Blutdruckmedikamente erhöhen Risiko für Pankreaskrebs


Pankreaskrebs ist der Krebs der Bauchspeicheldrüse. Er zählt zu den besonders schwer behandelbaren Krebsformen, die überdies nicht so gute Heilchancen haben. Die Ursachen des Pankreaskrebses sind kaum bekannt. Jetzt hat eine Studie ergeben, dass die Einnahme bestimmter Blutdruckmedikamente – Calciumkanalblocker – das Risiko erhöhen kann, an Pankreaskrebs zu erkranken. Gerade Bluthochdruck ist jedoch oft sehr gut mit natürlichen Massnahmen zu senken, so dass man zunächst diese testen sollte, bevor man zu riskanten Medikamenten greift.

Blutdruckmedikamente: Risiko für Pankreaskrebs steigt

Sehr viele Menschen leiden an Bluthochdruck. Folglich gehören blutdrucksenkende Medikamente wie Betablocker, ACE-Hemmer und Calciumkanalblocker zu den am häufigsten verschriebenen Medikamente.

Laut Arzneiverordnungsreport befindet sich in der Top Ten der meistverordneten Arzneimittel Deutschlands ein ACE-Hemmer (Ramipril) bereits auf Platz 5, dicht gefolgt von den beiden Betablockern Metoprolol und Bisaprolol (Plätze 6 und 7) sowie einem Calciumkanalblocker namens Amlodipin auf Platz 9. Getoppt werden die Blutdruckmittel nur noch von Schmerzmitteln (Ibuprofen), Schilddrüsenhormonen (Levothyroxin) und Säureblockern (Pantoprazol).

Der Calciumkanalblocker Amlodipin wurde allein in Deutschland im Jahr 2014 über 12 Millionen mal verschrieben. Gerade diese Medikamentengruppe ist es aber, die das Pankreaskrebsrisiko erhöhen kann – so Dr. Zhensheng Wang vom Dan L. Duncan Comprehensive Cancer Center am Baylor College of Medicine in Houston, Texas.

Calciumkanalblocker verdoppeln Risiko für Pankreaskrebs

Calciumkanalblocker werden auch Calciumantagonisten genannt. Sie verhindern, dass Calcium in die Herzmuskelzellen strömt, was die Blutgefässe entspannt und auf diese Weise den Blutdruck senkt. Die typischen Nebenwirkungen von Calciumkanalblockern sind Hautausschläge, Schwellungen an den Knöcheln, Schwindel, Kopfschmerzen, Impotenz, Gesichtsrötung mit Wärmegefühl, langsamer oder schneller Herzschlag, Verstopfung und Zahnfleischentzündung.

In Wangs Studie, die beim Jahrestreffen (2018) der American Association for Cancer Research in Chicago präsentiert wurde, zeigte sich eine weitere mögliche Nebenwirkung: Die Verdoppelung des Pankreaskrebsrisikos.

Problematisch sind Calciumkanalblocker, nicht aber andere Blutdruckmedikamente

Wang und Kollegen untersuchten die Daten von mehr als 145.000 Frauen zwischen 50 und 79 Jahren, die im Rahmen einer Langzeitstudie (Women’s Health Initiative (WHI)) über 20 Jahre hinweg wissenschaftlich begleitet wurden.

Man schaute dabei nicht nur auf die Wirkungen der Calciumkanalblocker, sondern auch auf die Wirkungen drei weiterer Blutdrucksenker: Betablockern, Diuretika und ACE-Hemmer.

Im Verlauf der 20 Jahre erkrankten 841 Frauen an Pankreaskrebs. Man verglich nun ihren sRAGE-Spiegel im Blutserum mit jenem einer gesunden Kontrollgruppe (977 weitere Frauen aus der WHI-Studie).

sRAGE ist ein bestimmtes Protein (soluble Receptor for Advanced Glycation End-Product), das an der Regulierung von Entzündungsreaktionen und der Immunantwort beteiligt ist. In früheren Studien – so Wang – habe sich ergeben, dass sRAGE entzündungshemmend wirkt und das Risiko für Pankreaskrebs senkt. Daher nutzte man den sRAGE-Spiegel als Marker für das Pankreaskrebsrisiko.

Es zeigte sich, dass Frauen, die irgendwann einmal Calciumkanalblocker (CCB) eingenommen hatten, einen deutlich niedrigeren sRAGE-Spiegel hatten als Frauen, die andere Blutdrucksenker verwendet hatten.

Gleichzeitig hatten erstere ein um 66 Prozent erhöhtes Risiko für Pankreaskrebs. Frauen, die CCB drei Jahre oder länger nahmen, hatten gar ein doppelt so hohes Risiko für Pankreaskrebs als Frauen, die andere Blutdruckmedikamente schluckten. Keiner der drei anderen Blutdrucksenker konnte das Pankreaskrebsrisiko erhöhen.

Blutdruckmedikament fördert Entzündungsprozesse und daher auch das Risiko für Pankreaskrebs

“Die Blockade der Calciumkanäle reduziert die Ausschüttung von sRAGE”, erklärte Wang. Da sRAGE entzündungshemmend wirkt, steigt bei niedrigem sRAGE-Spiegel jetzt die Gefahr entzündlicher Prozesse. Chronische Entzündungen aber sind ein längst bekannter Risikofaktor für Pankreaskrebs und viele andere Krebsformen.”

Allerdings ist schon allein ein hoher Blutdruck diesbezüglich problematisch. Denn er tritt meist im Rahmen eines metabolischen Syndroms auf, das ebenfalls als Risikofaktor für Pankreaskrebs gilt. Das metabolische Syndrom fasst vier Symptome zusammen: Übergewicht, hohe Cholesterinspiegel, Blutzuckerprobleme und Bluthochdruck.

“Pankreaskrebs ist in den USA der vierthäufigste Grund für krebsbedingte Todesfälle“, sagt Wang. Denn nur 8,5 Prozent der Erkrankten würden die ersten fünf Jahre nach der Diagnose überleben. Da Blutdrucksenker derart häufig verordnete Medikamente sind, könnte dies im Laufe der nächsten Jahre zu einem Anstieg der Pankreaskrebszahlen führen.

Blutdruck natürlich senken

Da bei Bluthochdruck (bzw. allen vier Symptomen des metabolischen Syndroms) eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise oft sehr gut helfen kann, sollte dies die Methode der Wahl sein, bevor man zu nebenwirkungsreichen und riskanten Medikamenten greift

Quelle: https://nachrichten.zentrum-der-gesundheit.de/blutdruckmedikamente-pankreaskrebs-180404035.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Neu in der rotgrünen Apotheke: Pillen gegen Fremdenhass!


Es klingt wie ein nachträglicher, aber sehr, sehr böser Aprilscherz, oder nach geschickt lancierten Fake News: Anscheinend haben Wissenschaftler vom Zentrum für Neuroethik an der Universität Oxford ein Medikament gefunden, dass Xenophobie abbauen und Toleranz gegenüber Fremden fördern kann.

Nein, das ist kein Remake des Frankenstein-Klassikers, das kommt auch nicht aus der Truhe der experimentierfreudigen linken Nazis. Das haben wir auf der Seite „Heilpraxis.net“ gefunden.

Von Thomas Böhm

Wir lesen:

„Einige Betablocker sollen Xenophobie abbauen und Toleranz gegenüber Fremden fördern. Kaum zu glauben, aber Ergebnis einer hochwissenschaftlichen Untersuchung von Forschern des Zentrums für Neuroethik der Universität Oxford. Normalerweise werden die Medikamente bei Herzerkrankungen verschrieben. Bekamen die Probanden Betablocker mit dem Wirkstoff Propranolol verringerten sich gleichzeitig ihre rassistischen Vorurteilen…“

Und so laufen die Menschenexperimente:

„Die 36 freiwilligen Teilnehmer wurden in zwei Gruppen unterteilt, wobei eine Gruppe mit Placebo-Präparaten und die andere mit dem Betablocker Propranolol versorgt wurden. Zwei Stunden nach der Einnahme mussten die Probanden einen standardisierten Test ausfüllen, bei dem anhand von 140 Bildern und Fragen unterschwellig rassistisches Verhalten festgestellt wurde. Zum Beispiel sollten die Studienteilnehmer den gezeigten Bildern Begrifflichkeiten wie „freundlich“, „böse“, „glücklich“ oder „traurig“ zuordnen.

Waren dunkelhäutige oder schwarze Personen zu sehen, konnten sich die Probanden der Kontrollgruppe durchschnittlich sehr viel langsamer zu einer positiven Stellungnahme durchringen, als die Testpersonen aus der Propranolol-Gruppe, so das Ergebnis von Professor Julian Savulescu und Kollegen. Bei einem Drittel der Propranolol-Patienten waren laut Aussage der Forscher überhaupt keine rassistischen Tendenzen mehr zu erkennen, während in der Placebo-Gruppe sämtliche Teilnehmer unterschwellig fremdenfeindliche und rassistische Züge aufwiesen.“

Hier wird also die falsche Gesinnung medikamentös behandelt und „chemisch“ in die richtige, also politisch korrekte Bahn gelenkt:

„Die aktuellen „Resultate liefern neue Anhaltspunkte über die Prozesse im Gehirn, die für das Entstehen von rassistischen Gedanken verantwortlich sind“, erklärte die deutsche Forscherin des Zentrums für Neuroethik, Sylvia Terbeck. Der Studienleiter Professor Julian Savulescu ergänzte, dass die aktuellen Forschungsergebnisse zwar „vielversprechende Möglichkeiten“ verheißen, bei denen unterbewusster „Rassismus mit Hilfe von Pillen“ verändert werden könnte.“

Allerdings sollte man bei Islamophobie die doppelte Dosis verabreichen, Islamkritiker sind ja bekanntlich besonders renitent. Wobei wir dann eigentlich schon bei der „Null-Toleranz“-Lösung wären. Warum verabreicht man Systemkritikern nicht gleich eine Überdosis Schlaftabletten?

Foto: Pavel Kubarkov/ Shutterstock

Quelle: http://www.journalistenwatch.com/2017/05/07/neu-in-der-rotgruenen-apotheke-pillen-gegen-fremdenhass/

Gruß an die Pillendreher

TA KI

Bombenangriff in der Zelle- Antibiotika und die Gefahr der Antibiose


ANTI-BIO-tika 1ANTI-BIO-tika 2ANTI-BIO-tika 3Quelle:http://lyme-borreliose-hamburg.de/Veroeffentlichungen/Marlene_Kunold_COMED_06-2011.pdf

Gruß an die, die mehr wissen

TA KI