Düsseldorfer Asyllager: Krisengespräch nach Brandstiftung durch Bewohner – DRK fordert Abschiebung


Wegen des Brandanschlags in einem Düsseldorfer Flüchtlingsheim ist heute ein Krisengespräch geplant. Die Halle für alleinreisende männliche Migranten wurde durch Bewohner angezündet. Die Unterkunft wurde vollständig zerstört. Das DRK fordert die Abschiebung der Brandstifter.

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Nach dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf ist heute ein Krisengespräch geplant. Dabei soll erörtert werden, was sich in den Wochen vor dem Brand in der Lagerhalle der Messe ereignet hat, schreibt die „Rheinische Post“.

Die Flüchtlingsbeauftragte der Stadt, Miriam Koch, habe dazu Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Stadt und des Sicherheitsdienstes eingeladen.

Die Polizei hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass es in der Unterkunft bereits vier Ermittlungen wegen Bränden und vor zwei Wochen eine versuchte Brandstiftung im gleichen Bereich der Flüchtlingsunterkunft gegeben habe. Zwei Bewohner sollen für das Feuer verantwortlich sein, das die Flüchtlingsunterkunft für 282 Männer nahe der Messe am Dienstag komplett zerstört hatte. Sie sollen den Brand gelegt haben, um in ein besseres Heim zu kommen.

Nach Angaben der Zeitung verzeichnete die Polizei seit Jahresanfang 89 Einsätze in der Notunterkunft, darunter 15 wegen Körperverletzung und vier in Zusammenhang mit Bränden. Wie viel das im Vergleich zu anderen Heimen ist, hat die Polizei demnach nicht ermittelt. „Wir müssen die Situation aufarbeiten“, hieß es von Seiten der Polizei.

DRK fordert Abschiebung der Brandstifter

Der Düsseldorfer DRK-Vorsitzende, CDU-Politiker Olaf Lehne, fordert die Abschiebung der Brandstifter, falls sich die Anschuldigungen bestätigen. „Wer eine solche Einrichtung anzündet und damit andere Flüchtlinge und die Hilfskräfte in Gefahr bringt, ist kriminell“, sagte Lehne. „Und wer kriminell ist, den braucht unser Land nicht.“

Derweil untersucht eine 34-köpfige Ermittlungskommission den Tathergang. Die Polizei hatte nach dem Brand sofort ein Großaufgebot eingesetzt, bis zu 350 Beamte waren bis in den späten Abend im Einsatz, so RP. Während der Befragungen von Zeugen wurde schnell klar, dass eine Gruppe aus Nordafrikanern mit dem Brand in Verbindung steht. Acht Verdächtige wurden festgenommen. Zwei sind jetzt in U-Haft, auch gegen die anderen wird weiter ermittelt. (dpa/so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/duesseldorfer-asyllager-krisengespraech-nach-brandstiftung-durch-bewohner-drk-fordert-abschiebung-a1335607.html

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Flüchtlinge zünden Asyl-Lager in Slowenien an


Im slowenischen Brežice haben Flüchtlinge am Mittwochmorgen Zelte in einer Flüchtlingsunterkunft angezündet.

Wie der Nachrichtensender „N24“ berichtet, haben Flüchtlinge an der kroatischen Grenze aus Protest mehrere Zelte in einer Asyl-Einrichtung zelte anzünden- flucht slowenienangezündet. Daraus entwickelte sich ein Großfeuer. Die Lage war zeitweise außer Kontrolle.

Vor Ort sind Feuerwehren, das Rote Kreuz und Polizei im Einsatz, aus einer Halle schlagen meterhohe Flammen. Busse beginnen damit, Flüchtlinge von der Unterkunft an die österreichische Grenze zu fahren.

Das Asyl-Lager in Brezice ist für 350 Flüchtlinge ausgelegt, momentan befinden sich dort mehr als 3000. Die Menschen warten in der Erstaufahmeeinrichtung darauf, mit einem Bus zu einem anderen Lager oder nach Österreich transportiert zu werden.

Slowenien ist mit den 9000 Flüchtlinge, die am Dienstag ankamen, völlig überfordert. Nach eigener Darstellung kann das Land nur 2500 Flüchtlinge pro Tag aufnehmen.

Reporter berichteten von einer „lebensbedrohlichen Lage“ für die Menschen vor Ort. Ob Flüchtlinge oder Einsatzkräfte verletzt oder getötet wurden, steht bisher nicht fest.

Update: Das Feuer sei gegen 10.45 Uhr gelöscht gewesen.

Hintergrund:

Ljubljana/Zagreb – In Serbien schlugen sich wieder Hunderte Flüchtlinge über die grüne Grenze und an der Polizei vorbei nach Kroatien durch. Ganz ähnlich sah es in Kroatien an der slowenischen Grenze aus.

Dort schafften es Hunderte trotz Polizei zu Fuß nach Brezice im Südosten Sloweniens. Die Behörden beklagten, dass allein am vergangenen Montag 8000 Flüchtlinge angekommen seien, obwohl das Land nur 2500 pro Tag einreisen, registrieren und nach Österreich weiterreisen lassen könne.

Viele Grenzübergänge in der Region blieben vorübergehend geschlossen, so dass die Menschen nur schubweise weiterreisen konnten.

Slowenien appellierte erneut an die EU, bei der Bewältigung der Krise zu helfen.

«Es ist ganz und gar unrealistisch, dass ein Zwei-Millionen-Land die Lage stoppen, organisieren und lösen kann», während es «viel größere Mitglieder nicht geschafft haben», heißt es in der Mitteilung der Regierung nach einem mehrstündigen nächtlichen Krisentreffen am Dienstag.

Gruß an die Dankbaren
TA KI