Bayern reicht´s: Mehr Bundespolizei für Grenzschutz gefordert


„Angesichts der riesigen Probleme an der südbayerischen Grenze zu Österreich muss die Bundespolizei deutlich verstärkt werden“, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann.

So wurde während des G7-Gipfels in Elmau in Garmisch-Partenkirchen kontrolliert. Wieso geht das jetzt nicht auch?

So wurde während des G7-Gipfels in Elmau in Garmisch-Partenkirchen kontrolliert. Wieso geht das jetzt nicht auch?

Foto: Carsten Koall/Getty Images

Während die Süddeutsche Zeitung diskutiert, wie die CDU attraktiver werden kann, gibt es im Web einen Run auf die Forderung Bayerns, die Grenzen zu schließen und wieder Polizeikontrollen einzuführen.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann von der CSU forderte in der Welt am Sonntag, die Polizeikontrollen an den Grenzen auszubauen:

„Angesichts der riesigen Probleme an der südbayerischen Grenze zu Österreich muss die Bundespolizei deutlich verstärkt werden“, sagte Herrmann. Als Erfolg verbuchte der Minister, dass allein in Bayern derzeit mehr als 500 Schlepper in Untersuchungshaft sitzen. Aus dem Grund fordern sie, die Grenzkontrollen auszubauen.

Unter Berufung auf die Bundespolizei wurde veröffentlicht, dass allein im 1. Halbjahr 1.420 mutmaßliche Menschenschmuggler festgenommen worden. Im Vorjahr waren es 773 gewesen.
„Mit der Ware Mensch lässt sich zur Zeit mehr Kasse machen als mit Waffen und Drogen“, sagte Bundespolizeipräsident Dieter Romann.

Und nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, sollte die Bundesregierung auf die anderen EU-Staaten Druck ausüben und mit Grenzkontrollen drohen:

„Unsere Nachbarstaaten dürfen Flüchtlinge nicht einfach durchreisen lassen. Falls sie dies weiterhin tun, benötigen wir stationäre Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen“, sagte Wendt.

Bayern benötige etwa 1000 Bundespolizisten mehr, die die Grenzen sichern und Kontrollen durchführen sollen. Über Bayern reisen täglich rund 1000 Personen unerlaubt nach Deutschland ein. Am Donnerstag waren es knapp 1070 unerlaubte Einreisen, an manchen Tagen sind es fast 1200, schreibt die Kronenzeitung.

„Kein Anspruch auf Arbeitsmigration

„Bei uns gibt es Schutz vor Krieg und Verfolgung, nicht aber einen Anspruch auf Arbeitsmigration“, sagte SPD- Fraktionschef Thomas Oppermann ebenfalls in der „Welt am Sonntag“.

Und auch Außenminister Frank- Walter Steinmeier (SPD) bekräftigte am Wochenende seine Haltung: Albanien, Mazedonien und Kosovo suchten die Annäherung an die EU und könnten „schon deshalb nicht gleichzeitig als Verfolgerstaaten behandelt werden“.

Alle sind überfordert, Länder, Gemeinden und Städte

„Es ist an der Zeit die Karten offen auf den Tisch zu legen. Die Flüchtlinge sind jetzt da in Europa, millionenfach und sie werden nicht mehr weggehen und vielfach ihre Grossfamilien nachziehen.

Das ist die Situation im Hochsommer 2015 mit der sich alle auseinandersetzen müssen, ob man will oder nicht. Der finanzielle Aufwand wird gigantische Ausmasse annehmen.

Alle sind überfordert, Länder, Gemeinden und Städte. Endlose ideologisch gefärbte Diskussionen bringt einem nicht mehr weiter, genausowenig wie überflüssige linke Betroffenheitsgesten oder Zündel-Aktionismus am rechten Rand der Gesellschaft.

Man wird einen Weg finden müssen, mit dieser ungeheuren Herausforderung umzugehen, denn es gibt keine Alternativen. Und bald steht der Winter vor der Tür und jeden Tag werden mehr und mehr Flüchtlinge Hilfe und Unterstützung fordern.“ Dank an den Kommentar von Mel Busanno (Österreich). (ks)

Quelle: http://www.epochtimes.de/Bayern-reichts-Mehr-Bundespolizei-fuer-Grenzschutz-gefordert-a1262292.html

Gruß nach Ungarn

TA KI

Illegale Einreisen nach Deutschland auf Höchststand


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Die Zahl illegaler Flüchtlinge, die von der Bundespolizei aufgegriffen werden, ist dramatisch gestiegen. Die Zahlen sind auf einem Rekordhoch. Die Behörde scheint überfordert.

Im laufenden Jahr hätten Beamte bislang rund 63.000 unerlaubt eingereiste Personen aufgegriffen, sagte der Chef der Bundespolizei, Dieter Romann, bei der Vorstellung des Jahresberichts seiner Behörde für 2014.

Das sei eine Steigerung um 160 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit sei schon jetzt das Rekordniveau vom Vorjahr übertroffen. Allein am Wochenende zählte die Bundespolizei laut Romann etwa 3000 Fälle.

Wachsender Zustrom von Asylbewerbern

Der Anstieg geht zurück auf den wachsenden Zustrom von Asylbewerbern. Die meisten der illegal Eingereisten sind Menschen, die in Deutschland Schutz suchen – allen voran aus den Krisenstaaten Syrien, Eritrea und Afghanistan, aber auch aus Balkanländern wie dem Kosovo, Serbien und Albanien. Im ersten Halbjahr baten rund 179.000 Menschen in Deutschland um Asyl – 132 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

illegale einreiser

Die Bundespolizei hatte bereits 2014 mehr als 57.000 Fälle unerlaubter Einreisen festgestellt – und damit 75 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das war der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

Gleichzeitig nahm die Bundespolizei im vergangenen Jahr mehr als 2100 Schleuser fest. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres waren es bereits rund 1500 Schleuser.

Gewerkschaft beklagt hohe Belastung

Besonders belastet sei die Grenze zu Österreich, sagte Romann. Dort verliefen wesentliche Fluchtrouten. Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion München seien die Zahlen enorm gestiegen. Dort hätten die Beamten in der ersten Kalenderwoche des Jahres 575 illegal Eingereiste aufgegriffen. In der vorvergangenen Woche seien es schon 4710 Fälle gewesen – eine Versiebenfachung innerhalb eines halben Jahres. „Darunter leiden alle Behörden“, sagte er.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte am Wochenende beklagt, die Bundespolizei schaffe es seit Monaten nicht mehr, Fingerabdrücke von allen Personen zu speichern, die an der Grenze zu Österreich aufgegriffen würden. Seit Jahresanfang seien schätzungsweise 45.000 unerlaubt Eingereiste nicht erkennungsdienstlich erfasst worden.

Romann sagte, die Zahl könne er nicht bestätigen. Er räumte aber ein, dass sich die Registrierung von Flüchtlingen angesichts des starken Zustroms zum Teil hinziehe. Auch müssten bisweilen andere Behörden mithelfen und beispielsweise Vernehmungen gestrichen werden.

De Maizière sieht kein Sicherheitsdefizit

Ein Sicherheitsdefizit sehe er aber nicht. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte, angesichts der hohen Flüchtlingszahlen gebe es überall Handlungsbedarf – bei der Unterbringung, der Integration und Versorgung von Asylbewerbern, aber auch bei ihrer Registrierung.

Jörg Radek – bei der GdP zuständig für die Bundespolizei – beklagte, die Behörde bekomme ständig neue und komplexe Aufgaben, habe dafür aber nicht ausreichend Personal und Ausstattung. „Die Zustände in der Bundespolizei kann man nur noch als grob fahrlässige Misswirtschaft bezeichnen“, sagte er.

Die Beamten seien extrem überlastet, die Zahl der Fehltage sei groß. Hinzu kämen heruntergekommene Dienststellen und veraltete IT-Technik. Langsame Rechner und Überlastung der Beamten seien auch der Grund für die Probleme bei der Erfassung von Flüchtlingen.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_74697288/illegale-einreisen-nach-deutschland-auf-hoechststand-.html

Gruß an die, die das ganze Ausmaß erkennen

TA KI

Polizei kann Flüchtlinge nicht mehr registrieren


bayern polizei

  • Deutschland hat Italien in der Vergangenheit dafür kritisiert, nicht von allen Flüchtlingen Fingerabdrücke zu nehmen – jetzt gelingt es der Bundespolizei seit Monaten selbst nicht mehr.

  • Seit Anfang 2015 sollen etwa 45 000 illegal eingereiste Flüchtlinge nicht erfasst worden sein, berichtet die Gewerkschaft der Polizei.

Die Bundespolizei ist überfordert

Der starke Andrang von Flüchtlingen stellt die Bundespolizei vor beispiellose Probleme. Wie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) berichtet, schafft sie es seit Monaten nicht mehr, Fingerabdrücke von allen Personen zu speichern, die an der österreichisch-bayerischen Grenze aufgegriffen werden. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek bestätigte einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins Der Spiegel.

„Wir schätzen, dass seit Jahresanfang rund 45 000 unerlaubt eingereiste Personen nicht mehr erkennungsdienstlich behandelt wurden, obwohl dies im Asylverfahrensgesetz vorgeschrieben ist“, sagte Radek. Die Beamten seien völlig überlastet. Außerdem müssten sie in Freyung und Passau mit völlig veralteter Computertechnologie arbeiten – ausgerechnet dort, wo die sogenannte Balkanroute internationaler Schleuser endet.

Die Zahlen sind erschreckend: Allein in Passau würden täglich 250 bis 300 Menschen bei dem Versuch der illegalen Einreise aufgegriffen, berichtete Radek. Das sind zu viele, um alle ausführlich zu registrieren. Die Flüchtlinge würden in der Regel nur noch nach ihrem Namen gefragt und durchsucht. In den polizeilichen Informationssystemen werde dann mit Hilfe eines Fingerabdrucklesers – ohne Speicherung – recherchiert, ob gegen sie etwas vorliege. Danach würden sie zur Aufnahme zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geschickt, wo sie erfasst werden sollen.

Wo die Flüchtlinge hingehen, wird nicht überprüft

„Aber es ist völlig offen, ob sie dort jemals eintreffen. Niemand weiß, wo sie tatsächlich hingehen“, sagt Radek. Die Zustände seien völlig unhaltbar. Die Praxis, auf die Speicherung von Fingerabdrücken zu verzichten, gehe auf eine mündliche Weisung des Bundespolizeipräsidiums Potsdam zurück. Das Präsidium äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zur konkreten Praxis.

Die steigenden Flüchtlingszahlen seien auch für die Bundespolizei „eine Herausforderung“, hieß es in einer Stellungnahme. Man führe „erkennungsdienstliche Maßnahmen nach den gesetzlichen Vorgaben durch, erforderlichenfalls mit Unterstützung anderer Behörden“. Zusätzlich würden Asylbewerber beim Bundesamt für Migration oder in Erstaufnahmeeinrichtungen nochmals erkennungsdienstlich behandelt.

In einem Brandbrief an Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte GdP-Vize Radek vor den Gefahren für die innere Sicherheit. „Niemand weiß bei diesen Verfahren, welche Personen tatsächlich nach Deutschland gekommen sind und zu welchem Zweck, ob es sich um Flüchtlinge oder ‚Rückkehrer‘ aus Bürgerkriegsregionen handelt“, heißt es in dem Schreiben. „Wenn schon die Feststellung der wahren Identität ohnehin in vielen Fällen schwierig ist, so ist das jetzige Verfahren eine Einladung zur Identitätsverschleierung.“

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayerische-grenze-polizei-kann-fluechtlinge-nicht-mehr-registrieren-1.2561866

Gruß an die, die verstehen, warum wir in Besorgnis um die Sicherheit der Völker Europas sind!!

TA KI

BKA-Trojaner befällt immer mehr Smartphones


So schützen Sie sich gegen die Erpressungssoftware

879fa510-ffce-11e4-a8a1-6dc8d3245017_BKA-Trojaner-befaellt-immer-mehr-SmartphoneComputernutzer schlagen sich seit Jahren mit dem sogenannten BKA-Trojaner herum. Mittlerweile sind aber auch immer mehr Smartphone-Besitzer von der Schadsoftware mit Behördenlogo betroffen. Wir geben Tipps, wie Sie sich gegen die mobilen Erpresser schützen und sie loswerden können.

Beim ersten Auftauchen des BKA-Trojaners ist der Schreck beim Betroffenen erst einmal groß. Seit Jahren setzt die Schadsoftware mit behördlichem Anstrich Computernutzern zu. Unter dem offiziellen Logo von Bundeskriminalamt, Bundespolizei oder Gema wird dabei auf eine angeblich ungesetzliche Tätigkeit des Benutzers moniert, etwa der Besuch pornografischer Seiten oder Lizenzverstöße bei Musikstücken. Er wird aufgefordert, eine Geldstrafe zu überweisen – andernfalls droht eine Sperrung der Daten auf dem Computer. Derartige erpresserische Programme werden auch als Ransomware bezeichnet.

Die Masche der Kriminellen hat sich in den vergangenen Jahren jedoch unter Computernutzern herumgesprochen und Geräte sind immer besser gegen einen Befall geschützt. Die Online-Erpresser nehmen deshalb verstärkt Smartphones ins Visier, wie der Internetverband eco warnte. Bei dem von ihm betriebenen Beratungsdienst Botfrei.de „mehren sich die Meldungen über einen BKA-Trojaner, der besonders Nutzer von Android-Smartphones betrifft“.

Schadsoftware wird hartnäckiger

Die ersten Meldungen über befallene Handys mit dem Google-Betriebssystem gab es vor etwa einem Jahr. Bei früheren Versionen des Trojaners half es in vielen Fällen, das Gerät auszuschalten und im abgesicherten Modus wieder hochzufahren. In diesem Zustand werden nur die ursprünglich vom Hersteller installierten Apps geladen und befallene Programme können deinstalliert werden.

Seit einigen Wochen beobachten Ermittler und Computerexperten aber eine neue Variante des BKA-Trojaners, bei der diese Methode keine Abhilfe mehr schafft. „Hier wird vermutlich nur noch ein Werksreset helfen“, riet das Polizeipräsidium Nordhessen. Wie schon bei betroffenen PCs sollen auch Smartphone-Opfer keinesfalls der Erpressung stattgeben, sondern Anzeige erstatten.

Vorsicht, Zurückhaltung, Vorsorge

Ransomware gerät häufig über infizierte Apps auf das Handy. Programme sollten daher immer nur von offiziellen Quellen installiert werden. Außerdem sollten Nutzer die Zugriffsberechtigungen von Apps einschränken. Vorsicht ist zudem stets beim Öffnen von Links in E-Mails geboten. Ein voreiliger Klick und im Handumdrehen hat sich der Trojaner auf dem Telefon eingenistet.

Pflicht für jeden Smartphone-User ist auch die Nutzung von Antiviren-Apps. „Wenn es sich nicht um tagesaktuelle Schadsoftware handelt, sichern die Antivirenprogramme regelmäßig auch diese Gefahren ab“, teilte das Polizeipräsidium Nordhessen mit.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/bka-trojaner-bef%C3%A4llt-immer-mehr-smartphones-153435849.html

Gruß an die, die sich nicht einschüchtern lassen

TA KI

Motorradfahrer in Bayern erweisen sich als halbe „Putin-Rocker“


sympathisanten-der-nachtwoelfe-sind-von-oesterreich-nach-deutschland-gefahren-Die Nachricht kam überraschend: Trotz Einreiseverbot sollen Mitglieder des russischen Motorradclubs „Nachtwölfe“ die deutsche Grenze überquert haben. Nun hat die Bundespolizei die Meldung widerrufen.

Bei den nach Bayern eingereisten Motorradfahrern aus Russland handelt es sich demnach nicht um echte „Nachtwölfe“. Keine der zehn an der Autobahn Salzburg-München kontrollierten Personen sei Vollmitglied des Biker-Clubs, erklärte ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam. Es seien nur Familienangehörige oder Sympathisanten der Gruppe.

Bei der Kontrolle am Sonntag hätten alle für die Einreise gültige Papiere gehabt. Dies treffe auch auf eine Frau zu, die ebenfalls bei der Einreise auf dem Münchner Flughafen kontrolliert wurde. Laut Mitteilung ist sie ebenfalls eine Familienangehörige von einem der „Nachtwölfe“.

Mehrere „Nachtwölfe“ wurden bereits abgewiesen

Die kremlnahe Gruppe war anlässlich des 70. Jahrestages des Kriegsendes am 25. April in Moskau gestartet. Am 9. Mai will sie Berlin erreichen. Russland begeht dann den Tag des Sieges über Hitlerdeutschland. Ein Sprecher des Clubs kündigte an, dass die Gruppe am Montag die KZ-Gedenkstätte Dachau besuchen wollte.

Nachdem zunächst Polen den „Putin-Rockern“ die Einreise verweigert hatte, annullierte auch Deutschland die Visa einiger „Putin-Rocker“. In einer Erklärung aus Berlin hieß es, die Tour leiste „keinen Beitrag zur Stärkung der deutsch-russischen Beziehungen“. Mindestens drei „Nachtwölfe“ wurden bereits am Flughafen in Berlin-Schönefeld abgewiesen.

Die „Nachtwölfe“ sind im Westen umstritten, weil sie die Position der prorussischen Kräfte im Ukraine-Krieg massiv unterstützt. Club-Präsident Alexander Saldostanow ist mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin befreundet.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_73883590/-nachtwoelfe-in-deutschland-halbe-putin-rocker-sind-in-bayern.html

Gruß an die Symphatisanten

TA KI

Wie Italien Flüchtlinge nach Deutschland umleitet


Die Zahl der Asylbewerber ist so hoch, dass Zelte als Unterkünfte dienen müssen. Italien nimmt die Verabredungen offenbar nicht ernst – de Maizière traf sich jetzt mit seinem italienischen Kollegen.

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Die Wut über Italiens Tatenlosigkeit ist groß. Während hierzulande die Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber nach oben schnellt und die Unterkünfte zunehmend überlastet sind, nimmt die Regierung in Rom die europäischen Verabredungen bislang offenbar nicht ernst und lässt Flüchtlinge problemlos weiter in die nördlichen Staaten der Europäischen Union (EU) reisen.

Manche italienische Behörden sollen gar 500 Euro gezahlt haben, damit sich die Flüchtlinge in einen Zug gen Norden setzen.

Lange Zeit wollte kaum einer in der Bundesrepublik dieses Verhalten mit Blick auf die Kooperation auf EU-Ebene öffentlich anprangern. Angesichts von voraussichtlich rund 200.000 Asylbewerbern in diesem Jahr und verschiedenen weltweiten Krisenherden hält sich aber auch die Bundesregierung kaum noch zurück.

In Berlin empfing nun Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) seinen italienischen Amtskollegen Angelino Alfano. Gemeinsam wollte man nach vorn blicken. Deutschland zeigt sich zum Beispiel bereit, die geplante neue Grenzschutzmission im Mittelmeer – „Frontex Plus“ – zu unterstützen. Im Gegenzug wird allerdings erwartet, dass sich Italien und andere südeuropäische Staaten verpflichten, die Vorgaben des EU-Asylsystems einzuhalten.

Rom will Asylbewerber registrieren

Im Klartext heißt das: Rom will endlich seiner Verpflichtung nachkommen. Asylbewerber sollen systematisch registriert werden – und eben nicht in andere EU-Länder weiterreisen können.

Unterstützung für den Vorstoß erhält de Maizière von den Innenministern von CDU und CSU: „Unter dem Aspekt der gleichmäßigen Lastenverteilung unter allen Europäern erwarten wir auch die Aufnahme von Flüchtlingen im gesamten Haus Europa„, sagte Lorenz Caffier (CDU), Sprecher der Unions-geführten Länderinnenressorts und Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern.

Der Vorwurf gegenüber Italien wiegt schwer: Die europäischen Mitgliedsstaaten haben in der Dublin-Verordnung verabredet, dass eigentlich das Land für die Bearbeitung eines Asylgesuchs zuständig ist, in dem ein Flüchtling Europa betritt. Länder an den EU-Außengrenzen erhalten Ausgleichszahlungen, damit sie ihren Verpflichtungen nachkommen können: die Grenzen sichern und sich um die Flüchtlinge kümmern. Italien aber soll sich nur teilweise an die Abmachung halten.

Zahl der illegalen Einreisen steigt

Die Zahl der illegalen Einreisen nach Deutschland nimmt weiter stark zu. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Bundespolizei rund 33.000 unerlaubte Einreisen. Das sind 26,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Laut Bundespolizei-Chef Dieter Romann wird der Wert von 2013 im laufenden Jahr bereits bald schon überschritten.

Aus den deutschen Sicherheitsbehörden wurde erstmals vor ein paar Monaten Kritik an Italien laut. Romann erklärte im Juli im Interview mit der „Welt“, dass Flüchtlinge, die von der italienischen Marine gerettet wurden, kurze Zeit später in Deutschland festgestellt wurden. Der Bundespolizei-Chef ärgerte sich, dass im Gemeinschaftsrecht vorgeschriebene Verfahren wie etwa die Abnahme und Speicherung von Fingerabdrücken nicht in allen Fällen erfolgten.

Zu dem gleichen Ergebnis kam in jenen Tagen eine Analyse der Nachrichtenagentur Associated Press. Demnach nahmen die Italiener bei mehr als einem Viertel der im ersten Halbjahr 2014 angekommenen Flüchtlinge keine Fingerabdrücke. Eigentlich hätte Rom in diesem Zeitraum aufgrund der absoluten Flüchtlingszahlen rund 56.700 Fingerabdrücke den anderen Mitgliedsstaaten übermitteln müssen. Die Regierung schickte jedoch nur etwa 43.000.

Italien soll seine Grenzen sichern

Die EU verfehlt damit ihr Ziel, die Migration innerhalb des von Grenzkontrollen befreiten Schengen-Raumes zu koordinieren. Doch eine Abschaffung des Dublin-Systems steht nicht zur Debatte – und das fordert auch Deutschland nicht. Die Verordnung sorgt im Idealfall schließlich dafür, dass Überstellungen von Asylbewerbern in andere Mitgliedsstaaten nicht notwendig sind.

Viele Politiker weisen auch immer wieder darauf hin, dass Dublin zur Folge hat, dass die Zahl der ankommenden Flüchtlinge in wohlhabenden Binnenländern wie Deutschland deutlich niedriger als in den Staaten an den Außengrenzen ist.

Die verabredete Arbeitsteilung lautet: Länder wie Italien und Griechenland sichern die Grenzen und retten in Not geratene Flüchtlinge. Von den EU-Partnern erhalten sie dafür finanzielle Unterstützung.

Gemeinsame Initiative in Arbeit

In der EU arbeitet man nun laut de Maizière an einer gemeinsamen Initiative, um eine „geschlossene und kohärente Antwort“ auf Herausforderungen wie die Verteilung der Flüchtlinge oder die Bootsunglücke mit vielen Toten im Mittelmeer zu finden. Die Regierungen wollen verhindern, dass es überhaupt zu solchen Tragödien kommt. Der Blick geht deshalb über Europa hinaus.

Die EU-Staaten wollen mit ihrem Vorstoß auch stärker gegen Schleuser vorgehen, die die Flüchtlinge für viel Geld auf die gefährliche Reise nach Europa schicken. Dafür soll die Zusammenarbeit mit südlichen Mittelmeerstaaten wie Libyen, Tunesien oder Marokko verbessert werden. Vielleicht könnte die Zahl der Katastrophen auf See damit zumindest verringert werden.

(…)

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article131853253/Wie-Italien-Fluechtlinge-nach-Deutschland-umleitet.html

Gruß an den Gauck(ler)- IM Larve, der den Schlafschafen ständig predigt, daß Deutschland noch mehr Flüchtlinge aufnehmen „müsse“

TA KI