Iran versetzt seine Grenztruppen in Alarmbereitschaft


iran-hoechste-alarmbereitschaft-Der Iran hat seine Truppen an der Grenze zum Irak in Alarmbereitschaft versetzt. Grund dafür sei der jüngste Vormarsch der sunnitischen Terrormiliz Isis im Nachbarland, sagte Armeesprecher Ali Arasteh nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ISNA.

Der Iran hat eine 1450 Kilometer lange Grenze zum Irak. In dem Konflikt steht Teheran auf der Seite der Regierung in Bagdad. Deren Ministerpräsident Nuri al-Maliki sieht sich dadurch offensichtlich gestärkt und will nach Medienberichten keine neue Einheitsregierung bilden. Al-Maliki lehne auch einen Rücktritt ab, meldete der arabische Nachrichtenkanal Al-Arabiya.

Eine „Regierung der nationalen Rettung“ stelle einen Putsch gegen die Verfassung und den politischen Prozess dar, sagt er in einer Stellungnahme.

Al-Kaida und Isis fusionieren

Derweil haben sich nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten an einer Schlüsselstelle der Grenze zwischen dem Irak und Syrien radikalislamische Extremisten aus beiden Staaten zusammengeschlossen. Der syrische Arm des Terrornetzwerks Al-Kaida aus dem syrischen Ort Albu Kamal und die Dschihadisten Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) aus dem irakischen Al-Kaim hätten fusioniert, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen aus einem Netzwerk von Informanten in Syrien, sie sind unabhängig kaum überprüfbar.

Auf der irakischen Seite der betroffenen Grenzregion hatte Isis in den vergangenen Tagen die Kontrolle übernommen. Seit Anfang Juni hatten Isis-Kämpfer weite Teile des Nordiraks erobert. Der irakischen Armee gelang es nicht, den Vormarsch aufzuhalten. Nach Angaben de Vereinten Nationen wurden in dem Konflikt bereits mehr als tausend Menschen getötet.

Irak erobert angeblich Ölraffinerie zurück

Doch auch die irakische Armee vermeldet Erfolge. So sei die strategisch wichtige Ölraffinerie in dem Ort Baidschi nach offiziellen Angaben wieder von den extremistischen Isis-Milizen zurückerobert worden. Elite-Einheiten der Armee hätten alle Zufahrten zur Raffinerie nach Kämpfen mit Isis-Aufständischen unter vollständige Kontrolle gebracht, meldete der staatliche Fernsehsender Al-Iraqiya auf seiner Internetseite. Er berief sich dabei auf lokale Sicherheitskräfte.

Zuvor waren bei irakischen Luftangriffen auf Baidschi 16 Menschen ums Leben gekommen und 30 verletzt worden. Der Ort rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad ist strategisch bedeutsam, weil dort eine der größten irakischen Ölraffinerien und ein Kraftwerk liegen. Baidschi war laut Medienberichten Anfang der Woche in die Hände der Isis-Milizen gefallen.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_69969572/reaktion-auf-isis-vormarsch-iran-versetzt-seine-grenztruppen-in-alarmbereitschaft.html

Gruß an die Weltbrandentzünder

TA KI

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