Afghanischer Sex-Täter kommt mit Bewährung davon


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HAMBURG. Das Hamburger Landgericht hat einen afghanischen Asylbewerber zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, der in der Silvesternacht eine junge Frau attackiert und sexuell belästigt hatte. Er wurde nach Jugendstrafrecht verurteilt, da er „etwa 19 Jahre“ alt sein soll. Laut der Richterin stand das Opfer zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluß von K.o.-Tropfen.

Die Frau hatte in der Silvesternacht auf der Reeperbahn gefeiert und war danach mit der S-Bahn weitergefahren. Vor einem Restaurant wurde die Frau von dem Afghanen zum ersten Mal attackiert und zu Boden gestoßen. Ein Komplize stahl ihr dabei das Mobiltelefon. Nachdem das Opfer sich befreien konnte, verfolgte der Asylbewerber die Frau weiter, biß sie, riß ihr die Kleider vom Leib, hielt ihr den Mund zu und masturbierte auf sie.

Richterin sieht keine Sexualstörung

Die 19jährige hatte nach der Tat geschwollene Lippen, Bißspuren am Oberkörper und Hämatome, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Strafmildernd wertete das Gericht die Reue des Täters. Er habe kein Aggressionspotential oder keinen gestörten Sexualtrieb, betonte die Richterin.

Der Asylbewerber war erst zwei Monate vor der Tat nach Deutschland eingereist, nachdem seine Eltern ihn vorgeschickt hatten. Als Bewährungsauflage soll der Afghane 120 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. (ho)

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/afghanischer-sex-taeter-kommt-mit-bewaehrung-davon/

Gruß an die kommende Gerechtigkeit

TA KI

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Prügel für Exhibitionist keine Notwehr


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Mit Fausthieben und Pfefferspray ging der Schläger gegen den mutmaßlichen Exhibitionisten vor. Foto: colourbox.de

Osnabrück. Die Vorstellung, dass ein Triebtäter die eigene Tochter belästigen könnte, lässt manche Menschen ausrasten. An der Meller Straße wurde ein 40-jähriger Mann in einem Akt von Selbstjustiz verprügelt. Der Schläger berief sich auf Notwehr, doch damit kam er nicht durch. Wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilte ihn das Landgericht in zweiter Instanz zu einer Bewährungsstrafe.

Die Nachricht verbreitete sich an jenem 15. April 2013 von Mund zu Mund und von Handy zu Handy: Ein Exhibitionist habe sich vor zwei jugendlichen Mädchen entblößt. Der Vater einer 16-jährigen Tochter fackelte nicht lange. Gerade aus einem Nickerchen erwacht, stürzte er aus dem Haus und setzte dem mutmaßlichen Unhold mit Pfefferspray und der Faust zu, bis dieser im Hof zusammensackte. Im ärztlichen Befund ist von einem Monokelhämatom und einer Augapfelprellung die Rede – und einem Blutalkoholwert von 1,8 Promille.

Der Alkohol scheint beim Tathergang eine maßgebliche Rolle zu spielen. Mehrere Zeugen haben gesehen, dass der Mann in betrunkenem Zustand mit seinem elfjährigen Sohn von der Wohnung zu einer nahe gelegenen Pizzeria gezogen war. Aber auch, dass er Passanten anpöbelte und seinem Filius immer wieder Backpfeifen verpasste. Was der Vater als harmlose „Kalberei“ darstellte, empörte zwei Mädchen im Alter von 17 und 15 Jahren, die beim Prospektverteilen auf ihn aufmerksam geworden waren.

Der vom Alkohol benebelte Mann beleidigte die Schülerinnen, zeigte ihnen den ausgestreckten Mittelfinger und lüftete offenbar für kurze Zeit sein Geschlechtsteil. Ein Triebverbrechen? Nach den Umständen der Tat wohl eher eine Beleidigung. Das Amtsgericht hat den 40-jährigen Störenfried einige Wochen später zu 40 Tagessätzen à 60 Euro verurteilt. Damit war dessen Vergehen zwar geahndet, nicht jedoch der Akt von Selbstjustiz, dem er sein blaues Auge verdankte.

Der Schläger, ein 50-jähriger Türsteher und Staplerfahrer, ließ vor der Kammer kein Unrechtsbewusstsein erkennen. Der Trunkenbold, machte er geltend, habe seiner 16-jährigen Tochter an der Bushaltestelle den Weg versperrt und ihm, dem Vater, Prügel verpassen wollen.

Mehrere Zeugen haben aber bestätigt, dass der selbst ernannte Rächer im Hinterhof zugeschlagen hat und nicht an der Bushaltestelle. Nach Auffassung des Gerichts war damit die Notwehr-These des Angeklagten widerlegt und das Urteil aus erster Instanz angemessen: Sieben Monate auf Bewährung und eine Zahlung von 1500 Euro an die UNO-Flüchtlingshilfe wegen gefährlicher Körperverletzung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Quelle: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/473264/landgericht-prugel-fur-exhibitionist-keine-notwehr

Gruß an den Rechtsunsinn der BRiD

TA KI