Von der Politik GETÄUSCHT: Diebstähle & Einbrüche nehmen ab – Morde, Messerattacken, Angriffe auf Polizisten und Klinikpersonal NEHMEN ZU! Über 300.000 Tatverdächtige Zuwanderer!



So werden Sie von der Politik getäuscht:

Einbrüche & Diebstähle nehmen ab!

Morde, Messerattacken, Angriffe auf Polizisten und Klinikpersonal sowie Drogenkriminalität nehmen zu!


Noch nie war Deutschland so sicher wie heute!
Das suggerieren Ihnen Politiker und Mainstream-Medien mit den neuen Kriminalitätszahlen!
Direkt vor der Bayernwahl!
Aber das sind größtenteils Fake News!
Das wird Ihnen als großer Erfolg verkauft:
– Die Zahl der in Deutschland registrierten Straftaten ist im vergangenen Jahr um 9,6 Prozent gesunken.
– Das entspricht dem stärksten Rückgang seit fast 25 Jahren.
Das ist richtig. Aber Sie müssen die Zahlen richtig lesen und in den richtigen Zusammenhang bringen. Und dann wird es peinlich für die Sicherheitspolitik im Merkel-Land.
So warnt Oliver Malchow, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) bereits vor „voreiligen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Sicherheitslage“.

Denn – man höre und staune – ein Gutteil der Entwicklung hänge damit zusammen, dass weniger Asylsuchende nach Deutschland gekommen seien!

Fakt ist: Immer noch werden in Deutschland jährlich 5,76 Millionen Straftaten verübt. Anders ausgedrückt: Jeden Tag rund 15.800!

Dröseln wir die von der Politik und den Mainstreammedien berichteten Erfolgsmeldungen doch mal auf:

Diebstahlsdelikte nahmen mit 2,09 Millionen Fälle um 11,8 % ab. Darunter der Ladendiebstahl um 6,6 %, der Taschendiebstahl um 22,7 %. Ebenso der Diebstahl von Kraftfahrzeugen um 8,6 % und Fahrräder um 9,8 %.
Auch der Wohnungseinbruchdiebstahl ging um 23 % zurück.
Doch wenn Sie sehen, dass im Gegenzug, die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen lediglich bei 17,8 % liegt und somit 82,2 % eben NICHT aufgeklärt werden, sieht das Erfolgsergebnis schon wieder etwas anders aus.
Finden Sie nicht?
Nach diesen tollen Erfolgsmeldungen geht es aber ans Eingemachte. Was interessieren mich Laden- und Taschendiebstähle?
Viel wichtiger ist die Gewaltkriminalität. Das ist das, was die Bürger hierzulande interessiert. Und – salopp gesagt – kein geklauter Kaugummi!
So ging die GEMELDETE Gewaltkriminalität lediglich um 2,4 % zurück (188.946 Fälle), blieb somit also fast konstant. Von wegen Erfolg! Und das sind nur die – ich wiederhole mich – gemeldeten Fälle!
Und jetzt halten Sie sich fest: Die Mordrate ist sogar noch gestiegen!
 
Hier gab es sogar ein Plus von 3,2 Prozent! Das heißt, dass 2017 insgesamt 785 Menschen umgebracht wurden.
Rein statistisch gesehen werden hierzulande also jeden Tag zwei Menschen ermordet!
Aber das ist noch längst nicht alles. Selbst die renommierte Neue Zürcher Zeitung berichtete vor wenigen Tagen:
In Deutschland kommt es häufiger zu Messerangriffen, die immer wieder tödlich enden. Die Täter sind oft sehr jung.
 
Seit dem Jahr 2014 ist die Zahl der Messerattacken in vielen deutschen Bundesländern gestiegen. Gemäss Informationen der ARD erhöhte sich die Zahl der Messerstraftaten in Hessen um 29 Prozent, in Brandenburg um 32 Prozent. In Leipzig haben sich die Messerdelikte nahezu verdoppelt.
 
Die Medien berichten fast wöchentlich über heftige Messerangriffe, die mitunter tödlich enden.
Die Schweizer Zeitung berichtet weiter:
Laut einer Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer hat die Massenmigration nach Deutschland zu einem Anstieg der Gewaltverbrechen geführt. Wie oft Zuwanderer an Messerdelikten beteiligt waren, lässt sich laut den Recherchen der ARD nur für vier Bundesländer mit einiger Sicherheit sagen. Dort ist der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen bei diesem Delikt gestiegen, in Hessen um etwa 10 Prozent, in Sachsen-Anhalt um fast 20 Prozent. Die Deutsche Polizeigewerkschaft bezeichnete die Zahl junger männlicher Migranten unter den Messerangreifern als «auffallend».

Originalquelle hier anklicken!

Es geht aber noch weiter mit den neuen Kriminalitätszahlen in Deutschland:

 Auch die Gewalt gegen Sicherheitskräfte (Polizisten etc.) hat zugenommen, nämlich um 5,4 % (48.420 angegriffene Opfer).
 
Ebenso die Gewalt in Kliniken! So wurden alleine an Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Straftaten erfasst.
Es werden dabei nicht nur die Möbel zerstört, sondern die Mitarbeiter beschimpft und bedroht.
Überdurchschnittlich stark stieg das Gewaltdelikt der Körperverletzungen an – um zwölf Prozent auf 915 registrierte Fälle.
«Das ist ein gesellschaftliches Phänomen. Das spiegelt sich leider auch im Krankenhaus wieder», sagte Lothar Kratz, Sprecher der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen.

«Insgesamt ist das Aggressionspotenzial gestiegen. Wo es früher zu verbalen Auseinandersetzungen kam, kommt es immer öfter zu Handgreiflichkeiten», berichtete die Sprecherin des Bundesverbandes für Sicherheitswirtschaft. Der Anspruch sei gestiegen, zuerst dranzukommen im Krankenhaus.

Stark gestiegen sind bundesweit auch die Drogendelikte um 9,2 % (330.580 Fälle).

Konkret:

Einen Anstieg gab es bei Cannabis (204.000 Fälle, plus 12 %), Kokain und Crack (19.644 Fälle, plus 18,7 %) sowie Heroin (11.972 Fälle, plus 2,6 %).

Die Verbreitung von kinderpornografischer nahm um satte 14,5 % (6.512 Fälle) und pornografischer Schriften um 12,9 % (10.066 Fälle) zu!

Obwohl die ausländischen Tatverdächtigen bei der Gesamtkriminalität um 22,8 % und bei Zuwanderern um 40,7 % zurückging, sind von 2,11 Millionen immer noch 736.265 Täter ohne deutschen Pass. Das sind rund 35 %!

Darunter 300.680 Zuwanderer (Asylbewerber, Kontingentflüchtlinge, Geduldete, Menschen mit „unerlaubtem Aufenthalt“, Schutz- und Asylberechtigte).

Sonstige Quelle hier anklicken!

Sie sehen also, wie Sie wieder einmal von der Politik für blöd verkauft werden!

Von wegen Deutschland ist sicherer geworden:

Beim Kaugummi- und Fahrradklauen schon – nicht aber bei Mord und Messerattacken!

Quelle: http://www.guidograndt.de/2018/04/24/von-der-politik-getaeuscht-diebstaehle-einbrueche-nehmen-ab-morde-messerattacken-angriffe-auf-polizisten-und-klinikpersonal-nehmen-zu-ueber-300-000-tatverdaechtige-zuwanderer/

Gruß an die Klardenker

TA KI

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Dänemark auf dem Weg in einen Bürgerkrieg wie Schweden und Frankreich


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Schweden und Frankreich befinden sich auf der Schwelle des Zusammenbruchs, man kann dies am besten mit dem Begriff ‚Bürgerkrieg‘ beschreiben, der vor unseren Augen stattfindet.

Andauernde gewalttätige Aufstände, Allahu Akhbar auf den Straßen und Guerillakriege mit im Lande geborenen Terroristen, immer wieder Brandstiftungen und Angriffe gegen die Polizei.

Von Nicolai Sennels

Dieses Katastrophenszenario ist entstanden aus einer massiven Einwanderung von Menschen aus einer Kultur, die höchsten Respekt vor ihrem eigenen religiösen Gesetz, aber nur Verachtung für die humanistische und inkonsequente westliche Kultur und deren ungläubige Polizei hat.

Dänemark ist aber nur ein Teil eines Ganzen. Wir alle fahren mit Hochgeschwindigkeit auf dieselbe Endstation zu.

Die Rechnung ist einfach:

Durch die muslimische Einwanderung kommen immer mehr Moscheen, mit den Moscheen breitet sich die Scharia aus und mit der Scharia entsteht gewalttätiger Widerstand innerhalb eines säkularen Gesetzesraums – der immer weiter wächst, weil niemand dazu bereit ist feste Grenzen dagegen zu setzen.

Die aufständische muslimische Parallelgesellschaft ist ein Auswuchs dessen, was in den letzten 30 Jahren überall in Westeuropa geschehen ist.

Heute fungieren sie de facto wie kleine islamische Staaten, in denen durch massive sozio-religiöse Kontrolle gesichert wird, dass sich Frauen bedecken, Männer in Moscheen gehen und Kinder so erzogen werden, dass sie ihre Religion über alles andere stellen.

Der europäische Gazastreifen hat sich mit Schusswaffen bewaffnet, dem radikalen Islam und einem unstillbaren Durst nach gewaltsamer Eroberung und unerbittlicher Dominanz.

Es stellt sich im Moment nur eine Frage, wann diese Gebiete offiziell das Kalifat ausrufen werden. Und deshalb hat der Staat nur zwei Möglichkeiten: Still halten, oder mit Gewalt und Macht das verlorene Land zurückerobern und diese permanente Quelle von Gewalt und Terror niederzukämpfen.

Schweden hat diese Kapazitäten zum Niederringen der sogenannten ‚Mini-Kalifate‘ nicht mehr.

Frankreich arbeitet zur Zeit hart daran, Kräfte aufzubauen für einen bevorstehenden Gegenschlag: 124.000 Soldaten, 10.000 Gefängniszellen, 3000 Spezialfahrzeuge und „Vorratslager mit schusssicheren Westen und schweren Waffen“, die  im Jahr 2018 bereit sein werden, in dem man offenbar erwartet, dass sich die Dinge zu einer Konfrontation entwickeln werden.

Dänemark ist geschwächt: Mehr als die Hälfte der Polizei ist derart überarbeitet und frustriert, dass sie überlegt zu kündigen und an der Verteidigung wurde bis auf die Knochen gespart. Da gibt es nichts mehr was ein verantwortungsvoller Polizeibeamter tun kann.

Gleichzeitig können in Dutzenden von Moscheen im ganzen Land Prediger frei und unbehindert buchstabengetreu einen Islam predigen, der gegen unsere Verfassung verstößt. Die Waffen strömen ins Land und währenddessen sorgen sich Støjberg und Co [die dänische Integrationsministerin] darum, dass tausende Menschen islamischen Glaubens aufgenommen werden.

Die Saat für einen Bürgerkrieg ist gelegt, auch in Dänemark.

Man kann nur hoffen, dass die katastrophale Entwicklung in Schweden und Frankreich die dänischen Wähler aus ihrem Dornröschenschlaf aufweckt. Dann würden man den lange überfälligen Abschied aus dem Schengenraum und von den UN Bestimmungen vollziehen und die notwendigen Polizeidrohnen und Militärpatrouillen einsetzen, sowie ein Ausgangsverbot verhängen.

Bis auf weiteres deutet leider alles darauf hin, dass die dänischen Medien – zuletzt deutlich sichtbar daran wie sie Trump lächerlich gemacht haben, der auf die Zustände in Schweden hinwies – dass sie ihre einschläfernden Lügen und Verschleierungen fortsetzen werden, anstatt die unbequeme Wahrheit zu berichten.

Quelle: Newspeek.info

Foto: Von Autor

Quelle: http://www.journalistenwatch.com/2017/02/27/daenemark-auf-dem-weg-in-einen-buergerkrieg-wie-schweden-und-frankreich/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Warum unser Umgang mit Wölfen extrem gefährlich ist


Die Wölfe kehren nach Deutschland zurück. Die Tiere dürfen nicht gejagt werden, die Population wächst rasch. Naturschützer sind begeistert. Doch sind Angriffe auf den Menschen wirklich ausgeschlossen?

 

Die Videos kursieren im Netz, verbreitet von Freund und Feind. Für die einen Triumph der Willkommens-Natur. Für die anderen Beleg für den kompletten Irrsinn einer wölfischen Ansiedlungspolitik. Es geht um den Wolf, das räuberische Symbol deutscher Vergangenheit – von Rotkäppchen bis Adolf Hitler, den seine Freunde „Wolf“ nannten. Sie sind wieder da, als Zuwanderer aus dem Osten oder – wie manche auch behaupten – als Ausrücker oder Freigelassene aus deutschen Wolfsgehegen. Dokumentiert ist allerdings bisher nur ein einziger Fall.

Gut dreihundert Wölfe sollen es in Deutschland inzwischen sein, mit erheblichen Zuwachsraten. Es ist kein Märchen, dass sich inzwischen Begegnungen zwischen Wolf und Mensch häufen. Im Land und auf der Heide, aber auch mitten im Dorf. Waren es vor kurzem noch einzelne Wölfe, so treten sie inzwischen auch rudelweise auf, wie ein Video aus der Lüneburger Heide dokumentiert. Fünf Wölfen traben an einem Trecker vorbei, ohne sich vom Lärm des Motors oder dem Geklapper der Tür der aus der Ruhe bringen zu lassen. Sie bilden geschickt eine Kette, da freut sich der Bauer, dass er hoch und sicher in der Kabine seines Traktor sitzt – und ein Smartphone dabei hat.

Nahe Cuxhaven läuft Isegrim am helllichten Tag über eine Landstraße, völlig unbeeindruckt vom Auto, das neben ihm fährt. Auf einem anderen Amateurvideo ist zu sehen, wie ein Wolf in Schleswig-Holstein sogar einem amtlich bestellten Wolfsberater mit Missachtung begegnet. Erst treibt das Tier eine Schafherde vor sich her, als der Amtsmann lautstark und Knüppelschwingend eingreift, lässt der Wolf zwar von den Schafen ab, zeigt sich aber sonst wenig eingeschüchtert. Szenen aus dem Alltag der norddeutschen Landbevölkerung, inzwischen Gesprächsthema Nummer eins auf den Bauernhöfen zwischen Elbe und Weser und in der Heide. Zuweilen streifen auch Abgesandte von Naturschutzbünden wie dem Nabu durch die Wälder und passen auf, ob nicht ein Jäger dem Wolf auflauert, was unter strengster Strafe steht.

Deutschland, soviel steht fest, ist Einwanderungsland – zumindest wenn es um Wölfe geht. Politik und Umweltverbände fordern eine Willkommenskultur für die großen Beutegreifer, wie die Raubtiere im politisch korrekten Sprachgebrauch heißen. So wie das Auftauchen von Lachs oder Stör in Elbe und Rhein – zu Recht – als Zeichen für die verbesserte Wasserqualität und die Renaturierung der Flüsse gilt, so betrachtet der städtische Naturschützer gern die Ansiedlung der Wölfe als Zeichen für die Rückkehr der Natur – auch wenn Meister Isegrim sich zwischen flächendeckenden Maisfeldern und Windrädern bewegt und sich gern an die wenigen noch freilaufenden Herden von Nutztieren wie Jungrindern, Schafen und gelegentlich auch Pferden heranschleicht.

Das ist deutlich leichter, als hinter einem schnellen Reh herzulaufen, das am Ende auch nur 15 Kilo Nahrung verspricht. Wolfsaffine Tierschützer verweisen gern auf eine sich mit Hilfe des Wolfes selbst regulierende Natur. Ohne Jäger – und wohl am besten auch ohne Spaziergänger im Wald. Doch die friedliche Koexistenz ist zunehmend in Gefahr, denn auch unter den Wölfen gibt es schwarze Schafe, die sich – ganz gegen die ihnen zugewiesene Natur – immer wieder dem Menschen nähern. Dann ist Fachwissen gefragt.

Förster brauchte den Knuppel, um seinen Hund zu befreien

Christian Lohmeyer war Wolfsberater in Niedersachsen. Die Ausbildung zum Experten in Sachen Canis lupus dauerte ein ganzes Wochenende. Dann war er amtlich bestellter Vermittler zwischen Wolf und Mensch. Die Aufgabe, Frieden zu stiften zwischen Raubtier und Landvolk reizte den Bauern und Naturfreund. Acht Monate später hat er frustriert hingeschmissen. Die Politik, so beklagt er, hat das Ehrenamt völlig überfordert. Die Menschen, würden mit ihrer Angst vor dem Wolf allein gelassen und die Verantwortung auf die Wolfsberater abgeschoben. „Wo“, so fragt er, „ist denn die Sicherheit des Menschen, wenn man akzeptiert, dass Wölfe am helllichten Tag in den Siedlungen die Menschen anlaufen. Da hört für mich das Wolfsmonitoring und auch der Natur- und Artenschutz auf. Das ist ein Fall der öffentlichen Sicherheit und nicht des Naturschutzes.“

Tatsächlich sind mittlerweile zahlreiche Fälle von Nahbegegnungen mit dem Wolf dokumentiert und sogar Gegenstand polizeilicher Ermittlungen geworden. In Soltau etwa wurde der 21-jähriger Berufsreiter Dominik Brüggemann kurz vor zehn Uhr morgens von zwei Wölfen verfolgt, als er mit dem Fahrrad unterwegs war und seinen Hund, einen Rhodesian Ridgeback, an der Leine führte. Als er den Wolf sah, war der noch 200 Meter entfernt. Brüggemann – eher begeistert, als erschrocken – blieb stehen und zückte sein Handy für ein Foto. Erst da bemerkte er den zweiten Wolf, der sich neben ihm aus dem hohen Gras erhoben hatte.

„Dann“, erzählt Brüggemann, „sind beide Wölfe losgelaufen, nacheinander und haben mir quasi den Weg abgeschnitten.“ Der jungen Mann und mehr noch, sein junger Hund, bekamen es mit der Angst und ergriffen die Flucht. Die Wölfe folgten ihnen. Am Schluss, kurz vor der Siedlung, waren sie auf 20 Meter herangekommen. Dominik Brüggemann weiß sehr wohl, dass die Wölfe, hätten sie angreifen wollen, keine Mühe gehabt hätten, ihn einzuholen. Trotzdem ist er und sind die Nachbarn beunruhigt: „Wir sind schon ziemlich eingeschränkt hier“ sagt Brüggemann. Sorglose Spaziergänge mit dem Hund gehörten für ihn der Vergangenheit an, sagt er, auch seine Pferde müsse er nachts einsperren und sogar tagsüber bewachen. Bekannt geworden ist auch der Fall eines Försters in Brandenburg, der seinen Hund nur mit Mühe und Einsatz eines Knüppels aus dem Maul des Wolfes befreien konnte.

Forscher sehen Alte und Kinder bedroht

Das Verhalten der niedersächsischen Wölfe ist für den Verhaltensforscher Valerius Geist keineswegs ungewöhnlich. Es gebe keinen vernünftigen Grund, warum der Mensch als Beute für den Wolf auszuschließen sei. Wenn es nach Geist ginge, hätte der Wolf in besiedelten Gebieten gar nichts zu suchen. Der Deutsche mit ukrainischen Wurzeln lebt seit 25 Jahren auf Vancouver Island, einer Insel vor der Kanadischen Westküste. Dort hat er die Verhaltensmuster der Wölfe über Jahre in seinem Vorgarten studiert. Er hatte mehrfach Wolfsabdrücke auf der Terrasse gesichtet, seine Frau begegnete einem Tier vor der Haustür. Und ein Nachbar wurde von einem Rudel angegriffen. Die neugierigen Annäherungen, wie im Fall von Dominik Brüggemann, beschreibt Geist als Testphase: „Der Wolf wird die Menschen auskundschaften. Es wird eine Zeit dauern, und dann wird schließlich doch ein Angriff passieren.“ Immer suche er nach der leichtesten Beute: „Es sind Menschen, die humpeln, also am Stock gehen, und es sind Kinder“.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hält rein gar nichts von derartigen Warnungen. Für ihn sind das reine Schauermärchen und die Wolfsansiedlung in der Lüneburger Heide und anderswo ein Glücksfall für Mensch und Natur. Mit dem Projekt „Willkommen Wolf“ wirbt der Nabu seit zehn Jahren für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Für 15, 30 oder einen wahlweise höheren Betrag bekommt man eine Urkunde, ein Poster und selbstverständlich eine Spendenquittung. Die konkurrierende Naturschutzorganisation BUND sammelt mit Hilfe einer Wildkatzen-Kampagne – man hat sich den lukrativen Spenden-Markt praktisch geteilt.

Wolf folgt Kindern bis in die Siedlung

Allein der Nabu mit seinen 540.000 Mitgliedern nahm im Jahr 2014 insgesamt 32,2 Millionen Euro an Mitgliedseinnahmen, Spenden und auch öffentlichen Zuschüssen ein, ein beträchtlicher Teil davon dürfte er dem Märchentier zu verdanken haben. Unter der Wolfs adäquaten Überschrift „Ahuuu – willkommen Wolf!“ feierte der Nabu seinen 10jährigen Einsatz an der Front – mit 450 NABU-Wolfsbotschaftern vor Ort.

Für die Naturschützer steht fest: der Mensch, solange er sich richtig verhält, ist durch den Canis lupus niemals in Gefahr. „Ich rate den Leuten, dass man die Tiere wissen lässt, dass man da ist. Man geht mit dem Wind, man geht nicht lautlos“, meint etwa der niedersächsische Nabu-Wolfsexperte Heiko Drawe. Oberstes Gebot: sollte man einen Wolf sehen, darf man auf keinen Fall flüchten. Er könnte das missverstehen, schlimmer noch man würde womöglich seinen Jagdinstinkt auslösen. Dumm nur, wenn etwa Kinder nicht dem NABU folgen, sondern ihrem eigenen Instinkt.

Im Heideort Breloh waren zwei Jungen mit ihren Fahrrädern unterwegs, als sie einen Wolf sahen. Ihr erster Gedanke war „Panik, weg hier, einfach nur Gas geben. Alles, aber nicht anhalten“, erzählt der dreizehnjährige Finn. Die Jungen flüchteten etwa dreihundert Meter, in die Siedlung. Der Wolf blieb ihnen auf den Fersen. Auch wenn die Begegnungen bisher nie aggressiv verliefen, ist es deren Häufigkeit, die zunehmend an den Nerven der Menschen zerrt. Und wer will schon freiwillig den Präzedenzfall für die Gefährlichkeit von Meister Lupus spielen? Immerhin sind schon Dutzende von Schafen und sogar mindestens zwei mittelgroße Rinder in Niedersachsen von Wölfen getötet worden, obwohl auch die angeblich nicht zum Beuteschema gehörten.

Fünf Schafe auf einer Weide getötet

Die 10.000 Seelen-Gemeinde Goldenstedt im Süden des Naturparks Wildeshauser Geest ist landesweit in die Schlagzeilen geraten. Mehrfach innerhalb weniger Wochen schlug Isegrim hier bei Nutztierhaltern zu. Wolfssichtungen gehören fast zum Alltag. Bürgermeister Willibald Meyer stellt klar: „In unserer Region ist kein Platz für den Wolf.“ Auf der Weide von Werner Olschewski hat sich der Wolf ausgetobt: fünf Schafe wurden getötet, eins davon ein trächtiges Mutterschaf. Immerhin, das Land Niedersachsen gesteht dem professionellen Schäfer eine Entschädigung zu. Als Billigkeits-, sprich freiwillige, Leistung. Nun soll er – ebenfalls gefördert aus der Landeskasse – seine Tiere schützen. Doch das Geld reicht nicht. „Das kann so nicht sein,“ sagt der 25-jährige, „wer den Wolf will, der muss das auch zahlen. Es kann nicht sein, dass etwas staatlich gewollt ist und andere Menschen zwangsenteignet werden.“

Das Gefühl, die Obrigkeit versage, wenn die Wölfe nicht kurz gehalten werden, ist keineswegs neu. „Seit Karl dem Großen gehörte die Bekämpfung der Wölfe, genauso wie die Bekämpfung der äußeren Feinde zu den zentralen Staatsaufgaben“, erklärt Eckhard Fuhr, Autor des Buches „Die Rückkehr der Wölfe“. Wölfe nahmen immer nach Kriegen Krisen und Katastrophen überhand. „Das Wiederauftauchen der Wölfe war ein Zeichen dafür, dass die gute Ordnung zerbrochen war.“ Die Ausrottung der Wölfe war schlicht Staatsraison. Jetzt scheint seine Ansiedlung zum politischen Ziel so mancher Landesregierung zu werden. Vor allem Rot-Grün tut sich da – beispielsweise in Niedersachsen – heftig hervor. Auch der Volkswagen-Konzern in Wolfsburg macht seiner Herkunft alle Ehre, in dem er fleißig für die Wolfs-Propagandisten spendet.

Mitte des 19. Jahrhunderts war Deutschland weitgehend wolfsfrei. Immer wieder tauchten danach einzelne Tiere auf, eines der letzten wurde 1904 in Sachsen geschossen. Und ausgerechnet hier, in der Lausitz, gründete sich vor 15 Jahren das erste Rudel. Besser hätten die Vorraussetzungen nicht sein können: Nahrung satt, menschenleere Truppenübungsplätze und eine Gesetzeslage, die den Wolf durch strengste Artenschutzbestimmungen zur heiligen Kuh erklärte. Mit dem Wolf kamen die Wolfsexperten, die Wolfsberater, die Wolfsbiologen, Wolfsmanager, die Wolfshasser und Wolfsschützer.

Eine ganze Wolfsindustrie ist entstanden mit dem einzigen Ziel, ein möglichst genaues Bild von unserem Lieblingsfeind und Lieblingsfreund zu zeichnen. Wolfsmonitoring heißt das Zauberwort. Seit fünfzehn Jahren werden alle verfügbaren Daten und Spuren zum Wolf gesammelt. Bewegungsprofile werden erstellt, Kotproben und Haaranalysen ausgewertet. Zur Unterstützung der wenigen hauptamtlichen Kräfte, gibt es ein Heer von Ehrenamtlichen. Allein in den drei Bundesländern, in denen die meisten Rudel leben – Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen – sind rund 240 Wolfsberater im Einsatz auf den Spuren des Canis lupus. Das ist fast einer pro Wolf. Ob sie sich genauso schnell vermehren wie ihr Beobachtungsobjekt ist bisher unklar. Sie sind unter anderem behilflich beim Sammeln von Proben zum Wolfsnachweis.

Im Senckenberg Institut in Gelnhausen werden Proben vom Wolf zentral analysiert, um ein genetisches Profil der Population zu erstellen. Es geht um lückenlose Erfassung – Datenschutz genießt der Wolf nicht. Carsten Nowak leitet die Abteilung für Naturschutz-Genetik. Mit seinem Team hat er den Stammbaum der deutschen Wölfe erstellt. Das ist eine wissenschaftliche und keine politische Aufgabe. Und doch: Entscheidend für den Schutzstatus und damit für die Frage – darf der Wolf bejagt werden? – ist die Größe einer Population. Bei Wölfen geht man davon aus, dass 1000 fortpflanzungsfähige Tiere das Überleben der Population garantieren, man spricht von einem „günstigen Erhaltungszustand“. Ob dieser Zustand erreicht ist oder nicht, ist eine Interpretationssache.

Betrachtet man nämlich die deutschen und westpolnischen Wölfe als eigene Population, so ist sie, mit gerade mal 300 Tieren, noch weit von diesem Limit entfernt, genießt also den höchsten Schutzstatus nach internationalem, nach EU und nach deutschen Recht. Jagen, Fangen, sogar den Wolf – etwa durch Fotografieren – in seiner Ruhe zu stören, ist strengstens untersagt. Doch über die Frage wie eng der deutsche Wolf mit dem Ostpolnisch-Baltischen verwandt ist, die beiden Populationen also zusammengezählt werden dürfen, tobt ein heftiger Streit. Zählt man die Ostpolnischen bis hin zu den sibirischen Wölfen dazu, ist die Populationsstärke allemal groß genug, um den Schutzstatus zu lockern. Fest steht: der Stammbaum, der mithilfe der DNA-Daten im Senckenberg-Institut gezeichnet wurde, zeigt ganz an der Spitze ein baltisches Wolfspaar. Und immer wieder mischen sich Verwandte aus dem Osten unter die West-Wölfe. Vom Aussterben ist der Wolf weit entfernt – er vermehrt sich munter, nicht anders als sein Abkömmling, der gemeine Haushund.

Seit fünf Jahren sind die Wölfe nun auch in Niedersachsen. Mittlerweile gibt es offiziell sieben Rudel, mit zügig steigender Tendenz. Hier, im Land der Viehzüchter, Pferdehalter und Milchbauern, macht der Wolf am meisten Ärger. Die Landesjägerschaft ist mit dem Wolfsmonitoring beauftragt und ernsthaft in Sorge. Helmut Damman-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft und Mitglied des Landtages (CDU) rechnet vor: „Die Wolfspopulation in Niedersachsen, aber auch in Deutschland wird weiter sehr dynamisch wachsen. Wir können davon ausgehen mit einem Tempo von 30 bis 50 Prozent im Jahr. 50 Prozent Wachstum bedeutet alle zwei Jahre eine Verdopplung der Population. Da läuft eine Welle auf uns zu, die die wenigsten bisher in ihrer Intensität erkannt haben.“

Ein Großteil des Problems, das wir haben, ist die Ideologie, die hinter dem Wolf steckt. Die verhindert rationale Entscheidungen der politisch Handelnden

Christian Lohmeyer
Ehemaliger Wolfsberater

In manchen Wäldern entdecken Jäger inzwischen fast täglich sauber abgenagte Reh- oder Hirschrücken. Auch Dutzende Nutztier-Risse sind bereits vorgekommen. Geht es um eine Entschädigung, zählt nur eines: Der DNA Nachweis. Den Verdacht auszusprechen, ohne den Beweis zu erbringen, gilt als Majestätsbeleidigung für den Wolf und zieht sofort einen Shitstorm in den sozialen Netzwerken nach sich. Wer das wagt, wird übelst beschimpft. Die Gefährlichkeit der Wölfe wird nach Kräften heruntergespielt. Ein ausgewachsener Ministerialbeamter aus dem niedersächsischen Umweltministerium erklärte auf einer Veranstaltung zum Thema Wölfe in der Gemeinde Lamstedt etwa, bei einer unverhofften Begegnung solle man dem Wolf doch einfach gehörig in die Rippen treten. Er ließ offen, ob er das schon einmal versucht habe.

Seit Jahrhunderten dient der Wolf als Held und Antiheld. Er ist kräftig, geradezu majestätisch, er steht an der Spitze der Nahrungskette, der Herrenmensch unter den Tieren; kein Wunder, dass die Nazis den Wolf so vergötterten. Der Wolf bringt die Fantasie des Menschen zum Glühen. Das Internet ist voll von Bildern, die alle nur erdenklichen Variationen des Themas Wolf zeigen: vom pseudo-erotischen Rotkäppchen-Verführer bis zur blutrünstigen Bestie, von wild bis windelweich.

Hitler war dem Charme des Wolfes besonders erlegen

Einer, der dem wilden Charme der Bestie in besonderer Art erlegen war, ist Adolf Hitler. „Wenn man so will ist Hitler der Wolf und der Wolf ist Hitler“, sagt der Historiker Hans-Jörg Wohlfromm. In der Kampfzeit nutzte Hitler den Tarnnamen „Wolf“. Adolf ist die Kurzform vom althochdeutschen Namen Adalwolf und Adal Wolf bedeutet edler Wolf. Das muss ihm sehr geschmeichelt haben, denn „Hitler hatte sich mit der germanischen Mythologie beschäftigt, und in der germanischen Mythologie kommt auffallend häufig der Wolf vor.“ Der Allvater, der höchste germanische Gott Odin, hatte zwei Wölfe als ständige Begleiter. Sie hießen Geri und Freki, was soviel heißt, wie der Gierige und der Gefräßige. Geheime Führer-Hauptquartiere in ganz Europa waren mit Wolfsnamen versehen. In Belgien und Frankreich gab es die Wolfsschlucht 1 und 2. Die Wolfsschanze wurde durch das missglückte Attentat am 20. Juli bekannt und berühmt.

Gierig, gefräßig oder doch ganz scheu – beim Wolf geht es schon immer um mehr, als um ein beliebiges Wildtier in deutschen Wäldern. Für den ehemaligen Wolfsberater Lohmeyer ist es genau diese Überfrachtung, die einen normalen Umgang mit Isegrim verhindert: „Ein Großteil des Problems, das wir haben, ist die Ideologie die hinter dem Wolf steckt, die verhindert rationale Entscheidungen der politisch Handelnden.“

Doch genau diese sind mehr denn je gefragt. Wenn die Politik den Spuk nicht stoppt, wird das umhegte Kuscheltier wieder zum großen bösen Wolf, hungrig und damit gefährlich – wie es so seine Art ist.

Die Reportage „Hilfe – Hurra die Wölfe kommen: Die Rückkehr der Raubtiere nach Deutschland“ läuft am Sonntag um 20.05 Uhr in deutscher Erstausstrahlung auf N24

Quelle und Videos: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146073348/Warum-unser-Umgang-mit-Woelfen-extrem-gefaehrlich-ist.html

Gruß an die, denen bewußt ist, daß wir mehrere tausend Wölfe in Deutschland haben und es bereits zu Übergriffen auf Menschen kam!!

TA KI