Wenig bekannte Zahlungsmittel


Jo Conrad unterhält sich mit Arne von Hinkelbein über gesetzliche Zahlungsmittel, die wenig bekannt sind, z.B. Schuldscheine, woraus sich vielfältige Möglichkeiten ergeben, Forderungen auszugleichen.

Gruß an die Aufmerksamen
TA KI

Umfrage: Bundesbürger wollen weiterhin mit Bargeld bezahlen


Nahezu alle Bundesbürger befürchten laut einer Umfrage der Bundesbank, dass sich ältere Menschen in einer Welt ohne Bargeld nicht mehr zurechtfinden würden. Auch in Schweden, wo die Entwicklung am weitesten ist, wächst der Widerstand gegen Bargeldlosigkeit.

„Verbraucher müssen auch künftig und durchgängig die Wahl haben, ob sie mit neuen Technologien oder lieber bar zahlen wollen“, fordert Finanzexperte Frank-Christian Pauli vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), anlässlich einer Umfrage der Bundesbank, die zeigt, dass sich beispielsweise ältere Menschen in einer Welt ohne Bargeld nicht mehr zurechtfinden würden, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Pauli warnt vor einer Entwicklung wie in Schweden.

Zentralbank „beschützt“ den Euro

EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch versichert, die Europäische Zentralbank wache aufmerksam darüber, dass die Einsatzmöglichkeiten von Bargeld nicht eingeschränkt werden – etwa durch die Erhebung einer Zahlungsgebühr. „Alternative Zahlungsmethoden können Euro-Bargeld nicht ersetzen, sondern nur ergänzen“, betont Mersch.

Das Land in Europa, wo die Bargeldlosigkeit am weitesten vorangetrieben wurde, ist Schweden. In der Hauptstadt Stockholm sind Schilder mit dem Hinweis „Keine Barzahlung“ in Geschäften und Restaurants keine Seltenheit mehr. Doch auch dort regt sich nun Widerstand gegen die Abschaffung des Bargelds. So warnte im Februar der Chef der schwedischen Zentralbank, Stefan Ingves, dass Schweden bald vor einer Situation stehen könnte, in der alle Zahlungen von Banken des privaten Sektors kontrolliert würden, wie der britische Guardianberichtet.

Unbehagen in Schweden gegenüber Bargeldlosigkeit

Ingves, forderte deshalb eine neue Gesetzgebung, um die öffentliche Kontrolle über das Zahlungssystem zu sichern, mit der Begründung, dass es ein „kollektives Gut“ wie Verteidigung, Gerichte oder öffentliche Statistiken sei. „Die meisten Bürger würden sich unwohl fühlen, diese sozialen Funktionen an private Unternehmen abzugeben“, sagte er. „Es sollte klar sein, dass die Bereitschaft Schwedens geschwächt wäre, wenn wir in einer schweren Krise oder einem Krieg nicht im Voraus entschieden hätten, wie die Haushalte und Unternehmen für Treibstoff, Vorräte und andere Notwendigkeiten bezahlen würden.“

Eine Meinungsumfrage in diesem Monat ergab denn auch großes Unbehagen unter den Schweden gegenüber der Bargeldlosigkeit: Fast sieben von zehn Befragten sagten, sie wollten die Möglichkeit behalten, Bargeld zu verwenden, während nur 25 Prozent eine völlig bargeldlose Gesellschaft wollten. Abgeordnete von links und rechts äußerten sich bei einer Anhörung im Parlament besorgt. Das Parlament führt laut Guardian eine parteiübergreifende Überprüfung der Zentralbankgesetzgebung durch, die auch die Fragen im Zusammenhang mit Bargeld untersuchen wird.

Quelle: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/67894-umfrage-buerger-wollen-weiterhin-mit-bargeld-bezahlen/

Gruß an die nach wie vor gültige D-Mark

TA KI

Le Pen will den Franc wieder einführen


Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat versprochen: „Ich werde den neuen Franc bei einer Rate von Eins-zu-Eins zum Euro vorstellen“.

Sollte sie die Präsidentschaftswahlen in weniger als 2 Monaten gewinnen, erklärte Marine Le Pen gegenüber RTL Radio, will sie einen neuen französischen Franc mit einer Rate von eins zu eins zum Euro einführen. Le Pen rechnet damit, dass der neue französische Franc wahrscheinlich fallen würde „gegenüber der Währung, die Deutschland nutzt“, was die französischen Exporte jedoch  wettbewerbsfähiger machen würde.

Zugleich riet sie Italien wieder die Lira einzuführen, ein Land, von dem sie annimmt, es wäre auch besser ohne den Euro.

Übrigens stimmen viele mit Le Pen überein und Italien jetzt sogar die Chance, die EU vor 2025 zu verlassen, weit schneller als sogar das immer deprimierte Griechenland.

Foto: Antoine Bayet/CC-BY-SA 2.0

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/29503-Pen-will-den-Franc-wieder-einfhren.html

Gruß an die, die wissen, daß die D-Mark immer noch und unbegrenzt  gültig ist-

TA KI

Schweizer Währungsvolte weckt die D-Mark-Sehnsucht


Die Schweizer Notenbank hat mit ihrer Abkoppelung vom Euro Chaos an den Devisenmärkten ausgelöst. Viele Bundesbürger applaudieren aber, weil sie die Aktion an die eigensinnige Bundesbank erinnert.

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Ein Crash, zwei Wahrheiten. Das eigentlich bemerkenswerte der historischen Ereignisse vom Schwarzen Donnerstag sind die zwei vollkommen unterschiedlichen Bewertungen der Protagonisten. Während die Finanzmärkte in der überraschenden Abkoppelung vom Euro einen massiven Vertrauensverlust für die Schweizerische Nationalbank (SNB) sehen und von chaotischen Zuständen sprechen, interpretieren die meisten Deutschen und viele Experten die Lage grundlegend anders.

Sie bewundern fast schon die Eidgenossen für ihren Mut, im Zweifel auch Fehler einzugestehen und die Notbremse zu ziehen. „Ich muss den Hut ziehen“, wurde SNB-Chef Thomas Jordan in vielen Internetforen gelobt. Die SNB hatte am Donnerstag völlig überraschend den vor mehr als drei Jahren eingeführten Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken aufgegeben und damit panikartige Reaktionen an den Devisenmärkten ausgelöst. Der Euro brach daraufhin in der Spitze um fast 30 Prozent ein.

Es war der größte Kursverlust der modernen westlichen Währungswelt. Zeitweise drohte das elektronische Handelssystem, das auf tägliche Transaktionen von 5,3 Billionen Dollar ausgelegt ist, zu kollabieren. „Die SNB hat ihre Glaubwürdigkeit weitestgehend verloren“, sagt Lutz Karpov, Devisenstratege der Commerzbank, stellvertretend für die Finanzzunft. Den Marktteilnehmern stößt insbesondere negativ auf, dass die Währungshüter noch im Dezember wieder betont hatten, den Mindestkurs mit allen Mitteln verteidigen zu wollen.

Schlagartig ist vielen klar geworden, dass die Notenbanken nicht länger dazu da sind, die Akteure mit frisch gedruckten Euro, Dollar und Franken im Billionenwert zu beruhigen. Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 haben die großen Währungsbehörden nach Berechnungen der Deutschen Bank umgerechnet rund zehn Billionen Dollar in die Märkte gepumpt.

Die SNB hat für viele einen globalen Konsens aufgekündigt

„Die SNB hat ihren seit der Euro-Krise hart erarbeiteten Ruf aufs Spiel gesetzt“, sagt David Woo, Währungsstratege bei der Bank of America Merrill Lynch. Für viele Finanzmarktakteure hat die SNB einen globalen Konsens aufgekündigt und damit das weltweite Währungssystem noch fragiler gemacht. „Die Währungsvolte der Schweizer Notenbank konterkariert sämtliche Bemühungen der vergangenen Jahre, dass die Geldpolitik auf globaler Ebene transparenter und vorausschauender wird“, sagt beispielsweise Catalina Krauss vom französischen Anlagehaus Natixis.

Noch harscher lautet die Kritik des Chefberaters der Allianz, Mohamed El-Erian. Seines Erachtens hat die SNB mit ihrer Entscheidung andere Länder destabilisiert und die ohnehin schwierige Lage der EZB noch verschlimmert. „Die Historie hat gezeigt, dass größere Währungssprünge Schäden anrichten.“

Die Sichtweise der Finanzmarktprofis kontrastiert mit der Einschätzung vieler Ökonomen und vor allem der deutschen Öffentlichkeit. „Die Schweizer verstehen was von Geld“, schrieb beispielsweise Brigitte Lupo via Kurznachrichtendienst Twitter. Viele Bundesbürger deuten den radikalen Schritt als Misstrauensvotum gegenüber der Europäischen Zentralbank und dem Euro.

Denn die Bindung des Franken an die Gemeinschaftswährung sorgte für eine Art Schicksalsgemeinschaft zwischen Euro-Zone und der Schweiz. Der Franken sackte im weltweiten Währungsgefüge Hand in Hand mit dem Euro ab und drohte von einer international anerkannten Devise zur Schwachwährung zu verkommen.

Den Deutschen graut vor den Entscheidungen der EZB

Der Zeitpunkt der Abkopplung dürfte nicht zufällig gewählt worden sein. Denn in der kommenden Woche dürfte die EZB auf ihrer Sitzung den Aufkauf von Staatsanleihen in großem Stile verkünden. Das bedeutete eine weitere radikale Lockerung der Geldpolitik. Am Mittwoch hatte der Europäische Gerichtshof der EZB de facto grünes Licht gegeben. Die EZB habe eine große Entscheidungsfreiheit, und der Kauf von Anleihen ist keine verbotene Staatsfinanzierung.

Vielen Deutschen graut genau vor dieser Entscheidung. Zu tief sind die Ereignisse der Hyperinflation der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts den Deutschen im Gedächtnis eingebrannt, die auf die Staatsfinanzierung der Reichsbank nach dem Ersten Weltkrieg folgte. „Ich will die D-Mark zurück zum alten Umrechnungskurs“, twitterte etwa Commander-Flex. Tatsächlich hat der Schritt der SNB eine Art D-Mark-Nostalgie bei vielen Bundesbürgern ausgelöst. Zwar wollen nur die wenigsten Bundesbürger wirklich den Euro abschaffen, allerdings würden die meisten lieber heute als morgen die Reißleine bei der EZB-Rettungspolitik ziehen und wieder ihre solide Bundesbank zurückhaben.

In den Augen vieler erinnerte die Volte der Schweizer Währungshüter an die Bundesbank, die in ihrer Geschichte nicht selten mit fast schon sturem Agieren an den Märkten für Unruhe sorgte. So erhöhten die Bundesbanker wegen des Wiedervereinigungsbooms zu Beginn der 90er-Jahre die Leitzinsen und beschleunigten damit den Austritt der Briten aus dem Europäischen Währungssystem.

Außerdem zeigt die Schweizer Notenbank für viele Ökonomen, dass allein Gelddrucken nicht ausreicht. Um eine Ökonomie wieder flottzubekommen, braucht es wirkliche Reformen.

Der Franken würde heute fast 1,90 DM kosten

Ironischerweise lassen sich die heutigen Folgen der EZB-Rettungspolitik am weiter gerechneten Kurs der D-Mark zur Schweizer Währung ablesen. Mittlerweile müssten die Deutschen fast 1,90 D-Mark für einen Franken hinblättern. Zum Start des Euro im Jahr 1999 waren erst 1,20 D-Mark fällig. Damit haben die Bundesbürger zum Nachbarland Schweiz weit mehr als ein Drittel an Kaufkraft eingebüßt. Jeder Wintersporturlauber bekommt das zu spüren.

„Spätestens seit dem gestrigen Votum des Generalanwalts der EU steht fest, dass es für den Euro nur eine Richtung gibt: die zunehmende Aufweichung und Abwertung durch verzweifelte Rettungsmaßnahmen der EZB. Die SNB handelt rechtzeitig, bevor durch Staatsanleihekäufe der EZB der Euro endgültig zur Weichwährung wird“, sagt David Stelter, Ökonom und Buchautor. Den Kauf weiterer Euro zur Stützung des Mindestkurses habe die SNB offensichtlich nicht für eine sinnvolle Anlage von Volksvermögen gehalten.

„Der durch die starke Währung erhöhte Anpassungsdruck auf die Schweizer Industrie und den Tourismus wird zwar kurzfristig wehtun. Mittelfristig wird er aber den Produktivitätszuwachs verstärken und die Schweizer Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen“, sagt Stelter.

Ruiniert der Euro die Wettbewerbsfähigkeit

Genau hier liegt auch ein Risiko des Euro-Verfalls. Eine zu schwache Gemeinschaftswährung könnte langfristig die Wettbewerbsfähigkeit ruinieren, weil die Unternehmen wegen des billigen Euro ohne große Anstrengungen ihr Produkte losschlagen können. Auch auf der „Welt“-Wirtschaftskonferenz hatten deutsche Spitzenmanager vor einem weiteren Euro-Verfall gewarnt und auch den Kurs der EZB kritisch gesehen.

Wenn die Finanzmärkte nun aber die SNB in die Kritik nehmen, mag das einen einfachen Grund haben. „Viele Investoren werden durch die SNB-Volte große Verluste machen, von denen einige echte Schwierigkeiten bereiten werden“, sagt Keith Pilbeam, Professor für Internationale Wirtschafts- und Finanzwissenschaften an der City University in London.

Insbesondere Hedgefonds stünden vor großen Verlusten und könnten gezwungen sein, Vermögenswerte zu verkaufen. „Einen solchen Tag wie den Donnerstag haben wir im Devisenmarkt seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen, und viele Menschen sind völlig überrascht worden.“ Kurzfristig erwartet Pilbeam erhebliche Störungen der Finanzmärkte und weitere Turbulenzen; die die Profis hart treffen werden, private Anleger und damit die deutsche Öffentlichkeit aber weniger.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/article136428346/Schweizer-Waehrungsvolte-weckt-die-D-Mark-Sehnsucht.html

Gruß an den Honigmann, der seit Jahren sagt, daß die DM geplant zurückkehren wird.

Werden wir „so“ dahingehend sensibilisiert??

TA KI