Gesichtsanalyse per Kamera: Strafanzeige gegen Deutsche Post und Real


Von rt.com

Die Organisation Digitalcourage verleiht jährlich auch die sogenannten „Big Brother Awards“ an Unternehmen, die unter anderem die Privatsphäre nachhaltig verletzen.

Die Bielefelder Datenschutzorganisation Digitalcourage stellt Strafanzeige gegen das Warenhaus Real und die Deutsche Post wegen Verdachts der illegalen Gesichtsanalyse von Kunden. Die Unternehmen nutzen Kameras an Werbebildschirmen, die über eine Software Alter und Geschlecht der Betrachter erkennen.
Digitalcourage will mit der Strafanzeige gegen die Deutsche Post AG und die Real SB-Warenhaus GmbH ein biometrisches Kundenanalysesystem der Augsburger Echion AG, das seit Herbst 2016 in aktuell 40 Real-Märkten und 40 Filialen der Deutschen Post läuft, ahnden lassen. Die Kameras speichern unter anderem auch, wie viel Zeit der Kunde sich für die Werbung genommen hat. Die verwendete Technik der beiden Unternehmen sei von der ePrivacyseal GmbH geprüft und datenschutzrechtlich als unbedenklich eingestuft worden, wie die „Neue Westfälische Zeitung“ schreibt.

Die erfassten Bilder werden den Unternehmen zufolge nur für knapp 150 Millisekunden zwischengespeichert und dann gelöscht. Digitalcourage sieht dennoch Gefahren. So könnten Kunden über einen Abgleich der Zeitstempel der Kameraaufnahmen mit den Informationen der Kassensysteme identifiziert werden. Außerdem wüssten die Kunden in den meisten Fällen nicht, dass ihre Gesichter mit einer Software analysiert werden und könnten deshalb auch nicht dagegen protestieren. Zudem können die Analysen später auch auf Kategorien wie Kleidung und vermutete Gefühlslage ausgedehnt werden.

(…)

Zudem bemängelt Digitalcourage, dass die Kunden nicht ausreichend informiert werden. Das in den Filialen angebrachte Warnschild „Dieser Markt wird videoüberwacht“ gebe keine Informationen über das Ausmaß der Aufnahmen. Die Kunden würden den Hinweis automatisch mit dem Schutz vor Diebstahl verbinden und nicht daran denken, dass sie dabei digital analysiert werden.

Der mit der Strafanzeige beauftragte Rechtsanwalt Markus Kompa äußerte sich gegenüber der Zeitung zur Problematik:

Dieses System könnte einen Dammbruch weiterer Begehrlichkeiten der Werbeindustrie nach sich ziehen, die uns bereits heute online bis in privateste Bereiche ausspioniert.

Die Unternehmen Deutsche Post und Real halten dagegen, ihr Ziel sei es, eine zielgruppenorientierte Werbung anzubieten, wovon der Kunde letztendlich nur profitiere.

Quelle: http://derwaechter.net/gesichtsanalyse-per-kamera-strafanzeige-gegen-deutsche-post-und-real

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Briefträger und Paketboten treten in unbefristeten Streik


Der genauen Starttermin will Verdi noch bekannt geben. Foto: Paul Zinken/Archiv

Der genauen Starttermin will Verdi noch bekannt geben. Foto: Paul Zinken/Archiv

Millionen Briefe und Pakete werden in den kommenden Tagen wohl wieder verspätet ankommen. Bei der Deutschen Post beginnen noch am Montag unbefristete Streiks. Das kündigte die Gewerkschaft Verdi in Berlin an. Die Post habe sich in sechs Verhandlungsrunden keinen Millimeter auf eine Lösung des Konflikts hinbewegt, sondern ein Angebot der Gewerkschaft ignoriert, erklärte Verdi-Vize Andrea Kocsis. „Wir müssen den Druck nun massiv erhöhen.“

In dem Tarifkonflikt geht es um Bezahlung und Arbeitszeit für rund 140 000 Beschäftigte. Kern der Auseinandersetzung ist aber der Aufbau von 49 regionalen Gesellschaften für die Paketzustellung. Die dort beschäftigten rund 6000 Paketboten werden nicht nach dem Haustarif der Post bezahlt, sondern erhalten die oft niedrigeren Löhne der Logistikbranche.

Verdi will erreichen, dass sie tariflich unter das Dach der Post zurückkehren. Im Gegenzug wollte die Gewerkschaft für 2015 auf eine lineare Lohnerhöhung verzichten, forderte aber eine Einmalzahlung von 500 Euro und ein Lohnplus von 2,7 Prozent für 2016.

Diese Forderung lehnte die Post am Montag ab. Dies leiste keinen Beitrag zur Zukunftssicherung für Mitarbeiter und Unternehmen, begründete Personalchefin Melanie Kreis. Zudem bedeute der Verdi-Vorschlag eine Mehrbelastung von rund 300 Millionen Euro. Das sei „sogar eine spürbare Verschärfung unseres bestehenden Wettbewerbsnachteils“, erklärte Kreis. Die Post zahle doppelt so hohe Löhne wie die Wettbewerber.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/streiks-bei-der-post-ab-montagnachmittag-115902173.html

Gruß an das Chaos

TA KI

Dax rutscht wieder ins Minus


Von wegen ErholungskursDax rutscht wieder ins Minus

Die Stimmung an der Börse ist angeknackst, die Verunsicherung groß: Der „Grexit“ ist Thema Nummer eins und drückt Anlegern ebenso aufs Gemüt wie die anhaltende Talfahrt der Ölpreise. Der Dax setzt seine Talfahrt am Dienstag fort.

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Weiter nach unten geht es am Dienstag mit dem Handel am deutschen Aktienmarkt – bereits am Montag hatte der deutsche Leitindex rund drei Prozent verloren. Die Verunsicherung der Anleger hält weiter an, der Dax dreht nach stabilem Auftakt am Morgen in die Verlustzone und verliert aktuell 0,8 Prozent auf 9400 Punkten. Der Index der Nebenwerte MDax büßt leicht um 0,4 Prozent ein auf 16.643 Zähler, der TecDax verliert 0,6 Prozent auf 1364 Punkte.

Die Nachrichtenlage rund um Griechenland – etwa die Debatte um den „Grexit“, also den möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro – wie der erneute Preisverfall beim Ölpreis sorgen weiter für schlechte Stimmung: Die US-Ölsorte WTI wurde mit 49,45 Dollar je Fass 1,2 Prozent billiger gehandelt. Hinzu kommt der Einbruch des New Yorker Dow Jones am Vorabend sowie schwache Werte von den japanischen Börsen.

Viele Euro-Börsen geschlossen

Des Weiteren stehen heute einige Konjunkturdaten im Fokus, darunter die Ergebnisse der Umfragen des Markitinstituts vom Dezember für die Eurozone. Darüber hinaus steht in den USA die November-Statistik zu den Auftragseingängen der Industrie auf der Agenda und der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Dezember.

Für etwas Unterstützung könnten gute Wirtschaftsdaten aus China sorgen: Der dortige Dienstleistungssektor hat sich zum Jahresende robust gezeigt, der von HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex stieg im Dezember auf 53,4.

Der Feiertag „Heilige Drei Könige“ dürfte dazu führen, dass das Handelsvolumen dünner als üblich ausfällt. Das spricht dafür, dass die Volatilität, die zum Wochenstart bereits kräftig in die Höhe sprang, weiter hoch bleibt. Am Optionsmarkt wird für Dienstag eine Schwankung des Dax von 300 Punkten zwischen 9300 und 9600 Punkten bereits eingepreist. In Europa bleiben die Börsen in Österreich, Griechenland, Finnland und Schweden geschlossen. An den Börsen in Mailand und Madrid wird trotz des Feiertages gehandelt.

Anleger zieht es zu defensiven Werten

Bei den Einzelwerten ist die Zahl der Gewinner überschaubar: An der Spitze des Dax stehen Fresenius SE mit einem Plus von 0,2 Prozent, dahinter Deutsche Post mit einem Mini-Gewinn von 0,1 Prozent. BMW notieren nahezu unverändert, aber leicht im Plus.

Auf der Verliererseite steht der große Rest: Ganz hinten die Titel von SAP, die um 2,0 Prozent nachgeben. Auch Lanxess büßen erneut ein und verlieren 1,6 Prozent, nachdem Goldman Sachs laut Händlern den Titel auf „Neutral“ von „Kaufen“ abgestuft hat.

Im MDax setzen sich am Vormittag Aurubis an die Spitze mit einem Plus von 1,6 Prozent. Nach einer Herunterstufung rutschen Kuka ans Ende des MDax. Die Aktien verlieren in der Spitze 2,4 Prozent auf 57,72 Euro. Equinet-Analyst Holger Schmidt setzt die Titel auf „Reduce“ von „Accumulate“ und begründete diesen Schritt mit der zuletzt starken Entwicklung der Aktien. Kuka hatten im vergangenen Jahr 74 Prozent zugelegt, sie waren damit Spitzenreiter im MDax.

Quelle: http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/Dax-rutscht-wieder-ins-Minus-article14261771.html

Gruß an die „Schönschreiber“

TA KI

Briefporto steigt auf 62 Cent


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  • Der Standardbrief wird teurer: Von 2015 an wird er 62 statt bisher 60 Cent kosten.
  • Die Deutsche Post begründet die Erhöhung mit steigenden Personalkosten.

Die 62-Cent-Marke kommt

Die Deutsche Post will das Porto für den Standardbrief im kommenden Jahr erneut um zwei Cent erhöhen. Der Preis für einen bis zu 20 Gramm schweren Brief soll ab Januar 2015 von derzeit 60 Cent auf 62 Cent steigen, kündigt die Post an. Der Preis war erst in diesem Jahr von 58 auf 60 Cent gestiegen. Das Porto liege auch 2015 im europäischen Vergleich nicht über dem Durchschnittsniveau, schreibt die Post.

Andere Briefformate kosten ebenfalls mehr

Auch die Post ins Ausland wird teurer: Internationale Standardbriefe und Postkarten kosten in Zukunft nicht mehr 75, sondern 80 Cent. Der Kompaktbrief bis 50 Gramm hingegen wird etwas günstiger. Der Preis sinkt um fünf Cent auf 85 Cent. Die Post erhöht für Werbekunden außerdem zum ersten Mal seit 18 Jahren den Preis für das Format „Infopost Groß“ um drei Cent auf je 39 Cent. Die normale Postkarte kostet weiterhin 45 Cent.

Umtausch nicht nötig

Kunden, die ihre Briefmarken bis Januar 2015 nicht aufgebraucht haben, können diese mit einer Ergänzungsmarke von zwei Cent ergänzen. Ein Umtausch der alten Marken sei nicht nötig. Die neuen Briefmarken seien ab Dezember in Postfilialen oder online erhältlich.

Personalkosten und Ausbau der Infrastruktur

Den Preisanstieg begründet die Post unter anderem damit, dass sie „deutlich gestiegene“ Personalkosten auffange. Außerdem investiere der Konzern in Logistik und Infrastruktur.

Aufsicht muss Porto-Erhöhung noch abnicken

Für einige der Preisänderungen benötigt die Post die Genehmigung der Bundesnetzagentur. Sie hat nun zwei Wochen Zeit, über den Antrag der Post auf Preiserhöhung zu entscheiden.

postQuelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/preise-der-post-fuer-briefporto-steigt-auf-cent-1.2154994

Gruß an die privatisierer Post

TA KI