Monsanto beinflusst die tansanische Regierung, ein Gesetz einzuführen, das Landwirte für den Tausch von konventionellem Saatgut mit Gefängnis bestraft


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Wir sind dabei mitanzusehen, wie vor unseren eigenen Augen die Angelegenheiten unserer Nahrung und unseres Wassers von Unternehmen übernommen werden. Vor allem der Lebensmittelsektor. Hier versuchen mehr und mehr riesige landwirtschaftliche Biotechnologie-Unternehmen verstärkt, unsere traditionellen Pflanzenkulturen zu beseitigen, wodurch früher oder später Kleinbauern ihre Arbeitsgrundlage entzogen wird.

Diese Unternehmen sind spezialisiert auf Gentechnik-Verfahren – den Prozess, das Genom von Pflanzen zu verändern, um den Ernteertrag zu erhöhen oder sie resistent gegen Krankheiten machen. Wenn diese neuen Kulturen mittels Gentechnik erzeugt werden, lassen die Unternehmen es sich patentieren, was bedeutet, dass sie sämtliche Rechte daran erlangen, einschließlich des Rechts an geistigem Eigentum bezüglich der betreffenden Pflanzen.

Sicherlich haben gentechnisch erzeugte Kulturen negative Auswirkungen, wenn sie in den menschlichen Körper gelangen. Es gibt zahlreiche Studien, die Krebs und andere tödliche Krankheiten mit dem Verzehr gentechnisch veränderter Lebensmittel in Verbindung bringen. Aber einmal abgesehen von Gesundheitsbedenken, ist eine weitere große Gefahr, die gentechnisch erzeugte Pflanzen für die Menschheit darstellen, dass sie unsere natürlichen und traditionellen Kulturen zu ersetzen drohen. Das bedeutet, dass sobald die Landwirte nur noch genetische Kulturen pflanzen, die traditionellen allmählich verschwinden werden, und recht bald werden die Landwirte in starke Abhängigkeit von den Unternehmen geraten, um die Setzlinge zur Neuanpflanzung zu bekommen. Letztendlich wird das, was wir alle erarbeiten, mehr oder weniger direkt diesen Unternehmen zugute kommen. Sie sind es die entscheiden, uns unsere Nahrung zu geben, oder nicht.  Genau diese Gefahr ist der Hauptgrund, weshalb etwa Russland und China von Monsanto erzeugte Kulturen für ihre jeweiligen Länder gesperrt haben.

Aber während besorgte Beobachter eindringlich vor den von gentechnisch veränderten Lebensmitteln ausgehenden Gefahren warnen, drängen und zwingen die Unternehmen – mit der Hilfe von einigen westlichen Regierungen – die ärmeren Ländern, genetisch veränderte Kulturen zu akzeptieren.

Tansania ist ein Land in Ostafrika. Es ist ein Entwicklungsland, in dem ein großer Teil der Bevölkerung kleinlandwirtschaftlichen Tätigkeiten an der Existenzminimumsgrenze nachgeht, um ihre Familien zu ernähren und ein wenig Geld zu verdienen. Dadurch stützt sich die tansanische Wirtschaft auf die Landwrirtschaft. Auf diesen Sektor entfallen 24,5% des gesamten Bruttoinlandsprodukts, 85% der Exporte, sowie mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze im Land.

Indes sind diese Kleinbauern nun in Schwierigkeiten. Monsanto und Syngenta haben mit Hilfe der sogenannten G8-Staaten den Gesetzgeber in Tansania gedrängt, ein Gesetz zu verabschieden, wonach Kleinbauern Haftstrafen von bis zu 12 Jahren drohen, wenn sie beim Tausch ihrer eigenen traditionellen Setzlinge zum Pflanzen erwischt werden.

 

Monsanto ist ein US-amerikanisches multinationales in Agrochemie und Landwirtschaft spezialisertes Biotechnologie Unternehmen mit Hauptsitz in St. Louis, Missouri. Syngenta ist ein weltweit tätiges Schweizer Unternehmen der Agrarwirtschaft, das Agrochemikalien und Samen erzeugt. Mit Hauptsitz in der Stadt Basel, betreibt das Unternehmen auch Genomforschung.

In Tansania und vielen anderen afrikanischen Ländern ist es üblich, dass Landwirte während der Saatzeit untereinander Saatgut tauschen. Dieses neue Gesetz in Tansania hat die jahrelange Praxis verboten, welche die Grundlagen für die tansanische Landwirtschaft etabliert hatte. Das Gesetz macht geltend, dass herkömmliches Saatgut Samen nicht zertifiziert sei. Landwirte müssten sich daher auf gentechnisch verändertes Saatgut von Monsanto oder Syngenta verlassen.

Laut Aktivisten, die gegen das Gesetz kämpfen, wurde Tansania – um Entwicklungshilfe aus dem Westen zu erhalten – von diesen westlichen Regierungen auferlegt, Agribusiness-Unternehmen aus dem Westen zu erlauben, im Land ungehindert operieren zu können, sowie einen vollständigen Schutz für patentiertes Saatgut zu gewährleisten.

“Gewöhnlich werden rund achtzig Prozent der Samen in einem ungezwungenen System zwischen Nachbarn, Freunden und Familie geteilt und verkauft. Das neue Gesetz kriminalisiert diese Praxis in Tansania”, sagt Michael Farrelly von TOAM, eine Bewegung, die für ökologischen Landbau in Tansania eintritt.

Außer Gefängnisstrafen für Bauern vorzusehen, bewirkt das Gesetzes auch, dass kommerzielle Investoren schnelleren und besseren Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen erhalten, und dass die Rechte an geistigem Eigentum sehr stark geschützt sind. Die führende Investoren im Landwirtschaftssektor in Tansania sind Monsanto und Syngenta.

Tansania wendete die Rechtsvorschriften über die Rechte an geistigem Eigentum auf Saatgut als Bedingung für den Erhalt von Entwicklungshilfe durch die Neue Allianz für Ernährungssicherheit und Ernährung (NAFSN) an. Die NAFSN war im Jahr 2012 von der G8 mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, 50 Millionen Menschen in zehn afrikanischen Partnerländern durch eine öffentlich-private Partnerschaft aus Armut und Hunger herauszuhelfen. Die Initiative erhält Unterstützung von der Europäischen Union, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, der Weltbank und der Bill & Melinda Gates Foundation.

“Wenn Sie Saatgut von Syngenta oder Monsanto unter der neuen Gesetzgebung kaufen, werden sie die Rechte an geistigem Eigentum behalten. Wenn Sie Samen von Ihrer ersten Ernte behalten, können Sie sie nur für nicht-kommerzielle Zwecke auf Ihrem eigenen Stück Land verwenden. Es ist ihnen nicht gestattet, sie mit Ihren Nachbarn zu teilen, oder mit Ihrer Schwägerin in einem anderen Dorf, und man darf sie bestimmt nicht verkaufen. Genau das ist jedoch die gesamte Grundlage des Samen-Systems in Afrika”, sagt  Farrelly.

Nun, sehen Sie es? Die westlichen Länder und ihre sogenannten Wohltätigkeitsorganisationen zwingen die Menschen tiefer in die Armut in den ärmeren Ländern. Hinzu kommt noch, dass dies nicht nur auf Tansania beschränkt ist. Diese Unternehmen setzen, mit der Unterstützung der G8, alles daran, um solche Gesetze auch in anderen Entwicklungsländern zu erreichen, so dass sie die Menschen weiterhin ausnutzen können.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  AnonHQ.com http://anonhq.com/monsanto-syngenta-lobby-tanzanian-government-pass-law-puts-famers-jail-exchanging-traditional-seed/

Quelle: http://derwaechter.net/monsanto-und-syngenta-beinflussen-die-tansanische-regierung-ein-gesetz-einzufuhren-das-landwirte-fur-den-tausch-von-konventionellem-saatgut-mit-gefangnis-bestraft

Gruß an die Erwachten

TA KI

Bedrohung, Biotechnologie, Robotik, Nanotechnologie, DNA-Veränderung


Bedrohung, Biotechnologie, Robotik, Nanotechnologie, DNA-Veränderung (YouTube Deutschland gesperrt)

Quelle: http://uncut-news.ch/video-dokumentationen/bedrohung-biotechnologie-robotik-nanotechnologie-dna-veraenderung-youtube-deutschland-gesperrt/

Gruß an die Wissenden

TA KI

DARPA: Genetisch manipulierte Organismen für Terraforming auf dem Mars


Der Mars gilt nach dem Mond als der nächste große Schritt in der bemannten Raumfahrt. Allein dieser Vergleich zeigt, um welchen großen Schritt es sich handelt. Während der Mond 384.400 km von der Erde entfernt ist, sind es bis zum Mars 225.300.000 km. Doch nicht nur die Entfernung ist ein Faktor, der das Unterfangen so gewaltig macht, sondern auch, dass nach der Erforschung des roten Planeten eventuell auch Kolonialisierungsgedanken eine Rolle spielen – in ferner Zukunft natürlich. Wer einen Planeten kolonialisieren will, muss sich mit vielen Faktoren auseinandersetzen. Unter anderem die Frage nach der Erstellung und Erhaltung einer atmosphärischen Umgebung, die Leben unterstützt. Die Defence Advanced Research Agency (DARPA) des US-Verteidigungsministeriums hat einen Vorschlag, wie das machbar wäre.

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DTA GView: Das Google Maps für Genome

Die DARPA möchte die Atmosphäre des roten Planeten mit einer Kombination photosynthetischer Lebewesen – darunter Pflanzen und Bakterien – erhitzen und eventuell sogar dicker machen. Auf einer Konferenz zum Thema Biotechnologie, die die DARPA veranstaltet hat, sagte die Referentin Alicia Jackson, Deputy Director des Biological Technologies Office der DARPA, dass die Gesellschaft erstmals über die technologische Möglichkeit verfügt, Terraforming im Weltall zu betreiben. Allerdings betonte sie, dass es dennoch eine sehr große Herausforderung sei, die Atmosphäre des Mars so zu modifizieren, dass sie Leben unterstützen kann. Zumindest, wenn man Leben aus irdischer Sicht definiert.

Bei den “technologischen Möglichkeiten”, von denen Jackson spricht, hören auf den Namen DTA GView. Die Software beschrieb Jackson in ihrem Vortrag als das “Google Maps für Genome”. Es handelt sich um ein gewaltiges Archiv, in dem für jeden Organismus alle bekannten Gene vermerkt sind, inklusive ihrer Position im jeweiligen Genom. “*”“This torrent of genomic data we’’re now collecting is awesome, except they sit in databases, where they remain data, not knowledge. Very little genetic information we have is actionable. With this, the goal is to, within a day, sequence and find where I can best engineer an organism*“, so Jackson.

DARPA steht vor Herausforderungen

Nun gehe es darum, diese gewaltige Datenbank zu nutzen. Kurzfristig sollen Krankheiten ausgemerzt, Schäden an der Umwelt repariert und Organismen geschaffen werden, die unwirtliche Umgebungen bewohnbar machen. Sobald die DARPA dies auf der Erde ermöglicht hat, kann sie ihre Augen in Richtung Weltall richten.

Terraforming auf dem Mars wird eine Herausforderung. Dafür müssten die erforderlichen Mikroorganismen auf der Erde gezüchtet werden, inklusive der Gewährleistung, dass sie die lange Reise überleben. Anschließend müssten sie in der Atmosphäre des Mars auch überleben können, um diese zu verändern. Außerdem müsste die Transformation vorerst in einer kontrollierten Umgebung stattfinden, um unvorhergesehene Interaktionen zu verhindern. Hier schlägt sich die Tatsache nieder, dass es so gut wie unmöglich ist, die Veränderung der Marsatmosphäre auf der Erde experimentell vorherzusagen.

Mit anderen Worten: Die DARPA hat die Lösung für das Terraforming auf dem Mars noch nicht gefunden. Aber die Gesellschaft arbeitet kontinuierlich an Möglichkeiten, um die Kolonialisierung des roten Planeten zu erleichtern. Schließlich handelt es sich nicht um ein Ziel, das in wenigen Jahren erreicht werden kann.

Quelle: http://www.trendsderzukunft.de/darpa-genetisch-manipulierte-organismen-fuer-terraforming-auf-dem-mars/2015/06/28/

Gruß an die, die sich erinnern, daß bereits vor 2 Jahren Sonden zum Marsmond Phobos flogen, die Mückenlarven an Bord hatten. Das macht auschließlich dann Sinn, wenn Wasser, Fische und Säugetiere dort, oder auf dem Mars vorhanden sind…

TA KI