Antiimperialistischer Bericht Nr. 136 Ermordete Journalisten – in Paris und anderswo


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Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP01915_280115.pdf

Gruß an die Durchblicker

TA KI

War der Anschlag auf Charlie Hebdo eine Operation unter falscher Flagge?


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Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP01415_200115.pdf

Gruß an die Enttarner

TA KI

Charlie Hebdo, Jörg Haider & Natascha Kampusch – Drei Chefermittler begehen scheinbar Selbstmord!


GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  469 (7/2015) ♦



 

Drei Selbstmorde in drei Fällen, die die Welt bewegten …

Drei Chefermittler, die offenbar “depressiv” waren, an “psychischen Problemen” litten …

1. Helric Fredou, der Vize-Chefermittler im Fall Charlie Hebdo …

2. Manfred Dörfler, der Chefermittler im Fall Jörg Haider …

3. Franz Kröll, der Chefermittler im Fall Natascha Kampusch …

Im Einzelnen:

1. Jüngster und aktuellster “Selbstmord” des Vize-Chefermittlers im Fall CHARLIE HEBDO:

Der 45-jährige stellvertretende Direktor der Kriminalpolizei in Limoges, Helric Fredou, hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Selbstmord begangen. Das meldet die französische Polizeigewerkschaft auf ihrer Website. Er soll sich mit seiner Dienstwaffe in seinem Büro in den Kopf geschossen haben, berichtet Le Populaire. Seine Leiche wurde am Donnerstag um 13 Uhr von einem Kollegen aufgefunden, meldet das Regional-Radio Tendance Ouest. Ursächlich für den Selbstmord sollen Depressionen gewesen sein, sagte ein Sprecher der Polizeigewerkschaft dem Fernsehsender France 3. Fredou war damit beauftragt, das Attentat auf das französische Satire-Magazin “Charlie Hebdo” aufzuklären. Der Kommissar war von 2007 bis 2010 der polizeiliche Leiter des Departements Haute-Vienne. Anschließend war er am Ärmelkanal stationiert und wurde 2013 nach Limoges beordert. Dort soll im Jahr 2013 auch sein Vorgänger Selbstmord begangen haben, berichtet Le Parisien.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/01/10/terror-in-frankreich-ermittelnder-kommissar-begeht-selbstmord-2/

2. “Selbstmord” des Chefermittlers im Fall JÖRG HAIDER:

Erst kürzlich kam jedoch noch etwas ganz anderes ans Licht der Öffentlichkeit: Der damalige Chef-Ermittler soll sich bereits am 11.10. 2013 – ausgerechnet am 5. Todestag Jörg Haiders – selbst das Leben genommen haben! Er soll “psychische Probleme” gehabt haben. Es handelt sich um Manfred Dörfler, den Bruder des Lokalpolitikers Gerhard Dörfler, der nach Haiders plötzlichem Tod Landeshauptmann von Kärnten wurde. Der Tod des Chefermittlers wurde regelrecht zum “Staatsgeheimnis” gemacht.

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/?s=selbstmord+haider+kr%C3%B6ll

Sowie: Guido Grandt: Logenmord Jörg Haider – Freimaurer und der mysteriöse Tod des Politikers

3. “Selbstmord” des Chefermittlers im Fall NATASCHA KAMPUSCH:

Auch diesen Fall bezeichneten die Ermittler, ehemalige Kollegen Krölls (Franz Kröll war der Chefermittler in der Causa Natascha Kampusch/GG), schnell für aufgeklärt: Der Oberst habe sich selbst erschossen, er sei depressiv und frustriert gewesen, weil er wieder Dienst nach Vorschrift hätte machen müssen …Karl Kröll, Bruder des Ermittlers, bezweifelt, dass sich sein Bruder freiwillig das Leben nahm … Nun hat er den Institutsleiter der Gerichtsmedizin Graz, Peter Leinzinger, mit einem Gutachten zum Tod des 59-Jährigen beauftragt …Die Zweifel des Bruders hat Leinzinger nun bestätigt: Der Universitätsprofessor widerspricht der Suizid-Theorie der Ermittler

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-kampusch-der-suizid-des-ermittlers-kroell-a-932107.html

Sowie: Guido Grandt: Fall Natascha Kampusch – Die inoffizielle Story Band I-III

Handelt es sich bei diesen scheinbaren Selbstmorden um Auftragsmorde?

Oder alles nur unglaubliche Zufälle?

Fakt ist: Diese Chefermittler wussten zu viel über die Hintergründe der Fälle, die sie bearbeiteten. Wurden somit zu “gefährlichen” Zeugen, die vielleicht aus dem Weg geräumt werden mussten?

Waren es in allen drei Fällen etwa “Inside-Jobs”?

In den Fällen Haider und Kampusch scheint es tatsächlich so zu sein. Im Fall des Vize-Chefermittlers, der den Terrorakt gegen Charlie Hebdo bearbeitete, ist noch zu wenig bekannt.

(…)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2015/01/10/charlie-hebdo-jorg-haider-natascha-kampusch-drei-chefermittler-begehen-scheinbar-selbstmord/

Gruß an die Zufallsgläubigen

TA KI

Fotobeweis: Trauermarsch der Staatschefs in Paris tatsächlich ohne Menschenmenge


medienmanipulation

Die Bilder um den Trauermarsch für „Charlie Hebdo“ suggerierten gestern, dass die Staatschefs vieler Länder die Menschenmenge durch Paris anführten. Französische Medien behaupteten, dass die Aufnahmen am Platz Léon Blum gemacht wurden.

Tatsächlich wurden die Aufnahmen mit den Staats- und Regierungschefs in einer Seitenstraße von Paris gemacht. Fotos zeigen jetzt, dass sich die kleine Menge an Prominenten einsam und verloren in einer menschenleeren Straße befanden.

Die Videos mit den Staatsführern wurden zudem nicht zeitgleich mit der Massendemonstration gemacht. Als Grund für die einsame Regierungschef-Demo gab man Sicherheitsbedenken an. Nach Medienangaben sei die Politik-Elite nicht ausreichend zu schützen gewesen.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1138199/fotobeweis-trauermarsch-der-staatschefs-in-paris-tatsaechlich-ohne-menschenmenge

Gruß an die Medienmanipulatoren

TA KI

“Charlie Hebdo” und der von Deutschland und dem Westen unterstützte Dschihadismus!


GUIDO-KOLUMNE-MIX

♦ No.  473 (11/2015) ♦



Die ganze Welt ist “Charlie Hebdo”.

Vor allem der Westen. Vor allem die Europäer.

Und doch haben gerade sie –  mit den Amerikanern zusammen – diesen Terror, diesen Dschihadismus lange Zeit unterstützt!

Auf der Homepage von German-Foreign-Policy, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die „hegemoniale Taktiken und Strategien des vereinigten Deutschland“ nachzuweisen, stehen hierzu hervorragende Artikel mit Hintergrundanalysen. Daraus wird ersichtlich, wie sehr die Amerikaner und Europäer den Terrorismus unterstützten, als es gegen die “Systemfeinde” ging.

Nun schlägt dieser Bumerang zurück.

Attentate wie 9/11, in Madrid, London oder jüngst in Paris, zeugen davon.

Nachfolgend Auszüge aus den German-Foreign-Policy-Contents (Hervorhebungen durch mich):

Mit ihrer Unterstützung für Dschihadisten haben der Westen und seine wichtigsten regionalen Verbündeten den Durchbruch des “Islamischen Staates” ermöglicht, dessen Terror nun auf die westlichen Metropolen zurückschlägt …

Auf die Kampfkraft dschihadistischer Milizen haben der Westen und seine Verbündeten in jüngerer Zeit nicht nur in Libyen sondern auch im Syrien-Krieg gesetzt. Um die Regierung von Bashar al Assad zu stürzen, unterstützen die westlichen Staaten bis heute offiziell die als “gemäßigt” dargestellte “Free Syrian Army” (FSA), während ihre regionalen Verbündeten – vor allem Saudi-Arabien und Qatar – und der NATO-Partner Türkei offen Dschihadisten fördern ...

Die westlichen Staaten haben signifikant zum Erstarken des gewalttätigen Dschihadismus beigetragen, der in diesen Tagen auf Europa zurückschlägt, und begünstigen dschihadistische Milizen im Nahen Osten noch heute. Das zeigen Analysen des Afghanistan-Krieges der 1980er Jahre und des aktuellen Bürgerkrieges in Syrien. Demnach verdanken die Dschihadisten ihren internationalen Durchbruch dem Afghanistan-Krieg der 1980er Jahre und damit den westlichen Staaten, die sie damals massiv unterstützten, weil sie fähig zu sein schienen, der Sowjetunion eine strategische Niederlage zu bereiten. Die Bundesrepublik gewährte arabischen “Gotteskriegern” sogar militärisches Training. Im Bürgerkrieg in Syrien unterstützen regionale Verbündete des Westens, auch Deutschlands, dschihadistische Milizen bis heute, um das gemeinsame strategische Ziel – den Sturz der Regierung Assad – voranzutreiben. Auch im Libyen-Krieg des Jahres 2011 griff der Westen, um Gaddafi aus dem Amt zu jagen, auf tatkräftige Hilfe dschihadistischer Milizen zurück. Dabei wurden jeweils nicht nur Morde, sondern sogar die Zerstörung ganzer Länder in Kauf genommen …

Die westliche Unterstützung für die Aufständischen in Afghanistan war umfassend; sie erreichte Mitte der 1980er Jahre einen Wert in jährlich dreistelliger Millionen-Dollar-Höhe. Bedient wurden damit nicht nur afghanische Warlords, sondern auch Dschihadisten aus einer Vielzahl arabischer Staaten, die sich – nicht selten in ihren Herkunftsländern wegen umstürzlerischer Aktivitäten gesucht – dem Kampf gegen ihren kommunistischen Hauptfeind am Hindukusch anschlossen. Experten schätzen die Zahl der Araber, die zwischen 1980 und 1992 in den Dschihad gegen die sowjetische Armee zogen, auf 10.000 bis 20.000. Zu ihnen gehörte nicht zuletzt der saudische Geschäftsmann Osama bin Laden
An der allgemein westlichen Unterstützung für den Dschihad am Hindukusch hat sich auch die Bundesrepublik beteiligt – über den Bundesnachrichtendienst (BND), polizeiliche Spezialkräfte und die Bundeswehr. “Nahe Peschawar bildeten GSG9-Beamte Gotteskrieger … aus”, heißt es in einem Standardwerk über die deutsche Auslandsspionage …
 
Die Bundesrepublik hat mit alledem nicht nur dazu beigetragen, den Dschihadisten zum Durchbruch zu verhelfen. Sie hat im westlichen Verbund auch in jüngerer und jüngster Zeit immer wieder politischen Nutzen aus Offensiven gewalttätiger Dschihadisten gezogen, die von ihren engsten Verbündeten im Mittleren Osten unterstützt wurden …
 
Auch im Syrien-Krieg kämpfen Dschihadisten erneut auf der Seite des Westens und seiner Verbündeten …
Berlin nutzt das Pariser Massaker nun zu einer massiven Kampagne für die weitere Aufrüstung im geostrategischen Kampf um die Sicherung der Einflusssphären im Nahen und Mittleren Osten.
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Die ganzen Artikel können Sie hier lesen:
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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

Ihr und euer

GUIDO GRANDT

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Eine Wort in eigener Sache: Die Recherchen für eine kritische und frei Meinungsbildung sind zeitintensiv und kostspielig. Wenn Sie diese mit einer Spende unterstützen wollen, dann können Sie das hier tun: https://guidograndt.wordpress.com/spenden/

Herzlichen Dank!

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Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2015/01/14/charlie-hebdo-und-der-von-deutschland-und-dem-westen-unterstutzte-dschihadismus/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Anti-Terror-Gesetze: Frankreich plant eigenen Patriot Act


Am Montag hat der französische Präsident François Hollande eine Sicherheitskabinetts-Sitzung im Élyséepalast einberufen. In Frankreich zeichnen sich neue Anti-Terror-Gesetze nach dem Vorbild des US-amerikanischen Patriot Act ab. Französische Juristen warnen vor einer Aushöhlung der Bürgerrechte.

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In Frankreich ist die Diskussion über einen französischen „Patriot Act“ nach US-Vorbild in vollem Gange. Die Zeitung Le Monde analysiert, dass sich Frankreich in einer emotional aufgeheizten Situation befinde und dies gefährlich für das Gesetz sei.

Denn angesichts des Attentats auf Charlie Hebdo herrsche große Zustimmung der Bürgern zu neuen Sicherheitsmaßnahmen. In derartigen Krisen-Zeiten würden Ausnahme-Gesetze auf den Weg gebracht, die schlussendlich für immer verankert bleiben. Nach und nach würden sicherheitspolitische Ausnahme-Gesetze Vorrang vor den allgemeinen Gesetzen bekommen. Die Polizei betreibe Lobby-Arbeit, um an mehr Ressourcen zu kommen, schreibt die Zeitung.

Der französische Präsident François Hollande hat am Montag eine Sicherheitskabinetts-Sitzung im Élyséepalast einberufen, an dem Premierminister Manuel Valls, Innenminister Bernard Cazeneuve und Justizministerin Christiane Taubira teilnahmen. Dabei sei der „Krieg gegen den Terror“ besprochen worden. Das sei eine besorgniserregende Entwicklung. Denn in den USA seien sieben Wochen nach dem Anschlag vom 11. September 2001 die Bürgerrechte im Rahmen des „Patriot Acts“ beschnitten worden. Mireille Delmas-Marty, Rechts-Professor am Collège de France, befürchtet eine ähnliche Entwicklung in Frankreich.

Derartige Gesetze würden „illegale feindliche Kämpfer“ definieren. Das seien Menschen, die weder von den Rechten des Strafrechts noch von den Rechten als Kriegsgefangene Gebrauch machen können. Im ersten Fall seien sie „Feinde“ und im zweiten Fall „illegale Kämpfer“, zitiert Le Monde Delmas-Marty. Sie sind somit keine Träger von Rechtsgütern, sondern rechtlos.

In diesem Zusammenhang erinnert die französische Zeitung daran, dass die NSA in den USA im Rahmen des Anti-Terror-Kriegs eben nicht nur Terror-Verdächtige, sondern auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört (**)hat.

Im vergangenen Jahr hat Frankreich das Anti-Dischadisten-Gesetz verabschiedet. Danach sollen Personen die Ausreise aus Frankreich verweigert werden, die im Verdacht stehen, sich als bewaffnete Dschihadisten in Syrien oder in anderen Ländern betätigen zu wollen. Des Weiteren sollen Webseiten, die als radikal eingestuft werden, ohne Richterspruch gesperrt werden. Doch die Definition des Terrorismus ist in dem Gesetz nicht klar definiert.

Zuvor hatte Frankreich im Jahr 2012 nach der Attentats-Serie von Mohammed Merah schon einmal mit einem Sicherheits-Paket reagiert. Seit 2012 kann ein französischer Staatsbürger, der Terror-Lager im Ausland besucht, wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung mit terroristischem Hintergrund zur Rechenschaft gezogen werden. Er müsse nicht erst einen konkreten Terror-Akt im Inland planen oder begehen.

Damals hatte Frankreichs Innenminister Manuel Valls davor gewarnt, dass die Gefahr „immer mehr aus dem Inneren“ komme. In seiner Position als Premierminister sagte Valls am 9. Januar 2014, dass es „notwendig“ sei, „zusätzliche Maßnahmen zu treffen“, um die innere Sicherheit zu gewährleisten.

Es werden derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft, wie „hausgemachter Terrorismus“ künftig bekämpft werden könne. Ein Vorschlag sei etwa, radikale Islamisten in Gefängnissen zu isolieren.

(…)

Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2015/01/508018/anti-terror-gesetze-frankreich-plant-eigenen-patriot-act/

(**) Wer hat je behauptet, daß Angela Merkel NICHT terrorverdächtig ist???

Gruß an die Rechtlosen

TA KI

Ich bin NICHT Charlie


je ne suis pas charlie

Okay, damit das klar ist. Ich bin kein Moslem. Ich bin gegen Terrorismus. Ich bin nicht einmal für die Todesstrafe. Ich verachte Takfirismus. Ich lehne Gewalt als politisches oder ethisches Argument ab. Ich unterstütze voll und ganz die Freiheit der Rede, kritische Rede und Humor eingeschlossen.

Aber heute morgen bin ich ganz sicher NICHT Charlie.

Tatsächlich bin ich angewidert und voller Ekel angesichts der kranken Aufführung kollektiver Heuchelei zu den Morden in Frankreich. Hier sind die Gründe:

Charlie Hebdo für die Darwin Awards

Die Leute bei Charlie Hebdo haben es heraufbeschworen. Das habe ich über sie im September 2012 geschrieben, als sie ihre berühmten Karikaturen des Propheten Mohammed veröffentlichten: “Das hat die Darwin Awards verdient, wenn Ihr mich fragt. Bestens, der “Genpool” der französischen “Kaviar-Linken” braucht dringend eine Bereinigung.” Heute stehe ich ganz zu diesen Worten.

nur eine dumme herausforderung

Ich möchte Euch dies fragen: was wäre der Sinn darin, etwa ein Nickerchen auf den Bahngleisen einzulegen? Ihr müsst dem Zug, der Euch überrollen wird, nicht “zustimmen”, er wird es trotzdem tun, oder? Was, wenn das Nickerchen auf dem Bahngleis gerade als Argument dienen soll? Um zu beweisen, dass der Zug schlecht ist? Ihn herauszufordern? Wäre das nicht der Gipfel der Dummheit? Und doch ist das *genau*, was Charlie Hebdo getan hat. Ich würde sogar behaupten, genau so hat Charlie Hebdo sein Geld verdient, indem es den “moslemischen Zug” herausforderte, es zu überfahren. Glaubt Ihr, ich übertreibe? Seht Euch die Karikatur an, die einer der Leute, die gestern ermordet wurden, gerade gepostet hatte. Der Text lautet: “Noch immer kein terroristischer Angriff in Frankreich – Wartet, wir haben noch bis Ende Januar, um unsere besten Wünsche zu schicken.” Die irre Gestalt, die in der Zeichnung gezeigt wird, hat eine Kalaschnikow auf dem Rücken und trägt einen afghanischen “Pakol” – der typische “irre Moslem” in der Welt von Charlie Hebdo. Wenn man von einer dummen Herausforderung redet…

“Den Menschen in die Seele spucken”

Es gibt eine Redewendung im Russischen: jemandem in die Seele spucken. Hier trifft das voll und ganz zu. Moslems auf der ganzen Welt waren klar und unmissverständlich, was das angeht. Sie nehmen Blasphemie sehr, sehr ernst, auch den Namen des Propheten und den Koran. Wenn Ihr einen Moslem wirklich beleidigen wollt, macht Euch über seinen Propheten oder über den Koran lustig. Das ist gar kein Geheimnis. Und als Charlie Hebdo seine Karikaturen des Propheten veröffentlichte, und als sie sich in einer absichtlich groben und provokativen Weise über ihn lustig machten, wussten sie, was sie taten: sie hatten absichtlich 1,6 Milliarden Muslime weltweit zutiefst beleidigt. Und, habe ich nicht erwähnt, dass im Islam auf Blasphemie die Todesstrafe steht? Nun, es hat sich gezeigt, dass von den 1,6 Milliarden Moslems weltweit genau drei beschlossen haben, die Gerechtigkeit in die eigene Hand zu nehmen und die sehr absichtlich blasphemischen Franzosen zu töten. Man muss kein Moslem sein, oder der Todesstrafe für Blasphemie zustimmen, um zu erkennen, dass das unvermeidlich war, und das das nichts mit dem Islam als Religion zu tun hat. Gleich welche Gruppe von Menschen Ihr beleidigt, die 1,6 Milliarden gross ist, früher oder später finden sich 1.5 Leute, die bereit sind, Gewalt zu gebrauchen, damit Ihr dafür zahlt. Das ist statistisch unvermeidlich.

grinsende killer

Sind einige Opfer gleicher als andere?

Also 12 absichtlich “in die Seele spuckende Blasphemiker” wurden ermordet, und ganz Frankreich trägt tiefe Trauer. Die Medien weltweit tun so sehr ihr Bestes, es als weltumspannendes Unglück darzubieten, dass viele Tausende rund um den Globus erklären: “Ich bin Charlie”, schluchzen, Kerzen entzünden und eine “mutige” Haltung für die Meinungsfreiheit einnehmen.

Krokodilstränen, wenn Ihr mich fragt.

Tatsächlich haben die AngloZionisten die irren Takfiris sorgfältig und liebevoll genährt, organisiert, bewaffnet, finanziert, ausgebildet, ausgestattet und gar gelenkt, über Jahrzehnte. Vom Krieg in Afghanistan bis Syrien heute waren diese mörderischen Psychopathen Dutzende Jahre die Fußtruppen des AngloZionistischen Empire. Aber offensichtlich schert sich niemand um ihre Opfer in Afghanistan, Bosnien, Tschetschenien, im Kosovo, in Libyen, in Kurdistan, im Irak oder anderswo. Dort sind diese blutdürstigen Mörder “Freiheitskämpfer”, die volle Unterstützung erhalten. Auch durch die selben Medien, die heute wegen Charlie Hebdo Trauerflor anlegen. Offensichtlich sind nach dem westlichen Ethos einige Opfer gleicher als andere.

Und wann war es das letzte Mal, dass irgendwer in Europa eine einzige Träne für die täglichen Morde an unschuldigen Menschen im Donbass vergossen hat, deren Ermordung von den westlichen Regimes bezahlt und direkt gelenkt wird?

Für wie dumm halten sie uns?

Und dann das. Selbst ein sabbernder Idiot wusste, dass Charlie Hebdo DAS beste Ziel für einen solchen Angriff war. Und ich verspreche Euch, die französischen Polizisten sind keine sabbernden Idioten. Dennoch waren sie an diesem Tag aus irgendeinem Grund nirgends zu sehen. Nur ein Wagen mit zwei (oder einem?) Polizisten war in der Nähe geparkt (nicht gerade ein ernster Schutz vor Terroristen), und ein armer Polizist wurde angeschossen und dann mit einem Schuss aus der AK in den Kopf getötet, während er um Gnade bettelte. Ist das das Beste, was der französische Staat zu bieten hat?

Kaum.

Also was geht da vor? Ich sage Euch was – die europäischen 1%er nutzen jetzt diese Morde, um gegen die eigene Bevölkerung hart durchzugreifen. Sarkozy hat sich schon mit Hollande getroffen, und sie waren sich einig, dass jetzt ein neues Niveau an Festigkeit und Wachsamkeit eingeführt werden muss. Riecht das nicht nach einem französischen 9/11?

Deshalb nein, ich bin heute morgen ganz entschieden NICHT Charlie, und ich bin sprachlos vor Ekel angesichts der obszönen Aufführung der doppelplusgutdenkenden “Solidarität” mit einer Gruppe von “Kaviar-Linken”, die ihr Geld damit verdienten, Milliarden von Menschen in die Seele zu spucken und sie dann herauszufordern, dagegen etwas zu unternehmen. Und ich habe keinerlei Illusionen darüber, dass die Frage des Cui Bono deutlich darauf hinweist, dass das französische Regime dies entweder organisiert hat, oder es geschehen liess, oder, zum Mindesten, daraus maximales politisches Kapital schlägt.

Aber am allermeisten bin ich von jenen angewidert, die mitspielen und es sorgfältig vermeiden, die richtigen Fragen zu stellen. Ich denke, sie sind alle wirklich “Charlie”.

Ich bin es nicht.

Der Saker

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/analyse/ich-bin-nicht-charlie/

Gruß an die Erkennenden

TA KI