Dritter Weltkrieg möglich? Assad nimmt Stellung und kommentiert Russlands Rolle


Der syrische Staatschef Baschar al-Assad hat gegenüber der griechischen Zeitung „Kathimerini“ die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs eines dritten Weltkrieges eingeschätzt.

„Nein, aus einem Grund: Weil es glücklicherweise eine weise Führung in Russland gibt.“

Mit diesen Worten reagierte der syrische Staatschef auf die Frage, ob er sich Sorgen darüber mache, dass in Syrien der dritte Weltkrieg ausbrechen könnte.

Darüber hinaus äußerte der syrische Staatschef, dass die einzige Mission, die die Vereinigten Staaten in Syrien erfüllen würden, die Unterstützung von Terroristen sei:

„Wir alle wissen sehr gut, dass die einzige Mission, die die USA in Syrien erfüllen, die Unterstützung der Terroristen ist, unabhängig von deren Namen oder den Namen ihrer Gruppen.“

Damit kommentierte er die Aussagen des US-Präsidenten, Donald Trump, denen zufolge die US-Mission in Syrien erfolgreich abgeschlossen worden sei.

​Mitte April hatte Washington seine Absicht bekannt gegeben, Syrien schnellstmöglich zu verlassen. Doch laut der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, werden die US-Soldaten erst nachdem sie alle ihre Aufgaben erledigt haben aus der Region abziehen. Darunter seien der Sieg über die IS-Terroristen, Garantien, dass Chemiewaffen kein Risiko für die USA darstellen würden und die Verfolgung der iranischen Aktivitäten.

Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011 an. Russland hat seine Operation gegen die Terrormiliz Islamischer Staat* (IS, auch Daesh) auf Bitte des offiziellen Damaskus unternommen. Am 11. Dezember dieses Jahres erteilte der russische Präsident den Befehl, mit dem Abzug der russischen Truppengruppierung aus Syrien zu beginnen. Vor Militärs auf dem russischen Stützpunkt Hmeimim erklärte Putin, sie hätten ihre Aufgabe hervorragend erfüllt: Syrien sei als souveräner, unabhängiger Staat erhalten geblieben und im Lande seien Bedingungen für eine politische Regelung unter Ägide der Uno geschaffen worden.

Die von den USA geführte Koalition führt seit 2014 ihren Einsatz gegen den IS in Syrien, handelt dabei aber ohne Genehmigung der Behörden dieses Landes.

* Islamischer Staat (auch IS, Daesh), eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

Quelle

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Gruß an die Kriegsverweigerer

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TA KI

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Der Dritte Weltkrieg steht bevor! – USA drängen auf weitere Angriffe gegen Syrien


Der amerikanische Militärgeheimdienst hat den Mainstreammedien einen Bericht zugespielt, laut dem die syrische Regierung trotz der Raketenangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs am 14. April weiterhin über Chemiewaffen verfügt. Er fordert damit unterschwellig umfangreichere und tödlichere Angriffe, die eine Konfrontation mit der Atommacht Russland auslösen könnte. Letztere hat Truppen in Syrien stationiert, die auf Seiten der Streitkräfte von Präsident Baschar al-Assad kämpfen.

Die New York Times berichtete unter der Schlagzeile „Pentagon: Raketenangriffe werden Syriens Chemiewaffenangriffe nicht aufhalten“, und auch Reuters widmete dem Bericht viel Raum. Er erschien vor dem Hintergrund neuer Meldungen vom Schauplatz des angeblichen Chemiewaffenangriffs, der als Vorwand für die Raketenangriffe am 14. April diente. Augenzeugenberichte entlarven den Vorfall als Inszenierung.

Der russische Fernsehsender WGTRK führte ein Interview mit einem syrischen Jungen, der im Video einer „Rebellen“-Gruppe hervorgehoben worden war. Dieses Video wurde von Washington, London und Paris als wichtigster „Beweis“ bezeichnet, dass es in Duma in Ost-Ghuta am 7. April einen Chemiewaffenangriff gegeben habe, der wiederum als Rechtfertigung für eine durch nichts provozierte militärische Aggression unter völliger Missachtung des Völkerrechts diente.

Das Video wurde von der angeblichen „NGO“ „Weißhelme“ produziert, die von Großbritannien und den USA finanziert werden und Al-Qaida nahestehen. Darin ist der Junge in einer chaotischen Szene zu sehen, in der schreiende Erwachsene und panische Kinder mit Wasser abgespritzt werden, angeblich um die Auswirkungen des Chemiewaffenangriffs zu verringern.

Der elfjährige Hassan Diab bestätigte in einem Interview mit dem russischen Fernsehteam, dass er der Junge aus dem Video ist. Er erklärte weiter: „Jemand rief, wir müssten ins Krankenhaus, deshalb gingen wir dort hin. Als ich ankam, wurde ich von irgendwelchen Leuten gepackt, und man goss mir Wasser über den Kopf.“

Sein Vater, der wie andere Einwohner Dumas erklärte, er habe nicht von einem Chemiewaffenangriff an diesem Tag mitbekommen, sagte gegenüber dem russischen Sender: „Ich ging ins Krankenhaus, und in einem Obergeschoss fand ich meine Frau und meine Kinder. Ich fragte, was passiert sei, und sie sagten, Leute von draußen hätten etwas über einen Geruch geschrien und ihnen gesagt, sie sollen ins Krankenhaus. Dort haben sie den Kindern Datteln und Kekse gegeben.“

Das Fernsehteam befragte auch medizinisches Personal in der Klinik, in der das Video aufgenommen worden war. Ein Klinikmitarbeiter erklärte, es seien zwar Menschen mit Atemproblemen gekommen, die jedoch auf Staub infolge von Bombenangriffen zurückzuführen waren. Weiter erklärte er, der plötzliche Strom von Patienten, der zusammen mit dem Filmteam der Weißhelme eintraf, habe ihn überrascht.

Er schilderte die Lage so: „Plötzlich kamen Leute herein und fingen an, die anderen abzuspülen. Dabei erzählten sie etwas von einem Chemiewaffenangriff, aber wir haben bei niemandem Symptome für einen Chemiewaffenangriff entdeckt.“

Eine gänzlich andere Quelle lieferte eine ganz ähnliche Schilderung: der rechte Trump-freundliche US-Kabelsender USNN, der ebenfalls ein Fernsehteam nach Duma schickte. Der Korrespondent berichtete nach Interviews mit etwa 40 Einwohnern: „Keiner aus dem Viertel [in dem sich der Angriff ereignet haben soll], mit dem ich gesprochen haben, will irgendetwas über einen Chemiewaffenangriff an diesem Tag gesehen oder gehört haben.“

USNN sprach zudem mit medizinischem Personal aus der Klinik, in der die „Rebellen“ ihr Video gedreht hatten. Einer von ihnen erklärte dem Kabelsender, es sei ein ganz normaler Tag gewesen, bis „plötzlich und ohne Ankündigung… ein Haufen Fremde in den Raum stürzten und herumschrien, es habe einen Chemiewaffenangriff gegeben. Sie brachten angebliche Opfer mit und begannen, sie mit Wasserschläuchen abzuspritzen.“ Die „Fremden“ hätten alles auf Video aufgezeichnet. „Nachdem sie alle abgespült hatten, packten sie ihre Sachen zusammen und verschwanden.“

Die Ärzte berichteten, sie hätten „keine Anzeichen für einen Chemiewaffenangriff“ gesehen. Die Patienten, die hereingebracht wurden, hätten „völlig normal“ ausgesehen und keine der Symptome gezeigt, die bei Opfern von chemischen Kampfstoffen wie Chlorgas oder Sarin üblich sind. Der Oberarzt der Klinik erklärte auch, es habe am Tag des angeblichen Angriffs keinen einzigen Todesfall gegeben.

Der rechte US-Kabelsender zeigte auch große Mengen von gelagerten Mörsergranaten und anderen Waffen, die in Duma nach der Evakuierung der Al-Qaida-nahen Rebellen gefunden wurden. Der Reporter erzählte, sie sei teilweise „vom Boden bis zur Decke aufgestapelt“ gewesen.

Diese Berichte decken sich weitgehend mit der Schilderung des langjährigen britischen Nahostkorrespondenten des Independent Robert Fisk, der ebenfalls in Duma ein Interview mit einem Oberarzt der Klinik geführt hatte. Der Arzt erklärte, ein „Weißhelm“ sei in die Klinik gestürmt, habe „Gas!“ gerufen und damit eine Panik ausgelöst, die von dem Filmteam der Gruppe aufgezeichnet wurde. Der Arzt erklärte Fisk, niemand habe eine Gasvergiftung erlitten.

Die USA, Großbritannien und Frankreich behaupteten, sie hätten Beweise, dass die syrische Regierung am 7. April Chemiewaffen eingesetzt hat. Allerdings haben sie noch keinen einzigen dieser Beweise veröffentlicht.

Ebenso wenig haben sie erklärt, welches Motiv die Assad-Regierung so kurz vor dem erfolgreichen Ende ihrer Offensive für einen Chemiewaffeneinsatz haben sollte. Die syrische Regierung hat die Al-Qaida-nahen „Rebellen“ in dem Damaszener Vorort Ost-Ghuta bereits besiegt, und die Bevölkerung steht den vom Westen unterstützten Kräften größtenteils ablehnend gegenüber.

Andererseits ist es offensichtlich, aus welchem Motiv man einen solchen Angriff inszenieren sollte. Er diente als Vorwand für eine koordinierte Kampagne der USA und ihrer europäischen Verbündeten, die bereits lange vor dem 7. April geplant und organisiert wurde.

Die jüngsten Berichte aus Duma unterstreichen die kriminelle und korrupte Rolle der amerikanischen und westlichen Mainstreammedien. Sie haben als treue Propagandaorgane den Kriegskurs der USA unterstützt und gleichzeitig die immer zahlreicheren Berichte vom Schauplatz, die den Chemiewaffenangriff als Schwindel entlarven, als „Verschwörungstheorien“ abgetan.

Die imperialistischen Mächte USA, Großbritannien und Frankreich haben den inszenierten Chemiewaffenvorfall benutzt, um einen Akt imperialistischer Aggression als Kampf für „Menschenrechte“ darzustellen. Der Raketenangriff am 14. April war Teil eines verzweifelten Versuchs, die strategische Niederlage der islamistischen Milizen auszugleichen, die von den USA, den Westmächten sowie den Saudis und anderen Ölmonarchien am Golf mit Milliarden Dollar und Waffen unterstützt wurden, seit die CIA im Jahr 2011 den Krieg zum Regimewechsel angezettelt hat. Die letzten „Rebellen“ hatten sich nur wenige Stunden nach den Raketenangriffen aus Ost-Ghuta zurückgezogen. Verbliebene Zivilisten verurteilten die vom Westen unterstützten Milizen als „Terroristen“, die ihnen Nahrung und Medizin vorenthalten und jeden Widerstand durch standrechtliche Hinrichtungen unterdrückt hatten.

Eines der Ziele, die von amerikanischen, französischen und britischen Raketen getroffen wurden, war das Forschungs- und Entwicklungszentrum von Barsa, das laut westlichen Geheimdiensten an der Produktion von Chemiewaffen beteiligt war. Beschäftigte der Einrichtung erklärten jedoch, dort seien chemische Formeln für Krebsmedikamente entwickelt worden, die wegen des Embargos der USA und der EU gegen Syrien knapp sind. Ferner seien dort Gegenmittel für Schlangenbisse und Skorpionstiche entwickelt worden, die in der ganzen Region verteilt werden. Das Forschungszentrum war in der Vergangenheit mehrfach von der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) inspiziert und als unbedenklich eingestuft worden. Bei dem Angriff wurde es größtenteils zerstört

Die OPCW hat zwar Ermittler nach Duma geschickt, diese konnten aber bisher aus „Sicherheitsgründen“ den Tatort nicht erreichen, u.a. wurden sie am Mittwoch mit Handfeuerwaffen beschossen. Die westlichen Mächte und die „Rebellen“, die sie in Syrien unterstützen, haben eindeutig ein Motiv, selbst eine auch nur scheinbar unabhängige Untersuchung zu behindern. Dabei könnte herauskommen, dass es keine Beweise für den Chemiewaffenangriff gibt, der als Rechtfertigung für militärische Aggression benutzt wurde.

Der Bericht des US-Militärgeheimdienstes mit der Forderung nach härteren Angriffen wurde zweifellos nicht zufällig genau zu dem Zeitpunkt veröffentlicht, an dem sich die offizielle Darstellung der Ereignisse in Duma als Lüge erweist.

Die Times erklärt zu Beginn ihres Artikels über den Bericht: „Die syrische Regierung wird ihr Chemiewaffenprogramm vermutlich fortführen, obwohl Trump den erfolgreichen Abschluss der verkündet hat.

Reuters wertet den Geheimdienstbericht als Beweis dafür, dass die Raketenangriffe „Präsident Baschar al-Assads Möglichkeiten zum Einsatz von Chemiewaffen nur geringfügig beeinträchtigten“.

Die Nachrichtenagentur zitierte Quellen aus „amerikanischen und verbündeten Geheimdiensten“, laut denen Chemiewaffen „in Schulen und Wohngebäuden gelagert werden“; einer der Informanten bezeichnete diese als „menschliche Schutzschilde.“

Diese Äußerung ist besorgniserregend, da sie den USA faktisch im Voraus ein Alibi für künftige Angriffe mit hohen zivilen Opferzahlen liefert.

Die Demokratische Partei drängt gemeinsam mit dem US-Militär und dem Geheimdienstapparat auf eine Eskalation des US-Kriegs in Syrien. Ihre Fraktionsführerin im Repräsentantenhaus Nancy Pelosi erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, die Fraktion habe am Vortag darüber diskutiert, wie sie den Kongress dazu bringen können, eine neue Ermächtigung zum Einsatz militärischer Gewalt (AUMF) aufzulegen. Die bisherige wurde im Jahr 2001 nach den Anschlägen vom 11. September in New York und Washington verabschiedet und richtete sich gegen Al-Qaida, sieht aber keine Militäroperationen gegen die Assad-Regierung in Syrien vor, die gegen von den USA unterstützte Ableger von Al-Qaida kämpft.

Die Demokraten und die tonangebenden Teile der Republikaner im Kongress drängen die Trump-Regierung zu einer aggressiveren militärischen Konfrontation mit Syrien und seinen wichtigsten Verbündeten Russland und dem Iran. Sie wollen außerdem, dass sich Trump von seinem jüngsten Versprechen distanziert, die Truppen aus Syrien „nach Hause zu holen“.

Adam Smith (Washington), der führende Demokrat im Militärausschuss des Repräsentantenhauses, erklärte am Donnerstag in einem Interview mit C-Span: „Die Politik ist klar, aber nicht die Fähigkeit sie umzusetzen. Ich glaube nicht, dass wir unser politisches Ziel erreichen, wenn wir einmal im Jahr Raketen schießen, ,Mission erfüllt‘ sagen und es dabei belassen.“

Mit „Politik“ meint Smith den Sturz der Assad-Regierung, um der uneingeschränkten Herrschaft über den ölreichen und strategisch wichtigen Nahen Osten näher zu kommen. Die USA haben bereits 2000 Soldaten in Syrien stationiert, die von Stellvertretertruppen der syrisch-kurdischen Miliz YPG ergänzt werden, und halten ein Drittel Syriens besetzt, u.a. die wichtigsten Öl- und Gasfelder. Vor diesem Hintergrund fordern einflussreiche Teile des amerikanischen politischen Establishments unter Führung der Demokraten eine deutlich aggressivere Militärpolitik, die einen massiven Krieg mit verheerenden Folgen für die Menschheit auslösen könnte.

Wer jetzt Verständnis zeigt, legitimiert den nächsten Weltkrieg!

Die letzten Wochen schossen die Mainstream-Medien aus vollen Rohren gegen Russland und Syrien. Dass ihre Vorwürfe weder logischen noch empirischen Überprüfungen standhalten, stört sie dabei nicht. Ihr Ziel ist es Kriege moralisch zu legitimieren.  

Im Westen nichts Neues oder die Verhöhnung des Völkerrechts von Evelyn Hecht-Galinski


Kommentar vom Hochblauen

 

Im Westen nichts Neues oder die Verhöhnung des Völkerrechts

Von Evelyn Hecht-Galinski

 

Unaufhörlich nähert sich der Tag der Nakba, des Gedenkens an den Tag der Katastrophe, die sich vor 70 Jahren für das palästinensische Volk und Palästina ereignete, einem Trauertag, der im „Jüdischen Staat“ als Unabhängigkeitstag zur Staatsgründung gefeiert wird. Damit wird eine Gründung eines Staates gefeiert, der seine Existenz allein auf der Vertreibung des palästinensischen Volkes, auf Kriegen und Verstößen gegen Völker- und Menschenrechte aufgebaut hat. Dessen einziges Ziel ist die Judaisierung Palästinas, sie als Staatsräson durchzusetzen. Diesem Ziel kommt der „Jüdische Staat“ dank der westlichen „Werteallianz“ immer näher.

Mit einem Unrecht neues Unrecht legitimieren?

Seit 70 Jahren setzt sich der „Jüdische Staat“ mithilfe der Weltgemeinschaft und der „besonderen“ Verantwortung Deutschlands über alle ethischen Regeln und das Völkerrecht hinweg und treibt mit der Instrumentalisierung des Holocaust erfolgreich eine perfide Politik. So nimmt sich Israel das Recht, dass ein früher begangenes Unrecht, ein neues für immer legitimieren soll.

Besonders widerwärtig ist es jetzt, wenn gerade der Staat, der über Massenvernichtungswaffen in ungeahnter Menge verfügt, über ein Arsenal chemischer, biologischer und unbekannter neuer Waffen, sich damit brüstet, diese auch einzusetzen, mit dem immer gleichen Ritual der Bedrohung – es gehe um die „eigene“ Sicherheit – und das auch schon mehrmals unter Beweis stellte. Wir erinnern uns nur allzu gut an den Libanonkrieg 2006 sowie an den Gaza-Angriff 2009, wo Israel DIME-Bomben (Dense Inert Metal Explosive) gegen die Hisbollah einsetzte, die in ihrer schrecklichen Wirkung den Phosphorbomben ähneln. Immer wird mit zweierlei Maß gemessen, wenn es um den „Jüdischen Staat“ geht. Wir erleben gerade eine „maaslose“ Unterstützung des Netanjahu-Regimes durch den neuen „Außen-Auschwitzminister“ Maas, der sich philosemitisch beweisen will, allerdings auf Kosten der Palästinenser.

Auch während der „Operation Gegossenes Blei“ im Gazastreifen setzte das israelische Regime Phosphorgranaten ein. Beschossen wurde damit eine UNO-Schule im Flüchtlingscamp al-Schati. Dadurch wurden mehrere Tonnen Lebensmittel und Medikamente vernichtet. Es gab unzählige Tote und Verletzte, vor allen Dingen viele verletzte Zivilisten, die mit diesem hochgiftigen Stoff verbrannt wurden. Es sind unvorstellbare Qualen, die Menschen erleben, nachdem sie mit diesen Bomben in Berührung kamen.

Israels neuartige chemisch-biologische Waffen

Während der „Protective Edge“-Angriffe in Gaza im Sommer 2014 wurden mehr als 2.100 Palästinenser ermordet, erneut vornehmlich Zivilisten, Frauen und Kinder. Die Ärzte berichteten damals über ungewöhnliche, „aufgeblähte“ Leichen, die auf ganz neue chemisch-biologische Waffen hinwiesen, die dort im „Labor Gaza“ an lebenden Menschen ausprobiert wurden. Danach erwiesen sich die Waffen als ein Verkaufsschlager auf israelischen Waffenverkaufsmessen. Uns sollte es tief besorgt machen, dass dank auch unserer aktiven Hilfe und Lieferung der U-Boote, die mit Atom-Sprengköpfen bestückt werden können und – wenn gewollt – auch JEDE Hauptstadt Europas erreichen können. Was sind das für Aussichten!

 

Was ist an den Phosphorbomben der USA und Israel anders als an Chemiewaffen? Die USA setzten sie im schmutzigen Irakkrieg ein, sie setzten Agent Orange im Vietnamkrieg ein und waren niemals zimperlich, wenn es darum ging, ihre mörderischen Interessen zu vertreten – so wie das zionistische Regime, die „einzige“ Demokratie im Nahen Osten mit der „moralischsten“ aller „Verteidigungsarmeen“, bis heute eines der am skrupellosesten agierenden Besatzerregime, diese Waffen einsetzte und den Einsatz von Phosphor mit einer Perversität begründete, die ihresgleichen suchte. Phosphor wäre ein „natürliches Brandmittel und konventionelle Waffe“. Beide Staaten, die USA als auch Israel, unterzeichneten natürlich nicht die Genfer Zusatzprotokolle von 1997 zum Genfer Abkommen 1949, die diverse Formen von Angriffen untersagen. Daher wurden diese beiden „scheinheiligen“ Verbündeten bis heute nicht dafür belangt, Phosphorbomben oder ähnliche Massenvernichtungswaffen benutzt zu haben.

 

Wenn es um den „Jüdischen Staat“ geht, dann wird von der „westlichen Wertegemeinschaft“ immer ausgeklammert, über welches gefährliche Arsenal von nuklearen und chemischen Waffen der „Jüdische Staat“ verfügt. Immer wieder verweigert Israel unter der in Inanspruchnahme des Begriffes von „Verletzung der israelischen Souveränität“ jegliche Kontrolle. Damit wird die Grundordnung der Gleichbehandlung, wenn es sich um den „Jüdischen Staat“ handelt, seit dessen Staatsgründung hintergangen und unter tätiger Hilfe der USA und Deutschlands noch aufgerüstet.

 

Der „Jüdische Staat“ weigert sich immer wieder, Abkommen zu unterzeichnen, die diese Waffen offen legen würden, immer wieder mit dem Hinweis auf die Bedrohungslage, durch die anderen Staaten in der Nachbarschaft und den angeblich drohenden von Iran ausgehenden Holocaust gegen Israel.

Israels Fake-Propaganda

Mit dieser Fake-Propaganda wird die Bedrohungslage immer wieder aufbauscht, um so jeden Alleingang und jede Souveränitätsverletzung gegenüber anderen Staaten zu legitimieren und damit sowohl das Völkerrecht mit Füßen zu treten, als auch auf Menschenrechte zu pfeifen.

Wenn ausgerechnet das Netanjahu-Regime wegen des unbewiesenen Giftgaseinsatzes in Duma „rote Linien “ überschritten sieht, dann ist das an Chuzpe nicht mehr zu überbieten. Schließlich kennt dieses Regime keine roten Linien, sondern nur einen grenzenlosen Expansionsdrang, der mit der Bombardierung einer in Syrien von Iranern benutzten Stellung nur seinen Höhepunkt fand. Laut Iran, wurde am 14.April ein weiterer Luftangriff auf eine iranische Basis auf dem Berg Azzan südlich von Aleppo verübt. Inzwischen heißt es, es habe sich um einen „Fehlalarm“ gehandelt. Tatsächlich waren zuvor schon über 100 Luftraumverletzungen und Angriffe geflogen worden. Wenn Netanjahu also von Assad und Syrien spricht, dann will er im Grunde nur Iran treffen und scheut vor einer offenen Konfrontation nicht zurück.

 

Der „Jüdische Staat“, der sich so sicher weiß, dass man ihm in Wirklichkeit nichts in den Weg stellen kann, was ihm wirklich gefährlich werden könnte, kann sich mit dieser Gewissheit ganz allein auf seine militärische Schlagkraft und Angriffslust verlassen, um sich so seine Vorherrschaft in der Region und die Besatzung für immer zu sichern.

 

Zumal das Netanjahu-Regime sich inzwischen auch auf die „saudischen Freunde“ verlassen kann. König Salman, der zwar bei der Eröffnung des „Jerusalem Gipfel“ im saudi-arabischen Dharan, Washingtons Entscheidung, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen kritisierte, da Ost-Jerusalem „ein integraler Bestandteil der Palästinensergebiete“ sei. Saudi-Arabien 150 Millionen US-Dollar für die „Verwaltung der muslimischen Güter in Jerusalem“ spenden wolle, sowie der UNRWA, dem UN-Hilfswerk für die palästinensischen Flüchtlinge, aber Gaza und die Hungersnot und das Elend tunlichst vergaß.

 

Ebenso erwähnte Salman das Thema Syrien und die (völkerrechtswidrigen!) Luftangriffe der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Syrien mit keiner Silbe, wie auch dass die Saudis diverse Assad Gegner erst hochgerüstet haben. Was soll man auch von einem Königreich erwarten, dass momentan einen der schlimmsten Kriege, Völkermorde und eine humanitäre Katastrophe im Jemen angerichtet hat und dafür nicht belangt wird. Vielmehr „begrüßte“ Salman die Erklärung des UNO-Sicherheitsrats zur Verurteilung von Angriffen jemenitischer Rebellen mit Raketen aus „iranischer Produktion auf saudi-arabische Städte. Was soll man dazu noch sagen?

 

Im Jemen haben wir es mit einem Stellvertreterkrieg der verfeindeten und rivalisierenden Regionalmächte Saudi-Arabien und Iran zu tun. Dieser schreckliche Krieg ist genau im Sinne des „Jüdischen Staates“ und spielt diesem in die Hände.

 

Wer „Schurken- oder Terrorstaat“ ist, bestimmen WIR

 

So war auch Netanjahu einer der ersten Regimeführer, der den völkerrechtswidrigen Angriff der „westlichen Werteallianz“ auf Syrien begrüßte. Damit hat das Netanjahu-Regime vor allen Dingen die Prioritäten gesetzt, nämlich die nuklearen Ambitionen „terroristischer“ Staaten und Organisationen auszuschalten, die den Mittleren Osten destabilisieren. Diese Drohung ist ganz klar gegen Iran, die Hisbollah und Hamas gerichtet. Ganz nach dem Motto, wer „Schurken- oder Terrorstaat“ ist, bestimmen WIR. Allerdings geht die Destabilisierung gerade von Israel aus, das ein klares Interesse daran hat, die kriegerische Destabilisierung zu fördern. Nichts nützt den jüdischen Besatzern mehr um die ewige Besatzung Palästinas inklusive der Golanhöhen zu sichern. Warum sonst wohl hat das Netanjahu-Regime Dschihadisten wie die al-Nusra Front massiv mit finanzieller und medizinischer Hilfe unterstützt? Alles um Assad zu entmachten. Wieder einmal versucht Israel mit dem Bedrohungsszenario zu arbeiten und seine Sorge um die Aktivitäten von Russland, der Türkei und Iran zum Ausdruck zu bringen, indem man vor Angriffen von Hisbollah-Raketen auf Israel (130.000?) warnt und damit den Syrien-Konflikt weiter anheizt. Israelische Militärexperten empfehlen mittlerweile einen „Präventivschlag“ gegen Syrien, um die Anwesenheit Irans zu verhindern. Der Krieg zwischen Israel und Iran steht bevor. Die Gefahr wächst auch, dass sich der „Jüdische Staat“ und Russland dabei in die Quere kommen. Zwar hat Israel kein Interesse an einer Konfrontation mit Russland, aber das Netanjahu-Regime wird immer so handeln, wie es den eigenen „Sicherheits-Hegemonie-Interessen“ entspricht. Also immer weiter angreifen ohne Rücksicht auf Verluste.

 

Das vertrug sich sehr gut mit der westlichen Politik, wie es jetzt freigegebene Geheimdienstdokumente und geleakte E-Mails von Entscheidungsträgern zeigen, dass Assad dem Westen schon lange vor Beginn des Krieges im Jahr 2011 ein Dorn im Auge war. Westliche Kräfte versuchten gezielt, Assad zu entmachten, wie Michael Lüders es in seinem neuen Buch: „Die den Sturm ernten – Wie der Westen Syrien ins Chaos stürzte“ so anschaulich beschrieb. Übrigens hatte ich dieses Buch schon auf meiner Hochblauen Seite als besonders empfehlenswert empfohlen.

 

Natürlich musste sich AA Maas vor dem EU-Außenministertreffen am Montag noch produzieren, indem er eine Lösung mit Assad in Syrien ausschloss, schließlich könne jemand der Chemiewaffen einsetze, nicht Teil der Lösung sein. Merkwürdig unbewiesene Vorwürfe, aber niemals ein Vorwurf gegen seine jüdischen Freunde, die keine Skrupel haben, Chemiewaffen einzusetzen! Auch seine Haltung zu Russland trägt nicht zur Entspannung bei, ganz im Gegenteil will der „Mitläufer-Maas“ den Druck auf Russland noch erhöhen!

 

Alles das deutet auf einen von Israel angezettelten Krieg gegen Assads Syrien, gegen Libanon und Iran hin, was uns tief besorgt machen sollte, da die Auswirkungen uns alle betreffen werden. Zumal diese Angriffe sowohl im Sinne der westlichen Allianz als auch Saudi-Arabiens und einiger arabischer Staaten wäre.

 

Angriff aufgrund von mehr als zweifelhaften Beschuldigungen

 

Besonders kriminell ist es doch, dass der Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs ganz klar gegen das Völkerrecht verstieß. Schließlich verbietet das allgemeine Gewaltverbot der UN-Charta jede militärische Intervention in andere Staaten, zumal ein Rechtfertigungsgrund entfällt, nämlich der überstrapazierte Grund der „Selbstverteidigung“. Weder die USA noch Frankreich oder Großbritannien wurden angegriffen. Der Angriff wurde gestartet aufgrund von mehr als zweifelhaften Beschuldigungen noch zweifelhafterer Gruppen (Weißhelme!). Diese Anschuldigungen wurden von dieser Allianz als Alibi genommen, um den Angriff zu starten. Erneut wurden „angebliche“ Beweise ohne offen gelegte Fakten als angeblich stichfeste Wahrheit vermittelt.

 

Geradezu empörend waren in diesem Zusammenhang auch die Aussagen des französischen Präsidenten Macron, der noch zusätzliche Fake News verbreitete, indem er die Türkei als Unterstützer der Luftangriffe auf Syrien, die sich von Russland abgesetzt hatte, interpretierte. Diese Behauptungen wurden umgehend zurückgewiesen. Sofort distanzierte sich der türkische Vizepräsident Bozdag von dieser Behauptung Macrons.

 

Auffallend, wie die britische Ministerpräsidentin May, ohne das Parlament zu fragen(!), der Franzose Macron und der US-Präsident alles dafür tun, um von eigenen Problemen zu Hause, abzulenken. Übrigens ebenso wie Netanjahu. Wer spricht noch über seine Korruptionsaffäre, das laufende Gaza Massaker, den „Marsch der Rückkehr“ oder die Flüchtlingsabschiebung? So hat diese „christlich-jüdische Werteallianz“ mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

 

Wie die Bundesregierung diesen völkerrechtswidrigen Angriff als „angemessen“ bezeichnete und Merkel als auch Maas dazu applaudierten, war eine Schande. Kanzlerin Merkel, die sich diesmal auf die deutsche Volksmeinung stützte und eine Beteiligung ablehnte, die mehrheitlich von den deutschen Bürgern nicht gewollt wird und ohne Bundestagsmandat gar nicht möglich ist, täuscht nicht darüber hinweg, dass wir uns mit unseren Awaks-Maschinen sehr wohl an den schmutzigen Kriegen beteiligen und die mörderischen Ziele ausspähen, die unsere „Partner“ dann ins Visier nehmen. Dieses Verhalten, spiegelte sich sehr gut wieder, als Bundeswirtschaftsminister Altmeier in der „Springernden Bild“ mitteilte, dass „nur weil wir nicht selber Luftschläge ausführen, heißt das nicht, dass wir uns raushalten“. Da könnte der Leiter des DLF-Hauptstadtstudios Theo Geers eigentlich beruhigt sein, der einen Kommentar verfasst hatte, „Deutschland hat sich zu klein gemacht“, indem er die Bundesregierung kritisierte, an den Syrien-Angriffen nicht teilgenommen zu haben, und auch nicht vergaß, auf die „besondere“ Verantwortung gegenüber Israel hinzuweisen.

 

Wenn Trump nach dem Angriff die US-Truppen aus Syrien zurückholen will, dafür aber erwartet, dass die „regionalen“ Verbündeten und Partner eine größere Verantwortung sowohl militärisch als auch finanziell zur Sicherung übernehmen sollen, können wir schon erahnen, was auf uns zukommt: Steuererhöhungen für den Rüstungsetat und Kriege.

 

Fast gleichzeitig kündete die US-UN-Botschafterin Haley nach den Luftangriffen neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland an, die Mnuchin, der ehemalige Investmentbanker und jetzige US-Finanzminister noch am Montag bekannt geben wollte. Am Dienstag allerdings schwenkte Trump wieder um und stoppte weitere Sanktionen und verschob sie auf unbestimmte Zeit.

Kriminelle Wildwestmethoden

Nachdem der Angriff gelaufen ist, soll nun das OPCW-Team „unabhängige“ Ermittler der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen in Syrien untersuchen, ob es (überhaupt?) einen Chemiewaffenangriff gegeben hat. Was sind das für kriminelle Wildwestmethoden, zuerst Raketenangriffe fliegen dann untersuchen, wo die Kriegsallianz doch „stichhaltige“ Beweise hat!

 

Uns bleibt nur, gegen diese völkerrechtswidrige Aggressionshandlung, diesen kriminellen Akt von USA, Großbritannien und Frankreich gegen Syrien unter Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität der Arabischen Republik Syrien zu verurteilen und dagegen zu protestieren. Mit diesem Angriff wird die ohnehin schon prekäre Situation der syrischen Bevölkerung nochmals verschlechtert. Als traurige Folge werden wir noch mehr Flüchtlinge erleben und eine nochmalige Verschlechterung der so dringend gebrauchten guten Beziehungen zu unserem Nachbarn Russland erleben.

 

So bleibt es beim Fazit, im Westen nichts Neues oder die Verhöhnung des Völkerrechts!

 

 

In der Neuen Rheinischen Zeitung (NRhZ) veröffentlicht in Ausgabe 654 vom 11.04.2018 unter http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=24766

 

 

Evelyn Hecht-Galinski, Tochter des ehemaligen Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, ist Publizistin und Autorin. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom „Hochblauen“, dem 1165 m hohen „Hausberg“ im Badischen, wo sie mit ihrem Ehemann Benjamin Hecht lebt. (http://sicht-vom-hochblauen.de/) 2012 kam ihr Buch „Das elfte Gebot: Israel darf alles“ heraus. Erschienen im tz-Verlag, ISBN 978-3940456-51-9 (print), Preis 17,89 Euro. Am 28. September 2014 wurde sie von der NRhZ mit dem vierten „Kölner Karls-Preis für engagierte Literatur und Publizistik“ ausgezeichnet.

Quelle: http://sicht-vom-hochblauen.de/im-westen-nichts-neues-oder-die-verhoehnung-des-voelkerrechts-von-evelyn-hecht-galinski/

Gefunden bei: http://uncut-news.ch/

Gruß an die Denkenden

TA KI

 

Westlicher FAKE-NEWS-KRIEG in Syrien kann zu ATOMKRIEG gegen Russland ausarten! Merkel & Co. mischen eifrig mit!



Die Welt vor einem Atomkrieg!

Mit Fake News treibt der Westen die Katastrophe voran!

Bundesregierung darin verwickelt!


Unfassbar, was sich da vor den Augen der Weltöffentlichkeit alles abspielt!

Syrien, Russland und dem Iran ist es nach jahrelangen Kämpfen endlich gelungen, die Terrormiliz Islamischer Staat weitgehend zu besiegen. Dabei sah der Westen, angeführt durch eine Koalition der US-Amerikaner, mehr als schlecht aus.

Das kann und darf so nicht bleiben, geht es nach den Lenkern westlicher Staaten. Deshalb will jetzt, nachdem überwiegend die Russen salopp gesagt, die „Drecksarbeit“ gemacht haben, die westliche Allianz Syrien „bestrafen“. Und zwar für einen MUTMASSLICHEN Giftgasangriff im syrischen Duma.

MUTMASSLICH!

Es ist noch nichts geklärt, die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) will erst in Kürze Experten nach Duma schicken, um einen möglichen Angriff mit Chemiewaffen zu untersuchen.

Und selbst der russische Außenminister Sergej Lawrow und die Assad-Regierung haben die Chemiewaffenexperten zu Untersuchungen aufgerufen!

Also gerade jene, die für einen solchen Giftgas-Angriff verantwortlich sein sollen!

Was für ein perfides Spiel, das der Westen da spielt!

In den westliche Mainstream-Medien wird davon berichtet, dass Russland im Weltsicherheitsrat Veto gegen eine Untersuchung einlegte, wer für den jüngsten mutmaßlichen Giftgasangriff verantwortlich sei.

Das stimmt.

Aber genauso stimmt die Information, die Ihnen weitgehend vorenthalten wird: Die USA und andere Staaten verhinderten den russischen Vorstoß, dass der Sicherheitsrat nach einer Untersuchung selbst eine Schuld zuweist.

Und die Bundesregierung? Wie reagiert diese?

Wie kann es auch anders sein, Amerikas „Hündchen“ hechelt seinem „Herrn“ natürlich nach und könnte damit Deutschland in einen verheerenden Krieg treiben, wie ich noch erläutern werde:

In Berlin sagte Regierungssprecher Steffen Seibert, bei dem „Giftgaseinsatz deuten die Umstände auf die Verantwortlichkeit des Assad-Regimes hin“. Russland dürfe nicht länger eine Untersuchung von Chemiewaffeneinsätzen in Syrien blockieren.

 

Die Bundeskanzlerin selbst äußerte sich gestern:

Angela Merkel hält die Nachweise des angeblichen Einsatzes von chemischen Waffen in der Stadt Duma für überzeugend. Diese Auffassung hat sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko am Dienstag geäußert.

„Ich glaube, dass die Evidenz, dass dort Chemiewaffen eingesetzt wurden, sehr, sehr klar und sehr deutlich ist“, sagte sie.

„Das kann auch meinetwegen nochmal nachgeprüft werden. Aber das hilft uns bei der Verurteilung des Falles jetzt nicht weiter“, fügte sie hinzu.

Also auch Merkel sagt, sie halte die Nachweise für „überzeugend“.

Ja was heißt das denn? Erstmal muss doch alles nachgeprüft werden und dann kann man zu einer solchen Überzeugung kommen!

Mit diesen Worten also wollen uns Merkel & Co. Deutschlands Beteiligung an einem Krieg in Syrien, vielleicht sogar gegen die Atommacht Russland, verkaufen!

Unfassbar!!!

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten dazu:

Hintergrund der scharfen Rhetorik ist der Kampf um Ost-Ghouta. Dort sind die internationalen und islamistischen Söldner weitgehend in die Defensive geraten, halten jedoch die Stadt Duma und leisten der Syrischen Armee weiter Widerstand.

Zuvor hatten mehrere von den USA, Großbritannien und Frankreich finanzierte Organisationen sowie die islamistische Söldner-Tuppe Dschaisch al-Islam behauptet, die Syrische Armee habe einen Giftgasangriff geflogen und, so Reuters, „eine Fassbombe mit Giftgas abgeworfen“.

Die Gruppen veröffentlichten verschiedene Fotos und Videos mit Kindern, von denen unter anderem die Financial Times und der Guardian schreiben, dass die Echtheit der Bilder und Videos unabhängig nicht verifiziert werden könne.

Noch etwas: In Duma wurden inzwischen die Opferzahlen nach unten korrigiert und „nur“ noch von 42 statt von 85 gesprochen.

Statt 1.000 Verletzte sollen es jetzt „nur“ noch mehr als 500 sein.

Ja was denn nun?

Das russische Außenministerium hatte die Meldungen über den angeblichen Einsatz von Chlor oder anderen Giftstoffen durch syrische Regierungstruppen als falsch bezeichnet. Das Ziel dieser Falschmeldungen sei, die Terroristen sowie die unversöhnliche radikale Opposition reinzuwaschen und mögliche äußere Militärschläge zu rechtfertigen, hieß es in einer Mitteilung des Außenministeriums.

Genauso ist es auch!

Dennoch poltert US-Präsident Donald Trump los, will in den nächsten Stunden „hart reagieren“, sprich mit einem Militärschlag gegen Syrien.

US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, er werde „Verbrechen wie diese nicht zulassen“ und drohte mit einer „kraftvollen Antwort“ auf die „Gräueltat“ von Duma.

Sprich eine „transnationale militärische Antwort“.

Auch die Franzosen überlegen sich einen geführten Angriff auf Syrien, wie Präsident Emmanuel Macron klar machte.

Weitgehend von der Weltöffentlichkeit verheimlicht: Die Franzosen haben schon vor einigen Tagen mit einer Offensive von Spezialkräften in Nordsyrien begonnen.

Sie landeten mit Flugzeugen und Hubschraubern an US-Militärstützpunkten, um „Patrouillengänge“ vorzubereiten, wie es heißt. Die Spezialkräfte sind bereits in den syrischen Grenzort Tal Abyad einmarschiert.

Frankreich tausche sich mit Partnern aus, vor allem mit den USA und mit Großbritannien: „Wir werden unsere Entscheidung in den kommenden Tagen mitteilen“, sagte Macron.

Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten berichten:

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, dass sich die USA aus Syrien zurückziehen wollen. Dabei dürfte es sich allerdings um eine Finte gehandelt haben, denn die Amerikaner haben ihre Stützpunkte in Syrien ausgebaut und bisher nicht verkleinert. Es ist auch denkbar, dass die drei Nato-Staaten USA, Türkei und Frankreich gemeinsam eine Formation bilden, um den Einfluss der Russen zurückzudrängen. Ein Dissens zwischen den Nato-Staaten ist aber ebenfalls nicht auszuschließen.

Eingebunden in die Kriegsvorbereitungen sind außerdem Großbritannien, die mit Ihrer Fake-News-Affäre um Ex-Doppelspion Skripal Russland ohnehin auf dem Kieker haben und Saudi Arabien.

Der saudische (sunnitische) Kronprinz Mohammed bin Salman sieht darin eine willkommene Gelegenheit, dem (schiitischen) Erzfeind Iran, der in Syrien mit Russland und dem Assad-Regime kämpft, zu schaden. So finanziert das Ölland schon seit Jahren verschiedene islamistische Söldnertruppen.

Diese Hintergründe müssen Sie wissen. Sie zeigen auf, warum Frankreich mit Saudi Arabien kooperiert:

Zum Abschluss des Frankreich-Besuchs von bin Salman haben Unternehmen beider Länder Wirtschaftsverträge in Milliardenhöhe unterzeichnet. Das Gesamtvolumen der Vereinbarungen belief sich auf über 18 Milliarden Dollar (14,6 Milliarden Euro), wie das französisch-saudiarabische Wirtschaftsforum mitteilte.

Es ging um Absichtserklärungen aus Branchen wie Energie, Wasser, Tourismus und Agrar. So besiegelten die Mineralölkonzerne Total und Saudi Aramco ein Investitionsprojekt.

Und die Deutschen Wirtschafts Nachrichten weiter:

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron empfing bin Salman am Dienstagabend. Bei dem zweistündigen Gespräch und einem anschließenden Abendessen ging es unter anderem um die Krisen in Syrien und im Jemen sowie um die Haltung Saudi-Arabiens gegenüber seinem Erzrivalen Iran.

Paris und Riad seien sich einig, dass dem iranischen „Expansionsstreben“ Einhalt geboten werden müsse, sagte Macron danach.

Verstehen Sie: Wirtschaftsinteressen stehen über dem Leben von Menschen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow brachte genau dies hinsichtlich der Amerikaner auf den Punkt:

Er sagte, dass die USA versuchen würden, die Gemeinden östlich des Euphrats zu isolieren. „Wir sind sehr besorgt darüber, dass wir in den vergangenen Monaten trotz zahlreicher Beteuerungen, dass das einzige Ziel der USA in Syrien der Anti-Terror-Kampf sei, beobachten, wie sich die USA ziemlich ernsthaft am östlichen Ufer des Euphrats festsetzen – in einem Großteil des syrischen Territoriums bis zur Grenze zum Irak.“

Die USA würden in diesen Gebieten Strukturen und Einrichtungen schaffen, deren Finanzierung ebenfalls von den USA übernommen wird. Die dortigen Milizen seien den USA gegenüber rechenschaftspflichtig und ergeben. „Die USA stärken nicht nur ihre militärischen Einrichtungen, sondern bauen auch eine loyale und finanzierte Macht auf, die diese Gebiete vom restlichen Teil Syriens isoliert”, meint Lawrow.

Auch Israel ist ein weiterer möglicher Aggressor, flog das Land doch bereits in den letzten Tagen einen Angriff auf Syrien.

Eine Eskalation bahnt sich an. Und Deutschland ist mit darin verwickelt:

Die USA haben den Kreuzer USS Donald Cook aus Larnaka ins östliche Mittelmeer entsandt. Der Flugzeugträger USS Harry Truman befindet sich auf dem Weg in die Region, unter anderem begleitet von der Bundeswehr-Fregatte Hessen.  

Außerdem werden der Einsatzgruppe noch der Lenkwaffenkreuzer USS Normandy sowie die Zerstörer USS Arleigh Burke, USS Bulkeley, USS Forrest Sherman und USS Farragut angehören. Später würden sich der Gruppe die Zerstörer USS Jason Dunham und USS The Sullivans anschließen. An Bord der Schiffe sollen sich etwa 6.500 US-Militärs befinden.

Soweit sind wir schon:

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat eine Warnung an zivile Flugzeuge für den Luftraum des östlichen Mittelmeers um Zypern herausgegeben, berichtet die TASS. Sie warnt vor möglichen Luftangriffen in Syrien mit Luft-Boden-Raketen und Marschflugkörpern … Es bestehe die Gefahr, dass die Navigation von Flugzeugen in diesem Gebiet gestört werden könnte.

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensia erklärte vor Kurzem, dass ein US-Militärschlag gegen Syrien „schwerwiegende Folgen“ haben würde.

Außerdem warnte Moskau Washington bereits, dass es keine Gefährdung russischer Soldaten auf syrischem Boden dulden werde.

Ich sage Ihnen: Kommt es in Syrien aufgrund von Fake News, wie wir sie beispielsweise aus dem Irak kennen, zu einem Militärschlag des Westens gegen Syrien und es werden dabei russische Soldaten getötet, dann wird Putin reagieren (müssen)!

Dann steht die Welt vor einem verheerenden Atomkrieg zwischen den USA und Russland.

Danke Merkel & Co.!

Schickt diese Kriegstreiber alle zum Teufel, damit die Menschen endlich in Frieden leben können!

Quelle 1   Quelle 2   Quelle 3   Quelle 4    Quelle 5   Quelle 6   Quelle 7

Quelle: http://www.guidograndt.de/2018/04/11/westlicher-fake-news-krieg-in-syrien-kann-zu-atomkrieg-gegen-russland-ausarten-merkel-co-mischen-eifrig-mit/

Gruß an die Friedvollen

TA KI

Westen kritisiert Russland wegen Eskalation in Syrien – Russischer Außenminister Lawrow kontert


Im Syrien-Konflikt wird Russland heftig kritisiert. Die syrische Regierung unter Baschar al-Assad und die Russen seien für den endlosen Krieg und die zahlreichen zivilen Opfer verantwortlich. Auch der Angriff auf den UN-Konvoi Mitte September schreibt der Westen Russland zu. Eine Untersuchung über den Vorfall wurde von den USA auf Bitten der Russen jedoch abgelehnt.

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Nach den bislang schwersten Bombardierungen im Norden Syriens haben Kampfjets am Montag erneut Dutzende Angriffe auf Rebellengebiete der umkämpften Stadt Aleppo geflogen. Von Toten und Verletzten wird berichtet. Die Bundesregierung forderte Russland als Verbündeten des syrischen Regimes eindringlich auf, sich für ein Ende des mehr als fünfjährigen Krieges einzusetzen.

Von der Regierung wenig kritisiert wird aber der militärische Einsatz der USA in Syrien. Trotz der Tatsache, dass US-Militärs terroristische Vereinigungen wie die al-Nusra-Front, die Al-Kaida und sogenannte moderate Rebellen mit Waffen und Ausbildung in Syrien unterstützen. (Siehe: Al-Kaida-Kommandeur: Diese Waffensysteme bekommen wir von den USA)

Nach dem Angriff auf den UN-Konvoi am 19 September forderte Russland eine Untersuchung. Ermittlungen zu dem Vorfall, bei dem UN-Hilfskräfte ums Leben kamen, wurden von den USA jedoch abgelehnt. Für sie steht fest, es war die syrische Armee und/oder Russland.

Russlands Außenminister zum Syrien-Konflikt

„Als der humanitäre Konvoi am 19 September getroffen wurde, forderten wir, dass eine Untersuchung durchgeführt wird. John Kerry, ein guter Partner von mir, hat sich in einer Art und Weise verhalten, wie es es noch nie zuvor getan hat. Er sagte, dass die Untersuchung möglicherweise durchgeführt werden könnte, aber „wir wissen, wer es war, es war entweder die syrische Armee oder Russland”. Aber in jedem Fall ist Russland schuld“, sagte Russland Außenminister Sergej Lawrow am Montag zu RT in Moskau.

Lawrow meint, dass sein US-Amtskollege Kerry durch starke Kritik aus dem US-Militärapparat in die Enge getrieben worden wäre und „das trotz der Tatsache, dass der US-Oberbefehlshaber und Präsident Barack Obama, die Zusammenarbeit mit Russland immer unterstützt hat, wie mir gesagt wurde und er selbst bestätigte es, während des Treffens mit Präsident Putin in China.“

Es scheine ihm so, als würde das Militär seinem Oberbefehlshaber nicht wirklich gehorchen. „In der Praxis tun sie alles, um die al-Nursa Front nicht zu treffen. Die amerikanische Koalition bombardiert ISIS, ja wir können das sehen, aber sie haben erst damit begonnen, ernsthaft gegen den IS vorzugehen, nachdem die russischen Luftstreitkräfte nach Syrien gesandt wurden, auf Antrag der legitimen Regierung des Landes, die nebenbei bemerkt Mitglied der Vereinten Nationen ist. Aber sie gehen überhaupt nicht gegen die Jabhat al-Nusra vor“, beklagt Lawrow.

Russlands Außenminister habe John Kerry direkt gefragt, ob jemand in den Vereinigten Staaten oder jemand aus der US-geführten Koalition al-Nusra retten und sie vor Angriffen schützen wolle und nicht zulasse, dass sie geschwächt werde. „Er schwor, dass es nicht wahr ist“, so Lawrow.

Doch für ihn ist klar, dass „die Bremsen an den Operationen dieser Vereinbarung sehr fest“ seien. Er glaube auch, dass all dies nur eine Suche nach Ausreden sei, um nicht mit Russland zusammenzuarbeiten „und hinsichtlich der Tatsache, dass es unmöglich ist, eine Vereinbarung der der aktuellen humanitären Lage zu implementieren.“ Und das sich die humanitäre Lage immer weiter verschlechtert sei wie immer Russlands schuld, fügte der Minister hinzu.

Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.

Überblick: DPA-Syrienberichterstattung nach gescheiteter Waffenruhe

Russland hält an Friedenslösung für Syrien fest

Trotz andauernder Gewalt hält Russland die Friedensbemühungen für Syrien vorerst nicht für gescheitert. Die USA erweckten aber den Eindruck, dass sie ihren Verpflichtungen nicht gerecht würden, kritisierte Außenminister Sergej Lawrow in Moskau. Er könne ihnen nicht zu 100 Prozent trauen. Die USA und Großbritannien hatten im Sicherheitsrat Russlands Syrienpolitik scharf kritisiert. Kampfjets haben inzwischen erneut Dutzende Angriffe auf Rebellengebiete der umkämpften Stadt Aleppo geflogen.

Berlin fordert Ende der „Barbarei“ in Syrien

Die Bundesregierung hat Russland erneut eindringlich aufgefordert, sich für ein Ende des Krieges in Syrien einzusetzen. „Wir erwarten von russischer Seite mit Blick auf eine Einstellung der Kampfhandlungen endlich Bewegung. Worte allein helfen den Menschen in Aleppo nicht“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

„Es besteht ein eklatanter Widerspruch zwischen Russlands Behauptung, eine diplomatische Lösung zu unterstützen, und den anhaltenden Berichten über die Bombardierung eines humanitären Hilfskonvois, die Erklärung des Regimes, die vereinbarte Feuerpause zu beenden, den fortgesetzten Einsatz von Chemiewaffen durch das Regime und die andauernde, von Russland unterstützte Regimeoffensive auf das belagerte Aleppo“, so Seibert. „Wir rufen daher Russland erneut auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Glaubwürdigkeit unserer Bemühungen wiederherzustellen.“

Ischinger: Entwicklung in Syrien „ist eine Schande für Europa“

Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, sieht Europa bei der Lösung des Syrienkonfliktes in der Pflicht. „Was in Syrien geschieht, ist eine Schade für Europa“, sagte Ischinger dem „Handelsblatt“. Es sei einfach, mit dem Finger auf Russen und Amerikaner zu zeigen. Die Europäer hätten völlig versagt, weil sie ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hätten. Ischinger forderte, die Kriegsparteien mit politischen und wirtschaftlichen Anreizen zum Einlenken zu bewegen. Von Politikern geforderte Flugverbotszonen ließen sich nur militärisch durchsetzen.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/westen-kritisiert-russland-wegen-eskalation-in-syrien-russischer-aussenminister-lawrow-kontert-a1940011.html

Gruß an die Begreifenden

TA KI

Deutsche Bundeswehr bestätigt Chemiewaffenangriff auf Kurden im Nordirak


In den letzten Tagen soll die IS-Terrorgruppe Giftgas-Granaten auf kurdische Peschmerga-Kämpfer im Nordirak abgefeuert haben.

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Dies berichtete Deutsche Welle am Donnerstag unter Berufung auf einen geheimen Bericht der deutschen Bundeswehr.

Bei dem Angriff auf die Stadt Machmur wurde am Mittwoch Chlorgas gegen die kurdischen Peschmerga eingesetzt, hieß es im Bericht der Bundeswehr. Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums sagte,  Chemiewaffen seien  südwestlich  der kurdischen Stadt Erbil eingesetzt worden. Deutsche Militärausbilder  sind dem Sprecher zufolge nicht betroffen.

In der Hauptstadt der irakischen Kurdenregion, Erbil,  befinden sich derzeit 88 deutsche Militärausbilder. Erbil liegt rund 60 Kilometer nordöstlich von der Stadt Machmur. Die amerikanischen und irakischen Experten wurden in diese Region entsendet, um den Vorfall zu untersuchen, fügte der Sprecher hinzu.

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Quelle:http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/288039-deutsche-bundeswehr-best%C3%A4tigt-chemiewaffenangriff-auf-kurden-im-nordirak

Gruß an die Betroffenen

TA KI

Chemische Kampfstoffe


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Haber, Fritz

Fritz_Haber(1868–1934), Prof. für Chemie, Karlsruhe u. KWI Berlin. Arbeitsgebiete: Chem. Vorgänge in Flammen, elektrolyt. Red. von Nitrobenzol, Glaselektrode, Gasreaktionen, Gasgleichgew., Autoxid., Synth. von Stickstoffoxiden im elektr. Lichtbogen, Entwicklung der Ammoniak-Synth. (Haber-Bosch-Verfahren; hierfür 1918 Nobelpreis für Chemie). Die BASF führte unter der Leitung von von Bruck u. Mittasch die großtechn. Produktion von Ammoniak durch; ab 1913 diente es als Ausgangsstoff für Sprengstoffe. 1914 regte H. die Verw. von Chlor als chem. Kampfmittel an; er war auch verantwortlich für die Einführung der Grünkreuz-(Phosgen-) u. Blaukreuzgeschosse (Chlor-Arsen-Kampfstoffe). Obwohl er auf die Liste der auszuliefernden Kriegsverbrecher gesetzt worden war, wurde ihm 1919 nachträglich der Chemienobelpreis von 1918 verliehen. «Synthese von Ammoniak aus seinen Elementen»

Die Ereignisse des 11. September 2001 stellen unser Selbstverständnis in Frage. Ging man vorher davon aus, dass Selbstmordattentäter nur im Nahen Osten auftreten und sich aus palästinensischen Flüchtlingslagern rekrutieren, scheint es nunmehr gewiss, dass auch andere Personenkreise Angriffe auf verschiedenste Ziele der westlichen Welt verüben. Es ist damit wieder aktuell, Horrorszenarien durchzuspielen, in denen todeswillige Terroristen Kampfstoffe herstellen, um sie als Waffe einzusetzen. Während die Medien über biologische Waffen und ihre Gefahren ausführlich berichten, scheinen die mindestens ebenso gefährlichen chemischen Kampfstoffe kaum ein Thema zu sein.

 Was macht eine Substanz zu einem chemischen Kampfstoff?

Es gibt Tausende giftiger Substanzen, aber nur wenige scheinen für die chemische Kriegsführung geeignet zu sein. Im letzten Jahrhundert wurden ca. 70 verschiedene Chemikalien als chemische Kampfstoffe eingesetzt oder zumindest zu diesem Zweck gelagert. Heute sind von diesen nur noch einige wenige von Interesse, da an einen chemischen Kampfstoff verschiedenste Forderungen (Tabelle 1) gestellt werden. Einige der wichtigsten bekannten chemischen Kampfstoffe sind im Infokasten auf S. 153 zusammengefasst.

was ist ein chemischer Kampfstoff

Warum streben Staaten nach chemischen Kampfstoffen?

Chemische Kampfstoffe sind einfach und preiswert herzustellen. Ihre Wirkung ist oftmals enorm: Bereits der Einsatz kleiner Mengen kann ausreichen, um eine große Anzahl möglicher Gegner kampfunfähig zu machen. Für Entwicklungsländer ist oftmals gerade das mit dem Besitz der Stoffe verbundene politische Prestige wichtig: Als Besitzer von Massenvernichtungswaffen sitzt man mit den „Großen“ an einem Tisch. Das von Nuklearmächten angeführte Abschreckungspotential ihrer Atomwaffen gilt im übertragenen Sinne auch für das im regionalen Bereich operierende
Entwicklungsland. Vor allem der Erfolg des anfangs schwächeren Agressors Irak im Golfkrieg I gegen den weitaus größeren Iran durch den Einsatz von chemischen Kampfstoffen, bestärkte in den 80er Jahren viele Staaten, selbst C-Waffen-Kontingente aufzubauen.

Geschichtliche Entwicklung

Bereits im Altertum sollen die Spartaner eine Mischung aus Pech und Schwefel verbrannt und mit dieser giftigen Wolke die Athener aus einer belagerten Stadt vertrieben haben [1]. Während des Mittelalters beschränkte sich der Einsatz auf das Vergiften von Wasserquellen durch Versenken von Tierkadavern in Brunnen oder das Katapultieren Pesttoter in belagerte Städte. Durch diese Praxis soll die große Pestepidemie in Europa ausgelöst worden sein, der im 14. Jahrhundert 25 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sein sollen [2].

Haager Ordnung verhindert chemische Kriegsführung nicht

Zu Beginn der Industrialisierung im ausgehenden 19. Jahrhundert einigten sich die Staaten in der Haager Landkriegsordnung von 1899, auf den Einsatz erstickender oder giftiger Gase zu verzichten, sofern ihre Wirkung im Missverhältnis zum militärischen Erfolg steht [3]. Damals beschäftigten
sich vorrangig die Industrienationen der nördlichen Hemisphäre – also Europa, Nordamerika und Japan – mit chemischen Kampfstoffen.
Zu Beginn des 1. Weltkriegs erreichte das Deutsche Kaiserreich mit schnell vorgetragenen Angriffen beachtliche Anfangserfolge, die aber nicht von Dauer waren und in einen zermürbenden Stellungskrieg übergingen. Sowohl Deutschland als auch die Alliierten verfügten über vergleichbare
Waffenarsenale, Soldaten und Taktik. Aufgrund mangelnder Rohstoffquellen zeichnete sich in Deutschland eine Munitionskrise ab. Um durch schnelle Erfolge doch noch ein baldiges Ende des Krieges herbeizuführen, hatte die deutsche Armeeführung ein offenes Ohr für alle Vorschläge,
die das versprachen. Man sah den Gebrauch chemischer Reiz- und Kampfstoffe sowohl auf deutscher als auch alliierter Seite durchaus als ein legitimes Mittel der Kriegführung an, da der mögliche militärische Erfolg, aber auch die Art, wie der Kampfstoff ausgebracht wurde, kein
Verstoß gegen die Haager Landkriegsordnung war [3].

Chlor und Gelbkreuz

Am Morgen des 22. April 1915 setzten deutsche Truppen in der Nähe der belgischen Ortschaft Ypern unter wissenschaftlicher Überwachung von Professor Fritz Haber 160 t Chlorgas frei [4]. Das tragische Ergebnis waren 5.000 Tote, 10.000 Verletzte. Es war der erste Großeinsatz eines
Massenvernichtungsmittels und damit die wenig rühmliche Geburtsstunde der modernen chemischen Kriegsführung.
Aus 6000 Stahlzylindern wurde Chlorgas abgeblasen und wehte auf die französischen Stellungen zu. Dadurch entstand ein sechs Kilometer breites Loch in der Westfront. Der Vorwurf, gegen das Haager Abkommen von 1899 verstoßen zu haben, das verbietet, Geschosse zu verwenden, deren
Zweck es ist, erstickende oder giftige Gase zu verbreiten, wurde mit dem Hinweis, kein Geschoss verwandt zu haben, verworfen. Die in Stellung liegenden Franzosen waren zwar vom belgischen Generalstab auf die Möglichkeit eines deutschen Gasangriffs hingewiesen worden, hatten die Warnungen aber nicht beachtet. Von dem Ergebnis selbst überrascht, verpasste die Deutsche Armeeführung die Chance, den Stellungskrieg durch einen massiven Angriff zu beenden [5]. Erst fünf Monate später, am 25. September, fand der Vergeltungsschlag der Briten mit 150 t Chlorgas statt [3].
Aufgrund der weit entwickelten chemischen Industrie im Kaiserreich war Deutschland auch in den folgenden Kriegsjahren zu ausgedehnter chemischer Kriegführung befähigt. Die neue Waffe wurde auch an der Ostfront gegen Russland eingesetzt. Russland allein hat in etwa genauso
viele Verluste durch Gasangriffe hinnehmen müssen, wie alle anderen kriegführenden Parteien zusammen. Die Zahlen schwanken je nach Quelle, die zugrunde gelegt wird. Insgesamt gab es über 1.000.000 Gasvergiftete, von denen Rußland fast 500.000 zu beklagen hatte und fast 80.000 Gastote,
von denen 56.000 auf Russland entfielen [3]. Im Verlauf des Krieges erfolgte ein intensiver Einsatz immer neuer chemischer Kampfstoffe sowohl von deutscher als auch alliierter Seite [6].
Am 12. Juli 1917 führten deutsche Truppen bei Ypern die letzte neue Kampfgasart des 1. Weltkriegs ein: Gelbkreuz (D: S-Lost; GB: Senfgas; F: Yperite). S-Lost wurde nicht nur eingesetzt, um Soldaten und ihre Ausrüstung zu vergiften, sondern vorzugsweise als Geländekampfstoff. Die
Tröpfchen hafteten überall und vergifteten aufgrund des niedrigen Dampfdrucks oft tagelang ganze Geländeabschnitte. Bei S-Lost handelt es sich um eine Verbindung, die schon 1822 synthetisiert, dessen schädliche Wirkung aber erst 1860 entdeckt wurde. Es gibt eine ganze Reihe Schwefelloste
mit unterschiedlicher chemischer Struktur. Die bekannteste ist 2,2‘ Dichlordiethylsulfid. Allen gemein ist, dass sie das Grundgerüst Cl-CH2-CH2-S- enthalten [7]. S-Lost ist sehr leicht herzustellen. In großtechnischen Verfahren, die auf der direkten Synthese von Ethen und Schwefelchloriden
basieren [8], ist eine Ausbeute von 95% möglich. Aufgrund von Unreinheiten riecht S-Lost nach Senf, weshalb es von den Briten den Trivialnamen Mustard Gas (Senfgas) erhielt. Es ist bei Raumtemperatur flüssig, sehr stabil und damit lange haltbar. Durch Polymerzugabe kann es viskoser
gemacht werden und wird dann als Zählost bezeichnet. Mit Bleichmitteln und Chloraminen zersetzt sich S-Lost in ungiftige Abbauprodukte [7]. Loste werden zu den Hautkampfstoffen gezählt. Ihre Wirkung setzt verzögert ein. Erste Symptome zeigen sich erst nach 2-24 h. Sie verursachen Wunden, die wie Brandwunden aussehen und führen zu starker Blasenbildung (Abbildung 1). Da sie aber nicht nur auf der Haut, sondern auch an Augen, in den Atemwegen und inneren Organen zu schweren Schädigungen führen, ist ein Schutz des gesamten Körpers notwendig. Die betroffenen Soldaten im 1. Weltkrieg litten noch 30-40 Jahre später an den Folgen [4].

versch. forderungen an Kampfstoffe

Chemische und politische Bemühungen

Nach Ende des 1. Weltkriegs drehte sich die Rüstungsspirale unaufhörlich weiter. International setzte eine intensive Suche nach dem optimalen chemischen Kampfstoff ein. Dabei war nicht nur die Toxizität ausschlaggebend, sondern auch ökonomische Gesichtspunkte wie Verfügbarkeit der
erforderlichen Ausgangssubstanzen, geeignete Anlagen für ein Scaling-up, ein etabliertes Herstellungsverfahren und eine ausreichende Anzahl an Arbeitskräften. Allein in Deutschland wurden tausende Verbindungen auf ihre mögliche Eignung als Kampfstoff untersucht und das, obwohl es der Vertrag von Versailles den Deutschen verbot, an chemischen Waffen zu forschen. Trotzdem, Deutschland führte in Russland praktische Tests mit den chemischen Kampfstoffen des 1. Weltkriegs durch, bevor Mitte der dreißiger Jahre in Deutschland selbst Geländeversuche unternommen wurden (Truppenübungsplatz Munsterlager). Zeitgleich zu der weltweiten Entwicklung verschiedener chemischer Kampfstoffe wurden die politischen
Bemühungen zum Verbot dieser Waffen vorangetrieben. Dies führte zur Genfer Konvention vom 17. Juni 1925, die den Gebrauch von giftigen oder anderen Gasen im Krieg, aber auch die bakteriologische Kriegsführung verbot. Die Konvention trat am 8. Februar 1928 in Kraft. Damit wurde zwar der Gebrauch, nicht aber Besitz, Lagerung, Entwicklung und Produktion chemischer Waffen berücksichtigt. Die Konvention wurde von 38 Nationen darunter Großbritannien, Frankreich, Deutschland, USA und Russland unterzeichnet.

herstellung des nervenkapfstoffes tarbun

Phosphorsäureester

1934 bekam Dr. Gerhard Schrader, Chemiker bei den IG Farben, den Auftrag, ein wirksames Insektizid zu entwickeln. 1936 entdeckte er die
Giftigkeit von Dimethylaminocyanphosphorsäureethylester, einer Verbindung, der später der Name Tabun gegeben wurde. Aufgrund damaliger Bestimmungen musste Schraders Entdeckung gemeldet werden. Der militärische Nutzen wurde erkannt und in Dyhernfurt an der Oder eine Fabrik gebaut, die von 1942 bis zum Kriegsende 12000 Tonnen Tabun unter dem Decknamen Trilon 83 herstellte. Im Laufe seiner Arbeiten synthetisierten Schrader und seine Mitarbeiter mehr als 2000 Organophosphate, viele davon ungiftig oder zumindest militärisch unbrauchbar, darunter aber auch 1938 Sarin (Trilon 46) und 1944 Soman. Ebenfalls 1944 synthetisierte die Gruppe um Schrader auch Insektizide wie das berühmtberüchtigte Parathion, besser bekannt als E 605 und Paraoxon, E 600. Bereits 1940 gelang die Synthese von Dimefox, auch Pestox oder CR 409 genannt.
Die genannten Kampfstoffe werden als Nervenkampfstoffe der G-Reihe bezeichnet, auf deren Wirkung später eingegangen wird. Während des 2. Weltkriegs blieb trotz beachtlicher Vorräte der erwartete Großeinsatz von chemischen Kampfstoffen durch die kriegführenden Parteien aus.
Ob die abschreckende Wirkung der gegnerischen C-Waffen oder die Erinnerungen an die Einsätze im 1. Weltkrieg ausschlaggebend waren, bleibt dahingestellt. Um Nervenkampfstoff herzustellen, reichen Kenntnisse der organischen Chemie, wie sie ein Student im 5. bzw. 6. Fachsemester Chemie erworben hat. Nach Schrader [9] erfolgt die Darstellung des Tabuns (Dimethylamino-ethoxyphosphorylcyanid) aus Dimethylamin, das mit Phosphoroxychlorid zum Dimethylaminophosphoryldichlorid umgesetzt wird. Aus Dimethylaminophosphoryldichlorid bildet sich unter geeigneten Bedingungen mit Natriumcyanid und Ethanol das Tabun (Abbildung 2). Der apparative Aufwand, um Tabun im Labormaßstab herzustellen, ist
gering: Es werden ein 1 l Zweihalskolben, ein Tropftrichter, ein temperierbarer Magnetrührer und eine Vakuumdestillationsanlage (Wasserstrahlvakuum) benötigt. Bei einem 0,5 molaren Ansatz erhält man 59,5 g Tabun (= 0,36 mol) [7]. Die Herstellungsmethoden können in der Literatur nachgelesen werden [10, 11]. Ab 1945 begann man, die Wirkmechanismen der Nervenkampfstoffe zu erforschen, was nicht nur ein besseres
Verständnis zum Ergebnis hatte, sondern 1957 auch zur Entdeckung einer zehnmal giftigeren Verbindung als Sarin führte: dem Methylphosphonsäure-O-ethyl-(diisopropylaminoethyl-) thiolester oder kurz VX [13]. Die Produktion von VX begann 1961 – die Struktur wurde allerdings erst 1972 veröffentlicht [7]. 1987 begannen die USA die als Binärkampfstoff, bei dem sich zwei Komponenten erst nach dem Abschuss mischen und vorher relativ ungefährlich sind [14].

S-Lostvergiftung

Die Bedeutung chemischer Kampfstoffe nimmt ab

Strategisch betrachtet spielten chemische Kampfstoffe nicht mehr die Rolle, die sie bis Ende des 2. Weltkriegs innehatten. Mit der Entwicklung von Atom- und Wasserstoffbomben, die auf neuen Trägersystemen bis in das Territorium eines möglichen Gegners gebracht werden könnten, sind
alle Atommächte in der Lage, jede Art von Aggression zu beantworten. Ab 1968 versuchte man in Genf, ein internationales Abrüstungsabkommen zu verabschieden, was allerdings auf den Widerstand beider Supermächte stieß. Die USA hat erst 1972 die Genfer Konvention von 1925 ratifiziert, und für die Sowjetunion waren chemische Kampfstoffe in den 60er und 70er Jahren ein Mittel operativer Kriegsführung. Da die militärischen Führungskader der sowjetischen Satellitenstaaten und Verbündeten in der Sowjetunion ausgebildet wurden, setzte sich diese Militärdoktrin auch dort durch. Der massive Einsatz von chemischen Kampfstoffen durch den Irak im Golfkrieg I (1980–1988) mag hier als Beweis dienen.
Tausende iranischer Soldaten und irakische Kurden starben an Kampfstoffvergiftungen durch den Einsatz von Losten und Nervenkampfstoffen. Zehntausende Soldaten wurden verletzt, was dazu führte, dass alle medizinischen Einrichtungen überlastet waren und sich der Erstversorgung
eine lange und aufwendige Rekonvaleszenz anschloss, wodurch diese Soldaten auf Dauer nicht mehr eingesetzt werden konnten. Als psychologisches Ergebnis weigerten sich iranische Soldaten, gegen den Irak zu kämpfen. Aufgrund der Erfahrungen des Krieges plante der Iran offiziell, B- und C-Kampfstoffe zumindest als Defensivmittel zu entwickelt[15]. Unter dem Eindruck irakischer Erfolge durch den Einsatz von Chemischen Waffen gegen den militärisch und wirtschaftlich weitaus stärkeren Iran, versuchten zahlreiche Staaten der Dritten Welt in den 80er Jahren in den Besitz von Massenvernichtungswaffen und deren Trägersystemen zu gelangen, um ihre regionalen Machtansprüche durchzusetzen [16]. Diesen Schwellenländern fehlt das notwendige Wissen, aber auch die Technologie, um eigene Massenvernichtungswaffen zu produzieren. Durch die Ausbildung eigener Wissenschaftler und Techniker in Europa oder den USA, aber auch die Abwerbung von Fachleuten der ehemaligen UdSSR, wurde versucht, das notwendige Knowhow ins Land zu holen. Die für diese Art von Waffen benötigte Hochtechnologie muss in den Industrieländern beschafft werden. Dazu bedient man sich alter Kontakte, geheimdienstlicher Tätigkeit und dem Einsatz von Schein- und Tarnfirmen bzw. –personen. Als Beispiel sei hier die in den 80er Jahren erfolgte Lieferung deutscher Technologie nach Libyen genannt, um in Rabta eine Giftgasfabrik aufzubauen [16]. Aus Sorge, die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen könnte noch größere Ausmaße annehmen, trafen 1985 Vertreter von 15 westlichen Staaten in der australischen Botschaft in Brüssel zusammen, um ihre jeweiligen nationalen Exportkontrollmaßnahmen aufeinander abzustimmen. Diese „Australien-Gruppe“ einigte sich auf die Grundzüge eines international abgestimmten Exportkontrollregimes für chemische Substanzen, die von besonderer Bedeutung für den Bau chemischer Waffen sind. Seit dem Zerfall des Ostblocks und Ende des Kalten Krieges hat sich die sicherheitspolitische Lage global geändert. Die Angaben zur Anzahl der Staaten, die heutzutage chemische Kampfstoffe besitzen sollen, variiert von 24 – 30, je nachdem, welche Quellen zugrunde gelegt werden [17]. Das schließt Staaten wie die USA, Russland und China natürlich ein. Ebenso gehören dazu Irak, Iran, Nord-Korea, Libyen, Syrien, Pakistan, Indien und Israel. Alle genannten Staaten besitzen oder besaßen sowohl atomare, biologische als auch chemische Waffen oder unterhalten zumindest Forschungsvorhaben, die auf den Besitz abzielen. Da die meisten Informationen auf Geheimdienstangaben beruhen, sind sie nur schwer zu verifizieren. Wie die UNSCOM-Inspektoren nach Ende des Golfkriegs II, 1991, feststellten, verfügte der Irak zur Zeit des Golfkriegs II sowohl über die Trägersysteme (modifizierte SCUD-Raketen), als auch über ausreichende Mengen einsetzbarer chemischer und biologischer Kampfstoffe [18]. Zwar wurde Israel mit konventionell bestückten SCUDRaketen beschossen, und in Israel herrschte die Angst eines Angriffs mit B- oder C- Kampfstoffen, dennoch vermied Saddam Hussein den Einsatz. Dieser Verzicht wird als Beispiel einer funktionierenden Abschreckung seitens Israels und der USA gewertet, die im Fall eines ABC-Angriffs mit Sicherheit ebenso geantwortet hätten [16].

wirkmechanismen der kampfstoffe

Die Konvention zum Verbot chemischer Waffen

Die Bilder vergifteter Kurden 1988 im Nordirak und der Zerfall der Sowjetunion ebneten den Weg für die Konvention zum Verbot der Entwicklung, Produktion, Lagerung und Gebrauch chemischer Waffen und ihrer Vernichtung (kurz: CWÜ), die am 13. Januar 1993 beschlossen wurde. Sie wurde von 160 Staaten unterzeichnet und ist seit dem 29. April 1997 völkerrechtlich verbindlich [19]. Bis 31.Dezember 2001 sind 147 Staaten durch Ratifizierung Mitglied des CWÜ geworden, darunter alle europäischen und NATOStaaten. Jeder Unterzeichnerstaat verpflichtet sich, unter
keinen Umständen chemische Waffen zu nutzen, entwickeln, produzieren oder auf andere Art zu beschaffen, sie zu lagern oder chemische Waffen zurückzubehalten oder sie direkt oder indirekt anderen zu übereignen. Außerdem verpflichtet sich jeder Unterzeichner, seine chemischen Waffen bis zum Jahr 2007 zu vernichten. Um die Ziele der CWÜ sicherzustellen, wurde in Den Haag, Niederlande, die OPCW (Organisation for the Prohibition
of Chemical Weapons) ins Leben gerufen. Sie hat unter anderem die Aufgabe, internationale Verifikationsmaßnahmen zu überwachen und bietet ein Forum, auf dem sich die Unterzeichnerstaaten konsultieren und austauschen können. Das CWÜ verlangt von den Unterzeichnern, dass sie alle Aktivitäten offenlegen, die chemische Waffen betreffen, genauso wie die relevanten Teile der chemischen Industrie, einschließlich der betroffenen Chemikalien. In Deutschland ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das dem Auswärtigen Amt untersteht, zuständig für die Erhebung und Verarbeitung von Meldedaten des CWÜ sowie für die Erteilung von Genehmigungen. Darüber hinaus stellt das BAFA im Rahmen der
CWÜ-Industrieinspektionen die nationale Begleitgruppe und trifft die organisatorischen Vorkehrungen für den Ablauf dieser Inspektionen. Auf der Homepage unter http://www.bafa.de/ausf/publikat/cwue/chemlist.htm sind die vom CWÜ gelisteten Chemikalien nachzulesen. Zu diesen
Chemikalien gehören Verbindungen, die bereits als Kampfstoffe bekannt sind oder eingesetzt wurden, als auch ihre Ausgangssubstanzen. Unter den Ausgangsstoffen findet man dort beispielsweise so gängige Substanzen wie Phosphortrichlorid, Phosphorpentachlorid, Thionylchlorid oder Triethanolamin, die wichtige Reagentien bzw. Zwischenprodukte chemischer Umsetzungen auch im industriellen Maßstab sind. Die Angaben über chemische Waffen und die betroffene chemische Industrie werden durch Vor-Ort-Inspektionen bestätigt. Die Inspektoren haben das Recht und die Pflicht, Art und Menge der Chemikalien möglichst vor Ort zu bestimmen. Das gilt sowohl für Typ und Menge der Munition als auch für die dazugehörige Ausrüstung. Wenn notwendig, können Proben auch in geeignete Laboratorien versandt werden. Der Generaldirektor des OPCW hat dazu elf Referenzlaboratorien bestimmt: je eines in China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Niederlande, Polen, Südkorea, Schweden, Schweiz, Tschechien und den USA. Durch das CWÜ scheint die Gefahr vorerst gebannt zu sein, dass unerkannt große Mengen chemischer Kampfstoffe hergestellt und gelagert werden können, ohne dass die internationale Staatengemeinschaft dies erfährt und geeignete Maßnahmen ergreifen kann. Allerdings verschiebt sich das Bedrohungsszenario von der zwischenstaatlichen auf die terroristische Ebene. Irak, Iran, Nord-Korea, Libyen und Syrien gehören zu den Staaten, die den internationalen Terrorismus offenbar durch Geld, Ausbildung, Trainingsmöglichkeiten, Auffanglager und Ausrüstung aktiv unterstützen. Außer dem Iran hat keines dieser 5 Länder das CWÜ ratifiziert noch unterzeichnet [20, 21]. Allerdings gibt es keine Erkenntnisse darüber, inwieweit diese Staaten Terroristen Massenvernichtungswaffen zur Verfügung gestellt haben. Ein Grund für das Zögern mag die Angst vor internationalen Repressalien sein, die diese Staaten dann zu fürchten hätten. Bei einem terroristischen Angriff mit Massenvernichtungswaffen, die von einem der Unterstützerländer gestellt würden, ließe sich die Herkunft eingesetzter ABC-Kampfstoffe ermitteln. Aufgrund der nachfolgenden internationalen Ächtung und daraus resultierender Repressalien ist eine offene Unterstützung undenkbar. 1995 zeigte sich erstmals konkret der C-Waffen-Terror aus einer anderen Richtung ab. Am 20. März bestiegen fünf Mitglieder der Sekte Aum Shinrikyo („Höchste Wahrheit“) zwischen sieben und acht Uhr morgens fünf Züge von drei U-Bahn-Linien, die sich unter dem Regierungsviertel Tokios kreuzen. Bevor die Aum-Attentäter in der U-Bahn-Station ausstiegen, stachen sie mit präparierten Schirmspitzen Löcher in mitgeführte luftdicht verschweißte Päckchen. Der Zug fuhr ab, und in den Waggons entströmte das tödliche Nervengas Sarin. Bereits fünf Jahre vor dem Giftgasanschlag hatte die Aum-Sekte begonnen, biologische Waffen zu produzieren. In einem Labor ihrer Tokioter Zentrale züchteten die Mitglieder Anthrax-Sporen. Allerdings scheiterte der Versuch, andere damit zu infizieren. Daraufhin setzte Guru Asahara den 20. März als Datum für den Terrorangriff im U-Bahn-Netz von Tokio fest. An jenem Morgen starben 12 Menschen an dem Nervengas, rund 5000 wurden verletzt – wäre das Sarin nicht unrein und somit relativ ineffizient gewesen, hätte die Zahl der Opfer um ein Vielfaches höher gelegen [22].

letale dosen des nerven KS

Nachweis und Schutz vor Chemiewaffen

90.000 Tonnen Chemiewaffen wurden der OPCW pflichtgemäß gemeldet [23]. Vertragsgemäß müssen sie bis 2007 vernichtet sein. Inwieweit das erreicht wird, bleibt dahingestellt. Allerdings ist es ohne weiteres möglich, chemische Kampfstoffe neu zu produzieren. Solange sie eine Bedrohung
darstellen, müssen ausreichende Schutzmaßnahmen und möglichst empfindliche Nachweise verfügbar sein.

Aus militärischer Sicht werden Aufklärungsergebnisse aus verschiedenen Gründen benötigt: um zu alarmieren, um kontaminationsfreie Räume zu bestimmen, um Kampfstoff nachzuweisen und zu identifizieren, um die Ausdehnung einer Kontamination festzustellen.
Es gibt speziell behandeltes Papier, üblicherweise aus zwei Farbstoffen und einem Indikator bestehend, das sich beim Vorhandensein bestimmter Kampfstoffarten (Nervenkampfstoff, Hautkampfstoff) verfärbt und auf die Gefahr hinweist. Außerdem werden empfindliche Nachweisröhrchen
angeboten, die den eingesetzten Kampfstoff durch Farbreaktionen spezifisch nachweisen. Dabei wird die Umgebungsluft mit einer Handpumpe angesaugt [24]. Um kontaminierte Räume einzugrenzen, können Computer anhand aktueller Wetterdaten die Ausdehnung und Dauer einer Vergiftung bestimmen. Um die Daten zu verifizieren, ist es notwendig, den betroffenen Raum zu überwachen und das tatsächliche Ausmaß festzustellen.
In der Bundeswehr ist mit dem Spürpanzer FUCHS (Abbildung 4) ein System eingeführt, das all diese Eigenschaften in sich vereinigt. Es ist in der Lage, zu alarmieren, Kampfstoffe  schnell und empfindlich über eine GC-MS-Kopplung festzustellen, die Ausdehnung aufgrund eigener Wetterdaten
zu berechnen und Informationen über Datenfunk abzurufen bzw. weiterzuleiten. Bei einer Spürgeschwindigkeit von 30 km/h kann innerhalb kurzer Zeit ein beträchtlicher Raum überwacht werden, so dass Schutzmaßnahmen zum spätest möglichen Zeitpunkt eingeführt und zum frühest möglichen
Zeitpunkt wieder aufgehoben werden können [25]. Nachteil dieses Systems ist, dass immer noch in den vergifteten Bereich gefahren werden muss; zukünftige Systeme werden, im Idealfall luft- oder satellitengestützt, aus der Entfernung Kampfstoffart, -zusammensetzung und -konzentration
bestimmen.
Die im zivilen und militärischen ABC-Schutz benutzten Masken bieten einen wirkungsvollen Schutz gegen Vergiftungen der Atemwege. Um eine Gefährdung durch Haut oder Nervenkampfstoff auszuschließen, müsste aber ein hermetisch abriegelnder Schutzanzug getragen werden oder die Personen sich in einem schutzbelüftetem Sammelraum befinden. Sollte sich jemand vergiftet haben, ist es absolut vorrangig, dass betroffene Körperteile schnell (innerhalb 1 Minute) gereinigt werden, da der Kampfstoff sonst in den Körper eingedrungen ist. Dabei ist es nahezu unerheblich, wie die Entgiftung (Dekontamination) stattfindet, ob mit Talkum, Mehl, Kernseife und Wasser oder speziellen Entgiftungsmitteln (z.B. Natriumphenolat in alkoholischer Lösung). Soldaten vieler Armeen haben in ihrer Ausrüstung ein Entgiftungsmittel, dass aus Magnesiumchlorid, Hypochlorit und Talkum besteht. Um Kampfstoff zu zersetzen, der schon über die Haut eingedrungen ist, werden Mittel eingesetzt, die als Creme oder Lotion in die Haut eindringen (Kalium-2,3-Butadionmonoximat in Polyethylenglycol) [26]. Ist die Bekleidung betroffen, muss sie mit größter Vorsicht und Sorgfalt vom Körper entfernt werden und entweder dekontaminiert oder entsorgt werden.

formeln einiger chemischer Kampfstoffespürpanzer fuchs

Abschließende Betrachtung

Der massive Einsatz chemischer Kampfstoffe im 1. Weltkrieg hat bis zum Ende des 20. Jahrhundert einen tiefen Eindruck bei Politikern und in der Bevölkerung hinterlassen. Eine Folge war der Schutz und die notwendige Ausbildung der Truppe, um so hohe Verluste wie im 1. Weltkrieg zu verhindern. In fast allen nachfolgenden Konflikten, in denen chemische Kampfstoffe zum Einsatz kamen, richtete sich der Einsatz gegen einen ungeschützten oder unterlegenen Gegner [27]. Ihren Höhepunkt fand diese Strategie im Golfkrieg I, 1980 – 1988, in dem der Irak, von der Weltbevölkerung weitestgehend ignoriert, massiv chemische Kampfstoffe gegen ungeschützte iranische Soldaten und seine eigene kurdische Bevölkerung einsetzte [15]. Mit dem Chemie-Waffen-Übereinkommen (CWÜ) von 1993, dem fast alle Staaten weltweit beigetreten sind, ist das Austragen eines zwischenstaatlichen Konfliktes mit Chemiewaffen eher unwahrscheinlich geworden.
Was bleibt, ist eine entfernte, aber nicht völlig von der Hand zu weisende Sorge, dass wie 1995 kriminelle Gruppen die Wirkung von C-Waffen für ihre eigenen Ziele einsetzen, Angst und Terror in der Zivilbevölkerung zu verbreiten.
Wie sieht es dann mit dem Schutz der Zivilbevölkerung aus? Und welche vorbeugenden Maßnahmen sind notwendig oder übertrieben? Bei einem Test ergab sich, dass alle notwendigen Chemikalien zur Synthese von S-Lost und einem Nervenkampfstoff von großen Chemikalienhändlern völlig unproblematisch bezogen werden konnten. Damit wäre in jedem Labor die Synthese von Nervenkampfstoffen im 1-Kilogramm-Maßstab möglich. Nach dem 11. September hätte so etwas nicht passieren dürfen.

Zusammenfassung

Bereits früh setzten Menschen chemische Substanzen ein, um den Gegner zu schwächen und außer Gefecht zu setzen.
Ein trauriger Höhepunkt war der massive Giftgaseinsatz im 1. Weltkrieg. Der Erfolg, den der Irak in den 80er Jahren durch den Einsatz chemischer Kampfstoffe erzielen konnte, war und ist für einige Schwellenländer Anreiz genug, sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in den Besitz von chemischen Kampfstoffen zu bringen. Ihre Zahl wird in Geheimdienstberichten auf bis zu 30 Staaten geschätzt. Um eine  weitere Verbreitung zu verhindern, ist 1997 ein völkerrechtlich verbindlicher Vertrag in Kraft getreten, der sicherstellen soll, dass chemische Waffen bis 2007 vernichtet werden. Diesen Vertrag haben bereits 147 Staaten ratifiziert – Staaten wie Irak, Syrien und Nord-Korea allerdings nicht. Auch Einzelpersonen ist es möglich, bei ausreichend krimineller Energie, mit chemischen Waffen Terror zu verbreiten. Kontrolle tut Not, Panik sicherlich nicht.
(…)

Literatur

[1] Stöhr, Chemie des Todes, Berlin, 1987.
[2] Durch tartarische Belagerer gegen die Hafenstadt Caffa auf der
Krim im Jahr 1346; aus: SIPRI, Chemical and Biological Warfare
Studies, Bd 18, Stockholm, 1999, S. 13ff.
[3] Martinetz, Der Gaskrieg 1914-1918, Bernard &Graefe, Bonn, 1996.
[4] Harris, Paxman, A Higher Form of Killing. The Secret Story of
Chemical and Biological Warfare, New York, London, 1982.
[5] Vgl. Hanslian, Der deutsche Blasangriff bei Ypern am 22.April 1915,
Gasschutz und Luftschutz 4, 1934, S. 210.
[6] SIPRI, The problem of chemical and biological warfare. A study of
historical, technical, military, legal and policy aspects of CBW and
possible disarmament measures Vol. 1: The rise of CB Weapons,
Stockholm, New York, 1971, S. 30.
[7] Franke, Mitlitärchemie, Bd. 1, Berlin, 1967.
[8] Meyer, V.: Chem. Ber. 1886, 19, 3261.
[9] Deutsches Patent 767.830 Kl. 122, 1939.
[10] Holmstedt, Acta Phisiol.Scand. 1951, 25, Suppl. Nr. 90; Goldwithe,
Saunders, J.Chem.Soc. 1948, 695.
[11] Ausgangsstoffe sind relativ günstig zu kaufen und mit ausreichend
krimineller Energie ist es unproblematisch als Angehöriger einer
Forschungseinrichtung die Ausgangssubstanzen zu bestellen und
sie zumindest im 1-2 kg Maßstab herzustellen! Eine Testbestellung
bei großen Chemikalienhändlern verlief völlig unproblematisch.
[12] Angerer, Chemische Waffen in Deutschland, 1985, Luchterhand,
S. 21ff.
[13] Tammelin, Acta Chem. Scand. 1957, 11, 859, 1340,1738.
[14] Wöhrle & Meissner, Die zunehmende Verbreitung eines
Massenvernichtungsmittels, in: Nachr. aus Chemie, 1989.
[15] Wellmann, Weiterverbreitung chemischer Waffen: zum Beispiel
Irak, Berghof-Stiftung für Konfliktforschung, Berlin, 1991, S. 5ff.;
Newsweek 01.08.1988.
[16] Spiers, Chemical and biological weapons, A study of proliferation,
Houndmills, Macmillan Press, 1994.

17] Burck, International Handbook on Chemical Weapons Proliferation,
NewYork,NY, Greenwood Press, 1991, S. 164ff.
[18] http://www.un.org/Depts/unscom/Chronology/chronologyframe.
htm
[19] Bulletin Nr. 44/1993, Übereinkommen über das Verbot der
Entwicklung, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes chemischer
Waffen und über die Vernichtung solcher Waffen, 26.03.1993,
S. 418.
[20] http://www.opcw.org/memsta/namelist.htm
[21] http://www.opcw.org/memsta/ratifyer.htm
[22] Haruki Murakami, Underground. The Tokyo Gas Attack and the
Japanese Psyche, Vintage Books, 2001.
[23] davon allein 40000to von Russland und 31000to von den USA
Quelle: Bonn International Center for Conversion,
http://www.bicc.de/
weapons/brief3/chap3.html
[24] http://www.opcw.nl/chemhaz/detect.htm
[25] http://www.rheinmetall-ls.de/fahrzeuge_komponenten/abc_
system/pages_deutsch/abc_spuerfuchs.htm
[26] http://www.opcw.nl/chemhaz/decon.htm
[27] 1922-1927: Spanischer Giftgaseinsatz gegen Marokkaner;
1935-1936: Italienischer Giftgaseinsatz gegen Abessinier, vgl. [3].
[28] http://www.bafa.de/ausf/publikat/cwue/chemlist.htm

Der Autor

michael HöferMichael Höfer trat 1985 in die Bundeswehr ein und wurde 1989 zum Berufsoffizier ernannt. Im selben Jahr begann er sein Chemiestudium an der Universität Hannover, das er mit der Diplomarbeit am Institut für Technische Chemie unter der Leitung von Professor Schügerl 1995 abschloss. Es folgte eine Verwendung als Kompaniechef. In seiner Dissertation von 1999 bis 2002 beschäftigte er sich, ebenfalls am Institut für Technische Chemie der Uni Hannover, unter der Leitung von Professor Scheper mit dem Nachweis von Neurotoxinen als potentielle biologische Kampfstoffe.
Korrespondenzadresse:
ABC- und Selbstschutzschule, Gruppe Weiterentwicklung,
Mühlenweg 12, 87527 Sonthofen,
E-Mail: hoefer@iftc.uni-hannover.de

Quelle: http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=8&cad=rja&uact=8&ved=0CEwQFjAH&url=http%3A%2F%2Fwww.cci.ethz.ch%2Fvorlesung%2Fde%2FChemiegeschichte%2FChemiewaffen.pdf&ei=ofKBVLTCIYvqOJmigIgF&usg=AFQjCNEOUcxZGzVomm9rvgxOy64qzoSWvA&sig2=EaWNECyNWnx1wqzptHOX3g&bvm=bv.80642063,d.ZWU

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Gruß an die, die sich zu schützen wissen- UND die wissen, daß die größten Kriegstreiber mit Abstand die USA und ihre Lakeien sind.

TA KI