Eure Zellen hören zu: Wie das Gespräch mit eurem Körper zur Heilung beitragen kann


gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Therese Wade, übersetzt von Antares

Sicher ist vielen von euch dieses Experimet bekannt. Auch hier wieder sehen wir die tiefen Verknüpfungen des Universums mit uns und rund um uns herum. Nutzt diese Erkenntnisse und lasst sie an jeder Stelle in euren Tag einfliessen 😉

„Jeder Teil des Körpers hat sein eigenes Bewusstseins oder seine eigene Seele.“

Mit diesen transformativen Worten, von eingeborenen Heilfrauen gesprochen, begann meine Reise zu den aussergewöhnlichen Heilungskräften, die es im menschlichen Körper zu entdecken gibt.

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Als diese Perspektive in mein Leben eintrat, litt ich unter einer schweren chronischen Schmerzstörung. Ich stellte mir plötzlich vor, wie ich dieses Konzept in meine regelmässigen Meditationen einbeziehen würde. Ich überlegte: Kann mein Körper mich hören? Kann ich mit ihm reden, um seine Zusammenarbeit bei der Heilung dieser Probleme zu gewinnen?

In dieser Nacht, nachdem ich durch Meditation einen Zustand tiefer Ruhe erreicht hatte, verband ich mich innerlich mit meinem Körper in einer tiefempfundenen Konversation, mit wirklicher Hoffnung, doch hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Nach etwa einer Stunde dieser fokussierten Kommunikation geschah etwas Erstaunliches. Mein Gewebe begann zu reagieren. Das Bindegewebe, welches über die Schichten von Narbengewebe gespannt war, zog sich zusammen und dehnte sich auseinander. Die Nerven brannten und meine Wadenmuskeln begannen unabhängig von meiner bewussten Kontrolle, Beuge- und Streck-Übungen durchzuführen. Während sich diese Reaktion an meiner Wadenmuskulatur fortsetzte, die durch den neuropathischen Zustand gelähmt war – als sympathische Reflexdystrophie diagnostiziert – wurde dieser Bereich durch sich elektrisch anfühlende Impulse wieder zum Leben erweckt.

Mein Herz hämmerte, als mir klar wurde, dass der Weg hin zu meiner Freiheit von diesen Belastungen endlich begonnen hatte. Mit einem Hintergrund in der Akupunktur und orientalischer Medizin wusste ich nur zu gut, wie weit verbreitet Zustände von chronischen Schmerzen in diesem Land sind, und ich fragte mich, was die Auswirkungen dieses Phänomens für so viele andere Betroffene sein könnten. Während ich weitere Fortschritte mit meinem Zustand machte, organisierte ich meine Vorgehensweise hin zu einem System, das ich auch den Klienten lehren könnte und verlagerte meinen beruflichen Schwerpunkt auf Hypnotherapie.

Wenn ich meine Klienten einweise, erkläre ich ihnen, dass eine regelmässige Meditationspraxis notwendig ist, um das Gehirn zu trainieren, in den Alpha- und Theta-Gehirnwellen-Zustand einzutreten. Während dieses Zustandes wird die Kommunikation zwischen dem Bewusstsein und dem physischen Körper drastisch verbessert. Ich habe festgestellt, dass zur Gewinnung der Zusammenarbeit des Körpers drei wichtigste Schritte bei der Kommunikation zu beachten sind:

Nähert euch eurem Körper mit echtem Mitgefühl. Entwickelt ein Verständnis, dass er aus bewussten Zellen besteht, die Emotionen erleben.
Baut Vertrauen auf indem ihr durch eine positive mentale Kommunikation euren Körper mit dafür gewinnt, bei eurem Wunsch zur Überwindung der Krankheit im Sinne von euch beiden zu kooperieren.
Gestattet eine echte Veränderungen in der Kommunikation durch die Nutzung neuer, verschiedener Gedanken und Worte, die spontan erhabene Emotionen hervorzurufen.

Aus meiner Erfahrung sind die oben genannten Leitlinien erforderlich, um eine dynamische Heilungsreaktionen im Körper zu erreichen. Ich stiess vor kurzem auf eine sehr ähnliche Zusammenstellung von Faktoren, die von dem Forscher Cleve Backster entdeckt wurden, der 36 Jahre damit verbrachte, Biokommunikation in pflanzlichen, tierischen und menschlichen Zellen zu studieren. Er bezog sich auf diese Faktoren als wirkliche Absicht, Einstimmung und Spontaneität. [1]

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Dracaena fragrans

Backster, der zuvor ein Verhör-Spezialist für die CIA war, schrieb in seinem Buch Primary Perception [2] über den entscheidenden Moment, der ihn zu seiner eigentlichen Arbeit in dieser Welt führte. Dieser Moment kam an einem Februarmorgen im Jahr 1966, als er beschloss, die Dracaena fragrans in seinem Labor unter Verwendung von Polygraphen-Geräten zu überwachen. Er befestigt die Elektroden an einem Blatt und fing an, über Möglichkeiten nachzudenken, wie er einen Anstieg der elektrischen Aktivität in der Pflanze induzieren könnte. Bei Menschen ist dieser Anstieg der elektrischen Aktivität mit intensiven Emotionen verbunden. Er stellte sich plötzlich vor, das mit Elektroden versehene Blatt anzubrennen. Im gleichen Augenblick, als diese Idee in seinem Geist war, schoss der Polygraph-Stift an den oberen Rand des Diagramms, eine extreme Reaktion dieses Teils der Pflanze anzeigend. Erstaunt wandte er sich seinem Schreibtisch zu, um eine Schachtel Streichhölzer zu holen, während der über die Möglichkeit grübelte, dass diese Pflanze irgendwie die Macht der menschlichen Absicht erfassen könnte.

Als er mit den Streichhölzern zurückkehrte, zeigte die Pflanze weiterhin das gleiche hohe Reaktions-Niveau, welches eine weitere Spurensuche auf dem Chart stören würde. Backster beschloss, „die Bedrohung zurückzunehmen”, indem er die Streichhölzer wieder zum Schreibtisch brachte. In diesem Moment war auf dem Diagramm ein Abwärtstrend zu sehen, als wenn sich die Pflanze anscheinend zu beruhigen begann. [3] Wenn Backster versuchte, die gleichen Ergebnisse zu wiederholen, indem er vortäuschte, dass er im Begriff war, die Pflanze zu verbrennen, gab es keine Reaktion. Die Pflanze schien den Unterschied zwischen der realen und künstlichen Absicht zu erfassen. Er entdeckt schliesslich, dass sich Pflanzen auf denjenigen abstimmen, der sie grundsätzlich versorgt. Sie reagieren sowohl auf dessen positive und negative Emotionen, als auch auf dessen Rückkehr, nachdem derjenige eine Zeit lang weg war. [4] Die Ergebnisse der Diagramme zeigten auch, dass die Pflanzen die Emotionen ihrer „Hauptversorger“ gegenüber den Gefühlen anderer in ihrer Nähe priorisieren.

Backster erweiterte später seine Forschung auch auf das Testen menschlicher Zellen auf die Anzeichen von Bewusstsein. Er sammelte weisse Blutzellen von menschlichen Spendern und versah sie in einem Reagenzglas mit Elektroden. Dann zeichnete er die Reaktionen der Zellen auf, während der Spender verschiedene emotionale Zustände erlebte. Er fand heraus, dass spontane Gefühle notwendig waren, um eine elektrische Reaktion in der Zelle hervorzurufen. Wenn sich zum Beispiel eine Spenderin zwang, eine Emotion zu fühlen, reagierten die Zellen nicht. Wenn sie jedoch einen erschütternden Anruf von ihrer Tochter erhielt, reagierten die Zellen deutlich. [5]

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Urheberrecht dieses Bildes: Gregory C. Adams

Er wies darauf hin, dass die Entfernung bei diesen Experimenten irrelevant zu sein schien. Zum Beispiel vergass ein Spender seine Elektroden-Zellen im Labor und hinterliess dann ein detailliertes Protokoll aller belastenden Emotionen, die er auf seiner Reise nach Hause in einen anderen Staat erlebt hatte: wie eine verpasste Autobahnabfahrt, das Stehen in einer langen Reihe auf dem Flughafen und das Abheben seines Flugzeuges. Später trafen all die beschriebenen Vorfälle im Vergleich mit der Diagramm-Aufnahme zu und zeigten eine starke Korrelationen zwischen dem Zeitpunkt der belastenden Ereignisse und den elektrischen Reaktionen in seiner Zellen. Die Grafik wurde wieder ruhig, als er nach Hause kam und schlafen ging. [6]

Diese Experimente wurden mit der Verwendung von Geräten durchgeführt, die elektromagnetische Strahlung aussieben – die üblichen verwendeten Energien zur Informationsübertragung. Die Zellen verhielten sich, als ob die Bildschirme nicht da waren, was darauf hindeutet, dass diese Kommunikation von einem Feld getragen wird, welches von der konventionellen Wissenschaft unidentifiziert ist. [7] Einige Wissenschaftler glauben, dass die weitere Entwicklung der Quantenphysik uns beim Verständnis dieses Feldes helfen kann, welches emotionale Absicht zwischen Lebewesen vermittelt. [8] Die Quanten- Verschränkung ist ein Prozess, wobei zwei Partikel von Materie, die miteinander interagiert haben, sich weiterhin verhalten, als ob sie noch verbunden sind, nachdem sie selbst durch viele Meilen getrennt wurden. Wenn eine energetische Veränderung der Eigenschaften (Position, Drehimpuls und Spin) eines der Teilchen erzeugt wird, ändern sich die Eigenschaften des anderen entfernten Teilchens zum gleichen Zeitpunkt.

Dieses wissenschaftliche Phänomen und die Erforschung von Cleve Backster weisen auf das Östlichen Konzept der Einheit hin – der Ansicht, dass die ganze Natur voneinander abhängig ist. Alte Kulturen verstanden diese Vernetzung als ein lebendiges universelles Energiefeld, welches das Leben aufrechterhält, während es die Evolution des Bewusstseins im gesamten Universum anleitet. Die Meditationstechniken, die in meine Praxis involviert wurden, bringen den Geist in Einstimmung mit diesem Feld. Die Energie aus diesem Bereich konzentriert sich dann durch klare Absicht auf ein körperliches Heilungsereignis – und stimmt den physischen Körper auf das Bewusstsein ein. Diese Methode, welche ich als Antara bezeichne (im Sanskrit für innerhalb) – ermöglicht es jedem, diese pure kreative Heilungsfähigkeit zu erleben – erzeugt durch ein Zusammengehen des Geistes und des Körpers mit diesem lebenden universellen Energiefeld.

Therese Wade: Antara Healing

References:

  1. C. Backster, Primary Perception: Biocommunication with plants, living foods, and human cells, White Rose Millennium Press, 2003, pp. 29, 31-34, 39, 49-50. ISBN 0-966435435.
  2. Ibid., p. 20
  3. Ibid., pp. 21-25.
  4. Ibid., pp. 29-32
  5. Ibid., pp. 119-120
  6. Ibid., pp. 127-128.
  7. Ibid., pp. 40, 79, 151
  8. D. Radin, Entangled Minds: Extrasensory experiences in a quantum reality, Pocket Books, 2006, ISBN 13: 978-1-4165-1677-4; R. Sheldrake, Morphic Resonance: The nature of formative causation, Park Street Press, 2009, ISBN 978-1-59477-317-4; D. Wilcock, The Source Field Investigations, Penguin Group, 2011, ISBN 978-0-525-95204-6.

Quelle: http://transinformation.net/eure-zellen-hoeren-zu-wie-das-gespraech-mit-eurem-koerper-zur-heilung-beitragen-kann/

Gruß an die Klardendenden

TA KI

Liebe – die stärkste Himmelsmacht


Warum Hühnereier Schmerz empfinden und Pflanzen wie wir Menschen geliebt werden wollen.

Von: Ursula Seiler

Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte und… das Amen des Universums.

Novalis

In den frühen Morgenstunden des 2. Februar 1966 schloß Cleve Backster, der Leiter der Lügendetektor-Schule des amerikanischen Geheimdienstes, seinen Büro-Drachenbaum an einen Detektor an. Aus Jux. Lügendetektoren messen Feuchtigkeitsströme, und Backster wollte wissen, wie lange es dauerte, bis das Wasser der nassen Erde die Blätter an der Spitze erreichte. Backster erfuhr jedoch etwas völlig anderes. Als er die Pflanze goß, zeigte der Detektorschreiber die typische Kurve eines Menschen, der sich freut. Backster war erstaunt und dachte sich einen anderen Versuch aus. Er wollte die Pflanze ein wenig anbrennen, um sie zu bedrohen, das sollte einen heftigen Ausschlag geben. Der Schreiber reagierte kräftig, allerdings schon, als Backster erst daran gedacht hatte, die Pflanze zu versengen. Baxter schloß daraus: Pflanzen haben nicht nur ein meßbares Gefühlsleben, sie können auch Gedanken lesen. Nun war Baxter neugierig geworden. Er fand heraus, daß Hühnereier Schmerz empfinden, wenn sie gekocht werden, und daß sein Baum Mitleid mit den Eiern hatte. Ein Joghurt zuckte zusammen, wenn neben ihm ein anderer Joghurt durch Antibiotika umgebracht wurde. Salatblätter fielen in Ohnmacht, bevor man sie aß. Es gehörte zu Baxters besten Scherzen, wenn er im Flugzeug seinen Nebenmann mitgucken ließ, wie sein kleiner transportabler Detektorschreiber in Panik ausschlug, sobald Salat serviert wurde.

Wir können uns vorstellen, daß der Geheimdienst CIA die neuen Versuche seines Experten gar nicht gerne sah. Backster wurde gekündigt; er mußte sich als Nachtwächter durchschlagen, um künftige Pflanzen-, Eier- und Joghurt-Experimente finanzieren zu können. Mittlerweile ist Cleve Backster achtzig geworden, fliegt noch immer in der Welt herum und präsentiert den Leuten die Todesschreie des Salats. Er hat herausgefunden, daß die Wissenschaftler der westlichen Welt davon nichts hören wollen; Sie versuchen, ihn als lächerlich abzutun oder totzuschweigen.

Die Wissenschaftler aber, denen er in Indien oder in buddhistischen Ländern begegnet, die lachen nicht. Sie fragen ihn vielmehr, wieso er denn bloß so lange gebraucht habe, so eine Selbstverständlichkeit herauszufinden.“ Was Xaver Frühbeis hier am 2. Februar 2004 seinen Zuhörern beim Bayerischen Rundfunk als Kalenderblatt präsentierte, hat längst Geschichte gemacht. Peter Tompkins und Christopher Bird haben es in ihrem einmaligen Buch Das geheime Leben der Pflanzen  ausführlich und packend beschrieben.

Apropos Indien: Hier ragt besonders Sir Jagadis Chunder Bose (1858-1937) heraus, ein genialer bengalischer Wissenschaftler, der Physiker, Physiologe und Psychologe in einem war und mehr über Pflanzen entdeckte, als je ein Mensch vor ihm. Eigentlich begann seine Forschungsarbeit 1894 auf einem ganz anderen Feld, nämlich der Übertragung von Radiowellen. Nach fünf Jahren fiel ihm auf, daß sich die Empfindlichkeit seines Metalldetektors zum Empfang von Radiowellen bei ständigem Gebrauch verringerte, sich nach einer Ruhepause jedoch wieder normalisierte. Er kam zum Schluß, Metalle würden vielleicht ebenso wie müde Tiere oder Menschen Regenerationsphasen brauchen. Seine diesbezüglichen Untersuchungen ergaben, daß die Kurven eines schwach erwärmten Magneteisenerzes verblüffende Ähnlichkeit mit den Reaktionskurven von Muskeln aufwiesen. Beide wurden nach starker Beanspruchung „müde“, d. h., ihr Reaktions- und Regenerationsvermögen verringerte sich. Durch sanftes Massieren oder ein warmes Bad konnte ihre Ermüdung jedoch wieder beseitigt werden! Experimente mit Roßkastanien zeigten genau dieselben Muster. Schließlich kaufte Bose einen Sack mit weißen und gelben Rüben, weil er glaubte, dieses plump aussehende Gemüse sei bestimmt auch mit einer ebenso dumpfen Gemütsverfassung gesegnet. Doch erwiesen sich die Rüben als hoch sensibel! Bose entdeckte auch, daß er Pflanzen, die er mit Chloroform betäubte, ebenso vom Schmerz und Schock des Ausgrabens und Umpflanzens bewahren konnte, wie man es bei Menschen vor einer Operation macht.

Überhaupt zeigten die Forschungen Boses, daß es zwischen tierischem und pflanzlichem Gewebe kaum Unterschiede in den Reaktionsmustern gibt. Die Haut von Eidechsen, Schildkröten und Fröschen verhält sich ähnlich wie die Schalen von Weintrauben, Tomaten und anderen Früchten und Gemüsesorten. Die Reaktion eines Blattes auf Licht weist starke Parallelen zur Reaktion der Retina des tierischen Auges in einer entsprechenden Situation auf. Mit Hilfe seines Vergrößerungsapparates bewies er, daß Pflanzen bei ununterbrochener Reizung ebenso ermüden wie tierische Muskeln – egal ob es sich dabei um hypersensible Mimosen oder um ‚robuste‘ Radieschen handelt.

Apropos ununterbrochene Reizung: Genau dieser ist heute die gesamte Pflanzenwelt durch die Mikrowellenstrahlung ausgesetzt, wie sie zigtausende Mobilfunktürme Tag und Nacht aussenden. Kein Wunder, daß unsere Bäume und Getreide, die Früchte und Gemüse „müde“ werden, weniger Lebenskraft zeigen und damit weniger Nährstoffe, und so den ebenfalls immer müder werdenden Menschen immer weniger nähren. Wir schaufeln uns langsam aber sicher die Grube, in die wir einst fallen werden – doch Hauptsache, wir können uns dann in der Grube noch per Handy verabschieden…

Ebenso berühmt wie Dr. Bose war Luther Burbank (1849-1926), der berühmteste Pflanzenzüchter Amerikas. Zu seiner Zeit war er unglaublich populär. Er galt als „Zauberer“ im Bereich der Pflanzen. Viele berühmte Persönlichkeiten seiner Zeit, wie etwa Thomas Edison, besuchten ihn und seine Farm. Noch heute bedeutet das Verb „to burbank“ soviel wie Verändern und Verbessern von Pflanzen. Und die Kartoffelsorte „Burbank“ ist immer noch die wichtigste Kartoffel auf dem US-Markt.

CIA-Forscher Cleve Backster

Obwohl Burbank ein sehr bodenständiger Mensch war, der beispielsweise die Unsterblichkeit der Seele abstritt, war er ein Mann, der wußte, daß seine Pflanzen vor allem Liebe brauchten. Dem berühmten Yogi Paramahansa Yogananda hatte Burbank anvertraut, wie er es nach Jahren geschafft hatte, einen Kaktus ohne Stacheln zu züchten! „Während meiner Versuche mit den Kakteen“, berichtete Burbank, „sprach ich viel mit ihnen, um sie mit einer Atmosphäre der Liebe zu umgeben. ‚Ihr braucht keine Angst zu haben‘, sagte ich oft. ‚Ihr habt eure Stacheln doch gar nicht nötig. Ich werde euch beschützen!“ „Burbanks liebevolle Zuwendung“, schrieb der Mystiker Manly P. Hall über ihn, „wirkte wie Balsam und ließ alles besser wachsen und gedeihen. Burbank erklärte mir, daß er bei all seinen Versuchen seine Pflanzen ins Vertrauen ziehe, sie um ihre Hilfe bitte und sie seiner Zuneigung versichere.“Helen Keller, selbst blind und taub, schrieb nach einem Besuch bei Burbank in einer Zeitschrift: „Er besitzt die seltenste aller Gaben: den aufnahmebereiten, offenen Geist eines Kindes. Allein ein weises Kind vermag die Sprache der Blumen und Bäume zu verstehen.“

Apropos Kinder: Auch sie brauchen Liebe, um schön zu wachsen und zu gedeihen. Werden sie von ihren Eltern vernachlässigt, wachsen sie zu müden, traurigen, liebesunfähigen Erwachsenen heran. Kerstin Götze ist vierfache Mutter und lebt in der ehemaligen DDR. Wie es Brauch war damals, wurde auch sie als kleines Kind in den Kinderhort abgegeben. Sie erlebte es als Trauma und reagierte entsprechend: mit sehr schweren Lungenentzündungen. Dann, als eine den Punkt erreicht hatte, wo ihr Überleben fraglich war, beschlossen ihre Eltern, mit der Kinderkrippe aufzuhören. Wohlverstanden, Kerstin hatte im ganzen nur einige Monate im Hort verbracht. „Wenn meine Mutter mich morgens abgab und ging, hatte ich das Gefühl, ich falle ins Bodenlose. Es ist so eine Existenzangst, daß ich heute weiß, wie wohl Todesangst sein muß.“ Dabei war sie nur fünf oder sechs Tage in der Woche in der Krippe, erzählt sie Daniela Niederberger von der Schweizer Weltwoche. „Das war noch gut. Normalerweise wurden die Kinder in der DDR-Zeit früh um sechs abgegeben und abends um fünf geholt. Die nächste Stufe war die Wochenkrippe für Schichtarbeiter und Künstler. Da waren die Kinder nur am Wochenende zu Hause. Ich sprach mit Erzieherinnen, die da gearbeitet haben und den Job aufgeben mußten, weil sie es nicht ertrugen. Die Kinder schrien die ersten drei Tage und lagen dann nur noch apathisch da.“

Ihre Seelen verdorrten gleichsam wie Pflanzen, denen man das Wasser vorenthält. „Nach der zweiten oder dritten Krippengeneration“, faßt Kerstin Götze zusammen, funktioniere das Herz „tendenziell nicht mehr.“ Die Menschen haben das Gefühl für das Lieben, das Zusammengehören, das Füreinander-verantwortlich-Sein verloren. Da gibt es Mütter, erzählt sie, die ihre kranken Kinder in die Krippe abschieben, weil sie sagen, sie würden das Gequengel nicht den ganzen Tag ertragen. Arbeitslose Frauen, die, obwohl sie den ganzen Tag zu Hause sind, ihr Kind den vollen Tag in der Krippe lassen. „Sie fühlen sich nicht gerufen, ihm ein Mittagessen zu kochen. Nein, das Kind kann ich nicht den ganzen Nachmittag ertragen!“

Diese Ungeborgenheit führt zu allgemeiner Gefühlsarmut und -kälte, sagt Kerstin Götze. „Eine junge Frau, die zu mir in die Stillgruppe kommt, sagt von sich, daß sie Schwierigkeiten hat, etwas zu empfinden. Durch Therapien lernt sie, ihre Gefühle wahrzunehmen. Sie war als Kind immer in Krippen und hatte später große Beziehungsschwierigkeiten. Mittlerweile hat sie ein Kind und tastet sich zäh in eine liebende Mütterlichkeit hinein.“ Sie glaubt auch, daß die großen Probleme Ostdeutschlands mit Alkohol und Drogen ursächlich mit diesem Liebesmangel zusammenhängen. „Die Basis aller seelischen und geistigen Fähigkeiten wird in den ersten drei Jahren gelegt. In dieser Zeit wird das Gehirn entwickelt. Das Gehirn eines Neugeborenen kann mit einem Rosenbusch verglichen werden. Die geschlossenen Rosenknospen sind die Synapsen. Wenn der Rosenbusch keine optimalen Entfaltungsbedingungen hat, verkümmern die Synapsen, das heißt, die Knospen gehen nicht auf. Kinder, die nicht gestillt wurden und die zu wenig gut gebunden sind, haben später eher Suchtprobleme, aber auch Verhaltensprobleme und Lernschwierigkeiten, es fehlt eher die Anstrengungsbereitschaft.“

Kerstin Götze hat die Konsequenz daraus gezogen und ist vollberuflich erziehende Mutter. Dennoch fallen ihre Kinder in der Schule auf. Die Lehrer sagen, so ausgeglichene, selbständige und konzentriert arbeitende Kinder wie die ihren, das gäbe es nur noch selten.

„Wir haben einen Liebesnotstand noch viel mehr als einen Arbeitslosennotstand“, sagt sie.

— Ende des Artikelauszugs —

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/liebe-die-staerkste-himmelsmacht#.VdsNcZcdF74

Gruß an die kosmischen Kräfte

TA KI