Aspartam: Die Chronik der Legalisierung eines Süßstoffs


Aspartam wurde durch die US-Aufsichtsbehörde FDA mehrfach verboten. Wie kommt es, dass der Süßstoff heute legal ist und in zahlreichen Produkten Verwendung findet? Der bittersüße Streit darüber, ob Aspartam sicher ist oder nicht, zieht sich schon viele Jahrzehnte hin.

aspartam
Aspartam, Foto: Gegenfrage.com

Auf der einen Seite gibt es medizinische Studien, die von dringend vom Verzehr des Stoffs abraten, andere Studien besagen, dass er völlig ungefährlich ist. Dieser Artikel bezieht sich auf die Geschichte des Süßungsmittels in den Vereinigten Staaten.

Alles beginnt im Dezember 1965 in der Firma GD Searle. Einer der dort beschäftigten Chemiker kreiert versehentlich Aspartam bei dem Versuch, ein Heilmittel für Magengeschwüre zu schaffen. Es stellt sich heraus, dass Aspartam 180 mal süßer ist als Zucker.

Searle beschließt im Jahr 1967, für Aspartam die Genehmigung durch die FDA zu erlangen und beginnt mit einigen Sicherheitstests, welche für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen erforderlich sind.

Kurz später stellt sich heraus, dass der Verzehr des Süßstoffs schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Dr. Harold Waisman, Biochemiker an der Universität von Wisconsin, mischte Aspartam als Süßungsmittel in Milch, welche Affenbabys verabreicht wurde. Von den sieben Affen starb einer, fünf weitere erlitten epileptische Anfälle.

Im November 1970 wurde der Süßstoff Cyclamat verboten, nachdem dessen Verzehr mit Krebs in Verbindung gebracht wurde. Auch Saccharin stand in der Kritik, ein hervorragendes Timing, sodass die Chancen für Aspartam als Ersatzstoff gut standen. Im Dezember 1970 startete GD Searle Kampagnen, um Aspartam ein positive Image zu verleihen und die US-Regulierungsbehörden umzustimmen.

Doch folgte ein weiterer Rückschlag: Im Frühjahr 1971 fand der führende Neurologe Dr. John Olney heraus, dass Asparaginsäure (einer der Bestandteile von Aspartam) Löcher in Gehirnen von Mäusen verursachte.

Die Forschungsabteilung von GD Searle bestätigte die Richtigkeit der Forschungsergebnisse Olneys. Bis Februar 1973 hatte das Unternehmen 10 Millionen Dollar für Sicherheitstests ausgegeben und legte der FDA über 100 Studien vor, welche die Unbedenklichkeit von Aspartam belegen sollten.

Die FDA nahm sich der Sache erneut an und kam wenige Wochen später zum Ergebnis, dass die Informationen nicht ausreichten, um die Toxizität von Aspartam festzustellen. Nach langem Hin und Her erteilte die FDA im Juli 1974 eine erste Zulassung für das Süßungsmittel für den beschränkten Einsatz in Lebensmitteln.

Dr. Olney protestierte dagegen und bezeichnete die Prüfverfahren von GD Searle als „schlampig“. Er startete im März 1976 eine Petition, welche eine erneute Überprüfung von Aspartam durch die FDA erzwingen sollte.

Olney bekam erneut Recht: Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass GD Searle die Forschungsergebnisse zu eigenen Gunsten manipuliert hatte und stellten fest, dass sie „noch nie zuvor so etwas schlechtes wie die Searles-Tests“ zu Gesicht bekamen.

FDA klagt gegen GD Searle

Die FDA klagte das Unternehmen im Januar 1977 aufgrund von „Verheimlichung von Fakten und falschen Aussagen“ bei der US-Staatsanwaltschaft an. Dies war das erste Mal in der Geschichte der FDA, dass sie eine strafrechtliche Verfolgung eines Herstellers einleiteten.

GD Searle reagierte schnell und heuerte im März 1977 den ranghohen Minister Donald Rumsfeld erfolgreich als neuen Vorsitzenden des Unternehmens an. Rumsfelds Einfluss machte sich rasch bemerkbar:

Bereits im Juli 1977 trat Samuel Skinner, Chef der US-Staatsanwaltschaft, von seinem Posten zurück und erhielt eine führende Position in der firmeneigenen Kanzlei von GD Searle. Im Dezember 1977 wurde das Verfahren gegen GD Searle eingestellt.

Nach drei voneinander unabhängigen Untersuchungen wurde Aspartam im Jahr 1980 in den USA verboten. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass Aspartam „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ die Entstehung von Hirntumoren begünstigt.

Am 21. Januar 1981, nur einen Tag nach Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Ronald Reagan, der äußerst engen Kontakt zu Rumsfeld pflegte, erhielt GD Searle wieder die Zulassung für Aspartam durch die FDA.

Monsanto

Reagans neuer FDA-Kommissar, Arthur Hull Hayes, Jr., ernannte eine fünfköpfige wissenschaftliche Kommission, um das Verbot von Aspartam zu überprüfen. Arthur Hull Hayes, Jr. wechselte später übrigens zu Burstone-Marstella und wurde dortiger PR-Chef für GD Searle und Monsanto. Er verlor nie wieder ein Wort über Aspartam, doch wurde so mutmaßlich die Verbindung zu Monsanto geschaffen.

Am 15. Oktober 1982 erteilte die FDA GD Searle eine Zulassung für Aspartam in als Süßstoff in kohlensäurehaltigen Getränken und anderen Flüssigkeiten. Einige Monate später forderte die National Soft Drink Association die FDA dazu auf, die Zulassung bis auf weiteres zurückzunehmen.

Doch vergeblich: Ab Herbst 1983 kamen erste kohlensäurehaltige Getränke mit Aspartam auf den Markt. Im Jahr 1985 wurde GD Searle von Monsanto übernommen. Zahlreiche Wissenschaftler, Ärzte, Apotheker und Verbraucherschützer sagten, dass Aspartam mindestens 90 schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen begünstigt.

Darunter Krebs, Leukämie, Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Fibromyalgie und Epilepsie, um nur ein paar wenige zu nennen. Aspartam wird heute als „Canderel“, „Equal“ und „NutraSweet“ vermarktet.

Quellen: sweetpoison, rense, dorway, minds

Quelle

Gefunden bei

Gruß an die Wissenden

TA KI

Werbeanzeigen

Bei der Verstoffwechselung von Aspartam entstehen gefährliche Nervengifte; Keine Kinder MIT Stevia !!??


Aspartam – Süssstoff mit Nebenwirkungen

Aspartam, der Süssstoff mit vielen Nebenwirkungen, ist nicht halb so unbedenklich, wie die Studien der Hersteller behaupten. Bei seiner Verstoffwechselung entstehen gefährliche Nervengifte. Gedächtnisverlust, Depressionen, Blindheit und Verlust des Hörvermögens sind nur einige ihrer Wirkungen auf den menschlichen Organismus.

Aspartam © Richard Villalon – Fotolia.com

 

Süssstoff verursacht Gesundheitsstörungen

Sie können Krankheitsbilder herauf beschwören, die keiner mit dem „harmlosen“ süssen Stoff je in Verbindung bringt. Manche Symptome führen zu Fehldiagnosen, da sie den Merkmalen von Multipler Sklerose ähnlich sind und zerstören so das Leben von Menschen, denen keiner je gesagt hat, dass der Konsum von Light-Getränken für ihren miserablen Gesundheitszustand verantwortlich ist.

Aspartam ist ein Süssstoff, der genau wie Zucker vier Kilokalorien pro Gramm hat. Da Aspartam aber 200mal süsser ist als weisser Haushaltszucker, benötigt man von diesem Süssstoff nur einen Bruchteil der Zuckermenge und so spielen Kalorien in diesem Fall keine Rolle. Aspartam ist auch als „NutraSweet“, „Canderel“ oder einfach als E 951 bekannt. Es handelt sich um einen beliebten Süssstoff, weil er so „natürlich“ nach Zucker schmeckt. Andere Süssstoffe, wie zum Beispiel Saccharin, haben oft einen leicht bitteren Beigeschmack.

Süssstoff befindet sich in sehr vielen Nahrungsmitteln

Aspartam wurde 1965 in Chicago von einem Chemiker der Searle Company, einer Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto, entdeckt. Mittlerweile ist der Süssstoff in über 90 Ländern weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten. Überall, wo zwar süsser Geschmack, aber kein Zucker erwünscht ist, kann Aspartam zum Einsatz kommen. Wenn irgendwo „Light“, „Wellness“ oder „Zuckerfrei“ draufsteht, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Aspartam enthalten ist.

Die Gentechnik machts

Die drei Grundsubstanzen von Aspartam sind die beiden Aminosäuren Phenylalanin (50 Prozent) und Asparaginsäure (40 Prozent) sowie der Alkohol Methanol.

Im menschlichen Körper zerfällt Aspartam wieder in seine drei Ausgangsstoffe Phenylalanin, Asparaginsäure und Methanol. Produkte, die Aspartam enthalten, müssen mit einem Warnhinweis versehen sein: „Enthält Phenylalanin“. Diese Aminosäure kann für solche Menschen lebensgefährlich sein, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden. Sie können Phenylalanin nicht abbauen und so reichert es sich in deren Gehirn an. Die Folgen sind „Schwachsinn“ und verkümmertes Körperwachstum.

PKU ist jedoch eine äusserst seltene Krankheit: Lediglich eines von 20.000 Neugeborenen wird mit diesem Gendefekt geboren. Nun hat sich aber gezeigt, dass auch Menschen, die definitiv nicht von PKU gezeichnet sind, sondern einfach nur gerne mit Süssstoff gesüsste Limonaden geniessen, grosse Mengen Phenylalanin im Gehirn anreichern können. Als Symptome treten daraufhin Kopfschmerzen und Gedächtnisverlust auf, aber auch emotionale Krankheiten wie heftige Stimmungsschwankungen, Depressionen bis hin zu Schizophrenie und einer Empfänglichkeit für Anfälle können zum Vorschein kommen – je nach Veranlagung und körperlicher Konstitution.

Eine daraufhin erfolgte Steigerung der Verkaufszahlen von Psychopharmaka – zur Aufheiterung der süssstoffdepressiven Patienten – ist sicher nur unbeabsichtigte Konsequenz der nicht gerade unumstrittenen Zulassung von Aspartam als Nahrungsmittelzusatz.

(…)Sehen Sie auch diesen Film:

.

Stevia ist mit Vorsicht zu genießenStevia-Zucker

Viele Menschen glauben, dass Stevia der einzige natürliche Süßstoff ist und, dass das Süßkraut risikoarmes Süßen ermöglicht. Die Redaktion des Gesundheitsportals http://www.imedo.de informiert darüber, dass Stevia mit Vorsicht zu genießen ist, da die süßen Blätter und der daraus gewonnene Süßstoff möglicherweise nicht unschädlich sind.

Viele Menschen glauben, dass Stevia der einzige natürliche Süßstoff ist und, dass das Süßkraut risikoarmes Süßen ermöglicht. Die Redaktion des Gesundheitsportals www.imedo.de informiert darüber, dass Stevia mit Vorsicht zu genießen ist, da die süßen Blätter und der daraus gewonnene Süßstoff möglicherweise nicht unschädlich sind.

Stevia ist die allgemein übliche Kurzbezeichnung für Stevia rebaudiana bertoni. Neben Stevia sind auch die Bezeichnungen Süßkraut, Süßblatt und Honigkraut bekannt. Bei Stevia rebaudiana handelt es sich um eine Pflanze aus der Gattung der Stevien, die zur Familie der Korbblütler gehört. Auch die Bezeichnung Steviosid ist üblich für das Glycosid des Diterpens Steviol, das einen stark süßen Geschmack hat. Es stammt aus den Blättern der Stevia Pflanze. Das aus den Steviablätten gewonnene Süß-Extrakt enthält vorwiegend Steviosid. Die Pflanze ist seit Jahrhunderten bekannt und wird in den Ländern, in denen Stevia vorkommt, auch als natürlicher Süßstoff und Mittel zur Verminderung der männlichen Fruchtbarkeit verwandt. Zu diesen Ländern gehören die südamerikanischen Länder Brasilien und Paraguay. Zur Süßung können die getrockneten Blätter oder die industriell gewonnenen Konzentrate verwendet werden.

Stevia als Zuckerersatz
Die wissenschaftlichen Akten über Stevia sind noch längst nicht geschlossen. Die bisher vorliegenden Untersuchungsergebnisse sind weit weniger positiv als viele Stevia-Verwender glauben. In Asien wird Stevia trotz der wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen noch als Zuckerersatz verwendet.

Stevia ist noch nicht zugelassen

Momentan ist Stevia in der Europäischen Union weder als Lebensmittel noch als Süßungsmittel (Süßstoff) zugelassen. Studien zeigen, dass Steviol möglicherweise mutagen und gentoxisch sein könnte und die Sicherheit durch weitere Studien nachzuweisen ist. Sicher dagegen ist eine minimale toxische Wirkung von Stevia, die durch Tierversuche an Ratten, Hamstern und Mäusen belegt ist. Daraus lassen sich aber nicht in jedem Falle Empfehlungen für den Menschen ableiten. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) wurde ein ADI-Wert für Stevia von bis zu 4 Milligramm je Körperkilogramm festgelegt. Der ADI-Wert gibt an, wie viel des Zusatzstoffes der Mensch jeden Tag gefahrlos aufnehmen kann. Die Abkürzung ADI steht für Accetable Dialy Intake. Daraus ist zu schließen, dass Stevia nicht grundsätzlich unbedenklich ist. Andernfalls hätte Stevia den GRAS-Status erhalten. Die Abkürzung GRAS steht für Generally Recognized As Safe. Diesen Status vergibt die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) für Substanzen wie beispielsweise Lebensmittelzusatzstoffe, die allgemein als sicher angesehen werden. Die Süßstoffe Thaumatin und Aspartam-Acesulfam-Salz werden von der WHO und der FAO im Gegensatz zu Stevia als völlig unbedenklich eingestuft und haben die ADI-Bewertung: „Keine Beschränkung“.

Liebe-machenSeit Jahrhunderten wird Stevia in südamerikanischen Ländern als Verhütungsmittel eingesetzt. Stevia hat scheinbar Einfluss auf das männliche Reproduktionssystem und in Tierversuchen führt Stevia zur passageren Unfruchtbarkeit der männlichen Ratte. Studien, die Stevia negative Wirkungen zuschreiben, müssen kritisch betrachtet werden. Eindeutige Aussagen zu Stevia lassen sich vor dem momentanen Kenntnisstand nicht machen. Allerdings lässt sich die Aussage, dass Stevia sicher und ungefährlich ist, noch weniger belegen. Vorsichtshalber sollte Stevia kein Bestandteil der menschlichen Ernährung sein. Dies gilt bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Sicherheit und Ungefährlichkeit eindeutig belegt ist. Erst dann ist Stevia den anderen Süßstoffen gleichzustellen und hat eine ähnliche Sicherheit wie die zugelassenen.

Stevia: Ein süßes Pulver
Stevia ist 70 bis 450 mal so süß wie Haushaltszucker und liegt damit im Bereich der Süßkraft anderer Süßstoffe. Lediglich die Süßstoffe Sucralose, Thaumatin und Neohesperidin-Dihydrochalcon weisen eine höhere Süßkraft als Stevia auf. In Ländern, in denen Stevia erlaubt ist, ist das Süßungsmittel in Pulverform erhältlich. Die in Deutschland eingeführten und meist widerrechtlich verkauften Produkte entsprechen häufig nicht den für Lebensmittel grundsätzlich notwendigen Anforderungen an die Hygiene. Rechtlich bewertet ist Stevia in der Europäischen Union ein neuartiges Lebensmittel (Novel Food) und unterliegt daher der Novel Food Verordnung. Stevia kann in der EU erst nach Zulassung in den Handel gelangen. Ein Zulassungsantrag wurde bereits abgelehnt: Steviosid ist in der Europäischen Union nicht als Süßstoff (Lebensmittel-Zusatzstoff) zugelassen, da die Sicherheitsstudien zu Steviosid nicht ausreichen, die Unbedenklichkeit zu belegen. Auch die Pflanze und ihre Blätter selbst wurden von der EU-Kommission aus diesem Grunde nicht als Novel Food zugelassen. In vielen Ländern derWelt (außer Israel, Brasilien, Neuseeland, Australien, China, Südkorea, Thailand und Japan) darf Stevia nicht eingesetzt werden. In den USA ist Stevia als Süßstoff durch die FDA verboten. Es darf dort nur als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. In der EU und damit auch in Deutschland ist es untersagt, Stevia in welcher Form auch immer als Süßstoff in den Verkehr zu bringen. Momentan befindet sich die EU-Kommission in der weiteren Entscheidungsphase zu Stevia. Mit einer Zulassung oder einem Verbot von Stevia sollte nicht vor 2010 gerechnet werden.

Stevia Süßpulver aus dem Internet Shop

Grundsätzlich ist Stevia ein praktisch kalorienfreier Süßstoff, der auch für die diabetesgerechte Ernährungsweise geeignet ist. Das aus den Blättern der Pflanze gewonnene Süßmittel ist nicht kariogen und hat einen Geschmack, der dem des Haushaltszuckers (Saccharose) sehr nahe kommt. Für viele Menschen sind andere Süßstoffe wie Aspartam keine Alternative, da sie fälschlicherweise annehmen, dass diese gesundheitsschädlich sind. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass es keine wissenschaftlichen Beweise und noch nicht einmal Hinweise gibt, dass die acht bisher zugelassenen Süßstoffe eine wie auch immer geartete Schädlichkeit aufweisen. Stevia-Interessenten können momentan in Deutschland nur die Pflanze kaufen oder Stevia Süßpulver im Internet bestellen. Aus hygienischen und rechtlichen Gründen sowie im Sinne des gesundheitlichen Schutzes sollten Verbraucher aber darauf vorsichtshalber verzichten, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

In der Europäischen Union sind momentan acht Süßstoffe zugelassen:

1.    Acesulfam-Kalium (E-950), 130 – 200 x süßer als Zucker, endeckt von Karl Clauß (1967)
2.    Aspartam (E-951), 200 x süßer als Zucker, entdeckt von James M. Schlatter (1965)
3.    Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962), 350 x süßer als Zucker
4.    Cyclamat (E-952), 30 – 50 x süßer als Zucker
5.    Saccharin (E-954), 300 – 500 x süßer als Zucker, entdeckt von Constantin Fahlberg / Ira Remsen (1878)
6.    Sucralose (E-955), 600 x süßer als Zucker, endtdeckt vonShashikant Phadnis (1975)
7.    Thaumatin (E-957), 2.000 – 3.000 x süßer als Zucker, Erstbeschreibung 1855
8.    Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-95, 400 – 600 x süßer als Zucker, entdeckt von Horowitz und Gentili (1963)

Süßstoffe lösen keinen Hunger aus und können beim Abnehmen helfen
Wissenschaftliche Studien beweisen eindeutig, dass die zugelassenen Süßstoffe weder Hunger noch Appetit auslösen. Außerdem haben sie keine Mastwirkung und finden keinen Einsatz als Mastmittel. Süßstoffe haben keinen Einfluss auf den Blutzucker- und Insulinspiegel. Süßstoffe nehmen keinen Einfluss auf die Hunger-Sättigungsregulation: Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Süßstoffe bei der Gewichtsreduktion und der Gewichtsstabilisierung helfen können. Allein durch den Einsatz von Süßstoff können Übergewichtige jedoch nicht abnehmen, da Süßstoffe nicht automatisch schlank machen. Ob Stevia im Rahmen einer Gewichtsreduktion positive Wirkungen hat, ist wissenschaftlich noch nicht nachgewiesen.

Stevia nicht oder nur mit Vorsicht genießen
Da es eine Reihe anderer natürlicher Süßstoffe gibt, die im Gegensatz zu Stevia nachgewiesenermaßen nicht schädlich sind, können diese bis zur Zulassung von Stevia problemlos verwendet werden. Wer Stevia über Internet Shops oder aus dem Gartenhandel erwirbt, muss sich darüber im Klaren sein, dass es möglicherweise gefährlich ist. Es schädigt wahrscheinlich die Fruchtbarkeit und könnte sogar krebserregend sein. Zudem gibt es Hinweise, dass Stevia gentoxisch sein könnte. Vor diesem Hintergrund sollte Stevia mit Vorsicht oder besser überhaupt nicht verzehrt werden.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema in den imedo-Gesundheitsnews:

In vielen Pflanzen wie Stevia stecken natürliche, süße Inhaltsstoffe
Immer mehr Menschen nutzen Süßkraut Stevia zum Süßen
Zucker oder Süßstoff? Gesund oder gefährlich?
Süßstoff Aspartam besteht aus natürlichen Eiweißbausteinen

Eine wissenschaftlich fundierte Abhandlung zum Thema Süßstoff hat die Redaktion des Gesundheitsportals http://www.imedo.de für Sie in den imedo-Gesundheitsnews unter dem Titel „Mit Süßstoff abnehmen?“ zusammengefasst.

In der imedo-Gruppe „Abnehmen“ finden Sie über 500 Menschen, die sich über das Thema austauschen sowie Erfahrungsberichte und Therapiebewertungen.

Wissenschaftliche Quellen:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8143647?dopt=Abstract

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12130868?dopt=Abstract

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3887402?dopt=Abstract

Bildquelle: Anita Winkler, pixelio.de

Gefunden bei: http://gesundheitsnews.imedo.de/news/1012960-stevia-ist-mit-vorsicht-zu-geniesen

.

Stevia, Gesundheitsrisiko oder Heilpflanze?

Das vorher Geschriebene klingt eigentlich nach einem idealen Süßmittel, dass unsere Ernährungsgewohnheiten revolutionieren könnte, wenn es da nicht rechtliche Bedenken gäbe. In Europa konnte man den Steviaextrakt, -sirup oder -pulver bis im Februar 2000 in Naturspeiseläden und Reformhäusern als Zuckerersatz kaufen.
Danach kam die neue Novel-Foodverordnung der EU in Brüssel heraus, diese zog das »Betriebsverbot« der Pflanze nach sich. Eine unglückliche Verkettung der Umstände, denn eben zu dieser Zeit waren Bio- und Kräuterläden auch in Deutschland auf die Vorzüge von Stevia aufmerksam geworden und hatten im Ausland Ware für die gesundheitsbewussten Verbraucher eingekauft. Eine toxische Bedenklichkeit sprach man nicht aus. Verhehlen darf man aber auch nicht, dass sich die Europäische Kommission schon seit 1989 mit der Pflanze beschäftigt und sie den 1997 gestellten Antrag der belgischen Universität Leuven zur Zulassung von Stevia als Süßungsmittel, nicht genehmigte. Die vorgelegten Studien waren nach Ansicht der Kommission, da meist aus dem fernen Ausland, den Experten nicht lückenlos verständlich und gaben Zweifel auf.

Immer wieder gibt es Hinweise, dass Steviol, ein Abbauprodukt, welches bei der Verdauung von Steviosid entsteht, mutagene Aktivitäten zeigt. Des weiteren weisen die Kritiker darauf hin, dass Stevia das männliche Fortpflanzungssystem beeinflusse, wie Rattenversuche bestätigten. Diese wurden für bis zu zwei Monaten unfruchtbar. Die Wirkung des Verhütungsmittels für Männer hielt auch dann für diese Zeit an, wenn diese die Pflanze nicht mehr einnahmen.

Der wissenschaftliche Lebensmittelausschuss veröffentlichte zwei ablehnende Bescheide. Auch Verbraucherschützer warnten vor dem Genuss von Stevia und beriefen sich auf Studien, die eine nicht erklärbare Beeinflussung des Blutzuckerspiegels ergeben hätten; außerdem bestünden Hinweise auf eine erbgutverändernde Wirkung.

Bei den Befürwortern der Pflanze kam die Frage auf, ob mit dem negativen Bescheid verhindert werden sollte, dass ein »alternatives« pflanzliches Produkt zum Konkurrenten der High-TechSüßstoffe der großen Konzerne aufsteigt. Die Sache ist aber vertrackter, denn sie hat mit den gestiegenen Sicherheitsanforderungen an Lebensmittel und der neuen Novel-Foodverordnung zu tun. Unter Novel-Food fällt nicht nur Genfood, sondern alle neuartigen Lebensmittel und Zutaten. Betroffen sind Fettersatzstoffe, Algen und exotische Früchte. Bisher galt für Lebensmittel das Prinzip: Solange sie nicht gegen allgemeine Vorschriften verstoßen, durften sie vermarktet werden. Jetzt sind die Verbraucher berechtigterweise kritischer, langjährig erprobte Lebensmittel können aber dadurch auch vom Markt verdrängt werden. jedoch existieren auch wissenschaftliche Unterlagen, nach der Stevia auf Herz und Kreislauf ausgleichend wirkt, es den Blutzuckerspiegel harmonisiert, das Wachstum von “schädlichen« Bakterien vermindert und die Nerven beruhigt, so die Informationen des Gesundheitsministeriums.”

Quelle: http://www.diabetespartner.de/patientena…suessstoffe.htm .

.

Stellungnahme des Arbeitskreises Lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (ALS)

[…]

Stellungnahme des Arbeitskreises Lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (ALS)

Auf der Grundlage von § 8 Nr. 6 der Geschäftsordnung veröffentlicht der Arbeitskreis Lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (ALS) die auf der 100. Sitzung am 19. und 20. September 2012 in Berlin beschlossene fachliche Stellungnahme:

Stellungnahme Nr. 2012/41:
Auslobung von Steviolglycosiden
Sachverhalt/Frage:
Mit der Verordnung (EU) Nr. 1131/2011 vom 11. November 2011 wurden Steviolglycoside als Süßungsmittel E 960 in den Anhang II der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 aufgenommen. Die Spezifikation dieses Zusatzstoffes ist in der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 vom 9. März 2012 aufgeführt. Danach handelt es sich bei E 960 um ein Gemisch aus verschiedenen Glycosiden, die in einem zweistufigen Verfahren aus den Blättern von Stevia rebaudiana Bertoni gewonnen werden.
Sind aufgrund der Tatsache, dass E 960 aus einer Pflanze isoliert wird, Hinweise auf die natürliche Herkunft des Zusatzstoffes zulässig?

Beschluss:
Bei Steviolglycosiden handelt es sich um Zusatzstoffe im Sinne von Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008. Die Verkehrsbezeichnung lautet

„Steviolglycoside“.

Im Zutatenverzeichnis von Lebensmitteln sind diese gemäß § 6 Absatz 4 Nr. 2 LMKV als

„Süßungsmittel Steviolglycoside“

oder

„Süßungsmittel E 960“

anzugeben. Eine darüber hinausgehende Auslobung, welche den natürlichen Charakter des Süßungsmittels betont,

ist nicht zulässig, da während der Herstellung sowohl Reste des zur Aufreinigung verwendeten Ionenaustauscherharzes in das Fertigprodukt übergehen als auch

—>  in der Stevia-Pflanze nicht natürlich vorkommende Steviolglycoside <—

als Nebenprodukt entstehen können.

Das der Spezifikation in der Verordnung (EU) Nr. 231/2012 entsprechende Stoffgemisch unterscheidet sich von den in der Pflanze vorkommenden Steviolglycosiden und ist deshalb nicht „natürlich“.
Auf den Ausgangsstoff, aus dem das Süßungsmittel gewonnen wird, kann außerhalb des Zutatenverzeichnisses durch Angaben wie zum Beispiel „Steviolglycoside (Süßungsmittel) aus der Steviapflanze (aus Steviablättern)“ und „Steviolglycoside (Süßungsmittel) aus pflanzlicher Quelle“ hingewiesen werden.

Quelle:http://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Downloads/01_Lebensmittel/ALS_ALTS/ALS_Stellungnahmen_100_Sitzung_2012.pdf?__blob=publicationFile&v=2

.

Quelle: https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/05/14/keine-kinder-mit-stevia/

(…)

Beispiel Stevia rebaudiana [dt. Süsskraut, Süssblatt, Honigblatt, engl. Sweet-herb, Honeyleaf [39]]

Stevia rebaudiana hat empfängnisverhütende Wirkung und wird von verschiedenen Primärnationen („Indianern“) im Urwald in Paraguay angewandt [1, S.19] [28] [40].

(…)

Quelle: http://www.soz-etc.com/med/naturmed/verhuetung-u-abort/03d-natuerliche-pflanzliche-verhuetung-primaernationen-S-amerika.html

Gruß an die, die mit Vollrohrzucker, oder am Besten mit Imker Honig süßen

TA KI

ASPARTAM ®


Würden sie freiwillig ein Glas Methanol oder Formalin trinken? Ich bin mir ziemlich sicher, daß sie das nicht tun werden. Warum? Blöde Frage: weil es zum sofortigen Tod führt! Trinken sie stattdessen lieber eine Coke-Light oder kauen sie ein Orbit ohne Zucker? Geben sie ihren Kindern wegen der Karies-Gefahr lieber eine Coke-Light statt einer normalen Cola? Im allgemeinen verursachen Nahrungsmittelzusätze keine Hirnschäden, Kopfschmerzen, der Multiplen Sklerose (MS) ähnliche Symptome, Epilepsie, Parkinson’sche Krankheit, Alzheimer, Stimmungswechsel, Hautwucherungen, Blindheit, Hirntumore, Umnachtung und Depressionen oder beschädigen das Kurzzeitgedächtnis oder die Intelligenz. Aspartam verursacht das und noch ca. 90 weitere, durch Langzeituntersuchungen bestätigte Symptome. Sie glauben mir nicht? Lesen sie weiter!

Aspartam, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder einfach E951 ist ein sogenannter Zuckerersatzstoff (E950-999). Die chemische Bezeichnung lautet „L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester“. Aspartam besitzt die 200-fache Süßkraft von Zucker und hat 4 kcal/g (16,8 kJ/g). Nicht nur bei Diabetikern, sondern auch bei Körperbewußten beliebt wegen seines im Vergleich zu Saccharin oder Cyclamat sehr natürlichen „Zucker“-Geschmacks ist Aspartam in mehr als 90 Ländern (seit das Patent der Firma „Monsanto“ bzw. der Tochterfirma „Kelco“ ausgelaufen ist) weltweit in mehr als 9000 Produkten enthalten.

Aspartam ist ein sog. Dipeptidester der beiden Aminosäuren L-Asparaginsäure und L-Phenylalanin. Beide Aminosäuren werden mittels Mikroorganismen hergestellt; die amerikanische Firma G.D. Searle & Co., Tochterfirma des Chemiegiganten Monsanto, soll ein Verfahren entwickelt haben, um Phenylalanin durch genmanipulierte Bakterien preisgünstiger produzieren zu lassen. Auch die Hoechst AG besitzt angeblich Patente dafür (Quelle: G. Spelsberg, Essen aus dem Genlabor, Verlag Die Werkstatt, 1993).

Das Problem mit Aspartam ist nun, daß es im menschlichen Körper wieder in seine Grundsubstanzen Asparaginsäure (40%), Phenylalanin (50%) sowie Methanol (10%) zerfällt:

Phenylalanin ist für Menschen, die unter der angeborenen Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) leiden, sehr gefährlich. Durch einen Mangel oder Defekt an dem körpereigenen Enzym Phenylalaninhydroxylase , welches Phenylalanin (das auch im Körper vorkommt) in Tyrosin umwandelt, häuft sich Phenylalanin im Körper an und wird von ihm in Phenylbrenztraubensäure umgewandelt. Die Folgen sind u.a. verkümmertes Wachstum und „Schwachsinn“. Deshalb müssen Lebensmittel mit Aspartam mit dem Hinweis „enthält Phenylalanin“ versehen sein. Außerdem verursacht ein erhöhter Phenylalaningehalt im Blut einen verringerten Serotoninspiegel im Hirn, der zu emotionellen Störungen wie z.B. Depressionen führen kann. Besonders gefährlich ist ein zu geringer Serotoninspiegel für Ungeborene und Kleinkinder. In einer eidesstattlichen Erklärung vor dem US-Kongress hat Dr. Louis J. Elsas außerdem gezeigt, daß Phenylalanin von Nagetieren (auf denen die Untersuchungen des Herstellers Monsanto beruhen) weit besser abgebaut wird als von Menschen.

Asparaginsäure ist noch gefährlicher. Dr. Russel L. Blaylock von der Medizinischen Universität von Mississippi hat mit Bezug auf über 500 wissenschaftliche Referenzen festgestellt, daß drastisch hohe Mengen freier ungebundener Aminosäuren wie Aspartamsäure oder Glutaminsäure (aus der übrigens Mononatrium-Glutatamat zu 90% besteht) schwere chronische neurologische Störungen und eine Vielzahl andere akute Symptome verursacht. Normalerweise verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Barriere (BBB) einen erhöhten Aspatam- und Glutamat-Spiegel genauso wie andere hohe Konzentrationen von Giften in der Versorgung des Hirns mit Blut. Diese ist jedoch erstens im Kindesalter noch nicht voll entwickelt, zweitens schützt sie nicht alle Teile des Gehirns, drittens wird die BBB von einigen chronischen oder akuten Zuständen beschädigt und viertens wird sie durch extremen Gebrauch von Aspartam und Glutamat quasi überflutet.

Das beginnt langsam, die Neuronen zu beschädigen. Mehr als 75% der Hirnzellen werden geschädigt, bevor klinische Symptome folgender Krankheiten auftreten: MS, ALS, Gedächtnisverlust, hormonelle Probleme, Verlust der Hörvermögens, Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Hypoglykämie u.a.. Ich bin kein Arzt und besitze keine medizinische Bildung, aber ich wünsche niemandem auch nur ein einziges dieser furchtbaren Leiden. Der Hersteller Monsanto und die offiziellen Behörden der meisten Länder schweigen sich darüber aus oder präsentieren Forschungsergebnisse, die das genaue Gegenteil behaupten. Eigentlich kann einem da nur schlecht werden.

Methanol (auch Holzalkohol genannt, chemisch Methylalkohol) ist mindestens genauso gefährlich. Schon geringe Mengen Methanol, über einen größeren Zeitraum eingenommen, akkumulieren sich im Körper und schädigen alle Nerven, ganz besonders die sehr empfindlichen Sehnerven und die Hirnzellen. In normalen alkoholischen Getränken, die ebenfalls Methanol enthalten, wirkt der Ethylalkohol dem Methylalkohol teilweise entgegen und schwächt seine Wirkungen ab. Nicht in Aspartam!

Methanol wird aus Aspartam freigesetzt, wenn es mit dem Enzym Chymotrypsin zusammentrifft. Die Absorption von Methanol durch den Körper wird noch beschleunigt, wenn dem Körper freies ungebundenes Methanol zugeführt wird. Methanol wird aus Aspartam auch frei, wenn man es über 30°C (86°F) erhitzt. Aspartam zerfällt dann in all seine guten Bestandteile (s.o.). Also lassen sie sich die warme Coke-Light das nächste mal schmecken. Nein; im Ernst: 1993 hat die FDA (Food and Drug Administration, USA) den Gebrauch von Aspartam für Lebensmittel freigegeben, die über 30°C erhitzt werden. Unglaublich, aber wahr!

Es gibt auch Hypothesen, die das sog. Golfkriegs-Syndrom (GWI – Gulf War Illness), mit dem viele US-Soldaten nach Hause gekommen sind, auf überhitzt gelagerte Coke-Light-Dosen zurückzuführen sind, die (in extremen Mengen) den Soldaten den Aufenthalt in der Wüste erträglich machen sollten.

Methanol wird übrigens vom Körper durchaus abgebaut, nämlich zu Formaldehyd (Formalin, chemisch Methanal) und Ameisensäure (chemisch Methansäure). Formalin ist ein tödliches Nervengift und wird vom Körper angesammelt und nicht abgebaut. Aber machen sie sich keine Sorgen: die Mengen Formalin, die ihre Spanplattenschränke und -regale abgeben, sind winzig im Vergleich zu den Mengen eines Dauerkonsums von Aspartam. Auch Ameisensäure ist für den Menschen extrem giftig, wenn es sich im Blutkreislauf befindet.

Noch mal zum nachrechnen: Der ADI (Acceptable Daily Intake – Tägliche akzeptable Dosis) von Methanol ist 7,8 mg/Tag. Ein Liter mit Aspartam gesüßtes Getränk enthält ca. 56 mg Methanol. „Vieltrinker“ kommen so auf eine Tagesdosis von 250 mg. Das ist die 32-fache Menge des empfohlenen Grenzwertes!

Symptome einer Methanol-Vergiftung sind: Kopfschmerzen, Ohrensausen, Übelkeit, Beschwerden des Verdauungstraktes, Müdigkeit, Vertigo, Gedächtnislücken, Taubheit und reißende Schmerzen in den Extremitäten, Verhaltensstörungen und Neuritis. Die bekanntesten Symptome sind aber verschwommenes Sehen, fortgeschrittene Einengung des Gesichtsfeldes, Zerstörung der Netzhaut und Blindheit. Formaldehyd ist krebserregend und verursacht Zerstörung der Netzhaut, Störungen bei der DNA-Replikation und Geburtsfehler. Durch ein Fehlen von verschiedenen Schlüsselenzymen ist die Wirkung bei Menschen wesentlich stärker als bei anderen Säugetieren. Was wiederum die Tauglichkeit von Tierexperimenten in Frage stellt, die vom Konzern angestellt wurden.

Diketeropiperazin (DKP) ist ein Beiprodukt, das bei der Erhitzung und dem Abbau von Aspartam ensteht und in Verbindung gebracht wird mit Hirntumor. Kein Kommentar.

Jetzt taucht bei ihnen natürlich die Frage auf, warum das nicht allgemein bekannt ist! Dafür gibt es sicherlich zwei Gründe: erstens tauchen solche Meldungen nicht in der Tagespresse auf wie zum Beispiel Flugzeugabstürze und zweitens verbinden die meisten Menschen ihre Beschwerden nicht mit ihrem langandauernden Aspartam-Konsum. Die Freigabe von Aspartam als Nahrungsmittelzusatz und Zuckerersatz duch die FDA (Food and Drug Administration, USA) ist ein Beispiel für die Verbindung von Großkonzernen wie Monsanto und den Regierungsbehörden sowie der Überflutung der wissenschaftlichen Gemeinde mit gewollt falschen Informationen und Desinformationen. Es liegen Beweise vor, die bestätigen, daß Labortests gefälscht worden sind, Tumore von Versuchstieren entfernt worden sind und offizielle Behörden bewußt falsch informiert wurden.

(…)
(…)

Quelle: http://www.dg1asc.de/meinung/aspartam.htm

Danke Martin Becker für Ihre Ausarbeitung und den Verweis zu Ihrem Artikel

TA KI

„Du darfst“- Du darfst es aber auch einfach lassen


Du darfst nicht

Süßstoff soll gesünder sein als Zucker. Doch das ist eine Illusion. Neue Forschungen beweisen, dass künstliche Süße nicht beim Abnehmen hilft. Manche Forscher halten Lightprodukte gar für gefährlich

 

Cola oder Cola light? Die Frage hat Helen Hazuda jahrelang beschäftigt. Am Ende fand sie heraus, dass das die falsche Frage ist. Die Medizinprofessorin der University of Texas hat über zehn Jahre hinweg 474 Menschen untersucht, die Diät-Limonaden tranken. „Light-Getränke als gesunde Alternative anzupreisen wäre unklug“, musste sie feststellen.

Bei den Versuchsteilnehmern, die Cola light und Co tranken, nahm der Taillenumfang um 70 Prozent mehr zu als bei Menschen, die zu normalen Zuckerlimonaden griffen. Eine erschütternde Erkenntnis für alle Diätwilligen, die sich tapfer seit Jahren mit den künstlich schmeckenden Light-Limos quälen. Mit normaler Zucker-Cola wären sie womöglich heute schlanker.

Bisher galt die Entscheidung „Cola oder Cola light“ als Frage des Bewusstsein. Wer light wählt, der beweist Disziplin, entscheidet sich für Zuckerverzicht, also für Gesundheit und Figur. Süß soll es aber trotzdem schmecken. Das ist dank künstlicher Süßstoffe kein Problem. Ob Cola, Marmelade oder Schokoriegel – Produkte mit Zuckerersatzstoffen gibt es in allen Lebensmittelbereichen, ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren geradezu explodiert, weit über 6000 gibt es allein in den USA. Auf diesen Produkten ruhen die Hoffnungen Millionen gesundheits- und figurbewusster Menschen. Es ist ja das große Versprechen der Lebensmittelindustrie: Du darfst.

Doch nun zeigen Forschungen, dass dieses Versprechen nicht zu halten ist: Lebensmittel mit Zuckerersatz helfen nicht beim Abnehmen. Süßstoffe scheinen nicht nur nicht schlank zu halten, sondern dicker zu machen. Manche Forscher verdammen Light-Produkte sogar als gefährlich.

Dabei waren die Gesundheitsforscher zunächst voller Zuversicht. Ein Ausweg aus dem Süße-Dilemma schien gefunden. Denn der Zuckerkonsum steigt in vielen Ländern der Welt stetig. In Deutschland liegt er derzeit bei etwa 35 Kilogramm pro Kopf und Jahr, dreimal so viel wie zu Großmutters Zeiten. Mit dem Genuss aber steigt das Risiko für Übergewicht. An Diabetes, Herzproblemen, Krebs und anderen chronischen Krankheiten leiden übergewichtige Menschen wesentlich häufiger als schlanke.

Geht es um die Gesundheit, zählt jedes Kilo. Weil das jeder weiß, der Mensch aber vom Süßen nicht lassen kann, boomen die Light-Produkte. Sie behaupten, die gesünderen Leckereien zu sein. Winzige Mengen von Süßstoffen wie Aspartam, Cyclamat, Neotam und Sucralose reichen aus, um Bonbons und Cornflakes zuckersüß zu machen. Sorbitol, Maltit und Isomalt sind zwar weniger süß als Haushaltszucker, haben aber auch viel weniger Kalorien. Wie sollen sie da nicht gut für die Figur sein?

Die Medizinerin Helen Hazuda machte es argwöhnisch, dass trotz der kalorienreduzierten Lebensmittel so viele Menschen Übergewicht haben. Um herausfinden, was dick macht und was schlank hält, begann sie, die Diätlimonaden-Trinker zu untersuchen. Dabei kam nicht nur heraus, dass die zuckerfreien Getränke nicht schlanker machen als normale Softdrinks. Hazuda entdeckte auch etwas, das alle entmutigen wird, die stets ihr Süßstoffdöschen dabeihaben, um ohne Reue nachzusüßen: Der Bauchumfang derjenigen, die mehr als zwei Gläser Diät-Limonade am Tag tranken, nahm fünfmal mehr zu als bei Menschen, die ganz auf Limonaden verzichten. Die Botschaft ist eindeutig: Süßstoff macht dick. „Du darfst“, das lässt sich nicht mehr halten.

Fragt man die Behörden, scheint die Süßstoffwelt allerdings völlig in Ordnung. Was verkäuflich ist, gilt als „sicher“. Versuche an Mäusen und Ratten scheinen das zu belegen: Die Tiere bekamen drei Monate lang Wasser zu trinken, welches Süßstoffkonzentrationen enthielt, die dem regelmäßigen Konsum von Light-Produkten bei Menschen entsprechen. Reaktion: keine. Die Mäuse rennen wie eh und je in ihren Käfigen herum. Wie passt das zu der negativen Einschätzung von Süßstoffen in der wissenschaftlichen Literatur? Morando Soffritti vom Cancer Research Center in Bologna erklärt diesen Widerspruch mit den jeweils verschiedenen Perspektiven: „Die Behörden schauen nur, ob Süßstoffe akut schaden. Aber es ist eine andere Frage, ob diese nützen oder ob sie sogar langfristig ungesund sind.“

Die Kinderärztin Cara Ebbeling wollte herausfinden, ob dicke Kinder ein paar Pfunde verlieren können, wenn sie statt zuckerhaltiger Softdrinks nur Light-Getränke zu sich nehmen. Am Kinderkrankenhaus in Boston teilte sie 103 Jugendliche in zwei Gruppen ein: Der einen riet sie, zuckerhaltige Softdrinks durch Light-Getränke zu ersetzen, die sie ihnen frei Haus liefern ließ. Die anderen sollten ihre üblichen Zucker-Limos trinken. 25 Wochen lief der Versuch, doch der erhoffte Effekt blieb aus: Trotz der Umstellung auf Light-Limonaden unterschied sich der Body-Mass-Index, der Indikator für die Leibesfülle, zwischen beiden Gruppen nicht. Erst als Ebbeling sich nur die dicksten Kinder anschaute, bemerkte sie eine geringfügige Gewichtsabnahme, wie sie in der Zeitschrift „Pediatrics“ berichtet. Immerhin ein kleiner Erfolg für die Süßstoffgetränke. Wer ganz viele Pfunde zu verlieren hat, darf manchmal doch?

In anderen Studien jedoch zeigte sich nicht einmal dieser winzige Schlank-Effekt. Im Gegenteil: Die Übergewichtigen legten teilweise sogar noch zu. „Widersprüchlich“ seien die Befunde, fasst die American Heart Association die Studienergebnisse 2012 zusammen.

Beim Süßstoff als Zuckerersatz sind noch viele Fragen offen. Die American Heart Association aber warnt mittlerweile vor der Illusion, dank der Ersatzstoffe ungestraft Süßes essen zu können. „Mit Süßstoffen isst man insgesamt mehr als ohne“, schreibt die American Heart Association. „Die leeren Kalorien werden kompensiert“, erklärt Christopher Gardener, einer der Autoren der Stellungnahme. „Nach der Light-Cola zu Mittag verdrückt man am Nachmittag ein Stück Torte.“ Aus psychologischen Gründen, weil man sich nach dem Diätprodukt ein paar Kalorien extra erlaubt.

Und weil der Stoffwechsel danach verlangt. Nach dem Verzehr des Massensüßungsmittels Aspartam etwa steigt der Hunger stark an. Das liegt vermutlich an den Vorgängen im Gehirn. Süßstoffe regen das Belohnungssystem nicht in gleichem Maß an wie Zucker. Das Sättigungsgefühl stellt sich nicht so schnell ein. Unter anderem Paul Smeets vom University Medical Center in Utrecht konnte das im Hirnscanner zeigen. Der Mandelkern, der über Lust und Hunger wacht, drosselt nach dem Genuss von Traubenzucker seine Aktivität. Der Kohldampf lässt nach. Süßstoffe aber befriedigen ihn nicht.

Der meistverkaufte Stoff für Süßmittel ist Aspartam. Er ist auch der meistuntersuchte Zuckerersatzstoff. Laut den Studien werden nicht alle Kalorien, die dank Aspartam eingespart werden, später wieder angefuttert. Bei fester Nahrung wurden rund 32 Prozent der eingesparten Energie mit anderen Lebensmitteln oder größeren Portionen wieder zu sich genommen. Bei Süßgetränken waren es im Schnitt rund 15 Prozent. Damit bleibt immerhin eine deutliche Reduktion der Energiezufuhr. Die Versuchspersonen sollten also eigentlich sukzessive abnehmen. Tun sie aber nicht.

Warum das so ist, wird unter Forschern heftig diskutiert. Schon heute ist klar: „Wer verlässlich abnehmen will, sollte sich weniger auf Süßstoffe verlassen als vielmehr Sport treiben und auf eine abwechslungsreiche Ernährung umstellen“, rät Christopher Gardener. „Alle Nahrungsmittel, in denen Süßstoffe enthalten sind, sind Junkfood. Gesund ist das nicht, selbst wenn es einen Hauch weniger dick macht als Junkfood mit Zucker.“ Gardener spricht aus tiefer Überzeugung. Keine Cola und kein Kaugummi kommen ihm je ins Haus. Er kocht selbst und hält sieben Hühner, die seine Familie jeden Morgen mit frischen Eiern versorgen.

Manche Forscher warnen sogar davor, dass Aspartam und andere Ersatzstoffe krank machen können. Morando Soffritti vom Collegium Ramazzini und dem Cancer Research Center in Bologna etwa rät Freunden und der Familie ausdrücklich von künstlich gesüßten Torten, Bonbons und Diätgetränken ab. Er warnt sogar vor Tabletten für Kinder, da diese nicht selten mit Aspartam gesüßt sind. Schlagzeilen machte er mit einer Hiobsbotschaft: Süßstoff könne Krebs verursachen.

Über viele Jahre hat Soffritti Tausende Ratten und Mäuse mit Aspartam im Futter versorgt. Nach dem Tod der Tiere sezierte er sie und entdeckte verschiedene Tumoren: Blut-, Leber- und Lungen- und auch Brustkrebs. Aspartam wird im Körper zu einem Teil zu Methanol umgewandelt, ein nachweislich krebserregender Stoff. Der könnte für die Geschwüre verantwortlich sein, glaubt Soffritti.

Sollte ein Stoff, der mittlerweile aus der Lebensmittelwelt kaum mehr wegzudenken ist, tatsächlich krebserregend sein? Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist dem Verdacht nachgegangen und hat nun den Wissensstand zu Aspartam neu bewertet. Die Daten des Italieners fielen dabei komplett durch: Weil seine Tiere alt waren, hält die EFSA die Tumoren für alters- und nicht für futterbedingt. Die verwendeten Schweizer Mäuse seien außerdem besonders anfällig für Leber- und Lungenkrebs. Methanol werde schließlich auch vom Körper selbst produziert und sei in den geringen Mengen nicht relevant. Überhaupt weise nur eine Studie am Menschen auf ein erhöhtes Risiko für Blasenkrebs durch Süßstoffe hin, sonst gebe es dafür keine Belege. Das Fazit der Behörde: Der Krebsverdacht ist haltlos.

Auf ähnliche Weise reagiert die EFSA auf zwei Studien, einmal aus Dänemark, einmal aus Norwegen, wonach sich Frühgeburten mit dem Süßstoffkonsum in Verbindung bringen ließen. Der Autor der dänischen Veröffentlichung, Thorhallur Halldorsson vom Statens Serum Institut in Kopenhagen, der diesen Zusammenhang entdeckt haben will, fordert nun weitere Untersuchungen. Die europäische Behörde dreht jedoch den Spieß um. Die vorliegenden Daten belegten noch keinen ursächlichen Zusammenhang, bemängelt sie. Aspartam gilt also bis auf Weiteres als sicher – auch für Schwangere.

Sollte man dennoch vorsichtshalber den guten alten Haushaltszucker nehmen? So viel schaden kann er ja nicht, schließlich essen ihn die Menschen seit über zweieinhalbtausend Jahren. Und schon bei Babys ist die Liebe zum Süßen angeboren. Das zeigt sich immer wieder auf Neugeborenenstationen, wo schreiende Babys mitunter beruhigt werden, indem ihnen ein mit dem Zucker Sucrose getränktes Wattestäbchen in den Mund geschoben wird. Das Kind saugt zufrieden an der Watte. Lange bevor der Mensch zu sprechen beginnt, existiert die Lust auf Süßes.

Doch die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt nun sogar vor ihm. Anfang März erst hat sie einen Entwurf vorgelegt, mit dem sie den Kampf gegen Fettleibigkeit und Diabetes verstärken will. Der bislang gültige Richtwert soll halbiert werden. Nur noch fünf Prozent der täglichen Energiezufuhr sollen nach dem Willen der UN-Organisation über die weißen Kristalle gedeckt werden. Auch Honig und Fruchtsaftkonzentrate, die zum Süßen verwendet werden, werden in den Zuckerkonsum eingerechnet. Mehr als sechs Teelöffel oder 25 Gramm Zucker sind demnach ungesund.

Du darfst nur sechs Teelöffel? Das ist ziemlich wenig: Schließlich lauert die süße Verführung überall, in Fruchtsäften, Süßungsmittel, Joghurt, Kuchen und Snacks. „Wenn man all das zuckrige Zeug aus den Supermärkten entfernt, bleibt nur noch ein Zehntel übrig“, sagt Simon Thornley, Biostatistiker von der neuseeländischen University of Auckland. Seiner Erfahrung nach bringen es die meisten Menschen auf vierzig Teelöffel Zucker pro Tag. Wer so viel isst, wird allmählich dick. Der Blutdruck steigt. Die Bauchspeicheldrüse kommt nicht mehr richtig mit dem Übermaß an Kohlenhydraten klar: das metabolische Syndrom setzt ein – eine Art Vorstufe zum Diabetes. Auch die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wächst.

Besonders tückisch sind Softdrinks. Diese Erkenntnis hat sich unter Wissenschaftlern inzwischen weitgehend durchgesetzt. Doch die Industrie will das nicht publik machen. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung und die spanische Universität Navarra konnten jüngst zeigen, dass 83,3 Prozent der Übersichtsartikel zu den gesundheitlichen Auswirkungen des Limonadenkonsums zu dem Schluss kommen, dass Softdrinks dick machen. Allerdings nur, wenn die Studienautoren kein Geld von der Zuckerindustrie bekommen. Über 80 Prozent der Forschungen, die über solche Drittmittel finanziert werden, befanden, dass die pappsüßen Getränke nicht dick machen. Mit der Unabhängigkeit der Forschung ist es also nicht weit her. Thornley wundert das nicht: „Die Zuckerindustrie ist so mächtig wie die Ölindustrie.“

Nach bisherigem Konsens schadet Haushaltszucker nur indirekt, indem er Übergewicht begünstigt. Vielleicht richtet er aber auch auf direktem Weg Problematisches an. Nach einer Naschorgie zirkulieren nämlich mehr Entzündungssubstanzen im Blut. Diese bahnen wiederum der Zuckerkrankheit den Weg. Und noch ein Verdacht steht im Raum. Er wird keinen verwundern, der je mit dem dunklen Trieb Bekanntschaft machte, der einen spätnachts alle Küchenschränke durchwühlen lässt auf der Suche nach einem Schokoriegel: „Zucker macht süchtig“, sagt Thornley. „Wenn man einer Naschkatze die Süßigkeiten wegnimmt, entwickelt sie schwere Entzugserscheinungen. Sie ist unkonzentriert und denkt ständig daran, wie sie an den Stoff kommt. Typische Zeichen einer Abhängigkeit.“

Der süße Geschmack spricht im Gehirn die gleichen Belohnungssysteme wie Alkohol an. Die amerikanischen Entwicklungsbiologin Julie Mennella fand heraus, dass Kinder aus problematischen Familien mehr Zucker brauchen als Kinder aus harmonischen Elternhäusern. Kinder, deren Eltern Alkoholiker waren, löffelten sich bis zu vierzehn Teelöffel in ein Glas Wasser – doppelt so süß wie handelsübliche Cola.

Wenn es nach dem Neuseeländer Thornley ginge, gäbe es ein radikales Verbot von Süßigkeiten an Schulen. Er selbst geht mit gutem Beispiel voran. Seit fünf Jahren meidet er Süßes und gönnt sich maximal einen Teelöffel Zucker am Tag. „Am Anfang war es richtig hart. Aber dann fühlt man sich wie neugeboren.“

Helen Hazuda und ihre Kolleginnen aus der Süßstoffforschung stimmen ihm zu. Zumindest auf Limonaden, ob mit Zucker oder Süßstoff, solle man verzichten. „Klug wäre es, einfach Wasser zu trinken.“

.

Quelle: http://www.welt.de/print/wams/wissen/article127344520/Du-darfst-nicht.html

.

Gruß an die Lobby

TA KI