Chef der deutschen Polizeigewerkschaft: Antisemitischen Eltern notfalls die Kinder wegnehmen


In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen plädierte der Chef der Polizeigewerkschaft, Reiner Wendt, für ein härteres Durchgreifen gegen den Antisemitismus. In eigener Sache zog er jedoch die Samthandschuhe vor.

Nach antisemitischen Vorfällen und Fällen religiös motivierten Mobbings an mehreren Schulen hat die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) ein härteres Einschreiten der Jugendämter bis zur Inobhutnahme von Kinder aus mutmaßlichen Täterfamilien gefordert. Demnach erklärte Gewerkschafts-Chef Reiner Wendt:

Ein entschiedenes Eintreten gegen Antisemitismus ist in Deutschland zu Recht Staatsräson. Da muss sehr entschieden gehandelt werden, auch wenn die Aggression von Migranten ausgeht. Wenn Kinder zu Antisemiten erzogen werden, darf man nicht davor zurückschrecken, sie aus ihren Familien herauszunehmen.

Antisemitismus unter Muslimen angeblich bislang unter den Teppich gekehrt

Als Begründung gab Wendt zu Protokoll, dass viele Kinder den Antisemitismus von zu Hause mitbrächten. Hintergrund der Forderung sind aktuelle Fälle. An einer Grundschule in Berlin war eine Zweitklässlerin von älteren Schülern aus muslimischen Familien ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit wegen beschimpft worden.

Ebenso begrüßte Wendt den Vorstoß des Unionsfraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU), der ein bundesweites Melderegister für antisemitische Vorfälle an Schulen gefordert hatte.

Leider haben viele Schulleiter bisher nach dem Motto ‚in meiner Schule gibt es das nicht‘ gehandelt. Hier wurde bisher vieles von dem, was an Antisemitismus von Muslimen ausgeht, nicht gerne registriert“, zeigte sich Wendt überzeugt.

Derartige Delikte müssten jedoch vorurteilsfrei erfasst werden, um wirksame Gegenstrategien entwickeln zu können. Auch der Zentralrat der Juden setzt sich für ein bundesweites Meldesystem für antisemitische Vorfälle ein.

 

Mängel bei statistischer Erfassung antisemitischer Straftaten

Wendt forderte auch eine Korrektur hinsichtlich der Erfassung antisemitischer Straftaten in den Statistiken der Polizei und des Verfassungsschutzes.

An der Art, wie diese Straftaten bisher erfasst werden, sind erhebliche Zweifel angebracht“, sagte Wendt.

Wenn etwa jüdische Einrichtungen beschmiert oder beschädigt werden und die Täter unbekannt sind, gehe die Statistik derzeit automatisch von einer rechtsextremistisch motivierten Tat aus.

Es sei aber von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, was von Muslimen begangene antisemitische Taten betreffe.

Rainer Wendt ist seit 2007 Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft DPolG, der mit etwa 94.000 Mitgliedern zweitgrößten deutschen Polizeigewerkschaft. Der 62-jährige Rheinländer ist Mitglied sowohl der CDU und als auch der CSU.

Jobaffäre kratzte an Wendts Saubermann-Image

Wendt ist gern gesehener Gast in Fernsehtalkshows und beliebter Experte für Print- und Onlinemedien, wenn es um Tendenzen im Bereich der Kriminalitätsentwicklung geht.

Gehörige Kratzer erhielt das Profil Wendts als Streiter für Recht, Ordnung und „Null Toleranz“ jedoch im vergangenen Frühjahr, als ihn eine pikante Gehaltsaffäre fast seinen offiziellen Job als Gewerkschaftschef gekostet hätte. Demnach ließ sich Wendt neben seiner Tätigkeit für die Polizeigewerkschaft noch für zwei weitere Jobs bezahlen.

Zum einen bekleidete Wendt einen lukrativen und mit 150.000 Euro vergüteten Posten im Aufsichtsrat der Axa-Versicherung. Zum anderen verdingte er sich zudem als einfacher Polizeibeamter im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Für den Job als Gesetzeshüter erhielt er Berichten zufolge noch jahrelang Beamtensold, obwohl er längst nicht mehr am Dienstsitz arbeitete.

Als das dreifache Spiel offenbar wurde, bestritt Wendt zunächst noch alles, um später einzuräumen, „nicht die ganze Wahrheit“ gesagt zu haben. Schließlich gab Wendt seinen Beamtenjob auf und im November 2017 wurden die gegen ihn geführten Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue eingestellt – es war ihm demnach kein Vorsatz nachzuweisen.

Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/67764-polizeigewerkschaft-zur-not-antisemitischen-kindern/

Gruß an die Wendehälse

TA KI

Einführung für deutsche Leser von Henry Makow


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Im Jahre 1956 schrieb der FBI Direktor J. Edgar Hoover: „Die Ziele des Kommunismus werden stetig vorangetrieben… Der Einzelne sieht sich mit einer so ungeheuerlichen Verschwörung konfrontiert, dass er nicht glauben kann, dass sie existiert.“

Hoover meint damit eine uralte satanische Verschwörung, die auf der Kabbala basiert. Deren Drahtzieher gehören zu den Illuminaten, einem Geheimbund innerhalb der Freimaurer, welcher zum Ziel hat, dass sich die Menschheit der Verehrung des Bösen, der Lüge, der Perversion und der Abscheulichkeit verschreibt. „Wir korrumpieren, um zu kontrollieren“, sagte Giuseppe Mazzini, ein Führer der Freimaurer.

Die Menschheit wurde in einen satanischen Kult eingeweiht. Dieser tritt als „Globalisierung“, „Eine-Welt-Regierung“ und „die Neue Weltordnung“ in Erscheinung.

Die Illuminaten repräsentieren eine jahrhundertealte Ehe zwischen dem jüdischen Finanzwesen und der nicht jüdischen Aristokratie, die auf Geld, Macht und dem Okkulten beruht. Diese Banker haben sich der Kontrolle über Staatskredite bemächtigt und haben somit unbegrenzte Mittel, um ihre schändliche Agenda voranzutreiben. Sie haben alles und jeden gekauft und bedienen sich der Androhung von Erpressung, um ihre Marionetten zu lenken (die unsere „Führer“ sind).

Die meisten Juden und Nicht-Juden wissen nicht, dass das Judentum durch zwei Lehren definiert wird: den xenophoben Talmud und die auf der Idee rassischer Überlegenheit begründete Kabbala. Sein geheimes Ziel ist die Weltherrschaft, was bedeutet, dass das Kreditmonopol der Banker auf ein Monopol auf alles, also spirituell, politisch, kulturell und materiell, ausgeweitet werden soll.

Die Kabbala ist satanisch, da in ihr behauptet wird, dass Gott formlos und noch nicht einmal im Universum wahrnehmbar ist. Der kabbalistische Jude ist Gottes Sprachrohr. Die Essenz von Religion ist aber, dass Gott erfahrbar ist. Wie sonst können wir Ihm gehorchen, anstatt irgendeinem Kabbalisten?

Der Nationalsozialismus könnte auf der verborgenen Agenda des Judentums aufgebaut worden sein. Seine Rassengesetze waren es jedenfalls!

Ich bin ein assimilierter kanadischer ethnischer Jude. Ich betrachte das kabbalistische Judentum als einen satanischen Kult, der sich als Religion ausgibt. Meine Großeltern wurden im Holocaust geopfert, um eine Begründung für die Errichtung Israels als Zentrum der satanischen Weltherrschaft zu liefern. Meine Eltern entgingen knapp dem Tod, indem sie vorgaben, nicht jüdisch zu sein.

Der zweite Weltkrieg war eine Falle, um Deutschland zu zerstören. In meinem Buch Illuminati, das bald auf Deutsch erscheinen wird, erbringe ich den Beweis, dass Hitler ein Handlanger der Illuminaten und der Zweite Weltkrieg eine Farce war.

Der Vorwurf des „Antisemitismus“ ist ein hinterhältiger Trick, der angewandt wird, um jeglichen Widerstand gegen die freimaurerische jüdische Agenda zu entkräften. Diese Agenda beinhaltet die Umwandlung des Menschseins in ein Sklavendasein durch die Zerstörung unserer menschlichen Identität, welche auf Rasse, Religion (Gott), Nation und Familie (Geschlechterrollen) beruht. Sie wollen eine Rasse (Rassenmischung), eine Religion (Luziferianismus), ein Geschlecht (Bisexualität) und eine Nation (Weltstaat).

Die Beschuldigung des Antisemitismus ist ein Ablenkungsmanöver, denn sowohl Juden als auch Nicht-Juden – tatsächlich die Menschheit als Ganzes – wurden in diesen satanischen Kult eingeweiht, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wir sind alle Opfer dieser Verschwörung.

Millionen von nicht jüdischen Freimaurern kontrollieren Regierungen, Medien, Militär, Unternehmen und Bildung als Marionetten des Zentralbankenkartells. Um heutzutage im öffentlichen Leben Erfolg zu haben, muss man Rasse, Religion, Nation und Familie verraten, oder sich zumindest dieser bösartigen Agenda nicht entgegenstellen.

Diese Verschwörung schürt Terror als Vorwand, um Tag für Tag ihren Einfluss zu vergrößern. Das Schicksal der Menschheit hängt am seidenen Faden.

Übersetzung: Natalie Asthausen
Redaktion: Alexander Gottwald

Quelle: http://henrymakow.org/

Danke an Alexander Gottwald
Gruß an Henry Makow
TA KI

Zentralrat der Juden hat neuen Präsidenten


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Zum zweiten Mal bekommt der Zentralrat der Juden einen Präsidenten, der Nazi-Terror und Holocaust nicht mehr selbst erlebt hat. Der 60-jährige Josef Schuster folgt auf Dieter Graumann, der überraschend seinen Rückzug erklärt hatte.

Der Würzburger Arzt Josef Schuster ist neuer Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Der 60-jährige bisherige Vizepräsident wurde in Frankfurt am Main zum Nachfolger von Dieter Graumann gewählt, der nach vier Jahren im Amt nicht mehr kandidierte.

Die jüdische Gemeinschaft sei Teil der deutschen Gesellschaft, sagte Schuster nach der Wahl. „Wir möchten auch in Zukunft das Leben in Deutschland mitgestalten.“ Die Amtszeit als Präsident beträgt vier Jahre.

Zu Vizepräsidenten wurden Mark Dainow aus Offenbach und Abraham Lehrer aus Köln gewählt. Dem Zentralrat gehören 108 jüdische Gemeinden mit über 100.000 Mitgliedern an. „Wir wollen aber nicht ein Dach sein, das irgendwo über den Gemeinden schwebt“, sagte Schuster. „Sondern ein gutes Dach muss mit dem Rest des Hauses fest verbunden sein. Die Gemeinden bilden unser Fundament.“

Glückwünsche aus Politik und Kirche

Schuster ist auch Präsident des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern. Bei der Präsidentenwahl war er der einzige Kandidat für die Nachfolge Graumanns. Der 64-jährige Frankfurter hatte Ende Oktober überraschend erklärt, nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung zu stehen.

Schuster wurde 1954 in Israel geboren. Kurz darauf kehrten seine Eltern nach Deutschland zurück. Er studierte Medizin und wurde Internist, bis heute arbeitet er als Arzt. Der Vater zweier erwachsener Kinder ist seit fast 32 Jahren verheiratet. Wie Graumann gehört Schuster zur ersten Generation, die den Nationalsozialismus und den Massenmord an europäischen Juden nicht selbst erlebt haben.

In Glückwunschschreiben sicherten SPD-Chef Sigmar Gabriel und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, Schuster zu, weiterhin gegen jede Form von Antijudaismus und Antisemitismus öffentlich einzutreten. Damit bezogen sie sich offensichtlich auch auf eine Welle teils antisemitischer Proteste in Deutschland während des israelischen Vorgehens gegen Angriffe aus dem Gaza-Streifen im Sommer.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Zentralrat-der-Juden-hat-neuen-Praesidenten-article14063671.html

Gruß an die Palästinenser!!

TA KI

 

Tut mir leid, aber Israel hat überhaupt kein Existenzrecht


aut_2178Sharmine Narwani

شارمين نرواني

Übersetzt von  Michèle Mialane

Herausgegeben von  Fausto Giudice Фаусто Джудиче

Der Ausdruck « Existenzrecht » ist für mich in den Neunziger Jahren präsent geworden, als der Begriff einer „Zwei-Staaten-Lösung“ in dem kollektiven Wortschatz aufgetaucht ist. Bei jeder Debatte auf der Uni griff jeder Zionist auf diese drei Zauberwörter zurück, als er mit seinen Argumenten  am Ende war. Damit setzte er dem Gespräch ein Ende, indem er empört aufrief: „ Sie wollen doch nicht behaupten, dass Sie Israel sein Existenzrecht absprechen?“

Klar, Israels Existenzrecht durfte man nicht bestreiten. das war soviel, wie das Grundrecht der Juden auf … Rechte abzuleugnen, und um das Maß voll zu machen wurde einer/m das Schuldgefühl über den Holocaust ins Gesicht geschmissen.

Nur, dass ich sicherlich überhaupt keine Schuld am Holocaust trage – und die PalästinenserInnen auch nicht. Das systematische Programm ethnischer Säuberung, dass in Europa gegen dessen jüdische Bevölkerung vorgenommen wurde, ist auf solch zynische und opportunistische Weise ausgenutzt worden, um die ethnische Säuberung gegen die arabisch-palästinensische Nation zu rechtfertigen, dass ein solches Argument mich völlig kalt lässt. Ich hab mich sogar dabei ertappt, – ach, shocking – die Augen zu verdrehen, als ich in demselben Satz die beiden Vokabeln- Israel und Holocaust- nennen hörte.
Was mich stört in jener Ära der „Nach-Zwei-Staaten-Lösung“, ist die Unverschämtheit von Israels Dasein an sich.
Was für ein fantastischer Einfall, dass eine Ausländergruppe aus einem anderen Kontinent sich eine vorhandene und bevölkerte Nation zueignen darf- und die „internationale Gemeinschaft“ davon überzeugen kann, dass gerade das getan werden musste. Soviel Dreistigkeit, das wäre ja zum Lachen – wenn es nicht so gravierend wäre.
Noch durchschlagender ist, dass die verfolgten Holocaust eine massive ethnische Säuberung gegen die einheimische palästinensische Bevölkerung vornehmen konnten, wobei sie selber die eigene ethnische Säuberung kaum überstanden hatten.
israels rechteDabei ist aber das eigentlich Grauenerregende die Massenmanipulation, infolge welcher die Palästinenser irgendwie gefährlich wären– „Terroristen“, fest dazu entschieden, „die Juden ins Meer zu werfen“. Mein Leben verdiene ich durch die Arbeit mit Worten  und es fesselt mich, wie die Sprache zur Schaffung von Wahrnehmungen gebraucht wird. Dieses Tun – oft „ öffentliche Diplomatie“ genannt – ist in der Welt der Geopolitik zum unentbehrlichen Werkzeug geworden. Letztendlich sind die Worte die Bausteine unserer Psychologie.
Bedenkt z.B., wie wir nun den israelisch-palästinensischen Zwist und jede Lösung für diesen nun fortwährenden Konflikt auffassen. Ich werde dabei Auszüge eines früheren Artikels ausgiebig benutzen.
Hinsichtlich dieser Frage haben die USA und Israel den Diskurs weltweit bestimmt, indem sie drakonische Einstellungen definierten, welche Inhalt und Orientierung der Debatte immer fester beschränken. Zu anderen Einstellungen greifen wollen erschien bis vor kurzem unrealistisch, kontraproduktiv und sogar subversiv.
An der Debatte dürfen nur jene teilnehmen, die deren Grundsätze hinnehmen: Der Staat Israel muss akzeptiert werden, sowie seine regionale Vorherrschaft und seine militärische Überlegenheit; auch die fragwürdige Logik, auf welcher die Ansprüche des jüdischen Staates über Palästina basieren; und schließlich welche Parteien, Bewegungen und Regierungen akzeptable oder unakzeptable Gesprächpartner bei einer Konfliktlösung sind.
Vokabeln wie Friedenstaube, Falke, Aktivist, Extremist, Gemäßigter, Terrorist, islamisch-faschistisch, Holocaustleugner, Existenzbedrohung, geisteskranker Mollah bestimmen die Teilnahme gewisser Menschen an der Lösung – und können andere augenblicklich davon ausschließen.
Dann kommt der Sprachgebrauch, der „ Israels Existenzrecht“ vor jeder Hinterfragung schützt: Alles, was sich auf den Holocaust, den Antisemitismus und die Mythen der historischen Rechte der Juden auf das ihnen vom Allmächtigen zugeteilte Land beruft – als ob Gott ein Grundstückmaler wäre! – Mit so einem Wortschatz soll nicht nur jeder Anfechtung jüdischer Ansprüche auf Palästina vorgebeugt, sondern auch all jene, welche die Legitimation dieses modernen Kolonialversuchs hinterfragen, bestraft und marginalisiert werden.
Dieses kollektive Denken hat aber nichts gefruchtet. Verhüllen, ablenken, ableiten, ausweichen, bagatellisieren- nur dazu hat es geführt, und wir sind einer befriedigenden Lösung keinen einzigen Schritt näher gekommen … weil die Prämisse gefälscht war.
 
Auf dieses Problem gibt es keine Lösung. Wir haben mit einer Krise zu tun, wo es nur Misserfolg und Irrwege gibt; da muss man kehrt machen. Israel ist das Problem. Es ist der letzte neuzeitliche Kolonialversuch, und es wurde gerade zur Zeit unternommen, wo solche Vorhaben überall weltweit zusammenbrachen.
Es gibt keinen „israelisch-palästinensischen Konflikt “ – was unterstellen würde, dass beide Seiten irgendwie gleichgestellt wären mit Hinblick auf dieMacht, das Leiden und die verhandelbaren konkreten Elemente. Die Gleichung ist aber nicht im geringsten Maße symmetrisch. Israel ist die Besatzungs- und Unterdrückungsmacht. Die PalästinenserInnen werden besetzt und unterdrückt. Was gibt es da zu verhandeln? Israel hat alle Karten in der Hand. Die Israelis können Grundstücke, Güter, Rechte zurückgeben – aber auch das hat keinen Sinn – denn: was mit dem, was übrig bleibt? Warum nicht alle Grundstücke, alle Güter, alle Rechte zurückgeben? Wieso hätten die das Recht, etwas zu behalten – inwiefern macht es einen grundsätzlichen Unterschied, ob Israel vor 1948 oder nach dem willkürlich gewählten Jahr 1967 Grundstücke und Güter an sich gerissen hat?
Worin unterscheiden sich die Kolonialisten vor 1948 von denen, die sich nach 1967 angesiedelt haben?
Gestatten Sie mir eine Berichtigung: Die Palästinenser haben wohl eine Karte in der Hand, welche Israel den Mund wässerig macht: die große Anforderung, am Verhandlungstisch zu sitzen, die alles Übrige zu enthalten scheint. Israel sehnt sich nach der Anerkennung seines „Existenzrechtes“. Aber Israel gibt es ja schon, oder?
Tatsächlich fürchtet sich Israel am meisten vor seiner „Delegitimierung“. Hinter dem Samtvorhang liegt ein Staat, der auf Mythen und Mären errichtet wurde, der ohne den Schutz eines Militärriesen, einer US-amerikanischen Hilfe in Milliardenhöhe und eines einzigen Vetorechts im UNO-Sicherheitsrat   nicht fortbestehen kann.Nichts Weiteres schirmt Israel vor seiner Demontage ab. Ohne diese drei Deckungenkönnten die Israelis nicht mehr in einem Staat leben, der nunmehr „ der unsicherste Ort für die Juden“ geworden ist.
Nehmt den ganzen Diskurs und Anstrich der Propaganda weg und sofort wird Euch klar, dass Israel nicht auf derselben Basis beruht, wie „normale“ Staaten. Nach 64 Jahren hat es immer noch keine Grenzen. Nach 6 Jahrzehnten steht es mehr denn je einzeln da. Über ein halbes Jahrhundert später braucht er eine menschefresserische Armee, nur um die Palästinenser davor zu hindern, nach Hause zu gehen.
Israel ist ein misslungener Versuch. Israel muss beatmet werden – schaltet bloß die drei Tröpfe ab und sofort liegt er tot da, und lebt nur noch in der Vorstellung einiger Ausländer, die geglaubt hatten, dass ihnen der Überfall des Jahrhunderts gelingen könne. Da haben sie sich aber mächtig getäuscht.
Das Wichtigste, was wir mit Hinblick auf einen einzigen Staat machen können, ist, den alten Wortschatz möglichst schnell abzuschaffen. Da gab es sowieso nichts Echtes – es war nur eine in einem besonderen „Spiel“ benutzte Sprache. Schaffenwir ein neues Vokabular mit neuen Möglichkeiten – der neue Staat wird die große Versöhnung der Menschheit bringen. Moslems, Christen, Juden – sie alle werden in Palästina zusammenleben, wie einst der Fall.
Jene, denen es nicht passt, können ihr Glück woanders versuchen. Unsre Geduld wird immer dünner, wie die Zelttücher in den Fegefeuerlagern, wo die PalästinenserInnen nun seit drei Generationen leben.
Diese allseitig ausgenutzten Flüchtlinge haben ein Recht auf schöne Wohnungen – mit Schwimmbädern im Erdgeschoß und Palmenbuschen vor Halleneingang. Denn der Schadenersatz, die ihnen für diesen misslungenen Versuch des Abendlandes zusteht, wird nie ausreichen.
Und die Juden hasst keiner. Dieses Argument des Judenhasses wird laut ausposaunt, wenn man wirklich kein anderes mehr hat – es ist der letzte „Brandschutz“ dieses israelischen Frankensteingeschöpfs. Ich hab einfach keine Lust mehr, die üblichen Warnungen vorzubringen, zum Beweis, dass ich die Juden nicht hasse. Es ist einfach nicht zu beweisen, und offen gesagt ist ein solches Argument kein Alibi. Wenn die Juden, die den Holocaust nicht erlebt haben, immer noch Schmerz darüber empfinden, sollen sie das Problem mit den Deutschen regeln. Sie sollen ein gutes Grundstück deutschen Bodens für sich in Anspruch nehmen(*) – dabei wünsch ich ihnen gut Glück.
Und die Antisemiten, denen ein Israel-kritischer Artikel den Mund wässerig macht, rate ich, ihr Glück anderswo zu suchen- sie gehören ja zur Ursache dieses Problems.
Die Israelis, die Palästina als gleich gestellte BürgerInnen mit der palästinensischen Urbevölkerung nicht teilen wollen – die nicht den Verzicht leisten wollen, den sie vor 64 Jahren von den Palästinensern verlangt haben -können ihren zweiten Pass benutzen, und nach Hause fahren. Die anderen, die im Lande bleiben, sollen lieber eine positive Haltung einnehmen – die Palästinenser haben wohl erwiesen, dass sie fähig sind, zu vergeben. Das Blutbad, das sie von ihren Unterdrückern erlitten haben, ohne entsprechend zu reagieren, zeigt eine bemerkenswerte Zurückhaltung und Vertrauensfähigkeit.
Wir werden nicht so sehr mit dem Tod eines jüdischen Staates zu tun haben, als mit dem Wegfall der letzten Überbleibsel des modernen Kolonialismus. Nur ein Übergangsritual – alles geht reibungslos vor sich. In diesem besonderen Moment des 21. Jahrhunderts sind wir alle PalästinenserInnen – diesem Ungerechtigkeitszustand ein Ende zu setzen, ist ein Test für die ganze Menschheit, und keine/r darf da untätig sitzen.
Israel hat kein Existenzrecht. Schafft diese geistige Schranke ab und verkündet es: „Israel hat kein Existenzrecht“. Twittert es, postet es auf Eure Facebook-Seiten, überlegt es Euch nicht zweimal. Die Delegitimierung ist schon da – nur keine Angst. Palästina wird nie so qualvoll sein, wie Israel es von jeher war.*
*AdÜ: So sicher bin ich nicht, dass Israel das letzte Überbleibsel des Kolonialsystems ist. Es ist nur das Auffälligste.
(*)…“Wenn die Juden, die den Holocaust nicht erlebt haben, immer noch Schmerz darüber empfinden, sollen sie das Problem mit den Deutschen regeln. Sie sollen ein gutes Grundstück deutschen Bodens für sich in Anspruch nehmen“…
Anmerkung: Kann es möglich sein, daß die Juden ein gutes Gründstück  deutschen Bodens ( das gesamte Bundesgebiet)bereits voll und ganz in Anspruch genommen haben- und ihre Interessen durch PO-litiker mit zumeist auffällig häufiger jüdischer Abstammung,oder zumindest großer Affinität zum jüdischen Glauben ( als vertreter eines christlich geprägten Volkes) vertreten lassen???
Wie kommt es daß der Zentralrat der Juden so intensiv in Inner- und AußenPOlitischen Angelegenheiten mitmischt und sogar Vorgaben macht, wobei sich über Entscheidungen der Bundesgerichte sogar offen hinweggesetzt werden „darf“???
Das Volk dieses Landes sollte dringend aus seinem Dornröschenschlaf erwachen, andere Völker erwachen und reiben ungläubig ihre Augen vor dem was sich auf der Welt so tut.
Gruß an die Wachwerder
TA KI

ZdJ Chef Graumann: „Es ist die schlimmste Zeit seit der Nazi-Ära“


Klage des Zentralrat-Chefs der Juden: „Es ist die schlimmste Zeit seit der Nazi-Ära“

Seit Wochen gibt es antisemitische Vorfälle in Deutschland – der Gaza- Streit lässt antijüdische Ressentiments aufflammen. Jetzt wählt der Boss des Zentralrats der Juden Graumann drastische Worte: Für Juden sei es die „schlimmste Zeit seit der Nazi-Ära“.

graumann mir graut vor dir...Berlin – Die Uno warnt vor neuem Antisemitismus in Europa, auch Bundespräsident Joachim Gauck, Kanzlerin Angela Merkel und der französische Premier Manuel Valls haben sich zuletzt besorgt gezeigt: Die militärische Eskalation zwischen der Hamas und Israel führt offensichtlich zu einem Aufflammen antijüdischer Ressentiments in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Staaten.

Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat nun gegenüber dem englischen „Guardian“ einen heiklen Vergleich gezogen. „Das ist die schlimmste Zeit seit der Nazi-Ära“, sagte er. „Auf den Straßen hört man Dinge wie ‚die Juden sollten vergast werden‘, ‚die Juden sollten verbrannt werden‘ – so etwas gab es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht.“
Graumann sagte weiter: „Jeder, der solche Sprüche macht, kritisiert nicht die Politik Israels – das ist purer Hass gegen Juden: nichts anderes.“ Allerdings fügte er hinzu: „Das ist nicht nur ein deutsches Phänomen.“
In den vergangenen Wochen hatte es mehrere antisemitische Vorfälle in Deutschland gegeben. Unter anderem wurde ein Molotowcocktail auf eine Synagoge in Wuppertal geworfen. Auch bei propalästinensischen Demonstrationen sind immer schon wieder antisemitische Parolen zu hören.
Zentralratschef Graumann hatte schon vor einigen Tagen die fehlende Unterstützung der deutschen Zivilgesellschaft bemängelt. „Warum gibt es keine Welle der Solidarität mit uns Juden angesichts der Welle von Antisemitismus?“, sagte er der „Rheinischen Post“. Hunderte Juden hätten schon beim Zentralrat nachgefragt, ob sie hierbleiben sollten oder die Koffer packen müssten.
Quelle: http://www.newswalk.info/klage-des-zentralratchefs-der-juden-es-ist-die-schlimmste-zeit-seit-der-naziaera-14524.html

gute Reise

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*ohne Worte*

TA KI

„Eine Bankrotterklärung von Polizei und Politik“


Der Antisemitismusbeauftragte des American Jewish Committee, Stephan Kramer, bezweifelt, dass Juden in Europa sicher sind. Die Reaktion deutscher Behörden auf Gewalt und Hetze verurteilt er scharf.

Stephan-Kramer-3-Zehn Jahre lang war Stephan Kramer Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland. Im Frühjahr wechselte er zum American Jewish Committee. Heute ist er Direktor des Europäischen Büros zum Antisemitismus

Die Welt: Herr Kramer, es häufen sich die Berichte über antisemitische Ausschreitungen am Rande von propalästinensischen Demonstrationen in Deutschland. Sehen Sie da eine neue Dimension?

Stephan Kramer: Wir haben ein Niveau von Hass und Gewalt erreicht, was nicht einmal mehr mit den Gewalttätigkeiten bei der letzten Bodenoffensive Israels 2009 vergleichbar ist. Das gilt nicht nur für die Bundesrepublik Deutschland, sondern auch für Frankreich, Großbritannien und andere Länder Europas. Das ist, makaber formuliert, eine neue „Qualität“, die uns sehr zu denken gibt.

Die Welt: Woran liegt das?

Kramer: Ich habe den Eindruck, dass die Scharfmacher der Hamas und von anderen Organisationen hier es darauf anlegen, dass es zu einer Eskalation der Gewalt kommt. Ich habe auch den Eindruck, dass die Polizei vor Ort der Lage nicht mehr Herr wird. Die Deeskalationsstrategien führen in erster Linie zu Appeasement, aber nicht in die Einsicht, dass hier Gewalt kein Mittel sein darf.

Die Welt: Von Demonstrationen aus Frankfurt am Main, Essen und Berlin wird berichtet, dass die Polizei weder ausreichend vorbereitet war noch entschieden genug gegen antisemitische Sprechchöre vorging.

Kramer: Vielleicht sind die Polizisten im Umgang mit islamistischen Gewalttätern schlicht nicht genügend geschult. Ich sehe da aber auch eine gewisse Naivität. Wenn man, wie in Frankfurt geschehen, zur Deeskalation den Demonstranten die Polizei-Lautsprecher zur Verfügung stellt und dann nicht einschreitet, wenn diese damit antisemitische Sprüche skandieren, dann ist das entweder naiv, oder es wird mit zweierlei Maß gemessen. Denn umgekehrt wurden proisraelische Demonstranten aufgefordert, den Platz zu verlassen, anstatt dass sie geschützt wurden.

Das ist dann schon böswillig. Es kann nicht sein, dass man einerseits gewalttätige Demonstranten gewähren lässt und auf der anderen Seite friedliche Demonstranten mitgeteilt bekommen, dass sie selber schuld sind, wenn sie sich dort aufhalten. Das ist eine Bankrotterklärung der Polizei und der Politik. Ich finde, hier müsste der Staat in Form der Polizei seinem staatsrechtlichen Monopol Geltung verschaffen und verhindern, dass hier Gewalt gegen friedfertige Menschen ausgeübt wird.

Die Welt: Wie beurteilen Sie die Reaktionen aus der Politik?

Kramer: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich dankenswerterweise sehr klar zum Gaza-Konflikt positioniert. Ich hätte mir aber gewünscht, dass von führenden Politikern in ganz Europa schon viel früher eine Stellungnahme zu den gewalttätigen Demonstrationen gekommen wäre. Das hat nur Frankreichs Premierminister Manuel Valls getan.

Ich hoffe, dass Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sich ebenfalls äußert. Wir brauchen ein klares Signal der Politik, dass gewalttätige Demonstrationen auf deutschen und europäischen Straßen nicht toleriert werden. Wenn solche klaren Stellungnahmen nicht kommen, dann wird das Ganze weiter eskalieren und sich zu einem Flächenbrand ausdehnen. Damit werden Konflikte des Nahen Ostens mitten ins Herz Europas getragen.

Die Welt: In Frankreich sind propalästinensische Demonstrationen verboten worden. Wäre das auch für Deutschland sinnvoll?

Kramer: Ein Demonstrationsverbot wäre heikel. Das Recht auf Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten, was wir in unserer Verfassung haben. Aber wenn solche Demonstrationen zuverlässig in Gewalt und Hass umschlagen, gibt es keine Alternative zu einem Verbot. Die Polizei muss umgehend einschreiten, wenn sie Gewalt und Hassparolen vor Ort miterlebt. Das hat sie bei den jüngsten Demonstrationen leider nicht immer getan.

Die Welt: Können sich Juden in Deutschland momentan noch sicher fühlen?

Kramer: Ich neige nicht dazu, in Panik zu verfallen. Aber das, was wir in den vergangenen Tagen erlebt haben, lässt mich daran zweifeln, dass die jüdische Minderheit in Europa sicher ist.

(…)

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article130412759/Eine-Bankrotterklaerung-von-Polizei-und-Politik.html

Gruß an die Bundeskanzlerin der Juden- Angela Merkel, Shalom!!

merkel-b-nai-b-rith

TA KI

Die rauchende Knallpistole: Obama bekräftigt eine Fälschung


Am Freitag 18. April verlieh Präsident Obama seiner rechtschaffenen Entrüstung über antisemitische Flugblätter Ausdruck, die an die Mauer der Synagoge in der prorussischen ukrainischen Stadt Donetsk geklebt worden waren. Die Flugblätter, in denen alle Juden aufgefordert wurden, sich zu registrieren oder ausgewiesen zu werden, waren am Tag zuvor aufgetaucht und wurden umgehend von den Anführern in Donetsk als Provokation und als Fälschung verurteilt.

Am nächsten Tag brachte Obama jedenfalls „seine Empörung in aller Deutlichkeit zum Ausdruck.“ Zumindest teilte seine kriegslüsterne nationale Sicherheitsberaterin Susan Rice das der Öffentlichkeit mit. „Ich denke, wir alle fanden den Text dieser Flugblätter äußerst widerlich und es gibt für so etwas keinen Platz im 21. Jahrhundert,“ erklärte sie.

Zu dieser präsidentschaftlichen Reaktion kam es 24 Stunden, nachdem das fragliche Pamphlet gänzlich als Fälschung gebrandmerkt worden war, nicht nur vom Anführer Denis Pushilin in Donetsk, der sagte, dass seine Unterschrift auf dem Dokument gefälscht war, sondern auch von Vorständen der jüdischen Gemeinde und sogar von The New Republic, der man keinerlei Gleichgültigkeit gegenüber Antisemitismus vorwerfen kann.

Kaum war das gefälschte Dokument an eine Mauer geklebt worden, da bestieg schon Außenminister John Kerry sein gewohntes hohes Ross, um schallend zu verkünden, dass „im Jahr 2014, nach all den zurückgelegten Meilen und nach der ganzen Reise durch die Geschichte, das nicht nur nicht tolerierbar ist, es ist grotesk. Es liegt jenseits des Unerträglichen.“

(Es ist ein wesentlicher Bestandteil der imperialen Rhetorik, bei jeder derartigen Gelegenheit zu versichern, was oder was nicht im „zweiten amerikanischen Jahrhundert” akzeptabel ist.)

Nun seien wir einmal logisch. Wenn John Kerry dieses Dokument verurteilt, noch bevor die Tinte trocken ist, wenn Präsident Obama und Susan Rice öffentlich diese Fälschung bekräftigen, nachdem sie weitgehend in den Weltmedien als Falschinformation entlarvt wurde, müssen wir logischerweise zum Schluss kommen, dass dieses Propagandastück ein vorsätzlicher Bestandteil der Strategie der Vereinigten Staaten von Amerika war, die Ukraine zu destabilisieren, indem prorussische Antifaschisten als Antisemiten verleumdet wurden. Der Zweck ist eindeutig, Berichte über die pro-Nazi-Sympathien der Svoboda-Partei und des Rechten Sektors zu übertönen, die die Vereinigten Staaten von Amerika als antirussische Alliierte auserwählt haben. Wie sonst wäre es möglich, dass Führer der Vereinigten Staaten von Amerika genau wissen, was auf Ukrainisch auf einem Stück Papier steht, das an eine Synagoge in Donetsk geklebt ist, und nicht wissen, was in Ha’aretz und The New Republic berichtet wird? Diese Bekräftigungen sind starke Beweise für die Komplizenschaft bei der Fälschung, zumal nicht anzunehmen ist, dass Kerry, Rice und Obama zu reinen Herzens sind, um eine Fälschung zu vermuten.

Ich nenne das die rauchende Knallpistole.  

Und während die Neokonservativen der Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, die Antifaschisten in der Ostukraine als Antisemiten zu verleumden, versucht Benyamin Netanyahu, sich mit Putin gut zu stellen. Der israelische Führer ist klug genug, um sich von einem Verliererspiel abzusetzen. Alle diejenigen Führungspersönlichkeiten in den Vereinigten Staaten von Amerika, die ständig ihre Treue zu Israel beschwören, sind entrüstet über eine derartige Treulosigkeit. 

Nie zuvor waren Führer der Vereinigten Staaten von Amerika dermaßen unbekümmert bei der Bestätigung von Unwahrheiten wie in dieser ukrainischen Operation. Sie haben ein Szenario und halten sich daran, ungeachtet der Enthüllungen, dass Victoria Nuland persönlich den neuen ukrainischen Premierminister Arseniy „Yats“ Yatsenyuk auswählte, dass die Scharfschützen in Kiew, die den Putsch ermöglichten, der Yats in das Amt brachte, von den prowestlichen Rebellen angeheuert worden waren, dass ihre „Freiheitskämpfer“ dieses Mal Hitlerfans sind und dass rund die Hälfte der Bevölkerung der Ukraine sich mit Russland identifiziert.

Macht nichts, die Show muss weiter gehen. Sie bauen darauf, dass die ungeheure bodenlose Ignoranz der amerikanischen Massen betreffend den Rest der Welt ihnen erlaubt, praktisch mit allem davonzukommen. Die Öffentlichkeit braucht über die Ukraine nichts zu wissen, alles, was sie brauchen ist die Überzeugung, dass Goldlöckchen von einem großen bösen Bären bedroht wird.

Aber nicht die ganze Welt ist dermaßen ignorant.

Besonders nicht die Deutschen.

Es ist nicht alles ruhig im Osten.

Deutsche Medien, die wie andere NATO-Satelliten weitgehend die anti-Putin russophobe Linie mitgemacht haben, die von Washington vorgegeben worden ist, werden überhäuft mit Beschwerden von Lesern und TV-Zuschauern. Die deutsche Öffentlichkeit scheint zu wissen, wo die Ukraine liegt und was da geschieht. 

Gerade als John Kerry die Welt an die moralische Führerschaft der Vereinigten Staaten von Amerika im 21. Jahrhundert erinnerte, schrieben dreihundert deutsche Intellektuelle einen respektvollen und unterstützenden Brief an den russischen Präsidenten Vladimir Putin.

Direkt auf Putins Bitte um Verständnis seitens des deutschen Volkes antwortend, rief der Brief in Erinnerung, dass „die Sowjetunion den entscheidenden Beitrag zur Befreiung Europas vom Nationalsozialismus geleistet hat mit einem unvergleichlichen Verlust von Leben“ und 1990 bereit war, „die deutsche Wiedervereinigung zu unterstützen, 1991 den Warschauer Pakt aufzulösen und die Mitgliedschaft des vereinten Deutschlands in der NATO zu akzeptieren.“ Der Westen jedoch hat sich an seinen Teil des Abkommens nicht gehalten und die Großzügigkeit Gorbatschows dadurch belohnt, dass er aggressiv die NATO bis an Russlands Türschwelle vorgetrieben hat.

Es ist voll dokumentiert, so der Brief, dass „die Vereinigten Staaten von Amerika die gerechtfertigten Demonstrationen der ukrainischen Bevölkerung für ihre eigenen Zwecke ausgenutzt haben,“ wie schon in anderen Ländern wie Serbien, Libyen etc.

Unter diesen Umständen und angesichts einiger tausend Militärbasen der Vereinigten Staaten von Amerika auf der ganzen Welt und der Kontrolle der Seewege durch die Vereinigten Staaten von Amerika und die daraus resultierende Gefahr für die russische Schwarzmeerflotte betrachten die deutschen Unterzeichner die Abspaltung der Krim als „eine defensive Maßnahme mit einer klaren Botschaft: Bis hierher und nicht weiter! Der entscheidende Unterschied zu der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo besteht darin, dass die Voraussetzung für letztere eine illegale Bombenkampagne der NATO war – leider mit deutscher Beteiligung.“

Das Ziel der Vereinigten Staaten von Amerika

Der deutsche Brief ruft ins Gedächtnis, dass Putin zu wirtschaftlicher Zusammenarbeit in einem „gemeinsamen europäischen Haus“ von Lissabon bis Vladivostok aufgerufen hat, in dem die Ukraine die Rolle einer „idealen Brücke“ für eine zukünftige Kooperation zwischen der Europäischen Union und einer Eurasischen Union spielen könnte.

„Wir sind davon überzeugt, dass der Zweck der massiven Einflussnahme durch die Vereinigten Staaten von Amerika darin besteht, diese Brückenfunktion zu verunmöglichen.“

Davon ausgehend, dass neue Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Deutschen die russische Reaktion auf die Ereignisse in der Ukraine versteht und jegliche Konfrontation mit der russischen Föderation ablehnt, versprechen die Unterzeichner, ungeachtet der absehbaren Schwierigkeiten alles in ihrer Kraft stehende zu unternehmen, um die Aufspaltung Europas zu verhindern. Sie beenden den Brief mit persönlichen Wünschen an Putin für Stärke, Durchhaltevermögen, Klugheit und mit Glückwünschen.

Wir sind sicher noch nicht so weit, aber es wäre eine Art poetischer Gerechtigkeit, wenn das endgültige historische Ergebnis des Gaunerstreichs von Victoria Nuland, John Kerry, Susan Rice und Samantha Power, sich ein Land unter den Nagel zu reißen, darin bestünde, dass sie die Kontrolle über eine geteilte, streitsüchtige und bankrotte Ukraine gewinnen … und die Kontrolle über Deutschland verlieren.

(…)

Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2014_04_21_dierauchende.htm

…danke an Wilfried S.

Gruß an die Russen

TA KI