Gesundheit ist kein Zufall: Die Wahrheit über ein gesundes Leben – Robert Franz spricht Klartext!


Der Gesundheitspionier Robert Franz lebt und kämpft für seine Vision von einer Welt ohne Krankheit. Dabei betont er immer wieder, dass Krankheit nur ein Mangelzustand ist, den wir mit einer normalen Ernährung nicht beheben können. Es braucht vor allem OPC, Calcium, Vitamin D3 und K2. Auch wenn er mit seiner Botschaft und seinen Produkten das Leben vieler Menschen berührt und nachhaltig verbessert hat, gibt es immer wieder negative Schlagzeilen über ihn. Sein offener Kampf, den jeder mit verfolgen kann, bewegt die Massen. Viele machen sich auch Sorgen und fragen, wo das noch hinführen soll. Doch Robert Franz steht wie ein Felsen in der Brandung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der ehemalige Automechaniker trifft mit seinen Videos mitten ins Herz und unterstützt auch viele karitative Projekte. Als Menschen-, Natur- und Tierliebhaber hat er sein Leben der Aufklärung verschrieben und wird erst Ruhe geben, wenn auch der Letzte von uns gesund ist!

Gruß an die Erkennenden
TA KI
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Natürliche Eisenpräparate – Rezeptfrei und gut verträglich


 

Eisenmangel ist weit verbreitet. Oft gelingt es den Betroffenen nicht, allein mit der Ernährung den Mangel zu beheben. Ärzte verschreiben Eisenpräparate, die häufig nicht gut vertragen werden und zu Verdauungsbeschwerden führen. Doch gibt es auch natürliche Eisenpräparate. Sie sind gut verträglich und rezeptfrei erhältlich. Ausserdem stehen ganzheitliche Nahrungsergänzungen zur Verfügung, die besonders eisenreich sind. Diese liefern neben Eisen noch viele andere Vitalstoffe. Sie erhöhen den Eisenspiegel nachhaltig und auf gesunde Weise.

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Natürliche Eisenpräparate bei Eisenmangel – ohne Rezept und gut verträglich

Bei Eisenmangel werden meist kurzerhand Eisenpräparate mit z. B. Eisensulfat verschrieben. Die üblichen Nebenwirkungen sind Magendrücken, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Verstopfung. Die Einnahme dieser Mittel ist daher häufig alles andere als ein Vergnügen.

Auch schwangeren Frauen werden oft Eisenpräparate verordnet, so dass zu den nicht selten auftretenden Schwangerschaftsbeschwerden nun auch noch die Nebenwirkungen der Eisenmittel kommen.

Leider bessern die Eisenpräparate nicht einmal in jedem Fall die Eisenwerte, und eine langfristige Einnahme kommt bei den genannten Nebenwirkungen auch nicht unbedingt in Frage. Inzwischen gibt es jedoch natürliche und rezeptfrei erhältliche Eisenpräparate, die zudem gut verträglich und gleichzeitig äusserst wirksam sind.

Eisenmangel – die Diagnose mit dem Heimtest

Falls Sie nicht sicher wissen, ob Sie an einem Eisenmangel leiden, dann wird meist der Hausarzt Ihre erste Adresse sein. Er kann anhand Ihrer Symptome und eines Bluttests schnell herausfinden, wie es um Ihren Eisenspiegel steht.

Die typischen Symptome eines Eisenmangels kennen Sie sicher, wobei es schon genügt, wenn Sie zwei oder drei der Symptome haben. Denn schon dann kann ein Eisenmangel die Ursache sein:

  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  • Blässe
  • Konzentrationsstörungen
  • Haarausfall
  • Depressive Verstimmungen
  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Brüchige Nägel
  • Restless Legs Syndrom

(…)

Zeigt sich ein Eisenmangel, können Sie zwei Massnahmen ergreifen:

  1. Gestalten Sie Ihre Ernährung eisenreicher, wie hier beschrieben: Eisenmangel mit der Ernährung beheben und
  2. nehmen Sie ein natürliches Eisenpräparat und/oder ein oder mehrere eisenreiche Nahrungsergänzungsmittel ein.

Natürliche Eisenpräparate – gut verträglich, rezeptfrei und wirksam

Bei einem spürbaren Eisenmangel oder auch dann, wenn man es in der Vergangenheit allein mit der Ernährung nicht geschafft hat, den Eisenspiegel zu heben, stehen verschiedene natürliche eisenhaltige Eisenpräparate und eisenreiche Nahrungsergänzungsmittel zur Auswahl.

Wir stellen nachfolgend zunächst die eisenreichen Nahrungsergänzungsmittel vor, am Ende dann zwei rezeptfrei erhältliche und gut verträgliche natürliche Eisenpräparate:

Eisen aus Hanfprotein und Hanfsaat

Hanfprotein ist natürlich nicht allein ein Eisenpräparat. Es handelt sich vielmehr um ein ganzheitliches Nahrungsergänzungsmittel, das neben etwa 50 Prozent Protein noch weitere Vitalstoffe enthält, etwa Zink, Omega-3-Fettsäuren sowie Eisen. Pro 30 Gramm des Hanfproteins – was einer Tagesportion entspricht – sind 7 mg Eisen und 3,5 mg Zink enthalten.

Nehmen Sie das Hanfprotein am besten mit ein wenig Vitamin-C-reichem Saft oder in einen Smoothie gemixt ein. Vitamin C verbessert die Bioverfügbarkeit des pflanzlichen Eisens enorm. Vitamin C wirkt dabei so gut, dass sich in einer Studie bereits gezeigt hat, wie schon eine verstärkte Vitamin-C-Zufuhr einen Eisenmangel beheben kann.

Die geschälte Hanfsaat können Sie ebenfalls als hervorragende Eisenquelle nutzen. Streuen Sie immer ein paar geschälte Hanfkörnchen über das Müsli oder Salate, verarbeiten Sie die Körnchen im Smoothie oder geben Sie sie in Gebäck. Denn schon 10 Gramm der Hanfsamen versorgen mit 4 mg Eisen.

Eisen aus Chlorella

Bei einer Tagesdosis von 3,5 Gramm liefert die Mikroalge Chlorella zwischen 3 und 6 mg Eisen – je nach Marke bzw. Charge. Spirulina ist deutlich eisenärmer und liefert nur 2,5 mg Eisen pro 4 Gramm. Und die Afa-Algen enthalten pro 4 Gramm etwa 1 mg Eisen.

Gleichzeitig versorgen Mikroalgen genau wie das Hanfprotein mit vielen weiteren Vitalstoffen, z. B. B-Vitaminen, Chlorophyll, Carotinoiden etc.

In einer japanischen Studie aus dem Jahr 2010 konnte beispielsweise gezeigt werden, dass schwangere Frauen, die täglich 6 g Chlorella einnahmen, seltener an Blutarmut/Anämie litten als Frauen, die keine Chlorella eingenommen hatten.

Auch die Mikroalgen sollten immer mit Vitamin C eingenommen werden. Sie können Ihre Vitamin-C-Versorgung pushen, indem Sie gezielt z. B. ein Acerola-Kirschpulver einnehmen, das zu den Vitamin-C-reichsten Lebensmitteln überhaupt gehört.

Eisen aus dem Gerstengras

Gerstengras-Pulver liefert pro 10 Gramm 3,7 mg Eisen und ist eine beliebte Zutat für den grünen Smoothie. Es kann aber auch in Säfte und Dressings gemixt werden. Bei diesen Zubereitungsformen ist dann gleich auch das erforderliche Vitamin C mit dabei.

Gerstengras versorgt nebenbei noch mit Chlorophyll, Carotinoiden, Calcium, Folsäure und Ballaststoffen.

Eisen aus Moringa

Die Blätter von Moringa, dem Meerrettichbaum aus Indien, liefern – je nach Hersteller/Erzeuger – 2 bis 2,8 mg Eisen pro 10 Gramm Moringapulver. Moringa schmeckt pur viel zu scharf, daher mixt man das Pulver auch am allerbesten in den Smoothie oder einen Vitamin-C-reichen Obstshake, z. B. aus Banane und O-Saft.

Eisen aus dem Petersilienblatt

Die Petersilie ist eine wunderbare Eisenquelle und praktischerweise auch gleich eine fantastische Vitamin-C-Quelle. Das Pulver der getrockneten Petersilie (Petersilienblattpulver) enthält um die 2,5 mg Eisen pro 10 Gramm und kann in Dressings, Smoothies oder auch in herzhaftem Gebäck verarbeitet werden.

Chelatiertes Eisen

Wenn Sie zu höherdosierten und damit isolierten Eisenpräparaten greifen müssen/möchten, könnte chelatiertes Eisen eine gute Idee sein (Eisen an eine Aminosäure gebunden). Dieses führt im Gegensatz zu den herkömmlichen Eisentabletten erfahrungsgemäss nicht zu Verdauungsbeschwerden und Übelkeit, ist folglich sehr viel verträglicher und wird dennoch sehr gut resorbiert, ja, mindestens genauso gut wie herkömmliche Eisenpräparate.

In einer mexikanischen Studie aus dem Jahr 2014 beispielsweise erhielten 200 Schulkinder, die alle an einem Eisenmangel litten (Ferritin ca. 8,8 µg/l), entweder Eisensulfat oder chelatiertes Eisen. In beiden Gruppen stiegen die Eisenwerte innerhalb von sechs Monaten ähnlich gut. In der Chelatgruppe auf 29,6 µg/l, in der Eisensulfatgruppe auf 28,9 µg/l.

Langfristig schien jedoch das chelatierte Eisen einen nachhaltigeren Einfluss auf den Eisenspiegel zu haben. Denn es zeigte sich, dass jene Kinder, die das chelatierte Eisen genommen hatten, sechs Monate nach Einnahmestopp des Eisens immer noch höhere Eisenwerte hatten (31 µg/l) als die Kinder, die das herkömmliche Eisenpräparat eingenommen hatten. Letztere hatten bereits wieder einen sinkenden Wert von 25,2 µg/l.

Ein Beispiel für chelatiertes Eisen ist Eisen-Bisglycinat. In diesem Eisen-Präparat von effective nature enthält jede Kapsel 14 mg Eisen plus Vitamin C (50 mg).

Eisen aus dem Curryblatt

Auch Eisenpräparate aus dem Curryblatt sind hochkonzentriert und liefern rein pflanzliches Eisen mit sehr hoher Bioverfügbarkeit. Die Kapseln enthalten gleichzeitig Vitamin C in Form von natürlichen Fruchtextrakten (Amla- und Acerola-Extrakt).

Achten Sie beim Kauf von Curryblatt-Eisen-Präparaten darauf, dass keine unnötigen Zusätze enthalten sind, wie z. B. Maltodextrin, Maissiruppulver u. a. Zwar gibt es Schlimmeres, wenn es jedoch Alternativen ohne diese Stoffe gibt, würden wir eher zu diesen greifen. Ein sehr gutes Präparat ist beispielsweise Ferroverde 14 von Nicapur (14 mg Eisen pro Kapsel plus 40 mg Vitamin C.

Curryblatt-Eisen wurde in einem Versuch nicht nur besser resorbiert als ein herkömmliches Eisenpräparat (Eisen-II-Gluconat), es war auch viel verträglicher. Während die Probanden aus der Eisen-II-Gluconat-Gruppe unter Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen litten, ging es den Curryblatt-Probanden prima.

Natürliche Eisenpräparate – am besten kombinieren

Eisenkapseln aus dem Curryblatt oder auch das chelatierte Eisen sind für die Eisenversorgung natürlich bereits ausreichend. Wenn Sie jedoch zu den natürlichen eisenreichen Nahrungsergänzungen greifen möchten, dann ist es ideal, wenn Sie mehrere davon miteinander kombinieren, also z. B. Hanfprotein, Hanfsaat und die Chlorella-Alge.

Wenn Sie sich dazu noch eisenreich ernähren und zusätzlich – wie nachfolgend beschrieben – Faktoren meiden, die die Eisenaufnahme hemmen sowie Massnahmen integrieren, die die Eisenaufnahme fördern, kann eigentlich nichts mehr schief gehen!

Unzureichend wäre es hingegen, wenn Sie glaubten, allein mit der täglichen Einnahme von etwas Moringa einen Eisenmangel beheben zu können. Dies ist nicht möglich, da eine Tagesportion Moringa einfach nicht genügend Eisen enthält.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/natuerliche-eisenpraeparate-rezeptfrei-und-gut-vertraeglich.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

10 Gründe, warum Honig für so viel mehr gut ist, als nur zum Essen.


Honig ist schon seit Jahrtausenden Teil der Menschheitsgeschichte. Selbst im alten Griechenland, in Rom und im alten Ägypten wussten die Menschen die besonderen Kräfte des Honigs zu schätzen: Sie setzten ihn ein, um Haut- und Augenprobelme zu bekämpfen und zur Wundheilung. Auch heute wissen wir: Honig hat unglaubliche Fähigkeiten. Hier haben wir ein paar von ihnen aufgezählt.

1. Bei kleinen Verletzungen oder Verbrennungen kann Honig die meisten bakteriellen Entzündungen bekämpfen. Selbst Infektionen, die sich im Magen eingeschlichen haben, können mit ein paar täglichen Löffeln Honig bekämpft werden.

Flickr/Will Thomas

2. Buchweizenhonig ist besonders hilfreich, wenn man gerade eine Erkältung hat und sich die Seele aus dem Hals hustet: Ein Löffel davon vor dem Zubettgehen hilft den Hustenreiz zu bekämpfen und sorgt dafür, dass man besser einschläft. Natürlich mögen die ganz Kleinen diese Methode der Bakterienbekämpfung am liebsten.

Flickr/karomanah 1980 *كارومانة*

3. Man muss natürlich zugeben, dass Honig eine Menge Kalorien beinhaltet. Aber: Wenn du Honig zu dir nimmst, nimmst du auch eine Menge Vitamine und Mineralien zu Dir: Eisen, Magnesium, Mangan, Kalium, Zink und Calcium, um nur ein paar zu nennen. Süße also deine Speisen in Zukunft mit Honig, so sind sie süß UND gesund.

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4. Bei rauer Haut oder Schuppen wirkt Honig Wunder. Die Anwendung ist ganz einfach: Den Honig in warmem Wasser auflösen und dann mit einem Stück Watte oder einem Waschlappen aufnehmen. Dann auf die betroffenen Stellen geben und sie vollständig mit der süßen Tinktur bestreichen. Nach etwa 3 Stunden gründlich abwaschen. Wenn du das täglich für eine Woche machst, kann sich eine deutliche Besserung einstellen.

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5. Die Mayo-Klinik in den Vereinigten Staaten hat herausgefunden, dass Honig helfen kann, wenn man einen sehr niedrigen Weiße-Blutkörperchen-Wert hat. Zwei Esslöffel therapeutischen Honigs pro Tag beseitigen dieses Problem schnell. Diese Wirkung muss noch mehr erforscht werden, aber das große Potential von Honig ist unbestreitbar.

Flickr/Karen and Brad Emerson

6. Honig als Gesichtsmaske beugt Pickeln vor, denn durch seine antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften kann er Entzündungen gegen das Schienbein treten. Den Honig kannst du mit einem Wattestäbchen auftragen und über Nacht einziehen lassen.

Flickr/Karunakar Rayker

7. Honig gemischt mit Zimt kann leicht und schnell das Risiko für Herzkrankheiten reduzieren, denn er senkt den Cholesterinspiegel und stärkt die Venen und Arterien.

Flickr/Maja Dumat

8. Honig versorgt dich mit natürlicher, gesunder Energie. Wenn du ein Jogger bist oder anderweitig Ausdauersport betreibst, ist Honig der beste Energielieferant, den man sich vorstellen kann. Und gesund ist er allemal.

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9. Viele schwören darauf, das Honig auch bei Allergien hilft, wenn die Pollen mal wieder fliegen. Ob dies stimmt, wird gerade erforscht, aber selbst wenn dem nicht so sein sollte, wäre Honig das leckerste Placebo der Welt.

10. Honig, je nach dem welche Sorte, kann dir außerdem helfen, Alkohol besser abzubauen. Ja, richtig gehört: Wenn du Honig zu dir nimmst, kann sich deine Promille-Zahl schneller wieder auf die Null zubewegen. Daher: Honig-Shots für alle!

Flickr/Maja Dumat

Jetzt weißt du mehr über die goldene Allzweck-Wunderwaffe aus der Küche. Ein Glas davon kann wahre Wunder bewirken, deswegen teile diese Infos über das flüssige Gold mit allen, die du kennst.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/klebrige-tricks/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Rettich – Heilpflanze und Gemüse in einem


Rettich, oder „Radi“ wie der Bayer sagt, sieht im Grunde aus wie eine zu groß geratene weiße Karotte. Spätestens wenn man hinein beißt, wird einem aber schnell klar: Mann, ist das scharf! Das liegt an den heilsamen Ölen im Rettich. Warum heilsam? – Das erfährst Du hier.

Weißer, geputzter Rettich

Rettich regt den Stoffwechsel an

Das Wichtigste in Kürze:

  • Rettich ist reich an gesundem Vitamin C und bringt Verdauung und Stoffwechsel in Schwung
  • Rettich wird bei Erkältungen und schmerzen im Rachenraum empfohlen
  • Rettich ist sehr reich an Kalium, welches zahlreiche Stoffwechselaufgaben erfüllt
  • Ist ein tolles Diät-Lebensmittel

Woher kommt der Rettich?

Der Rettich oder „Radi“ gilt immer noch als traditionelle bayerische Spezialität. Die meisten Rettiche werden in Deutschland auf den Feldern der großen deutschen Anbaugebiete in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angepflanzt. Rettiche besitzen durchschnittlich 30 cm Länge. Die deutschen Retticharten werden aufgeteilt in den weißen, rosafarbenen, roten, braunen, schwarzen und violetten Rettich. Tatsächlich stammt er aber aus dem alten Ägypten. Von dort verbreitete sich das Gemüse dann nach China, Griechenland und auch in das antike Rom. In Deutschland kennt man den Rettich nun schon seit dem 13. Jahrhundert.

Wann hat Rettich Saison und wie wächst er?

Die Erntezeit für einen Rettich wird je nach Sorte unterschieden. Ab Mai bis Juli werden die rosafarbenen und weißen Mairettiche geerntet und ab Juli bis September folgen dann die weißen Sommer- und Herbstrettiche. In der übrigen Jahreszeit bekommt man weiße und rote Rettiche nur aus dem Glashaus. Ab Oktober werden alle braunen, violetten oder schwarzen Rettiche angeboten, die man dann bis März des kommenden Jahres kaufen kann. Rettiche werden der Familie der Kreuzblütengewächse zugeordnet. Alle Rettich-Arten sind einjährige bis zweijährige Krautpflanzen. Die dünnen Wurzeln bilden je nach Wachstum eine unterschiedlich große Rübe aus, die sich in Größe, Form und Farbe von den anderen Sorten unterscheidet. Die oberirdischen Pflanzenteile können flaumig, borstig oder mit Trichomen behaart sein. Die aufrechten Stängel besitzen mehrere lang- oder kurzstielige Laubblätter. Die gelappten Blätter sind zahnartige Blattränder. Der Blütenstand enthält mehrere Blüten mit vier freien Kelchblättern.

Wie schmeckt Rettich?

Rettiche gelten als heilungskräftige Nahrungspflanze und beinhalten drei verschiedene Senföle, die diesem Gemüse den typischen, pikanten bis brennend scharfen Geschmack verleihen. Die Schärfe dieser Öle haben nachweislich eine heilsame Wirkung auf Leber, Galle und Verdauung. Der rote Rettich hat besonders viele ätherische Öle und schmeckt deshalb sehr scharf.

Weißer, gesäuberter Rettich mit Blattgrün

Rettich – scharf im Geschmack & bringt den Stoffwechsel auf Trab

 

Wie gesund ist Rettich?

Der Rettich wird schon seit Jahrhunderten als wirksame Medizin gegen Gicht, Rheuma, Husten und Heiserkeit eingesetzt. Rettiche besitzen 14 Kalorien, 1 Gramm Protein, 0,2 Gramm Fett und etwa 1,9 Gramm Kohlehydrate pro 100 Gramm. Ein ganzer Rettich kann den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen abdecken. Außerdem liefert er viel Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium, Phosphor, Eisen und wertvolle Enzyme. Die scharfen Komponenten eines Rettichs entstehen durch das schwefelhaltige Öl Raphanol, und Senfölglykoside. Auch verschiedene Bitterstoffe enthält der Rettich, die antibiotisch, gallentreibend und schleimlösend sind.

So wird Rettich zum Genuss

Wer beim Einkaufen einen leicht bearbeitbaren Rettich sucht, sollte auf einen geraden Wuchs, eine schöne, glatte Schale und auf ein festes Fleisch des Frühlingsgemüses achten. Auch ein gerader Wuchs der Wurzel kann die Zubereitung erleichtern. Wenn das Laub saftig grün ist, hat der Rettich den besten Verarbeitungszustand erreicht. Sollten die Blätter aber gelb, schlapp und welk sein, sollte man von einem Kauf Abstand nehmen. Ein Rettich kann problemlos etwa zehn Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Besonders knackig bleibt der Rettich, wenn die Blätter entfernt werden und der Rettich in ein feuchtes Tuch gewickelt wird.

Ein Rettich wird wie jedes Wurzelgemüse zubereitet. Es wird gewaschen, abgetrocknet und von der Schale mit einem Sparschäler befreit. Danach kann er in dünne Scheiben geschnitten oder durch Hobeln oder Raspeln zerkleinert werden. Damit der Rettich nicht so scharf schmeckt, salzt man das Gemüse und lässt ihn etwa fünf Minuten in kaltem Wasser ziehen. Das Salz entzieht dem Rettich sowohl die Flüssigkeit wie auch die scharfen Senföle.

Der Rettich wird fast immer roh gegessen. Ideal ist er als frischer Salat oder als Beilage zu gebratenem Fisch. Anrichten kann man den Rettich auch unter Quark, der dann als Brotaufstrich oder als Beilage zu Pellkartoffeln gegessen werden kann. Weitere Zubereitungsformen sind zum Beispiel als scharfe Füllung in chinesischen Frühlingsrollen. Auch in einem Nudelsalat bringt der Rettich eine pikante Schärfe. Für den Sportler eignet er sich in selbst gemachten Gemüsedrinks wie z.B. in einem Kartoffel-Möhren-Drink oder einem Kohlrabi-Drink. Durch den Rettich bekommen die Drinks eine angenehme Schärfe und wirken als Vitaminbomben vor und nach dem Training.

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Quelle: https://www.gymondo.de/magazin/gesund-abnehmen/rettich-heilpflanze-und-gemuese

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Wasserkefir – Das probiotische Lebenselixier


Der Wasserkefir ist ein meist selbst gemachtes probiotisches Getränk. Als Wasserkefir bezeichnet man aber auch die Kulturen, die man benötigt, um das Getränk überhaupt erst herstellen zu können. Diese sehen aus wie eine Ansammlung kleiner Geleekügelchen. Die Kügelchen bestehen aus Hefepilzen und Milchsäurebakterien. Gemeinschaftlich verwandeln sie Zuckerwasser in ein prickelnd erfrischendes Getränk mit probiotischen Eigenschaften. Wie man den Wasserkefir herstellt und welche gesundheitlichen Auswirkungen er hat, erklären wir Ihnen.

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Wasserkefir – Selbst gemachtes Allheilmittel

Der Begriff Wasserkefir soll vom türkischen Wort „Keif“ stammen, das so viel wie Wohlbefinden bedeutet – ein eindeutiger Hinweis auf die gesundheitlichen Auswirkungen, die dem Kefir nachgesagt werden. Es gibt sodann auch fast kein Gesundheitsproblem, das der Kefir nicht beheben kann, glaubt man den Aussagen der Kefiranhänger.

Der Wasserkefir und seine Herkunft

Während viele Menschen den Milchkefir bereits kennen, ist der Wasserkefir noch für viele eher unbekannt. Ähnlich unbekannt ist die genaue Herkunft des Wasserkefirs. Man vermutet, dass der Wasserkefir schon seit Jahrtausenden getrunken wird. Mexiko wird als mögliches Ursprungsland gehandelt. Denn der Wasserkefir soll Berichten zufolge erstmals im Jahr 1899 erwähnt worden sein. Man hatte die Kristalle auf mexikanischen Ohren-Kakteen (Opuntia) entdeckt, die sich offenbar von den zuckerhaltigen Ausscheidungen der Kakteen ernährten.

Doch gibt es auch Geschichten, die auf Tibet, den Kaukasus oder auch die südliche Ukraine als Ursprungsland hindeuten. Wo auch immer nund er Wasserkefir ursprünglich stammt, genutzt wird er in all diesen Ländern schon nachweislich viele Jahre lang.

Die Wasserkefir-Kulturen werden im englischsprachigen Raum als “grains” bezeichnet, doch haben sie mit Getreidekörnern nichts gemeinsam. Die kleinen durchsichtigen Geleekügelchen erinnern eher an winzige Kristalle, weshalb man sie auch häufig so nennt („Japankristalle“). Auch andere Bezeichnungen, wie Japanische Meeresalge oder Tibi sind im Umlauf.

Wer bislang gerne kohlensäurehaltige Softdrinks trank, kann sich diese mit Hilfe des Wasserkefirs schnell abgewöhnen. Er schmeckt ähnlich prickelnd, hält aber – im Gegensatz zu den Softdrinks – eine Menge gesundheitlicher Vorteile bereit.

Wasserkefir – Die Wirkungen

Dem Wasserkefir werden sehr viele Wirkungen nachgesagt. Wissenschaftliche Studien hingegen sind mehr als rar. Da der Wasserkefir aber ein sehr altes Getränk ist, das von etlichen Völkern seit vielen Jahren getrunken wird, kann man hier durchaus der Erfahrungsheilkunde Glauben schenken – oder einfach selbst einen Versuch unternehmen.

Auch handelt es sich beim Wasserkefir um ein probiotisches Produkt, weshalb er im Grunde sämtliche gesundheitliche Vorteile haben könnte, die man bereits von den probiotischen Kulturen her kennt und die in Hunderten von Studien mittlerweile auch erwiesen sind. Hier muss man jedoch berücksichtigen, dass in Studien meist bestimmte probiotische Stämme untersucht werden und diese nicht unbedingt im Wasserkefir enthalten sein müssen oder wenn doch, so nicht in jedem Fall in relevanten Mengen, in hochwertigen Kapsel- oder Flüssig-Probiotika jedoch schon. Studienergebnisse zu Probiotika lassen sich daher nicht in jedem Fall auf den Wasserkefir übertragen.

Die folgenden Heilwirkungen gründen somit auf Erfahrungsberichten:

Der Wasserkefir beeinflusst die Darmflora und lindert entzündliche Darmzustände. Er kann zum Aufbau der Darmflora eingesetzt werden (z. B. nach einer Antibiotikatherapie) und die Gewichtsabnahme unterstützen.

Der Wasserkefir reguliert die Verdauung und optimiert somit die Nährstoffverwertung. Auch auf Hautkrankheiten wirkt er sich oft sehr positiv aus.

Nicht selten legen sich auch Allergien, wenn man den Wasserkefir täglich trinkt.

Sogar äusserlich kann man den Wasserkefir anwenden und mit ihm beispielsweise das Gesicht waschen. Die Haut wird zart, weich und blüht regelrecht auf.

Auch bei einer Belastung mit dem pathogenen Hefepilz Candida albicans gibt es positive Erfahrungsberichte – und das obwohl im Kefir ja ebenfalls Hefepilze enthalten sind, man also glauben könnte, dass dieser bei einer Candidabelastung nicht hilfreich ist. Doch sollen die Mikroorganismen des Kefirs die Candidapilze verdrängen und so zu einer Reduzierung der Candidabelastung führen.

Des Weiteren gibt es positive Berichte bei Arthritis und beim Reizdarmsyndrom. Auch Migräne, das Chronische Müdigkeitssyndrom CFS, Depressionen, ADHS, Akne, Rosacea und viele weitere Beschwerden mehr sollen sich verflüchtigen oder besser werden, wenn regelmässig Wasserkefir getrunken wird.

Diabetiker sollten mit dem Wasserkefir vorsichtig sein, da er – je nach Zutaten und Fermentationsdauer – noch einen Restzuckergehalt aufweisen kann.

Der Wasserkefir – erfrischend, probiotisch und schnell zubereitet

Zur Herstellung des Wasserkefirgetränks legt man die Geleekügelchen in Zuckerwasser, Saft oder Kokoswasser. Die probiotischen Hefepilze und Bakterien setzen jetzt einen Gärungs- und Fermentationsprozess in Gang.

Sie verstoffwechseln den Zucker und es entstehen Kohlensäure, Vitalstoffe und ein wenig Alkohol. Gleichzeitig vermehren sich die probiotischen Mikroorganismen und gehen in das Wasser über.

Das Kefirwasser ist somit ein erfrischendes Getränk mit probiotischer Wirkung, das schon nach ein bis zwei Tagen trinkfertig ist. Andere Fermentgetränke, wie z. B. der Kombucha (der zudem noch koffeinhaltig ist) benötigen oft erheblich länger, bis sie verwendet werden können.

Im Wasserkefir tätig: Hefepilze und Bakterien

Die Hefepilze und Bakterien arbeiten bei der Herstellung des Wasserkefirs Hand in Hand. Sie leben und arbeiten in Symbiose. Die Hefepilze sind hier für die Herstellung von Vitaminen zuständig und machen die Mineralstoffe des Wassers für die Bakterien verwertbar. Die Bakterien nutzen diese Vitalstoffe nun für ihren eigenen Stoffwechsel und stellen Milchsäure her. Die Hefepilze wiederum lieben und nutzen die Milchsäure für ihren eigenen Stoffwechsel.

Der Wasserkefir erhält durch die Bildung der Milchsäure einen sauren pH-Wert. Diese Säure sorgt dafür, dass sich weder Fäulnisbakterien noch Krankheitserreger ausbreiten können und der Kefir somit ein rein nützliches Mikroorganismenspektrum enthält.

Der Wasserkefir und seine unterschiedlichen Aromen

Der Wasserkefir kann auf ganz unterschiedliche Weise zubereitet und aromatisiert werden. Wer gerne experimentiert, kann wunderbare Aromen mit den unterschiedlichsten Zutaten erzielen, so dass die Kefirherstellung für viele ein spannendes Hobby ist.

Man kann den Kefir beispielsweise auch noch ein zweites Mal fermentieren lassen, indem man einfach nach Abschluss des ersten Fermentationsprozesses weitere Zutaten hinzugibt, z. B. ergeben getrocknete Äpfel eine erfrischend prickelnde Apfellimonade. Mit Ingwer erhalten Sie eine Ingwer-Limo und mit Zitronensaft eine Zitronenlimonade.

Wasserkefir – Die Inhaltsstoffe

Der Wasserkefir, also das fertige Getränk besteht in der Hauptsache aus Wasser, probiotischen Bakterien und Hefepilzen, Kohlensäure, Alkohol, Vitamine und einem geringen Restzuckergehalt.

Der Zuckergehalt ist am niedrigsten, wenn man den Kefir 48 Stunden lang fermentieren lässt, er ist höher, wenn man ihn nur 24 Stunden fermentieren lässt, weil dann die Bakterien und Hefepilze noch nicht ausreichend Zeit hatten, um den Zucker zu verstoffwechseln.

Die probiotischen Kulturen

Viele Menschen nutzen den Wasserkefir als natürliches und preiswertes Probiotikum. Denn viele Probiotika auf dem Markt enthalten nur drei oder vier Bakterienstämme. Im Wasserkefir aber sollen um die 60 verschiedene Stämme enthalten sein und davon relativ hohe Mengen (0,5 bis 1 Million CFUs (koloniebildende Einheiten) pro ml).

Unter anderem die folgenden Bakterien- und Hefestämme können im Wasserkefir nachgewiesen werden:

Lactobacillus = Milchsäurebakterien

L. brevis

L. casei

L. hilgardii

L. hordei

L. nagelii

Leuconostoc

L. citreum

L. mesenteroides

Acetobacter

A. fabarum

A. orientalis

Streptococcus

S. lactis

Hefen

Hanseniaospora valbyensis

Lachancea fermentati

Saccharomyces cerevisiae

Zygotorulaspora florentina

In welchen Mengen die einzelnen Bakterien und Hefen entstehen, lässt sich nicht pauschal angeben, da dies vom Zustand des Wasserkefirs, also der Kefirkörnchen abhängt und nicht zuletzt auch von der Reifezeit, den Umgebungsbedingungen und den Zutaten, die man dazu gibt.

Die Vitamine

Neben probiotischen Bakterien entstehen ausserdem während der Fermentation verschiedene Vitamine, insbesondere die Vitamine des B-Komplexes inkl. der Folsäure, auch Vitamin A, C und D sollen im Kefir enthalten sein. Meist wird auch das Vitamin B12 angegeben, doch ist fraglich, ob es auch in der bioverfügbaren Variante enthalten ist, so dass wir den Wasserkefir nicht als zuverlässige B12-Quelle bezeichnen würden. Leider liessen sich keine konkreten Mengenangaben zu den enthaltenen Vitaminen finden. Inwieweit der Wasserkefir daher zur Deckung des Bedarfs mancher Vitamine eingesetzt werden könnte, ist somit unbekannt.

Der Alkoholgehalt

Der Wasserkefir enthält auch eine gewisse Alkoholmenge, nämlich zwischen 0,2 und 2 Prozent.

Die Alkoholmenge hängt von folgenden Faktoren ab:

  • von der Fermentationsdauer (je länger, umso mehr Alkohol),
  • von der Umgebungstemperatur (je niedriger die Temperatur, umso höher der Alkoholgehalt) und
  • von den Zutaten (je mehr Zucker, umso mehr Alkohol entsteht).

Setzt man den Kefir beispielsweise mit einem Saftanteil an, dann erhöht sich der Alkoholgehalt abhängig vom Zuckergehalt des Saftes. Wer Kefir mit 100 Prozent Saft macht, muss nach einer 48stündigen Fermentation mit höherem Alkoholgehalt rechnen als bei der 48stündigen Fermentation eines saftfreien Zuckerwassers.

Wie man den Alkoholgehalt im Wasserkefir senken kann, haben wir weiter unten erklärt.

Wasserkefir – Die Herstellung

Es gibt sehr viele Anleitungen zur Herstellung des Wasserkefirs, die sich alle ein wenig voneinander unterscheiden. Man kann also immer auch ein bisschen variieren und testen, welche Methode am besten gelingt und welche Methode das für einen selbst beste und geschmackvollste Ergebnis erzielt. Hier eine Möglichkeit der Wasserkefir-Herstellung:

1. Zucker

Geben Sie in ein sehr sauberes Glasgefäss mit 1 Liter Fassungsvermögen eine ¼ Tasse Zucker. Plastik- oder Metallgefässe sollten Sie nicht verwenden. Es kann normaler Zucker sein, Rohrohrzucker, Vollrohrzucker oder auch Kokosblütenzucker. Sie können die gerade bei Ihnen vorhandenen Zuckerarten auch mischen. Honig sollten Sie jedoch nicht verwenden, da er antibiotische Stoffe enthält, die den Kefirkulturen zusetzen würden. Manche verwenden auch Ahornsirup oder Melasse.

Da die Kefirkulturen auch Mineralien benötigen, ist weisser Zucker nicht so ideal. Vollwertige Zuckerarten enthalten hingegen noch einen gewissen Mineralstoffgehalt, den der Kefir nutzen kann. Wenn Sie weissen Zucker verwenden, können Sie zur Aufstockung mit Mineralstoffen noch einen Löffel Melasse hinzugeben, die besonders mineralstoffreich ist. Auch ein mineralstoffreiches Wasser kann den Mineralstoffbedarf (Calcium, Magnesium, Kalium etc.) der Kefirkulturen decken.

Verwenden Sie in keinem Fall Süssstoffe (auch nicht Stevia) oder Zuckeraustauschstoffe (z. B. Xylit oder Erythrit), da der Kefir diese nicht verstoffwechseln kann und verhungern würde. Auch Dicksäfte, Yaconsirup oder Agavensirup sollten besser nicht verwendet werden.

2. Wasser und/oder Saft

Giessen Sie ½ Tasse sehr heisses Wasser zum Zucker und rühren Sie, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Wenn Ihr Leitungswasser gechlort ist, verwenden Sie chlorfreies Quellwasser oder auch gefiltertes Leitungswasser. Allerdings sollten Sie einen Filter haben, der den Mineraliengehalt des Wassers nicht gen Null reduziert, da der Wasserkefir wie beschrieben auch die Mineralien benötigt, um leben und arbeiten zu können.

Wenn Sie den YVE-Bio-Filter haben, dann können Sie das Wasser sehr gut verwenden, da dieser Filter ein leicht basisches und natürlich mineralisiertes Wasser herstellt, das zudem wie Quellwasser schmeckt. Hätten Sie nur ein Umkehrosmosegerät, dann müssten Sie das Wasser anschliessend wieder mineralisieren, z. B. mit etwas Melasse und Sango Meeres Korallenpulver.

Der Wasserkefir kann mit Wasser, Saft oder Kokoswasser angesetzt werden. Wenn Sie Saft verwenden, sollten Sie jedoch den darin verwendeten Kefir nicht beim nächsten Mal für Zuckerwasser verwenden. Der Wasserkefir könnte seltsam schmecken. Verwenden Sie daher immer dieselben Kefirkörnchen für Saft und andere Kefirkörnchen für Wasser.

Wenn Sie Saft verwenden, müssen Sie nicht zwangsläufig noch zusätzlich Zucker dazu geben. Der Saft enthält meist genügend fruchteigenen Zucker.

Sie können auch Saft und Wasser je zur Hälfte verwenden.

Wählen Sie in jedem Fall ungezuckerten Bio-Direktsaft. Es kann ein Fruchtsaft oder auch ein zuckerreicher Gemüsesaft sein (z. B. Karotten- oder Rote-Bete-Saft). Mit „zuckerreich“ ist hier immer der fruchteigene Zucker der Früchte oder Gemüse gemeint.

Auch Kokoswasser kann verwendet werden. Hier sollten Sie die Kefirkörnchen nach einigen Durchgängen im Kokoswasser immer mal wieder auch in Zuckerwasser geben, damit sie sich dort wieder erholen können, da Kokoswasser nicht ganz so viel Zucker enthält, wie der Kefir benötigen würden. Natürlich können Sie das Kokoswassser auch vor der Fermentation zuckern.

3. Wasserkefirkultur

Füllen Sie jetzt das Gefäss bis zum Rand mit kaltem Wasser, so dass die Wassermischung letztendlich Raumtemperatur erreicht.

Geben Sie jetzt die Wasserkefirkultur hinzu, die im englischen Sprachraum als „grains“ bezeichnet wird, also als kleine „Körnchen“, obwohl sie natürlich nichts mit Korn oder Getreide zu haben. Drei Esslöffel der Kefirkörnchen genügen für diese Rezeptur. Man kann grundsätzlich von 3 bis 4 EL Kefirkörnchen pro 1 bis 2 Liter Wasser ausgehen. Wenn Sie mehr Kefirkörnchen verwenden, dann verläuft die Fermentation sehr schnell, was zu Lasten des Geschmacks geht.

4. Trockenfrüchte

Viele Wasserkefir-Fans geben Trockenfrüchte mit in den Ansatz (½ bis 1 EL), z. B. Sultaninen, getrocknete Feigen oder auch getrocknete Cranberries. Gerade letztere sorgen für einen sehr feinen Geschmack. Gleichzeitig haben sie einen schützenden Effekt auf die Harnwege.

Die Trockenfrüchte aromatisieren einerseits, liefern aber auch noch weiteren Zucker sowie Mineralien für die Kefirkultur.

(Nach der ersten Fermentation können Sie die Trockenfrüchte für ein oder zwei weitere erste Fermentationsrunden bei der Kefirkultur belassen oder sie vollständig entfernen.)

Manche geben überdies noch ¼ oder ½ unbehandelte Zitrone hinzu. Auch sie gibt Aroma, und ihre Schale soll mit Mineralien versorgen. Sie soll ferner den pH-Wert senken, damit sich keine schädlichen Mikroorganismen ansiedeln können. Doch sorgt der Kefir selbst für einen ausreichend niedrigen pH-Wert.

Erforderlich sind also weder Trockenfrüchte noch die Zitrone. Auch Natron oder Eierschalen – wie manchmal behauptet wird – sind als Zusätze nicht nötig.

5. Fermentieren lassen – 1. Fermentationsgang

Decken Sie das Glas mit einem Tuch oder Kaffeefilter ab und lassen Sie das Ganze 24 bis 48 Stunden fermentieren. Wenn Sie jedoch eine 2. Fermentation im Sinn haben, dann kürzen Sie die erste Fermentation auf 12 bis 24 Stunden ab.

Giessen Sie dann die Flüssigkeit ab, z. B. in eine Flasche und setzen Sie mit den Kefirkörnchen den nächsten Wasserkefir an. Die Kefirkörnchen müssen dazu nicht zuvor gesäubert oder mit Wasser abgespült werden. Im Gegenteil, ein regelmässiges Abspülen der Körnchen kann ihnen langfristig schaden.

5. Trinken oder noch einmal fermentieren lassen – 2. Fermentationsgang

Die beschriebene Vorgehensweise ist die erste Fermentation. Man kann den Wasserkefir nun trinken, im Kühlschrank aufbewahren (2 bis 3 Wochen hält er dort) – oder aber man kann noch eine zweite Fermentation anschliessen lassen, wenn man möchte, um den Wasserkefir zu aromatisieren.

Hier beginnt dann auch jene Phase der Wasserkefirherstellung, in der Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Die zweite Fermentation dient natürlich auch nicht nur der Aromatisierung. Die probiotische Wirkung wird jetzt verstärkt, der Zuckergehalt sinkt weiter und je nach den verwendeten Zutaten erhöht sich der Nährwert. Auch steigt der Kohlensäuregehalt und damit der Sprudeleffekt.

Die zweite Fermentation wird ohne Kefirkörnchen durchgeführt. Die im ersten Fermentationsgang entstandenen probiotischen Bakterien können nun problemlos den zweiten Fermentationsprozess am Leben halten.

Die Dauer des zweiten Fermentationsganges hängt nicht zuletzt von der Dauer des ersten ab. Der erste und der zweite Fermentationsgang sollten zusammen nicht länger als 48 Stunden dauern.

Wird diese Zeit überschritten, finden die Kefirkörnchen nicht mehr ausreichend Nahrung und beginnen Hunger zu leiden, was ihr Wohlbefinden und sodann ihre Leistungsfähigkeit im nächsten Ansatz mindert.

Wenn also Ihr erster Fermentationsgang 12 Stunden dauerte, könnte der zweite 36 Stunden dauern. Sie können aber der Einfachheit halber jeden Gang jeweils 24 Stunden, also einen Tag dauern lassen.

Apfel-Limo

Giessen Sie 1 Liter Kefirwasser in ein verschliessbares Glasgefäss.

Geben Sie nun beispielsweise 4 bis 6 Spalten getrocknete Äpfel hinzu, um anschliessend eine köstliche Apfellimonade zu erhalten.

Verschliessen Sie das Gefäss gut und lassen Sie es bei Zimmertemperatur für weitere 24 Stunden stehen. Anschliessend ist der aromatisierte Wasserkefir trinkfertig. Entfernen Sie die Äpfel. Wenn Sie das Getränk nicht auf einmal trinken, stellen Sie es jetzt in den Kühlschrank, um die Fermentation zu stoppen bzw. massiv zu verlangsamen.

Granatapfel-Limo

Geben Sie in ein Glasgefäss die Hälfte des Kefirwassers aus der ersten Fermentation. Dazu geben Sie nun dieselbe Menge Ihre Lieblingssaftes, z. B. einen Granatapfelsaft. Natürlich sollte es sich um einen biologisch erzeugten und ungezuckerten Saft ohne konservierende oder sonstige Zusätze handeln. Konservierungsstoffe sind dazu da, Bakterien zu töten. Also würden sie auch die probiotischen Bakterien in Ihrem Kefirwasser töten.

Lassen Sie diese Mischung nun in einer zweiten Fermentation 12 bis 24 Stunden stehen.

Der einzige Grund, warum Sie diese Rezeptur nicht allzuoft trinken sollten, ist, dass hierbei mehr Alkohol entsteht, ganz besonders, wenn Sie die Mischung länger als einen Tag fermentieren lassen. Für Kinder ist dieses Kefirwasser also nichts.

Ingwer-Limo

Sie können in der zweiten Fermentation auch einfach zwei daumennagelgrosse Stücke Ingwer hinzugeben.

Zitronen-Limo

Oder Sie geben für den zweiten Fermentationsgang 2 EL frisch gepressten Zitronensaft in das Kefirwasser. Eine feine Zitronen-Limonade ist das Ergebnis.

Vanille-Limo

Ein ganz wunderbares Geschmackserlebnis erreicht man, indem man einem Glas fertig fermentierten Wasserkefir einfach nur ¼ TL echte Vanille hinzugibt und umrührt.

Die Fermentationsdauer

Die erforderliche Fermentationsdauer hängt von vielerlei ab:

  • Von der Temperatur und somit auch von der Jahreszeit
  • Von der gewünschten Restzuckermenge und der gewünschten Alkoholmenge
  • Von der Menge der Kefirkörnchen pro Liter Zuckerwasser:
    • Wenn Sie z. B. eine Tasse Kefirkörnchen in eine Tasse Zuckerwasser geben (was definitiv nicht empfehlenswert ist), wird die Fermentation schnell beendet sein.
    • Bei einem Teelöffel Kefirkörnchen pro Liter Zuckerwasser (was auch nicht empfehlenswert ist) kommt es zu einer sehr langsamen Fermentation.
    • Wenn Sie den Kefir in den Kühlschrank stellen, benötigen die Körnchen dort 5 bis 7 Tage, um das Zuckerwasser so weit zu fermentieren, wie sie das bei Zimmertemperatur innerhalb von 24 bis 48 Stunden tun würden oder an einem heissen Tag innerhalb von 12 Stunden.

Normalerweise wird 24 bis 48 Stunden mit 3 bis 4 Esslöffeln Körnchen pro Liter Zuckerwasser fermentiert. Dann kommt es zum optimalen Geschmack, der optimalen Konsistenz, und den Kefirkörnchen scheint es dabei am besten zu gehen.

Wie kann man den Alkoholgehalt senken?

Wer Wasserkefir trinkt, ist meist besonders gesundheitsbewusst, und wer gesundheitsbewusst ist, will Alkohol möglichst meiden. Beim Wasserkefir ist das jedoch nicht so einfach, da ein Kochen beispielsweise nicht in Frage kommt. Denn dies würde ja auch die gerade so wichtigen probiotischen Kulturen abtöten.

Man könnte jedoch den Deckel des Gefässes nur auflegen und nicht dicht verschliessen, wie häufig empfohlen wird. Dies erhöht den Sauerstoffgehalt in der unmittelbaren Umgebung des Kefirs, was nun wiederum die Bildung der Essigsäuren aus dem entstandenen Alkohol fördert.

Der Alkohol bildet sich durch die Hefen in einem bevorzugt anaeroben, also sauerstofffreien Umfeld. Milchsäure bildet sich hingegen in einem etwas sauerstoffreicherem Milieu.

Wenn Sie nun ein grosses Gefäss wählen, so dass es nur etwa zu drei Vierteln gefüllt ist, dann bleibt der restliche Raum mit Luft und so auch mit Sauerstoff gefüllt. Es wird jetzt verstärkt Milchsäure gebildet und etwas weniger Alkohol.

Wie viel Wasserkefir sollte man trinken?

Es werden täglich mind. 0,5 l empfohlen, um die volle Wirkung zu erzielen. 1,0 l wäre besser, heisst es, besonders wenn man eine therapeutische Dosis erreichen möchte. Mit Sicherheit kann aber auch bereits ein Glas Wasserkefir pro Tag hilfreich sein und mit einer guten Zahl probiotischer Bakterien versorgen. Probieren Sie es aus, welche Menge für Sie optimal ist. Denn wenn der Kefir selbst in kleinen Mengen zu Verdauungsproblemen führt (zu dünner Stuhl, Blähungen), sollten Sie sich nicht zu höheren Dosen zwingen, nur weil dies irgendwo so steht.

Was macht man mit überzähligen Kefirkulturen?

Die Wasserkefirkörnchen vermehren sich von Mal zu Mal, so dass man dann immer wieder Körnchen übrig hat, die man gerne an andere Menschen weitergibt. Findet man niemanden, dem man die überzähligen Körnchen geben könnte, kann man sie für einige Tage in den Kühlschrank legen oder sie trocknen und einige Monate lagern (wie im nächsten Absatz beschrieben).

Man kann sie aber auch direkt essen und sich auf diese Weise mit einer Extraportion Probiotika versorgen. Dazu mixt man die Körnchen einfach in einen Smoothie oder Shake. Testen Sie jedoch erst einmal vorsichtig die Verträglichkeit, bevor sie sich zu viel der Körnchen einverleiben.

Die Lagerung des Wasserkefirs

Wenn Sie plötzlich keine Lust mehr haben sollten, den Wasserkefir anzusetzen oder Sie in den Urlaub fahren möchten, können Sie die Wasserkefirkörnchen zwei Wochen im Kühlschrank lagern – und zwar in einem Zuckerwasser mit der doppelten Zuckerkonzentration. Dieses Wasser schütten Sie nach den zwei Wochen weg und setzen den Kefir in neuem Zuckerwasser an, wenn Sie ihn dann wieder trinken möchten.

Wenn Sie den Kefir länger zwischenlagern möchten, dann können Sie ihn trocknen und anschliessend bis zu sechs Monate lang im Kühlschrank aufbewahren.

Das Trocknen geht folgendermassen:

  • Spülen Sie die Körnchen gründlich mit klarem gefiltertem Wasser ab (nicht mit gechlortem Leitungswasser).
  • Breiten Sie die Körnchen jetzt an einem geschützten Platz auf ungebleichtem Papier aus.
  • Trocknen Sie die Körnchen bei Zimmertemperatur für 3 bis 5 Tage – abhängig von der Luftfeuchtigkeit und Höhe der Zimmertemperatur. Sie können auch ein Dörrgerät verwenden, aber nur, wenn Sie dieses auf eine Temperatur von 30 Grad einstellen können, was bei vielen Geräten nicht möglich ist, da sie erst ab 40 Grad starten.
  • Sobald die Kefirkörnchen vollkommen trocken sind, können Sie sie bis zu 6 Monate lang in einem Ziplock-Beutel im Kühlschrank lagern.

Die Wiederbelebung des getrockneten Wasserkefirs

Wenn Sie dann mal wieder Lust dazu haben, Wasserkefir herzustellen und zu trinken, dann können Sie die Körnchen rehydrieren – und zwar folgendermassen:

  • Erhitzen Sie eine ½ Tasse Wasser und giessen Sie das Wasser in ein Glasgefäss.
  • Lösen Sie darin so viel Zucker auf, wie Sie auch Kefirkörnchen haben. Beispiel: Für 4 EL Kefirkörnchen nehmen Sie 4 EL Zucker.
  • Geben Sie 2 Tassen Wasser mit Zimmertemperatur hinzu (1 Tasse = 240 ml).
  • Prüfen Sie die Temperatur des Wassers. Sie sollte bei 20 bis 30 Grad liegen. Passen Sie sie ggf. an, falls das Wasser noch zu heiss oder zu kalt sein sollte.
  • Lassen Sie die Körnchen 24 Stunden im Zuckerwasser.
  • Giessen Sie dann das Wasser ab und wiederholen Sie den beschriebenen Vorgang noch zwei weitere Male, so dass die Kefirkörnchen insgesamt drei Tage Zeit haben, um wieder voll aktiv zu werden.

Wasserkefir bei FIT, LIT, HIT und Glutenintoleranz

Wasserkefir ist natürlich glutenfrei und damit für alle Menschen geeignet, die glutensensitiv sind. Da keine Milch verwendet wird, kann der Wasserkefir auch von allen getrunken werden, die eine Lactoseintoleranz haben oder anderweitig empfindlich auf Milchprodukte reagieren.

Bei einer Histaminintoleranz (HIT) aber ist der normal hergestellte Wasserkefir zunächst eher nicht zu empfehlen. Denn es handelt sich um ein fermentiertes Produkt mit hohem Histamingehalt, das die Histaminintoleranz verstärken kann.

Auch bei einer Fructoseintoleranz (FIT) sollte man den Wasserkefir nur einmal in kleinen Mengen probieren, denn bei der Verarbeitung des Zuckers entstehen u. a. die Einfachzucker Fructose und Glucose, die dann den Restzuckergehalt ausmachen. Es kommt hier sehr auf die persönliche Fructosetoleranzgrenze an, ob man den Wasserkefir verträgt oder nicht.

Da jedoch sowohl die Histaminintoleranz als auch die Fructoseintoleranz insbesondere ein Darmproblem darstellen und der Wasserkefir bei der Regeneration des Darmes helfen kann, ist der Wasserkefir hier nicht von vornherein auszuschliessen. Manche Betroffenen berichten, dass der Kefir ihre Intoleranzen deutlich besserte. Doch wird er in diesem Fall nicht wie üblich hergestellt, sondern man beginnt mit winzigsten Kefirkörnchenmengen, z. B. mit 4 bis 5 Kefirkörnchen auf einen Liter und mit entsprechend wenig Zucker. Dann testet man erst ein Schnapsglas pro Tag und tastet sich auf diese Weise immer weiter voran.

Wasserkefir oder Milchkefir?

Wasserkefir enthält nicht ganz so viele probiotische Bakterien wie Milchkefir. Andererseits ist Wasserkefir immer noch deutlich reicher an probiotischen Bakterien als Yoghurt oder Buttermilch. Und nicht zuletzt ist Milchkefir für Personen, die Milchprodukte nicht vertragen oder diese aus ethischen Gründen nicht essen möchten, keine Option.

Milchkefir enthält ca. 30 bis 50 verschiedene Bakterien und Hefen, während Wasserkefir „nur“ 10 bis 15 Bakterien und Hefen enthält. Die positive Wirkung von Milchkefir soll daher höher sein. Jedoch ist in Wasserkefir kein Streptococcus thermophilus enthalten (im Milchkefir schon), der bei Autoimmunerkrankungen die Symptome verstärken können soll.

Mit Ihren Wasserkefirkulturen können Sie aus Milch keinen Milchkefir zaubern. Mit Milchkefirkulturen soll es jedoch möglich sein, Wasserkefir herzustellen, was wir jedoch nicht empfehlen würden. Jede Kultur soll in dem von ihr bevorzugten Milieu tätig werden können und wird auch nur dort ihre Bestleistungen vollbringen.

Wasserkefir – frisch oder als Pulver kaufen?

Wasserkefirkörnchen kann man inzwischen – wie fast alles – online bestellen. Es gibt ihn frisch oder aber getrocknet in Pulverform. (Früher hat man den Wasserkefir einfach weitergegeben. Man musste also eine Person finden, die den Wasserkefir bei sich zu Hause regelmässig ansetzte.)

Die frischen Wasserkefirkörnchen liefern eine grössere Anzahl an Probiotika als die pulverisierten Starterkulturen.

Pflegt man die Wasserkefirkörnchen gut, kann man sie endlos für die Herstellung von Wasserkefir verwenden. Man muss lediglich darauf achten, dass sie nicht mit Spülmittel oder sonstigen antibakteriellen Mitteln in Kontakt geraten. Gechlortes Wasser ist ebenfalls zu vermeiden. Auch muss man sie natürlich regelmässig ansetzen, damit sie nicht verhungern. Spätestens nach 48 Stunden sollten sie wieder in Zuckerwasser gesetzt werden.

Die pulverisierten Starterkulturen sind nur während einiger Fermentationsdurchgänge aktiv, verlieren dann aber ihre Aktivität, und man muss eine neue Starterkultur kaufen.

Vor- und Nachteile des Wasserkefirs

Der Wasserkefir hat überzeugende Vorteile:

  • Es ist ein preiswertes und wohlschmeckendes Probiotikum.
  • Die Herstellung macht Spass und man kann viel experimentieren, um tolle neue Geschmacksrichtigungen zu erzielen.
  • Es wird von vielen gesundheitlichen Vorteilen berichtet.

Allerdings hat der Wasserkefir unserer Ansicht nach auch Nachteile. Er wird aus Zuckerwasser hergestellt und enthält somit fast immer einen gewissen Restzuckergehalt – je nachdem, wie lange man den Kefir fermentieren lässt.

Je länger die Fermentationsdauer ist, umso weniger Zucker wird enthalten sein. Gleichzeitig steigt mit der Länge der Fermentationsdauer aber wieder der Alkoholgehalt. Zwar ist auch dieser letztendlich recht gering, doch trinkt man den Kefir ja meist täglich und nutzt ihn meist auch noch als Durstlöscher, trinkt davon also grössere Mengen (0,5 bis 1 Liter pro Tag), so dass sich der Alkohol durchaus auch negativ auswirken kann – abhängig von der persönlichen Empfindlichkeit, dem Zustand der Leber etc.

Möglicherweise können die probiotischen Kulturen und ihre gesundheitlichen Vorteile aber auch die etwaigen Nachteile der geringen Restzucker- und Alkoholmengen reduzieren oder gar ganz kompensieren. Untersuchungen liegen dazu aber keine vor. Die Erfahrungsberichte der Wasserkefiranhänger sind jedoch überzeugend und man kennt die Berichte der Volksheilkunde in jenen Ländern, in denen der Wasserkefir schon lange erfolgreich als Therapeutikum eingesetzt wird.

Wenn keine Nebenwirkungen beim Genuss des Wasserkefirs auftreten und Sie Spass an der Herstellung haben, ist der Wasserkefir sicher einen Versuch wert.

Wasserkefir – Die Nebenwirkungen

Vielen Menschen geht es mit dem Wasserkefir fantastisch. Andere vertragen ihn nicht so gut. Wieder andere vertragen nur ein Glas pro Tag, bekommen aber bei grösseren Mengen Probleme. Und bei manchen braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis der Kefir gut verträglich ist.

Immer muss auch bedacht werden, dass der Kefir aufgrund seines hohen Gehalts an Probiotika natürlich sehr stark das Verdauungssystem aufräumt. Daher kann es während dieses Aufräumprozesses zu Durchfall und Blähungen kommen. Nach einigen Tagen oder Wochen wird es dann besser, ein Zeichen dafür, dass der Darm sich langsam reguliert und regeneriert hat.

Es ist also sehr schwierig, aufgrund erster Reaktionen nach den ersten Wasserkefirversuchen zu beurteilen, ob es sich um Unverträglichkeitsreaktionen oder „nur“ um Entgiftungs- und Heilprozesse handelt. Sie müssten es einfach ausprobieren.

Auch kann es passieren, dass manche langjährige chronische Krankheit dank des Kefirs verschwindet, dafür aber ständige Blähungen und dünner Stuhl auftreten. Hier muss man abwägen, was für einen persönlich besser ist. Lieber die Arthritis mit ihren schweren Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen oder doch vielleicht besser ab sofort ein paar Blähungen?

Natürlich kann man bei einer Kefirunverträglichkeit auch Probiotika in Kapselform probieren. Diese sind frei von Milchsäure, frei von Zucker und auch frei von Alkohol und somit meist gut verträglich. Sie liefern ausserdem garantierte Mengen jener probiotischer Kulturen, deren gesundheitliche Auswirkungen in wissenschaftlichen Studien belegt wurden.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/wasserkefir-selbst-gemacht.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

White Powder Gold


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http://www.nexus-magazin.de/files/gratis/artikel/Nex11_Hudson_WPG1.pdf

http://www.nexus-magazin.de/files/gratis/artikel/Nex12_Hudson_WPG2.pdf

Gruß an die Forscher

TA KI

Sesam


Viele Schätze in nur einem Körnchen

– Sesam öffne Dich! Jeder kennt die Zauberformel aus der Märchenwelt. Sie öffnet eine Felsenhöhle mit unermesslichen Schätzen. Ähnlich unermesslich ist der Vitalstoffreichtum im Sesamsamen. So kann Sesam aufgrund seines Calciumreichtums für die Knochengesundheit eingesetzt werden. Sesam senkt überdies – regelmässig verzehrt – den Blutdruck und während die Sesamkörnchen innerlich Haut und Haar versorgen, pflegt das Sesamöl die Haut von aussen. Wie Sie aus Sesam eine pflegende Paste für raue Hände rühren können und wie lecker Sesammilch, Sesambutter und Sesamsauce schmecken, erfahren Sie bei uns.

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Sesam – Eine der ältesten Ölpflanzen

Sesam wurde nachweislich schon um 3000 v. Chr. angebaut. Funde in Mesopotamien, dem heutigen Syrien/Irak stammen aus dem Jahr 2000 v. Chr. Eine Tontafel aus dieser Zeit, auf der in babylonischer Keilschrift geschrieben steht „Mit Sesam würzen die Götter“, zeugt davon, welche Wertschätzung man diesen Samen schon damals entgegenbrachte.

Im Laufe des 2. Jahrtausends breitete sich Sesam in weiten Teilen Indiens aus. Auch die frühen Hochkulturen der Ägypter, Griechen und Römer schworen auf Sesam als Öl und Gewürz.

So soll Sesam als Beigabe im Grab des Tutanchamun (ägyptischer König von 1333 bis 1323 v. Chr.) gefunden worden sein, und im antiken Griechenland wurde Sesamöl als Salböl bei allen grossen Übergängen – Geburt, Hochzeit und Tod – verwendet.

Griechische und türkische Soldaten trugen überdies häufig ein Päckchen Sesam zur Stärkung im Marschgepäck.

Sesam – Goldfarben & schwarz

Sesamsamen kommen in den Farben schwarz und goldgelb bis hellbraun vor.

Bei der schwarzen Variante handelt es sich um die Urform des Sesams. Schwarzer Sesam schmeckt ähnlich wie der goldene. Er weist eine inhaltlich noch wertvollere Zusammensetzung auf als sein heller Verwandter, so dass er auch für den medizinischen und kosmetischen Bereich genutzt wird.

Sesam im Bioanbau

Sesam gedeiht in warmen, mässig-feuchten Gebieten. Da er nur bescheidene Ansprüche an den Boden stellt und auf jegliche Art von Düngung verzichtet werden kann, eignet er sich ausgesprochen gut für den biologischen Anbau.

Firmen, die kontrolliert-biologischen Sesam anbieten, setzen zudem keine gesundheitsbedenklichen Mittel zur Schädlingsbekämpfung ein, sondern töten Schädlingslarven (nach der Ernte) unter Überdruck mit Kohlendioxid oder Kälte ab.

Sesam – In der Küche

Sesam findet in verschiedenster Form in den Küchen des Orients, Afrikas, Asiens und Indiens Verwendung. Er wird als Zutat von Backwaren und Knabbereien ebenso eingesetzt wie als Würzmittel.

Auch bei uns ist es mittlerweile gängig, Backwaren mit Sesam zu verfeinern oder Müsliriegel damit anzureichern.

Was darüber hinaus noch mit Sesam möglich ist, können wir uns aus anderen Küchen abschauen:

Tahin – Sesammus für süsse und herzhafte Gerichte

So ist beispielsweise die im Orient geschätzte Würzpaste „Tahini“ (auch „Tahin“ genannt) inzwischen auch bei uns erhältlich. Das Sesammus ist mit oder ohne Salz erhältlich und kann zum Beispiel in ein Getreide-Obst-Frühstück eingerührt mit der nötigen Energie für einen langen Schul- oder Arbeitstag versorgen.

Die gesalzene Variante eignet sich hingegen sehr gut als Fettzusatz und geschmackliche Abrundung für herzhafte gekochte Gerichte oder zum Abschmecken von Saucen, deren Konsistenz durch das Sesammus sämiger wird.

Tahin gibt es überdies aus geschältem oder ungeschältem Sesam. Während die Variante aus geschältem Sesam schon an der weissen Optik erkennbar ist und sehr mild schmeckt, ist der Geschmack des Tahin aus ungeschältem Sesam deutlich herb mit bitterer Note, aber natürlich vollwertiger.

Gomasio – Sesamsalz für alle pikanten Gerichte

Das ursprünglich japanische Würzmittel Gomasio (Sesamsalz), bei dem gerösteter und gemahlener Sesam mit einem geringen Anteil Meer- oder Steinsalz vermischt wird, gehört hierzulande zum Basissortiment der meisten Bioläden und verfeinert viele pikante Gerichte mit seinem nussig-salzigen Aroma – und zwar ohne allzu stark zu salzen.

Streuen Sie Gomasio z. B. über einen Salat, über gebratenen Tofu oder Seitan. Sehr lecker schmecken auch Pellkartoffeln mit Avocadocreme und Gomasio bestreut. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Sie können Gomasio auch selber herstellen:

Gomasio – Selbst gemacht

Für Gomasio wird Stein- oder Meersalz leicht erhitzt, um eine mögliche Restfeuchte verdunsten zu lassen. Dann wird das Salz je nach gewünschter Körnung im Mörser zerstossen.

Die ungeschälte Sesamsaat wird nun ohne Fett gleichmässig in einer Pfanne gebräunt, bis sich ein nussähnliches Aroma ausbreitet.

Die gebräunte Sesamsaat wird nun ebenfalls im Mörser zermahlen und dann mit dem Salz vermischt – je nach persönlichem Geschmack 10 – 15 Teile Sesam mit einem Teil Salz.

Statt Gomasio können Sie aber auch gerösteten Sesam pur verwenden, z. B. über Ihr Müsli oder sonstige Süssspeisen streuen.

Wichtig ist dabei nur, dass Sie die Sesamsamen vorsichtig und durch beständiges Schwenken der Pfanne gleichmässig anrösten, damit diese ihren aromatisch nussigen Geschmack noch intensivieren, ohne aber bitter zu schmecken, was bei zu starkem oder langem Anrösten der Fall sein könnte.

Ein weiteres Produkt aus Sesam ist das Sesamöl:

Sesamöl – Das Öl des Ayurveda

Sesamöl wird nicht nur als hochwertiges Speiseöl, sondern wie z. B. in Indien traditionell auch zur Herstellung von Kosmetika, Körpersalben und Seifen verwendet.

Im Ayurveda gilt Sesamöl, das tief in die Haut eindringt, als DAS Massageöl schlechthin.

Man nimmt es ausserdem zur Durchführung von Ölgüssen und auch zur morgendlichen Ölziehkur.

Sesamöl unterstützt die Regeneration der Haut und hält sie jung. Dem Öl wird ausserdem ein leichter Lichtschutzeffekt zugeschrieben.

Eine Studie aus dem Jahr 2009, die mit deutschen Soldaten während eines Afghanistan-Einsatzes durchgeführt wurde, brachte zutage, dass Sesamöl auch erfolgreich bei Rhinitis sicca, also chronisch trockener Nasenschleimhaut, einsetzbar ist.

Bei fast allen Soldaten, die aufgrund der klimatischen Einflüsse (Temperaturen von ca. 50 Grad bei Erkundungsfahrten, andererseits klimatisierte Unterkünfte) an Nasenbluten, verstopfter Nase oder Borkenbildung litten, brachte die regelmässige Anwendung von Sesamöl deutlich spürbare Verbesserungen bis hin zur Beschwerdefreiheit.

Sesam liefert hochwertiges Fett

Sesamsamen haben einen Fettgehalt von stolzen 40 bis 50 Prozent.

Das Sesamfett bzw. Sesamöl besteht zu 87 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren.

Diese wiederum setzen sich zur Hälfte aus einfach ungesättigten Fettsäuren und zur anderen Hälfte aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren zusammen.

Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren dominiert vor allem die Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure. Linolsäure hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und ist Bestandteil der menschlichen Haut sowie der Darmschleimhaut.

Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren macht das im Sesamöl gleichzeitig vorhandene Lecithin, ein fettähnlicher Stoff, besonders gut für den Stoffwechsel verwertbar.

Lecithin gilt als Schlüsselbaustein der Zellmembranen, verhindert deren Verhärten und gewährleistet somit einen reibungslosen Austausch zwischen den Zellen. Lecithin ist zudem wichtig für die Emulgierung und Aufnahme der Nahrungsfette, beugt Gallensteinen vor und kann vom Gehirn bei Stress als Energiequelle genutzt werden.

Öle mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren sollten nicht hoch erhitzt werden – und dies gilt somit auch für das Sesamöl.

Sie sollten daher einem unraffinierten, kalt gepressten Sesamöl möglichst aus Bioanbau den Vorzug geben und dieses hauptsächlich zum nachträglichen Würzen von Speisen oder als Salatöl verwenden.

Zum längeren Kochen oder Braten sind dagegen Butterreinfett (Ghee) oder Kokosöl wie auch rotes Palmöl aus nachhaltigem Anbau besser geeignet.

Kalt gepresstes Sesamöl hat im Gegensatz zu dem geschmacksneutralen raffinierten Sesamöl ein angenehm nussiges Aroma.

Der hohe Gehalt an Antioxidantien macht Sesamöl zudem relativ lange haltbar. Bei geschlossener Flasche sowie dunkler und kühler Lagerung hält es sich bis zu zwölf Monate.

Nach dem Öffnen verkürzt sich die Haltbarkeit. Wenn das Öl ranzig riecht oder leicht bitter schmeckt, sollten Sie es nicht mehr verwenden.

Auch ein angebrochenes Glas Gomasio oder selbst hergestelltes Gomasio sollten Sie relativ zeitnah verbrauchen.

Sesam schenkt Aminosäuren für Knochen, Haut und Haare

Sesamsamen stellen eine äusserst hochwertige Eiweissquelle dar, da sie über alle essentiellen Aminosäuren verfügen und gleichzeitig besonders reich an Methionin, Cystein und Taurin sind.

Dabei handelt es sich um schwefelhaltige Aminosäuren, die zahlreiche Aufgaben im Körper wahrnehmen. Sie sind an der Bildung von Kollagen beteiligt, dem wichtigsten Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Bändern, Blutgefässen und Zähnen. Sie verleihen dem Bindegewebe Festigkeit und tragen zu einem gesunden Aufbau und Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln bei.

Cystein ist zusammen mit dem in Sesam vorhandenen Spurenelement Selen ein wichtiger Baustein bei der Herstellung von Glutathion und der Glutathionperoxidase.

Beide Substanzen gehören zu den wichtigsten körpereigenen Antioxidantien des Organismus.

Solche Lobeshymnen auf das schwefelhaltige Eiweiss machen zunächst skeptisch, wenn man bedenkt, dass die gleichen schwefelhaltigen Aminosäuren für die hohe Säurebildung beim Verzehr von Fleisch und Milchprodukten verantwortlich gemacht werden. Wie überall, entscheidet auch hier die Menge über Nutzen und Schaden.

Tierprotein enthält deutlich mehr schwefelhaltige Aminosäuren als Pflanzenprotein – der Methioningehalt wird z. B. um ein Drittel höher eingeschätzt. Nicht die schwefelhaltigen Aminosäuren an sich sind also das Problem, sondern ein Überschuss an ihnen.

Ein solcher bringt eine starke Säurebildung mit sich und begünstigt in Folge oxidativen Stress und Entzündungen.

Die Tatsache, dass Muttermilch Cystein und Methionin – genau wie Pflanzen – im Verhältnis 1:1 enthält, weist schon darauf hin, dass ein Verhältnis von 1:3 – wie es in Kuhmilch und Fleisch vorliegt – weniger gesund für uns Menschen sein dürfte.

Sesam zur Osteoporose-Prophylaxe

Sesam verfügt über einen ausgezeichneten Mineralstoffgehalt. Die Mengenelemente Calcium und Magnesium sind reichlich vertreten und liegen noch dazu in einem optimalen Verhältnis vor, um vom Körper bestens aufgenommen zu werden.

Gerade die natürliche Kombination dieser beiden Mengenelemente macht den Sesam so wertvoll für den Aufbau von Knochen, Knorpel und Gelenken, Zähnen und Muskeln – auch den Herzmuskel. Zudem wird die Reizleitung in den Nerven gefördert.

Im direkten Vergleich enthält Sesam 6,5 mal so viel Calcium wie Milchprodukte.

Sesam: 780 mg Calcium pro 100

Milch:    120 mg Calcium pro 100 g

Mit jedem Esslöffel Sesam (ca. 10 g) verzehren Sie somit ungefähr 78 mg Calcium, so dass Sie rein rechnerisch täglich drei Esslöffel Sesam verzehren müssten, um die in einem Joghurt (200 g) oder einem Glas Kuhmilch enthaltene Calciummenge aufzunehmen.

(Der durchschnittliche Calcium-Tagesbedarf eines Erwachsenen wird mit etwa 1000 mg angegeben.)

Entscheidend ist aber letztlich nicht die in einem Lebensmittel enthaltene Calciummenge, sondern die vom Körper tatsächlich aufnehmbare Menge.

Auch hier schneidet der Sesam sehr gut ab – und zwar trotz der naturgemäss enthaltenen sog. „Antinährstoffe“ (Phytinsäure, Lektine usw.), die mit den vorhandenen Mikronährstoffen unlösbare Verbindungen eingehen können, so dass diese dem Körper nicht mehr zur Aufnahme zur Verfügung stehen.

Im Sesam nun ist das Calcium trotz aller Widrigkeiten immer noch zu 21 – 24 Prozent verfügbar. Bei Milch liegt die Resorptionsrate bei etwa 30 Prozent.

Lässt man nun jedoch den Sesam vor der Weiterverarbeitung (z. B. zu Sesammilch – Rezept siehe unten) in Wasser quellen bzw. ankeimen, dann werden die Antinährstoffe wenigstens teilweise (abhängig von der Quelldauer) abgebaut.

Zusätzlich kann man davon ausgehen, dass sich der Organismus nach einiger Zeit an eine phytatreiche Ernährung anpasst, so dass dann die Resorptionsrate der Mineralstoffe wieder steigt.

Sesam bei Arthrose

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Studie, in der die Auswirkungen regelmässiger Sesamgaben auf Arthrose des Kniegelenks beobachtet wurden.

Während eine Gruppe von 25 Patienten neben der üblichen Medikation für einen Zeitraum von zwei Monaten 40 g (ca. 4 Esslöffel) Sesam pro Tag verzehrten, diente die zweite Gruppe als Vergleichsgruppe und erhielt lediglich die normalen Medikamente.

Es zeigte sich ein sehr positiver Einfluss des Sesams auf die klinischen Symptome der Arthrose. Es ergab sich vor allem ein deutliches Gefälle bezüglich der Schmerzintensität zugunsten der Sesam-Gruppe.

Wenn der Verzehr von Sesam nun derart positive Auswirkungen bei Arthrose hat, einer angeblichen Abnutzungserkrankung im Gelenk, die jedoch nicht in erster Linie mit Überbeanspruchung, sondern mit Fehlernährung und Entmineralisierung zu tun hat, ist wohl davon auszugehen, dass vom wertvollen Calcium – sowie all den anderen Mineralien und Spurenelementen im Sesam (z. B. Eisen, Zink, Selen) – durchaus eine beachtliche Menge dort ankommt, wo es gebraucht wird – Antinährstoffe hin oder her.

Der regelmässige Verzehr von Sesam dürfte somit auch eine sinnvolle Ergänzung zu jeder Cortison-Behandlung sein. Es ist bekannt, dass die häufige Gabe von Cortison eine Auslagerung von Calcium aus den Knochen zur Folge hat.

Sesam versorgt mit Antioxidantien

Sowohl die Samen als auch das unraffinierte Sesamöl haben einen hohen antioxidativen Wert. Dafür zeichnen insbesondere das vorhandene Vitamin E sowie die sekundären Pflanzenstoffe Sesamin und Sesamolin verantwortlich.

Diese Pflanzenstoffe gehören zu den sog. Lignanen, die nicht nur als pflanzliche Hormone ausgleichend auf den Östrogenhaushalt wirken, sondern sich auch durch eine starke antioxidative Wirkung auszeichnen.

Gerade die Hemmung oxidativer Prozesse durch Antioxidantien kann äusserst vorteilhafte Auswirkungen haben, z. B. auf das Gefässsystem und somit auch auf den Blutdruck.

Sesam senkt den Blutdruck

Eine Doppelblindstudie an Bluthochdruckpatienten, die noch keine blutdrucksenkenden Medikamente bekamen, hat ergeben, dass Sesammehl – über einen gewissen Zeitraum regelmässig genommen – in der Lage ist, erhöhten Blutdruck signifikant zu senken.

Die Teilnehmer hatten täglich über vier Wochen lang nur eine kleine Menge schwarzen Sesammehls eingenommen.

Die antioxidative und zellverjüngende Wirkung des Sesams dürfte letztlich jedoch nicht nur im Hinblick auf Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen interessant sein. Oxidativer Stress spielt auch bei der Entstehung von Krebserkrankungen eine entscheidende Rolle.

Sesam schenkt Kraft und Energie

Sesam enthält neben dem schon aufgeführten Vitamin E eine ganze Reihe der wichtigen B-Vitamine – z.B. Vitamin B1, B2 und Niacin (Vitamin B3) – sowie Vitamin A.

Die in Sesam vorhandenen Vitamine schieben die Stoffwechselvorgänge ganzer Zellsysteme und Organe an. Sie unterstützen einen geordneten Kohlenhydrat-, Aminosäuren- und Fettsäuren-Stoffwechsel und haben eine wesentliche Bedeutung im Nervenstoffwechsel.

Sie gewährleisten den Energietransport in jede Zelle und sind somit unerlässlich für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und stärken gleichzeitig das Immunsystem und die Abwehrkraft, indem sie unter anderem für eine optimale Funktion von Haut und Schleimhäuten sorgen.

Auf diese Weise versorgen die Samen des Sesams nicht nur mit lebensnotwendigen Mineralien, sondern über Nährstoffe und Vitamine auch mit der nötigen Energie.

Sesam als Verdauungshilfe

Sesam verfügt über reichlich Ballaststoffe, die nicht nur extrem quellfähig sind, sondern auch eine hohe Bindungsfähigkeit besitzen.

So unterstützt Sesam den Darm darin, unverdaute Nahrungsreste und schleimhautreizende Stoffe geordnet auszuscheiden.

Ein oder zwei Löffel Sesam über das Müsli gestreut, ist also eine gute Möglichkeit, die Verdauung anzukurbeln.

Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt der Sesam als Lebensmittel, das die Verdauungsorgane, aber auch die Nieren und die Leber stärkt.

Sesam – Nieren- und Lebertonikum in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Sesam wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) der süssen Geschmacksrichtung zugeordnet und besitzt ein neutrales Temperaturverhalten. Somit gehört er auch zu den die Mitte (Verdauungssystem) stärkenden Lebensmitteln – in diesem Fall mit einer nährenden, stärkenden und darmbefeuchtenden Wirkung.

Eine gut funktionierende Mitte ist wiederum die Voraussetzung dafür, dass die Nierenenergien nicht mehr als nötig in Anspruch genommen werden müssen, ja regelrecht entlastet werden.

In der TCM wird Sesam überdies gerne nach Krankheit und Geburt eingesetzt, bei Blutarmut und Körperschwäche sowie zur Milchbildung bei stillenden Müttern.

Wie Sie nun den Sesam lecker und abwechslungsreich einsetzen können, erfahren Sie in den folgenden Rezepten.

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Rezepte mit Sesam

Selbstverständlich können Sie den Sesam in altbewährten Rezepturen wie Brot, Cracker, Gebäck, Müslis, Crunchys, Müsliriegel, Energiekugeln und vielem mehr einsetzen.

Einige weniger bekannte Ideen haben wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt. Viel Spass mit unseren köstlichen und äusserst gesunden Sesam-Rezepten!

Sesammilch für zwei Personen

Zutaten:

  • 30 g Sesam
  • 500 ml Wasser
  • 6 getrocknete Datteln entsteint (oder mehr oder weniger – ganz nach Geschmack)
  • 1 Banane

Geben Sie Sesam und Wasser in einen Hochleistungsmixer und mixen Sie 1 Minute bei hoher Stufe. Anschliessend können Sie die entstandene Milch durch ein Presstuch/Abseihtuch oder einen feinen Sieb giessen, wenn Sie sie in feiner Konsistenz mögen.

Dann geben Sie die abgeseihte Milch wieder in den Mixer und fügen die übrigen Zutaten hinzu. Mixen Sie eine weitere Minute und fertig ist die Sesammilch.

Wenn Sie die Milch gerne ungesiebt mögen, dann können Sie gleich zu Beginn alle Zutaten gemeinsam in den Mixer geben und 1 – 2 Minuten mixen.

Sesambutter

Zutaten:

  • 125 g Sauerrahmbutter (rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie nicht mehr so fest ist)
  • 2 EL Sesam
  • 1 Knoblauchzehe
  • Rosenpaprika
  • Steinsalz

Rühren Sie die Butter weich und rösten Sie den Sesam vorsichtig in einer trockenen Pfanne an, bis er duftet. Schälen und pressen Sie dann den Knoblauch und rühren Sie ihn zusammen mit dem Sesam unter die Butter. Schmecken Sie zum Schluss mit etwas Salz und Rosenpaprika ab. (Der Sesam kann auch ungeröstet verwendet werden, was lediglich das Aroma mindert.)

Auberginensalat mit Sesamsauce

Zutaten:

  • 1 Aubergine
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Sesampaste (Tahin)
  • 1 EL warmes Wasser
  • Steinsalz, 1-2 EL Reisessig

Waschen Sie die Aubergine und schneiden Sie diese der Länge nach in ca. 2 cm dicke Streifen, die Sie dann noch einmal ebenfalls der Länge nach halbieren. Geben Sie die Streifen in den Siebeinsatz eines Topfes und dämpfen Sie sie bei geschlossenem Deckel so lange, bis sie weich sind. Lassen Sie die Auberginenstreifen abkühlen.

Für die Sauce schälen und pressen Sie den Knoblauch und verrühren ihn mit den übrigen Zutaten zu einer glatten Sauce. Geben Sie die Sosse auf die abgekühlten Auberginen und vermischen Sie alles gut.

Dieses Gericht eignet sich als feine Vorspeise oder als Beilage für die warme Jahreszeit.

Panierter Tofu

Zutaten:

  • 70 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 90 ml stilles Wasser
  • ½ TL Steinsalz
  • 40 g heller Sesam
  • 40 g dunkler Sesam
  • 200 g Tofu natur
  • Ghee zum Anbraten

Verrühren Sie Mehl, Wasser und Salz mit einem Schneebesen cremig. Geben Sie diese Panade in eine flache Schale. Geben Sie hellen und dunklen Sesam vermischt in eine zweite flache Schale.

Schneiden Sie den Tofu in dünne Scheiben und erhitzen Sie das Ghee in einer Pfanne.

Ziehen Sie die Tofuscheiben durch den Mehlteig und wenden Sie sie dann vorsichtig in Sesam. Braten Sie die Tofuscheiben bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 3-4 Minuten und lassen Sie die Scheiben kurz auf Küchenpapier abtropfen.

Diese Tofuscheiben eignen sich als Eiweissbeilage zu Gemüse und Getreide. Sie können sie auch als Fleischersatz für einen Burger verwenden oder sie zum Salat verzehren.

Sesam-Walnuss-Paste gegen raue Hände

Zutaten:

  • 15 g heller Sesam
  • 30 g Walnusskerne
  • 20 g Honig

Rösten Sie Sesam und Walnusskerne getrennt voneinander unter Umrühren vorsichtig in der Pfanne an, bis es duftet. Vermahlen Sie dann beides sehr fein in der Küchenmaschine oder im Mörser und verrühren Sie die Mischung mit dem Honig zu einer Paste. Bestreichen Sie Ihre Hände, die Sie vorher mit lauwarmem Wasser gewaschen haben sollten, täglich einmal damit und lassen Sie die Paste eine Zeitlang einwirken. Danach waschen Sie die Paste mit Wasser wieder ab.

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Gruß an die Ölhersteller
TA KI