Implantierpartys in Schweden – Wenn Technik unter die Haut geht


In Schweden tragen mittlerweile an die 3000 Menschen einen elektronischen, implantierten Chip. Er sei wie „eine elektronische Handtasche“. Doch das größte Risiko ist der Datenschutz.

Wenn Ulrika Celsing zur Arbeit geht, braucht sie keinen Schlüssel. Stattdessen hält die 28-jährige Schwedin einfach ihre linke Hand in die Höhe und schon öffnet sich die Glastür zu ihrem Büro. Wie bereits tausende ihrer Landsleute trägt sie dort unter der Haut einen Mikrochip. Der ist klein wie ein Reiskorn, hat aber riesige Einsatzmöglichkeiten. Ob elektronische Fahrkarte oder digitales Zahlungsmittel, das Implantat kann das Leben im Digitalzeitalter bequemer machen – oder auch gefährlicher, wie Kritiker warnen.

Für Celsing gehört der Miniaturchip inzwischen zum Alltag. „Zuerst wollte ich nur aus Spaß etwas Neues ausprobieren“, sagt sie. “

Ich wollte sehen, wie man das Leben in der Zukunft einfacher machen kann.“

Inzwischen nutzt sie den Miniaturchip wie eine elektronische Handtasche, auch ihre Karte fürs Fitnessstudio hat der Chip mittlerweile ersetzt. Wenn sie wollte, könnte sie ihn auch für Zugtickets nutzen. Innerhalb eines Jahres haben sich bei der schwedischen Bahngesellschaft SJ bereits 130 Nutzer für diesen Service angemeldet, bei dem die Kontrolleure dann die Hand des Fahrgastes scannen können.

Der Miniaturchip nutzt dabei das Prinzip der Near Field Communication (NFC), bei dem drahtlos Informationen ausgelesen werden. Diese Technik kommt inzwischen auch bei Kreditkarten zum Einsatz; auch die meisten Smartphones beherrschen den Nahfeldfunk. Die Implantate selbst sind dabei passiv, das heißt, sie enthalten zwar Informationen – selbst Daten von anderen Quellen lesen können sie aber nicht.

Kein Angst vor Mißbrauch

3000 Schweden haben einen solchen Chip inzwischen unter der Haut. Dabei stehen viele der rund zehn Millionen Einwohner des skandinavischen Landes nicht nur neuen Technologien, sondern auch dem Teilen privater Informationen grundsätzlich offener gegenüber als etwa die Menschen in Deutschland. Dass beispielsweise Angaben zum Einkommen des Nachbarn von jedermann bei den Behörden erfragt werden können, ist in Schweden seit langem gesellschaftlicher Konsens.

Celsing gesellte sich zu den Implantat-Vorreitern, als ihr Arbeitgeber – eine Agentur in Stockholm – eine Veranstaltung organisierte, bei der die Teilnehmer sich den Chip einpflanzen lassen konnten. Außer einem leichten Stich in der Hand habe sie bei der Injektion nicht viel gespürt, sagt sie.

Angst vor dem Missbrauch ihrer Daten hat die 28-Jährige nicht. „Ich glaube nicht, dass die gegenwärtige Technologie so weit ist, dass die Chips gehackt werden können“, sagt sie.

Aber vielleicht denke ich in der Zukunft anders darüber. Dann kann ich ihn ja immer noch wieder ‚rausnehmen.“

Größtes Risiko: Datenschutz

Kritisch sieht die Implantate hingegen der Mikrobiologe Ben Libberton, der im südschwedischen Lund in einem Labor für Lasertechnologie arbeitet. Die Chips könnten Infektionen oder Reaktionen des körpereigenen Immunsystems verursachen, warnt er.

Das größte Risiko bestehe allerdings beim Datenschutz. „Im Moment sind die gesammelten Datenmengen, die von den Implantaten geteilt werden, noch klein“, sagt er. Aber das werde sich in Zukunft höchstwahrscheinlich ändern.

„Wenn ein Chip eines Tages ein medizinisches Problem feststellen kann, wer erfährt dann davon – und wann?“, fragt Libberton. Je mehr Daten an einem Ort gespeichert würden, desto höher sei das Risiko, „dass sie gegen uns verwendet werden“.

Einen Chip unter der Haut hat inzwischen auch der 59-jährige Anders Brannfors, der sich das kleine Elektronikteilchen bei einer „Implantierparty“ einsetzen ließ. Doch so sehr ihn die Technologie auch neugierig machte – einige Wochen später hat er die Funktionen der 2.0-Version von sich selbst noch immer nicht genutzt. Auch das analoge Leben bleibt also weiter möglich. (afp)

Quelle

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Gruß an die ungläubig Schauenden

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TA KI

Du öffnest ein Buch und das Buch öffnet Dich!


rfid not for me

Jeder bekommt einen Chip implantiert – Georg Orwells Vision wird Realität

Von Heiko Schrang

Was sich wie eine Horrorvision aus einem Science-Fiction-Film a´la Hollywood anhört, ist bereits Realität und wird in die Tat umgesetzt. Wie die FAZ in diesem Zusammenhang schreibt, lassen sich Büroangestellte in Schweden freiwillig einen Chip einpflanzen. Die Frankfurter Allgemeine stellt provokant die Frage: „Schwappt die Cyborg-Welle auch nach Deutschland?“ Dort wird detailliert beschrieben, welche Vorteile solch ein Chip mit sich bringt. Er hat die Größe eines Reiskornes und wird zwischen Daumen und Zeigefinger unter die Haut gepflanzt. Sobald die Hand in die Nähe eines geeigneten Lesegeräts oder Empfängers kommt, ist die Person identifiziert. Die Benutzer schwärmen von den Vorzügen und behaupten „Der Chip macht das Leben noch viel einfacher.“ Was wie Science-Fiction klingt, ist für eine kleine, aber rasch wachsende Gruppe in Schweden schon Alltag. Die Zahl der Menschen, die sich einen RFID-Chip implantieren lassen, der mit der sogenannten Nahfeldkommunikationstechnik ausgerüstet ist, nimmt stetig zu. (http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/rfid-chip-bueroangestellte-schweden-13438675.html In Wirklichkeit ist die Technik so weit fortgeschritten, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass bereits viele von uns einen RFID-Chip in sich tragen, jedoch ohne es zu wissen. Die Übertragung ohne Nadeln wird nämlich bereits praktiziert.

Eine vom Mainstream übertragene Sendung aus Österreich (ORF 2) lieferte den Beweis (in nur 5 Minuten wird es dort erklärt) https://www.youtube.com/watch?t=14&v=Reov6hDSfS8.

Solche Artikel und Berichte dienen dazu die Bevölkerung darauf einzustimmen, dass jedem ein Chip implantiert werden soll. Das ist Teil des Plans der „Weltelite“, um die Menschen zu kontrollieren. Interessant ist, dass noch vor Jahren die, die das behaupteten ausgelacht und als Verschwörungstheoretiker diffamiert wurden. Der frühere amerikanische Nationale Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński gilt nicht nur als einer der mächtigen Hintermänner der amerikanischen Außenpolitik, sondern zudem als intimer Kenner der wahren Elite.

In seinem 1982 erschienenen Buch Between Two Ages: America’s Role in the Technotronic Age befürwortet er die Kontrolle der Bevölkerung durch die herrschende politische Klasse mithilfe moderner, insbesondere elektronischer Technologien. »Im technotronischen Zeitalter bildet sich schrittweise eine immer stärker kontrollierte Gesellschaft heraus. Eine solche Gesellschaft wird von einer Elite beherrscht, die sich nicht an traditionelle Werte gebunden fühlt. Bald wird es möglich sein, jeden Bürger praktisch ständig zu überwachen und in umfassenden und ständig aktualisierten elektronischen Akten selbst die persönlichsten Informationen über die Bürger zu sammeln. Auf diese Akten wird von den Behörden unmittelbar zugegriffen werden«, schreibt Brzeziński dort. »In der technotronischen Gesellschaft wird der Trend in Richtung einer Zusammenführung der Millionen einzelner und unkoordinierter Bürger gehen, die leicht durch charismatische und attraktive Persönlichkeiten beeinflusst werden können, die die modernsten Kommunikationstechniken einsetzen, um die Gefühle zu manipulieren und das Denken zu kontrollieren«, heißt es an anderer Stelle des Buches. Er gehört zu den Gründern der einflussreichen Trilateralen Kommission, gilt als „graue Eminenz“ des Council on Foreign Relations und nimmt regelmäßig an den Treffen der Bilderberger (mehr über die geheimnisumwitterten Bilderberger hier: http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/162/eilmeldung-0606-09062013-bilderbergertreffen-im-eukritischen.php) teil. Präsident Barack Obama bezeichnete ihn einmal als einen „unserer bedeutendsten Denker“.

Es ist wichtiger denn je, Freunde und Bekannte über diese Machenschaften zu informieren und deswegen teilt bitte diesen Artikel.

Beste Grüße

Heiko Schrang

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Danke Heiko

Gruß an die Erwachten

TA KI

Geheimakte Lebensmittel


lebensmittel

Die kleinen Lügen muss man verstecken. Die großen nicht, weil sie keiner glaubt!

George W. Bush

Geheimakte Lebensmittel – Vortrag des Biochemikers Dr. Andreas Noack

Der Tag ist nicht mehr fern, an dem die „Anti-Drogen-Polizei” Türen eintreten wird, um ALLE „gefährlichen Drogen” zu beschlagnahmen: Heroin, Kokain, Hanf, Tabak, Alkohol, Vitamine, Mineralstoffe, Heilkräuter etc. Leute, die behaupten, dass Vitamine und ähnliche „Naturgifte” eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben oder Krankheiten vorbeugen bzw. sogar heilen können, müssen damit rechnen, eines Tages wie Terroristen überwältigt und in Fesseln abgeführt zu werden.

Nach 500 Millionen Jahren Evolution will uns die Obrigkeit in Zukunft davor „schützen”… Eine „Positivliste” zur Unterscheidung von nützlichen und nutzlosen Pharma-Chemikalien gibt es dagegen nicht, ganz zu schweigen von einem Verbot schädlicher Pharma-Chemikalien, die als „Nebenwirkung” Krankheiten und Tod verursachen. Ob das wohl damit zu tun hat, daß die „Gesundheitspolitik” von der Pharma-Lobby bestimmt wird, wie Horst Seehofer 2004 zugeben musste?

Interessante Fakten aus dem Vortrag im Blitzlicht:

  • Der Gesundheitsberater Obamas empfiehlt in seinem Buch zur Geburtenkontrolle, dass gebärfähigen Frauen ein Chip zu implantieren sei, der Schwangerschaften verhindere und der nur entfernt werden dürfe, wenn ein Gebärlizenz bezahlt worden ist.
  • Die Lebenserwartung US-Amerikanischer Ärzte, die zur Ernährung beraten, liegt bei 58 Jahren.
  • Vor 500 Jahren hat Paracelisius Arthrose mit Gold geheilt. Siehe auch Ringfingeranomalie
  • Ohne Lithium im Körper können keine Glückshormone ausgeschüttet werden. Studien zeigten, dass je weniger Lithium im Trinkwasser, desto höher die Kriminalitätsrate.
  • Ohne Strontium im Körper keine stabilen Knochen.
  • Seit etwa 100 Jahren werden Kunstdünger, denen wichtige Spurenelemente (anstelle 70-80 des Humus nur noch 3) fehlen, auf unsere Äcker aufgebracht, so dass wir auch darüber kränker werden, bis hin zur Degeneration.
  • In Enzymen unterscheiden sich die katalytische Aktivitäten von Metallen über mehrere Potenzen. Platin ist das mit der höchsten Aktivität wird bei Krebs gegeben, jedoch nicht prophyilaktisch.
  • Selen hilft gegen Prostatakrebs.
  • Eine Himbeere enthält ca. 2 Millionen Substanzen.

Fazit: In unseren Lebensmitteln fehlt zunehmend die Basis für unsere Gesundheit.

Du bist, was Du isst.
Ludwig Feuerbach

Darüber, warum wir zunehmend weniger Informationen über gesunde Lebensmittel erhalten: Codex Alimentarius: Der weltweite Genozid hat begonnen

Studien zeigen, dass Gold unseren IQ erhöht. Wer den ersten Vortrag angeschaut hat, kann hier ab Minute 30 einsteigen.

Quelle: http://faszinationmensch.com/2015/02/22/geheimakte-lebensmittel/

Gruß an die Bewussten

TA KI

Revolution in der Verhütung? Forscher entwickeln Chip für Frauen


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Besteht aktuell kein Kinderwunsch, müssen Paare sich über die passende Verhütung einigen.

Wer regelmäßig Sex mit verschiedenen Menschen hat, sollte immer auf Kondome zurückgreifen, doch in einer festen Partnerschaft verzichten viele darauf. Für sie stehen neben natürlicher Verhütung weitere Alternativen wie Pille, Spirale oder Pflaster zur Verfügung. All diese Methoden haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

Chip enthält die gleichen künstlichen Hormone wie die Pille

In wenigen Jahren könnte eine weitere Alternative hinzukommen und zu einer Revolution in der Verhütung führen. Forscher haben einen kleinen Chip entwickelt, der bei Frauen direkt unter die Haut gepflanzt wird. Das Verfahren ist schonend und kann in einer kurzen OP unter örtlicher Betäubung erfolgen.

Der Chip enthält mehrere Kammern, in denen jeweils die gleiche Menge an Progestinen enthalten. Diese künstlichen Hormone lassen sich auch in den Anti-Baby-Pillen finden und sind dem natürlichen Gelbkörperhormon nachempfunden. Durch die Vergabe wird dem Körper eine Schwangerschaft vorgetäuscht und die Frau ist in dieser Zeit unfruchtbar.

Vorteile der neuen Verhütungsmethode

Der eingepflanzte Chip nun soll das tägliche Schlucken der Pille oder die unregelmäßig abgegebene Hormonmenge von Pflaster und Co. hinfällig machen. Er arbeitet über Funk und kann mit einer Fernbedienung gesteuert werden. So wird bei einer Aktivierung des Chips regelmäßig exakt die gleiche Hormonmenge in den Körper abgegeben und das bis zu 16 Jahren lang. Durch eine Deaktivierung kann eine Frau aktiv entscheiden, wann sie schwanger werden möchte. Dafür muss der Chip dann auch nicht entfernt werden.

Weitere Studien geplant

Erste Versuche mit Freiwilligen sind für 2016 geplant. In den Handel könnte die neue Verhütungsmethode dann frühestens 2018 kommen, falls in den Studien alles reibungslos funktioniert.

Bisher besteht jedoch noch eine Sicherheitslücke bei der Funkübertragen. Da das Signal nicht verschlüsselt ist, könnte jemand ohne Fernbedienung den Chip steuern und ihn so ohne Wissen der Frau ein- oder ausschalten.

Quelle: http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Sexualitaet/Verhuetung/News/109804.php

Danke an Denise

Gruß an die, die dieser degenerierten Verdummung nicht anheim fallen

– man man, manchmal wird man wirklich sauer, bei dem was die Wissenschaftler so herstellen ohne rot zu werden.

TA KI

 

„Digital Angel“ – ein Weg zur totalen Überwachung?


 

Ein sehr irdisches Super-Implantat · Die Fakten

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf       

Glauben Sie an einen Schutzengel? Wenn ja, dann kann er Ihnen vielleicht schon bald nicht mehr helfen! Wenn nein, dann gewöhnen Sie sich schon einmal langsam daran, dass es ihn gibt. Allerdings hat der „Schutzengel“, von dem wir hier reden, keine Flügel, sondern er ist ein Mikrochip, den man auch Ihnen schon sehr bald unter die Haut implantieren kann.

Was ist ein Digital Angel?

Digital Angel ist ein Mikrochip, der eine Verbindung herstellt zwischen Biosensor-Technologie und Global Positioning System (GPS, ein satellitengestütztes Navigationssystem, mit dessen Hilfe man seine genaue Position auf der Erde feststellen kann). Laut Patent wurde der kleine Bio-Schutzengel gezielt für den Einsatz beim Menschen entwickelt und kann seinen Träger das ganze Leben begleiten.

Der Miniatursender und –empfänger, den man so harmlos „Engel“ nennt, wird entweder körpernah getragen oder sogar unter die Haut implantiert. Das Gerät kann unterschiedliche Daten senden und empfangen und in jedem Moment vom satellitengestützten GPS-System lokalisiert werden.

Außer diesem Anpeilen der Menschen kann der „Engel“ unterschiedliche menschliche Vitalfunktionen überwachen, in gewissem Rahmen Diagnosen erstellen und Daten an eine Basisstation auf der Erde übertragen, die an das Internet angeschlossen ist.

Droht dem Träger etwa ein Herzinfarkt, wird sogar ein spezieller Impuls erzeugt, der einen Anruf bei der Feuerwehr auslöst und daher sofortige ärztliche Hilfe in die Wege leitet.

Der Digital Angel misst bereits heute ständig den Blutdruck, die Körpertemperatur, den Puls sowie nach Bedarf weitere Parameter wie z. B. den Blutzuckerspiegel. Für zukünftige Modelle kündigt der Hersteller sogar noch kompliziertere Überwachungsfunktionen wie etwa komplette EKG- und EEG-Messungen an.

Über diese medizinischen Funktionen hinaus dient das Gerät natürlich auch dazu, vermisste Personen aufzufinden, und das nicht nur für die Polizei. Angehörige können auf diese Weise jederzeit ein Kind wiederfinden, das sich allein irgendwo verlaufen hat, oder eine ältere Person, die beispielsweise an der Alzheimer Krankheit erkrankt ist und sich nicht mehr zurechtfindet. Mehr noch: die Angehörigen können nicht nur sofort erfahren, wo sich die Person befindet, sondern auch, ob sie wohlauf ist.

Klingt gut, nicht wahr?

 

Der Digital Angel soll den Menschen das Leben erleichtern, indem er sie immer überwacht, beschützt und dafür sorgt, dass jede Ehefrau ständig wissen kann, wo sich ihr Mann befindet.

Klingt es immer noch gut? Sehen wir weiter.

Wer stellt „Digital Angel“ her?

Beim „Digital Angel“ handelt es sich um das neueste High-Tech-Produkt der Firma Applied Digital Solutions. Dies ist nicht etwa eine Briefkastenfirma eines dubiosen Garagenbastlers. ADS-Aktien werden an der NASDAQ in New York gehandelt, und das Unternehmen gehört zu den fünf erfolgreichsten Firmen der Welt auf dem Gebiet der Elektronik. Die Firma arbeitet auf der sogenannten „I3 Services Platform“: „Intelligent Integrated Information Services“. Das Hauptquartier des Unternehmens befindet sich in Saint Paul, Minnesota.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten des „Digital Angel“

Im Dezember 1999 gab Applied Digital Solutions bekannt, die Patentrechte an der Erfindung erworben zu haben. Bereits bei dieser Gelegenheit nannten die Vertreter des Unternehmens weitere Anwendungsmöglichkeiten des Chips, die teilweise weit über die genannten Lokalisierungs- und medizinischen Überwachungsfunktionen hinausgehen, und zwar Anwendungen in den Bereichen Justiz und Sicherheit.

Neben der Möglichkeit, verirrte Personen wiederzufinden, geht es auch um das Lokalisieren von Entführungsopfern sowie von „militärischem, diplomatischem und anderem wichtigen Regierungspersonal“.

Man könne zudem mit Hilfe des Digital Angel Personen identifizieren, etwa zum Zwecke der Sicherheit des elektronischen Handels (z. B. im Internet oder bei Geldautomaten).

 

An dieser Stelle hört wohl endgültig der Spaß auf.

Zum einen beweist die letztgenannte Anwendung eindeutig, dass der Digital Angel keineswegs nur die Position und medizinische Daten übermittelt. Schließlich kann man einen Menschen wohl kaum anhand seines Pulsschlages oder Blutdrucks identifizieren.

Dementsprechend gibt die Firma auch an, der Digital Angel ermögliche eine „optimale, volle Identifikation von Personen“, wobei sogar so spezielle Daten überprüft werden können, ob die Person etwa im Besitz eines Waffenscheines ist.

Zum anderen ist auch die Sache mit dem Auffinden von Entführungsopfern eine zweischneidige Sache. Solange es nur um ältere Familienangehörigen geht, die an Alzheimer leiden und sich dann beim Spaziergang verlaufen, kann die Familie sicher tatsächlich durch gezielte Anschaffung eines solchen Gerätes etwas mehr Sicherheit gewinnen.

Niemand kann jedoch vorhersagen, wer im Laufe seines Lebens einmal Opfer einer Entführung werden wird. Man kann Geiseln nicht gezielt mit derartigen Peilsendern ausrüsten, da sie ja in diesem Moment bereits gekidnapped sind. Der „Digital Angel“ hilft also zweifelsohne bei Entführungen nur dann, wenn alle Menschen mit ihm bereits vorher ausgerüstet sind.

 

Microchip ameiseSchöne neue Welt der Nanotechnologie: Ameise präsentiert Mikrochip

microchip menschSchöne neue Welt der Nanotechnologie: Mikrochip präsentiert Mensch

Und das ist bei weitem noch nicht alles, wie der Präsident von Applied Digital Solutions, Richard Sullivan, wörtlich sagte: „Wir glauben, sein (des Digital Angel, Anm.d.Autoren) Potential zur Verbesserung der persönlichen und kommerziellen Sicherheit und zur Anhebung der Lebensqualität für Millionen von Menschen ist praktisch unbegrenzt.“

Wie funktioniert der „Digital Angel“?

Im Prinzip ganz einfach. Ein Chip, der unter die menschliche Haut implantiert wird, empfängt ein Signal aus dem Satellitennetz. Er selbst braucht keine Batterie, da er durch die Energie des Körpers versorgt wird. Nachdem ein Signal empfangen worden ist, wird es zu einer Bodenstation übertragen, die ein autorisierter Empfänger im Internet ist. Diese Bodenstation kann dann in jedem Moment die Position und die persönlichen und medizinischen Daten des betreffenden Menschen abrufen.

Die Energieversorgung des Gerätes ist so angelegt, dass es vollkommen wartungsfrei ist und niemals zu einem Batteriewechsel ausgebaut werden muss. Es kann sich die Energie direkt von den Muskelbewegungen des Menschen holen, oder – was noch schlimmer klingt – die Energieversorgung und Aktivierung des Chips kann auch durch eine externe GPS-Kontrollstation erfolgen.

Damit das Ganze nicht nach einer neuen „Verschwörungstheorie“ klingt, hier ein Zitat aus einem Interview von WorldNetDaily mit dem leitenden Wissenschaftler von Applied Digital Solutions, Dr. Peter Zhou, worin er sagte: „Ich glaube, das Implantat wird so populär werden wie Handys oder Schutzimpfungen. Digital Angel wird eine Verbindung von Dir und der elektronischen Welt. Es wird Dein Wächter und Beschützer. Es wird Dir Gutes tun.

Wir werden ein Hybrid sein aus elektronischer Intelligenz und unserer eigenen Seele.“

 

„Digital Angel“ ist keine Science Fiction! Er ist bereits auf dem Markt!

Die erste Version des Digital Angel wurde im Oktober 2000 der Öffentlichkeit vorgestellt im Rahmen einer groß angelegten Präsentation in New York vor über 300 geladenen Gästen, darunter der US-Wirtschaftsminister und andere Regierungsbeamte, potentielle Lizenznehmer und Joint-Venture-Partner sowie Pressevertreter.

ADS-Präsident Richard Sullivan sagte bei dieser Gelegenheit: „Das Interesse an diesem Gerät ist sehr groß. Die Reaktionen sind sehr positiv. Wir erhalten viele Fragen, aber auch viele konstruktive Vorschläge bezüglich der Anwendung des Digital Angels. Alle sind an diesem Gerät interessiert, von Telekommunikationsfirmen bis zur Welt der Hochfinanz an der Wall Street.“

Sullivan kündigte an, der Digital Angel würde dem Unternehmen in den nächsten Jahren geschätzte 70 Milliarden Dollar einbringen.

Obwohl das Feld zum Missbrauch, wie wir gesehen haben, unglaublich groß ist, lassen sich weite Kreise der amerikanischen Bevölkerung davon nicht beeindrucken.

Schon jetzt melden sich die Menschen in Scharen, um das niedliche kleine Schutzengelchen zu bekommen. Das Interesse ist riesig.

Seit fünf Jahren liefen bereits geheime Tests mit diesem Chip mit freiwilligen Testpersonen. Die Londoner „Times“ schrieb dazu im Jahre 1998: „Unter 45 Personen, die zuerst an den geheimen Tests teilgenommen hatten und denen man den Chip implantiert hatte, befanden sich hauptsächlich Filmstars und Kinder von Millionären.“

Früher waren es zumeist die „bösen Außerirdischen“, die angeblich die Menschen mit Implantaten quälten. Heute sehen wir, dass offenbar seit Jahrzehnten bereits von Menschen an Menschen eine Technologie erprobt wurde (natürlich anfangs zumeist unfreiwillig), die jetzt zur Marktreife gediehen ist. Außerdem haben die Geschichten über die angeblichen „außerirdischen Implantate“ viele Menschen so desensibilisiert, dass sie inzwischen offenbar schon so weit sind, ein Implantat „chic“ zu finden.

 

Kritische Stimmen aus Amerika

Unterschiedliche Organisationen haben schon jetzt angekündigt, dass sie sich energisch gegen eine mögliche Pflichtimplantierung des Chips einsetzen würden. George Getz, ein amerikanischer Politiker, sagte: „Schließlich hat keine Regierung jemals jemanden dazu gezwungen, einen Führerschein zu besitzen. Aber probieren Sie, ihn nicht zu haben. Wenn alle von der Bank, der Autovermietung, dem Hotel bis zum Lebensmittelladen verlangen, dass Sie ihn vorzeigen, damit Sie an ihre Dienstleistungen kommen können. Das bedeutet, dass ein Führerschein praktisch Pflicht ist (in Amerika, wo es keine Personalausweise gibt, Anm. d. Autoren). Wenn die Regierung Sie zwingen kann, Ihre Fingerabdrücke zu registrieren, um Ihnen einen Führerschein auszustellen, warum könnte sie Sie nicht dazu zwingen, ein Implantat unter Ihrer Haut zu tragen? Das sind die Unterschiede, die den Grad und nicht die Art des Zwangs zeigen. Deshalb ist es so wichtig, dass eine Verletzung der Privatsphäre durch Machtstrukturen schon an der Wurzel bekämpft wird.“

 

Marc Rotenberg, der Direktor des Electronic Privacy Information Center in Washington, kommentiert den elektronischen Schutzengel folgendermaßen: „Ich denke, die Benutzung von Implantaten zur Lokalisierung ist der Übergang in ein neues Territorium. Es bringt uns dem Orwellschen 1984 näher.“

 

Werden in der Zukunft Implantate zur Pflicht?

Eine von Elaine M. Ramish für das Franklin Pierce Low Center vorbereitete Studie kommt zu dem Schluss, dass eine allgemeine Pflicht der Identifikation mit Hilfe der Implantat-Technologie in zwei Etappen erreicht werden könnte. Zuerst freiwillig, damit das Implantat als nutzvoll erkannt werden kann. Dann könnte man die Implantation als eine Pflichtprozedur einsetzen.

 

In Deutschland läuft die Desensibilisierungsstrategie hinsichtlich der relativ unkontrollierten Verfügbarkeit persönlicher Daten etwas anders als in den USA. Wir meinen die jüngst geäußerten Pläne der Bundesregierung, medizinische und diagnostische Daten (zwangsweise!) auf den Chipkarten der Krankenkassen zu speichern. Der geplante Sicherheitsgewinn für den Patienten ist pure Augenwischerei. Wenn der Arzt bei Medikamenten, die ihm der Patient nennt, Wechselwirkungen nicht erkennt, wird er sie wohl auch übersehen, wenn er die Daten von der Chipkarte abliest. Auf jeden Fall steht der Nutzen in keinem Verhältnis zu der Gefahr, wer außer dem der Schweigepflicht unterliegenden Arzt noch so alles diese Daten lesen und auswerten kann. Schließlich kann man PC-kompatible Chipkarten-Lesegeräte für ein paar Mark in jedem Elektronik-Supermarkt kaufen.

 

Auch in den USA hat man die breite Masse der Menschen nicht sofort mit der doch nicht so ganz unumstrittenen Implantat-Technologie konfrontiert. Für die Markteinführung des Digital Angel entwickelte man jedenfalls erst einmal eine entschärfte Version, die in einer simplen Armbanduhr eingebaut ist. Offenbar ist das Vertrauen der Bevölkerung in die neue Technologie doch nicht so groß, wie es die euphorischen Kommentare der Firmenvertreter vermuten lassen.

Die vergleichsweise eher harmlose Armbanduhr ermöglicht es, auf sanfte Weise die Kundschaft von den versprochenen Vorteilen des Digital Angel zu überzeugen und bestehende Vorurteile abzubauen.

Ohnehin könnte sich in der aktuellen Lage, angesichts eines stark erhöhten Sicherheitsbedürfnisses der Bevölkerung und starker Ängste vor Terrorakten und anderen Gewaltverbrechen die allgemeine Stimmungslage sehr schnell ändern.

Wenn man die Website von Applied Digital Solutions aufruft, sieht man jedenfalls bis heute nur die genannte Armbanduhr-Version des Digital Angel. Die Möglichkeit von Implantaten wird hier mit keinem Wort erwähnt.

Sehen die Firmenbosse nicht, wie sie sich selbst widersprechen, wenn sie gleichzeitig auf diesen Webseiten anpreisen, das Gerät eigne sich auch dazu, entlaufene Hunde wiederzufinden (seit wann tragen Hunde Armbanduhren?) oder Entführte zu lokalisieren (eine Armbanduhr könnte der Kidnapper bei seiner Geisel schnell finden und aus dem Fenster des Fluchtfahrzeugs werfen)?

„Digital Angel“ und „die Welt danach“

Wenn wir „die Welt danach“ (d. h. nach dem 11. September 2001) betrachten, so kommt man nicht umhin, neben den verständlichen Sicherheitsbedürfnissen der Staaten und ihrer Bürger auch die andere Seite der Medaille zu betrachten:

Inwieweit besteht eine Gefahr, dass ein Digital Angel nicht auf längere Sicht nicht nur als Sender, d. h. zur Überwachung, sondern auch als Empfänger benutzt werden könnte?

Dass der Digital Angel grundsätzlich ein Empfänger ist, steht außer Frage. Er empfängt Peilsignale von den GPS-Satelliten und eventuell elektromagnetische Signale von der Bodenstation zur Sicherung der Energieversorgung. Wer schützt uns eigentlich davor, dass in derartige Signale nicht unbemerkt weitere Informationen eingebettet werden könnten, die im Extremfall einen Menschen sogar zu Handlungen veranlassen könnten, deren er sich gar nicht bewusst ist und die er vielleicht bewusst niemals ausführen würde? In einer Zeit, da das Phänomen der „Schläfer“ unsere Schlagzeilen beherrscht, die jahrelang als scheinbar unbescholtene Bürger (und gleichzeitig potentielle Zeitbomben) unerkannt unter uns leben, müssen auch solche Fragen erlaubt sein. Wird der Digital Angel als „Im-Plan-Tat“ in Zukunft der erste Schritt zu einem „Super-Schläfer“ sein?

Der Digital Angel kann nicht nur zu einem Zeitalter der totalen Überwachung der Bevölkerung führen, sondern sogar zur Verhaltenssteuerung! Wie kann man in einer solchen Situation eigentlich noch die „bösen Buben“ von den „Guten“ unterscheiden?

Quelle: http://www.fosar-bludorf.com/archiv/Digitalangel/digitalangel.htm

Gruß an die Gechipten

TA KI