Der Jahrhundertbetrug – Warum Sie Ihre Rente niemals sehen werden!


Obwohl unsere Arbeitsleistung kontinuierlich steigt, erreicht die Altersarmut neue Rekordwerte und plötzlich soll auch noch das Rentenalter erhöht werden und das, während unsere Pensionen leichtfertig an der Börse verzockt werden.

Deutschland ist eines der produktivsten Länder der Welt, doch jede/r zweite Rentner/in muss mit weniger als 800 Euro pro Monat über die Runden kommen. Allmählich ist das Tabuthema auch in der „schönen heilen Schweiz“ angekommen, doch die Politik gibt sich hierzulande genauso hilflos wie drüben. Dirk Müller bringt in wenigen Minuten auf den Punkt, was die Politiker partout nicht verstehen wollen:

Kurz: Während wir tagtäglich einen imaginären Schuldenberg abarbeiten, der aufgrund der schulden- und zinsbasierten Geldschöpfung hoffnungslos und immer schneller ins Unendliche steigt, reisst sich auf der anderen Seite der Gleichung ein gieriges Pack den Erlös gnadenlos unter den Nagel. Das ist übrigens auch der wahre Grund, warum die Schere zwischen Arm und Superreich ein absurdes Ausmass erreicht hat und der Mittelstand quasi ausgestorben ist. Statt den Brand mit Wasser zu löschen, giessen die Politiker Öl übers Feuer, indem sie die wuchernden Zinsen mit neuen Schulden tilgen. Die Immobilien und das Gewerbe haben sie uns schon abgeluchst und jetzt sind unsere Renten dran.

Nebst dem grassierenden Schuldenberg wird auch die Digitalisierung immer deutlicher zur grossen Herausforderung, da sie immer mehr Jobs verschlingt. Während die Politiker, wahrscheinlich aus mangelnder Betroffenheit, dem drohenden Elend entspannt entgegensehen, ist Richard David Precht einer der wenigen, die öffentlich davor warnen:

Das war die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass das Leben immer einen Weg findet und sich immer mehr Menschen mit kreativen Lösungen selbst aus der Bredouille helfen. Der technologische Fortschritt macht es möglich. Genau genommen war es noch nie so einfach, reich zu werden wie jetzt! Entweder indem man anderen dabei hilft, Kunden zu finden oder indem man sein eigenes Geschäft vermarktet. Wer früher reich werden wollte, brauchte in der Regel ein beträchtliches Startkapital, die richtigen Beziehungen und unzählige Angestellte. Heute reicht ein Computer völlig aus, denn dieser arbeitet kostenlos 24/7 und kann problemlos ein ganzes Verkaufsteam ersetzen.

Durch die Digitalisierung und das Erwachen der Menschheit hat sich der Markt wesentlich verändert. Herkömmliche Güter und Dienstleistungen werden vermehrt online bestellt und es entstehen zusehends neue Nischen für digitale Produkte. Besonders beliebt, sind exklusive Lernangebote, die das klassische Schulwissen in den Schatten stellen. Der Wissensdurst der Menschen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen und immer mehr sehnen sich nach Selbstverwirklichung. Während wir bislang nur Konsumenten waren, können wir seit der Digitalisierung zu einem wichtigen Bestandteil des Produktes werden und entsprechend an der Wertschöpfung teilhaben. Die Absatzmöglichkeiten sind unendlichen, denn egal wofür wir brennen – es wird immer eine entsprechende Nische geben.

Das Zauberwort lautet automatisiertes Affiliate-Marketing. Während das Erstellen einer einfachen Webseite vor nicht allzu langer Zeit noch eine Hexerei war, kann heute jede/r ohne Vorkenntnisse in wenigen Stunden einen voll automatisierten Verkaufskanal einrichten. Diesen Fortschritt verdanken wir einer Handvoll Marketing-Pionieren, die vor einigen Jahren das grosse Potenzial der Digitalisierung erkannten und uns nun mit benutzerfreundlichen Systemen die Tore der finanziellen Freiheit öffnen. Das Geniale daran ist, dass Sie nicht etwa sinnlose Konsumgüter verticken müssen, sondern Produkte empfehlen können, die Sie selbst benutzen würden oder noch besser – ihr eigenes Angebot. In beiden Fällen lässt sich mit gutem Gewissen sehr viel Geld verdienen. Lars Pilawski, ein Dipl.-Ing. in Elektrotechnik, ist einer dieser Bahnbrecher, die uns den Weg geebnet haben. Vor rund drei Jahren begann er auf eigene Faust ein automatisiertes Affiliate-Marketing-System zu entwickeln, weil er einfach mehr vom Leben haben wollte. Indessen verdient er monatlich 5-stellige Beträge, bereist die Welt und hilft interessierten Menschen, ihre Träume zu verwirklichen. Auf die Frage, ob es ein bestimmtes Ziel gibt, das er noch erreichen möchte antwortet er:

„Wenn ich sehe, was man für eine Million alles machen muss, habe ich da eigentlich kein Bock drauf. Allerdings habe ich voll Bock drauf, das Ultra-Produkt zu erschaffen, mit dem jeder Mensch nicht nur Geld verdienen, sondern Schritt für Schritt glücklich werden kann.“

Lars liebt die Natur, das Wandern und ist trotz seines beachtlichen Erfolgs ein bodenständiger Mensch geblieben. Für ihn spricht auch die Heterogenität seiner Kundschaft, die von Azubi bis 82 Jahre alt und vom Handwerker bis zum It-Spezialisten reicht. Wer sich bei Lars anmeldet, wird feststellen, dass er nicht einfach eine Software verkauft, sondern den Zugang zu einer Community, die einen regen Austausch pflegt und von sachkundigen Support-Mitarbeitern rund um die Uhr betreut wird. In einem kostenlosen Handbuch (exkl. Versandkosten) beschreibt er seinen Werdegang und vor allem wie es ihm gelang, sein Einkommen nachhaltig zu automatisieren. Das Buch ist ausserdem eine wertvolle Quelle, um den digitalen Wandel besser verstehen zu können. (Schade, dass sowas nicht in der Schule thematisiert wird.) Für Interessenten bietet er auch ein kostenloses und unverbindliches Webinar an, wonach der Auto-Nischen-Marketer getestet werden kann. Man kann gleich loslgen und seine ersten Provisionen erwirtschaften, bevor man sich überhaupt für den Kauf entschieden hat.

Ein anderes geniales Marketing-System ist das Smartphone-Business von Said Shiripour. Das erst 29-jährige Mastermind ist Deutschlands erfolgreichster Online Marketer, er schreibt schwindelerregende Zahlen und hat es tatsächlich fertiggebracht ein System zu entwickeln, das ohne Computer auskommt. In einem spannenden Online-Workshop (auch kostenlos) erklärt er, wie Sie ohne eigenes Produkt und ohne Webseite, nur mit Ihrem Smartphone, Ihre ersten 4-stelligen Einnahmen generieren können. Ähnlich wie bei Lars ist auch dieses System so konzipiert, dass die Nutzer kein Geld für Werbung ausgeben müssen, da die Provisionen mit rein organischen Methoden erzielt werden können.

Fazit: Die gegenwärtigen Herausforderungen sind bekannt, doch die Politik schaut tatenlos zu, statt den Stier bei den Hörnern zu packen. Auch die Schulen tun sich schwer, die heranwachsende Generation angemessen vorzubereiten. Es liegt offensichtlich an uns, nach Lösungen zu streben, um den hiesigen Wohlstand zu sichern. Für diejenigen, die sich lieber am sinkenden Schiff festklammern oder auf die Politiker vertrauen, könnte die Digitalisierung ein Albtraum werden. Für die anderen, hat die Reise schon begonnen …

Tipp: Wer sich dafür entscheidet, sein Einkommen zu automatisieren, sollte nicht voraussetzen, dass die ersten Provision bereits nach wenigen Stunden verdient werden; auch wenn damit geworben wird. Es ist selbstverständlich machbar, man setzt sich dadurch aber unnötig unter Druck. Ein neues Projekt zu beginnen, bereitet viel mehr Freude, wenn man es achtsam angeht und genügend Zeit einplant. Am ersten Tag nur die Tutorials anzuschauen und das neue Wissen entspannt zu verarbeiten, ermöglicht einen positiven Start.

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

Pflegenotstand!


 

Sie leisten härteste und die mithin wichtigste Arbeit, und obwohl sie das tun, werden sie denkbar schlecht bezahlt: Pfegerinnen und Pfleger.

Das sind die Menschen, die jede und jeder irgendwann mal braucht und sich darüber freuen wird, dass es sie gibt.

Im Durchschnitt bekommen Pflegekräfte rund 2.600 Euro brutto im Monat, obwohl sie in ihrem verantwortungsvollen und schweren Beruf, viel mehr verdienen würden und auch müssten. Sie bekommen aber nicht, was sie eigentlich verdienen müssten.

2.600 Euro brutto? Wieviel ist das netto? Und nach einem langen Arbeitsleben weniger als 50% vom netto als Altersrente? Das heißt Altersarmut! Das ist ein Skandal.

Unterbezahlung, Versorgungskrise, Betreuungsdilemma und Personalmangel. Pflege in Deutschland ist ein Krisenszenario für die Pfleger, die Patienten und die Angehörigen.

Viele Pflegekräfte geben ihren Job auf, weil sie schlicht und ergreifend „am Ende sind“.

Auch ausländische Pflegekräfte, die zu uns kommen, gehen wieder, weil sie die Arbeitsbedingungen hier zum Teil noch katastrophaler finden, wie zum Beispiel in Spanien.

Es gibt Pflegekräfte die sehr deutlich sagen: „Ich habe selber Angst, mal krank zu werden und in´s Krankenhaus zu müssen, weil die Situation dort unverantwortlich ist.

Angelika Kramer (Name geändert) ist Altenpflegerin geworden, weil sie gerne für Menschen da ist.

Die 71 Jährige hat einen interessanten Berufsweg hinter sich: Lange arbeitete sie in der Energiewirtschaft.

Im Alter von 40 Jahren erfüllte sie sich dann einen alten Jugendtraum: Sie wurde Altenpflegerin, einfach, weil es ihr Spaß machte, für Menschen da zu sein, bis die Realität sie einholte:

Die Schichten sind oft viel zu lang und mit viel zu wenigen Leuten besetzt. Man bräuchte kürzere Schichten, gerade nachts.

 

Angelika Kramer erinnert sich noch daran, wann sich die Bedingungen derart verschlechterten. „Das war damals in den 2000ern“, sagt sie.

Die Scheinregierung Schröder wollte partout reduzieren in allen denkbaren Bereichen. „Sehr sozial! Das war ein Riesenmist. Sobald jemand krank wurde, war das eigentlich eine Katastrophe, weil einfach zu wenig Personal da war“, so Angelika Kramer.

Schlimm ist auch, dass schlecht ausgebildete Pflegekräfte mit zu wenig Zeit und zu wenig medizinischen Wissen auf alte, hilfebedürftige Menschen losgelassen werden. Die können sich aber nicht wehren, weil sie oft weder sprechen, noch sich bewegen können.

„Ich muss es so hart sagen: das grenzt an Quälerei“, beklagt Angelika Kramer.

„Die Menschen in den Heimen, die keine Angehörigen haben, sind insgesamt am schlimmsten dran. Dann fällt im Zweifel nämlich keinem auf, wenn was nicht in Ordnung ist.

Als ich mal in´s Krankenhaus musste, hatte ich eine türkische Krankenschwester. Na, von der würde ich mich liebend gerne auch im Alter pflegen lassen. Die hatte das alles drauf, im Gegensatz zu den gestressten Ärzten.

Gerade weil auch die meisten Ärzte viel zu viel um die Ohren haben, ist es so wichtig, dass Pflegekräfte zum Beispiel beim ersten Blick auf eine Wunde kapieren, was für ein Problem vorliegt“, meint Kramer.

Woher kommt all der Stress für die Beschäftigten im Gesundheitswesen?

Der ganze Schreibkram zum Beispiel. Klar – es muss alles dokumentiert werden, damit, wenn was passiert, nachvollzogen werden kann, woran es lag und wer Schuld hat. Nur: Dabei bleibt der Patient auf der Strecke, wenn erstmal eine Stunde lang aufgeschrieben werden muss, was in den letzten zehn Minuten getan wurde.

Auf die Idee, dass all die Dokumentationen ohne Probleme auch gefälscht werden können, scheint auch keiner zu kommen. So ein Häkchen hinter „ist gepflegt worden“ ist schnell gemacht.

Es gibt ein weiteres Problem, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen. Warum muss einem alten Menschen noch auf den letzten Metern eine neue Hüfte, eine neue Herzklappe oder ein künstlicher Darmausgang ´reinoperiert werden? Um die Lebensqualität zu verbessern?

Unter dem Vorwand eines hippokratischen Eides Menschenleben künstlich verlängern zu wollen, ist jedenfalls verlogen.

Tatsächlich geht es doch darum, damit Geld einzusacken. Wer länger wegen teurer Maßnahmen im Krankenhaus liegt, ist ein willkommener Gast. Zum Dank dämmern die Menschen auf ihre letzten Tage dann einsam und siechend vor sich hin.

Die Pflegeprobleme sind auf jeden Fall hausgemacht und seit Jahrzehnten bekannt.

Ein wichtiger Punkt ist auch die Notfallmedizin. Diese ist wohl die beste Medizin, die es hierzulande gibt, doch auch die Notfallmedizin stößt an Grenzen und somit an Probleme:

Quelle

Gruß an die Klardenker

TA KI

Pflegenotstand: Die Wut der Betroffenen wächst


Bundesweit wächst die Wut über den Pflegenotstand. Die jahrelange systematische Kürzungs- und Privatisierungspolitik der Kanzlerin hat nun zu katastrophalen Zuständen in den Pflegeberufen geführt. Immer mehr Pflegekräfte äußern daher ihren wachsenden Unmut in offen Briefen, Streiks und Protesten.

Die lächerlichen Auftritte der Kanzlerin in Seniorenheimen dienen nur dazu, von der Tatsache abzulenken, dass die Große Koalition nichts tun wird, um diesen Zustand zu verändern. Im Gegenteil, die Pflegenotlage wird sich noch verschärfen.

Mitte Juli besuchte Merkel ein Seniorenheim in Paderborn. Ein dort arbeitender Pfleger hatte sie während einer Fernsehsendung 2017 dazu aufgefordert. Damals versprach die Kanzlerin, dass die Regierung eine „Zauberformel“ für den Pflegebereich finden werde.

Die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Familienministerin Franziska Giffey (SPD) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) angestoßenen „Pflegeaktionen“ für bessere Bezahlung und bessere Betreuung sind allerdings bislang nur leere Versprechen (Profitgier von Pflegekonzernen, Ausbeutung der Mitarbeiter und Altersarmut).

Merkel kürzt bei der Pflege um mehr in die Rüstung zu stecken

Denn beim letzten Nato-Gipfel verpflichtete sich Kanzlerin Merkel, für die Rüstung 70 Milliarden Euro mehr auszugeben. Was sie der Öffentlichkeit verschwieg, ist, dass dieses Geld durch weitere Kürzungen im Pflege- und sozialen Bereich aufgebracht werden soll.

Alten- und Krankenpfleger arbeiten schon jetzt an ihren Limits. Viele arbeiten ständig im Schichtdienst und sind durch den Personalmangel extrem hohen Belastungen ausgesetzt. Sie häufen zahllose Überstunden an, die sie kaum abfeiern können.

Viele Einrichtungen können die vorgeschriebenen Personalschlüssel nicht einhalten. Und selbst die vorgeschriebenen Mindest-Personalzahlen reichen bei Weitem nicht aus. Pflegeexperten schlagen bereits Alarm, weil Pflegebedürftige zu wenig zu essen und zu trinken bekommen und zu lange in ihren Ausscheidungen liegen.

Im Koalitionsvertrag steht, dass 8.000 Pflegestellen geschaffen werden sollen. Jens Spahn versprach jetzt 13.000 Stellen schaffen zu wollen. Doch das reicht bei Weitem nicht aus. Allein letztes Jahr konnten von den ausgeschriebenen Stellen 37.000 erst gar nicht besetzt werden.

Besonders in Altenheimen ist die Arbeitssituation schlimm. Gehälter sind dort noch niedriger als in Krankenhäusern und Altenpfleger müssen noch mehr Überstunden als Krankenpfleger machen.

Zudem werden immer mehr Alten- und Pflegeheime von privaten Großinvestoren aufgekauft. Sie suchen nach lukrativen Anlagemöglichkeiten und kaufen Heime als Profitquelle für ihre Anleger, um sie dann nach wenigen Jahren wieder mit hoher Gewinnspanne wieder zu verkaufen. Private Pflegeheimbetreiber können Renditen von bis zu 8,3 Prozent herausholen.

Die Bundesregierung nimmt also bewusst in Kauf, dass die Grundbedürfnisse von alten und kranken Menschen den Kapitalinteressen von privaten Großinvestoren und Spekulanten geopfert werden. Jens Spahn behauptete, er wolle dafür sorgen, dass die Löhne der in der Pflegebranche beschäftigten steigen werden.

Die Versprechen sind aber schwammig und treffen für private Einrichtungen kaum zu, da es dort keine Tarifverträge gibt.

Spahn will zudem ungelernte Kräfte einsetzen, um die Pflege für eine Betreuungsdienste zu öffnen. Die Einführung von nicht ausgebildeten Kräften wird jedoch die Lage des ausgebildeten Personals in Kliniken und Pflegeheimen nochmals verschärfen, weil so die Löhne weiter gedrückt werden (Rentenpolitik und Arbeitsmarkt: Abstieg ins Prekariat – totale Verarmung setzt sich fort!).

Keine Zeit mehr für persönliche Betreuung

Für Alte und Kranke bleibt keine Minute mehr für persönliche Betreuung übrig. Die Pfleger können sich nur noch um die Grundbedürfnisse wie waschen, ankleiden sowie Mahlzeiten reichen kümmern. Pflegeheime sind zudem noch exorbitant teuer.

Kaum ein Rentner kann sich einen Heimplatz leisten. Denn dieser kostet im Monat durchschnittlich 3.000 Euro. Nach Abzug der Kosten, die die Pflegeversicherung bezahlt, bleibt immer noch ein Eigenanteil von bis zu 1.500 Euro übrig. Viele Rentner haben aber gerade mal eine monatliche Rente zwischen 600 und 900 Euro.

Deshalb müssen immer mehr Familienangehörige die Alten zuhause pflegen. Doch diese werden noch schlechter dafür entschädigt, als professionelles Pflegepersonal. Es ist deshalb wenig verwunderlich, dass die Bundesregierung auf die billige Versorgung zuhause setzt und bundesweit sogenannte Pflegestützpunkte eingerichtet hat.

Dadurch haben Millionen von pflegenden Angehörigen kein eigenes Einkommen und keine Altersvorsorge erwirtschaften können. Ihre Perspektive ist ebenfalls die Altersarmut, verbunden mit dem Risiko, durch die hohe Arbeitsbelastung selbst einmal zum Pflegefall zu werden.

„Wer arm ist, muss früher sterben.“ Dieser Spruch ist heute wieder Realität (Armut bis ins Grab: Deutsche haben nicht mehr genug Geld, um Angehörige zu bestatten).

Quellen: PublicDomain/watergate.tv am 03.08.2018

Quelle

Gruß an die Nachdenklichen

TA KI

Niederegger politisch korrekt: Statt Mohrenkopftorte nun Othellotorte


Oh je, nach dem Besitzer einer Metalldachfirma, welcher zufällig Neger mit Nachnamen heißt und einen schwarzen „Menschen“ auf dem Firmenlogo hat, der Balkansoße in jugoslawischen Restaurants, dem Südseekönig im Kinderbuch Pipi Langstrumpf und afrikanischen Straßennamen in deutschen Städten, gibt es nun das nächste politisch korrekte Einknicken – oder auch Richtigstellung.

Die Lehrerin Susanne Schroeder aus Hamburg schrieb in einer E-Mail an das Café  Niederegger in Lübeck, welches seit über 50 Jahren eine  Biskuit-Vanillecremetorte mit Schokoladenüberzug unter dem Namen Mohrenkopftorte herstellt, dass der Name Mohrenkopftorte nun wirklich längst überholt sei. Zitat: „Ich denke, es lohnt sich, dafür zu kämpfen, alltagsrassistische Bezeichnungen aus dem allgemeinen Sprachgebrauch zu entfernen“.

Als Nächstes möchte Frau Schroeder bestimmt auch, dass man nur noch „Bier, welches kein Pils ist“ anstatt Schwarzbier Anpreisen? Aus Hamburg hört man wirklich nur geistigen Müll, egal wer da etwas sagt, repräsentativ ist da nichts. Und sowas will Lehrerin sein und ist verantwortlich für Kinder. Indoktrination nennt man sowas woanders, was früher die Inquisition war, sind heute linke Politiker und deren willige Gefolgschaft in so anarchistischen Städten wie u.a. in Hamburg.

Um ja niemandem auf die noch schmerzenden Füße zu treten, welche „Menschen und Jugendliche die noch nicht so lange hier leben“ quer durch Europa getragen haben, nennt nun auch das Lübecker Niederegger-Café  seine Mohrenkopfkopftorte politisch korrekt um und diese heißt neuerdings: Othellotorte. Othello? Ja richtig, ich habe in der Schule aufgepasst, es kann sich doch nur um „Othello, der Mohr von Venedig“, einem Theaterstück von 1603 / 1604 handeln. Na was nun weniger rassistisch ist, Othello war nämlich ein dunkelhäutiger Feldherr aus dem muslimischen Nordafrika, oder wie man heute sagen würde: Ein streitbarer Genosse, dessen Geburtsort nicht in Europa lag. Hat man etwa hier den Bock zum Gärtner gemacht? Gut, dass „Menschen“ die sich in Cafés darüber beschweren wie die Torten heißen, dessen offensichtlich nicht bewusst sind. Vielleicht haben auch die „Menschen“ von Niederegger einen besonders „schwarzen“ Humor – ein Schelm der sich da etwas Böses bei denkt.

Manchmal würde mich wirklich interessieren, was solche traurigen Gestalten wie Susanne Schroeder eigentlich für Alltagsprobleme haben, wenn sie sich schon um so einen Schwachsinn kümmern. Heiko Maas ist ein untreuer Ehemann, Kurt Beck hat Steuern in dreistelliger Millionenhöhe veruntreut, die Grünen zahlen Entschädigungen an Missbrauchsopfer ihrer Partei, Sahra Wagenknecht hat ihr Amt in der Kommunistischen Plattform, einer Untergruppe der Linken, welche vom Verfassungsschutz beobachtet wird, nur niedergelegt und sich nie geäußert, Karl Theodor von und zu Guttenberg legt sich weiterhin jeden Morgen die Karten und nimmt von dort aus seine Weisheit mit, genau wie Silvana Koch Mehrin von der FDP, und Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sind beide wegen Steuervergehen rechtskräftig verurteilt. Es gibt eine arg eingeschränkte Meinungsfreiheit, gelenkte und feige Medien, Kriminalitätsanstiege, Altersarmut, ein unfaires Sozialsystem, eine maritime Wirtschaft, welche von unseren Regierungsorganen komplett im Stich gelassen wird, den Zusammenbruch öffentlicher Sicherheit.

Es gibt so viele wichtige Dinge, wo man eigentlich empörte Briefe oder Emails schreiben oder sich gar persönlich engagieren könnte, gerade aus Hamburg. Aber der Lehrerin Susanne Schroeder, einem „Menschen der schon länger hier lebt“, ist eine Schokoladentorte in Lübeck wichtiger. Tiefer kann man moralisch nicht mehr sinken, ignoranter und gleichgültiger kann man nicht mehr sein. Mit sowas schafft sich Deutschland wirklich selbst ab und macht sich nebenbei auch noch komplett lächerlich.

Quelle: https://politikstube.com/niederegger-politisch-korrekt-statt-mohrenkopftorte-nun-othellotorte/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Merkels Deutschland: Zweigeteilt, dreigeteilt ? Wie Stiefmutti das Land und die Leute zerlegt Interview* mit Prof. Albrecht Goeschel**


Frage:

Herr Professor. Vor diesem Interview haben Sie uns einen Beitrag zum Lesen gege- ben, den Sie zusammen mit Rudolf Martens im Online-Magazin Makroskop veröffentlicht haben. Titel: „Sozialstaat als Krisenkanal: Die Austerity-Effekte in den Regionen“. Ehrlich: Verstehen wir nicht so ganz, ist das etwas gefährliches ?

Der „Sozialstaat als Spaltkeil der Gesellschaft“ gehört

zum Grundkonzept des Merkel-Regimes.

Goe.:

Ja, das ist etwas gefährliches, weil es die Leute nicht wissen, weil es ihnen die Verantwortlichen wohlweislich verschweigen und weil der „Sozialstaat als Spaltkeil der Gesellschaft“ zum Grundkonzept des Merkel-Regimes gehört.

Frage:

Dann würden wir doch jetzt gerne hören, was der „Sozialstaat als Krisenkanal in die Regionen“ tatsächlich für ein UFO ist .

Goe.:

Allora. Zuerst die Europa-Ebene: In der Vor-Krisen-EU hat es ein pluralistisches Neben- und Miteinander nationaler Sozialordnungen gegeben. Jede nationale Elite hat ihre Arbeitsleute nach Tradition und Gusto so weit ausgebeutet, wie diese sich das haben gefallen lassen. Unter dem Deckmantel der Krise und per Spardiktat des Merkel-Regimes wurden dann aber in den EU-Ländern „Sozial“-Staatsreformen erzwungen und nun herrscht in Europa eine einheitliche Klassengesellschaft der billigen Arbeit. Stichworte: Fiskalpakt, Macron-Reformen.

Außerdem hatten wir in der Vor-Krisen-EU eine polyzentrische europäische Raumordnung. Jede Elite konnte ihre Siedlungskultur, Naturschönheiten, Bodenschätze, Rohstoffe etc. soweit ausplündern und zerstören, wie es halt ging. Seit der Krise und kommandiert vom Merkel-Regime gibt es nun ein Kern-Europa als Zentrum und das Rest-Europa als Peripherie. Angeblichen Krisenländern diktiert das Zentrum nicht nur, dass sie ihre Infrastruktur, z.B. Seehäfen, Schienenwege, Flugplätze, Wasserwerke etc. privatisieren müssen. Das Zentrum will anderen Nachbarländern auch diktieren, dass sie Fremdbevölkerungen aufzunehmen haben. Stichworte: Griechen-landterror, Flüchtlingsquoten.

Vor allem das Berliner Spardiktat konnte unter Mithilfe der europäischen Quisling-Regime nur deshalb so rasch und wirksam realisiert werden, weil eben alle europäischen Gesellschaften und Volkswirtschaften zumindest rudimentäre „Sozial“-Sicherungssysteme haben, in und mit denen die jeweiligen Regierungen dann indirekte Lohnsenkung und direkte Daseinsvorsorgeverschlechterung subito exekutieren konnten und können. Der Exportterror der Weltkonzerne aus Deutschland und das angebliche Heilmittel Lohnsenkung und Sozialabbau in den Nachbarländern fressen sich als Familienverarmung und Jugendarbeitslosigkeit noch in die periphersten Regionen in Europa durch. Stichwort: Studiertenarbeitslosigkeit im EU-Süden.

Frage:

Das mit dem Sozialstaat als Krisenkanal, als „Sparknüppel“ haben wir jetzt kapiert: Die deutschen Vorbilder sind wohl „Hartz IV“ und die „Schuldenbremse“. Womit es noch hapert , ist die Sache mit der „Raumordnung“.

Goe.:

Diese Angelegenheit ist auch tatsächlich schwieriger nachzuvollziehen und zu durchschauen. Sozialkürzungen werden coram publico dekretiert und individuale realisiert.

Sozialkürzungen kennen und merken die Leute. Verschlechterungen von Lebensverhältnissen, der Niedergang von Regionen werden nicht ausdrücklich beschlossen und umfassend durchgesetzt. Eine Ausnahme war die „Schuldenbremse“ von 2009 In der Regel werden der Niedergang von Regionen als Schadfolgen von Sparpolitiken, Wirtschaftlichkeitsverbesserungen, Deregulierungen, Privatisierungen, Profitstreben etc. billigend in Kauf genommen oder durch Unterlassen von Gegenmaßnah- men herbeigeführt. Stichworte: Bahn- und Postprivatisierung, Schul- und Krankenhausreformen, Quelle- und Schlecker-Pleite, Opel-Bochumkrise etc.

Regionalniedergang findet überwiegend

als Erosion statt, nicht als Eruption.

Regionalniedergang findet überwiegend als Erosion statt, nicht als Eruption. Die Leute merken es erst, wenn es längst passiert ist, ihr Haus immer weniger wert ist, die Geschäfte schließen, die Nachbarn wegziehen. Dann sind auch die Verantwortlichen, die man meist gar nicht kennt und für deren Taten man gar keine Bezeichnung hat, längst im vergoldeten Ruhestand. Kann sich heute noch jemand an den Postzerstörer Zumwinkel erinnern? Höchstens , dass er Steuern hinterzogen und sich eine Burg in Tenno am Gardasee gekauft hat.

Frage:

Und wie hängen jetzt der Sparknüppel „Sozialstaat“ und die Systemschande „Regionalniedergang“ zusammen ?

Goe.:

Erlauben Sie mir ein Beispiel: Zu den „wissenschaftlichen“ Vorkostern und Einflüsterern des Merkel-Regimes gehört auch eine Akademie für Irgendwas in Halle. Dort haben sich im vergangenen Jahr schon ein paar so genannte „Experten“ zusammen gerottet und ein Papier zusammen geschmiert, in dem sie aus Wirtschaftlichkeitsgründen „empfehlen“, 1600 der 1900 Allgemeinkrankenhäuser in Deutschland zu eliminieren. Das gäbe dann zwar einen enormen Einspareffekt für die Kassenkonzerne und eine regelrechte Gewinnexplosion für die Krankenhauskonzerne, in deren übrig gebliebenen 300 Kliniken dann die 20 Millionen Krankenhausfälle in Deutschland abbehandelt würden, die bisher in 1900 Krankenhäusern versorgt worden sind. Aber viele Regionen würden dabei ihren größten Arbeitgeber verlieren. Von den Qualen für die mindestens 2 Millionen Patientinnen und Patienten, die über 80 Jahre alt sind, ganz zu schweigen. Typisch für das Merkel-Regime wird sein, dass die nächste GroKo nach den Wahlen dann nicht 1600 Krankenhäuser, sondern vielleicht nur 1000 Krankenhäuser und das auf mehrere Jahre verteilt, liquidieren oder zu liquidieren versuchen wird. So zerstört man mit dem Sozialknüppel die Lebensverhältnisse in den Regionen. Ci siamo capiti ?

So zerstört man mit dem Sozialknüppel die

Lebensverhältnisse in den Regionen.

Frage:

Sie haben bei unserer Vorbesprechung angedeutet, dass sich einige Leute über den Beitrag in Makroskop aufgeregt haben. Wer und warum ?

Goe.:

Das sind seit den frühen 1980er Jahren immer die gleichen, z.T. sogar die selben Leute. Damals haben unser seinerzeitiges Institut* und ein paar weitere befreundete Institute begonnen, die Bedeutung der Sozialfinanzen und der Gesundheitsversorgung für die Regionen zu untersuchen. Vor allem die Forderungen der Sozialdemokratie nach Zentralisierung und Konzentration der Sozialversicherung, Zentralisierung der Gesundheitsversorgung etc. haben in diesen Jahren von uns schlechte Noten bekommen. Das haben schon damals die typischen Reform-Sozis, die sich an allen möglichen Universitäten etc. herumgetrieben haben, gar nicht leiden können. Einer der damaligen Lautsprecher hat sich auch jetzt wieder, beinahe posthum, über unseren Makroskop-Beitrag gegiftet. Er will einfach nicht, dass der von der GroKo, also SPD und CDU/CSU ausgekungelte „Gesundheitsfonds“ als das dargestellt wird, was er ist: Ein Mechanismus, mit dem bürokratisch-geräuschlos die stärkeren Regionen auf Kosten der schwächeren Regionen noch stärker gemacht werden.

Gesundheitsfonds“: Ein Mechanismus, mit dem bürokratisch-geräuschlos

die stärkeren Regionen auf Kosten der schwächeren Regionen

noch stärker gemacht werden.

Frage:

Wie macht dieser Gesundheitsfonds das ?

Goe.:

Ganz einfach. Die Kassenkonzerne, über denen der Gesunsdheitsfonds installiert ist, kassieren in allen Regionen einen einheitlichen Beitragssatz ab – ohne Rücksicht auf Unterschiede in Wirtschaftskraft, Arbeitsmarkt, Bevölkerungstruktur, Gesundheitswesen und Erkrankungslage. Umgekehrt erhalten aber die Regionen aus den abkassierten einheitlichen Kassenbeiträgen sehr unterschiedliche Kassenleistungen wieder zurück – je nach dem, wie viele Gesundheitsberufe und Gesundheitseinrichtungen in den Regionen vorhanden sind. Nachdem die schwächeren Regionen meist auch die wenigeren Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser etc. haben als die stärkeren Regionen , fließen in die schwächeren Regionen proportional weniger Kassenfinanzen zurück, als aus diesen schwächeren Regionen abgeschöpft worden sind. Die Differenz kommt den stärkeren Regionen zu Gute.

*) Studiengruppe für Sozialforschung e.V. – http://www.studiengruppe.com/projekte

 

Umgekehrt treffen die mit der Krisen- und Sparpolitik diktierten Verschlechterungen der Gesundheitsversorgung die schwächeren Regionen besonders. Die Leute dort sind auf die Sozialleistungen auch in der Gesundheitsversorgung stärker angewiesen. Eine saubere „Raumordnung“ ist das, in der die schwächeren Teilräume die stärkeren Teilräume subventionieren müssen.

Frage:

O.K. Das ist jetzt klar: Das Merkel-Regime zerlegt mit Hilfe von Sozialstaats-„Reformen“ Deutschland in seine Bestandteile. Ost gegen West, Abstiegsregionen gegen Aufstiegsregionen. „Marktgerechter Staat“ halt. Das hat aber doch nicht erst mit Merkel begonnen?

Marktgerechter Staat“

Goe.:

Da haben Sie recht. Merkel kann sich ihre Politik des obstinaten Schweigens und der dicken Backen vor allem auch deshalb mit Erfolg erlauben, weil die ewige Regierung Kohl und der Zigarren-Sozi Schröder schon vorgearbeitet haben. Stiefmutti hat hier ein reiches Erbe übernommen.

Losgegangen ist das in der Kohl-Ära mit der scheinbar bequemen Finanzierung der Sozialkosten des DDR-Anschlusses an die BRD nicht aus den Steuermitteln des Staates, sondern aus den Beitragsmitteln der Sozialversicherungen. Die Folge war dann wegen der steil ansteigenden Sozialbeiträge im Westen eine Massenflucht in die beitragsminimalen Minijobs in den westlichen Bundesländern. Seitdem ist der so genannte „Arbeitsmarkt“ in Deutschland zweigeteilt: Hochlöhne und Minijobs im Westen, Dauerarbeitslosigkeit und Vollzeitjobs im Osten. Vor allem aber wurden die Minijobs ein paar Jahre später von „Rot-Grün“ nicht nur massiv gefördert , sondern als eine Art Vorübung für „Hartz IV“ benutzt.

Frage:

Wir wollten eh schon nachfragen, was denn zu den Schreibtischuntaten „Riester- Rente“ und „Hartz IV“ zu sagen ist. Das sind doch die bedeutendsten Erbstücke der Schröder-Episode.

Goe.:

Nach meiner Einschätzung hat Merkel von Riester-Rente und Hartz IV enorm profitiert .Für die schlimmsten Sozialverrätereien braucht man sowieso die Sozialdemo-kraten. Konservative kriegen das nicht so hin, stoßen auf zu viel Widerstand. Merkel braucht also nur einfach so weitermachen wie Schröder. Mit der Riester-Rente ist die Angst vor der Altersarmut angeheizt worden – jetzt klammert sich die Sparbuch- und Eigenheim-Mitte ganz verzweifelt an Stiefmutti. Und wer nicht pariert, dem droht das System mit Einweisung ins „Hartz IV – Ghetto“. Lagerkommandeuse ist dort günstiger weise die Sozialdemokratin Nahles.

Die Riester-Rente hat zu einer Aufspaltung

der Zwangsgemeinschaft der Rentenversicherten geführt.

Die Riester-Rente hat zu einer Aufspaltung der Zwangsgemeinschaft der Rentenversicherten geführt: Die Mehrheit der Versicherten muss mit steigenden Beiträgen oder sinkenden Leistungen eine gut verdienende Minderheit von Versicherten dabei subventionieren, dass sich diese Gutverdiener eine zusätzliche private Kapitalrente aufbauen können. So bringt man Niedriglöhner und Besserverdiener auch außerhalb der Betriebe gegeneinander auf.

Die Hartz IV – Quote im deutschen Osten liegt weitaus höher

als im deutschen Westen, insbesondere höher als im deutschen Süden.

Über Hartz IV braucht man nicht viel zu sagen Jeder weiß, dass hier Millionen Menschen mittels des wundervollen Sozialstaats aus dem Sozialversicherungssystem in ein Fürsorgeguantanamo ausgegliedert worden sind und außerdem als Sündenböcke bzw. Angstmacher benutzt werden. Dabei kommt zur sozialen Spaltung noch eine regionale Spaltung: Die Hartz IV – Quote im deutschen Osten liegt weitaus höher als im deutschen Westen, insbesondere höher als im deutschen Süden.

Frage:

Merkel hat auch selber viel getan, um Land und Leute zu zerlegen – wie sehen Sie das?

Goe.:

Abgesehen von den paar lächerlichen Jahren mit der FDP-Komikertruppe (Brüderle, Rösler, Westerwelle etc.) hatte Merkel eine Traumpartnerin für die Zerstörung der Lebensverhältnisse durch Sozialreformen, für die Zerstörung der Raumordnung durch die „Sozial“-Sicherung: Die Sozialdemokratie, die alle Sozialsauereien sachkundig und eilfertig mitgestaltet hat.

Merkel hatte eine Traumpartnerin für die Zerstörung

der Lebensverhältnisse durch Sozialreformen: Die Sozialdemokratie.

Angefangen hat das gleich nach dem Wahlsieg der GroKo-Parteien mit der Erhöhung der „Mehrwertsteuer“ im Jahr 2006 von 16 auf 19 Prozent,die vor allem die Einkommenschwachen seitdem erheblich belastet. Kurz darauf ist dann der „Gesundheitsfonds“ installiert worden, der die reichen Regionen noch reicher und der die armen Regionen noch ärmer macht. Typisch für Merkels Heimtücke war dann, wie sie die weltweite Finanzkrise benutzt hat, um 2009 eine „Schuldenbremse“ in der Verfassung unterzubringen. Diese Schuldenbremse entzieht gerade den schwächeren Bundesländern und ihren Bevölkerungen die Finanzierungsbasis für die Da-seinsvorsorge. Stichworte: Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Wohnbauten, Freibäder, Wasserwerke, Straßen, Brücken etc. Mit der Schuldenbremse wurde Deutschland noch krasser in arme Bundesländer und in reiche Bundesländer zerlegt.

Und Merkel zerlegte weiter: 2010 dekretierte ihr Regime ein „Sparpaket“, mit dem Sozialleistungen gestrichen wurden und das in Westdeutschland vor allem den abgestiegenen alten Industrieregionen Ruhrgebiet und Saarland und Ostdeutsch-land insgesamt Milliarden Sozialtransfers, d.h. Kaufkraft entzog. Die als Ausgleich versprochene „Finanztransaktionssteuer“ gibt es bis heute in Deutschland nicht.

Nach der Bundestagswahl machte sich Merkels zweite GroKo dann 2014 so gleich daran, ihre Vorzugsklientele finanziell ordentlich zu privilegieren: Stichworte „Mütter- Maut“ und „Facharbeiter-Rente 63“. Die Kosten für diese Wohltaten für die GroKo- Milieus müssen seitdem von allen Rentenversicherten getragen werden. Ein schöner Beitrag zur künftigen „Altersarmut“.

Frage:

Grauenvoll Geht das noch lange so weiter ?

Merkel fingerte ihren „Flüchtlingsputsch“ und zerlegte damit

die Leute in Deutschland in zwei Gesinnungslager:

Gutmenschen“ und „Fremdenfeinde“.

Goe.:

Ja, das geht noch so weiter, weil Hinterhältigkeit und Heimtücke ja nicht befriedigen, sondern unstillbaren Machthunger erzeugen. Und so kam es, wie es kommen musste: Merkel fingerte ihren „Flüchtlingsputsch“ und zerlegte damit die Leute in Deutschland in zwei Gesinnungslager: „Gutmenschen“ und „Fremdenfeinde“. Merkel hat da- mit den linken Sektor moralisch-politisch erfolgreich paralysiert und den rechtskonservativen Sektor als rassistisch-neofaschistisch diskriminiert.. Sie gibt nun allein die Antworten auf die Fragen, die auch nur allein sie gestellt hat.

Frage:

Damit endlich mit diesem Interview Schluss gemacht werden kann: Welche Gegenmaßnahmen empfehlen Sie ?

Goe.:

Zunächst ist es ganz wichtig, den Leuten klarzumachen, dass der „Sozial“-Staat gerade unter dem Merkel-Regime eine Illusion, ein Täuschungsmanöver ist. Dass er die Arbeitnehmer auf dem Schleichweg der Beiträge ausplündert und die Besserverdiener unter ihnen privilegiert und den Hocheinkommen, Großvermögen, Weltkonzernen und der Finanzindustrie Steuern spart.

Sodann ist es wichtig, in den Abstiegsregionen klar zu machen, dass sie dafür sorgen müssen, dass die Verwendung und die Verteilung von derzeit ca. 900 Milliarden Euro Sozialbudget viel entscheidender für ihren weiteren Abstieg oder ihre Erholung sind, als die lächerlichen paar Milliarden Finanzausgleich. Regionalpolitik muss sich in die Sozialpolitik einmischen. Die Zerstörung der Raumordnung durch die Sozialsicherung muss unterbunden werden.

Zuletzt sollte man sich die so genannte gesellschaftliche „Mitte“ einmal genauer ansehen. Im Kapitalismus ist das jeweils der Rest, der übrig bleibt zwischen der Minderheit der Superreichen und Großprofiteure einerseits und der ausgegrenzten und käfiggehaltenen Reservearmee für den nationalen, europäischen und internationalen Konkurrenzkampf andererseits. Die „Mitte“, das sind jeweils wechselnde Arbeitnehmer- und Erwerbstätigengruppen, die man im Geschäftsmodell Deutschland gerade vorrangig braucht und die man so viel verdienen lässt, dass aus ihrem „Brutto“ die Niedriglöhne ihrer Konkurrenten und Konkurrentinnen aufgestockt werden können.

 

Merke:

Wenn Merkel der „Mitte“ schmeichelt, dann will sie, als verkleidete Stief- mutter, dieser „Mitte“, wie dem doofen Schneewittchen, einen Giftapfel andrehen.

Frage:

War das der Schlusssatz ?

Goe.:

Das war der Schlusssatz.

Danke für dieses Gespräch !

Zum Abdruck mit unverändertem Inhalt frei !

*

Das Interview führte eine Autorengemeinschaft der Accademia ed Istituto per la Ricwrca Sociale Verona.

Der vollständige Interviewtext liegt in der Verantwortung von Prof. Albrecht Goeschel i.S.d. Pressegesetzes.

Mail: mail@prof-goeschel.com

**

Prof. (Gast) Albrecht Goeschel

Staatliche Universität Rostov

Präsidiusmitglied derAccademia ed Istituto per la Ricerca Sociale.

Alle Rechte bei:

Accademia ed Istituto per la Ricerca Sociale Verona 2017

Mail: mail@accademiaistituto.com

Danke an : Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona

Gruß an die Klardenker

TA KI

Zynischer geht es wohl nicht: Rentenerhöhung durch Flaschensammeln!


So sollen die Armen ihre Rente ausbessern – was für eine zynische Politik (Foto: arborpulchra/fotolia)

Es sind überwiegend die alten, armen Bürger, die sich ihre Hände schmutzig machen und nach einem harten Leben voller Arbeit mit Pfandflaschen ihre karge Rente ausbessern müssen.

Eigentlich eine Schande für dieses Land, für diese Regierung, die diese Menschen im Alter in Stich lässt und die sprudelnden Steuereinnahmen lieber für diejenigen verjubelt, die hier noch nicht so lange leben, vor allen Dingen noch nie gearbeitet haben und wohl auch niemals in die Rentenkasse einzahlen werden.

Um sich weiterhin aus der Verantwortung zu stehlen, sind jetzt Politiker auf die „geniale“ Idee gekommen, wie sich die armen alten Leute ihre Rente selber aufbessern könnten. Laut „Bild“ fordern jetzt Politiker von SPD und CDU eine Erhöhung des Flaschenpfandes auf 50 Cent – vordergründig, damit die Straßen und Parks etwas sauberer werden.  Im Auftrag ihrer Majestät unterstützt der Vize der Senioren-Union, Leonart Kuckart das Projekt „Wir behandeln unsere Alten wie Dreck“. Die „Bild“ zitiert ihn mit diesen Worten: „Wenn Menschen bedürftig sind und zur Aufstockung ihrer Stütze schon früh morgens Leergut einsammeln, dann sollten sie davon auch finanziell etwas haben.“

Die „Bild“ weiter: „Auch der Bundestagsabgeordnete Michael Paul (49, CDU) fordert ein höheres Flaschenpfand für Ein- und Mehrweg-Flaschen – als Zuverdienstmöglichkeit für sozial schwache Bürger. Viele Menschen kommen mit ihren Niedriglöhnen oder ihren geringen Renten nicht aus. Eine große Zahl davon bessert daher mit dem Sammeln von Pfandflaschen ihren Lebensunterhalt auf. Sie könnten von der Pfanderhöhung direkt profitieren.“

Das ist an Menschenverachtung nicht mehr zu überbieten und ein ganz billiger Trick, das Problem mit der Altersarmut auf den Steuerzahler, der ja für das erhöhte Pfand aufkommen muss, abzuwälzen. Dass die Regierung die armen Menschen zu „Müllschluckern“ macht, die das Straßenbild aufhübschen, sollte man dabei ebenfalls nicht außer acht lassen.

Wir empfehlen deshalb (auch) jedem Bürger ab 65 aufwärts, im September dieser unverantwortlichen Regierung den Stinkefinger zu zeigen! (TB)

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/06/01/zynischer-geht-es-wohl-nicht-rentenerhoehung-durch-flaschensammeln/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Schutz vor Altersarmut: Arbeitsministerin will Selbstständige in Rentenversicherung zwingen


„Ich will verhindern, dass die knapp drei Millionen Selbstständigen, die nicht in einem Versorgungswerk abgesichert sind, in Altersarmut landen“, begründete Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles ihren Plan, der die Selbstständigen in Deutschland in der kommenden Wahlperiode verpflichten will, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) will die Millionen Selbstständigen in Deutschland in der kommenden Wahlperiode verpflichten, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen.

„Ich will verhindern, dass die knapp drei Millionen Selbstständigen, die nicht in einem Versorgungswerk abgesichert sind, in Altersarmut landen“, begründete Nahles ihren Plan in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Wer nicht ausreichend abgesichert ist, soll in die Rentenversicherung aufgenommen werden“, so Nahles.

Das klingt wie eine Chance, tatsächlich geht es der Arbeitsministerin jedoch um einen Zwang. Denn schon bisher kann jedermann freiwillig in das Rentenversicherungssystem einzahlen, auch Selbstständige. Voraussetzung ist lediglich, dass man mindestens 16 Jahre alt ist und in der Bundesrepublik Deutschland wohnt oder dauerhaft lebt. Selbst die Staatsangehörigkeit ist egal.

Laut Nahles ist ein Zwang für Selbstständige jedoch unabdingbar. „Wir können nicht zuschauen, wie sie sehenden Auges in die Altersarmut laufen“, so die Arbeitsministerin.

„Selbstverständlich werden wir dabei Start-up-Phasen berücksichtigen, in denen die Belastung nicht zu groß werden darf“, sagte die SPD-Politikerin.

Nahles bekräftigte zudem SPD-Pläne für eine Solidarrente in der kommenden Legislaturperiode. „Wir brauchen die Solidarrente: Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, muss im Alter mehr haben als Grundsicherung“, sagte Nahles.

Zudem wolle ihre Partei das Rentenniveau stabilisieren. „Gerade die jungen Menschen brauchen Sicherheit, was das Rentenniveau angeht. Deshalb müssen wird das Absinken des Rentenniveaus stoppen“, sagte Nahles. (dts)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/schutz-vor-altersarmut-arbeitsministerin-will-selbststaendige-in-rentenversicherung-zwingen-a2110470.html

Gruß an die, die wissen:

TA KI