Antibiotika: Ein Feind des Darms und was Sie sonst noch beachten sollten


Die Entdeckung des Antibiotikums Penicillin gilt als Meilenstein in der Medizingeschichte. Zahlreiche zuvor unheilbare Krankheiten sind seither behandelt worden. Antibiotika sind medizinische Wirkstoffe, die gegen Infektionen durch Bakterien und einige wenige Pilze eingesetzt werden.

Antibiotika helfen nicht gegen Krankheiten, die durch Viren, z.B. Husten, Schnupfen, Bronchitis oder Grippe, ausgelöst werden. Bekannte Antibiotika-Gruppen sind Penizilline, Tetrazykline und Chloramphenicole. Je nach Wirkstoff sinkt dadurch zumindest vorübergehend auch die Zahl unterschiedlicher Darmbakterien.

Antibiotika können Leben retten, werden aber viel zu häufig und fehlerhaft eingesetzt. Der Nachteil häufiger Einnahmen sind Durchfälle, Übelkeit und Antibiotikaresistenzen (Widerstand) durch die Zerstörung wichtiger Darmbakterien. Die größte Nebenwirkung kann jedoch die Schädigung des Immunsystems sein. Von Monika Held.

Die größten Feinde des Darms sind Antibiotika (schädigen die Darmflora und produzieren Gifte), Cortison, Hormone, Schadstoffe im Essen, Umweltgifte und Schwermetalle.

Antibiotika stören das biologische Gleichgewicht der Darmflora und begünstigen das Wachstum krankheitserregender Keime. Sie vernichten nicht nur die „bösen“ Bakterien, sondern auch die „guten“ Bakterien und schädigen die Darmschleimhaut. Antibiotika schaffen Siedlungsplätze von anaeroben Fäulnis- und Krankheitskeimen. Sie töten die Bakterien, aber keine Viren.

Antibiotika beeinflussen die Aufnahme von Mikronährstoffen, da sie bei der Aufnahme im Körper dieselben Stoffwechselwege haben. Zum Teil konkurrieren sie dabei um dieselben Enzyme und Transportwege. Durch die Wechselwirkung der Arzneimittel untereinander kann sich dies auch auf den Mineral- und Vitamin-Haushalt auswirken. Die Einnahme von Antibiotika schädigt auch die Mitochondrien. Für einen negativen Effekt reicht schon eine einmalige Antibiotika-Behandlung aus.

Die Antibiotika-assoziierte Diarrhoe (Durchfall) bezeichnet einen durch die Einnahme von Antibiotika entstandenen Durchfall. Unter Antibiotika-assoziierte Diarrhoe werden unterschiedliche Krankheiten zusammengefasst, die alle zu einem Durchfall während oder bis zu acht Wochen nach Einnahme eines oder mehrerer Antibiotika führen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das Antibiotikum geschluckt oder als Infusion direkt in das Blut gegeben wird. Antibiotika können auch eine bleibende Schädigung der Darmflora verursachen, insbesondere bei häufiger oder hochdosierter Gabe dieser Medikamente in der Kindheit.

Die Wirkstoffe Ciprofloxazin, Levofloxazin oder Ofloxazin und Chinolone sind derzeit die am häufigsten verordneten Antibiotika. Sie können jedoch ernste Nebenwirkungen verursachen, zum Beispiel Sehnenrisse, Haut- und Nervenschäden, psychische Probleme wie Panikattacken, Angstzustände, Verwirrung und Depression. Manche Beschwerden bleiben bestehen, selbst wenn das Antibiotikum abgesetzt wird. Wissenschaftler machen schon länger darauf aufmerksam. 2016 wurden in den USA strenge Warnhinweise für die Mittel veröffentlicht. (Quelle: test.de)

Nebenwirkungen von Antibiotika

  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Hautreaktionen wie Rötungen und Juckreiz
  • Herzjagen (Tachykardie)
  • Kopfschmerzen
  • Krampfanfälle
  • Leberfunktionsstörung und Leberentzündung
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Übelkeit
  • Muskelschmerzen und Krämpfe
  • Nierenversagen
  • Ohrensausen
  • Scheidenpilz-Infektionen
  • Schwerhörigkeit
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Zittern

Dies sind nur einige der möglichen Nebenwirkungen. Die komplette Liste auf dem Beipackzettel ist wesentlich länger.

Antibiotika in Lebensmitteln

Die ca. 736 Tonnen Antibiotika, die in der industriellen Massentierhaltung in Deutschland jährlich verfüttert werden, sind eine Gefahr für die Tiere, aber auch für die Menschen. Denn auch in Tieren entwickeln sich resistente Bakterien, die wir mit dem Fleisch mitessen. Ungeahnte Übertragungswege können sogar Veganer krank machen.

Auch auf Sprossen, Salat, Tomaten, Gurken und Kartoffeln konnten multiresistente Keime nachgewiesen werden. Die Bakterien gelangen über die Abluft der Ställe oder die Gülle in die Umwelt und kontaminieren so selbst die Gemüsefelder.

Antibiotika im Fleisch können bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen führen.

Nicht nur Antibiotika können die nützliche Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Andere Medikamente haben einen ähnlichen Effekt, wie eine Studie zeigt. Demnach hemmt jedes vierte der für die Untersuchung analysierten nicht antibiotischen Medikamente das Wachstum von Bakterien, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen – vom Entzündungshemmer bis zum Antipsychotikum.

Helden im Darm – mit der richtigen Darmflora zur Gesundheit

Menschen reden nicht gerne über Probleme mit ihrem Darm – sie reden überhaupt nicht gerne über dieses Organ. Dabei ist der Darm so wichtig!

Ein funktionierender Darm ist das Wichtigste für unsere Gesundheit. Im Darm, dem größten menschlichen Immunorgan, befinden sich etwa 80 Prozent aller Immunzellen, die unseren Organismus vor Viren, Bakterien, Umweltgiften und Krankheiten schützen.

Die Erforschung der Magen-Darm-Welt und ihrer Bewohner boomt seit etwa zehn Jahren. In diesen wenigen Jahren hat man die zentrale Stellung des Darms und des Mikrobioms (= Gesamtheit aller Bakterien in unserem Verdauungstrakt) in Bezug auf die Nährstoffaufnahme und auf alle Regulationsmechanismen entschlüsselt. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und andere Erkrankungen sind ein Zeichen dafür, dass Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert. Die Ursachen können vielfältig sein, oftmals entsteht eine Störung der Darmflora durch falsche Ernährung, Umweltgifte und Antibiotika.

Die Gesundheit beginnt im Darm

Unser Körper besteht zu 90 Prozent aus Mikroben – das sind Bakterien, Viren und Pilze – und nur zu 10 Prozent aus Mensch. Deshalb müssen wir für unsere „guten“ Bakterien sorgen. Im Darm eines Menschen leben Billionen von Darmbakterien. Sie wohnen an den inneren Schleimhäuten des Darms und werden in ihrer Gesamtheit als Darmflora bezeichnet.

Im Darm, dem größten menschlichen Immunorgan, befinden sich etwa 80 Prozent aller Immunzellen, die unseren Organismus vor Viren, Bakterien, Umweltgiften und anderen Belastungen schützen.

Die Darmbakterien sind sehr wichtig für unsere Gesundheit. Sie steuern das Immunsystem, versorgen uns mit Vitaminen, beeinflussen das Körpergewicht und schützen uns vor Darmerkrankungen. Eine gesunde Darmflora ist lebensnotwendig.

Eine gestörte Darmflora kann Ursache vieler Krankheiten sein, wie zum Beispiel Allergien, Erkältung, Depression, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Rheuma, Krebs und viele andere.

„In dem ‚Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland‘ von 2016 berichtet das Robert-Koch-Institut, dass in Deutschland etwa 483.000 Menschen an Darmkrebs erkrankt sind – jährlich gibt es etwa 58.900 Neuerkrankungen.

„Ein gesunder Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.“

(Hippokrates)

Die Bedeutung der Bakterien für unsere Gesundheit wird in den letzten Jahren immer deutlicher, und sie übersteigt die Vorstellung früherer Ärzte und Wissenschaftler bei weitem. Heute wissen wir:

Die Bakterien in unserem Darm versorgen uns nicht nur mit Nährstoffen und halten uns Krankheitserreger vom Hals, sie greifen auch über Botenstoffe in unseren Stoffwechsel ein und können wahrscheinlich sogar unser Verhalten beeinflussen.

In den letzten Jahren bekommen die uns besiedelnden Bakterien so viel Aufmerksamkeit wie noch nie. Wissenschaftler erforschen das versteckte Mikrobenreich mit Hochdruck und haben einen neuen Ausdruck dafür geprägt: die Mikrobiota. Für die Gesamtheit der Mikroben-Gene in und auf unserem Körper fanden sie den Begriff Mikrobiom.

Der Darm kann u.a. für Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Immunstörungen, Hauterkrankungen, Migräne, Alzheimer, Krebs, Depressionen, Übergewicht, Autismus und ADHS verantwortlich sein

Synbiotika – Helfer für die Darmflora

Als Synbiotika bezeichnet man Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die Pro- und Präbiotika enthalten. Dabei haben Probiotika die Aufgabe, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen, während Präbiotika jene Stoffe sind, die den Bakterien Energie liefern. In Kombination unterstützen sie die spezifische Vermehrung lebenswichtiger Bakterien in unserem Darm und fördern ihre Aktivität und Überlebenschance.

Sowohl Präbiotika als auch Probiotika fördern eine gesunde Verdauung und stärken unser Abwehrsystem, denn sie unterstützen die Darmflora und verhindern die Vermehrung schädlicher Bakterien.

Sie sind in verschiedenen Lebensmitteln enthalten, können aber auch als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Wer seine Darmflora aufbauen will, sollte regelmäßig probiotische und präbiotische Lebensmittel essen und als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um die Darmtätigkeit dauerhaft zu verbessern.

Das Buch „Helden im Darm“ erklärt Ihnen, wieso es zu einer gestörten Darmflora kommt und was Sie gegen all diese vielen Verdauungsbeschwerden wie Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsrückstände, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Magensäuremangel und Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien, wie Fruktose-, Laktose, Gluten- und Histaminintoleranz, und Darmerkrankungen wie Leaky-Gut-Syndrom, Darmkrebs, Darmentzündung, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis, Reizdarmsyndrom machen können.

Helfen Sie Ihrem Darm wieder zu voller Gesundheit.

Bringen Sie Ihre Darmflora mit den „guten“ Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht.

Wie das geht, erfahren Sie in diesem Buch.

Nur wenn es dem Darm gut geht, geht es auch Ihnen gut.

Quellen: PublicDomain/dieunbestechlichen.com am 21.11.2018

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Säureblocker – Dauerkonsum ist lebensgefährlich, Einnahme nach Operation im Krankenhaus: Behindert die Genesung, Gefahr weiterer Infektionen begünstigt!!!


PPIs

Säureblocker – Dauerkonsum ist gefährlich

Ein ausschweifender Abend im Biergarten, fettes Essen, Stress im Büro – darauf reagiert der Magen bei vielen Menschen empfindlich. Doch Vorsicht: Der Griff zum praktischen Säureblocker aus der Apotheke ist bei Sodbrennen oder hartnäckigem Aufstoßen zwar verlockend. Die regelmäßige Anwendung birgt aber viele Gefahren, warnen Mediziner.

Die sogenannten Protonenpumpenhemmer (engl. Abkürzung PPI) blockieren ein Enzym, das im Magen für die Bildung von Salzsäure wichtig ist. Die Wirkstoffe Omeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol verringern so je nach Dosis die Säuremenge im Magen. Das ist wichtig bei Erkrankungen, die mit einer vermehrten Säurebildung einhergehen oder solchen, bei denen der natürliche Schutz der Magenschleimhaut geschwächt ist. Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren oder der sogenannten Refluxkrankheit gehören die Säureblocker heute zum Standard. Auch zur Behandlung einer Magenschleimhautentzündung wie der Helicobacter-Gastritis werden PPIs eingesetzt.

Schutz vor der Selbstverdauung

Magensäure ist für die Aufspaltung der Nahrung sehr wichtig: Sie zerlegt die mit der Nahrung aufgenommenen Eiweiße in ihre Einzelbestandteile, damit sie später vom Darm ins Blut gelangen können. Außerdem tötet sie Krankheitserreger ab – die meisten Viren und Bakterien überleben das Säurebad nicht. Damit sich der Magen mit seiner scharfen Salzsäure nicht selbst verdaut, ist sein Inneres durch eine spezielle Schleimschicht geschützt.

Gefährlicher Säureangriff

Wird allerdings zu viel Magensäure gebildet oder ist der Stoffwechsel der Schleimhaut gestört, kann die Salzsäure die eigenen Zellen von Magen, Speiseröhre (bei der Refluxkrankheit) oder Zwölffingerdarm angreifen. Die Säureattacke macht sich meist durch brennende oder bohrende Schmerzen im Oberbauch oder hinter dem Brustbein bemerkbar. Auch vermehrtes Aufstoßen, Appetitlosigkeit und Durchfall sind häufige Anzeichen für einen übersäuerten Magen.

Aus den Entzündungen können Geschwüre, Schleimhautblutungen und im schlimmsten Fall sogar ein Durchbruch des Magens oder Zwölffingerdarms (perforiertes Ulcus) entstehen. In der Speiseröhre führt der ständige Reiz durch die Salzsäure zu Entzündungen, Vernarbungen und im schlimmsten Fall zu Krebs.

Besonders schädlich für den Magen sind Stress, chronischer Schlafmangel, unregelmäßige und überreiche Mahlzeiten, aber auch Genussmittel wie Kaffee oder Nikotin. Auch bestimmte Medikamente, etwa die Schmerzmittel Acetylsalicylsäure (ASS, bekanntester Vertreter Aspirin®), Ibuprofen oder Diclofenac, Kortison (gegen schwere Allergien, Rheuma oder Autoimmunkrankheiten) oder gerinnungshemmende Wirkstoffe können die Magenschleimhaut angreifen. In diesen Fällen können PPIs die Symptome oft lindern und die empfindliche Schleimhaut schützen.

Bedenklicher Pharmatrend

Ärzte warnen jedoch, die Medikamente würden zu leichtfertig eingenommen. Seit die Wirkstoffe in bestimmten Dosierungen rezeptfrei über den Apothekentresen wandern dürfen, sind die Umsätze der Pharmafirmen regelrecht durch die Decke gegangen. PPIs belegen in den Umsatzstatistiken gemeinsam mit den blutfettsenkenden Statinen inzwischen weltweit Spitzenplätze. Vor allem der vorbeugende Einsatz der „Prazole“ sei riskant und der Nutzen für die Betroffenen oftmals geringer als die Risiken, berichten Mediziner und Pharmakologen.

Brüchige Knochen, Infekte, Allergien

Die Wirkstoffe haben nämlich einige sehr bedenkliche Nebenwirkungen: Zusätzlich zu Verdauungsstörungen und Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen schwächen PPIs beispielsweise die Knochen, weil sie die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm behindern. Dadurch kann bei Langzeiteinnahme das Risiko von Knochenbrüchen, zum Beispiel im Oberschenkel, auf das Doppelte ansteigen, zeigte vor einigen Jahren eine Studie. Menschen, die regelmäßig PPIs einnehmen, erkranken bis zu dreimal häufiger an bakteriellen Darmentzündungen, weil die keimtötende Säurebarriere im Magen fehlt. Risiken, die teilweise übrigens auch bei anderen Medikamenten wie den sogenannten H2-Blockern oder Säurebindern bestehen.

Gleichzeitig stehen die Wirkstoffe im Verdacht, die Aufnahme von Magnesium, Eisen und vor allem des für die Blutbildung wichtigen Vitamins B12 zu behindern. PPIs sollen sogar das Risiko für schwere Lungenentzündungen erhöhen und die Entstehung von Nahrungsmittelallergien begünstigen.

Besser die Lebensgewohnheiten ändern

Angesichts solcher Risiken empfehlen Fachleute, Prazole nur einzunehmen, wenn dies ärztlich begründet ist. Besonders gefährlich ist eine längerfristige Eigenbehandlung mit den rezeptfreien PPIs, ohne dass die Ursache der Beschwerden bekannt ist. Menschen mit einem empfindlichen Magen sollten lieber ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten überdenken, statt die Symptome des sauren Magens mit Medikamenten zu verschleiern.

Stand: 04.03.2015
Autor:
Quellen:

  • Herold G.: Innere Medizin. Selbstverlag. 2013
  • Frakturgefahr durch Säurehemmer, MMW-Fortschritte der Medizin 149 (2007)
  • Herzig, S.et al.: Acid-suppressive medication use and the risk for hospital acquired pneumonia. JAMA 301 (2009)
  • Diesner S. et al.: Mechanismen und Risikofaktoren für Typ 1 Nahrungsmittelallergien – Die Rolle der gastrischen Verdauung, Wiener Medizinische Wochenschrift (Dez. 2012)

Quelle: http://www.mydoc.de/ernaehrung/verdauung/saeureblocker-dauerkonsum-gefaehrlich-1550

Prazole: Omeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol…PPIs

Diese Medikamente, werden tagtäglich in Unmengen verabreicht, in stationären Senioreneinrichtungen gibt es kaum einen Bewohner der NICHT einmal am Tag dieses Mittel schluckt und das über Jahre mitunter über Jahrzehnte!!

( Schauen Sie bitte mal die Medikamente Ihrer Eltern und Großeltern durch, iCH würde mich nicht wundern, wenn Sie fündig werden!!)

Über Erkrankungen wie Osteoporose, Anämie , Oberschenkelhalsfrakturen, bakteriell zugrunde liegenden schweren Entzündungen der Atemwege und des Verdauungstraktes, sowie infolge hinzukommender Beeinträchtigung des Herzens, wundert  sich nur der, der „verschreibt„, aber außerstande ist zu denken!

In Krankenhäusern werden Frischoperierte aufgrunddessen, da sie Medikamente einnehmen müssen, die gegebenenfalls den Magen belasten könnten-teilweise bis über die Entlassung hinaus,  prophylaktisch mit Omeprazol, Pantoprazol, Lansoprazol oder Rabeprazol versorgt.

Inwieweit kann eine reibungslose Genese verlaufen, wenn:

-der Körper daran gehindert wird das zur Heilung dringend benötigte Magnesium, Eisen, Kalzium, Vitamin B12 aufzunehmen-

-und zeitgleich  jedem Bakterium und Keim Tür und Tor geöffnet wird, um den eh schon gebeutelten Menschen, dessen Immunsystem in solchen Phasen Höchstleistung abverlangt wird

-zusätzlich in die Gefahr zu bringen ( und es soll in Krankenhäusern ja häufiger vorkommen, daß entartete und multiresistente Keime dort heimisch sind…) -und als Bonus, an einer Lungenentzündung, oder Darmentzündung zudem zu erkranken…

???…

Gruß an alle Mitdenker

Und wer Sodbrennen hat- 1 Teelöffel Kaisernatron auf 150 ml Wasser und austrinken- in der nächsten Stunde weder Essen, noch Trinken- Das Brennen ist weg!

Bei akutem Herzproblemen 1 TL Kaisernatron unter die Zunge und 112 wählen

TA KI

 

Bisphenol A fördert Nahrungsmittelintoleranzen


Leiden auch Sie an einer Nahrungsmittelintoleranz? Die giftige Chemikalie Bisphenol A, enthalten unter anderem in Konservendosen, Plastikverpackungen für Lebensmittel und Kinderspielzeug, könnte der Grund dafür sein. Eine französische Studie ergab, dass eine Belastung mit BPA während Schwangerschaft und Stillzeit das Risiko für das Kind erhöhen könnte, im späteren Leben eine Nahrungsmittelintoleranz zu entwickeln – und zwar auch dann, wenn die BPA-Belastung unter den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwerten liegt.

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Giftiges BPA ist allgegenwärtig

Wissenschaftler liefern Beweis um Beweis für die Giftigkeit von Bisphenol A (BPA). Doch die Regierungen interessieren sich nicht dafür und denken gar nicht daran, die gesetzlichen Regelungen zu verschärfen.

So kommt es, dass jeden Tag in der westlichen Welt Millionen von Menschen – Erwachsene und Kinder – Belastungen mit BPA ausgesetzt sind.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwerte liegen dabei weit über jenen Dosen, die zahlreichen Forschern zufolge bereits schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich ziehen können.

Gesundheitsschäden durch Bisphenol A

Besonders perfide: BPA ist in Plastik enthalten, das beispielsweise für Lebensmittelverpackungen und Kinderspielzeug verwendet wird.

Eine grosse Gefahr geht auch von Konservendosen aus, deren Innenseite oft mit einem BPA-haltigen Stoff beschichtet ist.

Kürzlich erst fanden Wissenschaftler heraus, dass Bisphenol A sogar für die Beschichtungen von Kassenzetteln verwendet wird. Selbst die Zahnversiegelung vom Zahnarzt kann BPA enthalten.

Die Folgen für die Gesundheit sind dramatisch, wie Sie unter anderem hier nachlesen können:

Nahrungsmittelintoleranz durch BPA-Belastung

Am gefährlichsten ist BPA natürlich für Babys und Kleinkinder.

Leidet schon die Mutter an einer BPA-Belastung, kommt das Kind bereits während der Schwangerschaft und Stillzeit mit der giftigen Chemikalie in Kontakt.

Französische Forscher haben Grund zur Annahme, dass dies einer der Gründe für die stetig steigende Zahl von Nahrungsmittelintoleranzen ist.

Priv. Doz. Sandrine Menard und ihr Team der INRA Institut National de Recherche Agronomique-Laboratoires in Toulouse führten eine wissenschaftliche Studie an zwei Gruppen von schwangeren Ratten durch.

Eine Gruppe erhielt normales Futter, der anderen Gruppe verabreichten die Forscher mit BPA belastete Nahrung. Dieses Futter erhielten die Ratten vom fünfzehnten Tag der Schwangerschaft bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Nachwuchs abgestillt wurde.

BPA stört die Immunentwicklung

Als der Nachwuchs fünfundvierzig Tage alt war, erhielten die weiblichen Nachkommen erstmalig Ovalbumin, ein für ihren Organismus neues Nahrungseiweiss.

Während diejenigen Ratten, die noch nicht mit BPA in Berührung gekommen waren, keinerlei Probleme mit der neuen Nahrung hatten, entwickelten die BPA-Tiere sofort allergische Reaktionen gegen das Ovalbumin.

Im weiteren Verlauf konnten die Wissenschaftler bei den BPA-belasteten Ratten eine Darmentzündung feststellen. Dies ist ein starkes Anzeichen für eine Nahrungsmittelintoleranz.

So zeigte sich also, dass BPA einen schwerwiegenden negativen Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems haben und so auch für zahlreiche Fälle von Nahrungsmittelunverträglichkeiten verantwortlich sein könnte.

Möglicherweise steht BPA auch mit der Entstehung von anderen Immunerkrankungen in Zusammenhang.

BPA: schnellstmögliches Umdenken erforderlich

Bemerkenswert ist, dass auch in dieser Studie eine BPA-Dosis dramatische Folgen hatte, die laut Gesetz vollkommen harmlos sein müsste.

Gerald Weissmann, Chefredakteur des The FASEB Journal, in dem die Studie veröffentlicht wurde, sagt dazu: „Wahrscheinlich werden wir eines Tages zurückblicken und die Belastung mit BPA als eines der grössten Probleme für die öffentliche Gesundheit unserer Zeit erkennen.“

Es ist also notwendig, dass Politiker und sogenannte „Experten“ schnellstmöglich umdenken und strengere Regelungen auf den Weg bringen, um die Verbraucher vor den unangenehmen Folgen einer BPA-Belastung zu schützen.

Quelle:

Gruß an die Plastikverweigerer

TA KI