20 Bäume, die keine Lust hatten, normal zu wachsen.


Die meisten Bäume auf der Welt sind nicht unbedingt spektakulär. Manche brechen jedoch aus diesem Schema aus und wachsen in bemerkenswerten Formen. Die folgenden 20 Bilder zeigen, dass man auch bei Bäumen einen zweiten Blick riskieren sollte.

1.) Wenn es so etwas wie nicht-jugendfreie Bäume gäbe, würde der folgende ganz bestimmt darunter fallen.

reddit/calvanismandhobbes

2.) Der hat etwas von einem chinesischen Drachen.

 

3.) Sieht aus wie ein Schwein, das für Vegetarier grundsätzlich geeignet wäre.

reddit/Lolrama

4.) Eulen sitzen offenbar nicht nur auf Bäumen, sondern sind manchmal sogar welche.

Imgur

5.) Der Baum hat einen Drachen verschluckt.

reddit/hanimilly

6.) Wie viele Augen der wohl hat?

Imgur/lekartofdanger

7.) Der könnte in einem Horrorfilm auftreten.

reddit/serioussiracha

8.) Scheint so, als sei der Baum ziemlich verwundert.

reddit/deadphishcheez4

9.) Man könnte meinen, er genieße eine herzhafte Mahlzeit.

reddit/korrupt-wolf

10.) Ich glaub‘, mich tritt ein Elch.

reddit/BlackDogLedZepp

11.) Dieser knorrige Kerl scheint mit seinem Standort nicht zufrieden zu sein.

Imgur/pufferfish

12.) Vor allem bei Nacht hinterlässt dieser Baum wohl einen nachhaltigen Eindruck.

reddit/2manyToys

13.) Offensichtlich ein Teufelsbaum.

Imgur/lukeram

14.) Der Denker unter den Olivenbäumen.

 

 

15.) Eine Baummiezekatze.

16.) Fast besser als eine Skulptur aus Marmor.

17.) Mit solchen freundlichen Bäumen würde doch jeder ein Foto machen.

18.) Auch Bäume können anscheinend mit ihrem Rücken entzücken.

19.) Dieser hat das gewissen Etwas.

20.) Ein wirklich reizendes Antlitz.

Da geht man doch beim nächsten Waldspaziergang mit ganz anderem Blick durchs Unterholz. Wer weiß, welche interessanten Bäume sich in deinem Wald verstecken?

Quelle: http://www.heftig.tv/baeumlein-aber-anders/

Gruß an die Wunder der Natur

TA KI

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Die heilende Kraft der Bäume in Glaube und Tradition


Die heilende Kraft der Bäume

Bereits seit uralten Zeiten ist die heilende Kraft und die Lebenskraft der Bäume bekannt. Die Menschen kamen zu ihnen, um die Heilung von Herzleiden und anderen körperlichen Gebrechen zu bekommen und mit Lebenskraft geladen zu werden oder suchten bei den Bäumen die Gabe der Vision.
Bei vielen Völkern entstanden Kulte zur Anbetung von Bäumen – der Baum wurde verehrt, denn er symbolisierte Lebenskraft, Weisheit, Ruhe, Erholung und Schutz.
In allen Religionen existiert ein gewisser Baum, der das Verbindungsglied zwischen dem Menschen, dem Gott und der Erde ist. Auch in der Mythologie vieler Völker zeigt sich diese sehr alte und enge Verbindung von Mensch und Baum, sogar ihre Existenz führen zahlreiche Völker auf Bäume zurück.
Baum und Mensch sind sich näher, als man denkt. Vieles von dem, was wir heute über Bäume wissen, stammt aus dem uralten Volksglauben und wurde durch Bräuche, Sagen und auch Lieder überliefert. Die Menschen waren Teil des Waldes, begriffen das Wesen der Pflanzen und sahen in ihnen nicht nur Nutzmittel. Unsere Vorfahren wussten ihre Eigenschaften auch als Heilmittel zu nutzen. Sie wussten, jede Baumart hat ihren Charakter und enthält eine ihr eigene Medizin.

Altgriechische Dichter, Heilende und Philosophen schrieben bereits darüber. Wie auch die altertümlichen Griechen, meinten die Druiden und Heiden der „Alten Rus“ nicht ohne Grund, dass die Bäume das Verbindungsglied zwischen dem Kosmos und der Erde sind. Die Druiden waren beispielsweise der Annahme, dass eine Quelle der kosmischen Kraft die Mistel – „das Kind der Leere“ ist. Die Verehrung der Mistel bei den altertümlichen Kelten wurde von den komplizierten Ritualen und Opferungen begleitet. So wurde die Mistel auf den sechsten Tag des zunehmenden Mondes gesammelt, mit einer goldenen Sichel abgeschnitten, wobei sie nicht auf die Erde fallen sollte.

Schema für die Arbeit mit der Kraft der Bäume

Auch die alten russischen Heilenden beachteten die heilende Kraft der Bäume. In der modernen Literatur wird über die Arbeit mit der Kraft der Bäume nur sehr wenig gesagt. Die Bäume werden grob auf „Spender“ und „Saugende“ unterteilt, das heißt – die Energie „spendend“ und die Energie „saugend“. Jedoch ist eine solche Gliederung zu sehr abstrakt und für die Praxis nicht brauchbar, da der Charakter der Erkrankung eines Patienten oft unklar ist und man sich daher in der Auswahl eines Holzhelfers irren kann.
Es daher sehr häufig anzutreffen, dass sich bei Menschen, die Bäume als Heilende verwenden, der Zustand nicht verbessert und es gegenteilig sogar zur Verschärfung der Erkrankung und zur bedeutenden Verschlechterung des Befindens führt.

Jedoch gibt es nach Ansicht der alten russischen Heilenden auch ein Schema für die Arbeit mit der Kraft der Bäume, das brauchbar für jeden Menschen ist, der an einem beliebigen Leiden erkrankt ist.
Das Besondere dabei ist, man darf nicht nur mit einem Baum arbeiten – sei es der „Spender“ oder „Saugende“.
Ein Überschuss an Energie kann zu Allergien, entzündlichen Prozessen und bei Menschen mit einer schwachen psychologischen Immunität, zur Aggression und Hysterie führen.
Der Mangel an Energie kann zur Schwäche, Depression und zu Erkrankungen führen, die mit den Prozessen der Stagnation im Organismus verbunden sind.
Daher spielt die richtige Ordnung in der Arbeit mit der Kraft der Bäume, nach Ansicht der alten russischen Heilenden, eine sehr bedeutende Rolle. Außerdem muss die Behandlung entsprechend dem ganztägigen energetischen Biorhythmus durchgeführt werden.

Bereits am frühen Morgen, mit dem Sonnenaufgang, beginnt sich der Körper mit seiner Arbeitsenergie aktiv zu füllen. Zu diesem Zeitpunkt muss man daher mit dem Baum-Spender anknüpfen. Solche geeigneten Bäume sind die Eiche, der Ahorn, die Birke und andere Bäume, die zu den festen Baumarten gehören. Mit ihnen muss man mit dem ganzen Körper anknüpfen – ihn umarmen. Dabei bildet nur eine Ausnahme die Eiche, an sie muss man sich mit dem Rücken anlehnen.

Nach dem halben Tag wird dann an einen Baum-Harmonisator angeknüpft, der die energetische Anstrengung aufheben wird und den Überfluss an Energie, die vom Spender gegeben wurde, ergreift und aufnimmt. Als Harmonisator verhalten sich Kiefer, Lärche, Weißtanne und Weide. Die harmonisierenden Bäume werden durch die Handflächen der Hände kontaktiert.

Am späten Abend, vor dem Einschlafen, soll die richtige Verteilung der Energie im Organismus durchgeführt werden. Hier wird der Helfer ein beliebiger Obstbaum sein, wie Apfel-, Birnen-, Pflaumen- oder Vogelbeerbaum. An diese Bäume wird mit der Stirn angelehnt.

Bei allen diesen Bäumen dauert die Sitzung etwa 15 bis 20 Minuten. Es sollten dafür immer Bäume ausgewählt werden, die in der Gruppe mit anderen Bäumen stehen, denn diese knüpfen besser an.
Auch lässt diese Methode zu, nach dem Ternärsystem (auch Dreiersystem) zu arbeiten, das bedeutet, mit der Aufnahme ihrer Energie, ihrer Anpassung und Verteilung. Deshalb ist sie nach Ansicht der alten russischen Volksheilenden nicht nur für die Behandlung beliebiger Erkrankungen, sondern auch für die Befreiung von einer Schädigung, wie an den Augen und bei anderen Schäden brauchbar.
Bei dieser Technik ist es auch für die Menschen gut, wenn sie auf eine vegetarische Ernährung übergehen, da sich damit der Körper an die Energie der Pflanzen anpasst.

Quelle: http://russische-volksmedizin.info/die-heilende-kraft-der-baeume/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Wamena: Bäume können uns vor Elektrosmog schützen!


Umweltgefahren wie Elektrosmog hinterlassen in uns oft ein Gefühl der Machtlosigkeit. Doch die Natur stellt uns auch hierfür besondere Hilfsmittel zur Verfügung. Ein Österreicher hat nämlich einen Spezialkompost entwickelt, dank dem Bäume uns vor schädlicher Strahlung schützen können.

Was sind die größten Lebewesen auf der Erde? Blauwale? Weit gefehlt! Die – für uns alltäglichen – Bäume sind es, die besondere Maßstäbe setzen. Doch nicht nur wegen ihrer physischen Größe sind sie einmalig, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, andere Lebewesen vor Gefahren zu schützen. Sie können sogar einen Schutzschirm gegen Elektrosmog oder Radioaktivität bilden – wenn wir sie dabei unterstützen, wie Herward Auersperg, Entwickler eines ganz besonderen Produktes, aufzeigt. „Ich bin der Mann, der der Welt jetzt etwas wirklich Nützliches anzubieten hat“, ist er überzeugt. Wissenschaftliche Untersuchungen und Fallbeispiele untermauern dies.

Bäume bauen auf vielfältige Weise ein bewahrendes Kraftfeld auf, das wir noch verstärken helfen können.

Bäume bauen auf vielfältige Weise ein bewahrendes Kraftfeld auf, das wir noch verstärken helfen können.

Um zu seinem Haus zu gelangen, ist ein kurzer romantischer Fußmarsch zu bewältigen. Über einen Holzsteg quert man den Fluss Piesting, der dem schönen Tal gut fünfzig Kilometer südlich von Wien seinen Namen gibt. Dann führt ein Wanderweg steil bergauf zu einem Hof inmitten der Natur. Als Begrüßungskomitee fungieren Ziegen und Pferde – und Milliarden unsichtbarer Wesen, ohne die es kein Leben auf der Erde gäbe: Bodenbakterien, die für besten Kompost sorgen. Doch mit herkömmlichen Komposthaufen haben die Gebilde, die Auersperg mit Hingabe formt, nur am Rande zu tun: Sie sind das Ergebnis einer jahrzehntelangen Suche nach einem Heilmittel für Mensch und Schöpfung.

Im Haus angekommen, serviert seine Frau Beatrix herrlich riechenden und schmeckenden Tee aus frisch gepflückten Kräutern, dazu selbst gebackenes Brot mit selbst gemachter „Dirndlmarmelade“ (Marmelade = Konfitüre; Dirndl meint hier die Frucht des gleichnamigen Baumes) – eine Spezialität aus der Region.

Herward Auersperg schafft Komposterde mit wunderbaren Wirkungen. Sie enthält Jahrzehnte an Wissen, kosmische Energien und sehr viel liebevolle Handarbeit.

Herward Auersperg schafft Komposterde mit wunderbaren Wirkungen. Sie enthält Jahrzehnte an Wissen, kosmische Energien und sehr viel liebevolle Handarbeit.

Auersperg hat mit seinem Spezialkompost jedoch einen noch viel größeren Schatz zu bieten. Wamena heißt dieser und steht für Water, the Memory of Nature – Wasser, das Gedächtnis der Natur. Diesen Ausspruch hat der große österreichische Wasserforscher Viktor Schauberger1 geprägt. „Auch bei meiner Kompostarbeit geht es um das Wasser als Informationsträger“, erklärt Auersperg. Mit seinem Produkt könne jeder von uns die Bäume bei der Fähigkeit unterstützen, heilende Information weiterzugeben. Hören wir ihm zu, wie ihn das Leben Schritt für Schritt zu diesem Geschenk führte, an welch großartiger Rettungsaktion er nach dem Atomunglück in Tschernobyl schon beteiligt war und warum wir uns vor jedem alten Baum ehrfurchtsvoll verbeugen – und ihn womöglich auch mit Wamena versorgen – sollten.

Geboren in Salzburg und aufgewachsen in Wien, genießt Auersperg zuerst als Teil der „wilden“ 68er-Generation die (vermeintlich) neuen Freiheiten. Sein Geld verdient er zunächst als Discjockey – bis er, mit zarten 19 Jahren, eine Frau kennenlernt. Sie planen eine Motorradtour durch Afrika. Noch bevor es losgeht, eröffnet ihm seine Freundin, schwanger zu sein. Statt eines Abenteuerurlaubs wartet das viel größere Abenteuer des echten Lebens. Sie verlassen Wien und ziehen in den Süden Österreichs, nach Obergöriach in Kärnten. Zuerst wohnen sie in einem Ausgedingehaus (Altenteil, „Stöckli“) und beginnen, mit dem biologischen Landbau zu experimentieren. Platz gibt es wenig, Komfort so gut wie keinen, dafür jede Menge frische Luft, herrliches Wasser und vor Kraft strotzende Natur. Schon bald bereichert eine Tochter ihr Leben. Auersperg arbeitet als Briefträger. Nachdem er mit seiner Frau ganz in der Nähe ein großes Bauernhaus mit fünf Hektar Grund findet, wird er bald zum zweiten Mal Vater. Er lernt Land und Leute kennen, wird gerne auf ein Gespräch und ein „Schnapserl“ eingeladen. Dabei lauscht er den Sorgen, Nöten und Freuden der Menschen und schätzt ihre Naturverbundenheit. Eines Tages zeigt ein Bauer auf eine große, alte Linde und sagt: „Der Baum darf nie gefällt werden!“ Auf die Frage nach dem Warum, antwortet dieser: „Weil er die ganze Umgebung beschützt!“ Auersperg ist davon tief beeindruckt, aber die Wahrheit und Bedeutung dieser Aussage sollte ihm erst deutlich später klar werden.

Sieben Jahre ziehen durchs Land. Auerspergs damaliger Frau wird das fast einsiedlerische Landleben zu viel und es kommt zur Scheidung, die dem damals immer noch jungen Mann sehr wehtut. Die Idylle ist für ihn dadurch nicht mehr die alte und er beschließt, weit wegzugehen – nach Saudiarabien, um am Bau viel Geld zu machen. Doch mit dem schnellen Reichtum wird es nichts: Je mehr er verdient, desto mehr gibt er aus. Aufgrund seiner gesammelten Erfahrungen im Ausland will er nicht mehr so weiterarbeiten, sondern seine innere Berufung finden.

Holunder als Lehrmeister

So kehrt er im Alter von dreißig Jahren in seine Heimat zurück und probiert viele interessante Tätigkeiten aus. Er saniert mehrere Bauernhäuser, hilft bei einem Sozialprojekt mit und mietet in der Zeit günstig ein Grundstück am Rand von Klagenfurt, um in der Nähe seiner beiden Kinder zu sein. Er ist bei der Gründung der Waldorfschule in Klagenfurt beteiligt und kommt dadurch mit dem biologisch-dynamischen Landbau nach Rudolf Steiner in Berührung. An seinem neuen Wohnsitz hat er dreitausend Quadratmeter Grund, tausend davon Wildnis. Er freut sich über die Wohnung inklusive Grundstück zum günstigen Preis. Doch bald sollte er wissen, warum dies so ist: Das Grundstück war zu einem Drittel eine wilde Mülldeponie. Einige Sperrmülltrümmer aus dem Hof werden sogar noch nach seinem Bezug der Wohnung abgeholt.

Von Anfang an wachsen ihm einige junge Holunderbüsche ans Herz, die für ihn so etwas wie Ordnung im vom Menschen verursachten Chaos schaffen. Er entwickelt den Ehrgeiz, alles Abgestorbene von den verschiedenen Büschen abzuschneiden. Er macht die Sache mit Freude. Doch eines verwirrt ihn: Die Gedanken, die ihm dabei durch den Kopf gehen, sind ihm fremd. Er fragt sich: „Wer oder was spricht da in mir?“, und bekommt rasch die Antwort: „Die Gedanken sind von mir, dem Holunder. Je mehr du auf mich hörst, desto mehr kannst du von mir lernen!“ „Oha“, denkt er sich, „das kann ja spannend werden.“ Immer wieder spricht es in ihm. Eines Tages aber kommt eine Art Befehl: „Geh in dein Atelier und drehe das Radio auf!“ Doch Auersperg hat keine Lust dazu. Wieder hörte er die Stimme: „Geh in dein Atelier und drehe dein Radio auf!“ Widerstrebend gibt er nach und geht ins Haus. Als er aufdreht, sagt der Radiosprecher gerade: „Ein neuer Berufsstand ist gegründet worden: Der des Umweltberaters.“ Auersperg stutzt kurz und denkt: „Schön und gut. Aber die Umwelt braucht weniger Berater, sondern eher Arbeiter.“ Wieder fragt er sich: „Was soll der Umweltarbeiter das ganze Jahr über tun?“ – und wieder erhält er eine klare Antwort: „Kompost höchster Qualität produzieren!“ Ihm ist klar: Jetzt hat er seine Berufung gefunden.

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Gruß an die Naturverbundenen
TA KI

Flüchtlinge protestieren mit Hungerstreik gegen Unterkunft in Rüthen -sie sind ihnen zu abgelegen


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Einige Flüchtlinge im Asylbewerberheim Rüthen-Heidberg sind in einen Hungerstreik getreten. Das Heim liege zu abgeschieden, kritisieren sie.

Im Asylbewerberheim in Rüthen-Heidberg sind mehrere Bewohner in einen Hungerstreik getreten. „Wir fühlen uns sehr einsam. Das ist hier ein schlechter Ort, hier sind doch überall nur Bäume“, erklärt einer der Asylbewerber, die aus Pakistan, Bangladesh, Ägypten und dem Irak kommen.

Tatsächlich liegt das Heim auf dem Gelände eines ehemaligen Nato-Tanklagers, acht Kilometer von Rüthen entfernt. Ein Ferienwohngebiet liegt in einigen hundert Metern Reichweite.

Fahrräder und Mofas gespendet

Rüthens Bürgermeister Peter Weiken weiß sehr wohl um die ungünstige Abgeschiedenheit der Anlage, die schon seit mehr als 20 Jahren für Asylbewerber genutzt wird. „Wir haben die Situation inzwischen aber sehr deutlich entschärft“, erklärt er und verweist darauf, dass es morgens und abends einen Pendelbus gibt, dass durch Spendenaktionen in der Bevölkerung zum Beispiel Fahrräder zur Verfügung gestellt worden sind: „Und wer von den Asylbewerbern einen 1-Euro-Job etwa in unserem Bauhof übernommen hat, bekam zudem ein Mofa gestellt.“

Ohnehin seien von den 22 derzeit gemeldeten Flüchtlingen kaum mehr als fünf vor Ort anzutreffen. Weiken: „Die Wenigsten sind da, die Meisten sind längst irgendwo untergetaucht, bei Bekannten und Angehörigen in der Region untergekommen. Die kommen lediglich nach Heidberg zurück, wenn es Geld für sie gibt. Aber das ist uns auch egal.“ Rüthens Bürgermeister empfindet den angekündigten Hungerstreik durchaus als eine Art Erpressung: „Die Leute wollen einfach nichts tun, fordern dafür aber immer mehr.“

„Stark traumatisierte Menschen einfach im Wald ausgesetzt“

Ganz anders sieht das Karl Spiekermann. Der Warsteiner ist seit 1996 in der Asylarbeit ehrenamtlich tätig und kennt auch die Situation in Rüthen-Heidberg sehr gut: „Hier hat man einfach stark traumatisierte Menschen mitten im Wald ausgesetzt“, beklagt er. Man täte den Asylanten einfach bitter Unrecht, kümmere sich viel zu wenig um sie: „Das wirkt doch auf die Betroffenen alles wie eine Extrabestrafung.“

Es herrsche seitens der Stadt ein Mangel am Mitleid und Feingefühl. Die Unterbringung sei ja durchaus akzeptabel, so Spiekermann, nur die isolierte Lage wäre eben völlig ungeeignet: „Man muss vor allem nicht über, sondern mit den Menschen sprechen, das wäre wirklich sinnvoll.“

Und wie verhält es sich nun mit dem aktuellen Hungerstreik? Karl Spiekermann hat mit den Asylanten gesprochen und erfahren, dass einige von ihnen bereits mit Selbstmordgedanken in Heidberg angekommen sind: „Das ist jetzt ihr eigener Entschluss, sie sind wirklich verzweifelt. Dennoch habe ich ihnen dringend geraten, nur so lange nichts zu essen, dass sie keinen Schaden nehmen. Auch ein Arzt kümmert sich um sie.“

Eigeninitiative ist gefordert

Bürgermeister Peter Weiken formuliert seine Sicht: „Meine Tür steht jederzeit für jeden offen. Es sollte aber auch eine gewisse Eigeninitiative von den Asylbewerbern eingefordert werden. Und ich meine auch, wenn man als Flüchtling dem Tod von der Schippe gesprungen ist, sollte man auf Heidberg nicht verhungern wollen.“

Quelle: http://www.derwesten.de//staedte/warstein/hier-sind-ueberall-nur-baeume-id10365953.html

Gruß an Herrn Peter Weiken- auf daß Ihrer Einladung Viele, wenn nicht sogar Alle, folgen mögen….

Zitat:…“… „Meine Tür steht jederzeit für jeden offen. Es sollte aber auch eine gewisse Eigeninitiative von den Asylbewerbern eingefordert werden. ….“
TA KI