Zwei Drittel der Einsprüche gegen Steuerbescheide erfolgreich


Die Finanzämter haben im vergangenen Jahr mehr als zwei Drittel der Einsprüche gegen Steuerbescheide stattgegeben.

Einkommensteuer
EinkommensteuerBild: über dts Nachrichtenagentur

Wie „Bild“ (Donnerstag) unter Berufung auf Angaben des Bundesfinanzministeriums berichtet, hat der Fiskus 2014 insgesamt 4,23 Millionen Einsprüche gegen Steuerbescheide abgearbeitet. In 2,87 Millionen Fällen (67,8 Prozent) wurde „Abhilfe“ geschaffen. Das bedeutet: Die Bürger bekamen Recht oder der Steuerbescheid wurde bis zum Abschluss vor Gericht anhängiger Musterverfahren offen gehalten.

Quelle: http://www.all-in.de/nachrichten/deutschland_welt/politik/Zwei-Drittel-der-Einsprueche-gegen-Steuerbescheide-erfolgreich;art15808,2032527

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Gruß an die Betrogenen
TA KI
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Die geheime Gold-Operation : Bundesbank holt Edelmetall heim


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Bundesbank holt Edelmetall heim

Die geheime Gold-Operation läuft reibungslos

Sieben Jahre dauert die ganze Aktion und Details sind streng geheim: Seit vergangenem Jahr holt die Bundesbank die Hälfte ihrer Goldreserven aus dem Ausland nach Frankfurt, 674 Tonnen insgesamt – doch warum das Ganze?

Das deutsche Gold erregt die Gemüter. Seit Jahrzehnten lagert das Edelmetall der Bundesbank in den Tresoren von Notenbanken in Paris, London und New York. Das hat historische Gründe, und die Frankfurter Bundesbanker hat das nicht gestört: Sie haben keine Zweifel an der Sicherheit ihres Schatzes im Ausland. Trotzdem haben sie 2013 damit begonnen, tonnenweise wertvolle Barren aus dem Ausland in die Keller in der Frankfurter Zentrale zu bringen. Spätestens 2020 soll die Hälfte der deutschen Goldreserven in Deutschland lagern. Ende 2013 war nicht einmal jeder dritte der Goldbarren in Frankfurt gestapelt.

„Wir sind voll im Plan. Das Gold kommt hier an“, sagt Bundesbank-Präsident Jens Weidmann nun. Das dürfte viele Deutsche freuen, die den wertvollen Schatz lieber in der Heimat wissen als in der Fremde. Denn die deutsche Öffentlichkeit ist misstrauisch, ob die Barren im Ausland überhaupt vorhanden sind und man im Krisenfall darauf zugreifen kann.

Der Bundesrechnungshof verlangte gar eine genaue Bestandsaufnahme und regelmäßige Kontrollen. Die Bundesbank habe aber nicht etwa auf öffentlichen Druck reagiert, betont Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele: „Das Lagerstellenkonzept beruht auf einer autonomen Entscheidung des Bundesbank-Vorstandes. Diesen Beschluss setzen wir jetzt um.“

Viele Geheimnisse

Tatsächlich kam die Gold-Verlagerung 2013 nur schleppend in Gang. Von den 674 Tonnen Gold, die bis 2020 aus Paris und New York nach Frankfurt überführt werden sollen, kamen nur 37 Tonnen in Hessen an – fünf davon aus New York, der Rest aus Paris. Die Bundesbank begründete die geringen Mengen mit dem anfangs hohen logistischen Aufwand. Zudem werden die Barren aus Sicherheitsgründen nur in kleinen Tranchen überführt.

Schon 2014 sollte die Mission Gold-Verlagerung Fahrt aufnehmen. Im März hieß es, dass bis Jahresende 30 bis 50 Tonnen Gold aus New York und 50 Tonnen aus Paris nach Frankfurt gebracht werden sollen. Ob das tatsächlich gelungen ist, behält die Notenbank vorerst für sich. Thiele lässt sich bislang nur entlocken, dass die Bundesbank „voll im Zeitplan“ liegt. Eine Sorge kann Thiele den Bürgern aber nehmen: „An der Integrität der Fed bestehen nicht die geringsten Zweifel. Das haben die bisher durchgeführten Transporte bestätigt.“

Dass der Großteil des deutschen Goldes in den Tresoren der Fed, der Banque de France in Paris und der Bank of England in London lagert, hat historische Gründe. Ab Mitte 1951 baute die Bank deutscher Länder – die Vorgängerin der Bundesbank – Goldreserven auf. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs der deutsche Goldschatz rasant: Die Wirtschaftswunderjahre brachten der Bundesrepublik dank des Exports viele Dollar ein, die bei der US-Zentralbank gegen Goldforderungen eingetauscht werden konnten.

Aufbewahrung „westlich des Rheins“ erwünscht

Das Ergebnis: Heute hat die Bundesbank nach den USA – den zweitgrößten Goldschatz der Welt. Ende November hatten die Barren einen Wert von 105 Milliarden Euro. Allerdings schwanken die Marktpreise: Ende 2000 war der Schatz nur rund 33 Milliarden Euro wert. Und das, obwohl sich die Frankfurter Jahr für Jahr von einigen wenigen Tonnen Gold trennen: Der Goldbestand reduziert sich durch den Verkauf an das Bundesfinanzministerium für das Prägen von Goldmünzen.

Während des Kalten Krieges war es durchaus gewollt, deutsches Gold „westlich des Rheins“ und möglichst weit außerhalb der Landesgrenzen aufzubewahren. Seit der Euro-Einführung auf beiden Seiten des Rheins ist zumindest für den Standort Paris auch das Argument hinfällig, man könne das dort gelagerte Gold im Krisenfall in Devisen umtauschen: Daher soll dieser Lagerort in den kommenden Jahren aufgelöst werden.

Für New York und London gilt das nicht. Daher werden aus den USA nur 300 von mehr als 1500 Tonnen Gold nach Deutschland überführt, die 35 640 Barren in London bleiben unberührt. Das hat handfeste Gründe, wie Thiele betont: „Gold kann im Krisenfall beliehen oder in eine andere Währung getauscht werden. Deshalb bleibt ein Teil des Goldes in den Lagerstätten in New York und London.“

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-geheime-Gold-Operation-laeuft-reibungslos-article14200661.html

Gruß an die, die erkennen was im Hintergrund gespielt wird!

TA KI

BaFin: Bausparkassen sollen teure Altverträge kündigen


bausparvertraege-mit-hohen-zinsen-koennen-zu-problemen-fuehren-wenn-sie-nicht-fuer-den-immobilienkauf-oder-bau-verwendet-werdenDie Finanzaufsicht BaFin drängt die Bausparkassen einem Magazinbericht zufolge, hoch verzinste Bausparverträge mit Altkunden zu kündigen. Die Finanzaufsicht fürchte, dass die in den Verträgen garantierten hohen Guthabenzinsen von 3,5 Prozent und mehr die Bausparkassen in Schieflage bringen könnten. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“ vorab.

Die BaFin werbe deshalb im Bundesfinanzministerium dafür, das Bausparkassengesetz so zu ändern, dass Altsparern künftig leichter gekündigt werden kann – notfalls sogar von der Aufsichtsbehörde selbst. Das Finanzministerium erklärte, konkrete Pläne für eine Rechtsänderung gebe es derzeit nicht.

Viele Kunden profitieren von den hohen Sparzinsen in ihren älteren Bausparverträgen, besorgen sich die Kredite aber zu günstigeren Konditionen bei Banken. Das bringt die Bausparkassen unter Druck.

Finanzministerium hält sich zurück

„Es gibt zur Zeit keine konkrete Planung, das Bausparkassengesetz zu ändern“, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Allerdings stamme das Bausparkassengesetz aus dem Jahr 1991. „Über Anpassungen wird daher laufend nachgedacht, einen konkreten Zeitplan gibt es nicht“, merkte der Sprecher an.

Dem Bericht zufolge schreckt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor einer solchen „Generalermächtigung“ jedoch zurück. Das Ministerium befürchte, dass dadurch das Vertrauen in den Bausparvertrag als wichtiges Element für die Immobilienfinanzierung Schaden nehmen könnte.

Bausparkassen offenbar vor Stresstest

Unterdessen müssen sich die Bausparkassen laut „Wirtschaftswoche“ einem sogenannten Stresstest unterziehen. Die BaFin will herausfinden, welche Auswirkungen eine länger andauernde Niedrigzinsphase auf die Institute hätte. Die Ergebnisse sollen bis Ende Januar vorliegen. Bei der BaFin war niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Tausende Bausparverträge wurden bereits gekündigt

Vor gut drei Wochen war bekannt geworden, dass die Bausparkasse LBS Bayern 26.000 Bausparverträge aus alten Zeiten gekündigt hat, um sich damit von früheren Zinsversprechen zu befreien. Für die Verträge hätten die Kunden zum Teil eine Verzinsung von 3,5 Prozent auf ihr Guthaben erhalten, sagte ein Sprecher der LBS in München. Der „Münchner Merkur“ hatte darüber berichtet. Aktuell liegt die Verzinsung für Bausparguthaben nur noch bei 0,25 Prozent.

Auch andere Bausparkassen hatten bereits im vergangenen Jahr unter dem Druck der Mini-Zinsen ihre Altverträge aufgelöst. Verbraucherschützer sehen das kritisch. „Rechtlich ist das ein schwieriges Thema, weil es bislang kein Urteil des Bundesgerichtshofs dazu gibt“, sagte Susanne Götz von der Verbraucherzentrale Bayern dem „Merkur“.

Betroffen von den Kündigungen der LBS Bayern mit Wirkung zum Mai 2015 sind Verträge, die seit mehr als zehn Jahren zuteilungsreif sind. Das heißt, die Kunden haben die erforderliche Summe inzwischen angespart, aber kein Darlehen in Anspruch genommen. In den Kündigungen bietet die LBS den Kunden nun an, das Guthaben zu überweisen oder in neuen Bausparverträgen zu den aktuell gültigen Konditionen anzulegen.

Nach Angaben von Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ist dies kein Einzelfall. Auch andere Bausparkassen hätten Altverträge gekündigt, bei denen die Bausparsumme noch nicht überschritten worden sei. Aus seiner Sicht handelt es sich rechtlich um eine Grauzone. Wer eine Rechtsschutzversicherung habe oder die Kosten eines Verfahrens selber tragen könne, sollte sich Rat bei einem Anwalt holen.

Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/baufinanzierung/id_72077878/bafin-draengt-bausparkassen-sollen-hoch-altvertraege-kuendigen.html

Gruß an die, die die Nase gestrichen voll haben von der Willkür der Alliierten

TA KI