¡Archäologen Finden Das Mystische „Tor Zur Hölle“!


Für die alten Griechen und Römer war die Hölle ein physischer Ort, den man nur durch ein Tor betreten kann. Der Eingang zur Hölle wird in zahlreichen alten Texten beschrieben, und die verschiedensten Völker der Welt haben nach ihm gesucht. Jedoch sind sich italienische Archäologen sicher, vor einigen Jahren in der Türkei in den Ruinen der antiken Stadt Hierapolis, dem heutigen Pamukkale, den Eingang zur Unterwelt bzw. das legändere „Tor zur Hölle“ entdeckt zu haben. Jener mystischer Ort, von dem schon die antiken Historiker Plinius und Strabo berichteten, das kein Lebewesen überlebt, das in seine unmittelbare Nähe kommt.

Gruß an die Sehenden
TA KI
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Lichtstrahlen aus der DNS?


Lebende Organismen verwenden Licht in Form von Photonen, um miteinander zu kommunizieren. Der Biophysiker Dr. Fritz-Albert Popp entdeckte, dass die DNS die wichtigste Quelle solcher Lichtaussendungen bildet und Biophotonen in einem breiten Frequenzband abstrahlt.

Sind wir Menschen wirklich Lichtwesen?

Ich erhalte zahlreiche Vorschläge für Artikel, und ich weiß das wirklich sehr zu schätzen. Einige sind allerdings zu gut, um wahr zu sein. Eine solche Geschichte befasste sich beispielsweise mit einem riesigen Skelett – von etwa 20 Metern Länge – das ein russisches Archäologen-Team entdeckt hatte. Die Geschichte enthielt Photos und Links und wirkte sehr vielversprechend. Bei näherer Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass sich die Links im Kreis drehten. Jeder Link verwendete den anderen Link als Quelle. Schließlich tauchten Einzelheiten über die Photos auf und wir erkannten, dass eine gute Photoshop-Bearbeitung uns alle zum Narren gehalten hatte.

Ähnlich empfand ich, als ich den Artikel des russischen (schon wieder!) Wissenschaftlers Dr. Pjotr Garjajev erhielt, dem es gelungen war, die Kommunikation eines DNS-Moleküls in Form ultravioletter Photonen (also Licht) aufzufangen. Und das ist noch nicht alles. Er behauptet, diese Kommunikation mithilfe eines Laserstrahls von einem Organismus (einem Frosch-Embryo) aufgefangen und dann in die DNS eines anderen Organismus (eines Salamander-Embryos) eingestrahlt zu haben, woraufhin sich das letztgenannte Embryo zu einem Frosch entwickelte! Doch damit nicht genug.

Dr. Garjajev gibt an, diese Art von Kommunikation würde nicht nur innerhalb einzelner Zellen oder zwischen zwei einzelnen Zellen stattfinden, vielmehr würden Organismen dieses „Licht“ verwenden, um mit anderen Organismen zu „sprechen“. Seiner Ansicht nach könnte das eine Erklärung für Telepathie und außersinnliche Wahrnehmung liefern. Es scheint, als hätten menschliche Wesen bereits ihr eigenes drahtloses Internet auf DNS-Basis. Unglaublich!

Ich versuchte, eine wissenschaftliche Zeitschrift zu finden, die über dieses Experiment berichtete. Aber ich fand nur Blogs und andere Webseiten, die dieselbe Geschichte Wort für Wort wiedergaben, ohne Quellen zu nennen. Doch dann stieß ich auf die Arbeit von Dr. Fritz-Albert Popp. Danach schien mir das, was ich vorher gelesen hatte, durchaus plausibel.

Fritz-Albert Popp glaubte, eine Methode zur Krebsbehandlung entdeckt zu haben. Vielleicht hat er das auch. Es geschah im Jahr 1970, als Popp, ein theoretischer Biophysiker, an der Universität Marburg in Deutschland Radiologie unterrichtete – und sich mit den Auswirkungen elektromagnetischer (EM-) Strahlung auf biologische Systeme befasste. Es war noch zu früh, als dass Popp sich wegen Handys und Mikrowellen-Sendetürmen hätte Sorgen machen müssen, die man heute häufig mit Krebs und Leukämie in Verbindung bringt. Seine Welt war viel kleiner.

Er untersuchte zwei nahezu identische Moleküle: Benzo(a)pyren, einen polyzyklischen Kohlenwasserstoff, der als das schädlichste Karzinogen für den Menschen gilt und seinen Zwilling (der sich nur durch eine winzige Abweichung der molekularen Zusammensetzung von diesem unterscheidet) Benzo(e)pyren. Er bestrahlte beide Moleküle mit ultraviolettem Licht (UV-Licht), um herauszufinden, warum sich diese zwei nahezu identischen Moleküle so deutlich unterscheiden.
Warum ultraviolettes Licht?

Popp entschloss sich deshalb mit UV-Licht zu arbeiten, weil die Experimente des russischen Biologen Alexander Gurwitsch, der 1923 mit Zwiebeln experimentierte, gezeigt hatten, dass die Wurzeln einer Pflanze das Wachstum einer anderen stimulieren konnten, wenn sie in zwei benachbarten Quarzbehältnissen standen. Bei Silikonglasgefäßen war das jedoch nicht der Fall. Der einzige Unterschied lag darin, dass das Silikon die UV-Wellenlängen aus dem Licht herausfilterte, der Quarz jedoch nicht. Gurwitsch stellte daher die These auf, dass Zwiebelwurzeln mithilfe ultravioletten Lichts miteinander kommunizieren können.

Popp entdeckte, dass Benzo(a)pyren, also das krebserregende Molekül, UV-Licht absorbiert und es dann mit einer vollständig anderen Frequenz wieder abstrahlt. Es wirkt wie ein „Lichtzerstörer“. Das für den Menschen harmlose Benzo(e)pyren dagegen lässt das UV-Licht unverändert passieren. Popp war über diesen Unterschied erstaunt, und so experimentierte er weiter und untersuchte das Verhalten von UV-Licht in Zusammenhang mit anderen Verbindungen. Er testete 37 verschiedene Chemikalien, von denen einige als krebserregend galten und andere nicht. Nach einiger Zeit konnte er vorhersagen, ob eine Substanz Krebs erregen konnte oder ob das nicht der Fall war. In jedem Fall nahmen die karzinogenen Substanzen UV-Licht auf, absorbierten es und änderten oder zerstörten dessen Frequenz.

Die entsprechenden Verbindungen wiesen noch eine weitere Merkwürdigkeit auf: Alle Karzinogene sprachen nur auf Licht einer spezifischen Frequenz an – auf 380 Nanometer (nm) im ultravioletten Bereich. Popp fragte sich, warum krebserzeugende Substanzen die Lichtfrequenz veränderten. Er sah sich in der wissenschaftlichen Literatur um und las insbesondere Abhandlungen über die biologischen Reaktionen des menschlichen Körpers. So stieß er auf ein Phänomen, das man als „Photoreparatur“ bezeichnet.

elektromagnetischesspektrum

Alle Arten von Energieschwingungen gehören zum elektromagnetischen Spektrum, beispielsweise elektrische Energie, Wärme, Klang, Licht, Radiowellen und radioaktive Wellen. Das ultraviolette Licht mit seiner sehr kurzen Wellenlänge macht nur einen kleinen Teil des elektromagnetischen Energiespektrums aus.

Was versteht man unter Photoreparatur?

Bei biologischen Laborexperimenten wurden Zellen so stark mit UV-Licht bombardiert, dass sie mitsamt ihrer DNS zu 99 Prozent zerstört wurden. Man konnte die Schäden innerhalb eines Tages fast vollständig reparieren, wenn man die Zellen mit derselben Wellenlänge, jedoch wesentlich geringerer Intensität bestrahlte. Bis heute können Wissenschaftler dieses Phänomen der Photoreparatur nicht erklären, doch es lässt sich nicht bestreiten.

Popp wusste, dass Patienten, die an Xeroderma pigmentosum [Mondscheinkrankheit] litten, schließlich an Hautkrebs starben, weil ihr Photoreparatur-System den von der Sonne angerichteten Schaden nicht reparieren konnte. Ihm fiel auch auf, dass die Photoreparatur bei 380 nm am effektivsten funktionierte – also genau bei der Frequenz, bei der krebserregende Verbindungen reagieren und ebendiese Frequenz zerstören.

Nun vollzog Popp einen logischen Gedankensprung. Wenn Karzinogene nur auf diese Frequenz reagierten, musste sie irgendwie mit der Photoreparatur in Zusammenhang stehen. Falls das stimmte, war anzunehmen, dass eine bestimmte Art von Licht innerhalb des Körpers für die Photoreparatur sorgte. Eine entsprechende Verbindung erregte also Krebs, weil sie dieses Licht dauerhaft blockierte und zerstörte und die Photoreparatur aus diesem Grund nicht mehr stattfinden konnte. Das schien logisch, doch entsprach es auch den Tatsachen?

http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/lichtstrahlen-aus-der-dns

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Gruß an die Forscher

TAKI

Diverse Riesenfunde in Frankreich


Gigantische< Presseberichte aus dem 19. und 20. Jahrhundert

Abb. 1 Maßstabgetreue Rekonstruktion eines der Riesenschädel von Montpellier im Vergleich mit einem 'normalen' Cranium (Zeichnung: Micah Ewers)

Abb. 1 Maßstabgetreue Rekonstruktion eines der Riesenschädel von Montpellier im Vergleich mit einem ’normalen‘ Cranium (Zeichnung: Micah Ewers)

(bb) Neben den 1892 endeckten Überresten des Riesen von Castelnau, über den wir an anderer Stelle ausführlich berichten, wurden in Frankreich während des 19. Jahrhunderts noch weitere Funde gemacht, welche die Theorie stützen, dass es auch in Europa bis in die so genannte Bronzezeit hinein Populationen riesenhafter Menschenwesen gab. Auch wenn diese flankierenden Funde weniger gut dokumentiert sind als jener von Castelnau-le-Lez, nicht annähernd so zahlreich sind wie etwa vergleichbare Berichte aus Nordamerika [1] – und obwohl auch in diesen Fällen die betreffenden Fundstücke zwischenzeitlich verloren gingen – wollen wir diese bemerkenswerten Fundmeldungen hier erstmalig auch in deutscher Sprache dokumentieren, da wir sie aus gigantologischer Sicht für durchaus evident halten. Zusammengestellt und erstmalig online präsentiert wurden diese historischen Berichte übrigens von dem amerikanischen Kollegen Micah Ewers auf seiner besuchenswerten Webseite rephaim23.

Beginnen wollen wir mit einer Meldung, die es seinerzeit immerhin schaffte, selbst bei der ‚Kleinstadt-Postille‘ The Oelwein Register in der US-amerikanischen Ortschaft Oelwein, Iowa Beachtung zu finden. In deren kurzem Bericht (Abb. 11) vom 8. November 1894 heißt es:

Abb. 2 Die Lage von Montpellier,  Département Hérault, in Südfrankreich

Abb. 2 Die Lage von Montpellier, Département Hérault, in Südfrankreich

In einem prähistorischen Friedhof, der unlängst bei Monpellier (Abb. 2) , Frankreich, freigelegt wurde, während Arbeiter das Reservoir für ein Wasserwerk aushoben, wurden menschliche Schädel (Abb. 1) gefunden, welche 28, 31 und 32 Inches [ca. 0,71 m – 0.79 m – 0,91 m; d.Ü.] im Umfang maßen. Die Knochen, welche zusammen mit den Schädeln aufgefunden wurden, waren ebenfalls von gigantischen Proportionen. Diese Überreste wurden zur Pariser Akademie geschickt, und ein gelehrter ‚Savant‘, der einen Lehrvortrag zu der Entdeckung hielt, sagte, dass sie zu einer Rasse von Menschen gehörten, die eine Größe von zwischen 10 und 15 Fuß [ca. 3,05 m bis 4, 57 m; d.Ü.] aufwiesen.“ [2]

Einen weiteren Hinweis auf einen Riesenfund (diesmal in Nordfrankreich) lieferte – wenn auch nur in Form eines ‚Informationsschnipsels‘ – die Oswego Commercial Times in ihrer Ausgabe vom 8. August 1851. (Abb. 3) Darin hieß es unter der Überschrift „Skeleton of A Giant“: „Kürzlich entdeckte ein Gentleman in der Nachbarchaft der alten Stadt Reims, als er aus irgendeinem Grund eine Grabung vornahm, ein wohlerhaltenes menschliches Skelett, das vier Meter (13 Fuß) lang war.“ [3]

Bild:Oswego-commercial-times-aug-8-1851.jpg
Abb. 3 Die Kurzmeldung aus der Oswego Commercial Times vom 08. Aug. 1851Auch aus dem 20. Jahrhundert existieren Fundmeldungen aus Frankreich, wobei grundsätzlich festzuhalten ist, dass auch zu diesem Zeitraum bisher lediglich einige internationale, angelsächsische Pressemeldungen vorliegen. Eine womöglich ergiebigere, systematische gigantologische Auswertung frankophoner Medien steht derzeit noch aus.

Abb. 4 Die Fundmeldung aus dem Freeport Journal Standard vom 15.04.1933

Abb. 4 Die Fundmeldung aus dem Freeport Journal Standard vom 15.04.1933

Der erste jener besagten englischsprachigen Berichte stammt von der Zeitschrift The Miami News. In seiner Ausgabe vom 26. Dezember 1918 meldete das amerikanische Abendblatt: „Paris – Militär-Gefangene, die bei Vandancourt in der Nähe von Paris Grabungen durchführten, entdeckten eine tausende von Jahren alte Gruft aus ungeglättenen Steinplatten voll menschlicher Knochen von gigantischen Proportionen. Die Schädel waren oval und die Zähne ähnelten jenen von Pferden. Archäologen sagen, dass die Gruft aus der Kupferzeit stammt.“ [4]

Mit dieser Meldung korrespondiert erstaunlich gut auch der folgende, etwas ausführlichere Report aus dem Jahr 1933, der ebenfalls einen Fund in der Nähe von Paris behandelt. Dieser Bericht mit der Überschrift „Skeletons of Seven foot tall Neolithic giants“ (Skelette sieben Fuß großer neolithischer Riesen) stammt aus dem Freeport Journal Standard (Illinois), in dessen Ausgabe vom 15. April 1933 es hieß: „Paris – (LP) – Kochen, die mutmaßlich zu einem Mann von sieben Fuß [ca. 2,13 m; d.Ü.] Größe gehört haben, wurden in einem neolithischen Grab in den hiesigen Außenbereichen [der Peripherie von Paris; d.Ü.] gefunden. Ein Bericht über die Entdeckungen der Archäologen, die in den nordwestlichen Außenbezirken arbeiten, wurde von der Sorbonne abgegeben.

Paul Lemoine (Abb. 5), der Direktor des Pariser Museums für Naturgeschichte, M. Lantier, der Kurator des archäologischen Museums in Saint-Germain-en-Laye, Professor Rivet und andere Gelehrte haben die Gruft inspiziert und stimmten darin überein, dass sie von hinreichendem Interesse ist, um die Grabungsarbeiten mit neuerlichem Arbeitsaufwand fortzusetzen.

Abb. 5 Der Geologe und Paläontologe Paul Lemoine (1878-1940) gehörte zu den Wissenschaftlern, die den 'Riesenfund' von 1933 inspizierten.

Abb. 5 Der Geologe und Paläontologe Paul Lemoine (1878-1940) gehörte zu den Wissenschaftlern, die den ‚Riesenfund‘ von 1933 inspizierten.

Acht sieben Fuß [große] Skelette wurden unter einem gewaltigen Monolithen ans Licht gebracht, der mehr als vier Tonnen wiegt. Eine Anzahl der Knochen war verbrannt, was anzeigt, dass die Leichen vor ihrer Bestattung verbrannt wurden, und um sie herum wurde nicht viel gefunden, abgesehen von ein paar Flinstein-Pfeilen und Speerspitzen, was zu der Annahme führt, dass die bestatteten Personen von keiner sehr hohen gesellschaftlichen Stellung waren.

Der an der Sorbonne erstellte Bericht über die Entdeckung wurde vor [den Mitgliedern der] Société préhistorique de France verlesen.“ [5]

Dieser Fundbericht mit seinen Details und der Erwähnung seinerzeit prominenter franösischer Fachwissenschaftler dürfte wohl – neben den Unterlagen zur Entdeckung von Castelnau – zu den interessanten Dokumenten über die vormalige Existenz von Riesen in Frankreich gehören, da er besonders evident erscheint und geradezu zu weiteren Nachforschungen einlädt. Allerdings treibt den Verfasser die dunkle Vorahnung um, solche Recherchen werden u.a. ergeben, heute auch keines der erwähnten acht Skelette mehr ‚auffindbar‘ ist.

Abb. 6 Gap - ein weiteres Etappenziel auf unserer gigantologischen 'Tour de France'

Abb. 6 Gap – ein weiteres Etappenziel auf unserer gigantologischen ‚Tour de France‘

Der nächste Kurzmeldung – sie ist der Ausgabe vom der Zeitschrift „The Evening Tribune“ vom 16. August 1935 entnommen – berichtet von einem Fund bei Gap (Abb. 6), der Hauptstadt des französischen Départements Hautes-Alpes im Südosten der Republik. Die Rede ist von der Entdeckung des Friedhofs „irgendeines altertümlichen Stammes von Riesen. Die Skelette, von denen eines 8 Fuß 7 Inches [ca. 2,62 m; d.Ü.] maß, lagen in Sarkophagen, die aus flachen Steinen geformt waren.“ [6]

Etwas ausführlicher – und mit weiteren Details versehen – wurde diese Entdeckung bereits wenige Tage zuvor auch von der amerikanischen Zeitschrift The Milwaukee Journal behandelt. (Abb. 7) In Ihrer Ausgabe vom 4. August 1935 findet sich der folgende Report: „Paris, Frankreich – (U.P.) – Neun Gräber prähistorischer Riesen, deren Größter 7 Fuß 10 Inches [ca. 2,39 m; d.Ü.] maß, wurden, einem Artikel im Petit Parisien zufolge, von Arbeitern entdeckt, die eine Straße unterhalb der Stadt Gap […] bauen. Die Giganten waren in Sarkophagen aus flachen Steinen bestattet, aber es konnten keine Werkzeuge oder Waffen gefunden werden, welche die Periode anzeigen, in der sie gelebt haben. Man nahm an, dass sie zu einer bisher noch unbekannten Rasse gehörten.“ [7]

Abb. 7 Der Bericht über die Entdeckung bei Gap im Milwaukee Journal

Abb. 7 Der Bericht über die Entdeckung bei Gap im Milwaukee Journal

Bereits 1930 hatte der Geraldton Guardian and Express (Abb. 8) aus Australien zu einem anderen französischen Fund von Riesenskeletten in Steinsärgen die folgende Kurzmeldung veröffentlicht: „Vierzehn immense Särge aus Schieferplatten, die in prähistorische Zeiten zurückdatieren, sind von Navvies zutage gefördert worden, welche an einer neuen Straße arbeiten, sagt der Korrespondent der Londoner Daily Mail in Grenoble (Südfrankreich).

Die Särge wurden“, wie es dort weiter heißt, „in einer Tiefe von 12 Fuß [ca. 3,66 m; d.Ü.] entdeckt, und als sie mit großer Sorgfalt geöffnet wurden, wurden die Skelette von 14 Männern von gigantischer Statur enthüllt. In allen Fällen waren die Köpfe von großem Format [und] mit gewaltigen Kieferknochen“ versehen. [8]

Abb. 8 Die Meldung des Geraldton Guardian and Express vom 28.04. 1930

Abb. 8 Die Meldung des Geraldton Guardian and Express vom 28.04. 1930

Gewissermaßen eine Ausnahme unter den hier vorgestellten Fundmeldungen stellt der folgende, ziemlich ausführliche Bericht dar, den die kanadische Wochenzeitschrift Stanstead Journal bereits 1924 publizierte. In Ihrer Reportage (Abb. 11) ging es nämlich nicht um neolithische oder kupfer- bzw. bronzezeitliche Funde, sondern um eine Entdeckung aus dem späten Paläolithikum, die in Solutré-Pouilly erfolgte, jener ostfranzösischen Gemeinde, nach der die urzeitliche Periode des ‚Solutréen‘ benannt ist. In diesem, auf den 31. Januar 1924 datierten Bericht, heißt es:

„Soeben ist in Solutré (Abb. 8), einer kleinen, weithin aufgrund ihrer prähistorischen Relikte bekannten Ortschaft im französischen Département Côte-d’Or [9] die Enrdeckung 25.000 Jahre alter Gräber erfolgt, welche die wohlerhaltenen Skelette dreier prähistorischer Krieger enthalten.

In den vergangenen 60 Jahren sind bei Solutré bemerkenswerte Specimen von Überbleibseln der prähistorischen Periode entdeckt worden, und vor kurzer Zeit entschied die Fakultät der Wissenschaften von Lyon, auf eigene Rechnung eine methodische und wissenschaftliche Durchsuchung des Distrikts vorzunehmen. Die erste Suche erwies sich als ziemlich enttäuschend, doch nichts desdotrotz wurde die Arbeit energisch fortgeführt, und nach 20 Tagen geduldiger Anstrengung entdeckten die für die Expedition verantwortlichen Wissenschaftler die Skelette von drei Männern, welche im späten Paläolithikum oder Aurignacien lebten, vor zwischen 20.000 und 25.000 Jahren.

Abb. 9 Die geographische Lage der kleinen Gemeinde Solutré-Pouilly im Osten Frankreichs

Abb. 9 Die geographische Lage der kleinen Gemeinde Solutré-Pouilly im Osten Frankreichs

Die drei Skelette waren in der selben Position bestattet worden, in einer Tiefen von drei Fuß und sieben Inches [ca. 1,09 m; d.Ü.], respektive fünf Fuß und sechs Fuß [ca. 1,52 m und 1,83 m; d.Ü.], wobei die Köpfe der aufgehenden Sonne zugewandt waren Mit leicht angezogenen Knien auf dem Rücken liegend und mit den Händen auf dem Bauch, ruhten die Skelette auf Betten aus Asche. Zu beiden Seiten des Kopfes waren zwei roh behauene Steine in Form eines >Cromlechs<, welche, wie man glaubt, die exakte vom Körper in Anspruch genommene Position anzeigen.

Die Skelette gehörten nachweislich extrem kräftigen Männern, weil der kleinste der Drei sechs Fuß und zwei Inches [ca. 1,88 m; d.Ü.] maß, während der größte sechs Fuß und neun Inches [ca. 2,06 m; d.Ü.]. Die Form der Schädel ist bemerkenswert. Die Stirn ist ziemlich niedrig. Die Augenhöhlen sind rechteckig und von großee Abmessung; der Kieferknochen ist vorstehend und die Kiefer sind mächtig und enthalten noch immer gut erhaltene Zähne.

Abb. 10 Auch der Fundort bei Avignon (Bild) gehört zum Großraum Südost-Frankreich, wo sehr lange ein Siedlungs-Zentrum der urzeitlichen Riesen gelegen zu haben scheint.

Abb. 10 Auch der Fundort bei Avignon (Bild) gehört zum Großraum Südost-Frankreich, wo sehr lange ein Siedlungs-Zentrum der urzeitlichen Riesen gelegen zu haben scheint.

Die Skelette sind wunderbar erhalten. Der Schädel eines von ihnen ist intakt, während der Rumpf und die Gliedmaßen eines anderen in perfektem Zustand sind. Den Zähnen nach zu urteilen, gehörten die Skelette zu Männern im Alter von vierundzwanzig bis siebenundzwanzig Jahren, die vermutlich im Kampf starben, da eine steinerne Pfeilspitze im kopf des einen stecken geblieben ist. – London Mail,“ [10]

Die jüngste bis dato bekannte Fundmeldung über Relikte altertümlicher französischer Riesen (der nicht ganz so großen Art) stammt aus dem Jahr 1946. Am 22. März jenes Jahres meldete die kanadische Tageszeitung Leader-Post aus Regina (Saskatchewan) eine weitere Entdeckung in Südfrankreich: „Paris, 22. März – Drei menschliche Skelette, von denen jedes mehr als sechs Fuß und sieben Inches [ca. 2,00 m; d.Ü.] maß und die 2000 Jahre zurück datieren, sind in Steinsärgen von deutschen Kriegsgefangenen zu Tage gefördert worden, die in der Nähe von Avignon (Abb. 10) in Südfrankreich arbeiten, wie hier gestern Abend berichtet wurde. An der selben Stelle wurden auch mehrere Urnen mit sterblichen Überresten prähistorischen Alters entdeckt.“ [11]

Überlassen wir nun das Schlusswort Micah Ewers, der bezüglich der hier vorgestellten Meldungen zusammenfassend feststellt: „All diese Berichte können, wenn sie separat betrachtet werden, als Anomalien oder Übertreibungen der Presse und >Tall Tales< wegerklärt werden. Wenn sie jedoch in der Rückschau und im Licht der wissenschaftlichen Knochen-Vermessungen des Riesen von Castelnau gesehen werden, dann können sie tatsächlich eine starke, detaillierte Untermauerung der wahrhaftigen und physischen Realität ermöglichen, dass in uralten und prähistorischen Zeiten gewiss irgendwelche >Giganten< Frankreich bewohnten, und [zwar] in beträchtlichen Populationen, im Gegensatz zu einem gelegentlich hie und da auftretenden Einzelwesen.“ [12]

  • Zurück zur Sektion „Riesen, Zwerge & Co – Traumwesen, Märchengestalten oder prädiluviale Spezies?“

Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

Abb. 11 Die Fundmeldung aus dem Oelwein Register vom 8. November 1894

Abb. 11 Die Fundmeldung aus dem Oelwein Register vom 8. November 1894

  1. Anmerkung: Siehe zu diesen bei Atlantisforschung.de auch die Übersichtsseite „Riesen im prähistorischen Nordamerika – Indizien und Belege“ sowie die zahlreichen dort verlinkten weiterführenden Beiträge!
  2. ↑ Quelle: o.A., „Giants of Prehistoric France“, in: The Oelwein Register, 8. November 1894 (Abb. 11); nach: Micah Ewers, UPDATE! Prehistoric Giants of France and Spain Part 2.0, bei: rephaim23, 17. February 2014 (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  3. ↑ Quelle: o.A., „Skeleton of A Giant“, in: The Oswego Commercial Times, ; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. ↑ Quelle: o.A., „Bones of Giants Are Unearthed Near Paris“, in: The Miami News, 26. Dezember 1918; nach: Micah Ewers, op. cit.; sowie: Fritz Zimmerman, Nephilim Giant’s Stone Tomb Discovered Near Paris, France, bei: tnephilim.blogspot, 2. Januar 2014 (beide abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
    Abb. 12 Die Fundmeldung aus dem kanadischen Stanstead Journal vom 31. Januar 1924

    Abb. 12 Die Fundmeldung aus dem kanadischen Stanstead Journal vom 31. Januar 1924

  5. Quelle: LP, „Skeletons of Seven foot tall Neolithic giants“, in: Freeport Journal Standard, 15. April 1933; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  6. ↑ Quelle: o.A., „Ancient French Giants Exhumed“, in: The Evening Tribune, 16. August 1935; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  7. ↑ Quelle: o.A., „Prehistoric Giants‘ Tombs Are Located“, in: The Milwaukee Journal, 4. August 1935, S. 20; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  8. ↑ Quelle: o.A,., „GIANT SKELETONS – DISCOVERY IN SOUTHERN FRANCE“, in: Geraldton Guardian and Express, Montag, 28. April 1930, S. 3; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  9. ↑ Red. Anmerkung: Heute gehört Solutré zum Département Saône-et-Loire.
  10. ↑ Quelle: o.A., „FIND OLD GRAVES – Skeletons of Giant Warriors Unearthed in France – Men Who Lived 25.000 Years Ago Believed to Have Died Fighting – Arrow found in Head of One“ (Abb. 12), in: Stanstead Journal – 31. Jan. 1924, S. 4; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  11. ↑ Quelle: o.A., „Giant human skeletons dug up by prisoners“, in: Leader-Post, 22. März 1946, S. 4; nach: Micah Ewers, op. cit. (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  12. ↑ Quelle: Micah Ewers, UPDATE! Prehistoric Giants of France and Spain Part 2.0, bei: rephaim23 (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) Micah Ewers, UPDATE! Prehistoric Giants of France and Spain Part 2.0, bei: rephaim23
2) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Montpellier (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
3) Micah Ewers, op. cit.
4) Micah Ewers, op. cit.
5) Bulletin de la Société géologique de France, Band XI, 1941; nach: Paul LEMOINE (1878-1940)
6) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Gap (Hautes-Alpes) (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
7) Micah Ewers, op. cit. (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
8) Micah Ewers, op. cit. (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
9) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Solutré-Pouilly (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
10) Wikipedia – Die freie Enzyklopädie, unter: Avignon (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)
11) Micah Ewers, op. cit.
12) Micah Ewers, op. cit. (Bildbearbeitung durch Atlantidforschung.de)

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Diverse_Riesenfunde_in_Frankreich

Gruß an die Enttarner

TA KI

 

Von Kelten mit runden Häusern


keltenhaus

Wer sich mit Kelten befasst, stellt schnell fest, dass es wenig wirklich gesichertes umfassendes Wissen über sie gibt. Obwohl sie im Europa nach der Bronzezeit zwischen 1000 vor
bis zur Zeitenwende eine gewichtige Rolle spielten, herrscht relative Unklarheit über ihren Ursprung, ihre politischen und sozialen Gefüge und vor allem über ihre ethnologische
Struktur.
Ein Grund dafür ist, dass sie keine eigene Schrift entwickelt hatten. Das lag nicht an ihrer Unfähigkeit, sondern es bestand dafür keine Notwendigkeit. Alles, was ihren Glauben, ihre Götter und ihre Gebräuche anging, wurde nur mündlich weitergegeben. Sie hielten es für eine Sünde, ihr Wissen schriftlich niederzulegen. Nicht umsonst mussten ihre Druiden, die
eigentlichen Wissensträger, lange Jahre lernen. Man spricht von bis zu zwanzig Jahren. Für alles andere, die profanen Dinge des Lebens in Politik und Geschäft, benutzten Sie die griechische Sprache. Ein weiterer Grund liegt in der Betrachtungsweise durch die Wissenschaft. Es sind meistens regionale keltische Strukturen, die betrachtet werden. So kennen wir die Donaukelten in Süddeutschland, die Gallier in Frankreich, die Keltiberer in Spanien und die Kelten der britischen Inseln und Irland. Jeweils wurden sie von regionalen Forschern erklärt. Es fehlt der europäische Zusammenhang – wenn es diesen überhaupt gegeben hat.
Und hier komme ich zum eigentlichen heutigen Thema des Lokaltermins, den keltischen Häusern.
keltiberisches haus
Lachen Sie jetzt bitte nicht.
Ich unterscheide zwischen „Rundhauskelten“ und „Rechteckhauskelten“. Erstere bauten ausschließlich runde Häuser (siehe Bild 1). Letztere bauten rechteckige Gebäude (siehe Bild 2). Runde Häuser findet man im Westen der Iberischen Halbinsel und Wales. In den anderen Keltengebieten wird rechteckig gebaut.
Was könnte der Grund dafür sein? Die Archäologie meint, das hätte mit der Verfügbarkeit der Baumaterialien zu tun. Dort, wo viel Wald existiert, hat man die ersten Häuser aus Holzstämmen gebaut, Blockhausstil, rechteckig. Später wurde dann auch aus Stein weiter rechteckig gearbeitet.
kelten hausgrundriß

Dort, wo Holz knapp war, verwendete man steinerne Rundbauten.
Diese Erklärung halte ich zwar für praktisch, überzeugt mich jedoch nicht. Warum sollte man aus Stein notgedungen rund bauen? Es gibt übergenügend stabile rechteckige Gebäude aus Stein, die in der Keltenzeit gebaut wurden. Ich glaube, der Grund für die Bauweise liegt tiefer. Dafür muss man die Herkunft und Zusammensetzung der keltischen Kultur in Betracht ziehen.
Die Kelten waren kein einheitliches Volk. Sie hatten eine Sozialstruktur aus Clans aufgebaut, zusammengehalten durch gleiche Sprache und Glauben und ihre politische Struktur mit dem Druidentum im Mittelpunkt. Fichte hat bezüglich Volk gesagt: „Wo ein Volk ist, da ist auch eine Kultur, oder umgekehrt, von einer in sich geschlossenen Kultur kann man auf ein Volk schließen, das sie hervorbrachte.“ So gesehen kann man aus der typischen Kunst der Hallstatt- und Laténezeit durchaus auf das Vorhandensein eines keltischen Volkes
oder Nation sprechen, auch wenn die einzelnen Stämme eine unterschiedliche Geschichte hatten.
Das kann unter anderem dadurch erfolgt sein, dass die Urkelten auf ihrer Wanderung zu den späteren Siedlungsgebieten verschiedene Routen gingen.
Ich lege das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Kelten nach Anatolien und den Schwarzmeerraum. Von hier haben sie ihre Eisentechnologie mitgebracht. Die Aussiedlung von dort war aus klimatischen Gründen notwendig geworden.
Vielleicht war der Auslöser dafür der Vulkanausbruch des Santorin, der um -1640 stattfand. Durch diesen Ausbruch und dem nachfolgenden „klimatischen Winter“ wurde das ursprüngliche Siedlungsgebiet der Kelten unbewohnbar. Sie migrierten (friedlich) nach Westen und Nordwesten.
Daraus ergab sich dann notgedrungen eine Vermischung mit verschiedenen anderen Volksgruppen, die auf ihrem Weg lagen. Die einen kamen möglicherweise über das Donautal aus dem Osten nach Mitteleuropa und mischten sich mit Venetern, Illyrern und Ligurien. Diese Gruppe baute rechteckige Häuser. Die anderen kamen über die Mittelostroute auf die Iberische Halbinsel und vermischten sich mit dem dort wohnenden Iberern. Diese Gruppe baut runde Häuser. Die Grenze zwischen „Rundhauskelten“ und „Rechteckhauskelten“
liegt aber nicht an den Pyrenäen, wie man denken könnte, sondern geht quer durch Spanien. In Zentralspanien und an der Ostküste wurde rechteckig gebaut, an der Westküste, in Galicien, wurde rund gebaut. Diese Siedlungen nennt man Castros (vom lateinischen Castros, Burg). In Wales wurde übrigens auch rund gebaut.

Sehen wir uns im Folgenden einige Beispiele von Castren an. Wir nehmen die Stadt Vigo an der galicischen Küste zum Ausgangspunkt. Hier in der relativ näheren Umgebung finden wir drei Castren (siehe Bild 7):
Castro de Castrolandin
San Cibran de Las

Monte Santa Trega

Zur Information: Wir nehmen diese drei Castren nur als Beispiel. Es gibt wesentlich mehr davon in Galicien, insgesamt 34.
Beginnen wir mit Castro de Castrolandin:
Der Ort ist nicht einfach zu finden, und auch das Oppidum muss man suchen. Sehen Sie daher das Bild 8 an.
Daraus ist auch erkennbar, dass das Castrum sehr klein ist. Der befestigte Ort liegt auf einem Felshügel oberhalb der heutigen Stadt Cuntis. Die Felskrone ist mit einem hohen Wall von ca. 7-10 m Höhe umgeben. Darauf war zur Keltenzeit eine Wallkrone aus Erde und Stein (siehe Bild 9). Die Fläche innerhalb des Wallbereiches ist nur sehr klein, ca. 80 x 100 m. Das ist sehr klein, gemessen an anderen Höhensiedlungen. Im Inneren waren Rundhaus-Grundmauern mit eigenwilliger Struktur zu sehen (siehe Bild 10). Man sieht verschachtelte runde Räume. Im innersten Raum befand sich offensichtlich ein größerer Ofen. Mich erinnert das eher an eine Produktionsstätte, als an ein Wohngebäude, vielleicht eine Schmiede oder Töpferei. Auch Bild 11 zeigt Rundhausgrundmauern, die am höchsten Punkt der Anlage zusammengeschachtelt waren.
Die Anlage wurde gerade erst ausgegraben, als wir den Besuch machten.
Archäologen und freiwillige Helfer waren dabei, Geländeteile freizulegen. Es wurde sehr viel Keramik gefunden. Eine Studentin war gerade dabei, Scherben im Boden zu sichern (siehe Bild 12). So, wie uns einer der Grabungsarchäologen mitteilte, fand man neben der Keramik auch Steinwerkzeuge und Eisenwerkzeuge. Man fand keine Knochen, Urnen oder Gräber. Das ist ein Rätsel, auch für die Ausgräber. Es war den Ausgräbern daher auch unklar, wer die Anlage gebaut oder betrieben hat, Kelten, Iberer?

In einem Experiment hatte man versucht, den alten Keramik-Brand nachzumachen. Dazu wurden rohe vorgeformte und vorgetrocknete Keramiken in die Glut eines Holzfeuers
(Fichtenzapfen) gelegt, dann Sand darüber geschichtet und über 48 Stunden darin belassen, bis alles wieder abgekühlt war (siehe Bild 13). Danach wurde die fertige Keramik aus der
Asche geholt. Das Experiment schien gelungen, die Töpfe waren fest und brauchbar.
san criban
castrolandin
Die kleine Abmessung der Anlage und die Anzahl der Keramikscherben deutet eher auf eine kleine keltiberische Töpferei hin, denn auf eine Wohnanlage. Es fehlt ein Wasser- und
Abwassersystem, sowie Platz für Tiere. Die fruchtbare Ackerfläche liegt auf dem Talgrund. Wahrscheinlich hat man hier unten gelebt und auf dem Castrum nur gefertigt. Die Frage ist, warum man in der damaligen Zeit eine Töpferei durch hohe Wälle schützen musste.
keltische ausgrabungen

San Cibran de Las

Bei diesem Ort hat man schon eher den Eindruck einer Stadt, sogar einer großen. Sehen Sie sich Bild 14 an, ein Luftbild der Ausgrabungsstätte.
Klar zu erkennen ist ein großflächiges Oppidum auf einem Hügel mit einem zum Teil noch erhaltenen doppelten Mauerring. Die Stadt hat für damalige Verhältnisse eine erhebliche Größe, durchaus als keltische Großstadt einzuordnen. Ebenfalls gut zu erkennen ist eine innere Zone, eine Art „Akropolis“, und darum herum ein auf großer Fläche besiedeltes oder „Industriegebiet“. Vom Stadttor aus führt ein breiter direkter Weg zur Oberstadt. Dieser innere Stadtteil ist noch einmal durch einen Mauerring vom Rest der Stadt abgetrennt. Sehen Sie in Bild 15 diesen Weg in Karrenbreite. In Bild 16 sehen Sie wieder ein typisches rundes Gebäude, allerdings mit einem rechteckigen Anbau. Das zeigt, dass man durchaus
rechteckig bauen konnte, wenn es Sinn macht. Warum dann aber die runden Häuser? In Bild 17 sehen Sie einen Komplex von Rundhäusern, dicht zusammengebaut. Dazwischen war kein Platz für Transportkarren. Waren diese Komplexe vielleicht abgegrenzte Gebiete einzelner Clans? In den runden Häusern wurden Öfen gefunden (siehe Bild 18). Waren das Kochherde oder Töpferöfen oder Becken für Schmiedekohle?
In Bild 19 sehen Sie, dass die innere Zone oder Akropolis mit einer Verteidigungsmauer und an dieser Stelle mit speziellem Eingangstor versehen war. Das zeigt mir, dass es sich um eine Stadt handelte, die noch in der Laténezeit existierte. Diese Zeit ist geprägt durch Eliten, die sich vom Rest des Volkes abgrenzten und durch Handel und Sicherung der Handelswege reich geworden waren. Heute würde man sicherlich von „Neureichen“ sprechen. Äußerlich erkennbar an der beginnenden Dekadenz in der Kunst und der exzessiven Bestattungsriten zumindest der Führungsschicht.
keltische ausgrabungen 2
lochstein

Monte Santa Trega

Folgen Sie weiter zum „heiligen Berg“ der Galicier (heilig wegen der Wallfahrtskirche auf der Bergspitze), dem Monte Santa Trega. Dieser solo stehende Berg ist seit Urzeiten ein Heiligtum. Er steht zwischen Meer und der breiten Minho-Mündung mit kompletter Rundumsicht. Sehen Sie Bild 20, ein Blick vom Monte Santa auf die Stadt A Guarda und den Atlantik.
Dieser exponierte Berg war sicher vor den Kelten schon ein Heiligtum. Hier wurden typische Artefakte gefunden, die wir mit der Megalithzeit in Verbindung bringen (siehe Bild 21: ein Schälchenstein, Bild 22: ein Lochstein und Bild 23: ein Figurenstein). Danach bauten dann die Keltiberer ihre typischen Rundhäuser an den Berg (siehe Bild 24), ein Bereich auf dem Berg mit runden Grundmauern. Bild 25 zeigt an den Grundmauern die genaue Struktur eines Rundhauses mit Nebengebäude oder Anbau. Und Bild 26 zeigt, wie dicht die Gebäude nebeneinanderstanden. Nicht vorstellbar, dass man sich mit Lasten oder Lasttier einfach darin bewegen konnte. Warum diese Enge?
Platz war genug da. Damit endet unser Blick auf drei keltiberische Castren. Sie zeigen die typischen Rundhausstrukturen. Auch Bilder anderer Castren zeigen ähnliche Bauten. Irgendwie wirkt die Geschichte unbefriedigend. Warum wurde in engen Castren gebaut? Wer wohnte in den Flusstälern, am Meer und in den fruchtbaren Ebenen? Waren die
Kelten vielleicht doch nur ungeliebte Migranten, die sich in abgesonderten Höhensiedlungen oder Oppida verschanzten? Oder waren die Castren vielleicht nur Produktionsstätten, deren Know-how und Produkte man schützen wollte? Eine Erklärung könnte sein, dass diese Castren in der Zeit der karthagisch-römischen Kriege befestigt wurden. Die Keltiberer waren zum Teil mit den Karthagern verbündet, letztlich aber hat dann Rom gewonnen.
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So kommen Sie hin:

Nehmen Sie die spanische Stadt Vigo an der Westküste Galiciens als Ausgang.
Nach Castrolandin nehmen Sie die Autobahn AP 9 nach Norden über Pontevedra bis zur Ausfahrt 110 Caldas de Reis. Von hier auf der N 640 nach Cuntis. Von Cuntis zum Castro (siehe Bild 8). Die Koordinaten für Ihr Navi: 42° 38 ́12,84“ N und 8° 33 ́08,09“ W.
Der Weg nach San Cibran de Las ist nicht ganz einfach. Fahren Sie von Vigo auf die A 52 nach Osten. Fahren Sie bis zur Abfahrt Val de Pereira/San Paio.
Von dort nach Nordost auf die OUR- CV-345. Auf dieser Straße über Cenlle Richtung San Amaro. Kurz vor San Amaro finden Sie San Cibran de Las.
Koordinaten: 42° 21 ́50,80“ N und 8° 04 ́32,30“ W. Der Weg zum Santa Trega ist einfach. Fahren Sie von Vigo aus die Küstenstraße PO 552 nach Süden bis A
Guarda an der portugiesischen Grenze. Sie sehen den Monte Trega schon von Weitem.
Koordinaten: 41° 53 ́33,52“ N und 8° 52 ́11,31“ W. (Wilfried Augustin)
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Gruß an die Ahnen
TA KI

Die Pyramiden von Gizeh wurden nicht von Altägyptern erbaut (2)


Wahrscheinlich nur bei klarem Himmel und für ein paar Minuten. Denn sonst hätten sie bemerken müssen, dass sich unsere Erde dreht, und dass sie sich nicht darum kümmert, ob sich die Sterne mitdrehen oder nicht! Man baue also einen Schacht und richte ihn aus, und so wird – zum gegebenen Zeitpunkt – der – angeblich – angepeilte Stern auch wirklich darin erscheinen, für einen kurzen Augenblick. Denn unmittelbar danach ist er wieder aus der Schachtmündung verschwunden. Und für einen solch kurzen Augenblick, der sich sowieso nur an ein paar Tagen im Jahr beobachten lassen würde, soll ein derart gigantischer Arbeitsaufwand getrieben worden sein? Vollkommen ohne sonstigen Nutzen?
Nein, mit der größten Fantasie, eine solche Beschränktheit den Baumeistern der Pyramiden zu unterstellen, das wäre eine Beleidigung für ihre Bau-Kenntnisse und würde
ihnen völlig widersprechen. Die sogenannten Luftschächte können aufgrund des fehlenden praktischen Nutzens zwangsläufig überhaupt nichts mit Sternenbeobachtung zu tun gehabt haben, und auch eine „symbolische“ Ausrichtung auf bestimmte Sterne ist blanker Unsinn, weil diese Ausrichtung nur für Sekunden zutrifft. Eine Art der Sternenbeobachtung wäre gerade noch vorstellbar mit der sogenannten Großen Galerie, zum Zeitpunkt des Baues, als sie noch oben geöffnet war. Doch auch diese Überlegung muss rein theoretischer Natur bleiben, denn die Anlage der Großen Galerie spricht völlig gegen eine solche Nutzung. Die Erbauer der Pyramiden waren keine unpraktisch denkenden Leute, sonst hätten sie diese Meisterwerke nicht erschaffen können. Wenn sie eine Möglichkeit zur Sternenbeobachtung hätten konstruieren wollen, dann hätten sie eine praktische Vorrichtung erbaut, und keine enge, schiefe Rampe. Auch die angewendete Technik der Pyramidenbaumeister ist bisher nur zu einem verschwindend kleinen Teil bekannt. Wäre sie enträtselt, dann wüsste man – vielleicht -, wie die Pyramiden gebaut worden sind und müsste sich keine haarsträubenden Hilfskonstruktionen einfallen lassen.

Wieso merkt eigentlich niemand, welch ein Unsinn auf diesem Gebiet produziert wird?!

Die Ägyptologie unterstellt den alten Ägyptern immer noch, dass sie – technologisch gesehen – höchstens Kupferwerkzeuge kannten, obwohl es durchaus hochwertige
Stahlgeräte aus jener Zeit gibt (15). Eine eventuell vorhanden gewesene Technik in unserem heutigen Sinn sei jedoch völlig undenkbar. Tatsache ist aber, dass die monumentalen Pyramidenbauten vorhanden sind. Sie stehen da, also müssen sie gebaut worden sein.
Nur: sie konnten niemals mit den steinzeitlichen Methoden der alten Ägypter errichtet worden sein. Das ist völlig unmöglich. Da kann man sich drehen und wenden und
Rechenkunststücke anstellen, wie man will: die alten Ägypter konnten definitiv keine Pyramiden bauen! Es ist ganz logisch: wenn wir mit unserer heutigen, relativ
hochstehenden Technik nicht in der Lage sind, eine Pyramide nachzubauen, dann war es mit primitiveren Mitteln erst recht nicht möglich.
pyramidenblöcke
Dieses Bild zeigt, wie genau bzw. ungenau man heute Steine mit modernsten Laser-Sägen
zuschneiden kann. Im Vergleich zu der Verfugung der Pyramidenblöcke wirkt diese Technik
fast stümperhaft (Vogl)
strukturstockhammerbearbeitung

Diese beiden Bilder zeigen zwei Möglichkeiten der sogenannten Stockhammerbearbeitung.
Viele Pyramidensteine zeigen deutliche Merkmale, die auf eine Stockhammerbearbeitung
hindeuten. Ein Fachmann weiß jedoch, dass zur Stockhammerbearbeitung ein
Presslufthammer und ein Pressluftgerät nötig ist (Vogl)
Wir können heute zwar vergleichbare Steinquader aus vergleichbaren Steinbrüchen brechen, jedoch benötigen wir unsere Krantechnik, um sie herauszuholen und sie auf entsprechende Schwerlastwagen zu heben. Möglicherweise könnte man diesen Arbeitsvorgang der ägyptischen Technik noch zugestehen, mit komplizierten Hebelkränen aus Holz, wobei sich jedoch die Frage stellen würde, nach wie viel von diesen tonnenschweren Steinblöcken so ein Kran wohl kaputt wäre.
Wie die Steinblöcke dann über den Nil gekommen sein sollen, bleibt ein Geheimnis der Ägyptologen. Mit den von ihnen ausgegrabenen und rekonstruierten Booten jener Zeit war es jedenfalls völlig ausgeschlossen, auch nur einen einzigen Quader zu transportieren, geschweige denn hunderttausende.
Wie die Steinblöcke zu den Pyramiden aufgeschichtet worden sein sollen, dass Toleranzgrenzen unterschritten wurden, wie sie mit unserer Hochtechnologie nicht erreicht werden, bleibt ein weiteres, bisher ungelüftetes Geheimnis. Favorisiert wird immer noch die Rampen-Theorie. Doch eine derartige Rampe benötigt – wie gesagt – das mehrfache Volumen der endgültigen Pyramide als Füllmaterial. Wo soll das Material hergekommen sein und wohin ist es nach dem Bau verschwunden? Es sind keinerlei Reste auffindbar!

Rampenreste, die man ägyptologischerseits als Überreste deklarieren wollte, stammen von den in viel späterer Zeit gebauten Taltempeln und Aufwegen, die mit den eigentlichen Pyramiden überhaupt nichts zu tun haben.
Hierzu hat Dieter Vogl als kompetenter Naturstein-Fachmann die Theorien von Dr. H. A. Nieper nachgeprüft (16), die bisher nicht beachtet wurden, vielleicht, weil sie zu spekulativ erscheinen? Dr. Nieper hat in verschiedenen Aufsätzen die Meinung vertreten, die Steine zum Bau der Gizeh-Pyramiden seien mit Geräten abgebaut worden, die mit Vakuum-Feldenergie arbeiten würden. Nieper hat hiermit nicht nur eine neue Theorie zu den schon vorhandenen gesellt, sondern vor Ort recherchiert.
Er vergleicht die Bearbeitungsspuren an den Steinblöcken der Gizeh-Pyramiden mit Schmelz-Sinterwellen, wie sie beim Bearbeiten von Steinen entstehen, die mithilfe eines von dem japanischen Physiker Prof. Shinichi Seike bereits 1978 entwickelten Seike- Solenoid geschnitten werden. Das ist ein Trennschneider zum Schneiden von Gestein mittels eines Tachyonenstrahls, also mit Vakuumfeldenergie. Ein solcherart geschnittenes Gestein verdampft ohne Rückstände.
Vogl hat die Theorien von Dr. Nieper an Ort und Stelle nachgeprüft und bestätigt. Demnach dürften alle „gängigen“ Theorien der Steinbearbeitung mittels steinzeitlicher Methoden endlich auf den Müll gehören. Doch es geht noch weiter. Oben sehen wir die Abbildung eines sogenannten Grubenloches in den Mokattam-Bergen, wo nach wissenschaftlicher Lehrmeinung die größten Blöcke der Pyramidensteine gebrochen sein sollen. Wie die tonnenschweren Steine aus dem Grubenbruch nach oben geschafft worden sein sollen, darüber schweigen sich die Archäologen jedoch aus. Mit den damaligen Mitteln und Werkzeugen war dies jedenfalls völlig unmöglich.
Demnach gibt es nur eine einzige stichhaltige Alternative: die Pyramiden sind zwangsläufig von Baumeistern erstellt worden, die eine Hochtechnologie beherrschten, gegen die unsere heutige gerade in den Kinderschuhen steckt. Als sich im alten Ägypten einige Nomadenvölker zusammenrauften und ihr erstes Reich gründeten, müssen die Pyramiden bereits in ihrer vollen Pracht vorhanden gewesen sein. Spätere Pharaonen nutzten sie, als Zeichen ihrer Macht, zu kultischen Zwecken oder für was auch immer. Aber vom Bau hatten sie keine Ahnung. Das zeigen die vielen, jämmerlich primitiven Nachbauten, die größtenteils bereits zerfallen sind, oftmals schon beim Bau.
STEINVERFUGUNGENSteinverfugung im Inneren der Großen Pyramide (Eickhoff)
Es ist mitnichten damit getan, wenn man weiß, wie etwas funktioniert, dass man es dann auch bauen kann! Ein Beispiel aus unseren Tagen möge dies veranschaulichen:
Jeder weiß heute, wie ein Fernsehgerät funktioniert, dass in einem Holzkasten eine Bildröhre befindlich ist, eine Menge Transistoren und Drähte. Doch wer kann, selbst, wenn er alle Einzelteile (beispielsweise als Bausatz) zusammen hat, daraus ein funktionierendes Gerät bauen? Dieses Beispiel lässt sich auch auf einfachere Dinge ausweiten: wer kann schon aus einem Stück Leder ein paar Schuhe herstellen? (Wer kann überhaupt noch selbst ein Stück Leder herstellen?) Was ich damit sagen will: selbst wenn die alten Ägypter die Pyramiden fix und fertig als Anschauungsobjekte vor Augen stehen hatten, waren sie niemals dazu in der Lage, sie nachzubauen, auch dann nicht, wenn man ihnen detaillierte Baupläne mitgeliefert hätte!
Und so sind uns auch nicht allzu viele Nachbau-Versuche in dieser Größenordnung bekannt, man verlegte sich bald auf den Bau von Palästen und Tempeln. Das war
wenigstens machbar, ohne dass sie gleich wieder zusammenfielen – und außerdem kostengünstiger.
So sehr die Schulwissenschaft an ihren Thesen auch kleben bleibt, wir kommen angesichts der offensichtlichen Tatsachen nicht darum herum, eine Hochtechnologie für
den Bau der Pyramiden vorauszusetzen. Wann das war, woher diese Technologie kam, wer sie beherrschte, das sind Fragen, die zunächst sekundär bleiben müssen, denn es scheinen sich alle diesbezüglichen Hinweise auf den ersten Blick in Nichts aufgelöst zu haben. Doch bei genauem Hinschauen kann man konstatieren:
Es spricht absolut nichts dagegen, dass die Pyramiden zehntausende oder möglicherweise sogar hunderttausende von Jahren alt sein können! Im Gegenteil sprechen
einige Fakten sogar definitiv dafür: Die mit Hochtechnologie geschnittenen Steine waren an den Schnittstellen massiv verglast, bedingt durch die Einwirkungen des Plasmastrahls.
Und diese Verglasung ist bis auf Reste wegerodiert. Um Verglasungen soweit erodieren zu lassen, sind jedoch extrem lange Zeiträume nötig. Bei der Sphinx-Figur tendiert man ja inzwischen auch zu der Vermutung, dass sie möglicherweise mindestens zehntausend Jahre alt sei, aufgrund der Wasser-Erosionsschäden an ihren Flanken. Beim Sphinx kommt noch hinzu, dass das bearbeitete Steinmaterial nicht verkarstet ist – ein völlig ungewöhnlicher Vorgang! Aus diesem Grund zerbröselt die Figur auch langsam aber sicher unter den heutigen aggressiven Umweltbedingungen. Vergleichbare Steinbauten (Burgen, Kirchen o.ä.) weisen eine Verkarstung an der Steinoberfläche auf, die das Material widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse macht. Eine Verkarstung kann sich nicht bilden, wenn das verwendete Steinmaterial mit chemischen Substanzen imprägniert wurde (nach heutigen technischen Verfahren). Eine Steinimprägnierung hält jedoch nur eine gewisse Zeit. Nun zurück zum Sphinx: Wenn die Riesenfigur von den Baumeistern der Gizeh- Pyramiden errichtet worden ist, könnte es durchaus sein, dass sie – die technischen Möglichkeiten hatten sie ja – die Steine imprägniert hatten.
Um nicht irgendwelche Außerirdischen für die Errichtung der Pyramiden bemühen zu müssen, kann durchaus eine frühe menschliche Hochkultur angenommen werden. Die verfügbaren Zeiträume für die Entwicklung solcher Kulturen reichen völlig aus, nachdem Cremo & Thompson nachgewiesen haben, dass der „moderne Mensch“ bereits Jahrmillionen älter ist als uns die Schulwissenschaft glauben machen möchte.
Die Pyramiden von Gizeh zeigen mir folgendes Bild: Die Baumeister der Pyramiden – wer auch immer sie waren, woher sie ihr Wissen auch hatten und woher sie auch kamen – besaßen eine hochstehende Technik, die weit höher  stand als unsere heutige. Das ist ein zwangsläufiger Fakt, denn die Pyramiden beweisen es: wir können mit unserer heutigen Technik (noch) keine nachbauen.
Pharao Cheops (so es ihn gegeben hat) hätte jedoch wahrscheinlich schallend gelacht, wenn man ihm damals mitgeteilt hätte, zukünftige Archäologen hätten seine Tempelchen rings um die Pyramide als Zeichen dafür gedeutet, er hätte das Riesenbauwerk errichtet …
(…)
Gruß an die Nachforscher
TA KI