CNN-Skandal: »Eine Schande für alle Medien, für den ganzen Journalismus«


Die Veröffentlichung eines mit versteckter Kamera aufgezeichneten Videos, welches Teile eines Gesprächs mit dem hochrangigen CNN-Produzenten John Bonifield zeigt, löste ein enormes Beben in der US-Medienlandschaft aus. Bonifield hatte dort offen bestätigt, dass der ganze Rummel um angebliche Verbindungen des US-Präsidenten Donald Trump zu Russland und um aktive Eingriffe Russlands in die Präsidentschaftswahlen 2016 eine Luftnummer ist und nur den Quoten dient.

Das Weiße Haus wurde erwarteterweise mit dem Thema konfrontiert und die stellvertretende Pressesprecherin der Trump-Administration, Sarah Huckabee Sanders, nahm bei der Pressekonferenz des Weißen Hauses am 27. Juni 2017 wie folgt Stellung:

»Es macht derzeit ein Video die Runde, ob es zutreffend ist oder nicht, das weiß ich nicht. Aber ich möchte jeden in diesem Raum, offen gesagt, jeden hier im Land dazu anhalten es anzuschauen. Ich denke, wenn es zutreffend ist, dann ist es eine Schande für alle Medien, für den ganzen Journalismus.

Ich denke, dass wir in einem Bereich angekommen sind, in dem – wenn den Medien nicht vertraut werden kann, dass sie die Nachrichten berichten – dann ist dies ein gefährlicher Ort für Amerika. Und ich denke, wenn sich gewisse Medien gezielt dorthin begeben, um ihre Quoten nach oben zu treiben und wenn dies direkt von ganz oben angeordnet wird, dann ist das sogar noch besorgniserregender und gewiss noch schändlicher.

Und ich hoffe, dass dies nicht die Richtung ist, in der wir uns weiterbewegen werden. Ich hoffe, dass Medien, welche fortlaufend entweder unbenannte Quellen nutzen, manchmal Berichte ohne überhaupt irgendeine Quelle … Wir haben diesen Russland-Trump-Hoax nun seit fast einem Jahr, ohne dass es für irgendwas einen Beweis gibt. […] Über diese Geschichte wird Tag ein Tag aus berichtet und ich denke, dass Amerika offen gesagt nach etwas Besserem Ausschau hält, es hält nach etwas mehr Ausschau und ich denke, dass es etwas Besseren von Seiten unserer Nachrichtenmedien verdient.«

Die Herausgeber des mit versteckter Kamera gefilmten Videos, Project Veritas, haben am gestrigen 28. Juni nachgelegt. In einem kurzen Beitrag findet sich der bekannte CNN-Kommentator Van Jones, welcher die fortlaufend kolportierte Russland-Story wörtlich als “Nothingburger“ (sinngemäß ein Luftbrötchen, eine Luftnummer) bezeichnet:

»Die Russland-Sache ist nur ein großer Nothingburger.«

Die Sequenz ist kurz und doch überaus aussagekräftig und die Mimik und Gestik des CNN-Kommentators spricht Bände.

Angesichts der enormen Reichweite eines “Nachrichten“-Senders wie CNN, offenbaren die bisher veröffentlichten Filmbeiträge von Project Veritas die abgrundtiefe Verlogenheit und politisch motivierte Stimmungs- und Meinungsmache durch Sender wie CNN in den Vereinigten Staaten.

Von deutschsprachigen Medien wird dieser handfeste Skandal indes unverblümt verschwiegen, kleingeredet und umgedeutet. Man macht sich traditionsbewusst über Donald Trump her, weil dieser ausgewählte US-LeiDmedien immer wieder als »Fake-News« bezeichnet – dies jedoch offenbar zurecht. Und auch die Tatsache, dass drei CNN-Mitarbeiter aufgrund der falschen Berichterstattung ihren Hut nehmen mussten, wird flott zur Kritik an Trumps umfassender Medienschelte genutzt.

Von dem Video von Project Veritas findet sich dagegen keine Spur und die manipulative Berichterstattung unter Verschweigung der wahren Hintergründe führt bei einer “Stern“-Umfrage gar dazu, dass die Mehrheit der Leser der Ansicht ist, Trump habe “keine Achtung vor der Pressefreiheit“:

Die deutschsprachigen LeiDmedien machen damit Bezeichnungen wie “Lügenpresse“ oder “Lückenpresse“ wieder einmal alle Ehre und die Berichterstattung zeigt einmal mehr überdeutlich, wie sehr die Meinung im Land durch gezieltes Weglassen und Überbetonen von Fakten gesteuert wird. Ein ausgewogeneres Bild können sich die Menschen hierzulande, wie auch überall sonst, nur über alternative Medien machen und der Zulauf zu diesen wächst erfreulicherweise stetig.

Alles läuft nach Plan …


Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle:http://n8waechter.info/2017/06/cnn-skandal-eine-schade-fuer-alle-medien-fuer-den-ganzen-journalismus/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

Mehrheit fühlt sich über Flüchtlinge einseitig informiert


Eine Mehrheit der Deutschen ist der Ansicht, dass die Medien kein zutreffendes Bild der Flüchtlinge zeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Allensbach-Umfrage im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Die Arbeitsbedingungen von Journalisten haben sich in den letzten zehn Jahren tiefgreifend verändert, wesentlich stärker als in den Jahrzehnten zuvor. Qualifizierten Journalismus zu erhalten und zu fördern ist eine der großen Herausforderungen, von denen die künftige Urteilsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich abhängt. Eine Veränderung, mit der Journalisten heute konfrontiert sind, ist die ganz andere Resonanz ihrer Arbeit durch das Internet. Die meisten Kommentare im Netz sind anonym, und im Schutz der Anonymität mutiert Kritik teilweise zu aggressiver und auch persönlicher Attacke.

Zwar äußert sich nur eine kleine Minderheit der Bevölkerung im Netz zu Medienberichten und politischen Ereignissen und von dieser Minderheit wiederum nur ein Teil auf eine Weise, die von Ton und Inhalt her völlig inakzeptabel ist. Eine Frage ist, wie weit sich dadurch Hemmschwellen verändern und teilweise eine Gewöhnung an rüde Formen des politischen Diskurses eintritt. So ist es beispielsweise bemerkenswert, dass 39 Prozent der erwachsenen Bevölkerung finden, an dem von Pegida propagierten Vorwurf der „Lügenpresse“ sei etwas dran, Medien verdrehten Sachverhalte und verheimlichten wesentliche Informationen; in Ostdeutschland halten sogar 44 Prozent diesen Vorwurf für zutreffend.

Überdurchschnittlich politisch interessiert

Dies ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert, da die deutsche Bevölkerung ausgesprochen medienaffin ist, im internationalen Vergleich überdurchschnittlich politisch interessiert wie auch informiert ist und auf ein breites und in Teilen auch qualitativ hochwertiges Angebot an Medien zugreifen kann. Die überwältigende Mehrheit stuft die Vielfalt des Medienangebotes als (sehr) groß ein. 81 Prozent bewerten auch die Qualität des Angebotes insgesamt positiv. Die überwältigende Mehrheit informiert sich täglich vor allem über die seit langem etablierten Medien Fernsehen und Tagespresse, während das Internet in der aktuellen Information noch eine untergeordnete Rolle spielt.***

Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme und die lokale und überregionale Tagespresse sowie die informierenden Radiosendungen werden regelmäßig genutzt: 69 Prozent informieren sich regelmäßig im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, 55 Prozent in der Tagespresse, 50 Prozent über Radiosender, 36 Prozent über private Fernsehsender. Stichtagsbefragungen belegen, dass sich rund zwei Drittel der Bevölkerung an einem durchschnittlichen Tag im Fernsehen über aktuelle Entwicklungen informieren, 43 Prozent in einer Tageszeitung, 21 Prozent im Internet. Wenn die Bürger ihre wichtigsten Informationsquellen über das politische Geschehen benennen, liegt das öffentlich-rechtliche Fernsehen an der Spitze, gefolgt von der Tagespresse und dem persönlichen Austausch in der Familie, mit Kollegen und Bekannten.

Weitverbreitetes Grundvertrauen

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung halten die Berichte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und der Tagespresse im Allgemeinen für zuverlässig. Dies bedeutet nicht, dass die überwältigende Mehrheit mit der Berichterstattung ohne Einschränkung zufrieden ist, zeigt aber durchaus ein weitverbreitetes Grundvertrauen. Die Zufriedenheit mit der Berichterstattung ist in den letzten Jahren insgesamt angestiegen. Vor sechs Jahren zogen 47 Prozent eine uneingeschränkt positive Bilanz der Medienberichterstattung, aktuell 52 Prozent. 32 Prozent sind pauschal mit der Berichterstattung „weniger zufrieden“, acht Prozent „überhaupt nicht zufrieden“.

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Das Urteil variiert jedoch mit dem Thema. So wird die Berichterstattung der letzten Monate über die Flüchtlingssituation überwiegend kritisch bewertet. 42 Prozent der Bürger sind mit der Berichterstattung zufrieden, 51 Prozent in Teilen oder gänzlich unzufrieden. Überdurchschnittlich kritisch äußern sich hier die politisch interessierten Bevölkerungskreise, von denen 39 Prozent eine positive Bilanz ziehen, während 58 Prozent Kritik üben.

Viele hatten in den letzten Monaten den Eindruck, die Berichte seien zu einseitig. Im Oktober waren davon 47 Prozent der Bevölkerung überzeugt, jetzt noch 41 Prozent. Allmählich wächst hier wieder das Vertrauen, ausgewogen informiert zu werden. Nach wie vor konstatiert die Mehrheit jedoch Mängel: So sind 53 Prozent überzeugt, dass die Zusammensetzung der Flüchtlinge eine andere ist, als aufgrund insbesondere vieler Bilder zu vermuten ist.

Nur 25 Prozent der Bevölkerung glauben, dass ein realistisches Bild des Anteils von Familien und jungen Männern oder der Qualifikation der Flüchtlinge vermittelt wird. Fast jeder Zweite kritisiert auch, es werde zu wenig über die Risiken des Flüchtlingszustroms berichtet. Knapp jeder Zweite moniert, wichtige Fakten kämen zu kurz; 41 Prozent haben den Eindruck, dass kritische Stimmen weitgehend ausgeblendet werden.

Nicht weit bis zum Vorwurf der „Lügenpresse“

Die Zweifel der Mehrheit, ob die sozio-demografische Zusammensetzung und Qualifikation der Flüchtlinge realitätsgetreu berichtet werden, korreliert eng mit der Bereitschaft, den Vorwurf der „Lügenpresse“ zu unterstützen. Von denjenigen, die das Bild als realitätsfern empfinden, halten 53 Prozent diesen polemischen Vorwurf für gerechtfertigt, von denjenigen, die die Bilder für realitätsnah halten, 19 Prozent.

Diese Zweifel führen auch dazu, dass persönlichen Auskünften von Menschen, die vor Ort mit dem Flüchtlingsthema zu tun haben, zurzeit mehr Vertrauen entgegengebracht wird als der Medienberichterstattung. Diejenigen, die beispielsweise die Medienberichte über die Zusammensetzung und Qualifikation der Flüchtlinge für nicht realitätsgetreu halten, stufen mit großem Abstand persönliche Berichte von Personen vor Ort am vertrauenswürdigsten ein, während diejenigen, die hier den Eindruck einer realitätsnahen Darstellung haben, vor allem Fernsehen und Zeitungen für zuverlässige Informationsquellen halten.

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Insgesamt sind zurzeit 41 Prozent der Bevölkerung überzeugt, dass Personen, die vor Ort mit dem Flüchtlingsthema zu tun haben, eine besonders zuverlässige Informationsquelle sind; erst auf den nächsten Rängen folgen Fernsehen und Zeitungen.

Rechtsextremismus als Risiko für Deutschland

Vier von zehn Bürgern haben zurzeit den Eindruck, dass sie überredet werden sollen, sich über den Flüchtlingszustrom keine Sorgen zu machen. Aus einem Teil der Medienberichte spricht auch erkennbar die Sorge, die Bevölkerung könnte aufgrund des Flüchtlingszustroms weit nach rechts rücken. Die Bevölkerung selbst nimmt diese Sorge durchaus ernst. 56 Prozent zählen zunehmenden Rechtsextremismus zu den Risiken, mit denen Deutschland konfrontiert ist. An der Spitze der Risiken, die die Bevölkerung zurzeit sieht, stehen allerdings terroristische Gruppierungen und der Zustrom an Flüchtlingen.

Die Besorgnis über die Entwicklung der Flüchtlingssituation bewegt sich nach wie vor auf hohem Niveau. Wie sehr die Entwicklungen der letzten Monate die Bevölkerung verunsichert haben, zeigt der erdrutschartige Verfall des Zukunftsoptimismus. Über die letzten Jahre hinweg und bis in den Sommer hinein sah die Mehrheit den kommenden zwölf Monaten immer zuversichtlich entgegen. In den letzten Monaten verfiel dieser Optimismus plötzlich und erdrutschartig bis auf 35 Prozent – ein Phänomen, das in der ganzen Nachkriegszeit nur sechsmal zu beobachten war, zuletzt bei Ausbruch der Finanzmarktkrise und den New Yorker Anschlägen vom 11. September 2001.

Deutsche Medien wollen an Willensbildung mitwirken

Die Befürchtung, dass diese Besorgnis der Bevölkerung zu einem Rechtsruck, wenn nicht gar zu einer Radikalisierung führen könnte, hat in den letzten Wochen viele Berichte geprägt. Der deutsche Journalismus hat ein besonderes Aufgabenverständnis, das ihn teilweise von Kollegen anderer Länder unterscheidet. Max Weber postulierte schon 1920, der deutsche Journalismus wolle an der Entwicklung des Landes mitwirken und sich nicht auf die Rolle des Berichterstatters beschränken. Über die letzten Jahrzehnte hinweg bestätigten mehrere Studien zum Aufgabenverständnis von Journalisten diesen Wunsch nach einer aktiven Mitwirkung an der Meinungsbildung.

Die Bürger halten die Medien für ihre Meinungsbildung für unverzichtbar. Sie fordern jedoch auch Vertrauen in ihre Urteilsfähigkeit ein. Die Aufforderung, dass Journalisten bei ihrer Arbeit immer auch die mögliche Wirkung im Auge haben und sich daher mit der Schilderung kritischer Aspekte besser zurückhalten sollten, wenn sie eine verstärkt fremdenfeindliche Stimmung in der Bevölkerung befördern könnten, wird nur von 18 Prozent unterstützt, mehr von politisch desinteressierten als von den interessierten Bürgern. 73 Prozent der Bevölkerung plädieren dagegen für eine rückhaltlose Berichterstattung, auch wenn dies zu negativen Auswirkungen und Reaktionen führen könnte.

Keine Zunahme fremdenfeindlicher Einstellungen

Die Bevölkerung schreibt den Medien großen Einfluss zu. 95 Prozent sind überzeugt, dass die Medien großen Einfluss haben, 52 Prozent bewerten ihren Einfluss sogar als sehr groß. Das Grundvertrauen in die Berichterstattung ist auch wie beschrieben im Allgemeinen groß. In Abständen wächst jedoch bei bestimmten Entwicklungen sprunghaft das Misstrauen, bestimmte Informationen würden vorenthalten oder Probleme unterbewertet. Einer der kritischsten Befunde aus den letzten Monaten war der hohe Anteil der Bevölkerung, der das Gefühl hatte, man könne in Deutschland über das Flüchtlingsthema nicht offen diskutieren, sondern müsse sehr vorsichtig sein, ob und wie man sich exponiere.

Besonders diejenigen, die über die Entwicklung tief erschrocken waren, hatten den Eindruck, dass es nicht zulässig ist, diese Sorge öffentlich zu äußern. In einer Situation, in der weite Teile der Bevölkerung tief besorgt sind, ist ein solcher Eindruck verheerend. Dies bedeutet auch eine Herausforderung für die Medien zur selbstkritischen Prüfung. Umgekehrt ist es eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft, Kontroversen sachlich auszutragen, auch Kritik an der Medienberichterstattung.

Bisher spricht wenig für eine Radikalisierung größerer Bevölkerungskreise. Angesichts der Beunruhigung der letzten Monate sind die Parteisympathien bemerkenswert stabil. Es ist auch keine nennenswerte Zunahme fremdenfeindlicher Einstellungen zu beobachten. Wer sich über Jahrzehnte ständig mit repräsentativen Bevölkerungsumfragen auseinandersetzt, lernt dieser Bevölkerung zu vertrauen. Sie hat Respekt und Vertrauen verdient.

Professor Dr. Renate Köcher ist Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Quelle:http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/allensbach-umfrage-zu-medienberichterstattung-in-fluechtlingskrise-13967959.html?printPagedArticle=true#pageIndex_

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Der Anteil der alternativen Medien im Internet dürft weitaus höher liegen-

Gruß an die Journalisten die ihrer wahren Berufung nachkommen – AUCH und gerade in Deutschland- :

„Werdet wach, steht auf, wir haben bald Krieg und habt es gewußt UND  vor  uns  geschwiegen!!“

TA KI

 

Drohungen, Diebstahl, Schläge- Die internen Lageberichte der Polizei


Das Landeskriminalamt erstellt seit Anfang September gezielte Lagebilder zu Flüchtlingen. Obwohl die Fälle in den internen Papieren als „relevante Ereignisse“ bezeichnet werden, haben die Behörden die wenigsten Fälle öffentlich mitgeteilt. Vorwürfe einer gezielten Zurückhaltung von Meldungen weist das Landespolizeiamt zurück.

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Kiel.  Auf Nachfrage betont Behördensprecher Matthias Glamann, dass diese Lagebilder nicht die Wirklichkeit widerspiegelten, weil sie noch keiner „Datenqualitätsprüfung“ unterzogen worden seien.

 Unabhängig davon dienen die täglich verfassten Lagebilder, die als „Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ gekennzeichnet sind, der Polizei aber bereits seit September dazu, frühzeitig notwendige „Handlungserfordernisse“ für die Sicherheit von Flüchtlingen und der Bevölkerung zu erkennen, wie das Landeskriminalamt betont. Offenkundig kommt es in den Erstaufnahmeeinrichtungen weitaus häufiger zu Konflikten, als bislang von Polizei und Landespolitik öffentlich eingeräumt worden ist.

Unserer Zeitung liegen unter anderem Einsatzberichte über Auseinandersetzungen in Rendsburg und Albersdorf vor. Herausragend ist aber ein Bericht über eine „Gefahrenlage“ in der Unterkunft auf dem Lübecker Volksfestplatz, ausgelöst am 30. September vor dem Bürocontainer des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten. Aufgrund längerer Wartezeiten soll es laut LKA-Papier unter den Flüchtlingen zu „tumultartigen Szenen und lautstarken Streitigkeiten“ wegen Vordränglern gekommen sein. Zeitweise sollen 100 bis 150 Personen beteiligt gewesen sein. Neben dem Sicherheitsdienst und Polizeikräften waren auch acht Soldaten der Bundeswehr im Einsatz. Im Fazit des Einsatzberichtes heißt es: „Abschließend muss darauf hingewiesen werden, dass die Lage vor Ort ohne die Kräfte der Bundeswehr nicht zu bewältigen gewesen wäre.“

 In Neumünster musste Anfang Oktober eine Einsatzgruppe der Bereitschaftspolizei aus Eutin anrücken, nachdem es in einer Röntgenpraxis zu Problemen mit Flüchtlingen gekommen war. „In den Fluren und Warteräumen sowie im Treppenhaus befanden sich beim Eintreffen der Polizei zirka 100 Personen. Eine Abarbeitung der Röntgenmaßnahmen so vieler Personen konnte an diesem Tag nicht mehr erfolgen“, heißt es im Protokoll. Und weiter: „Es entstanden Probleme, da sich immer mehr Personen in der Praxis einfanden und die Personen, die nicht mehr geröntgt werden konnten und sich bereits in der Praxis aufhielten, diese nicht verlassen wollten.“

 Wegen Bedrohung musste die Polizei in einer Kieler Augenarztpraxis anrücken. Ein 31-Jähriger, der seinen zwei Jahre alten Sohn zur Behandlung begleitete, beschimpfte eine Medizinerin als „unrein“. Als die Ärztin die Behandlung abbrach, soll der Mann angekündigt haben, sich zu überlegen, wie er der 53-Jährigen schaden könne. In Timmendorfer Strand wurden drei aus dem Kosovo stammende Männer beim Versuch, aus einem Geschäft eine 600 Euro teure Hose zu stehlen, von der Polizei erwischt. Für große Aufmerksamkeit sorgte eine Körperverletzung in Lübeck: „Ein afghanischer Staatsangehöriger schlug in der Innenstadt seine ihm lediglich nach muslimischen Recht angetraute Frau mehrfach ins Gesicht.“ Passanten schritten ein und alarmierten die Polizei.

 733 Straftaten mit „Flüchtlingsrelevanz“ zählte das LKA im Zeitraum vom 1. September bis 20. Oktober. In die Gesamtzahl flossen Straftaten ein, in denen Flüchtlinge entweder Opfer oder Täter waren. Wie viele Straftaten insgesamt in diesem Zeitraum in Schleswig-Holstein angezeigt wurden, konnte das Landeskriminalamt auf Nachfrage „aus technischen Gründen“ nicht sagen.

Quelle: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Politik/News-Aktuelle-Nachrichten-Politik/Landeskriminalamt-Drohungen-Diebstahl-Schlaege

Die internen Lageberichte der Polizei

In Schleswig-Holstein hat es in den vergangenen Wochen sehr viel mehr Einsätze der Polizei im Zusammenhang mit Flüchtlingen gegeben, als bislang öffentlich bekannt geworden ist. Das geht aus internen „Lagebildern Flüchtlingsthematik“ hervor, die den Kieler Nachrichten vorliegen.

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Kiel. Auf Nachfrage bestätigt Stefan Jung vom Landeskriminalamt, dass seine Behörde seit dem 1. September tägliche, wöchentliche und künftig auch monatliche Kriminalitätsbilder erstelle.

 733 Straftaten mit sogenannter Flüchtlingsrelevanz sind seither erfasst worden. „Dieses ist die Gesamtzahl der Delikte, in denen Flüchtlinge Opfer von Straftaten geworden sind oder sie selbst Täter einer Straftat waren“, erläutert Jung. Eine detaillierte Aufschlüsselung sei zurzeit technisch noch nicht möglich. Mit 378 Fällen seien Eigentumsdelikte am stärksten vertreten, gefolgt von Körperverletzungen mit 125 Taten. Sechs Anzeigen wurden wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern, drei wegen sexueller Nötigung oder Vergewaltigung verfasst.

 Eine Vielzahl der Fälle, die die Landespolizei in ihren Lagebildern als „relevante Ereignisse“ bezeichnet, sind bislang der Öffentlichkeit nicht bekannt gemacht geworden. In einer Arztpraxis in Neumünster musste eine Einsatzgruppe angefordert werden, nachdem sich eine hohe Zahl von Flüchtlingen geweigert hatte, die Räume zu verlassen. In Kiel wurde eine Augenärztin bedroht. Laut internen Polizei-Papieren mussten Beamte Auseinandersetzungen in Unterkünften in Rendsburg und Albersdorf schlichten. „Tumultartige Szenen“ in der Erstaufnahmeeinrichtung in Lübeck, an denen 100 bis 150 Personen beteiligt waren, wurden vom LKA mit dem Zusatz versehen, „dass die Lage vor Ort ohne die Kräfte der Bundeswehr nicht zu bewältigen gewesen wäre“. Acht Soldaten hatten sich zufällig auf dem Gelände befunden.

 Matthias Glamann vom Landespolizeiamt betont, dass es keine Direktive gebe, Informationen zurückzuhalten. „Im Gegenteil: Seitens der Polizeiführung wird korrekte und offene Berichterstattung erwartet“, so der Sprecher. Die Gewerkschaft der Polizei pflichtet bei: „Andernfalls bestünde die Gefahr, dass der Eindruck entsteht, die Polizei wolle die Öffentlichkeit manipulieren“, so Landesgeschäftsführer Karl-Hermann Rehr.

Quelle: http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Politik/News-Aktuelle-Nachrichten-Politik/Fluechtlingskriminalitaet-Die-internen-Lageberichte-der-Polizei

Gruß an die anderen Bundesländer- Wir wollen über ALLE Delikte jeder Art in vollem Umfang informiert werden- denn WIR ZAHLEN EURE ARBEIT!!!

TA KI

Offener Brief an die österreichischen Medien


Sehr geehrte Damen und Herren Redakteure,

die einseitige, pro amerikanische, anti russische Berichterstattung und hinsichtlich der publizierten Informationen und „Beweisen“ zum Thema Flug und Absturz MH-17, veranlassen mich, einen offenen Brief an alle relevanten Zeitungsredaktionen in Österreich zu verfassen.

Es ist offensichtlich, dass als Informations- und Bildquellen ausschliesslich amerikanische und pro amerikanische (westeuropäische) Presseagenturen (Associated Press, Reuters, APA, UPI, etc.) verwendet werden und Presseagenturen ausserhalb des amerikanischen Einflussbereiches (Interfax, ITAR-TASS, etc.) vollkommen ignoriert werden.

Ebenso offensichtlich ist jegliche Wortmeldung amerikanischer, europäischer (pro amerikanischer) und ukrainischer (pro amerikanischer) Politiker und Militärs, deren Aussagen für sie sakrosankten und unumstösslichen Wert haben. Russische Politiker und Militärs werden, wenn überhaupt, nur mit lächerlichem Anstrich gebracht. Haben amerikanisch-westliche Aussagen mehr Wahrheitsgehalt als russische?

Zum einen werden speziell von den Amerikanern immer Beweise angesprochen, die allerdings niemals vorgelegt werden. Zum anderen wissen wir aus der Vergangeheit, dass die Amerikaner es mit der Wahrheit nicht sonderlich ernst nehmen und ihre eigenen geostrategischen Interessen verfolgen.

Einige höchst interessante Themen bezüglich des Absturzes der Malaysia Boeing werden in ihren Medien vollkommen ignoriert und die Aussagen der Amerikaner auf ihren wahrscheinlichen Wahrheitsgehalt nicht hinterfragt.

Wenn eine Boden-Luftrakete wie jene Buk M1 abgefeuert wird, muss in einer Region wie die krisengeschüttelte und umkämpfte Ukraine, die mittels aller modernen und zur Verfügung stehenden Aufklärungsgeräte rund um die Uhr überwacht wird, ein exaktes Szenario als Beweis vorliegen … und das sofort. Waren doch zu diesem Zeitpunkt auch zwei AWACS-Flugzeuge in der Luft.

Aber könnte es nicht doch sein, dass es keine Flugabwehrrakete war, die die zivile Passagiermaschine abschoss, sondern ein ukranisches Kampfflugzeug? Zumindest gibt es diesbezügliche Hinweise eines zivilen, spanischen Luftraumüberwachers auf Twitter. Die natürlich sofort gelöscht wurden (allerdings existieren Archivbilder)!

Auch der sogenannte Beweis eines Gespräches der Seperatisten, das vom ukrainischen Geheimdienst präsentiert und auf Youtube hochgeladen wurde, sollte genauer untersucht werden. Da offensichtlich als Erstellungsdatum des Beweisvideos einen Tag vor der Katastrophe ersichtlich ist.

Auch wird der Frage: „Cui bono?“ (Wem nützt dies?) nicht weiter nachgegangen. Denn offensichtlich handelt es sich um eine False Flag Operation (Operation unter falscher Flagge) um Russland und Putin zu diskreditieren. Denn Russland würde eine solche Operation am wenigsten Nutzen bringen – im Gegenteil wie man sieht.

Und verweisen Sie jetzt nicht auf Verschwörungstheorien, denn solange keine unumstösslichen Beweise, die existieren müssen, von welcher Seite auch immer vorgelegt werden, handelt es sich nicht um Fakten, sondern um Annahmen und Wahrscheinlichkeiten!!! Wer in solcher Sache recherchiert MUSS demnach auch für alle Theorien und Annahmen offen sein, auch um erkennen zu können, was nicht gewesen sein kann oder gewesen sein könnte.

Es ist jedenfalls ein schwerer, journalistischer Fehler, bereits am nächsten Tag den Schuldigen in Wort und Bild (Tageszeitung Österreich) zu präsentieren. Ein Mann, der es offensichtlich gar nicht sein konnte!

Ich kenne die Wahrheit nicht, auch ich muss mich mit Informationen aus den Medien (auch alternativen Medien) zufrieden geben. Ich sehe allerdings die ganze Sache sehr kritisch und hinterfrage – vor allem viel zu glatte und sichtlich aufgelegte, manipulierte –  Meldungen.

Wie heisst das alte Sprichwort so schön: „Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht!“ Wie oft hat uns das offizielle Amerika und damit auch das offizielle Europa schon angelogen. Schon das ist Grund genug, vorsichtig und vor allem skeptisch zu sein.

Was versprechen Sie sich davon, den aggressivsten, destruktivsten und unglaubwürdigsten Staat dieser Erde zu unterstützen? Jener Staat, der die meisten Kriege im letzten Jahrhundert anzettelte, viele Staaten in ein absolutes Chaos bombte und für sich selbst die absolute Weltherrschaft reklamiert.

Für Europa sollte eine freundschaftliche Annäherung an Russland und deren Freundesstaaten wichtiger sein, als die globalen amerikanisch-britischen Machtinteressen zu unterstützen. Und diese haben mit den Vorgängen in der Ukraine sehr viel zu tun …

Hätte Putin bisher nicht so besonnen und diplomatisch reagiert, hätten wir, spätestens nach dem Zwischenfall vor Syrien im Mittelmeer einen weiteren grossen Krieg. Auf den haben es die Amerikaner offensichtlich abgesehen und benutzen die „freien, unparteiischen und unabhängigen Medien“ für die Verbreitung ihrer gefährlichen (vor allem für uns Europäer gefährlichen) Interessen.

Was, frage ich Sie, ist so schlecht und unglaubwürdig an Russland und Putin, dass nur einseitig die ohnehin nicht mehr nachvollziehbaren Ansichten amerikanischer Marionettenpolitiker wichtiger und relevanter sind.

US-Außenminister John Kerry, 8. Juli 2014:
»Bei meinen Reisen als Außenminister habe ich das Verlangen nach amerikanischer Führung in der Welt erlebt wie nie zuvor.«

Präsident Barack Obama, 28. Mai 2014:
»… Amerika muss auf der Weltbühne immer führen. Wenn wir es nicht tun, tut es kein anderer.«

Nebenbei bemerkt, sollten Sie, verehrte Damen und Herren Redakteure, einmal über ein paar Minuten freie Zeit verfügen, so empfehle ich ihnen die Kommentare in den Online-Ausgaben Ihrer Medien zu diesem Thema zu lesen. Hier scheint es, als wäre die breite Bevölkerung schon erwacht und glaubt all diesen amerikanisch eingefärbten Lügengebilde nicht mehr …

Ich fordere Sie daher auf, unabhängig, frei und glaubwürdig zu arbeiten. Gut zu recherchieren, nach allen, auch durchaus schmerzhaften Seiten offen zu sein und nicht ausnahmslos einseitig zu publizieren. Sie sind dabei ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren!

Oder sind Sie jemanden Rechenschaft schuldig? Dann dürfen Sie Ihr Medium nicht unabhängig und frei bezeichnen! Auch wenn es „nur“ die amerikanischen Konzerne sind, die bei Ihnen Inserate buchen …

Auf kurz oder lang kommt die Wahrheit ans Tageslicht. Und wenn dann die gesamte Presse eines Landes falsch gelegen ist und die offensichtliche Unwahrheit unterstützte, wer sollte dann noch irgendeinen Artikel in Ihrem Medium lesen können, ohne sich zu fragen: „Stimmt das überhaupt?“

Ergeht per Email an: Der Standard, Die ganze Woche, Die Presse, Format, Heute, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, Kurier, Neue Vorarlberger Tageszeitung, Neues Volksblatt, News,  Niederösterreichische Nachrichten, Oberösterreichische Nachrichten, ORF, Österreich, Profil, Salzburger Nachrichten, Salzburger Volkszeitung, Tiroler Tageszeitung, Vorarlberger Nachrichten, WirtschaftsBlatt

zeitungQuelle: http://schnittpunkt2012.blogspot.co.at/2014/07/offener-brief-die-osterreichischen.html

..danke an Denise

Gruß an die Blogger

TA KI