Aromatherapie – Guter Duft für schöne Stunden


Wussten Sie, dass Ihr Geruchssinn direkt mit dem Gehirn verbunden ist? Deshalb können Sie mit Pflanzendüften auch für gute Laune sorgen – und noch dazu etwas für Ihre Gesundheit tun.

Warum können wir mit Düften unsere Stimmung beeinflussen?

Täglich atmen wir etwa 23.000 mal und bewegen dabei rund 12,5 Kubikmeter Luft.
Bevor wir dabei Gerüche bewusst wahrnehmen, haben wir ihn schon in unserem Unterbewusstsein aufgenommen. Unser Geruchssinn beeinflusst unser Verhalten deshalb viel stärker als uns bewusst ist.
Wenn ein Duftmolekül unsere Nasenschleimhaut erreicht, wird es über die höchste Stelle oben in der Nase an den Geruchsnerv weitergereicht und gelangt direkt in unser emotionales Gehirn, das so genannte limbische System.
Dort ruft es in Bruchteilen von Sekunden ein Gefühl oder eine Erinnerung hervor. Wir riechen zum Beispiel Orangenduft und fühlen uns an den Urlaub auf Sizilien erinnert. Deshalb können wir mit Düften auch eine wohlige und behagliche Atmosphäre in einem Raum schaffen.
Menschen nutzen übrigens seit mehreren tausend Jahren duftende Essenzen: zur Aromatisierung von Speisen, zur Körperpflege, für religiöse Rituale sowie zur Anregung der Sinne und der Sinnlichkeit verwendet.

Was sind ätherische Öle eigentlich genau?

Das Wort ätherisch stammt vom griechischen „Aither“; das bedeutet wörtlich übersetzt „strahlendes, blaues Firmament, wo die unsterblichen Götter wohnen“. Dass damit nicht nur rein physikalische Eigenschaften gemeint sind, ist offensichtlich.
In den ätherischen Ölen ist die Essenz, das Wesentliche, die Seele der Pflanzen eingefangen. Sie entstehen in der Sommersonnenwärme. Hitze und intensives Licht bewirken, dass Pflanzen ätherische Öle bilden. Sie tun das, um Insekten anzulocken, Schädlinge fern zu halten, Energien zu speichern oder Temperaturschwankungen gewachsen zu sein. Ätherische Öle sind höchst komplizierte Gemische aus vielen hundert Komponenten.

Woran erkenne ich die Qualität eines ätherischen Öls

Wirklich gute ätherische Öle sind nicht billig. Die Öle sollten naturrein sein, d.h. nicht mit andern Ölen vermischt oder gestreckt sein. Die Pflanzen, aus denen das Öl gewonnen wurde, sollten aus biologischem Anbau stammen.
Achtung: Synthetisch hergestellte Duftstoffe, die weitaus preisgünstiger sind, enthalten häufig chlorierte Verbindungen, die sich im Körper anlagern und gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen können.

Welche Wirkung hat das Limettenöl?

Der Duft der Limetten ist fein-herb und sehr erfrischend. Limettenduft stimmt uns heiter, steigert unsere Konzentrationsfähigkeit und vertreibt Müdigkeit. Er regt die Phantasie an und sorgt für gute Laune – und wirkt auch erotisierend. Und, Limettenduft sorgt für unsere Gesundheit, denn es sind darin Wirkstoffe enthalten, die die Raumluft reinigen. Das schützt uns vor Ansteckung mit Viren und Bakterien. Also ist Limette ideal für die Duftlampe in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr und besonders in Räumen, in denen viele Menschen ein- und ausgehen, z.B. in Wartezimmern – oder auch in einem Fernsehstudio.

Wie viele Tropfen ätherischen Öls gibt man in eine Duftlampe?

Zunächst befüllen Sie die Schale der Duftlampe mit Wasser und tropfen dann das ätherische Öl hinein. Die Dosierung hängt von der Wahl des Öls und vom Duftträger ab.
Bei schnell flüchtigen Ölen wie den Zitrusölen (Limette,Neroli, Zitrone, Orange, Mandarine) können Sie etwas höher dosieren: etwa 8 Tropfen ätherisches Öl. Das reicht zur Beduftung eines Raums in der Größe von 18 qm. Für einen kleineren Raum reicht entsprechend weniger, also etwa 2 bis 3 Tropfen, aus.

Anstelle einer Duftlampe können Sie auch Duftsteine verwenden, die leichter zu transportieren sind. Hier reichen zur Beduftung 2 bis 5 Tropfen aus. Ein Duftstein reicht nur zur Beduftung von etwa 5 qm aus, legen Sie ihn zum Beispiel auf den Nachttisch oder auch auf den Schreibtisch.

Neroli – der Duft der Orangenblüten

Zu den Zitrusfrüchten gehört auch Neroli – der Duft der Orangenblüten. Es ist relativ teuer, denn für einen Liter Neroli-Öl braucht man eine Tonne frischer Orangenblüten! Neroli hat die Sonne des Südens gespeichert. Wie die Limette muntert auch Neroli unser Gemüt auf.
Wenn Sie der Januar melancholisch werden lässt, ist Neroli der richtige Duft für Sie. Doch auch bei Panikattacken oder in Schocksituationen kann Neroli beruhigend wirken, wenn es auf die Herzgegend und auf den Puls am Handgelenk aufgetragen wird.
Neroli ist sozusagen ein pflanzliches Beruhigungsmittel. Sie können Orangenblütenöl auch auf ein Taschentuch träufeln und mitnehmen, wenn Sie wissen, dass eine angespannte oder beängstigende Situation bevorsteht (zum Beispiel, wenn Sie zu einer Beerdigung müssen).

Vorsichtsmaßnahmen

Wenn Sie ein ätherisches Öl zum ersten Mal verwenden, sollten Sie einen Verträglichkeitstest machen. Verdünnen Sie das ätherische Öl in Trägeröl (1 Tropfen auf 5 ml ), geben es in die Armbeuge und lassen es 2-3 Stunden einwirken. Wenn die Haut rot wird und juckt, sollten Sie dieses ätherische Öl nicht anwenden.
Niemals sollten Sie ein ätherisches Öl direkt auf die Haut geben. Es ist einfach zu hautreizend. Bei Kindern unter 6 Jahren müssen Sie mit der Anwendung ätherischer Öle besonders vorsichtig sein, keinesfalls sollten kleine Kinder direkten Hautkontakt mit ätherischen Ölen haben und bei der Benutzung von Duftlampen im Kinderzimmer sollten Sie immer die Hälfte der für Erwachsenen empfohlenen Dosis nehmen.

Quelle: http://www.kraeuterweisheiten.de/aromatherapie-guter-duft-fuer-schoene-stunden.html

Gruß an die Schnuppernasen

TA KI

Inhaltsstoffe der Kräuter


Auf dieser Seite will ich in Kurzform die typischen Arten der Inhaltsstoffe von Heilpflanzen beschreiben.


Ätherische Öle

Nahezu alle wohlriechenden Pflanzen enthalten ätherische Öle. Diese Öle sind leicht flüchtig und verschwinden bei Verdunstung vollständig. Es gibt sehr viele unterschiedliche ätherische Öle, die z.T. recht starke Heilwirkung zeigen.

Typische Kräuter: Thymian, Salbei, Lavendel, Fichte


Gerbstoffe

Gerbstoffe sind häufig in Wurzeln und Rinden, aber auch in Blättern anzutreffen. Sie wirken adstringierend, d.h. sie ziehen Schleimhäute und Gewebe zusammen. Dies hilft bei Geschwüren, Verbrennungen und Entzündungen. Bei Halsentzündungen ist es sinnvoll mit gerbstoffhaltigen Kräutern zu gurgeln. Auch bei Hautpilzen können Gerbstoffe hilfreich eingesetzt werden.

Typische Kräuter: Eichenrinde, Brombeerblätter, Frauenmantel, Hamamelisblätter


Bitterstoffe

Bitterstoff ist ein Sammelbegriff für alles was bitter schmeckt. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an und wirken so vorwiegend im Magen- Darm- Leber- Galle-Bereich. Diese bittere Wirkung machen sich auch die Magenbitter zunutze, die gerne nach schwerem Essen getrunken werden.

Typische Kräuter: Enzian, Löwenzahn, Tausengüldenkraut, Engelwurz, Hopfen, Schafgarbe


Schleimstoffe

Schleimstoffe sind eine Gruppe von unterschiedlichen Stoffen, die gemeinsam die Eigenschaft haben, im Wasser aufzuquellen und sich schleimig anzufühlen. Sie haben eine erweichende, reizmildernde und einhüllende Wirkung, die sie Wertvoll für Entzündungen der Schleimhäute machen. Mit Schleimmitteln kann man einem Reizhusten, Halsschmerzen, Magen-Darmkartharren und manchen Wunden begegnen.

Typische Kräuter: Huflattich, Spitzwegerich, Eibisch, Malve, Beinwell


Glykoside

Glykoside sind eine ganze Gruppe von hochwirksamen Stoffen, deren Gemeinsamkeit bestimmte Zuckerverbindungen sind. Es gibt hochwirksame (giftige) Glykoside, die auf das Herz wirken (z.B. Fingerhut). Auch Blausäure und das Salicin (Vorläufer des Aspirins) sind Glykoside. Weniger starke Glykoside (Saponine, Flavone, Cumarine) werden weiter unten einzeln beschrieben.

Typische Kräuter: Fingerhut, Maiglöckchen, Weide, Sennesblätter, Faulbaum


Saponine

Das Wort Saponin kommt von Seife. Entsprechend sind Saponine Stoffe, die seifenähnlich wirken. Ein besonders saponinreiches Kraut, das Seifenkraut wurde früher als Seifenersatz verwendet. In der Heilkunde wirken Saponine schleimhautreizend und eignen sich daher als Brechmittel oder harntreibend. Außerdem beschleunigen sie die Aufnahme anderer Wirkstoffe und sind daher als Beigaben in Mischtees beliebt.

Typische Pflanzen: Seifenkraut, Ringelblume, Linde, Taubnessel, Thymian


Flavone

Flavone sind gelbe Farbstoffe. Sie wirken teilweise recht unterschiedlich. Einige unterstützen die Wirkung des Vitamins C, andere wirken auf Herz, Kreislauf und Leber. Manche wirken auch diuretisch (harntreibend), gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, gerinnungshemmend und galleanregend.

Typische Kräuter: Kerbel, Heidekraut, Hirtentäschel, Birkenblätter, Holunderblüten, Lindenblüten, Ginster


Cumarin

Cumarine zeichnen sich durch einen bestimmen Geruch aus. Es riecht ähnlich wie duftendes Heu. Einige Cumarine haben gerinnungshemmende Wirkung. Außerdem wirken sie teilweise gegen Insektenfall, z.B. als Mottenkissen.

Typische Kräuter: Waldmeister, Steinklee, Lavendel, Labkraut


Solanine

Solanine findet man hauptsächlich in den grünen Teilen der Nachtschattenpflanzen. Sie wirken giftig auf das Verdauungssystem helfen äußerlich jedoch gegen Ekzeme.

Typische Kräuter: Kartoffelgrün, andere Nachtschattengewächse


Alkaloide

Alkaloide sind nahezu die wirksamsten Stoffe im Pflanzenreich. Es handelt sich hierbei um spezifische Abbauprodukte der jeweiligen Pflanze. Sie können stark heilsam bis hin zu tödlich giftig sein.

Manche Gruppen von Alkaloiden stehen auch im Ruf krebsfördernd zu sein bzw. eine leberschädigende Wirkung zu haben: Pyrrolizidinalkaloide

Typische giftige Alkaloide sind: Akonitin (Eisenhut), Atropin (Tollkirsche), Strychnin (Brechnuß)
Typische Genußmittel-Alkaloide: Koffein, Nikotin, Teein
Typische medizinische Alkaloide: Kodein, Morphin, Chelidonin

Quelle: http://heilkraeuter.de/inhalte.htm

Gruß an die Wißbegierigen

TA KI

Fünf ätherische Öle, die wirksam bei der Behandlung von Krebs sind


Der Gebrauch von ätherischen Ölen ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Es gibt viele Möglichkeiten wie ätherischen Öle Heilungsprozesse unterstützen können. Einige Öle wirken direkt auf Krebszellen, sie verhindern das Wachstum und fördern das Absterben des Krebs. Andere ätherische Öle helfen beim Stressabbau und emotionaler Unterstützung.

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Ätherische Öle sind konzentrierte Flüssigkeiten, die aus Pflanzen gewonnen werden. Sie tragen den unverwechselbaren Duft der Pflanze und werden für eine Vielzahl von medizinischen Zwecken verwendet. Der Gebrauch von ätherischen Ölen ist in den letzten Jahren immer populärer geworden. Ätherische Öle können in einem Trägeröl verdünnt und dann direkt auf die Haut aufgetragen werden. Sie können auch durch eine Kompresse oder einen Diffusor eingeatmet oder in Lebensmitteln und Getränken verwendet werden, wenn die Marke des Öls für den Verzehr geeignet ist.

Ätherische Öle zeigen ihre stärkste Wirkung über die Blutversorgung zum Gehirns und haben einen indirekten Effekt über die Geruchsnerven!

Ätherische Öle entfalten die meisten ihrer pharmakologischen Wirkungen über die Blutversorgung zum Gehirn. Sie haben auch eine indirekte Wirkung über die Geruchsnervenbahnen im Gehirn. Die Ölduftstoffe werden durch den Blutkreislauf und die Nervenbahnen aus den Nasennebenhöhlen in das Gehirn absorbiert. Es gibt viele Möglichkeiten wie ätherische Öle die Heilung von Krebs unterstützen können. Einige ätherische Öle wirken direkt auf Krebszellen, verhindern das Wachstum und fördern das Absterben des Krebs. Andere ätherische Öle helfen beim Stressabbau und emotionaler Unterstützung.

Fünf ätherische Öle, die wirksam bei der Behandlung von Krebs sind:

Ätherisches -Öl:

Eine Studie von 2010 aus der Schweiz, bewertete die Wirkung von ätherischem Thymian-Öl auf Brustkrebszellen, Lungenkrebszellen und Prostatakrebszellen. Ätherisches Thymian-Öl zeigte die stärkste Zytotoxizität gegenüber allen drei Arten von Krebszellen. Thymian hat einen aktiven Wirkstoff, das Thymol, es aktiviert Mechanismen, die Krebszellen zum absterben bringen.

Ätherisches Rosmarin-Öl:

Rosmarin hat antioxidative Eigenschaften, die beim Schutz vor freien Radikalen, welche Zellmembranen beschädigen, die DNA verändern und gesunde Zellen abtöten, mithelfen. Jüngste Studien haben gezeigt, dass Rosmarinextrakt Anti-Tumor-Eigenschaften hat, die wirksam bei der Behandlung von Dickdarm, Brust, Leber, Magen, Haut und Blut sind. Eine Studie ergab, dass eine 1 prozentige Konzentration von ätherischem Rosmarin-Öl mehr als 90 Prozent von Eierstock-und Leberkrebszellen deaktivieren konnte.

Ätherisches Oregano-Öl:

Forschungen des Long-Island-University-College-of-Pharmacy haben festgestellt, dass Oregano-Verbindungen Signalwege benutzen, die dazu führen, dass Krebszellen absterben. Oregano hat auch entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften. Ätherisches Oregano-Öl enthält Carnosol, welches Wirkungen, wie das Wachstum von Dickdarmkrebszellen zu stoppen und den Zelltod bei Krebszellen zu verursachen, gezeigt hat. Ätherisches Oregano-Öl hat vielversprechende Ergebnisse bei der Bekämpfung von Prostata-, Brust- und Hautkrebs gezeigt.

Ätherisches Kamille-Öl:

Apigenin, eine bioaktive Komponente, die in der Kamille gefunden wurde, hat in Untersuchungen gezeigt, dass sie signifikante Effekte bei der Hemmung vieler menschlicher Krebszelllinien hat. Eine Studie von 2010 ergab, dass ätherisches Kamillen-Öl 93 Prozent der Brustkrebs-Zellen abtötete. Eine separate Studie ergab, dass es in der Lage ist, Zellmutation von 60 bis 75 Prozent zu hemmen.

Ätherisches Weihrauch-Öl:

Von Weihrauch-Öl hat sich gezeigt, dass es zahlreiche gesundheitliche Zustände, einschließlich Krebs, behandeln kann. Studien zeigen nun, dass ätherische Öle und Extrakte von Weihrauch eine starke Antitumor-Aktivität aufweisen. Weihrauchöl wurde gegen Bauchspeicheldrüsen-Krebszellen getestet und war in der Lage, ein hohes Maß an Krebszelltod zu verursachen. Der gleiche Effekt fand sich in einer separaten Studie über Blasenkrebszellen. Diese Studie ergab, dass das ätherische Öl in der Lage war, zwischen Krebszellen und gesunden Zellen zu unterscheiden, so dass die gesunden Zellen unbeschadet blieben.

Wenn Sie, oder jemanden den Sie kennen, gegen Krebs ankämpft, so sollten Sie alternative Therapien berücksichtigen. Diese Öle werden von den meisten Ärzten nicht empfohlen werden. Natürliche Zusammensetzungen können nicht patentiert werden, was bedeutet, dass der finanzielle Gewinn nicht der gleiche ist, wie der in der Pharmazie.

(NaturalNews/mh)

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/aetherische-oele-gegen-krebs-a1293766.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Weihnachtsdüfte aus natürlichen Zutaten selber machen


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Lebkuchen, Glühwein und Tannenzweige – überall wehen uns in der Adventszeit herrliche Gerüche entgegen. Und auch in den eigenen vier Wänden soll es schön weihnachtlich duften. Ätherische Öle und Räucherstäbchen gibt es zwar überall zu kaufen, oft sind sie jedoch extrem teuer oder mit diversen chemischen Zusätzen versehen.

Herrliche Weihnachtsdüfte kann man auch ganz leicht zu Hause selber machen. Und die gute Nachricht ist: Man braucht überhaupt nicht viele Zutaten, um seinen persönlichen, stimmungsvollen Weihnachtsduft selbst herzustellen.

Welche Zutaten braucht man für einen Weihnachtsduft?

Im Grunde genommen gibt es bei der Zusammenstellung der eigenen Duftkomposition keine Grenzen. Es kommt ganz auf den persönlichen Geschmack und die Vorlieben an. Klassische Duftstoffe in der Weihnachtszeit sind Gewürze wie Zimt, Nelken, Piment, Anis oder Rosmarin. Diese kann man wunderbar mit Früchten wie Mandarinen, Zitronen, Äpfeln und Orangen kombinieren.

Aber auch ganz andere Duftnoten sind möglich: Tannenzweige und Fichtenharz, Zapfen und frisches Holz verbreiten genauso ihr würziges Aroma wie Lebkuchen und Vanille.

Die persönliche Duftessenz zusammenstellen

Duft- und Aromalampen verteilen einen angenehmen und dezenten Duft in den Räumen, in denen sie aufgestellt werden. Oft kommen Teelichte zum Einsatz, um das Wasser zu verdunsten, das mit ein paar Tropfen ätherischer Öle versetzt wird. Jedoch leiden die Öle unter der Hitze, außerdem stehen mittels Kerzen stark erhitzte ätherische Öle im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu begünstigen.

Viel besser geeignet sind deshalb elektronische Aroma-Diffuser, bei denen mittels Ultraschall Wasser und ätherische Öle fein vernebelt werden. Solche Vernebler erhitzen das ätherische Öl nicht und verbreiten angenehme Düfte je nach Fassungsvermögen für mehrere Stunden.

Ätherisches Öl selbst herzustellen ist eine aufwändige Aufgabe, es geht aber auch einfacher. Für deine persönliche Duftessenz benötigst du:

  • Gewürze nach Wahl
  • Obst nach Wahl
  • kochendes Wasser
  • ein Einmachglas

Ich habe mich für zwei Duftkombinationen entscheiden. Für die erste Zusammenstellung habe ich die folgenden Zutaten benutzt:

  • 1 Zitrone
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Nelken

Die zweite Essenz habe ich aus den folgenden Komponenten zusammengestellt:

  • 1 Orange
  • 1 Zimtstange
  • 1 TL Piment

Um die Duftessenz anzusetzen, geht man wie folgt vor:

  1. Obst in Scheiben schneiden und in ein sauberes Einmachglas füllen
  2. Das Obst mit Gewürzen bestreuen
  3. Gewürze und Obst mit kochendem Wasser vollständig bedecken und den Deckel schließen
  4. Mischung bei Raumtemperatur abkühlen lassen, dann eine Woche im Kühlschrank ruhen lassen

Die Düfte der Vorweihnachtszeit kannst du dir mit ein paar kleinen Tricks und natürlichen Mitteln leicht in die Wohnung holen, sogar ohne ätherische Öle ;)

Im Anschluss kannst du die angesetzte Duftessenz sieben bzw. filtern und in eine Duftlampe füllen und die Kerze anzünden. Nach einer Weile wird ein herrlicher Duft im ganzen Raum verteilt. Wie die Zutaten zusammengestellt werden, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen.

Duftende Früchte in der Weihnachtszeit

Eine andere Möglichkeit, einen weihnachtlichen Duft in der Wohnung zu verströmen, sind frische Früchte, die getrocknet werden. Dafür werden Mandarinen, Äpfel, Zitronen oder Orangen einfach in Scheiben geschnitten und zum Trocknen aufgehängt oder auf Tellern in die Nähe der Heizung gestellt. Während des Trocknens setzen sie Duftstoffe frei, die sich in der ganzen Wohnung verteilen. Nach 1-2 Wochen sind die Früchte komplett getrocknet und können beispielsweise in die Weihnachtsdeko eingearbeitet werden, die Äpfel kann man aber auch wunderbar als Apfelchips verzehren.

Die Düfte der Vorweihnachtszeit kannst du dir mit ein paar kleinen Tricks und natürlichen Mitteln leicht in die Wohnung holen, sogar ohne ätherische Öle ;)

Auch eine tolle Möglichkeit sind Nelkenorangen. Dafür werden einfach die spitzen Enden der Nelken in die Schale einer ganzen Orange gesteckt. Die Orange kann man in einer Schale dann entweder in die Raumdekoration einarbeiten, oder einfach so in eine Ecke stellen, in der sie den Duft verströmen soll.

Die Düfte der Vorweihnachtszeit kannst du dir mit ein paar kleinen Tricks und natürlichen Mitteln leicht in die Wohnung holen, sogar ohne ätherische Öle ;)

Mit wenigen Mitteln lässt sich so die eigene Wohnung in ein weihnachtliches Duftparadies verwandeln. Der selbstgemachte Duft ist persönlicher und trifft viel besser den eigenen Geschmack als ein gekauftes Duftöl. Außerdem verströmt die Essenz einen dezenteren und natürlicheren Duft als chemisch hergestellte Zusammenstellungen. Duftet die mit Wasser angesetzte Mischung dir noch zu wenig, kannst du sie mit ein paar Tropfen eines naturreinen ätherischen Öls deiner Wahl weiter verbessern.

Quelle. http://www.smarticular.net/weihnachtsduefte-aus-natuerlichen-zutaten-selber-machen/

Gruß an die Bastler und Weihnachtszeitliebhaber

TA KI

 

 

Räucherstäbchen selbst gemacht – rein aus natürlichen Zutaten


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Räucherstäbchen selbermachen mit einer ganz persönlichen Kräuterduftnote – geht das überhaupt? Ich habe es ausprobiert und es funktioniert zu meiner Begeisterung! Alles, was man dazu braucht, sind Pflanzenteile, natürliches Harz, Räucherkohle und ein Kleber.

Gekaufte Räucherstäbchen enthalten oft fragwürdige chemische Zusätze und Abbrennstoffe. Zudem haben gekaufte Räucherstäbchen in der Regel eine sehr starke Rauchentwicklung und brennen schnell ab. Eine Ausnahme sind die etwas dicker gerollten tibetischen Räucherstäbchen, die aus hochwertigen Kräutern und ohne Hölzchen gefertigt werden. Selbst wenn man aber auf gute Qualität mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen achtet, bleibt oft die Frage der Konditionen von Herstellung und Handel. Zu guter letzt gehen Räucherstäbchen auch schnell ins Geld.

Also habe ich nach einer Alternative gesucht. Gerade in der Vorweihnachtszeit bietet es sich an, mit Freunden oder der Familie anstelle der üblichen Plätzchen auch mal Räucherstäbchen herzustellen. Besonders Kindern macht es Spaß, zu kneten und etwas selbst herzustellen. Die selbstgefertigten Räucherstäbchen sind hübsch verpackt ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk.

Vorteile von selbst hergestellten Räucherstäbchen

Das Herstellen kosten etwas Zeit, aber die Vorteile von selbstgemachten Räucherstäbchen überwiegen für mich bei weitem:

  • frei von unbekannten chemischen Zusatzstoffen und evtl. giftigen Farbpigmenten
  • persönliche Duftnote mit Kräutern, Pflanzenteilen und Gewürzen ganz nach Geschmack
  • dezenterer Duft durch geringere Rauchentwicklung
  • einfach herzustellen, nur das Rollen bedarf ein wenig Übung
  • Größe und Form kannst du selbst bestimmen
  • viel preiswerter als gekaufte Räucherstäbchen

Räucherstäbchen selbermachen

Für die Herstellung der Stäbchen benötigst du folgende Zutaten:

  • ungefähr 20 Esslöffel getrocknete, zu Pulver zerkleinerte Pflanzenteile mit hohem ätherischen Gehalt (z.B. Rosenblätter, Zitrusschalen, Lavendel, Salbei, Rosmarin, Gewürze wie Zimt, Nelken Kardamon, Wacholder etc ), einige dieser Gewürze gibt es im Handel auch schon pulverisiert zu kaufen, sodass du diesen Arbeitsschritt nicht selbst machen musst
  • etwas Harz, knapp die Hälfte der verwendeten Pflanzenteile, Weihrauch oder Rosenweihrauch, aber auch Bernstein, Fichtenharz und Sandelholz sind geeignet (online erhältlich z.B. hier oder hier)
  • eine halbe Räucherkohle-Tablette (z.B. diese)
  • zirka 1 ½ Tassen Wasser
  • 2 gehäufte EL Weizenmehl
  • 1 EL Zucker (alternativ Honig)
  • optional Pflanzenöle und ätherische Öle
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Du kannst die Räucherstäbchen mit oder ohne Holz herstellen, oder sogar Stäbchenreste von alten Räucherstäbchen wiederverwenden.

Für Kinder oder Ungeübte ist es am Anfang einfacher, ein Holzstäbchen als Kern zu verwenden, damit fällt das Rollen leichter und die Stäbchen werden gerader. Ein Nachteil ist, dass diese sehr langsam abbrennen und zwischendrin auch einmal erlöschen können.

Ich bevorzuge das Rollen ohne Holz oder mit nur einem sehr kurzen Holzspan.

Zur Vorbereitung stellst du zuerst den Pflanzenkleber als Bindemittel her:

  1. Mehl und Zucker in kaltenm Wasser klümpchenfrei auflösen
  2. Die Masse auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen
  3. Ein bis zwei Minuten quellen lassen, bis ein fester Brei entsteht, danach abkühlen lassen

Während der Kleber kühlt, kannst du die anderen Zutaten zerkleinern:

  • Pflanzenteile mit einem Mörser oder Allesmixer zerkleinern
  • Kohletablette pulverisieren
  • Harz mit einem Messer oder Mörser zerkleinern (da es etwas klebrig ist, solltest du es nicht in den Mixer geben)

Je feiner die Pflanzenteile und das Harz gemahlen sind, desto besser lässt sich die Masse später rollen und desto besser ist auch später das Abbrennverhalten.

Wenn der Mehlkleber erkaltet ist, kannst du mit dem Mischen und Rollen beginnen:

  1. Einen Teil Kleber + drei Teile Pflanzen/Kräuter/Gewürze/Harz vermengen, bis eine zähe Masse entsteht, ähnlich wie Knetmasse
  2. Die Masse zunächst zu einer dickeren Rolle formen und etwa einen Zentimeter dicke Stücke abschneiden
  3. Eine glatte Unterlage leicht mit Wasser benetzen
  4. Stäbchen mit oder ohne Hölzchen rollen. Wenn du mit Holz rollst, klebe die Masse um das Stäbchen und rolle dann langsam aber gleichmäßig. Wenn du ohne Holz rollst, solltest du eher kürzere Stäbchen formen. Falls die Röllchen zu trocken werden, kannst du sie immer wieder leicht mit Wasser oder etwas Öl befeuchten. Sind sie hingegen zu feucht, dann mische etwas mehr Pflanzenpulver dazu.
  5. Fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im Ofen bei zirka 50 Grad (40 Grad bei Umluft) je nach Dicke und Größe der Stäbchen für 30-60 Minuten trocknen lassen

Das Herstellen von Räucherstäbchen ist einfach, schnell und macht Spaß. Kinderleicht kannst du aus natürlichen Zutaten ein persönliches Dufterlebnis zaubern

Fertig sind deine selbstgemachten Räucherstäbchen! Wenn sie komplett trocken und hart sind, kannst du sie in ein Schälchen mit Sand stellen und das Räuchern kann beginnen.

Übrig gebliebene Räucherstäbchenmasse lässt sich auch 1-2 Tage im Kühlschrank lagern, aber nicht länger, da sich sonst Schimmel bilden kann. Falls du noch Kleber übrig hast, kannst du ihn einfrieren.

Weitere Tipps

  • Allgemein empfehle ich, kurze und dünne Stäbchen zu rollen. Das verhindert, dass die Masse beim Rollen auseinanderbricht und je dünner die Stäbchen sind, desto besser brennen sie.
  • Viele heimische Kräuter und Pflanzen kannst du selbst sammeln oder aus dem Garten nehmen. Ich verarbeite sogar manchmal getrocknete Teereste.
  • Das Sammeln und Trocknen braucht natürlich seine Zeit, aber auch das kannst du mit deinen Kindern spielend ein paar Tage vorher machen.
  • Bevor du die Masse mischst, kannst du die Hälfte des Pflanzenmaterials mit einem Teelöffel Duftöl mischen oder ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu geben, das zu den ausgewählten Kräutern oder Gewürzen passt, z.B. Rosenblätter mit Rosenöl. Wenn du mit Kindern arbeitest, würde ich auf ätherische Öle allerdings verzichten. Mehr Hinweise zum Kauf und der Anwendung von hochwertigen ätherischen Ölen findest du hier.

Viel Spaß beim Herstellen, Ausprobieren und Räuchern mit deinen selbstgebastelten Räucherstäbchen.

Das Herstellen von Räucherstäbchen ist einfach, schnell und macht Spaß. Kinderleicht kannst du aus natürlichen Zutaten ein persönliches Dufterlebnis zaubern

Quelle: http://www.smarticular.net/raeucherstaebchen-selbst-gemacht-rein-aus-natuerlichen-zutaten/

Gruß an die Selbermacher

TA KI