Teures Deutschland: Hohe Preisunterschiede in Europa


Teures Deutschland: Hohe Preisunterschiede in Europa 

Das Leben in Deutschland ist um fünf Prozent teurer als im EU-Schnitt. Doch bei Reisen zeigt sich rasch: In vielen anderen Ländern ist das Preisniveau noch höher. Die Preise für dieselben Verbrauchsgüter und Dienstleistungen variieren in der EU fast um das Dreifache.

Urlauber merken es schnell: Das Preisgefälle in Europa ist groß. Zwar ist auch das Leben in Deutschland teurer als im EU-Schnitt. Aber schon in den meisten Nachbarstaaten Deutschlands müssen Verbraucher für die gleiche Leistung deutlich tiefer in die Tasche greifen. Und noch höher ist das Preisniveau in manchem europäischen Land, das nicht der Europäischen Union angehört.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland im Jahr 2017 um 5,0 Prozent über dem Durchschnitt der 28 EU-Mitgliedstaaten. Allerdings: In den direkten Anrainerstaaten waren die Lebenshaltungskosten nur in Polen und der Tschechischen Republik niedriger als hierzulande – das jedoch deutlich.

Mit Abstand teuerstes Land für Verbraucher innerhalb der EU war im vergangenen Jahr einmal mehr Dänemark: Dort lag das Preisniveau um 41,5 Prozent über dem Durchschnitt der 28 Staaten. Es folgen Luxemburg (plus 26,9 Prozent), Schweden (plus 25,5 Prozent), Irland (plus 25,4 Prozent) und Finnland (plus 22,2 Prozent).

Am günstigsten innerhalb der EU bleibt es in Bulgarien: Dort mussten Verbraucher für Waren und Dienstleistungen, einschließlich Mieten, etwa halb so viel zahlen wie im EU-Schnitt. Die Wiesbadener Statistiker berufen sich auf Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat, die jüngst konstatierte:

Mithin unterschieden sich die Preisniveaus für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen in der EU zwischen dem günstigsten und dem teuersten Mitgliedstaat fast um das Dreifache.“

Bei Alkohol und Tabak sind Preisunterschiede in der EU am ausgeprägtesten

Besonders groß ist die Preisspanne bei Alkohol und Tabak – in erster Linie wegen der unterschiedlichen Besteuerung. Während in Bulgarien Wein, Bier und Zigaretten und Co. etwa halb so viel kosten wie im EU-Schnitt, ist Irland (plus 74 Prozent) ein teures Pflaster für Raucher und Alkoholkonsumenten. Indes schlagen Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche besonders spürbar in Dänemark und Schweden aufs Budget durch. Deutlich günstiger als im EU-Schnitt sind Zimmer für Reisende in Bulgarien, Rumänien und der Tschechischen Republik.

Noch tiefer in die Tasche greifen als im teuersten EU-Land Dänemark müssen Verbraucher jedoch in europäischen Ländern, die nicht der EU angehören: Spitzenreiter ist Island, wo das Preisniveau um 66 Prozent höher liegt, kaum weniger ist es in der Schweiz, plus 59 Prozent.

Was das heißt, rechnete kürzlich der Bankenverband BdB anschaulich vor: Für Urlauber aus Deutschland ist ein Euro in der Schweiz demnach etwa 0,71 Cent wert (Stand April 2018). In Polen dagegen kann man für einen Euro Waren und Dienstleistungen erhalten, die in Deutschland etwa 1,84 Euro kosten würden.

Teures Deutschland: Hohe Preisunterschiede in Europa 

(dpa/rt deutsch)

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Schmerzattacken verhindern: natürliche Heilmittel gegen Gicht.


Gicht wurde früher häufig als „Krankheit der Reichen“ bezeichnet, da dieses Leiden oft bei Menschen in den oberen sozialen Schichten auftrat. Es handelt sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich zu viel Harnsäure im Blut ansammelt. Dadurch bilden sich Harnsäurekristalle, die sich an verschiedenen Körperstellen ablagern und schmerzhafte Gelenkentzündungen verursachen können.

Wie äußert sich ein Gichtanfall? 

ThamKC/shutterstock

Steigt die Harnsäurekonzentration im Blut stark an, kann es plötzlich zu extremen Gelenkschmerzen kommen. Das Gelenk fühlt sich dabei heiß an, wird dick, verfärbt sich rot bis hin zu blau und ist entzündet. In manchen Fällen kommt es bereits kurz vor dem Gichtanfall zu Fieber und Kopfschmerzen. Die Symptome dauern oft einige Stunden, manchmal sogar tagelang an und verschwinden anschließend wieder.

Wenn du einige der genannten Symptome bei dir entdeckst und vermutest, unter Gicht zu leiden, solltest du dich generell immer zuerst an einen Arzt werden. Der Arztbesuch ist nicht nur wichtig für die richtige Diagnose und die regelmäßige Kontrolle der Harnsäurewerte: Bei akuten Gichtanfällen ist eine medikamentöse Behandlung, beispielsweise mit Antirheumatika oder Kortison, in manchen Fällen unumgänglich.

Welche Ursachen und Auslöser gibt es? 

joloei/shutterstock

Gicht ist häufig genetisch bedingt. Durch die erbliche Veranlagung bilden die Betroffenen zu viel Harnsäure und/oder scheiden diese nicht in ausreichendem Maße über die Nieren aus. Manchmal führen jedoch auch Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Nierenerkrankungen oder Leukämie zum Ausbruch der Gicht. Oft werden die Gichtanfälle durch bestimmte Auslöser provoziert, wie zum Beispiel die Aufnahme hoher Alkoholmengen oder Stoffwechselschwankungen.

Folgende Dinge kannst du selbst tun, um den Gichtanfällen vorzubeugen sowie die Beschwerden zu lindern:

1. Backpulver

Trinke vor dem Schlafengehen ein Glas Wasser mit einem halben Teelöffel Backpulver und senke dadurch deinen Harnsäurespiegel im Blut. Der Grund dafür ist, dass Backpulver alkalisch auf den Urin wirkt und die Harnsäure neutralisiert. Somit kannst du die Beschwerden bei Gichtanfällen effektiv lindern bzw. ihnen vorbeugen.

2. Ernährungsumstellung

Wenn du unter Gicht leidest, solltest du nicht mehr als 500 Milligramm Purin täglich zu dir nehmen. Purine sind einerseits als Bestandteil von Körperzellen für die Erbsubstanz sowie den Aufbau neuer Zellen notwendig. Andererseits sind sie auch in vielen Nahrungsmitteln enthalten. In nur 100 Gramm Schweineschnitzel sind beispielsweise bereits rund 90 Milligramm Purin enthalten. Zudem solltest du fettreiche Speisen meiden, da Fett die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren hemmt. Somit steigt die Gefahr, dass die Harnsäuremenge im Blut ein kritisches Niveau erreicht, bei dem es zu einem Gichtanfall kommen kann.

3. Abnehmen

Pixabay

Wenn du übergewichtig bist, solltest du dein Gewicht mittels einer gesunden, purinarmen Kost und moderaten Bewegungseinheiten reduzieren. Allein dadurch sinkt die Harnsäuremenge im Blut. Besonders positiv auf Gicht-Symptome wirken sich Zitronen, Äpfel, Bananen, Kirschen, Heidelbeeren, Petersilie, Cayennepfeffer, Selleriesamen und Roter Klee aus.

4. Verzicht auf Alkohol 

Alkohol lässt den Harnsäurespiegel im Blut ansteigen, da er viel Purin enthält und somit die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren erschwert. Studien haben gezeigt, dass insbesondere Bier das Risiko für eine Gicht-Erkrankung erhöht, da es sehr viel Purin enthält. Es konnte jedoch kein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Wein und dem Auftreten von Gicht nachgewiesen werden. Dennoch solltest du Alkohol generell meiden oder nur in geringem Maße zu dir nehmen. Befindet sich der Harnsäurewert im grünen Bereich (kleiner als 6 mg/dl), darf der Betroffene sich jedoch ab und zu ein Glas Bier oder Wein genehmigen.

5. Apfelessig

Trinke vor dem Mittag- und Abendessen jeweils ein Glas Wasser mit einem Löffel Apfelessig. Durch dessen antibakterielle Wirkung werden Entzündungen gelindert. Somit kann auch ein Gichtanfall, der mit entzündeten Gelenken einhergeht, verhindert bzw. gelindert werden.

6. Viel Trinken

Pixabay

Mindestens 2 Liter solltest du täglich trinken. Neben Wasser sind auch Früchte-, Schwarz- oder Kräutertee sowie Kaffee und Kakao erlaubt. Säfte oder Limonade sollten nur in Maßen getrunken werden, da Fruchtzucker den Harnsäurespiegel steigen lässt.

7. Bromelain

Das aus der Ananas gewonnene Bromelain eignet sich ebenfalls hervorragend dazu, die Beschwerden bei Gicht zu verringern. Es wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Das pflanzliche Arzneimittel kannst du in Tablettenform ohne Rezept in der Apotheke kaufen.

8. Aktivkohle

Um Gicht zu behandeln, kannst du ebenso Aktivkohle-Kapseln zu dir nehmen, da Aktivkohle überschüssige Harnsäure absorbiert. Zudem kannst du dir ein Bad mit einer halben Tasse Aktivkohle-Pulver gönnen. Dadurch werden Schmerzen und Schwellungen bei einem Gichtanfall gelindert.

Wie du siehst, kannst du einiges tun, damit Gicht und schmerzhafte Gichtanfälle gar nicht erst auftreten. Ganz verhindern lässt sich die Erkrankung aufgrund der Vererbbarkeit zwar nicht in jedem Fall, aber mit rechtzeitiger Diagnose und Behandlung durch einen Mediziner sowie Anwendung der genannten Tipps kannst du akuten Gichtanfällen gut vorbeugen bzw. deine Beschwerden lindern.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/zehe-schmerz/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Magnesiumöl – die effektivste Form, Ihrem Körper Magnesium zuzuführen


Den machtvollsten Heiler unter den Mineralstoffen nutzen!

Magnesium gilt zu Recht als einer der wichtigsten Stoffe in unserem Körper. Das Mineral ist an verschiedenen essentiellen Vorgängen in unserem Organismus beteiligt. Stimmt unser Magnesiumspiegel, sind wir in aller Regel gesund, vital und voller Energie. Ist der Spiegel jedoch zu niedrig, öffnet dies Beschwerden und Krankheiten Tür und Tor.

Die Erfolgsautorin Brigitte Hamann hilft Ihnen(…), Magnesiummangel zu erkennen und auszugleichen und so mangelbedingte Leiden zu kurieren. Die »Geheimwaffe« der Autorin ist dabei eine besondere Form des Minerals: Magnesiumöl.

Es bietet Ihnen einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Darreichungsformen: Das Öl kann auf die Haut aufgetragen werden. Magnesium wird vom Körper so zu 100 Prozent aufgenommen und kann seine heilende Wirkung voll entfalten (…).

Das unersetzliche Mineral

In unserem Organismus gibt es kaum eine Funktion, an der Magnesium nicht beteiligt ist. So spielt es eine entscheidende Rolle beim Zellstoffwechsel: Magnesium sorgt dafür, dass unsere Zellen Nährstoffe wie Fette und Kohlenhydrate verwerten können und diese in Energie umwandeln.

Das Mineral ist zudem für die Eiweißbildung mitverantwortlich. Magnesium aktiviert über 300 Enzyme. Ohne sie können Vitamine, Mineralien und Hormone ihre Arbeit nicht verrichten. Magnesium setzt darüber hinaus wichtige Botenstoffe wie Hormone, Neurotransmitter und Pheromone frei. Das ist Grundvoraussetzung für die lebenswichtige Kommunikation zwischen den Zellen. Das Mineral hat aber auch eine Schlüsselrolle beim heiklen Zusammenspiel zwischen Magnesium, Kalzium und Phosphor.

Haben wir genügend Magnesium im Körper, kann das Mineral seine vielfältigen Aufgaben erledigen. Doch leider weisen Millionen Menschen ein Magnesiumdefizit auf. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass wir Magnesium unter anderem über die Nahrung zu uns nehmen müssen.

Selbst wenn wir Lebensmittel nutzen, die viel Magnesium enthalten: Unser Darm kann nur 30 Prozent davon verwerten. Und da ist noch ein gravierenderes Problem.

»Magnesiumräuber« sorgen für einen Mangel an dem Mineral

Eine ganze Reihe von »Gegenspielern« des Minerals drücken den Magnesiumspiegel auf gefährlich niedrige Niveaus. So vernichtet moderne Zivilisationskost wie Fast Food, Zucker und Süßspeisen Magnesium in unserem Körper. Alkohol und Tabak haben denselben Effekt.

Aber auch verschiedene Medikamente können dem Organismus das so wichtige Mineral rauben: Dazu gehören Entwässerungstabletten, ACE-Hemmer, Abführmittel, Herzmedikamente, Antibiotika und die Antibabypille.

Die Folgen des Magnesiummangels

Ein Defizit des Minerals begünstigt Beschwerden und Krankheiten. Die Palette der Leiden, die durch den Mangel verursacht werden kann, reicht von Antriebslosigkeit und Schlafstörungen über Krämpfe, Zahnverfall und Knochenprobleme bis hin zu Krankheiten wie Asthma oder Diabetes (…).

Mit diesem Buch hilft Ihnen die Bestsellerautorin Brigitte Hamann gegen den Magnesiummangel und seine Folgen anzugehen. Dabei macht es Ihnen der Aufbau des Ratgebers leicht, systematisch vorzugehen.

Ein Test zur Ermittlung Ihres Magnesiumdefizits

Brigitte Hamann ermöglicht Ihnen zunächst mit einem Test festzustellen, ob Ihr Magnesiumspiegel zu niedrig ist. Ein ausgeklügelter Katalog an Fragen bringt Symptome für einen Mangel an den Tag. Deutet sich ein Defizit an, können Sie mit einer besonderen Form des Minerals für Abhilfe sorgen.

Magnesiumöl – die optimale Lösung gegen Defizite

Die meisten Mittel gegen Magnesiummangel werden oral eingenommen und haben einen entscheidenden Nachteil: sie wirken nur in geringem Umfang. Magnesiumoxid beispielsweise kommt nur zu vier Prozent im Organismus an. Ganz anders Magnesiumöl.

Die Flüssigkeit kann auf die Haut aufgetragen werden. Auf diesem Weg werden hundert Prozent (!) des Magnesiums vom Körper absorbiert. Das Mineral zeigt so sehr schnell seine erstaunlichen Effekte.

Hilfe bei einer Vielzahl von Leiden

Wie Untersuchungen zeigen, lindert das Mineral einfachere Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Pilze oder Hühneraugen. Es ist das Mittel der Wahl bei Stress und Schlafstörungen. Magnesium wirkt bei Depressionen und ADHS, es aktiviert die Abwehrkräfte.

Der Einsatz empfiehlt sich bei Verdauungsproblemen, Entzündungen, prämenstruellen Leiden und Regelbeschwerden. Magnesium zeigt positive Resultate bei Nieren- und Gallensteinen, bei Arthritis, Diabetes, MS und vielen anderen Krankheiten.

Das ideale Anti-Aging-Mittel

Magnesium hilft des Weiteren gegen die Leiden und Begleiterscheinungen des Alterns. Da es an der Zellbildung beteiligt ist und unter anderem Bindegewebe erzeugt, löst es Verhärtungen und Verkalkungen auf, es macht beweglicher und reduziert Falten.

Das Mineral bekämpft freie Radikale, die die Alterung beschleunigen. Magnesium fördert die im Alter nachlassende Produktion von ATP, einem »Energiegenerator« unseres Körpers. Das Mineral stimuliert auch die Bildung von DHEA.

Dieses »Superhormon« wiederum kurbelt die Libido an, beflügelt das Gedächtnis, baut Körperfett ab und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Magnesium ist deshalb bestens geeignet Alterungsprozesse aufzuhalten und rückgängig zu machen (…).

Preiswert und leicht herzustellen

Neben all diesen Vorzügen bietet Ihnen die wirksamste Form des Minerals einen weiteren Vorteil: Jeder kann Magnesiumöl selbst herstellen. Und das für wenig Geld. Wie Sie die Flüssigkeit mischen, ist in diesem Ratgeber genau erklärt.

Brigitte Hamann erläutert Ihnen aber auch den Einsatz des Öls: wie viel sie auftragen sollten, wie oft – und mit welchem Trick Sie das Einreiben vereinfachen. Thema ist darüber hinaus, wann Sie vorsichtig mit Magnesium umgehen sollten.

(…)

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/06/magnesiumoel-die-effektivste-form-ihrem-koerper-magnesium-zuzufuehren/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Dieser Trick macht Scheiben frei – in Sekunden!


Mit diesem Problem kämpfen Autofahrer weltweit an jedem frostigen Wintermorgen: Die Scheiben des Wagens sind komplett vereist. So heißt es vor Fahrtantritt erstmal kratzen, was das Zeug hält. Doch damit ist nun endlich Schluss. Denn mit diesem Trick hast du sofort freie Scheiben. Es wirkt garantiert!

Du brauchst dafür:

  • 1 Sprühflasche (ca. 1 Liter)
  • 600 ml reinen Alkohols
  • 200 ml Wasser
  • ein paar Tropfen Spülmittel (Öko-Spülmittel)

Und so geht es:

Du musst die 3 Bestandteile einfach nur in einer ausreichend großen Sprühflasche miteinander vermischen. Und dann morgens, wenn die Scheibe dick vereist ist, heißt es: Feuer frei! Alles großzügig einsprühen und einwirken lassen. Den Rest übernimmt dann die Macht der Physik!

Youtube/Day by Day

Denn durch die Wirkung des verdünnten Alkohols wird das Eis geschmolzen und es lässt sich danach ganz einfach mit dem Scheibenwischer wegschieben. Das Spülmittel entfernt zusätzlich leichte Verunreinigungen und hält den Wischergummi geschmeidig. Na dann: Gute Fahrt!

Youtube/Day by Day

Hier das Video als Beweis, wie einfach und schnell es wirkt:

Das ist die perfekte Lösung, wenn es mal schnell gehen soll und man am Abend vergessen hat, mit Zeitung oder Decken gegen den Frost vorzubeugen. Einfach aufsprühen, einwirken lassen – fertig!

Quelle: http://www.genialetricks.de/endlich-freie-sicht/

Gruß an die Lösungsorientierten

TA KI

Grüner Tee als gesunde Alternative zu ungesunden Mundwässern.


Für viele Menschen gehört die Spülung mit Mundwasser, genauso wie das Zähneputzen, zur täglichen Zahnpflege. Kosmetische Mundspülungen werden in der Regel für einen frischen Atem verwendet. Medizinische Mundwässer sollen hingegen antibakteriell wirken, Entzündungen bekämpfen und Zahnerkrankungen wie Parodontose oder Karies vorbeugen. Was die Wenigsten wissen: Viele Mundspülungen sind nicht nur wirkungslos, sondern auch gesundheitsgefährdend!

Eine Studie der Universität Bremen hat ergeben, dass die häufige Anwendung von Mundspülungen – mehr als dreimal pro Tag – sogar das Risiko erhöht, an Mundhöhlen- und Kehlkopfkrebs zu erkranken.

Darüber hinaus enthalten die meisten Mundwässer die folgenden Inhaltsstoffe, die sich in vielfältiger Hinsicht negativ auf den Körper auswirken können.

Methylsalicylat

Bereits ein Esslöffel dieses Wirkstoffs führt zu schweren Vergiftungen. Eine Überdosierung kann zu niedrigem Blutdruck, Erbrechen, Erblindung und vielen weiteren Gesundheitsschäden führen.

Alkohol

Alkohol trocknet den Mund aus, was Mundgeruch zur Folge haben kann. Eine im Medical Journal of Australia veröffentlichte Studie hat zudem gezeigt, dass Alkohol zur Entstehung von Mundkrebs und bösartigen Kopf-Hals-Tumoren beitragen kann.

Chlorhexidin

Das Antiseptikum wird häufig in der Zahnmedizin angewendet. Es verengt jedoch die Blutgefäße. Eine Studie, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift Free Radical Biology and Medicine veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass Mundspülungen mit Chlorhexidin zu Bluthochdruck und ernsthaften Herzkrankheiten führen können. Schon eine zweimalige Anwendung am Tag kann diese schweren Nebenwirkungen mit sich bringen.

Methylparaben

Parabene, die ebenso in vielen Deodorants und Kosmetika enthalten sind, werden in mehreren Studien in einen Zusammenhang mit der Entstehung von Brustkrebs gebracht.

Hexetidin

Zu viel von diesem Antiseptikum, das häufig in Mundwasser vorhanden ist, kann langfristig zu neurologischen Störungen führen.

Twitter/lessentielde

Mundwässer sind also nicht unbedingt empfehlenswert, insbesondere sollte man sie nicht täglich anwenden. Es gibt jedoch natürliche Alternativen, die mindestens genauso gut zur Mundhygiene beitragen und dazu noch frei von den schädlichen Nebenwirkungen herkömmlicher Mundspülungen sind.

Wissenschaftler haben nämlich in einer Studie herausgefunden, dass bestimmte Lebensmittel die Mundgesundheit erhalten und sogar noch verbessern können. Sie verordneten den Probanden, deren Zähne von Parodontose befallen waren, eine spezielle Diät. Die Studienteilnehmer aßen daraufhin eine Zeit lang sehr viele Früchte, Kartoffeln, Vollkornprodukte, Bohnen, Erbsen, Linsen und verschiedene Gewürze. Während dieser Zeit sollten sie ihre gewohnte Zahnpflege-Routine beibehalten. Und tatsächlich: Die gesunde Ernährung verhalf den Patienten zu einer besseren Mundgesundheit.

Flickr/ Katrin Gilger

Zudem haben die Forscher herausgefunden, dass eine Mundspülung mit grünem Tee die Bakterien, die für Zahnbelag verantwortlich sind, in nur zehn Minuten reduzieren kann. In dem Experiment haben die Wissenschaftler zeigen können, dass grüner Tee tatsächlich besser wirkt als das in Mundspülungen enthaltene Chlorhexidin.

Flickr/ wildbindi

Spülungen mit grünem Tee sowie eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse sind also nebenwirkungsfreie und daher wesentlich gesündere Alternativen zu herkömmlichen Mundwässern.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/mundwasser-schaedlich/

Gruß an die, die nicht alles „schlucken“

TA KI

Diese 7 Hausmittel ersetzen fast alle Drogerieprodukte


 

Diese 7 Hausmittel ersetzen fast alle Drogerieprodukte

Bist du auch oft überwältigt von dem erschlagenden Angebot an Haushaltsreinigern, Waschmitteln, Bad-Reinigern, Deos, Seifen und anderen Drogerie-Produkten? Jede Marke verspricht deine Probleme zu lösen, ganz ohne Nebenwirkungen und manchmal auch mit natürlichen Wirkstoffen.

So kommt schnell eine Ansammlung von Produkten zusammen und der Einkaufswagen füllt sich. Dabei gibt es ein paar einfache Mittel, die schon seit Generationen die meisten Herausforderungen im Haushalt spielend meistern. Sie sind allesamt preiswert, können leicht und vielseitig angewandt werden und sind fast immer viel umweltschonender als komplexe chemische Produkte aus dem Supermarkt.

Ein kleiner Vorrat dieser traditionellen Hausmittel ersetzt fast alle gängigen Drogerieprodukte, macht den Hausputz zum Kinderspiel und gibt dir außerdem eine Basis zum Herstellen von effektiven und gesunden Körperreinigungs- und -pflegeprodukten.

In diesem Beitrag stellen wir dir die wichtigsten Hausmittel vor, die in keinem Haushalt fehlen sollten!

1. Natron

Das wohl vielseitigste und wirkungsvollste Hausmittel ist Natron. Bekannt ist Natron unter anderem als Zutat im Backpulver. Daneben gibt es aber noch viele andere Anwendungen für dieses Salz. Es eignet sich ideal zum Putzen, Waschen, für die persönliche Körperhygiene und die Gesundheit.

Unsere beiden Lieblingsanwendungen für Natron sind ein selbstgemachtes Roll-on-Deo ohne Aluminium und dieses Rezept für hausgemachtes Waschpulver.

(…)

2. Soda

Soda ist ebenso wie Natron ein Natrium-Salz, genauer gesagt Natriumcarbonat. Besser bekannt ist es unter den Namen Waschsoda, Kristallsoda oder Reine Soda.

Soda wirkt alkalischer als Natron und sollte deswegen nicht innerlich und nur sparsam in Körperpflegeprodukten eingesetzt werden. Umso vielseitiger lässt es sich im Haushalt einsetzen, denn mit Soda kannst du hartnäckige Verschmutzungen entfernen, ein sehr effektives Waschmittel herstellen und verstopfte Abflüsse und Rohre reinigen.

(…)
Weil Natron und Soda häufig verwechselt werden, haben wir dazu einen eigenen Beitrag erstellt. Hier erfährst du mehr Details über den Unterschied zwischen Natron und Soda.

3. Essig

Haushaltsessig ist ein altbekanntes Mittel, was schon unsere Großmütter für viele Probleme eingesetzt haben. Am häufigsten finden wir im Handel weißen Tafelessig und dieser genügt auch vollkommen, um Weichspüler zu ersetzten, Haushaltsgeräte zu entkalken und einen einfachen Allzweckreiniger herzustellen.

(…)
Biologisch hergestellter Apfelessig ist darüber hinaus ein wahres Wundermittel für die Gesundheit, insbesondere für die Haut.

Das Naturprodukt Essig musst du noch nicht einmal im Laden kaufen, denn Fruchtessig kannst du aus Resten wie Schalen, Kernen und Kerngehäusen auch leicht selbst herstellen.

Essig aus Äpfeln oder anderen Früchten und Fruchtabfällen wie Schalen und Kernen herstellen ist einfacher als gedacht. So machst du deinen eigenen Essig!
von Simon A. Eugster – [CC BY-SA 3.0]

4. Alkohol

Als Getränk mag Alkohol keine Lösung für Probleme sein. Im Haushalt sieht es jedoch ganz anders aus. Alkohol ist ein fantastisches Fleckenmittel, wirkt Wunder beim Fensterputzen und kann u.a. zur Herstellung von Feinwaschmittel, Klarspüler, Deodorants und Parfums genutzt werden.

(…)

5. Kernseife

Anders als Naturseifen ist Kernseife nicht überfettet und kann deshalb sehr leicht in vielen Haushaltsprodukten als schonender Reiniger eingesetzt werden, ohne dass man einen Fettfilm riskiert.

Geriebene Kernseife nutzen wir zum Beispiel in unserem selbstgemachten Flüssigwaschmittel und in diesem Rezept zur Herstellung von Duschgel.

Worauf du bei der Auswahl der richtigen Kernseife achten solltest und andere clevere Anwendungen kannst du hier nachlesen.

Kernseife gehört in jeden Haushalt. Alles was du schon immer über Kernseife wissen wolltest, Tipps zum Einkauf und die besten Anwendungen findest du hier!
von Oxfordian Kissuth [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

6. Zitronensäure

Natürliche Citronensäure ist in der Natur weit verbreitet und wird auch in unserem eigenen Stoffwechsel umgesetzt. Ihren Namen erhielt sie, weil sie vor über 200 Jahren zuerst aus Zitronensaft isoliert wurde.

Heute wird diese organische Säure in riesigen Mengen industriell hergestellt und ist aus der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie nicht mehr wegzudenken.

Aber auch im Haushalt kannst du Zitronensäurepulver und Zitrusfrüchte vielseitig einsetzen. Sie eignet sich z.B. hervorragend zum Entkalken, Reinigen und zum Herstellen von Badebomben.

Der Saft von Zitronen enthält bis zu acht Prozent Zitronensäure und auch in den Schalen von Orangen und Zitronen ist noch genug Säure enthalten, um einen einfachen Zitrusreiniger daraus zu machen.

Mehr Informationen über die Zitronensäure und ihre Einsatzgebiete findest du hier. Worauf du bei der Auswahl und beim Kauf von Zitronensäure achten solltest, erfährst du hier.

7. Wasserstoffperoxid

Mit Wasserstoffperoxid kannst du noch viel mehr anstellen, als Haare und Wäsche zu bleichen. Dieses Hausmittel mit der chemischen Formel H2O2 wird seit fast 200 Jahren hergestellt und eingesetzt.

Schon eine dreiprozentige Lösung von Wasserstoffperoxid ist perfekt zum Desinfizieren von Küchenutensilien, zur Badezimmerreinigung und dem Entfernen von hartnäckigen Flecken, wie z.B. Rotwein und Blut, geeignet. Aber auch zum Desinfizieren von Wunden, Behandeln vieler Hautkrankheiten und als einfacher Deo-Ersatz lässt sich Wasserstoffperoxid sinnvoll nutzen.

Details zu vielen Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoffperoxid findest du hier.

7 einfache Hausmittel statt unzähliger Spezialmittelchen

Mit diesen Hausmitteln ausgerüstet, kannst du auf viele herkömmliche Produkte aus der Drogerie und dem Supermarkt verzichten.

Kennst du noch andere Anwendungsbeispiele oder gibt es ein anderes, unverzichtbares Hausmittel, welches wir vergessen haben? Dann hinterlasse uns unten einen Kommentar!

Einfache Hausmittel können dir ein Vermögen sparen und nebenbei auch die Umwelt schonen. Diese 7 Helfer sollten in keinem Haushalt fehlen!

Quelle: http://www.smarticular.net/diese-hausmittel-ersetzen-fast-alle-drogerieprodukte/

Gruß an die Einfallsreichen

TA KI

Kleine Metkunde


Es wird versucht, die wichtigsten Arbeitsschritte für eine einfache Metproduktion zu erläutern.

met_165176

Metansatz:

Aus dem Zucker im Honig entsteht durch die Gärung Alkohol. Je höher der Zuckeranteil am Honig- Wasser/Fruchtsaft-Gemisch ist, desto höher wird der Alkoholgehalt sein, desto länger aber auch die Gärdauer.

Um Wildhefen, die eine Fehlgärung verursachen können, zu inaktivieren, ist ein kurzes aufkochen des Honig-Wasser/Fruchtsaft-Gemisches zu empfehlen.

Nach dem Abkühlen auf 20- 25°C kann die Gärvorbereitung durchgeführt werden.

Gärvorbereitung:

Um eine reintönige Gärung zu erreichen, ist ein rascher Gärvorgang anzustreben.

Zur Gärvorbereitung gehören eine gärkräftige Reinzuchthefe, und wenn kein Fruchtsaft als Flüssigkeitsträger verwendet wurde, auch Hefenährsalze.

Gärung:

– Ideale Gärtemperatur 20- 25°C

– soll rasch (binnen 12 Stunden) beginnen

– Der Gärballon wird mit einem Gärspund verschlossen

– Die Gärung soll laufend überwacht werden (Verkostung, CO2-Entwicklung, Temperatur)

Abzug nach Hauptgärung:

Im Gegensatz zu anderen Getränken muß der Met noch während der Gärung zum ersten mal vom Geläger abgezogen werden. Wird dies versäumt, besteht große Gefahr, daß das Getränk durch Bakterieninfektionen verdirbt.

Abzug nach beendeter Gärung:

Nach der stürmischen Gärung und dem ersten Abzug erfolgt eine oft monatelang dauernde Nachgärphase, wobei nur noch geringe Mengen an Kohlendioxid gebildet werden. Der Gärspund „hüpft“ nur noch gelegentlich. Bleibt dies vollkommen aus, ist der Met wiederum umzuziehen. Entsteht bei der Verkostung der Verdacht auf eine negative geschmackliche Beeinflussung, so ist der Met schon früher vom Geläger zu ziehen.

Restsüßeeinstellung:

Empfindet man den übriggebliebenen Restzucker als zu unharmonisch gering, so kann dies mit einer nachträglichen Honigzugabe (am geeignetsten sind geschmacksintensive Blütenhonige) ausgeglichen werden. Da gerade bei diesem Met die Gefahr einer Nachgärung besteht, sollte er unbedingt vor der Flaschenabfüllung kurz aufgekocht werden. Dadurch werden Hefezellen abgetötet und es besteht keine Nachgärungsgefahr, Bakterien werden getötet, der Met wird zähflüssiger, Eiweißstoffe werden ausgeschieden und die Farbe wird durch die leichte Karamelisierung dunkler.

Filtration:

Für hausgebräuchliche Mengen sind Schnapsfilter wie z.B. der Vinomat sehr geeignet. Mit Hilfe einer Handpumpe, die einen Überdruck erzeugt, wird der Met durch die Zelluloseschichten gedrückt. Trubbestandteile bleiben daran haften. Je nach Schichtenwahl erfolgt eine gröbere bzw. feinere Filtration.

Schwefelung:

Um Oxidationen und die Vermehrung von Mikroorganismen zu verhindern sowie Gärnebenprodukte abzubinden, sollte nach Gärende eine Schwefelgabe von 12g/hl gegeben werden. Für eine stabile Flaschenfüllung muß ein freier Schwefel von 35-40 mg/l vorhanden sein.

Gewürze:

Über die Zusammenstellung der Gewürze ist dem Einfallsreichtum keine Grenze gesetzt.

Ob direkt zum Met gegeben oder in Leinensäckchen eingehängt, ob vor oder nach der Gärung oder während der Reifelagerung zugesetzt, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur eines:

Wenn überhaupt, sollen Gewürze harmonisch ergänzen und nicht dominieren!

Reifelagerung:

Met, der einen hohen Alkohol- und Restzuckergehalt aufweist, kann durch eine längere Lagerung an Harmonie gewinnen. Die ideale Lagertemperatur liegt zwischen 10 und 15°C.

Kochen des Metes:

Viele mögen das aufkochen des Metes nicht, doch ist es meiner Meinung nach unabdingbar! Zwei Nachteile: Vitamine werden teilweise zerstört – wollen wir hochwertigen Met, oder einen Vitamindrink? Der Alkoholgehalt sinkt leicht- Die Qualität sollte hier wichtiger sein. 0.5% weniger Alkohol merkt man nicht bei sonst 14%. Es soll ja auch nur kurz aufgekocht werden.

Kochen vor der Gärung: – Met wird dickflüssiger – Bakterien und Fremdhefen werden abgetötet – Eiweißausscheidung – leichte Karamelisierung des Zuckers tritt ein – Met wird dunkler in der Farbe

Kochen vor der Flaschenfüllung: CO2 wird ausgetrieben – Resthefe wird abgetötet – wird der Met mit einer Temperatur von mindestens 55°C gefüllt, so bleibt dieser in der Flasche haltbar – unangenehme Geruchsstoffe, die meist flüchtig sind, entweichen.

Methode „lange Gärdauer“:

Wir nutzen die Methode der langen Gärdauer. Dieser Met ist einfach qualitativ hochwertiger und haltbarer. Der Zuckergehalt ist so hoch, daß es der Hefe unmöglich ist, diesen vollkommen in Alkohol umzuwandeln. Dies bedeutet:

– Es ist eine Gärdauer von 6 Monaten und mehr angestrebt.

– Eine nicht vollkommene Vergärung des Zuckers macht den Met schön süß.

Durch den vielen Zucker kann die Hefe im allgemeinen einen Alkoholgehalt von ca. 14% bilden. Mit speziellen Hefen sogar 17% Alkohol (!!!), fragt nach diesen Hefen einfach im Fachandel! Danach beginnt die Hefe ihre „Arbeit“ einzustellen, da ein hoher Alkoholgehalt ihre Aktivität unterbindet.

Metbrauen grundsätzliches:

Für die Metbereitung kommen als Trägersubstanzen entweder Wasser oder Fruchtsaft oder ein Fruchtsaft-Wasser-Gemisch in Frage. Die Wahl der Trägersubstanz hat natürlich einen ebenso großen Einfluß auf die Geschmacksbildung wie die Wahl des Honigs. Will man reinen Honigwein produzieren, so wird die Wahl auf Wasser fallen. Andernfalls ist der reine Geschmack des Honigs, je nach Höhe des Fruchtsaftes mehr oder weniger beeinflußt. Bei der gänzlichen Ersetzung des Wassers durch zum Beispiel Apfelsaft wäre strenggenommen des Endprodukt kein Honigwein, sondern Honig-Apfelwein.

Das Wasser:

quellwasser

Alte Rezepte verlangen vom Wasser, daß es „weich“ ist, also einen geringen Kalkgehalt aufweist, und raten daher zur Verwendung von Regenwasser. Aus hygienischen Gründen ist dieses natürlich nicht anzuraten. Grundsätzlich kann man normales Leitungswasser nehmen, das tut der Qualität keinen Abbruch, wer aber an weiches Wasser rankommt, soll lieber dieses auch benutzen.

Viel wichtiger als die Wahl des Wassers sind eine saubere Gärung und eine sorgfältige Weiterverarbeitung bis zur Flaschenfüllung!

Der Fruchtsaft:

Die Verwendung von Fruchtsaft als Trägersubstanz hat nicht nur Einfluß auf den Geschmack, sondern auch auf das Gärverhalten. Da Fruchtsäfte Hefenährstoffe wie Stickstoff- und Phosphorverbindungen enthalten, müssen diese nicht gesondert zugesetzt werden. Häufig wird auch ein bereits gärender Fruchtsaft, der zuvor mit Reinzuchthefe angesetzt wurde, dem Honig-Wasser-Gemisch beigegeben; so erfolgt ein rascher Gärstart. Werden rote Fruchtsäfte verwendet, so verleihen diese dem Met ebenfalls eine rötliche Farbe. Säurereiche Fruchtsäfte senken noch im unvergorenen Getränk den PH-Wert, so das der Met schon von diesem Zeitpunkt besser vor Bakterienbefall und Fehlgährungen geschützt ist. Später ist es daher auch meist nicht nötig, zusätzlich Säure hinzuzusetzen.

Honigwahl:

Wellness Kulinarik Waldhonig

Grundsätzlich eignen sich für die Metzubereitung alle Honigsorten. Da aber die Metbereitung nicht so teuer sein soll, empfiehlt es sich, Honige zu verarbeiten, die in großer Menge vorhanden sind und einen geringen Verkaufspreis haben, wie z.B. der Rapshonig. Es wäre „wirtschaftlich“ nicht sinnvoll, Waldhonig zu verarbeiten, da sich dieser am Markt einer guten Nachfrage erfreut und einen hohen Verkaufspreis hat. Die Grenze liegt nicht beim Met, sondern am Geldbeutel. Sollte der Rapshonig keinen gewünscht-schönen Geschmack erzielen, kann man nach der Gärung für die Restsüßeeinstellung einen geschmacksintensiven Blütenhonig verwenden, der ja dann auch nicht mehr in großen Mengen benötigt wird.

Inhaltsstoffe von Honig:

Neben den unterschiedlichen Zuckerarten wie Fructose, Glucose, Saccharose, Maltose und Melizitose, die mit ca. 60 bis 70% aufscheinen, kommen ca. 16 bis 19% Wasser vor. Die restlichen Anteile nehmen Arminosäuren, Aromastoffe und Mineralstoffe ein.

– Säuren:

Die im Honig enthaltenen Säuren (Glucon,- Essig,- Butter,- Milch,- Citronen,- Ameisen,- Malein,- Oxalsäure) stechen Geschmacklich nicht besonders hervor, da sie durch die Mineralstoffe und Zuckerarten gepuffert und gebunden sind. Durch die Gärung werden diese Säuren aber abgespalten, was für die Haltbarkeit des Metes sehr wichtig ist.

– Zucker:

Anders als bei der Trauben- oder Obstweinerzeugung, bei der der Zucker ein reiner Einfachzucker (Trauben- und Fruchtzucker) ist, sind im Honig neben den Einfachzuckern auch Doppel- und Mehrfachzucker zu finden.

1kg Honig enthält ca. 800g Zucker.

Die vorhandenen Zuckerstoffe bestehen aus:

– Einfachzucker, ca. 28- 35% Traubenzucker (Glucose), ca. 35- 40% Fruchtzucker (Fructose), diese sind leicht vergärbar.

– Doppelzucker, ca. 6% (Malzzucker, Rohrzucker), diese sind über enzymatische Zwischenstufen vergärbar.

– Mehrfachzucker, ca. 2% (Melizitose …), diese sind nicht vergärbar.

Nur Einfachzucker sind durch die Hefe voll vergärbar. Zweifachzucker werden über Enzyme, die im Honig vorhanden sind, zuerst zu Einfachzuckern abgebaut und werden anschließend vergören.

 

Nun gehts los! Berechnung der Honig- Wasser Menge:

Für die Meterzeugung ist es eine Arbeitserleichterung, wenn durch eine kurze Berechnung die Honigmenge für den Ansatz bestimmt werden kann. Je nachdem, ob ein Met mit höherem oder niedriegem Alkoholgehalt und Restzuckergehalt erzielt werden soll, ist mehr oder weniger Honig zu verwenden.

1kg Honig nimmt ca 0,7 Liter ein. Nun geht es langsam zur Sache! Wir wollen süßen Met, und natürlich besorgen wir uns die Hefe die 17% Alkohol schafft. Damit aber unvergorener Restzucker für die Süße enthalten bleibt, rechnen wir mit 19%, auch wenn die Hefe nur 17% schafft. Eine zusätzliche Süße ist auch noch im Apfelsaft enthalten. Ich führe die Rechnung für 25 Liter Ansatz vollständig auf, damit sie jeder auch nach seinem belieben verändern kann.

19 x 17,7 = 336,3

(19 ist der Alkohol in Prozent, 17,7 ist ein fixer Faktor der immer zu nehmen ist, das Ergebnis (hier 336,3) ist der Zuckergehalt in g/l)

336,3 x 19,5 = 6558

(19,5 ist die Menge des Ansatzes, 19,5 deshalb, weil wir einen 25 Liter Ballon ja nicht bis zum erbrechen voll machen müßen, 6558 ist die Gesamtzuckermenge in Gramm)

6558 : 800 = 8,2

(800 ist der Zuckergehalt in Gramm auf einem Kilo Honig, 8,2 sind die kg benötigter Honig)

Gärvorbereitung:

Für einen 19,5/25 Liter Ansatz brauchen wir also 8,2 Kilo Honig. Die 8,2 Kilo nehmen (x 0,7) also ca. 5,8 Liter Honig ein. Bleibt bei einem Ansatz von 19,5 Liter also ein Restliterwert (- 5,8) von 13,7 Litern. Wir benutzen ein Wasser-Apfelsaftgemisch von 50% zu 50%. Wir brauchen also neben dem Honig noch 6.85 Liter Wasser und 6.85 Liter Apfelsaft. Sollte beim aufkochen des Gemisches zu viel Wasser verlorengehen, füllt Euren Ballon dann einfach mit einem extra Wasser-Apfelsaftgemisch bis zur gewünschten Menge auf. Achtung! Auch dieses Gemisch vorher aufkochen!

Bitte beachtet, daß Ihr Euch richtigen Apfelsaft (also 100%) kauft! Zur Not fragt einfach in einem Bioladen o. ä. nach.

Wir erhitzen nun also das Apfelsaft-Wassergemisch bis kurz vor dem Kochen und rühren dann den Honig unter und lassen alles kurz aufkochen. Der Ansatz ist nun bereit um in den Gärballon gegeben zu werden.

Bevor die Hefenährsalze und die Hefe dazugegeben werden können, muß das Gemisch im Ballon bis auf ca. 25°C abkühlen. Kleine Tips damit es schneller geht und Ihr keinen 25 Liter Kochtopf für den Ansatz braucht (den wohl keiner hat) gebe ich Euch mit:

Um den Ansatzvorgang wie oben beschrieben zu erleichtern:

– Kocht Euch 7- 8 Liter Wasser auf und laßt es vollständig abkühlen. Erwärmt die Hälfte des Apfelsaftes bis kurz vor dem kochen, rührt die Hälfte des Honigs unter und kocht es auf. Das kochend heiße Gemisch nun in den Ballon füllen. Das Selbe macht Ihr mit der anderen Hälfte Apfelsaft und Honig. Mit dem abgekühltem Wasser füllt Ihr nun den Rest des Ballons. Achtung! Die Menge der angesetzten Hefe und angerührten Nährsalzen muß auch noch reinpassen! Zum umrühren des Gemisches besorgt Euch ein ein langes Stäbchen oder ähnliches, welches steril sein muß! Gegebennenfalls vorher Desinfizieren.

Hefenährsalze:

Als Nahrung für die Hefezellen dienen vor allem Stickstoff- und Phosphorverbindungen. Da aber dem Honig diese Stoffe meistens fehlen, ist die „Fütterung“ mit Hefenährsalzen unumgänglich. Bei einem Mangel kommt es zu Gärstockungen, und die Gefahr von Fehlgärungen steigt. Die Mengen von Hefenährstoffen die man verwenden sollte, liegen bei ca. 20- 30g pro 100l. Bei einer Rechnung von 30g brauchen wir also 6g für unsere 19,5 Liter Ansatz. Empfohlen ist ein Gramm mehr besser, als ein Gramm weniger. Die Hefenährsalzmenge wird in wenig lauwarmen Wasser gelöst und noch vor der Hefe gut eingerührt.

Reinzuchthefe:

Reinzuchthefen sind in getrocknetem Zustand (Trockenreinzuckhefe) wie in flüssiger Form im Kellereiartikelhandel erhältlich. Wegen ihrer längeren Haltbarkeit und der einfachen Anwendung haben Trockenreinzuchthefen die weitaus größere Bedeutung.

Jeder Laden hat unterschiedliche Hefen im Angebot. So gibt es spezielle Hefen für die Weißwein,- Rotwein und Sekterzeugung. Laßt Euch im Laden beraten welche Hefe die beste für den Met ist. Achtung! Vergeßt nicht: Ihr wollt Hefe die 17% Alkohol schafft!

Die Menge läßt sich auf Grund der unterschiedlichen Hefen schwer bestimmen. Laßt Euch auch hier beraten wieviel Hefe Ihr für den 20 Liter Ansatz benötigt. Die Formel liegt bei ca. 20- 30g pro hl.

Die abgewogene Hefe wird nicht direkt dem Ansatz beigegeben, sondern 60 Minuten vorher in eine geringe Menge eines Honig Wasser Gemisches (für 100g ca. 1l Gemisch) eingestreut und quellen gelassen. Nachdem die Hefe zu schäumen begonnen hat, wird sie leicht umgerührt und in den Metansatz eingemischt. Achtung! Das Gemisch für die Hefe muß eine Temperatur von 30- 35°C aufweisen, darf jedoch 40°C auf keinen fall überschreiten, da die Hefe sonst abstirbt.

Aufsäuerung:

Wie weiter oben schon beschrieben, enthält der Honig sehr viele unterschiedliche Säuren, die durch die Gärung frei werden. Es ist daher nicht immer unbedingt notwendig, vor der Gärung einen Säurezusatz in Form von Milchsäure zu verabreichen. Soweit die Theorie, doch auch der Apfelsaft enthält (wie oben beschrieben) mehr oder weniger Säuren. Eine Faustformel gibt an, daß man 100g Milchsäure auf 100l Ansatz geben soll. Dieses wären bei unserem Ansatz also ca. 20g. Um den Met nicht zu „versäuern“, sollten 10g für unseren Ansatz ausreichen.

Eine Aufsäuerung kann aus zwei Gründen erfolgen:

– Der Met wird Geschmacklich verbessert

– durch die Senkung des PH-Wertes, die gleichzeitig eintritt, kommt es zu einer Art Säureschutz, das heißt das Gärgut bzw. der Met ist vor Befall von Schadorganismen besser geschützt.

Die Milchsäure wird in einer kleinen Menge des Ansatzes gelöst und dann gut in den Ansatz eingerührt. Achtung! Nur Milchsäure verwenden, die für die Weinbereitung ausdrücklich geeignet ist (Kellereiartikelhandel).

Euer Ansatz ist nun fertig und kann mit dem Gärspund verschlossen werden. Schaut Euch bitte den gesamten Text durch und überlegt Euch welche Geräte (z.B. ein Thermometer, ein Stäbchen zum umrühren, Lebensmittelechte Desinfektionsmittel, einen Schlauch usw…..) Ihr benötigt damit Ihr alles bereit habt und nichts fehlt!

 

Die Gärung:

Während der Gärphase kommt es zu einer grundlegenden Änderung des gesamten Getränkes. Zucker wird über mehrere Stufen zu Alkohol umgewandelt, Säuren werden frei, Gärnebenprodukte wie Kohlendioxid, Acetaldehyd werden gebildet.

Damit dieser biochemische Vorgang ohne negative Nebenwirkungen ablaufen kann, muß folgende Vorraussetzung geschaffen werden:

– Gärtemperatur: mindestens 15°C, optimal sind 25°C

Durch eine optimale Gärvorbereitung können die Vorraussetzungen für eine „zügige“ saubere Gärung geschaffen werden. Da Met wegen der hohen Zuckerkonzentration meist nur langsam vergärt, ist eine laufende Gärüberwachung notwendig.

Gärüberwachung:

Die Gärüberwachung während der Gärung umfaßt:

– Temperaturkontrolle

– Wechseln der Speerflüßigkeit im Gärspund

Je nach Zuckerkonzentration, Hefewahl und den Gärbedingungen dauert die Hauptgärung 7 bis 20 Tage. Die Nachgärung beträgt mindestens 6 Monate. Dabei verlangsamt sich die CO2- Entwicklung, da der größte Anteil an Zucker bereits vergoren wurde. In dieser Nachgärphase „hüpft“ die Speerflüßigkeit nur noch gelegentlich.

Der erste Abstich vom Geläger sollte am Beginn der Nachgärsphase (also wenn die Gärung nach einigen Tagen ruhiger wird) erfolgen!

Dazu zieht man den Met mit einem Schlauch vom Bodenabsatz ab und füllt ihn dabei in desinfizierte Gefäße. Der Ballon wird ausgewaschen und dann der Met wieder eingefüllt. Nach dem ersten Abstich vom Geläger wird der Met -wie während der Hauptgärung auch- wieder mit einem Gärspund verschlossen. Nach weiteren 4 Wochen sollte der nächste Abstich erfolgen. Durch dieses frühzeitige Umziehen verhindert man, daß der Met auf der abgestorbenen Hefe (Hefegeläger) verdirbt. Insgesamt sollte der Met dreimal abgezogen werden, also ca. nach 3 Monaten nocheinmal bei einer Gärdauer von 6 Monaten. Versäumtes Abziehen kann auch die Ursache für die Metkrankheit „Mäuseln“ sein, die nicht heilbar ist und den Met völlig ungenießbar macht.

Schwefelung:

Nach der Hauptgärphase, also nach dem ersten Abziehen, kann der Met geschwefelt werden. Eine Schwefelgabe mittels Kaliumpyrosulfit von 12g auf 100l Met (also knapp 3 Gramm bei unseren 19,5 Litern), welches zuvor in wenig Met aufgelöst und dann in den Balloninhalt gut eingerührt wird, hat folgende Aufgaben:

– schädliche Mikroorganismen zu unterbinden

– Gärnebenprodukte (Acetaldehyd) abzubinden

– Bräunungen (Oxidationen) zu verhindern

– Die Klärung des Metes zu beschleunigen

Gärende:

Nach einigen Monaten merkt man das die Gärung zu Ende geht. Es findet keine CO2- Ausscheidung mehr über den Gärspund statt. Nun sollte der Met noch ca. 2 Monate reifen. Es empfiehlt sich hier natürlich den Met noch einmal abzuziehen. Der Ballon wird hierzu Spundvoll gemacht, ggfls. dazu etwas abgekochtes (abgekühltes) Wasser nachfüllen. Ist der Ballon Spundvoll, wird er mit dem dazugehörigen Verschluß (nicht Gärspund) geschlossen. Wenn möglich sollte der Ballon innerhalb dieser 2 Monate etwas kühler gestellt werden (ca 12°C oder kühler). Auch kann er dunkel stehen, vielleicht mit einem Tuch abgedeckt werden.

Eigentlich ist Euer Met jetzt fertig. Er wird schrittweise zum aufkochen in einen Topf gefüllt (je nachdem wieviel reinpasst in den Topf). Bei der Abfüllung aus dem Ballon wird dabei der Met auch gefiltert!! Vor dem kochen wird der Met gekostet. Ist er nicht süß genug, gebt Honig rein bis er schmeckt. Sollte er saurer werden, säuert Ihr ihn noch etwas nach. Nehmt für die Nachbesserung nur ganz reinen, klaren Honig! Der Met wird nun aufgekocht, und dann etwas abgekühlt, jedoch nicht unter 60°C in die sterilen (!!!) Flaschen gefüllt. Sollte nocheinmal Eiweiß ausscheiden beim aufkochen, wird der Met auch in die Flaschen hineingefiltert. Für diese Methode eignet sich ein Kronenkorken besser als ein Naturkorken, denn der Naturkorken kann durch die nachträgliche Abkühlung und die damit verbundene Vakuumbildung in die Flasche hineingezogen werden.

zur Filterung:

Da man den Met nicht nur mit dem Gaumen beurteilt, sondern auch mit dem Auge, ist es notwendig, seinen Honigwein blank zu bringen. Besonders bewährt hat sich hier die Schichtenfiltration. Dabei wird der Met durch Zelluloseschichten gedrückt, wobei in und an den Schichten Trubbestandteile haften bleiben. Je nach Schichtenwahl kommt es zu einer gröberen oder feineren Filtration. Diese Papierschichten können so fein sein, daß sogar Hefezellen daran haften bleiben. Für geringe Mengen (bis 100l), wie wir sie machen kommt man mit einem Schapsfilter aus. Dieser wird ohne elektrische Weinpumpe, nur mit einer Handpumpe betrieben.

Der Trockene Met:

Eine Sonderstellung nimmt der durchgegorene „trockene“ Met ein. Unter Met versteht man im allgemeinen ein süßes Getränk, das nach Honig schmeckt. Allerdings wird Met oft gerade deshalb abgelehnt. Vor allem Männer, die meist herbe Getränke schätzen, können sich mit Met im herkömmlichen Sinn nur schwer anfreunden.

So stellt sich die Frage: Muß Met immer süß schmecken?

Das Rezept ist einfach abzuändern. Der errechnete Restzuckergehalt muß einfach auf null gesetzt werden. Das heißt, haben wir oben bei einer Hefe die 17% Alkohol schafft, mit 19% gerechnet, rechnen wir beim trockenen Met einfach mit 15% (bei Hefe die 14% schafft eben 12%). Der Apfelsaft bleibt weg, es wird nur Wasser benutzt. Durch den geringeren Honig und den fehlenden Saft, sollte der Met einfach etwas mehr aufgesäuert werden.

Der Gärvorgang wird sehr viel schneller von statten gehen, ansonsten ist alles genau wie oben zu machen.

Anhang:

Natürlich könnt Ihr das oben angegebene Rezept beliebig verändern. Macht ihn süßer oder saurer oder wie Ihr wollt, benutzt einfach immer oben angegebene Rechnung für die Honigmenge usw.!

Würzstoffe:

Gewürze stellen in der Meterzeugung ein eigenes Kapitel dar. Gewürze können gute Mete verderben oder Fehler bei der Meterzeugung kaschieren. Was erwartet man von einer guten Metqualität? Vor allem Reintönigkeit sowie Geschmack und Geruch nach Honig! Wozu also starke Gewürze?

Wenn überhaupt, dienen Gewürze nur der harmonischen Ergänzung und dürfen niemals hervorstechen!

Man eröffnet sich ein wirklich großes Betätigungsfeld, wenn man für seinen Met eine feine, ausgewogene Mischung von Gewürzen finden will. Häufig verwendete Gewürze sind z.B. Rosmarin, Muskat, Wermut, Hopfen, Ingwer, Nelken, Minze.

Zeitpunkt der Würzstoffzugabe:

Das Gewürz oder die Gewürzkombinationen können entweder vor der Gärung, nach der Gärung bei der Reifelagerung, oder erst kurz vor der Flaschenfüllung dazugegeben werden. Je länger ein Gewürz einwirken kann, desto harmonischer wird es sich mit dem Met verbinden. Ist die Einwirkzeit zu lang, so besteht die Gefahr einer zu intensiven Geschmacksbeeinflussung.

Form der Würzstoffzugabe:

– Direkte Zugabe der Würzstoffe. Vorteil: Die Gewürze haben genug Zeit, um einzuwirken, die Trennung erfolgt durch den Abzug. Nachteil: Eine genaue Dosierung wie die Zusammensetzung sind nur schwer durchzuführen.

– Wirkstoffe in Leinensäckchen einbinden und vor oder nach der Gärung in den Met einhängen. Vorteil: Durch ständiges kosten kann der Zeitpunkt bestimmt werden, wann das Leinensäckchen entfernt werden soll.

– Zugabe von Kräuterauszügen: Die Kräuter oder Gewürzstoffe werden zerkleinert und in einer ca. 50 bis 60%igen Alkohollösung angesetzt. Die Aromastoffe gehen in die Alkohollösung über; das Gemisch wird abfiltriert und dient dann als Würzstoff. Vorteil: Eine genaue Dosierung ist möglich, auch nachträglich im vergorenen Met. Nachteil: Arbeitsaufwendig.

– Zugabe von Essenzen: Natürliche Auszüge und essenzen können selbstständig hergestellt oder im Laden gekauft werden. Die Palette der Angebote ist hier recht groß. Vorteil: Viele verschiedene Geschmacksrichtungen und eine genaue Dosierung sind möglich.

Nachtrag:

Auf Grund der Nachfrage, füge ich nochmal eine kleine Liste der benötigten Gegenstände ein:

– Einen Schlauch um den Met abziehen zu können

– Einen Trichter, um den Met vernünftig in den Gärballon und später in die Flaschen füllen zu können

– Einen Weinballon beliebiger Größe

– Einen Gärspund für den Weinballon

– Ein anderes Behältnis (z.B. ein sauberer Kanister) um den Met beim abziehen „umlagern“ zu können, oder für die Reifelagerung, dann auch mit Luftdichtem Verschluß

– Einen Schnapsfilter mit Handpumpe, dazugehörigem Schlauch und Filtermaterial

– Ein Stäbchen oder sonstiges, zum umrühren des angesetzten Metes (z.B. um die Hefenährsalze oder das Kaliumpyrosulfit richtig in dem Ansatz zu vermischen)

– Optional kann man sich Lebensmitteöechtes Desinfektionsmittel für alle Geräte besorgen

– Hefenährsalz

– Trockenreinzuchthefe

– Aufsäuerungsmittel zum säuern des Metes (z.B. Citronensäure, Milchsäure etc.)

– Ein Thermometer zur Überprüfung

– Mittel zur Schwefelung (z.B. Kaliumpyrosulfit)

Quelle: http://www.wodanserben.de/metrezept.php

Gruß an die Verbreiter alter Traditionen

TA KI