Selten so gelacht: Job-Boom durch Asylbewerber


„Die Anzahl der Asylanträge ist laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im Jahr 2016 auf 745.545 gestiegen – im Jahr 2014 lag sie noch bei 202.834 Anträgen. Das hat dramatische Folgen für zahlreiche Branchen. Welche Berufe am meisten vom Job-Boom durch Flüchtlinge profitieren.“

 Von Thomas Schlawig

Ein geistig gesunder Mitteleuropäer muß sich in die Schlagzeile von FOCUS Online erst einmal hineindenken. Die Zahl der Asylanträge ist im Jahr 2016 zum Vergleichsjahr 2014 um das 3,7-fache gestiegen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren lag die Zahl der „Asylsuchenden“ bei rund 1,4 Mio. Die Anerkennungsquote bei ca. 0,5% (7000).   Laut FOCUS Online hat  das dramatische Folgen für zahlreiche Branchen. Worauf beziehen sich diese dramatischen Folgen?  Auf 1,4 Mio. oder auf nur 7000? Dramatisch heißt für mich, daß für die vielen „Flüchtlinge“ keine Arbeitsplätze vorhanden sind.  Egal, ob es sich um 1,4 Mio. oder 7000 „Flüchtlinge“ handelt, wenn einerseits ein Mangel besteht, kann doch andererseits kein Job-Boom entstehen.

Letztlich ist es aber auch völlig egal, wenn man sich folgende Nachrichten anschaut.

Die F.A.Z. schreibt am 20.09.2015, Zitat:  „Viele Flüchtlinge sind nicht für Arbeitsmarkt qualifiziert.“

Die F.A.Z.  nochmals am 15.10.2015, Zitat:  „70 Prozent der Flüchtlinge brechen Ausbildung ab“

ZEIT Online schreibt am 03.12.2015, Zitat:  „Zwei Drittel können kaum lesen und schreiben.“

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 11.01.2016, Zitat: „Bundesagentur für Arbeit: Viele Flüchtlinge wollen keine Ausbildung.“

Das Hamburger Abendblatt schreibt am 21.05.2016, Zitat: „88 Prozent der anerkannten Flüchtlinge haben keine Ausbildung.“

Und schließlich Merkur.de am 29.06.2017, Zitat: „Flüchtlinge als Arbeitskräfte bringen nichts.“

Mercedes-Chef Zetsche war auf der IAA Frankfurt 2015 noch voll des Lobes für die gut ausgebildeten und hoch motivierten „Flüchtlinge“ und sah in ihnen eine Chance für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und eine Grundlage für das nächste deutsche Wirtschaftswunder. Wenn man Zetsche unterstellt, nicht an „gut ausgebildeten Ingenieuren“ interessiert zu sein, sondern lediglich an billigsten Arbeitskräften für die Arbeit am Fließband, so ist auch dieser Schuß nach hinten losgegangen. Taugliche Ingenieure sind die wenigsten der „Flüchtlinge“ und die große Masse ist untauglich und nicht motiviert, den Unterhalt mit Arbeit zu finanzieren. Wozu auch, wenn der „Gastgeber“ dafür aufkommt. Das es in anderen Unternehmen nicht anders aussieht, schreibt das Manager Magazin am 04.07.2016, Zitat: „29 Dax-Konzerne stellen insgesamt 4 Flüchtlinge ein“.

Die Ernüchterung schien also schon vor über einem Jahr groß zu sein, dennoch will uns FOCUS Online einen „Job-Boom durch Asylbewerber“ unterjubeln. Aber es ist schließlich Wahlkampf in Deutschland und da müssen Merkels Einheitsmedien die „Flüchtlinge“ und „Asylbewerber“ in ein günstiges Licht rücken, sonst fällt dem Michel noch ein, sein Kreuz am 24. September an der „falschen“ Stelle zu machen.

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/08/27/selten-so-gelacht-job-boom-durch-asylbewerber/

Gruß an die Klardenker

TA KI

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POLITIK FAKE NEWS: „Es kommen fast keine Flüchtlinge mehr ins Land!“ – Die Wahrheit: 2016 rund 700.000 Asylanträge!


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Tagtäglich wird uns politisch und medial weisgemacht, dass immer weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Doch das ist eine glatte Lüge!

So prahlte noch im Mai 2016 Armin Laschet (CDU, Stellvertretender Bundesvorsitzender) beim Anne Will-Talk:

„Das Thema Flüchtlinge bleibt nicht, da bin ich sicher. Aber es werden neue Themen kommen. Die AfD geht auch schon weg vom Flüchtlingsthema, weil ja bekanntlich die europäische Lösung … (das nachfolgende Wort ist nicht zu verstehen/GG)  und derzeit gar kein Flüchtling mehr kommt, nach Deutschland, deshalb sind das jetzt Retrodebatten (…)“

Quelle: Anne Will, ARD, „Die Krise der Volksparteien – Wo führt das hin?“ . 22.05.16 (ab Min. 19:00

Doch das entsprach schon damals keineswegs der Wahrheit!

Denn laut der „Asylgeschäftsstatistik April 2016“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurden im Jahr 2016 bereits 246.393 Asylanträge (davon 240.126 Erstanträge) vom BamF entgegengenommen. Im Vorjahr 2015 waren das lediglich insgesamt 114.125.

Alleine im April 2016 wurden 59.680 Erstanträge gestellt. Im April 2015 waren dies nur 24.504.

Somit lag in den ersten 4 Monaten 2016 eine Steigerung der Asylanträge gegenüber des gleichen Zeitraums 2015 von sage  und schreibe von +115,9 % vor!

Gegenüber April 2015 war das ein Monatssteigerungswert von +143,6 %!

Ende April 2016 lag die Zahl der „anhängigen Verfahren“ bei insgesamt 431.993 Verfahren. Im Vergleich zum 30.04.2015 (209.700 anhängige Verfahren) hatte sich die Zahl der beim Bundesamt anhängigen Verfahren mehr als verdoppelt (+106,0 %).

Quelle

Oder erinnern Sie sich an Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der im Oktober 2016 mitteilte, dass die Flüchtlingszahlen deutlich reduziert worden seien.

So seien in den ersten 9 Monaten 213.000 Asylsuchende nach Deutschland gekommen.

Der Bundesinnenminister sprach sogar von einer „Trendwende!“

Quelle

Die Establishment-Medien heuchelten eifrig hinterher. Dabei wurden jedoch andere Statistiken außer vor gelassen. Beispielsweise die von Eurostat.

Denn nach diesen Zahlen wurden seit Jahresbeginn bis zum 14. Dezember 2016 insgesamt 1,075.350 Asylanträge in der EU gestellt, davon waren 1,033.505 Asylerstanträge.

Davon stellten alleine weit mehr als die Hälfte aller Asylbewerber, nämlich 671.420,  ihren Antrag in Deutschland!

Quelle

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Das heißt, dass rund 700.000 neue Asylbewerber bis Anfang Dezember nach Deutschland wollen. Das entspricht fast den Zahlen vom Jahr 2015.

Sie sehen also, wie die Politik Sie wieder einmal an der Nase herumführt!

Bekanntlich hat die EU (ohne Großbritannien, das aufgrund der Brexit-Entscheidung aus der Union austritt), 27 Mitgliedstaaten.

Aber alleine hierzulande wollen mehr als die Hälfte der Flüchtlinge ins Land. Darüber spricht keiner!

Übrigens hat Frankreich, das mit seiner Fläche fast doppelt so groß wie Deutschland ist, gerade mal mickrige 61.830 Asylanträge zu verzeichnen!!!

Und noch etwas:

2016 sind laut Reuters so viele Flüchtlinge wie nie zuvor über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Mehr als 181.000 Menschen sei die gefährliche Reise gelungen, fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr, teilte das Innenministerium in Rom am Freitag mit. „Es war ein Rekordjahr“, sagte der zuständige Beamte im Innenministerium, Mario Morcone. Zugleich starben bei der Überfahrt nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mit fast 5000 so viele Menschen wie nie zuvor.

Seit Anfang 2014 sind mehr als eine halbe Million Menschen von Nordafrika aus mit Booten nach Italien gekommen. Die meisten flüchteten vor Kriegen, Armut und Unterdrückung, und es gibt kaum Anzeichen dafür, dass ihre Zahl zurückgehen wird. Die größte Gruppe kommt aus Nigeria, gefolgt von Eritrea, Guinea, der Elfenbeinküste und Gambia.

Quelle

Aber das ist noch längst nicht alles:

Der Familiennachzug Zehntausender Flüchtlinge belastet Deutschland nach Einschätzung des Bundestagsvizepräsidenten Johannes Singhammer auf Dauer stärker als die neu ankommenden Migranten.

Die Zahl der Syrer hierzulande werde sich verdoppeln, weil Angehörige nachkommen, sagte der CSU-Politiker der Deutschen-Presse-Agentur. Die saarländische Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) forderte, die Einwanderung müsse klarer geregelt werden. Wie jeder Staat dürfe Deutschland definieren, «wen wir gerne bei uns hätten». Nötig sei auch eine neue «Leitkultur»-Debatte, um die «geschriebenen und ungeschriebenen Regeln» im Land für alle zu klären.

Quelle

Foto: Pixabay.com (Symbolbild)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2017/01/03/politik-fake-news-es-kommen-fast-keine-fluechtlinge-mehr-ins-land-die-wahrheit-2016-rund-700-000-asylantraege/

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Pro Asyl fordert „Bleiberecht für alle“: Lobbyorganisation beklagt niedrige Anerkennungsquoten in Deutschland


Die Lobbyorganisation Pro Asyl, die sich für ein „Bleiberecht für alle“ stark macht, beklagt, dass in Deutschland zu wenige Flüchtlinge und Migranten anerkannt würden. Die Organisation wittert eine Verschwörung.

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Die Lobbyorganisation Pro Asyl vermutet hinter stark schwankenden Anerkennungsquoten von Asylbewerbern die Einflussnahme des Bundesinnenministeriums.

„Es drängt sich der Verdacht auf, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bei der Anerkennung von Syrern, Eritreern, Irakern und Afghanen Vorgaben des Bundesinnenministeriums folgt“, sagte der Geschäftsführer Günter Burkhardt der Zeitung „Die Welt“. Bundesinnenminister Thomas de Maizière müsse offenlegen, ob sein Haus die Entscheidungen über Asylanträge beeinflusse.

Die Organisation kritisierte, die Anerkennungsquoten bei den Hauptherkunftsländern Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea befänden sich im freien Fall. Die Gesamtschutzquote von Afghanen sei von rund 80 Prozent auf unter 50 Prozent gesunken, obwohl sich die Sicherheitslage in dem Land verschlechtert habe. „Es gibt mehr Binnenvertriebene, Tote und Verletzte, daher ist nicht erklärbar, wieso die Anerkennungsquoten so drastisch sinken“, sagte Burkhardt.

Syrer und Eritreer hätten im vergangenen Jahr fast immer Flüchtlingsschutz nach der Genfer Konvention erhalten. Im laufenden Jahr erhielten sie zunehmend den schwächeren subsidiären Schutz, bei dem kein Familiennachzug vorgesehen sei, kritisierte Pro Asyl.

Pro-Asyl-Geschäftsführer kritisiert CSU

Die Äußerung von CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer über einen „fußballspielenden, ministrierenden Senegalesen“ und weitere Positionierungen aus der bayerischen Partei kritisierte Burkhardt scharf. „Ist der CSU eigentlich bewusst, was sie mit ihren unsachlichen Beiträgen billigend in Kauf nimmt? Sie führt ein Klima herbei, in dem Menschenrechte zur Disposition gestellt werden und der Rassismus wächst.“

Das Fundament der Gesellschaft drohe zu zerbröseln. „Die CSU ist doch nicht der verlängerte Arm der AfD!“, sagte der Pro-Asyl-Geschäftsführer. Burkhardt warnte vor der Errichtung undurchlässiger EU-Außengrenzen: „Wenn Europa sich als reicher Kontinent sukzessive der Verantwortung für Flüchtlinge entzieht, kann das in einer Kettenreaktion zur Erosion der Menschenrechte und des Flüchtlingsschutzes weltweit führen.“

Pro Asyl fordert „Bleiberecht für alle“

Pro Asyl behauptet, das Asylrecht sei ein einklagbares Grundrecht für jedermann/frau, das potenziell allen Menschen dieses Planeten angeboten werden müsse.

„Asylrecht ist ein Recht des Einzelnen, was der Einzelne hat, gegen den Staat, jenseits der Steuerungsmöglichkeiten“, sagte Geschäftsführer Günter Burkhardt Anfang des Jahres auf einer Veranstaltung des „Vierten Europäischen Salon“, gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung.

Die Organisation tritt für ein Europa der offenen Grenzen ein. Jedem der den Schengen-Raum betritt soll ohne Ausnahme ein Asylverfahren ermöglicht werden. Eine Abschiebung dürfe aber unter keinen Umständen erfolgen. Die Organisation verlangt, dass das Asylverfahren immer erfolgreich oder zumindest mit dem Verbleib der zugereisten Personen in Europa endet.

Die Organisation plädiert somit für das uneingeschränkte Bleiberecht eines jeden Flüchtlings in Deutschland bzw Europa. Seit 2003 gilt die Kampagne: „Hier geblieben – Recht auf Bleiberecht.“

Um den Migranten und Flüchtlingen dies zu ermöglichen, vertritt Pro Asyl die Asylsuchenden bei ihren jeweiligen Asylverfahren juristisch.

Mit der sogenannten „Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl“ ist der Verein seit 1988 mit sogenannten Flüchtlingsräten, Kirchen, Gewerkschaften sowie Wohlfahrtsverbänden und anderen Menschenrechtsorganisationen vernetzt. „Zu wichtigen flüchtlingspolitischen Themen stößt die Arbeitsgemeinschaft Pro Asyl Kampagnen an“, heißt es auf der Webseite der Organisation. Mitglieder in der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl sind neben Einzelpersonen auch Vertreter sämtlicher Flüchtlingsräte der einzelnen Bundesländer.

Bis Juni 2015 war Hans ten Feld Berater der Organisation. Er war auch Vertreter des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) in Deutschland und Österreich. „Die Zahl der Asylsuchenden kann man nicht quotieren. Das ist das Wesen des Asylrechts,“ forderte Feld im „Tagesspiegel“.

Die massenhaft stattfindende illegale Einwanderung, die unter Missbrauch des Asylrechts in Europa stattgefunden hat, würde sich laut Feld und Pro Asyl leicht beheben lassen. Europa solle die illegale Migration einfach in eine legale umwandeln.

Mitglieder des Vorstands der Bundesarbeitsgemeinschaft Pro Asyl sind:

Vorsitzender: Andreas Lipsch, Frankfurt am Main.
Stellvertretender Vorsitzender: Hubert Heinhold, München.
Geschäftsführer: Günter Burkhardt
Schatzmeister: Andreas Schwantner, Frankfurt am Main.

Die Flüchtlingsräte sind häufig als e.V. registriert und haben Gemeinnützigkeitsstatus. Nicht selten gehen sie trotzdem mit linksradikalen Organisationen Bündnisse ein. So auch beim „Stop G7 Elmau 2015“.

In einer ihrer Forderung hieß es damals: „Grenzen auf für alle Menschen – Solidarität mit den Migrant/innen und Flüchtenden.“

Mit Inhalt von DPA und DTS

Siehe auch:

Pro Asyl erhebt nach Flüchtlingsgipfel Vorwürfe gegen Bundesregierung: Zahlen zu gering

550.000 abgelehnte Asylbewerber leben in Deutschland – Pro Asyl verhindert Rückführung „systematisch“

Rainer Wendt zu Pässe-Skandal: BAMF-Führungskultur „geprägt von unerträglicher Arroganz und Ignoranz”

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/pro-asyl-fordert-bleiberecht-fuer-alle-lobbyorganisation-beklagt-niedrige-anerkennungsquoten-in-deutschland-a1359550.html

Gruß an die Klardenker

TA KI

Zahl unerledigter Asylanträge in Deutschland verdoppelt


Trotz beschleunigter Verfahren und mehr Personal

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Trotz beschleunigter Verfahren und zusätzlicher Bearbeiter hat sich die Zahl unerledigter Asylanträge in Deutschland laut einem Zeitungsbericht seit dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Ende Juni sei über die Anträge von 237.877 Asylbewerbern noch nicht entschieden gewesen, berichtete die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ unter Berufung auf aktuelle Erhebungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Dies seien 125.004 oder 110 Prozent mehr als Ende Juni vergangenen Jahres.

Eine Sprecherin der Behörde verwies laut „Rheinischer Post“ darauf, dass die durchschnittliche Dauer eines Verfahrens im Vergleich zum Vorjahr von 7,1 auf 5,3 Monate verkürzt worden sei. Auch seien 650 zusätzliche Bearbeiter eingestellt worden. Dadurch hätten im ersten Halbjahr bereits 93.816 Entscheidungen gefällt werden können und damit jetzt schon mehr als die 80.978 im gesamten Jahr 2013.

Allerdings seien in den ersten sechs Monaten auch schon 141.905 Anträge eingegangen, was einer Steigerung um 126,7 Prozent entspreche, sagte die BAMF-Sprecherin der Zeitung. In den nächsten Monaten sollten daher weitere tausend Stellen eingerichtet werden.

Konflikte wie der anhaltende Bürgerkrieg in Syrien haben zu einem weltweiten Anstieg der Flüchtlingszahlen geführt. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hatte Mitte Juni mitgeteilt, derzeit seien weltweit so viele Menschen auf der Flucht vor Kriegen und Konflikten wie noch nie. Ende 2014 gab es demnach 59,5 Millionen Flüchtlinge.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/zahl-unerledigter-asylantr%C3%A4ge-deutschland-verdoppelt-061857390.html

Gruß an die PO-litik

TA KI

Bund verdoppelt Hilfe für Flüchtlinge


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Im Streit um die Kosten für Flüchtlinge in Deutschland gibt es eine Annäherung. Beim Spitzentreffen im Kanzleramt sagte der Bund den Ländern und Kommunen zu, die Hilfe für 2015 zu verdoppeln. Ab 2016 will sich der Bund dauerhaft an den Kosten beteiligen.

Der Bund stockt seine Hilfen für Länder und Kommunen zur Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen auf und beteiligt sich vom kommenden Jahr an dauerhaft an den Kosten. Das vereinbarten Bund, Länder und Kommunen bei einem Spitzentreffen in Berlin.

Danach soll die „pauschale Hilfe“ im laufenden Jahr verdoppelt werden. Das wäre dann eine Milliarde Euro. Ab 2016 werde sich der Bund „strukturell und dauerhaft an den gesamtstaatlichen Kosten“ beteiligen, „die im Zusammenhang mit der Zahl der schutzbedürftigen Asylbewerber und Flüchtlinge entstehen“, hieß es weiter. Die Entscheidungen dazu würden im Herbst fallen.

Bund und Länder in einer „Verantwortungsgemeinschaft“

Bund und Länder seien sich einig, dass sie zur Bewältigung der großen Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber „in einer Verantwortungsgemeinschaft stehen“, hieß es. Durch gemeinsame Anstrengungen müsse klarer unterschieden werden „zwischen denen, die Schutz brauchen, und denen, die keine Bleibeperspektive haben“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Ministerpräsidenten der Länder und Chefs der Kommunalverbände hatten einen gemeinsamen Maßnahmenkatalog ausgelotet. Eine Einigung wird für den eigentlichen Flüchtlingsgipfel in einer Woche angestrebt. „Wir sind ein ganzes Stück weitergekommen“, sagte die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) nach einem dreistündigen Treffen.

Zahlen und Fakten zu Flüchtlingen in der EU

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Asylverfahren sollen verkürzt werden

Bisher stellt der Bund 2015 und 2016 jeweils 500 Millionen Euro bereit, um Länder und Kommunen bei der Aufnahme von Asylbewerbern zu entlasten. Der Betrag für 2016 würde demnach vorgezogen. Neben den strittigen Finanzhilfen wird auch angestrebt, die Asylverfahren zu verkürzen und die Integration in Ausbildung und Arbeit zu erleichtern.

12.500 Euro pro Asylbewerber

Offiziell diente das Spitzentreffen, an dem auch Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel sowie weitere Bundesminister teilgenommen hatten, der Vorbereitung des Flüchtlingsgipfels kommende Woche. Die Länder fordern nach Angaben aus Verhandlungskreisen vom Bund mehr als fünf Milliarden Euro zur Entlastung bei den Unterbringungskosten. Pro Asylbewerber würden Kosten von etwa 12.500 Euro veranschlagt. Bei in diesem Jahr von den Ländern erwarteten 450.000 Asylbewerbern würde dies bei voller Übernahme der Kosten Zahlungen des Bundes von 5,6 Milliarden Euro bedeuten.

Mehr als 400.000 Asylanträge bis Jahresende

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ging zuletzt davon aus, dass bis Jahresende mehr als 400.000 Asylanträge gestellt würden. Das wären doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Eine Korrektur nach oben ist möglich. In einem Länderpapier wird die Einführung der Gesundheitskarte als eine Möglichkeit genannt, die gesundheitliche Versorgung von Asylbewerbern zu erleichtern und die Kommunen zu entlasten.

Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-389.html

Gruß an das deutsche Volk, daß dies so still finanziert

TA KI

Bundesamt sieht „Migrationswelle“ aus Albanien


Albaner haben in Deutschland kaum Chancen auf Asyl. Trotzdem flüchten sie in Scharen aus ihrem Land. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rechnet inzwischen mit insgesamt 450.000 Asylbewerbern.

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Die Zahl der Flüchtlinge aus Albanien ist in diesem Jahr sprunghaft angestiegen. Das geht aus einem Bericht des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervor, der der „Welt“ vorliegt. Bislang deutet demnach nichts auf eine Umkehr des Trends hin: „Wegen der unverändert schlechten wirtschaftlichen und sozialen Lage in Albanien und durch die nun in Gang gesetzte Migrationswelle ist (…) auch für die Zukunft von einem hohen Migrationspotenzial auszugehen“, heißt es.

Das BAMF teilt in dem Schreiben den Bundesländern mit, dass es unter anderem aufgrund der hohen Flüchtlingszahlen aus Albanien seine Prognose für die Zahl der Asylanträge in diesem Jahr auf 400.000 Erst- und 50.000 Folgeantragssteller erhöht. Die Länder hatten sich bereits im März für eine Korrektur der Schätzung von bislang 300.000 Asylanträgen ausgesprochen.

Albanien soll zum sicheren Herkunftsland erklärt werden

Flüchtlinge aus Albanien haben kaum eine Chance, in Deutschland Asyl gewährt zu bekommen. Die Anerkennungsquote lag zuletzt in einem sehr niedrigen Bereich. Aufgrund der hohen Zuwanderungszahlen fordern Union und SPD mittlerweile, Albanien zu einem sicheren Herkunftsstaat zu deklarieren, um Asylanträge bevorzugt bearbeiten und im Regelfall ablehnen zu können. Angesichts der Schwierigkeiten bei der Unterbringung von Flüchtlingen aus Krisengebieten möchte die Politik damit für Entlastung sorgen.

Nach Angaben der Nürnberger Behörde verzeichnet die Bundesrepublik einen „anhaltenden Zustrom von Asylantragstellern aus den Westbalkanstaaten“. Zu Beginn des Jahres wurde dieser von Bewerbern aus dem Kosovo dominiert. Mittlerweile kommen vor allem Flüchtlinge aus Albanien. Ihren vorläufigen Höhepunkt erreichte die Zahl laut BAMF im März mit insgesamt 6300 albanischen Asylsuchenden.

20.000 registrierte albanische Asylbewerber

Das Bundesamt rechnet allerdings mit „stark steigenden Asylanträgen“ von Albanern. Hintergrund sind die Zahlen, die von den Ländern in das elektronische Verteilungssystem „Easy“ eingespeist worden sind. Diese geben einen Hinweis auf die aktuelle Lage, während die offiziellen Zahlen des BAMF meist erst mehrere Wochen später nach genauer Analyse präsentiert werden. Derzeit liegt der Wert der in dem System registrierten albanischen Asylbesucher bereits bei rund 20.000 Personen, wie das BAMF schreibt.

Gerüchte über die bereitwillige Aufnahme albanischer Migranten in Westeuropa sowie über gewährte Sozialtransferleistungen erhöhen die Ausreisewilligkeit der Migranten

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Die Behörde vergleicht die Lage in Albanien mit der im Kosovo: „Die wirtschaftliche Lage für Teile der Bevölkerung ist anhaltend prekär. Gerüchte (teilweise gezielt gestreut) über die bereitwillige Aufnahme albanischer Migranten in Westeuropa sowie über gewährte Sozialtransferleistungen erhöhen die Ausreisewilligkeit der Migranten und erleichtern kriminellen Reiseunternehmen zusätzlich des Geschäft.“ Kosovarische Busunternehmen in Albanien würden bereits Reisen nach Deutschland anbieten. Das BAMF lobt Albanien dafür, dass das Land bereits Gegenmaßnahmen ergriffen hat. So wurden zum Beispiel die Grenzkontrollen verschärft.

Hintergrund für die hohen Asylbewerberzahlen sind laut BAMF unter anderem die hohen Sozialleistungen für Asylantragssteller für die Dauer des Verfahrens. Dazu kommen die wirtschaftliche Situation in Deutschland sowie ein Fachkräftemangel. Auch die weiterhin mehrmonatige Bearbeitungsdauer von Asylanträgen dürfte ein „nicht unerhebliches Motiv bei der Wahl des Ziellandes“ sein. Das Bundesamt verweist zudem darauf, dass abgelehnte Asylanträge „konsequent durchgesetzt“ werden müssten, wenn Ausreisepflichten bestehen.

Laut Bundesamt ist die Zahl der Flüchtlinge über das Mittelmeer trotz der Wintersaison angestiegen. Bis April kamen rund 23.000 Migranten in Booten aus Libyen nach Italien. Das seien elf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2014. Insgesamt 95 Prozent der in Italien gelandeten Migranten starteten ihre Überfahrt in Libyen.

DWO-IP-Asyl-Abschiebungen-Scheitern-CP-AufmQuelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article140601644/Bundesamt-sieht-Migrationswelle-aus-Albanien.html

Gruß an die verantwortlichen PO-litiker

TA KI

Länder rechnen mit weit mehr Asylbewerbern


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Die Regierung rechnet mit 300.000 Asylanträgen im Jahr 2015. Vier Bundesländer intervenieren nun. Sie fordern eine deutliche Anhebung der Prognose, um die nötigen Vorbereitungen treffen zu können.

Deutschland muss sich wegen der Kriege und Krisen in der Welt auf noch mehr Flüchtlinge einstellen als zuletzt erwartet. Bereits im vergangenen Jahr hatten rund 200.000 Menschen einen Asylantrag gestellt. Das war der höchste Wert seit dem Auseinanderbrechen Jugoslawiens vor 20 Jahren. Für 2015 rechnet der Bund offiziell mit einem weiteren Anstieg um 100.000 Flüchtlinge. Doch nun werden Zweifel an dieser Prognose laut. Sogar die Zahl von einer halben Million Asylbewerber wird genannt.

Mehrere Länder mahnen den Bund zu mehr Ehrlichkeit bei der Prognose der Asylbewerberzahl. Wie Recherchen der „Welt am Sonntag“ ergaben, haben sich Hessen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen auf Arbeitsebene beim zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beschwert. Die Bundesländer sprachen sich für eine Heraufsetzung der Zahlen aus.

Das von SPD, Grünen und SSW regierte Schleswig-Holstein rechnet 2015 bundesweit gar mit über 500.000 Asylbewerbern. „Wir dürfen nicht die Augen vor der Realität verschließen“, erklärte Kiels Innenminister Stefan Studt. Das Haus des SPD-Politikers hat die Entwicklung der vergangenen Jahre und die aktuellen Werte analysiert. „Wenn wir unsere Zahlen hochrechnen, müssen wir 2015 in Deutschland mit 500.000 bis 550.000 neuen Asylbewerbern rechnen“, sagte Studt. Er erwartet vom Bund eine Prognose, an der sich Länder und Kommunen orientieren können, um eine vernünftige Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge zu garantieren.

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Auch der Innenminister des von SPD und Linke regierten Brandenburg, Karl-Heinz Schröter (SPD), geht von mehr Flüchtlingen aus: „Aufgrund unserer Erfahrung wird die Zahl in diesem Jahr wohl angesichts der weltweiten Krisen deutlicher steigen.“ Die Länder benötigten vom BAMF eine „realistische Einschätzung“ zur Planung. „Bereits heute haben wir alle Hände voll zu tun, um ausreichend Plätze für die Unterbringung der Flüchtlinge zu schaffen“, so Schröter. „Derzeit laufen wir der Lage hinterher.“

Das schwarz-grün regierte Hessen übt gar Fundamentalkritik an den Zahlen des Bundes: „Grundsätzlich besteht das Problem, dass das BAMF seine Prognosen zu gering ansetzt“, erklärte das Haus von Sozial- und Integrationsminister Stefan Grüttner (CDU) auf Anfrage. Die Länder seien jedoch „auf realitätsnahe Prognosen des BAMF angewiesen, da sie hiernach ihre Platzkapazitäten ausrichten müssen“.

Zustrom aus dem Kosovo reißt ab

Das BAMF lehnt eine neue Prognose zum aktuellen Zeitpunkt allerdings ab. Man halte eine Anpassung für das laufende Jahre „für verfrüht“, erklärte die Nürnberger Behörde. Die Entwicklung der Asylantragszahlen im Bundesgebiet werde jedoch „sehr genau beobachtet“. Eine Korrektur im weiteren Verlauf des Jahres sei daher „durchaus möglich“.

Man verweist darauf, dass Anfang des Jahres ungewöhnlich viele Menschen aus dem Kosovo gekommen seien. Dieser Trend gehe jedoch zurück. Auch eine mittlerweile schnellere Bearbeitung von nahezu aussichtslosen Anträgen führe dazu, dass die Zahlen von Januar und Februar „nicht ohne Weiteres auf das gesamte Jahr hochgerechnet werden“ könnten.

Die Vorhersage von Flüchtlingszahlen ist äußerst schwierig. Niemand kann vorhersehen, ob nicht schon bald der nächste Krieg ausbricht – oder Gegner sich plötzlich die Hände reichen. Und doch sind die Prognosen darüber unverzichtbar, wenn die Menschen gut untergebracht sein sollen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat daher eine schwere sowie wichtige Aufgabe.

Die vergangenen Jahre waren davon geprägt, dass die Behörde, die dem Bundesinnenministerium zugeordnet ist, ihren Wert im Laufe der Jahre nach oben korrigierte. In die Prognosen fließen viele Faktoren ein wie zum Beispiel Entwicklungen in den Herkunftsländern.

Sogar die offizielle Bilanz für 2014 könnte falsch sein

Auf Landesebene übt man nun nicht nur Kritik an der Prognose. Auch die Bilanz für das Jahr 2014 sieht man als problematisch an. In den Ländern will man Zehntausende Asylbewerber mehr gezählt haben. Die offiziell präsentierte Zahl von 202.834 Asylanträgen wäre damit nicht korrekt. Die Diskrepanz hat offenbar damit zu tun, dass es dauert, bis die Zahl der in den Ländern erfassten Asylsuchenden auch in der Statistik des BAMF erfasst ist.

Die Länder sind auf die Prognosen des Bundes angewiesen. Dieser ist lediglich für die Bearbeitung der Asylanträge zuständig. Für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen sind bislang die Kommunen in den Ländern verantwortlich.

Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), forderte vom Bund mehr Geld für Flüchtlinge: „Die Länder und Kommunen sind bei der Unterbringung der Flüchtlinge sehr gefordert, und gerade die Kommunen stoßen teils an die Grenzen des finanziell Leistbaren“, sagte Dreyer. Sie geht nicht nur von höheren Asylbewerberzahlen aus. Sie erwartet zudem, dass sich „der Bund strukturell finanziell beteiligt – sowohl an den Kosten für die Unterbringung als auch an den Gesundheitskosten“. 500 Millionen Euro, die der Bund jeweils für 2015 und 2016 zugesagt habe, reichten bei Weitem nicht aus.

Ein dauerhaftes finanzielles Engagement des Bundes bei der Flüchtlingsaufnahme fordert auch der Deutsche Städtetag. Präsident Ulrich Maly verlangte jedoch darüber hinaus, dass die Länder die Mittel des Bundes in Höhe von einer Milliarde Euro für die Versorgung „vollständig den Kommunen“ zugutekommen lassen. Maly forderte zudem eine weitere Personalaufstockung beim BAMF, um Asylanträge zügiger bearbeiten zu können.

Auch die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Luise Amtsberg, plädiert für „mehr geschultes Personal, um Asylanträge schneller zu bearbeiten“. Aus einer Antwort der Regierung auf eine Schriftliche Frage der Grünen geht hervor, dass mit 389 Stellen bislang nur etwa die Hälfte der zusätzlichen 650 Stellen beim BAMF besetzt sind. Der Personalmangel im BAMF führe dazu, „dass viele Syrer seit über acht Monaten auf eine Anhörung warten“, so Amtsberg. Im schwarz-roten Koalitionsvertrag ist eine durchschnittliche Bearbeitungsdauer von drei Monaten angeführt. Derzeit liegt sie bei mehr als fünf Monaten.

Quelle: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6349686/laender-rechnen-mit-weit-mehr-asylbewerbern.html

Gruß an die Wahrheit

TA KI