Arbeit & Integration: „Die Arbeitsagentur übernimmt die Kosten.“


„Faktor A“ heißt das Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit. In diesem Magazin wirbt die Bundesagentur bei Arbeitgebern u.a. dafür, daß sie „geflüchtete Menschen“ unter 35 Jahren als Lehrlinge einstellen. Auch bezuschusste Praktika bis zu einer Dauer von 12 Monaten sind möglich, sollte sich ein Arbeitgeber bei einem Vorstellungsgespräch keine Meinung zu einem Bewerber bilden können. „Die Arbeitsagentur übernimmt die Kosten“, heißt in einem solchen Fall, daß bis zu 231 Euro im Monat an Lohnzuschüssen für die geflüchteten Praktikantenmenschen „von der Arbeitsagentur übernommen werden.“ Woher die Arbeitsagentur das Geld dafür hat, bleibt offen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder die Arbeitsagentur stinkt aus sich heraus vor Reichtum, oder aber sie hat das Geld vom Steuerzahler. Ich tippe auf Steuerzahler.

 

Interessant ist, daß abgelehnte Asylbewerber mit einem Duldungsstatus nach Zustimmung der Ausländerbehörde eine solche geförderte Ausbildung antreten dürfen – und daß der Duldungsstatus für die Dauer der Ausbildung erhalten bleibt. Das gilt ausdrücklich auch für die ersten drei Monate in Deutschland. Für bereits in ihrem Heimatland ausgebildete Arbeitnehmer, deren Asylgesuch abgelehnt worden, gilt während dieser Zeit jedoch ein Arbeitsverbot. Ab dem 49. Aufenthaltsmonat entfällt – egal, ob asylberechtigt oder geduldet – das Arbeitsverbot für alle. Zur Arbeitsaufnahme ist dann auch keine Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit mehr erforderlich. Das heißt, daß ab dem 49. Aufenthaltsmonat auch abgelehnte Asylbewerber, die nicht abgeschoben werden konnten, uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt haben.

Die Bundesagentur wirbt bei Arbeitgebern eindringlich dafür, „geflüchtete Menschen“ einzustellen. Aus den bestehenden Schwierigkeiten dabei macht die Arbeitsagentur keinen Hehl. Oft müssten, bevor an Ausbildung und/oder Arbeitsaufnahme zu denken sei, erst Sprachkenntnisse und eine rudimentäre Allgemeinbildung vermittelt werden. Dafür jedoch gibt es Sprach- und Integrationskurse, die heutzutage ebenfalls bezuschusst werden. „Die Bundesagentur übernimmt die Kosten“ bei Auszubildenden. Das war nicht immer so.

Die „Gastarbeiter“, die in den frühen Sechziger Jahren zunächst aus Italien, später dann aus der Türkei nach Deutschland kamen, schienen in der Lage zu sein, sich selbst zu integrieren und auch die Sprache aus Eigeninteresse heraus zu erlernen.

Mit ähnlichen Worten wie denen der Arbeitsagentur sind in früheren Jahrhunderten wahrscheinlich Sklaven auf Märkten feilgeboten worden.

Zitat „Faktor A“: „Neben den interkulturellen Kompetenzen, die Flüchtlinge mitbringen, sind sie häufig hoch motiviert und zeigen eine sehr starke Leistungsbereitschaft. Auch Flexibilität und Belastbarkeit gehören aufgrund ihrer Lebenserfahrung oft zu ihren Eigenschaften.“ – Zitatende.

Mit anderen Worten: Der „geflüchtete Mensch“ muckt nicht so leicht gegen Ausbeutung auf wie der dekadente, gewerkschaftsgedanklich verzogene und ungeflüchtete „Mensch, der schon länger hier lebt“. (Merkel) Der „geflüchtete Mensch“ hat also trotz gewisser Nachteile als ungeschliffener Rohdiamant auch natürliche Vorteile für den Arbeitgeber, die nach dem Schliff noch immer vorhanden sind. Es steht zu vermuten, daß Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Belastbarkeit der „geflüchteten Menschen“ groß genug wären, um sie bei der Marine als Ruderer in Lohn und Brot zu bringen, was unter dem Aspekt des Umweltschutzes unbedingt zu begrüßen wäre. Es könnten endlich die vermaledeiten Schiffsdiesel stillgelegt werden.

Sollten Sie Arbeitgeber sein und mit dem Gedanken spielen, „geflüchteten Menschen“ die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Flexibilität, ihre Leistungsbereitschaft und ihre Belastbarkeit auszuleben, finden sie detaillierte Informationen hier:

  1. Einstellung
  2. FAQ
  3. Förderung

Bedenken Sie: „Die Arbeitsagentur übernimmt die Kosten“. (ME)

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/09/07/arbeit-integration-die-arbeitsagentur-uebernimmt-die-kosten/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

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Hartz IV könnte bis zu vier Wochen verspätet kommen


Hartz-IV-Klagen vor Brandenburger Sozailgerichten

Auf einige Hartz IV-Empfänger könnten schwierige Zeiten zukommen: Die monatliche finanzielle Stütze droht, verspätet auf dem Konto einzutreffen – und das um bis zu ganze vier Wochen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung und beruft sich auf Informationen direkt aus der Bundesagentur für Arbeit. „Unverantwortbar“ nennt Adolf Bauer, Chef des Sozialverbands Deutschland, diesen Zustand. Wer Hartz IV bezieht, müsse ohnehin schon „auf Kante nähen“, da seien Verzögerungen bei der Auszahlung des Arbeitslosengeldes II nicht zumutbar. Und was steckt hinter den drohenden Verzögerungen? Zusätzliche Bürokratie.

Laut „Bild“ wurden die bundesweiten Jobcenter zu Beginn des Jahres 2015 mit neuen Auflagen konfrontiert: Von nun an müssen vor allem Anpassungen bei der Höhe einzelner Hartz IV-Sätze doppelt geprüft werden. Das gilt sowohl für die Erhöhung als auch die Senkung des Satzes. Statt eines Mitarbeiters müssen demnach zwei grünes Licht geben. Damit wolle man vermeiden, dass Willkür und Missbrauch weiter um sich greifen. Es gibt nur ein entscheidendes Problem: Die Jobcenter haben offenbar bei Weitem nicht ausreichend Personal, um diesen neuen Auflagen gerecht zu werden. Mehr als 1.200 zusätzliche Mitarbeiter wären angeblich notwendig, um das Vieraugenprinzip zu bewerkstelligen. Genehmigt wurden 400 – und dabei handle es sich auch nur um befristete Stellen.

 Genau durch diesen Personalmangel könnte es künftig zu starken Verzögerungen bei der Auszahlung von Hartz IV kommen. Eine halbe Million Empfänger von Arbeitslosengeld II müssen angeblich damit rechnen, ihr Geld bis zu einen Monat später zu bekommen als üblich. Beim Bundesarbeitsministerium hingegen scheint man diese Gefahr nicht zu sehen. Laut einem Sprecher seien keine Verzögerungen zu erwarten. Wie es in der Praxis aussieht, werden wohl die kommenden Monate zeigen.

(…)

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/hartz-iv-k-nnte-bis-zu-vier-wochen-050133917.html

Gruß an die Bezieher

TA KI

Arbeitsagentur überrascht mit Milliarden-Überschuss


Die niedrige Arbeitslosigkeit in Deutschland macht sich in der Kasse der Bundesagentur für Arbeit bemerkbar. Sie verbucht erneut ein Plus. Für Krisen ist sie damit allerdings noch nicht gerüstet.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat erneut mit einem Milliardenüberschuss überrascht. Im Jahr 2014 habe die aus Beiträgen von Arbeitgebern und Beschäftigten finanzierte Arbeitslosenversicherung einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. „Die Bundesagentur-Finanzen haben sich im abgelaufenen Jahr sehr solide entwickelt.“ Ursprünglich hatte die BA für 2014 nur mit einem Betrag von 160 Millionen Euro gerechnet.

Der Überschuss soll nach Weises Worten in die Rücklagen fließen; das BA-Finanzpolster für Krisenzeiten wachse damit auf 3,3 Milliarden Euro. Schwere wirtschaftliche Krisen, die ähnlich wie im Jahr 2008 ein milliardenschweres Kurzarbeiterprogramm erforderlich machen könnten, ließen sich damit aber nicht bewältigen, räumte Weise ein. „Bei langen Wirtschaftskrisen droht der Bundesagentur eine finanzielle Lücke von 20 bis 30 Milliarden Euro“, sagte der BA-Chef.

Milder Winter und Rekordbeschäftigung

Im Jahr 2014 habe die Bundesagentur unter anderem von der auf Rekordhöhe gestiegenen Beschäftigung in Deutschland profitiert. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sei im Jahresschnitt um rund 500.000 gewachsen und habe dafür gesorgt, dass die Beitragseinnahmen rund 300 Millionen Euro über der ursprünglichen Kalkulation lagen. Wegen des milden Winters seien auch die Ausgaben für das Saisonkurzarbeitergeld geringer ausgefallen als veranschlagt.

Hingegen lägen die Ausgaben für das Arbeitslosengeld I im abgelaufenen Jahr um 700 Millionen Euro über früheren Planungen. Ein Grund: Kurzzeitarbeitslose waren länger ohne einen Job als im Jahr zuvor. Fanden Arbeitslose 2013 im Schnitt nach 130 Tagen eine Arbeit, seien es 2014 zehn Tage mehr gewesen.

Jeder Tag, den die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit steige, koste die Bundesagentur jährlich 60 Millionen Euro mehr. „Wir müssen uns fragen: Wie können wir Arbeitslose schneller in Beschäftigung bringen„, sagte Weise.

artbeitsagentur 2013

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article135896042/Arbeitsagentur-ueberrascht-mit-Milliarden-Ueberschuss.html

Gruß an die in Armut lebenden Deutschen dieses Landes

TA KI