7 verrückte Gegenstände, die als Währung benutzt werden.


Geld regiert die Welt, heißt es so schön. Doch obwohl es solch eine große Bedeutung für uns besitzt, machen wir uns nur selten Gedanken darüber, welche Formen es annehmen kann. Neben Münzen und Scheinen ist es mittlerweile gang und gäbe, dass es als Girogeld bei Überweisungen gar keine physische Form mehr besitzt. Im digitalen Zeitalter kommen sogar Kryptowährungen wie die Bitcoins auf.

Aber generell können Geld und Währungen sehr unterschiedliche Formen annehmen. Im Folgenden findest du 10 Beispiele aus der Vergangenheit und der Gegenwart.

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1.) Urin

Wenn du an der Supermarktkasse auf den Boden pinkelst, um deinen Einkauf zu bezahlen, wirst du damit wenig Erfolg haben. Als Gefängnisinsasse kann dein Urin jedoch äußerst wertvoll sein, zumindest solange du keine Drogen nimmst.

Denn Häftlinge, die beim Drogentest aufzufliegen drohen, tauschen den Urin ihrer sauberen Mitgefangenen gegen spätere Gefälligkeiten. So kann man sich in der Strafvollzugsanstalt also Hilfeleistungen mit Harn erwerben.

shutterstock/Supavadee butradee

2.) Kronkorken

2005 veranstalteten verschiedene Brauereien in Kamerun Gewinnspiele. Auf die Innenseite der Kronkorken ihrer Bierflaschen waren die Preise gedruckt: Handys, Autos oder – natürlich am häufigsten – mehr Bier. Mit einer Bierflasche für einen Dollar konnte man also recht oft einen Sechserpack Gratisbier einheimsen.

Doch anstatt das Glückslos direkt einzulösen, wurden die Kronkorken mit dem garantierten Bier-Gewinn als Zahlungsmittel genutzt, um beispielsweise die Taxifahrt zu begleichen. Dieses Zahlungssystem konnte sich allerdings nur durchsetzen, weil Kamerun generell ein ernstes Problem mit zu hohem Alkoholkonsum hat und es daher für viele Taxifahrer aufs Gleiche hinausgelaufen wäre, sich Bier mittels Bargeld oder mittels der Kronkorken zu kaufen.

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3.) Rai

Auf einem Pazifik-Atoll wird seit 500 v. Chr. – vielleicht sogar noch früher – mit Steinscheiben namens Rai gezahlt, die teilweise vier Meter im Durchmesser messen und über 5 Tonnen wiegen. 1929 wurden 13.281 Stück dokumentiert, wovon heute noch gut die Hälfte existieren dürfte. Seit 1931 werden keine neuen Steine hergestellt.

Der Wert der Rai-Steine bemisst sich nach Kriterien wie Größe, Alter, der Schwierigkeit, sie herzustellen, oder ob jemand beim Transport ums Leben kam. Sie müssen stets auf dem Rand stehen und dürfen nicht als Sitzbank oder Picknicktisch missbraucht werden, was Geldstrafen – auch für Touristen – nach sich ziehen würde. Diese sind allerdings in Dollar zu entrichten.

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4.) Teesteine

Hierbei handelt es sich um Blöcke aus gepressten Teeblättern. Vom 9. bis zum 20. Jahrhundert wurden sie u.a. in China, der Mongolei und Tibet als Währung genutzt – in Sibirien sogar bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs.

Ihre Verwendung als Währung lag in dem hohen Wert begründet, den Tee besaß. Insbesondere Nomaden bevorzugten Geld aus Tee gegenüber metallischen Münzen, weil sie die Teesteine, die sich mit sich herumtrugen, im Zweifelsfall auch verzehren konnten.

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5.) Katanga-Kreuz

Der praktische Nutzen von Bargeld liegt vor allem darin, ein kleines, leichtes und damit einfach zu transportierendes Zahlungsmittel zu sein. Kupferkreuze mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern und einem Gewicht von bis zu einem Kilogramm scheinen hierfür eher weniger geeignet.

Doch zwischen dem 13. und 20. Jahrhundert waren diese Kreuze Zahlungsmittel in der Region Katanga – heutzutage Teil der Demokratischen Republik Kongo –, die reich an Bodenschätzen ist: Schon vor 1.000 Jahren wurde dort Kupfer abgebaut. Die Kreuze dienten gleichzeitig als Barrenform für den Kupferhandel.

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6.) Waschmittel

Um 2012 herum wurde eine beliebte Waschmittelmarke zunehmend Ziel von Ladendiebstählen in den USA, sodass sich manche Geschäfte gezwungen sahen, jenes Waschmittel mit einer Diebstahlsicherung zu versehen. Wie sich herausstellte, klauten Junkies das Waschmittel, um damit ihre Drogen zu bezahlen.

Vermutlich hing dies u.a. damit zusammen, dass Bargeldzahlung in den USA immer unüblicher wird. Unabhängig von Straßenkriminalität fungierten Waschmittel und Shampoos 2011 auch in Weißrussland als Ersatzwährung, was allerdings der dortigen Hyperinflation geschuldet war.

 

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7.) Parmesankäse

Parmesan ist nicht gleich Parmesan. Der „echte“ Parmesan trägt den Namen Parmigiano Reggiano und darf nur in bestimmten norditalienischen Provinzen produziert werden, um sich diese Bezeichnung zu verdienen. In einer dieser Provinzen ist die Regionalbank Credito Emiliano ansässig, die für die hiesigen Käseproduzenten ein interessantes Angebot parat hat.

Seit 1953 akzeptiert die Bank nämlich Käselaibe als Sicherheit für Geschäftskredite. Der Gedanke dahinter ist, dass der Parmesan wertvoller wird, je länger er reift: ein Jahr mindestens, üblich sind zwei bis drei Jahre, bevor der Käse in den Handel kommt. Weil die Käsereien ihr Produkt dementsprechend nicht sofort verkaufen können, benötigen sie manchmal Kredite, um liquide zu bleiben.

pixabay/zalazaksunca

Onkel Dagobert, der reichste Erpel der Welt, ist bekannt dafür, täglich ein Bad in seinem mit Münzen gefüllten Geldspeicher zu nehmen. Ob er in einer dieser Währungen auch gerne schwimmen würde?

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Quelle

Gruß an die Wissenden

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TA KI

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China und das Bitcoin-Verbot: Der große Austausch – totale Kontrolle!


Die Chinesen haben vergangene Woche Ernst gemacht und mehreren Plattformen den Handel mit Bitcoins verboten. Der Kurs sackte rapide ab und hat sich dann wieder erholt (3923,- Dollar heute um 01.00 Uhr MEZ). Nach dem ICO-Verbot soll heute (20.09) endgültig Schluss sein für den Handel mit allen Kryptowährungen in China. Wie lange dieses Verbot aufrecht erhalten wird, hängt nicht nur von den Finanzbehörden in China ab, sondern von den Reaktionen im Ausland. Folgt die nächste Ralley oder der totale Absturz?

J.P. Morgan nannte den Bitcoin letzte Woche zur Empörung der Community „Betrug“. Das hat schon eine gewisse Komik, aber sämtliche Kryptowährungen sind noch weniger als FIAT-Money echtes Geld, sondern bestenfalls eine Zahlungsmethode. Und die ist alles andere als anonym, wie sich unwissend gebende Kritiker und naive Fanboys gleichermaßen behaupten, sondern eignet sich dank „Coin-Tracking“ bestens für eine einfache Steuererklärung. Die gesamte Blockchaintechnologie ist transparent und ist nichts für Schwarzhandel und sonstige dubiose Geschäfte, außer man verfügt über besondere Kenntnisse, die Normalbürger nicht besitzen, um damit am Finanzamt vorbei Geschäfte abzuwickeln.

Auch die Schweizer haben so ihre Probleme mit den Kryptowährungen. Die sogenannten „E-Coins“ wurden aus dem Verkehr gezogen, weil es sich dabei nur um eine „Schein-Kryptowährung“ handelt, so die Aufsichtsbehörden. Kommt der normale Geldbenutzer da überhaupt noch mit? Echte und falsche Kryptowährungen??? Zeichnet sich hier bereits ab, dass außer in China bald weltweit Regulierungsmaßnahmen erfolgen, die festlegen, was genau eine „Kryptowährung“ sein darf und was nicht? Das Know how haben sich Großbanken wie Goldman-Sachs längst patentieren lassen. Die neue Technologie muss unter Kontrolle gebracht werden – das geht nur wenn Staaten und Zentralbanken Hand in Hand zusammen arbeiten und die dafür notwendigen Gesetze erlassen werden, nebst den Kontrollbehörden, die man zur Aufsicht braucht. Auch dafür ist das chinesische Experiment von Aufschluss. Was passiert mit den Opfern des Bitcoinverbots? Kann der Otto-Normal-Chinese seine Bitcoin-Wallet in YUAN umtauschen oder ist alles „Ersparte“ plötzlich weg? Mit totaler Enteignung hat die Kommunistische Regierung sicher kein Problem und mit einem solchen Schritt wären die Kryptos in China erledigt, doch die Chinesen haben längst eine eigene Kryptowährung getestet. Mit dieser Verstaatlichung des Bitcoins läge dann die totale Kontrolle vollständig in der Hand des Staates – nicht die kleinste Transaktion bliebe den Finanzämtern verborgen.

Sollte dieses Szenario in China so ablaufen, dann könnte das Beispiel weltweit Schule machen. Alle Kryptowährungen werden verstaatlicht und als coole Alternative zu Bargeld oder Kreditkarte angeboten. Totale Kontrolle – das perfekte „Geld“ für die Neue Weltordnung. Bis dahin aber muss sich der Bitcoin noch weiter verbreiten und in jeder Smartphone-Wallet zu finden sein. Per Knopfdruck kann dann leise still und heimlich der Große Austausch vorbereitet werden. Wenn es so abläuft, dann haben die Herren der Welt ihre Lehre aus Indien gezogen.

Quelle: https://opposition24.com/china-bitcoin-verbot-der/355625

Gruß an die Beobachter

TA KI