Ungeprüftes Ebola-Medikament: Verzweifelte WHO will Ärzte und Pfleger impfen


medizinisches-personal-in-westafrika-soll-jetzt-einen-neuartigen-impfstoff-erhaltenIm Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika will Kanada der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen experimentellen Impfstoff zur Verfügung stellen, der bislang nicht an Menschen getestet wurde. Die ersten Dosen sollen Ärzten und Pflegepersonal verabreicht werden. In vier bis sechs Monaten könne eine größere Menge des Mittels hergestellt werden.

Die WHO werde 800 bis 1000 Dosen des Mittels erhalten, kündigte die kanadische Gesundheitsministerin Rona Ambrose am Dienstag an. Zehn Dosen seien bereits auf Anforderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen an ein Krankenhaus in Genf versandt worden.

Der Impfstoff wurde von Forschern der Behörde für öffentliche Gesundheit (PHAC) entwickelt und zeigte bei Tieren vielversprechende Ergebnisse.

Medikamente in der Entwicklung

Mehrere experimentelle Wirkstoffe gäben Anlass zur Hoffnung, sagte die stellvertretende WHO-Generalsekretärin Marie-Paule Kieny. Liberia hatte bereits am Morgen angekündigt, das Mittel „ZMapp“ einsetzen zu wollen. Es soll demnach zunächst bei zwei Ärzten verwendet werden.

Die WHO setzt bei Ebola jetzt auch auf kaum erprobte Medikamente. Dieser Schritt sei ethisch vertretbar, entschied die WHO am Dienstag nach Beratungen mit Medizin-Ethikern.

„Das Expertengremium hat Konsens darüber erzielt, dass es ethisch ist, unter den besonderen Umständen dieses Ausbruchs sowie unter Einhaltung bestimmter Bedingungen unerprobte Mittel mit bislang unbekannten Nebenwirkungen als potenzielle Therapie oder zur Vorbeugung anzubieten“, hieß es von der WHO. Die Behandlung müsse in allen Aspekten transparent, der Patient auf Basis seriöser Information einverstanden sein.

Test-Serum rettete Leben

Die WHO-Experten trafen sich, nachdem zwei amerikanische Mitarbeiter von Hilfsorganisationen mit einem experimentellen Test-Serum der kleinen kalifornischen Biotech-Firma Mapp Biopharmaceutical behandelt wurden. Sie hatten sich in Liberia angesteckt.

Die in Westafrika mit Hunderten Mitarbeitern aktive Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen begrüßte die WHO-Entscheidung. Der Einsatz experimenteller Wirkstoffe allein werde die Epidemie aber nicht stoppen, wurde betont. Es sei weiter nötig, die Hilfe vor allem personell massiv aufzustocken.

Das Vorhaben, rasch vielversprechende Therapieansätze auszuwählen, die Produktion der Mittel hochzufahren und den Einsatz im Epidemiegebiet vorzubereiten, habe aber „volle Unterstützung“.

Weiteres Opfer in Nigeria

Unterdessen wird aus Nigeria ein drittes Ebola-Opfer gemeldet: Ein 34-jähriger Mitarbeiter der Westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS starb in der Millionenstadt Lagos, wie die Organisation am Dienstag mitteilte.

Nigeria hatte Ende Juli den ersten Ebola-Toten gemeldet, einen aus Liberia eingereisten Mann. In der vergangenen Woche starb eine Krankenschwester, die sich um den Mann gekümmert hatte. Auch der Ecowas-Mitarbeiter stand den Angaben zufolge mit ihm in Kontakt.

Tückisches Ebola-Virus

Das Virus führt in 60 bis 90 Prozent der Fälle zum Tod. Ein lizenziertes Mittel gegen Ebola gibt es nicht. Im Zuge des größten jemals vorgekommenen Ausbruchs der Krankheit starben nach Angaben der WHO seit dem Frühjahr 1013 Menschen, es gibt bisher 1848 vermutete oder bestätigte Infektionen. Die meisten Ebola-Opfer sind Afrikaner.

Zunächst trat Ebola im März in Guinea auf, erreichte dann Sierra Leone, Liberia und auch Nigeria, den bevölkerungsreichsten Staat Afrikas. Das Virus ruft hohes Fieber, Erbrechen und Blutungen hervor, übertragen wird es durch Körperflüssigkeiten.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_70612204/ungeprueftes-ebola-medikament-who-will-aerzte-und-pfleger-impfen.html

Gruß an die Versuchskaninchen der zionistischen Laborratten

TA KI