Kosmetik: Chemikalie TPHP in Nagellacken führt zu Lähmungen und stört Hormonfunktionen


Welche Frau möchte nicht gerne mit gepflegten Händen glänzen und gönnt sich entweder eine Maniküre oder lackiert sich die Nägel? Vorsicht ist geboten, denn 25 Prozent aller Nagellacke enthalten TPHP – gefährliche Weichmacher – was allerdings nicht auf dem Etikett gekennzeichnet wird. TPHP kann die Hormonregulation, den Stoffwechsel und die Fortpflanzungsorgane und deren Entwicklung stören.

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Welche Frau möchte nicht gerne mit gepflegten Händen glänzen und gönnt sich entweder eine Maniküre oder lackiert sich die Nägel. Mittlerweile ein Trend, dem auch viele Männer nachgehen, denn gepflegte Hände gelten als ein Aushängeschild für die gesamte Persönlichkeit. Dieser Hang nach kosmetischer Schönheit wächst weltweit. Als amerikanische Frauen 2012 768 Million Dollar für Nagellack ausgaben, lag diese Summe schon 32 Prozent höher als im Vorjahr.

Nicht von ungefähr schießen auch bei uns seit Jahren die berühmten „Nails Studios“ aus dem Boden. Überall wird gefeilt, lackiert und unter einer UV-Lampe der Lack bruchsicher, glänzend und haltbar gemacht. Je länger der Nagellack glänzt und hält, umso besser. Was diese Prozedur jedoch tatsächlich bedeutet, darüber haben sich viele Anwenderinnen und Anwender wenig Gedanken gemacht. Denn immer mehr sickern die Fakten durch, dass diese Schönheit mit einem ziemlich hohen Preis einhergeht, nämlich den der Gesundheit.

25 Prozent aller Nagellacke enthalten TPHP – gefährliche Weichmacher – was allerdings nicht auf dem Etikett gekennzeichnet wird. TPHP kann die Hormonregulation, den Stoffwechsel und die Fortpflanzungsorgane und deren Entwicklung beeinflussen.

TPHP im menschlichen Körper

Um besser verstehen zu können, wie der Körper TPHP aufnimmt, forderten Forscher Teilnehmer auf, Urinproben vor und nach dem lackieren ihrer Nägel zu sammeln. Die Nagellacke enthielten ungefähr ein Prozent TPHP.

Die neue Studie, die gemeinsam von der „Duke University“ und der „Environmental Working Group“ (EWG) durchgeführt wurde, entdeckte Spuren dieser giftigen Chemikalie im Körpern von denjenigen Frauen, die kurz zuvor ihre Nägel lackiert hatten.

Im Urin der Teilnehmerinnen wurde der Weichmacher Triphenylphosphat (TPHP) nachgewiesen, der unter anderem als Flammschutzmittel für Möbel verwendet wird. Zwei bis sechs Stunden, nachdem sie ihre Nägel gemalt hatten, hatten 24 der 26 Freiwilligen in der Studie leicht erhöhte TPHP-Werte im Urin. Die TPHP-Werte in allen 26 Teilnehmern stiegen jedoch durchschnittlich nach 10 bis 14 Stunden nach dem Polieren der Nägel nochmal über sechs Prozent an.

„Die Studie fand heraus, dass wenn Frauen Nagellack mit TPHP direkt auf ihre Nägel anwenden, die Werte eines Biomarkers dieser Chemikalie in ihrem Urin stark ansteigen.“

„Wenn die Teilnehmer Handschuhe trugen und den Nagellack auf synthetische Nägel auftrugen, änderten sich ihre Harnwerte nicht merklich, doch wenn sie den Lack direkt auf ihre eigenen Nägel applizierten, stiegen die TPHP-Werte im Urin stark an.“

Eine weitere Studie, die in „Environment International“ herausgegeben wurde, belegt, dass in acht von zehn Nagellacken ganz klar Spuren von TPHP nachgewiesen werden konnten. Es bedurfte aber einer wissenschaftliche Studie, um diese Fakten herauszubekommen, denn man konnte diese Chemikalie nicht auf den Etiketten der Produkte finden. Die Konzentrationen in den acht Nagellacken mit TPHP reichten von 0,49 Prozent bis 1,68 Prozent.

Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass es Beweise dafür gibt, dass TPHP in Nagellacken genutzt wird. TPHP ist eine mehr als giftige Chemikalie, die auch in der Kunststoffherstellung und als Flammschutzmittel in Schaumstoffmöbeln verwendet wird. TPHP wird wahrscheinlich hinzugefügt, um Nagellacke mehr Flexibilität und Haltbarkeit zu verleihen.

TPHP verursacht Lähmungen bei Katzen

Diese Ergebnisse sind mehr als beunruhigend, weil eine wachsende Zahl von anderen wissenschaftlichen Daten aus anderen Studien ebenfalls belegen, dass TPHP endokrine Störung verursacht. Das heißt, dass es vor allen Dingen die Hormonfunktion, die sich im gesamten Körper abspielt, maßgeblich beeinflusst. Das kann zu erheblichen Störungen und Krankheiten führen.

In tierexperimentellen Studien hat es zu Reproduktions- und Entwicklungsstörungen und Unregelmäßigkeiten bei den Tieren geführt. TPHP im Körper zu haben, bedeutet kleine Änderungen in den Blutenzymen. Tierversuche haben gezeigt, dass eine zu hohe Konzentration von TPHP zu Muskelschwäche und Lähmungen führt.
Wenn zum Beispiel TPHP, was auch oft als Nervengift bezeichnet wird, in Katzen injiziert wurde, verursachte es eine verzögerte Paralyse (Lähmung). Zwei von sechs Katzen waren nach 16-18 Tagen komplett gelähmt, nachdem sie eine „intraperitoneale Injektion“ (in das Bauchfell) dieser Chemikalie mit 0,1 bis 0,4 g/kg erhalten hatten.

Da die Forscher eine im Vergleich kleine Probenanzahl und nicht die gesamte Nagellackproduktlinie der Hersteller getestet hatten, beschlossen sie vorerst nicht die Markennamen zu enthüllen, welche TPHP enthielten. Nun hofft man allerdings, dass aufgrund der Studienergebnisse einige oder alle Hersteller ihre Produktlabels aktualisieren und die Nutzung von TPHP offen legen, bis die Ergebnisse weiterer Studien vorliegen.

Da fragt man sich doch als Verbraucher zu Recht, warum diese gefährliche Chemikalie nicht einfach verboten wird! Reichen denn diese Ergebnisse nicht aus, um zu belegen, dass TPHP gesundheitsschädigend ist? Immer mehr Gelder müssen für weitere Studien ausgegeben werden, damit erst eine groß angelegte Kampagne diese Chemikalie verbieten kann? Das schreit doch zum Himmel!

Da es aber wirklich zu viele Belege gibt, die die Gefährlichkeit dieser Chemikalie nachweisen, hat die EWG eine umfangreiche Liste von Kosmetika herausgegeben, die diesen potenziell schädlichen Inhaltsstoff beinhalten. Erschreckend ist, dass natürlich auch einige Marken darunter sind, die als meistverkaufte Produkte die Kosmetikbranche beherrschen.

Und prompt kam es zu folgenden Reaktion:

Am 20. Oktober 2015 informierte zum Beispiel „Butter“ in London, dass es im vergangenen Jahr Triphenylphosphat (TPHP) aus seinen Produkten entfernt habe. Allerdings konnte die EWG noch Nagellackprodukte auflisten, die diese Chemikalie immer noch enthielten. Denn „Butter“ hatte die restlichen Bestände nicht vom Markt genommen, sondern diese weiterhin verkauft. Wenn Sie Triphenylphosphat vermeiden wollen, überprüfen Sie bitte das Label von „Butter“ und kaufen Sie es mit der neueren Formulierung, die diese Chemikalie nicht enthält.

Normalerweise sind Nägel sehr stabil und nicht so durchlässig, doch Wissenschaftler spekulieren, dass Lösungsmittel wie Nagellackentferner die Nageloberfläche zerstören, porös machen und damit toxische Inhaltsstoffe leichter in den Körper aufgenommen werden können. Das Netzwerk der Kapillaren um das Nagelbett kann auch eine entscheidende Rolle spielen, da diese leicht verletzlich sind und chemische Stoffe dafurch leichter in den Körper gelangen.

Mittlerweile kommt zu den gesundheitlichen Schäden noch ein ganz anderes Problem hinzu. Wenn man genauer hinsieht, so sitzen in Nagelstudios hauptsächlich ganz junge asiatische Frauen. Die meisten von ihnen können kein Deutsch und sind den ganzen Tag all diesen Chemikalien ausgesetzt. Wenn man länger als eine Stunde in diesem Raum sitzt, bekommt man unweigerlich Kopfschmerzen. Es gibt Kunstnägel, Gelnägel, Acrylnägel, alle Chemikalien, die durch das Polieren, feilen und lackieren verdampfen, liegen in der Luft. Dass hier die Gesundheitsbehörde noch nicht Alarm geschlagen hat, ist mehr als erschreckend. Von dem Stundenlohn dieser Mädchen wollen wir mal lieber nicht sprechen… Denn den gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 €, den wird mit ziemlicher Sicherheit keines dieser Mädchen bekommen.
Und das in einem der reichsten Länder der Welt.

Darüber sollten Sie vielleicht einmal nachdenken, wenn Sie das nächste Mal in ein Nagel Studio gehen.

Quellen:

NaturalNews: Nail polish users exposed to chemical linked to paralysis, reproductive disorders, study finds

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/kosmetik-chemikalie-tphp-in-nagellacken-fuehrt-zu-laehmungen-und-stoert-hormonfunktionen-a2020164.html

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI

Russland beschließt vollständiges Verbot aller gentechnisch veränderten Nutzpflanzen und Tiere


Monsanto-und-GVO-Lobby-erleben-Schwarzen-Freitag-in-Russland

Von anonymousnews

 

Die Freunde gentechnisch veränderter Organismen (GVO) müssen derzeit reichlich schwere Niederlagen verdauen. Einst schien der Vormarsch von Monsanto, Bayer, Syngenta, Dow, DuPont und Konsorten unaufhaltbar. Doch das Projekt ist arg ins Trudeln geraten. Obwohl die westliche GVO-Lobby massiven Druck auf einzelne Duma-Abgeordnete und auf russische Forscher ausgeübt hat, beschloss das russische Parlament am 24. Juni ein vollständiges Verbot aller GVO-Nutzpflanzen und gentechnisch veränderten Tiere. Für die GVO-Lobby entwickelte sich der 24. Juni zu einem veritablen Schwarzen Freitag. Denn auch die EU-Staaten begehrten auf und sperrten sich zum dritten Mal dagegen, die Lizenz des Unkrautvernichters Glyphosat zu erneuern.

Glyphosat kommt beim Anbau von GVO-Pflanzen sehr häufig zum Einsatz. Und ebenfalls an diesem Tag wachte die EU zu der Meldung auf, dass die britischen Wähler demokratisch für einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt hatten. Globalisten werden sich dieses Datum als Schwarzen Freitag in den Kalender eintragen.

Die Duma stimmte bei der dritten Lesung des Gesetzesentwurfs nicht nur für ein völliges und landesweites Anbauverbot von GVO-Pflanzen und für ein völliges Verbot, gentechnisch veränderte Tiere zu züchten.

Das neue Gesetz erlaubt es der russischen Regierung auch noch, die Einfuhr von Produkten zu verbieten, die GVO enthalten. Voraussetzung dafür ist die Erkenntnis, dass eine spezielle GVO-Art negative Folgen für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt hat. Bei Verstößen gegen das Verbot kann die Regierung Bußgelder verhängen. »Das Ministerium für Landwirtschaft ist strikt gegen GVO. Russische Produkte werden sauber bleiben«, erklärte Agrarminister Alexander Tkatschow gegenüber der Presse.

Gefälschte Pro-GVO-Studie

Ende 2015 war der erste Entwurf des Verbots debattiert worden. Im Januar 2016 dann unternahm die GVO-Lobby einen schäbigen Versuch, das geplante Verbot scheitern zu lassen.

Es erschien ein neuer Bericht, angeblich eine umfassende Prüfung früherer Studien zur Sicherheit und gesundheitlichen Unbedenklichkeit von GVO. Der russische Nachrichtendienst Tass.ru berichtete darüber unter der Schlagzeile »Russische Forscher widerlegen Studien zur Gefährlichkeit von GVO«. Viele russische Zeitungen übernahmen die Geschichte ungeprüft. In dem Bericht war die Rede von einer wissenschaftlichen Begutachtung, die im Fachmagazin Critical Reviews in Biotechnology erscheinen sollte.

Bei den »russischen Wissenschaftlern« handelte es sich bei genauerer Betrachtung um einen einzelnen, nämlich Alexander Y. Pantschin vom Institut für Informationsübertragungsprobleme (IITP) der Russischen Akademie der Wissenschaften. Pantschin arbeitete mit dem amerikanischen Forscher Alexander Tuzhikov zusammen, der am Bascom Palmer Eye Institute der Uni Miami als Research Associate mit Spezialgebiet »Computerwissenschaften, Bioinformatik« geführt wird. Das spricht dafür, dass er vor allem mit Zahlen arbeitet.

Und was ihre »Analyse« anbelangt, so wurden gerade einmal sieben veröffentlichte Artikel begutachtet. Experimente an lebenden Tieren, etwa mit Ratten, wie sie Professor Gilles-Éric Séralini und andere unternommen hatten? Fehlanzeige. Von den ausgewählten Studien waren viele wiederholt von Monsanto oder anderen GVO-Unternehmen beeinflusst worden. In ihrerZusammenfassung schrieben Pantschin und sein amerikanischer Kollege Tuzhikov: »Wir führten eine statistische Neu-Analyse und Begutachtung der Experimentdaten durch, die in einigen dieser Studien vorgelegt worden waren. Dabei stellten wir fest, dass die Daten relativ oft im Widerspruch zu den Schlussfolgerungen der Autoren nur schwache Beweise für eine Schädlichkeit aufwiesen, und zwar in einem Maß, das sich nicht von Zufälligkeit unterscheidet.« Das ist wissenschaftlich in etwa so gründlich gearbeitet, als hätten sie sich Tarotkarten legen lassen.

Nach dem GVO-freundlichen IITP-Bericht traf sich der russische Präsident Wladimir Putin am 26. Januar mit Wladimir Fortow, dem Präsidenten der Russischen Akademie der Wissenschaften. Fortow berichtete Putin von den »Vorzügen«, die GVO aufweisen. Offensichtlich zeigte sich der russische Präsident alles andere als beeindruckt von den Argumenten, die Fortow vorbrachte.

Es handelt sich augenscheinlich um einen gut finanzierten Versuch, das GVO-Verbot in Russland zu Fall zu bringen. Wer auch immer die finanzielle Unterstützung für das Vorhaben aufgebracht hat, muss Russlands Forscher für primitiv und ignorant halten oder für leicht durch Schmiergelder gefügig zu machen, oder er muss glauben, dass sich Putins Engagement für ein GVO-Verbot einfach aushebeln lasse. In jedem Fall hat er sich verrechnet, denn die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Eine Gruppe führender russischer GVO-Forscher, der nationale Verband für Sicherheit in der Gentechnik (OAGB), ließ kein gutes Haar an der »Begutachtung« Pantschins.

Entkräftet

Die Methodik, mit der die beiden GVO-freundlichen Autoren gearbeitet hatten, enthalte massive Fehler, wiesen die Forscher des OAGB nach: »Statistische Analysen wurden nach der Bonferroni-Methode durchgeführt, die einen Mangel an Wirkung zeigen kann, der sich in der Realität zeigt …diese Methode erlaubt keine Identifikation der toxischen Folgen der Objekte, vielmehr verbirgt sie die toxischen Folgen.« Es gebe Dutzende Artikel über die gesundheitlichen Auswirkungen von GVO, darunter viele Artikel mit beunruhigenden Erkenntnissen. Wie seien die GVO-freundlichen Autoren dann zu ihrer Auswahl gerade dieser sieben Artikel gelangt, fragten die OAGB-Wissenschaftler. Abhängig von der gewählten Methodik kann man sich die Statistiken so zurechtlegen, wie man sie gerne hätte. Pantschin und sein Freund versuchten hier offenbar genau das.

Eine Sonderrolle räumte die fünfseitige »Begutachtung« von Pantschin und Tuzhikov einem inzwischen berühmten Artikel ein, den Professor Gilles-Éric Séralini und sein Forscherteam an der Universität Caen 2012 veröffentlichten. Die Wissenschaftler hatten die weltweit erste Langzeit-Ernährungsstudie zu GVO durchgeführt. Über zwei Jahre hinweg erhielten Ratten gentechnisch verändertes Monsanto-Getreide, das mit Roundup behandelt worden war, dem Glyphosat-haltigen Unkrautvernichtungsmittel Monsantos. Bei dieser Studie zeigte sich, dass die Ratten multiple Tumorherde entwickelten. Viele Tiere starben vorzeitig oder trugen schwere Organschäden davon. Séralini stellte fest, dass die meisten Krebstumoren nach einer Spanne von 90 Tagen ausbrachen – Monsantos Studien hatten unerklärlicherweise just zu diesem Zeitpunkt aufgehört.

Russland verbannt GVO-Soja und GVO-Mais aus den USA

Das neue Gesetz untersagt den Anbau von gentechnisch verändertem Getreide in Russland. Zuvor hatte das Land bereits die Einfuhr von amerikanischem Mais und amerikanischen Sojabohnen verboten. Zwischen 80 und 90 Prozent des Maises und der Sojabohnen, die heutzutage aus den USA kommen, sind gentechnisch verändert. Die für Lebensmittelsicherheit zuständige russische Behörde Rosselchosnadsor hatte das Verbot am 15. Februar verkündet und erklärt, dass Sojabohnen und Mais aus den USA mit »Mikroben und GVO kontaminiert« seien. Aus den USA eingeführter Mais sei häufig von Braunfäule befallen, außerdem könne der Mais für transgene Pflanzen verwendet werden, so dieBehörde.

Wenn Monsanto, Bayer, Syngenta und die anderen endlich mal die Wahrheit sagen würden, würden sie erklären, dass es bei GVO keineswegs darum geht, mit Hightech-Methoden die Ernteerträge zu steigern, damit man »die Welt sattmachen« kann. Es geht auch nicht darum, weniger Pflanzenschutzmittel oder andere toxische Chemikalien zu verwenden.

In Wahrheit ist es ein krankes Projekt einiger fehlgeleiteter Geister, die den menschlichen Genpool mit toxischem Abfall verunreinigen wollen. Es geht um Bevölkerungskontrolle und letztlich darum, die Bevölkerungsgröße zu reduzieren. Russland hat gerade gezeigt, wie man Nein sagt. Das ist sehr gut für Russland und für die Welt. Jetzt wäre es an der Zeit, dass die Amerikaner und die anderen nachziehen.

Quelle: http://derwaechter.net/russland-beschliesst-vollstaendiges-verbot-aller-gentechnisch-veraenderten-nutzpflanzen-und-tiere

Gruß an die Aufklärer

TA KI

Alltägliche Chemikalien: Gift für Kindergehirne


Bei 9 von 10 schwangeren Frauen liessen sich in einer Untersuchung über 60 Chemikalien in relevanten Mengen finden. Dabei handelt es sich um Chemikalien, die aus alltäglichen Gebrauchsgegenständen stammen, aus Möbeln, Textilien, Verpackungen, Plastikprodukten, Körperpflegemitteln, Abgasen und natürlich aus Lebensmitteln. Die gefundenen Chemikalien zählen zu jenen, die insbesondere das Hormonsystem und über diesen Umweg auch die Entwicklung des Gehirns beeinträchtigen können. Sie tun dies nicht nur während der Schwangerschaft, sondern bis ins frühe Erwachsenenalter hinein.

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Allgegenwärtige Chemikalienbelastung gefährdet Gehirnentwicklung von Kindern

Verhaltensstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, Konzentrationsschwäche und verminderte IQs bei Kindern könnten in manchen Fällen auch auf die allgegenwärtige Chemikalienbelastung zurückzuführen sein.

In einem Bericht vom Juli 2016 weisen Dutzende von Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten auf die weit verbreitete Chemikalienbelastung unserer Umwelt und ihre Folgen für die Gesundheit hin. Besonders Kinder seien gefährdet. Die Gifte stören die Nerven- und Gehirnentwicklung sowohl bei Embryonen als auch bei Kindern jedweden Alters.

Der Bericht „Projekt TENDR: Untersuchung von Umweltrisiken auf die Entwicklung des Nervensystems“ erschien im Fachmagazin Journal Environmental Health Perspectives und ist das Ergebnis der Forschungsarbeiten am Children`s Environmental Health Research Center in Illinois.

Schwangere sind mit Dutzenden Chemikalien belastet

Das Team um Dr. Susan Schantz – Leiterin des o. g. Research Centers sowie Professorin an der Universität von Illinois – bezog sich in seinem Bericht u. a. auf eine Untersuchung aus dem Jahr 2011.

Damals hatten Woodruff et al. die Chemikalienbelastung bei schwangeren Frauen untersucht. 90 Prozent der knapp 280 untersuchten Frauen hatten von 163 gesuchten Chemikalien 62 im Körper und zwar in signifikanten Mengen.

Dazu gehörten u. a. die folgenden:

  • Blei
  • Quecksilber
  • Organophosphate (Pestizide in der Landwirtschaft und im Kleingarten)
  • Phthalate in Arzneimitteln (z. B. in solchen, die magensäureresistent sind, also erst im Darm ihre Wirkstoffe freigeben), Kunststoffen und Körperpflegemitteln
  • Flammschutzmittel, bekannt als polybromierte Diphenylether (PBDEs) z. B. in Polstermöbeln
  • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die von Abgasen aus der Holz- und Erdöl- oder Kohleverbrennung stammen
  • Polychlorierte Biphenyle (PCB), einst als Kühl- und Schmiermittel für Transformatoren oder anderen elektronischen Gerätschaften (PCBs wurden 1977 in den USA verboten, können aber noch Jahrzehnte in der Umwelt bestehen.)

Diese Chemikalien sind überall vorhanden, nicht nur in der Luft und im Wasser, sondern in allen Dingen, die wir täglich verwenden – ob Gebrauchsgegenstand, Kleidung oder Körperpflegemittel“, sagt Dr. Schantz

Wie Chemikalien das Gehirn schädigen

Das menschliche Gehirn entwickelt sich über einen sehr langen Zeitraum von der Schwangerschaft bis ins frühe Erwachsenenalter hinein. Der Grossteil der Entwicklung aber geschieht vor der Geburt. Die Nervenzellen werden gebildet, reifen und differenzieren aus. Wird dieser Prozess zu irgendeinem Zeitpunkt gestört oder unterbrochen, kommt es zu dauerhaften Schäden.“

Einige der Chemikalien wie z. B. Phthalate und PBDEs sind bekannt für ihre hormonähnliche Wirkung. Sie werden daher endokrine Disruptoren genannt, da sie das Hormonsystem beeinträchtigen können. In den USA beispielsweise sind die meisten schwangeren Frauen mit Phthalaten und PBDEs belastet, beide stören die gesunden Funktionen der Schilddrüse und ihren Hormonen.

„Die Schilddrüse ist in fast jeden Bereich der Gehirnentwicklung involviert – ob Bildung der Nervenzellen, Zellteilung, Zellwanderung oder Myelinisierung der Axone, nachdem sich die Zellen ausdifferenziert haben“, erklärt Dr. Schantz, „Sie reguliert viele Gene, die zur Entwicklung des Gehirns erforderlich sind.“

Chemikalienbelastung: Mögliche Ursache für Verhaltensstörungen und Aufmerksamkeitsdefizite

Schantz und ihre Kollegen untersuchten aber nicht nur Schwangere, sondern auch Kinder, um festzustellen, ob eine vorgeburtliche Belastung mit Phthalaten oder anderen endokrinen Disruptoren zu Änderungen im Gehirn oder Verhalten führen können. Denn Studien bringen eine Phthalatbelastung längst mit Aufmerksamkeitsdefiziten, vermindertem IQ und Verhaltensstörungen bei Kindern in Verbindung.

Der Bericht von Schantz und Kollegen kritisiert nicht zuletzt die derzeitigen gesetzlichen Lücken, die erlauben, dass Chemikalien in das Leben der Menschen Einzug halten können, ohne dass irgendjemand einen Überblick hätte, wie sich diese auf die Gesundheit von Kindern oder Embryonen auswirken.

„Bei den meisten Chemikalien wissen wir nicht leise, wie diese die Gesundheit der Kinder beeinflussen können – ganz einfach deshalb nicht, weil es noch nicht untersucht wurde“, so Schantz.

„Wenn wir daher auch nur ein erhöhtes Gesundheitsrisiko bei einem Stoff finden, sollten wir die Verantwortlichen dazu bringen, die Produktion oder den Einsatz der entsprechenden Chemikalie zu stoppen. Wir sollten jedenfalls nicht 10 oder 15 Jahre warten und zulassen, dass zwischenzeitlich unzählige Kinder Chemikalien ausgesetzt bleiben, nur weil wir erst zu hundert Prozent sicher gehen möchten, dass es sich um tatsächlich schädliche Stoffe handelt.“

Was lässt sich nun tun, um den betreffenden Chemikalien möglichst aus dem Wege zu gehen?

Mit Entgiftung die Chemikalienbelastung reduzieren

In erster Linie meidet man Plastik und Umverpackungen wo immer möglich und greift auf ökologische Lebensmittel, Körperpflegemittel und Gebrauchsgegenstände zurück. Verwenden Sie in jedem Fall Glasgefässe zur Aufbewahrung von Lebensmitteln.

Zusätzlich helfen regelmässige entgiftende Massnahmen sowie Massnahmen, die die körpereigene Entgiftungsfähigkeit verstärken. Auf diese Weise können insbesondere Frauen die Belastung ihrer künftigen Kinder während der Schwangerschaft deutlich reduzieren.

Zu den entgiftenden Massnahmen, die eine Belastung mit Phthalaten reduzieren können, gehört auch der regelmässige Saunagang, da Studien zeigten, dass Phthalatbestandteile verstärkt über den Schweiss ausgeschieden werden können.

Auch Indol-3-Carbinol bzw. DIM kann zu einem entsprechenden Entgiftungsprogramm gehören. Der Stoff, der sich in den bekannten Kreuzblütengewächsen (Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl, Kresse, Senf etc.) findet, aber auch als Nahrungsergänzung eingenommen werden kann, schützt u. a. vor den schädlichen Auswirkungen von Bisphenol A, einer weiteren Chemikalie, die heute weit verbreitet ist und hormonähnliche Wirkung hat.

Umfassende Informationen zu einem ganzheitlichen Entgiftungsprogramm, das sowohl direkt entgiftende Massnahmen enthält als auch solche, die die körpereigene Entgiftungsfähigkeit verbessern, finden Sie hier: Die ganzheitliche Entgiftungskur

Beachten Sie, dass Entgiftungskuren nicht unter dieser Bezeichnung verkauft werden dürfen und daher z. B. als Vitalkur angeboten werden, die zumeist über einen Zeitraum von 4 Wochen durchgeführt werden.

Meist kann man zwischen verschiedenen Vitalkuren wählen, die sich in ihrer Intensität unterscheiden.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/umweltgift-entwicklung-gehirn-kinder16070149.html

Gruß an die aufmerksamen Eltern

TA KI

Selenhefe: Entgiftet Schwermetalle und Umweltgifte


Selen ist ein wichtiges Spurenelement, das viele positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus hat. Es ist wichtig für schönes Haar und kräftige Nägel, fördert die Fruchtbarkeit und verbessert beim Mann die Spermienqualität. Auch für seine krebsschützenden Effekte ist das Selen bekannt. Gleichzeitig unterstützt Selen ganz massiv das Immunsystem. Denn Selen aktiviert die körpereigenen Entgiftungsenzyme und ist direkt an der Entgiftung von Schwermetallen beteiligt. Selenhefe bezeichnet dabei eine Mischung organischer Selenverbindungen, die besonders gut entgiften.

Selenhefe: Entgiftet Schwermetalle und Umweltgifte © Antonioguillem – Fotolia.com

 

Entgiftung mit Selen

Selen ist ein essentielles Spurenelement. Wir müssen es also in ausreichender Menge mit der Nahrung zu uns nehmen. In den USA beispielsweise sind die Böden relativ selenreich. Entsprechend gut ist die Bevölkerung mit Selen versorgt. In Europa hingegen sind die Böden und infolgedessen auch die Nahrungsmittel eher selenarm.

Während daher Menschen in den USA Blutwerte von 100 bis 180 µg Selen pro Liter Blut aufweisen können, liegen die Werte in Deutschland meist nur bei 60 bis 80 µg/l. Ein Selenmangel ist also in unseren Gefilden sehr viel wahrscheinlicher.

Selen hat jedoch so wichtige Aufgaben im Körper, dass ein Selenmangel mit weitreichenden Beschwerden einhergehen kann. So kommt es schon bei Werten von unter 50 µg/l zu einer eingeschränkten Aktivität der Glutathionperoxidasen. Dabei handelt es sich um körpereigene Enzyme, die für die Entgiftung des Körpers zuständig sind und oxidativen Stress im Organismus reduzieren.

Je besser daher die Selenversorgung, umso besser ist der Körper vor toxischen Substanzen geschützt und umso besser kann er selbst entgiften – ein Zusammenhang, den man schon sehr lange kennt.

Selen verringert die Giftigkeit von Schwermetallen – gemeinsam mit Vitamin E

Bereits im Jahr 1992 untersuchte man die Wirkung von Selen und auch von Vitamin E bei Schwermetallvergiftungen. Man wusste schon damals, dass Selen der Giftigkeit von Schwermetallen entgegenwirken kann. Ob Cadmium, anorganisches Quecksilber, Methylquecksilber, Thallium oder teilweise auch Silber – sie alle können mit Hilfe von Selen weniger gefährlich werden.

Auch vom Vitamin E war seinerzeit bekannt, dass es die Giftigkeit von Methylquecksilber reduzieren kann, zwar nicht ganz so gut wie Selen, doch zeigte sich das Vitamin E stattdessen wirksamer gegen die Giftigkeit von Silber. Auch bei Blei zeigt Vitamin E gute Wirkung, Selen ist hier dagegen weniger hilfreich.

Allerdings sollte es sich um eine natürliche Vitamin-E-Quelle handeln. Denn synthetisches Vitamin E – wenn regelmässig und in hohen Dosen eingenommen – kann das Prostatakrebsrisiko erhöhen.

Natürliche Vitamin-E-Quellen sind z. B. Weizenkeimöl oder auch Moringa. Pro 10 Gramm liefert Weizenkeimöl etwa 18 mg Vitamin E. Bei Moringa sind es 4 – 8 mg pro 10 Gramm. Der Bedarf eines Erwachsenen liegt bei 12 – 14 mg Vitamin E.

Nüsse, Mandeln und Ölsaaten versorgen ebenfalls mit viel Vitamin E. 30 Gramm Haselnüsse versorgen beispielsweise mit 7,5 mg Vitamin E. Ähnlich hohe Werte finden sich bei Mandeln und Sonnenblumenkernen, während andere Nüsse und Kerne deutlich weniger Vitamin E enthalten.

Selen entgiftet krebserregende Chemikalien

Neben Schwermetallen gibt es natürlich noch viele weitere Gifte, die den Menschen tagtäglich belasten, wie z. B. krebserregende Chemikalien aus Abgasen, Tabakrauch (Passivrauchen), Lebensmitteln (Pestizidrückstände), Schimmelpilzen (Aflatoxine), Verpackungen und Kunststoffen etc.

Auch bei vielen dieser Gifte zeigt Selen entgiftende Wirkung und verschont den Körper daher vor den teilweise schweren Erkrankungen infolge einer chronischen Giftbelastung.

Kein Wunder gilt Selen auch als potentes Mittel für einen wirksamen Krebsschutz. Denn es gilt: Je besser man mit Selen versorgt ist, umso besser ist man auch vor Krebs geschützt. Selenmangel wird hingegen mit einem steigenden Krebsrisiko in Verbindung gebracht.

So soll das Krebsrisiko für Blasenkrebs, Lungenkrebs, Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs und Leberkrebs bei Selenmangel um das Zwei- bis Dreifache steigen. In Sachen Schilddrüsenkrebs soll ein Selenmangel das Risiko einer Erkrankung gar um das fast Achtfache erhöhen.

Je höher der Selenspiegel, umso weniger gefährlich wirkt Quecksilber

Aktuelle Erkenntnisse bestätigen die entgiftende Wirkung von Selen. 2010 beispielsweise schrieben Ralston et al. von der University of North Dakota in der Fachzeitschrift Toxicology: Je höher der Selenspiegel, umso weniger gefährlich ist es, wenn man Gifte wie z. B. Methylquecksilber zu sich nimmt.

Aus der Viehhaltung ist diese Tatsache ebenfalls bekannt (und zwar schon seit den 1960er Jahren): Wenn Viehfutter wenig Selen enthält, dann führen Quecksilberbelastungen zu gravierenden Gesundheitsschäden. Sind die Tiere dagegen gut mit Selen versorgt, wirkt sich das Schwermetall nicht annähernd so schlimm aus.

Eine selenreiche Ernährung kann aber nicht nur Giftschäden durch Methylquecksilber – eine besonders giftige organische Quecksilberform – vorbeugen, sondern sogar einige der schwerwiegendsten Symptome beheben, die infolge einer Quecksilberbelastung in Erscheinung treten können.

Warum wirkt sich Quecksilber so schädlich aus? Auch das erklären die Forscher aus North Dakota in ihrem Artikel:

Quecksilber macht Entgiftungsenzyme unwirksam

Methylquecksilber See comment in PubMed Commons below hemmt irreversibel selenabhängige Enzyme, die Selenoenzyme. Zu diesen Enzymen gehört u. a. die weiter oben bereits erwähnte Glutathionperoxidase.

Selenoenzyme beugen im gesamten Körper oxidativen Angriffen vor, ja sie können oxidative Schäden bis zu einem gewissen Grad auch wieder reparieren. Besonders aktiv sind sie im Gehirn und in neuroendokrinem Gewebe.

Letzteres ist eine Art hormonproduzierendes Nervengewebe. Es kommt besonders im Magen-Darm-Trakt vor, aber auch in den Lungen, den Nieren, den Eierstöcken und der Haut.

Werden die Selenoenzyme in diesen empfindlichen Geweben und Organen behindert oder gar inaktiviert, kommt es verständlicherweise zu vielerlei Gesundheitsbeschwerden.

Quecksilber inaktiviert die Enzyme, indem es das Selen an sich bindet. Der zweitliebste Bindungspartner des Quecksilbers ist der Schwefel. Aber an Selen bindet sich das Quecksilber eine Million mal lieber als an Schwefel.

Auf diese Weise werden die Selenoenzyme massiv beschädigt, ihre Neubildung wird verhindert und die körpereigene Entgiftung wird blockiert.

Das erklärt, warum man in Bevölkerungen, wo viel quecksilberbelasteter Fisch gegessen wird, die Ernährung aber insgesamt selenarm ist, immer wieder beobachten kann, dass sich dies negativ auf den IQ der Kinder auswirkt.

Ist die Ernährung hingegen selenreich, scheint auch der häufige Verzehr von quecksilberbelastetem Fisch nicht zu schaden. Das Selen kann hier den IQ der Kinder sogar verbessern.

Selen sorgt für die Ausleitung von Quecksilber

Im Jahr 2012 testete man die entgiftende Wirkung von Selen in Wanshan, China, einer Region, in der die Menschen an erhöhter Quecksilberbelastung litten. 103 Freiwillige meldeten sich für die Studie. 53 von ihnen erhielten drei Monate lang täglich Selenhefe (100 µg), die übrigen 50 erhielten ein Placebopräparat (Hefe ohne Selen).

Man konnte nun beobachten, dass die Quecksilberausscheidung über den Urin in der Selengruppe stieg, während die Malondialdehydwerte im Urin sanken. Malondialdehyd ist ein wichtiger Marker für oxidativen Stress. Und da eine Quecksilberbelastung immer mit starkem oxidativen Stress einhergeht, deuten sinkende Malondialdehydwerte auf eine sinkende Quecksilberbelastung hin.

Alle diese Fakten legen nahe, dringend die eigene Selenversorgung zu optimieren, um auf diese Weise künftig viel besser vor möglichen Umweltgift- und Schwermetallbelastungen geschützt zu sein.

Kaum aber hat man sich nun dazu entschlossen, Selen einzunehmen oder selenreicher zu essen, stösst man nicht selten auf Informationen, denen zufolge Selen krebserregend sein soll sowie das Diabetes-Risiko erhöhen soll.

Selen und das Krebsrisiko

Wie kommt es dazu, dass Selen mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht wird, zumal es doch auch zahlreiche Studien gibt, die das Gegenteil feststellten?

Ganz einfach: Es kommt darauf an, wie hoch der eigene Selenspiegel ist, und es kommt darauf an, ob man Selen allein zu sich nimmt oder womöglich gemeinsam mit minderwertigen (synthetischen) und viel zu hoch dosierten anderen Nahrungsergänzungen – wie die folgende klinische Studie aus 2013 zeigt:

Bei 35.000 männlichenTeilnehmern über 55 Jahre hatte sich gezeigt, dass jene Männer, die bereits einen überhöhten Selenstatus hatten (in den Zehennägeln gemessen) und Selen zusätzlich einnahmen (200 µg pro Tag), ein um 62 Prozent erhöhtes Risiko hatten, einen Prostatakrebs zu entwickeln. Nahmen sie zusätzlich Vitamin E (400 IE, was allerdings mehr als dem Dreissigfachen des Bedarfs entspricht), dann stieg das Prostatakrebsrisiko um gar 224 Prozent.

Männer aber, die einen normalen oder niedrigen Selenstatus hatten und Selen supplementierten, hatten kein erhöhtes Krebsrisiko.

Selen schadet also nur, wenn es zugeführt wird, man aber bereits viel zu hohe Selenwerte hat. Ähnlich verhält es sich auch mit anderen Mineralien. Mit Eisen beispielsweise sollte man auf keinen Fall überdurchschnittlich gut versorgt sein, da dies nicht nur dem Herz-Kreislauf-System schadet, sondern ebenfalls als ein enormes Krebsrisiko gilt.

Selen und das Diabetesrisiko

Einige Studien wollen in den letzten Jahren überdies einen Zusammenhang zwischen dem Selenspiegel und einem erhöhten Diabetesrisiko gefunden haben. Je mehr Selen eine Person pro Tag einnehme, umso höher sei ihr Diabetesrisiko – so heisst es dort.

Im Jahr 2010 waren es Stranges et al., die feststellten, dass von 7.180 Studienteilnehmern nach 16 Jahren 250 einen Diabetes entwickelten. Jene, die Diabetes bekamen, hätten über die Jahre mit der Ernährung 60,9 µg Selen pro Tag zu sich genommen, die anderen „nur“ 56,8 µg.

Fünf Jahre später verhielt es sich in der Studie von Wei et al. ähnlich. Die Teilnehmer, die Diabetes bekamen (525 von 5.400 Personen), hatten durchschnittlich 46,7 µg Selen pro Tag zu sich genommen, die anderen 43,1 µg.

Der Unterschied ist minimal und unserer Meinung nach nicht entscheidend für die Diabetesentwicklung, vor allem, wenn man sich die übrigen Risikofaktoren der Teilnehmer betrachtet.

So waren jene Frauen, die Diabetes bekamen, älter, schwerer und weniger gebildet. Letzteres weist häufig auf einen ungesünderen Lebensstil hin – und dass Menschen mit Übergewicht sowie ältere Menschen eher zu Diabetes neigen als Schlanke und Jüngere, dürfte bekannt sein.

Im Jahr 2007 untersuchten Stranges et al. an 1.202 Teilnehmern, wie sich eine dauerhafte (fast 8 Jahre praktizierte) Nahrungsergänzung mit 200 µg Selen auf das Diabetesrisiko auswirke. Die Hälfte der Probanden bekam Selen, die andere Hälfte ein Placebo.

Es zeigte sich, dass Selen Diabetes nicht verhindern konnte. In der Selengruppe gab es sogar mehr Diabetiker (58) als in der Placebogruppe (39).

Die Probanden waren zu Beginn der Studie bereits 63 Jahre alt waren. In dieser Altersklasse ist es „normal“, dass 9 – 10 Prozent der Bevölkerung an Diabetes erkranken. In vorliegender Studie erkrankten 97 von 1.202.

Würde Selen das Diabetesrisiko erhöhen, hätten in der Selengruppe sehr viel mehr Menschen an Diabetes erkranken müssen. So aber befand sich die Zahl der Erkrankten in einem ganz normalen Rahmen.

Darüber hinaus wurde die Studie in den USA durchgeführt, wo die Menschen bekanntlich meist sehr gut mit Selen versorgt sind. Bei Studienstart hatten alle Teilnehmer daher auch Werte von um die 120 µg/l. Es waren also Menschen, die niemals eine Selennahrungsergänzung benötigt hätten.

Im Verlauf der Studie stiegen die Werte in der Selengruppe nun aber auf 180 bis 200 µg/l, Werte, die fast schon eine Überdosierung anzeigen, Werte, bei denen man die Studienteilnehmer – unserer Meinung nach – keinesfalls über Jahre hätte belassen dürfen.

Welche Schlüsse können wir daraus ziehen?

Selen-Nahrungsergänzung: Wann sinnvoll?

  1. Selen sollte nur dann eingenommen werden, wenn auch ein Mangel, also ein Bedarf vorliegt oder wenn man konkrete Gründe für einen therapeutischen Einsatz hat (z. B. bei Hashimoto Thyreoiditis). Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Hier kann Selen die Schäden der Schilddrüse reduzieren und auch die entzündlichen Reaktionen lindern – und zwar auch dann, wenn die ursprünglichen Selenwerte vor der Nahrungsergänzung bereits normal waren, die Betroffenen also keinen Mangel hatten.
  2. Selen sollte nicht dauerhaft eingenommen werden, sondern nur so lange, bis ein vorliegender Mangel behoben ist oder nur während einer Entgiftungskur, z. B. 4 Wochen lang (100 bis 200 µg pro Tag) oder während einer Therapie (siehe 1.).
  3. Mehr als täglich 200 µg Selen sollten nicht eingenommen werden, es sei denn, Sie hätten eine höhere Dosis mit Ihrem Therapeuten besprochen, weil diese für Ihre persönliche Situation geeignet ist.

Also lässt man zunächst seinen Selenspiegel messen und nimmt dann – je nach Ergebnis – Selen ein oder ernährt sich gezielt selenreich.

Selenspiegel messen lassen

Den persönlichen Selenstatus kann man anhand einer Vollblut-Untersuchung feststellen lassen (also nicht im Serum), die um die 30 Euro kostet. Der Arzt kann das Blut abnehmen, muss es aber normalerweise in ein Speziallabor senden.

Werte von 100 bis 180 µg Selen pro Liter Blut sind in gut versorgten Ländern normal. Als Referenzwerte gelten daher auch bei uns Werte ab etwa 120 bis 160 µg/l.

In Deutschland liegen die Werte jedoch – wie erwähnt – meist nur bei 60 bis 80 µg/l.

Die Untersuchung von Nägeln und Haaren auf deren Selengehalt gibt weniger Hinweise auf die aktuelle Versorgungssituation des Körpers als vielmehr auf die Versorgungslage der letzten Monate.

Wie viel Selen ist nötig?

Will man den Mindestspiegel an Selen aufrechthalten, dann sind knapp 0,7 µg Selen pro Kilogramm Körpergewicht erforderlich, also etwa 50 µg für eine 70-Kilogramm-schwere Person.

Will man jedoch wirklich gut versorgt sein, ist mehr Selen nötig. Schon allein die optimale Aktivierung der Enzyme erfordert 1 µg pro Kilogramm Körpergewicht.

Zur Optimierung des Selenspiegels eignen sich einerseits organische Selenpräparate wie die Selenhefe oder eine gezielt selenreiche Ernährung.

Organisches Selenpräparat: Die Selenhefe

Selenhefe ist – im Gegensatz zum anorganischen Natriumselenit – ein organisches Selenpräparat. Selenhefe entsteht, wenn man Hefe in einer Nährflüssigkeit mit hohem anorganischen Selenanteil fermentiert.

Die Hefe wandelt das anorganische Selen in organische Selenverbindungen um, so dass die Selenhefe zu 80 oder mehr Prozent aus gut bioverfügbaren organischen Selenverbindungen wie Selenomethionin und Selen-Methylselenocystein besteht.

Lebensmittel mit Selen

Selenreiche Lebensmittel anzugeben, ist nicht einfach, da der Selengehalt extrem vom jeweiligen Boden abhängt. Lebensmitteltabellen aus den USA geben daher Selengehalte an, die auf unsere Lebensmittel in Europa nicht zutreffen.

Tierische Lebensmittel sind jedoch auch bei uns selenhaltig, einerseits Fisch und Meeresfrüchte, die natürliche Selengehalte aufweisen, andererseits Fleisch, wobei dieses nur deshalb selenhaltig ist, weil Viehfutter mit Selen angereichert werden darf.

Für vegan und vegetarisch lebende Menschen bietet sich jedoch die Paranuss an, die aus Südamerika stammt. Eine Paranuss (5 g) soll bereits knapp 100 µg Selen liefern, so dass Sie mit drei Paranüssen pro Tag bereits bestens versorgt sein sollten – wobei man natürlich immer damit rechnen muss, dass Lebensmittel sehr schwankende Vitalstoffwerte aufweisen können. Daher gibt es auch zur Paranuss in Lebensmitteltabellen ganz unterschiedliche Werte.

Auch die Kokosnuss gilt häufig als selenreich. Doch schwanken hier die Werte in den offiziellen Tabellen enorm – von 10 µg pro 100 Gramm bis über 800 µg, was somit nicht sehr verlässlich zu sein scheint.

In Sonnenblumenkernen und Sesam sollen etwa 80 µg pro 100 Gramm enthalten sein.

Pilze (Shiitake und Champignon) gelten ebenfalls als Selenlieferanten, wobei es hier sehr auf das Zuchtsubstrat ankommt, auf dem die Pilze wuchsen.

Gemüse und Obst liefern pro 100 Gramm meist unter 5 µg Selen.

Getreide unter 10 µg, wobei Buchweizen, Hafer, Mais und Reis immerhin um die 10 µg enthalten, die üblichen Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel) bedeutend weniger.

Es ist daher zwar möglich, aber nicht einfach, sich mit ausreichend Selen zu versorgen. Und falls Sie sich nicht wohl fühlen, womöglich an einer chronischen Krankheit leiden, dann wäre es sicher hilfreich, wenn Sie Ihren Selenspiegel überprüfen liessen, um diesen dann gegebenenfalls wieder auf Vordermann zu bringen.

Entgiftungskur mit Selen

Wenn Sie mit Selenhefe entgiften möchten und diese in eine Entgiftungskur integrieren möchten, dann finden Sie dazu hier alle nötigen Informationen: Die ganzheitliche Entgiftungskur

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Gruß an die „Besseresser“
TA KI

Naturkosmetik schützt vor Giftbelastung


Herkömmliche Kosmetikartikel, wie Make-up, Shampoo und Bodylotionen enthalten meist giftige Chemikalien. Mit der Nahrung, dem Wasser und über die Kleidung aber nehmen wir bereits genügend Schadstoffe auf. Essen und trinken müssen wir in jedem Fall. Die Gifte aus Kosmetika sind dagegen absolut vermeidbar. Es genügt bereits, wenn Sie auf Naturkosmetik ausweichen, um die Giftbelastung Ihres Körpers stark zu reduzieren – wie eine Studie der University of California zeigte. Im Vergleich zu herkömmlicher Kosmetik bewahrt Naturkosmetik somit vor einer weiteren Giftbelastung.

 Naturkosmetik schützt vor Giftbelastung © Printemps – Fotolia.com

 

Giftbelastung sinkt bei Umstieg auf Naturkosmetik

Ob Zahncreme, Make-up, Concealer, Lidschatten, Puder, Seife oder Parfum – alle diese Kosmetikartikel können schädliche Chemikalien enthalten. Diese werden meist zur Konservierung, Emulgierung, Aromatisierung oder – bei Seifen – zur Steigerung der Desinfektionswirkung eingesetzt.

Besonders bedenklich sind die sog. endokrinen Disruptoren. Dabei handelt es sich um Chemikalien, die im Körper des Menschen hormonähnliche Wirkungen haben, daher den Hormonhaushalt irritieren und somit zu weitreichenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können.

Neben Hormon- und Entwicklungsstörungen können Chemikalien, die über die Haut in den Organismus gelangen, auch Übergewicht, neurologische Verhaltensstörungen, Diabetes und Krebs begünstigen.

Eine Studie, die im März 2016 von Forschern der University of California in Berkeley und der Clinica de Salud del Valle de Salinas veröffentlicht wurde, zeigte, wie sich die Giftbelastung des Körpers schon allein dann merklich reduzieren lässt, wenn man nur wenige Tage lang auf herkömmliche Kosmetika verzichtet und stattdessen chemiefreie Naturkosmetik verwendet.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden im Fachjournal Environmental Health Perspectives veröffentlicht.

Giftige Stoffe in Kosmetika führen zu Hormonstörungen

An der Studie – der sog. HERMOSA-Studie – nahmen 100 Teenager teil. HERMOSA steht für Health and Environmental Research on Makeup of Salinas Adolescents (Gesundheits- und Umweltstudie zu Make-up bei Jugendlichen aus Salinas (ein Ort südlich von San Francisco/Kalifornien)). Es handelt sich um ein Projekt, das jungen Menschen aus der Region Gesundheits- und Umweltthemen nahebringen möchte.

Die Wissenschaftler versorgten die jungen Probandinnen nun mit Kosmetika, die frei von Chemikalien waren. Die Produkte enthielten somit weder Phthalate noch Parabene und auch kein Triclosan oder Oxybenzon. Alle diese Chemikalien sind in den herkömmlichen Körperpflegeprodukten ganz normale Zutaten – ob es sich nun um Parfum, Shampoos, Haarspülungen, Seifen oder Sonnenschutzmittel handelt.

Bekannt ist aber, dass genau diese Chemikalien das hormonelle Gleichgewicht des Menschen stören.

Da Frauen eindeutig mehr Kosmetik- und Körperpflegeartikel nutzen als Männer (Frauen durchschnittlich 12, Männer nur 6), sind auch sie viel stärker den genannten Schadstoffen ausgesetzt

erklärte Studienleiterin Dr. Kim Harley.

Junge Frauen im Teenager-Alter aber nutzen noch mehr Kosmetika als die durchschnittliche erwachsene Frau – und gerade Mädchen befinden sich noch in der körperlichen Entwicklung. Die hormonell wirksamen Chemikalien können jetzt die gesunde Entwicklung der Geschlechtsorgane verhindern und später zu Fruchtbarkeitsproblemen oder Beschwerden infolge von Hormonstörungen führen.

Nach drei Tagen Naturkosmetik: Stark reduzierte Giftbelastung des Körpers

Nachdem die jungen Studienteilnehmerinnen drei Tage lang nur noch chemiefreie Kosmetikprodukte verwendet hatten, untersuchte man ihren Urin. Man stellte fest, dass dieser – im Vergleich zur Urinprobe vor der Umstellung auf Naturkosmetika – nun eine sehr viel geringere Giftbelastung aufwies.

Rückstände aus Diethylphthalat (einer Chemikalie, die häufig in Parfums und Duftstoffen eingesetzt wird), nahmen mengenmässig um 27 Prozent ab.

Die Methyl- und Propylparabenrückstände im Urin gingen um etwa 45 Prozent zurück. Parabene werden in herkömmlichen Kosmetikartikeln zur Konservierung eingesetzt.

Die Werte von Triclosan (einem Desinfektionsmittel in Seifen und Zahncreme) und von Benzophenon-3 (auch Oxybenzon genannt, einem UV-Schutz in manchen Sonnenschutzmitteln) fielen um 36 Prozent.

Herkömmliche Kosmetika enthalten nicht deklarierte Chemikalien

Überraschenderweise beobachtete man im Urin der Probanden auch einen Rückgang bei zwei weniger gebräuchlichen Parabenen, die gar nicht auf der Inhaltsstoffliste der zuvor benutzten Kosmetikartikel erschienen sind.

Da sich deren Level im Urin aber nach der Umstellung auf Naturkosmetika reduzierte, gehen die Forscher davon aus, dass die beiden Chemikalien zwar in manchen der üblichen Kosmetikprodukten enthalten sind, aber entweder nicht auf der Zutatenliste erscheinen oder über eine unbeabsichtigte Kontamination ins Produkt gelangt sind.

Sicher ist, dass sie in den chemiefreien Produkten nicht enthalten waren, andernfalls hätten sich die Urinwerte nach nur drei Tagen Abstinenz nicht so deutlich verbessert.

Jugendliche für Chemikalien in Kosmetika sensibilisieren

Für die teilnehmenden Jugendlichen war die Studie etwas ganz Besonderes, erlebten sie doch am eigenen Leib, wie herkömmliche Kosmetikartikel mit Chemikalien belastet sind und wie gut Naturkosmetik den Organismus vor vermeidbaren Schadstoffen schützen kann. Nachdem die Mädchen von den auffallenden Ergebnissen der Studie erfahren hatten, erzählten sie davon ihren Freunden und Bekannten, so dass nicht nur die Teilnehmer von der Studie profitierten, sondern viele Menschen mehr.

Darüber hinaus waren High-School-Studenten an der Leitung und Durchführung der Studie beteiligt. Eine dieser Studentinnen sagte: „Zu unseren Zielen gehörte, die Teilnehmerinnen der Studie für Chemikalien in alltäglichen Kosmetikartikeln zu sensibilisieren, damit sie ihre Körperpflegeprodukte und ihr Make-up künftig bewusster auswählen.“

Naturkosmetik lohnt sich: Giftbelastung sinkt

Zwar sind Naturkosmetikprodukte oft teurer als Billigprodukte aus dem Supermarkt. Doch lohnt es sich durchaus – wie die Studie zeigte – lieber weniger Kosmetikartikel zu nutzen und diese dann in höherer Qualität im Naturkosmetiksektor zu kaufen. Die persönliche Giftbelastung sinkt mit Naturkosmetika in jedem Fall.

Manche Körperpflegeprodukte kann man auch mit wenig Aufwand und einigen wenigen Zutaten selbst herstellen, z. B. Salben, Sonnenöl, Shampoo, Gesichtsmasken, Gesichtsreinigung, Muskelsalbe und vieles mehr.

Weitere interessante Details zu Schadstoffen in alltäglichen Kosmetikartikeln finden Sie hier: Schadstoffe im Shampoo

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Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/naturkosmetik-schuetzt-vor-giftbelastung16040134.html

Gruß an die Gesunden

TA KI

Sonnencreme – Giftig und ungesund


Sonnencreme wird im Sommer gleich mehrmals täglich auf die Haut aufgetragen. Unsere Haut ist jedoch keine undurchlässige Plastikfolie. Sie hat Poren und nimmt die Inhaltsstoffe der Sonnencreme teilweise auf. Herkömmliche Sonnencremes enthalten aber viele gesundheitsschädliche Chemikalien, die über die Haut in den Organismus gelangen und dort unsere Entgiftungsorgane (Leber, Nieren, Darm) belasten. Auf diese Stoffe sollte man besser verzichten. Denn schliesslich will man sich mit der Sonnencreme schützen und nicht etwa krank machen.

Giftige Sonnencreme © WavebreakMediaMicro – Fotolia.com

 

Sonnencremes – Fatal für die Organe

Eine Sonnencreme kommt mit der Haut in Berührung. Sie wird über die Poren aufgenommen und gelangt auf diese Weise in den Blutkreislauf – und somit in unseren Körper. Damit schädigt jede chemische Substanz, die in Hautpflegeprodukten enthalten ist, automatisch auch die Leber, die Nieren und den Darm. Das macht den Stellenwert einer naturbelassenen Hautpflege mehr als deutlich.

Krebsauslösende Inhaltsstoffe

Mittlerweile gibt es über 150 krebsauslösende Inhaltsstoffe, die allein in den herkömmlichen Kosmetikprodukten enthalten sind. Deshalb ist es verwunderlich, dass es keine gesetzliche Regulierungen für diese gefährlichen Substanzen in Hautpflegeprodukten gibt. Sonnencremes sollen gegen Sonnenbrand schützen, doch welche Krankheiten verursachen diese Cremes?

Fehlende Kontrollen

Laut Gesetz müssten Produkte, die krebsauslösende Substanzen enthalten, eigentlich mit einem Warnhinweis auf der Verpackung versehen sein. Aber es achtet niemand auf die Umsetzung dieses Gesetzes bei Kosmetik- und Körperpflegeprodukten. So sind die Verbraucher sich selbst überlassen und kaufen diese Produkte auf eigenes Risiko.

Chemikalien in Sonnencremes fördern Krebs

Ein Produkte, das hauptsächlich in den Sommermonaten in Mengen konsumiert wird, ist die Sonnencreme. Damit die Sonnencreme einen Schutz gegen die UV-Strahlung aufbauen kann, muss sie mehrmals aufgetragen werden. Neueste Forschungen weisen allerdings darauf hin, dass die Chemikalien, die in der Sonnencreme enthalten sind, die Entstehung von Hautkrebs eindeutig fördern.
Der häufige Gebrauch von Sonnencreme schädigt daher unweigerlich Ihre Gesundheit.

Auch andere Körperpflegemittel sind betroffen

Parfüms, Hautcremes, Feuchtigkeitscremes, Shampoos, Duschgels, Deodorants, Haarfärbeprodukte und andere Reinigungs- und Körperpflegemittel enthalten eine Vielzahl an Chemikalien sowie chemischen Duftstoffen.

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass diese Duftstoffe häufig aus giftigen Substanzen hergestellt werden, die erwiesenermaßen Krebs verursachen können. Da diese Duftstoffe eingeatmet werden, belasten sie in erster Linie das Nervensystem.

Immunsystem überlastet – Krankheiten folgen

Über kurz oder lang kann das Immunsystem der permanenten Belastung durch die chemischen Stoffe nicht mehr standhalten. Es entwickeln sich die unterschiedlichsten Krankheitsbilder. Diese Stoffe können den Körper extrem schwächen und somit Allergien, Autoimmunerkrankungen und letztlich auch Krebs auslösen.

Gezielte Entgiftung

Aus naturheilkundlicher Sicht bedarf es grundsätzlich einer gezielten Entgiftung, damit der Körper diese Chemikalien überhaupt wieder ausschwemmen kann und nicht krank wird.

Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, mit welchen Produkten wir unsere Haut pflegen. Es ist wichtig, der Haut genau dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken, die wir auch unseren anderen Organen zukommen lassen. Es empfiehlt sich deshalb, bei Körperpflegeprodukten und Kosmetikartikeln ausschließlich Naturkosmetik zu verwenden.

Logik, die keiner versteht

Es wird behauptet, dass die Chemikalien in Kosmetikprodukten unschädlich seien, da sie nicht oral aufgenommen werden. Dabei wird davon ausgegangen, dass diese Chemikalien nicht über die Haut aufgenommen werden, so dass ihre Giftigkeit keine Rolle spielt…

Giftiger Sonnenschutz

In den USA haben jetzt die U.S. Centers for Disease Control (CDC) und deren Environmental Working Group (EWG) Alarm geschlagen und darauf hingewiesen, dass inzwischen – laut einer Studie – 97 Prozent der Amerikaner zum Beispiel mit der Chemikalie Oxybenzone (4-methoxy-2-hydroxybenzophenone) vergiftet sind, die in Sonnencremes und anderen Kosmetika als UVA-Blocker Verwendung findet. Die Chemikalie wird unter anderem für die Unterentwicklung von Babies bei der Geburt und im Gefolge für eine Reihe chronischer Krankheiten im späteren Leben verantwortlich gemacht.

Gesunde Sonnencreme – Einfach selbst machen!

Natürlich gibt es auch gesunde Sonnencremes – z. B. im Naturkosmetik-Bereich. Doch auch hier ist es nicht einfach, eine Sonnencreme zu finden, die wirklich gar keine bedenklichen Substanzen enthält und nur aus rein natürlichen Zutaten besteht. Daher gilt inzwischen bei der Sonnencreme dasselbe wie beim Essen: Selber machen ist die beste Lösung! Wie Sie eine gesunde und wirksame Sonnencreme mit wenigen natürlichen Zutaten selbst herstellen können, lesen Sie hier: Sonnencreme selbst gemacht

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Gruß an die Sonnenanbeter
TA KI

Sonnencreme schädigt Sperma


Immer mehr Paare bleiben kinderlos und wissen oft nicht, was die Ursache für die offensichtliche Unfruchtbarkeit sein könnte. Sollte nun der Mann zeugungsunfähig sein, könnten hier durchaus auch Sonnencremes und andere Körperpflegeprodukte beteiligt sein. Denn diese enthalten UV-Filter, die sich in Studien als endokrine Disruptoren erwiesen haben. Schon in geringen Dosen stören sie den Hormonhaushalt und beeinträchtigen jene Funktionen der Spermien, die für eine reibungslose Befruchtung zuständig sind.

Sonnencreme macht Männer unfruchtbar © ProStockStudio – Shutterstock.com

 

UV-Filter in Sonnencremes machen Männer unfruchtbar

UV-Filter sind Chemikalien, die UV-Strahlen filtern können. Sie werden besonders in Sonnenschutzcremes eingesetzt. Jetzt hat sich gezeigt, dass sie die Funktion der menschlichen Spermien beeinträchtigen – so eine dänische Studie, die im Frühjahr 2016 beim Jahresmeeting der Endocrine Society in Boston vorgestellt wurde.

Obwohl die Aufgabe eines UV-Filters eigentlich sein sollte, die Menge der in die Haut eindringenden UV-Strahlen zu reduzieren, werden manche UV-Filter selbst sehr schnell durch die Haut resorbiert und gelangen auf diese Weise in den Blutkreislauf.

Daher wundert es auch nicht, dass die dänischen Forscher UV-Filter im Blut der Teilnehmer und in 95 Prozent aller Urinproben finden konnten – ob die Personen nun aus den USA, Dänemark oder anderen Ländern stammten.

UV-Filter in Sonnencremes: Eine mögliche Erklärung für die zunehmende Unfruchtbarkeit?

„Diese Ergebnisse sind besorgniserregend und könnten wenigstens zum Teil erklären, warum es so oft zu Unfruchtbarkeit kommt, für die es angeblich keine Ursachen gibt“,

sagt Dr. Niels Skakkebaek, Professor der Universität von Kopenhagen und Forscher an der Kopenhagener Universitätsklinik Rigshospitalet.

Skakkebaek und Kollegen testeten 29 von 31 zugelassenen UV-Filtern hinsichtlich ihrer Wirkung auf gesunde menschliche Spermien. Sie schauten insbesondere nach dem Calciumstoffwechsel der Spermien, da dieser eine Schlüsselrolle für eine gesunde Spermienfunktion innehat.

Bestehen hier Probleme, dann nimmt die Zeugungsfähigkeit ab. Im Fokus der Untersuchungen stand CatSper, ein spermienspezifischer Calciumionenkanal in den Samenzellen.

UV-Filter in Sonnencremes beeinflussen Hormonhaushalt

CatSper ist für den Transport von Calciumionen in die Samenzelle hinein und aus ihr heraus zuständig. Gleichzeitig ist CatSper ein Rezeptor für das Hormon Progesteron.

Dockt das Progesteron an die CatSper-Kanäle an, dann öffnen sich diese und es kommt zu einem kurzzeitigen Einstrom von Calciumionen in die Spermien. Dadurch werden sämtliche Spermienfunktionen, die für die Befruchtung nötig sind (z. B. die Spermienbeweglichkeit), stark beeinflusst.

Man stellte nun fest, dass 13 der getesteten UV-Filter den Calciumeinstrom in die Spermienzellen genauso initiieren, wie es das Progesteron tut – und damit erst den Hormonhaushalt und dann die Spermienfunktion durcheinanderbringen.

Die UV-Filter tun dies schon in sehr geringen Mengen, nämlich bei einem Spiegel, der niediger ist als jener, den man in Menschen finden kann, die vor einem Sonnenbad ihren Körper mit Sonnencreme eingecremt haben.

UV-Filter sind endokrine Disruptoren

UV-Filter gelten somit als endokrine Disruptoren, also als Stoffe, die ähnlich wirken wie körpereigene Hormone und die auf diese Weise den Hormonhaushalt massiv beeinträchtigen und zu entsprechenden Gesundheitsbeschwerden führen können.

Wir haben weitere endokrine Disruptoren schon hier beschrieben:
Vier Ursachen von Hormonstörungen

Diese UV-Filter können unfruchtbar machen

Dr. Skakkebaek empfiehlt, dass die Zulassungsbehörden doch bitte die möglichen Einflüsse der UV-Filter auf die Fruchtbarkeit berücksichtigen sollten, bevor sie künftig Chemikalien mit diesem gefährlichen Wirkungsspektrum zulassen.

Denn acht der 13 UV-Filter, die sich als endokrine Disruptoren erwiesen hatten, sind in den USA und der EU als Zutat zu Sonnencremes und anderen Hautpflegeprodukten zugelassen. Es handelt sich um:

  • Avobenzone
  • Homosalate
  • Meradimate
  • Octisalate (auch bekannt als Octylsalicylate)
  • Octinoxate (oder Octylmethoxycinnamate)
  • Octocrylene
  • Oxybenzone (oder Benzophenone-3)
  • Padimate-o

Alle diese Chemikalien sind ganz normale Zutaten in Sonnenschutzmitteln oder auch Tagescremes, Make-Up, Lippenpflegestiften etc. mit sog. UV-Schutz.

Überprüfen Sie Ihre Kosmetikprodukte auf problematische UV-Filter!

Werfen Sie also einen Blick auf die Zutatenliste Ihrer Kosmetikprodukte und Körperpflegeprodukte und natürlich auf jene Ihrer Sonnenschutzcremes. Finden Sie einen der genannten UV-Filter, sollten Sie das Produkt besser nicht mehr verwenden – zumindest dann nicht, wenn Ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist.

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Gruß an die, die generell Sonnencremes meiden
TA KI