Finanz-Analyst Rob Kirby: »Wir stehen kurz vor dem Ende«


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Rob Kirby ist Buch-Autor und Gründer von Kirby Analytics; er vertreibt den Kirby Analytics Newsletter, ist langjähriger, kritischer Beobachter der Finanzmärkte und bezeichnet sich selbst als »Gold-Bug«.

Am 10. Januar fand sich Rob Kriby bei Greg Hunter von USA Watchdog zum Interview ein. Hier die wichtigsten Einschätzungen und Aussagen des Markoökonomie-Analysten:

Rob Kirby»Ich glaube, wir sprachen zuletzt Anfang Dezember und ich sagte seinerzeit, dass sich ein Fenster öffnet, in dem sehr wahrscheinlich einige systemische Zusammenbrüche anfangen werden, sich in unserem Finanz-Universum zu zeigen. Und siehe da, es scheint als erleben wir die Anfänge genau dessen, worüber wir gesprochen hatten.

Der Grund warum wir jetzt beobachten können, wie sich diese Dinge anfangen zu entfalten ist, dass alles was uns von unseren Finanz-Eliten erzählt worden ist im Grunde eine Lüge, eine False-Flag oder Betrug war.«

Kirby sagt, dass die Anhebung der Zinsen durch die Federal Reserve im Dezember eine der großen Lügen war, da die Wirtschaftslage sich alles andere als verbessert habe. Seiner Analyse nach könne nichts ferner der Wahrheit liegen.

»Die US-Dollar-Reserven sind in den letzten acht oder neun Monaten um nahezu $ 1 Billion gefallen und zwar global gesehen. Wenn die Reserven zurückgehen bedeutet das, dass Ausländer von der US-Regierung herausgegebene Wertpapiere abverkaufen. Sie ziehen sich vom Dollar zurück und wenn die Ausländer sich vom Dollar abwenden, dann stellt sich die Frage wer [die Wertpapiere] kauft? Die Antwort ist, dass es das US-Schatzamt selbst ist. Genauer gesagt, es ist der Exchange Stabilization Fund (ESF) des US-Schatzamts.«

»Da der ESF diese ganzen Treasuries kauft, die von anderen Ländern abgestoßen werden, taucht das in den FED-Konten nicht auf, denn es wird mit Geld aus anderen Quellen gemacht. Das kreiert ein Dilemma. Die globalen US-Dollar-Reserven fallen, aber trotzdem unterliegen wir der Illusion, dass der Dollar stark sei. Bedenken Sie, dass der Dollar in den vergangenen Monaten gestiegen ist.

Aber der Dollar kann nicht stark sein, wenn die Welt Dollars abstößt. Der Rückgang der US-Dollar-Reserven unterstützt das Narrativ eines starken Dollars nicht. Irgendwas musste also unternommen werden, um Reserven ins System zurückzubekommen. Die FED musste die Illusion einer Straffung [ihrer Geldpolitik] schaffen. Es ist ihr Versuch das Narrativ glaubhaft zu machen, dass der Dollar stark ist und die Welt sich keineswegs von Wertpapieren der US-Regierung zurückzieht.«

Kirby ist der Ansicht, dass ein Kollaps nicht erst noch kommen wird, sondern »bereits jetzt passiert«. Er stellt fest, dass der Prozess jetzt begonnen hat. Aber wie konnte dieser Crash so lange aufgeschoben werden? Kirby dazu:

»Weil ich offen ausgesprochen habe, dass die Märkte manipuliert sind, wurde ich immer als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, als einer der die vergangenen zehn Jahre einen Alu-Hut getragen hat. Und jetzt kommt ein ehemaliger FED-Präsident daher und sagt: “Ja, wir haben in die Märkte eingegriffen.“ Na, da schau her. Selbstverständlich haben die in die Märkte eingegriffen und was traurig ist, die Manipulationen werden immer extremer werden, denn diese Leute handeln wie in die Ecke gedrängte Ratten. Wenn man Ratten in die Ecke drängt, dann sind das sehr, sehr gefährliche Tiere, die eine Menge Schaden anrichten können.«

Edelmetalle seien in den USA bei weitem nicht so beliebt wie in asiatischen Ländern, sagt Kirby. Das könne sich jedoch in kürzester Zeit ändern, wenn die verfügbaren Vorräte im Westen sich auflösen. Er geht davon aus, dass die Preise für Gold und Silber bis Jahresende um ein Vielfaches höher liegen werden, als dies aktuell der Fall ist.

Kirby steht von Berufs wegen im Kontakt mit mehreren Milliardären. Diese schätzen die Lage ebenfalls sehr kritisch ein.

»Sie sagen, dass sie davon ausgehen, dass wir kurz vor dem Ende stehen. Ich möchte das Ende nicht wirklich, denn es wird kein schöner Tag – nicht für mich, nicht für Sie, für niemanden. Er wird die Art wie wir leben dramatisch verändern.«

Hier das vollständige Gespräch zwischen Rob Kirby und Greg Hunter:

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/01/finanz-analyst-rob-kirby-wir-stehen-kurz-vor-dem-ende/

Gruß an die, die erkennen, dass es eben nicht nach Plan läuft 😉

TA KI

Börsen-Crash gestoppt: US-Notenbank und EZB eilen Super-Reichen zu Hilfe


Die US-Notenbank hat angedeutet, die Zinsen länger als geplant auf niedrigem Niveau zu halten. Zuvor war bekanntgeworden, dass die reichten 400 Welt-Bürger in der vergangenen Woche wegen der Börsen-Turbulenzen 26 Milliarden Dollar verloren hatten. Nun gewährt ihnen die die Fed eine weitere Chance, ihre Vermögen in Sicherheit zu bringen. Auch die EZB hilft mit und will bereits in den nächsten Tagen mit dem Ankauf von faulen Krediten beginnen.

Die Super-Reichen können auf Mario Draghi und seine Kollegen zählen: Die Zentralbanken öffnen einen weiteren Fluchtweg für die großen Vermögen. (Foto: dpa)

So sieht die Börse aus, wenn die Zentralbanken alles tun, um den Super-Reichen zu Hilfe zu eilen. (Grafik: ariva.de)

Die US-Notenbank eilt den amerikanischen Super-Reichen zu Hilfe. Nachdem am Donnerstag klar wurde, dass die 400 reichsten Anleger der Welt in der abgelaufenen Woche wegen der Turbulenzen an der Börse 26 Milliarden Dollar verloren hatten, macht die Federal Reserve (Fed) eine überraschende Kehrtwende: James Bullard, der Chef der Federal Reserve Bank von St. Louis, hatte am Vorabend eine Pause bei der Drosselung der Wertpapierkäufe durch die US-Notenbank ins Gespräch gebracht. “Dass heute auch der Chefvolkswirt der Bank of England davon sprach, dass die Zinsen in Großbritannien länger als erwartet niedrig bleiben könnten, deutet darauf hin, dass auch die internationalen Geldpolitiker die Marktturbulenzen beobachten und nun koordiniert verbal eingreifen”, sagte Marktanalyst Andreas Paciorek vom Brokerhaus CMC Markets.

Bloomberg, das über die Sorgen der Super-Reichen als erste Nachrichtenagentur berichtete, meldet, dass auch die EZB nicht untätig bleiben will und bereits in den kommenden Tagen mit dem Ankauf der umstrittenen Ankaufprogramm von Kreditverbriefungen (ABS) beginnen. Dieser Ankauf von Finanz-Schrott ist nichts anderes als eine heimliche Bankenrettung zu Lasten der Steuerzahler. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat die Aktion scharf kritisiert, weil sich abzeichnet, dass die EZB die faulen Kredite zu überhöhten Preisen kaufen wird. Die Preise werden von den Großbanken und dem Finanzinvestor BlackRock bestimmt.

Aus Sicht seines Kollegen Chris Weston von IG Markets werden diese Äußerungen die Kurse aber nur vorübergehend stabilisieren. Die Super-Reichen sollen offenbar eine Chance erhalten, ihre Vermögen zu verlagern. “Wir brauchen eine längere Periode mit starken Konjunkturdaten aus den USA und vor allem aus Europa, damit sich die Märkte beruhigen”, sagte Weston.

Die kleinen Sparer werden von dem Bailout nicht profitieren: Sie verlieren durch die manipulative Zinspolitik der Zentralbanken Milliarden und haben keine Chance, ihre Ersparnisse in Sicherheit zu bringen. Bereits im Vorjahr hatten zahlreiche Banken beschlossen, nur noch Vermögen von über einer Million Euro zu verwalten, darunter die Credit Suisse. Anleger mit weniger Vermögen wurden aufgefordert, ihre Gelder zu anderen Banken zu transferieren.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/18/boersen-crash-gestoppt-us-notenbank-und-ezb-eilen-super-reichen-zu-hilfe/

Gruß an die Strippenzieher

TA KI