Telepolis feuert Autor: Sind alle ARD-Kritiker automatisch Rechtsradikale?


 

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TV foto:rawpixel.com at Pexels

Der Autor Dr. Viktor Heese hat im Dezember 2018 bei Telepolis (Heise) mehrere Beiträge veröffentlicht. Es lief alles gut bis er mit der Kurzanalyse über die ARD-Gehälter bestimmte Kreise störte. Unerwartet mischte sich ver.di (nicht die ARD!) ein und schrieb einen „Offenen Brief“ an Heise online Heise online gab nach, löste die Zusammenarbeit mit Heese und veröffentliche darüber hinaus eine den Ruf des Autors schädigende „Replik“ von Ralf Hutter. Hier ging aber der Schuss nach hinten los. Die Leserkommentare gegen Telepolis/Hutter waren vernichtend. Last but not least fasste MMNews (Herausgeber Michael Mross) den Vorgang in einem Beitrag „Heise/ Telepolis macht ARD-Kritiker zum Nazi“ zusammen. 

Dr. Heese nimmt zum Vorgang wie folgt Stellung:

Erwiderung an Herrn Dr. Zota, Chefredakteur von Heise online und Herrn Kloiber, den Mitautor des Offenen Briefes von ver.di an Heise online vom 9.01.2019 zu meinem Telepolis-Beitrag [Update] ARD: Durchschnittliche Monatsvergütung von 9.400 € höher als bei DAX-Konzernen vom 4.01.2018 

Mit Erstaunen nehme ich die Beendigung der Zusammenarbeit mit Heise/Telepolis zur Kenntnis. Dieser ist ein Schreiben von ver.di an Heise online vorausgegangen das ich als rufschädigend betrachte. Beide Vorgänge sind eine direkte Folge der Publikation meiner – wohl unbequemen – Analyse zur Vergütung bei der ARD.

Auf meine betriebswirtschaftliche Analyse hätte ich eigentlich ebenso eine betriebswirtschaftlich unterlegte Kritik von der ARD erwartet. Stattdessen hörte ich, dass ver.di einen Brief an Heise online geschrieben hatte. Nach dessen Lektüre stelle ich fest, dass dieser eine Mischung aus passend zusammengestellten Zahlen und einem individuellen Meinungsteil darstellt, der mich als Analyst und Fachbuchautor über Börsen- und Wirtschaftsthemen (www.finanzer.eu) in die politisch rechte Ecke drängen will. Dagegen verwahre ich mich.

Um es im Zahlenteil kurz zu machen, stelle ich ver.di folgende Fachfrage:

Wenn das Durchschnittsgehalt bei der ARD (ver.di schreibt stets vom ÖRR, weiß aber über ARD bestens Bescheid!) nur 5.400 € (welches Jahr? welche Definition?) monatlich betragen soll, dann läge nach Adam Riese bei 19.096 Beschäftigten der Personalaufwand in 2018 bei 1237 Mio. €. Der Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF-Bericht) nennt aber 1768 Mio. €, was ein wesentlich höheres Durchschnittgehalt von 7717€ ergibt. Erklären Sie mir bitte diese Differenz?

Anm.: ver.di verwechselt die von mir gewählte Unterscheidung zwischen der Vergütung (9422 €) und dem Gehalt (7717 €). Die Definitionen, Verortung der Zahlen und Tabellen inkl. dazugehörender Seiten im KEF-Bericht(!) habe ich im Kommentarteil „Bemerkungen zu kritischen Einwänden“ des obigen Telepolis-Artikels explizit genannt. Jeder kann das nachprüfen.

Die Diskrepanz zwischen meinen und den ver.di-Zahlen erkläre ich mit den unbekannten Top-Gehältern der ARD- Führungskräfte, Hauptabteilungs- und Abteilungsleiter. Ob die Moderatoren, die wir täglich auf dem Bildschirm sehen, zu dieser Gruppe dazugehören, weiß ich nicht, ist für das Thema aber irrelevant. Die Vergütungshöhen dieser außertariflich bezahlten Personen sollen individuell mit dem Verwaltungsrat ausgehandelt werden.

Wenn jetzt ver.di das Gehalt der IT-Kraft oder des Archivars zitiert, ist das nicht ausreichend und interessiert Beitragszahler und wahrscheinlich auch einfache ver.di-Mitglieder nur peripher. Unter ihnen soll der „Brief (an Heise) verbreitet“ werden. Würde mich freuen, wenn – wie an Heise – auch an mich eine Einladung zu einer der regelmäßigen Veranstaltung der Gewerkschaft Medien erginge.

Falls der Personenkreis der ARD-Außertariflichen nicht der Gewerkschaft angehört, ist m.E. ver.di auch nicht in der Lage fundierte Aussagen über die Vergütungsstrukturen in der gesamten ARD zu machen.  

Ein Wort zu meiner Analysemethode: Die strengen Regeln der Mathematik gelten sowohl für mich als auch für Gewerkschaftsfunktionäre. Als unabhängiger Analyst kann und will ich keine Gefälligkeitsstudien schreiben nur um „ver.di-freundliche“ Ergebnisse herzaubern. Diese gibt der KEF-Bericht nicht her. In meiner Analyse war lediglich der einfache Dreisatz anzuwenden. Man musste allerdings wissen bei welchen KEF-Zahlen.

Meine kurze Zusammenarbeit mit Heise/Telepolis gestaltete sich bis Erscheinen des ver.di-Briefes angenehm. Innerhalb von drei Wochen habe ich dort fünf Artikel zu wirtschaftlichen Themen platzieren (Bitcoin, Deutsche Bank) können. Deren Lektüre empfehle ich Ihnen gerne.

Nach dem ARD-Artikel und dem ver.di-Brief wendete sich das Blatt diametral. Den Höhepunkt der unnötigen Verunglimpfung meiner Person bildet die unnötige Replik eines Herrn Hutter, die in den Leserkommentaren völlig zerrissen wurde. Der Schuss ging klar nach hinten.

Zu den als „Kündigungsgrund“ genannten mangelnden journalistischen Qualitätsanforderungen frage ich Heise, warum das gerade beim letzten ARD-Artikel aufgefallen ist? In diesem Kontext möchte ich mich erkundigen, was die Veröffentlichung meines bereits angenommenen Artikels „Warum die Russlandsanktionen unwirksam bleiben werden“ macht? Kommt da noch etwas oder sind auch dort Qualitätsmängel gefunden worden?

Vielleicht befürchtet Heise/Telepolis aber einen neuen Offenen Brief, dieses Mal nicht von ver.di, sondern vom Bundeskanzleramt?

Und zu guter letzt: Warum werde ich bei Telepolis/ver.di nicht mit meinem akademischen Grad (Dr. Heese) genannt?

Quelle

Gruß an die Nachdenklichen

TA KI

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Programmbeschwerde zur ARD-Berichterstattung über China: Propagandistisch und regierungsnah


Der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, haben Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Der Vorwurf: Manipulative Berichterstattung über China.

RT Deutsch dokumentiert die Programmbeschwerde im Wortlaut:

Sehr geehrte Rundfunkräte,

der Beitrag „China baut digitale Mauer aus“ ist ein typisches Beispiel für propagandistischen und regierungsnahen Journalismus.

Diesmal wird als Bezugsahmen das Internet gewählt und Chinas Führung als „Zensor“, „Überwacher“, „Kontrolleur“, kurz als „Menschenrechtsfeind“ dämonisiert, als ob die Situation in der „Westlichen Wertegemeinschaft“ grundsätzlich anders aussähe (siehe das Schicksal von E. Snowden, Assange oder die Maas-Aktionen gegen User der sozialen Medien).

Die Sicherheitschecks im Zuge des Parteikongresses werden besonders hervorgehoben, ein Vergleich mit Deutschland und dessen wesentlich umfangreichere Sicherheitsaktionen und Übergriffe (G 20 in Hamburg) lassen die chinesischen Behörden harmlos erscheinen. Und es wird so getan, oder als ob Sicherheitsmaßnahmen nicht zur Alltagsroutine zählten (siehe Totalchecks bei Flughafenkontrollen). Das Hervorheben dieser überall auf der Welt praktizierten Selbstverständlichkeiten als eine vorgeblich chinesische autoritäre Besonderheit soll den Eindruck zu verstärken, China sei ein bedauernswert totalitär regiertes Land, dessen nach Freiheit dürstende Menschen nur darauf warten, ins Paradies der „Westlichen Wertegemeinschaft“ geholt zu werden. Blanke Propaganda eben.

Vorzugeben, das Abschalten von Whatsapp sei ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit in der VRCh ist fast schon lächerlich. Bei einer Gesamtbevölkeung von 1,2 MRD Menschen verwenden nahezu 0,8 MRD, das heißt fast die komplette mediennutzende Bevölkerung, das gleichartige chinesische System WeChat. Der Grund, es bietet technisch weiter entwickelte Möglichkeiten als Whatsapp. Und: Sich mediale Konkurrenten und Kritiker vom Halse zu schaffen ist internationaler Standard. In Falle der Ukraine (Programmbeschwerde vom 19.5.17) hat das bei ARD-akuell vergleichsweise keine Aufregung ausgelöst, über den Rauswurf von Russland Today aus den USA ist überhaupt nicht berichtet worden.

Gniffkes Hauptabteilung hebt im Bezug auf China also Geschehnisse hervor, die, wenn sie sich in Deutschland oder befreundeten Ländern – also bei den „Guten“ ereignen, eine völlig nachgeordnete Gewichtung erfahren. Das hat selbstverständlich Gründe.

Der Publizist Prof. Dr. Teusch hat in seiner Analyse „Lückenpresse“ über die Mainstreammedien die Linien dieser inadäquaten Berichterstattung treffend umschrieben, sie sind auch in diesem Fall deutlich sichtbar:

Jedes Medium ist angesichts des gigantischen Nachrichtenangebotes gezwungen, eine kleine, oft winzig kleine Auswahl zu treffen. Die Frage ist, wie und nach welchen Kriterien diese Auswahl vorgenommen wird. Und da ist…im Mainstream…Folgendes zu beobachten: Erstens werden Nachrichten in ganz bestimmter Weise gewichtet. Zweitens werden Nachrichten gezielt unterdrückt. Drittens werden Nachrichten in tendenziöser Weise bewertet, das heisst es wird mit zweierlei Maß gemessen, es gibt „Doppelstandards“. Alle drei Aspekte hängen eng zusammen und verstärken sich wechselseitig. Wenn sie auf bestimmten Themenfeldern lange genug und mit ausreichender Intensität wirken, entstehen dominante Narrative, also große journalistische Erzählungen oder Deutungsmuster, in die dann alle neu einlaufenden Informationen eingeordnet werden können – oder eben auch nicht, so sie denn nicht ins Narrativ passen.

Im Hinblick auf China hat ARD-aktuell das Narrativ entwickelt, die kommunistische Regierung verstoße ständig und äußerst schmerzhaft gegen Demokratie und Menschenrechte und verfolge lediglich egoistische Wirtschaftsinteressen. Nur Nachrichten, die in dieses Raster passen, finden Berücksichtigung.

Hinzu kommt die bekannte Regierungshörigkeit von ARD-aktuell. Getragen von deutscher Überheblichkeit sorgte die Bundesregierung jährlich dafür, dass eine rituell negative EU-Stellungnahme zur Menschenrechtslage in China beim UN-Menschenrechtsrat eingereicht wurde.

Im Juni hatte Athen sich erstmals geweigert, den Ritus zu befolgen. Der Grund: China hatte den Athener Hafen Piräus übernommen und den Warenumschlag dort innerhalb kurzer Zeit um das Vierfache gesteigert und entsprechende Arbeitsplätze für die von der Bundesregierung geprügelten Griechen geschaffen. Die griechische Regierung hielt es offensichtlich – im Gegensatz zu Berlin und ARD-aktuell – nicht mehr für angebracht, sich dreist in innere chinesische Angelegenheiten einzumischen. Der Berliner Vorstoß in der EU scheiterte.

Der deutsche Botschafter in Bejing ist natürlich verstimmt darüber und schwadroniert nun von chinesischem „Kontrollwahn“; das abgehörte Telefon seiner Kanzlerin und die großflächige Schnüffelpraxis der USA in Deutschland sowie der Überwachungswahn unserer Politiker und der deutschen „Dienste“ war ihm dabei offenkundig aus dem Blick geraten. ARD-aktuell hatte sich dennoch nicht verkniffen, den Botschafter besonders zu zitieren. Zugleich erlaubte das, die eigene aggressiven Werturteile („Kontrollwahn“) als von einem Dritten gekommen zu tarnen und sich damit den Rücken frei zu halten. Als ob indirekt vermittelte Propagandasprüche weniger widerwärtige Propaganda wären als direkte..

Die Verengung des Blickwinkels auf Wirtschafts- vermeintliche Menschenrechtsfragen ist für ARD-aktuell typisch. Die manipulative Themenauswahl dient dazu, dem deutschen Fernsehpublikum ein Negativ-Bild von der VR China zu vermitteln.

Das Ergebnis ist mit dem der agitatorischen Russlandberichterstattung vergleichbar: Die Deutschen haben europaweit die schlechteste Meinung von den Chinesen. So glauben 70 Prozent der Bundesbürger, dass die chinesische Regierung auf Interessen anderer Nationen pfeift. 87 Prozent sind außerdem davon überzeugt, dass Peking die Rechte seiner Bürger nicht achtet. Natürlich wurden derartige undiffenzierte Negativ-Meinungen von den Medien (ARD-aktuell inkusive) geschaffen, von wem denn sonst?

Die Auswahl und Gestaltung der Beiträge der ARD-aktuell über China verstoßen gegen gesetzliche Bestimmungen (NDR- und Rundfunkstaatsvertrag):

„Die Programme und Angebote der ARD haben der Allgemeinheit einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Die ARD soll hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern.“

F. Klinkhammer, V. Bräutigam

Quelle: https://deutsch.rt.com/inland/59528-programmbeschwerde-zur-ard-berichterstattung-china/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

Bundesverfassungsgericht rollt Rundfunkbeitrag auf


Beitragsservice (Bild: JouWatch.org)

Stellt das Bundesverfassungsgericht den Rundfunkbeitrag grundlegend auf den Prüfstand? Ja, so zumindest die „Neue Juristischen Wochenschrift“ (NJW), die berichtet, dass die Verfassungsrichter jetzt einen Katalog mit bohrenden Fragen unter anderem an alle Landesregierungen verschickt haben.

Die „Neue Juristische Wochenschrift (NJW), verlegt durch den C.H. Beck Verlag, berichtet auf seiner Homepage, dass das Bundesverfassungsgericht den Rundfunkbeitrag grundlegend auf den Prüfstand stellen würde.

 „Die Richter rollen mit ihrem Fragenkatalog das Thema komplett auf“

Die Richter des Bundesverfassungsgerichts hätten einen Katalog an Fragen unter anderem an alle Landesregierungen verschickt.  „Der Zwangsbeitrag wird auf Basis eines von den Ländern geschlossenen „Rundfunkbeitragsstaatsvertrags“ von nahezu sämtlichen Bundesbürgern sowie von etlichen Gewerbetreibenden erhoben, so im betreffenden Artikel. „Die Richter rollen mit ihrem Fragenkatalog das Thema komplett auf“, heiße es aus einer der Staatskanzleien. Zudem habe der Erste Senat unter Vorsitz von Ferdinand Kirchhof eine sehr kurze Frist für die Stellungnahmen gesetzt.

Federführender Berichterstatter in dem Verfahren sie der Richter Andreas L. Paulus. Zugrunde liegen würden eine Reihe von Verfassungsbeschwerden von Privatpersonen und Unternehmen. Zuletzt hatte unter anderem der Autovermieter Sixt vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen die Zahlungspflicht geklagt, dort aber verloren.

Rahmenbedingungen grundlegend geändert

Im Artikel von NJW heißt es weiter, dass sich nun auch Bundestag und Bundesrat, die Landtage sowie die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten äußern sollen. Mit besonderer Spannung wird das Urteil der Karlsruher Richter deswegen erwartet, weil die deutsche Rundfunkverfassung weitgehend auf deren Rechtsprechung und nicht auf konkrete Vorgaben im Grundgesetz zurückgeht.

Mittlerweile haben sich aber durch das Aufkommen von Privatsendern und Internet die Rahmenbedingungen geändert: Ursprünglich ging das Gericht von einem Auftrag von ARD und ZDF zur Grundversorgung aus, weil Radio- und Fernsehfrequenzen knapp seien.

Öffentlich-rechtlicher Selbstbedienungsladen 

Am Freitag legten ARD und ZDF eine Strukturreform vor, nach der die beiden Sender bis 2028 mehr als 1,2 Milliarden Euro einsparen wollen, so WO. Bei einem Jahresbudget von über 8 Milliarden Euro, das dem Zwangsgebührenzahler abgepresst wird, nichts Überragendes. Dreister Weise fügen die Verantwortlichen noch hinzu, dass sich so der Rundfunkbeitrag „moderat“ entwickeln könne.

Spätestens, nachdem die ARD die Gehalts- und Honorarstrukturen der Öffentlich-Rechtlichen – allerdings nicht vollumfänglich – offenlegte (JouWatch berichtete), dürfte klar sein, wie obsolet der öffentlich-rechtliche Rundfunk tatsächlich geworden ist.  (SB)

http://www.journalistenwatch.com/2017/09/30/bundesverfassungsgericht-rollt-rundfunkbeitrag-auf/

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Gruß

TA KI

Zehn Jahre nach Kerner: Eva Herman packt aus


Gibt es bezahlte Talkshow-Claqueure, Manipulationen hinter den Kulissen und politische Schulungen für Moderatoren? Am 9. Oktober 2007 fand in Deutschland einer der größten Medienskandale statt: Die ARD-Moderatorin und Tagesschausprecherin Eva Herman wurde aus der laufenden ZDF-Sendung von Johannes B. Kerner geworfen. Dieser Vorfall ist inzwischen längst zu einem der wichtigsten Beispiele für die sterbende Meinungsfreiheit in Deutschland geworden. Viele Menschen fragen sich seitdem, was alles in deutschen TV-Talkshows im Vorfeld eigentlich vorsätzlich geplant wird und was noch wirklich zufällig geschieht. Darüber spricht Eva Herman in diesem Beitrag. Sie gewährt dem Zuschauer einen erweiterten Blick hinter die Fernsehkulissen. Und sie gibt schlüssige Antworten auf gerade in letzter Zeit immer wieder heißdiskutierte Fragen über eventuell bezahlte Studio-Claqueure, über Manipulationen hinter den Kulissen, über eventuelle politische Schulungszentren für Moderatoren oder über „TV-Talkshow-Geheimpläne“.

Wissensmanufaktur

Gruß an die Klardenker

TA KI

„HEXENJAGD“ von ARD-Panorama: Legen Sie KRISENVORRÄTE an? Dann sind Sie vielleicht (bald) ein „STAATSFEIND“!?



Sind Sie über die politische und wirtschaftliche Situation besorgt?

Haben Sie Angst vor einer (Natur-)Katastrophe?

Legen Sie Krisenvorräte an, um sich und Ihre Familie vor dem Tag X zu schützen?

Dann sind Sie vielleicht (bald) ein STAATSFEIND!

Zumindest wenn es um einen grottenschlecht recherchierten Filmbeitrag des ARD-Magazins Panorama geht.

Unfassbar!

„Einen größeren Blödsinn habe ich noch nie gehört!“

„So etwas kann wohl nur Jemand von sich geben der von der Materie keine Ahnung hat!“

„Jetzt zu einer Hexenjagd zu blasen finde ich das allerletzte und völlig fehl am Platz!“

Dies schreibt ein Leser als Kommentar auf einen unterirdischen Beitrag des ARD-Magazins Panorama. Und hat völlig recht damit. Mehr noch – für diese „Fake News“ sollte ich selbst interviewt werden!

Doch der Reihe nach.

Rückblick:

Am 03.09.17 schrieb mir Panorama-Redakteurin Fabienne Hurst, eine von drei Autoren des Filmbeitrags „Rechtsterror-Ermittlungen: Gründer der „Prepper“-Gruppe ist Polizist“, der innerhalb des ARD-Magazins am 07.09.17 gesendet wird.

Quelle


Sehr geehrter Herr Grandt,
für das ARD-Magazin „Panorama“ beschäftigte ich mich derzeit mit dem Thema
Prepper, also Menschen, die sich für einen wie auch immer gearteten Krisenfall
vorbereiten. Es geht konkret um eine Gruppe aus Mecklenburg Vorpommern, die
durch eine GSG9-Razzia am vergangenen Montag in die Schlagzeilen geraten ist. Denn
Beschuldigte wie Zeugen gehören alle derselben Prepper-Gruppe an.
Laut Durchsuchungsbeschluss werden die Beschuldigten verdächtigt, eine staatsgefährdende Straftat geplant zu haben, zu einem „Tag X“, an dem sämtliche Ordnung in Deutschland zusammenbricht, also die Krise Eintritt.
Nach Gesprächen mit den Beschuldigten und den Zeugen wurde mir deutlich, dass die Prepperszene sich tatsächlich auf einen „Tag X“ vorbereitet – jedoch, das betonen die Befragten immer wieder, nur im Sinne einer Vorbereitung auf dem Krisenfall.
Daher würde ich gerne etwas Licht ins Dunkel bringen und Sie als Experte zu Prepping befragen. Zunächst am Telefon, eventuell auch vor der Kamera in den kommenden Tagen.
Es soll darum gehen:
Was genau versteht man unter Preppern?
Wann tritt der Krisenfall potentiell ein?
Wie groß/verbreitet ist die Prepper-Gemeinschaft?
Was eint sie?
Kann ich Sie heute oder morgen telefonisch erreichen?
Mit freundlichen Grüße
Fabienne Hurst


Norddeutscher Rundfunk | NDR Fernsehen
Programmbereich Innenpolitik|Panorama
Hugh-Greene-Weg 1 | 22529 Hamburg

Fabienne Hurst

Red: 040 | 4156 6129
Mail: f.hurst.fm@ndr.de


Ich ahnte schon, in welche Richtung dieser tendenziöse Bericht gehen sollte (schließlich habe ich selbst hunderte TV-Berichte recherchiert, gedreht und/oder produziert):

Besorgte Bürger und Prepper mit Kriminellen gleichzusetzen ist ein unglaublicher journalistischer Fauxpas!

Aus diesem Grund und dem, dass ich keine Zeit für ein Interview hatte, antwortete ich noch am selben Tag:


Sehr geehrte Frau Hurst,

vielen Dank für Ihre Interviewanfrage, die ich jedoch absagen muss.
Ich befinde mich in Vorbereitung auf eine Recherche-Reise am kommenden Sonntag nach London und Edinburgh zum Tod von Lady Di und außerdem in weiteren 8 Projekten (mit Abgabetermin).
Aus zeitlichen Gründen kann ich daher Ihrer Bitte nicht entsprechen.

Mit kollegialen Grüßen

_____________________________________________________________________________

gugra-Media-Redaktion (TV, Print, Online) -Verlag & Recherchebüro
GUIDO GRANDT
Geschäftsführer


Fabienne Hurst schrieb zurück (dieses Mal ohne meinen Namen richtig zu schreiben, wenigstens das könnte man ja von einer mit GEZ-Geldern bezahlten öffentlich-rechtlichen TV-Redakteurin erwarten oder etwa nicht?):


Sehr geehrter Herr Grant, 
wie schade, auch, weil ein Interview nur ca. 20 Minuten dauern würde. 
Sollten Sie es doch einrichten können, melden Sie sich gerne.
Mit freundlichen Grüßen 

Fabienne Hurst 


Gestern lief der angekündigte Panorama-Beitrag.

Was soll ich sagen: Dieser bestätigte nicht nur meine schlimmsten Befürchtungen, sondern toppte diese sogar noch!

Hier klicken, dann können Sie den Film anschauen!

Im Text heißt es dazu:

Im Fall der Rechtsterror-Ermittlungen in Mecklenburg-Vorpommern sind sämtliche Tatverdächtige und Zeugen Mitglieder einer „Prepper“-Gruppe namens „Nordkreuz“. Gründer und Administrator der Gruppe ist der Polizist und langjährige LKA-Beamte Marko G., der dem ARD-Magazin „Panorama“ umfangreich Auskunft gab.

Durchsuchungen in Mecklenburg-Vorpommern

Der Polizeibeamte Marko G. bezeichnet die Razzia als „unverhältnismäßig“.

Auch sein Haus war von der Razzia am Montag vergangener Woche betroffen, allerdings gilt er als „nicht tatbeteiligter Dritter“. Gegen zwei Männer ermittelt die Bundesanwaltschaft wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, einer davon ebenfalls Polizist. Sie sollen eine befürchtete Staatskrise als Chance gesehen haben, Vertreter des politisch linken Spektrums festzusetzen und mit ihren Waffen zu töten.

Insgesamt hatte die Bundesanwaltschaft die Häuser von sechs Personen durchsuchen lassen, vier davon gelten als „nicht tatbeteiligte Dritte“. Nach Recherchen des ARD-Magazins „Panorama“ gehören alle sechs zur Gruppe „Nordkreuz“. Dort sind insgesamt mehrere Dutzend sogenannter Prepper aus dem Nordosten Deutschlands organisiert, die sich auf den „Tag X“ vorbereiten.

Und weiter:

Vorbereitungen auf den „Tag X“

Darunter verstehen sie den Zusammenbruch der staatlichen Ordnung, etwa durch eine „Flüchtlingswelle“, einen Banken-Crash oder durch von Anschlägen verursachten Stromausfällen. Administrator der auch online aktiven Gruppe ist der ehemalige LKA-Beamte Marko G., der ebenso Mitglied der AfD ist wie der tatverdächtige Polizist Haik J.

Im „Panorama“-Interview erläutert Marko G. zu „Preppern“: „Das geht von ‚ich stell mir zwei Gläser Marmelade und eine Tüte Salzstangen ins Regal‘ bis hin zu Leuten, die komplett ihr Haus unterkellern und sich einen Bunker bauen.“ Die Zusammensetzung seiner Gruppe beschreibt Marko G. so: „Vom Banker über Mediziner bis zum Sportler, wir haben Techniker, Ingenieure, wir haben Polizisten dabei, selbstständige Handwerker, aus dem Tiefbau, aus dem Dachbau.“

Weiter:

Legales Schusswaffentraining in der Gruppe

Bei den Treffen spreche man etwa „über Trinkwasseraufbereitung, welche Filtermöglichkeiten es da gibt, Nahrungshaltbarmachen“. Außerdem treffe man sich auch zum gemeinsamen Schießtraining – alle Waffen seien angemeldet. Die meisten Mitglieder von „Nordkreuz“ verfügen als Jäger oder Sportschützen ganz legal über Schusswaffen. Neben den Polizisten gehören auch mehrere Reservisten der Bundeswehr zur Gruppe.

Den Einsatz der GSG9, die sich mit Gewalt Zutritt verschaffte, beschreibt Marko G. als „unverhältnismäßig“. Der LKA-Beamte vermutet politische Motive hinter der Razzia, wie er „Panorama“ erklärt: „Dass man jetzt gerade nach den Krawallen in Hamburg, die der linksextremistischen Szene angelastet werden, irgendwie versucht, die Gefahr von rechts mal wieder in Erinnerung zu rufen und vielleicht deswegen so martialisch und so öffentlichkeitswirksam ein Zeichen setzt, um auch gegebenenfalls Menschen, die so denken, einzuschüchtern.“

Dann kommt bei Panorama planmäßig der Verfassungsschutz ins Spiel:

Harmlos oder brandgefährlich?

Der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Thüringen sieht Parallelen zu bewaffneten Reichsbürgern.

Der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz Thüringen, Stephan J. Kramer, hat eine andere Erklärung für den martialischen Polizeieinsatz bei den bewaffneten „Preppern“: Die Unterschätzung der sogenannten Reichsbürger, die ebenfalls lange verniedlicht und verharmlost wurden, ehe ein „Reichsbürger“ 2016 bei einer Hausdurchsuchung einen Polizisten erschoss.

„Ohne dass beide Gruppen gleichzusetzen sind, sind Überschneidungen erkennbar.“ Beide Gruppierungen seien auf das Erlangen von Waffen aus. Radikalen „Preppern“ gehe es jedoch in erster Linie darum, „Vorräte vor Fremden, anderen Bürgern zu schützen oder in der Endzeitstimmung den Überlebenskampf zu führen“, sagte Kramer im Panorama-Interview.

Und weiter:

Dass in der Gruppe „Nordkreuz“ sogar zwei Polizisten aktiv sind, hält Verfassungsschützer Kramer für ein Alarmsignal: „Wer in den Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik Deutschland tätig ist, der sollte schon davon überzeugt sein, dass dieser Staat und diese Gesellschaft es wert sind, aufrechterhalten zu werden, insbesondere der Rechtsstaat. Aber wer im Grunde genommen denkt, dass das Ganze dem Untergang geweiht ist, hat im Grunde genommen in diesen Behörden nichts zu suchen. (…) Das ist, glaube ich, der ziemlich schlimmste Fall, den man haben kann.“ Kramer fordert daher ein konsequentes Vorgehen gegen radikale „Prepper“ im Staatsdienst.

Keine dienstrechtlichen Konsequenzen

Das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat bisher keine disziplinarrechtlichen Konsequenzen bei Marko G. gezogen: „Es liegen dem Innenministerium bisher keine Ermittlungsergebnisse des Generalbundesanwalts vor, die gegenüber dem nichttatverdächtigen Zeugen, der Polizeibeamter ist, disziplinarrechtliche Maßnahmen begründen würden.“

Quelle

Soweit also der höchst tendenzielle Bericht des ARD-Magazins.

Die Bürger, die Krisenvorsorge betreiben und sogenannte Prepper mit Reichsbürgern und Extremisten gleichzusetzen ist, gelinde gesagt, eine bodenlose Unverschämtheit!

Fake News par excellence!

Dementsprechend hagelte es auch bittere Kommentare an die Panorama-Redaktion für diesen journalistischen Humbug!

Beispielsweise schreibt Frank O:

Ich bin Prepper ohne WBK, ohne Schusswaffe und ohne Verlangen nach einer. Es gibt auch bei unserem WaffG genügend legale Möglichkeiten sich und seine Familie zu verteidigen!

Das man Prepper ist hat mal rein gar nichts mit einem Zweifel am Staat zu tun! Einen größeren Blödsinn habe ich noch nie gehört!
Ein noch größerer Schwachsinn ist wohl nur Vergleiche zwischen Reichsbürgern und Preppern an den Haaren herbei ziehen zu wollen!
So etwas kann wohl nur Jemand von sich geben der von der Materie keine Ahnung hat oder vlt beruflich so mit Geheimniskrämerei beschäftigt ist das man hinter jedem Busch nen Staatsfeind sieht.
Jetzt zu einer Hexenjagt zu blasen finde ich das allerletzte und völlig fehl am Platz. Schließlich befolgen 98% der Prepper nur die Ratschläge des BBK. Wenn auch etwas ausgefeilter und weitsichtiger!

Prepper vorbereiten sich ja u.a. auch auf großflächige oder globale Strom, Kommunikation, Logistik Ausfälle auf Grund von z.B. Sonnen- oder Schneestürmen.
Treffen Vorsorge gegen Epedimien, Pandemien und gehen immer etwas aufmerksamer durchs Leben.
Also im Grunde sogar vorbildliche Staatsbürger!

Also ich preppe seit 1984 und habe noch nicht heraus gefunden wie man sich gegen etwas wappnet über das man sich keine Gedanken macht na und diese fiktiven Szenarien mit anderen zu besprechen und dadurch seine Vorsorge (nichts anderes heißt preparenes!) zu perfektionieren gehört definitiv dazu!
Vielleicht können die Leute, die hier so ein Fass auf machen das ja mal erklären.

Dr. Stefan W.:  

Ich bin entsetzt. Geht es noch?

Da ist eine Gruppe vernehmlich durchaus gesetzestreuer Bürger eben nicht davon überzeugt, dass
– nach Krim, Ukraine, Syrienkriese und Koreakrise morgen weltweit der Frieden ausbricht,
– die Katastrophe von Fukushima die letzte aller Kraftwerksunglücke war,
– unsere Bankensysteme, Energienetze und Wasserversorgungssysteme gegenüber Hackerangriffen immun sind oder
– die Effekte des Klimawandels alle voraussehbar und kontrollierbar sind, und bereiten sich, aufgrund einer durchaus zulässigen, individuellen Risikobewertung entsprechend vor. Und dies, ohne irgendjemanden hierdurch zu beeinträchtigen oder zu schädigen.
Dieser völlig legale Vorgang wird von einem sogenannte „Verfassungsschützer“ als unverhältnismäßig und als „zu beobachten“ bewertet. Die Tätigkeit einiger Mitglieder dieser Gruppe als Sportschützen wird zudem frei dahingehend interpretiert, dass diese ihre Waffen nicht zur Ausübung ihres Sports nach der genehmigten Sportordnung ihres Verbandes verwenden wollen, sondern sich diese angeblich nur beschafft haben, um damit im Krisenfall ihre Wasserflaschen und Trockenbrotvorräte zu verteidigen.
Und DAS ist in Deutschland ein Grund, um mit einem Einsatzkommando anzurücken und Türen aufzubrechen?
Und es hinterfragt keine Redaktion, ob dieser Blödsinn auch nur 5 Minuten Sendezeit wert ist!?

Schlecht recherchiert, unreflektiert berichtet. Mangelhaft, setzen.

Günter:
Warum geht jetzt der Verfassungsschutz gegen diese Leute zu?
Es ist doch ganz klar zu sehen, das dieses Land zu Grunde Regiert wird.
Hat diese Regierung hier Angst, das sich das Deutsche Volk darauf vorbereitet?
Die Prepper ist ja nur eine kleine Zahl von Richtigdenkenden…
Es gibt Millionen von Deutschen, die dahinterstehen..

Andreas W.:

Mein Gott, jetzt habe ich aber mehr Angst vor dem Staat, als vor diesen Preppern. Da werden in einem grottenschlechten Bericht zusammenhangslos diese Prepper mit Reichsbürgern in einen Topf geschmissen. Dem Verfassungsschutz scheinen diese Prepper nicht ganz geheuer zu sein, vermutlich vorrauseilender präventiver Generalverdacht wegen Unwissenheit. So wie die Kirche der Stasi unheimlich war. „Da kann/muss doch irgendwas nicht stimmen“. An anderer Stelle totales Versagen, aber da wird (vor der Wahl) nochmal staatliche Macht demonstriert. Dieser Staat ist mir langsam unheimlich.

S. L:

Habe ich das richtig verstanden, dass man als „Staatsdiener“ keine Vorratshaltung betreiben darf, weil man sonst in seinem Amt nichts zu suchen hat auf Grund des fehlenden Vertrauens in den Staat?! Soll man sich also naiv, blind und taub darüber freuen, wie wunderbar unser Staat unsere Zukunft gestaltet?! Das Niveau dieses Berichtes ist katastrophal. Liebe Journalisten, liebe Redaktion: für wie dumm halten Sie den Zuschauer eigentlich. Und übrigens: vielleicht sollte der Präsident des Amtes für Verfassungsschutzes Thüringen darüber nachdenken, ob er für sein Amt taugt.

Andreas bringt das ganze journalistische Desaster auf einen Nenner:
Jetzt ist man also schon Staatsfeind, wenn man sich Vorräte anlegt.

Quelle

Vielleicht sollten Fabienne Hurst und Kollegen mal richtig recherchieren, was Prepper tatsächlich sind.

Ich sage es Ihnen:

„Prepper“ sind vorbereitet auf alles: Auf Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen und Terroranschläge. Überleben steht an erster Stelle.

Sie nennen sich „Prepper“: Eine neue Bewegung, die aus den USA stammt und längst auch schon nach Europa übergeschwappt ist.

„Prepper“ bereiten sich auf jedes Krisenszenario vor

Ihre Anhänger bereiten sich individuell und professionell auf jede Art von Extremsituationen vor: Ob Wirtschaftskrisen, Terroranschläge, Naturkatastrophen, Gift- oder Nuklearunfälle.

„Prepper“ ist eine Ableitung von „Preparedness“, das auf Deutsch „Bereitschaft“ bedeutet.

Ganz bewusst grenzen sich die „Durchschnitts-Prepper“ von den sogenannten „Hardcore-Preppern“ (auch „Doomer“ genannt) ab. Denn jene vermuten hinter jeder Ecke eine Katastrophe und versuchen sich auf die aberwitzigsten Szenarien vorzubereiten.

Die echten „Prepper“ hingegen sehen sich als völlig realistisch an. Fernab von Endzeitfanatikern oder rechten Militaryspinnern.

Fehlendes Vertrauen in die Versorgungssysteme

„Prepper“ fehlt das bedingungslose Vertrauen in das regionale, nationale oder gar globale Versorgungsnetzwerk (Lebensmittel, Energieversorgung, Kraftstoffe).

Denn das Versorgungssystem ist nicht nur technisch anfällig, sondern auch gegen Unfälle und Katastrophen unzureichend gewappnet und leicht angreifbar.

Professionelle Vorsorge und Vorbereitung

Deshalb bereiten sich „Prepper“ mit umsichtiger, sorgfältiger und überlegter Vorsorge auf einen zeitbedingen Ausfall oder gar kompletten Crash des Versorgungssystems vor. Schaffen eine „Grundsicherung“ um unabhängig von der Versorgung von „Außen“ zu sein. Eine gewisse Zeit (die von zwei Wochen bis zwei Monaten oder noch länger reichen kann) ohne fremde Hilfe über die Runden zu kommen.  Oder sich bei sozialen Unruhen oder gar Krieg einbunkern und sich selbst und die Familie verteidigen zu können.

Diese „Autarkie“ erreichen „Prepper“ durch die Errichtung von Schutzbauten und Schutzvorrichtungen an bereits bestehenden Gebäuden. Und durch die Einlagerung von überlebensnotwendigen Vorräten und Ausrüstungen wie:

– Lebensmittel

– Wasser

– Medikamente

– Überlebensausrüstung

– Brennstoffe

„Prepper“-Netzwerk

Die rund drei Millionen „Prepper“ benutzen Informationen aus allen Medien. Ihre Tipps tauschen sie über „Prepper-Netzwerke“ im Internet aus. Dabei kommt Ihnen zu Gute, dass sie aus unterschiedlichen Berufen stammen und so ihre Erfahrungen aus verschiedenen Blickwinkeln weitergeben können.

Viele besitzen umfassende Kenntnisse im Bereich der Survivals.

Tipps und Tricks fürs Überleben in jeglichen Situationen können nie verkehrt sein.

Das also sind die herkömmliche Prepper, liebe Frau Hurst & Co.!

Muss nun auch ich, als Krisenexperte, bald damit rechnen, dass die GSG9 meine Wohnung stürmt?

Ich sage Ihnen: Dieser Versuch, Bürger, die sich Krisenvorräte anlegen, Angst vor der Zukunft, vor politischen oder wirtschaftlichen Krisen und Naturkatastrophen haben, in einen Topf mit Extremisten, Rechten und bald wohl auch Terroristen zu werfen, ist infam!

Der Staat schafft es in weiten Teilen nicht mehr, Sie zu schützen oder Schaden von Ihrem Vermögen (siehe Nullzinspolitik, EU-Politik, Flüchtlingspolitik, Bankenunion etc.) abzuwenden. Wenn Sie sich dann selbst helfen wollen (siehe beispielsweise die Hurrikanserie in den USA, wo in den betroffenen Gebieten Trinkwasser und Lebensmittel knapp werden), werden Sie auch noch von Mainstream-Medien und Sicherheitsbehörden (und der Politik) denunziert!

Diese „Kriminalisierung“ von besorgten Bürgern geht eindeutig zu weit und verstösst meines Erachtens gegen jegliche journalistische Sorgfaltspflicht und sogar gegen die Menschenrechte!

Das beste kommt aber noch zum Schluss!

Was die Panorama-Redaktion (und auch der thüringische Verfassungsschutz) tunlichst verschweigen:

Selbst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ruft zur Krisenvorsorge auf!

So heißt es dort:

Persönliche Notfallvorsorge

Bereiten Sie sich auf den Fall der Fälle vor

Ist ein Notfall erst eingetreten, ist es für Vorsorgemaßnahmen meist zu spät. Wenn es brennt, müssen Sie sofort reagieren. Wenn Sie und Ihre Familie evakuiert werden müssen, können Sie nicht erst beginnen, Ihr Notgepäck zu packen. Wenn der Strom für Tage ausfällt, sollten Sie einen Notvorrat im Haus haben.

Damit die wichtigen Dinge im Notfall nicht fehlen

Im Normalfall gibt es alle wichtigen Verbrauchsgüter im Geschäft um die Ecke. Frische Ware ist in der Regel immer da. Auch Medikamente sind in der Apotheke verfügbar oder schnell zu besorgen. Trinkwasser kommt selbstverständlich aus dem Wasserhahn, so wie Strom aus der Steckdose. Aber das kann durch Katastrophen beeinträchtigt werden oder ausfallen. Hier finden Sie Infos zu allen wichtigen Themen – vom Lebensmittelvorrat bis zum Notgepäck – um persönlich für den Notfall gerüstet zu sein.

 Quelle

Aber das ist noch nicht alles:

Im August 2016 beschloss die Bundesregierung eine neue „Konzeption Zivile Ver­tei­digung“ – kurz KZV.

Ziel ist es, vor allem die notwendigen Grundbe­dürf­nisse der Menschen im Fall eines Angriffs oder einer verheerenden Terrorattacke zu sichern. Es geht dabei unter anderem um die medizinische Versorgung, Wasser und Nahrungsmittel. Das Konzept tangiert somit auch Kliniken und Ärzte. Es gehe um Vorsor­ge, die vor allem vom Staat und seinen Organisationen zu gewähr­leis­ten sei, sagte Bun­desinnenminister Thomas de Maizière bei der Vorstellung des Konzepts. „Wir alle wün­schen uns, dass uns größere Krisen erspart bleiben“, betonte der Minister. Für große Kri­sen-Gefahrenlagen müsse man aber vorbereitet sein. In die Konzeption beratend eingebunden waren das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) und das Robert Koch-Institut (RKI). 

Quelle

Wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet, werden die Bürger in dem Plan der Bundesregierung unter anderem aufgerufen, „einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen“ und für einen Zeitraum von fünf Tagen Wasser einzulagern.

Quelle

Noch einmal: 

Der Bundesinnenminister höchst persönlich stellt ein neues Konzept vor, um Grundbedürfnisse und Notbevorratungen der Menschen zu sichern. Er ruft sogar dazu auf, sich zu bevorraten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ruft ebenfalls zur persönlichen  Notvorsorge auf.

Und für ARD-Panorama & Co. gelten diejenigen, die dem dann (auch schon seit langer Zeit) nachkommen, gar als „Staatsfeinde?“

Was für ein Bullshit!

Quelle: http://www.guidograndt.de/2017/09/08/hexenjagd-von-ard-panorama-legen-sie-krisenvorraete-an-dann-sind-sie-vielleicht-ein-staatsfeind/

Danke an Kokolores

Gruß an die Klardenker

TA KI

Indoktrinierte Menschen: Rothschilds Manipulations-Industrie in Deutschland seit 1849 aktiv


„Und denn, man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

„Was kann man dem Fernsehen/Medien heute noch glauben?“ – Da stellt der NDR eine wichtige Frage. Es ist jedoch Heuchelei, wenn man nur Privatsender unter die Lupe nimmt: „Haltet den Dieb!“ und rennt dabei aus dem Kaufhaus, lautet der Uralt-Trick. Gerade ARD und ZDF verkaufen uns den identischen GEZ-Schwindel, wenn es um 9/11, das CO2-Märchen oder die Kriegslügen der NATO geht.

Was ist schlimmer?

„Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen.“

Peter Scholl Latour

„Wir alle wissen inzwischen, wie gefährlich die normale Wächterfunktion der Medien umgeschlagen ist in eine bedenkenlose Vernichtungsmaschinerie zwecks Pflege des eigenen wirtschaftlichen Erfolgs.“

Edzard Reuter

„Die Manipulationsmöglichkeiten haben sich natürlich im Zeitalter der Massenmedien erheblich erhöht.“

Arthur Miller

„So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt keinen unter ihnen, der seine eigene Meinung schreiben kann. Das Geschäft eines Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gegenüber sich selbst, seinem Land und seinem freien Willen, geradewegs zu lügen, zu verdrehen, zu verifizieren in Anbetung der Phase des Mammons für das tägliche Brot. Dies ist unsere Bedeutung, wir sind Werkzeuge, Phase für reiche Männer hinter der Szene, wir sind Marionetten, sie ziehen die Fäden und wir tanzen. Unsere Talente und Möglichkeiten, unser Leben ist das Besitztum dieser Menschen, wir sind intellektuelle Prostituierte. Wir haben eine Struktur der Manipulation, die die Fäden der Politik durch alle politischen Farben, Medien, Geheimdienste, großen Firmen und globalen Bankensystemen ziehen.“

John Swandon

„Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durch das Fernsehen noch machen werden.“

Hans Joachim Kulenkampff

„Es ist so, dass die Presse zur grössten Macht geworden ist in der westlichen Welt, mächtiger als der Gesetzgeber, die Regierung und die Justiz. Man möchte fragen, von wem sie gewählt wurde und wem sie Rechenschaft schuldet?“

Aleksandr Solzhenitsyn

„Nachrichten und Wahrheit sind nicht dasselbe.“

Walter Lippmann

„In früheren Zeiten bediente man sich der Folter. Heutzutage bedient man sich der Presse.“

Oscar Wilde

„Eine Handvoll Menschen kontrollieren die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein – und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier, fünf Tage dauert – dann ist sie jedermanns Meinung.“

Mike Nichols

„Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien. Denn sie zerstören den Geist, die Kreativität und den Mut der Menschen, und ersetzen diese mit Angst, Misstrauen, Schuld und Selbstzweifel.“

M.A.Verick

Maischberger | Eklat: Bosbach verlässt Sendung


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Gruß an die Aufmerksamen

TA KI