15 Birken-Anwendungen, die einen staunen lassen.


In den meisten Wäldern stechen die Bäume mit der auffälligen weißen Rinde sofort ins Auge. Die Rede ist von Birken. Durch ihre markante Farbe sind sie leicht zu erkennen, doch ärgern sich viele über ihre fliegenden Samen und Blütenstaub, der sich an Autos und Kleidung festsetzen kann. Dabei hat dieser Baum viele positive Eigenschaften für Gesundheit und Geist. Hier erfährst du 15 geniale Anwendungen, bei denen du die erstaunlichen Kräfte der Birke nutzen kannst.

Vorher jedoch einige Hinweise zur Verwendung:

  • Du solltest niemals zu viele Teile von einem einzelnen Baum entfernen. Ansonsten schadest du dem Baum, und er wird in seinem Wachstum behindert.
  • Schwangeren Frauen wird empfohlen, Birkenprodukte zu meiden.
  • Natürlich sollten auch Allergiker Birkenblätter meiden. Das gilt auch für Menschen, die unter einem Nierenleiden mit Wassereinlagerungen leiden. 

Für alle anderen gilt: ruhig einmal ausprobieren. Du wirst garantiert überrascht sein.

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1. Birke als Nahrungsmittel
Kaum einer weiß es, aber Birkenknospen und Birkenblätter haben einen hohen Gehalt an Vitamin C und eignen sich sehr gut zum Verzehr. Birkenblätter sind zudem gut bekömmlich, unterstützen die Verdauung und können auf sanfte Weise Wassereinlagerungen entgegenwirken. Einige Rezepte findest du zum Beispiel hier.

2. Birkensaft
Schon bei den alten Germanen war Birkensaft beliebt. Und das aus gutem Grund: Direkt aus dem Stamm gewonnen, enthält er Invertzucker, Säuren, Salze und Eiweiß. In Reformhäusern und Apotheken wird er auch heutzutage noch als entschlackendes Mittel angeboten. Am besten ist er natürlich frisch gezapft, direkt aus dem Baum. Bis zu 50 Liter können aus einem Stamm gewonnen werden, danach ist der Saft bis zu drei Tage im Kühlschrank haltbar. Mit ein wenig Zucker oder einem anderen Süßungsmittel kannst du auch eine gesunde und leckere Limonade daraus machen.

3. Birkenwein, Birkenmet und Birkenlikör
Den gezapften Birkensaft kannst du auch zu Wein, Met und Likör weiterverarbeiten. Hier findest du auch eine Anleitung zum Selbermachen von Honigwein:

Zubereitungsschritte

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Honig in einem großen Topf mit Wasser verrühren, unter Umrühren aufkochen und dabei das Gewürzpulver hineingeben. Die Flüssigkeit abschäumen und abkühlen lassen. Hefe mit etwas lauwarmem Honigsud verrühren, in den Sud gießen und umrühren.

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Die Flüssigkeit in den Ballon füllen und mit dem Gäraufsatz verschließen. Den Ballon an einen warmen Platz (20-24° C) stellen und das Honigwasser gären lassen.
 
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Nach 12-14 Tagen (wenn keine Blasen mehr im Gärrohr aufsteigen) den Honigwein auf saubere Flaschen füllen, verkorken und mindestens 3 Monate lagern.

4. Birkentees aus Blättern und Knospen
Die Blätter und Knospen der Birke eignen sich ideal dafür, einen leckeren und gesunden Tee zu brühen. Er kurbelt die Nierenfunktion an und wirkt gut gegen Schuppenflechte und trockene Haut. Auch bei Gicht und Rheuma kann Birkentee für Linderung sorgen.

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5. Birkengewürz als Ersatz für Salz
Klar ist Salz wichtig für den Körper, doch zu viel Salz hat auch negative Auswirkungen auf den Körper. Birkenblätter eignen sich gut als Ersatz für Salz. Dazu trocknest du die Blätter und zerreibst sie mit einem Mörser zu feinem Pulver. Danach kannst du sie statt Salz zum Würzen von Speisen verwenden.

6. Birkenzucker (Xylit, Xylitol oder Zucker)
Aus Birken kann man einen exquisiten Zuckerersatz herstellen (zum Beispiel für die oben genannte Limonade). Man erhält ihn, indem man das Holz der Birke zerkleinert, in Wasser einlegt und dann in einem langwierigen Prozess eindickt. Dieser Prozess ist zeit- und arbeitsintensiv, daher kostet echter Birkenzucker auch etwas mehr. Doch er ist den Aufpreis wert. Denn im Gegensatz zu normalem Industriezucker steigt nach dem Verzehr der Blutzuckerspiegel bei Weitem nicht so rasant an. Zudem hat er bis zu 40 % weniger Kalorien. Fündig wirst du in Bioläden oder im Internet.

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7. Birkentinktur
Um die Wirkstoffe der Birke lange haltbar zu machen, kannst du sie zu einer Tinktur aus Knospen und Blättern verarbeiten. Für ein einfaches Rezept zur Herstellung benötigst du ca. 20 g Birkenknospen, die du in 100 ml 40%igem Alkohol wie etwa Wodka oder Korn einlegst. Gib die Knospen einfach mit dem Alkohol in ein Gefäß mit Schraubverschluss und lass die Mischung einen Monat lang bei Zimmertemperatur durchziehen. Am besten schüttelst du das Gefäß einmal täglich gut durch, dann können sich die Inhaltsstoffe besser lösen. Nach einem Monat gießt du das Gemisch durch ein Sieb, und schon ist die Tinktur fertig. Die beste Lagerung erfolgt abgedunkelt (du kannst das Glas auch einfach mit einem Tuch abdecken). Mit Wasser gemischt (im Verhältnis 1:10),  ist die Tinktur ist bestens geeignet, um Wunden zu reinigen. Getrunken kann sie Fieber senken und Husten lindern. Da es sich dabei aber um hochprozentigen Alkohol handelt, solltest du beim Trinken allerdings sehr maßvoll sein.

8. Besen
Früher sehr beliebt, sind Birkenbesen heute ein wenig in Vergessenheit geraten. Dabei stellen sie eine gute Alternative zu Besen mit Plastikborsten dar. Du brauchst dazu nur ein paar dünne, flexible Birkenzweige, etwas Garn und einen Stock. Binde die Zweige dazu kreisrund um den Stock herum und voila: Schon hast du einen Besen selbst gemacht.

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9. Das beste Mittel gegen Schorf an Obstbäumen: Birkenjauche!
Fast jeder, der sich schon einmal um Obstbäume gekümmert hat, kennt diese Baumkrankheit: Schorf. Besonders betroffen sind Kernobstpflanzen wie Apfel, Birne, Quitte, Pfirsich und Aprikose. Die Symptome äußern sich oft im ersten Jahr nach der Blüte. Dabei sind anfangs nur die Blätter mit kreisrunden, olivfarbenen bzw. fast durchsichtig wirkenden Flecken befallen. Später verändern diese Flecken ihre Farbe und werden braun. Auf der Blattunterseite wächst ein Pilz, der dazu führt, dass die Blätter abfallen. Durch den Schorf werden die Blüten und somit der Ertrag beeinträchtigt. Um die Krankheit auf natürliche Weise zu bekämpfen, ist Birkenjauche ein geeignetes Mittel. Dazu lässt du ein Kilo frische Birkenblätter mit zehn Litern Wasser in einem Eimer stehen. Decke alles gut ab, achte jedoch darauf, dass eine Ecke offen steht, damit Luft hineinkommt. Nach ein paar Tagen ist die Jauche fertig. Vermische die Jauche mit fünf Teilen Wasser und spritze die Bäume damit ab. So sind sie gegen den Schorf geschützt – ganz ohne Chemie.

10. Zum Feuermachen
Die Rinde der Birke ist perfekt geeignet, um ein Feuer zu entfachen. Sogar wenn die Rinde feucht ist, lässt sie sich als Anzünder verwenden. Das liegt an einem bestimmten Schwamm, der sich auf der Rinde befindet und in jedem Zustand leicht brennt. Ideal, wenn man in der Wildnis unterwegs ist und ein Lagerfeuer entfachen möchte. Rolle dazu einfach die Rinde möglichst eng zusammen (wickle nach Bedarf Naturgarn drumherum) und leg das Bündel zwischen das Feuerholz.

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11. Birkenöl
Ebenso wie in Form einer Tinktur kannst du die positiven Wirkstoffe der Birkenblüten und -blätter auch in Form von Öl bewahren. Gib einfach eine Handvoll frischer Birkenknospen mit 100 ml Mandelöl oder kaltgepresstem Olivenöl in ein Schraubglas und lass es für vier Wochen zugedeckt ziehen. Auch hier gilt: Einmal täglich schütteln garantiert, dass sich die Wirkstoffe gleichmäßig freisetzen können. In die Haut massiert, wirkt das Öl Gliederschmerzen entgegen und kann hilfreich bei der Behandlung trockener Haut sein. Das Öl solltest du bei Zimmertemperatur lagern.

12. Shampoo, Spülung und Haarwasser
Für ihre Haarpflege greifen viele Menschen auf komplizierte Spülungen und Pflegemittel zurück. Dabei sind Birkenblätter eine natürliche Alternative, denn in Kombination mit einer gesunden Ernährung können sie Haarausfall entgegenwirken. Eine Spülung aus Birkenblättern pflegt die Kopfhaut, befreit die Poren und unterstützt die Aufnahme von Mineralstoffen. Du kannst dazu einfach getrocknete Birkenblätter in Wasser einlegen und damit deine Haare durchspülen.

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13. Stoffe färben mit der Birke
Hättest du gedacht, dass man mit Birken Kleidung färben kann? In der Birke steckt ein sanftes Gelb, das du bekommst, wenn du die Blätter aktivierst. Löse zur Herstellung der Beize zunächst je 50 g Stoff und einen TL Alaun (bei Wolle und Seide) bis zwei gehäufte TL Alaun (bei Jute, Baumwolle und Leinen) in anderthalb Litern heißem Wasser auf. Dann wird der Stoff bei 90 °C unter gelegentlichem Umrühren für eine Stunde (bei konstanter Temperatur) eingeweicht. Lasse den Stoff danach über Nacht in der Flüssigkeit abkühlen. Um den Färbesud herzustellen, brauchst du pro 100 g Stoff ca. 200 g Birkenblätter, die in rund 1,5 l Wasser für 12 Stunden durchziehen (am besten gleichzeitig über Nacht mit dem Alaun). Koche den Sud danach für eine Stunde, siebe ihn durch und lass die Mischung abkühlen. Zum Färben gibst du den noch feuchten Stoff in die Färbelösung. Erwärme nun langsam die Flüssigkeit auf ca. 70 °C. Nun lässt du alles für eine Stunde ziehen. Im Anschluss daran nimmst du den Stoff heraus und spülst ihn so lange aus, bis das Wasser völlig klar ist. Jetzt kannst du den Stoff zum Trocknen aufhängen. Wichtig: Trage beim gesamten Vorgang Handschuhe und benutze nur Gegenstände, die nicht für Lebensmittel benutzt werden.

14. Pflegende Salbe aus Birkenöl
Gegen Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte hilft Salbe, die Birkenöl enthält. Sanft und pflegend hat sie erstaunliche Auswirkungen auf den Körper. Das Geheimnis ist der in ihr enthaltene Wirkstoff Betulin. Du findest die Salbe in den meisten Reformhäusern und Apotheken.

15. Als Badezusatz
Wer liebt es nicht, sich in einer heißen Badewanne zu räkeln, den Alltag zu vergessen und es sich einfach richtig gutgehen zu lassen? Wenn du Birkenblätter in das Wasser gibst, wirken sie schmerzlindernd und entspannend. Wenn du 250 g Birkenblätter für 10 Minuten in einem Liter Wasser aufkochst, hast du einen natürlichen und wohltuenden Badezusatz. Allerdings sollte das Bad nicht länger als 20 Minuten dauern, da es sonst den Kreislauf belasten kann.

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Wahnsinn, was alles in dem Baum mit der weißen Rinde steckt! Wie vielseitig die in unseren Wäldern allgegenwärtige Birke ist, hat wohl fast niemand mehr gewusst. In der Natur stecken eben doch ungeahnte Kräfte, man muss sich nur daran erinnern, wie man sie nutzen kann.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/gute-birke/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Hämorrhoiden Hausmittel/ Hämorrhoiden mit Hausmitteln behandeln


Magerquark, Ringelblumensalbe und andere Hämorrhoiden Hausmittel die Ihnen helfen

Hämorrhoiden sind sind für jeden Betroffenen eine äußerst prekäre Angelegenheit. Niemand spricht gerne über Probleme dieser Art und dennoch sind viele Menschen davon betroffen. Es gibt nicht umsonst so viele verschiedenartige Medikamente auf dem Markt. Dennoch sollte man zunächst auf Hämorrhoiden Hausmittel zurückgreifen.

Ursachen und Symptome von Hämorrhoiden

Bei Hämorrhoiden handelt es sich um arteriovenöse Gefäßpolster. Sie sind ringförmig unter der Enddarmschleimhaut angelegt und dienen dem Feinverschluss des Anus. Wenn von Hämorrhoiden gesprochen wird, sind Symptome sind Schmerzen, Blutungen und Juckreiz sowie Hautausschlag gemeint. Im späteren Stadium gehören Störungen der Stuhl- Kontinenz dazu. Dieses Leiden wird durch eine allgemeine Bindegewebsschwäche verursacht. Es gibt probate Hämorrhoiden Hausmittel, die durchaus wirksam sind und den Betroffenen Linderung verschaffen.

Natürliche Hämorrhoiden Hausmittel die Ihnen helfen

Zu den Hämorrhoiden Hausmitteln gehört z.B. eine Magerquarkauflage. Man gibt Magerquark auf ein Leinen- oder Baumwolltuch und legt es dann auf die betroffene Stelle. Das wirkt kühlend und entzündungshemmend. Ebenso wirksam ist das Auftragen von Ringelblumensalbe. Kühlende Sitzbäder mit Kamille-, Thymian-, Holunderblüten- oder Schafgarbezusätzen sorgen ebenfalls für Linderung. Zuviel Wärme kann die Schmerzen fördern, hier ist darauf zu achten, das kühlere Temperaturen Erleichterung verschaffen.

Auf jeden Fall sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Regelmäßiges Trinken sorgt für einen weniger festen Stuhlgang, der zu großen Schmerzen führen kann. Ebenfalls sollten alle süßen und blähenden Lebensmittel weggelassen oder sehr stark eingeschränkt werden. Eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung hilft den Stuhlgang zu regulieren. Nach dem Toilettengang ist feuchtes Toilettenpapier vorzuziehen.

Bei regelmäßiger sitzender Tätigkeit ist es ratsam, sich ein Ringkissen zuzulegen. Ein weiteres Hämorrhoiden Hausmittel sind Heiltees, die man allerdings über mehrere Wochen zu sich nehmen muss. Hier wären Heidelbeer-, Birken- oder Brennesseltee zu benennen.

Quelle: http://www.hausmittel-verzeichnis.de/haemorrhoiden-hausmittel.html

Hämorrhoiden mit Hausmitteln behandeln

Hämorrhoiden – eine verschwiegene, eine peinliche Krankheit. Warum eigentlich? Denn jeder Mensch hat sie. Im letzten Abschnitt unseres Verdauungsapparates sitzt das so genannte Hämorrhoidalpolster ein ringförmiger Blutschwamm im Enddarm. Es ist ein Schwellkörper, der sich mit Blut füllt und den Darmausgang abdichtet. Was wir als Hämorrhoiden bezeichnen sind ein stark vergrößertes Hämorrhoidenpolster. Und das macht sich auf die bekannte, äußerst unangenehme Art bemerkbar: Es beginnt mit dem lästigen Afterjucken, das wird zum Brennen und schmerzhaft, danach folgen Blutungen und man hat das Gefühl, im After befindet sich ein Fremdkörper. Wenn es soweit ist, dann hilft nur noch der Arzt.

Werden diese Hämorrhoiden nicht behandelt, dann können sie aus dem After treten und sichtbar werden. Dann sind es keine Hämorrhoiden/Hemoriden mehr, sondern Analthrombosen – also eigentlich Krampfadern im und am Gesäß. Da müssen Sie eine genaue Diagnose machen. Es können auch Analekzeme entstehen oder so genannte Analfissuren: Alles lästig und schmerzhaft. Wer davon betroffen ist, der muss auch noch oft zusätzlich zu den Schmerzen dumme Witze ertragen.

  • Die Ursachen können vielfältig sein, sie können Hämorrhoiden im Alleingang auslösen, oft aber treffen mehrere Ursachen zusammen:
  • Verstopfung wegen Bewegungsmangel oder falscher Ernährung
  • Zu starkes Pressen, wenn der Stuhl verhärtet ist
  • Eine angeborene Bindegewebsschwäche, die den Enddarm anfällig für Belastungen macht (Verstopfung)
  • Schwache Venen
  • Zu wenig Bewegung
  • Zu wenig Ballaststoffe bei der Ernährung
  • Stundenlanges Sitzen auf der falschen Unterlage

Hämorrhoiden vorbeugen

Essen Sie ballaststoffreich mit viel Vollkornprodukten, Obst und frischem Gemüse, das roh ist (Sauerkraut) oder schonend zubereitet wurde. Trinken Sie viel Wasser, am besten stilles Mineralwasser. Wenn Sie viel Süßigkeiten essen, dann schaffen Sie die Voraussetzungen für eine Verstopfung und belasten damit die Hämorrhoiden.

Lassen Sie sich auf der Toilette Zeit. Wenn Sie heftig und eilig pressen, dann stressen Sie das Hämorrhoidalpolster, fördern so die Ausweitung der Venen. Der Stuhl darf nicht hart sein, das erreichen Sie durch die ballaststoffreiche Nahrung und viel Flüssigkeit.

Auch die Analhygiene ist wichtig. Mit einem weichen, mehrlagigen Toilettenpapier vorreinigen, dann feucht nachreinigen. Dazu eignet sich am besten lauwarmes Wasser im Bidet oder mit einer Handdusche. Verwenden Sie zum Abtrocknen weiche Handtücher und achten Sie darauf, dass feuchte Reinigungstücher für unterwegs frei von Chemikalien sind.

Sport bringt Bewegung und die schützt vor Verstopfung – also positiv. Negativ sind Sportarten wie Tennis, Seilspringen, Basketball oder Joggen auf hartem Untergrund. Da werden die Organe im Becken heftig nach unten geschleudert, das belastete den Beckenboden und führt zu Beschwerden im Enddarm.

Trainieren Sie Ihren Schließmuskel. Mindestens einmal am Tag in einem 2- bis 3-Sekunden-Rhythmus den Schließmuskel ca. 30mal zusammenziehen, anhalten und wieder loslassen. Wenn Sie einen sitzenden Beruf haben, dann sollten Sie alle Stunde für zehn Minuten aufstehen, herumlaufen oder Übungen machen.

Übrigens: Hämorrhoiden sind keine Alterskrankheit, dieses Krankheit können wir in allen Altersklassen finden. Natürlich ist auch hier der Arzt der letzte Ausweg, vor allem dann, wenn eine Operation fällig ist. Aber bevor es so weit kommt, können Sie selbst den Hämorrhoiden vorbeugen oder sie bekämpfen:

Bewährte Hausmittel bei Hämorrhoiden

  • Ein uraltes Hausmittel gegen Hämoriden ist die Apfelkur: Trinken Sie jeden tag 1/4 Liter Apfelmost oder naturtrüben Apfelsaft.
  • Machen Sie Sitzbäder, in die Sie drei Liter Eichenrinden- oder Zinnkrauttee gegeben haben. Auch gut sind heisse Kompressen mit Schafgarbentee oder ein zweimaliges Dampfbad mit Kamillentee pro Tag. Neben der Heilkraft der Pflanzen hilft hier auch die Wärme. Für diese Behandlung braucht man viel Geduld.
  • Der Kamille-Steinklee-Tee wirkt beruhigend auf die Haut und hemmt Entzündungen im Analbereich. Die Wirkstoffe des Steinklees haben eine heilende Wirkung auf die geschädigten Venen und bilden Geschwüre zurück. Mischen Sie Steinklee und Kamille zu gleichen Teilen, übergiessen Sie 1 Esslöffel mit 1/4 Liter kochendem Wasser, lassen Sie 10 Minuten ziehen. Dann abseihen, täglich drei Tassen trinken. Sie könne aber auch ein Sitzbad in diesem Tee nehmen, oder die Hämorrhoiden mehrmals am Tag mit einem teegetränkten Wattebausch abtupfen.
  • Vermengen Sie Ringeblumensalbe (Apotheke) mit Honig im Verhältnis 1 : 1. Den Ringelblume-Honig-Mix direkt aufstreichen und einwirken lassen.
  • Auch Zäpfchen und Salben aus dem Blatt des Hammamelisbaums helfen gegen Hämorrhoiden. Sie hemmen Entzündungen und bekämpfen sehr schnell das unangenehme Nässen der Hämorrhoiden.

Quelle: http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/haemorrhoiden-hausmitteln-behandeln.html

Gruß an die Betroffenen

TA KI

Die Heilkraft der Bäume


Die Baumheilkunde benötigt grundsätzlich keine Verarbeitung von Pflanzenteilen. Der Grundgedanke der Baumheilkunde ist in der Idee so alt wie die Menschheit. Leider ist er beinahe verloren gegangen, nur noch ganz wenigen Menschen ist zumindest das Vorgehen bekannt. Verloren gegangen ist die Praxis deshalb, weil diese Art des Heilens Offenheit und Zeit erfordert. Mit dem allmählichen Verlust dieser Voraussetzungen hat auch eine so fein wirksame Art des Heilens keinen Platz mehr in unserer technisierten, gefühllosen und zeitarmen Gesellschaft.

Die Baumheilkunde bietet die grenzenlose Möglichkeit, wieder eine vertiefte Beziehung zur Erde, zu sich selbst und schließlich zum Menschen zu finden. Sicherlich, es ist nur eine unter vielen Möglichkeiten um dem Suchen nach sich und dem Mitmenschen Anstöße zu geben. Auch ist es nur eine der Formen der Pflanzen- und Naturheilkunde, meiner Meinung nach jedoch eine der schönsten, die uns die Pflanzenheilkunde anbietet. Die Baumheilkunde heilt mit dem lebendigen Wesen des Baumes. Sie heilt mit der Kraft, die den Baum zu dem wachsen läßt, was er ist, wachsen läßt nach der Idee der Eigenart, des Charakters und der Individualität, die er als Einzelwesen zum Ausdruck bringt, eingeordnet in einem arteigenem Gemeinschaftsprinzip.

Diese Zwiesprache wird zur heilenden Kraft. Kein Blättersammeln, Wurzelgraben, Blütenernten und Rindenschälen ist mehr notwendig. Die Quelle der heilenden Kraft finden wir durch die vermittelnde Zwiesprache zwischen dem Baum und uns in uns selber. Wir werden selber zum Heilmittel. Wir sind Heilmittel für uns und für den Baum, so wie der Baum Heilmittel für sich und für uns ist. Es ist ein Geschenk, das uns angeboten wird. Es wartet darauf, bis wir gelernt haben, es als Geschenk anzunehmen, ohne es dabei als unseren Besitz zu erachten. Das ist Baumheilkunde.

 

Ahorn – Acer platanoidesAhorn-Blatt-2005-10-05

Dem Menschen, der durch irgendein Ereignis aufgeschreckt und erschüttert wird und dann nur schwer wieder seine Ruhe und Ausgeglichenheit findet, bietet sich der Ahorn als Baum an. Bei ihm täglich einige Minuten zu ruhen, sich abzukühlen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, ist wohl die direkteste Form, diesen Neigungen etwas Ausgleich zu verschaffen.

Apfelbaum – Pyrus malus (Holzapfel), Pyrus domestica (Kulturapfel)apfelbaum

Der gleichmäßig sanft wirkende Apfelbaum vermittelt ein Gefühl der Jugendlichkeit und der Fröhlichkeit. Seine weiche Gestalt weist auch dem Menschen den Weg, den er wieder gehen soll. So meiden bezeichnenderweise häufig depressive, verbitterte Menschen den Apfelbaum. Und gerade sie ruft er. Organisch ist der Apfelbaum überall dort in Betracht zu ziehen, wo es darum geht, Verhärtungen, Wucherungen und Hornhautbildungen entgegenzuwirken. Also zum Beispiel bei Hautanschwellungen, Geschwüren und Arterienverkalkungen.

Birke – Betula bendulabirke

Die Birke bringt Licht und Fröhlichkeit in die Seele. Sie kann aber auch zu Melancholie führen. Sie entspannt und beruhigt die Nerven. Bei Gicht, Wassersucht, rheumatischen Erkrankungen ist es empfehlenswert, häufig eine Birke aufzusuchen, und zwar jeweils morgens und abends. Lethargie und Unbeweglichkeit sind oft Folgen von bitteren Enttäuschungen. Die Birke bringt wieder Beweglichkeit und Nachgiebigkeit zurück.

Birnbaum – Pyrus communisbirnbaum

Der Birnbaum hat zunächst ganz allgemein kühlende Eigenschaften. Seine an eine bauchige Flasche erinnernde Form, die sich nach oben hin sammelnd öffnet, erweckt auch beim Besucher das Gefühl von Zentrierung und Sammlung. Feinfühligen, leicht verletzbaren und dadurch oft auch stark aufgelöst wirkenden Menschen führt der Birnbaum Dichte und Schutz zu. Organisch wirkt der Birnbaum kühlend auf leicht erregbare Menschen. Es ist zu beobachten, daß viele Menschen mit einer eher schwachen Leber die Frucht nicht besonders mögen. Ähnliches läßt sich auch beim Apfelbaum beobachten. Der Birnbaum wirkt auf schwache Menschen allgemein stärkend, besonders auch bei Menschen, bei denen die Beckenregion dauernd Entzündungsprozessen ausgeliefert ist.

Buche (Rotbuche) – Fagus silvaticabuche

Die Buche vermittelt Strenge. Sie ordnet und schafft Klarheit. Ihre Kühle wirkt erfrischend und anregend auf den ganzen Menschen. Die anregende Wirkung kann bis zur Nervosität führen. Organisch hat sie eine lungenreinigende, atmungsvertiefende Eigenschaft. Diese steht mehr im Hintergrund. Hauptsächlich wirkt die Buche stark kühlend und hitzeableitend.

 

Eberesche (Vogelbeere) – Sorbus aucupariaebersche

Die Eberesche hilft Menschen, die stark in der Vergangenheit leben und Mühe haben, die Gegenwart zu finden. Solche Menschen sind in sich verhaftet, in sich gekehrt und mit sich unzufrieden. Sie lösen eine Art Selbstvergiftung auf allen Ebenen aus. Organisch spräche man bei der Anwendung der Eberesche von Blutreinigung, im übertragenen Sinne auch von Seelenreinigung und Geistesreinigung.

Eibe – Taxus baccataeibe

Wer schon einmal unter einer Eibe gesessen hat, der weiß, wie dunkel und kühl ihre Umgebung wirkt. Diese Dunkelheit kann beängstigend, aber auch faszinierend wirken. Um vieles stärker wirkt dann noch ein Eibenwald. Die Eibe ist ein Baum, der den Menschen in sein Innerstes führt. Dabei begegnet er seinen dunkelsten und seinen hellsten Erinnerungen. Eine Eibe aufzusuchen empfiehlt sich jenen, die nach dem Sinn suchen. Die Eibe wirkt zentrierend. Bei bestimmten organischen Krankheiten, die mit Verhärtungen, Knochen, Sehnen, Bändern zu tun haben, hat die Eibe einen lösenden Charakter.

Eiche (Stieleiche) – Quercus robureiche

Die Eiche wird all jenen empfohlen, die zäh, ausdauernd, beinahe verbissen in ihre Arbeit vertieft sind, dabei aber oft mit chronischer Müdigkeit kämpfen. Die dient zum Auftanken und um sich allgemein zu stärken. Die Eiche zeigt hier sehr schöne Eigenschaften nach langen, kräfteraubenden Erkrankungen. Sie fördert den Wiederaufbau, die Regeneration.

Erle (Schwarzerle) – Alnus glutinosaerle

Bei Müdigkeit und Niedergeschlagenheit empfielt es sich, eine Erle aufzusuchen. Sie bringt Frische und Munterkeit und vermittelt eine gewisse Leichtigkeit. Auch bei Gichterkrankungen und bei hitzigem Gemüt zeigt die Erle sehr gute Heileigenschaften.

Esche – Fraxinus excelsioresche

Eschen sind, obwohl sie als Krafträuber gelten, dem Menschen sehr freundlich gesinnt. Die Esche regt die Phantasie an und wirkt dadurch belebend und stärkend. Verhärtete Menschen, die sehr verbittert und enttäuscht sind, weckt und löst die Esche. Gleiches zeigt sie auch in der organischen Wirkung. Verhärtungen, Kristallisationen, wie rheumatische Ablagerungen und Steinbildungen löst und erweicht sie. Sie hat harnsäuresalzlösende Eigenschaften. Allein durch den regelmäßigen Aufenthalt und das Zwiegespräch mit ihr vermittelt die Esche ihre Eigenschaften dem Menschen.

Fichte – Picea abiesfichte

Fichte und Tanne wandeln innere Unruhe, Nervosität und Angespanntheit um in Ruhe und Ausgeglichenheit. Sie haben im gewissen Sinn auch eine kühlende Eigenschaft. Leicht erregbare Menschen lassen sich von Fichten und Tannen beruhigen. Sie finden dort den Ausgleich ihres hitzigen Gemütes. Die Fichte und die Tanne reinigen und öffnen die Atemwege. Sie stärken die Lungen und verhelfen zu einer tieferen Atmung. Allein das Verweilen bei Fichten oder bei Tannen wirkt durchblutungsfördernd und nervenstärkend.

Flieder (gemeiner Flieder) – Syringa valgarisflieder

Der Flieder strahlt lebendigen Frieden aus. Menschen, die Mühe haben loszulassen, kann der Flieder eine Hilfe sein. Leichtsinnigkeit wandelt er auf sanfte Weise in eine gesunde Ernsthaftigkeit um, ohne dabei die Freude am Leben zu nehmen. Organisch wirkt der Flieder leicht kühlend und entspannend, zugleich aber nervenstärkend.

Hasel – Coryllus avellanahaselstrauch

Die Hasel wirkt reinigend und klärend auf Geist, Seele und Körper. Ihre leichte Kühle beruhigt und stärkt so den Allgemeinzustand des Menschen. Der Haselstrauch trägt zugleich eine gesunde Leichtigkeit in sich und wirkt so auf den Menschen jugendlich und fröhlich. Dieses Gefühl vermittelt er auch demjenigen, der ihn aufsucht.

Holunder (schwarzer Holunder) – Sambucus nigrahollerbusch

Wer sich selbst verliert und wem der Boden unter den Füßen fehlt, dem ist zu empfehlen, hin und wieder einen starken und gut gewachsenen Holunderstrauch aufzusuchen. Der Holunder vermittelt auf eine sanfte, aber direkte Art die Erde. Zudem wirkt er auf jähzornige Gemüter besänftigend und kühlend. Auch Menschen, die häufig an Erkältungskrankheiten leiden, kommt der Holunder in direkter Weise entgegen. Der Holunderstrauch scheint eine enge Verbindung zur Erde und zu den Erdkräften zu haben. Wer eine Nacht unter einem gut gewachsenen und möglichst freistehenden Busch verbringt, der kann seine Energien und Kräfte spüren und die Nähe von Gnomen, Kobolden und Zwergen erleben. Diese können einmal gut gelaunt und witzig sein, ein andermal als bös- und mutwillige Plagegeister erscheinen.

Kiefer – Pinus sylvestriskiefer

Die Kiefer hat eine sehr enge Beziehung zur Seele des Menschen und unterscheidet sich dadurch von der Fichte. Traurige, melancholische und wehmütige Menschen suchen gerne die Kiefer auf. Sie fühlen sich bei ihr geborgen. Oft erfahren sie dabei eine Verstärkung ihrer Gefühle. Diese Menschen setzen sich sehr stark mit sich auseinander und übersehen dabei, daß sie ja überhaupt nicht allein sind. Sie machen den Eindruck, stets in sich gekehrt zu sein. Die Kiefer wirkt hier lösend. Die innere Zurückgezogenheit läßt nach. Für einige Zeit atmet der Besucher tiefer. Wie bei der Fichte und der Lärche werden die Lungen gereinigt. Der Blutkreislauf und damit der Sauerstofftransport werden besser. Der Druck in der Brust wird leichter und verschwindet mit der Zeit ganz. Mit der besseren Sauerstoffzufuhr werden auch die Verdauung und der Stoffwechsel indirekt unterstützt.

Kirschbaum – Prunus aviumkirschbaum

Seine Frische und Jugendlichkeit wirkt ansteckend. Griesgrämigen und traurigen Menschen hilft der Kirschbaum, die Fröhlichkeit, den Frühling wieder zu finden. Er stärkt das Herz und den Blutkreislauf. Der Frühling hält Einzug im ganzen Menschen. Erfrischt und aufgemuntert entfernt sich der Besucher vom Kirschbaum.

Kreuzdorn – Rhamnus catharticakreuzdorn

Der Kreuzdorn wirkt beruhigend und besänftigend. Er kommt Menschen entgegen, die unter Stoffwechselstörungen leiden, dadurch verursacht, daß sie alle Sorgen und Probleme hinunterschlucken, ohne darüber zu reden. Solche Menschen wirken in sich gefangen. Nach außen hin zeigen sie sich fröhlich. Sie nehmen sogar noch die Sorgen anderer auf sich und fühlen sich dafür allein verantwortlich.

Lärche – Larix decidualärche

Im Unterschied zu Fichte und Kiefer drückt die Lärche den geistigen Menschen aus. Sie stellt innerhalb der Familie der Föhrengewächse die dritte Ebene des Menschen dar. Innerlich verhärtete Menschen erfahren durch die Begegnung mit einer Lärche eine Art von Befreiung. Langsam beginnt sich etwas aufzulösen. Es wird einem leichter. Gestaute oder fehlgeleitete Energie wird frei. Neue Kraft beginnt zu fließen. Körperlich spürbar wird dieses befreiende Gefühl in erster Linie in der Gegend der Herzspitze unter dem Brustbeinende. Der Druck auf der Brust schwindet. Die Atmung vertieft sich und ein freies Atmen stellt sich ein. Die Lungen erhalten neue Kraft. Sie sich gereinigt und frei.

Linde (Sommerlinde) – Tilia platophylloslinde

Unruhigen, gehetzten Menschen bietet die Linde einen angenehmen und erholsamen Platz an. Wer sich unkonzentriert und zerfahren, ja zerrissen fühlt, setzt sich für einige Minuten unter eine Linde. Eine innere Stille und Ruhe, eine innere Sammlung beginnt sich langsam bemerkbar zu machen. Menschen, die sich innerlich vor lauter Herumrennen in einer dauernden Hitze befinden, bringt die Linde ausgleichende Kühlung. In der regelmäßigen Begegnung stärkt die Linde das Herz und seine Funktionen.

Pappel (Schwarzpappel) – Populus nigrapappel

In sich gekehrten Menschen bei denen eine Art von Stillstand spürbar wird, hilft die Pappel. Sie öffnet und weckt den Wachstumsprozeß wieder. Das geschieht zunächst einmal auf der geistigen und der seelischen Ebene. Erst später wirkt sich diese Eigenschaft auch im körperlichem Bereich aus. Häufig leiden diese Menschen an Krankheiten, die sich durch verlangsamte Funktionen entwickeln. Stoffwechselschlacken werden nicht mehr schnell genug ausgeschieden. Es bilden sich Einlagerungen, die dann die verschiedensten rheumatischen Krankheitsbilder verursachen. Zu diesen Prozessen sind auch die Krampfadern zu zählen. Ebenso zu den verlangsamten organischen Funktionen ist eine schlechte Zellerneuerung zu zählen. Entspricht die Pappel, besonders die Schwarzpappel, dem entsprechenden Menschen, so hilft sie ihm in der regelmäßigen Begegnung, sich zu regenerieren.

Pflaumenbaum – Prunus domesticapflaumenbaum

Hitzigen und rasch aufbrausenden Menschen hilft der Pflaumenbaum einen Ausgleich zu finden. Er kühlt und entspannt sehr stark. Er löst Verhärtungen, macht weich und durchlässig. Hauptsächlich im Bereich Gliedmaßen und Unterleib zeigt der Pflaumenbaum lindernde Eigenschaften. Doch wegen seiner Kälte ist auch Vorsicht angesagt. Er kann für viele Menschen zu stark kühlen, so daß sie anfällig für Erkältungskrankheiten werden.

Quitte (echte Quitte) – Cydonia oblongaquitte

Ihre trockene, schützende Art hilft dem Menschen, der durch seine Sensibilität sehr verletzbar ist. Menschen, die immer wieder an Krankheiten leiden, bei denen es sich um auflösende, zerfließende, verwässernde Prozesse handelt (Schleimhauterkrankungen, Wassersucht), bietet sich die Quitte an.

Roßkastanie – Aesculus hippocastanumroßkastanie

Das wiederholte Aufsuchen von Roßkastanienbäumen führt zur Auseinandersetzung mit sich selbst. Kastanienbäume vermitteln eine stille und angenehme Ruhe. Die Bäume haben zugleich heilende Eigenschaften bei Krampfadern und berfreien von Beckenschmerzen. Die Roßkastanie hat auch eine nervenstärkende Ausstrahlung.

Sanddorn – Hippophae rhamnoidessanddorn

Regelmäßiges Aufsuchen von Sanddornsträuchern führt Leib und Seele zu einer harmonischen Einheit. Lebensmut, Ausdauer und Durchhaltevermögen werden durch ihn vermittelt. Er bietet auch Schutz, wenn man sich besonders verletzlich und ausgeliefert fühlt. Wie Eberesche, Heckenrose, Wacholder und Weißdorn bietet auch der Sanddorn Schutz vor nächtlichen Schattenwesen. Dieses Angebot sollte man besonders beim Schlafen unter freiem Himmel nutzen.

Schwarzdorn (Schlehe) – Prunus spinosaschlehe 2

Wer sich nur schlecht oder überhaupt nicht schützen kann, wer sich lieber hinter einer  Wand oder hinter einem anderen Menschen versteckt, weil er so verletzbar und sensibel ist, betrachte einmal den Schwarzdorn etwas näher. Diese Art der Verletzbarkeit führt nicht dazu, daß der Mensch als Einzelgänger in sich gekehrt ist, er sucht viel mehr den Kontakt zum Mitmenschen. Dazu braucht er jemanden, den er erst einmal vor sich hinstellen kann. Allein würde er den Kontakt nicht finden. Die Unfähigkeit, sich zu schützen drückt sich bei vielen Menschen durch Haut- und Schleimhautallergien aus. Sie haben Heuschnupfen, müssen immer niesen und zeigen damit an: ‚Komm mir bitte nicht zu nahe!‘ Damit diese Menschen dennoch spürbar sind, entwickeln sie Allergien, die die Aufmerksamkeit der Mitmenschen auf sich ziehen. Dem Schwarzdorn entgegenzugehen ist dann wichtig, wenn es sich bei den Allergien um auflösende, zerfließende Prozesse handelt.

Ulme (Feldulme) – Ulmus carpinifolia (campestris)ulme

Grundsätzlich hat die Ulme einen lösenden Charakter. Sie lehrt uns, uns in einer festgefahrenen Situation davon zu lösen und das vermeintlich Unlösbare einmal von der anderen Seite her zu betrachten. Umwandeln, transformieren sind die Stärken der Ulme. Diese Prinzipien wirken bis in die organischen Funktionen. Verdichtungsprozesse, Verhärtungen löst die Ulme auf; abbauende, auflösende Krankheiten wandelt sie in aufbauende, heilende Kräfte um.

Wacholder – Juniperus communisgemeiner-wacholder

Der Wacholder führt uns auf uns zurück. Er hilft, uns wieder zu finden. Wenn jemand den Boden unter den Füßen, die Wurzeln, die Beziehung zur Erde verloren hat oder wenn er lieber nicht geboren sein möchte, kommt ihm der Wacholder entgegen. Diese Form des Entwurzeltseins drückt sich beim Bild des Wacholders dadurch aus, daß sie stets mit Durchblutungsstörungen verbunden ist. Kalte Gliedmaßen, langsame und schlechte Verdauung sind spürbare Wacholderhinweise. Ihm in diesen Moment zu begegnen, tut gut.

Walnußbaum – Juglans regiawalnußbaum

Ist der Mensch zwischen vielen Möglichkeiten hin und her gerissen und kann sich dabei nicht entscheiden, sollte er einmal daran denken, daß ihm durch einige Besuche beim Nußbaum Hilfe entgegenkommt. Auch wenn jemand starken Stimmungsschwankungen unterworfen ist und es ihm dabei so vorkommt, wie wenn jemand anders ihm hin und her wirft, so als ob er das Steuer vollständig verloren hätte, ist es empfehlenswert, den Nußbaum regelmäßig aufzusuchen. Der Baum vermittelt Klarheit und Willensstärke. Er ist dabei auch Vermittler zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen.

Weide (Silberweide) – Salix albaweide

Wem die innere Ruhe fehlt, wer unausgeglichen ist und gestaute Wut in sich trägt, dem hilft die Weide. Sie kühlt und erfrischt. Sie kann aber auch melancholisch stimmen und nur schwer zu formulierende Sehnsüchte auslösen. Sie läßt einem in die Ferne schweifen. Verhärteten, in sich zurückgezogenen und verbitterten Menschen ist die Weide oft eine sehr große Hilfe. Sie löst und erweicht. Sie erneuert. Auf ähnliche Weise zeigt sie ihre Eigenschaften jenen, die an Gicht und rheumatischen Erkrankungen leiden und den Frauen mit starken Menstruationsschmerzen, beim Besuchen der Weide.

Weißdorn (eingriffiger Weißdorn) – Crataegus monogynaweissdorn

Im Weißdorn sind ähnliche Momente enthalten wie im Schwarzdorn. Im Unterschied zu den Schwarzdornmenschen sind Weißdornmenschen überaktiv. Sie verstecken sich hinter ihrer Aktivität. Auch das genaue Gegenteil ist zu finden: Der Mensch ist schlapp und müde. Die Müdigkeit wird zum Vorwand, nicht auf den Mitmenschen zugehen zu müssen. Die Ursachen dieses Verhaltens können sehr tiefgreifende Erfahrungen sein, die bis weit in die Kindheit, ja sogar in die vorgeburtliche Zeit zurückgehen. Der Weißdorn übernimmt hier die Rolle eines Schlüssels. Müdigkeit läuft mit Blutkreislaufstörungen, Herzschwächen und Verdauungsstörungen einher. Hier setzt der Weißdorn in der organischen Ebene an.

Textquelle:
René A. Straßmann – Baumheilkunde, Mythos und Magie der Bäume. Internetquelle: http://www.stormloader.com/users/charon/erde.htm
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Gruß an die Kräfte der Natur
TA KI