Keine Hundeattacke – Vater soll Säugling in Osnabrück fast getötet haben


Osnabrück. Dramatische Wende: Die lebensgefährlichen Verletzungen, die ein Baby am Dienstag in Osnabrück erlitten hat, gehen nicht auf Hundebisse zurück. Die Polizei ermittelt gegen den Vater des Kindes wegen der versuchten Tötung. Das bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft unserer Redaktion.

Die Untersuchung eines Rechtsmediziners sowie die Ermittlungen der Polizei hätten ergeben, dass der Junge nicht durch Hundebisse lebensgefährlich verletzt wurde, sagte Polizeisprecherin Anke Hamker. Die Polizei ermittelt gegen den 24-jährigen Vater und Partner der gleichaltrigen Mutter wegen des Verdachts der versuchten Tötung. Er wurde am Donnerstag festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt, so Hamker. Dieser schickte den Mann in Untersuchungshaft, bestätigte Polizeisprecher Frank Oevermann am Mittag.

Eltern: Baby von Hund attackiert

Die Eltern hatten zunächst angegeben, am Dienstagabend mit dem Säugling und ihren zwei Hunden auf einer Grünfläche in der Autobahnschleife in Hellern gewesen zu sein, als ein fremder Hund dazugekommen sei. Nach einem kurzen Spiel mit den Hunden der Familie habe der fremde Hund das Kind attackiert und sei anschließend davongelaufen, hatten die Eltern der Polizei berichtet. Die Hundeattacke sei eine Schutzbehauptung gewesen, sagte Hamker am Donnerstag.

Baby nur wenige Stunden in Obhut der Eltern

Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer zufolge hatten die Eltern am selben Tag die Neugeborenenstation des Christlichen Kinderhospitals verlassen und ihr Baby mit nach Hause genommen. Als das Kind später schrie, habe der Vater es „ruhigstellen” wollen. Dabei erlitt das Kind unter anderem schwere Kopfverletzungen, sagte Retemeyer unserer Redaktion. Um 18.40 Uhr alarmierten die Eltern einen Notarzt, sagte Oevermann.

Zustand „weiter stabil”

Oevermann zufolge habe der Säugling äußere Verletzungen. Die Polizei habe Zweifel an der Darstellung des Vaters mit der Hundeattacke gehabt, so Retemeyer.

Ärzte hätten aber gesagt, dass diese zumindest nicht ganz auszuschließen gewesen war, so Retemeyer weiter. Daher hätten die Ermittler die vom Vater angegebene Hundeattacke „erst einmal so hinnehmen müssen”. Da aber Zweifel bestanden, sei ein Rechtsmediziner hinzugezogen worden. Der habe eine Hundeattacke ausgeschlossen.

Bleibende Schäden nicht auszuschließen

Der wenige Tage alte Säugling wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Inzwischen ist der Zustand des Kindes aber „stabil”, sagte Retemeyer. Es sei schwerst verletzt. Sofern es überleben sollte, „sind bleibende Schäden nicht auszuschließen”.

In der Medizin bedeutet „stabil”, dass keine Verschlechterung des Zustands zu erwarten sei, sagte Dr. Mathias Denter, Ärztlicher Leiter des Notaufnahmezentrums am Klinikum Osnabrück. Es bedeute aber nicht, dass der kritische Zustand aufgehoben sei.

Rolle der Mutter noch unklar

Zur Rolle der Mutter äußert sich die Polizei nicht. „Der Tatverdacht richtet sich nur gegen den Partner der Frau”, sagte Oevermann auf Nachfrage. Retemeyer sagte, die Rolle der Mutter sei noch nicht geklärt. Nach Aussage des Kindsvaters habe sie nichts mit dem Vorfall zu tun. Es ist das erste Kind des nicht verheirateten Paares.

Es sei nicht klar, ob der Vorfall tatsächlich an der Autobahnauffahrt zur A30 in Hellern passiert ist, sagte Hamker. Retemeyer zufolge könnte sich das Geschehen in der Wohnung abgespielt haben. Das müsse die Spurensuche ergeben.

Neben der Autobahnauffahrt zur A30 in Hellern, so die Angabe der Eltern, soll das Baby durch einen Hund lebensgefährlich verletzt worden sein. Eine Hundeattacke schließen die Ermittler aus. Foto: Hinrichs

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können. Hinweise nimmt sie unter den Rufnummern 0541/327-3103 und 327-2115 entgegen.

.

Quelle

.

Gruß an die Entsetzten

.

.

.

TA KI

Werbeanzeigen

Arzt wendet Baby im Bauch der Mutter mit bloßen Händen.


Die Phase vor der Geburt ist eine spannende Zeit für Mütter. Insbesondere der Moment, in der man die ersten Ultraschallbilder des Kindes sieht, ist für viele unvergesslich. Wenn auf den Bildern etwas mit dem Baby nicht stimmt, ist das nicht gleich ein Grund zur Panik. Was dieser Arzt im Royal-Sussex-Krankenhaus in Brighton, England, mit bloßen Händen bewirkt, erspart der werdenden Mutter eine Operation.

Der Arzt führt eine sogenannte „äußere Wendung“ vor: Er wendet das Baby von der Steißlage in die Querlage, damit es mit dem Kopf zuerst entbunden werden kann. Hierzu muss er den Bauch der Mutter gezielt und konzentriert „massieren“. Die Mutter hat dabei keine Schmerzen und bemerkt nur ein komisches Gefühl. Die Behandlung ist erfolgreich: Voller Erleichterung sieht die Frau auf den Ultraschallbildern, dass ihr Baby jetzt richtig liegt und ohne Kaiserschnitt zur Welt kommen kann.

Quelle: http://www.heftig.de/bauch-massage/

Gruß an die „alten Hasen“

TA KI

Leben im Mutterleib: Atemberaubendes Video zeigt 9 Monate in weniger als 5 Minuten


womb4

Ein Baby zu tragen und es zur Welt bringen ist das grösste Geschenk, das unsere Mütter uns geben. Viele betrachten es als ein Wunder und das aus gutem Grund. Das Video zeigt uns, wie sich ein Kind in der Gebärmutter in 9 Monaten entwickelt.

DIE REISE DIE WIR ALLE MACHEN IST UNGLAUBLICH, ODER?

Bild

Quelle:http://www.erhoehtesbewusstsein.de/leben-im-mutterleib-atemberaubendes-video-zeigt-9-monate-in-weniger-als-5-minuten/

 

Gruß an die Schöpferin

TA KI

Um die Muttermilch tobt ein Konkurrenzkampf


Um die Muttermilch tobt ein Konkurrenzkampf

Muttermilch tut dem Baby gut. Jahrzehntelang half abgepumpte Milch von Spenderinnen, wenn Mama nicht stillen konnte. In den USA floriert jetzt das Geschäft mit der Säuglingsnahrung. Und die Moral?

Milchkueche

„Milch zum Teilen gesucht!“, ruft die Mutter eines Babys im Internet um Hilfe. Das Stillen klappt nicht, doch dem Neugeborenen soll die stärkende Nahrung in der ersten Lebensphase nicht vorenthalten werden – wenn schon nicht von Mama, dann von einer helfenden Fremden. In Deutschland ist Muttermilch übers Internet noch ein ziemliches Novum. In den USA floriert das Angebot schon lange. Jetzt entwickelt sich das Buhlen um das knappe Gut zum harten Konkurrenzgeschäft.

Bis zu 13 Dollar bringen 100 Milliliter der wertvollen Neugeborenennahrung ein. Auf Gewinn angelegte Organisationen konkurrieren mit gemeinnützigen um die abgepumpte Milch der Spenderinnen. Und derzeit positionieren sich weitere Anbieter am Markt – und heizen so die Debatte zwischen beiden Seiten an.

Im Kern geht es um zwei Fragen: um Moral und um Hygiene. Erstens wird heiß diskutiert, ob Muttermilch Handelsware oder Spende sein soll. Zweitens dreht sich der Diskurs um die Sicherheit der Milch bei den verschiedenen Anbietern, die sich auch an Milchbanken von Kliniken richten, in denen Frühchen mit der stärkenden Nahrung versorgt werden. Und gerade bei Frühgeborenen ist Studien zufolge Muttermilch für den Start ins Leben die bessere Wahl, weil sie besser vertragen werde und besser vor Infektionen schütze.

Muttermilch in Intensivzentren oft knapp

Doch in den Intensivzentren für Neugeborene ist die wertvolle Muttermilch knapp. Der erstarkende Handel sieht dabei sein kommerzielles Modell als Chance, dem Milchmangel ein Ende zu setzen. „Wir bringen ein enormes Angebot auf den Markt“, sagt Glenn Snow, der demnächst mit einem breit aufgestellten Unternehmen an den Start geht.

Zugleich betont der Muttermilchhandel das Recht der Spenderinnen, Geld mit ihrer Gabe zu verdienen. Schließlich müssen die Frauen auch die Milch lagern und die Milchpumpen reinigen. Andere sehen dadurch den Gemeinsinn verwässert. Das Abgeben von Muttermilch sollte einen Geist der Uneigennützigkeit bewahren, findet der Direktor des gemeinnützigen Muttermilchbankverbands von Nordamerika, John Honaman.

Spenderin Kelli Russell aus North Carolina pflichtet ihm bei. „Man weiß ja auch nie, wer sie bekommt“, sagt Russell über ihre Muttermilchspende. „Vielleicht bekommt sie jemand, der eines Tages eine Heilung für Krebs findet. Oder jemand, der meinen Sohn heiratet. Oder jemand, der sich um mich kümmert, wenn ich einmal im Krankenhaus bin und Hilfe brauche.“

Regeln gegen Betrug mit Muttermilch

Einig sind sich alle, dass die Weitergabe strengsten hygienischen Bestimmungen folgen und die Milch gründlich auf mögliche Verunreinigungen und Infektionen untersucht werden muss. Und natürlich, dass Betrügereien wie das Strecken mit Kuhmilch ausgeschlossen sein müssen. Bei der Umsetzung allerdings treten die Konkurrenten wieder in Wettstreit.

Einige US-Staaten haben bereits entsprechende Regeln für alle Beteiligten. Andere wollen angesichts der wachsenden Branche nachziehen.

In Deutschland sehen Ärzte und Hebammen die Entwicklung des privaten Muttermilchhandels aus Sicherheitsgründen kritisch. Die Milch könne gefährliche Keime enthalten, warnen sie. An den Milchbanken von rund einem Dutzend Kinderkliniken in Deutschland wird die Milch hingegen genau untersucht, die Spenderinnen werden überprüft.

Internetanbieter wie die Muttermilch-Börse setzen darauf, dass Mütter die Milch sowohl lokal als auch bundesweit kaufen, verkaufen oder verschenken können. Tanja Müller, Gründerin der Muttermilch-Börse, ist selbst zweifache Mutter. Ihre Idee entstand aus der eigenen Not heraus: „Beim ersten Kind hatte ich zu wenig, beim zweiten zu viel Milch. Nirgends fand ich eine Möglichkeit zum Austausch.“ Sie suchte nach einem einfachen und sicheren Weg, die Mütter mit zu viel Milch und die Babys ohne Milch zusammenzubringen – so entstand die Idee der Muttermilch-Börse.

Quelle: http://www.welt.de/gesundheit/article143761951/Um-die-Muttermilch-tobt-ein-Konkurrenzkampf.html

Gruß an die Stillenden

TA KI