Wem gehört Amerika? Nicht den Amerikanern


Paul Craig Roberts

 

Der Wohnungsmarkt dreht sich nun offenbar nach unten. Die Einkommen der Verbraucher werden durch das Offshoring von Arbeitsplätzen und die Fähigkeit der Arbeitgeber, Löhne und Gehälter niedrig zu halten, begrenzt. Die Federal Reserve scheint sich für höhere Zinssätze zu engagieren – meiner Ansicht nach, um den Wechselkurs des US-Dollars, auf dem Washingtons Macht beruht, zu schützen. Die arroganten Narren in Washington, mit denen ich ein Vierteljahrhundert verbracht habe, haben mit ihrer Kriegslust und mit ihren Sanktionen Nationen mit unabhängiger Außen- und Wirtschaftspolitik ermutigt, den Gebrauch des Dollars fallen zu lassen. Dies dauert einige Zeit, aber Russland, China, der Iran und Indien haben sich offenbar dazu verpflichtet, die Verwendung des US-Dollars zu verringern oder zu reduzieren.

Ein Rückgang der weltweiten Dollarnachfrage kann den Wert des Dollars destabilisieren, es sei denn, die Zentralbanken Japans, Großbritanniens und der EU unterstützen weiterhin den Wert des Dollars, entweder durch den Kauf von Dollars mit ihren Währungen oder durch das Drucken von Ausgleichsbeträgen ihrer Währungen, um den Wert des Dollars stabil zu halten. Bisher waren sie bereit, beides zu tun. Doch Trumps Kritik an Europa hat Europa gegen Trump aufgebracht, mit einer entsprechenden Schwächung der Bereitschaft, die USA zu decken. Japans Kolonialstatus vis-a-vis den USA seit dem Zweiten Weltkrieg wird durch die Feindseligkeit, die Washington in Japans Teil der Welt einführt, unterstrichen. Die orchestrierten Spannungen Washingtons mit Nordkorea und China dienen Japan nicht, und die japanischen Politiker, die nicht schwer auf der Gehaltsliste der USA stehen, wissen, dass Japan für amerikanische, nicht für japanische Interessen in Frage gestellt wird.

Wenn all dies, wie es wahrscheinlich ist, zum Aufstieg von mehr Unabhängigkeit unter Washingtons Vasallen führt, werden sich die Vasallen wahrscheinlich vor den Kosten ihrer Unabhängigkeit schützen, indem sie sich vom Dollar und den mit dem Dollar als Weltwährung verbundenen Zahlungsmechanismen entfernen. Dies bedeutet einen Wertverlust des Dollars, den die US-Notenbank verhindern müsste, indem sie die Zinssätze für Dollaranlagen anhebt, um die Nachfrage nach Dollars ausreichend hoch zu halten, um ihren Wert zu schützen.

Wie jeder Immobilienmakler weiß, boomen die Immobilienpreise, wenn die Zinsen niedrig sind, denn je niedriger der Zinssatz, desto höher ist der Preis des Hauses, den sich die Person mit der Hypothek leisten kann. Aber wenn Zinssätze steigen, dann senken sie den Preis des Hauses, den sich ein Käufer leisten kann.

Wenn wir in eine Ära der höheren Zinssätze gehen, werden die Hauspreise und Verkäufe sinken.

Auf der „anderen Seite“ zu dieser Analyse ist, dass, wenn die Zentralbank die Kontrolle über die Situation verliert und die Schulden, die mit dem aktuellen Wert des US-Dollars verbunden sind, zu einem Problem werden, das das System zusammenbrechen lassen kann, die US-Notenbank wahrscheinlich genug neues Geld hineinpumpen wird, um die Schulden zu erhalten, indem sie die Zinssätze wieder auf Null oder ins Minus treibt.

Würde dies den Wohnungsmarkt retten oder wiederbeleben? Nicht, wenn das schuldenbelastete amerikanische Volk keine wesentlichen Steigerungen seines Realeinkommens hat. Woher kommen diese Erhöhungen? Die Robotik ist dabei, die Arbeitsplätze, die nicht bereits durch Offshoring verloren gegangen sind, zu vernichten. Tatsächlich hat die Ford Motor Corp. trotz der Betonung von Präsident Trump auf „Wiedereingliederung der Arbeitsplätze“ gerade angekündigt, dass sie die Produktion des Ford Focus von Michigan nach China verlagert.

Anscheinend kommt es den Führungskräften, die Amerikas Offshore-Unternehmen betreiben, nie in den Sinn, dass potenzielle Kunden in Amerika, die in Teilzeitjobs arbeiten und Regale in Walmart, Home Depot, Lowe’s, etc. einräumen, nicht genug Geld haben werden, um einen Ford zu kaufen. Anders als Henry Ford, der die Intelligenz hatte, den Arbeitern gute Löhne zu zahlen, damit sie Fords kaufen konnten, opfern die Führungskräfte amerikanischer Unternehmen heute ihren Heimatmarkt und die amerikanische Wirtschaft ihren kurzfristigen „Leistungsprämien“, die auf niedrigen ausländischen Arbeitskosten basieren.

Was heute in Amerika passieren wird, ist, dass die Mittelschicht, oder besser gesagt diejenigen, die ihr als Kinder angehört haben und sich ihr anschließen wollten, in vorgefertigte „Doppelhaushalte“ oder Einzelanhänger getrieben werden. Die MacMansions werden in Mietshäuser aufgeteilt. Selbst die hochpreisigen Mieten entlang der Küste Floridas werden bei weiter sinkenden Realeinkommen einen Nachfragerückgang erfahren. Die wöchentliche Sommermiete von $5.000-$20.000 entlang Floridas Panhandle 30A wird sich nicht halten. Die Spekulanten, die bis zum Hals in dieser Arena stecken, stehen vor einem zukünftigen Schock.

Seit Jahren habe ich über die monatliche Statistik der Lohn- und Gehaltsabrechnung berichtet. Die überwiegende Mehrheit der neuen Arbeitsplätze entfällt auf schlecht bezahlte, nicht handelbare Haushaltsdienstleistungen wie Kellnerinnen und Barkeeper, Einzelhandelsverkäufer und ambulante Gesundheitsdienste. Im Bericht über die Lohn- und Gehaltsabrechnung für Juni beispielsweise konzentrieren sich die neuen Arbeitsplätze, sofern sie tatsächlich vorhanden sind, auf diese Sektoren: Verwaltung und Abfallentsorgung, Gesundheits- und Sozialfürsorge, Unterkunft und Verpflegung sowie Kommunalverwaltung.

Hohe Produktivität und hohe Wertschöpfung produktiver Arbeitsplätze schrumpfen in den Vereinigten Staaten von Amerika, da sie nach Asien verlagert werden. Hohe Produktivität, hohe Wertschöpfung professioneller Service-Jobs, wie Forschung, Design, Software-Engineering, Buchhaltung, juristische Forschung, werden durch Offshoring oder durch Ausländer ersetzt, die mit Arbeitsvisa mit der gefälschten und falschen Entschuldigung in die USA kommen, dass es keine für die Jobs qualifizierten Amerikaner gibt. (> LINK zu englischsprachiger Seite)

Amerika ist ein Land, das von der kurzfristigen Gier der herrschenden Klasse und ihren Lockvögeln in der Wirtschaft und im Kongress ausgehöhlt wird. Der Kapitalismus funktioniert nur für wenige. Es funktioniert nicht mehr für die vielen.

Aus Gründen der nationalen Sicherheit sollte Trump auf die Ankündigung von Ford, die Produktion des Ford Focus nach China zu verlagern, mit der Verstaatlichung von Ford reagieren. Michigans Lohn- und Steuerbasis wird sinken und die Beschäftigung in China steigen. Wir erleben einen großen US-Konzern, der Chinas Aufstieg über die Vereinigten Staaten ermöglicht. Zu den externen Kosten des Beitrags von Ford zum chinesischen BIP gehört Trumps erhöhter US-Militärhaushalt, um dem Anstieg der chinesischen Macht entgegenzuwirken.

Trump sollte auch Apple, Nike, Levi und alle anderen Offshore-Unternehmen der USA verstaatlichen, die das Interesse einiger weniger Menschen über die Interessen der amerikanischen Arbeitskräfte und der US-Wirtschaft gestellt haben. Es gibt keinen anderen Weg, die Jobs zurückzubekommen. Natürlich würde Trump ermordet werden, wenn er das täte.

Amerika wird von einem winzigen Prozentsatz von Leuten regiert, die eine verräterische Klasse bilden. Diese Leute haben das Geld, um die Regierung, die Medien und den Berufszweig des Wirtschaftswissenschaftlers zu kaufen, der als Lockvogel für sie arbeitet. Diese gierige verräterische Interessengruppe muss angegangen werden, oder die Vereinigten Staaten von Amerika und die Gesamtheit ihrer Menschen sind verloren.

In ihrem neuesten Blockbuster-Buch Collusion dokumentiert Nomi Prins, wie Zentralbanken und internationale Währungsinstitutionen die Finanzkrise von 2008 genutzt haben, um die Märkte und die Fiskalpolitik der Regierungen zugunsten der Superreichen zu manipulieren. (> LINK zu englischsprachiger Seite)

Diese Manipulationen werden genutzt, um die Plünderung von Ländern wie Griechenland und Portugal durch die großen deutschen und niederländischen Banken und die Anreicherung durch überhöhte Geldvermögenspreise der Aktionäre auf Kosten der Bevölkerung zu ermöglichen.

Man könnte meinen, dass wiederholte Finanzkrisen die Macht der finanziellen Interessen untergraben würden, aber die Fakten sind anders. Bereits am 21. November 1933 schrieb Präsident Franklin D. Roosevelt an Col. House, dass „die wahre Wahrheit der Sache ist, wie Sie und ich wissen, dass ein finanzielles Element in den größeren Zentren die Regierung seit den Tagen von Andrew Jackson in Besitz genommen hat“.

Thomas Jefferson sagte, dass „Bankinstitute für unsere Freiheiten gefährlicher sind als stehende Armeen“ und dass „wenn das amerikanische Volk jemals privaten Banken erlaubt, die Ausgabe ihrer Währung zu kontrollieren, dann werden die Banken zuerst durch Inflation, dann durch Deflation … den Menschen alles Eigentum entziehen, bis ihre Kinder auf dem Kontinent, den ihre Väter erobert haben, obdachlos aufwachen werden.“ Die Schrumpfung der US-Mittelschicht ist ein Beweis dafür, dass Jeffersons Vorhersage zur Realität wird.

Quelle

Gruß an die Denkenden

TA KI

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Fünf bedrohliche Patente, die Ihre Freiheit gefährden


von Contrapaganda

Patente werden von Regierungen zuerkannt, um die alleinigen Rechte an einer Erfindung festzusetzen. In moderner Zeit resultieren Patente auf technologische Fortschritte in einigen gefährlichen, unter Umständen unheilvollen, Konsequenzen für unsere Gesellschaft, nämlich in der Unterdrückung von Neuerungen innerhalb des Kleingewerbes und dem unverblümt klagefreudigen Tyrannisieren von Unternehmern, die es in den meisten Fällen aufgrund der exorbitant hohen Gerichtskosten einfach nicht vor Gericht mit gigantischen Konzernen aufnehmen können. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) sagt, die Situation sei so fatal, dass sie deswegen eine ganze Kampagne namens Patent Fail: In Defense of Innovation [Patentversagen: Zur Verteidigung der Innovation] gestartet hat, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Aufmerksamkeit auf das verkommene Patentsystem zu lenken.

Angesichts dessen habe ich fünf der meiner Meinung nach schädlichsten, kulturell rückschrittlichsten und bedrohlichsten Patente zusammengestellt, die heutzutage in der Welt existieren.

5. Amazons Patent auf Fotos mit weißem Hintergrund

Wie lächerlich technologische Patente geworden sind, lässt sich daran erkennen, dass Amazon 2014 das Patent mit der Nummer 8,676,045 für das Anfertigen von Fotos vor einem weißen Hintergrund gewährt wurde. Der beliebte Komiker und Satiriker Stephen Colbert erklärt die Situation mit seinem typisch ironischen Humor: „Amazon ist nun der rechtmäßige Eigentümer der Idee, ein Ding auszustellen.“ In einem technischeren Wortschatz erklärt, sagte CNET, dass „Amazon ein Patent für eine bestimmte Anordnung von fotografischem Equipment zugesprochen wurde, die das Subjekt vor einem weißen Hintergrund isoliert.“

Fotografen behaupten indes, dies sei in Wirklichkeit eine Idee, die sich seit Jahrzehnten entwickelt hat und nicht allein Amazon gehören solle; die Gefahr besteht selbstverständlich darin, dass Amazon nun jederzeit jemanden wegen eines Rechtsbruchs verklagen kann, der in der im Patent beschriebenen Weise Fotos macht.

4. Yahoos Patent auf Technologien sozialer Netzwerke

Yahoo besitzt viele Patente, zu denen zehn gehören, von denen das Unternehmen bekanntlich behauptete, dass gegen sie von niemand geringerem als Facebook verstoßen wurde. Eines dieser Patente gilt für „das Verwalten einer Ansicht der persönlichen Informationen eines Netzwerksbenutzers“. Ein weiteres ist für den Prozess, den Internetseiten benutzen, um ihre Newsfeeds individuell anzupassen. Diese zwei vagen Patente beschreiben im Grunde genommen, dass „Facebooks gesamtes Modell eines sozialen Netzwerks“ gänzlich auf Yahoos patentierten Ideen über soziale Netzwerke basiert.

Warum nur Yahoo deswegen in der Schusslinie ist? Die Patente dieses Unternehmes sind besonders schändlich, weil sie buchstäblich jede Art von Aktivitäten-Einspeisungen beschreiben. Wenn sie vor Gerichten durchgesetzt werden – die bisher eigentlich eher auf der Seite von Facebook waren – würde dieses Monopol eindeutig künftige Neuerungen hinsichtlich praktisch jeder Art von sozialen Online-Medien unterdrücken.

3. Apples Patente auf Ideen

Apple hat so viele Patente, dass das Unternehmen sogar exklusiv die Rechte daran besitzt, virtuelle Seiten umzudrehen, indem man die Hand über den Bildschirm führt. Dies ist die elektronische Version des Umblätterns einer Buchseite – und Apple besitzt sie. Ihnen gehört sogar das Patent für die Touchscreen-Schnittstelle selbst. Noch wichtiger: Apple ist in der Lage, hunderte von Patenten zu benutzen, um jede Art von Konkurrenz einzuschüchtern und zu vertreiben. Apple und ihr größter Konkurrent Samsung ließen sich auf eine milliardenschwere gerichtliche Auseinandersetzung über ähnliche Smartphones ein…und der Gewinner war Apple. Jedoch haben wir wahrscheinlich nur erst die anfänglichen Scharmützel der Patentkriege zwischen Technikgiganten gesehen.

2. HAARP-Patent auf Veränderung der Atmosphäre

Wenn man ein Patent zur Veränderung der Erdatmosphäre hat, sind die Möglichkeiten für Gemeinheiten schier endlos. Laut US-Patent #4,686,605, besitzt Eastlund zurzeit das Patent auf die „Methode und Apparatur zur Veränderung einer Region in der Atmosphäre der Erde, der Ionosphäre und/oder Magnetosphäre“. Im Grunde genommen hat das Unternehmen das Recht, die Atmosphäre aufzuheizen und zu kochen, mit der Absicht, unsere Kommunikation zu verbessern, es behält sich aber auch das Recht vor, „die Ionosphäre für Zwecke des Verteidigungsministeriums auszuschöpfen“.

Vielleicht besteht der Zweck wirklich in der Verbesserung unserer Kommunikation. Allerdings deuten einige Indizien darauf hin, dass die Einrichtung dazu benutzt wird, um sowohl die Auswirkungen elektromagnetischer Signale auf das Bewusstsein zu testen als auch auf Geoengineering und Technologie zur Wettermanipulation. Unterm Strich bedeutet das, dass es schwer vorstellbar ist, ein Patent, das dazu verwendet wird, mit der Sonneneinstrahlung in der Atmosphäre zu experimentieren, als harmlos anzusehen, besonders wenn das US-Verteidigungsministerium beteiligt ist.

1. Monsantos Patent auf genetisch verändertes Saatgut

Wenn Sie geglaubt haben, dass ein Patent zum Herumexperimentieren mit der Erdatmosphäre am allerschlimmsten ist, sollten Sie völlig entgeistert über ein Patent sein, das einem Unternehmen potenziell die Kontrolle über die ganze Versorgung des Planeten mit landwirtschaftlichen Nahrungsmitteln bietet. Bei Weitem das übelste technologische Patent wird von Monsanto gehalten. Dieser Konzern besitzt 674 Patente und hat auch mehr als 200 Unternehmen aufgekauft, was zu einem Monopol auf den Zugang zu Saatgut führt. Praktisch jeder Bauer kann als Patentverletzer angesehen werden: Wenn mit gentechnisch verändertem Saatgut belieferte Bauern die Saat der letzten Saison wieder anpflanzen, stellt das eine Rechtsverletzung dar; wenn einige nicht autorisierte GVO-Saaten auf natürliche Weise mit dem Wind weggeweht werden und auf dem natürlichen Land eines Bauern wachsen, handelt es sich ebenfalls um einen Rechtsbruch.

Dieser Würgegriff über die ganz natürlichen Ressourcen des Landes hat Bauern massenweise in den Selbstmord getrieben. Es wird geschätzt, dass wegen der finanziellen Verwüstung, die durch Monsantos Monopol auf Saatgut angerichtet wurde, auf unglaublich tragische Weise alle dreißig Minuten ein indischer Bauer Selbstmord begeht (17.638 Todesfälle seit 2009). Und natürlich berührt dies noch nicht einmal die Gefahren, die gegenwärtig von GVOs auf unsere natürlichen Ökosysteme ausgehen und die viel debattierten potenziellen Auswirkungen auf unseren Körper.

Diese bedrohlichen technologischen Patente haben einige ziemlich ernsthafte Konsequenzen auf unsere globale Gesellschaft. Von der Unterdrückung von Neuerungen auf dem „freien Markt“ bis hin zur Monopolisierung unserer Versorgung mit Nahrungsmitteln, ist es offensichtlich, dass Patente auf Technologie außer Kontrolle geraten, was umso mehr Grund genug ist, der zuvor erwähnten Arbeit der EEF Beachtung zu schenken. Gibt es irgendwelche Patente, die wir ausgelassen haben und wegen denen Sie sich Sorgen machen?

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonhq.com/5-sinister-tech-patents-that-undermine-your-freedom/

Quelle: https://brd-schwindel.org/fuenf-bedrohliche-patente-die-ihre-freiheit-gefaehrden/

Gruß an die Denkenden

TA KI

Notabschaltung der NASDAQ: Diverse Tech-Werte allesamt auf genau $ 123,47 eingefroren


An der US-Techbörse NASDAQ wurde vor wenigen Stunden der Notstecker gezogen. Aus bisher unbekannten Gründen landeten die Kurse von diversen Aktienwerten allesamt auf demselben Kurswert von genau $ 123,47 je Aktie. Betroffen waren Amazon, Apple, Microsoft und Zynga, wobei die Kursbewegungen teils exorbitant sind.

ZeroHedge bringt es auf den Punkt: “WTF!“

Zynga stieg innerhalb von wenigen Minuten über 3000 %:

Amazon fiel innerhalb von etwa 1 Stunde um 87,2 %:

Apple sackte im selben Zeitraum um 14,3 % ab:

Derweil stieg Microsoft in wenigen Minuten um 79,1 %:

Laut Bloomberg lösten diese Kursbewegungen den Notstopp aus und der Handel wurde ausgesetzt. Laut der NASDAQ handele es sich dabei um einen Softwarefehler und sollten irgendwelche Buchungen eindeutig fehlerhaft gewesen sein, so würden diese storniert.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Quelle: http://n8waechter.info/2017/07/notabschaltung-der-nasdaq-diverse-tech-werte-allesamt-auf-genau-12347-eingefroren/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

»Wir werden einen Crash erleben und er wird sagenhaft sein«


Am vergangenen Freitag kam es zu einem kleinen Börsenbeben, nachdem unter anderem Goldman Sachs verlauten ließ, dass der Tech-Bereich “überbewertet“ sei. Die NASDAQ brach ein und leidtragende im sichtbaren Bereich waren vor allem die 5 großen US-Techkonzerne Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google (FAANG). Annähernd $ 100 Milliarden sollen “vernichtet“ worden sein, für einige Marktbeobachter kam der Einbruch »aus dem Nichts« und er scheint auch noch nicht beendet zu sein.

Das Finanzsystem wie wir es kennen hat sein Verfallsdatum bekanntlich seit vielen Jahren überschritten und das Einzige, was die Märkte weiterhin am Leben hält, sind die massiven Ankaufprogramme der großen Zentralbanken. Allein im laufenden Jahr wurden bis Ende Mai $ 1,5 Billionen in die Märkte gepumpt und die Summen erhöhten sich zuletzt von $ 200 Milliarden zu Jahresbeginn, über $ 300 Milliarden im April auf atemberaubende $ 500 Milliarden im Mai. Diese steigende Tendenz lässt nichts Gutes erahnen.

Neben den bekannten Warnern haben sich nach den jüngsten Bewegungen eine Reihe recht prominenter Stimmen zu Wort gemeldet, welche von “Korrektur“ bis “Crash“ so ziemlich alles im Gepäck haben. Den Anfang machte bereits am vergangenen Wochenende der bekannte und höchst erfolgreiche Großinvestor Jim Rogers, welcher »den größten Crash seines Lebens« auf die Welt zukommen sieht:

Man wird Regierungen scheitern sehen. Man wird dann auch Länder scheitern sehen. Island scheiterte beim letzten Mal, andere Länder werden scheitern. Man wird mehr davon sehen.

Man wird sehen, wie Teilnehmer verschwinden. Man wird sehen, wie Institutionen, welche lange Zeit da waren – Lehman Brothers gab es über 150 Jahre -, einfach weg sind. Sie werden den meisten Menschen nicht in Erinnerung bleiben. Man wird bald viel mehr davon sehen, ob es nun Museen oder Krankenhäuser oder Universitäten oder Finanzfirmen sind.

Ein weiterer großer Name ist Felix Zulauf von Zulauf Asset Management, welcher der Ansicht ist, dass »Aktien und Sektoren [sich] zu weit oberhalb ihrer Moving Averages [Durchschnittslinien] bewegen« und im aktuellen Markt deutliche Parallelen zum Jahr 1999 sieht. Zulauf sagt:

»Es gibt ein Fenster der Verwundbarkeit in den Märkten. Ich rede nicht von einem Rückgang von 5 %, es könnten von August bis November 20 % werden.«

»Investoren sollten die Risiko-Management-Strategien ihrer Portfolios straffen. Ich erwarte, dass die FAANG-Aktien und die NASDAQ einen großen Ausverkauf durchlaufen. Sie könnten problemlos um 30 oder 40 % fallen.«

Auch der sehr erfolgreiche US-Investor, Milliardär und Geschäftsführer von DoubleLine, Jeff Gundlach, sieht große Gefahren in den aktuellen Märkten. Er hält nach »wachsender Volatilität« Ausschau und rät in seinem jüngsten Webcast die derzeit kaum vorhandene Volatilität an den Märkten zu nutzen und sein Geld vorläufig abzuziehen:

»Als Händler oder Spekulant sollten Sie buchstäblich heute Cash gehen. Wenn Sie ein Investor sind, dann können sie die saisonal schwache Zeit einfach aussitzen.«

Auch wenn Gundlach nicht explizit von einem Crash redet, so erweckt eine derartige Aussage ebenfalls den Anschein, dass erhebliche Abwärtsbewegungen an den Märkten zu erwarten sind.

Bill Gross, Mitbegründer der Pacific Investment Management Company (PIMCO) und in Finanzkreisen als “Bond-Guru“ bezeichnet, ist der Ansicht, dass das Paradigma “Geld mit Geld zu machen“ aufgrund der lockeren Geldpolitik der Zentralbanken nicht mehr funktioniert. »Die Arterien des Kapitalismus sind jetzt verstopft oder gar durch weltliche Kräfte blockiert«, sagt Gross und Investoren müssen »dieses Risiko jetzt endlich erkennen«. Er warnt:

»Lassen Sie sich nicht durch die lockere Geldpolitik der Zentralbanken und die fortwährend niedrigen Zinsen fesseln. Alle Märkte sehen sich einem wachsenden Risiko ausgesetzt.«

Deutliche Worte findet auch Mark Yusko, Gründer und Chef von Morgan Creek Capital Investment, welcher bei einer aktuellen Präsentation Präsentation sagte:

»Ich sage Ihnen, wir werden einen Crash erleben und er wird sagenhaft sein. Ich weiß nicht wann er geschehen wird, vielleicht im September oder Oktober, aber er wird geschehen.«

Weiter befürchtet Yusko, dass sollten die USA wie in den 1930er Jahren Zölle erheben, um Arbeitsplätze im Exportbereich zu schützen, »werden wir eine Rezession in eine Depression verwandeln«. Es werde eine deflationäre Pleitewelle geben, denn das Ausland werde sich mit noch höheren Zöllen zur Wehr setzen. »Die US-Märkte waren niemals ruhiger, dann kommt es normalerweise zum Crash«, sagt Yusko.

In der jüngsten Umfrage der Bank of America unter Fondmanagern stellte sich derweil heraus, dass inzwischen 44 % den Aktienmarkt für überbewertet halten und ganze 84 % erkannt haben, dass die US-Märkte von allen in der größten Blase stecken:

Das Gesamtbild der Marktwahrnehmung hat sich in den letzten Tagen spürbar verändert. Die vornehmlich von den Zentralbanken massivst aufgeblasenen Märkte werden inzwischen als hochriskant eingeschätzt, was unzweideutig darauf hinweist, dass seit letzten Freitag etwas in Bewegung gekommen ist. War dies bereits der auslösende Moment?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/06/wir-werden-einen-crash-erleben-und-er-wird-sagenhaft-sein/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

NASDAQ-Einbruch am vergangenen Freitag: »Es kam aus dem Nichts«


Am gestrigen 11. Juni 2017 zwitscherte US-Präsident Donald Trump mit unüberhörbarer Euphorie und der gewohnt bissigen Kritik an den LeiDmedien:

Die #FakeNews-MSM berichten nicht über die großartigsten Wirtschaftsnachrichten seit der Wahl. #DOW 16 % hoch, #NASDAQ 19,5 % hoch. Förderbereich deutlich gestiegen. Regulierungen deutlich gesunken. 600.000 neue Arbeitsplätze. Arbeitslosigkeit auf 4,3 % gefallen. Geschäftlicher und wirtschaftlicher Enthusiasmus deutlich gestiegen – auf Rekordniveaus!

Was dem Donald womöglich entgangen ist, ist dass es gegen Ende vergangener Woche einige Bewegungen an den US-Märkten gab, welche man nur als unzusammenhängend seltsam bezeichnen kann. Kritischen Marktbeobachtern hingegen ist dies alles andere als entgangen. So berichtet ZeroHedge am 11. Juni:

»Die Volatilität hat sich nicht wirklich bewegt«, sagte Roadrunner nach dem Rückgang der Luftblase in der Nasdaq am Freitag. »Es gab keine wirklichen Flüsse, niemand kaufte Optionen«, so der größte Volatilitäts-Trader des Marktes. […]

»$ 100 Milliarden an Tech-Aktien wurden verkauft und trieben den NASDAQ 100 um 4 % herunter, wobei der S&P 500 und der Russell 2000 unverändert blieben. Ich bin mir nicht sicher, wie das passiert«, sagte Roadrunner. »Aber der Sommer ist da, die Leute gehen zur Mittagszeit und die Liquidität dünnt sich aus«.

Auch bei Jim Sinclair’s Mineset finden sich Meldungen über die sehr seltsamen Bewegungen im Tech-Bereich vom Freitag. Dort wird festgestellt, dass alle maßgeblichen Konzerne des Sektors erhebliche Einbußen erlebt haben: “Apple – gefallen, Amazon – gefallen, Netflix – gefallen, Google – gefallen, Twitter – gefallen, Snapchat – gefallen, Microsoft – gefallen“, während “der DOW zeitgleich um 100 Punkte nach oben“ schoss.

Gregory Mannarino und Greg Hunter gehen davon aus, dass die aktuellen Bewegungen an den Märkten vom “Tiefen Staat“ und der FED ausgelöst wurden. Über das “Warum?“ wird spekuliert, doch beide nehmen an, dass Donald Trump mit seiner Wirtschaftspolitik getroffen werden soll:

»Der Tech-Sektor wurde aus dem Nichts getroffen«, sagt Mannarino in dem Gespräch und hält es für denkbar, dass damit »eine Kaskade an Ereignissen« losgetreten werden könnte. »Wir sind im finanziellen Phantasieland«, stellt er fest und fügt hinzu, dass es kein geopolitisches Ereignis, keinen offensichtlichen Grund für den plötzlichen Absturz der NASDAQ gäbe: »Es kam aus dem Nichts«.

Überall seien Blasen und diese »werden sich korrigieren«. Zudem sei »nichts real« und es werde zwangsläufig zu einem »Moment der Abrechnung« kommen. Mannarino ist der Ansicht, dass das Plunge-Protection-Team zu irgendeinem Zeitpunkt aufhören werde, alles aufzukaufen. Die Zentralbanken hätten allein im laufenden Jahr bereits fast $ 2 Billionen an Aktien und Wertanlagen aufgesogen (Business Insider hatte bereits im April für das Jahr 2017 eine Zahl von $ 3,6 Billionen hochgerechnet).

»Der Markt ist nicht echt«, sagt Mannarino. »Alles ist manipuliert, es werden beispiellose Blasen erzeugt« und dabei handele es sich um die »schlimmsten Verzerrungen, die es jemals in der Geschichte der Finanzwelt gegeben« habe. Im Vergleich zu den beiden letzten Markteinbrüchen in den Jahren 2000 und 2008 werde der kommende aussehen, wie »ein Spaziergang mit einem Eis durch den Central Park«. Man müsse auf alles gefasst sein, so der Trader.

Für Mannarino waren »die Marktaktionen vom Freitag ein Augenöffner«. Er befürchtet, dass wenn der “Tiefe Staat“ und die Zentralbanken »zulassen, dass dieser Markt herunterkommt – und wir haben gerade den Eröffnungsakt erlebt -, dann haben wir das Potenzial für Bürgerkrieg hier in den Vereinigten Staaten«.

Mehrfach betont er in dem Gespräch, dass der Rückgang der NASDAQ »aus dem Nichts« kam. »Was den DOW am Freitag gestützt hat, waren Bankwerte (Financials). Wenn die Financials keine Rallye hingelegt hätten, dann hätte der Markt erheblich größeren Schaden genommen«, so Mannarino.

Auch Rohöl habe im Laufe der vergangenen Woche eine »Kernschmelze« erlebt (von 43,15 in der Spitze am 6.6. auf unter 41,50 zum Handelsende am Freitag). Dazu kämen die beispiellosen $ 4 Milliarden an auf den Markt geworfenen Gold-Futures vom Donnerstag, unmittelbar vor der Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs Comey in Washington (ZeroHedge berichtete am 8. Juni von 30.000 Kontrakten, welche innerhalb von Minuten “den Markt geflutet“ hatten).

»Die weltweiten Zentralbanken haben einen finanziellen Frankenstein erschaffen und wir werden leider dafür zur Verantwortung gezogen«, sagt Mannarino und führt weiter aus: »Immobilien stecken in einer Blase, sie platzt. Die Märkte befinden sich in einer Blase und all dies wird von der Schuldenblase gestützt«. Greg Hunter und Mannarino sind sich einig: Wenn der “Tiefe Staat“ Trump nicht anders erwischen könne, dann werde eben die Wirtschaft zum Einsturz gebracht.

Wie stets bemühen sich also Marktanalysen und Händler um Erklärungsmodelle für bestimmte Abläufe an den Märkten. An der Oberfläche betrachtet mag die Verbindung zwischen Donald Trump und dem “Tiefen Staat“ einen gewissen Sinn ergeben, doch könnten die Vorgänge am vergangenen Freitag auch bereits die ersten Hinweise auf etwas viel Größeres sein.

An dieser Stelle nochmal die Worte des Bondaffen vom 10. Juni:

Das System steht unter Volldampf. Nicht nur auf der Finanz- oder Börsenebene, sondern auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Geregelt Dampf ablassen erscheint unmöglich, daher wird die Dampfmaschine in letzter Konsequenz zusammenkrachen. Ein guter Spezl von mir brachte es in einem heutigen Gespräch auf den Punkt. Er sagte: „Etwas muß IN AKTION treten!“ Wenn es in Aktion tritt, werden wir es alle spüren.

Mannarino betonte es im Gespräch oft genug:

»Es kam aus dem Nichts!«

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/06/nasdaq-einbruch-am-vergangenen-freitag-es-kam-aus-dem-nichts/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

John Embry: Weltweite Geld- und Kreditschöpfung – Auf dem Weg in einen entsetzlichen Zusammenbruch


Printing US dollar banknotes

John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 31.05.2017


John Embry: »Eric, an der Oberfläche erweckt es den Anschein, als würde nur wenig passieren, denn die wichtigsten Aktien- und Bondmärkte werden von den üblichen Verdächtigen bis zu dem Punkt manipuliert, an dem sich die Volatilität nahe historisch niedriger Niveaus bewegt. Die Regierungen geben weiterhin weltweit unverhohlen gefälschte Berichte über den Zustand ihrer Volkswirtschaften heraus. Die Chinesen sind jetzt genauso schuldig, wenn inzwischen nicht gar mehr, als ihre westlichen Gegenstücke.

Es finden sich mittlerweile zunehmend Zeichen, dass der weltweit geschaffene Überschuss an Geld und Kredit die Preise beeinflusst, was zu explosiven Bewegungen bei attraktiven Immobilien, Sammlerobjekten und Aktien wie Amazon, Google, Apple, usw. führt. Dies sollte niemanden überraschen, denn Geld und Kredit müssen irgendwo einen Abnehmer finden.

In den meisten Fällen sind die Verbraucher jedoch über alle Maßen verschuldet und folglich ist ihre Fähigkeit noch mehr Schulden aufzunehmen begrenzt. Dies zeigt sich in den trostlosen Verbraucherausgaben in den meisten Ländern und in den insgesamt schwachen wirtschaftlichen Ergebnissen. Sofern man in einem Ausmaß an die Österreichische Nationalökonomie glaubt wie ich, erkennt man, dass es in einem von Schulden angeheizten wirtschaftlichen Wachstum immer größerer Mengen an Schulden bedarf, um dasselbe Wirtschaftswachstum zu erreichen – denn jeder Zyklus ist irgendwann reif.

Global gesehen befinden wir uns bereits jenseits des Punktes, an dem es kein Zurück mehr gibt und die fortlaufende Zunahme von Geld und Kredit hat immer weniger Einfluss auf die Realwirtschaft. Japan liegt bei diesem bedauerlichen Trend an vorderster Stelle und hat die Stagnation nun seit fast drei Jahrzehnten bekämpft. Allerdings holen die anderen Länder rasch auf, wobei China die Verfolger nach einer historischen Schuldenausweitung infolge der Finanzkrise 2007/2008 anführt.

Historisch gesehen enden diese von Schulden angefeuerten Expansionen ausnahmslos schlecht. Und diese, welche eine wahrlich weltumspannende Dimension hat, wird sogar noch katastrophaler enden. Innovationen im Finanzbereich haben bislang ungeahnte Hebelwirkungen im System ermöglicht und Algorithmen, Hochfrequenzhandel, Derivate, und dergleichen haben diese Entwicklung gefördert.

Ich glaube weiterhin daran, dass sich reale Werte von der letztlichen Zerstörung aller reinen weltweiten Fiatwährungen loslösen und am Ende die bevorzugten Wertanlagen sein werden. Die Explosion bei den Preisen für Kryptowährungen, Kunst, Diamanten, usw. werden letztendlich zu einem dramatischen Anstieg der Preise für Gold und Silber führen, sobald sie endlich die Fesseln der von den westlichen Zentralbanken gestützten Preisdrückung abstreifen.

Es gibt einige Vorzeichen, dass die Bullionbanken ihre Positionen umschichten und auf diese Entwicklung vorbereitet sind. Allerdings können Investoren nicht sicher sein, bis Gold und Silber Preissteigerungen in einer Form erleben, wie es kürzlich den Kryptowährungen ergangen ist. Einfach gesagt: Gold und Silber waren über Jahrtausende Wertspeicher und werden sich bald wieder behaupten. Also ist Geduld angesagt.«

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Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

>> zum englischsprachigen Originalbeitrag

Quelle: http://n8waechter.info/2017/06/john-embry-weltweite-geld-und-kreditschoepfung-auf-dem-weg-in-einen-entsetzlichen-zusammenbruch/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Apple warnt vor hoher Strahlung bei iPhone 7


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Düsseldorf. Das iPhone 7 macht Apple derzeit Ärger. Tests haben eine hohe Strahlenbelastung ergeben – jetzt empfiehlt der Hersteller selber, das Smartphone nicht direkt an den Kopf zu halten. Wir geben Tipps, wie man die Belastung möglichst gering halten kann.

Smartphones, aber auch schnurlose Telefone zuhause, senden im Betrieb elektromagnetische Strahlung aus. Der Wert, den ein Mensch bei der Nutzung dieser Geräte aufnimmt, wird als SAR-Wert bezeichnet. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser, rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS).

Der SAR-Wert beschreibt die Sendeleistung, mit der ein Mobiltelefon während eines Gesprächs mit maximaler Sendeleistung an den menschlichen Kopf abstrahlen darf. Je niedriger er ist, desto weniger wird das Gewebe im Kopf während eines Telefonats erwärmt.

Das iPhone 7 von Apple überschreitet die aktuellen Grenzwerte zwar nicht, kommt diesen aber nahe. Es gibt zwei unterschiedliche Messmethoden. Bei der einen liegt der Grenzwert bei 1,6 Watt pro Kilogramm Körpergewebe, hier kommt das iPhone 7 auf einen Wert von 1,19 Watt pro Kilogramm bei Messung am Kopf. Bei der anderen Methode liegt der Grenzwert bei 2,0 Watt pro Kilogramm, hier kommt das iPhone 7 auf einen Wert von 1,38. Die Werte beim größeren iPhone 7 Plus liegen etwas darunter.

Fotos: Neues aus der Smartphone-Welt FOTO: Christoph Schroeter

Vergleicht man diese Werte mit anderen aktuellen Smartphone-Modellen, belegt das iPhone 7 einen vorderen Platz. Ein paar Beispiele (Werte laut BfS, Messmethode mit Grenzwert 2,0 W/kg):

  • Samsung Galaxy S7: SAR-Wert 0,41
  • Samsung Galaxy S7 Edge: SAR-Wert 0,26
  • Motorola G, 4. Generation: SAR-Wert 1,24
  • HTC 10: SAR-Wert 0,42
  • iPhone 6S: SAR-Wert 0,87
  • iPhone 6S Plus: SAR-Wert 0,93
  • iPhone SE: SAR-Wert 0,72
  • Microsoft / Nokia Lumia 630: SAR-Wert 1,51
  • Huawei P9: SAR-wert: 1,43
  • Sony Xperia M5: SAR-Wert 0,21
  • OnePlus 3: SAR-Wert 0,39
  • LG Joy: SAR-Wert 1,15

Schon diese willkürliche Auswahl zeigt, dass es durchaus aktuelle Smartphones gibt, die höhere SAR-Werte aufweisen als das iPhone 7.

Trotzdem sieht sich Apple zu dem ungewöhnlichen Schritt veranlasst, offiziell vor den Strahlungswerten zu warnen und die Empfehlung auszusprechen, beim iPhone 7 „eine Freisprechoption zu verwenden, beispielsweise den integrierten Lautsprecher, die mitgelieferten Kopfhörer oder ähnliches Zubehör“. Weiter heißt es bei Apple, „das iPhone sollte mindestens 5 Millimeter vom Körper getragen werden“.

Wie gefährlich die von Smartphone ausgehende Strahlung ist, darüber streiten die Experten. „Es gibt Studien, die angeben, dass Strahlung schädlich ist, es gibt aber ebenso Studien, die Handystrahlung als unbedenklich einschätzen“, sagt Markus Merkle von der Landesanstalt für Medien in NRW. Generell gilt: Je niedriger die Strahlung, umso besser.

Jeder kann aktiv etwas tun, um die persönliche Strahlenbelastung zu reduzieren, ohne dabei auf Telefon und mobilen Internetzugang zu verzichten. Dazu fünf Tipps:

  1. Strahlungsarmes Modell wählen: Nicht alle Mobiltelefone strahlen gleich stark, es gibt teilweise erhebliche Unterschiede. Das BfS hat in einer Datenbank auf seiner Webseite die SAR-Werte von mehr als 2500 Geräten von mehr als 60 Herstellern gelistet. Die Einträge lassen sich nach Strahlungsniveau oder Hersteller filtern.
  2. Telefon nur bei gutem Empfang nutzen: Wenn das Smartphone guten Empfang hat, muss es weniger Sendeleistung aufwenden – und umso weniger strahlt es. Steht WLAN zur Verfügung, lohnt sich dessen Nutzung. In der Regel ist die Sendeleistung im WLAN niedriger als im Funknetz.
  3. Nur bei Bedarf funken: Deaktiviert man die Aktualisierung im Hintergrund, sucht das Telefon nicht ständig nach neuen Nachrichten oder Mails. Wer damit leben kann, bekommt im Gegenzug weniger Strahlung ab. Außerdem braucht das Handy auch weniger Strom.
  4. Abstand halten: Je größer der Abstand zum Körper, umso weniger Strahlung kommt an. Wer mit Headset telefoniert, minimiert seine persönliche Belastung.
  5. Nicht am Körper tragen: Das Telefon möglichst nicht in die Hosentasche stecken oder nah am Körper tragen. Lässt sich das nicht vermeiden, sollte der vom Hersteller angegebene Mindestabstand eingehalten werden.

Quelle:http://www.rp-online.de/digitales/smartphones/hohe-strahlung-apple-warnt-vor-iphone-7-tipps-gegen-strahlen-belastung-aid-1.6420616

Gruß an die Wissenden

TA KI