Schwedische Regierung bereitet Menschen auf Bürgerkrieg vor


Die schwedische Regierung warnt seine Bürger vor Unruhen und Krieg. In einer Broschüre werden die Schweden in einem umfangreichen Informationspapier auf das Verhalten im Kriegsfall und einem von der Regierung ausgerufenen Ausnahmezustand (Notstandsregelung) hingewiesen.

Eine Bedrohung von außen hat Schweden aber aktuell nicht zu befürchten. Anders sah es in Zeiten des Kalten Krieges aus, wo in den 60er Jahren viele europäische Regierungen wegen der Kuba-Krise ihre Bürger mit Informationen für einen Krieg versorgten. Damals stand die westliche Welt vor einer ernsten Bedrohung, weil die Sowjetunion im Streit mit den Vereinigten Staaten beabsichtigte, Raketen auf Kuba zu stationieren. Kuba gehörte damals zum sozialistischen Bruderbündnis, wie auch die DDR, Polen, Ungarn, das ehemalige Jugoslawien, Bulgarien, Rumänien, Weißrussland und natürlich auch die Ukraine.

Die Zeiten haben sich geändert, trotz regelmäßiger Propaganda aus den westlichen „Think Tanks“, ist Russland heute keine Bedrohung mehr wie im Kalten Krieg. Im Gegenteil, Die „Partner“ von heute sticheln nur noch gegenseitig, um ihre geostrategischen Interessen zu wahren. Die „Scripal-Causa“ war hier ein typisch unschöner Akt, der aber kein militärisches Bedrohungsszenario zurücklässt, auch wenn es manche Mainstreammedien gerne als Verkaufsschlager missbrauchen.

Ganz anders die Situation und Bedrohungslage im Inland

Mit der politisch erzwungenen Massenmigration steht das noch vor wenigen Jahren friedliche Europa vor ganz neuen Herausforderungen. In Schweden hat wie auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande und natürlich Italien, der Zuzug von Millionen kulturinkompatiblen Muslimen, für Massenmigration und eine schwere Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit gesorgt.

Viele Kriminelle werden von Richtern trotz schwerer Straftaten nach Urteilsverkündung auf die Straße und in die Freiheit entlassen, ungeachtet dessen, daß weitere Straftaten folgen werden. Die Knäste und auch die Psychiatrien sind voll. Ankerzentren, wie in den Niederlanden sollen es richten, wo Migranten bis zu ihrem Asyl-Entscheid unter Beobachtung stehen. Experten rechnen mit Aufständen und schweren Unruhen, die auf die Einheimischen warten.

In der von der schwedischen Regierung herausgegeben Broschüre wird daher erklärt, wie die Zivilschutzbehörde das Anlegen von Notvorräten organisiert, das Erkennen feindlicher Propaganda und den zivilen Widerstand im (Bürger-) Kriegsfall.

Erklärt wird die Erkennung und Bedeutung von Sirenensignalen und das Auffinden von Schutzbunkern.
Das skandinavische Land, das seit mehr als 200 Jahren keinen Krieg mehr geführt hat, ist in großer Sorge.

Forderung nach Militäreinsatz schon vor 15Monaten

Unser-Mitteleuropa berichtet: Fast eine Schiesserei pro Tag im Durchschnitt und mehr als 40 Tote als Folge: Das ist, in den Worten von Schwedens sozialdemokratischem Ministerpräsidenten Stefan Löfven, die bedenkliche Bilanz des Jahres 2017 in Schweden. Nicht weniger dramatisch äussert sich der Oppositionsführer Ulf Kristersson. Er spricht von Angriffen auf Polizeiautos, Sprengstoffanschlägen auf Polizeiposten, Schüssen gegen die Wohnung eines Polizisten.

Doch es geht auch im neuen Jahr 2018 genauso weiter. Schießereien, bei denen Unbeteiligte sterben, Vergewaltigungen, die nicht mehr juristisch behandelt werden, weil Justiz und Polizei völlig überfordert sind, und Angriffe mit Sprengsätzen auf Letztere.

Für die Politik besteht unmittelbarer Handlungsbedarf; umso mehr, als im September ein neues Parlament gewählt wird und Sicherheit zu einem der zentralen Themen des Wahlkampfs werden dürfte. Die rechtsnationalen Schwedendemokraten verlangten bereits, in den Problemquartieren das Militär einzusetzen, wenn die Polizei überfordert sei. Der Vorschlag wirbelte viel Staub auf; Sicherheitsexperten konterten, dass das Militär für solche Aufgaben gar nicht ausgebildet sei.

Quelle

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Gruß an die Erkennenden

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TA KI

Türkei setzt Europäische Menschenrechtskonvention aus: Ausnahmezustand & Säuberungen


Als Grund nannte die türkische Regierung die Bedrohung des Staates. Erdogan erließ am Mittwoch den Ausnahmezustand, um „alle Elemente entfernen zu können“, die in den Putsch verwickelt waren.

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Die Türkei will nach der Verhängung des Ausnahmezustands die Europäische Menschenrechtskonvention teilweise aussetzen.

Vize-Ministerpräsident Numan Kurtulmus verwies laut dem türkischen Sender NTV auf Artikel 15 der Konvention, nach dem die Aussetzung gewisser Artikel bei der Bedrohung eines Staates mit Einschränkungen möglich seien.

Kurtulmus erklärte zudem, man wolle den Ausnahmezustand so bald wie möglich beenden. Er hoffe, dass er bereits nach einem bis eineinhalb Monaten wieder aufgehoben werden könne.

Erdogan kündigte Säuberungen an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Mittwochabend nach einer Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrates und des Kabinetts die Verhängung eines dreimonatigen Ausnahmeszustands verkündet. Dieser sei notwendig, um „alle Elemente entfernen zu können“, die in den Putschversuch vom vergangenen Freitag verwickelt seien. (dts/sm)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/tuerkei-setzt-europaeische-menschenrechtskonvention-aus-ausnahmezustand-saeuberungen-a1345635.html

Gruß an die Erwachten

TA KI

Machtprobe in Venezuela: Maduro sieht sich von USA umzingelt wegen Ölreserven


Das südamerikanische Land gleicht einem Pulverfass. Oppositionsführer Henrique Capriles sprach am Wochenende von einer „Bombe, die jeden Moment explodieren kann“.

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Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro befürchtet eine US-Invasion im Land mit den größten Ölreserven.

Es sei eine Kampagne mit dem Ziel einer Militärinvasion im Gange, deren Epizentrum in Sachen Planung und Ausführung in Washington liege, meinte Maduro bei einer Pressekonferenz in Caracas. „Venezuela sollte erst mit Hilfe von externen Agenten und internen Faktoren in eine Konfliktsituation gebracht werden.“ Da dies nicht erreicht worden sei, werde nun nach Gründen gesucht „für eine Invasion“, meinte er.

Alle US-Botschafter in der Welt hätten die Aufgabe, „Lobby gegen uns zu machen und uns Schaden zuzufügen“. Die Lage ist äußerst gespannt, nach 17 Jahren sozialistischer Regierung leidet Venezuela unter der höchsten Inflation der Welt, die Wirtschaftsleistung ist abgestürzt, Unternehmen klagen über fehlende Devisen, um Importe aus dem Ausland bezahlen zu können.

Die Menschen stehen oft vor leeren Regalen, die Versorgung in Krankenhäusern ist katastrophal. Hinzu kommen durch einen drohenden Kollaps des unter Wassermangel leidenden größten Wasserkraftwerk des Landes ständige Stromabschaltungen. Maduro gibt vor allem den durch den Preissturz fehlenden Öleinnahmen die Schuld.

Er hat den Ausnahmezustand verhängt und dem Militär sowie den mit den Sozialisten verbündeten Bürgerwehren per Dekret die Weisung erteilt, „die Verteilung und Vermarktung von Lebens- und Grundnahrungsmitteln“ zu garantieren. Er wirft den privaten Lebensmittelproduzenten vor, die Regierung mit einem „Wirtschaftskrieg“ destabilisieren zu wollen.

Heute hat das Oppositionsbündnis „Mesa de Unidad Democrática“ (MUD) aus konservativen, liberalen und sozialdemokratischen Parteien, das die Parlamentswahl im Dezember deutlich gewonnen hatte, zu einer Großdemonstration in Caracas aufgerufen. Das südamerikanische Land gleicht einem Pulverfass. Oppositionsführer Henrique Capriles sprach am Wochenende von einer „Bombe, die jeden Moment explodieren kann“.

Das Parlament wies am Dienstag die neuen Sondervollmachten für Maduro und das Militär zurück. Die Oppositionsmehrheit wirft dem früheren Busfahrer und Nachfolger des gestorbenen Hugo Chávez vor, eine Diktatur vorzubereiten, da sie ihn noch dieses Jahr mit einem Referendum absetzen lassen will. In einem ersten Schritt wurden 1,8 Millionen Unterschriften gesammelt, nur 196 000 waren notwendig.

Die Regierung weigert sich bisher, diese anzuerkennen und versucht das Verfahren zu verschleppen. MUD-Generalsekretär Jesús Torrealba kritisierte: „Maduro versucht per Dekret zu regieren (…), das bedeutet, dass er wie ein Diktator regieren will.“ Der Abgeordnete Enrique Márquez betonte: „Mit diesem Dekret soll die Verfassung ausgehebelt werde“. Maduro verfolge „totalitäre Tendenzen“.

Allerdings hat schon in zwei früheren Fällen der Oberste Gerichtshof trotz Parlaments-Veto ähnlichen Dekreten stattgegeben – seit Mitte Januar gilt ein „ökonomischer Notstand“, mit dem zur Bekämpfung der dramatischen Versorgungskrise die Belieferung mit Lebensmitteln im Land gesichert werden soll. Mit dem am Montag veröffentlichten, zunächst auf 60 Tage befristeten Regierungsdekret werden Details zum Ausnahmezustand und zur Einschränkung der Parlamentsrechte genannt. Allerdings fanden schon vorherige Dekrete in der Praxis nur bedingt Anwendung, daher seien die Auswirkungen noch unklar, so Beobachter.

(dpa)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/machtprobe-in-venezuela-maduro-sieht-sich-umzingelt-a1330218.html

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Linksextreme: No-Go Areas in Sachsen


 Warum gibt es in Sachsen, insbesondere in Leipzig so viele Bürger mit linksradikalen Ansichten? Der Stadtteil Connewitz ist zu einer echten Hochburg der Antifa-Szene geworden, zu einem rechtsfreien Raum, in dem der Ausnahmezustand der Normalzustand ist.

Frankreichs Präsident Hollande ruft wirtschaftlichen Ausnahmezustand aus


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Der französische Präsident François Hollande hat laut Agenturmeldungen einen sogenannten „wirtschaftlichen Ausnahmezustand“ ausgerufen.

Außerdem sei es laut Hollande an der Zeit, Frankreichs Wirtschafts- und Sozialsystem neu zu definieren, wie die Agentur AP berichtet.

Am Montag schlug der Staatschef während seiner jährlichen Rede vor führenden Unternehmern seines Landes eine Reihe wirtschaftlicher Maßnahmen vor, um das seit langem stagnierte Wirtschaftswachstum im Land anzukurbeln und die chronische Arbeitslosigkeit zu reduzieren.

Die ersten Maßnahmen seien, so AP, relativ bescheiden. Hollande sagte, die 35-Stunden-Arbeitswochestünde stehe dabei nicht zur Debatte. Laut Hollande sollen auch keinerlei Notkräfte eingesetzt werden.

Dabei betonte der Präsident, dass es notwendig sei, Frankreichs arbeitsfreundliches Business-Modell im Kontext einer globalisierten Online-Wirtschaft aufzufrischen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20160118/307171953/hollande-ausnahmezustand-wirtschaft.html
 

Gruß an den beginnenden Wandel
TA KI

Krisen- Management versagt jetzt total!


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Krisen-Management vor dem Totalversagen: Was in Nickelsdorf gut funktioniert hatte, scheint in der Steiermark nicht machbar. Spielfeld versinkt angesichts des Flüchtlingsstroms im Chaos, Kinder frieren im Freien und auch in der Nacht auf Samstag mussten wieder rund 2000 Migranten die Nacht im Zeltlager nahe der Grenze verbringen – und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Es sind Bilder, die durch Mark und Bein gehen: Flüchtlingskinder frieren im Freien, weil es keine Quartiere für sie gibt. Die Zelte sind überfüllt, Tausende müssen bei 2 Grad Celsius draußen auf den Weitertransport warten. Während der Einsatz der Helfer an der Grenze bei Nickelsdorf, Wien und Salzburg großteils zum Symbol für Menschlichkeit und Hoffnung wurde, versinkt Spielfeld im Chaos. Die Nerven liegen blank, und das nicht nur bei den Einheimischen. 

„Wir leben hier im Ausnahmezustand“

Der Bürgermeister von Spielfeld, Reinhold Höflechner (ÖVP), sagte in der ORF- „ZiB 24“, die lokale Bevölkerung sei „äußerst beunruhigt“, nachdem drei Mal Flüchtlinge massenweise die Absperrgitter durchbrachen und sich auf eigene Faust ins Landesinnere auf den Weg machten. Angesichts Tausender Flüchtlinge auf den Straßen und der Polizei- und Soldatenpräsenz in der Region sagte er: „Sie müssen sich vorstellen, dass wir hier im Ausnahmezustand leben.“ Es gebe Angst „vor dieser großen Menge an fremden Menschen“.

Auf der slowenischen Seite der Grenze in Sentilj verbrachten nach Angaben der Behörden 3500 Menschen die Nacht. Die Gesamtzahl der am Freitag in Spielfeld und Bad Radkersburg angekommenen Flüchtlinge gab die Polizei mit „zwischen 5000 und 6000“ an und es werden weitere kommen.

Foto: Michael Platzer
Foto: AFP
Foto: APA/EPA/ERWIN SCHERIAU
Foto: AFP
Krisen-Management versagt jetzt total! (Bild: AFP) (…)
Gruß an die Organisatoren dieser Völkerwanderung
TA KI

Sickergruben des Populismus


Grenzkontrollen, Zäune, Tränengas: Die politischen Reaktionen auf die Flüchtlingskrise bedrohen die Werte Europas. Daran sind nicht nur die Osteuropäer schuld.

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Die Erfahrung von 1989 lehrt, dass Systemveränderungen so schnell passieren können, dass die Politik und die Gesellschaften kaum Schritt halten und sich die Prozesse einer staatlichen Steuerung entziehen. Die EU-Staaten und die Bundesrepublik sind aufgrund der Flüchtlingskrise möglicherweise jetzt wieder an diesem Punkt angekommen. Wie diverse Flüchtlingsgipfel und der Streit um die Aufnahmequoten gezeigt haben, knirscht es im politischen Gebälk der EU.

Außerdem droht dem über Jahrzehnte errichteten europäischen Haus Schaden an seinen Fundamenten. Eine der wesentlichen Errungenschaften der Europäischen Union war und ist die Freizügigkeit ihrer Bürger. Dafür steht unter anderem das Schengen-Abkommen, das 2004 auf die neuen EU-Mitgliedsstaaten ausgeweitet wurde. Es dauerte noch einige Jahre, bis die Grenzkontrollen nach Osten wegfielen, doch am 21. Dezember 2007 präsentierte die EU-Kommission den etwa 400 Millionen Bürgern des Schengen-Raums ihre Aufhebung wie ein Weihnachtsgeschenk.

Vor allem für kleinere EU-Staaten und die vielen deutschen Grenzregionen bedeutet Schengen viel. Es ermöglicht neben bequemen Reisen einen anderen Alltag an der Grenze. Millionen Arbeitnehmer pendeln in die Nachbarstaaten, nutzen die Einkaufsmöglichkeiten oder fahren aus dem Berchtesgadener Winkel abends nach Salzburg ins Theater. Mit Schengen ist Europa von unten zusammen gewachsen.

Der Ausnahmezustand als Dauerzustand

Das ist nicht zuletzt deshalb von Bedeutung, weil Schengen ein Europa der Konzerne und eine rein wirtschaftliche Ausrichtung der EU ausbalanciert. Ähnlich wie beim Euro hatten die Bürger einen Mehrwert von der vertieften Integration der Union. Genau dieser Mehrwert ist nun paradoxerweise an jener deutschen Außengrenze infrage gestellt, an der die Unterschiede im Wohlstand und der Kultur wohl am geringsten sind. Seit drei Wochen ist die Autobahn Salzburg-München, eine der wichtigsten Verkehrsadern Europas, wegen Grenzkontrollen immer wieder auf eine Spur reduziert. Kilometerlange Staus dort und an anderen Strecken sind die Folge. Der grenzüberschreitende Zugverkehr ist ebenfalls eingestellt.

Noch spricht man vom Ausnahmezustand, der aber zum Dauerzustand werden kann, will man die Flüchtlingsmigration innerhalb der EU unter Kontrolle bringen. Daher stellt sich die Frage, wann und ob das Schengen-Abkommen wieder in vollem Umfang gelten soll. Oder sind wir in einem anderen Europa angekommen?

Der Verlauf der jüngsten Wahlkämpfe in Österreich und der Debatte in Deutschland lässt Schlechtes befürchten. Schengen stand auf keinem Wahlplakat für die Landtagswahlen in Oberösterreich vor einer Woche, auch im Wiener Wahlkampf ist von Europa kaum die Rede. Aber die Rechtspopulisten von der FPÖ haben mit ihrer Vision von Europa einen Erdrutschsieg eingefahren und werden wohl auch in Wien mehr als ein Drittel der Stimmen auf sich ziehen.

„Gutmenschen“ und „Invasionskollaborateure“

Entsprechend nervös ist die CSU im benachbarten Bayern. Die FPÖ wirbt für einen Zuwanderungsstopp und eine umfassende Sicherung der Grenze, also gewissermaßen für ein Anti-Schengen. Und es gibt bereits eine Eskalationsstrategie: Wenn die Grenzkontrollen nicht reichen, dann sollen Zäune gebaut und das Militär eingesetzt werden. In Ungarn ist bereits eine dritte Eskalationsstufe eingetreten, denn wenn die Grenzzäune nicht abschrecken, muss man nach der Logik der Rechtspopulisten Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse einsetzen.

Mit der eingeschränkten Mobilität wäre auch ein zweites Ziel erreicht, denn die Rechtspopulisten versprechen den Schutz der Arbeitsmärkte vor ausländischer Konkurrenz. Wer dann den 67 000 Pflegebedürftigen in Wien (Stand 2012) die Windeln wechselt oder andere Hilfsleistungen verrichtet, wenn die 16 000 in Österreich tätigen slowakischen Krankenschwestern nicht mehr so leicht ein- und ausreisen können, ist eine andere Frage – die sich auf ähnliche Weise in Berlin oder Hamburg stellt.

Aber immerhin wäre so der Schutz nationaler Werte gesichert, den die Populisten in Frontstellung gegen die vermeintlich übermächtige EU und die „Gutmenschen“ im Inneren versprechen. Der FPÖ-Parlamentspressesprecher Martin Glier etwa bezeichnete die Helfer am Wiener Westbahnhof ja vor Kurzem als „Invasionskollaborateure“. Die Herausforderung für die Mehrheit der Gesellschaft liegt darin, die oberflächliche Logik dieser Schutzargumente zu durchschauen und zu widersprechen, zum Beispiel mit Verweis auf die horrenden Kosten für eine umfassende Grenzsicherung.

Die wirklichen Osteuropäer sitzen in München

Die eigentliche Gefahr des Populismus liegt darin, dass seine Ideen in den politischen Mainstream einsickern. Das ist in Ungarn bereits geschehen, personifiziert durch Premier Viktor Orbán, der mit den Schutzversprechen eine Wahl nach der anderen gewonnen hat. Orbáns Zweidrittelmehrheit geht jedoch auf die Auswüchse des Neoliberalismus zurück, als er den Ungarn versprach, sie vor den Banken zu schützen. Diese hatten etwa eine Million Konsum- und Immobilienkredite in Fremdwährungen vergeben, die nach der Krise von 2009 und der Abwertung des Forint plötzlich unbezahlbar wurden. In der Slowakei ist die politische Gemengelage im Prinzip ähnlich, nur dass der dortige Premier Robert Fico eigentlich einen sozialdemokratischen Hintergrund hat.

Das Gleiche gilt für den tschechischen Staatspräsidenten Miloš Zeman, der durch islamophobe Äußerungen aufgefallen ist. Populisten festigen ihre Macht, indem sie vorhandene Ängste der Bevölkerung ausnutzen. Diese beruhen nicht zuletzt darauf, dass die Gesellschaften im östlichen Europa – ähnlich wie in Sachsen – bislang kaum Kontakt zu Muslimen hatten.

Kein Gegensatz zwischen West- und Osteuropa

Aber daraus einen Gegensatz zwischen West- und Osteuropa abzuleiten und das Bild eines nationalistischen Osteuropas an die Wand zu malen, ist irreführend. Das mag indirekt das Stereotyp eines weltoffenen Deutschlands bestätigen, aber letztlich ist die Abwertung der östlichen Nachbarn auch nur ein nationalistischer Reflex.

Polen hat mit seiner Zustimmung zur EU-Flüchtlingsquote gezeigt, dass man das östliche Europa nicht über einen Kamm scheren kann. Diese Offenheit beruht einerseits auf dem in der Solidarność verwurzelten Bürgertum, andererseits auf der Kirche, die sogar angeboten hatte, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, als dann mit der EU-Quote schließlich beschlossen wurde. In Tschechien hatten die Wirtschaftsverbände erklärt, dass man bis zu 5000 Flüchtlinge gut gebrauchen könnte. Fico geht mit der Klage gegen die Quotenregelung vor dem Europäischen Gerichtshof weiter auf Konfrontationskurs, aber auch in der Slowakei gibt es genügend zivilgesellschaftliche Organisationen, die einen anderen Kurs vertreten.

Deutschland interessierte sich nicht für Ungarns Lage

Es kommt darauf an, mit diesen Unterstützern eines offenen Europa in Kontakt zu treten und mit den „Osteuropäern“ zu reden und nicht nur über sie. Das gilt sogar für die Regierung von Viktor Orbán, die man bis zum Sommer 2015 mit dem anschwellenden Strom an Flüchtlingen allein gelassen hat. Ungarn verzeichnete gemessen an seiner Bevölkerungszahl bis vor Kurzem die zweithöchste Zahl an Asylanträgen unter allen EU-Staaten. Ähnlich wie in den beiden anderen wichtigsten Transitländern, Griechenland und Italien, hat sich die deutsche Politik dafür wenig interessiert, stattdessen verwies man jahrelang auf das Dublin-Abkommen, das die erstaufnehmenden EU-Staaten dazu verpflichtet, die Flüchtlinge zu registrieren und die Asylverfahren durchzuführen. Erst als die Zustände in Budapest und in den Auffanglagern an der Grenze unhaltbar wurden, reagierte Berlin.

Die humanitäre Geste von Angela Merkel wird in Deutschland weit mehr diskutiert als die Schließung der Grenze nur zehn Tage später. Beides war mit den ostmitteleuropäischen EU-Staaten nicht abgesprochen. Man kennt die Antwort der Kanzlerin, als ihr CSU-Chef Horst Seehofer Ähnliches vorwarf. Doch bei den EU-Staaten handelt es sich um keine Bundesländer, sie wollen auch nicht als solche behandelt werden. Gemessen daran waren die Reaktionen auf den Zickzackkurs der Bundesregierung gemäßigt.

Die wirklichen Osteuropäer, sofern man sie so zusammenfassen und mit bestimmten Vorurteilen befrachten will, sitzen ohnehin in München. Kürzlich forderte der bayerische Finanzminister Markus Söder in einem Interview eine verstärkte Kontrolle der grünen Grenze und gegebenenfalls Grenzzäune. Von Schengen und dem vereinten Europa war keine Rede mehr.

Philipp Ther ist Professor für osteuropäische Geschichte an der Universität Wien. Für sein Buch „Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent“ erhielt er in diesem Frühjahr den Preis der Leipziger Buchmesse.

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Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/fluechtlinge-sickergruben-des-populismus-1.2683165

Gruß an die alliierten Propagandaanstalten…

Wenn ein Staat die Interessen seines Volkes beachtet und umsetzt macht er alles richtig-

 

Ihr macht aus JEDEM/ Jeder Staatsmann/ Staatsfrau täglich einen NAZI und Rechtspopulisten der an sein Volk und dessen Bedürfnisse und Grundrechte denkt- es langweilt nur noch euch Jammergestalten zu lesen!!

TA KI