John Embry: Weltweite Geld- und Kreditschöpfung – Auf dem Weg in einen entsetzlichen Zusammenbruch


Printing US dollar banknotes

John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 31.05.2017


John Embry: »Eric, an der Oberfläche erweckt es den Anschein, als würde nur wenig passieren, denn die wichtigsten Aktien- und Bondmärkte werden von den üblichen Verdächtigen bis zu dem Punkt manipuliert, an dem sich die Volatilität nahe historisch niedriger Niveaus bewegt. Die Regierungen geben weiterhin weltweit unverhohlen gefälschte Berichte über den Zustand ihrer Volkswirtschaften heraus. Die Chinesen sind jetzt genauso schuldig, wenn inzwischen nicht gar mehr, als ihre westlichen Gegenstücke.

Es finden sich mittlerweile zunehmend Zeichen, dass der weltweit geschaffene Überschuss an Geld und Kredit die Preise beeinflusst, was zu explosiven Bewegungen bei attraktiven Immobilien, Sammlerobjekten und Aktien wie Amazon, Google, Apple, usw. führt. Dies sollte niemanden überraschen, denn Geld und Kredit müssen irgendwo einen Abnehmer finden.

In den meisten Fällen sind die Verbraucher jedoch über alle Maßen verschuldet und folglich ist ihre Fähigkeit noch mehr Schulden aufzunehmen begrenzt. Dies zeigt sich in den trostlosen Verbraucherausgaben in den meisten Ländern und in den insgesamt schwachen wirtschaftlichen Ergebnissen. Sofern man in einem Ausmaß an die Österreichische Nationalökonomie glaubt wie ich, erkennt man, dass es in einem von Schulden angeheizten wirtschaftlichen Wachstum immer größerer Mengen an Schulden bedarf, um dasselbe Wirtschaftswachstum zu erreichen – denn jeder Zyklus ist irgendwann reif.

Global gesehen befinden wir uns bereits jenseits des Punktes, an dem es kein Zurück mehr gibt und die fortlaufende Zunahme von Geld und Kredit hat immer weniger Einfluss auf die Realwirtschaft. Japan liegt bei diesem bedauerlichen Trend an vorderster Stelle und hat die Stagnation nun seit fast drei Jahrzehnten bekämpft. Allerdings holen die anderen Länder rasch auf, wobei China die Verfolger nach einer historischen Schuldenausweitung infolge der Finanzkrise 2007/2008 anführt.

Historisch gesehen enden diese von Schulden angefeuerten Expansionen ausnahmslos schlecht. Und diese, welche eine wahrlich weltumspannende Dimension hat, wird sogar noch katastrophaler enden. Innovationen im Finanzbereich haben bislang ungeahnte Hebelwirkungen im System ermöglicht und Algorithmen, Hochfrequenzhandel, Derivate, und dergleichen haben diese Entwicklung gefördert.

Ich glaube weiterhin daran, dass sich reale Werte von der letztlichen Zerstörung aller reinen weltweiten Fiatwährungen loslösen und am Ende die bevorzugten Wertanlagen sein werden. Die Explosion bei den Preisen für Kryptowährungen, Kunst, Diamanten, usw. werden letztendlich zu einem dramatischen Anstieg der Preise für Gold und Silber führen, sobald sie endlich die Fesseln der von den westlichen Zentralbanken gestützten Preisdrückung abstreifen.

Es gibt einige Vorzeichen, dass die Bullionbanken ihre Positionen umschichten und auf diese Entwicklung vorbereitet sind. Allerdings können Investoren nicht sicher sein, bis Gold und Silber Preissteigerungen in einer Form erleben, wie es kürzlich den Kryptowährungen ergangen ist. Einfach gesagt: Gold und Silber waren über Jahrtausende Wertspeicher und werden sich bald wieder behaupten. Also ist Geduld angesagt.«

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

>> zum englischsprachigen Originalbeitrag

Quelle: http://n8waechter.info/2017/06/john-embry-weltweite-geld-und-kreditschoepfung-auf-dem-weg-in-einen-entsetzlichen-zusammenbruch/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

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John Embry: Die Risse im weltweiten Finanzsystem zeigen sich überall


John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 15.05.2017


John Embry: »Eric, nach einer sehr schwierigen Periode für Gold- und Silberanhänger denke ich, dass es endlich Licht am sprichwörtlichen Ende des Tunnels gibt und ausnahmsweise ist es diesmal kein entgegenkommender Zug.

Wie Sie nur zu gut wissen haben die westlichen Zentralbanken – die BIZ und andere – etwas unternommen, was sich im Jahr 2011 als extrem erfolgreiche Operation herausstellte. In vollem Bewusstsein, dass sie unglaubliche Mengen an neuem Geld und Kredit erzeugen müssen, um die Weltwirtschaft nach der Finanzkrise vor dem Zusammenbruch zu bewahren, wussten sie auch, dass die Kanarienvögel in der Kohlemine (Gold und Silber) ihre außer Kontrolle geratene Finanzpolitik nicht widerspiegeln durften.

Folglich gingen ihre Eingriffe zur Kontrolle der Gold- und Silberpreise, welche es in vielerlei Hinsicht seit mehreren Jahrzehnten gegeben hat, in den Schnellgang. Sie nutzten die korrumpierten Papiermärkte für Gold und Silber, sie haben Silber von seinem Hoch bei fast $ 50 im April 2011 auf unter $ 15 die Unze am Tiefpunkt des Zyklus‘ gedrückt. An der Goldfront haben sie im Spätsommer 2011 ein Allzeithoch von über $ 1.900 zugelassen und der Preis wurde dann im selben Zeitrahmen auf unter $ 1.100 heruntergetrieben.

Die Tatsache, dass beide Metalle, angesichts der Fiatgeld-Abwertung während des Zeitraums der Eingriffe – mit Silber bei unter $ 17 und Gold bei rund $ 1.230 – auch heute noch so weit unten sind, ist bemerkenswert. Tatsächlich ist es vollkommen grotesk und wird letztlich als eine der lächerlichsten Einpreisungen der Finanzgeschichte angesehen werden.

Da jedoch die meisten Menschen hauptsächlich von Preisbewegungen, statt von realen Fundamentaldaten beeinflusst sind, befindet sich die Stimmung für beide Metalle – vornehmlich in Nord-Amerika – am extremen Tiefpunkt. Jedoch befinden wir uns an der Schwelle zu großen Veränderungen und die Ereignisse beginnen endlich die Zentralbanken zu überholen.

Ich muss laut lachen, wenn ich sehe, wie die Menschen die niedrige Inflation kommentieren. Abgesehen von der Tatsache, dass die Inflationszahlen von den Regierungen extrem verfälscht sind, damit die Inflation heruntergespielt und das reale Wachstum entsprechend übertrieben werden kann, zeigt sich die wahre Inflation im Wert der Finanzanlagen, Aktien, Bonds und weltweiten Immobilien. Und die USA sind diesbezüglich der führende Übeltäter.

Die Preise in diesen Märkten haben rein gar nichts mit den Fundamentaldaten zu tun, sondern spiegeln die enorme Liquidität wider, welche über die vergangenen 7 Jahre im weltweiten System aufgebaut wurde. Dies ist ein Beispiel finanzieller Anlageinflation vom Feinsten.

Die Zentralbanken haben in Wahrheit rein gar nichts gelöst und die Blasen übertreffen jene zu Beginn der Finanzkrise 2007/2008 um ein Vielfaches. Allerdings befinden sich die Zinsen auf einem unhaltbar niedrigen Niveau und die Munition der Zentralbanken ist jetzt auf moralische Appelle und die Schaffung noch größerer Mengen Geldes und Kredites beschränkt.

Bedauerlich für die Zentralbanken und die Gesellschaft als Ganzes ist, dass sich die Risse nun überall zeigen. Dies gilt insbesondere für China, welches einer der Haupt-Wachstumsmotoren der Zeit nach der Krise war, der sogenannten “wirtschaftlichen Erholung“. Das Finanzsystem ist bestenfalls schwach und jede ernsthafte Schwierigkeit wird sehr schnell die gesamte Welt erfassen.

Investoren haben eine sehr seltene Gelegenheit sich selbst mittels physischen Goldes und Silbers und der Qualitätsfirmen, welche sie abbauen, zu schützen. Die Zeit wird knapp, also sollten weise Menschen diese Gelegenheit sofort zu ihrem Vorteil nutzen.«

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>>> zum englischsprachigen Originalbeitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/05/john-embry-die-risse-im-weltweiten-finanzsystem-zeigen-sich-ueberall/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Insider-Verkäufe in den USA: Unternehmenschefs wissen was kommt


Es ist gewiss stets schwierig vorauszusagen, ob die Aktienmärkte oder die Wirtschaft eines Landes unmittelbar davor stehen abzutauchen oder sich eine anhaltende Rallye weiter fortsetzt. Der Hauptgrund dafür ist, dass in diesen unberechenbaren Märkten Millionen von Menschen agieren und damit einhergehend Millionen von persönlichen und unternehmenstechnischen Agenden verfolgt werden.

Eins jedoch ist sicher: Wenn gewisse Spieler am Markt einhellig beginnen dasselbe zu tun, dann dürfen wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass recht bald irgendetwas Großes passieren wird.

Um welche Spieler handelt es sich? Nun, um die einflussreichsten und mächtigsten Marktteilnehmer überhaupt: Insider und Geschäftsführer großer US-Unternehmen. Diese satteln derzeit beinahe einhellig die Boote und verlassen das sinkende Schiff, sie verkaufen ihre Aktien als gäbe es kein Morgen, wie Businessinsider zu berichten weiß:

Während die investierende Öffentlichkeit Aktien weiterhin regelrecht verschlingt und so in den vergangenen paar Monaten alle drei großen Indizes auf Rekordhöhen geschickt haben, haben Unternehmensinsider ihre Aktien in einem Ausmaß abgestoßen, wie es seit sieben Jahren nicht mehr der Fall gewesen ist. Die Verkäufe beliefen sich im März, laut von Trim Tabs zusammengestellten Daten, auf insgesamt $ 10 Milliarden.

Dies ist ein beunruhigender Trend in einem Aktienmarkt, welcher sich bereits mit den höchsten Bewertungen seit der Technologieblase im Jahr 2000 herumschlägt. Wenn die Leute mit dem tiefsten Wissen über eine Firma ihre eigenen Wertpapiere verkaufen, warum sollten Investoren sie dann zu den derzeitigen Preisen halten?

So beruft sich Businessinsider unter anderem auf Brad Lamensdorf, einen Portfolio-Manager bei Ranger Alternative Management. Dieser “mag nicht, was er sieht“ und wird mit den Worten aus seinem April-Newsletter zitiert: »Dies ist definitiv ein negatives Signal. Sie sehen in ihren eigenen Unternehmen keinen Wert!«

Wenn also die Unternehmer selbst in ihren eigenen Firmen keinen Wert sehen, anders ausgedrückt, sie die Wertpapiere ihrer eigenen Unternehmen für überbewertet halten, dann sollten doch bei allen Investoren am Markt in der Tat die Warnsirenen heulen. Dazu kommt, dass dies durchaus kein ganz neuer Trend ist, denn das Abstoßen der eigenen Unternehmensanleihen begann, trotz allem Optimismus und einer beispiellosen “Trump-Rallye“, bereits im Februar, wie CNBC am 28. jenes Monats berichtete:

Nachdem nun die Saison der Vierteljahresberichte vorüber ist, verkaufen Geschäftsführer und andere Unternehmensinsider ihre Aktienanteile Hals über Kopf, wie ein Bericht von Vickers Weekly Insider zeigt. Transaktionen durch Insider sind in der Zeit der Vierteljahresberichte verboten.

»Insider-Verkäufe haben wieder angezogen und diesmal auf Niveaus, welche wir selten gesehen haben«, schrieb der Analyst David Coleman in seiner Note vom Montag. In der vergangenen Woche haben die Insider-Verkäufe an der New Yorker Börse die Käufe im Verhältnis von mehr als 11 zu 1 übertroffen, so Vickers.

Selbstverständlich wissen diese “Insider“ etwas, was der Öffentlichkeit in Amerika verborgen bleibt und es steht vollkommen außer Frage, dass die ständig neuen Rekordhochs der Indizes keinesfalls von Dauer sein können und irgendwann eine Korrektur erfolgen wird. Die Unternehmensführer wissen selbstverständlich um ihren eigenen Stand im Markt und so wie es ausschaut, steigen sie aktuell aus dem Markt aus, während sich die in Trunkenheit taumelnde Öffentlichkeit weiterhin im Kaufrausch befindet. Das Erwachen aus diesem Traum vom Reichtum ohne handfeste Arbeit wird gewiss ernüchternd sein.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/05/insider-verkaeufe-in-den-usa-unternehmenschefs-wissen-was-kommt/

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TA KI

Egon von Greyerz: Die Welt ist am Ende


Von Egon von Greyerz

Während wir uns dem Beginn der größten Vermögensvernichtung der Geschichte nähern, ist es eine absolute Gewissheit, dass niemand dem Leid entkommen wird, welches über die Welt gebracht werden wird. Diejenigen, welche finanziell am Wenigsten leiden werden sind natürlich die Ärmsten, da sie sehr wenig zu verlieren haben. Andererseits werden auch viele der Armen an Hunger und Krankheit sterben. Der Mittelstand wird ebenfalls leiden, denn viele werden ihre Arbeitsplätze verlieren. Sie werden auch ihre Pensionen verlieren, denn die Rentenfonds werden zahlungsunfähig sein. Weiter wird es keine soziale Absicherung geben, weil den Regierungen das Geld ausgehen wird.

Finanziell gesehen werden die Wohlhabenden das Meiste verlieren, da praktisch alle Wertanlagen die sie besitzen um real mindestens 90 % einbrechen werden. Dies beinhaltet Aktien, Bonds und Immobilien und zusätzlich werden viele Werte, wie Kunst und Sammlerautos, im Preis kollabieren. Den Besitzern produktiver, echter Werte, wie landwirtschaftlichen Nutzflächen, wird es erheblich besser ergehen. Die Halter von Edelmetallen, wie Gold und Silber, wird es ebenfalls extrem gut gehen, solange sie sie außerhalb des Finanzsystems lagern.

In den vergangenen 100 Jahren haben Regierungen, Zentralbanker und Banker eine Supernova erschaffen. Die einzige Frage ist, ob diese finale und gigantische Explosion langsam oder sehr schnell ablaufen wird. Was klar ist, ist dass die $ 500+ Billionen an Schulden und ungedeckten Verbindlichkeiten zusammen mit den $ 1,5 Billiarden an Derivaten implodieren müssen.

Zusätzlich werden die Zentralbanken, bei ihrem vergeblichen Versuch die Welt zu retten, Billiarden an Dollars drucken müssen. All dies wird natürlich verschwinden, sobald der große Zusammenbruch die Welt verschlingt. Und während die Supernova an Schulden explodiert, werden die durch diese Schulden gedeckten Werte implodieren. Die Folge wird eine Vermögensvernichtung massiven Ausmaßes sein, welche die Welt für sehr lange Zeit leiden lassen wird.

Eine Reinigung des überschuldeten und korrupten Systems ist jedoch der einzige Weg für die Welt, aus einer gesunden und schuldenfreien Grundlage heraus neu anzufangen. Es ist als wenn das tote Holz eines alten Waldes vom Feuer gereinigt wird und so die richtigen Bedingungen für neues grün und starkes Wachstum erschaffen wird. So lange die Schulden noch da sind, kann die Welt niemals gesund wachsen.

In den vergangenen paar Jahrzehnten gab es kein reales Wachstum, weil für jeden einzelnen Dollar Zuwachs beim BIP mehrere Dollar an Schulden erschaffen werden mussten. Dies ist nicht nur das Gesetz des abnehmenden Ertrags, sondern das Gesetz negativer Erträge. Die Welt ist am Ende und bis die Schulden bereinigt sind, wird es niemals wieder möglich sein reales Wachstum zu schaffen.

Der Übergang zu einem gesunden Finanzsystem wird wahrscheinlich eine lange Zeit in Anspruch nehmen, aber hoffentlich nicht so lange, wie das Dunkle Zeitalter, welches 500 Jahre gedauert hat. Die kommende Periode wird wahrscheinlich mit sozialen Unruhen, Krieg, Hungersnöten, Seuchen und einer große Verringerung der Weltbevölkerung einher gehen. Aber all dies ist geschichtlich betrachtet nicht neu. Es hat lange Zeiträume mit Kriegen, wirtschaftlichen Abschwüngen oder Seuchen gegeben. Mitte des 14. Jahrhunderts fiel beispielsweise die Hälfte der Bevölkerung in Europa und mindestens 25 bis 30 % der Weltbevölkerung dem Schwarzen Tod zum Opfer.

Für die meisten Menschen wird es unmöglich sein, sich auf das Kommende vorzubereiten, weil es für sie bereits zu spät sein wird. Familie und Freunde werden das beste Unterstützungssystem sein. Für die sehr kleine Gruppe, welche einige Ersparnisse hat, werden physisches Gold und Silber die beste Form der Vermögenssicherung und zugleich das beste zu haltende Geld sein. Gewöhnliches Papiergeld wird wertlos werden, da die Regierungen so lange unbegrenzte Mengen an Fiatgeld drucken werden, bis es wertlos ist. Im Laufe der Geschichte waren Gold und Silber stets die beste Form echten Geldes in Krisenzeiten.

Die Gold- und Silbermärkte von heute sind korrupt und künstlich. Rund 3.000 Tonnen Gold werden jährlich produziert und weitere 1.500 Tonnen an Bruchgold zurückgewonnen. All das jährlich produzierte physische Gold wird problemlos vom Markt absorbiert. China und Indien nehmen sich den Großteil des produzierten Goldes. Es gibt nirgends Goldlager oder Überbestände, welche auf den Markt geworfen werden können. Demnach werden jedes Jahr rund 4.500 Tonnen Gold produziert und verkauft. Dies entspricht einem Wert von $ 180 Milliarden verkauften Goldes im Jahr.

Dennoch wird der Goldpreis nicht vom physischen Markt bestimmt, sondern im Papiermarkt. Die Comex wird als der wichtigste Papiergoldmarkt angesehen und hat enormen Einfluss auf den Goldpreis. Es ist wahr, dass die Comex für die Bestimmung des Goldpreises wichtig ist, was jedoch nur wenige Menschen verstehen ist, dass der Handel bei der Comex nur rund 8 % des weltweiten Goldhandels ausmacht, wohingegen der Londoner OTC-Cash-Goldmarkt 80 % beansprucht. Obwohl also viele glauben, dass die Comex der große Übeltäter bei der Goldpreis-Manipulation ist, findet der wirkliche Handel tatsächlich in London statt.

Im Jahr 2016 wurden jeden Tag 638 Tonnen Gold verkauft oder beglichen, was einem Gesamtvolumen von 160.000 Tonnen entspricht, welche jährlich in London bewegt werden. Dies entspricht allem Gold, welches jemals in der Geschichte produziert wurde. Aber die 638 Tonnen am Tag sind nur das Nettovolumen und man kann gesichert davon ausgehen, dass das tägliche Bruttovolumen zehn Mal so hoch liegt – was 6.380 Tonnen am Tag entspricht.

Bedenken Sie die jährliche Minenproduktion von 3.000 Tonnen, also mehr als die doppelte Menge dessen, was jeden Tag in London gehandelt wird. Dies ergibt ein jährliches Goldhandelsvolumen in London von überwältigenden 1,6 Millionen Tonnen oder $ 64 Billionen.

Nur um diese Zahlen in die rechte Perspektive zu rücken: das weltweite BIP liegt bei $ 70 Billionen und die jährlich in London gehandelte Goldmenge ist 500 Mal größer, als die jährliche Minenproduktion. Nur 5 % des in London abgeschlossenen Goldes ist physisch. Zusätzlich zum Londoner OTC-Goldmarkt und der Comex gibt es noch weitere Cash- und Futuresmärkte und den Derivatemarkt für Gold – welche das weltweite Gesamthandelsvolumen signifikant erhöhen.

In London werden insgesamt 6.500 Tonnen physisches Gold gehalten, was den Umsätzen eines Handelstages entspricht. Die Gesamtmenge an Gold in London liegt bei nur 0,4 % des jährlichen Umsatzes.

Um den Handel des Londoner OTC-Goldmarktes in Tabellenform zusammenzufassen:

Mit den am Londoner OTC-Goldmarkt gehandelten 500 Jahresproduktionen an Gold, wird der weltweite Papierhandel inklusive aller Futures und Derivate ein Vielfaches dieser Menge betragen. Da jedoch kein Papiergoldmarkt auch nur einen Bruchteil an physischem Gold für ihre Verpflichtungen liefern kann, ist es absolut falsch, dass der Papiermarkt den Preis für physisches Gold bestimmt.

Ohne diesen künstlichen und korrupten Papiergoldmarkt läge der Preis für physisches Gold um ein Vielfaches höher. Innerhalb der nächsten paar Jahre, während die Goldnachfrage zunimmt, werden wir wahrscheinlich erleben, wie die Halter von Papiergold die Auslieferung fordern. Dies wird zu Pleiten in vielen Papiergoldmärkten führen, darunter auch die Comex und der Markt in London. An diesem Punkt wird kein physisches Gold zu irgendeinem erdenklichen Preis mehr verfügbar sein. Letztlich wird sich der physische Goldmarkt bei Preisen ansiedeln, welche sich heute niemand vorzustellen vermag.

In der vergangenen Woche unterzeichnete Trump eine weitere Exekutiv-Order, welche die Untersuchung und Bestrafung von Außenhandelsmissbrauch fordert. In der kommenden Woche trifft Trump in Florida den chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Er wird dort bekräftigen, dass die USA nicht länger massive Handelsdefizite und damit verbundene Arbeitsplatzverluste hinnehmen kann.

Die fortlaufenden US-Handelsdefizite seit den frühen 1970er Jahren haben nichts mit chinesischen Niedrigpreisen zu tun, sondern damit, dass die USA über ihre Verhältnisse gelebt und Geld ausgegeben hat, welches sie nicht hatte. Es gibt natürlich eine sehr elegante Lösung für dieses Problem: Alles was die USA tun müssen, ist zu den Tagen vor dem 15. August 1971 zurückzukehren und alle Staatsschulden in Gold zu begleichen. Dies wird die Handelsdefizite über Nacht eliminieren.

Es würde auch die Geldschöpfung und die Schuldenkreation stoppen – oder sie zumindest signifikant verringern. Die Handelsdefizite wuchsen seit den späten 1990er Jahren. Falls die USA ihre Staatsschulden von 1999 bis heute in Gold ausgleichen wollen würden, dann müssten diese mit 453.000 Tonnen Gold bezahlt werden.

Das einzige Problem mit dieser Menge Gold ist, dass es der dreifachen Menge Gold entspricht, welches jemals in der Geschichte produziert wurde. Offiziell halten die USA (angeblich) 8.000 Tonnen Gold, aber in Wirklichkeit sind es vermutlich weniger als die Hälfte dessen. Aber selbst wenn wir die 8.000 Tonnen Gold als reale Zahl annehmen, dann hätten die USA der Welt in den vergangenen 17 Jahren das 56-fache dieser Menge für den Ausgleich ihrer Importe bezahlen müssen.

Da nur ein Bruchteil dieses Goldes verfügbar ist, hätte die fortbestehende Nachfrage zu einem Vielfachen des aktuellen Goldpreises geführt. Wenn Trump also zum Goldstandard zurückkehrt, dann wird das Handelsdefizit verschwinden, er wird den Dollar entwerten und Gold signifikant höher bewerten. Dies muss für Trump eine große Versuchung sein, denn es würde über Nacht viele der US-Probleme von Defiziten, über Schulden, bis zu einem überbewerteten Dollar lösen. Nur die Zeit wird es zeigen, während die Welt weiterhin in das tiefste aller Kaninchenlöcher hinunterstürzt.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/04/egon-von-greyerz-die-welt-ist-am-ende/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Deutsche Rentner sind arm dran


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Der Reichtum der Deutschen ist ein Märchen. Französische und US-Rentner sind im Schnitt viel wohlhabender. Wie schützen wir uns vor dem Schiffbruch im Alter?

Ein Gastbeitrag von Gottfried Heller.

Als Finanzminister Wolfgang Schäuble Anfang September den Haushaltsentwurf für 2017 in Höhe von 328,7 Milliarden Euro vorstellte, war er sehr stolz darauf, dass er erneut ohne Kredite auskommen soll. Seine „schwarze Null“ verdankt er allerdings größtenteils den Nullzinsen. Besorgt zeigte sich Schäuble jedoch darüber, dass er mehr als jeden zweiten Euro für die Sozialsysteme ausgeben muss. Besonders schmerzen den sparsamen Badener die enormen Kosten für die Rente. Jeder dritte Euro, den heutige Rentner ausbezahlt bekommen, stamme aus Steuern – mit steigender Tendenz: 2017 muss er 91 Milliarden Euro in die Rentenkasse zuschießen, 2020 werden es über 100 Milliarden Euro sein.

Ja, die gesetzliche Altersrente ist das vielleicht brennendste Zukunftsproblem. Schon 2012 hatte die damalige Arbeitsministerin von der Leyen die Nation erschreckt, als sie vorrechnete, dass 2030 Arbeitnehmer, die weniger als 2500 Euro im Monat verdienten, „mit dem Tag des Rentenantritts den Gang zum Sozialamt“ antreten müssten. Aber anstatt überfällige Reformen – auch schmerzhafte – durchzuführen, die mit der überwältigenden Stimmenmehrheit von 80% der „GroKo“ umsetzbar gewesen wären, hat Kanzlerin Merkel die Chance vertan und das leidige Thema „Rente“ in der Schublade versenkt. Nur nichts Unangenehmes entscheiden!

Aktien sind die ertragreichste Anlageform

Erst in diesem Frühjahr tauchte das Thema wieder auf. Neue Studien brachten eine noch verhängnisvollere Schieflage der Rentenversicherung ans Licht. Fast zeitgleich senkte die EZB den Leitzins erstmals auf null. Für die Mehrzahl der Bundesanleihen bekommt man nicht nur keine Zinsen, sondern muss Zinsen an Schäuble zahlen. Eine indirekte Vermögensabgabe.

Auch die Lebensversicherungen, von denen es fast 90 Millionen gibt, sind in kläglichem Zustand. Sie bringen kaum noch Renditen, weil sie fast nur auf Zinsanlagen setzen. Aktien machen nur 4 % der Kapitalanlagen aus – und nun laufen die Lebensversicherungen Gefahr, ihre mickrigen Zinsgarantien auf Dauer nicht erfüllen zu können. Die Garantieverzinsung sinkt ab 2017 von 1,25 % auf 0,9%. Zieht man die Kosten ab, liegt die tatsächliche Rendite der Beiträge dann nahe Null.

Das allergrößte Desaster ist aber die Riester-Rente. 2002 eingeführt, um das Abschmelzen des Rentenniveaus mit einer privaten Rente auszugleichen, war sie von Anfang an wegen ihrer hohen Kosten und dürftigen Renditen umstritten und wird jetzt in der Nullzins-Phase für viele Anleger sogar zum Verlustgeschäft. Mit der notorischen deutschen Gründlichkeit, mit Regulierungswut, teuren Garantieversprechen, Risikoscheu und Aktienfeindlichkeit sind bürokratische Ungetüme entstanden, die eine trügerische Sicherheit vorgaukeln, aber lächerlich wenig Ertrag abwerfen.

Kurz gesagt: Das deutsche Rentensystem ist eine Zeitbombe und die Riester-Rente ein Rohrkrepierer. Schon in biblischen Zeiten gab es eine Regel, wie das Vermögen am besten aufzuteilen sei. Sie lautete: Ein Drittel im Beutel, ein Drittel in Häusern, ein Drittel in Geschäften. Übersetzt heißt das: Ein Drittel in Festgeld und Festverzinslichen, ein Drittel in Immobilien und ein Drittel in Aktien.

Die Deutschen dagegen halten (netto) 53 % in Immobilien, 39% in Geldanlagen und 8% in Aktien oder Fonds. In Geschäften – also Aktien – sind sie völlig unterinvestiert. Wollten sie bibeltreu anlegen, müssten sie den Aktienanteil fast vervierfachen. Das würde sich lohnen.

Aktien sind langfristig die mit Abstand ertragreichste Anlageform. Einschließlich wieder angelegten Dividenden betrugen die durchschnittlichen jährlichen Renditen nach Berechnungen der US-Bank Morgan Stanley in den 45 Jahren bis 2015 an den wichtigsten Börsen 10 bis 12 Prozent pro Jahr. Davon können die von Albträumen geplagten Zinssparer nur träumen.

Die Rechnung geht nicht auf

Was macht Aktien gerade für die Altersvorsorge so attraktiv?

  1. Aktionäre sind doppelt am nominalen Wachstum der Volkswirtschaft beteiligt: Unternehmensgewinne steigern die Kurse und die Dividenden. Hinzu kommt der Zinseszinseffekt der wiederangelegten Dividenden, den Albert Einstein als das achte Weltwunder bezeichnet hat.
  2. Aktien schwanken stärker als Anleihen. Deswegen müssen sie eine höhere Rendite bringen – einen „Risikoaufschlag“. Das Risiko von Aktien wird aber wegen ihrer kurzfristigen Schwankungen als höher eingestuft als es langfristig ist. Die „Überrendite“ ist der „Lohn der Angst“ für ein vermeintliches Risiko, das langfristig nicht besteht.

Seit Monaten arbeiten Expertenstäbe an einem Rentenreform-Vorschlag, den Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) im November präsentieren will. Sie drehen an drei Stellschrauben, wie man das kranke Umlageverfahren auf gesunde Beine stellen könnte:

  1. Beitragssätze erhöhen
  2. Rentenerhöhungen weiter kürzen
  3. Renteneintrittsalter erhöhen

Wie man es dreht und wendet: Mal ist die Lösung zu teuer, mal menschlich nicht zumutbar oder ideologisch nicht akzeptabel.
Dabei hat es ein Parteifreund von Nahles, der frühere Arbeitsminister Müntefering, treffend auf den Punkt gebracht: „Weniger Kinder, später in den Beruf, früher raus, länger leben, länger Rente beziehen: Wenn man das nebeneinander legt, muss man kein Mathematiker sein, da reicht Volksschule Sauerland, um zu wissen: Das kann nicht gehen!“

Recht hat er, der Sauerländer Müntefering. Er wollte den Deutschen bildhaft klarmachen, dass ein Rentenbeginn mit 67 und Abstriche bei der Rentenhöhe nicht zu vermeiden sind. Inzwischen hat die SPD den späteren Rentenbeginn ab 67 teilweise gekippt und die sündteure abschlagfreie Rente mit 63 eingeführt. Frau Nahles und die anderen Gegner von Münteferings Rentenreform hätten also Volksschule Sauerland nicht geschafft. Wenigstens für einen Ministerposten reicht es aber.

Das nüchterne Fazit heißt: Das Umlageverfahren muss durch eine massive Stärkung der privaten und betrieblichen Altersvorsorge entlastet werden. Und dabei ist ein viel höherer Aktienanteil unverzichtbar, sonst müssen sehr viele Deutschen im Alter darben. Anstatt zu versuchen, das Rad neu zu erfinden, hilft ein Blick ins Ausland, weitaus bessere Lösungen zu finden.

Frankreich und die USA machen es besser

Zwei Beispiele zeigen dies. In Frankreich gibt es den Aktiensparplan PEA (Plan d’Épargne en Actions), in dessen Rahmen jeder bis zu einer Gesamtsumme von 150.000 Euro in Aktien, Fonds und auch Zinsanlagen investieren kann. Voraussetzung: 75% der Aktien sind von Unternehmen aus der EU. Die Erträge sind steuerfrei, ebenso Kursgewinne ab einer Haltedauer von 5 Jahren! Sozialabgaben fallen allerdings an. Seit 2014 hat die Regierung zusätzlich einen PEA für Aktien kleiner und mittlerer Unternehmen eingerichtet. Hierüber können weitere 75.000 Euro angespart werden, so dass insgesamt 225.000 Euro begünstigt sind, pro Ehepaar 450.000 Euro. Im Vergleich dazu sind die Riester-Höchstbeträge von 2.100 Euro pro Jahr ein Witz.

Die USA sind ein Musterbeispiel der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Da dort die Beitragssätze zur staatlichen Rentenversicherung mit 12,4% um 6,3 Prozentpunkte niedriger sind als in Deutschland – und seit 30 Jahren unverändert – haben Arbeitnehmer netto mehr von ihren Löhnen übrig und die Unternehmen müssen weniger beisteuern. Dieses eingesparte Geld fließt seit 1978 vielfach in die betriebliche Vorsorge, die mit dem legendären 401(K)-Plan eine rentable und flexible Lösung bietet. Arbeitnehmer können bis zu 15% ihres Lohns – unversteuert – bis zu 18.000 Dollar pro Jahr investieren.

Viele Arbeitgeber beteiligen sich mit 50 bis 100% an den Arbeitnehmerbeiträgen. Das Geld fließt überwiegend in Aktien- und gemischte Fonds. Sie sind für die Arbeitnehmer steuerfrei, der Arbeitgeber kann seinen Anteil von der Steuer absetzen. Die Transparenz ist groß, weil jeder jederzeit Inhalt und Stand seiner Altersvorsorge kennt; während der Ansparzeit sind Erträge (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne) steuerfrei. Bei Renteneintritt unterliegen die Zahlungen der dann niedrigen Einkommensteuer.

Zusätzlich kann mit dem Roth-IRA aus versteuertem Einkommen jährlich bis zu 5.500 Dollar Vorsorgevermögen gebildet werden, – steuerfrei nach fünf Jahren Anlagedauer. Die unkomplizierte, flexible und durch wenige Restriktionen geprägte Altersvorsorge hat bewirkt, dass US-Bürger kurz vor Rentenantritt im Durchschnitt 360.000 Dollar auf den verschiedenen Vorsorge-Konten angespart haben. Die Amerikaner besitzen deshalb das zweithöchste Pro-Kopf- Vermögen der Welt, im Durchschnitt laut Allianz Wealth Report über 161.000 Euro.

Deutsche haben mit 48.000 Euro nicht ein Drittel davon. Die Behauptung, Deutschland sei ein reiches Land, entpuppt sich als Märchen. Die Deutschen leben noch nach dem Alten Testament: „Im Schweiß Deines Angesichts sollst Du Dein Brot essen“. Aber ihre Ersparnisse lassen sie faulenzen.

Schäuble muss die Voraussetzungen schaffen

Warum ist das Ausland in der Vermögensbildung erfolgreicher? Weil der Anteil der staatlichen Rente in vielen Ländern unter 50% der Altersbezüge liegt, z.B. in den USA bei 48%, in der Schweiz bei 43% – aber in Deutschland bei 75%! Dafür sorgen aber steuerlich begünstigte, flexible private Vorsorgepläne mit großen Beträgen, die langfristig in Aktien und Aktienfonds angelegt sind, für einen beachtlichen Wohlstandseffekt. Deutschland ist in der Industrie Weltklasse, bei Vermögensbildung und Altersvorsorge aber Provinzklasse.

Finanzminister Schäuble fordert zu recht, man müsse die private Vorsorge wieder attraktiver machen. Dazu muss er aber die Voraussetzungen schaffen. Anstatt die Abgeltungsteuer abzuschaffen, und an ihrer Stelle wieder die Einkommensteuer zu setzen – was einer Steuererhöhung gleichkommt – sollte er im Gegenteil die Doppelbesteuerung von Dividenden aufheben und realisierte Kursgewinne nach einer Spekulationsfrist von mehreren Jahren wieder steuerfrei stellen. Das würde die Akzeptanz der Aktie als Vorsorgeinstrument steigern.

Der Aufbau einer privaten Deutschland-Rente, die einfach, sicher und günstig ist, wurde ausführlich im Buch „Der einfach Weg zum Wohlstand“ beschrieben. Das geht mit ETFs (börsengehandelte Fonds) sehr kostengünstig. Die Konzeption:

  1. Aktien weltweit streuen, einschließlich Schwellenländer – das erhöht die Rendite und senkt das Risiko.
  2. Substanzaktien (Value-Aktien) mit guter Dividende bevorzugen – das erhöht die Sicherheit.
  3. Nebenwerte beimischen, weil sie langfristig die besten Erträge bringen.
  4. Sicherheit einbauen, indem der Anleihenanteil je nach Alter und Risikobereitschaft 10 bis 
50 Prozent beträgt.

Dieses Konzept ermöglicht deutlich höhere Erträge und erfordert einen erheblich geringeren Kapitalaufwand als Spareinlagen, Versicherungen oder Anleihen. Nur so lässt sich ein Schiffbruch im Alter vermeiden.

Dieses private Vorsorgevermögen ist ein Gewinn für Bürger und Staat: Es bringt deutlich höhere Erträge als Spareinlagen, Versicherungen oder Anleihen, weist weit geringere Schwankungen auf, nimmt den Deutschen die Angst vor hohen Verlusten und erfordert einen geringeren Kapitalaufwand als alle anderen Sparformen. Es schützt die Bürger vor Altersarmut und beschert Finanzminister Schäuble fortlaufend „seine schwarze Null“, weil er viel weniger Steuern für die Rentenkasse opfern muss.

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/10/01/deutsche-rentner-sind-arm-dran/

Gruß an die, die wenig überrascht sind und wissen, daß unsere staatlich organisierte Altersversorgung seit langem zweckentfremdet ausgeblutet wurde- sogar verschenkt wurde.

Die demographische Entwicklung unseres Landes wurde herbeigezwungen und die gesamte Ist-Situation minutiös geplant- inklusive der „wirtschafts- weisen Rister-Rente“, die sich- wie zu erwarten- als Null-Nummer erwiesen hat.

TA KI

 

Der Kollaps beschleunigt sich – Panik an den Märkten, Super-Blasen fangen an zu platzen


Der Kollaps beschleunigt sich – Panik an den Märkten, Super-Blasen fangen an zu platzen

John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 06.01.2015

John Embry: “Ich fand es ausgesprochen interessant, dass der Handel am ersten Tag des Jahres 2016 der Schlechteste seit 1932 war und Sie werden sich erinnern, Eric, jenes Jahr verlief nicht besonders gut. Ironischerweise stehen die Dinge heute, trotz der ganzen bullischen Vorhersagen der Wall Street-Meute, schlimmer als im Vorfeld der Großen Depression der 1930er Jahre.

Aufgrund des Einsatzes von Derivaten und anderen gefährlichen Finanzinstrumenten stellt die Verschuldung des Systems heute alles in den Schatten, was in den späten 1920ern zu beobachten war. Folglich versuchen Regierungen und ihre Zentralbanken fieberhaft die Dinge über Wasser zu halten, denn sie wissen besser als alle anderen, welches Chaos sich abzeichnet.

Historische Super-Blasen fangen an zu platzen

Daraus lässt sich schließen, dass es praktisch keine wahre Preisfindung in irgendeinem der globalen Märkte mehr gibt. Allerdings verschlechtert sich in der realen Welt alles so rapide, dass die Hintergrundmächte in der Hoffnung eines Wirtschaftswunders auf eine Politik des so-tun-als-ob beschränkt sind. Mit größter Gewissheit wird das jedoch nicht passieren und das letztliche Endergebnis wird mit jedem verstreichenden Tag schlimmer.

Nun macht es den Anschein, dass die Chinesen nicht annähernd die Erfahrung der Amerikaner in der Manipulation ihres Aktienmarkts haben und sie müssen den Handel stoppen und eingreifen, um den Markt vor dem Untergang zu bewahren. Das ist aber nur eine Manifestation der überbewerteten Märkte allerorten, welche von der ständigen Geldschöpfung der Zentralbanken angeheizt werden.

Da die Zentralbanken die Zinsen auf Null gesenkt haben, sind zwangsläufig historische Super-Blasen bei Aktien, Junk-Bonds und Immobilien entstanden, die jetzt alle anfangen zu platzen und weltweit für Chaos sorgen. Kürzlich hat jemand gesagt, dass die Rentner die am meisten gefährdete Spezies sind und ich stimme dieser Einschätzung voll zu.

Die kommende Pensionskrise

Viele Pensionsfonds in Nord-Amerika sind bereits massiv unterfinanziert. Und wie Sie wissen, Eric, bestehen Pensionsanlagen in erster Linie aus Aktien, Bonds und Immobilien. Diese Vermögenswerte sind aber allesamt historisch überbewertet und werden ausgelöscht werden, noch bevor dieser Zyklus seine hässliche Vollendung findet. Die älteren Leute in Nord-Amerika werden also es in den nächsten paar Jahren sehr schwer haben.

Um dieses Spiel am Laufen zu halten, müssen die Kanarienvögel in der Kohlemine – Gold und Silber – zum Schweigen gebracht werden. Das wird die nichtsahnende Öffentlichkeit in Unkenntnis davon belassen, wie haarsträubend die Geldpolitik geworden ist. Das Ergebnis ist, dass Gold und Silber verglichen mit allen anderen Wertanlagen derart unterbewertet sind, dass sie jetzt eine zwingend notwendige Komponente eines jeden Portfolios sind.

Aufgrund der mehr als vier Jahre kontraintuitiven Handelns hat aber kaum jemand Gold und Silber. Ich hoffe nur, dass ich lange genug lebe, um das Resümee der Idiotie am Ende dieses Zyklus noch zu lesen, denn es wird sicherlich vernichtend ausfallen.“

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/01/der-kollaps-beschleunigt-sich-panik-an-den-maerkten-super-blasen-fangen-an-zu-platzen/

…vielleicht wissen die Chinesen ganz genau was sie machen…

Sie verfügen über ein fix und fertiges neues Währungssystem das komplett unabhängig von den VSA funktioniert!!!

Das wäre das Ende des Dollars, das Ende der FED- ….

Das Ende aller Kriege der VSA gegen den Rest der Welt…

Den VSA fehlen aus dem Stand heraus sämtliche finanziellen Möglichkeiten jedwede millitärisch geplante Aktion ausführen zu können, denn über Reserven verfügen sie nicht…

Gruß

TA KI