Eroberung, Seelen-Gefängnis und Transformation der Erde


Jo Conrad unterhält sich mit dem russischen Bewußtseinsforscher Alexander Kalen über die geheime Geschichte der Menschheit, die Herkunft von den Sternen und die Manipulation durch eine spinnenartige Spezies sowie die Überwindung durch Stärkung unseres Bewußtseins. Übersetzt wird er von Elena Martin, die das Orania-Zentrum leitet und diverse Workshops und Veranstaltungen anbietet. Ph.D. Alexander Kalen ist Heiler und Bewusstseinsforscher, hat Romano-Germanische Philologie, neugriechische und englische Sprache studiert und mehrere Jahre im Außenministerium in Moskau mit Ausland-Einsätzen gearbeitet. Sein Schwerpunkt in Russland war Forschungsarbeit zu Technologien für Bewusstseins-Forschung und Projekte zur Aktivierung von inneren Reserven, Fähigkeiten und Talenten der Menschen, Innovationen und Entwicklungen auf dem Gebiet alternativer Gesundheitstechnologien.

Original von http://www.Bewusst.tv

http://www.orania-zentrum.de

http://www.alexkalen.com

Gruß an die Aufmerksamen- nicht alles was sich gut anhört ist gut…
TA KI

 

50 Jahre Forschungen über Nahtoderfahrungen weisen nach, dass die „Seele“ real ist (Videos)


Nachfolgend werden die Ergebnisse von 50 Jahren Forschung durch Wissenschaftler über Nahtoderfahrungen zusammengefasst. Die Forschungen weisen nach, dass das Bewusstsein, die Seele oder irgendetwas, das den „Tod“ überdauert, immer noch Bewusstsein hat.

Beweise für sensible und heikle Themen in der Wissenschaft wurden immer wieder abgelehnt und lächerlich gemacht. Warum werden Entdeckungen verspottet oder unter den Teppich gekehrt, egal wie eindeutig die Beweise dafür sind? Haben wir uns etwa geistig abgeschottet?

Nikola Tesla sagte einmal: „Der Tag, an dem die Wissenschaft anfängt, nicht-physische Phänomene zu untersuchen, wird dazu führen, dass in einem Jahrzehnt mehr Fortschritte erzielt werden als in all den vorangegangenen Jahrhunderten ihrer Existenz.“

Heutzutage gibt es mittlerweile Hunderte von weltweit renommierten Wissenschaftlern, die sich mit „nicht-materieller“ Wissenschaft beschäftigen. Seit der Geburtsstunde der Quantenmechanik standen die Mysterien des Bewusstseins an vorderster Front der wissenschaftlichen Erforschung, und wir wissen heute, dass das Bewusstsein auf verschiedene Weise eine entscheidende Rolle spielt, wenn es darum geht, das zu erfassen, was wir unsere physische materielle Welt nennen.

Die meisten der geistigen Väter unserer Wissenschaft, insbesondere der Physik, waren alle spirituelle Mystiker. Max Planck, ein Physiker, der die Quantentheorie begründete, betrachtete das Bewusstsein als „fundamental“, und die Materie als „Abkömmling des Bewusstseins“.

Er sagte: „Wir können nicht das Bewusstsein ausklammern. Alles, worüber wir sprechen, alles, was wir als existent ansehen, setzt Bewusstsein voraus.“

Eugene Wigner, ein Physiker und Mathematiker, verkündete der Welt, dass „es nicht möglich ist, die Gesetze der Quantenmechanik ohne Verweis auf das Bewusstsein völlig zusammenhängend zu formulieren.“

Trotz alledem gibt es immer noch Widerstände gegen die neuen Erkenntnisse der nicht-materiellen Wissenschaft, insbesondere wenn es um Themen aus dem Bereich der Parapsychologie geht, wie Telepathie und Fernwahrnehmung (die von der US-Regierung 25 Jahre lang zu Geheimdienstzwecken genutzt wurden), oder zum Beispiel Nahtoderfahrungen (NTE) und vieles mehr.

Hier ist ein Video, in dem der für die CIA arbeitende Physiker Russel Targ sein ganzes Wissen über außersinnliche Wahrnhemung (ESP) weitergibt.

„Trotz des unübertroffenen empirischen Erfolgs der Quantentheorie trifft die bloße Andeutung, dass sie als Naturbeschreibung tatsächlich wahr sein könnte, immer noch auf Zynismus, Unverständnis und sogar Wut.“

– (T. Folger, Quantum Shmantum, Discover 22, 37-43, 2001)

Dies ist wiederum vielleicht der Grund dafür, warum sich so viele Wissenschaftler zusammenschließen, um ein Bewusstsein dafür zu schaffen und einige sehr wichtige Punkte über die nicht-materielle Wissenschaft zu betonen.

Nahtoderfahrungen (NTE) sind ein Studienbereich der Parapsychologie und nicht-materiellen Wissenschaft. Was passiert, wenn wir sterben? Überlebt ein Teil von uns den Tod? Ein nicht-materieller Aspekt, wie zum Beispiel das Bewusstsein? Entsteht das Bewusstsein im Gehirn oder ist Letzteres nur ein Empfänger davon?

Im 20. Jahrhundert ist dies zum Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden und es wird in der Philosophie und Theologie seit Jahren darüber diskutiert. Einer der Verantwortlichen für den Beginn dieser Initiative war Ian Stevenson, der 1967 als Vorsitzender der Abteilung für Psychiatrie an der Universität von Virginia eine Forschungseinheit innerhalb der Abteilung gründete, um zu untersuchen, ob die menschliche Persönlichkeit den Tod überdauert (Nahtod … und nichts ist mehr so, wie es war).

Im Rahmen seiner Forschungsarbeit wurden mehrere Hundert Kinder untersucht, die sich angeblich an vergangene Leben erinnern, und es gibt viele Beispiele dafür. Diese Kinder sind in der Lage, bemerkenswerte Einzelheiten aus ihren früheren Leben anzugeben, und in einigen Fällen wird beschrieben, wie sie gestorben sind, dass sie ehemalige Familienmitglieder lokalisierten, die noch lebten, und weitere Einzelheiten, die unmöglich auf andere Weise beschrieben werden können.

Hier ist ein Video von Dr. Bruce Greyson, der auf einer Konferenz der Vereinten Nationen sprach. Er gilt als einer der „Väter“ der Nahtod-Studien. Er ist ein emeritierter Professor für Psychiatrie und Neuroverhaltenswissenschaft an der University of Virginia (UVA).

Im Video beschreibt er dokumentierte Fälle von Personen, die klinisch tot waren (keine Gehirnaktivitäten aufwiesen), aber gleichzeitig unten auf dem medizinischen Tisch alles beobachteten, was ihnen widerfuhr. Er beschreibt, dass es viele Fälle gab – bei denen Individuen Dinge beschreiben konnten, die [nach der vorherrschenden wissenschaftlichen Meinung] unmöglich zu beschreiben waren.

Eine weitere bedeutsame Aussage von Dr. Greyson unterstellt, dass versucht wurde, diese Art von Studie aufgrund unserer Tendenz, Wissenschaft als völlig materialistisch zu betrachten, zu verhindern. In der wissenschaftlichen Gemeinschaft heißt sehen sozusagen glauben.

Es ist bedauerlich, dass etwas sofort diskreditiert werden muss, nur weil wir es nicht mit materialistischen Mitteln erklären können. Die einfache Tatsache, dass „Bewusstsein“ selbst eine nicht-physische „Sache“ ist, macht einigen Wissenschaftlern das Verständnis schwer, und weil sie nicht-materiell ist, glauben sie, dass sie nicht wissenschaftlich untersucht werden kann .

Nachfolgend finden Sie eine Vorlesung, die von der medizinischen Abteilung der University of Virginia gefilmt wurde. Sie beinhaltet Jim B. Tucker Bruce Greyson von Edward F. Kelly J. Kim Penberthy von der Division of Perceptual Studies [Abteilung für Wahrnehmungsstudien].

Ausgedehnte Studien haben gezeigt, dass eine beträchtliche Anzahl von Menschen, die klinisch tot waren, in dieser Zeit eine Art „Bewusstsein“ erfuhren. Zum Beispiel erinnerte sich ein Patient – ein damals 57-jähriger Mann – an die Beobachtung des gesamten Verlaufs seiner Wiederbelebung, obwohl er als „tot“, völlig bewusstlos und ohne nachweisbare biologische Aktivität erklärt wurde.

Nebenbei bemerkt hat der zertifizierte Meister-Hypnotherapeut Michael Newton eine Technik entwickelt, um seine Klienten in die Vergangenheit zurückzuführen, damit sie sich an Begebenheiten aus ihren vergangenen Leben erinnern.

Während dieses Prozesses stieß er auf eine Entdeckung von enormen Ausmaßen. Er konnte die Seelen an den Ort zurückbringen, an den sie vor ihrem nächsten Leben kommen – sozusagen ein Leben zwischen den Leben. Von 7.000 Rückführungen hatte eine große Mehrheit unheimlich ähnliche Erinnerungen an einen Ort, den viele von ihnen als ihre „Heimat“ bezeichneten.

Die Beweise für die Existenz von Welten jenseits dieser Welt gehen weit über dieses Thema, diesen Artikel und die zitierten Forschungen hinaus .

Ein neuer bahnbrechender Dokumentarfilm über postmaterialistische Wissenschaft

Das ist interessant, weil die Statistikprofessorin Jessica Utts von der University of California, Irvine, bereits 1999 einen Artikel veröffentlicht hat, der zeigt, dass parapsychologische Experimente viel bessere Ergebnisse erbracht haben als diejenigen zeigen sollten, dass die Einnahme einer täglichen Dosis Aspirin Herzinfarkte verhindert. Utts zeigte auch, dass diese Ergebnisse viel stärker sind als die Forschung in Bezug auf verschiedene Medikamente wie zum Beispiel Thrombozytenaggregationshemmern.

Dieser neue Film mit dem Titel Expanding Reality ist hier erhältlich.

Expanding Reality handelt vom zunehmend aufkommenden postmaterialistischen Paradigma und der nächsten großen wissenschaftlichen Revolution. Warum ist dies wichtig? Weil dieses Paradigma weitreichende Konsequenzen hat. Es gibt zum Beispiel der Welt ihren Zauber wieder, verändert tiefgreifend die Vision, die wir von uns selbst haben, und gibt uns unsere Würde und Kraft als Menschen zurück.

Das postmaterialistische Paradigma fördert auch positive Werte wie Mitgefühl, Respekt, Fürsorge, Liebe und Frieden, weil es uns klar macht, dass die Grenzen zwischen dem Selbst und den anderen durchlässig sind. Dieses Paradigma fördert dabei das Bewusstsein für die tiefe Verbindung zwischen uns und der Natur insgesamt. In diesem Sinne kann das mit dem postmaterialistischen Paradigma verknüpfte Modell der Realität der Menschheit helfen, eine nachhaltige und aufzublühende Zivilisation zu schaffen.

– Dr. Mario Beauregard von der University of Arizona (Nahtoderfahrung: Niederösterreicher berichtet über andere Dimensionen und körperloses Bewusstsein).

Fazit

Was wir daraus mitnehmen können, ist, die vorhandenen Beweise dafür zu erkennen, dass die Seele oder das Bewusstsein oder eine Art von Wahrnehmung nach dem Tod weiterexistiert. Nun, was zum Bewusstsein gehört, könnte sich von der Seele usw. unterscheiden, aber dies sind viel tiefgehendere Diskussionen, die noch geführt werden müssen.

Wann wird die Wissenschaft endlich etwas erkennen, das angesichts der Zeugenaussagen und der Ähnlichkeit der Erfahrungen eindeutig beobachtbar ist, und dass Phänomene, die nicht erklärt werden können, dennoch real sein können?.

Die Parameter der modernen Wissenschaft hindern uns wirklich daran, voranzukommen, weshalb wir eine so große Zunahme der nicht-materiellen Wissenschaft erfahren, die den nächsten Schritt nach der Quantenphysik darstellt.

Videos:

Quellen: PublicDomain/maki72 für PRAVDA TV am 17.12.2018

Quelle

Gruß an die Begreifenden

TA KI

 

Hat jeder Mensch einen Geistführer? – Claudia Schwab


Claudia Schwab arbeitet seit 1994 als Tiefentrance-Medium, als Bewusstseinstrainerin und BewusstSeinsHebamme. Der geistigen Welt geht es in erster Linie immer um Bewusstseinsentwicklung, mit anderen Worten ausgedrückt: „Der Weg ist das Ziel!“ Es geht nicht um Prophezeiungen, denn die braucht es nicht, wenn wir im Bewusstsein sind. Die Geistführer unterstützen den von ihnen begleiteten Menschen, damit sein Menschenbewusstsein dem seines Seelenbewusstseins immer ähnlicher wird. Doch dazu braucht es Mut, das Leben zu leben. Vor allem, sein eigenes Leben. Sein eigenes Leben zu leben, bedeutet für die geistige Welt, hin zur Selbstliebe geführt zu werden. Sich zu befreien von „hätte…, müsste…, sollte…“ Hinzu, wie fühlt es sich für mich an? Was ist wirklich stimmig für mich? Ja, die Geistführer und auch Lucas, Claudias spezieller geistiger Begleiter, waren unserer Zeit schon immer voraus. Doch jetzt in dieser großen und tiefen Transformationszeit ziehen die Menschen so langsam mit und erkennen und brauchen in diesen „Geburtswehen“ einfach eine Unterstützung. In der Zusammenarbeit, ob als Medium mit der geistigen Welt oder dann in den Beratungen, Coachings, Workshops oder Kursen, dreht es sich bei Claudia Schwab und ihrer Arbeit immer um die Bewusstseinsentwicklung und um das Verstehen. Denn wer versteht, vor allem in seinem Herzen, kann gut und kraftvoll weitergehen und seine ganze Kraft in sein Leben legen, was dann ja nur ein Erfolg werden kann – denn Erfolg ist das was folgt.

Weitere Informationen zu Claudia Schwab unter https://www.claudia-schwab.com/

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Gruß an die Denkenden

TA KI

Nichtlokales Bewusstsein — Ein Konzept über die Kontinuität unseres Bewusstseins (Pim van Lommel)


Der Kardiologe Pim van Lommel behauptet: Das Bewusstsein ist nach neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung nicht im Körper lokalisierbar und es hört nach dem Tod nicht auf zu existieren. Van Lommels Erkenntnisse beruhen auf internationalen wissenschaftlichen Langzeituntersuchungen und Berichten tausender Patienten, die Nahtoderfahrungen erlebten. Gibt es also ein Bewusstsein außerhalb unseres physischen Körpers? Ein globales Bewusstsein? Und welchen Einfluss hat dieses auf uns, auf unser Ich-Bewusstsein und umgekehrt?

Gruß an die Erwachenden
TA KI

Dr. Lloyd Rudy: Nahtoderlebnis im OP


 

Dr. Lloyd Rudy war ein bekannter Herzchirurg, der während einer Operation einen Patient für tot erklären musste. Doch nachdem der Patient 20 Minuten ohne Herzschlag auf dem OP-Tisch lag, begann sein Herz plötzlich von alleine wieder zu schlagen und er erholte sich. Als der Patient einige Tage später wieder bei Bewusstsein war, berichtete er Dr. Rudy über Details der Operation, die er „über den Ärzten schwebend“ beobachtet hatte. Darunter waren Details, die er schlicht nicht hätte wissen oder sehen können, mal ganz abgesehen davon, dass er dabei klinisch tot war. Dr. Rudy hat dieses Erlebnis tief beeindruckt. Als er anderen Herzchirurgen darüber berichtete, erfuhr er, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Dr. Lloyd Rudy war ein bekannter Herzchirurg, der während einer Operation einen Patient für tot erklären musste. Doch nachdem der Patient 20 Minuten ohne Herzschlag auf dem OP-Tisch lag, begann sein Herz plötzlich von alleine wieder zu schlagen und er erholte sich. Als der Patient einige Tage später wieder bei Bewusstsein war, berichtete er Dr. Rudy über Details der Operation, die er „über den Ärzten schwebend“ beobachtet hatte. Darunter waren Details, die er schlicht nicht hätte wissen oder sehen können, mal ganz abgesehen davon, dass er dabei klinisch tot war. Dr. Rudy hat dieses Erlebnis tief beeindruckt. Als er anderen Herzchirurgen darüber berichtete, erfuhr er, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht hatten.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Wir sind die Schöpfer unserer Welt – Globales Bewusstsein bringt Ordnung ins Chaos


Liebe Freunde,

ich habe das Gefühl, dass wir immer noch nicht konsequent genug sind, unsere Absichten umzusetzen. Das betrifft offenbar besonders unsere Hoffnung auf eine friedvollere Welt.  Es reicht irgendwie nicht, sich einfach nur eine „bessere Welt“ zu wünschen. Dabei scheinen wir zu vergessen, dass all unsere Wünsche von uns ausgestrahlt werden und damit das globale Bewusstsein generieren. Wir es sind, die unsere Realität erschaffen. Die Welt ist das Ergebnis unserer Vorstellungen Glaubensmustern und Emotionen. Wir sind Schöpfer des globalen Bewusstseins. Dieses globale Bewusstsein verbindet die Menschen auf unserer Erde untereinander.

Schon der Physiker Erwin Schrödinger ging in seinem Buch „Mein Leben, meine Weltansicht[1] davon aus, dass es nur ein einziges Bewusstsein gäbe und wir alle Teile dieses Bewusstseins sind. Heute können wir die Aussage des Nobelpreisträgers bestätigen. Jetzt wissen wir es genau, dass unsere Zellen untereinander durch elektromagnetische Wellen kommunizieren. Grundsätzlich sind alle Lebewesen durch elektromagnetische Wellen (EM-Wellen), über Resonanzfrequenzen, miteinander verbunden. Diese EM-Wellen fungieren als Medium Informationen zu übertragen, wodurch eine Kommunikation erst ermöglicht wird.

Besonders bedeutsam ist dieses Übertragungsmedium, wenn es um unsere Gedanken und Emotionen geht. Es ist nämlich so, dass auch unsere Gehirne und Herzen untereinander in Verbindung stehen. Ständig senden diese beiden Organe mit jedem Gedanken und jeder Emotion die entsprechenden elektromagnetischen Wellen aus. Wenn viele Menschen ähnliche Wellen aussenden verstärken sich die Wirkungen ihrer elektromagnetischen Wellen. Eines dieser Wirkung ist eine Ordnungserhöhung im bestehenden Chaos.  Um diesen Effekt zu nutzen wandten die Forscher um Professor Roger D. Nelson an der Universität Princeton für das “Global Consciousness Project” ein weltweites Netz von Zufallsgeneratoren an. Damit hat das Forschungsteam nachweisliche Belege eines “Globalen Bewusstseins” gefunden. Der erste gesicherte Nachweis für ein „Globales Bewusstsein“ wurde am 11. September 2001 erbracht. Dieses grauenvolle Ereignis belegte eindeutig, dass in Momenten großer kollektiver Emotionen „Ordnung ins Zufallschaos bringt“. Was unter dieser Wirkung zu verstehen ist werde ich in den folgenden Zeilen darstellen.

Nun ist das „Global Consciousness Project” nicht das einzige seiner Art. In ähnlicher Mission ist auch das HeartMath Institute aus Kalifornien unterwegs. Bereits 1991 gründete Doc Childre das gemeinnützige HeartMath Institute (HMI). Seit dieser Zeit betreibt dieses Institut Grundlagenforschung in den Bereichen Psychophysiologie, Neurokardiologie und Biophysik. Diese Forschung hat das Verständnis der Herz-Hirn-Wechselwirkungen, der Herzratenvariabilität (HRV) und der Herzrhythmuskohärenz sowie die Physiologie des optimalen Lernens und der Leistung wesentlich verbessert. Die Ziele des Institute of HeartMath sind es, Menschen zu einer besseren Balance zwischen ihrem Denken und ihrem Fühlen/Herzen zu verhelfen.

Aus diesem Grund führt das Institut klinische Studien und Forschungen zur emotionalen Physiologie durch. Insbesondere betreffen diese Forschungen die Wechselwirkungen zwischen menschlichen Gehirnen und ihren Herzen, sowie ihrer Intuition. Dieser neue Forschungsbereich der Neurokardiologie erforscht das Herz als Sinnesorgan und als hoch entwickelte Zentrale zur Aufnahme und Verarbeitung von Informationen. Nachweislich können wir heute bei unserem Herzen von einem hochkomplexen System mit eigenem funktionsfähigem Gehirn sprechen. Die untere Grafik zeigt uns den Zusammenhang zwischen unserem Herzen (HRV[2]) und unterschiedlichen Emotionen. Besonders möchte ich auf den Unterschied der Herzfrequenzen zwischen Ärger und Wertschätzung hinweisen. Es wird uns sicher nicht verwundern, dass der emotionale Zustand von Ärger (Wut usw.) eine Erhöhung des Chaos bewirkt, und Wertschätzung zu Ordnung – zur Kohärenz[3] – führt (Übrigens: „unsere DNA wird bei positiven Gefühlen kohärent“ berichtet der Vater der Wellengenetik Dr. Peter Gariaev[4] in seinem grad ins Deutsche übersetzte Buch „DNA-Wave-Code“).

Auch im Ruhezustand treten spontan Veränderungen des zeitlichen Abstandes zwischen zwei Herzschlägen auf.

Zusammenhang zwischen Herzfrequenzen und Emotionen.[5]

Neben dem bekannten neuronalen Kommunikationsnetzwerk, welches das Herz mit dem Körper und dem Gehirn verbindet, sendet das Herz durch elektromagnetische Felder Informationen durch den Körper und an das Gehirn. Wie ich bereits erwähnt habe, sendet auch unser Gehirn seine elektromagnetischen Felder aus, die, und das ist das besonders wichtige hierbei, entsprechend unserer geistigen Ausrichtung von uns ausgestrahlt werden.

Was bedeutet, dass Herz und Gehirn nicht nur ständig miteinander kommunizieren, sondern auch mit ihrer gesamten Umwelt in Verbindung stehen. Hiervon sind also nicht nur die direkten Verbindungen aller Menschen betroffen. Wie wir am Beispiel der unteren beiden Grafiken sehen können, können direkte Verbindung zwischen uns und den Erdfrequenzen nachgewiesen werden.

Unsere Gehirnwellen sind kaum von den Schumann-Wellen der Erde zu unterscheiden.

Die linke Abbildung zeigt die Frequenzen und Intensitäten eines menschlichen Gehirns, die rechte Abbildung zeigt die frappierend ähnlichen Schumann-Wellen der Erde. Berücksichtigt sind hierbei die elektrischen und magnetischen Felder (von Erde und Mensch) gleichermaßen.

Die von der Erde ausgehenden Schumann-Wellen synchronisieren unsere Schlafphasen

Die dunklen Verläufe sind den nächtlichen Schumann-Wellen zugeordnet, die hellen Verläufe stellen die Menschen in ihrer nächtlichen Schlafphase dar. Die Korrelation ist eindeutig erkennbar[6].

Liebe Freunde,

aus dieser Sachlage ergibt sich für uns die großartige Möglichkeit bewusst und aktiv unsere Welt zu verändern. Mit dem Wissen, was wir über die Grundfrequenz unserer Erde haben, ist es uns nur möglich, Gedanken, Visionen, Wünsche usw. in die Erdfrequenz einzubringen, die dieser Grundfrequenz, bzw. Resonanzfrequenz der Erde entspricht. Resonanz entsteht eben nur durch Gleichschwingung einer oder mehrerer Frequenzen. Und wisst ihr was das Wunderbare hieran ist? Die Resonanzfrequenz der Erde liegt in einem Frequenzbereich, der außerhalb der Egos liegt! In diesem Sinne ist der Erde eine Schutzfunktion zu eigen, die keinerlei egoistische Gedankeninformationen annehmen kann.

Was bedeutet, dass wir, wenn wir unsere Visionen von einer harmonischeren Welt wirkungsvoll in die Erdfelder einbringen wollen, dann sollten uns in einem Zustand der Ruhe und Freude begeben

Me Agape

Euer Dieter Broers

Unsere DNA wird bei positiven Gefühlen kohärent

(Von D.Broers Kommentar: bedeutet: dass sie durch die Kohärenz sich stärker in untereinander verbindet)

 

Derzeit wird das Buch von Dr. Peter Gariaev[7] „DNA-Wave-Code“ ins Deutsche übersetzt.

[1] Mein Leben, meine Weltansicht: Die Autobiographie und das philosophische Testament,  ISBN-10: 3423342730

[2] Als Herzfrequenzvariabilität (englisch heart rate variability, HRV) wird die Fähigkeit eines Organismus (Mensch, Säugetier) bezeichnet, die Frequenz des Herzrhythmus zu verändern. Heute ist bekannt, dass ein variabler Herzschlag ein Zeichen für Gesundheit ist.

[3] Kohärenz als Ordnungszustand (1. und 2. Ordnung).

[4] http://www.heilung-des-planeten.net/wissenschaft/dr-peter-gariaev-wellengentik/index.php

[5] http://www.emotionalekraft.ch/WissenschaftlicheBasis.html

[6] Persinger, M. A., Dotta, B. T., Saroka, K. S. & Scott, S. A., Congruence of Energies for Cerebral Photon Emissions, Quantitative EEG Activities and ~5 nT Changes in the Proximal Geomagnetic Field Support Spin-based Hypothesis of Consciousness. Journal of  Consciousness Exploration & Research, February 2013, Volume 4, Issue 1, pp. 01

[7] http://www.heilung-des-planeten.net/wissenschaft/dr-peter-gariaev-wellengentik/index.php

Quelle

Gruß an die Erwachenden

TA KI

 

„Die Seele will frei sein“: Von Leben, Tod und Wiedergeburt im Zeitalter der Unwissenheit


Zur Verabschiedungszeremonie für Thomas Kirschner, den langjährigen Chefredakteur und Herausgeber des NEXUS-Magazins, fahre ich mit Amara, einem vedischen Priester, nach Immenstadt. Die achtstündige Autofahrt vergeht wie im Flug; zweimal verpassen wir die Abfahrt, weil wir derart ins Gespräch vertieft sind. Wir unterhalten uns über das Weltbild der Veden, und wir reden, als würden wir uns schon ein halbes Leben kennen. Vielleicht ist es nur das, was er sagt, denn es weckt vertraute Erinnerungen. Für eine Stunde, in der wir über Leben, Tod und Wiedergeburt, über das Kali-Yuga und das bevorstehende Ritual sprechen, schalte ich spontan mein Aufnahmegerät ein.

Die hier publizierten Passagen sind daher manchmal etwas sprunghaft, wurden aber für eine bessere Lesbarkeit nachbearbeitet.

Amara: Wir nehmen uns ja meist, wie wir jetzt sind – du, ich, als Mensch, mit all seinen Ecken und Kanten. Aber es gibt da noch eine andere Realität, nämlich die Realität der Seele. In uns steckt ja auch der Wunsch nach ewigem Leben, nach einem Leben voller Freude, voller Wissen. Und das ist eigentlich ein Indiz für die Seele.

Daniel: Du meinst, dass dieser Wunsch in uns aufkommt, dass es ihn überhaupt gibt?

Amara: Ja, genau. Wo kommt dieser Wunsch her? Er hat seinen Ursprung in der Seele. Und die Seele ist ewig – voller Wissen und voller Freude. Wir haben das nur vergessen. Es ist wie so eine Bedeckung: Der Körper, durch den die Seele sich manifestiert, der ist eigentlich wie ein Vehikel, wie ein Fahrzeug. Ich sage ja nicht: Ich Hand. Ich Kopf. Ich Bein. Sondern es ist meine Hand, es ist mein Kopf. Und was ist dieses Ich? Es ist etwas Transzendentes – etwas, das nicht wahrnehmbar erscheint, nicht wahr? Genauso verhält es sich mit der Persönlichkeit. Die ist ja immer formbar, sie kommt und geht und wird durch bestimmte Ereignisse geprägt. Sie hat keinen ewigen Aspekt. Aber die wahre Persönlichkeit, das wahre Ich, das ist eben voller Wissen, voller Freude, voll ewigem Leben, sozusagen.

Und die Suche nach dem ewigen Leben, nach dem ewigen Glück, die gab es schon immer, in allen Kulturen. Denn es ist eigentlich die Suche nach der Seele. Das ewige Leben ist ihr Ursprung; es gehört eigentlich zur Seele. Und das Sterben – oder besser: das Sterben des Körpers – ist ein ganz wichtiger Teil des Lebens, denn das Leben arbeitet ja sozusagen darauf hin. Wir werden geboren, und durch Krankheit oder durch andere Umstände werden wir wieder zum Tod geführt. Das heißt: Nach unserer Geburt, die wir annehmen, werden wir zum Tod geführt, um dann schlussendlich alles wieder abzulegen. Dieses Annehmen und Ablegen ist ein wichtiger Aspekt der Zeitweiligkeit. Aber die Ablegung kann ganz schwierig werden, wenn du nicht vom Körper losgelöst bist. Deswegen gibt es diese Reinigungsrituale. Man geht davon aus, dass der Mensch sehr stark an seinen Umständen angehaftet ist. Deshalb gibt es in den vedischen Traditionen das Ritual des Loslassens und des Sichergebens in das eigene Schicksal.

Im Grunde unterliegen wir ja alle der Natur, den Naturgesetzen, von denen wir völlig abhängig sind. Aber unser Bewusstsein strebt nach Unabhängigkeit. Das ist auch so ein Indiz für die Seele: Die Seele will frei sein, sie will nicht in dieser Materie gefangen sein. Aber das sind wir – durch unsere Wünsche, unsere Bedingungen, unsere Geburt und unsere Umstände. Und dafür gibt es diese Rituale, die man apara prayoga nennt. apara heißt „nach dem Tod“. Die anderen nennt man purva prayoga – „vor dem Tod“. Das heißt, die vedische Sichtweise auf das Leben war immer gekennzeichnet durch diesen starken Einschnitt des Todes und seinen Einfluss auf das Lebewesen. Denn der ist endgültig, absolut – zumindest für dieses Leben. Daher unterliegen diese Rituale auch dem Konzept von Loslösung, Transformation.

Daniel: Kann man das vielleicht so verstehen, dass man in seinem Leben eine gewisse „Energie“ um sich geschart hat – so eine Schale aus Denken, Handeln, Besitz –, und dass diese Rituale dazu da sind, diese Umstände loszulassen?

Amara: Schau mal, da gibt es ja auch Ähnlichkeiten. Im tibetischen Buddhismus gibt es das tibetische Totenbuch, es gibt das ägyptische … und im Hinduismus gibt es auch so etwas: das preta kalpapreta heißt „Geist“, kalpa heißt so etwas wie „Vorgang“, „Ritual“ oder auch „Ablauf“. Frei übersetzt also: „Wie wird man ein Geist“ oder „Wie geht man mit dem Leben nach dem Tod um?“ Es geht im Grunde immer um die Auseinandersetzung mit etwas, das wir nicht sehen können. Im tibetischen oder ägyptischen Totenbuch wird ja darauf hingewiesen, wie die Seele reist, und das hast du auch im preta kalpa. Da steht ganz genau drin, unter welchen Umständen was wie passiert. Das ist eine sehr wissenschaftliche Herangehensweise … oder sagen wir lieber, eine analytische. Das Buch ist natürlich auch mit Metaphern behaftet und mit Mythologie verwoben – deshalb würde ich es auch eher als „codiert“ bezeichnen. Man kann es nicht einfach lesen, und dann versteht man es. Sondern es ist auch ein Text, bei dem es dazugehört, dass man sich mit ihm auseinandersetzt … und dass man, wegen den verschiedenen Aspekten, auch einen Lehrer hat, der einem das richtig erklärt.

Daniel: Wie genau wird denn das Ritual vonstattengehen? Was machst du da genau und welche Substanzen verwendest du?

Amara: In den vedischen Traditionen ist ja eins ganz wichtig: mantramantra ist der Klang, das Urelement allen Seins. Es steht für das Element des Raumes – auch akasha genannt –, und die Mantren, die ich da chante, haben eine spezielle Wirkung, natürlich in Zusammenhang mit den anderen vier Elementen, die man so einem Ritual hinzufügt. Das heißt Feuer, Erde, Wasser, Luft – all diese Elemente sind ein Teil des Rituals. Und bei diesen apara prayoga-Pujas macht man alles aus zeitweiligen Sachen. Ein paar habe ich dabei, ein paar nehmen wir von den Hausbewohnern. Das Feuer ist allgemein ein ganz wichtiges Element, denn es transformiert. Man sagt ja nicht umsonst: der Phönix aus der Asche – der entsteht aus der Asche. Das alles dient jedenfalls dazu, dass der Seele ein Weg bereitet wird. Deswegen schaut man auch in Richtung Süden. Der Süden ist für den Bereich der Transformation, der Loslösung; er ist sozusagen das Reich des Todes.

Daniel: Stehen da für jedes Element bestimmte Früchte?

Amara: Nun, alle Elemente sind vertreten, wie gesagt. Die Früchte, der Reis, Sesam, all das steht für die Erde. Weihrauch steht für Luft. Feuer für Feuer, klar, und Wasser für Wasser. Das Mantra steht eben für Raum.

Daniel: Genau, da haben wir die fünf.

Amara: Das alles hat seine Bedeutung, jedes Element, jedes Mantra. Im Ritual an sich steht eigentlich Vishnu oder Gott – in meiner Tradition heißt Vishnu der, der alles durchdringt; alle seine Gesetze, alles was wir hier sehen, ist von ihm, geht von ihm aus – im Zentrum, weil die Seele ein Teil von ihm ist. Und da die Seele sich jetzt in einem Zwischenstatus befindet, also noch nicht reinkarniert ist, noch keinen neuen Körper, noch keine neue Aufgabe bekommen hat … steht sie sozusagen noch da und wartet. Meistens ist es so, dass sie nicht sofort reinkarniert, sondern in den ersten 13 Tagen in einer Art Schockzustand oder in einem Zustand der langsamen Auflösung ist. Alle Elemente, die ja auch in unserem Körper enthalten sind, werden ja aufgelöst, wenn der Körper verbrannt wird. Dadurch hat die Seele ja sowieso schon weniger Anhaftung an den Körper. Aber dann gehören ja noch die feinstofflichen Ebenen dazu: der Geist, die Intelligenz und das falsche Ego. Die Loslösung von diesen Umständen, die braucht mehr Zeit. Dazu nimmt man das Ritual: um der Seele zu zeigen, in welche Richtung es geht. Deswegen wird es auch Richtung Süden durchgeführt – damit sie neu inkarnieren oder einen neuen Lebensweg finden kann, weil das Leben der Seele ja nicht damit endet, dass der Körper stirbt. Die Bhagavad Gita sagt, dass das wie das Ablegen von Kleidern ist, wenn der Tod eintritt: Die alten Kleider werden abgelegt, und neue werden wieder angelegt.

Daniel: Sagen die Veden eigentlich auch etwas darüber, ab wann eine Inkarnation stattfindet?

Amara: Da gibt es genaue Zeiten, ja. Also normalerweise spricht man von einem Zeitraum von 10 bis 15 Tagen, nach denen sich die nächste Inkarnation vollzieht, aber das ist nur eine Art Richtwert. Schlussendlich hängt es von deinem persönlichen Karma ab, wie lange du brauchst, um vollständig zu reinkarnieren. Es ist ja so: Du streifst den grobstofflichen Körper ab, aber dein feinstofflicher Körper trägt dich in deine nächste Inkarnation. Dieser feinstoffliche Körper besteht ja auch aus deinem falschen Ego – und das falsche Ego ist das letzte, was sich auflöst. Das ist ein krasses Wort, aber gemeint ist das, was sich in wahres Ego transformiert, wenn du Befreiung erlangst. Wenn du aus dem materiellen Bewusstsein, aus der materiellen Welt herausgehst. Dann transformiert sich dein falsches Ego durch die verschiedenen Elemente und die verschiedenen Schichten in dein wahres Ego, und du erlangst Befreiung. Vorher nicht. Das heißt, das falsche Ego ist immer da, und es trägt dich sozusagen in deine nächste Bestimmung.

Daniel: Das heißt, der Karmazyklus existiert so lange, wie es das falsche Ego gibt?

Amara: Genau. Und deswegen nimmt jemand, der stirbt, zwar seine schlechten und seine guten Reaktionen mit, aber am Ende dieses Lebens, hier, da passiert das, was ich vorhin gesagt habe: Deine guten Eigenschaften, deine Qualifikationen und deine Segnungen, die verteilst du an deine Freunde, deine Familienmitglieder – denn die haben auch einen Segen davon, dass du gehst. Deswegen wird das in Indien auch wie ein Fest gefeiert – natürlich nicht so wild wie in Mexiko, wo sie mit den Skeletten tanzen … Allerdings gibt es da auch so eine bestimmte Zeit, die nennt man ashaucha. In der Zeit trauert man, man hat keine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Man darf trauern, man darf der Person nachweinen.

Die Befreiung, das ist nochmal ein anderes Thema, da hole ich mal etwas aus: Das Karma, also, wenn du jetzt schlechtes Karma vollzogen hast, dann überträgt sich das über viele Generationen. Da können sich bestimmte Traumata bilden. Man spricht da von bis zu neun Generationen, über die sich so ein Trauma fortsetzen kann. Also wenn etwas Schlechtes innerhalb der Familie gelaufen ist, dann überträgt sich dieses Trauma zunächst mal auf die nächsten Generationen. Wenn nun aber jemand Befreiung erlangt, dann ist das etwas wirkliche Seltenes. Für die Seele ist es nichts Normales, Befreiung aus diesem materiellen Zyklus hier zu erlangen, denn samsara – der Kreislauf von Geburt und Tod – ist ein System, das sehr schwierig zu überwinden ist. Wir sehen das ja an uns selbst, mit allen Anhaftungen, allen Barrieren und Problemen, die wir haben. Aber wenn eine Person es doch schafft, durch diese letzte Barriere, das falsche Ego, hindurchzustoßen, dann erlangt sie Befreiung. Und die Segnungen dieser Befreiung, die verspüren innerhalb der Familie noch Generationen nach ihr.

Daniel: Das Thema hat mich in letzter Zeit öfter bewegt. Ich habe viel darüber nachgedacht, was man so als „Familienkarma“ mit sich herumschleppt. Was man über das Blut und über die Erziehung mitbekommt, Knoten, die manche Familienmitglieder mit sich herumtragen – über die du dir Gedanken machst, und die manchmal auch unbewusst in der Erziehung an die nächste Generation weitergegeben werden. Aber neun Generationen? Das ist schon echt krass. Man erinnert sich ja bewusst höchstens an das, was die Großeltern erzählt haben – und über die eigentlichen Probleme, die Ursachen des Traumas, wird ja selten geredet.

Amara: Ja, genau. Und wir haben alle viele Traumata in unseren Familien, gerade hier in Europa, wo so viel Kriege durchgezogen sind. Das heißt: Unsere Familien sind alle durch Krieg so erschüttert worden, dass es sehr schwierig ist, diese Traumata einfach zu lösen. In der Tradition des vedischen Kontexts – ich möchte das nicht so doktrinär sagen – ist die spirituelle Praxis jedenfalls ein ganz wichtiger Aspekt, und dass man sich als einen ganz kleinen Teil des Ganzen betrachtet. Schlussendlich so, wie in der alten vedischen Tradition: als dasa, also als Diener Gottes, als Diener der Menschheit. Das klingt jetzt zwar nach einem Gutmenschen, aber gemeint ist damit eben: zum Wohle der Menschheit. Man dient der gesamten Menschheit, nicht nur einem kleinen Teil. Letztlich geht es darum, dass man eben bewusst handelt – und da kannst du Traumata durchstoßen.

Daniel: Ich frage mich ja sowieso schon eine ganze Weile, wie man so ein Trauma, wenn man es denn erkannt hat, verarbeitet. Ich meine, die Erkenntnis ist schon ein wichtiger Punkt – aber so etwas kann man doch nicht loslassen. So etwas beschäftigt einen doch.

Amara: Genau, man kann das nicht einfach so auflösen. Wir tragen das alle irgendwie mit uns rum, die einen mehr, die anderen weniger. Deshalb ist die spirituelle Praxis ein ganz wichtiges Element, etwas, das dir dabei helfen kann, Traumata erst zu erkennen, und sie dann neu zu bewerten. Du musst verstehen, dass du nicht nur der Körper bist, und dass du damit auch nicht nur zu dieser „körperlichen Familie“ gehörst. Dass alle diese Dinge, diese Traumata der Familie in deinem Mechanismus sind – und der bestimmt, wie du auf gewisse Dinge in deiner Umwelt reagierst. Und dieser Mechanismus ist eben getränkt durch deine Vorfahren. Ob du nun mit Zorn auf etwas reagierst, oder mit Mitleid, vielleicht auch mit Selbstmitleid – dass du denkst: „Ach, ich armer Mensch“ – das alles sind eben bestimmte Mechanismen. Und die kannst du durchstoßen …

Daniel: … indem du anders handelst.

Amara: Genau. Indem du eben darauf nicht mehr so reagierst, wie Generationen vor dir. Aber es ist auch von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Jeder reagiert ja nach seinem Karma. Das ist auf jeden Fall ein sehr komplexes Thema.

Daniel: Wir hatten ja schon davon gesprochen, dass das alles eigentlich eine Wissenschaft ist – die des Geistes, oder der Seele, wenn man so will. Wo wir gerade bei Familien sind: Gibt es denn in den Veden dann auch so ein Konzept der Familienseelen? So etwas wie Gruppeninkarnationen?

Amara: Ja, auch. Das ist dann aber anders zu sehen, als wir es vielleicht wahrnehmen. Es gibt Gemeinschaftskarma – das ist ja ganz klar –, und dass du als Familie innerhalb der Familie wieder inkarnierst, um dein eigenes gesätes Getreide zu ernten, ist auch klar. Wie sich das dann staffelt – ob du jetzt der Uropa warst oder so –, das lässt sich nicht pauschal sagen. Wenn du als kleines Kind zum Beispiel schon die Sachen von deinem Opa anziehen wolltest, kann das ein Hinweis sein. So werden ja auch die Lamas in Tibet ausgewählt, die haben genaue Indikatoren, die wissen genau, wo der Verstorbene inkarniert, weil er das vorher schon festgelegt hat. Wenn du so ein Mystiker bist, schaffst du das auch, dann kannst du dir wünschen, wo du inkarnierst, bei wem und unter welchen Umständen. Da ist der freie Wille noch gegeben. Wir haben ja alle ein bestimmtes Maß an freiem Willen, die einen mehr, die anderen weniger, ganz abhängig davon, was deine Bestimmung ist, welche Rolle du in der Weltgeschichte spielst. Am Ende hängt es davon ab, wie die Konstellation ist, wie dein Karma ist.

Daniel: Klar, weil es eben ein individueller Prozess ist.

Amara: Genau. Jeder hat sein eigenes Schicksal, und das ist nicht komplett festgelegt. Wer in der vedischen Astrologie geschult ist, also in diesen jyothisha shastras, der kann das auch sehen, ob die Seele sich inkarniert, schon inkarniert hat, wo sie sich inkarnieren wird und was ihre nächste Aufgabe ist. Das kann man alles genau errechnen.

Daniel: Gibt es denn laut den Veden dann so etwas wie junge und alte Seelen? Oder wie ist das zu sehen? Gibt es unterschiedliche Seelenalter?

Amara: Eine Seele ist zuallererst ewig. Die Frage ist bloß, wann sie hier, auf dieser Erde, auf diesem Planeten, oder in diesem Bewusstseinsraum inkarniert ist. Es ist ja so: Das Universum ist unterteilt in 14 lokas, 14 Hemisphären, 14 Bewusstseinsebenen. Und die Erde ist der Mittelpunkt von diesen Universen – diesem einen Universum, in dem wir uns gerade befinden. Und da gibt es Schichten, die sind oberhalb, und Schichten, die sind unterhalb. Seelen, die sich hier auf dieser Bewusstseinsebene inkarnieren, die können schon lange auf dieser Erde verweilen – oder sie können von höheren Schichten kommen.

Daniel: Man muss das also in Relation zum Erdenleben sehen. Dann ist es ja irreführend, von jungen oder alten Seelen zu sprechen. Man müsste dann eher von „junger Erdeninkarnation“ oder Ähnlichem sprechen.

Amara: Es ist halt so: Die Seele hat keinen Anfang. In den Veden und im Sanskrit wird sie als anadi beschrieben, ohne Anfang. Macht ja auch Sinn. Beim Schöpfungsvorgang gehen die Seelen alle aus dembrahman, aus der Ursuppe, hervor, aber sie sind eigentlich schon da, als Samenform sozusagen. Sie übernehmen dann nur ihr altes Karma, das sie in der letzten Inkarnation, in ihrem letzten Leben in verschiedenen Bewusstseinsebenen hinterlassen haben. Nicht ganz leicht zu erklären.

Daniel: Das kann ich mir gerade schwer vorstellen. Also, du redest jetzt davon, was die Seele – die ja ewig ist und auch meinen jetzigen inkarnierten Leib enthält –, was die mit dem Karma, das sie produziert, macht, oder wie?

Amara: Genau. Wie sie es abnimmt, oder aufnimmt. Wenn du jetzt deinen Körper verlieren würdest, hast du ja trotzdem noch Karma. Es ist ja nicht so, dass mit deinem Körper auch das Karma verloren geht. Es gibt ja verschiedene Arten von Karma – aparapta karma zum Beispiel, das, was noch nicht zur vollen Blüte gekommen ist. Das ist versteckt, in Samenform. Aber es gibt noch verschiedene andere Formen von Karma. Und dieses eine, das sich dann eben in Form von Aktion und Reaktion manifestiert, das bestimmt dein jetziges Leben. Aber du hast trotzdem noch sehr viel aparapta karma, also Karma, das sich noch in der Zukunft manifestieren wird. Nur dadurch inkarnierst du, nur dadurch hast du überhaupt einen Körper. In dem Fall einen Körper aus grober Materie, einen Erdenkörper, auf der Erde. Aber wenn du viele fromme, viele wohlwollende Handlungen ausführst, dann kannst du auch in höheren Sphären inkarnieren, und dort vielleicht ein ruhigeres, ein einfacheres, schöneres Leben führen, ohne den Druck der Materie der Erde. Das Ganze ist, wie du merkst, ein sehr tiefes Thema.

Daniel: Es heißt aber schon, dass die Erde ein ziemlich taffes Ding ist, oder?

Amara: Genau. Hier auf der Erde, das nennt man auch karma bhumi. Bhumi, das heißt „Erde“, und karma heißt „Der Ort, an dem du deine Handlung erfährst“ – also besonders neues Karma ansammeln kannst und altes Karma, als Ausgleich sozusagen, erlebst. Bei anderen Planeten, anderen Planetensystemen oder auf anderen Bewusstseinsebenen – in höheren oder tieferen Schichten – wirst du das Karma nur erfahren. Dort ist keine Ansammlung möglich. Also besonders auf den himmlischen, oder auf den höheren Planetensystemen – die sogenannten svarga loka –, da erfährt die Seele nur Glück, bis es aufgebraucht ist. Und dann muss sie wieder in diesen Erdenbereich zurück, um neues Karma anzusammeln.

Daniel: Das heißt, du kannst das Glück nur erleben, wenn du genügend gelitten hast? Oder wie?

Amara: Nein, anders: Wenn du hier gut, wenn du fromm gehandelt hast, oder gute Dinge für die Menschheit getan hast, aber nicht frei bist von deinem falschen Ego – weil da immer noch etwas in dir drin steckte, was sehr selbstsüchtig war –, kannst du dieses Karma trotzdem auf anderen Ebenen genießen. Weil so ein Erdenleben sozusagen nicht reicht, um zu erfahren, was du hier angehäuft hast. Dann kommst du auf eine höhere Bewusstseinsebene, in eine höhere Sphärenregion, wo du mehr genießen kannst, wo du die positiven karmischen Handlungen, die du hier getätigt hast, voll genießen kannst.

Daniel: Noch eine etwas schwierigere Frage, die mir immer durch den Kopf spukt, wenn es um Reinkarnation geht. Die Seele ist doch zeitlos?

Amara: Die Seele ist zeitlos.

Daniel: Was ich da immer nicht verstehe, ist, wie man von linearen Inkarnationen sprechen kann, wenn die Seele außerhalb der Zeit existiert.

Amara: Das hat mit der Materie zu tun. Also die Seele ist zunächst erstmal immer aktiv, das ist das erste Prinzip. Die Seele ist nie passiv. Aber sie unterliegt nicht der Zeit, nicht ihrem Wandel – sie hat die Materie nur angelegt. Also dein Ich, deine Persönlichkeit oder das, was dich ausmacht, ist ja so ein kleiner Spiegel deines wahren Selbst, deiner Seele … das ist jetzt gar nicht so einfach zu formulieren.

Daniel: Versuchs mal.

Amara: Also, ihre ursprüngliche Natur ist, Gott zu dienen. Weil sie ein Teil davon ist. Das ist vergleichbar mit dem Feuer und den Funken. Die Funken haben die gleiche Qualität, aber nicht die Quantität; der Funke ist das Element Feuer, aber er ist nicht das Feuer an sich. So ungefähr ist das mit der Seele auch zu sehen: Sie ist Göttlichkeit, sie ist ein Teil der Göttlichkeit, aber sie ist nicht Gott selbst. Sie ist nicht das komplette Feuer, sie hat nicht die kompletten 64 Opulenzen, die sechs Vollkommenheiten und all diese Sachen. Da gibt es zig Details, die das Wesen der Seele so genau beschreiben. Deshalb sind die Veden ja ein analytisches Wissen. In keinem anderen Text der Welt wirst du so etwas finden, weil es eben über die Jahrhunderte oder Jahrtausende ausgeklammert wurde. Weil man damit ja Menschen kontrollieren kann: Wenn sie das vergessen, ihre ursprüngliche Aufgabe, ihre ursprüngliche Natur, dann hast du sie in deinen Fängen, dann sind sie auch manipulierbar. Die Seele ist also, einfach aus ihrer Natur heraus, spirituell. Aber: Sobald sie sich in dem Raum der Materie befindet, beginnt die Bedeckung.

Daniel: Das ist wie eine Schicht, die um die Seele gelegt wird, oder? Wie so eine Art Raum-Zeit-Körper, mit dem man in die Zeitlichkeit hineinkommt.

Amara: Genau. Du kommst in die Zeitlichkeit. Die funktioniert nur hier, in der Materie. Weil alles einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat – wie der Stau da drüben. Innerhalb der Materie, mit der Bedeckung, ist die individuelle Seele immer tatashta – das ist ein Sanskritwort und bedeutet „dazwischen“. Sie ist tatashta-shakti, sie ist sozusagen zwischen Materie und der Spiritualität. Sie ist noch nicht vollkommen. Vollkommenheit erlangt sie erst dann, wenn sie sich durch die Materie gearbeitet hat. Das ist eben die Aufgabe des Menschen: seinen Weg zurückzufinden zu der Ursprünglichkeit und zu der Natürlichkeit der Seele. Und nur das macht auch wirklich glücklich. Ich meine, das klingt jetzt so wie mit erhobenem Finger, aber gemeint ist damit: Weil die Seele ja ewig ist, voller Freude, voller Glück, ist sie der Ursprung. Und da musst du auch suchen: an der Quelle. Du kannst nicht an den Blättern suchen, um beim Baum die Wurzeln zu finden. Du wirst immer nur die Blätter finden, das Chlorophyll. Aber das Wasser wird hauptsächlich durch die Wurzeln aufgenommen. Deswegen geht es um das Zurückführen, darum, dass man sich erinnert.

Daniel: Aber ist die Materie denn eine Art Spielraum Vishnus? Mir fällt da gerade die Philosophie der Gnostiker ein, die ja die Materie als „Fehler“ oder „Ausrutscher“ der geistigen Welt betrachten und die daher nur aus dieser falschen Welt herausgelangen wollen. Es ist ein ähnliches Konstrukt – aber wie sehen die Veden diese Welt der Materie?

Amara: Also die materielle Welt unterliegt der Zeit, der Wandlung, der Auflösung, der Erschaffung und der Erhaltung, und das alles unterliegt diesem Gesetz, dem sich keiner entziehen kann. Nur die Seele, der Kern, das Leben sozusagen – wir nennen es jetzt mal Leben, weil „Seele“ für viele so abstrakt ist –, das ist es, was die Materie belebt. Ohne Leben hätte die Materie keine Bedeutung. Und deswegen ist sie auch wie ein Spielball für das Leben zu sehen – obwohl „Spielball“ ziemlich sarkastisch klingt. Denn natürlich gibt es da bestimmte Aufgaben zu lösen. Das ist wie so ein großes Rätsel, in dem es darum geht, hinter die Materie zu schauen, dort die Gesetzmäßigkeiten dieses Systems zu erkennen und dann seine richtigen Schlussfolgerungen draus zu ziehen. Der erste Vers des Vedanta-Sutra – athato brahma jijnasa – bedeutet „Ich fange an, nach der wahren Identität zu suchen.“ Man könnte es auch anders formulieren: „Wer bin ich?“ Das ist so der Urkern aller vedischen Texte, und das ist das Vermächtnis, das die indische Kultur, die vedische Kultur hinterlassen hat – für alle. Das ist universal. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es ein universales Wissen ist, das früher auf der ganzen Welt, in allen Kulturen zu finden war. Es ist nur mit der Zeit, durch das Kali-Yuga, durch den Einfluss der Zeit, verloren gegangen. Und im Kali-Yuga wird die Frage nach dem athato brahma jijnasa – „Wer bin ich?“ oder „Wo solls hingehen?“ – mehr und mehr in Vergessenheit geraten.

Daniel: Apropos: Laut den Veden stecken wir ja tatsächlich mittendrin, im Kali-Yuga, dem dunkelsten aller Zeitalter. Wie lange gibt es das jetzt eigentlich schon? Wann hat das eigentlich offiziell angefangen?

Amara: Man spricht so von circa 5.000 Jahren.

Daniel: Also im Grunde die Zeit, die wir als offizielle Geschichtsschreibung kennen?

Amara: Ja, genau, ungefähr seit der Zeit der Ägypter, so in der Richtung, ja.

Daniel: Also das, was wir Zivilisation nennen, sind nur die Auswüchse des Kali-Yuga, oder wie?

Amara: Na, schau dir zum Beispiel Babylonien an, das waren Sklavenhalter, Kriegsführer, sehr dominante Menschen, es gab harte Strafen, eine patriarchalische Gesinnung, Frauen wurden unterdrückt, all diese krassen Dinge. Es war keine Gesellschaft, die auf Augenhöhe geführt wurde. Das ist der Beginn des Kali-Yuga.

Daniel: Hmm. Interessant. Und seitdem gab es dann auch Machtpositionen, die veranlasst haben, dass ihre Geschichte niedergeschrieben wurde. Vielleicht so?

Amara: Die Sieger schreiben die Geschichte, ja.

Daniel: Genau. Und dadurch gibt es bei uns ja auch nur die Erinnerung an eine bestimmte Version der Geschichte. Aber, wenn man die Sache aus einer höheren Warte betrachtet, dann ist doch auch der ganze Prozess des Kali-Yuga ein Teil Vishnus, oder?

Amara: Ja, klar. Das ist ein Zyklus. In den Ritualstexten rufen wir sogar dieses Zeitalter mit an, mit allen anderen Yugas. Es ist ein Teil des Ganzen. Es gehört mit dazu, es wird mit erwähnt, es wird mit rezitiert, es gehört mit in den asana – den Platz, wo Vishnu residiert, wo sich das Zentrum des Universums befindet. Das Schöne an dem Kali-Yuga mit all seinen Fehlern und all seinen Problemen ist, dass die spirituelle Praxis eine sehr einfache ist. Sie ist sehr einfach, weil es eben so schwer ist, sich hier überhaupt an Gott zu erinnern oder sich mit Gott zu verbinden. Deshalb genügt ist, einfach nur seinen heiligen Namen zu rezitieren, am besten auf sehr devotionale Art und Weise. Das bedeutet jetzt nicht Lack und Leder, sondern einfach mit seinem Herzenswunsch nah bei Gott zu sein. Und ich glaube, das ist die Quintessenz aus dem Kali-Yuga: Es ist für jeden etwas da, und wenn er nur etwas singt, oder nur mit den Gedanken dabei ist, dann hat er schon den größten Nutzen. Und das ist der Unterschied zu den anderen Yugas: Da ist einfach viel mehr tapasya, so viel mehr Entsagung, viel mehr Meditation. Da geht es mehr darum, die Sinne zurückziehen. Die ganze Yogapraxis, die ist eigentlich aus einem anderen Zeitalter.

Daniel: Im Grunde wirkt die spirituelle Praxis ja dann so wie eine Erinnerung. Man hält quasi die Schwingung dieser alten Zeitalter aufrecht.

Amara: Genau. Man versucht da sozusagen, die Uhr anzuhalten. Aber die Zeit rast uns davon, der Sand läuft uns durch die Finger. Wir sehen gar nicht, wie wir unsere Zeit verplempern. Es ist so, als wenn du ein Glas vor dir hättest, auf dem Yoga draufsteht und in dem sich das Yogawasser befindet, und du leckst nur draußen am Glas. Wirklich: Die Yogapraxis ist eigentlich eine ganz, ganz schwere. Mit einmal pro Woche Yoga ist es nicht getan. Das ist jetzt natürlich kein Vorwurf oder so, aber du weißt, worauf ich hinauswill.

Daniel: Natürlich. Jedenfalls kann ich es mir ganz gut vorstellen, gerade mit dem Gedanken, dass wir in so einem Zeitalter leben, in dem man so weit von der Gotteserkenntnis entfernt ist. Aber es ist schon krass. Ich meine, es gibt ja auch anderslautende Aussagen, nämlich, dass wir kurz vor dem Goldenen Zeitalter stehen. Die Vorstellung ist da ungefähr, dass hier nur genügend Menschen erwachen müssen, und dann schaffen wir eine neue Welt. Und die Veden sagen hier genau das Gegenteil, oder?

Amara: Naja, nicht ganz, denn es gibt innerhalb des Kali-Yugas auch so ein Goldenes Zeitalter. Aber das ist natürlich noch viel kürzer als das echte Goldene Zeitalter, das Satya-Yuga oder Krita-Yuga. satyaheißt „wahrhaft“ oder „Wahrheit“. In diesem Yuga gibt es nur wahrhaftige, ehrliche, aufrichtige Menschen – Menschen, von denen wir im Kali-Yuga träumen würden. Und dieses Goldene Zeitalter innerhalb des Kali-Yugas, das hat längst begonnen sich zu manifestieren, so ungefähr seit dem 16. Jahrhundert. Man könnte sagen, ab dem Zeitpunkt, ab dem die Vedas in Schriftform erhältlich waren. Man weiß zwar, da ist viel verloren gegangen, und die orale Tradition, also die Tradition der Übertragung, ist damit eigentlich schon kaputt – aber trotzdem: Es hilft Leuten im Kali-Yuga, Bücher zu haben und zu lesen. Also mit Beginn der Reformation und des Buchdrucks, die beide fast gleichzeitig kamen, begann dieses Goldenen Zeitalter. So wird das auch nach der vedischen Zeitrechnung gesehen. In Indien gab es zum Beispiel sehr viele Pioniere, die das erkannt haben, und die haben das Yuga-Dharma, also die Praxis in diesem Zeitalter eingeleitet. Dabei geht es um das Rezitieren des heiligen Namens Gottes, das Yuga-Dharma des Kali-Yuga. Und das begann eben Mitte des 16. Jahrhunderts.

Daniel: Das heißt, wir leben also innerhalb des Goldenen Zeitalters innerhalb des Kali-Yuga?

Amara: Genau.

Daniel: Und das läuft dann aber wieder aus …

Amara: Das läuft aus, so nach 10.000 Jahren.

Daniel: 10.000 Jahre!

Amara: Ja, das sind schon Zahlen. Aber du musst auch sehen, das Kali-Yuga ist natürlich, auf die Masse gesehen, in den letzten 150 Jahren erst so richtig in Fahrt gekommen. Trotzdem passt auch hier das alte Gleichnis: Du kannst ein Messer nehmen und jemandem damit die Kehle durchschneiden, oder du kannst damit Orangen oder Äpfel schneiden und die verteilen, um Gutes damit zu tun. Also, gemeint ist damit auch das Computerzeitalter: Wir vernetzen uns alle, wir haben plötzlich Zugang zu Menschen, zu denen wir sonst nie hinkommen würden. Wir lernen Leute kennen, die auf der anderen Seite des Globus leben und können dort Freundschaften entwickeln. Aber es kann natürlich auch eine riesengroße Herausforderung sein. Wir wissen ja alle, wie schnell wir von diesem System abhängig werden, wie wir süchtig werden nach unserem Telefon und nach unseren Informationen, die wir aus dem Telefon oder aus dem Netz erhaschen.

Man kann es so ausdrücken: Wenn der Kopf fehlt, dann sind alle anderen Teile unnütz, oder sie haben keine Wertigkeit mehr. Dabei haben wir eigentlich alles. Du kannst heute in die Bibliotheken gehen, da kannst du so viele Sachen finden, so viele Bücher. Aber es ist totes Wissen, weil es keiner mehr richtig liest und keiner mehr richtig praktiziert. Alle hängen sie an dem Nabel der Zeit, Fake News zu lesen. Weit weg von der eigentlichen Bedeutung der Schrift und des Lesens: Wissen zu übermitteln.

Es geht eben um die Anwendung des Messers. Du kannst damit viel Blut, Massaker auslösen, oder du kannst halt jemandem helfen, Brot zu schneiden oder Essen zu verteilen. Und deswegen meine ich ja: Kali-Yuga, okay, man muss das differenziert sehen. Auf der einen Seite passiert zwar geistig weltweit eine Menge – in den letzten 30, 40 Jahren, aber auch vorher schon, schon mit Blavatsky und so im 19. Jahrhundert –, viele lassen sich nicht mehr so einfach vorführen. Auf der anderen Seite … die schlafen auch nicht. Die dunkle Seite schläft genauso nicht, und dann gibt es eben andere Sachen, wo du denkst: Das Kali-Yuga, das ist so schnell vorangekommen in den letzten fünf Jahren, dass du gar nicht mehr weißt, was hat das jetzt mit dem Goldenen Zeitalter zu tun?

Die Erde war immer schon ein Zentrum des Kampfes zwischen Licht und Dunkelheit. Auch in den Veden, speziell in den puranas, wird das immer wieder betont. Die puranas beschreiben ja eher so die Geschichte der Erde und verbinden dabei Mystik mit Mythologie und den wahren Ereignissen – zeitunabhängig. Die Ereignisse, die da beschrieben werden, können 1.000 Jahre her sein, aber auch 20.000 Jahre. Und da wird das immer wieder betont: Die Erde ist das Zentrum des Kampfes zwischen Licht und Dunkelheit. Und nur hier auf der Erde ist das auch so extrem zu sehen, weil es eben auch mrtyu lokaist, der Ort des Todes, wo der Tod so wichtig ist. Er wird auf der einen Seite zelebriert, auf der anderen Seite wird getrauert. Der Umgang mit Tod ist ein sehr, sehr schwieriges Thema auf der Erde, weil wir durch den Erdkörper eine sehr starke Anhaftung haben.

Daniel: Aber eigentlich ist es doch nur wegen der Unwissenheit schwierig, oder?

Amara: Unwissenheit, du sagst es, genau. Die Unwissenheit ist eine von diesen drei Elementen – sattva guna, rajas guna und tamas guna – und tamas guna ist sozusagen die Unwissenheit. Die Leute befinden sich in dieser Unwissenheit, weil tamas guna – die Erscheinungsweise dieser Unwissenheit, oder der Kampf zwischen tamas guna und sattva guna – der ist auf dieser Erde eben sehr deutlich zu sehen. Das Sterben ist eben auch so ein Aspekt der tamas guna, der Unwissenheit, und Leute, die sich weigern, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, unterliegen auch automatisch dem Einfluss der Unwissenheit. Denn damit ist das Leben nicht beendet. Es ist auch nichts Absolutes. Es ist nur etwas Absolutes für diesen Körper, der eben ganz normal, wie alle anderen Dinge auch, geschaffen, erhalten und zerstört wird, wie alle andere Materie auch. Aber das hat mit der Seele nichts zu tun – denn die ist ewig und unzerstörbar.

Über den Interviewten

Marcus Amara Hugk wurde 1969 in Berlin geboren und hat sich vor 25 Jahren in eine vedische Priesterlinie einweihen lassen. Durch freies Eigenstudium der vedischen Philosophie und deren Anwendung in Ritualpraxis und Yogameditation hat er sich einen tiefen Zugang zu den verschiedenen Traditionen Indiens erarbeitet.

2006 erschien sein erstes Buch „Klangreise Südindien“; seitdem führt er kleine Reisegruppen zu den besonderen Pilger- und Kultorten des Landes – unter anderem auch in die Palmblattbibliotheken. Seine Websites finden Sie unter http://www.Malola.Reisen und www.Samskaras.com. Sie können Amara auch via malola@gmx.de kontaktieren.

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Leben nach dem Tod: Wissenschaftliche Beweise – Bernard Jakoby


Wenn ein Mensch sich anschickt zu sterben, treten eine Reihe von Phänomenen auf, die sich Angehörige teils nur schwer erklären können. Der Sterbende beginnt plötzlich, Personen im Raum wahrzunehmen, die andere nicht sehen. Er beschreibt zuweilen Eingänge ins Jenseits. In den letzten Stunden vor seinem Tod, so berichten Angehörige, sind Sterbende meist von einem starken innerlichen Licht erfüllt, das die Familienmitglieder als eine plötzliche Besserung des Gesundheitszustandes fehldeuten. Doch mit dem Tod ist es noch lange nicht vorbei. Der renommierte Sterbeforscher Bernard Jakoby berichtet  über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Nahtoderfahrungen. Das Bewusstsein existiert unabhängig vom Körper weiter und erfährt eine Erweiterung der Wahrnehmung.

Welt im Wandel.TV

Gruß an die Erkennenden
TA KI

Was bedeutet eigentlich eine Bewusstseinserweiterung?


Liebe Freunde,

dass falsch verstandene und persönlich gedeutete Informationen oftmals zu Konflikten führen, dürfte uns nicht überraschen. Dabei spielt die sogenannte ‘selektive Wahrnehmung‘ eine große Rolle; sie ist ein bekanntes psychologisches Phänomen, bei dem nur bestimmte Aspekte der Umwelt wahrgenommen und andere ausgeblendet werden. Zusätzlich zu unserer selektiven Wahrnehmung basieren Ereignisse misslungener Kommunikation, sogenannte Missverständnisse, darauf, dass wir größtenteils keine einheitlichen Vorstellungen von unseren Begriffen haben.

Zu meinen kostbarsten Erfahrungen zählen die nicht für möglich gehaltenen Ergebnisse geglückter Kommunikation, die möglich sind, wenn ein einheitliches Verständnis über die Begriffe gegeben ist. In einem konkreten Fall ging es um die einheitlichen Definitionen unserer wesentlichen Fachbegriffe. Als damaliger Leiter eines interdisziplinären Forschungsprojektes nahm ich wahr, dass die gleichen Fachbegriffe nicht nur von Fachbereich zu Fachbereich verschieden verwendet wurden, sondern auch noch innerhalb eines Fachbereichs von Fall zu Fall anders interpretiert wurden. Erst nachdem wir uns gemeinsam auf eine einheitliche Begrifflichkeit geeinigt hatten, entstand untereinander eine Harmonie und Einheitlichkeit, die zu bahnbrechenden Forschungsergebnissen führten.

Bei vielen Fragen, die mir oft gestellt werden, erinnere ich mich immer wieder an die Notwendigkeit eines einheitlichen Verständnisses über die zumindest elementaren Begriffe wie dem Begriff des Seins, der Bewusstheit und des Bewusstseins. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, dass sogar Gleichgesinnte unterschiedliche Vorstellungen dieser Begriffe haben. In diesem Sinne möchte ich heute kurz auf eines der elementarsten Begriffe eingehen und der Frage nachgehen:

Was ist eigentlich das Bewusstsein?

 Im Grunde verbindet dieses Wort die Begriffe Bewusst und Sein. Unter Bewusst verstehen wir etwas Absichtliches, Gewolltes, klar Erkennendes (so zumindest wird es im Duden definiert).  Sinnvollerweise setzt ein Erkennendes und etwas Absichtliches eine wahrnehmende Existenz voraus – ein Medium bzw. eine Entität. Dessen Existenz bezeichnen wir als das Sein. Sein ist existieren („Sein oder Nichtsein“ im Sinne von „Ich bin, oder ich bin nicht“ bzw. „ich existiere oder ich existiere nicht“. Natürlich existieren wir, als nichtexistierende Entität könnten wie uns gar nicht diesen Themen widmen.). Hiernach wäre Bewusstsein nichts weiter als ich bin mir meines Seins bewusst, bzw. ich erkenne mich als ich bin.

Die Erkenntnis dessen, dass ich mir meines Seins bewusst bin mag zunächst einmal trivial erscheinen. Und doch zählt sie zu den elementarsten aller Erkenntnissen überhaupt. Sie birgt die Lösung für den weisen Rat aus Delphi:  Erkenne dich selbst (Gnothi seauton). Diese Lösung führt über Werde, der du bist zu SEI der, der du bist.

Obwohl wir in uns die Wahrheit und Bedeutung dieser weisen Ratschläge spüren, stehen wir immer noch vor dem Problem ihrer konsequenten Umsetzung. Wie mache ich das? Wie setze ich diese Erkenntnis um? Meiner Überzeugung nach durch die Erkenntnis, dass wir nicht das sind, wofür wir uns gemeinhin halten. Wir verwechseln unser künstliches Selbst (Ego genannt) mit unseren Wesenskern, also unserem elementaren und göttlichen Selbst. Wenn wir das wirklich ernsthaft durchschauen, liegt die finale Lösung nur noch in der Bereitschaft und Ernsthaftigkeit unserer Entscheidung zu erwachen und unsere Wahrnehmung auf den erweiterten Horizont richten, der über die uns unmittelbar umgebende physische Wirklichkeit hinausgeht.  So wäre das Ziel einer Erweiterung unseres Bewusstseins (Bewusstseinserweiterung) eine unmittelbare und unzensierte Wahrnehmung von Allem. In einem solchen Seins-Zustand durchschauen wir die bisher hinderlichen Programme des Egos wie „Du kannst nicht verstehen, wer oder was du wirklich bist, deswegen bewahre ich Dich vor der erfolglosen Suche nach Dir.”

Liebe Freunde, wie kommen wir dahin? Nur durch eine konsequente Beobachtung der Verkettung unserer Wahr-Nehmungen, als den Eindrücken, die auf uns einwirken – und was wir davon mitkriegen – und WIE unser Verstand das Wahr-Genommene einordnet. Dieses WIE ist die Summe all unserer Programmierungen, die dazu führen, dass wir die Begriffe, in denen wir denken mit bestimmten Bedeutungen verknüpft haben. Und diese Programmierungen entwickeln im Laufe Eures Lebens eine gewissen Eigendynamik, die dazu führt, dass wir nur noch wahrnehmen, was unsere Überzeugungen bestätigt und ausblenden, was der Logik unserer liebgewonnenen Überzeugungen widerspricht. Unser Ego mit all seinen so entstandenen selektiven Wahrnehmungen ist am Ende in einem Elfenbeinturm aufeinander getürmter Überzeugungen, deren Grundlage auch aus der Perspektive neu hinzugewonnener Erkenntnisse meist nicht mehr überprüft wird.

Unsere Wahrnehmung hat also mit einem objektiven Erfassen der Elemente unseres Seins sehr wenig gemeinsam. Aber wie können wir so unser Wissen um uns und die Welt unkonditioniert von falschen Vorstellungen und unüberprüften Bewertungen erweitern? Wie können wir überhaupt Neues dazu lernen und die Dinge so aufnehmen und begreifen wie sie wirklich sind? Eine Erweiterung unseres Bewusstseins im Sinne eines ‘Erwachens‘ ist ohne, dass wir uns diese Fähigkeit aneignen gar nicht möglich.  Wir müssen also erst einmal verstehen, WIE unser Verstand gelernt hat, Dinge wahrzunehmen und zu verarbeiten. Das ist im Prinzip ganz einfach, denn wir müssen dafür nur unsere Aufmerksamkeit auf unseren inneren Beobachter richten und dem Ego genau zuschauen.

Wenn wir uns dann noch die Ereignisse wieder ins Gewahrsein rufen, die zu bestimmten Programmierungen geführt haben, können wir erkennen, wie unser Ego zu dem wurde, was es ist und dass wir nicht dieses Ego sind, sondern der, der es beobachtet. Ein unbewusster Mensch hat noch nicht gelernt, das Ego als das zu erkennen, was es ist: Die Summe aller Programmierungen, die eine Persönlichkeit im Laufe ihres Lebens erfahren hat. Die noch nicht erwachte Seele ist zu 100% mit diesem Ego identifiziert. Sie hat alle Zweifel beiseitegeschoben, die irgendwo in ihr aufblitzten, wenn sie Dinge tat oder sagte, die zwar voll in das Ego-Programm passten, aber nicht aus der eigentlichen Quelle ihres Seins kamen. Die eigentliche Quelle unseres Seins und unserer Seele ist eine allwissende Qualität, eine in uns wohnende Weisheit, die wir immer spüren können und der wir nur zuhören müssen um zu den vollendeten Wesen zu werden, die in uns angelegt sind.

In diesem Sinne,

Me Agape

Euer Dieter Broers

Quelle

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Der Mensch heilt sich selber!


Frau Dr. med. Julia Wengert im Gespräch mit Bruno Würtenberger. „Wir müssen dem Körper wieder zuhören.“ Inhalt: Dieses Interview beleuchtet viele wichtige Fragen rund ums Gesundsein. Was sind die Ursachen von Krankheit? Wie wichtig ist Entgiftung? Welche Rolle spielt das Bewusstsein eines Patienten? Was ist ganzheitliche Medizin? Wie wichtig ist das Fühlen? Was lernen Ärzte im Studium?

Über Frau Dr. med. Julia Wengert:

Ihre Philosophie:

Unser Körper ist meiner Ansicht nach nicht von unserer Seele und unserem Geist zu trennen. Echte Heilung umfasst daher alle diese Bereiche. Heilung ist möglich, wenn Sie sich wieder als diese Einheit wahrnehmen können. Das wird unterstützt, wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit, die meist vom Kopf bzw. dem Denken voll beansprucht wird, wieder absichtsvoll in den Körper lenken können. Durch dieses bewusste und wertschätzend-fühlende Wahrnehmen des Körpers, von Symptomen und auch Schmerzen, ist wieder Regulation und damit Veränderung bzw. Heilung möglich.

„Heil“ Sein im Sinne von wieder „Ganz“ Sein.

Den Behandler- in diesem Falle mich – sehe ich als Unterstützer in diesem Prozess, der die Selbstheilungskräfte im Ihrem Körper und Bewusstsein weckt. Dabei geht es nicht um das Bekämpfen einer Erkrankung oder von Schmerz, was den Prozess meist unterhält, sondern um Bewusstwerdung der Ursache sowie Annahme und Integration, was die Symptome und den Schmerz letztendlich überflüssig machen kann. Ich arbeite daher sowohl mit Entspannungs- und Körperwahrnehmungsübungen sowie Gesprächen zur Unterstützung der seelisch-geistigen Ebene, als auch manuellen, osteopathischen Methoden, die auf der Körperebene die Selbstregulation anregen.

Ausbildungen:

1999-2006 Studium der Humanmedizin in Tübingen und Heidelberg

2004 Ausbildung Akupunktur in Peking

2006-2007 Assistenzarzttätigkeit in der Allgemeinmedizin und in der Psychiatrie

2007-2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

2008-2017 Ausbildung zur Trainerin des Bewusstseinstrainings FreeSpirit®

2009-2010 Ausbildung Bowen Therapie (ISBT®) und Fortbildung Spagyrik

2011-2014 Fortbildungen in Haltungs- und Bewegungsanalyse und Anpassung sensomotorischer Einlagen (GHBF® , CORPUS CONCEPTS Haltungsanalysesystem, Corpus Proprio Einlagen, AFG)

2015 Ausbildung in Spiraldynamik® 2015 Fortbildung Cellsymbiosistherapie®

2015 Fortbildung Behandlung der Hämopyrrollaktamurie (HPU) seit

2015 TimeWaver® Informationsfeldanalyse 2016 Fortbildungen Chelattherapie

2016 Fortibildung Naturidentische Hormontherapie nach Rimkus® seit 2017 Ausbildung zur Neurobiologie/Psychokinesiologie nach Dr. med. D. Klinghardt

Kontakt: Dr. Med. Julia Wengert

Web: http://www.dr-julia-wengert.de

Mail: info@dr-julia-wengert.de

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Gruß an die Heilen
TA KI

Das schöpferische Universum — Rupert Sheldrake


Die Theorie der morphogenetischen Felder und der morphischen Resonanz. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Bewusstsein. Wieso? Wir leben in einer Zeit, in der die Menschheit zunehmend zu Getriebenen ihrer Umwelt werden.

Getrieben von immer mehr Leistungsdruck, Existenzängsten, Zeitmangel und Vereinsamung. Sie sind sich dessen meist nicht bewusst, oder können einfach nicht umdenken. Aber wenn wir erkennen, dass unser Bewusstsein unsere Realität, also unser Leben, beeinflusst, dann können wir dies ändern. Viele Menschen haben sich bereits auf den Weg gemacht und wollen mehr über die Funktionsweise unseres Bewusstseins erfahren. Denn wenn wir diese verstehen, dann können wir unser Leben positiv beeinflussen und werden selbst Schöpfer unserer Realität. Die Wissenschaft forscht mit Hochdruck daran, das Bewusstsein zu ergründen. ABER! Ja, hier müssen wir kritisch hinterfragen. Wie arbeitet unsere Wissenschaft? Wo sind ihre Grenzen? Baut die Wissenschaft ihre Erkenntnisse nicht vorwiegend auf Dogmen, also Glaubenssätze auf? Wird sie dadurch zu einer Art neuen Religion? Der britische Wissenschaftler, Rupert Sheldrake, wird sich bei unserer Reise mit diesem Thema auseinander setzen. Als scheinbar naive Kinderfragen formuliert er die Dogmen, und gibt diese an die Wissenschaft zurück. Er entlarvt die „selbstverständlichen“ Gewissheiten in all ihrer Unzulänglichkeit. Diese widersprechen zunehmend neuen und neuesten Erkenntnissen und Theorien der Wissenschaft selbst — die dennoch von ihrer materialistischen Basis noch immer nicht lassen will. Seit der Erschütterung durch die Quantentheorie mehren sich in Physik, Biologie, Medizin und Kosmologie eher die Rätsel als die Gewissheiten.

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„Telepathie ist eine normale Kommunikationsform“ | Rupert Sheldrake im Gespräch


Telefontelepathie, das Spüren der Blicke anderer Menschen, Reaktionen der Tiere auf menschliche Absichten:

Der englische Biologe Rupert Sheldrake erforscht seit Jahren systematisch jene „Geheimnisse des Alltags“, die uns die weitreichenden Wirkungen unserer Gedanken und unseres Bewusstseins zeigen.

Dieses Gespräch mit Dr. Rupert Sheldrake fand für die Filmproduktion „Die Macht der Gedanken“ statt.

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ITK – Unglaubliche Geschichten – Rainer Holbe – RTL plus – 1987


Studiogäste:

Prof. Dr. Ernst Senkowski Experimentalhysiker/Transkommunikationsforscher­

Elmar Gruber Bewusstseinsforscher/Parapsychologe

Hans-Otto König Elektroakustiker/Transkommunikationsfor­scher

Marlene Dohrmann Transkommunikationsforscherin

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Die Wirkkraft unserer Gedanken auf die Realität – Ergebnisse aus Langzeitstudie


Liebe Freunde,

die Wirk-Macht unserer Gedanken ist nur durch unsere Vorstellung begrenzt. Die Grenzen unserer Schöpferkraft liegen in unserer Vorstellung. Wir können nichts manifestieren, was wir uns nicht vorstellen können.

Vielen von Euch wird der Satz „Gedanken erschaffen Realität“ seit langem geläufig sein und dennoch ist es so, dass wir uns die Folgen dieser Feststellung viel zu selten ins Bewusstsein rufen. Das Wissen um dieses „kosmische Grundgesetz“ haben wir, so scheint es mir, in unserem theoretischen Welt-Verständnis abgelegt. Es scheint uns nach all den Jahren immer noch so phantastisch, dass wir es immer noch nicht in unser alltägliches Dasein integriert haben und damit bleibt diese kostenbare Erkenntnis meistens ungenutzt. Auch mir geht es so: Obwohl mir diese Zusammenhänge seit Anfang der 90ger Jahre bekannt sind, habe auch ich dieses Wissen nicht bewusst umgesetzt. Das änderte sich erst nach einem persönlichen Gespräch mit Professor Roger Nelson, als er mir ausführlich von seinen spektakulärsten Forschungsergebnissen berichtete.

Bereits Ende der 80er Jahre konnten Roger Nelson und seine Kollegen an der Princeton University wissenschaftlich belegen, dass der menschliche Geist kollektiv materielle Prozesse beeinflussen kann. Dafür wurden elektronische Bauteile, s.g. Dioden, die ein „weißes Rauschen“ erzeugen, als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine eingesetzt.

Tatsächlich gelang ihm und seiner Arbeitsgruppe der wissenschaftliche Nachweis, dass Maschinen und Computer tatsächlich auf menschliche Gedanken reagierten. Die Verbindung zwischen Mensch und Maschine ist dabei drahtlos und beruht lediglich darauf, dass sich die Person auf die Kommunikation mit der Maschine gedanklich konzentriert. Diese sensationelle Versuchsreihe wurde über acht Jahre mit etwa 200 Probanden durchgeführt und bestand darin, dass die Studenten aufgefordert wurden, bei Testläufen entweder „+“ oder „-„ zu denken.

Technisch gesehen fungieren dabei diese Dioden als Zufallsgeneratoren. Die Versuche basierte auf der Annahme, dass wenn dieses von einem bestimmten elektronischen Bauteil erzeugte „weiße Rauschen“ auf dem Grundzustand subatomarer Teilchen beruht, von einem Menschen beeinflusst werden kann. Und diese Interaktion zwischen einem Menschen und einem entsprechenden Bauteil wurde tatsächlich nachgewiesen.[1]

Professor Nelson und der frühere Forschungsleiter Professor Robert Jahn entdeckten als erstes die Zusammenhänge wischen dem menschlichen Bewusstsein und dem Zufall. Sie wiesen nach, dass Zufallsgeneratoren aufhören, Zufälle zu erzeugen, sobald sie unter Einfluss von menschlichem Bewusstsein stehen. An dieser Stelle möchte ich betonen, dass diese Rausch-Dioden im Besonderen dazu dienen, den Nachweis für die Wirk-Macht unserer Gedanken zu erbringen. Rausch-Dioden fungieren hier quasi als Messgeräte – nicht mehr und auch nicht weniger.

Unsere Gedankenkraft natürlich nicht an elektronische Bauteile gebunden. Auch ohne unser Wissen über diese Zusammenhänge wirken unsere Gedanken auf unsere Welt ein und gestalten somit unsere Realität. Hierbei fungiert das Rauschen als Medium, bzw. als Schnittstelle zwischen Geist und dem, was wir als „Materie“ bezeichnen. Aus meiner Sicht ist das, was wir für Materie halten, eine Art kondensierter Geist.

Erinnert Ihr Euch noch an den schönen Satz aus dem ersten Matrix-Film als Morpheus zu Neo sagt: Glaubst Du, das ist Luft, die Du da atmest?   Viele der großen Denker unter den Phsyikern waren von der Existenz des „Äthers“ überzeugt, dem unsichtbaren Feld, aus dem Materie, bzw. das, was wir für feste Körper halten, hervortritt. Mit inzwischen legendären Versuchen wurde die Tatsache des Beobachtereffekts nachgewiesen. Sie machen uns deutlich, dass unsere eigene Aufmerksamkeit dafür sorgt, dass sich die Wirklichkeit als Realität manifestiert, die wir mit dem, was wir denken erschaffen.

Liebe Freunde, im Rahmen der Langzeitstudie des sogenannten „Global Consciousness Project“ scannen seit 1998 weltweit etwa 50 solcher Dioden nicht nur das Bewusstsein von Individuen, sondern das globale Bewusstsein aller Menschen. Die veröffentlichten Messergebnisse zeigen synchrone Ausschläge aller 70 Dioden bei weltweit Aufsehen erregenden Ereignissen. Unter „Aufsehen erregenden Ereignissen“ sind emotional behaftete Gedankenbilder gemeint, also Vorstellungen, die mit stärkeren Emotionen behaftet sind. Dabei sind die bisher nachgewiesenen „Geistesresultate“ das Ergebnis der Gedanken zahlreicher Menschen, die in etwa zeitgleich ähnliche Gedanken aussenden. Hierbei halte ich es jedoch für wichtig zu erwähnen, dass bereist der emotionale Gedanke einer einzelnen Person in die weltweite Realitätsgestaltung eingreift.

Liebe Freunde,

die seit 1998 von einem weltweiten Netzwerk gesammelten Daten belegen eindeutig die Existenz eines „globalen Bewusstseins“. Doch nicht nur das. Nach der Auswertung der im Zentralrechner der Princeton University gesammelten weltweiten Messdaten geht hervor, dass die kumulativen Messergebnisse immer eindeutiger ausfallen und die Zunahme des globalen Bewusstseins seit 1998 zugenommen haben.

Als Versuchspersonen wurden bewusst nur Menschen ausgewählt, die ihres Wissens über keine besonderen seelisch-geistigen Kräfte verfügten. Zahlreiche Wiederholungen dieser Experimente durch etwa 6.000 Experimentalstudien zeigen, dass bereits durchschnittlich begabte Menschen auf direktem geistigen Weg auf unbelebte Materie oder maschinelle Systeme einwirken können. Diese Ergebnisse wurden durch Meta-Analysen statistisch eindeutig abgesichert. Hierbei war die Wirkung von Paaren in der Regel stärker als die von Einzelpersonen. Auch stellte sich heraus, dass bei gemischtgeschlechtlichen Paaren, die eine harmonische Beziehung zueinander hatten, die Effekte noch stärker ausfielen.

Ich bin immer wieder fasziniert, wenn ich einmal mehr einen Nachweis dafür gefunden habe, dass unsere zunächst spirituelle Vorstellung, dass Alles mit Allem zusammenhängt, auch physikalisch betrachtet WIRKLICHKEIT ist. Nichts würde ich mir mehr wünschen, als dass es uns Allen jederzeit bewusst ist, dass jeder Gedanke in unserem Kopf zu einem Bestandteil des globalen Bewusstseinsfeldes wird, in dem wir uns bewegen.

Die Feststellung, dass die Wirkung unserer Gedanken noch größer ist, wenn zwei (oder mehr) miteinander gut harmonierende Menschen sich über ihre Vorstellungen einig sind, ist dabei von besonderer Bedeutung. Warum nutzen wir diese Möglichkeit nicht einfach und formulieren, was wir uns wünschen ganz konkret und konzentrieren uns gedanklich gemeinsam auf die Wirklichkeit, in der wir leben möchten. Dies zur täglichen Übung zu machen sollte uns leicht fallen, denn wir werden merken, wie wir der Welt, in der wir gerne leben möchten, mit jedem Tag ein Stück näher kommen.

In diesem Sinne,

Me Agape,

Euer Dieter Broers

 

Hinweis Zusatz:

Das Weiße Rauschen können wir als eine Schnittstelle zwischen Geist und Materie verstehen. Diese Vorstellung kann uns dabei helfen, welche Kräfte im sogenannten Äther wirken und wie die unsere materielle Welt über den Äther mit dem Geist verbunden ist. Bekanntlich erklärt sich das Weiße Rauschen aus der thermischen Bewegung der Moleküle im Gleichgewicht. Da es überall vorkommt, spricht man auch vom Hintergrundrauschen. Richtet man seine Empfangsantenne ins Weltall, empfängt man ein Rauschen, das einer Temperatur von 3 Grad Kelvin entspricht.

Die Diode, die das Weiße Rauschen erzeugt, kann man sich wie die früher gebräuchlichen Fernseh- oder Radioröhren vorstellen. Das Rauschen hat die Bezeichnung »weiß«, weil die Darstellung auf einem schwarzen Bildschirm durch flimmernde, weiße Punkte geschieht. Das Geräusch selbst ist mit einem Radio vergleichbar, das zwischen zwei Sendefrequenzen eingestellt ist, mal tief rumpelt, mal hoch pfeift und dann wieder in mittleren Frequenzen rauscht, völlig zufällig und ohne erkennbares Muster. In dem Moment aber, wo dieses Rauschen mit Bewusstsein in Verbindung tritt, verändert es sich.

Das Medium des Rauschens wandelt sich in Information. „Rauschen und Unordnung erscheinen als notwendiger Hintergrund für das kreative Fortschreiten des Universums.“[2]

„Die Erschaffung neuer Formen ist unmöglich ohne einen Hintergrund von Rauschen und ohne ein ungebundenes Potenzial von Zufall und Unordnung in der Erwartung der Selektion durch das ordnende Eingreifen der kreativen Handlung. Alles, was nicht Information, nicht Redundanz, nicht Form und nicht Einschränkung ist, ist Rauschen, die einzig mögliche Quelle neuer Muster.[3]

Quelle

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Keine Theorie mehr: Unsere Gedanken verändern nachweislich die Welt


 

Liebe Freunde,

in meinem letzten Artikels drehte es sich unter anderem darum, dass wir mit unseren Gedanken, Absichten, Wünschen, und Gefühlen die Erdfelder (Schumann-Resonanzfrequenzen) „aufladen“. Dass Gedanken Energieformen sind, die auch das energetische Feld beeinflussen, in dem wir uns bewegen, ist ja schon seit Längerem bekannt und wie wir mit unseren Gedanken somit auch die Realität erschaffen, die wir erleben, war Thema einiger Bücher, die ich in der Vergangenheit bereits veröffentlich habe.

Das für mich Sensationelle an den neuen Forschungsergebnissen ist, dass sich unsere Erde in gewisser Weise vor den destruktiven Energien ihrer Kinder schützt. Die Grund-Frequenz der Erde liegt wie gesagt bei 8 Hz (Schwingungen pro Sekunde); um mit dieser Frequenz in Resonanz zu gehen – also quasi in sie „einzutauchen“, sollte unser Gehirn im gleichen Frequenzbereich takten.

Das Wunderbare ist, dass das nur dann der Fall, wenn unser dominierendes Ego inaktiv ist. Mit einer alle anderen Frequenzen unseres Gehirns überlagernden 8 Hz-Frequenz befinden wir uns im Zustand der Ruhe, Regeneration, des Gewahrseins, der unmittelbare Wahrnehmung und fühlen uns eins mit dem, was ist. Alles was wir in diesem Zustand in unseren geistigen Fokus setzen, wird über die Haupt-Resonanz-Frequenz der Erde an all ihre Kinder weitergegeben. Aus dieser Sicht erscheinen mir Gruppenmeditationen noch sinnvoller als zuvor.

Berücksichtigen wir hierbei noch die summierende (kumulierende) Wirkung unserer geistigen Ausrichtung, wird klar, dass wir uns mit jeder klaren geistigen Ausrichtung zunehmend dem Erreichen unserer Herzenswünsche nähern. Wir befinden uns aktuell immer noch in einem Entwicklungsprozess, der noch nicht abgeschlossen ist. Unser Bewusstsein hat sich zwar bereits deutlich angehoben, bzw. erweitert, doch sind wir immer noch dabei, einen finalen Schwellenwert zu erreichen.

Worauf ich bereits mehrfach darauf hinwies, ist jeder Mensch eines der so genannten Zünglein an der Waage. Ähnlich des Prinzips des 100sten Affen. Der Effekt des 100sten Affen tritt ein, wenn eine bestimmte Menge an Erfahrungen gemacht wurden. Naturwissenschaftler sprechen da lieber vom Erreichen eines Schwellenwertes[1].

Liebe Freunde, die nun folgenden Zeilen sollen in erster Linie dazu beitragen, unsere Herzenzwünsche immer wieder zu aktivieren. Denn letztlich trägt jede emotionale Erregung der Freude zu ihrer Erfüllung bei. Ähnlich des Prinzips des 100sten Affen werden diese Wünsche weltweit an alle Entitäten weitergereicht, die sich im Ähnlichkeitsbereich ihrer Wünsche befinden.

Unser Bewusstsein ist nicht in unserem Gehirn eingesperrt.

Unsere Gedanken können Materie und wohl auch das Geschehen in der Welt beeinflussen. Diese Satz stammt von Roger D. Nelson, der als Professor forschte an der Princeton Universität als Direktor des Global Consciousness Project forschte.

Bei einem persönlichen Treffen berichtete mir Roger Nelson mehrfach von seinen Nachweisen über die eindeutigen Wirkungen unseres Geistes auf das globale Geschehen. Eine seiner Kernaussagen hierzu ist:

Ich habe im Januar 1997 während einer Gaiamind-Meditation bereits einen solchen statistischen Effekt nachgewiesen und in Folge in mehreren Studien alleine und gemeinsam mit meinem Kollegen Dr. Dean Radin[2] veröffentlicht. 2011 untersuchte ich schließlich 17 solche Events und erzielte einen signifikanten Effekt, der außerhalb des Zufalls lag“.

Der Psychologe und Kollege von Roger Nelson, Dr. Bryan Williams bestätigte später in seiner Untersuchung von 110 solcher Ergebnisse, dass Meditation tatsächlich eine messbare Auswirkung hat. Seine Schlussfolgerung: Woran Menschen denken, verändert unsere Welt.

Selbstkritisch ergänzte Bryan Williams[3]:

Ist es wichtig, dass Meditationen das Verhalten von Zufallsgeneratoren verändern? Für sich betrachtet nein. Aber: Die Tatsache, dass eine physische Veränderung irgendwo in der Welt durch Meditation stattfindet, und dass Menschen, die ja die Ursache dafür sind, nicht einmal davon wissen – das ist wesentlich. Denn es zeigt eindeutig: Woran Menschen denken und was sie sich wünschen, erzeugt einen Unterschied im Vergleich zu dem, was passieren würde, wenn sie es nicht täten.[4]

„Daher ist es unverständlich, warum Phänomene, für deren Existenz es jede Menge wissenschaftliche Beweise, Studien und Erkenntnisse gibt, noch immer von Teilen der Wissenschaft angezweifelt werden. Diese Haltung ist engstirnig, kleinkariert, überheblich – und im Jahr 2018 vor allem eines: überholt.

Liebe Freunde,

viele von Euch wissen das alles schon, was ich heute formuliert habe. Für andere unter Euch sind es neue Erkenntnisse. Letztlich trägt jede Wiederholung zur Erreichung unserer Herzenswünsche bei (kumulativer Effekt). In diesem Sinne möchte ich euch wiederholend an eure Göttlichkeit erinnern. Wenn wir uns immer wieder daran erinnern, wird es für uns leichter sein, uns auf die Dinge zu fokussieren, die uns mit Freude erfüllt. Im Zustand der wahren Freude verbinden wir uns automatisch mit unserer Mutter-Erde und gleichzeitig mit allen anderen Menschen, die in ähnlicher Weise wirken. Diese Freude empfinde ich als eine Art Ekstase[5], dem Zustand der Begeisterung und des Kontrollverlustes über das (normale) Verstandes-Bewusstsein[6] des Egos.

Me Agape

Euer Dieter Broers

 

[1] Hierzu wähle ich ein Gefäß, das mit einzelnen Wassertropfen gefüllt wird. Bei diesem Beispiel wäre jeder Tropfen ein bestimmter Gedanke, ein ganz bestimmtes Gedankenbild. So wird dieses Gefäß ständig mit den gleichen „Gedankentropfen“ gefüllt. An dem Punkt, wo dieses „Gedankengefäß“ bis zum Rand gefüllt ist, ist ein Schwellenwert erreicht. Der letzte Tropfen würde ausreichen, um das Überlaufen des Gedankenwassers zu bewirken. Dieser letzte „Gedankentropfen“ entspräche dem Zünglein an der Waage. Im sinne des „100sten Affen“ wäre nun ein eine gesammelte Erfahrung in das morphogenetische Feld eingekoppelt und so für alle Menschen erkennbar und wirksam. In meinem neuen Buch „Metamorphose der Menschheit“ gehe ich genauer auf dieses komplexe Thema ein.

[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Dean_Radin

[3] http://noosphere.princeton.edu/williams/GCP911.html

[4] Der Weltgeist, Roger D. Nelson, Georg Kindel

[5] Ekstase: griechisch ἔκστασις ékstasis „das Außersichgeraten“, „die Verzückung“ von ἐξ-ίστασθαι ex-histasthai„aus sich heraustreten“, „außer sich sein“

[6] Ekstase wird von den Betroffenen als dramatische Zustandsveränderungen des Bewusstseins beschrieben.

Quelle

Gruß an die Denkenden

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Armin Risi / Urwissen und neues Bewusstsein


Urwissen und neues Bewusstsein — Das Wiedererwachen der Erinnerung an unsere geistige Herkunft

Die Menschen waren früher nicht primitiv, sondern schöpften aus geistigen Urquellen und verfügten über ein zeitloses Mysterienwissen (im Sanskrit „Veda“ genannt), das wir heute in einer neuen Ganzheitlichkeit und Aktualität wieder entdecken.

Quelle

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Ursprung und Weg des Menschen


Ursprung und Weg des Menschen

Ein Vortrag mit Wolf-Dieter Storl über die Ursprünge des Menschseins, die Evolution unseres Bewusstseins und die Entwicklung von Spiritualität und Religion von der Jungsteinzeit bis heute, von der Höhlenmalerei bis zur Kathedrale.

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was können wir von alten Wegen lernen? Wie kann unsere Spiritualität aussehen, wenn wir die Botschaften der Alten hören und ihnen in unserem Leben Raum geben?

Die großen Fragen werden mit seinen Erfahrungen bei indigenen Völkern, besonders den amerikanischen Indianern, verbunden und in den Kontext unserer modernen Welt gestellt.

Ausblicke in vorstellbare oder wünschenswerte Entwicklungen der Zukunft runden diesen Vortrag ab.

Gruß an die Aufmerksamen
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Ein neues Miteinander im Experiment: Das Transformale Netz


Annegret Hallanzy

Immer mehr entsteht das Bedürfnis und die Notwendigkeit, sich in dieser globalen Umbruchsphase zu vernetzen. Dieses Miteinander ist nicht nur für den Zusammenhalt zum Überstehen nahender Krisen, sondern auch als kreative Basis der neuen Gesellschaft sinnvoll. Inzwischen schießen zahlreiche Initiativen aus dem Boden, die sich mit politischen Souveränitätsformen, neuen Energie-, Bildungs- und Gesundheitswegen, mit regionalem Anbau, mit spirituellem Schöpfertum und mit Krisenvorsorge beschäftigen.

Diese Netzwerkaktivitäten sind sehr erfreulich, allerdings nicht unbedingt immer effizient – denn oft werden fruchtbare Synergieeffekte durch Kommunikationsprobleme verhindert. Die Verbindung unter all diesen Initiativen läuft dann oft noch zäher. Bei allen Formen des neuartigen Miteinanders gilt es erst einmal, die neue Kreiskultur für den vielfältigen Ideen-Austausch untereinander und außerdem nicht-hierarchische Entscheidungsformen einzuüben. Wir alle haben zu diesen Kommunikationsformen keinerlei Vorerfahrung: Wo im Alltag erproben und erlernen wir synergetisches Zusammenwirken unter Menschen mit verschiedenen Wahrnehmungen und Inspirationen – und zwar in Teams, in komplexen Gemeinschaften sowie in gleichwertigen Freundschaften? Und wo lernen wir, diese drei Beziehungsebenen und damit Möglichkeiten beziehungsweise Notwendigkeiten der Konfliktlösung zu unterscheiden?!? Meist nirgends!

Die wenigsten Menschen kommen aus einer Familie, in der die Eltern knisternde Synergie lebten und in vielfache Weltprojekte voll schöpferischer Freude vorbildlich eingebunden waren. Noch schlimmer ist unsere diesbezügliche Prägung durch Schule und Ausbildung, in der nur trockenes Wissen vorgekaut und nachgekaut wird. In den hierarchisch organisierten Firmen und Betrieben – eingebunden in das Bündnis BRD und Zentralbank – besteht ebenfalls selten Raum für wahre gleichwertige Beziehungskultur. Seminare für eine neue Kommunikationskultur (M. Rosenberg, S. Peck, T. Hübl, Soziokratie z.B. nach Laloux usw.) mögen sicherlich Mut machen, sich persönlich und kreativ zu begegnen, aber sie sind als Seminar nicht immer auf den Anspruch von Höchstsynergie im realen Zusammenwirken ausgelegt. Nachdem es also wenige Lernfelder für differenzierte Konfliktlösung und einen befruchtenden Wahrnehmungsabgleich gibt, tun wir gut daran, auch nach vorübergehenden Fehlschlägen untereinander immer wieder von neuem Herzensverbindungen zu knüpfen.

Gerade die „Erwachten“ – also spirituell für die neue Zeit sensible Menschen – neigen zu manchen Vorurteilen und Ängsten, die sie einander aufgrund unterschiedlicher Traditionen und weltanschaulicher Sozialisationen entgegenbringen. Sie erleben dabei Befremdlichkeiten und Spaltungen, die allen Beteiligten viel Kraft kosten und die kreative Synergie reduzieren. Außerdem gewinnen viele soeben erwachende Sucher den Eindruck, dass Spiritualität und Erwachen mit einer verwirrenden Vielfalt von alleinseligmachenden Anleitungen und einem undurchsichtigen Dschungel von Wegen der Bewusstseinsentwicklung mit wenig Geborgenheit in realen Gemeinschaftserfahrungen einhergeht. So ziehen sie sich oftmals wieder gelähmt zurück.

Die Lösung liegt in der gegenseitigen Befreiung von weltanschaulichen Fixierungen und bisherigen eigenen Gemeinschaftstraumen durch eine gleichwertige und WIR-betonte Kommunikation. Ein Experiment in diese gemeinsame Richtung ist das Transformale Netz: www.Transformales-Netz.de (Praktisches zur WIR-Kommunikation unter www.Transformales-Netz.de/Wir-Stil ). Es handelt sich dabei um ein neutrales, kostenfreies experimentelles Begegnungsforum ohne Guru, Dogmen und Mitgliedschaft, das zugunsten dynamischer sozialer Neugestaltung an verschiedenen Orten im D-A-CH aufgebaut wird. Damit wird überall die Referenzerfahrung experimentell verfügbar: Wir erlernen miteinander, was uns gegenseitig stärkt.

Das Transformale Netz lädt Menschen ein, die es als sinnvoll erachten, sich mit der Liebe als Wirkungsgesetz des Kosmos gemeinsam zu beschäftigen.

Es ermöglicht ein Miteinander mit den folgenden Aspekten:

  • Referenzerfahrungen für ein gelungenes spirituelles Zusammenwirken, bei dem jeder jedem spiritueller Lehrer wird. Dabei vollzieht sich wechselseitige Inspiration und Stärkung sowie gemeinsame Potenzialentfaltung. Dieser Prozess entfaltet sich entlang solide und neutral erforschter Grundlagen für gesunde Gemeinschaftsformen, die in einem lebendigen Feedbackprozess gemeinsam umgesetzt und erprobt werden.
  • Quervernetzung von verschiedenen weltanschaulich weitgeistigen Initiativen, die sich nicht nur mit der individuellen spirituellen Entwicklung des Einzelnen beschäftigen, sondern auch mit einem gemeinsamen Erwachen. Zu dieser kollektiven Entwicklung sind wir nun durch die gewaltsame Machtübernahme fremd- und ferngesteuerter Hierarchien herausgefordert beziehungsweise haben uns selbst dazu herausgefordert. Der Umschwung ist nur zu schaffen, wenn Engagierte aus verschiedenen spirituellen Strömungen zusammenwirken. Genau dazu lädt das Transformale Netz Menschen aus der Religion/Mystik, politischen Aufklärung/Kommunikation und Esoterik/Philosophie ein, wie die 25 Stimmen von Netzwerklern verdeutlichen.

Eine Wende kann nicht allein durch politische Maßnahmen wie Demos, Petitionen oder Autarkie-Bewegungen erzielt werden, sondern langfristig nur durch das Zusammenwirken untereinander vernetzter Initiativen, wodurch gleichzeitig soziale und politische Neugestaltung stattfindet. Das rein spendenbasierte und für alle Besucher kostenfreie Transformale Netz baut auf gegenseitige Stärkung auf, um sich den Herausforderungen der spirituellen Krise der Menschheit innerlich zu stellen. Dabei vereinen sich die individuelle Bewusstseinsentwicklung und die gemeinsame Herzensentwicklung.

Alle spirituellen Endzeitvisionen aus dem geistigen Erbe der Menschheit bestätigen, dass diese etwas düstere Stunde zugleich den epochalen Durchbruch der Menschheit zu einem neuen ihr bestimmten gemeinsamen Bewusstsein als Seelengemeinschaft darstellt, die sich im konkreten Zusammenwirken von unseren Herzen manifestiert. Wir gewinnen dabei nie dagewesene Möglichkeiten individueller und auch kollektiver Gestaltungskraft. Wir erhalten von den lichten Welten über die persönliche und gemeinsame Führung gewiss mehr Eingebungen und Talente zur Verfügung gestellt als nur ein paar Überlebenstricks. Wir zusammen sind der Schlüssel.

Mystiker, religiös Gläubige, Meditierende, Esoteriker, gesellschaftspolitisch Engagierte, unzugehörige Dauer-Sucher und versehentlich Erwachte sind im Transformalen Netz eingeladen, sich auf persönliche Art über ihre transzendenten Sinnerfahrungen beziehungsweise die Sehnsucht danach auszutauschen. In der dabei entstehenden weitgeistigen und ermutigenden Atmosphäre wird es möglich, sich kollektiv mit der Weltlage zu beschäftigen und diesbezüglich zusammenzuwirken.

Wir spirituelle Menschen erfahren bei diesem persönlichen und gesellschaftlichen Miteinander unseren gemeinsamen Nenner: Sinnerfüllung durch sich untereinander manifestierende Liebe. Das „Lieben“ macht in diesem Rahmen als Prozess Spaß. Das Internet und der Seminarmarkt laufen über mit Angeboten zur spirituellen Bewusstseinsentwicklung und zur medialen Lebenshilfe. So erfreulich diese Verantwortungsübernahme für das persönliche Glück ist, so einseitig kann diese Ausrichtung auf die rein individuelle Entwicklung aber auch sein: Unsere Potenziale sind miteinander verwoben.

In unserem fünften bis siebten Energiekörper (neben dem physischen Körper, dem mentalen, emotionalen und seelischen), über die wir interseelisch, kollektiv und kosmisch verbunden sind, erfahren wir Inspirationen aus einem Höheren Wir. Zur Manifestation dieses Höheren WIR gehört die Achtsamkeit für die Qualität der Beziehungen untereinander. Im Transformalen Netz üben wir ein auf gute Feldatmosphäre abzielende Kommunikation im „WIR-Stil“. Dies gilt für den Erfahrungsaustausch, die gegenseitige Verstärkung, jede Projektentwicklung und die Besprechung der gemeinsamen Treffen. Sich bewährende Kommunikationsformen und Programmabläufe können, müssen sich aber nicht etablieren – daher der Name „transformal“.

Bei aller Flexibilität bietet das Transformale Netz dennoch zunächst eine sehr konkrete Form der Zusammenkünfte – ist also kein Einheitsbrei verschiedener Richtungen, keine interreligiöse Konferenz, kein esoterisches Festival, kein neuartiges Retreat und auch kein rein politisches Aufbegehren. Grundelemente der lokalen und auch überregionalen Treffen sind sehr schlicht gehaltene gemeinsame Rituale wie etwa wortarmes Mantra-Singen, geteilte Stille und Formen des sehr persönlichen Austauschs zum eigenen Weg; bei größeren Treffen kurze Impulsbeiträge von im Weltgeschehen engagierten Menschen und Paaren über ihr Leben mit Verarbeitung dieser Impulse in der Gruppe; Teamprojekte in Untergruppen zur Neuformung sozialer und globaler Lebensbereiche in Tuchfühlung mit anderen Initiativen.

Bei all diesen Elementen praktizieren wir eine gemeinsame Transformation von Angst in Liebe und erfahren kollektive Heilung. Dabei ist das achtsame und feedbackempfängliche Einüben einer WIR-orientierten Kommunikation für den Aufbau eines starken Synergiefeldes unerlässlich und zentrales Anliegen des Transformalen Netzes. Verantwortungsbewusste Teilnehmer verstärken das im Miteinander entstehende Synergiefeld und dieses Feld beinhaltet wiederum die allmähliche kollektive Heilung, karmischer und feinstofflicher Belastungen des Einzelnen. Individuelles Schöpfertum und gemeinsame Inspiration aus dem Höheren WIR werden zur Ko-Kreation.

Die Menschheit ist jetzt reif für eine gemeinsame Selbstverwirklichung. Wir haben Internet-Zugang zu Anregungen aus allen spirituellen Kulturen und können uns beliebig alternativ zur gängigen Lügenpresse informieren. Somit können wir uns selbst ein Bild vom gegenwärtigen globalen Umbruch machen und sind aufgrund der prekären, entgleisten Weltlage alle gleichermaßen zur Mitverantwortung gerufen. Damit sind wir als Menschheit erwachsen geworden und es liegt nun an uns, die Impulse all unserer früheren Meister und weisen Menschheitseltern untereinander anzuwenden. Wir sind also kollektiv über unsere Kindheit hinausgewachsen und definieren unser Miteinander neu – ob bewusst oder unbewusst.

Erinnern wir uns an das in die Menschheit hineingelegte Sinnziel, organisch als Seelen- und Planetengemeinschaft zusammenzuwachsen, wie es so viele Seher als Aufstiegsgeschehen angekündigt haben. Unsere eigentlichen menschlichen Fähigkeiten kommen dabei erst zur ungeahnten Entfaltung. Unser kollektives Vergessen dieses Potenzials hat allerdings einer beispiellosen globalen Machtübernahme von Kräften Raum gegeben, die mehr auf unsere Versklavung als auf unsere Bestimmung ausgerichtet sind. Es geht also um einen Bewusstseinsprozess zur Bedeutung dieser besonderen Zeit, der sich in jedem Einzelnen von uns vollzieht.

Insofern nützt es nichts, auf Autoritäten zu warten, welche die Verantwortung für das Weltgeschehen stellvertretend für uns übernehmen. Niemand könnte dafür die ideale Bildung oder den perfekten Überblick mitbringen. Niemand hat als Einzelner momentan die Kompetenz, um die komplex festgefahrene Weltlage zu retten. Wer soll sonst eine Lösung hervorbringen? Die Politiker oder Wirtschafts- und Bankenchefs, die ihrerseits zu Marionetten eines destruktiven und verselbständigten Feldes der kollektiven Machtgier geworden sind? Der Papst und die Pfarrer oder alle Geistlichen und spirituellen Lehrer in Summe? Ein eingreifender Gott? Die Engel ohne ein aktiv verfolgtes Anliegen von unserer Seite? Die explodierende und sich wehrende Gaia? Außerirdische Helfer? Ein reinkarnierter Christus oder Buddha, welcher der pubertierenden Menschheit auf You Tube sofort sagt, wo’s langgeht? Würde sie in ihrem erwachten do-it-yourself-Bewusstsein überhaupt auf solch einen Messias hören?

Wie und durch wen beginnt endlich diese teils noch sehr unbewusste und dennoch erwachsen werdende Menschheit, sich selbst als Ganzes wahrzunehmen und sich lebenszugewandt zu entfalten? Wer steht auf, sucht Verbindung zu allen anderen Erwachten und übernimmt Verantwortung für alles, was da bereits offensichtlich und darüberhinaus (noch) verborgen läuft? Die Antwort ist einfach und eindeutig: WIR – die wir uns auf spirituellem Wege eines WIRs bewusst sind.

Quelle

Gruß an Annegret Hallanzy, schön daß Du bei dem Gedenktreffen am 25.08.2018 dabei warst.

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Gehirnforscher Prof. Gerald Hüther: Quantenphysik und Kommunale Intelligenz


Ein Plädoyer der Verbundenheit

von Gerald Hüther und Christa Spannbauer

Wir haben weltweite Aufgaben zu lösen, die das Zusammenwirken aller Beteiligten dringend erforderlich machen. Die vielen jungen Menschen der Gegenwart, die ganz selbstverständlich «wir» sagen,

die sich gegenseitig unterstützen und für den Erhalt der Umwelt, für soziale Gerechtigkeit und die Vielfalt kultureller Lebensformen eintreten, leben uns dies bereits vor.

Sie sind die Potentialentfalter der Zukunft. Sie sind die Wegbereiter hin zu einer Weltgesellschaft,

in der wir uns zunehmend mit allen anderen Menschen verbunden wissen. Allerorten ist ein Erstarken eines neuen bürgerschaftlichen Engagements und die Entwicklung und Stärkung einer Zivilgesellschaft zu verzeichnen, in der von engagierten Menschen entscheidende Veränderungsimpulse gegeben werden, neue Handlungsspielräume eröffnet und nachhaltige Zukunftsmodelle entwickelt werden. Bürgerschaftliches Engagement tut sich in den vielen Bürgerinitiativen, den weltweiten politischen Protestbewegungen und ihrem unüberhörbaren Ruf nach Demokratisierung und gerechter Verteilung der Ressourcen ebenso kund wie in dem freiwilligen und nicht von materiellen Interessen bestimmten Einsatz vieler Menschen für das soziale Gemeinwohl. Menschen mischen sich ein und zeigen sich immer weniger dazu bereit, unhaltbare und ungerechte Zustände hinzunehmen.

Anders als unser derzeitiges Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, das den Eigennutz des ökonomischen Menschen ins Zentrum rückt, hat diese neue weltweite Bewegung den empathischen Menschen zum Leitbild, der das Gemeinwohl aller im Auge behält.

Der Physiker und Zukunftsforscher Fritjof Capra spricht in diesem Zusammenhang von einem globalen Immunsystem, das zum Schutz der Erde aktiv wird, einer kollektiven und geradezu instinktiven Antwort der Menschheit auf die akute Bedrohung ihrer Lebensgrundlagen.

Dieses Immunsystem besteht aus zahllosen Menschen und Gruppierungen, die an allen Orten

der Welt unermüdlich damit beschäftigt sind, die schädlichen Einflüsse, die das Leben bedrohen, zu neutralisieren und zu regenerieren.( …)

Auch diese Informationen müssen in das öffentliche Bewusstsein eingespeist werden. Sie machen Mut, geben Zuversicht, regen zum Mitmachen und Nachahmen an.

Wir müssen unseren Blick schärfen für das, was das Leben bewahrt, was Neues in die Welt bringt, was Hoffnung erweckt. Wir haben viel bewegt und viel zerstört. Nun ist es an der Zeit, zu bewahren und nachhaltig zu gestalten. Dem menschlichen Vernichtungswillen scheint eine ältere Einsichtsfähigkeit und Weisheit entgegenzuwirken, die uns in einer Art und Weise mit allen Lebewesen auf diesem Planeten verbindet, die bislang unvorstellbar schien. Darin liegt

das Versprechen der weltweiten ökologischen, sozialen und gesellschaftspolitischen Bewegungen:

als gemeinsame Bewohner dieser Erde zu entdecken, dass wir eine globale Familie sind. (…)

Das bedeutet, die Grenzen des Wachstums zu akzeptieren und Abschied vom Machbarkeitswahn zu nehmen. Von Ressourcenausnutzern zu Potentialentfaltern zu werden, uns nicht mehr länger getrennt von der Welt, von den Tieren, Pflanzen und der Natur wahrzunehmen und unsere Achtung und Ehrfurcht vor allem Lebendigen wiederzuentdecken. Nur so können wir die Kraft unserer Gefühle aktivieren und nutzen, uns öffnen für wahres Mitgefühl und unsere Furcht vor dem Leid der Welt verlieren. Dann können wir etwas bewirken und bewegen.

Denn die erste Frage des Mitgefühls lautet immer: «Was wird gebraucht?» Die Antwort darauf kann nur darin bestehen, anzupacken und es zu tun. Wenn wir erfahren und spüren können, dass wir selbst Teil des lebendigen Organismus der Erde sind, weder über noch jenseits von ihr stehen, sondern zutiefst in ihr beheimatet und in ihren Kreislauf eingebunden sind, dann läutet dies das Ende unserer anthropozentrischen Herrschafts- und Allmachtsphantasien ein.

Wir erleben uns nicht mehr länger als Bezwinger, sondern als Partner der Erde. Und als solche kann es uns gelingen, unsere Entdeckerfreude, Begeisterungsfähigkeit und Gestaltungslust in lebensbejahende Bahnen zu lenken und nachhaltige Projekte zu fördern, die das Leben bewahren, so dass wir die Welt heil an unsere Kinder und Enkelkinder übergeben können.

Aus: Gerald Hüther/Christa Spannbauer (Hg). Connectedness. Warum wir ein neues Weltbild brauchen. Huber 2012.

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Die feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes – Dr. Klaus Volkamer


Wussten Sie dass feinstoffliche Energien – auch Aura genannt – direkt gemessen und sogar gewogen werden kann? Dr. Klaus Volkamer liefert mit seinen Forschungen den experimentellen Nachweis dieser immernoch unbekannten feinstofflichen Materie. Für die Physik ergeben sich dadurch bahnbrechende neue Möglichkeiten. In seinem Vortrag charakterisiert Dr. Volkamer die Eigenschaften dieser feinstofflichen Materie für ein neues Verständnis von Bewusstsein und Quantenphysik und stellt dar, welche Konsequenzen sich daraus für den Menschen ergeben.

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Gruß an die Erwachenden
TA KI