Ungesunde Ernährung erhöht ADHS-Risiko


Eine Studie, die in der Januarausgabe 2017 im Fachjournal Pediatrics zu lesen war, zeigt die Verbindung zwischen einer ungesunden Ernährung und dem erhöhten Risiko für ADHS auf. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur eine ungesunde Ernährung ADHS wahrscheinlicher machen kann, sondern auch, dass eine gesunde mediterrane Ernährung vor ADHS schützen und ein bestehendes ADHS bessern kann. Bei ADHS sollte daher eine hochwertige Ernährung ein wichtiger Teil der Therapie sein.

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Eine Ursache von ADHS: Schlechte Ernährung

Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom ADHS ist heute jedem bekannt – ein Zeichen dafür, wie weit verbreitet die neurologische Störung ist, übrigens nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Denn ADHS wächst sich nicht unbedingt aus. Das Syndrom äussert sich insbesondere in Konzentrationsstörungen, impulsivem Verhalten und Hyperaktivität.

Gemäss der amerikanischen Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) erhielten seit 2011 ungefähr 11 Prozent aller Kinder zwischen 4 und 17 Jahren eine ADHS-Diagnose. ADHS ist damit eine der häufigsten neurologischen Störungen in der Kindheit.

Die konkrete Ursachen für ADHS sind nach wie vor unklar. Doch lassen schon frühere wissenschaftliche Arbeiten vermuten, dass eine schlechte Ernährung eine wichtige Rolle bei der ADHS-Entstehung spielt.

Weniger Farbstoffe: ADHS bessert sich

Im März 2013 schrieben Forscher im American Journal of Psychiatry beispielsweise, dass manche Kinder empfindlich auf künstliche Lebensmittelfarbstoffe reagierten. Sorgte man bei diesen Kindern dafür, dass sie keine Farbstoffe mehr erhielten, besserten sich ihre ADHS-Symptome.

Und im Juli 2016 erschien eine Studie, die zeigte, dass Kinder umso wahrscheinlicher ein ADHS entwickelten, je mehr Softdrinks sie konsumierten.

Umgekehrt weiss man seit spätestens einer Studie aus dem Jahr 2014, dass eine gesunde fettarme Ernährung mit gleichzeitig ausreichend essentiellen Fettsäuren, gesunden Kohlenhydraten und genügend Mineralstoffen zu einem deutlich niedrigeren Risiko führt, je an ADHS zu erkranken.

Mediterrane Ernährung reduziert ADHS-Risiko

Jetzt veröffentlichten spanische Forscher rund um Dr. María Izquierdo Pulido von der Universität in Barcelona eine Studie, in der untersucht wurde, ob eine Mediterrane Ernährung vor ADHS schützen könnte.

Die Mediterrane Ernährung ist die Bezeichnung für eine Ernährungsform aus bevorzugt Früchten, Gemüse, Fisch, Vollkorngetreide, Nüssen und Hülsenfrüchten. Sie ist ferner arm an Fleisch, Eiern, Milchprodukten und Süssigkeiten. Diese Form der Ernährung gilt nachweislich als hervorragende Präventionsmethode, um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer und etlichen Krebsarten zu schützen.

Um nun herauszufinden, ob die Mediterrane Ernährung auch bei ADHS hilfreich sein kann, analysierten Pulido und ihr Team die Daten von 60 Kindern und Heranwachsenden im Alter zwischen 6 und 16 Jahren, die alle eine ADHS-Diagnose erhalten hatten. Als Kontrollgruppe dienten 60 gesunde Kinder in demselben Alter.

Es zeigte sich, dass die Kinder, die sich am ehesten an die Regeln der Mediterranen Ernährung hielten, am seltensten mit ADHS in Berührung kamen, Kinder, die sich so gut wie gar nicht mediterran ernährten, hatten dagegen das höchste ADHS-Risiko.

Süssigkeiten und Limo – und das ADHS-Risiko steigt

Besonders hoch war das ADHS-Risiko für jene Kinder, die viele Süssigkeiten assen, reichlich gezuckerte sowie koffeinhaltige Limonaden tranken und gleichzeitig nur wenige essentielle Fettsäuren zu sich nahmen.

Die ADHS-Kinder konsumierten in der vorliegenden Studie ausserdem mehr als doppelt so viel Koffein wie die gesunden Kinder, dafür assen sie sehr viel weniger Obst und Gemüse als die Kinder ohne ADHS.

Zwar lasse sich nicht wirklich garantieren, dass eine Mediterrane Ernährung vor ADHS schütze, doch könne man eindeutig schlussfolgern, dass eine ungünstige Ernährung zu ADHS beitragen könne – so die Forscher aus Barcelona.

Zu einer gesunden Ernährung gehört übrigens auch, dass die entsprechenden Lebensmittel möglichst wenig mit Pestiziden in Kontakt kamen, denn bestimmte Spritzmittel (Organophosphate) können das Risiko für ADHS um das Doppelte bis Dreifache steigern – wie eine Studie vom Sommer 2016 ergeben hatte.

Gesunde Ernährung bei ADHS

Die wichtigsten Richtlinien einer gesunden Ernährung bei ADHS bzw. zur Prävention von ADHS lauten also wie folgt:

  • Viel Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse
  • Möglichst Bio-Lebensmittel (Lebensmittel ohne Pestizidbelastung)
  • Ausreichend essentielle Fettsäuren, z. B. Olivenöl, Fisch, Hanföl, Leinöl u. a. oder entsprechende Nahrungsergänzungen
  • Keine Softdrinks
  • Keine koffeinhaltigen Getränke
  • Keine Fertigprodukte, schon gar nicht Fertigprodukte mit künstlichen Farbstoffen
  • So wenige Süssigkeiten wie möglich
  • Auf genügend Magnesium und Vitamin D achten (…)

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(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/adhs-ernaehrung-170204014.html

Gruß an die Mütter, die ihren Kindern gesunde Lebensmittel geben- und keinen freien und ständigen Zugang zu Süßigkeiten!

TA KI

Die Naturheilkunde


Die Naturheilkunde besteht aus einer beeindruckenden Vielfalt an effektiven Massnahmen und Therapien. So unterschiedlich diese auch sein mögen, ihr Ziel ist immer dasselbe: Sie aktivieren und stärken die Selbstheilkräfte des Körpers. Die meisten Massnahmen aus der Naturheilkunde können Sie ohne Begleitung eines Therapeuten durchführen. Andere naturheilkundliche Massnahmen wiederum sind nur von einem Fachmann anwendbar.  Finden Sie bei uns einen Überblick insbesondere über jene naturheilkundlichen Massnahmen, die Sie selbst bei sich zu Hause durchführen können.

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Heilen mit der Naturheilkunde

Das Wort „Naturheilkunde“ erklärt sich im Grunde schon selbst. Es besteht aus den drei Begriffen „Natur“, „Heilen“ und „Kunde“. Wer sich daher mit der Naturheilkunde beschäftigt, macht sich kundig, wie die Natur heilt.

Denn während herkömmliche Arzneimittel Symptome unterdrücken (und dabei oft neue Symptome verursachen), aber nicht wirklich heilen können, ist das Ziel der Naturheilkunde ein ganz anderes: Die Naturheilkunde aktiviert die körpereigenen Selbstheilkräfte, die jetzt eine echte Heilung herbeiführen und das gesunde Gleichgewicht im Menschen wieder herstellen können. Denn heilen kann sich der Körper nur selbst.

Um dieses Ziel zu erreichen, stehen der Naturheilkunde verschiedene Methoden und Massnahmen zur Verfügung:

Die Methoden der Naturheilkunde

Naturheilkundliche Massnahmen und Therapien kann man in drei Gruppen einteilen:

  1. Methoden der klassischen Naturheilkunde
  2. Methoden der Naturheilkunde, für die bestimmte Programme oder Präparate erforderlich sind
  3. Methoden der Naturheilkunde, die von Therapeuten durchgeführt werden

1. Methoden der klassischen Naturheilkunde

Die klassische Naturheilkunde ist wohl der älteste Zweig der Naturheilkunde. Sie nutzt fünf Elemente der Natur (Luft, Wasser, Licht, Ernährung, Bewegung), um die Selbstheilkräfte des Menschen wieder zu neuem Leben zu erwecken.

Praktischerweise stehen diese Elemente der Natur fast jedem Menschen nahezu kostenlos zur Verfügung. Die Methoden der klassischen Naturheilkunde sind daher meist ohne grossen Aufwand durchführbar. Gerade aber weil sie oft kostenlos und so einfach sind, werden sie nicht selten und leider völlig zu Unrecht stark unterschätzt. Die Heilwirkungen der nachfolgenden Massnahmen jedoch sind – wenn man sie konsequent umsetzt – überwältigend. Sie sollten daher auch immer begleitend zu den Methoden der Naturheilkunde aus 2. und 3. durchgeführt werden.

Luft

Zu den Massnahmen der Naturheilkunde, die das Element Luft einsetzen gehören z. B.:

  • Häufige Aufenthalte an der frischen Luft
  • Regelmässiges Lüften in Räumen
  • Bei offenem Fenster schlafen
  • Bewusstes Atmen

Wasser

Das Element Wasser kann beispielsweise für die folgenden Massnahmen der Naturheilkunde eingesetzt werden:

  • Kneipp-Kur
  • Trinken ausreichender Mengen stillen Wassers
  • Wechselduschen
  • Ganzjähriges Baden im Freien
  • Auch der Einlauf – also die Darmspülung mit Wasser – kann hier dazu gezählt werden

Licht

Das Element Licht hat in der Naturheilkunde ebenfalls eine enorme Bedeutung, was schon allein die gravierenden Folgen eines Vitamin-D-Mangels zeigen, denn das Vitamin wird mit Hilfe der Sonne im menschlichen Körper gebildet. Nutzt man Licht und Sonne, dann umgeht man einen solchen Mangel und mit ihm auch viele Krankheiten. Die folgenden Massnahmen sorgen dafür, dass man mit ausreichend Licht versorgt wird:

  • Tägliche Spaziergänge – auch bei „schlechtem“ Wetter
  • Moderate Sonnenbäder
  • Sport im Freien dem Fitnessstudio vorziehen
  • Tageslichtbeleuchtung in Räumen (Schlagen Sie Ihrem Chef/Ihrer Firmenleitung vor, die Büroräume mit Tageslichtbeleuchtung ausstatten zu lassen. Man weiss, dass dadurch die Krankentage der Belegschaft weniger werden, dass die Leistung und natürlich auch die Stimmung in der Firma steigen.)

Ernährung

Mit der Ernährung kann der körperliche Zustand bekanntlich massiv beeinflusst werden. Natürlich wäre eine basenüberschüssige Ernährung aus saisonalen und regionalen Bio-Lebensmitteln die beste Wahl. Doch bietet die klassische Naturheilkunde noch andere Methoden, mit denen über die Ernährung die Gesundheit gestärkt oder der Heilprozess angeregt werden kann – auch dann, wenn die Ernährung gar nicht so optimal ist:

  • Nehmen Sie sich sowohl für die Zubereitung als auch für das Essen ausreichend Zeit.
  • Kauen Sie jeden Bissen gründlich und intensiv und nehmen Sie erst dann den nächsten Bissen, wenn der vorige geschluckt ist. Diese Massnahme zeigt enorme Wirkungen – insbesondere auf das Verdauungssystem! Probieren Sie es aus!
  • Experimentieren Sie, um Ihren persönlichen Essrhythmus herauszufinden. Vielleicht liegt Ihnen das Intermittierende Fasten? Oder Sie sind der Typ für viele kleine Mahlzeiten? Oder Sie lassen künftig die Abendmahlzeit weg, was bei etlichen Menschen schon zu einem enormen Wohlbefinden führt.
  • Experimentieren Sie mit einer bestimmten Lebensmittelkombination oder Ess-Reihenfolge. Ersteres bedeutet beispielsweise, dass Sie Früchte immer für sich allein und auf leeren Magen essen oder dass Sie Stärkeprodukte nicht mit Zucker kombinieren oder dass Sie keine Desserts mehr essen etc. Eine Methode mit einer bestimmten Ess-Reihenfolge, die bei Verdauungsproblemen sehr grosse Erfolge zeigt, haben wir im vorigen Link besprochen.
  • Auch das Fasten, also eine Zeit ganz ohne Ernährung, gehört ebenfalls in diese Rubrik. Eine Heilfastenkur entlastet den Körper enorm. Normalerweise benötigt der Körper viel Energie zur Verarbeitung der Nahrung. Diese Energie steht ihm beim Fasten im vollen Umfang zur Wiederherstellung seiner Gesundheit zur Verfügung. Allerdings kann der Körper auf das Heilfasten (ohne jede Nahrung) unter Umständen heftig reagieren (Fastenkrise), so dass eine Heilfastenkur nicht für jeden geeignet ist. Doch gibt es auch andere, viel sanftere Fastenmethoden: Das Basenfasten.

Bewegung

Bewegung ist eine der wichtigsten Massnahmen der Naturheilkunde. Denn Bewegung hat grandiose Auswirkungen auf den Körper und kann zudem viele Fehler in anderen Lebensbereichen wieder wettmachen. Natürlich können Sie sich im nächstbesten Sportverein oder Fitnessstudio anmelden. Doch gibt es auch Möglichkeiten, sich Bewegung ohne Verein oder Studio zu verschaffen oder lediglich einen Kurs zu besuchen, um eine bestimmte Bewegungsart zu erlernen, die man anschliessend auch zu Hause durchführen kann. Die ersten vier der folgenden Tipps sind jedoch viel einfacher und dennoch effektiv:

  • Spazierengehen, Wandern oder Nordic-Walking – auch eine Wanderreise statt dem üblichen Strandurlaub ist eine gute Idee
  • Auto öfter stehen lassen, Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe nehmen
  • Auf dem Mini-Trampolin in den eigenen vier Wänden schwingen
  • Zur Lieblingsmusik tanzen, hüpfen, springen, singen
  • Beckenbodentraining
  • Yoga
  • Feldenkrais

2. Methoden der Naturheilkunde, für die bestimmte Programme oder Präparate erforderlich sind

In diese Gruppe der naturheilkundlichen Methoden gehören spezielle Kuren oder Programme, die oft über einen bestimmten Zeitraum hinweg durchgeführt werden, z. B. eine vierwöchige Entschlackungskur, eine sechswöchige Darmreinigung oder eine dreitägige Lymphreinigung.

Meist werden bei diesen Naturheilkunde-Programmen verschiedene Massnahmen kombiniert, was für eine sehr hohe Effektivität sorgt, z. B. eine bestimmte Ernährung wird mit Selbstmassagen, Bewegung und der Einnahme bestimmter Präparate kombiniert.

Beispiele für Naturheilkunde-Methoden aus dieser Gruppe sind die folgenden:

  • Entschlackung
  • Entsäuerung
  • Darmreinigung – Darmsanierung
  • Leberreinigung
  • Nierenreinigung
  • Lymphreinigung

Schon an den Bezeichnungen dieser Methoden der Naturheilkunde erkennt man, dass es offenbar stets darum geht, irgendetwas aus dem Körper zu entfernen, das ihm in der Vergangenheit Schaden zufügte und ihn krank machte – ob es sich nun um Schlacken, Säuren, Gifte oder alles zusammen handelt.

Diese innere Reinigung des Körpers spielt in der Naturheilkunde von jeher eine zentrale Rolle. Denn wenn Schädliches entfernt wird, kann der Körper befreit aufatmen und endlich seine gesamte Energie in die Selbstheilung investieren. Innere Reinigungen tragen daher massgeblich zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation bei und vermögen in Verbindung mit den fünf Methoden der klassischen Naturheilkunde nicht selten so manch zusätzliche Therapie überflüssig machen.

Alle beschriebenen Verfahren können zu Hause und ohne therapeutische Begleitung durchgeführt werden. Falls Sie derzeit in therapeutischer Behandlung sind, sollten Sie jedoch vorab mit Ihrem Therapeuten Rücksprache halten.

Entschlackung

Da der Begriff „Schlacken“ ein Oberbegriff für alle Stoffe ist, die sich im Körper befinden, dort aber nicht hingehören, ist auch der Begriff der Entschlackung ein Oberbegriff für alle Ausleitmethoden der Naturheilkunde. So gehört beispielsweise das Quecksilber zu den Schlacken und eine Quecksilberausleitung zu den Entschlackungskuren. Auch Säuren sind Schlacken, so dass jedes Entsäuerungsprogramm gleichzeitig eine Entschlackung darstellt. Genauso führt man eine Darmreinigung durch, um Schlacken loszuwerden. Also gehören auch Darmreinigungen zu den Entschlackungskuren.

Die einfachste Form der Entschlackung geschieht über eine bestimmte Ernährungsweise, wie z. B. eine 4-wöchige Entschlackungskur. Sie führt nicht nur zu einem sanften Abbau vorhandener Schlacken, sondern bietet auch einen idealen Einstieg in eine gesunde basenüberschüssige Ernährungsweise.

Während der Kur wird die Zufuhr der säurebildenden Nahrungsmittel stark eingeschränkt, während die Menge der basenbildenden Lebensmittel entsprechend erhöht wird. Dies begünstigt den Abbau krankmachender Schlacken auf sanfte Weise und fördert das Säure-Basen-Gleichgewicht.

Entsäuerung

Nahezu allen Erkrankungen liegt eine Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts – eine Übersäuerung des Körpers – zugrunde. Insbesondere die Ausleitungsorgane, wie die Nieren, der Darm und die Haut leiden sehr stark unter einer Übersäuerung.

Doch sind es gerade diese Organe, die – wenn sie gesund und leistungsfähig sind – zu einer enormen Selbstheilkraft führen. Daher sollte die Entsäuerung zur Regulierung des Säure-Basen-Gleichgewichts und zur Aktivierung der Selbstheilkraft ganz oben auf der naturheilkundlichen Massnahmenliste stehen.

(…)

Darmreinigung

Eine ungesunde Ernährungsweise, regelmässige Medikamenteneinnahmen sowie übermässiger Stress können den Darm ebenso verschlacken wie chronische Verdauungsbeschwerden (unregelmässiger Stuhlgang, chronischer Durchfall, Verstopfung).

Infolgedessen kommt es im Darm zu einer vermehrten Toxinbildung, wodurch sich das dortige Milieu so weit verändert, dass vornehmlich pathogene (krankheitserregende) Bakterien, Pilze und andere Parasiten hier ihren optimalen Lebensraum vorfinden. Eine Dysbiose entsteht (Störung der Darmflora).

Gleichzeitig verändert sich die empfindliche Darmschleimhaut: Sie wird durchlässig, so dass Gifte und andere Schadstoffe nun über die in Mitleidenschaft gezogene Schleimhaut ins Blut und von dort in den ganzen Körper transportiert werden.

Da überdies ein Grossteil des Immunsystems im Darm ansässig ist, lässt dessen Potential jetzt deutlich zu wünschen übrig.

Verständlich, dass ein solcher Zustand die Selbstheilkräfte und Selbstregulationsfähigkeiten des Organismus stark einschränkt. Und so ist ein verschlackter Darm samt Dysbiose ursächlich an sehr vielen Erkrankungen beteiligt. Aus diesem Grund ist die Durchführung einer Darmreinigung zur Aktivierung der Selbstheilkraft und generellen Verbesserung des Körpermilieus unverzichtbar.

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Leberreinigung

Eine der vielfältigen Aufgaben der Leber besteht darin, sämtliche Giftstoffe aus dem Blut zu filtern und sie unschädlich zu machen. Aufgrund der unzähligen Schadstoffe, die tagtäglich über die Luft oder die Nahrung in den Körper gelangen, ist die Leber vieler Menschen stark überlastet. Umso mehr natürlich, je verschlackter der Darm der jeweiligen Person ist.

Infolgedessen bleibt das Blut mit Toxinen beladen. Das aber behindert nun sowohl die Versorgung sämtlicher Körperzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff als auch den Abtransport der Schadstoffe aus den Zellen.

Daraus können sich nun die unterschiedlichsten Beschwerden entwickeln – es sei denn, man praktiziert einen gesunden Lebensstil, der immer wieder auch eine Leberreinigung umfasst (z. B. ein Mal pro Jahr).

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Nierenreinigung

Ist die Leber überlastet, sind es die Nieren automatisch auch, denn alle Schadstoffe, die von der Leber nicht unschädlich gemacht werden konnten, gelangen jetzt in die Nieren und müssen von diesen entgiftet werden. Also kommt es auch zu einer Überlastung der Nieren.

Aus diesem Grund zählt eine ganzheitliche Nierenreinigung zu den Massnahmen, die den Körper auf vielfältige Weise bei der Wiederherstellung seiner Gesundheit unterstützen.

Lymphreinigung

Das Lymphsystem ist eine Art körpereigene Kläranlage, deren Aufgabe darin besteht, das Körperwasser von Giften, Schlacken, Bakterien, entarteten Zellen sowie allen anderen Schadstoffen zu befreien.

Zu diesem Zweck fliesst die Lymphflüssigkeit durch eine Ansammlung von Lymphknoten, in denen sie gefiltert wird. Gesundheitsgefährdende Stoffe verbleiben in den Lymphknoten und werden dort unschädlich gemacht.

Bei einem überlasteten oder nur unzureichend funktionierenden Lymphsystem gelangt die teilweise ungereinigte Lymphe ins Blut und vergiftet schleichend den gesamten Körper. Dieser Entwicklung kann eine ganzheitliche Lymphreinigung entgegenwirken.

3. Methoden der Naturheilkunde, die von Therapeuten angeboten werden

Manche Methoden der Naturheilkunde sind ohne einen fachkundigen und erfahrenen Therapeuten oder ohne eine entsprechend ausgestattete naturheilkundliche Praxis nicht möglich. So wird für die Colon-Hydro-Therapie beispielsweise ein besonderes Gerät benötigt, und um mit der Homöopathie, dem Ayurveda oder der TCM (Traditionelle Chinesische Therapie) zu therapieren, sind teilweise mehrjährige Studiengänge und Praktika erforderlich.

Es gibt also in der Naturheilkunde ganz unterschiedliche Möglichkeiten, den Körper wieder in eine gesunde Balance zu bringen. Und dennoch ist das Ziel einer jeden naturheilkundlichen Massnahme stets dasselbe:

Es geht immer darum, die Selbstheilungskräfte und Selbstregulationsfähigkeiten des Körpers zu stärken oder überhaupt erst wieder zu aktivieren, so dass sich der Organismus in aller Ruhe schliesslich eigenhändig heilen kann.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/naturheilkunde.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Bayers Monsanto-Übernahme verstärkt Monopolisierung bei Saatgut, Gentechnik und Pestiziden


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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat den Monsanto-Aktionären bescheinigt, „ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt“ zum Ausstieg aus dem Unternehmen gezeigt zu haben. Ob dies jedoch auch für Bayer eine gute Entscheidung gewesen sei, werde sich erst noch zeigen.

Bayer begründe damit sein Imperium noch stärker als bisher auf technologisch veraltete Branchen wie die Pestizid-Produktion oder die Agrogentechnik. Die Unternehmensführung behaupte zwar, so eine wachsende Weltbevölkerung ernähren zu wollen. Dies sei jedoch Unsinn, da die bäuerliche Landwirtschaft und nicht Agrarkonzerne die hauptsächlichen Ernährer der Welt seien.

„Monsantos Aktionäre trennen sich von einer Firma, die ihre besten Tage hinter sich hat. Sie haben offensichtlich ein gutes Gespür für den richtigen Zeitpunkt zum Abschied von einem in weiten Kreisen unbeliebten Unternehmen“, sagte die BUND-Gentechnikexpertin Heike Moldenhauer.

„In zwei seiner Kerngeschäfte, bei Gentech-Saatgut und Glyphosat, ist der Konzern auf dem absteigenden Ast. Gegen das Totalherbizid Glyphosat, das einen Großteil von Monsantos Umsatz ausmacht, ist inzwischen eine Vielzahl von Unkräutern resistent. Nicht nur, dass es nicht mehr wirkt, es steht auch im Verdacht, krebserregend zu sein. Außerdem wurde die Entscheidung über die EU-weite Glyphosat-Wiederzulassung, mit der Monsanto 2016 fest gerechnet hatte, erstmal bis Ende 2017 verschoben. Es läuft nicht wirklich gut für Monsanto und es wird auch für Bayer-Monsanto nicht wirklich gut laufen“, warnte Moldenhauer.

Bayer zeige sich geradezu blind gegenüber dem weltweiten Trend hin zu gesunden, regional und biologisch erzeugten Lebensmitteln. Für seine rückwärtsgewandte Unternehmensstrategie nehme der Konzern Schulden in Höhe von 57 Milliarden US-Dollar auf und stehe damit finanziell künftig stark unter Druck (Übernahme-Poker Bayer-Monsanto bedroht die Welternährung).

Moldenhauer: „Bayer-Monsanto steht für Monokulturen, Pestizideinsatz und Gentech-Pflanzen, für die Ausschaltung von Wettbewerb und für das Diktat, was Landwirte anbauen dürfen und was auf dem Markt verfügbar ist. Die Fusion von Bayer und Monsanto soll die Hochzeit von Glyphosat und Glufosinat bedeuten. Mit Glufosinat will Bayer das Problem Glyphosat-resistenter Unkräuter bekämpfen. Versucht wird eine Teufelsaustreibung mit dem Beelzebub, denn während Glyphosat im Verdacht steht, Krebs zu erregen, gilt Glufosinat als reproduktionstoxisch.“ (Gentechnik-Verschwörung: E-Mails belasten Monsanto und Bayer)

Gutachten: Anbauanträge für Gentechmais fehlerhaft

Die in der Europäischen Union (EU) eingereichten Anträge auf Anbau von gentechnisch verändertem Mais sollen in zentralen Punkten fehlerhaft sein. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Umweltrechtsexperten Professor Ludwig Krämer, welches das Institut Testbiotech am 07. Dezember veröffentlichte.

Nach Ansicht des Rechtswissenschaftlers müssen die Anträge zurückgewiesen und die bereits bestehende Zulassung für Mais MON 810 widerrufen werden. Die Hersteller hätten die Verbreitung der Maisurform Teosinte und damit die Risiken einer unkontrollierten Ausbreitung der manipulierten Mais-Gene unterschätzt.

Betroffen seien laut Testbiotech die Konzerne Monsanto, Pioneer/DuPont und Syngenta. Sie stellen drei Varianten von Gentechnik-Mais her, die Insektengifte produzieren (MON810, Bt 11 und Mais 1507), sowie einen Mais, der gegenüber Herbiziden resistent gemacht wurde (GA21). Da Teosinte sich mit Mais kreuzen kann, können so die in den Mais eingebauten Gen-Konstrukte übertragen werden.

Das hätte laut Gutachten ein zentrales Element der Risikobewertung der EU sein müssen, da eine unkontrollierte Ausbreitung der Gen-Konstrukte Landwirten und Umwelt erheblich schaden könne. Doch in den vor mehreren Jahren eingereichten Anträgen der Firmen werde ein Gen-Austausch zwischen Mais und anderen Pflanzenarten ausdrücklich ausgeschlossen (»Galgenfrist«: EU-Kommission verlängert Glyphosat-Zulassung für 18 Monate).

Bundesrat: Gentechnikgesetz lässt Anbauverbote scheitern

Der Bundesrat hält es für „dringend geboten“, das neue Gentechnikgesetz in zahlreichen Punkten nachzubessern. Anderenfalls würden bundeseinheitliche Anbauverbote für gentechnisch veränderte Pflanzen (GVO) scheitern, heißt es in einer Stellungnahme, die am 16. Dezember verabschiedet wurde. Im Januar muss sich der Bundestag erneut mit dem Gesetz befassen.

Die „Vielzahl komplizierter Regelungen“ im Entwurf könnte am Ende dazu führen, dass ein Flickenteppich unterschiedlicher Vorschriften zum Gentechnikanbau entstehe, kritisierte Sachsen-Anhalts grüne Agrarministerin Claudia Dalbert. Sie forderte den Bundestag auf, den Entwurf zu „verschlanken“. Im Wesentlichen verlangt der Bundesrat folgende Änderungen:

1) Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundesumweltministerium sollen allein über Anbauverbote entscheiden können, ohne vier weitere Ministerien zu beteiligen.

2) Wird ein Unternehmen aufgefordert, auf GVO-Anbau in Deutschland freiwillig zu verzichten, müssen keine „zwingenden Gründe“ dafür genannt werden. Das sehe auch die EU-Freisetzungsrichtlinie nicht vor. Umgekehrt dürfe auch dann, wenn solche zwingenden Gründe entfallen, der Anbau von GVO nicht wieder erlaubt werden.

3) Analog zur Einführung von Anbauverboten muss auch für deren Aufhebung („opt in“) eine Mehrheit im Bundesrat Voraussetzung sein.

4) Der Bund soll die Länder aktiv dabei unterstützen, Verbotsgründe zusammen zu tragen. Hat der Bund nicht vor, den Anbau von GVO per Verordnung zu verbieten, muss er die Länder darüber informieren.

5) Der Bundesrat „hält es auch nicht für sachgerecht, in die Begründung zum Gesetzentwurf Auslegungsvorgaben zu den neuen Gentechniken aufzunehmen, die keinerlei Bezug zum Regelungsteil des Entwurfs haben“, so die Stellungnahme. Solange es keine europäische Entscheidung dazu gebe, sollten alle Organismen, die mit Hilfe der neuen Gentechniken erzeugt werden, dem Gentechnikgesetz unterfallen. Die Bundesregierung hatte kurzfristig noch in die Begründung geschrieben, dass bei neuartigen Gentechniken im Einzelfall geprüft werden solle, ob ein GVO vorliege. Die Begründung eines Gesetzes lässt sich im parlamentarischen Verfahren jedoch nicht mehr ohne Weiteres beeinflussen.

Der Bundesrat verwies ferner auf seinen eigenen Entwurf zum Gentechnikgesetz aus dem Jahr 2015, den die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bereits in den Bundestag eingebracht hat. Darin seien die Probleme sachgerechter gelöst.

Ähnlichen Änderungsbedarf hatte bereits die SPD-Fraktion bei der 1. Lesung im Bundestag angemeldet. Die Staatssekretärin im Bundesagrarministerium, Maria Flachsbarth, hielt dem im Bundesrat entgegen, Bund und Länder müssten gemeinsam Verantwortung tragen, um den Anbau von GVO rechtssicher im ganzen Bundesgebiet verbieten zu können. Dieses Ziel könne mit dem Gesetz erreicht werden.

„Agrarminister Schmidt hat die Bundesländer mit seinem Gentechnik-Comeback-Gesetz ausgebootet“, kritisierte dagegen der grüne Gentechnikexperte im Bundestag, Harald Ebner. „Heute hat er von ihnen dafür zu Recht die deutliche Quittung bekommen.“ „Dem Länder-Appell muss der Bundestag jetzt nachkommen“, forderte auch der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft , Felix Prinz zu Löwenstein für 35.000 Erzeuger, Verarbeiter und Händler von Bio-Lebensmitteln. „Werden die Schwachstellen des aktuellen Entwurfs jetzt nicht behoben, müssen Bundestag und Bundesrat die Notbremse ziehen und das Gesetzgebungsverfahren stoppen.“

Der Bundesrat leitet seine Stellungnahme nun der Bundesregierung zu, die sich zu den Kritikpunkten äußern wird. Dann reicht sie beides an den Bundestag weiter, der – wie berichtet – bereits am 2.12. in erster Lesung mit seinen Beratungen begonnen hat. Das war möglich, weil die Bundesregierung den Entwurf als besonders eilbedürftig eingestuft hatte.

Am 16. Januar ist eine öffentliche Anhörung im Agrarausschuss geplant. Auch der Gesetzentwurf des Bundesrates wird im Bundestag noch zu beraten sein. Sollte der Bundestag das Gesetz dann im Februar verabschieden, müsste sich der Bundesrat spätestens drei Wochen später abschließend damit befassen.

(…)

Quelle: http://www.pravda-tv.com/2016/12/bayers-monsanto-uebernahme-verstaerkt-monopolisierung-bei-saatgut-gentechnik-und-pestiziden/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Bio-Garten und Permakultur – Die Unterschiede


gefunden bei permaculturevisions. com, übersetzt von Antares

Es beginnt die Gartensaison  für Selbstversorger, Balkongärtner und alle, die es noch werden möchten :-)

weitere Informationen über die Waldgärten, die gesunde Bio-Lebensmittel für alle bringen können – sozusagen “kostenlos”
und Wie ihr eure eigene vertikale Low-Tech-Farm baut

 

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Der Permakultur-Garten ist viel mehr als ein uns bekannter Bio-Garten. Dessen intelligentes Design nutzt kostenlose, nachhaltige Energien und Ressourcen. Er ist energetisch vernünftig und dabei behilflich, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Ein gutes Design hat dabei ein grosses Potenzial. Es kann die Nachbarn verbinden. Der grösste Permakultur-Ort in der Welt, das Chikukwa Projekt, hat der ganzen Gemeinde geholfen.

Der Permakultur-Garten ist auch Teil eines allumfassenden Lebensstils der Fürsorge für die Umwelt. Ihr könnt es hier sehen:

Fokussierung auf den Nährstoff- und Wasserkreislauf durch Nutzung von Abfall und die Verringerung der Abhängigkeit vom Materialeinsatz

Schaffung von gesünderen Böden und mehr Vielfalt bei den Produkten

Die Verantwortlichkeit für die Abfälle. Es ist wirklich ein Ziel, Abfall zu beseitigen. Das heisst, weder überschüssigen Stickstoff noch Unkrautsamen freizulassen.

Die umfassende Vielfalt lässt die Nutzer engagiert und begeistert über ihre wachsende Nahrung gärtnern.

Nachahmung der Natur durch Schonung von Boden, Wasser und genetischem Kapital. Es erfolgt eine intensive Raumnutzung. Pflanzen dürfen Samen ansetzen und werden miteinander gepflanzt, um zusammen für die Schädlingsbekämpfung zu sorgen. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr hier die Nahrungspflanzen in Reihen seht. Die Permakultur-Anlage wird eher wie ein Lebensmittel-Wald mit einigen Lichtungen voller Kräuter und Stauden aussehen.

Optimierung der natürlichen Energien, beispielsweise Wind, Staub, Laub, Vogelkot.

Nährstoffreiche Speisen und Lebensraum für Menschen, sowie einheimische Tieren und Vögeln.

Die Abhängigkeit von Beobachtung. Das Permakultur-Design ist eine uneinheitliche Technologie. Bill Mollison (Mitbegründer der Permakultur-Bewegung) sagte, dass die Permakultur anpassungsfähig ist, wie auch das Fahrrad, und ein riesiges Potenzial hat, jedoch nur so gut ist, wie der Nutzer selbst sie anwendet.

Minimales Risiko. Wenn wir bei der Permakultur versagen, übernimmt es einfach die Natur. Der Boden wird auch weiterhin heilen, die Wälder wachsen und jemand anderes kann den Schritt tun, unsere Bestrebungen wieder aufzunehmen.

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Was ist der Unterschied zwischen Bio-Landwirtschaft und Permakultur?

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Biologisch:

– Grössere Erträge pro Produkt, aber weniger Produkte
– Die Produkte reifen gleichzeitig
– Schädlinge werden eng kontrolliert
– Arbeit zumeist durch den Menschen

Permakultur:

– Grössere Produktvielfalt einschlisslich: Nahrungsmittel, Brennstoffe, Erholung und Lebensraum
– Die Nutzung des Gartens, um das Haus zu „umsorgen“: um Wind abzuhalten, Schatten zu spenden, Luft zu filtern
– Wasserauffangmöglichkeiten wirken sich auf die Form des Gartens aus
– Regional herstammende Stoffe werden wiederverwendet
– Integriertes Schädlingsmanagement
– Die Ernte wird mit den dort lebenden Tieren geteilt

Die Permakultur nutzt die Bio-Gärtnerei und bäuerliche Anbaumethoden, geht aber darüber hinaus. Sie integriert den Garten und das Haus, um einen Lebensstil zu schaffen, der die gesamten Auswirkungen auf die Umwelt vermindert.

Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen den geschlossenen und den offenen Lebensmittel-Produktions-Systemen. In einem wirklich geschlossenen System (eins im Vakuum oder im Raum) geht die Energie nicht verloren – sie wird einfach von einem Wesen oder Element zum anderen übertragen. In einem Permakultur-System – welches niemals vollständig geschlossen sein kann – wird die Energie idealerweise durch ein Element effektiv genutzt und dann zum Nutzen des nächsten weitergeleitet, bevor es die Anlage verlässt.

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Biologisches Gärtnern/ Landwirtschaft fördert die Verwendung von natürlichen Düngemitteln, nutzt den natürlichen Kohlenstoffkreislauf, so dass die Abfälle der einen Pflanze dann Lebensmittel (Dünger) von anderen werden. Doch in der Biologischen Landwirtschaft gehen, wie bei jeglicher Landwirtschaft, Mineralien verloren, sobald die Produkte vom Garten/Hof aus auf den Markt gebracht werden.

Die ideale Permakultur- ‘Farm’ bringt die Produktion der Lebensmittel näher an die Verbraucher und die Abfälle der Verbraucher wieder in den Kreislauf zurück. Sie reduziert auch die Energie, die für den Transport der Lebensmittel verschwendet wird, indem die Lebensmittel produziert werden, wo die Menschen sind. In der Permakultur tragen die Menschen in ihrem täglichen Leben zur Produktion ihrer Lebensmittel und anderer Bedürfnissemit bei.

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Tee muss nicht die Welt kosten

 

Wann ist Permakultur nicht Biologisch?

Es wird Zeiten geben, wenn ein Permakultur-System nicht streng biologisch ist:flexible

Wenn wir lokale Ressourcen anstatt importierter, zertifizierter Bio-Ressourcen verwenden,

wenn wir die Vielfalt erhöhen möchten, indem wir ungewöhnliche Pflanzen / Samen aus einem Nicht-Bio-Pflanzenlieferanten mitbringen

Permakultur ist in der Lage, insgesamt das Angebot zu verbessern und es in ein Biologisches umzuwandeln. Zum Beispiel: Wenn wir Lebensmittel-Pflanzen entlang eines verschmutzten Flusses oder an Strassenrändern wachsen lassen, um die Giftstoffe herauszufiltern und sie dadurch auf ein sichereres Level nach unten reduzieren. Wir wissen sicher, dass wir diese Pflanzen nicht essen werden können, doch sind wir so in der Lage, sie als unsere ‘Katastrophen’-Absicherung zu nutzen.

Im Wesentlichen versucht die Permakultur, den Energiekreislauf zu schliessen und zu optimieren, was uns tatsächlich zur Verfügung steht.

Die Förderung einer Kultur zum Gemeinschafts-Recyclingcompost-girl

Hier geht es normalerweise nicht um die beabsichtigte Verwendung von Pestiziden, aber oft um die Verwendung eines Nebenprodukts, welches ansonsten verschwendet würde. Wir könnten alte Schuhe als Töpfe für Pflanzen verwenden, einen alte LKW-Reifen als Kanten, um einen Teich zu befestigen. Manchmal sind die Entscheidungen schwierig und wir müssen eine schnelle Kosten / Nutzen-Analyse machen. Zum Beispiel wird auf unserer Silk-Farm Recycling-Öl verwendet, um Feuer-Anzünder zu machen und die Öldosen (für unsere einfachen Wurm-Farm Türme*) bilden ein nicht-zertifiziertes Bio-Restaurant, welches manchmal Blätter und Früchte aus dem eigenen Garten verwendet. Dieser „Handel” stimuliert unsere lokalen Beziehung und fördert eine Kultur von Einfallsreichtum.

Die Permakultur kann aktiv Ressourcen konvertieren

WormPowerTinTowersFeb2014-1024x633Wir müssten den Vorteil der Nutzung eines kostenlosen regionalen Abfalls (wie Pferdemist) gegen die Unterstützung eines guten Bio-Lieferanten abwiegen, der sich in einem anderen Landesteil befindet. Wenn wir alles gut durchdenken, kann das Permakultur-System als Reinigungssystem oder Weiter-Verarbeitungs-Agens wirken. Manchmal können wir verunreinigte Abfälle umwandeln, innerhalb dessen und in etwas, was realistisch erreichbar ist. Im Fall des Pferdemistes konnten wir den Besitzer zu seinen Anti-Entwurmungs-Medikamenten befragen und feststellen, ob sie durch Hochtemperatur-Kompostierung wieder abgebaut werden können, um dann zurückzumelden, ob es gut funktioniert hatte. Ein wirklich gutes Permakultur-Design wird darauf abzielen, ein besseres Ergebnis zu haben, als was an Eingangsmaterial vorhanden war. Bei der biologischen Gartenarbeit wird grundsätzlich nicht überprüft, welche Auswirkungen des Systems sich im weiteren Sinne natürlich reduzieren lassen.

Die Wurm-Kraft-Dosen-Türme

Robyn-Crosland-tin-towersUnsere Absolventin Robyn Crosland hat ein System entwickelt, welches sie ihre „Tin Towers” (=Dosen-Türme) nennt. Sie hat drei Altspeiseöl-Dosen ordentlich auf aufeinander gestapelt. Jede davon hat Löcher im Boden mit Ausnahme der unteren. Bei allen wurde die Oberseite herausgeschnitten. In der allerobersten wachsen gut genährte Kräuter und Einjährige. In der mittleren Dose befindet sich die Wurm-Farm. Ganz unten wird Dünger aus Unkraut gewonnen, am Boden hat man einen Wasserhahn. So hat man durch den Wasserhahn Zugriff auf den Dünger, der dann wieder m oberen Garten verwendet werden kann.

Robyn Crosland machte die Tin-Towers aus recycelten Restaurant-Speiseöl -Dosen. Durch diesen Kreislauf: Die oberen Dosen sitzen auf der Wurm-Farm, nach unten tropft die Dünger-Flüssigkeit, die wieder für den Kräutergarten verwendet wird, erhält man eine sehr gesunde Ernte von Basilikum für den Herbst! Die geschlossene Schleife löst das Problem der Nährstoffe. Die die Pflanzen aus der Wurmfarm entnehmen. Wir denken, es ist eine grossartige Idee. Hier könnt ihr unsere Zaun- Türme sehen.

Auf in die Natur… wie sind eure Erfahrungen und Vorschläge…

Quelle: http://transinformation.net/bio-garten-und-permakultur-die-unterschiede/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Milch und Fleisch: Bio ist besser


Bio-Milch ist besser als konventionelle Milch, und Bio-Fleisch ist besser als konventionell erzeugtes Fleisch – so Forscher der Newcastle University. Während in der Vergangenheit immer wieder behauptet wurde, zwischen Bio und konventionell gäbe es kaum qualitative Unterschiede, zeigt die britische Studie, dass die Unterschiede allein in der Nährstoffzusammensetzung gravierend sind. Daher ist es jetzt auch wissenschaftlich belegt: Nicht nur Bio-Gemüse ist besser und gesünder als konventionelles Gemüse. Auch Bio-Milch und Bio-Fleisch sind besser und gesünder als Milch und Fleisch aus den Agrarfabriken.

Milch und Fleisch: Bio ist besser © SusaZoom – Fotolia.com

 

Bio-Milch und Bio-Fleisch: mehr Omega-3-Fettsäuren

In den beiden grössten wissenschaftlichen Untersuchungen zu diesem Thema konnte ein internationales Forscherteam an der Newcastle University in England zeigen, dass sowohl Bio-Milch als auch Bio-Fleisch gesünder ist, als dies konventionell erzeugte tierische Produkte sind.

Die Bio-Produkte lieferten beispielsweise rund 50 Prozent mehr der vorteilhaften Omega-3-Fettsäuren als die konventionellen Erzeugnisse. Bio-Milch wies überdies ein besseres Omega-3-Omega-6-Verhältnis auf.

Die Wissenschaftler analysierten für ihre beiden Übersichtsarbeiten Daten aus aller Welt, nämlich 196 Studien über Milch und 67 Studien über Fleisch. Sie entdeckten eindeutige Unterschiede zwischen Bio- und konventioneller Qualität – und zwar ganz besonders, was die Fettsäurezusammensetzung sowie die Konzentration bestimmter Mineralstoffe und Antioxidantien betrifft.

Im British Journal of Nutrition schrieben die Forscher im Februar 2016, dass eine Umstellung auf Bio-Produkte eine hervorragende Möglichkeit darstelle, die Aufnahme lebenswichtiger Fettsäuren zu erhöhen.

Mehr Omega-3-Fettsäuren – weniger Krankheiten

Chris Seal, Professor für Lebensmittel und Humanernährung an der Newcastle University erklärt dazu: „Omega-3-Fettsäuren reduzieren sämtliche Risikofaktoren, die zu Herz-Kreislauf-Problemen führen würden, verbessern neurologische Funktionen (bei Kinder die neurologische Entwicklung) und sorgen für ein starkes Immunsystem.

Die westliche Ernährung aber liefert zu wenige dieser Fettsäuren, so dass selbst die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) empfiehlt, die derzeitige Omega-3-Verzehrmenge zu verdoppeln. Das aber ist gar nicht so einfach, da nur wenige Lebensmittel relevante Omega-3-Mengen enthalten. Wer jedoch sowieso tierische Lebensmittel zu sich nimmt, kann – wenn er diese in Bio-Qualität kauft – seine persönliche Omega-3-Verzehrmenge schon allein auf diesem Weg ohne zusätzliche Kalorienaufnahme merklich erhöhen.”

Ein halber Liter Bio-Vollmilch (oder daraus hergestellte Milchprodukte wie Käse und Butter) deckt bereits 16 Prozent des empfohlenen Omega-3-Bedarfs und liefert somit etwa 39 mg der langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Konventionelle Milch dagegen enthält nur etwa 25 mg dieser Fettsäuren.

Bio-Milch und Bio-Fleisch: weniger gesättigte Fettsäuren und weniger Jod

Andere Unterschiede im Fettsäureprofil betreffen die gesättigten Fettsäuren. Nur wenige unter ihnen sind tatsächlich für die Herz-Kreislauf-Gesundheit eher negativ zu werten: Die Myristinsäure und die Palmitinsäure. In Bio-Fleisch nun sind diese beiden Fettsäuren in geringeren Mengen enthalten als in konventionellem Fleisch. Auch liefern tierische Bio-Produkte um etwa 75 Prozent weniger Jod, was für die Schilddrüsengesundheit ein Segen ist. Denn oft nehmen wir heutzutage schon allen durch die weite Verbreitung von Jodsalz mehr Jod auf, als gut für uns ist.

Bio-Milch: mehr Vitamin E und Carotinoide

In der Bio-Milch waren überdies mehr von den fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin E und den Carotinoiden (die im Körper teilweise zu Vitamin A umgewandelt werden können) zu finden. Alle diese Vorteile in der Zusammensetzung seien insbesondere das Ergebnis der Weidehaltung und der geringeren Gabe von artfremdem Kraftfutter.

Auch entdeckten die Wissenschaftler in etlichen Mutter-Kind-Studien Zusammenhänge zwischen dem Verzehr biologischer Produkte und einem reduzierten Risiko für gewisse Krankheiten wie z. B Neurodermitis beim Baby.

Bio-Gemüse: mehr Antioxidantien und weniger Schadstoffe

In einer früheren Studie, die ebenfalls im British Journal of Nutrition veröffentlich worden war, zeigte sich, dass pflanzliche Lebensmittel aus Bio-Anbau 60 Prozent mehr Antioxidantien enthielten und gleichzeitig mit weniger Schadstoffen wie z. B. Cadmium belastet waren.

Umstellung auf Bio-Ernährung versorgt mit mehr Nährstoffen

Studienleiter Professor Leifert erklärte abschliessend: „Wir konnten zweifelsfrei belegen, dass es eindeutige qualitative Unterschiede zwischen Bio-Lebensmitteln und konventionellen Lebensmitteln gibt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Umstellung auf Bio-Produkte mit sehr viel mehr essentiellen Nähr- und Vitalstoffen versorgen würde als die übliche konventionell erzeugte Kost.”

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bio-milch-fleisch-besser-1603011012.html

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Gruß an die Bio- Hersteller
TA KI

Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln


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Bilder sagen mehr als tausend Worte: Bio-Lebensmittel aufgenommen mit der Kristallisationsmethode im Vergleich zu industriell produzierten Lebensmitteln. Der Gründer und Leiter des kleinen Schweizer Lebensmittel-Familienunternehmens Soyana, Walter Dänzer, hat in vielen Jahren Forschung im eigens dafür geschaffenen Labor Lebensmittel in Bio- und Nichtbio-Qualität untersucht und die Ergebnisse in dem eindrucksvollen Bildband Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln mit 753 Abbildungen publiziert. Er sagt: „Ich habe entdeckt, dass BioLebensmittel eine wunderschöne Lebenskraft oder Ordnungskraft haben, während diese in Nichtbio-Lebensmitteln leider generell vermindert oder zerstört ist. Ich fand das wichtig und wollte es mit Ihnen teilen, damit Sie sich danach richten können.“

 

Wie es zu diesem Buch kam (Auszug aus dem Buch)
Diesem Buch geht eine 30-jährige Geschichte voraus. Nachdem wir ab 1981 die ersten Schweizer Fleisch-Alternativen herstellten, stellte sich mir immer mehr die Frage: Was ist der wirkliche Wert der Lebensmittel (LM)? Die Antworten darauf reiften in meiner täglichen Meditation über die Jahre und wurden durch innere und höhere Geschenke erleuchtet: LM sind Bewusstsein, und Reinheit und Liebe sind die wichtigsten Eigenschaften für jene, die damit arbeiten. Dann brachten uns in den 90er Jahren die Wasser-Untersuchungen von Emoto darauf, wie wichtig neben der Reinheit des Wassers für unsere LM auch seine energetische Qualität und sein Informationsgehalt sind.

Bilder sagen mehr als tausend Worte: Bio-Lebensmittel aufgenommen mit der Kristallisationsmethode im Vergleich zu industriell produzierten Lebensmitteln. Der Gründer und Leiter des kleinen Schweizer Lebensmittel-Familienunternehmens Soyana, Walter Dänzer, hat in vielen Jahren Forschung im eigens dafür geschaffenen Labor Lebensmittel in Bio- und Nichtbio-Qualität untersucht und die Ergebnisse in dem eindrucksvollen Bildband Die unsichtbare Kraft in Lebensmitteln mit 753 Abbildungen publiziert. Er sagt: „Ich habe entdeckt, dass BioLebensmittel eine wunderschöne Lebenskraft oder Ordnungskraft haben, während diese in Nichtbio-Lebensmitteln leider generell vermindert oder zerstört ist. Ich fand das wichtig und wollte es mit Ihnen teilen, damit Sie sich danach richten können.“

Wie es zu diesem Buch kam (Auszug aus dem Buch)
Diesem Buch geht eine 30-jährige Geschichte voraus. Nachdem wir ab 1981 die ersten Schweizer Fleisch-Alternativen herstellten, stellte sich mir immer mehr die Frage: Was ist der wirkliche Wert der Lebensmittel (LM)? Die Antworten darauf reiften in meiner täglichen Meditation über die Jahre und wurden durch innere und höhere Geschenke erleuchtet: LM sind Bewusstsein, und Reinheit und Liebe sind die wichtigsten Eigenschaften für jene, die damit arbeiten. Dann brachten uns in den 90er Jahren die Wasser-Untersuchungen von Emoto darauf, wie wichtig neben der Reinheit des Wassers für unsere LM auch seine energetische Qualität und sein Informationsgehalt sind.

Um diese wichtigen, aber unsichtbaren Eigenschaften kennenzulernen und die Soyana-LM zu verbessern, gründeten wir 1996 unser eigenes Labor zur feinstofflichen Qualitäts-Forschung. Nach und nach entdeckten wir, wie wir nicht nur das Wasser für unsere LM beleben konnten, sondern wie auch die Räume sowie die in die LM hineinfliessenden “Einflüsse”, der elektrische Strom, das Gas und sogar die Luft zu harmonisieren sind, so dass wir für die Soyana-LM wirklich eine ganzheitlich gute Qualität gestalten konnten.
Im Jahr 2000 drehten wir für das 20-jährige Jubiläum von Soyana den Film “Über-Lebens-Mittel”, der in 40 Minuten die wichtigsten 4 Soyana-Qualitäts-Prinzipien darstellt: 1) Pflanzliche LM, 2) aus BioLandbau, 3) mit guter feinstofflicher Energie und 4) in gutem Bewusstsein hergestellt. Das Soyana-Team zeigte den Film unseren KundInnen an 100 Abenden im 2001 in allen Teilen der Schweiz – mit grossem Erfolg. Jeden Abend gratulierten mir sehr viele KundInnen mit einem beherzten Händedruck und baten mich, unsere Arbeit doch bitte genau so weiter zu führen. (Der Film hier zu sehen.)

Tausende von LifevisionLab-Bilder zeigten uns, dass es erstaunlich grosse Unterschiede zwischen verschiedenen LMn gibt. Wir entdeckten wunderschöne und furchtbar zerstörte Bilder, und ich bemerkte, dass es Zusammenhänge mit der Anbau- und Verarbeitungsmethode gab. Die Idee wurde geboren, den KonsumentInnen diese Bilder zugänglich zu machen, damit sie bei ihrem LM-Einkauf informiertere Entscheidungen treffen könnten.

Ich unterbreitete diese Idee dem BAG, da in der Schweiz das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die LM-Deklaration regelt. Ich bat darum, eine Arbeitsgruppe zu gründen, um die Details zu studieren, wie auf den Etiketten die Ordnungskraft von LMn gezeigt werden könnte. Ich präsentierte eine dicke Dokumentation. Die betreffende Dame war persönlich hoch interessiert, aber von einer Arbeitsgruppe wollte man nichts wissen, solange “diese Methode nicht mainstream wissenschatlich anerkannt” sei. Auf meine Frage, was damit gemeint sei, antwortete sie mir, dass das BAG damit erst arbeiten könne, wenn Professoren an der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule) damit lehren. Ich war enttäuscht, denn das würde wohl kaum mehr in meiner Lebenszeit geschehen…

Die Ablehnung der Experten des BAG, eine bessere Information der KonsumentInnen auch nur näher zu besprechen, hat mich beschäftigt. In ihrer offiziellen Argumentation ist die Irreführung des Konsumenten immer das schlimmste Vergehen – und das mit Recht, aber hier wurde überhaupt nicht darauf eingegangen, wie man KonsumentInnen befähigen könnte, viel weniger irregeführt zu werden als es heute täglich millionenfach geschieht. Ich musste verstehen lernen, dass Experten und Beamte für Lebensmittel-Qualität sich paradoxerweise nicht in erster Linie für dieses Thema interessieren, sondern für die Erhaltung eines stabilen Status Quo, damit die eigene Stellung gesichert ist. Damit stand die Schlussfolgerung fest, dass die einzige Lösung zur Verbesserung der LM-Qualität nur der Weg direkt für und mit den KonsumentInnen offen steht: Nur die Betroffenen haben das echte Interesse, die Motivation und die Kraft zu Verbesserungen. Die Betroffenen müssen informiert werden, denn sie entscheiden letztlich mit ihrem Einkauf, welche LM produziert werden, Ich durfte also auch hier die alte Erkenntnis machen, dass nur ein Druck der Betroffenen die Dinge verbessern kann. Das nennt man vom Gesichtspunkt des Status Quo aus eine Revolution, ist aber in Wirklichkeit einfach die Durchsetzung einer nötigen Verbesserung, deren Zeit gekommen ist.

Damit war für mich der Weg klar: Ich musste ein Buch schreiben, um möglichst viele KonsumentInnen zu erreichen. Es war auch klar, dass ich diese Forschungsarbeit selber finanzieren und mit unserem Team ausführen würde, selbst wenn sonst Projekte von solchen Dimensionen von Instituten mit Hilfe von Zuschüssen in Millionenhöhe geleistet werden. Ich bin auf der anderen Seite dankbar, dass es uns gelungen ist, dieses Projekt abzuschliessen, auch wenn es viel Freizeit und Wartezeit gekostet hat, in der andere Arbeiten im Vordergrund standen. Es ist erfreulich, dass bahnbrechende Fortschritte immer noch von einzelnen Menschen geleistet werden können.

Über den Autor
Walter Dänzer wurde 1947 als letztes von drei Kindern in einer Arbeiterfamilie in einem Dorf bei Zürich geboren und erlebte eine glückliche Kindheit. Der Vater fuhr mit dem Velo zur Arbeit bei Maggi und diente viele Jahre als Gemeinderat. Der jüngste Sohn studierte Recht und Wirtschaft an der Uni Zürich. Nach dem Abschluss schrieb er als wissenschaftlicher Assistent für Agrarpolitik eine Doktorarbeit und gründete eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe mit Wirtschaft, Agronomie, Soziologie und Psychologie zum Entwerfen einer Neuorientierung der veralteten Agrarpolitik, weg von Chemie und industrieller Landwirtschaft. Er besuchte viele Landwirte und lernte ihre Probleme kennen. Er schlug in seiner Diss 1974 eine moderne Ausrichtung der Agrarpolitik an gesundheitlichen und ökologischen Zielen durch Förderung des Biolandbaus vor, mit jährlicher Preisverleihung an drei Biobauern mit einem Film im Schweizer TV. So hätte man eine grosse Nachfrage nach BioLebensmitteln erzeugt und damit viele Landwirte zum Umstellen bewogen. Die Doktor-Arbeit wurde leider rundweg für unwissenschaftlich erklärt, die interdisziplinär erarbeiteten Einsichten komplett abgewürgt. Enttäuscht zog er sich von der Gesellschaft zurück und ging für zwei Jahre in die Berge.

In den Bergen lernte er mit einer Gruppe Selbstversorgung. Das Erlebnis der Natur mit viel Bewegung an der frischen Luft brachten ihn vom Kopf ins Herz. Alle lernten, dass es nötig war, viel mehr an sich selbst zu arbeiten. Er fand im Winter in Zürich seinen spirituellen Weg und ging dann gleich für ein weiteres Jahr in die Berge, dieses Mal ganz allein auf eine Alp auf 1500m Höhe. Das einfache Leben in der Natur und die intensive Meditationspraxis hat ihm ein Urvertrauen in die Unzerstörbarkeit der Natur und eine praktische Ausrichtung seiner Rolle in der Gesellschaft gegeben.

Nach drei Jahren als Verkaufs- und Werbeleiter in zwei Verlagen in Zürich hat er 1981 die Firma Soyana gegründet. Er hat als erster in der Schweiz pflanzliche Fleischalternativen angeboten und die Einführung von Soyafleisch und Tofu je mit einem Bestseller-Buch und Hunderten von Kochkursen gefördert. In einer bilderbuchartigen Erfolgsgeschichte hat er mit seinem Team bis heute über 100 vegane BioLebensmittel entwickelt und im Schweizer Biofachhandel angeboten. Die innovativen und qualitativ hochstehennden BioLebensmittel von Soyana werden auch zunehmend in den umliegenden Ländern nachgefragt.
Inspiriert und gefördert von seinem Freund und Lehrer Sri Chinmoy hat er in seinem ganzheitlichen spirituellen Leben in hunderten von Konzerten seelenvoller Musik in vielen Ländern als Sänger mitgewirkt, durch kostenoise Vorträge und Kurse Sucher für ein spirituelles Leben inspiriert und als Sportler mit 41 Jahren seinen schnellsten Marathon in 2:31 gelaufen – mit einem Platz unter den ersten 10 von 5000 Läufern.
Im Januar 2013 hat er in Zürich das erste vegane BioRestaurant der Schweiz eröffnet, wo auch Vegelato, ein abwechslungsreiches Sortiment an veganer Bio-Eiscreme in Schweizer Topqualität offen angeboten wird.
Mehr auf der Website.

Quelle: http://www.newslichter.de/2015/01/die-unsichtbare-kraft-in-lebensmitteln/

Danke an Denise

Gruß an die Besseresser

TA KI

Entgiftung durch Bio-Kost


Bio-Kost entgiftet. Denn Bio-Kost senkt Ihre Schadstoff-Belastung enorm. In einer aktuellen Studie (2014) stellte man fest, dass Menschen, die auf Bio-Kost umstellten, nach nur einer Woche mit 90 Prozent weniger Pestiziden belastet waren als die Esser von konventionell erzeugten Lebensmitteln. Bio-Kost entgiftet also innerhalb kurzer Zeit und verschont Sie mit einem grossen Teil der heute üblichen Schadstoffe – was besonders für Kinder wichtig ist, die sehr viel empfindlicher auf Chemikalien reagieren als Erwachsene.

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Bio-Kost entgiftet – Billig-Kost vergiftet?

Kann Bio-Kost entgiften? Und kann Billig-Kost aus dem Discounter vergiften? Und wenn ja, wie sieht eine Entgiftung mit Bio-Kost aus? Wie lange dauert eine Entgiftung mit Bio-Kost? Und in welchem Ausmass kann eine Entgiftung mit Bio-Lebensmitteln überhaupt stattfinden? All das klären wir im folgenden Artikel:

Bio ist und bleibt besser

Die Qualität von Bio-Lebensmitteln wird gerne angezweifelt – insbesondere von jenen, die Bio-Lebensmittel strategisch ablehnen und lieber im Billig-Discounter kaufen. Dort weiss man nämlich ziemlich sicher, dass die Ware eine ordentliche Portion Agrargifte enthält und zudem keinesfalls sozialverträglich oder gar tierfreundlich produziert sein kann. Das macht auch alles nichts. Hauptsache der Preis stimmt.

Bio-Landwirten hingegen traut man nicht über den Weg und unterstellt ihnen nicht selten die Missachtung eines nahezu jeden Paragraphen der Bio-Verordnung. Stets ist man auf der Hut, glaubt, Bio-Bauern seien nichts als Abzocker und verlangten völlig überteuerte Preise für Lebensmittel, die auch nicht anders seien als jene aus dem Discounter.

Dass sie sehr wohl anders und auch besser sind, zeigen nicht nur die zahlreichen Bio-Gründe in unserem Artikel „Bio-Lebensmittel sind gesünder“, sondern auch zahlreiche Studien, wie z. B. eine ganz aktuelle Untersuchung, deren Ergebnisse im Juli 2014 im Journal of Environmental Research veröffentlicht werden.

Bio-Kost entgiftet schon nach einer Woche

Forscher der School of Health Sciences der australischen RMIT University fanden heraus, dass Bio-Kost nicht nur sehr gut, sondern auch sehr schnell zu einer Entgiftung führt.

Denn schon nach einer Woche – so die Wissenschaftler – könne sich die Schadstoffbelastung eines Menschen deutlich reduzieren lassen, wenn in dieser Woche zu einem grossen Teil Bio-Kost gegessen wird.

Die Studienteilnehmer sollten sieben Tage lang eine Ernährung zu sich nehmen, die mindestens zu 80 Prozent aus Bio-Lebensmitteln bestand. Die Kontrollgruppe ass hingegen Lebensmittel, die zu 80 Prozent aus konventioneller Erzeugung stammen mussten.

Nach Ablauf der sieben Tage wechselten die Gruppen. Das heisst, die Bio-Gruppe ass ab sofort sieben Tag lang konventionelle Kost und die Kontrollgruppe ass sieben Tage Bio.

Im Urin wurden sodann mehrere Pestizidwerte gemessen – und zwar jeweils am achten Tag jeder Phase.

Die Pestizidwerte im Urin der Bio-Esser waren durchschnittlich um sagenhafte 90 Prozent niedriger als die Werte im Urin der Normalesser.

Wer also eine Entgiftung oder Entschlackung anstrebt, sollte eine solche Reinigungskur immer von einer Ernährung aus Bio-Kost begleiten lassen. Andernfalls würde eine Ernährung aus konventionell erzeugter Nahrung durch den ständigen Gift-Nachschub jede Entgiftungsbemühung sabotieren.

Ernährung ist Haupt-Pestizid-Quelle

Die Leiterin der o. g. Studie, Dr. Liza Oates erklärte, dass die extrem niedrigen Werte im Urin der Bio-Esser darauf hinwiesen, dass die Haupt-Pestizid-Quelle des Menschen tatsächlich die Ernährung sei. Über die Luft, das Wasser oder die Haut werden also nur sehr wenige Pestizidrückstände aufgenommen.

Nun werden Pestizide natürlich auch mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht – einschliesslich Krebs und Krankheiten des Zentralen Nervensystems.

Dr. Oates führte aus, dass gerade Letzteres kein Wunder sei, da viele der heute gebräuchlichen Pestizide ursprünglich als chemische Kampfstoffe (z. B. Nervengase) entwickelt wurden.

Die Studie von Dr. Oates bestätigte dabei die Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Jahr 2006. Damals stellten Wissenschaftlicher der Rollins School of Public Health an der Emory University in Atlanta heraus, dass eine Ernährung aus biologisch angebauten Lebensmitteln zu einer extremen Entgiftung bei Kindern führen und deren Pestizid-Belastung massiv reduzieren konnte.

Entgiftung unmittelbar nach Umstellung auf Bio

In der Atlanta-Studie erhielten Grundschulkinder fünf Tage lang Bio-Kost. Zwei Mal am Tag (morgens und abends) wurden Urinproben untersucht.

Fast unmittelbar nach Ernährungsumstellung von einer konventionell erzeugten Nahrung auf Bio-Kost schien die Entgiftung abgeschlossen, denn es konnten keine Rückstände mehr von Malathion und Chlorpyrifos – zwei Pestiziden – im Urin der Kinder nachgewiesen werden.

Sobald erneut konventionell erzeugte Nahrung verzehrt wurde, mass man sofort wieder erhöhte Pestizid-Werte im Urin der Kinder.

Die amerikanischen Forscher verkündeten daraufhin:

„Wir konnten zeigen, dass eine biologische Ernährung einen dramatischen und sofortigen Schutzeffekt vor einer Belastung jener Pestizide darstellt, die in der herkömmlichen Landwirtschaft eingesetzt werden. Auch zeigte sich, dass die Nahrung für die untersuchten Pestizide die ausschliessliche Quelle zu sein scheint.“

Bio-Kost und seine entgiftende Wirkung sollten also nicht unterschätzt werden.

Pestizide in der Nahrung: Risikofaktor für ADHS?

Eine weitere Studie zu diesem Thema widmete sich einem möglichen Zusammenhang zwischen einer Pestizidbelastung und ADHS bei Kindern (ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom).

Die Studie wurde im Jahr 2010 im Fachmagazin Pediatrics veröffentlicht und zeigte, dass jene Kinder, in deren Urin man hohe Pestizidrückstände messen konnte, mit einer um 93 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an ADHS erkrankten als Kinder, die unbelastet waren.

Die an dieser Studie beteiligten kanadischen und US-amerikanischen Forscher erklärten, dass die Ergebnisse ihrer Studie die Hypothese unterstützten, nach der die Belastung mit Organophosphat-Pestiziden (in Dosen, wie sie bei Kindern in den USA nicht unüblich seien) die Entwicklung eines ADHS fördern könnten.

Bio-Kost: Eine intelligente Wahl zur Entgiftung

Bio-Kost ist also eine äusserst intelligente Wahl – nicht nur Ihren Kindern zuliebe, auch für Sie selbst und natürlich für unsere Umwelt.

Und wenn Sie sich nicht alle Lebensmittel in Bio-Qualität leisten können, dann lesen Sie hier, welche Lebensmittel – besonders während einer Entgiftungskur – in jedem Fall Bio sein sollten: Diese Lebensmittel müssen Bio sein

Denken Sie auch daran, dass in einer der obigen Studien schon dann höchst positive entgiftende Ergebnisse erzielt wurden, wenn die Ernährung nur zu einem grossen Teil, also nicht einmal komplett aus Bio-Kost bestanden hatte.

Jeder Bio-Apfel ist daher schon einmal sehr gut und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung 🙂

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Gruß an die Müllschlucker
TA KI