Sicherheit: Bank testet Herzschlag als Passwort-Ersatz


Ein kanadisches Unternehmen hat ein Armband entwickelt, das den eigenen Herzschlag misst. Dieser sei sicherer als ein Fingerabdruck. Eine britische Bank hat nun einen Testlauf begonnen, bei dem sich ihre Bankkunden mit ihrem Herzschlag identifizieren können.

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Halifax, eine Bank der Llyods Banking Group, plant eine neue Form der Identifizierung für Transaktionen ihrer Kunden. In einem Testlauf können die Kunden der Bank mittels eines elektronischen Armbandes sich in ihr Bankkonto einloggen, berichtet das Magazin Wired. Nachdem das Armband umgelegt wurde, wird es per Knopfdruck mit der anderen Hand aktiviert. Das Armband überprüft den Herzschlag und authentifiziert den Träger.

Will der Kunde dann eine Überweisung machen oder einfach Zugriff auf sein Konto, nimmt er sein Smarthone und geht auf die Seite seiner Bank. Das Armband schließt sich dann mit dem Smartphone kurz, der Kunde kann sich einloggen – ganz ohne zusätzliches Passwort. Denn der Herzschlag soll im Gegensatz zum Fingerabdruck oder einem Passwort extrem schwer zu fälschen sein.

Einmal das Armband umlegen und schon kann man sich ohne Passwörter einfach und bequem bewegen und identifizieren, das ist die Idee hinter dem Nymi Band. (Screenshot)

Neben der Halifax Bank testet auch die Royal Bank of Canada zusammen mit MasterCard die neue Art der Identifizierung. Die Technologie dafür bietet das kanadische Unternehmen Nymi mit seinem elektronischen Armband, dem Nymi Band. Die kanadische Firma will das elektronische Armband aber nicht nur zur Authentifizierung bei Bankgeschäften einsetzen. Ziel ist es, dass der Nutzer sich damit auch an Flughäfen, bei der Arbeit, bei seinem Auto oder beim bargeldlosen Einkaufen mit dem Herzschlag identifizieren kann.

Quelle: http://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2015/03/31/sicherheit-bank-testet-herzschlag-als-passwort-ersatz/

Gruß an die völlig Verblödeten

TA KI

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Wie Google Krebs und Parkinson besiegen will


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In den Laboren von Google tüfteln Spezialisten auch am medizinischen Fortschritt. Jetzt haben sie eine Technologie zum Patent angemeldet, die einmal Millionen Leben retten könnte.

Schwere Krankheiten wie Krebs durch das Tragen eines Armbands zu bekämpfen, klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Doch genau das hat offenbar der Technologiekonzern Google vor. Das firmeneigene Zukunftslabor Google X arbeitet an einem solchen Gerät, das schädliche Stoffe und Zellen im menschlichen Blut identifizieren und bekämpfen kann. Das geht aus einem Patent mit dem Titel „Nanoparticle Phoresis“ hervor, das dem Konzern Anfang März zuerkannt wurde und über das nun der britische „Telegraph“ berichtete.

Zu den schädlichen Stoffen, die das Armband identifizieren kann, gehören demnach Enzyme, Hormone, Proteine, gefährliche Zellen und andere Substanzen. Je nachdem um welche „Krankheitserreger“ es sich handelt, soll das Armband bestimmte Radiofrequenzen, Infrarotsignale, akustische Impulse oder Magnetfelder nutzen, um diese unschädlich zu machen.

Eine Zeichnung verbildlicht die geplante Funktionsweise des Armbands. Durch Energiestöße in Form von Magnetfeldern, Radiowellen oder Infrarotsignalen werden schädliche Zellen bekämpft.
Eine Zeichnung verbildlicht die geplante Funktionsweise des Armbands. Durch Energiestöße in Form von Magnetfeldern, Radiowellen oder Infrarotsignalen werden schädliche Zellen bekämpft. (Foto: Wipo)

Als Beispiel führt Google die Bekämpfung der Parkinson-Krankheit an. Spezielle Nanopartikel könnten an die für die Erkrankung verantwortlichen Proteine andocken. Anschließend würden die so gekennzeichneten Proteine gezielt durch das Armband bekämpft. Ähnlich sei die Vorgehensweise bei Krebserkrankungen. Nanopartikel würden an Krebszellen im menschlichen Blut andocken. Das Armband soll diese Zellen anschließend unschädlich machen.

 

Momentan sei das Armband noch in einem frühen Entwicklungsstadium, so Andrew Conrad, der Chef von Google Life Sciences. Insgesamt 175 Probanden werden im Zuge des Projekts medizinisch überwacht, um Informationen zur menschlichen Physis zu sammeln. Zukunftsmusik sei das lebensverlängernde Gadget aber nicht, so Conrad. Bereits in einigen Jahren könne es die Marktreife erlangt haben, hofft er.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/6326918/wie-google-krebs-und-parkinson-besiegen-will.html

Gruß an die Wissenden

TA KI