Wachmann vor belgischem Atomkraftwerk getötet – Sein Zugangsausweis gestohlen


Ein Wachmann des belgischen Atomkraftwerks in Charleroi ist getötet worden. Ermittler fahnden jetzt nach den Tätern. Der dabei gestohlene Ausweis gibt den Tätern Zugang zu allen Sicherheitsbereichen der Anlage.

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Ein Wachmann ist vor dem belgischen Atomkraftwerk in Charleroi getötet worden. Die Ermittler fahnden jetzt nach den Tätern. Der Sicherheitsausweis des Wachmanns soll bei der Tat gestohlen worden sein.

Zu diesem Vorfall sei es bereits Donnerstag am frühen Abend gekommen, wie die belgische Zeitung „La Dernière Heure“ berichtet. Der Wachmann soll mit einem Hund vor dem Kraftwerk auf Patrouille gewesen sein, als der Anschlag auf ihn ausgeübt wurde.

Dabei wurde der Sicherheitsausweis des Wachmannes gestohlen. Laut Angaben der Ermittler erlaubt der Ausweis Zugang zu allen sicherheitsrelevanten Teilen des Kraftwerks.

Bereits kurz nach den Terroranschlägen von Brüssel wurde bekannt, dass die Terroristen zuvor den Leiter des belgischen Nuklear-Programms per Überwachungskamera ausgespäht hatten.

Mit dem während der Tat gestohlenen Ausweis sollen die Täter nun Zugang zu allen sicherheitsrelevanten Bereichen des Kraftwerkes haben.

Hinweise auf Anschlagpläne

Nach den Anschlägen in Paris fanden Ermittler im Dezember in der Wohnung von einem der Verdächtigen ein Überwachungsvideo. Zunächst schien daran nichts Verdächtiges daran, denn es zeigt lediglich den Hauseingang und einen Mann der immer wieder hinaus und hineingeht, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Anfangs herrschte Ratlosigkeit bei den Behörden, wozu diese Aufnahmen angefertigt wurden. Als aber klar wurde, um wen es sich bei dieser Person handelt, hatten die Ermittler den entscheidenden Anhaltspunkt. Es handelte sich um den Leiter des Forschungs- und Entwicklungsprogramms für Kernenergie in Belgien.

Atomarer Zwischenfall oder Material-Besorgung für „schmutzige Bomben“

„Wir sind besorgt, ob die erforderliche Reaktorsicherheit dieser Anlagen in vollem Umfang gewährleistet ist,“ so der Sprecher. Es sei zu vermuten, dass die Debatte über die mögliche Abschaltung belgischer Reaktoren angesichts der Terrorgefahr wieder aufkommen wird, so die SZ.

Der belgischen Zeitung DH nach, sollen Ermittler „über konkrete Beweise verfügen“, dass die Attentäter von Paris Zugang zu einem der AKWs bekommen wollten – um so einen atomaren Zwischenfall auszulösen. Andere Quellen gehen davon aus, dass mutmaßliche Attentäter versuchen an radioaktives Material (Iridium-192) zu gelangen. Damit könnten sogenannte „schmutzige Bomben“ (Bomben die radioaktives Material verteilen) hergestellt werden. (dk)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/belgien-wachmann-von-atomkraftwerk-charleroi-getoetet-sein-zugangsausweis-gestohlen-a1317253.html

Gruß an die Ermittler

TA KI

 

Vorfall in Atomkraftwerk in der Ukraine


atomkraftwerk-in-saporoschjeIm Südosten der Ukraine hat sich nach Angaben von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk ein Vorfall in Europas größtem Atomkraftwerk ereignet. „Ich weiß, dass sich ein Zwischenfall im Kraftwerk in Saporoschje ereignet hat“, sagte Jazenjuk. Laut Angaben des Energieministers Wolodimir Demtschischin bestehe jedoch keine Gefahr.

Der Minister sagte auf einer Pressekonferenz, dass es sich offenbar um ein beherrschbares Phänomen handelt und sich der Vorfall nicht im „nuklearen Bereich“ abgespielt hat.

Keine Radioaktivität gemessen

Laut der Nachrichtenagentur Interfax gab es wohl Problemen an einem Reaktor, der deswegen keinen Strom mehr produzieren kann. Das führe zur Verschärfung der ohnehin bereits vorhandenen Energie-Krise in der Ukraine. Die Akw-Leitung hatte von einer Abschaltung des dritten Blocks am 28. November berichtet. Erhöhte Radioaktivität sei nicht gemessen worden, hieß es. Es sei demnach geplant, den Reaktor in zwei Tagen wieder ans Netz zu nehmen.

Saporoschje gilt als leistungsstärkstes Kernkraftwerk Europas und liegt rund 570 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Kiew. Die Anlage war 1984 in Betrieb genommen worden und deckt rund ein Fünftel des Strombedarfs der gesamten Ukraine.

ukraine atomvorfallQuelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_72031200/vorfall-an-atomkraftwerk-in-der-ukraine-jazenjuk-bestaetigt.html

Gruß an die, die sich nicht belügen lassen

TA KI

„Schaltet das Ding ab“


 

Atomkraftwerk Cattenom: Zehn Arbeiter verstrahlt

Cattenom

Gefährlicher Vorfall: Zehn Mitarbeiter des Atomkraftwerks Cattenom wurden leicht verstrahlt. Es ist nicht der erste Zwischenfall im französischen Kraftwerk. Doch nun sind zum ersten Mal Menschen betroffen.

Nicht nur die Grünen fordern jetzt die Abschaltung Cattenoms. Das Atomkraftwerk liegt nur zwanzig Kilometer von der saarländischen Grenze entfernt.

„Das Ding muss abgeschaltet werden“

Als die Arbeiter am Mittwoch das Kraftwerk verließen, wurde eine leichte Kontamination festgestellt. Der Kraftwerkbetreiber EDF teilte am Freitag auf seiner Internetseite mit, sie hätten in einem abgeschalteten Reaktorblock gearbeitet. Eine medizinische Untersuchung erklärte die Strahlung für ungefährlich.

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke äußerte sich vernichtend gegenüber dem Radiosender RPR1: „Das Ding muss abgeschaltet werden.“ Sie forderte zudem Aufklärung von den französischen Behörden. Besonders brisant sei der Fall, da nun Menschen betroffen seien.

„Eine permanente Gefahr für das Leben der Arbeiter“

Auch die saarländischen Grünen zeigten sich kritisch. Das Atomkraftwerk Cattenom sei nicht nur eine atomare Bedrohung für die Region. Zusätzlich stelle es auch „eine permanente Gefahr für Leib und Leben der Arbeiter vor Ort“ dar. Hunderte Störfälle zeugten von eklatanten Sicherheitslücken, so der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, Hubert Ulrich, am Freitag.

Der Vorfall wird nach Angaben des EDF weiterhin untersucht. Das saarländische Umweltministerium wurde bereits über den Vorfall informiert. Der Vorfall war ist nicht der erste – er reiht sich ein in eine ganze Folge von Zwischenfällen.

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Quelle:http://www.berliner-kurier.de/politik—wirtschaft/-schaltet-das-ding-ab–atomkraftwerk-cattenom–zehn-arbeiter-verstrahlt,7169228,27082284.html

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Gruß an die PO-litik

TA KI