10 faszinierende Fakten über Blut und Blutgruppen.


Jeder hat irgendwann einmal in der Schule gelernt, dass es vier verschiedene Blutgruppen gibt: A, B, AB und 0. Dazu kommt noch der Rhesusfaktor: positiv oder negativ. Welche Blutgruppe du einmal haben wirst, steht bereits vor deiner Geburt fest.

Die eigene Blutgruppe zu kennen, ist vor allem wichtig, wenn man eine Transfusion bekommt, da nicht alle Blutgruppen untereinander kompatibel sind. Doch wusstest du, dass deine Blutgruppe außerdem sehr viele Auswirkungen auf deine Person hat? Hier sind zehn Fakten darüber, wie Blut dein Leben beeinflusst und die du sicher noch nicht kanntest.

Blutgruppe und Ernährung

Der Körper ist den ganzen Tag mit komplizierten Prozessen beschäftigt. Dazu gehört auch die Verdauung. Denn Menschen reagieren durchaus unterschiedlich auf die verschiedene Nahrungsbestandteile Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate. Deshalb spielt die Blutgruppe bei vielen Aspekten der Ernährung eine große Rolle. So sollten etwa Menschen mit Blutgruppe 0 auf eine eiweißreiche Ernährung achten, während diejenigen mit Blutgruppe A sich bei Fleisch zurückhalten und dafür viel Obst und Gemüse essen sollten. Blutgruppe B sollte weniger weißes Fleisch essen und eine gesunde Mischkost anstreben. Blutgruppe AB dagegen profitiert von Fisch und einer fetthaltigen Ernährung, hierbei sind besonders Omega-3-Fettsäuren zu empfehlen.

Blutgruppe und Sport

Wusstest du, dass die Blutgruppe Einfluss darauf hat, welche Sportarten besonders für dich geeignet sind? Menschen mit Blutgruppe A profitieren besonders von entspannenden Sportarten wie Yoga oder Ausdauersport wie Laufen. Blutgruppe B dagegen liebt die Herausforderung für Körper und Geist. Hier stehen Sportarten wie Klettern und Kampfsport an der Tagesordnung.

Blutgruppe und heiraten

Es gibt einen guten Grund, warum du vor der Hochzeit die Blutgruppe deines Partners kennen solltest. Denn manche Blutgruppen mischen sich nicht besonders gut. Da nämlich der positive Rhesusfaktor dominant vererbt wird, sollten Frauen mit negativem Rhesusfaktor vorsichtig sein. Ist der Vater positiv, besteht eine große Chance, dass das Kind auch positiv wird und deswegen vom Körper der Mutter als „Fremdkörper“ angesehen wird. Es ist daher auf jeden Fall sinnvoll, vorher mit einem Arzt die Risiken abzuklären.

Blutgruppe und Bauchfett

Ist dir schon mal aufgefallen, dass manche Leute stärker mit Bauchfett zu kämpfen haben als andere? Das liegt natürlich einerseits an der Genetik (Männer und Frauen sind in Bezug auf die Fettverteilung unterschiedlich veranlagt), andererseits auch an der Blutgruppe. Menschen mit Blutgruppe A können Kohlenhydrate besser verarbeiten, daher haben sie seltener Fettspeicher am Bauch. Dagegen tun sich Menschen mit Blutgruppe 0 schwerer mit Zucker und neigen deswegen zu mehr Fett am Bauch.

Blutgruppe und Krankheiten

Nicht auf jeden Menschen wirkt sich eine Krankheit gleich aus. Auch das kann mit der Blutgruppe zu tun haben. Ob du für bestimmte Krankheiten besonders anfällig bist, kann ein Gespräch mit deinem Hausarzt klären.

Blutgruppe und Stressanfälligkeit

Zuerst klingt es erstaunlich, doch es ist tatsächlich so: Menschen mit Blutgruppe 0 haben einen höheren Cortisolpegel als andere. Dieses Hormon fördert Stressgefühle. Daher heute sollten sich Betroffene öfters einmal eine Auszeit gönnen – ihrem Herzen und ihrer Umwelt zuliebe.

Antigene

Antigene werden benutzt, um die Blutgruppen eindeutig zu identifizieren. Interessanterweise sind sie nicht nur im Blut selbst vorhanden, sondern im kompletten Verdauungstrakt, vom Mund bis hin zum Darm. Sogar über die Nase und die Lungenflügel kann man die Blutgruppe eines Menschen bestimmen.

Blutgruppe in Notfällen

Notärzte fordern immer wieder, dass jeder Mensch ein Dokument dabeihaben sollte, in dem wichtigste Informationen wie die Blutgruppe zusammengefasst sind. Im Extremfall kann dies lebensrettend sein, da die Helfer so auf einen schnellen Blick sehen können, welche Blutgruppe benötigt wird. Du bekommst diese Karten umsonst in jedem Blutspendezentrum und beim Roten Kreuz.

Blutgruppe und Charakter

Wenn man berücksichtigt, welchen Einfluss die Blutgruppe auf den Stoffwechsel hat, ist es kaum noch verwunderlich, dass sie auch die Persönlichkeit beeinflusst. Menschen mit Blutgruppe 0 neigen dazu, extrovertierter zu sein, eine ausgeprägte kreative Ader zu haben und sich unter anderen Menschen wohlzufühlen. Blutgruppe A dagegen ist eher ruhig, hat einen Sinn für Kunst und Ästhetik und ist sehr vertrauenswürdig. Menschen, die sehr ehrgeizig sind und gerne ihre Unabhängigkeit bewahren, sind oft mit der Blutgruppe B ausgestattet. Und Menschen mit Blutgruppe AB sind oftmals ein wenig zurückhaltender, fürsorglich und können Zeit gut allein verbringen.

Blutgruppe und Schwangerschaft

Interessanterweise scheint die Blutgruppe einen Einfluss darauf zu haben, wie die Chancen stehen, schwanger zu werden. Frauen mit der Blutgruppe AB produzieren mehr Hormone, die für die Empfängnis förderlich sind. Das heißt, Frauen mit Blutgruppe AB werden schneller schwanger.

Faszinierend, was die Blutgruppe alles beeinflussen kann. Das würde auf jeden Fall einiges erklären. Und der Tipp mit der Blutgruppeninformation kann tatsächlich Leben retten.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/blutige-fakten/

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

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Blutgruppe beeinflusst Risiko für Krankheiten


Viele Menschen hierzulande wissen nicht, welche Blutgruppe sie haben. Eigentlich wäre es ganz einfach, diese feststellen zu lassen: Zum Beispiel bei einer Blutspende beim Roten Kreuz. Dann wüsste man mitunter auch mehr über persönliche Gesundheitsgefahren, denn wie Studien zeigen, beeinflusst die Blutgruppe das Risiko für bestimmte Krankheiten.

Blutgruppe beeinflusst Erkrankungsrisiko
In den vergangenen Jahren haben verschiedene wissenschaftliche Studien belegen können, dass die Blutgruppe eines Menschen das Risiko für bestimmte Krankheiten beeinflusst. So berichteten etwa Forscher der Universität Greifswald im letzten Jahr, dass Träger der Blutgruppe B gegenüber den Trägern der Blutgruppe Null ein 2,5-fach erhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenentzündung haben. Doch auch bei der Gefahr für Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Magenschleimhautentzündung (Gastritis) spielt die Blutgruppe eine Rolle. In einem aktuellen Beitrag beschäftigt sich die „Welt“ mit dem Thema.

 

Mit Blutgruppe Null bessere Überlebenschancen bei einer Malariainfektion
Wie die Zeitung erklärt, gibt es vier Haupt-Typen von Blut: A und B, AB und Null. Es gibt nur wenig gesicherte Hinweise zur Entstehung der verschiedenen Blutgruppen. Offenbar hat ein gewisser Selektionsvorteil dazu beigetragen, das sich in verschiedenen Teilen der Welt verschiedene Blutgruppen herausgebildet haben. Markus Lerch, Professor für Innere Medizin an der Universität Greifswald, vermutet, dass Bakterien und Viren einen „Selektionsdruck“ ausübten. So ist etwa die Blutgruppe Null in Afrika besonders häufig. Es zeigte sich, dass Menschen mit diesem Bluttyp bei einer Malariainfektion bessere Überlebenschancen haben. Auf der anderen Seite sind sie jedoch anfälliger für Infektionen von Magen und Darm.

Infektionskrankheiten bestimmten den Evolutionsverlauf
Gegen die Pest sind hingegen Träger der Blutgruppen A, B oder AB besser gerüstet. Wie die Zeitung weiter schreibt, bestimmten Infektionskrankheiten, die jahrhundertelang viele Menschen in der Kindheit oder im jungen Erwachsenenalter töteten, den Verlauf der Evolution. Wenn eine bestimmte Blutgruppe einen besseren Schutz gegen eine Krankheit bot, konnten ihre Träger sie weiter vererben. Doch auch wenn eine Blutgruppe möglicherweise vor dem frühen Pesttod schützte, wirkten sich ihre Antigene im Lauf des Lebens ungünstig auf andere Prozesse im Körper aus. Daher kann es heute Nachteile mit sich bringen, was damals einen evolutionären Vorteil brachte. „Das hat damit zu tun, dass wir heute deutlich älter werden“, so Lerch. Früher bekamen die Menschen ihre Kinder zwischen dem 15. und dem 25. Lebensjahr, chronische Krankheiten und andere Leiden treten aber meist später im Leben auf.

Demenz im Alter wahrscheinlicher mit Blutgruppe AB
Verschiedene Untersuchungen belegen, dass die Blutgruppe einen Einfluss auf Erkrankungen haben kann. So hat etwa eine Studie der University of Vermont, USA, einen deutlichen Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Gedächtnisverlust im Alter festgestellt. Bei der Auswertung von Gesundheitsdaten von über 30.000 US-Amerikanern, die 45 Jahre oder älter waren und vier Jahre lang beobachtet wurden, stellte das Team um die Medizinerin Kristine Alexander fest, dass der Gedächtnisverlust besonders oft die Träger der Blutgruppe AB traf. Laut der Studie liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sie dement werden, um 80 Prozent höher als bei Trägern der Blutgruppe Null, die besonders selten erkrankten.

Herzerkrankungen auf ungünstige Blutgruppe zurückzuführen
Die Professorin für Innere Medizin an der Universität Wien, Renate Heinz, befasst sich ebenfalls mit dem Zusammenhang zwischen den Blutgruppen und chronischen Erkrankungen des Menschen. Sie erläuterte, dass man aus der Kardiologie wisse, dass für Träger der Blutgruppen A, B und AB eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, Gefäßkrankheiten zu bekommen. So sind nach Angaben des Verbands Deutscher Kardiologen sechs Prozent aller Herzerkrankungen auf eine ungünstige Blutgruppe zurückzuführen. Dies deshalb, weil sich in dem Blut der Gruppen A, B und AB mehr Gerinnungsfaktoren finden. Es handelt sich dabei um Eiweiße, die blutstillend wirken, wenn Blutgefäße verletzt werden, indem sie sich mit den Blutplättchen und der Gefäßwand verbinden. Daher schließen sich Wunden schneller, wenn man mehr Gerinnungsfaktoren im Blut hat. Andererseits verklumpt das Blut leichter, weswegen sich auch leichter Thrombosen bilden.

„Blutgruppen-Medikamente“ gibt es nicht
In anderen Untersuchungen konnte zudem festgestellt werden, dass das Risiko für chronische Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) mit der Blutgruppe Null steigt. Und einer Studie der Harvard School of Public Health in Boston zufolge haben Menschen mit der Blutgruppe AB das größte Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Ist es also sinnvoll, seine Blutgruppe zu kennen, um die Gefahr für die jeweiligen Erkrankungen besser einschätzen zu können? Markus Lerch erklärte, dass keine Blutgruppe bisher „absolut eindeutig“ als ein Risiko für eine bestimmte Krankheit identifiziert sei. Allerdings könne die Blutgruppe Hinweise auf Prozesse im Körper liefern. Ihre Merkmale wirken sich zufolge auf alle Körperzellen aus, auch wenn Mediziner noch daran forschen, wie genau und in welchem Umfang. „Blutgruppen-Medikamente“ gibt es demnach bislang nicht. (ad)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/blutgruppe-beeinflusst-risiko-fuer-krankheiten-8853447715.php

Gruß an die, die wissen worum es hier „genau“ geht 😉

TA KI