Nach dem Blutmond nun der Supermond im August- wie man uns Täuschungen einredet


Supermond

Mondjahr 2014: Sonntagnacht ist der Mond optisch am größten

 

In der morgigen Sonntagnacht ist der Mond so groß wie im ganzen Jahr nicht mehr und wird damit im Vergleich zum normalen Vollmond etwa 14 Prozent größer und 30 Prozent heller sein.

Das Ereignis zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da gerade der Höhepunkt des Meteoritenschauers der Perseiden erreicht wird und dieser damit unter erschwerten Sichtbedingungen erkennbar ist. moon-orbit-apogee-perigee

Der Mond ist damit an seinem nahsten Punkt zur Erde angekommen, nämlich bei 363.000 Kilometern Entfernung.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1101820/mondjahr-2014-sonntagnacht-ist-der-mond-optisch-am-groessten

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Wann Sie am Sonntag den „Supermond“ sehen können

Das Zusammenspiel von zwei astronomischen Sonderkonstellationen macht den Sonntagabend perfekt für Himmelsbeobachtungen: Der volle Mond steht in Erdnähe und erscheint damit riesig und leuchtend.

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Für Hobbyastronomen, Romantiker und andere Himmelsbeobachter steht am Sonntagabend ein Höhepunkt an: Dann wird der größte Vollmond des Jahres zu sehen sein. Einen solchen „Supermond“ gibt es immer dann, wenn der volle Mond der Erde auf seiner elliptischen Umlaufbahn am nächsten kommt.

Zur besten Sendezeit um 20:15 wird der Vollmond in unserer Zeitzone aufgehen – noch bevor es gegen 21:45 Uhr dunkel wird. Der Mond erscheint dann nicht nur außergewöhnlich hell, sondern auch deutlich größer als sonst.

Das Phänomen des „Supermondes“ tritt etwa alle 13 Monate auf und entsteht aufgrund der elliptischen Umlaufbahn des Mondes um die Erde. Das bedeutet, dass der Mond manchmal näher und manchmal weiter von der Erde entfernt ist.

Eine optische Täuschung macht den Mond noch größer

Auf seinem Weg um unseren Planeten braucht der Mond 29,5 Tage – von uns aus gesehen bewegt er sich pro Tag um rund zwölf Grad nach Osten.

Auf seiner elliptischen Bahn umkreist er die Erde. Am weitesten entfernt ist der Mond im Apogäum – mit durchschnittlich rund 406.000 Kilometern. Der Punkt, an dem der Mond uns am nächsten kommt, das Perigäum, liegt in einer Entfernung von rund 356.000 Kilometern.

Wenn der Mond aufgeht, erscheint er uns besonders in Horizontnähe besonders groß. Diese optische Täuschung entsteht vermutlich durch eine Annahme des Gehirns, dass Objekte am Horizont uns näher sein müssten als oben am Himmel.

Für diese Vorstellung braucht man keine spezielle Ausrüstung

Zum Supermond wird die Erscheinung durch eine Kombination von zwei Ereignissen: Vollmond und Erdnähe. „Nur neun Minuten vor Vollmond steht der Mond auch in Erdnähe“, schreibt die Vereinigung der Sternfreunde auf ihrer Homepage.

Dort erscheine der Mond rund zehn Prozent größer als in mittlerer Entfernung. Die Größe ändert auch unsere Wahrnehmung der Helligkeit: Der Perigäumsvollmond erscheint uns etwa 30 Prozent heller.

Den exakten Verlauf für den Sonntagabend skizzieren die Sternfreunde so: Erdnähe um genau 20:00 Uhr, Vollmond um 20:09 Uhr und Mondaufgang um 20:15 Uhr.

Am östlichen Horizont soll der Mond ab 20:40 Uhr gut zu sehen sein. Diese Sondervorstellung des Himmels kann mit bloßem Auge beobachtet werden, Fotos werden mit Stativ und Langzeitbelichtung besonders gut.

Als Zugabe gibt es einen Sternschnuppen-Regen

Am besten ist das Himmelsschauspiel von einem dunklen Ort aus zu beobachten, an dem möglichst wenig künstliches Licht vom Himmel ablenkt. Und wer besonderes Glück hat, der bekommt am Abend noch eine kostenlose Zugabe: Von Sonntag an ist der prächtigste Sternschnuppen-Strom des Jahres zu beobachten, die Perseiden. Sie erreichen ihren Höhepunkt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

Sternschnuppen sollen Glück bringen und Wünsche erfüllen, auch dem Vollmond werden mystische Kräfte und besondere Wirkungen auf die Natur nachgesagt. Wer also bei Vollmond nicht gerade wie nach dem Mondkalender empfohlen mit Hautpflege, Brotbacken oder der Heilkräuterernte beschäftigt ist, kann sich zurücklehnen und das kosmische Schauspiel genießen.

Der nächste Vollmond wird dann wieder am 8. September zu sehen sein, wie die Nasa in ihrer Voraussage der Mondphasen für Jahrzehnte berechnet hat.

© DIE WELT

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3 Supermonde 2014: 12.07.2014, 10.08.2014, 09.09.2014

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In diesem Sommer können wir bewusst gleich drei Nächte im hellsten Mondenschein baden! Denn, wie die NASA am Mittwoch veröffentlichte, wird die Erde 2014 gleich dreimal in das Licht eines Supermondes getaucht. Bereits Samstagnacht, dem 12. Juli können wir das strahlende Licht des ersten Riesenmondes 2014 erleben. Dann erwartet uns am 10. August ein noch grösserer Vollmond und sollten wir auch den verpassen, scheint am 9. September noch einmal ein Supermond auf unsere Erde. In all diesen drei Nächten bekommen wir dieses Jahr das besondere Schauspiel des hellsten und grössten Mond des Jahres am Himmel zu bestaunen.

Supermond nennen Astronomen den Vollmond, von dem viele von uns bisher dachten, dass er nur einmal im Jahr unseren Himmel ziert. Dann erscheint uns der Erdtrabant 14 % grösser und meist auch heller als sonst, denn dann ist er der Erde näher als an allen anderen Tagen des Jahres. Das kann man besonders eindrucksvoll bei Mondaufgang und Monduntergang sehen, wenn der Mond zwischen Bäumen oder Gebäuden im Vergleich zu sehen ist.

Angst brauchen wir Menschen in diesem Jahr aber in allen drei Vollmond-Nächten nicht zu haben: Supermonde führen zwar zu stärkeren Gezeiten, weitere Auswirkungen sind jedoch nicht bekannt.

Wenn bei Ihnen der Himmel Samstagnacht also unbewölkt ist, sollten Sie ruhig schon einmal einen Blick riskieren. Und wenn Sie das Himmelsschauspiel doch verpasst haben, merken Sie sich schon jetzt den 10. August und den 9. September vor. Das Phänomen Supermond ereignet sich dann nämlich erst wieder in etwa einem Jahr.

Quelle: NASA

Quelle: http://www.myheimat.de/schwabmuenchen/natur/3-supermonde-2014-12072014-10082014-09092014-d2620124.html

Gruß an die, die sich nicht vonvermutlich(optischen ) Täuschungen täuschen lassen

TA KI