Hildegard von Bingen: Heilkraft von Edelsteinen und Metallen


Seit Jahren interessieren sich immer mehr Menschen für die Naturheilkunde Hildegards von Bingen. Trotzdem ist ein Teil davon, die Edelsteinheilkunde, noch relativ unbekannt. Hautunreinheiten, Gelenkschmerzen, Kreislaufbeschwerden und Stress sind nur einige der Leiden, bei denen Steine helfen.

Das Buch “Hildegard von Bingen – Die Edelsteine und Metalle: Das Kompendium” ist ein kompaktes Nachschlagewerk: Für jede Erkrankung wird genau beschrieben, welcher Stein wie verwendet wird.

Trotz aller sprachlichen und begrifflichen Schwierigkeiten bei der Übertragung des Originaltextes in eine heute verständliche Form sollte man sich dennoch nicht abhalten lassen, sich den bei Hildegard beschriebenen Edelsteinen und Metallen zuzuwenden.

Gerade eine mögliche Heilanwendung der Steine und Metalle begründet heute unser Interesse an ihnen. Obwohl Heilungen oder eine Stabilisierung der Gesundheit durch die Anwendung von Edelsteinen bis heute wissenschaftlich nicht nachprüfbar sind, konnte ich in der Praxis bisher erstaunliche Linderungen verschiedenartigster Krankheitszustände durch die zusätzliche Anwendung von Edelsteinen beobachten.

Das Kompendium soll zudem Behandler, die sich ebenfalls mit den Edelsteinen der hl. Hildegard beschäftigen, dazu anregen, eine Kasuistik der Edelsteine Hildegards zu erstellen, um eventuell auf diesem Weg die echten Hildegard-Anweisungen von den später hinzugefügten zu scheiden.

Es wurde versucht, den bei Hildegard beschriebenen Edelsteinen unsere heute gebräuchlichen Bezeichnungen zuzuweisen und sie mineralogisch einzuordnen. Bei nahezu allen Steinen sind verschiedene Anwendungshinweise (im Text als Rezepte bezeichnet) beispielhaft angeführt, um eine mögliche Anwendung zu erleichtern.

Doch darf man die Steine nur als einen kleinen Teil aus der Gesamtheit der von Hildegard überlieferten Heilmittel betrachten. Ebenso muss bei der Anwendung der gedankliche Zusammenhang zu dem komplexen Medizinsystem Hildegards gewahrt bleiben (Heilsteine in der Steinheilkunde).

Es wäre falsch, die Edelsteine aus dem gesamten Medizinwerk Hildegards herauszunehmen und eine eigenständige Edelsteintherapie daraus zu entwickeln.

Die Edelsteine werden in der Therapie nur als ein möglicher Baustein in einem großen Gebäude verstanden, nicht als ein in sich geschlossenes, eigenständiges Medizinsystem.

In „Hildegard Medizin Praxis“ habe ich versucht aufzuzeigen, dass die Hildegard-Heilkunde an sich auf vier verschiedenen Säulen steht.

Das sind:

1. Die Diät (richtige Ernährung, Lebensweise, …)

2. Das Fasten (Rückbesinnung auf Gott)

3. Die Ausleitungsverfahren (Aderlass, Schröpfen, Brennkegel)

4. Die Heilmittel (Fauna, Flora, Metalle, Elemente, Edelsteine) Diese vier Säulen halten untereinander die Waage.

Jede muss ihre „discretio“ (das rechte Maß) wahren, um das gesamte System nicht zu gefährden und um ihm nicht zu schaden. Die Edelsteine und Metalle sind in dieser Aufzählung dem Punkt vier, den Heilmitteln, zuzuordnen, und spielen selbst da nur eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu der Fülle der Heilmittel aus dem Pflanzenreich.

Vor jeder Selbstmedikation von Edelsteinen und Metallen muss ein Arzt oder Heilpraktiker im Sinne des HpG zu Rate gezogen werden, um Fehldiagnosen auszuschließen und einem durch die unkontrollierte Selbstbehandlung möglichen gesundheitlichen Schaden vorzubeugen, oder, um andere, behandlungsbedürftige Krankheiten zu erkennen und medizinisch zu versorgen.

Das Kompendium der Edelsteine und Metalle möchte aber nicht zuletzt die wunderbare Vielfalt und große Schönheit der bei Hildegard von Bingen beschriebenen Mineralien aufzeigen, sondern auch den weiteren Zugang zu den Schriften Hildegards eröffnen und das Interesse an ihnen wecken.

Saphir

Einordnung und Anwendung

Als Saphir bezeichnet man die blaue oder hellblaue, aber auch grünliche oder gelbe Varietät des Korund.

Für die Anwendung in der Edelsteinmedizin benötigen wir – wie auch bei allen anderen Edelsteinen – keine teuren geschliffenen Steine, sondern es genügt ein gewöhnlicher Saphir-Kristall, eine Saphir-Scheibe oder sogar ein Bruchstück von einem Saphir, das auch getrommelt sein darf.

Wird der Saphir zur Behandlung verwendet, sollte er auf keinen Fall gefasst sein, weil die Legierung der Fassung die Heilwirkung negativ beeinflussen oder gar zunichte machen kann.

Indikation

Rezept

• Saphir-Trommelstein oder • Saphir-Scheibe oder
• Saphir-Kristall
• 250 ml Wein

Den Saphir beim Aufstehen in den Mund nehmen und ca. 1/2 bis 3/4 Stunde im Mund behalten, bis sich der Stein angewärmt hat. Kurz bevor wir den Stein aus dem Mund nehmen, erwärmen wir ca. 250 ml Wein auf dem Herd, nehmen den Stein aus dem Mund und halten ihn in den Wein-Dampf, bis sich der Saphir beschlägt. Diesen Beschlag ablecken und erneut in den Wein-Dampf halten und wieder ablecken (ca. 3–4-mal).

Danach den Wein von der Feuerstelle nehmen, abkühlen lassen und etwas davon trinken. Man kann den Stein auch in den Wein legen und dann den Wein trinken. Diese Saphir-Anwendung kann kurmäßig 6–8 Wochen lang durchgeführt werden. Danach sollte man eine Pause von 2–3 Wochen einlegen und dann erneut eine 6–8 wöchige Kur anschließen.

Für Kinder ungeeignet.

Der Saphir kann auch bei Schulkindern mit Lernschwierigkeiten eingesetzt werden. Dazu wird man aber nicht die Wein-Anwendung heranziehen, sondern zu folgendem Rezept greifen.

Indikation

Lernschwierigkeiten, Konzentrationsschwäche

Rezept

• Saphir-Trommelstein oder
• Saphir-Scheibe oder
• Saphir-Kristall

Mit dem Saphir die Zunge vor jeder Mahlzeit mehrmals bestreichen.

Bei älteren Schülern und auch bei Studenten können beide Rezepte für Lern- und Konzentrationsschwäche miteinander kombiniert werden, indem man morgens das Saphir-Wein-Rezept anwendet und dann den Tag über vor jeder Mahlzeit die Zunge mit dem Saphir bestreicht.

Wichtig für beide Anwendungen ist, dass der Patient nicht böswillig ist, d. h. er soll keine negativen Gedanken und Gefühle wie z. B. Zorn, Hass usw. hegen, weil dies den von sich aus labilen Säftehaushalt im Körper nachteilig beeinflussen kann. Diese Störungen im Säfteverhältnis behindern die regulierende Arbeit des Saphir. Doch auch dafür bietet der Saphir seine Hilfe an.

Indikation

Gicht, gichtbedingte Kopfschmerzen, Gichtanfälle

Rezept

• Saphir-Trommelstein oder
• Saphir-Scheibe oder
• Saphir-Kristall

Den Stein beim Anfall in den Mund nehmen und im Mund behalten, bis sich die Beschwerden gebessert haben.

Zorn und Gicht sind bei Hildegard zwei Begriffe, die stets zusammen auftreten. So ist ein zorniger Mensch oft mit der Anlage zu Gicht behaftet, und ein Mensch, der Gicht (und Rheuma) hat, kann sich seiner Umwelt mit Zornausbrüchen bemerkbar machen. Somit können beide Phänomene mit ein und demselben Heilmittel behandelt werden, weil es im Prinzip ein und dieselbe Krankheit ist.

Sie macht sich nur auf verschiedenen Ebenen bemerkbar. Auf der körperlichen Ebene in Form der Gicht – auf der seelischen Ebene in Form des Jähzorns. Die Krankheit kann auf beiden Ebenen gleichzeitig auftreten. Bemerkenswert ist bei diesem Textabschnitt auch die Beschreibung des „goldgefassten Saphir“. Dieser soll wirklich nur in reinstes Gold (999) gefasst sein, wenn wir ihn als Schmuckstein zu Heilzwecken verwenden wollen. Allerdings ist ein aus reinstem Gold gefertigter Ring – aufgrund der Weichheit des Goldes – nicht sehr dauerhaft. Das ist dann kein Ring für alle Tage, sondern nur für ganz besondere Anlässe und für die Heilkunde.

Hier verfahren wir wie beim Rezept für Gicht.

Karfunkel

Einordnung und Anwendung

Unter dem bei Hildegard beschriebenen „Karfunkel“ verstehen wir heute den Rubin. Dieser gehört – wie der Saphir in seinen verschiedenen Farben und der orangefarbene Padparadscha – in die Korund-Gruppe. Der Rubin hat eine hellrote bis dunkelrote, auch bis ins Violette reichende Farbpalette. Rubine können sowohl in Form von sechseckigen flachen Scheiben als auch als längliche, tonnenförmige, sechseckige Steine kristallisieren.

Häufig findet man an einer oder allen Kristall-Endflächen ein – mehr oder weniger deutlich ausgebildetes – Dreieck, oder mehrere ineinandergeschachtelte, stufenförmig ansteigende Dreiecke. Für die Behandlung genügt ein unbehandelter Rohstein.

Der Rubin sollte niemals – außer bei der Behandlung – auf der bloßen Haut getragen werden, da er bei falscher oder unkontrollierter Anwendung dem Menschen auch Schaden zufügen kann, wie wir bei Hildegard lesen. Schmuckstücke aus Rubin oder rubinbesetzten Schmuck deshalb immer nur auf der Kleidung tragen.

Indikation

Kopfschmerzen

Rezept

• Rubin-Kristall

Einen Rubin-Kristall auf den Scheitel auflegen, bis man eine Erwärmung an der Auflagestelle bemerkt. Das dürfte – so der Hildegard-Text – nach 30–45 Minuten der Fall sein. Wenn die Auflagestelle schon früher warm wird, dann muss der Stein entsprechend früher entfernt werden. Bei starker Wärmeentwicklung den Stein sofort wegnehmen.

Auch wenn sich kein Wärmegefühl einstellt, nimmt man den Rubin nach ca. 45 Minuten vom Kopf.
Die Anwendung kann 1–2-mal täglich durchgeführt werden.

Zur Behandlung von Kopfschmerzen kann man auch Apfelknospen-Öl, Tannensalbe, Birnhonig, Hirschzungenfarnpulver und den Jaspis einsetzen. Gut bewährt hat sich auch der Aderlass und das Schröpfen in Kombination mit den aufgeführten Heilmitteln.

Amethyst

Einordnung und Anwendung

Der Amethyst gehört – rein wissenschaftlich gesehen – in die Gruppe der Quarze und ist somit ein naher Verwandter des Bergkristalls, des Zitrin, des Prasem und anderer kristalliner Ausbildungen des Quarzes. Er ist ein hell- bis dunkelviolett gefärbter und klar durchsichtig bis durchscheinender Edelstein. Seine Farbe kann durch allzu lange und intensive Sonnenbestrahlung sowie durch intensive Wärmebehandlung nachlassen und bei Temperaturen über 250°C sogar ganz verschwinden.

Zum Einsatz in der Therapie kann man einen Amethyst-Trommelstein oder einen naturgewachsenen Amethyst-Kristall verwenden.

Indikation

Plötzliche Anschwellung, z. B. nach Stoß oder Schlag, nach Insektenstichen

Rezept

• Amethyst-Trommelstein oder
• Amethyst-Kristall

Den Amethyst mit Speichel befeuchten und mit dem befeuchteten Stein die Schwellung ca. 15–30 Minuten lang bestreichen. Der Schmerz lässt nach, und die Schwellung geht rasch zurück.

Der Amethyst nützt eigentlich jeder Familie mit Kleinkindern, denn diese haben oft mit Beulen oder angeschlagenen Gliedern zu „kämpfen“. Hier kann der Amethyst eine rasche Linderung bringen.

Indikation

Fleckige Gesichtsfarbe, Hautunreinheiten; als After- Shave – nach der Rasur, wenn die Haut „brennt“

Rezept 1

• Amethyst-Trommelstein oder
• Amethyst-Kristall

Den Amethyst mit Speichel befeuchten und dann den Speichel auf die eckige Gesichtshaut auftragen.

Rezept 2

Wir setzen ca. 1l Wasser auf den Herd und bringen es zum Kochen. Den Amethyst halten wir in den Wasserdampf, bis er beschlägt. Dann nehmen wir den Topf vom Herd und legen den Stein in das heiße Wasser. Dieses lassen wir abkühlen und waschen das Gesicht mit diesem Amethyst-Wasser.

Die Anwendung – morgens die Speichelbehandlung, tagsüber das Amethyst- Wasser – wiederholen wir so lange, bis die Haut fleckenfrei ist. Als Rasierwasser kann man das Amethyst-Wasser natürlich auch morgens nach der Rasur verwenden.

Wichtig! Das Gesicht sollte nicht mit Seife oder anderen „waschaktiven Substanzen“ gewaschen werden, sondern immer nur mit reinem Leitungswasser. So kann man sich eine schöne Gesichtshaut bis ins hohe Alter bewahren.

Gold

Einordnung und Anwendung

Hildegard schreibt, dass das Gold – bevor es zur Anwendung kommt – gereinigt werden muss, aber so, dass ihm nichts „abege“. Was dieses „abege“ bedeutet, konnte bisher noch nicht genau erschlossen werden.

Wenn wir deshalb Nuggetgold für die Anwendungen benützen, dann muss dieses vorher
– in einem Reinigungsprozess – eventuell sogar mehrere Male geglüht oder zum Schmelzen ge-
bracht werden, damit sich das Gold von „Unrat“ befreien kann. Dann erst ist es für den Einsatz als Medikament brauchbar.

In letzter Zeit bin ich auch dazu übergegangen, Feingold, wie wir es in jeder Bank kaufen können, in die Behandlung mit einzubeziehen. Die Münze oder der Feingoldbarren wird vor der Pulverisierung einmal zum Glühen gebracht.

Bei diesem Gold kann man außerdem sicher sein, dass es reines Gold ist. Goldnuggets können – je nach Reinheitsgrad – einen relativ hohen Anteil an „Fremdbestandteilen“ haben.

Indikation

Gicht, Rheuma, Arthritis, Arthrose; zur Magenreinigung, zur Normalisierung des Hungergefühls (sowie bei Appetitlosigkeit als auch bei „Fresssucht“); Universalmittel zur Erhaltung der Gesundheit und zur Vorbeugung gegen Krankheiten; unterstützend zur Regulierung des vegetativen Nervensystems,
zur Optimierung des Wärmehaushalts, zur Regulierung und Aktivierung des hormonellen Systems

Rezept

• 2 x 0,6 g Goldpulver
• 2 x 1/2 Handvoll Weizen- oder Dinkelfeinmehl
• Wasser

Am ersten Tag:

Die Menge Feinmehl, die auf eine halbe Handfläche passt, mit etwas Wasser zu einem knetfähigen Teig anrühren. Diesem Teig wird ein Päckchen Goldmehl zu 0,6g untergeknetet. Den nun fertigen Goldmehl-Teig essen wir am ersten Tag morgens nüchtern, etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück.

Am zweiten Tag:

Wir bereiten uns denselben Teig auf dieselbe Art und Weise wie am Vortag und formen aus dem Goldmehlteig einen Keks oder einen Fladen, den wir bei 180°C ca. 5 bis 10 Minuten lang backen. Den fertigen Goldkeks – wir können es auch als „Goldbrot“ bezeichnen – essen wir auf nüchternen Magen etwa eine halbe bis eine Stunde vor dem Frühstück. Fertig ist die Goldkur!

Eine der Abschriften der Physica beschreibt bei der Goldkur noch einen weiteren, dritten Tag, an dem das Goldplätzchen genommen werden sollte. Bisher hat es sich jedoch bewährt, die Goldkur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen durchzuführen. Wer aber nach den ersten zwei Tagen Goldkur noch keine Besserung seines Zustandes erfahren hat, kann natürlich noch einen dritten Tag anhängen und sich am darauffolgenden Tag nochmals ein Goldplätzchen zubereiten und entsprechend nüchtern verzehren.

Die Mehlmenge für die Goldkur gibt Hildegard ganz individuell an.

Ein Mensch mit kleinen Händen – etwa ein Kind – benötigt eine wesentlich kleinere Menge an Feinmehl als z. B. ein erwachsener Mann.

Aufgrund dieser individuellen Mengenangabe halte ich nichts von bereits fertig gebackenen Goldkeksen oder fertigen Goldmehlmischungen.

Zur Bereitung des Goldmehlteiges ist es von Vorteil, das Mehl in eine kleine Schüssel zu geben, nach und nach das Wasser einzuschütten. Sobald man einen schönen, knetfähigen Teig hat, kann man das Goldpulver entweder in die Schüssel streuen und unterkneten, oder man macht mit dem Finger eine kleine Mulde in den Teig, füllt das Gold hinein und knetet es dann kräftig unter.

Indikation

Gicht, Rheuma, Arthritis, Arthrose, „Magen eber“, Allergieneigung, empfndlicher (nervöser) Magen

Rezept

• Gold (Goldmünze, Goldbarren, Goldnugget)
• 1 l Wein

Gold in einen Schmelztiegel geben und am Feuer (in der Glut) oder über einer Flamme bis zum Glühen des Goldes erhitzen, und anschließend sofort glühend in den naturreinen Wein legen. Diesen Vorgang wiederholen wir so oft, bis der Wein warm wird (je nach Größe des Goldstückes 2–3-mal). Von diesem goldgewärmten Wein trinken wir 3–5-mal täglich je ein bis drei Likörgläser voll. Der Goldwein ist dabei jedes Mal etwas zu erwärmen.

Es ist sinnvoll, beide Anwendungen, die Goldkur in Form von Goldmehlteig und Goldmehlplätzchen und den Goldwein miteinander zu kombinieren, um eine rasche Besserung des Zustandes zu erreichen.
Für die Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sollte man Goldkur (in Form von Goldmehlteig und Goldmehlplätzchen) und Goldwein miteinander kombinieren, um eine raschere Linderung zu erreichen… (Kolloidales Gold: Faszinierendes Heilmittel)

Auszug aus dem Buch “Hildegard von Bingen – Die Edelsteine und Metalle: Das Kompendium“.

Quellen: PublicDomain/st-benno.de am 08.06.2018

Quelle

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Gruß an die Wissenden

TA KI

 

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Edelstein-Heilkunde


bergkristall

Hildegard von Bingen betrachtete Edelsteine als von Gott gegebene Schätze der Natur, die bei der Heilung helfen können.

Als Träger himmlischer Schöpfungsenergie können Edelsteine heilende Schwingungen abstrahlen.

Hildegard empfiehlt das Tragen der Edelsteine. Ferner kann man die Steine einspeicheln und dann eine betroffene Körperstelle mit dem feuchten Stein einreiben.

Oder man setzt die Edelsteine für mehrere Tage mit Quellwasser oder Wein an und trinkt anschliessend das entstehende Elixier.

Beispiele von Hildegard-Edelsteinen:

Halbedelsteine
Stein Haupt-Heilwirkung
Achat Hautunreinheiten
Amethyst Blutergüsse, Hautschwellungen
Bergkristall geistige Reinigung
Bernstein Magen-Darm-Probleme
Chrysopras Gicht
Hyazinth Augenprobleme
Karneol Erkältungen, Husten
Jaspis Herzschmerzen
Onyx Schwäche
Topas Herzschmerzen
Edelsteine
Stein Haupt-Heilwirkung
Diamant hartherzige Lebenseinstellung
Rubin Kopfschmerzen
Smaragd Entzündungen

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Gruß an die Heilenden

TA KI

 

Die Medizin der Maharadschahs


Edelstein-Essenzen, die durch alchemistische Auflösung der Juwelen gewonnen werden, und deren ungewöhnlichen Heilwirkungen

Paracelsus schwärmte von alchemistisch hergestellten Edelstein-Essenzen in höchsten Tönen. Die große Heilkraft der Perle setzte er gar der Wirkung des Trinkgoldes, des legendären Aurum Potabile (siehe Comed 12/2001), gleich: Durch die Perlen-Essenz „werden nicht nur die Glieder, welche schwach sind, wieder gesund, sondern die gesunden werden in der selben Kraft erhalten.“

Von Ulrich Arndt

Im alten Indien galten die Edelstein-Essenzen als höchstes Heilmittel und wurden die „Medizin der Maharadschahs“ genannt. Jeweils neun Haupt-Heilsteine werden in den uralten Gesundheitslehren des Ayurveda und der Alchemie beschrieben, und das Verblüffende ist: In beiden stimmen diese neun stärksten Heilsteine fast vollständig überein, sie werden den gleichen Planeten und Chakras (in der Alchemie „Siegel der Planeten“ genannt) zugeordnet und weitgehend bei den gleichen Krankheiten eingesetzt.

Das Wissen um die Herstellung dieser Essenzen durch Auflösung der Juwelen aber galt als verloren:

Auch in Indien und Tibet werden heute nur noch Edelsteinpulver, -pillen und -Cremes für Heilzwecke hergestellt, nicht aber die flüssige, die höchste Edelstein-Medizin der Maharadschahs.

Jetzt gelang es zwei deutschen Alchemisten, die Herstellung dieser legendären Essenzen an Hand verschlüsselter Laboranleitungen vor allem des Paracelsus nachzuvollziehen. Erste Untersuchungen und Anwendungserfahrungen mit den Edelstein-Essenzen zeigen tatsächlich höchst ungewöhnliche positive Wirkungen.

Moderne Tests

Vom Life-Testinstitut, einem neutralen Testinstitut für biophysikalische Wirkungen in Emmendigen, wurde die Wirkung der alchemistischen Edelstein-Essenzen in Zusammenarbeit mit mehreren Fachinstituten und Therapeuten untersucht.

Dabei wurde unter anderem festgestellt:

Die Notfalltropfen, eine Mischung aus allen neun Edelstein-Essenzen, führen bei 80 Prozent der Probanden zu Energiesteigerungen, die die Wirkkraft schulmedizinischer Medikamente erreichen oder sogar überstiegen. Noch größer ist dabei die Wirkung auf die harmonische Verteilung der Energien im Meridiansystem – das heißt, die Notfalltropfen wirken in besonders intensiver Weise balancierend und harmonisierend auf das Meridiansystem.
Bei den anderen 20 Prozent der Probanden hatte die Smaragd-Essenz, die dem Herz-Chakra zugeordnet wird, einzeln angewendet die gleiche Wirkung. (Das Herz-Chakra gilt als zentrales Steuerungs- und Regulationszentrum im Energiesystem des Menschen.)

Die Messergebnisse bestätigen damit die langjährigen praktischen Erfahrungen des berühmten indischen „Edelstein-Arztes“ Dr. Benoytosh Bhattaracharyya und seiner Ärtzegruppe:
Er hatte bereits in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts festgestellt, dass die Anwendung desjeweiligen Heilsteines bei einer Erkrankung erheblich intensiviert wird, wenn begleitend dazu eine Mischung aus den neun Haupt-Heilsteinen als „chronisches Rescue“ verabreicht wird. Die modernen Messungen zeigen, dass tatsächlich der starke harmonisierende und anregende Effekt der Edelstein-Notfalltropfen quasi den Boden für andere gezielte therapeutische Anwendungen bereitet.

Auch die umfangreichen Indikationen, die Dr. Bhattaracharyya für die Anwendung von Edelsteinen erarbeitet hat, wurden in der praktischen Arbeit mit den Edelstein-Essenzen bestätigt. So steht für die praktische Anwendung bereits ein umfangreiches Erfahrungswissen für Erkrankungen von Asthma bis Windpocken zur Verfügung, das auf den traditionellen Lehren des Ayurveda beruht. (Siehe Tabelle 1)

Ayurvedische Edelstein-Medizin

Nach den Lehren des Ayurveda wird alles aus den „Farbstrahlen“ der Planeten gebildet. Ähnlich beschreiben auch alchemistische Lehren, wonach aus den Planetenkräften die Dreiheit von Sal, Sulphur und Mercurius – Körper, Seele und Geist – entsteht.

Auch die Gesundheit des Menschen hängt entscheidend davon ab, ob die Planetenkräfte im Menschen in Harmonie sind.

Dabei steht jedes der Chakras mit einem der Planeten in Resonanz – und alle mit diesem Chakra in Verbindung stehenden Prozesse und Erkrankungen können durch Harmonisierung und Stärkung derjeweiligen Planetenkräfte beeinflusst und behandelt werden.

Laut Ayurveda entsteht eine Erkrankung zuerst im Energetischen:

Sie senkt sich vom Kronen-Chakra und damit vom Nervensystem aus immer tiefer ins Stoffliche bis hin zum Wurzel-Chakra und in die Knochen.

Soll eine Erkrankung geheilt werden, so muss die therapeutische Behandlung diesen Prozess umkehren und die gestörten Planetenkräfte auf dem umgekehrten Weg wieder hinausschwingen. Eine Behandlung von Darmbeschwerden darf also nicht in der Behandlung der Bauch-Chakras enden, sondern muss auch die oberen Chakras einschließen, um die Erkrankung ganz auszuheilen. Genau das kann durch die Gabe des Edelstein-Rescues erreicht werden, die beim Beispiel der Darmbeschwerden begleitend zur Anwendung der Perlen-Essenz oder der Smaragd-Essenz (bei Darmentzündungen) eingesetzt wird.

Neben der Heilanwendung der alchemistischen Essenzen können sie auch zur Persönlichkeitsentwicklung eingesetzt werden:
Traditionellen Beschreibungen des Ayurveda zufolge kann nämlich eine täglich wechselnde Einnahme im Rahmen einer Art „Wochenkur“ das Energiesystem dauerhaft auf ein höheres Niveau gehoben werden.

Dabei wird stets jene Essenz verwendet, die dem Tagesplaneten zugeordnet ist – also sonntags die Rubin-Essenz, montags Perle, dienstags Edeltopas (bzw. Goldtopas), mittwochs Smaragd, donnerstags Saphir, freitags Diamant und samstags Amethyst.

Auf diese Weise wird das gesamte rhythmische System des Menschen wieder besser an die natürlichen Rhythmen angeschlossen, wodurch eine Vielzahl von Befindlichkeitsstörungen und Stresserkrankungen behoben werden können. Wird diese Einnahme nicht nur über Monate, sondern nach altindischer Überlieferung sogar über mindestens sieben Jahre hinweg angewendet, sollen sogar Psi-Fähigkeiten stark gefördert oder unterstützt werden können. Tatsächlich berichten sensitive Therapeuten wie die ganzheitlich orientierte Zahnärztin Gabriele Büttner, Zwickau, dass bereits nach zirka sechswöchiger Einnahme Feinfühligkeit und Intuitionskraft spürbar anwachsen: „Ich kann bei der Pulsreflex-Diagnose die Störungen des Patienten, auch wenn ich unter Stress stehe, besser ertasten. Gespür und Sicherheit in der kinesiologisehen Diagnose haben ebenfalls zugenommen. Die Chakras sind besser wahrnehmbar und bei jeder Einnahme der Essenzen spüre ich an mir selbst eine Erwärmung des jeweiligen Chakras.“

Bewährte Kombinationen von Edelstein-Essenzen Anwendung bei folgenden Erkrankungen
VIBGYOR* und
VIBGYOR / IR,UV
„ Neun Edelsteine“
Als „NOTFALLTROPFEN“. Das alchemistische Edelstein-Rescue bringt energetische Soforthilfe bei allen schockartigen Energiestaus und Blockaden, die durch körperliche, emotionale, seelische und geistige Notlagen entstehen können. Die „Neun Edelsteine“-Mischung wird außerdem als Begleitmittel bei allen chronischen Erkrankungen eingesetzt.
IBGO
Diamant, Saphir,
Smaragd und Perle
Besonders gut geeignet als ener-getische Unterstützung bei Fieber, Entzündungen, Erbrechen, Infektionen, Gelbsucht und akuter Lebervergrößerung.
VIBG
Amethyst, Diamant,
Saphir und Smaragd
Bei Epilepsie, Ekzemen; bei Gebärmutter-Blutungen bringt die VIBG-Kombination im Wechsel mit der Orange-Essenz der Perle schnelle Hilfe.
OGIV
Perle, Smaragd,
Diamant, Amethyst
Hilfreich bei Diabetes, Erkrankungen der Harnwege und bei zu hohem Blutdruck
RYB / IR
Rubin, Goldtopas,
Saphir / Chrysoberyll
Sehr nützlich bei Warzen, Schlaflosigkeit, Gelenkentzündungen (Arthritis), Degeneration der Wirbel und Bandscheiben, chronischer Mandelentzündung, Anämie, Lähmungen und Knochenkrankheiten.
GR/IR
Smaragd, Rubin /
Chrysoberyll
Sehr nützlich bei Übersäuerung und allen Arten von Magen-Darm-Störungen.
GV/IR
Smaragd, Amethyst /
Chrysoberyll
Nützlich bei hohem Blutdruck.
BY
Saphir,
Goldtopas
Sehr gut als energetische Hilfe bei Drüsen- und Kreislauf-Störungen, geistig-seelischen Problemen, Gehirnerkrankungen, nervösen Zuckungen, chronischer Mandelentzündung und chronischer Gelbsucht.
RV/IR
Rubin, Amethyst /
Chrysoberyll
Sehr nützlich bei Gelenkentzündungen (Arthritis), Asthma, Rheuma, Nasennebenhöhlen-Beschwerden (Sinusitis), Taubheit, Herzinfarkt-Schäden, Entzündungen der Herz-Innenhaut und dadurch bedingten Herzklappen-Störungen, Lähmungen, Knochenkrankheiten, Mittelohr-Entzündung und Kinderlähmung.
OV/IR
Perle, Amethyst /
Chrysoberyll
Sehr nützlich bei Regel-Beschwerden, sowohl bei Regel-Schmerzen als auch bei seelischen Problemen in dieser Zeit
Tabelle 1: *Die Farbstrahlen der Essenzen sind nach ihren Anfangsbuchstaben im Englischen abgekürzt. –

V = Violett, 1= Indigo, B = Blau, G = Grün, Y = Gelb, O = Orange, R = Rot sowie IR = Infrarot, UV = Ultraviolett. Hinter der Mi-schung VIBGYOR verbirgt sich also eine Mischung aus sieben Essenzen. (aus dem Buch: „Schätze der Alchemie: Edelstein-Essenzen“, Hans-Nietsch-Verlag, Freiburg)

Aktuelle Fallberichte

Viele emotionale und psychosomatische Problemen können nach den Erfahrungen mehrerer Heilpraktiker mit Hilfe einer Einnahme-Kombination aus Chrysoberyll-Essenz morgens, Smaragd mittags und Perle- und Zirkon-Essenz abends (jeweildrei bis fünf Tropfen) behoben werden.
• Bei Ängsten hat sich eine Kombination aus morgens Smaragd, mittags Rubin und abends Edeltopas/Goldtopas bewährt.
• Hyperaktive Kinder können dank einer Kombination aus morgens Smaragd-Amethyst, mittags Smaragd und abends
Perle wieder „einen Gang zurück schalten“. Dabei wird die Anwendung der Einzel-Essenzen stets mit der Gabe von dreimal täglich drei Tropfen Edelstein-Rescue begleitet.
• Bronchitis und Husten kann durch die Kombination von Diamant-, Saphir-, Edeltopas/Goldtopas- und Perle-Essenz behandelt werden.
• Auch Asthma, Entzündungen und Ekzeme sprechen auf diese Kombination gut an (siehe auch nebenstehende Tabelle).
• Probleme der Menopause können mit Diamant und den Rescue-Tropen gemildert werden,
• Beschwerden mit der Bauchspeicheldrüse durch Saphir und Reseue und
• Rückenschmerzen mit der Kombination von Rubin-, Amethyst- und Chrysoberyll-Essenz.

Die neun Edelstein-Essenzen von Alchemie und Ayurveda:
Zirkon – Essenz
Für: Erkenntnis des Lebenssinns, Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen und Ziele
Gegen: Seelische Tiefs und Negativität
Energiesystem: Achtes Chakra, ihm sind Nerven und Gehirn energetisch zugeordnet
Planeten-Energie: aufsteigender Mondknoten, Rahu
Goldtopas – Essenz
Für: gesundes Selbstwertgefühl, Integration des Unbewussten
Gegen: Begierden und Opferhaltung
Energiesystem: Solarplexus-Chakra, das energetisch mit Knochenmark und Wärmehaushalt korrespondiert
Planeten-Energie: Mars
Amethyst – Essenz
Für: Geistige Klarheit und spirituelle Wachheit , ideal als Meditations-Essenz
Gegen: geistigen Burnout und Uberlastung
Energiesystem: Kronen-Chakra, zugeordnet sind Nerven und Körper-Rhythmen
Planeten-Energie: Saturn
Perle – Essenz
Für: verfeinertes Gefühl, Charisma und sexuelle Anziehungskraft
Gegen: Besitzgier und Wutausbrüche
Energiesystem: Sexual-Chakra, energetisch zugeordnet sind Keimdrüsen, Blut, Milz und Nieren
Planeten-Energie: Mond
Diamant – Essenz
Für: Gehirn-Synchronisation und das Entdecken der eigenen Berufung
Gegen: Verstrickung in die Dualitäten
Energiesystem:
Stirn-Chakra, das energetisch mit Lymphen,
Entgiftungs- und Entschlackungsprozessen korrespondiert
Planeten-Energie: Venus
Rubin – Essenz
Für: Vitalität und Liebe zum Leben
Gegen: Dogmatismus und Mutlosigkeit
Energiesystem: Wurzel-Chakra, das mit dem Skelettsystem korrespondiert
Planeten-Energie: Sonne
Saphir – Essenz
Für: Mehr Kreativität, Sprachkraft, Selbstverwirklichung, natürliche Autorität
Gegen: Hilflosigkeit, Einfallslosigkeit, Intoleranz und Perfektionismus
Energiesystem: Kehlkopf-Chakra, das dem Drüsen- und Fettsystem zugeordnet ist
Planeten-Energie: Jupiter
Chrysoberyll – Essenz
Für: Erdung und Kontakt mit archetypischen Kräften
Gegen: Energie-Blockaden
Energiesystem: Fuß-Chakras
Planeten-Energie: absteigender Mondknoten, Ketu
Smaragd – Essenz
Für: Liebe, Kraft und Weisheit des Herzens
Gegen: Pessimismus, Neid und Hass
Energiesystem: Herz-Chakra, zugeordnet sind Leber, Niere, Magen, Darm und Herz
Planeten-Energie: Merkur
Rescue – Essenz
Notfall-Tropfen aus den neun Edelstein-Essenzen des Sets (jeweils zu gleichen Teilen mischen)
Für: energetische Hilfe bei Schock und Energiestau, bei seelisch-emotionalen, geistigen und spirituellen Notlagen
Gegen: alles, was chronisch geworden ist

Auch einzelne spektakuläre Heilerfolge konnten bereits erzielt werden:

• Beispielsweise litt die 27jährige Augsburgerin Daniela T. am Herford-Syndrom, einer Erkrankung des Nervensystems, das die Sinneswahrnehmungen zerstört und dessen Ursachen noch ungeklärt sind. Sie konnte bereits kaum noch riechen und schmecken, und auch die Sehkraft hatte schon empfindlich abgenommen. Der Schulmedizin war es nicht gelungen, eine Verbesserung zu erzielen, und sie galt als nicht mehr therapierbar. Nur durch Gabe von stärksten Medikamenten der Krebstherapie konnte der weitere Verfall gestoppt werden, was jedoch ihr Immunsystem weitgehend lahmgelegt hatte. In diesem Zustand begann sie mit der Einnahme der Rescue-Tropfen in Kombination mit dem Aurum Potabile, dem Trinkgold der Alchemisten. Bereits in den ersten vier Wochen konnte sie sämtliche schulmedizinische Mittel absetzen. Riechsinn und Geschmack kehrten wieder zurück, und sie fühlt sich wieder vital.
• Peter S. aus Frankfurt litt seit Jahren unter Potenzstörungen. Weder Medikamente noch psychologische Betreuung konnten ihm helfen. Seine Ehe wurde dadurch immer mehr belastet, und der emotionale Druck auf ihn wuchs ins Unerträgliche. Sechs Wochen lang nahm er Perle, Smaragd, Amethyst und Rescue-Tropfen. Er träumte in dieser Zeit viel, konnte verdrängte Probleme zur Sprache und Klärung bringen und hat nach dieser Zeit seine Potenzprobleme vollständig überwunden.

Geheimnisvolle Herstellung

So ungewöhnlich wie die Wirkungen ist auch die Herstellung der alchemistischen Edelstein-Essenzen. Wie der deutsche Hersteller betont, gibt es ein Lösungsmittel, ein so genanntes Menstrum, das aus Pflanzen gewonnen wird und das in der Lage ist, sogar die härtesten Minerale und Edelsteine aufzulösen. Dabei werde zugleich das Heilkräftige herausgezogen und die giftigen Substanzen, die Salze, davon getrennt. Ein derartiges Lösungsmittel ist für die normale Chemie ein Rätsel, denn es handelt sich weder um eine Säure noch um eine Lauge. Und dennoch kann es bei Zimmertemperatur Stoffe auflösen, wie es sonst nur die stärksten Säuren und heiße Laugen vermögen. Und was das Schulbuch-Wissen der Chemie völlig auf den Kopf stellt: Dieses geheime Menstrum ist nach seiner Arbeit als hochwirksames Lösungsmittel selbst ein Heilmittel.

Beim Aufschließen der Edelsteine wird es nämlich auch selbst umgewandelt.

Die Herstellung dieses Lösungsmittels gilt daher in der Alchemie als eines der Magisterien, also als eine der hohen Künste dieser Universalwissenschaft, und wurde stets geheim gehalten.

Der gesamte Prozess der Herstellung ist ein äußerst langwieriger Prozess:

Zunächst müssen die Edelsteine eingelegt werden. Das könne laut Hersteller nur zu bestimmten Jahreszeiten und unter bestimmten Gestirns-Konstellationen geschehen. Nach dieser Vorbereitung werden die Steine im Feuer gebrannt, zermahlen und mit dem Lösungs-mittel aufgelöst. Diese Flüssigkeit wird mehrfach destilliert, ein Teil der zermahlenen Edelsteine wird zu einem Öl verarbeitet. Schließlich wird alles wieder miteinander verbunden und zirkuliert viele Wochen lang in einem geschlossenen Gefäß.

Die fertige Essenz enthält dann nach alchemistischer Vorstellung die gereinigte und erhöhte Heilkraft von Körper, Seele und Geist des Edelsteins.

So werden jene „Planeten-Kräfte“ befreit, die sich für die Entstehung des Edelsteins konzentriert haben. Und diese kraftvolle, kosmische Energie des „status nascendi“, dieses „Geburtsmoments“ eines Edelsteins, machen die große Wirkkraft der Essenzen aus.

Quelle: http://www.horusmedia.de/2002-maharadscha/maharadscha.php

Gruß an die Geheimnisse

TA KI