Eric Margolis: Stellt unsere Kriegsverbrecher vor das Gericht in Den Haag


Eric Margolis: Stellt unsere Kriegsverbrecher vor das Gericht in Den Haag

Von Eric Margolis

Eric MargolisDer Chilcot-Bericht diese Woche über die Rolle Britanniens beim Einmarsch in den Irak 2003 war so höflich und reserviert wie eine ordentliche englische Teeparty. Keine direkten Beschuldigungen, keine Rede von Kriegsverbrechen durch den damaligen Premierminister Tony Blair oder dessen Leitstern, Präsident George W. Bush. Aber immerhin ziemlich belastend.

Derartige Regierungsberichte und Kommissionen sind eher dazu bestimmt, die Wahrheit zu vernebeln statt zu enthüllen und hässliche Fakten unter Bergen von Papier zu begraben, wie im reizenden Programm „Yes, Prime Minister“ lustig bemerkt wurde.

Und unter Bergen von Lügen. Die größte Lüge auf beiden Seiten des Atlantiks war, dass die Invasion und Zerstörung des Irak das Ergebnis von „fehlerhaften Geheimdiensterkenntnissen“ war. Die Lager von Bush und Blair und die Medien der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs trieben diese absurde Linie voran.

Nachdem ich seit 1976 über den Irak berichtet hatte, war ich einer der ersten, der versicherte, dass Bagdad keine sogenannten Massenvernichtungswaffen besaß, sowie keine Möglichkeiten, diese zu befördern, falls es doch welche hatte. Dafür wurde ich hinausgeworfen und kam auf die Schwarze Liste des führenden TV-Netzwerks und führender Zeitungen in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Ich hatte keine Sympathie für den brutalen Saddam Hussein, dessen Geheimpolizei drohte, mich als Spion aufzuhängen. Ich konnte mich jedoch nicht der intensiven Kriegspropaganda anschließen, die aus Washington und London kam, serviert von den untertänigen verlogenen amerikanischen und britischen Medien.

Bei dem geplanten Einmarsch in den Irak ging es nicht um Atomwaffen oder Demokratie, wie Bush behauptete. Zwei mächtige Gruppierungen in Washington schlugen die Kriegstrommeln: fanatische proisraelische Neokonservative, die sich danach sehnten, einen Feind Israels zerstört zu sehen, und eine Clique von konservativen Ölmännern und Imperialisten rund um Vizepräsident Dick Cheney, die sich die riesigen Erdölreserven des Irak zu einer Zeit unter den Nagel reißen wollten, in der sie glaubten, dass das Erdöl zu Ende ging. Sie organisierten den Krieg gegen den Irak, eine eklatante und illegale Aggression wie Hitlers Einmarsch 1939 in Polen.

Britanniens kriecherischer Tony Blair zog mit den Kriegstreibern mit in der Hoffnung, dass das Vereinigte Königreich die Brösel der Invasion aufpicken und seine ehemalige wirtschaftliche und politische Macht in der arabischen Welt wieder festigen könnte. Blair war lange ein Favorit der britischen Neokonservativen gewesen. Der eloquente Blair wurde als Frontmann für den Krieg dem schwerfällig stockend sprechenden George Bush vorgezogen. Der wirkliche Kriegsherr war jedoch Dick Cheney.

Es gab keine „fehlerhaften Geheimdiensterkenntnisse.“ Es gab Geheimdienste, die unter Druck gesetzt wurden, eine falsche Geschichte zu erfinden, um ihren politischen Herren zu Diensten zu sein. Und einen Haufen falsche Berichte, zusammengebraut von unseren Alliierten im Mittleren Osten wie Israel und Kuwait.

Sogar nach dem milden Chilcot-Bericht liegt Blairs Reputation in Scherben, wie es sich gehört. Wie so ein intelligenter, beredter Mann zugelassen haben kann, von dem tölpelhaften Aufschneider Bush an der Nase herumgeführt zu werden, ist schwer zu ergründen. Europas Führer und Kanada weigerten sich, bei der anglo-amerikanischen Aggression mitzumachen. Frankreich, welches Bush vor der Katastrophe warnte, die er auslösen würde, wurde von US-Republikanern verleumdet und als „käsefressende Handtuchwerferaffen“ verunglimpft.

In der Sache selbst waren die Regierungen Bush und Blair die wirklichen Affen. Saddam Hussein, ein ehemaliger Alliierter der Vereinigten Staaten von Amerika, wurde abgesetzt und gelyncht. Der Irak, das höchstentwickelte arabische Land, wurde nahezu völlig zerstört. Bis zu einer Million Iraker werden wahrscheinlich getötet worden sein, obwohl der Chilcot-Bericht nur von lächerlichen 150.000 spricht. Wie Saddam vorhergesagt hatte, stieß die Bush-Blair-Invasion die Tore der Hölle auf, und heraus kamen al-Qaida und dann ISIS.

Die Medien der Vereinigten Staaten und des Vereinigten Königreichs, angeblich das Bollwerk der Demokratie, kippten um und wurden zu einem Organ der Kriegspropaganda der Regierung. Blair unterzog die illustre BBC einer Säuberung, weil sie seine Kriegstreiberei nicht voll unterstützte. Die BBC hat sich nie davon erholt.

Interessanterweise waren die Berichte dieser Woche über die Chilcot-Untersuchung tief in der New York Times vom Donnerstag begraben. Die New York Times war ein entscheidender Mitmacher bei diesem Krieg. Das waren auch das Wall Street Journal, Fox News und die großen TV-Netzwerke. Ohne ihre schändliche Duldung wäre es wahrscheinlich nicht zum Krieg gegen den Irak gekommen.

Bush und Blair haben fast 4.500 getötete amerikanische Soldaten auf dem Gewissen, die Verwüstung des Irak, unseren Krieg um eine Billion Dollar, das sich immer weiter ausbreitende Chaos im Mittleren Osten, sowie die Gewalt, die wir zu Unrecht dem „Terrorismus“ und dem sogenannten „radikalen Islam“ in die Schuhe schieben.

Die Männer und Frauen, die für diese größte Katastrophe unseres Zeitalters verantwortlich sind, sollten zur Rechenschaft gezogen werden. So lange Bush und Blair herumstolzieren und Vortragshonorare kassieren, haben wir kein Recht, andere Länder, auch nicht Russland und China zu belehren, wie man eine Demokratie oder einen Rechtsstaat betreibt. Bush und Blair sollten wegen Kriegsverbrechen vor das Gericht in Den Haag gestellt werden.

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Dieser Beitrag wurde übersetzt und erstveröffentlicht von Antikrieg.com

>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Quelle: http://n8waechter.info/2016/07/eric-margolis-stellt-unsere-kriegsverbrecher-vor-das-gericht-in-den-haag/

Gruß an die, die die ganze Wahrheit – und nicht nur die Halbe verbreiten

TA KI

Londoner Bürgermeister: circa 4000 extremistische Staatsbürger Englands bereiten Angriff auf diese Stadt vor


Boris Johnson

Der Bürgermeister von London sagte mit Hinweis  darauf, dass circa drei- bis viertausend englische Staatsbürger Mitglieder extremistischer Terrorgruppen sind, diese Extremisten würden für einen Angriff auf England planen.

 

Boris Johnson, der Bürgermeister von London, hat am gestrigen Dienstag in einem Interview mit Radio LBC unterstrichen, diese Leute seien zurzeit eine potentielle Bedrohung für Britannien.

Die vom Londoner Bürgermeister angeführte Zahl von englischen Staatsangehörigen, die sich den Extremisten und Terroristengruppen angeschlossen haben sollen, liegt jedoch weitaus höher als die bisherigen  offiziellen und inoffiziellen Angaben.  Im November vergangenen Jahres hat der britische Parlamentsabgeordnete Khaled Mahmud gesagt, dass circa zweitausend Staatsbürger des Landes am Kampf der Terroristen in Irak und Syrien mitbeteiligt sind.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/276565-londoner-b%C3%BCrgermeister-circa-4000-extremistische-staatsb%C3%BCrger-englands-bereiten-angriff-auf-diese-stadt-vor

Gruß an die „Terrorunterstützenden“ Saaten und Länder- eure Zeit läuft ab.

TA KI

Der Glaube der Kelten


keltenglaube

Die Religion war ein wichtiger Bestandteil der keltischen Kultur. Sie wurde von einer Kaste von Priestern, den Druiden (Indo-Europäisch: dru´= stark, wyd= wissen) verwaltet. Sie hatten die Aufgabe, die Kommunikation zwischen den normalen Leuten und den Göttern zu ermöglichen. Alle religiösen Vorgänge und Riten wurden ausschließlich von den Druiden durchgeführt. Die Kelten waren extrem abergläubisch, und die höchste Strafe war Exkommunikation.

Ursprünglich waren die Druiden die Priester der Jungsteinzeit-Kelten in Westeuropa.

Während der Ausbreitung der Kelten wurde die Druidenreligion von allen Kelten angenommen, und der keltische Glaube wurde von den Druiden gelehrt.

Wer waren diese mystischen Menschen, genannt Druiden?

Da die Religion ein wichtiges Element der sozialen und politischen Struktur war, gab es nur eine Verbindung genannt „Priesterschaft der Druiden“. Diese religiöse Vereinigung setzte sich durch und verband viele keltische Stämme zu einem starken Volk mit ähnlichem Glauben und Gesetzen. Die Druiden formten eine große Glaubensgemeinschaft, welche viele verschiedene und spezielle Funktionen erfüllte.

Es gibt historische Beweise von Druiden in Irland, UK und Gallien. Allerdings haben wir keine eindeutigen Beweise, dass es Druiden in den keltischen Niederlassungen in Spanien, Italien und Gallizien gab.

Die Reisen und Treffen der Druiden stärkten die Einheit der Kelten und stärkten das Gefühl der Zusammengehörigkeit, welches schließlich zur Vereinigung aller keltischen Stämme führte.

Manche Forscher glauben, dass der Drudismus seinen Ursprung in Ländern westlich der keltischen Gebiete hatte. Diese Gelehrten sagten, dass der Druidismus nichts mit den Kelten zu tun habe, sondern mit Menschen, welcher im Westen der keltischen Welt lebten und die Erbauer von megalithischen Gedenkstätten waren. Cäsar sagt uns, dass der Drudismus zuerst in Britannien begann und dass die Druiden aus Gallien für gewöhnlich berühmte Schulen und Heiligtümer in Britannien besuchten.

Die Geschichte zeigt klar genug, dass der Druidismus ein Element des Widerspruchs bei den Römern in Gallien und Britannien und beim Christentum in Irland war. Es war ein feindliches Angreifen in Form von Verfolgung in Gallien und eine Art der Erniedrigung in Irland. (Das zeigt sich beim Krieg der röm. Generälen gegen britische Heiligtümer) Es war offensichtlich, dass der Druidismus ein Element des Widerstandes war, weil er Zusammenhalt erzeugen half und auch geographischen Grenzen und Stammesgrenzen überschritt. Die Kelten glaubten an magische Tätigkeiten, welche jeden Aspekt in ihrem Leben und in Ihrer Umgebung durchdrang. Sie nutzten magische Kräfte um Gutes zu tun. Das erreichte man durch Rituale und Opfer und das Rezitieren alter heiliger Erzählungen.

Die Kelten glaubten auch an ein Leben nach dem Tod oder im Himmel. Die Druiden predigten, dass der Tod nicht das Ende war, sondern ein Übergang vom Leben zu einer höheren Existenz. Der keltische Himmel war ähnlich der Erde, nur sehr viel besser- es gab kein Altern (hence the term tir an o´g – Land der Jugend) kein Unglück und keine Krankheit.

Es war ein Land der immerwährenden Schönheit, besonders ein Land für Frauen wo körperliche Freuden unbeeinträchtigt von Schuld und Sünde waren, wo die Sonne immer schien, die Vögel niemals aufhörten zu singen, und wo es keinen Hunger oder Durst gab, für alle ein nie aufhörender Überfluss. Die Kelten hatten auch eine Vorstellung von Höllen und Unterwelten, welche das (parallel zum Christentum) genaue Gegenteil zum Himmel waren. Alte keltische Folklore beinhaltet, daß Gottheiten Sterblichen von Zeit zu Zeit erscheinen würden und ihnen vom Jenseits erzählen würden, womit Tir inna m Beo – das Land des Lebens, als auch Tri inna m Ban – Land der Frauen gemeint war. Oft heißt es auch Magh Mar (große Einfachheit) oder Tir Mar (großes Land).

Die Kelten, tief religiös, verehrten viele heidnische Gottheiten. Dies blieb auch besonders in Zeiten erhalten, wo das Christentum noch nicht etabliert war oder man sich dagegen erhob.

keltenreligionDie Mystik und Religion der Keltischen Stämme scheint auf den ersten Blick äußerst kompliziert und verworren, wie eines ihrer so kunstfertig gefertigten Schlingmuster, doch dieser Schein trügt. Um sie zu verstehen, müssen wir zunächst eine grundsätzliche Trennung zwischen Glaube und Religion vornehmen und diese für sich betrachten: Der Glaube ist das grundsätzliche Wissen um die Natur und ihre Gesamtbeziehung zu jedem einzelnen Kelten. Er besitzt dafür ein Symbol zur ständigen Erinnerung. Das „Triskell“. Es verkörpert für ihn das Entstehen, das Sein und das Vergehen. Es ist das Zeichen der „Großen Mutter“, der Natur. Also ist es wichtig für den Einzelnen, diesem Lauf zu folgen, seinen Platz innerhalb des Gesamten einzunehmen. Auf der Basis dieses Glaubens verfolgt also jeder seine eigenen Ziele. Da er sich aber, wie alle anderen, an die Gesetze der Natur hält, wird er jenen Platz einnehmen, den die Natur für ihn vorgesehen hat und an dem er wiederum durch dieselben Gesetze geschützt ist. Daraus erklärt sich dann auch der Keltische Schicksalsbegriff. Also baut sich auf der Individualität des Einzelnen das Kollektiv der gesamten Gesellschaft auf. Mit diesen Voraussetzungen braucht man keine religiöse Organisation im Sinne einer „Kirche“, denn jeder geht seinem Glauben höchst persönlich nach, man muss sogar sagen, jeder zeigt seinen Glauben dadurch, dass er am Leben ist und dieses seiner Natur gemäß führt. Der Glaube im Keltischen ist also kein katechistischer, sondern im Gegenteil, eine Lebensführung an und für sich.

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Innerhalb des Ganzen, also der Natur, gibt es Kräfte, die als besonders anzusehen sind, so z.B. Blitz, Feuer, Klang, Heilung usw. . Um mit solchen Kräften umzugehen, bedurften sie Namen; Namen, welche ihnen von den Hütern der Gesetze, den Druiden gegeben wurden. Sie sind nun Hüter, Rächer, Helfer, Führer. Aus ihnen setzt sich die Religion zusammen. Diese Kräfte sind nicht Götzen oder Götter im Griechisch-Hellenistischen Sinne. Dort sind sie eigenständige Wesen außerhalb der Grenzen der Natur, hier sind sie besondere Teile der Natur mit eigenständiger, individualisierter Handlung in deren Rahmen, wie der Mensch selbst. Jene Regeln zu kennen und auszuführen, um mit ihnen zu kommunizieren, sie um Hilfe zu bitten oder gar ihnen zu befehlen, oblagen einzig und allein den Priestern.

die hüterMit dem Wort „Druiden“ werden heute zumeist alte Männer mit langen weißen Haaren und Bärten assoziiert. Von solchen Vorstellungen ist natürlich Abstand zu nehmen. Bei der Betrachtung der Keltischen Hierarchie zeigen sich der Clansmann und Clansfrau, also Siedler, Krieger, Händler, dann die Clansführer und Könige und eben die Druiden, weisen Frauen und Barden und Poeten. Der „Beruf“ des Druiden war also nichts Besonderes, sondern einer unter vielen, eine Betätigung auf einem bestimmten Aufgabengebiet. Allerdings auf einem Aufgabengebiet, das viele Bereiche umfasste: Gesetzeshüter, Berater, Zeremonienmeister, Priester, Landschaftspfleger, Tier- und Pflanzensachkundiger, Seher, Chronist, Schiedsrichter, Lehrer, Geschichtenerzähler und vieles andere. Durch diese vielfältigen Arbeitsgebiete konnte wiederum der Grundsatz, dass jeder das tue, was er am besten kann, eingebracht werden, und so wurde der einzelne Druide je nach Neigung speziell ausgebildet. Damit gliederten sich auch die Druiden in die „Gesellschaft von Spezialisten“ ein. Druide zu werden war Berufung: Der amtierende Druide sah sich die Jungmannen eines Dorfes oder Landstriches an und erkundigte sich über sie. Nach Eignung wählte er dann einen von ihnen als Schüler. So übertrug sich das gehütete Wissen von Generation zu Generation und wuchs mit der Erfahrung jedes einzelnen Druiden.

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Gefunden bei: http://home.arcor.de/silent-whisperers/glaube.htm

Gruß an die Vergangenheit

TA KI