAN anbeten, wie einige vermuten. Das Wort WOTAN kommt aus dem Adh. „man cot“, was übersetzt heißt: „guter Mann“, denn die Silbe „cot“ steht auch für „Kot, cuat, kuat“. So kann man „man cot“ auch mit „Guter Gott“ übersetzen. xxx

Die Germanen lebten das Naturprinzip als ein sich ständiges wandelndes Prinzip. Sie kannten nicht die Personifizierung der Naturprinzipien. Damit fingen die Religionen Asiens an, welche auf die Perser, Griechen, Römer usw. übertragen wurde. Ein Germane wußte von seiner Naturverbundenheit her, daß er niemals einen Gott oder gottähnlichen Menschen anbeten kann, weil ein Mensch niemals die Macht haben kann, die die Natur hat. Es war daher für ihn irrsinnig an einen Gott zu glauben. Es war eine Irrlehre.

Die Naturverbundenheit der Germanen ist stärker als der Glaube an die Gestalt eines Gottes, der sowieso ewig und unerschaffen zugleich ist. Das wußten sie. Es sind die Vertreter der Katholischen Kirche, die diese komplizierten Intellektualismen des christlichen Glauben predigten, was dann viel viel später über die Charakterwäsche der Frankfurter Schule in die Köpfe unserer Kinder eingepflanzt wurde: das frühzeitige abstraktive Denkvermögen. So kann man die Kinder bzw. die junge Generation schnell zu jeder Ideologie umerziehen.

Die Geschichte von der zeugungslosen Geburt ist in mindestens drei Formen erhalten. Hier zwei Formen: FREYA gebar WOTAN ohne Zeugung. MAYA gebar BUDDHA ohne Zeugung. Man sieht die Gleichheit beider Namen, von Freya zu Maya, wo nur ein „r“ verloren ging und der Lippenlaut „f“ in de Lippenlaut „m“ verwandelt wurde, wie bei WOTAN und BUDDHA, wo ebenfalls der Lippenlaut „w“ in den Lippenlaut „b“ überging.

Dann haben wir die Geburt JESUS durch MARIA. MARIA ist ebenfalls nur Freya. Wenn man alle Abwandlungen kennt, dann wird man dies leicht einsehen können. Viel ältere Germanisten, wie Wilhelm Braune, wundern sich, daß Maria in ahd. und mhd. Zeit, zweisilbig geschrieben und gesprochen wurden, also „mar-ja“. Das „j“ kann man auch als ein „i“ lesen. Die Silbe „mar“ ist eine uralte Silbe aus dem Sanskrit, und bedeutet die FORMGEBENDE. Hinter der Geburt Jesus steht eigentlich die Geburt Wotans durch Freya. – Sanskrit enthält auffallend viele Wörter aus dem Ahd.. Aber darüber zu schreiben und zu veröffentlichen ist in der „BRD“ verboten, solange wir eine neomarxistische „grüne“ Partei in Deutschland bzw. „Links-Parteien“ haben, die maßgeblich die Kultusministerpläne bestimmt und somit der jungen Generation die tiefe Wahrheiten der Deutschen Sprache bewußt vorenthält.

In ahd. Texten wird JESUS immer mit „Ihesum“ oder „Ihesu“ angegeben. „i hesu“ aber bedeutet auf Ahd. = „Ich heiße“ oder „Ich heiße mich“. Ich heiße mich einen Zimmermann bedeutet also: Ich bin Zimmermann von Beruf. Das Wort CHRISTUS heißt keineswegs „der Gesalbte“, abgeleitet vom griechischen Wort „chrisma“, sondern geht vom ahd. „chiristo, churisto, kiristo, kirusti, gihrusti“ = der GERÜSTETE, der STREITBARE (für das GUTE = GOTT) zurück. Außerdem bedeutet das Wort CHRISTUS auch gleichzeitig das Wort GERÜST, VORRICHTUNG, GALGEN und damit auch das KREUZ, der KREUZGALGEN. So bedeutet der ahd. Satz: „i hesu mi chiristo“ = ich bin der Gerüstete, der Streiter für das Gute.

In der Bibel stehen die Wörter JAHWE, JEHOWA, was „der Ewige“ bedeutet. Im Ahd. Heßt „eviha“ = Jahwe und „eowiha“ = Jehowa. Dann gibt es den Gott ELOHIM. Wenn man das „l“ durch ein „r“ ersetzt (was in vielen Sprachen, vor allen in vielen Dialekten des Chinesischen zu finden ist) so erkennt man, daß ELOHIM das ahd. „ero him“ ist und „ehret ihn“ bedeutet. ELOMIN ist also kein Name für einen Gott.

So möchte ich meinen Beitrag abschließen mit Goethe, der sehr wohl wußte, was das Ahd. bedeutet und auch erkannte, wie falsch vieles übersetzt wurde. In seinem FAUST schrieb er:

„Geschrieben steht,
im Anfang war das Wort,
hier stock ich schon,
wer hilft mir weiter fort,
ich kann so hoch das Wort unmöglich schätzen,
ich muß es anders übersetzen.“

Im Deutschen ist das Wort WORT mit dem Wort WERDEN verwandt. Ein Wort ist ein Laut oder Schrift gewordener Gedanke. WORT und WERDEN jedoch zu verwechseln war im Ahd. noch leichter als im heutigen Deutsch, wie die ahd. Formen „worton, worten“ für GEWORDEN zeigen. Also müßte man es richtig übersetzen:

„Im Anfang war das Werden und das Werden war gut und gut war das Gewordene“.

Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit der FLEISCHWERDUNG des Wortes zu tun, wie es auch sprachwissenschaftlich keine GOTTESMUTTER geben kann. Was für die Zukunft wichtig ist, ist die Naturverbundenheit der Deutschen wieder herzustellen, also ganz praktisch: sich mit dem Umweltschutz zu beschäftigen, wobei die Umwelt nicht nur aus der Natur sondern auch aus den Menschen, mit denen wir leben müssen, gemeint ist. Und darüber hinaus ist natürlich auch die geistige Umwelt gemeint. Und gleichzeitig wäre zu wünschen, daß man sich der Deutschen Sprache mehr bewußt wird.

Quelle: http://wahrheit-kompakt.net/files/Landmann-Steinfeder-althochdeutsch.pdf

Gruß an die Deutsche Sprache

TA KI

…auf der Lauer – an der Mauer- steht der Jesuitenpabst…Papa Franz mit Rabbi Shmuel Rabinovitch an der KOT-el


Franz und Rabbi klagen an der MauerPapst Franziskus und Rabbiner Shmuel Rabinovitch an der Kotel in Jerusalem

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Papst Franziskus setzt neue Akzente im Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum und zu Israel

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Der Papstbesuch im Heiligen Land ist vorüber. Offiziell als Pilgerfahrt deklariert, war diese Reise sowohl von kirchenpolitischer wie auch weltpolitischer Signifikanz. Vor allen aber scheint sie in Bezug auf die katholisch-jüdischen Beziehungen von bleibendem Wert zu sein.

Schon vor seinem Besuch hatte Papst Franziskus deutlich gemacht, dass er neue Akzente im Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum und zu Israel setzen wollte. Als besonderes Signal an das Judentum werteten Beobachter, dass neben Kurienkardinälen auch ein Rabbiner zur Delegation des katholischen Kirchenoberhauptes gehörte.

Eigentlicher Anlass des Papstbesuches war der 50. Jahrestag des ökumenischen Treffens zwischen Papst Paul VI. und dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Athenagoras. Das war damals die erste Reise eines Papstes in den Staat Israel. Um den Fortschritt dieses Dialogs zu würdigen, trafen sich Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus in Jerusalem.

GASTGEBER
Was aber waren die politischen Momente dieser Reise? Erst einmal ist festzuhalten, dass die drei Gastgeber – Jordanier, Palästinenser und Israelis – allesamt zufrieden sein dürften. Die Vatikandiplomatie hatte das dreitägige Besuchsprogramm mit Gesten und Worten meisterhaft gestaltet: Verständnis für jede Seite, Ausgewogenheit als Prinzip. Der Papst pflegt nicht zu polemisieren oder zu polarisieren.

Nachdem sich der Vatikan vorher bei den Präsidenten Peres und Abbas diplomatisch abgesichert hatte, lud Papst Franziskus beide ein, zu ihm »nach Hause zu kommen«, um ein gemeinsames Gebet abzuhalten. Es gehe darum, von Gott das Geschenk des Friedens zu erflehen, sagte Franziskus. Die Dringlichkeit der Befriedung des Nahen Ostens – sei es, um den syrischen Bürgerkrieg zu beenden  oder   eine zweistaatliche Friedenslösung im israelisch-palästinensischen Konflikt anzustreben – war die politische Richtschnur des Papstbesuches.

Als er beim Treffen am Jordan mit syrischen Flüchtlingen das anhaltende menschliche Leid in Syrien bedauerte, stellte Franziskus die Frage, wer denn die Waffen verkaufe, mit denen der Krieg geführt werde. Darin liege die Wurzel des Übels, so der Papst: Hass und Geldgier. Klar in der Sache, jedoch ohne direkt mit dem Finger auf andere zu zeigen. Franziskus lobte zudem ausdrücklich die Bereitschaft Jordaniens, Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen, und rief die internationale Gemeinschaft zu größeren Finanzhilfen auf.

SIGNAL 
Jordanien spielte auch sonst eine besondere Rolle. So nahm der haschemitische Prinz Gazi an der Begegnung des Papstes mit islamischen Würdenträgern auf dem Jerusalemer Tempelberg teil. Es war ein unübersehbares Signal, wer der bevorzugte Partner Israels sein könne, wenn es um die Zukunft Jerusalems geht.

Zwei weitere politische Momente des Besuches sind von Bedeutung: zum einen der Fototermin an der Mauer bei Bethlehem – der Papst im stillen Gebet. Ein Zwischenstopp, der auf Wunsch von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eingelegt wurde. Zum anderen kam der Papst der Bitte von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu nach und suchte die nationale Gedenkstätte für die Opfer des Terrorismus am Herzlberg auf. Franziskus hatte gleich bei seiner Ankunft den Terroranschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel verurteilt. Dies steht im Einklang mit seiner Haltung, jeglichen Antisemitismus und jegliche Gewalt, die im Namen Gottes verübt wird, zu verurteilen.

Unweit der Gedenkstätte legte Franziskus am Grab Theodor Herzls einen Kranz nieder. Mit diesem symbolischen Akt legitimierte der Papst den Zionismus als staatstragende Idee Israels. Vor 110 Jahren hatte Papst Pius X. in einer Audienz mit Herzl die Idee des Zionismus aus theologischen Erwägungen schroff zurückgewiesen. Sie stünde im Widerspruch zu der Auffassung, die Christen seien das neue Volk Israel.

UNMENSCHLICHKEIT
Franziskus’ Homilie in Yad Vashem war eine Auseinandersetzung mit der Unmenschlichkeit, die durch Menschen verursacht werden kann. Theologisch vollzog er dabei eine Kehrtwende: Er stellte nicht die Frage, warum Gott die Schoa zugelassen habe. Nein, er sagte vielmehr: Adam, Mensch, wo warst du, wie tief konntest du sinken? Bei der Begegnung mit sechs Schoa-Überlebenden küsste er jedem die Hand. Eine Geste der päpstlichen Demut im Stile Franziskus’.

Der Papst hat mehrmals die Annäherung zwischen Juden und Christen als ein Wunder Gottes gewürdigt und die bald 50-jährige Zäsur durch die Erklärung »Nostra Aetate« hervorgehoben. Und er lobte Schimon Peres als Mann des Friedens und machte deutlich, welch große Sympathien er für das israelische Staatsoberhaupt hegt. Im Gespräch mit dem Papst stellte Peres wiederum fest: »Auf dem Weg, Frieden zwischen uns und den Palästinensern zu stiften, haben Sie Frieden zwischen Juden und Christen erreicht.« Die religiöse Befriedung sei eine ausgezeichnete Einleitung zum politischen Frieden, so Peres’ Fazit.

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Der Autor war von 2008 bis 2012 Botschafter des Staates Israel im Vatikan.

Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19299

Gruß an die Schwarzmagier

TA KI