Racheakt für Syrien? Türkischer Polizist erschiesst russischen Konsulat in der Türkei – Putin ruft Geheimdienste zur Sondersitzung


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Der russische Botschafter in der Türkei ist bei einem Anschlag in der Hauptstadt Ankara getötet worden. Andrei Karlow sei seinen Verletzungen erlegen, teilte das Aussenministerium in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit.

Ein Angreifer hatte am Montagabend bei der Eröffnung einer Ausstellung in einer Galerie auf den Diplomaten geschossen. Der Attentäter erwähnt auf türkisch ausserdem “Allahu ekber. Vergisst Aleppo nicht. Vergisst Syrien nicht. Geht zurück! Jeder der für die Grausamkeit verantwortlich ist, wird ein nach dem anderen zur Rechenschaft gezogen.”

Hier das Video vom Attentat:

Die russische Nachrichtenagentur Tass meldete unter Berufung auf Augenzeugen, der bewaffnete Mann sei in die Galerie eingedrungen, wo eine Ausstellung zum Thema «Russland, wie es von den Türken gesehen wird» eröffnet worden sei. Der Attentäter habe auf den 62 Jahre alten Diplomaten geschossen, als dieser seine Ansprache beendet habe. Karlow wurde in ein Spital gebracht, wo er starb.

Angreifer war Polizist

Laut einem Tweet des Bürgermeisters von Ankara war der Angreifer Polizist. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, er sei «neutralisiert» worden. «Neutralisiert» bedeutet im Sprachgebrauch der türkischen Behörden, dass er getötet, verletzt oder gefangen genommen wurde.

Der türkische Staatssender TRT berichtete, Spezialkräfte der Polizei seien nach dem Anschlag in die Galerie gestürmt. Auf Videos ist zu sehen, dass der Angreifer – der eine Pistole in der rechten Hand hält – Anzug und Krawatte trug.

b6f56c25-8f14-404b-98c9-cb87874a3046Botschafter Andrei Karlow am Montag bei der Eröffnung einer Ausstellung in Ankara. (Bild: Burhan Ozbilici / AP)

 

Der Zwischenfall könnte ein Rückschlag für die bilateralen Beziehungen sein. Ankara und Moskau hatten sich zuletzt wieder deutlich angenähert, nach einer schweren Krise 2015. Damals hatte die Türkei einen russischen Kampfjet im Grenzgebiet zu Syrien abgeschossen, der Kreml verhängte Sanktionen.

An diesem Dienstag wollen die Aussenminister der Türkei, Russlands und des Irans in Moskau über den Syrien-Konflikt beraten. DasTreffen soll trotz des Attentats stattfinden, wie der ranghohe russische Parlamentsabgeordnete Leonid Slutski in Moskau nach einem Bericht der Agentur Interfax erklärte.

Erdogan informierte Putin

Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen russischen Kollegen Wladimir Putin über die ersten Ermittlungsergebnisse informiert. Nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen telefonierten beide Staatschefs am Montagabend miteinander. Einzelheiten des Gesprächs wurden nicht bekannt. Das türkische Aussenministerium betonte in einer Stellungnahme, man werde es nicht zulassen, dass der Anschlag «einen Schatten auf die türkisch-russische Freundschaft» werfe.

Die Syrien-Verhandlungen in Moskau sollen trotz des Anschlags wie geplant am Dienstag stattfinden. Das Treffen von Ministern der Türkei, Russlands und des Irans stehe weiter auf der Tagesordnung, sagte der russische Aussenpolitiker Leonid Sluzki am Montag nach Angaben der Agentur Interfax. «Trotz dieser Tragödie sollten wir konstruktiv arbeiten», sagte der Chef des aussenpolitischen Ausschusses der Staatsduma.

Moskau und Teheran unterstützen den syrischen Präsidenten Bashar Asad. Die Türkei will eine Zukunft für Syrien ohne Asad. Sluzki sprach sich auch für eine Fortsetzung der Beziehungen mit Ankara aus. Nach der Bluttat sei es wichtig, den «gesunden Menschenverstand» zu benutzen. Sein Kollege Viktor Oserow vom Sicherheitsausschuss sprach von einem Anschlag auf das russisch-türkische Verhältnis. Die Drahtzieher wünschten sich offenbar eine Eintrübung der bilateralen Beziehungen.

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin hat daraufhin alle Geheimdienste in den Kreml, zu einer Sondersitzung zusammengerufen, berichten russische Medien.

Quelle: (dpa/afp), Facebook

Quelle: http://derwaechter.net/racheakt-fur-russische-bombardements-aleppo-syrien-22-jahriger-turkischer-polizist-erschiesst-russischen-konsulat-der-turkei

Gruß an die Friedvollen

TA KI

Ankara fordert klare Haltung der USA zum Putschversuch


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Ankara (Pars Today/Reuters) – Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim hat gestern bei einem Treffen mit dem US-Generalstabschef Joseph Dunford eine „klare und entschlossene“ Haltung der USA zum Putschversuch in seinem Land gefordert.

Yildirim bekräftigte zudem die Forderung nach einer Auslieferung des Predigers Fethullah Gülen, dem eine Verwicklng in den Umsturzversuch vorgeworfen wird. Der türkische Regierungschef erklärte, die Armee des Landes arbeite nach den neuen Ernennungen und Maßgaben mit voller Kraft. Yildirim sagte Dunford die Fortsetzung der Zusammenarbeit im Kampf gegen die PKK und den IS zu.

Bei diesem Treffen verurteilte US-Generalstabschef Dunford  den Putschversuch vom 15. Juli. Dunford habe der Türkei die Unterstützung der USA für die Demokratie zugesichert, erklärte Yildirims Büro.

Vor Kurzem versuchten türkische Militärs die Straßen in Ankara und Istanbul zu sperren und die Regierung von Recep Tayyip Erdogan zu stürzen.

Die türkische Regierung behauptet, der islamische Prediger Fetullah Gülen sei Drahtzieher des Putschversuchs gewesen.

Fethullah Gülen, der heutige Widersacher und ehemalige Gefährte von Präsident Erdogan lebt seit 1999 im Exil in den USA.

Quelle: http://parstoday.com/de/news/world-i12397-ankara_fordert_klare_haltung_der_usa_zum_putschversuch

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Türkische Luftwaffe sucht nach vermissten 14 Kriegsschiffen


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Die türkische Luftwaffe hat F-16-Jäger zur Suche nach 14 Schiffen der türkischen Marine entsandt, die nach dem gescheiterten Putschversuch einigen Angaben zufolge als „vermisst“ gelten. Das meldete die Agentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf Militärkreise in Ankara.

Zuvor hatte die „Times“ berichtet, dass mindestens 14 türkische Kriegsschiffe nach dem misslungenen Putschversuch einer Gruppe türkischer Militärs nicht in ihre Heimathäfen zurückgekehrt sind. Dem Blatt zufolge hielten sich die Schiffe am Freitag im Schwarzen Meer und in der Ägäis auf. Beobachter schließen nicht aus, dass sich Putschisten an Bord dieser Schiffe in Griechenland absetzen könnten.

Der Zeitungsbericht wurde von Vizeregierungschef Numan Kurtulmuş dementiert. Trotzdem sollen die F-16-Piloten die Angaben überprüfen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/panorama/20160720/311630592/tuerkei-luftwaffe-suche-nach-vermissten-schiffen.html

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Nach Anschlag von Ankara: Soziale Medien blockiert


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Ein Gericht von Ankara hat nach dem jüngsten Terroranschlag in der türkischen Hauptstadt eine Sperre über soziale Netzwerke verhängt und deren Zugang blockiert, wie der TV-Sender NTV berichtet.

Der Beschluss wurde gefasst, nachdem auf verschiedenen Plattformen Fotos und Videos vom Ort des Anschlags geteilt worden waren. Die Maßnahme ist in der Türkei übliche Praxis nach schweren Anschlägen.

Zuvor wurde bereits eine Nachrichtensperre verfügt. Das Verbot gilt für Live-Übertragungen vom Tatort, von der Explosion selbst sowie von weiteren Geschehnissen, besonders betrifft es Aufnahmen der Opfer. 

Bei der Explosion einer Autobombe sind am Sonntagabend im Stadtkern von Ankara mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. 75 weitere wurden verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge detonierte in Ankaras Güvenpark ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug. Die Polizei hat die Gegend abgeriegelt. Sprengstoffexperten untersuchen zurzeit den Vorfallort.

Der türkische Premier Ahmet Davutoğlu berief eine außerordentliche Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein.

Die russische Botschaft in Ankara klärt zur Zeit, ob sich unter den Opfern auch russische Staatsbürger befinden.

Quelle: http://de.sputniknews.com/panorama/20160314/308395602/ankara-terroranschlag-netzwerke-sperre.html

Gruß an die freien Medien

TA KI

Wie wird Ankara die 3 Milliarden nutzen? Merkel zum bevorstehenden EU-Türkei-Gipfel


 Merkel-nachdenklich© REUTERS/ Fabrizio Bensch

Panorama

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die drei wichtigsten Themen auf der Agenda des EU-Türkei-Gipfels genannt, der am 7. März in Brüssel stattfinden wird. Bedeutend sei die Frage, „für welche Projekte die drei Milliarden Euro Unterstützung für Flüchtlinge in der Türkei eingesetzt werden“, sagte Merkel in einem Interview für die „Bild am Sonntag“.

Zuvor haben Brüssel und Ankara vereinbart, dass sich die Türkei für die Verteidigung der EU-Grenzen vor dem Migrantensturm einsetzt. Dafür soll Ankara drei Milliarden Euro erhalten und wieder als EU-Beitritts-Kandidat betrachtet werden.

„Drei Dinge werden im Vordergrund“ stehen beim EU-Türkei-Gipfel, so Merkel. Darunter die Frage, „für welche Projekte die drei Milliarden Euro Unterstützung für Flüchtlinge in der Türkei eingesetzt werden“ sowie die Frage, „wie wir die EU-Außengrenze schützen können“. Außerdem soll geklärt werden, „wie wir Griechenland in dieser schwierigen Situation helfen können“.

Was Ankara betrifft, sind drei Milliarden Euro laut der Bundeskanzlerin genug für die Türkei, um für die syrischen Flüchtlingskinder Schulen zu bauen und den Migranten Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen.

http://de.sputniknews.com/panorama/20160306/308294585/merkel-eu-tuerkei-gipfel.html

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Gruß an die Verschwender

TA KI

Türkei soll Mord an Russlands Geheimdienst-Chef verübt haben


Der türkische Geheimdienst soll den russischen Geheimdienst-Chef Igor Sergun im Libanon getötet haben. Ein entsprechender Medienbericht wird vom Kreml weder bestätigt noch dementiert. Die Regierung Erdogan hält sich gänzlich bedeckt. Wenn der Bericht stimmt, könnte das zu neuen Spannungen zwischen Moskau und Ankara führen.

Nach einem Medienbericht der Printausgabe der libanesichen Hisbollah-nahen Zeitung Al Akhbar soll der türkische Nachrichtendienst MIT den Chef des russischen Militärgeheimdiensts GRU, Igor Sergun, im Januar bei einer Spezialoperation getötet haben.

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Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskov äußerte sich am Freitag zu der Behauptung von Al Akhbar. „Wir haben bereits alles gesagt, was wir sagen können“, zitiert die Tass Peskov. In der Nacht vom 3. auf dem 4. Januar war Sergun unerwartet verstorben. Als Todesursache nannte die russische Regierung eine Herzattacke und als Todesort Moskau.

Nach Informationen der Financial Times befand sich Sergun kurz vor seinem Tod auf einer konsularischen Geheimmission, um den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zum Rücktritt zu bewegen und zuvor Verhandlungen mit der Opposition zu führen. Assad lehnte diesen Wunsch ab, so das Blatt.

Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2016/03/524260/tuerkei-soll-mord-an-russlands-geheimdienst-chef-veruebt-haben/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Türkei verweigert Nato-Schiffen Einfahrt in die Ägäis


Die Türkei verweigert der Nato die Zusammenarbeit. Bislang hat die türkische Regierung Nato-Schiffen, die Einfahrt in türkische Hoheitsgewässer versagt. Der Einsatz in der Ägäis würde davon abhängen, wie die Verhandlungen zwischen Deutschen und Türken weiter verliefen.

Asylbewerber bei de Ankunft in Europa (Bild: metropolico.org)

Immigranten bei ihrer Ankunft in Europa (Bild: metropolico.org)

Mehrfach bereits habe der unter deutscher Führung stehende Nato-Marineverband bei der türkischen Regierung um Erlaubnis angefragt, Kriegsschiffe in ihre Hoheitsgewässer in der Ägäis einfahren zu lassen. Die Regierung in Ankara weigerte sich und lehnte die deutsche Forderung am Wochenende ab. Ein hoher Nato-Diplomat habe laut der internationalen Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass die Türkei überhaupt keine oder nur wenig Begeisterung zeige, den militärischen Teil des Plans von Angela Merkel (CDU) umzusetzen.

Merkels „Plan“ scheitert

„Deutschland wollte eine Stationierung in türkischen Gewässern, das haben die Türken abgelehnt“, so der Nato-Diplomaten am Dienstag. Ankara habe verlangt, das der deutsche Kommandant des Einsatzverbandes, Flottillenadmiral Jörg Klein, nach Ankara komme, um die Frage des Einsatzgebietes zu klären. Es sei unklar, ob es um ein „Ausweichmanöver“ der türkischen Seite gehe oder um interne Streitigkeiten zwischen Regierung und Militär in der Türkei. Der Einsatz in der Ägäis würde davon abhängen, wie die Verhandlungen zwischen Deutschen und Türken weiter verliefen.

Der Nato-Einsatz in der Flüchtlingskrise vor der türkischen Küste läuft einem Bericht der AFP zufolge nicht wie von Angela Merkel geplant. Die Regierung in Ankara weigere sich die deutsche Forderung zu akzeptieren, auch Schiffe in türkische Hoheitsgewässern zu entsenden, sagten Nato-Diplomaten am Dienstag übereinstimmend gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Aktuell gestattet es die Türkei Tausenden Immigranten täglich mit Schlauchbooten das Land in Richtung griechischer Inseln zu verlassen. Angela Merkels „Plan“ sehe jedoch vor, dass Immigranten, die von den Nato-Schiffen aus Seenot gerettet werden auf jeden Fall wieder in die Türkei zurückgebracht werden.

Kein offizieller Start der Nato-Mission

Dieser Nato-Einsatz gegen Schlepperbanden in der Ägäis war Anfang Februar beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Ankara erstmals öffentlich gemacht worden. Das Militär-Bündnis solle die Türkei im Kampf gegen Schlepper und illegale Grenzübertritte in der Türkei unterstützen, so die Idee.  Selbst eingreifen werden die Nato-Soldaten aber nicht. Die Informationen sollen an die griechische und türkische Küstenwache sowie an die EU-Grenzbehörde Frontex weiter gegeben werden.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte vergangene Woche bekräftigt, dass griechische Boote nicht in türkischen Hoheitsgewässern tätig werden sollen und türkische nicht in griechischen. Andere Schiffe sollten aber sehr wohl auch direkt vor der türkischen Küste agieren. Nach Abschluss der militärischen Einsatzplanung in der letzten Woche liegt jedoch immer noch kein offizieller Start der Nato-Mission vor. (BS)

Quelle: http://www.metropolico.org/2016/03/02/tuerkei-verweigert-nato-schiffen-einfahrt-in-die-aegaeis/

Gruß an die Zurückruderer

TA KI

Kooperation mit Menschenschlächtern und Missachtung von Menschenrechten offenbar mit „europäischen Werten“ kompatibel


Autokrat Recep Tayyip Erdogan auf einem Plakat der Europäischen Volkspartei Foto: European People's Party /  wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Autokrat Recep Tayyip Erdogan auf einem Plakat der Europäischen Volkspartei
Foto: European People’s Party / wikimedia (CC BY-SA 2.0)

Während die EU-Bürokraten gegen das Mitgliedsland Polen wegen angeblich zu großen staatlichen Einflusses auf Rundfunk und Gerichtsbarkeit ein Verfahren einleiten und mit Sanktionen drohen, verhandelt man mit einer Türkei, in der Menschenrechte und Pressefreiheit anscheinend nur noch Muster ohne Wert sind, über eine Mitgliedschaft und versorgt das Land mit Milliardenbeträgen für seine Mitwirkung am Migrantenkarussell. Sogar eine Visabefreiung wurde bereits ausgehandelt. Für die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist der brutal herrschende türkische Präsident ein Kooperationspartner, gleichzeitig bezeichnet ihr Finanzminister Schäuble im eigenen Land eine AfD als „Schande für Deutschland“. Der Maßstab der vielzitierten „europäischen Werte“ scheint nicht für alle zu gelten.

Kritische Journalisten werden inhaftiert

Im November letzten Jahres wurden der Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet und ein Journalist verhaftet. Ihnen wurde die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Spionage vorgeworfen. Hintergrund war ein von ihnen verfasster Bericht über Waffenlieferungen von der Türkei an Extremisten in Syrien. Als Beleg veröffentlichten sie Fotos dieser Lieferungen aus dem Jahr 2014.

Ebenfalls letzten November wurde der Hürriyet-Journalist Ertugrul Özkök wegen Beleidigung des Staatspräsidenten Recep Erdogan angeklagt. Der Oppositionspolitiker Kemal Kılıçdaroğlu konstatierte:

Wenn nicht diejenigen, die eine Straftat begangen haben, sondern diejenigen, die über die Tat berichten, verhaftet werden, soll niemand sagen: „In der Türkei ist die Presse frei und die Justiz unabhängig und unparteiisch.“

Repressalien gegen Gruppe „Akademiker für den Frieden“

1128 türkische Akademiker und Wissenschafter hatten im Jänner die Regierung in Ankara mittels offenen Briefes aufgerufen, die Gewalt in den Kurdengebieten zu beenden und den türkisch-kurdischen Friedensprozess wieder aufzunehmen. Der türkische Staat verurteile Zivilisten durch wochenlange Ausgangssperren zum Verhungern und Verdursten. In den Kurdengebieten würden wie im Krieg ganze Viertel und Stadtteile mit schweren Waffen angegriffen, lauten die Vorwürfe. Die Folge war eine Wutrede des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, der die Unterzeichner als „dunkle Kräfte und Verräter“ bezeichnete. Auch Repressalien gegen die Akademiker ließen nicht lange auf sich warten. „Manche fanden die Türen ihrer Büros gekennzeichnet vor, andere wurden bedroht oder von der Uni geschmissen“, berichtet Turgut Yokus von der türkischen Lehrergewerkschaft.

Fußballer für 12 Spiele gesperrt

Das jüngste Beispiel, wie der EU-Beitrittskandidat Meinungsfreiheit handhabt, ereignete sich vor wenigen Tagen. Der ehemalige Bundesliga-Profi und jetzt in der Türkei spielende Fußballer Deniz Naki erdreistete sich auf Facebook, den Sieg seines Klubs gegen Bursaspor den „Menschen in den Kriegsgebieten“ zu widmen und „Freiheit für alle“ zu fordern. Seine Friedensbotschaft brachte ihm eine Geldstrafe von 6.500 Euro und eine Sperre von 12 Spielen ein.

Kooperation mit Terrororganisation Islamischer Staat

Seit Jahren nutzt die Terrororganisation Islamischer Staat die Türkei als Rückzugsgebiet. Terrorkämpfer sickern unbehindert über das Land in Syrien ein. Weithin bekannt und mit Fotos belegt ist der florierende Ölhandel der Türkei mit den Menschenschlächtern. Nachdem nun beinahe alle Verkehrsverbindungen zur Türkei von der syrischen Armee kontrolliert werden, bereitet man sich auf  ein militärisches Eingreifen vor. Syrische Dörfer werden bereits völkerrechtswidrig mit Artillerie beschossen.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0019970-Kooperation-mit-Menschenschlaechtern-und-Missachtung-von-Menschenrechten-offenbar

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Gruß an die Besonnenen

TA KI

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„Türkei wird Jet-Abschuss noch bereuen“


„Das wird die Türkei noch bereuen“: Putin schaltet im Streit um den abgeschossenen Kampfjet auf Angriff. Wer glaube, Russland belasse es bei Wirtschaftssanktionen gegen Ankara, irre gewaltig.

Video hier: http://www.welt.de/politik/ausland/article149559830/Tuerkei-wird-Jet-Abschuss-noch-bereuen.html

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der türkischen Führung in scharfen Worten erneut die Unterstützung von Terroristen vorgeworfen. „Wir wissen, wer jetzt in der Türkei den Terroristen hilft, sich zu bereichern, indem das gestohlene Erdöl verkauft wird“, sagte Putin am Donnerstag in seiner Rede an die Nation. Das türkische Volk sei fleißig, aber das „Regime“ in Ankara sei „verräterisch“.

„Wir haben Verrat immer als eine der niedrigsten Taten betrachtet. Lasst jene in der Türkei, die unseren Piloten in den Rücken geschossen haben, dies wissen“, ergänzte er vor den anwesenden Abgeordneten, Ministern und Gouverneuren bei seiner jährlichen Ansprache.

Die türkische Führung werde den Abschuss eines russischen Kampfjets noch bereuen. „Vielleicht weiß nur Allah, warum sie das gemacht haben. Allah beschloss, die regierende Clique in der Türkei zu bestrafen, und hat sie um den Verstand gebracht“, sagte er. Wer glaube, dass Russland es bei Wirtschaftssanktionen belasse, irre gewaltig.

Gleichzeitig rief Putin die internationale Gemeinschaft auf, eine breite Front gegen den Terrorismus zu bilden. Jegliche Unterstützung von Terrorgruppen müsse gestoppt werden.

Es müsse Schluss sein mit der Doppelmoral, fügte er hinzu. Scharf kritisierte er in diesem Zusammenhang erneut die Türkei. Er warf ihr wiederum vor, Öl von der Terrormiliz Islamischer Staat gekauft zu haben. Der Abschuss eines russischen Flugzeugs durch die Türkei an der Grenze zu Syrien bezeichnete er als „heimtückisches Kriegsverbrechen“.

Die Beziehungen zwischen den Regierungen in Ankara und Moskau sind durch den Abschuss eines russischen SU-24-Bombers durch die türkische Luftwaffe im Grenzgebiet zu Syrien vor einer Woche erheblich belastet. Die russische Maschine verletzte nach türkischer Darstellung den Luftraum. Russland hat dagegen erklärt, das Flugzeug sei nur in Syrien geflogen. Putin verlangt eine Entschuldigung der Türkei, die diese bislang ablehnt. Inzwischen hat Russland Wirtschaftssanktionen gegen das Nato-Land erlassen.

Putin: Kein schnelles Ende ausländischer Sanktionen

Abschließend stimmte Putin seine Landsleute auf eine längere Periode ausländischer Sanktionen und niedriger Rohstoffpreise ein. Die wirtschaftliche Situation sei schwierig, aber nicht kritisch. Allerdings befänden sich einige Industriezweige, darunter die Bau-, Automobil- und Leichtindustrie, in einer „Risiko-Zone“.

Der Energie-Exporteur Russland steckt vor allem wegen der deutlich gesunkenen Ölpreise in der Rezession. Zudem wird die Wirtschaft von Sanktionen belastet, die die Europäische Union und die USA wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und der russischen Unterstützung der Rebellen in der Ostukraine erlassen haben. Die EU hatte tags zuvor angekündigt, ihre Strafmaßnahmen wegen der Ukrainekrise um ein halbes Jahr zu verlängern.

Video hier: http://www.welt.de/politik/ausland/article149559830/Tuerkei-wird-Jet-Abschuss-noch-bereuen.html

Gruß an Wladimir Putin

TA KI

Kremlchef Putin reist in die Türkei – Treffen mit Erdogan


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Kremlchef Wladimir Putin will bei einem Treffen mit seinem türkischen Kollegen Recep Tayyip Erdogan die Zusammenarbeit zwischen Moskau und Ankara vorantreiben.

Bei dem Arbeitsbesuch Putins am 1. Dezember in der Türkei gehe es um die weitere Kooperation beim Handel und in Energiefragen, teilte der Kreml am Montag mit. Dazu sollten mehrere Abkommen unterzeichnet werden, hieß es. Details waren zunächst nicht bekannt.

Die Türkei ist für Russland unter anderem ein wichtiger Gaskunde. Putin hatte die Zusammenarbeit zwischen Russland und der Türkei zuletzt als «strategisch» wichtig bezeichnet. Er erwarte bei dem Treffen Fortschritte.

Der Kremlchef bemüht sich angesichts westlicher Sanktionen gegen Russland in der Ukraine-Krise verstärkt um Allianzen außerhalb der Europäischen Union. Laut Kremlangaben will Putin mit Erdogan auch eine Reihe internationaler Fragen erörtern.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/271499-kremlchef-putin-reist-in-die-t%C3%BCrkei-treffen-mit-erdogan

Gruß an die Gesprächsteilnehmer

TA KI