Für eine Renaissance des Urchristentums: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“


Von Maria Schneider – inspiriert durch folgenden Artikel:

Und zweimal krähte der Hahn: Kardinal Marx distanziert sich vom christlichen Abendland

Würzburg ist in der Tat so etwas wie eine christliche Provinz. An die irischen Missionare Kilian, Kolonat und Totnan erinnert bis heute das alljährliche Volksfest „Kiliani“. In vielerlei Hinsicht liegt Würzburg 20 Jahre hinter der Entwicklung der Restrepublik zurück. Die ursprünglichen, christlichen Werte werden nach wie vor hochgehalten. In den Dörfern hilft man sich ohne viel Federlesens. Noch ist nicht alle kommerzialisiert und monetarisiert. Bis heute sieht man junge Leute, die in Palästinensertüchern Jugendaktivitäten anbieten, die es bereits so schon vor 20 Jahren gab, in anderen Städten jedoch in Vergessenheit geraten sind.

Noch gibt es altmodische, eigentümergeführte Läden. Noch fühlt man sich in der Stadt unter Gleichen relativ aufgehoben und geborgen.

Auch Würzburg ist zunehmend linksgerichtet

Doch auch hier ändern sich die Zeiten. Wer mit Studenten zu tun hat, wird feststellen, dass sie die Mehrzahl links und humanistisch, pro-Flüchtling denkt. Die konservative Elite lebt in durch Geld abgeschottete Stadtteilen und versucht, mehr oder weniger verdeckt, die ungute Entwicklung Richtung „No borders“ einzudämmen.

Starrheit in der Institution Kirch gepaart mit Idiotenmitleid und falscher Toleranz

Die bärbeißige, leitende Schwester eines renommierten, katholischen Kindergartens wurde nach der Rente von einem „linken“ Leiter ersetzt. Seitdem sieht man dort Mütter mit Kopftuch und gar eine komplett schwarz verschleierte Mohammedanerin – einzig das Gesicht ist noch frei – die sich regelmäßig darüber beschwert, dass der katholische (!) Kindergarten zu religiös sei. Als es ein Gruppengebet mit Eltern gab, hielt diese Mutter ihr Kind davon ab, das Kreuzzeichen zu machen. Macht aber nichts, wir sind doch tolerant.

Wie kommt es, dass christliche Werte derart unterlaufen werden, dass sich Nächstenliebe in Idiotenmitleid verwandelt hat und die Kirchen nur noch an Weihnachten voll sind, weil die Eltern ihre Kinder beim Krippenspiel fotografieren wollen?

Ich hätte da einige Antworten:

Unvergessen der neue Bischof vor ca. 30 Jahren im Dom, der vor versammelter Gemeinde über seinen, teuren, goldenen Hirtenstab schwafelte und ihn stolz präsentierte. Voll Abscheu verließ ich die Kirche.

Frauen in hohen Kirchenämtern, nein danke.

Unvergessen auch die christliche Jugendgruppe „Kreis junger Missionare“, in der Mädchen nur geduldet wurden, nicht, ohne ihnen regelmäßig die Erbsünde, die Schlange und die Rippe vorzuhalten, oder, dass man „ihnen ihr freches Maul schon irgendwann stopfen würde“, so einer der Mönche mit besonders fettem Schmerbauch. Nervig, diese Mädchen, wo man doch eigentlich die Jungs als Pfarrer heranziehen wollte.

Unvergessen auch mein Entsetzen, als ich erfuhr, dass bis zu 3 Kinder eines Pfarrers lässig finanziert werden, solange die heimliche Geliebte nicht in den Vordergrund tritt. Daher war ich dann auch ganz locker, als meine Schulfreundin einen Mönch aus dem Kloster wegheiratete, der Interessantes zu berichten hatte: Das Gelübde der Armut ein Witz, Treffen mit schwulen oder heterosexuellen Geliebten kein Problem, auch ein eigenes Auto ist machbar.

Unvergessen mein Schaudern angesichts der armen, pickligen, verklemmten, jungen Männer mit fettigem Haar in der Jugendgruppe, die zum Priesteramt verdammt worden waren, weil „der Obba krank war und die Omma des Gelübde gemacht hat, dass, wenn der Obba widda gsund is, der Bu’ a Pfarrer wird.“

Wohl erinnere ich mich auch noch an Gläubige, die fest davon überzeugt waren, dass man sich „untenrum“ nicht waschen dürfe – große Sünde! Auch an die zahllosen Gottesdienste meiner Jugendgruppen für das ungeborene Leben, dem die Kirche jedoch nach der Geburt völlig gleichgültig gegenüberstand.

Zöllibat schafft Leid

Nicht zu vergessen die jungen Frauen, denen das Herz herausgerissen wurde, weil ihre Freunde sich doch für den Weg des Pfarrers entschieden und die Beziehung aus jugendlicher Dummheit und Idealismus tatsächlich beendet hatten.

Und dann die irrwitzigen Diskussionen, bei denen selbst Frauen die Meinung vertraten, dass Mädchen nicht ministrieren sollten, weil sonst die armen Männer im Gottesdienst abgelenkt werden würden. Männer, ihr seid schon arm d’ran – entmündigt und komplett den Trieben ausgeliefert.

Dann schließlich der Schock, als ich Theologie studieren wollte und feststellen mußte, dass Frauen auf Grund das Naturgesetzes nur zum Pflegen, Gebären, Kirchenbänke putzen, Altarblumen arrangieren und als Pastoralassistentin ( = Zuarbeiterin des Pfarrers, Gefäß für Seelenmüll und sonstige unliebsame Aufgaben) taugen. Einzige Karrieremöglichkeit: Frauenkloster mit Schule, Kindergarten oder als Zuflucht für „gefallene Mädchen“.

Männerwirtschaft ohne Ende

Ja, sind wir denn im Orient? Ich denke schon, kommt doch auch das ursprüngliche Christentum daher und hält im Katholizismus – trotz zahlreicher Reformen – unerbittlich an der Männerwirtschaft fest, auch wenn das bedeutet, Pfarrer aus Afrika zu rekrutieren, die bei einer Beerdigung dann auch schon mal von „der Leiche“ reden.

Eines muss man der Kirche jedoch lassen. In punkto Travestie ist sie durchaus progressiv. Man nehme nur die schicken Rüschenunterröckchen der Pfarrer und Bischöfe, die kleiderartigen Gewänder, die coole Mitra und – nicht zu vergessen – die goldenen Stickereien und den Ornat, die Versace und sämtlichen Drag Queens alle Ehre machen würden. Stichwort „Protz Bischof“ Franz-Peter Tebartz-van Elst, der für seinen pompösen Glöööckler-Stil auch noch fürstlich mit einer Stelle im Leitungsteam des päpstlichen Rates entlohnt wurde.

Schon einmal auf einer Versammlung mit orthodoxen und katholischen Würdenträgern gewesen? Schwarze Raben sinken auf ein Saatfeld herab. Die wenigen anwesenden Nonnen, die es wagen, gegen das Naturgesetz aufzumucken, werden ganz schnell wieder an ihren Platz verwiesen.

Frauen nur zu Niederem berufen

Bei einer Kommunionfeier durfte ich wieder einmal erleben, dass der blutleere Pfarrer von zwei „Kollegen“ in vollem Ornat unterstützt wurde, von denen einer eindeutig an der Grenze des Schwachsinns war. Aber, was soll’s: Hauptsache ein Mann. Der andere Assistent, dessen intellektuelle Kerze auch nur schwach leuchtete, wählte unter den Kommunionkindern zwei Jungs aus, die sakrale Gegenstände zum Altar tragen und dem Pfarrer assistieren durften, während ein Mädchen mit der Kommunionkerze hinterhertappen durfte. GOTT SEI DANK ist da noch die Welt in Ordnung.

Wundert sich tatsächlich noch jemand darüber, dass viele Frauen spätestens nach dem Abitur der katholischen Kirche den Rücken kehren, wenn sie merken, dass sie dort nur zu Niederem berufen sind? Diese Frauen sind es, die – wegen der Ablehnung des Weiblichen heimatlos geworden – in der Welt auf Sinnsuche umherirren.

Mißbrauch und wieder einmal, „Frauen, nein danke“.

Erwähnt werden sollte auch der beliebten Hochzeitspfarrer Pater M. auf dem Würzburger Käppele, der wegen Kindesmißbrauchs dorthin verbannt und schließlich vom Vatikan deswegen schuldig gesprochen. Als eine Vertuschung nicht mehr möglich war, wurde er zwar vom Käppele abgezogen, durfte jedoch in einer kirchenfinanzierten Wohnung im besten Stadtteil direkt neben einer Familie leben. Auch um seine Ernährung mußte er sich keine Sorgen machen, kamen doch jeden Tag gläubige, ältere Damen vorbei und tischten ihm frisch gekochte Gerichte auf. Warum auch nicht? „Es ist doch schon so lang her. Irchindwann muss des doch auch emal vorbei sein. Lasst doch den armen Mann in Ruh’.“

Und noch eine letzte Anekdote: Eine evangelische Würdenträgerin besuchte vor ein paar Jahren den Vatikan, wo sie von einem der Mitarbeiter empfangen wurde, der sie vor Beginn der Sitzung darüber informierte, wie entsetzlich es für ihn sei, dass eine Frau diese heiligen Räume durch ihre Anwesenheit „entweihen“ würde. Noch Fragen?

Rede ich nun der evangelischen Kirche das Wort, wo Frauen seit langem das Priesteramt ausüben? Eher nicht, sind mir doch dort viel zu viele Käsefrauen unterwegs, die von „braunen“ Großeltern faseln oder Strohmänner, die wieder einmal im Namen einer Idiotentoleranz gemeinsam mit dem Marxisten ihr Kreuz auf dem Tempelberg ablegen. Den Imam möchte ich sehen, der aus falscher Rücksichtnahme seine Glaubensinsignien ablegen würde.

Kirchen als Selbstbedienungsläden

Hier wie dort ist die Institution Kirche inzwischen zu einer Institution mutiert, wo sich – wie in der Regierung – Dumme und Lebensuntaugliche mit überflüssigem Engagement überflüssige, hoch dotierte Posten sichern, um so ihren Reichtum und Status in der Gemeinde zu mehren und nebenbei noch weitere Geschäfte zu machen.

Wie sieht es heute nun mit dem „Schutz ungeborenen Lebens“ aus? Soweit ich dies beurteilen kann, befassen sich die ehrsüchtigen Gläubigen (Jesus hätte sie „Pharisäer“ genannt) intensiv mit dem geborenen Leben der „Flüchtlinge“, während in so mancher Gemeinde deutsche Obdachlose regelmäßig daran gehindert werden, die Gemeindetoilette zu benutzen.

Was hätte wohl Jesus, dessen Lebensgefährtin Maria Magdalena eine Prostituierte war, zum Zustand der heutigen Kirchen gesagt? Was würde er zum Zöllibat, zur dienenden Rolle der Frau, zur Lauheit des heutigen Christentums und zum Spruch „Die Frau möge in der Kirche schweigen“ sagen, der erst viel später auf Griechisch in die Bibel eingeschmuggelt wurde?

Teil 2

Deutsche heute: Wurzellos, wie Blätter im Wind

Jeder Mensch sucht Rückbindung, Religion und spirituellen Halt. Welche Wahl haben intelligente Menschen jedoch heutzutage, nachdem sich die Kirche als korrupter Männerhaufen mit durchgeknallten Weltverbesserinnen entpuppt hat?

Was bleibt ihnen, wenn – gerade bei Frauen – Exkurse in die Esoterik und das Shoppen bei exotischen, fernöstlichen Ritualen ausgedient haben? Wie geht man heute mit den letzten Sinnfragen um? Womit soll das entstehende Vakuum, die Sehnsucht nach spirituellem Inhalt gefüllt werden? Wo ist mein Platz? Was will ich wirklich aus meinem Leben machen?

Womit befüllt man Menschen, die ihrer Religion, ihrer Kultur und ihrer Wurzeln beraubt wurden? Antwort: Idealismus, Humanismus, Egalitarismus als Ersatzreligion.

Hier wieder eine kleine Geschichte. Die Tochter einer Bekannten ist tatsächlich (und nicht auf Grund mütterlicher Hirngespinste) hochbegabt. Widerwillig schickte die Mutter sie schließlich in eine Hochbegabtenklasse, weil das Mädchen schlicht unterfordert war. Seitdem ist es überglücklich.

Was sagen andere Mütter dazu? „Muss Deine Tochter wirklich in diese Hochbegabtenklasse? Kann sie sich nicht einfach mal an die anderen Schüler in der normalen Klasse anpassen?“

Eine Tiefenanalyse zeigt, dass solche Aussagen exemplarisch sind für die grassierende, gesellschaftliche Krankheit der Gleichmacherei in den westlichen Ländern – speziell in Deutschland.

Statt christlicher Nächstenliebe regieren Neid und Rachsucht

Eigentlich meinen diese Mütter: „Du hast Dich an der neuen Ersatzreligion „Gleichheit für alle“ versündigt. Du hast es gewagt, Deine Tochter höher als mein Kind zu stellen. Dadurch hast Du mein Kind herabgesetzt und mich gekränkt. Ich mißgönne Dir, dass Du Deinen Status durch die hohe Intelligent Deines Kindes erhöht hast. Ich nehme Dir übel, dass ich darauf gestoßen werde, dass mein Kind vielleicht nicht so begabt ist und ich mich dadurch auf einen geringeren Status degradiert fühle.“

Hinzu kommen unterschwellige Drohungen, die subtil voller Lust – auch auf Kosten des unschuldigen Kindes – ausgelebt werden:

„Solltest Du „frecherweise“ weiter aus dem Gleichschritt ausscheren und Dein Kind weiter in diese Hochbegabtenklasse schicken, musst Du damit rechnen, dass ich versuchen werde, das Fortkommen Deines Kindes zu behindern und Dich zu benachteiligen, wo es nur geht. Denn es darf nicht sein, dass Du es wagst, mit Deiner Tochter aus einer Masse von Gleichen unter Gleichen hervorzustechen.“

Zwar ist die Analyse etwas lang, aber der Mühe wert, denn solche unausgesprochenen Konflikte und Gefühle gären inzwischen überall. Sie dürfen jedoch wegen der „Friede-Freude-Eierkuchen-Vorgabe“ nicht gelöst werden und vergiften so allmählich fast die gesamte Gesellschaft.

Was würde Jesus zu heutigen Religion der Gleichmacherei sagen?

Wie war das nochmal mit dem Scheffel?

Wer erinnert sich noch daran, dass man früher häufig darauf hingewiesen wurde, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, falsche Bescheidenheit im Gegensatz zu heute also nicht so gern gesehen wurde. Was zählte, war Leistung, die auch belohnt und nicht bestraft wurde.

„Niemand zündet ein Licht an und setzt es an einen heimlichen Ort, auch nicht unter einen Scheffel, sondern auf den Leuchter, auf daß, wer hineingeht, das Licht sehe.“ (Luk 11,33)

Oder man nehme das Gleichnis der Talente (Mtt 25, 14 – 30). Ein Herr verreist und gibt seinen drei Dienern jeweils fünf, zwei und ein Talent/e (sprich: Geld). Bei seiner Rückkehr erfolgt die Abrechnung. Die ersten beiden Knechte haben die Talente gemehrt und werden dafür gelobt. Der dritte Knecht hatte aus Ängstlichkeit (sich hervorzutun) sein einziges Talent vergraben und wurde vom Herrn gerügt: „Wer hat, dem wird gegeben; wer nicht hat, dem wird genommen.“

Talente und Leistung sind unerwünscht

Unser Wort „Talent“ stammt von diesem Gleichnis ab. Eine gängige Interpretation des Gleichnisses ist, dass man in sein Talent investieren und es nutzen soll, sei dies nun rein materiell oder als Begabung.

Was wir jedoch heute erleben, ist die allgegenwärtige Forderung, sein Talent zu verstecken, sich klein zu machen, sich regelrecht wegen einer Begabung zu schämen, nicht aufzufallen und sein Licht unter den Scheffel zu stellen, statt es leuchten zu lassen.

Falsche Rücksichtnahme erstickt jedes Licht

Warum? Damit Untalentierte oder jene, die weniger begabt oder einfach faul sind, sich nicht zurückgesetzt fühlen. Diese falsche Rücksichtnahme, dieses Idiotenmitleid ist die Pest unserer Zeit und wiederspricht dem christlichen Auftrag, seine Talente zu nutzen und seinen Platz im Leben einzunehmen.

Streng genommen wird den Menschen im Namen der Gleichheitsreligion heute ihre Lebensaufgabe genommen. Es wird ihnen versagt, ihr volles Potential zu entfalten und ihr Leben in Fülle zu leben. Wundert es da noch, wenn immer mehr Menschen depressiv werden und nicht wissen, wer sie sind und was sie wirklich wollen?

Was sagt Jesus? „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“

„Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.

Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen, lässt die Schafe im Stich und flieht; und der Wolf reißt sie und zerstreut sie. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.“ (Joh 10, 9 – 13)

Dieses Gleichnis bringt die heutige Lage des Christentums auf den Punkt. Christen (= Schafe) im Orient wie im Westen sind den Wölfen (= Christenverfolgung) hilflos ausgeliefert, weil bezahlte Knechte (Bischöfe etc.) beim Anblick des nahenden Wolfes (eingewanderte Vergewaltiger und Mörder – nein, nicht alle sind so, ok, Herr Maas?) die Schafe im Stich läßt und flieht.

Trumps Gesetz zum Schutz verfolgter Christen

Kürzlich unterzeichnete Trump am 11. Dezember 2019 den Iraq and Syria Genocide Relief and Accountability Act (HR390), der die Verfolgung von Christen und Jesiden im Irak und in Syrien als Völkermord anerkennt. Irgendwelche positiven Reaktionen hier bei unseren Kirchenhirten? Fehlanzeige.

Für mich persönlich ist die Institution Kirche heute ein Hort des Bösen, der Bereicherung, der Völlerei, der unterdrückten, heimlichen Sexualität und der Menschenverachtung. Bis auf die (noch) gläubige Basis steht sie der anderen orientalischen Religion – dem „reinen Islam“ – in diesen Punkten kaum mehr nach. Wenn man ihr gleichgültiges Schulterzuckens bei jedem „Einzelfall“ sieht, scheint ihr sogar der Anschluss an den „reinen Islam“ gar nicht schnell genug gehen zu können.

Die Zeiten für Christen sind so düster wie noch nie. Unsere Hirten als „bezahlte Knechte“ haben uns im Stich gelassen. Jeden Tag wird uns Jesu Verheißung eines „Lebens in Fülle“ stärker vorenthalten. Statt dessen gilt die immer dreistere Forderung, sich seines Talents, seiner Intelligenz, seiner Lebensaufgabe zu schämen und sich zu Gunsten der Unbegabten, Ärmeren, Perspektivloseren, der armen „Flüchtlinge“ zurückzunehmen.

Frauen als Fußsoldatinnen der schönen, neuen Welt

An vorderster Front wieder einmal Frauen und Mütter, die inzwischen durchgehend die Regierung, Schulen und Kindergärten in die Geiselhaft eines bullerbü’schen Zwangsidylls genommen zu haben scheinen, in dem jedem beim kleinesten Ausscheren die gesellschaftliche Ächtung droht.

Dies entspricht mit Sicherheit nicht Jesu Lehre. Die Institution Kirche hat m.E. fertig und das Christentum siecht dahin. Was wir brauchen, ist ein Neubeginn, eine Erneuerung basierend auf dem Urchristentum, denn „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18, 20).

Es ist unser Geburtsrecht, unser Licht leuchten zu lassen

Denn eines wissen wir als Christen: Umkehr und Hoffnung sind jederzeit möglich. Christus ist das Licht der Welt und unsere Aufgabe ist es, unser Licht leuchten zu lassen. Selbst der „gefangene Vogel singt“ (Maya Angelou) und die Mächtigen der Welt fürchten nichts mehr, als lebendiges Christentum. Erinnern wir uns also:

„Wenn die Christen nur einmal anfingen Ernst zu machen mit ihrem Glauben, dann wäre das eine Weltrevolution, wie die Weltgeschichte noch keine gesehen hat; es würde sich hernach nicht mehr lohnen, noch irgendeine Revolution zu machen.“ (George Clemenceau)

Quelle

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Muslimischer Mann rettet auf den Philippinen 64 Christen vor Enthauptung durch militante Islamisten


Er sagte, die Maute-Gruppe, die sich selbst als den Islamischen Staat von Lanao bezeichnet, würde nur über seine Leiche an seine Gäste herankommen…

Die Konzernmedien, korrupte Politiker und religiöse Fanatiker sind schnell dabei, Muslime an jedem einzelnen Terrorakt die Schuld zu geben, der auf westlichem Boden begangen wird. Sie verschleiern die Tatsache, dass Terrorismus keine Religion hat; dass es ihre blutigen Ideologien sind, die Extremismus porpagieren und dass Muslime helden seien. Es passt zu ihrer Agenda, es hilft dabei, ihre extremistische Propaganda zu verbreiten, und es baut ihr Ego auf.

Nur weil sie alle Muslime über einen Kamm scheren, heißt das aber noch lange nicht, dass alle Muslime Terroristen sind.

Im Dezember 2015 beschützte eine Gruppe von Muslimen christliche Reisende, als mutmaßliche militante Islamisten in Kenia einen Bus überfielen. Salah Farah, der sich zusammen mit anderen Reisenden weigerte, nach Religionszugehörigkeit aufzuteilen, schirmte die Christen ab, indem er die Gewehrkugeln der Militanten abbekam und an seinen Verletzungen starb. Berichten zufolge sagte er zu den Militanten: „Bringt uns alle um, oder lasst uns in Ruhe“.

Im Juli 2016 setzte Najih Shaker Al-Baldwai im Irak sein eigenes Leben auf’s Spiel und rettete dadurch  hunderten das Leben. Als ein ISIS-Selbstmordattentäter versuchte, den Sayyed-Mohammad-Schrein in Balad in die Luft zu sprengen, tat Shaker etwas, wozu die meisten Leute nicht fähig wären – er lief zum Selbstmordattentäter und umklammerte ihn, um die Explosion mit seinem Körper abzudämpfen.

Keine der heldenhaften Taten erhielt die Aufmerksamkeit, die sie verdienten. Die Jahreszahl änderte sich, aber nicht die Einstellung; auch nicht der Heldenmut.

Kürzlich versteckte ein Mann auf den Philippinen 64 Christen bei sich zuhause und rettete sie davor, durch militante Islamisten enthauptet zu werden, die von ISIS unterstützt werden.

Norodin Alonto Lucman, ein traditioneller Clan-Führer, nahm bei sich zuhause ungefähr 71 Menschen auf, einschließlich 64 Christen, als sie versuchten, einer Gruppe blindwütiger schwerbewaffneter Killer zu entkommen, die die Stadt Marawi stürmten und sich heftige Kämpfe mit der philippinischen Armee lieferten.

Ich durchlebte ein Martyrium, weil es einen Tag vor dem Angriff einige christliche Arbeiter gab, die in dem Haus waren und den kleinen Turm reparierten. In den folgenden Tagen nahmen andere christliche Arbeiter Zuflucht in meinem Haus. Es waren ungefähr 64 von ihnen in meiner Obhut und ich war sehr entschlossen, dass ihnen nichts geschah.

Als ISIS kam, erkannten sie mich und sie erwiesen ihren Respekt, indem sie einfach weggingen, als ich ihnen sagte, dass sie weggehen sollen. Sie wussten nicht, dass ich Christen versteckte. Wenn sie gewusst hätten, dass Christen in meinem Haus waren, wären sie alle geköpft und hingerichtet worden.

Er sagte, dass die Maute-Gruppe, die sich selbst als Islamischen Staat von Lamao bezeichnet, nur über seine Leiche an seine Gäste herangekommen wären. Und so flohen er und seine Gäste, indem sie weiße Flaggen hochhielten. Als sie angehalten und gefragt wurden, ob sie Christen seien, antworteten sie mit „Allahu akbar“ – einer muslimischen Parole – und es wurde ihnen erlaubt, weiterzugehen. „Als wir gingen, schlossen sich uns andere an“, erzählte er gegenüber Reportern. „Wir mussten an einer Menge [militanter] Scharfschützen vorbei.“

Haben Sie von seiner mutigen Tat aus den Medien erfahren? Bitte teilen Sie diese Nachricht und hinterlassen Sie Ihre Gedanken im Kommentarbereich weiter unten…

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://anonymous-news.com/muslim-man-saves-64-christians-from-being-beheaded-by-islamic-militants-in-philippines/

Quelle: http://derwaechter.net/muslimischer-mann-rettet-auf-den-philippinen-64-christen-vor-enthauptung-durch-militante-islamisten

Gruß an die Aufrichtigen

TA KI

Unfassbar: VERHALTENSTIPPS für POLIZISTEN zum muslimischen Fastenmonat RAMADAN! – „Gewisse Aufgebrachtheit & erhöhtes Konfliktpotenzial in Flüchtlingsunterkünften!“


Berliner LKA warnt vor einer „gewissen Reizbarkeit“ und „Aufgebrachtheit“ von Muslimen im Fastenmonat Ramadan!

Ebenso vor „erhöhtem Konfliktpotenzial“ in Flüchtlingsunterkünften!

LKA gibt „Verhaltenstipps“ für Polizisten!

Wo sind wir nur gelandet? Mitten im Orient oder wie?

Die Polizeiführung im rot-rot-grünen Berlin scheint irgendetwas in den sprichwörtlichen „Kopf“ gestiegen zu sein.

Denn wie jetzt bekannt wurde, versucht sie, ihre Beamten für das „richtige Verhalten im muslimischen Fastenmonat Ramadan zu sensibilisieren!“

Noch einmal: Nicht die Muslime bekommen Verhaltenstipps in dieser Zeit, sondern die Polizei!

Das geht laut Berliner Zeitung aus einem dreiseitigen Brief der Zentralstelle für Prävention des Berliner Landeskriminalamtes hervor, der über das Intranet der Behörde verschickt wurde.

Darin heißt es u.a.:

„Jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte in Berlin ist täglich mit unterschiedlichen Gruppen, Nationalitäten und Milieus befasst.“ Der Migrationsanteil in der Berliner Bevölkerung betrage 31,4 Prozent. „Um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden, helfen das Bewusstsein und die Sensibilität für kulturelle, sprachliche oder religiöse Verschiedenheiten und Gemeinsamkeiten.“

Weiter wird darauf verwiesen dass  praktizierende erwachsene Muslime im Ramadan vom Anbruch der Morgendämmerung bis zum Einbruch der Nacht nichts essen und trinken.  In den meisten Fällen wirke sich die Fastenzeit „nicht auf unser polizeiliches Handeln aus, jedoch können folgende Hinweise hilfreich sein“.

Die Polizisten werden nun darauf hingewiesen, dass sich bei Fastenden „eine gewisse Reizbarkeit“ einstellen könne.

„Die Erwägung und gegebenenfalls das Ansprechen der Fastenzeit kann Situationen positiv beeinflussen.“

Die Umstellung des Körpers auf die Fastenzeit könne im Rahmen von polizeilichen Kontrollen, Ermittlungen, Vernehmungen oder Durchsuchungen ursächlich

„für eine gewisse Aufgebrachtheit oder gar einen Schwächeanfall“ sein.

Die Fastenzeit könne das Konfliktpotenzial in Flüchtlingsunterkünften  zusätzlich erhöhen. 

Beim dreitägigen Fest des Fastenbrechens ab 25. Juni könne es zu Ansammlungen im Bereich von Moscheen und Kulturvereinen kommen. „Das wirkt sich sicherlich auf die Parkplatzsituation aus.“

Das heißt übersetzt: Die Beamten sind angehalten, Parkverstöße weniger scharf zu ahnden.

Und dann wird den Polizeibeamten noch geraten:

„Sowohl zu Beginn des Ramadans als auch zum Fest des Fastenbrechens kann man ein frohes oder auch schönes Fest wünschen.“

Nach Angaben der Polizei gibt es KEINE ähnlichen Verhaltenstipps für den Umgang mit Angehörigen anderer Religionen – etwa Christen in der Fastenzeit von Aschermittwoch bis Karsamstag.

Bei diesen Verhaltenstipps für Polizeibeamte gehe es um den „Transfer von interkultureller Kompetenz, um  auf Augenhöhe mit unterschiedlichen Gesprächspartnern fit zu sein“, sagt Polizeisprecher Winfrid Wenzel.

„Jeder Mensch, egal welcher Religion und Sozialisation, der zu wenig isst und trinkt, hat eine gewisse Reizbarkeit“, so Wenzel.

Ein solcher Hinweis könne Schlüssel sein für Verständnis.   „Die Qualität des islamischen ist eine andere als die des christlichen Fastens. Auf einen Mann, der vielleicht gereizt ist, kann ich als Polizeibeamter anders zugehen, wenn ich das weiß.“

Quelle

Quelle: http://www.guidograndt.de/2017/05/30/unfassbar-verhaltenstipps-fuer-polizisten-zum-muslimischen-fastenmonat-ramadan-gewisse-aufgebrachtheit-erhoehtes-konfliktpotenzial-in-fluechtlingsunterkuenften/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Bevor die Friesen Christen wurden


Wer denkt schon bei Sylt an eine „Insel der Toten“, wer bei Helgoland an einen Göttersitz oder beim Anblick nordfriesischer Inselkirchen an „Heilige Linien“. Michael Engler spürt die oft rätselhaften Kulte vorchristlicher Zeit auf und lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Inselwelt zwischen Helgoland und Sylt ein von den steinzeitlichen Monumenten eines längst verschollenen Glaubens bis zu mittelalterlichen Sakralbauten über uralten Tempelorten.

Da wird von großräumig in Landschaften angelegten Kalendarien berichtet, von geheimnisvollen Ringwällen und von jahrtausendealten exakten Berechnungen für astronomische Beobachtungen oder von ganzen Dörfern für die Götter.

Das heute noch praktizierte — und als touristische Attraktion genutzte — Biekebrennen macht deutlich, dass manch ein „heidnischer“ Brauch die Jahrhunderte überlebt hat, auch wenn der ursprüngliche Sinn längst verloren ging. Ein spezielles Licht- und Aufnahmeverfahren hebt die Kultstätten aus ihrem natürlichen Umfeld hervor und verwandelt auf den ersten Blick kaum wahrnehmbare Spuren in wieder vorstellbare Räume.

Legenden und Chroniken — mit nordfriesischen Landschaftsbildern in Szenen gesetzt — versetzen den Zuschauer in jene Zeit, bevor die Friesen Christen wurden.

Quelle: https://brd-schwindel.org/bevor-die-friesen-christen-wurden/

Gruß an die Wissenden

TA KI

gugra-media-INVESTIGATIV (2): Hetze von Rechtsextremen oder Flüchtlingsschleppern? „Die Zerstörung der weißen Rasse & christlicher Abschaum.“ Die Fotobeweise!


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BUNDESJUSTIZMINISTERIUM ÜBER DIE HETZE INFORMIERT+++DIE „WEISSE“ RASSE SOLL ZERSTÖRT WERDEN+++FRAUEN & CHRISTLICHER „ABSCHAUM“+++

Mein  Blogartikel über die sexistische, frauenfeindliche und rassistische Hetze gegen europäische und deutsche Frauen hat im Netz hohe Wellen geschlagen.

Hier:

https://guidograndt.wordpress.com/2016/09/26/gugra-media-investigativ-rechtsextreme-oder-fluechtlingsschlepper-so-uebel-wird-gegen-europaeische-deutsche-frauen-gehetzt-die-fotobeweise/

Nach wie vor stellt sich die Frage, wer für die Hetze mit missbräuchlich verwendeten pornografischen Bildern, Videos, Verschwörungstheorien, rassistischen und Frauendiskriminierenden Aussagen verantwortlich ist?

Die Hetzseiten wie etwa muslimsconqueringeurope.tumblr.com, eastwesttakeover.tumblr.com, musmasters.tumblr.com oder muslimsconqueringeurope.tumblr.com sind auf „Tumblrn“ zu finden, einer Blogging-Plattform, mit der Nutzer selbsterstellte Texte, Bilder, Videos und Links in einem Blog veröffentlichen können. Betrieben wird die Plattform von Tumblr Inc., die sich seit 2013 in Besitz von Yahoo befindet.

Doch wer betreibt eine solche Hetze? Sind es Rechtsextreme, die dadurch die Migranten verunglimpfen wollen? Sind es Migranten selbst? Oder gar Flüchtlingsschlepper, um die Flucht nach Europa noch „schmackhafter“ zu machen?

Gestern habe ich darüber das Bundesjustizministerium informiert, weil sich u.a. Bundesinnenminister Heiko Maas erneut – und das völlig zu Recht – gegen Internethetze ausgesprochen hat. Ich bin gespannt, wie das Ministerium die Hetze gegen inländische Frauen einschätzt.

Genauso habe ich die Parteien der Grünen und der Linken angeschrieben. Die jeweiligen Reaktionen werde ich hier auf meinem Blog veröffentlichen.

Die oben genannten Hetzseiten propagieren neben frauenfeindlichen und rassistischen Aussagen auch eine Massenintegration von Muslimen, um die „weiße Rasse“ zu zerstören.

Hier:

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Die „Blutlinie“ (blonde Haare, blaue Augen) wird für immer verändert werden.

Hier:

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Die Rede ist auch von „weißem christlichem Abschaum“.

Hier:

rassistischer-weisser-christlicher-abschaum

Oder von „guten christlichen Schlampen“.

Hier:

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Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/?p=10121

Gruß an die, die endlich erwachen

TA KI

Terroranschläge und Massenmorde werden zum täglichen Ereignis


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Von Michael Snyder

Michael Snyder IMGTerroranschläge und Massenmorde geschehen jetzt so schnell hintereinander, dass es wirklich schwierig ist Schritt zu halten. Wie Sie weiter unten sehen werden, gab es allein in dieser Woche eine ganze Reihe davon. Der jüngste Anschlag in Frankreich, bei dem ein radikaler islamischer Terrorist einem katholischen Priester die Kehle durchgeschnitten hat, war besonders verstörend.

Gerade erst vor ein paar Tagen hatte ich davor gewarnt, dass Kirchen in der westlichen Welt das Ziel von Anschlägen werden und nun passiert es. Laut thereligionofpeace.com gab es 2016 bisher 1.274 islamistische Terroranschläge. Diese Anschläge verteilen sich auf 50 verschiedene Nationen und dabei wurden mehr als 11.000 Menschen getötet und mehr als 14.000 verletzt. Wann wachen wir endlich auf und begreifen, wie ernst diese Bedrohung wirklich ist?

Nur sehr wenige Menschen haben sich vorstellen können, dass eine verschlafene katholische Kirche in Frankreich zum Ziel eines islamistischen Terroranschlags werden würde, aber genau das geschah am Dienstagvormittag. Die folgende Beschreibung des Anschlags kommt von der New York Times:

Die Messe endete gegen 9:30 Uhr, als zwei junge Männer mit Messern hereinplatzten. Sie zwangen den Priester Jacques Hamel, 85, sich hinzuknien. Als er sich wehrte, schnitten sie ihm die Kehle durch. Sie nahmen mehrere Gläubige und mindestens eine Nonne als Geisel, während eine weitere Nonne entkam. Beamte einer Spezialeinheit drangen in die Kirche ein. Kurze Zeit später erschossen die Beamten die jungen Männer, als sie aus der Kirche kamen.

Wir alle haben Bilder gesehen, wie ISIS die Kehlen von Christen im Mittleren Osten durchschneidet, aber jetzt passiert es in Europa. Als die Terroristen aus der Kirche kamen, haben sie Berichten nach “Allahu Akbar“ gerufen, bevor sie von der Polizei erschossen wurden.

ISIS hat bereits die Verantwortung für den Anschlag übernommen und nennt diese zwei jungen Männer “zwei Soldaten des Islamischen Staats“. Und Frankreich wusste, dass einer von ihnen zweimal versucht hatte, sich ISIS in Syrien anzuschließen und trotzdem wurde ihm gestattet, sich zumindest zeitweise frei zu bewegen:

Einer der beiden ISIS-Messermänner, die eine Kirche in der Normandie gestürmt und einem älteren Priester die Kehle durchgeschnitten hatten, stellte sich als die bekannte Terrorbedrohung Adel Kermiche heraus. Der 19-jährige “ISIS-Soldat“ wurde mit einer elektronischen Fußfessel überwacht, nachdem er zweimal beim Versuch aus Frankreich zu fliehen und sich der Terrorgruppe in Syrien anzuschließen verhaftet wurde. Neben seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis erlaubten es Keriches Kautionsauflagen, dass er sich zwischen 8:30 und 12:30 Uhr unbehelligt herumtreiben konnte. Dies gab ihm die Möglichkeit den Priester bei dem Anschlag zu ermorden, welcher zwischen 9 und 11 Uhr morgens stattfand.

Dieser schreckliche Anschlag in Frankreich kam kurz nach einer unglaublichen Tragödie in Japan. Massenmorde sind dort ausgesprochen selten und folglich steht praktisch die ganze japanische Nation im Moment unter Schock. Das Folgende stammt aus der Washington Post:

Am frühen Dienstagmorgen griff ein Mann, der als Satoshi Uematsu identifiziert wurde, ein Heim für Schwerbehinderte in Sagamihara, rund 35 Meilen westlich von Tokio, an. Bewaffnet mit drei Messern und Kabelbindern tötete der Angreifer 19 Menschen und verletzte viele weitere, bevor er sich in einer nahegelegenen Polizeistation stellte.

Und dieser Massenmord in Japan kam unmittelbar nach einem Selbstmordanschlag in Ansbach am Sonntag:

Der syrische Mann, der sich außerhalb einer Bar in Ansbach selbst in die Luft sprengte, versprach dem deutschen Volk in einem vor dem Anschlag aufgezeichneten Video: »Ihr werden nicht mehr friedlich schlafen können«.

Ermittler sagten, dass der Selbstmordattentäter, der nur als Mohammad D. bezeichnet wurde, dem Islamischen Staat in der Aufnahme seine Loyalität bekundete und »einen Racheakt gegen Deutsche« ankündigte, »weil sie dem Islam im Wege stehen«.

Weitere Details über den 27-jährigen kamen ans Licht, welcher 15 Menschen verletzte – vier davon schwer -, als er einen mit Sprengstoff und Schrapnell gefüllten Rucksack detonierte, nachdem ihm der Eintritt zu einem Musik-Festival verweigert wurde, bei dem tausende Menschen zugegen waren.

Natürlich gab es nur kurz vor dem Selbstmordanschlag in Ansbach zwei weitere Terroranschläge in Deutschland, welche auf der ganzen Welt Schlagzeilen machten:

Der Selbstmordanschlag hat die deutsche Öffentlichkeit verunsichert, nachdem es in Süddeutschland zu einer Welle der Gewalt gekommen war. Diese begann am 18. Juli, als ein Immigrant im Teenager-Alter offensichtlich durch ISIS inspiriert Passanten in einem Zug in Würzburg erstochen hatte.

Dem folgte ein Amoklauf am Freitag, bei dem neun Menschen in der bayrischen Landeshauptstadt München getötet wurden, bevor ein syrischer Asylbewerber nur Stunden vor dem Anschlag in Ansbach eine Frau in Reutlingen tötete.

 

 

Beginnen Sie zu verstehen?

Im Sommer 2016 gab es einen Terroranschlag nach dem anderen, einen Massenmord nach dem anderen. Und in diesem Artikel habe ich Orlando, Dallas, Nizza oder Baton Rouge noch nicht einmal angesprochen.

Ich habe ausgiebig darüber geschrieben, dass wir in eine Zeit eintreten, in der unsere Welt verrückt zu werden scheint. Die Liebe unter den meisten Menschen hat sich abgekühlt und wir werden jetzt fast täglich mit Schlagzeilen über schreckliche Gewaltakte überhäuft. Die Terroristen greifen nicht nur militärische und politische Ziele an, tatsächlich scheint es ihnen Freude zu machen, uns genau dort zu treffen, wo wir am verwundbarsten sind.

Erst kürzlich schrieb ich darüber, dass alle Mitglieder einer bestimmten Kirche hier in Amerika nun auf der ISIS-Todesliste stehen. Es macht den Anschein, dass ISIS Namen aus Kirchenverzeichnissen und Synagogenverzeichnissen sammelt, welche sie im Internet finden. Wenn Sie also eine Kirche oder Synagoge leiten, dann sollten sie dies zur Kenntnis nehmen.

Noch größere Anschläge als bisher werden kommen. Irgendwann werden islamistische Terroristen chemische, biologische und womöglich sogar nukleare Waffen in ihre Hände bekommen und sie werden nicht zögern, diese auch einzusetzen.

Viele unserer Politiker versprechen die Welt von diesen Terroristen zu befreien, aber ich glaube nicht, dass sie überhaupt wissen, womit wir es hier wirklich zu tun haben oder wie man diese Schlacht wirklich führen muss. Nach eineinhalb Jahrzehnten Bombardierungen und Billionen von ausgegebenen Dollars für den Kampf im Mittleren Osten, ist die Bedrohung durch islamistischen Terror größer denn je. Und selbst Nationen, die nie besonders in den “Krieg gegen den Terror“ involviert waren, erleben den beispiellosen Anstieg islamistischen Terrors.

Die Blinden führen die Blinden und derweil werden die Terroranschläge und Massenmorde einfach weitergehen und immer schlimmer werden.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/07/terroranschlaege-und-massenmorde-werden-zum-taeglichen-ereignis/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

TÜRKISCHER EINMARSCH NACH SYRIEN BESCHLOSSEN


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Die folgenden Informationen sind Exklusiv von Hinter den Kulissen und wurden bisher von keiner anderen Stelle veröffentlicht oder bestätigt.

 

Die Türkei und Saudi-Arabien haben laut den Informationen eines unserer zuverlässigen Kontakte einen Militäreinsatz in Syrien bereits beschlossen. Dieser soll noch im Mai begonnen werden. Derzeit zieht die Türkei etwa 20.000 Soldaten an der Grenze zusammen. Der türkische Geheimdienst hatte am Freitag die Terrorgruppen ISIS, Al-Nusra, Ahrar al-Sham und Jaish al-Islam in einem Communiqué darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihre Kämpfer sich ab sofort dem Kommando der türkischen Armee zu unterstellen haben. Sollte sich eine der Gruppen dem widersetzen, wird sie von der Türkei nicht mehr unterstützt und stattdessen bekämpft. Die libanesische Hisbollah konnte diese Nachrichten abfangen und an Damaskus weiterleiten.

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Um den Krieg gegen Syrien irgendwie zu legitimieren, werden in der Türkei in den nächsten Tagen inszenierte Terroranschläge stattfinden. Unser Kontakt warnte uns in diesem Zusammenhang eindringlich vor Reisen in die Türkei – auch und vor allem in die Touristenzentren.

Ziel des türkischen Militärschlags ist der Versuch, die beiden kurdischen Gebiete voneinander zu trennen und somit ein zusammenhängendes Gebiet der Kurden (YPG) zu verhindern – was den Nachschub der Terroristen aus der Türkei nur behindert hätte. Darüberhinaus wollen die türkischen Bodentruppen auch Aleppo „erobern“ und für zukünftige Planspiele den Terrorgruppen als „Hauptstadt“ überlassen. Christen, Alawiten und andere Minderheiten sollen dabei ganz gezielt vertrieben werden.

Washington hat diese Pläne offiziell abgelehnt. Iranische Medien meldeten jedoch, dass die US-Regierung unter bestimmten Voraussetzungen doch noch grünes Licht dafür geben könnte. Am Samstag wurde zudem eine Krisensitzung des iranischen Militärs abgehalten.

Moskau wiederum wird jedes eindringen türkischer Truppen und Flugzeuge als Aggression gegen Russland werten. Die russische Flugabwehr wurde deshalb angewiesen, türkische Kampfjets ohne Rücksprache mit der Militärführung abzuschießen. Das russische Militär verfügt in Latakia über S-400 Luftabwehrraketen.

DAS WIRD GLOBALE AUSWIRKUNGEN HABEN

Sollten diese Pläne der Türkei tatsächlich umgesetzt werden, droht nichts geringeres als ein Krieg gegen ein souveränes Land, was schnell zu einer globalen Auseinandersetzung ausarten kann. Die NATO könnte sehr schnell in diesen Konflikt hineingezogen werden und dies würde zu unabsehbaren Folgen für die gesamte Welt führen. Wie wir vor einigen Monaten schon mehrmals prognostiziert haben, werden die Sponsoren des Terrors – Türkei und Saudi-Arabien – nochmals einen letzten Versuch unternehmen, um die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten zu ändern.

Russland wird zumindest bis zum Sommer versuchen, sich nicht in eine offene militärische Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen, um der EU keinen Grund zu liefern, die Wirtschaftssanktionen doch nicht fallen zu lassen. Erdogan könnte sich von diesem Umstand verleiten lassen und dieses Zeitfenster für einen Krieg gegen Syrien und die Kurden riskieren – in dem Glauben, Russland werde nicht darauf reagieren.

Wie wir bereits heute berichtet haben, hat Russland die Entsendung eines Flugzeugträgers und mehreren Kriegsschiffen an die syrische Küste angeordnet, was wahrscheinlich auch mit den Kriegsplänen der Türkei zusammenhängen dürfte. Allein in Aleppo wird die Zahl der von der Türkei unterstützten Terroristen auf über 50.000 geschätzt. In den vergangenen Tagen waren diese für mehrere Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung verantwortlich – unter anderem wurden Frauen und Kinder in ihren Häusern regelrecht abgeschlachtet. Die Terroristen rühmten sich im Internet mit Fotos von getöteten Zivilisten. Die internationale Gemeinschaft und Medien schwiegen weitestgehend zu diesen Kriegsverbrechen.

Der Verrat durch den 2+4 Vertrag

Eine eingeschränkte Souveränität ist keine Souveränität   Der russischer …

Quelle: http://k-networld.de/2016/05/16/breaking-tuerkischer-einmarsch-nach-syrien-beschlossen/?utm_campaign=shareaholic&utm_medium=facebook&utm_source=socialnetwork

…danke an Denise

Gruß an die Erwachten

TA KI

Scharia im Flüchtlingsheim: Christen fliehen, Behörden wissen von nichts


Er hat sich darauf spezialisiert, Flüchtlingen christlichen Glaubens zu helfen: Der Berliner Pfarrer Gottfried Martens berichtet, dass Christen in Asylheimen häufig von ihren muslimischen Mitbewohnern schikaniert werden. Das Verstörende daran: Die Behörden bekommen angeblich nichts mit.

Foto aus dem Irak: Dieser Mann mit Jesus-Tattoo floh im Juni 2014 vor dem ISIS-Vormarsch.

Foto aus dem Irak: Dieser Mann mit Jesus-Tattoo floh im Juni 2014 vor dem ISIS-Vormarsch.

Foto: Spencer Platt/Getty Images

Es sind keine Einzelfälle, weiß Gottfried Martens. Er ist Pfarrer der Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz und gibt Christen regelmäßig Übernachtungsmöglichkeiten, wenn sie es in ihren Unterkünften nicht mehr aushalten können. „In vielen Heimen wird nach der Regel der Scharia gelebt, und wer sich da nicht anpasst, der kriegt Probleme“, erzählt er.

Behörden wissen von nichts

Als Journalisten von Stern TV beim Träger des Henningsdorfer Flüchtlingsheims wegen solcher Vorkommnisse nachfragten, bekamen sie per Email folgende Antwort: „Nach Rücksprache mit der Heimleitung, den Sozialarbeitern und dem zuständigen Dezernat für die Unterbringung von Asylbewerbern im Landkreis Oberhavel liegen uns keine Erkenntnisse vor, die derartige Vorfälle in Gemeinschaftsunterkünften belegen würden.“

Für Pfarrer Martens  ist die aktuelle Entwicklung überraschend gewesen: „Ich habe am Anfang dieser Flüchtlinsgwelle gedacht, viele haben unter den Ausprägungen eines radikalen Islam in ihrer Heimat gelitten, sie wissen es zu schätzen, wenn es hier anders ist.“ Dabei habe sich jedoch gezeigt, dass der Anteil der konservativen Muslime unter den Asylbewerbern sehr viel größer sei, als er geschätzt habe.

„Hier ist es wie im Iran“

Elia Ali Reza konvertierte in seiner Heimat zum Christentum, worauf er mit dem Tod bedroht wurde. Es folgt die Flucht nach Deutschland. Doch aus dem Heim in Brandenburg muss er wieder fliehen. Er hatte Angst, Angst vor seinen muslimischen Mitbewohnern. Es kam ihm vor wie zuhause im Iran. Auch hier im Heim wurden alle Nichtmuslime beschimpft, sie seien unrein, erzählt er. Er lebt seit acht Monaten in der Kirche von Pfarrer Martens. Der junge Christ erzählte, dass es für ihn besonders schlimm im Ramadan war, er konnte nachts kaum noch schlafen: „Die Tür der anderen stand immer auf und die ganze Nacht bis vier Uhr morgens gab es Koranverse durch den Lautsprecher. Und morgens rief dann der Muezzin das ganze Haus zum Morgengebet auf“, berichtete Stern TV im seinem Videobericht.

Auch Joshua Paul aus Pakistan musste im Flüchtlingsheim Hennigsdorf solche Erfahrungen machen. Der Sohn eines christlichen Pastors erhielt in seiner Heimat Morddrohungen, erlebte Gewalt. Der Vater gab den Beruf auf, die Familie zog in eine andere Stadt. Doch da war es genauso. Er weiß, es gibt friedliche Muslime, „aber die, die hier sind, die sind sehr diskriminierend“, sagt er. Enttäuscht ist er von Deutschland – aber nicht wegen des Essens oder der Unterkunft: „Ich dachte, in Deutschland würde den Christen geholfen, da das ein christliches Land ist.“

Bei Pfarrer Martens laufen viele Geschichten und Schicksale zusammen. Er kennt eine afghanische Familie in Brandenburg, die Christen geworden sind. Sie wohnen nicht mehr im Heim, sondern in einer Wohnung. Doch die muslimische Community aus dem Heim lässt die Familie einfach nicht in Ruhe. „Sie trauen sich kaum auf die Straße“, erzählt der Pfarrer. Vor einiger Zeit besuchte Martens einen jungen Mann im Krankenhaus, der versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. „Er hat es einfach nicht mehr ausgehalten“, sagte Martens. „Am Tag zuvor hat er noch bei uns im Kirchenchor gesungen.“

(Quelle: Christliches Medienmagazin PRO) (sm)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/scharia-im-fluechtlingsheim-christen-fliehen-behoerden-wissen-von-nichts-a1275167.html

Gruß an die Fanatiker,- wenn Glauben Töten heißt, ist Gott der Teufel!

TA KI

Wer hat eigentlich Grund, sich beleidigt zu fühlen?


In Deutschland wird gegen Dieter Nuhr ermittelt – im Iran das Opfer einer versuchten Vergewaltigung hingerichtet. Das wirft einige Fragen auf. Beleidiger und Beleidigte messen mit zweierlei Maß.

 

Während eine deutsche Staatsanwaltschaft gegen Dieter Nuhr ermittelt, weil sich ein deutscher Muslim durch die exzessiv harmlosen Witzeleien des Kabarettisten über den Islam beleidigt fühlt, wurde in einem iranischen Gefängnis eine Frau hingerichtet, die vor fünf Jahren zum Tode verurteilt worden war, nachdem sie einen Mann erstochen hatte, der sie vergewaltigen wollte.

Es ist nicht der erste Fall. Die „Süddeutsche“ berichtete über ein 16 Jahre altes Mädchen im Iran, das wegen „unkeuschen Verhaltens“ zum Tode verurteilt und gehängt wurde. Die Autorin des Berichts, eine bekannte Islamexpertin, wies darauf hin, dass die Steinigung im Iran „faktisch abgeschafft“ wurde.

Und dass „iranische Menschenrechtler“ allein die Tatsache, „dass man darüber nachdenkt, die Steinigung durch andere Strafen zu ersetzen“, als „einen Schritt in die richtige Richtung“ sehen, „als Abkehr vom angeblich unflexiblen Korsett des islamischen Rechts“.

Barbarei im Namen einer barmherzigen Religion

So betrachtet, hat die Justiz der Islamischen Republik Iran wieder einmal bewiesen, wie flexibel sie das islamische Recht auslegt, indem sie nicht mehr steinigen, sondern hängen lässt. Und zwar nicht den Mann, der versucht hat, eine Frau zu vergewaltigen, sondern die Frau, die sich dagegen gewehrt hat.

Von der unfassbaren Logik des Urteils einmal abgesehen, wirft der Fall noch andere Fragen auf. Wer hat eigentlich einen Grund, sich beleidigt zu fühlen? Gläubige Muslime durch die Schriften von Salman Rushdie, die Karikaturen von Kurt Westergaard und die Witze von Dieter Nuhr? Oder alle anderen: Agnostiker, Atheisten, Christen, Heiden, Juden und säkulare Muslime durch eine Barbarei, die im Namen einer barmherzigen Religion begangen wurde?

Und ist angesichts dieser Praxis die feine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus noch tragbar? In Pakistan hat vor Kurzem ein Berufungsgericht das Todesurteil gegen eine Christin bestätigt, die sich angeblich abfällig über den Propheten Mohammed geäußert hat. Auch diese Frau soll am Galgen sterben. Wenn das mal kein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist.

Quelle: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article133658943/Wer-hat-eigentlich-Grund-sich-beleidigt-zu-fuehlen.html

Gruß an die Kulturvermischer

TA KI

Kopten-Familie flieht vor muslimischen Angreifern


In der Asylbewerberunterkunft Burbach gab es zusätzlich zur Gewalt durch Wachleute weitere Vorfälle: Koptische Christen berichten, sie hätten vor einem muslimischen Mob fliehen müssen.

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Gefährlich für christliche Flüchtlinge: Auch in der Unterkunft in Burbach (Siegerland) gab es gegen andersgläubige Mitbewohner islamistisch motivierte Gewalt

2010: Am Weihnachtsabend tritt Emile B. aus der Kathedrale der koptischen Christen in Nag-Hammadi direkt in den Kugelhagel. Nach der Christmette am 7. Januar eröffnet ein Islamist das Feuer, sechs Gottesdienstbesucher sterben in der ägyptischen Stadt.

2014: Derselbe Emile B. flieht am 8. September mit seiner Frau und den beiden kleinen Kindern aus dem Asylbewerberheim im nordrhein-westfälischen Burbach vor 50 islamistischen Angreifern mit dem Taxi zu einem koptischen Christen nach Siegen. Die Polizei begleitete die Familie zu dem Taxi, weil ihr klar geworden war, dass die sechs Sicherheitsmitarbeiter in dem Asylerstaufnahmelager nicht mehr in der Lage waren, die koptische Familie zu schützen.

Drei Wochen nach dem Angriff hat Emile B. immer noch Schmerzen, sein Brustbein ist blau geschlagen. „Das Schlimmste sind aber die Bilder in den Köpfen meiner Kinder, die ich nun versuchen muss zu löschen“, sagt der 36-jährige Bauingenieur. Die sechs Jahre alte Marvel und der dreieinhalbjährige George mussten mit ansehen, wie ihr Vater vor dem Eingang des Asylbewerberheims zusammengeschlagen wurde.

„Gott sei Dank kam der größte und schwerste Sicherheitsmann und hat sich dazwischen geworfen“, erzählt der schlanke Ägypter. Eine halbe Minute später kamen die übrigen fünf Sicherheitsleute und führten ihn und seine Kinder in ihr Zimmer, während die etwa 50 wütenden Männer versuchten, das Security-Personal wegzustoßen, um wieder auf ihn einprügeln zu können. Von den schrecklichen Gewalttaten des Sicherheitspersonals gegenüber Asylbewerbern, die jüngst bekannt wurden, hat Emile B . nichts mitbekommen, wie er sagt.

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Der Eingang zum Flüchtlingsheim in Burbach: Zwischen der Stadtmitte und dem Heim fährt regelmäßig die Polizei Streife

Zehn Minuten später seien zwei Polizisten in das Zimmer gekommen und hätten nach einem kurzen Gespräch das Taxi gerufen, berichtet Emile B. Die zuständige Polizeileitstelle in Siegen bestätigt, dass es einen solchen Vorfall in dem Heim gab, konnte aber am Dienstag keine Angaben über einen konkreten Polizeieinsatz machen. Anwohner des Flüchtlingsheims verwundert dies nicht, eine Polizeistreife pendle 24 Stunden am Tag zwischen dem Ortskern der Kleinstadt und dem Aufnahmelager, Einsätze seien an der Tagesordnung.

Familie B. schlief eine Nacht bei einem koptischen Glaubensbruder in Siegen und kam anschließend für 15 Tage in einer Einliegerwohnung der Deutschen Zeltmission mit Sitz in Siegen unter. Vor einer Woche konnte wieder ein regulärer Aufenthaltsort für die Familie gefunden werden – in einer anderen Stadt Nordrhein-Westfalens, deren Namen Emile B. aus Angst vor Racheakten nicht in der Zeitung lesen möchte.

Dass es auch in Deutschland nicht leicht werden würde, spürte die koptische Familie bereits in den ersten der insgesamt 50 Tage in Burbach. Im Heim wurde zum Abschluss des Ramadans ein Kinderfest veranstaltet, zu dem sich auch Familie B. gesellte. Als der dreieinhalbjährige Sohn quengelte und nicht auf seinem Platz sitzen bleiben wollte, rief B. laut: „George, jetzt komm endlich her!“ Das sollte sich als Fehler erweisen. Sofort hätten sich wegen des typisch koptischen Namens die Augen der übrigen Festteilnehmer auf die Familie gerichtet. Einige Männer riefen: „Haut sofort ab, das ist keine Feier für Christen!“ Als die Familie den Speisesaal des Heims verließ, habe B. zu einem der Männer, die ihn nach draußen begleiteten, gesagt: „Bringt euren Hass nicht nach Deutschland!“

Die Kopten wurden wüst als „Tiere“ beschimpft

Seitdem hätten die etwa 250 arabischen der rund 750 Asylbewerber kein Wort mehr mit ihnen geredet, die Kinder nicht mehr gemeinsam spielen lassen und auf den Gängen grimmig geschaut. Selbst Neuankömmlinge, denen er geholfen habe, das Gepäck ins Heim zu bringen, hätten sich mit den anderen gegen die Familie verbündet, als sie erfuhren, dass er Kopte sei.

Die Lage eskalierte schließlich wegen eines Streits in der Waschküche: Als Emile B.s Frau Magda die Waschmaschine befüllt hatte, wollte eine syrische Heimbewohnerin ebenfalls waschen. Weil Magda B. sich weigerte, habe die Syrerin wüst geschimpft und die koptische Familie als „Tiere“ bezeichnet. Als Emile B. sich einmischte und sagte, es sei unanständig, Menschen als Tiere zu bezeichnen, hätten drei herbeigerufene Syrer den 36-jährigen Ägypter gefragt, was ihm einfiele, mit einer Frau zu reden, und ihm ins Gesicht geschlagen. Nachdem eine Heimangestellte den Streit geschlichtet hatte, wollte Emile B. wenig später seine spielenden Kinder vor dem Haus hineinholen. Da lauerten ihm seinen Angaben zufolge die 50 Männer auf, riefen Todesdrohungen und schlugen ihn nieder.

Die zuständige Bezirksregierung in Arnsberg wollte auf Anfrage der „Welt“ keine Stellung zu den Vorfällen nehmen. Der private Heimbetreiber European Homecare bestätigte die Vorfälle. Pressesprecherin Renate Walkenhorst sagte, man habe die Ausgrenzung gegenüber der koptischen Familie nicht im Einzelnen beobachten können, aber: „Anfeindungen von muslimischen gegenüber christlichen Flüchtlingen kommen immer wieder vor.“

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Auch in anderen Asylbewerberheimen kommt es immer wieder zu islamistisch motivierten Übergriffen auf christliche Flüchtlinge, bereits im August berichtete die „Welt“ über mehrere Betroffene. So auch über einen christlichen Afghanen Ramin, der mit drei muslimischen Landsleuten in einer Viererwohngruppe in Hessen untergebracht war und über ein Jahr bedroht wurde. Er sagte der „Welt“, die Islamisten hätten ihm wiederholt etwa gesagt, er sei ein „Verfluchter, der den Tod verdient“ habe. Einmal hätten sie ihm eine TV-Fernbedienung in die Niere gerammt und mit einem Messer gedroht. Doch alle Anträge auf Verlegung, die Ramin gemeinsam mit der Iranerin Mahin Mousapour, die sich mit ihrer persisch-christlichen Gemeinde in Frankfurt/Main für verfolgte Flüchtlinge einsetzt, lehnte der Landkreis und das Regierungspräsidium ab.

Nach der „Welt“ überprüfte der zuständige hessische Landkreis noch einmal die Situation und verlegte Ramin schließlich doch Ende August in ein anderes Heim. Ramin spricht von einem „Wunder“. Er sei überglücklich, dass er nun wieder ruhig schlafen könne und zur Schule gehen könne. Allerdings ist er vorsichtiger geworden: „Meine Bibel verstecke ich hier und mein Kreuzarmband trage ich lieber nicht mehr.“ Wenn er nach seinem Glauben gefragt werde, sage er: „Ich bin als Moslem geboren.“

Offizielle Fallzahlen zu Übergriffen auf geflüchtete Christen gibt es nicht. Für Praktiker dagegen sind diese Vorfälle jedoch ein verbreitetes Problem. Max Klingberg von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte sieht Übergriffe nicht als ein Massenphänomen, aber auch nicht für eine Seltenheit. Doch er macht deutlich: „Für christliche Konvertiten geht die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Übergriffen oder Mobbing zu werden, gegen 100 Prozent.“ Die Asylbeauftragte der Evangelischen Kirche in Nürtingen, Ragini Wahl weist auf eine gefährliche Entwicklung hin: Durch selbsternannte „Chefs“ entstünden in vielen Heimen „exterritoriale Bereiche“.

urn-newsml-dpa-com-20090101-140904-99-02907-large-4-3Die Flüchtlingsaufnahme wird mehr und mehr zu einem Problem, dessen Lösung es neuer Ideen bedarf. Fordern Grüne einen Flüchtlingsgipfel, sollen Asylbewerber in Köln bald in einen alten Baumarkt ziehen.

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article132791478/Kopten-Familie-flieht-vor-muslimischen-Angreifern.html

Gruß an die PO-litiker, die das zu verantworten haben und den deutschen Steuerzahler dafür ausnehmen wie eine Weihnachtsgans

TA KI

Irakische Politiker: Der Islamische Staat ist eine Erfindung der CIA


Der geplante Militäreinsatz der USA im Irak könnte zu einem Zerwürfnis mit der neuen Regierung in Bagdad führen: Ein stellvertretender Premierminister sagte kryptisch, man wisse wer den IS gegründet habe. Ein hochrangiger schiitischer Kleriker sagte, der IS seine Erfindung der CIA. Die Amerikaner haben eine Zusammenarbeit mit dem Iran im Kampf gegen den IS-Terror abgelehnt.

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Im Irak wächst der Widerstand gegen den Einsatz von amerikanischen Bodentruppen im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS). Die New York Times zitiert den stellvertretenden Premierminister Bahaa al-Araji mit den Worten: „Wir wissen wer den Daesh gemacht hat.“ Daesh ist die arabische Abkürzung für den Islamischen Staat (IS). Die NYT ist berichtet weiter, dass der Politiker auf Nachfrage nicht präziser werden wollte. Präziser sei dagegen der schiitische Geistliche Moktada al-Sadr geworden: Er habe in einer Rede gesagt, dass die CIA den IS gegründet habe. Sadr gilt als dem Iran nahestehend. Die Zeitung berichtet weiter, dass zahlreiche Teilnehmer einer Demonstration dieselbe Meinung vertreten, unter ihnen auch Dutzende Abgeordnete im irakischen Parlament.

In der irakischen Bevölkerung herrscht breiter Widerstand gegen den erneuten Einsatz der Amerikaner. Die NYT hat mit einigen Irakern gesprochen, und zitiert einen von ihnen: „Der islamische Staat ist ganz klar eine Schöpfung der Vereinigten Staaten. Die Vereinigten Staaten versuchen erneut im Irak zu intervenieren und verwenden als Ausrede den Islamischen Staat.“

Offenbar spitzt sich im Land Religionskrieg weiter zu. Die Geistlichen Führer trommeln schiitische Milizen und Freiwillige zusammen, um den Irak ohne amerikanische Hilfe vom IS zu befreien. Man traue Obama nicht, sagte ein Iraki der NYT. Man glaube nicht, dass Obama es wagen würde, erneut im Irak ein zu marschieren, weil er den islamischen Widerstand fürchte.

Der Leiter des Islamischen Staats, Abu Bakr al-Baghdadi, verschärfte seinerseits den Ton: „Die Verschwörung aus Juden, Christen, Schiiten und allen tyrannischen Regimen in den muslimischen Ländern war ohnmächtig, wenn es darum ging, den islamischen Staat von seinem Weg abzubringen. Die ganze Welt sah die Ohnmacht Amerikas und seiner Verbündeten angesichts einer Gruppe von Gläubigen. Die Menschen sehen nun, dass der Sieg von Gott kommen wird und von keiner Armee und ihren Arsenalen verhindert werden kann.“

Die USA haben einen Vorschlag des Irans ausgeschlagen, im Gegenzug für Zugeständnisse bei seinem Atomprogramm den Kampf gegen die Extremisten des Islamischen Staates (IS) zu unterstützen. Die Bemühungen, den Iran zur Aufgabe seines umstrittenen Atomprogramms zu bewegen, liefen “vollständig getrennt” von den Anstrengungen des US-Präsidenten Barack Obama, eine Koalition gegen IS zu schmieden, sagte der Sprecher des US-Präsidialamtes, Josh Earnest, am Montag in Washington. Die USA würden die militärischen Aktivitäten der Koalition nicht mit dem Iran abstimmen, sagte Earnest. Auch Geheimdienstinformationen würden nicht ausgetauscht.

Iranische Regierungsvertreter hatten der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, die Führung in Teheran sei bereit, die USA und ihre Verbündeten im Kampf gegen die IS-Miliz zu unterstützen. Dafür müsse es aber Zugeständnisse im Atomstreit gegeben. Der Iran sei ein sehr einflussreiches Land in der Region und könne bei der Bekämpfung des IS helfen. Der Iran ist ein wichtiger Verbündeter der Regierungen in Syrien und im Irak, wo die IS-Miliz weite Teile unter ihre Kontrolle gebracht hat.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/23/irakische-politiker-der-islamische-staat-ist-eine-erfindung-der-cia/

Gruß an die Aufdecker

TA KI

 

Weltweite Demonstrationen gegen die Verbrechen Israels im Gazastreifen


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Tausende  Griechen haben sich am Donnerstagabend auf dem Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament versammelt und sind  dann  zum EU-Büro und der US-Botschaft marschiert, um dort  gegen die israelischen Verbrechen  im Gazastreifen zu protestieren.

 

Die Demonstranten wollten weiter zur israelischen Botschaft  weitermarschieren, als sie von  Sicherheitskräften daran verhindert wurden.

Vor dem EU-Büros im Zentrum der Hauptstadt Athen kritisierten den Standpunkt  den Standpunkt   der Europäischen Union zur  Ermordung  unschuldiger und wehrloser Frauen, Kinder und Zivilisten durch die israelischen Streitkräfte, und forderten die EU auf, sich nicht weiterhin  an den  Verbrechen des israelischen Regimes zu beteiligen.

Auch in der Türkei gab es  antiisraelische Proteste. Hunderte Türken  verurteilten bei Demonstrationen in Istanbul die israelische Aggression gegen die schutzlosen Bewohner  von Gaza, und bekundeten ihre Solidarität mit dem palästinensischen Volk, insbesondere den Bewohnern von Gaza.

Auf einer Kundgebung im  französischen Straßburg  brachte    eine Anzahl von Christen und Moslemen  trotz des Demonstrationsverbots   ihr Abscheu gegen  die israelischen Verbrechen zum Ausdruck gebracht.

Bei dieser Kundgebung  am Mittwoch hielt jeder Teilnehmer  ein kleines Schild in der Hand mit jeweil  dem  Namen und dem Alter der getöteten Kinder in Gaza.

Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/nahost/item/264524-weltumspannende-demonstrationen-gegen-die-verbrechen-israels-im-gazastreifen

Gruß an die Demonstranten

TA KI

 

Das Heidentum


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Die Heiden kannten den gehörnten Gott Pan als Fruchtbarkeitsgott. Der gehörnte Moses wird den Heiden daher zunächst ganz vertraut erschienen sein, aber eben nur unter der Voraussetzung, dass erst im 14. bis 16. Jahrhundert das uns heute bekannte Christentum sich durchsetzen konnte. Später wurde aus dem gehörnten Pan dann der gehörnte Teufel, der mit Hexen sündigen Umgang pflegte.

 Wer sich die Skulpturen an den romanischen Kirchen ansieht, findet noch wenig christliche Inhalte. Uwe Topper hat in seinem Buch Zeitfäschung – Es begann mit der Renaissance eine Vielzahl dieser Darstellungen untersucht und deren vorchristlichen Ursprung diskutiert. Seine mutigen Gedanken, für die Uwe Topper heute eigentlich berühmt sein müsste, hat man in den herrschenden Kreisen wohl übel vermerkt und ihm seit 1998 einige Probleme bereitet und ihn vor allem totgeschwiegen.

 Es ist ziemlich sicher, dass die ersten Kirchen nichts mit dem uns heute bekannten Christentum zu tun hatten. Die Kirchtürme dienten wohl als Wach- und Signaltürme, bei Gefahr durch Wetter, Feuer oder Feinde alarmierten die Glocken die Menschen im Dorf und in den umliegenden Höfen, die Kirche barg bei Überfällen durch Söldner und Banden die Frauen und Kinder vor feindlichem Beschuss, die wehrhaften Bauern warteten mit ihren Mistgabeln und Dreschflegeln und die männliche Dorfjugend mit Schleudern und Steinen hinter den Mauern des Kirchhofs.

 Dass die Christen wehrlos sein sollten und nur auf ein Wunder hoffen dürften, ist eine späte Erfindung der herrschenden Klasse. Denn kräftige Bauern mit furchtlosen Söhnen würden ein Heer von gepanzerten Rittern aufreiben, was die Bauern wussten und was darum als Geschichte vom Hirtenknaben David gegen Goliath in die Bibel eingebaut wurde. Die Ritter waren ganz auf eine ritterliche Kampfweise auf freiem Feld und bei gutem Wetter angewiesen, denn eine Mistgabel stoppt jedes Pferd und gegen einen Dreschflegel hilft kein Helm aus Blech. Notfalls brauchten die Bauern mit Frau und Kind nur in den nächsten Wald flüchten und auf die Nacht warten, um die in ihren hinderlichen Rüstungen klirrenden und scheppernden Feinde zu erdolchen. Die Bauern und ihre Söhne mussten demütige Christen werden, die auf himmlische Retter hoffen, um sich dann ins gottgewollte Elend zu fügen, dazu erfand man die Pfaffen. Nicht die eisernen Rüstungen und Schwerter brachten dem Adel den Sieg über die freien Bauern, sondern der fromme Betrug der christlichen Missionare.

 Danach riefen die Kirchglocken auch nicht mehr zur gemeinsamen Wehr, sondern nur noch zum frommen Gebet vor dem Martyrium der Männer, Frauen und Kinder.

Ohne Punkt und Komma oder Abstand zwischen den Wörtern

Man habe also aus Platzmangel und wegen der hohen Kosten der Tierhäute (Papyrus) oder des Pergaments alle Blätter eng beschriftet, ganz ohne Punkt und Komma und auch ohne jeden Abstand zwischen den Wörtern, die nicht an großen und kleinen Buchstaben zu unterscheiden waren. Das liest sich dann so:

 

manhabealsoausplatzman            erengbeschriftenmüsseng           eauchnichtangroßenundk         angeblich-4-jh-codex-vaticanus-graecus

gelundwegenderhohenkos           anzohnepunktundkomma            leinenbuchstabenzuunter

tendertierhäute(papyrus)o           aberauchohnejedenabsta            scheidenwarendasliestsic

derdespergamentsalleblätt           ndzwischendenwörterndi             hdannso

Dafür wurde der Platz auf dem Pergament damit verschwendet, den Text in drei engen Spalten zu schreiben und darum herum einen großen Rand zu lassen. Das müssen Sie alles glauben und für bare Münze nehmen, wenn Sie sich als Wissenschaftler mit alten Texten beschäftigen wollen.

 Und wie dieser Codex Vaticanus Graecus rechts sollen nicht nur die Heiligen Schriften, sondern alle Bücher tradiert worden sein. Also auch die dicke Schwarte von Josephus über den Jüdischen Krieg, Platon und Aristoteles, die Werke der alten Geschichtsschreiber wie Herodot und Tacitus, die Kirchenväter wie Augustinus und was auch immer sonst noch. Für mich ist das schon der Beweis, dass es keine alten Bücher gegeben haben kann, ehe nicht ein Abstand zwischen zwei Wörtern und Satzzeichen gebräuchlich wurden; so teuer können Papyrus und Tierhäute gar nicht gewesen sein.

 Die Fälscher sind wirklich von alten Gebrauchstexten ausgegangen. Die Buchstaben auf Pergament und Papyrus sollten eine für Diebe und sogar den Boten unverständliche Botschaft sein, außer für den rechtmäßigen Empfänger: Die Juden und Araber haben sogar die Lautzeichen weggelassen und nur Konsonanten geschrieben. So war ein Bote mit dem Brief unterwegs, der diesen selbst unter Folter nicht lesen würde. Falls der Empfänger zum Verständnis des Schreibens Hilfe brauchte, kam getrennt von dem Brief ein zweiter Bote, der ungefähr ahnte, wie der Brief zu verstehen war, aber ihn erst beim Empfänger zu sehen bekam, so dass er den genauen Inhalt nicht kannte, wenn er abgefangen wurde. Man konnte so ohne Probleme heikle geschäftliche und politische Themen abhandeln:

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 Mit einer verschlüsselten Botschaft können Händler gefahrlos den Kunden eine wertvolle Karawane mit Gewürzen ankündigen oder zwei Scheichs räuberischer Beduinenstämme mochten sich mit Brief und Boten zu einem Überfall auf diese Karawane verständigen. Vermutlich wurden die Kinder der Gewürzhändler wie der räuberischen Scheichs von Schriftgelehrten anhand erbaulicher Texte unterwiesen, um später die Konsonantenschrift entziffern zu können. Dabei entstanden wohl die ersten heiligen Schriften der Araber und Juden und die Tradition der Besinnung und Andacht geweihter Tage, an denen jeder Handel und jeglicher Raubzug oder Betrug zu ruhen hatten. Eine Bibliothek wie in Alexandria oder Pergamon für normale Leser ist auch in Latein und Griechisch mit Vokalen aber ohne Wortabstand und Satzzeichen völlig undenkbar. Doch bei der Fabrikation der ersten angeblich echten alten Werke auf Papyrus oder Pergament, die als Quellen und Belege für den Druck lesbarer Bücher dienten, mussten die Fälscher auf deren zum Beweis des hohen Alters künstlich erschwerte Lesbarkeit für eine breiteres Publikum ja keine Rücksicht nehmen.

Die Wiedererlernung des Griechischen

Ein Humanist namens Jacobus Angelus habe seit sieben Jahrhunderten erstmals in Italien wieder die griechische Sprache unterrichtet:

 Giacomo d’Angelo da Scarperia or Scarparia (Jacobus Angelus) was a Renaissance humanist, born in Florence. He hastened to Venice, when Manuel Chrysoloras had arrived as an envoy of Manuel Paleologus in 1393 and had stayed to teach Greek in Italy for the first time in seven centuries. He decided to return with Chrysoloras to Constantinople — the first Florentine to do so — in company with Guarino da Verona, to immerse himself in advanced Greek studies under Demetrios Kydones. Coluccio Salutati wrote to urge Giacomo to search the libraries there for texts especially of Homer, and for lexicons of the Greek language, with the result that Giacomo translated Ptolemy’s Geographia into Latin in 1406: he dedicated it first to Pope Gregory IX, and then in 1409 rededicated it to Alexander V. He also brought new texts of Homer, Aristotle and Plato to the attention of western scholars.

 Da hätten also die Italiener die Kenntnis der Sprache des Oströmischen Reiches verlernt und das seit 700 Jahren und noch vor seiner Eroberung durch die Türken und das kommt seit weiteren bald 700 Jahren keinem Historiker komisch vor. Jedenfalls erklären sie damit, dass die großartigsten Werke von Ptolemäus, Homer, Aristoteles und Platon in Italien bis zum 15. Jahrhundert unbekannt waren. Aber selbst in Konstantinopel müssen Homer, Aristoteles und Platon schwer zu (er)finden gewesen sein und konnten meist erst nach der Eroberung durch die Türken von den griechischen Flüchtlingen gefunden oder besser erfunden werden. Jedenfalls (er)fand man im Lauf der Jahrhunderte immer mehr davon und sogar in deutschen Klöstern wie Fulda.

 Dabei wäre ein griechischer Text von Homer schon im 14. Jahrhundert nach Italien gelangt, aber dessen hochgebildete Humanisten hätten kein Wort davon verstanden:

 Petrarch chanced upon a Greek text of Homer in 1354 (Clarke 10). It was sold to him by Nicholas Sigerus, a Greek who visited Italy to discuss the differences between the Eastern and Western churches. But then Petrarch didn’t know any Greek. He had a poor translation into Latin made by one Leonzio Pilato, an ignorant and bad-tempered person whom Boccaccio had to lodge during his work. So, Petrarch and Boccaccio were about the only persons in the Western world acquainted with Homer in the fourteenth century.

José Ángel García Landa: Homer in the Renaissance – The Troy Stories

 Wenn selbst große Dichter wie Petrarca und Boccaccio die Sprache Homers und des Oströmischen Reiches nicht kannten, wie lasen die Päpste und Kardinäle die in griechischer Sprache verfasste Septuaginta, die griechischen Evangelien und Apostelbriefe oder das Werk des Flavius Josephus und der griechisch schreibenden Kirchenväter? Sie mussten den Inhalt der heiligen Schriften erraten oder sich von einem Tölpel wie Leonzio Pilato, der in Florenz auf den ersten Lehrstuhl für griechische Sprache in Westeueropa seit der Antike berufen wurde, eine verdorbene Übersetzung anfertigen lassen. Historiker sollte man sein, da dürften wir alles glauben und bräuchten jetzt nur noch die Jahreszahlen auswendig lernen.

 Da wir aber logisch denken, wäre zu vermuten, dass die Freunde Petrarca und Boccaccio sich erstmals an den Werken des Homer versucht haben und das Ergebnis noch intensive Überarbeitung erforderte, bis es dem begeisterten Publikum präsentiert werden konnte. Das Problem war selbstverständlich nicht die Übersetzung aus dem Griechischen, sondern die angeblich griechische Urfassung. Erst gegen Ende des 15. Jahrhunderts war der Text von Homer fertig zum Druck:

 Homeric Opera were printed in Greek for the first time at Florence in 1488 / 1489; the Iliad had been printed in Brescia in 1474, and would appear in a different edition in 1497 (Bingham 3-4). The commonest Greek editions of the Renaissance were bilingual texts, set side by side with a Latin translation. (ebenda)

Die These des Jean Hardouin

Der Jesuit Jean Hardouin (1646-1729) war Bibliothekar am Jesuiten-Kolleg unter Ludwig XIV. in Paris. Er leitete die vom König finanzierte Herausgabe der alten Konzilsakten in einem zwölfbändigen Werk Conciliorum collectio regia maxima (1715). Wenn irgend jemand die Quellenlage kennen musste, dann Hardouin.

 In seinem erst 1766 publizierten Werk Prolegomena erklärte er sämtliche Schriften der Alten Kirchenväter zu Fälschungen, ebenso die Septuaginta und fast alle anderen alten Werke – mit wenigen Ausnahmen wie der Vulgata, er musste diese Ausnahmen wohl aus Vorsicht einräumen. Wenn wir augenzwinkernd die nach Hardouin wenigen angeblich echten Schriften wie alle anderen Schriften behandeln, hätte es vor dem Jahr 1300 keine Bücher gegeben und alle vor dieses Jahr datierten Werke sind Fälschungen aus späterer Zeit, vor allem seit der Erfindung des Buchdrucks.

 The Prolegomena of Jean Hardouin: Translated by Edwin Johnson  (Hrsg. Hermann Detering)

Edwin Johnson

Edwin Johnson hat Jean Hardouin übersetzt und selbst wichtige Bücher zu dem Thema verfasst, deren letztes über die Erfindung der Geschichte Englands die überzeugendste Beweisführung zu unserer These liefert. Von Uwe Topper gibt es hier einen einleitenden Artikel:

 Johnson, ein radikaler Verfechter der Chronologiekritik

 Ob Johnson mit dem so viel größeren Alter des Islam schon richtig lag, ist mir noch nicht ganz klar. Allerdings scheint der Text des Koran wirklich zu einer viel früheren Stufe des Schreibens und des Verstehens der Welt zu gehören. Edwin Johnson:

 The great tradition of the Mosque owed not a syllable either to the church or to the Synagogue. On the contrary, both the church and the Synagogue were indebted in different ways to that great theological system, which was in existence long before its Jewish and Catholic sisters. I examined the traditions of the Synagogue, and found that the cause of our illusions in reference to the antiquity of Judaism was similar to the cause of our illusions in respect to the Catholic Church.

The Rise of Christendom

Edwin Johnson war der Ansicht, dass die Paulus-Briefe vor den Evangelien entstanden sein mussten. Hier werden vor allem Namen eingeführt und natürlich das Dogma der Nachfolge der Päpste. Auch andere Schriften, wie etwa von Hieronymus und Sueton, konstruierten die später entstandenen Werke:

 It has been pointed out by historians like Ranke, l’Aubigne, and others who have dealt with the early sixteenth-century literature, that there were sceptics in the seats of culture, who denied that Church Story “ rested upon genuine testimony,“ and who asserted that it was a contrivance of „saintly trickery.“ It appears to have been in recognition of these opinions that the Preface to the List of the alleged “ Illustrious Men “ was written.

No matter for the moment when the List was drawn up. The Preface must be disgusting to every man of taste. No one with an ear for sincerity in the tone of thought could be deceived by a manifesto like this. When the monks‘ manner is once understood, you will recognise here an indirect confession of all that I have alleged on other grounds, to the effect that the Church had no literature at the time of the Revival of Letters, and that it was necessary to construct a literature on lines laid down in some old Latin and Greek writers, especially in a list of illustrious writers ascribed to Suetonius.

It is admitted that nothing of the kind has been before attempted except by „Eusebius Pamphili“ in the ten books of his Church History. The catalogue of orators in Cicero’s “ Brutus “ has also been used as a model.

THE PAULINE EPISTLES (bei Radikalkritik) oder THE PAULINE EPISTLES (PDF) (S. 28)

Dazu empfehle ich Wikipedia über die berühmten Männer bei Hieronymus:

 De viris illustribus (On Illustrious Men) is a collection of short biographies of 135 authors, written in Latin, by the 4th century Latin Church Father Jerome. He completed this work at Bethlehem in 392-3 CE. The work consists of a prologue plus 135 chapters, each consisting of a brief biography. Jerome himself is the subject of the final chapter. A Greek version of the book, possibly by the same Sophronius who is the subject of Chapter 134, also survives. Many biographies take as their subject figures important in Christian Church history and pay especial attention to their careers as writers.

De Viris Illustribus

 Auch einige der frühesten Bibelübersetzer gehören in das Reich der Fabel. Zeitgenössische Chronisten, deren Schriften echt sind, wussten nämlich kein Wort über deren Werke und Schriften zu berichten. Papier ist geduldig:

 I would beg the reader to dismiss from his mind the tales about Wicliff and about Tyndal : there is absolutely no evidence from the writers of the time, Polydore and Leland, that any translation of the Bible had been put forth under either of those names, or any name.

The Pauline Epistles (PDF, S. 57)

 In seinem erst nach seinem Tod publizierten Buch über den Aufstieg der englischen Kultur hat Johnson ganz überzeugend die Erfindung der englischen Geschichte vor der Zeit von Henry VIII. nachgewiesen:

 The Rise of English Culture (archive.org)

Eine wichtige Quelle für Edwin Johnson hinsichtlich der in den Klöstern und an anderen Orten verfügbaren Literatur und sonstigen Schriftquellen war John Leland. Dieser John Leland durchstreifte Englands Klöster, Kirchen, Schulen, Schlösser, Städte und Dörfer während der Jahre 1533 bis 1539 auf der Suche nach Schriften. Er fand fast nichts. Seinen Bericht, erst 1709 veröffentlicht, können Sie hier lesen:

 John Leland: Commentarii de scriptoribus Britannicis (archive.org)

 Das Werk eines anderen Autors – Arbuthnot: „The Mysteries of Chronology“ – geht nicht ganz so weit wie Edwin Johnson:

 F. F. Arbuthnot: The Mysteries of Chronology (archive.org)

 Arbuthnot diskutiert die Einführung der arabischen Ziffern mit noch nicht voll ausgereifter Schreibweise im 15. Jahrhundert auf Münzen und ersten Inschriften. In Büchern werden noch bis ins 16. Jahrhundert römische Ziffern für die Angabe des Datums verwendet. Datierungen nach Anno Domini sind erst im 15./16. Jahrhundert gebräuchlich.

Daneben sehr interessant das Kapitel über den berühmten Roger Bacon (angeblich 1214-94) auf den Seiten 210-213: Bacon wird von John Boston und Polydore nicht erwähnt und John Leland kann nur mit Mühe eine Liste mit dreißig Titeln seiner angeblichen Werke anführen und hat davon wohl keines gefunden und gelesen. Heute soll Bacon als erster Europäer das Pulver zwar nicht erfunden, aber seine Mischung beschrieben haben. Alles Erfindungen nach 1539.

 Ein gutes Beispiel für die Geschichtserfindung und deren gläubige Weitergabe in unseren Tagen ist der englische Mönch Gildas der Weise. Er habe ein Werk De Excidio et Conquestu Britanniae über die Geschichte Englands von der Eroberung durch die Römer bis in sein sechstes Jahrhundert verfasst. Dieses großartige Werk wurde später von Bede Venerabilis als Grundlage für seine Historia ecclesiastica gentis Anglorum benutzt, womit auch diese Geschichtsquelle samt Autor ins Reich der Phantasie entschwindet.

 Die vielen genauen Details über das Leben des angeblich ersten englischen Chronisten Beda Venerabilis, die wir heute überall lesen können, und deren genaue Quellen die Wissenschaft inzwischen gefunden und ausgewertet hat, waren in den Jahren 1533-39 nirgendwo in England existent. Sie wurden alle erst später von frommen Mönchen und anderen Chronisten erfunden. Ein Beda Venerabilis hat niemals existiert und seine Schriften und alle Quellen über seine Person wurden später geschaffen. Er ist dabei nur ein Beispiel für ungezählte ähnliche Geschichten. Man sehe sich nur die reichen Details an, mit denen inzwischen diese erfundenen Leben ausgeschmückt wurden, und bedenke die mächtigen Mauern der Bibliotheken und Archive, die all diese Schriften seit frühesten Zeiten bis in unsere Tage gesammelt und aufbewahrt haben müssten.

 Ein wichtiger britischer Historiker war noch Nennius, dessen Werk aus dem Jahr 828 mit der Ankunft der Troianer beginnt, geführt von Brutus, einem Nachfahren des Aeneas. Von diesem Brutus habe England den Namen Britannien. Nennius beschrieb die zwölf Schlachten des King Arthur, aber noch ohne genaue Daten, die dann die Annales Cambriae nannten – angeblich im zehnten Jahrhundert verfasst, aber nur in einer Kopie angeblich aus dem zwölften Jahrhundert bekannt. Da sieht man wieder, wie das lange Studium der Quellen zu immer genaueren Erkenntnissen führt.

 Aber die Quellen unserer Geschichte sind wahrlich schwer zu finden und nur allzu leicht zu erfinden. Dabei sind die Schüler und Studenten mit einfachen Mitteln zu täuschen und die Lehrer wollen doch nur deren Glauben an die herrlich ausgemalten alten Zeiten bewahren. Die Wahrheit würde den schönen Trug grausam zerstören, wie die wenigen wirklich als Forscher mit diesen Zeiten befassten Wissenschaftler an sich selbst erleben mussten. Die maßgeblichen Autoritäten unter den Historikern wissen alle, wie es wirklich um die Quellenlage steht. Aber sie erzählen es nicht unnötig weiter.

 The Prolegomena of Jean Hardouin (online)

Quelle: http://www.wolfgang-waldner.com

Gruß an die Sprachverdreher

TA KI

 

…auf der Lauer – an der Mauer- steht der Jesuitenpabst…Papa Franz mit Rabbi Shmuel Rabinovitch an der KOT-el


Franz und Rabbi klagen an der MauerPapst Franziskus und Rabbiner Shmuel Rabinovitch an der Kotel in Jerusalem

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Papst Franziskus setzt neue Akzente im Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum und zu Israel

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Der Papstbesuch im Heiligen Land ist vorüber. Offiziell als Pilgerfahrt deklariert, war diese Reise sowohl von kirchenpolitischer wie auch weltpolitischer Signifikanz. Vor allen aber scheint sie in Bezug auf die katholisch-jüdischen Beziehungen von bleibendem Wert zu sein.

Schon vor seinem Besuch hatte Papst Franziskus deutlich gemacht, dass er neue Akzente im Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum und zu Israel setzen wollte. Als besonderes Signal an das Judentum werteten Beobachter, dass neben Kurienkardinälen auch ein Rabbiner zur Delegation des katholischen Kirchenoberhauptes gehörte.

Eigentlicher Anlass des Papstbesuches war der 50. Jahrestag des ökumenischen Treffens zwischen Papst Paul VI. und dem griechisch-orthodoxen Patriarchen Athenagoras. Das war damals die erste Reise eines Papstes in den Staat Israel. Um den Fortschritt dieses Dialogs zu würdigen, trafen sich Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus in Jerusalem.

GASTGEBER
Was aber waren die politischen Momente dieser Reise? Erst einmal ist festzuhalten, dass die drei Gastgeber – Jordanier, Palästinenser und Israelis – allesamt zufrieden sein dürften. Die Vatikandiplomatie hatte das dreitägige Besuchsprogramm mit Gesten und Worten meisterhaft gestaltet: Verständnis für jede Seite, Ausgewogenheit als Prinzip. Der Papst pflegt nicht zu polemisieren oder zu polarisieren.

Nachdem sich der Vatikan vorher bei den Präsidenten Peres und Abbas diplomatisch abgesichert hatte, lud Papst Franziskus beide ein, zu ihm »nach Hause zu kommen«, um ein gemeinsames Gebet abzuhalten. Es gehe darum, von Gott das Geschenk des Friedens zu erflehen, sagte Franziskus. Die Dringlichkeit der Befriedung des Nahen Ostens – sei es, um den syrischen Bürgerkrieg zu beenden  oder   eine zweistaatliche Friedenslösung im israelisch-palästinensischen Konflikt anzustreben – war die politische Richtschnur des Papstbesuches.

Als er beim Treffen am Jordan mit syrischen Flüchtlingen das anhaltende menschliche Leid in Syrien bedauerte, stellte Franziskus die Frage, wer denn die Waffen verkaufe, mit denen der Krieg geführt werde. Darin liege die Wurzel des Übels, so der Papst: Hass und Geldgier. Klar in der Sache, jedoch ohne direkt mit dem Finger auf andere zu zeigen. Franziskus lobte zudem ausdrücklich die Bereitschaft Jordaniens, Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen, und rief die internationale Gemeinschaft zu größeren Finanzhilfen auf.

SIGNAL 
Jordanien spielte auch sonst eine besondere Rolle. So nahm der haschemitische Prinz Gazi an der Begegnung des Papstes mit islamischen Würdenträgern auf dem Jerusalemer Tempelberg teil. Es war ein unübersehbares Signal, wer der bevorzugte Partner Israels sein könne, wenn es um die Zukunft Jerusalems geht.

Zwei weitere politische Momente des Besuches sind von Bedeutung: zum einen der Fototermin an der Mauer bei Bethlehem – der Papst im stillen Gebet. Ein Zwischenstopp, der auf Wunsch von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas eingelegt wurde. Zum anderen kam der Papst der Bitte von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu nach und suchte die nationale Gedenkstätte für die Opfer des Terrorismus am Herzlberg auf. Franziskus hatte gleich bei seiner Ankunft den Terroranschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel verurteilt. Dies steht im Einklang mit seiner Haltung, jeglichen Antisemitismus und jegliche Gewalt, die im Namen Gottes verübt wird, zu verurteilen.

Unweit der Gedenkstätte legte Franziskus am Grab Theodor Herzls einen Kranz nieder. Mit diesem symbolischen Akt legitimierte der Papst den Zionismus als staatstragende Idee Israels. Vor 110 Jahren hatte Papst Pius X. in einer Audienz mit Herzl die Idee des Zionismus aus theologischen Erwägungen schroff zurückgewiesen. Sie stünde im Widerspruch zu der Auffassung, die Christen seien das neue Volk Israel.

UNMENSCHLICHKEIT
Franziskus’ Homilie in Yad Vashem war eine Auseinandersetzung mit der Unmenschlichkeit, die durch Menschen verursacht werden kann. Theologisch vollzog er dabei eine Kehrtwende: Er stellte nicht die Frage, warum Gott die Schoa zugelassen habe. Nein, er sagte vielmehr: Adam, Mensch, wo warst du, wie tief konntest du sinken? Bei der Begegnung mit sechs Schoa-Überlebenden küsste er jedem die Hand. Eine Geste der päpstlichen Demut im Stile Franziskus’.

Der Papst hat mehrmals die Annäherung zwischen Juden und Christen als ein Wunder Gottes gewürdigt und die bald 50-jährige Zäsur durch die Erklärung »Nostra Aetate« hervorgehoben. Und er lobte Schimon Peres als Mann des Friedens und machte deutlich, welch große Sympathien er für das israelische Staatsoberhaupt hegt. Im Gespräch mit dem Papst stellte Peres wiederum fest: »Auf dem Weg, Frieden zwischen uns und den Palästinensern zu stiften, haben Sie Frieden zwischen Juden und Christen erreicht.« Die religiöse Befriedung sei eine ausgezeichnete Einleitung zum politischen Frieden, so Peres’ Fazit.

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Der Autor war von 2008 bis 2012 Botschafter des Staates Israel im Vatikan.

Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19299

Gruß an die Schwarzmagier

TA KI

 

Christensklaven als Beute nordafrikanischer Piraten- und weiterführendem Link(!!!)


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Quelle: http://www.romanistik.uni-wuerzburg.de/fileadmin/99050602/user_upload/Mitarbeiter/Ruhe/Ruhe_Aufsaetze/christensklaven159-172.pdf

Weiterführender Link zu diesem Thema (!!)

Gruß an die Wissbegierigen

TA KI